“ u, das es!, welches wir heute feiern, durch eine hob: Ge- YZFTJSZTFZUM zu €";-ehen, welche im ganzen Vaterlainde und uber das- ketbe hinaus den schönßm Aunaug finden wird; bei dresem Sinne mußte es uns Alle tief ergreifen, Zeugen des Ausdrucks der Gefinnungeu zu sem, welche eben durch diese Gegnrrvart und durch die bedeutgugsvollen Worte, die wir aus hohem Munde vorhin zu vernehmendaß Gluck hatten, fich be- urkundeten. Wenn ich für d:“ese Geßenw-art den' rnmgftxn, gefühxtesicn, ehr- surchtsvoUsten Dank ausspreche, so in :ck gewrß, „damn den Dank'unseres ganzen Landes auszudrücken, und wenn |ck nun emen Toast ausdrmge, so hin ich fest überzcugt, daß das ganze Land, wenn es davon wußte, aus vollem Herzen diesen Toast mir nachtrinken würde: „„Er. Königl. Hoheit unser Kronprinz lebe hoch !““ ,
Die Weise, wie von Allen eingestimmt wurde, zeigte, daß der Redner in jeder Beziehung aus Aller Herzen gesprochen hatte. *- Am 21. September begannen in Stuttgart die Sißungen des größe- ren ständiychen Ausschusses, welcher zu den gewöhnlichen Arbeiten ein- bkr_ufen wurde und, wie die UlmerSchnellpoft sagt, vielleicht auch außerordentltche (finanzielle) vornimmt.
Großherzogthum Baden. Ihre Hoheiten der Erbgroß- herzog und der Prianriedrich sind, von der nach Koburg und Gotha gemachten Reise zurück, in Karlsruhe eingetroffen. - Bei einem am 21, September zu Neckargemünd stattgehabten Brande wurde zufällig die Werkstätte eines Jalschmünzers entdeckt und derselbe nebst seiner Frau verhaftet,
Freie Stadt Bremen. Am 18. Scptembrr ist das erste Schiff mit 120 Axrswanderern nach Trxas von Bremen aus unter Sc cl gegangen. _« Zu der WWU: Versammlung dcntschcr Natur- forßgchcr und Aerzte Waren im Ganzen 339 fremde Gäste in Bremen anwesend, nämlich 105 Mitglieder und 234 Theilnehmer an den Ver.: sammlungen. Davon kommen auf Hannover 104, Oldenburg 61, Preußen 46, Braunschweig 9, Hessen-Kassel 12, Hessen-Darmstadt 3, Lippe-Detmold 2, Lippe-Schanmbur „";, Merklerrburg-Schwerin 1, Schleswég-Holstcin 8, Hamburg 20, Lübeck 5, Frankfurt -1, Sachsen- ?lltenburg 3, Reuß 1, Königreich Sachsen 6, Württemberg 5, Bayern 9, Baden 4, Oesterreich 4, Belgien 1, Holland 3, Schweiz 2, Nor- wegen 1, Dänemark 1, Griechenland 1, Rußland 9, Gibraltar 1, Nord-Amcrika 5 und Mexiko 1. - Am Abend des 28. September wurde dem Biirgcrmeifter Smidt, als Anerkennung der von ihm bei dcr Naiurforscher-Versammlung zu Bremens Ehre abermals bcthätig- 11-11 Kraft und Energie, von einem aus 200 Personen besirhenden Männrr-Chor cin Ständchen gebracht.
Russland und Polcn.
= VZarschau, 29. Sept. Bei dem Umbau rt'nrr hiesigen Kirrhe ist in den Mattern derselbrn eine Summe Von etwa 6 Mill. alrer polnischrrGuldenstiicke gefunden wvrdkn. Dem Vernehmen nach, soll diesrs Geld theilweise zur Unterstüßung der durch die Wrirhsrl- Uebrrschwcmmung Vcrungli'nktku DerWendet wcrden.
Frankrricl),
Paris, 27. Sept. Es wird jest in algierischen Blättern er- zählt, das; die erste Anknüpfung eines näheren Verhältnisses zwischen Abd cl Kader und dem Kaiser von Marokko durch die Geschenke ent- standen sei, welche die französische Regierung dem Emir nach dem Traktat cm der Tafna übersandte. Als nämxich die von Frankreich ihm zugeschickrrn Waffen nnd anderen Kosibarkeiteu vor ihm aUSgc- breitet wurden, Wmf er einen verächtlichrn Blick darauf, wählte sich blos eine silberne Uhr aus, die er in skinen Gürtel steckte, und sandte das Uebrige, als Zeichen der Unterwerfung, an Muley Abd rl Rha- man, Bis dahin hatte zwar Abd el Kader, Marabut Von der Sekte Makka“, sn vollkommenster rekégföskr und politischer Unabhängigkcft ge- rbr, jehé ablr fand er rs für seine Plänenothwertdr'g, sich dem geist- lichen Oberhaupte dcr Makckften anzuschléeßem Abd el Kader wurde mm bald auch in Marokko als eine heilige und ehrwürdige Person brtrachtet, und der Kaiser ließ sich jährlich von ihm einige der Klei- dungsstücke, die er ?etragen, ausbitten, um sie zur Verehrung für die Gläubigen ausstelen zu lassen.
Wie man Versichert, ist der Friedens-Vertrag mit Marokko bereits
Vom Könige unterzeichnet, von Herrn Guizot gegengezeichnet und nach Tanger wieder abgeschickt worden, wo Herr von Nyon zurückgeblieben, nm die Auswechselung der Ratificationen zu bewerkstelligen, zu Wel- chem ?flhufe er sich persönlich zum Kaiser Abd cl Rhaman vcr- men 0 . s'] Der Monitcur nlgésrien vom 20sten enthält einen langen Bericht über die Festlichkeiten, Welche zu Algier am 16ten zu Ehren des Marschall Bugeaud und der anderen Sieger vom ISly veran- staltet Waren, Jünfhundert Personen nahmen an dem Bankett Theil, nnd der darauf folgende Ball hatte Alles Vereinigt, was die afrika- nische Hauptstadt an Schönheit und Eleganz aufzuweisen hat._ Bei Tafel theilte der Marschall mit, daß er eine auf Befehl des Kaisers von Marokko geschriebene Depesche erhalten habe, die keinen Zweifel dariiber lasse, daß der Frieden nahe sei. Vom Abschluß deffelbrn wußte dcharschall damals noch nichts. Das algierische Blatt giebt dann den wesentlichen Inhalt dieser Depesche, der indes; jetzt, wo die wirklichen Friedens-Stipnlationen schon bekannt sind, kein Interesse mehr hat. Der Constitutionnel kommt bei dieser Gelegenheit nur wieder darauf zurück, daß die Regierung, wenn dieJrr'edcns-Anerbfetungen von Muley Abd el Rhaman ausgegangen seien, um so mehr ihre vorherige Vollständige Erfüllung zur Bedingung des Friedens hätte machen sollen. Der Sud de Marseille will sogar wissen, der Kaiser habe sich zur Zahlung von 12 Millionen Kriegokosten und zur Lieferung von 1000 Pferden an Frankreich crboten und den mehrerwähnten Sonnenschirm fiir1,100,000 Fr. zurückkaufen wollen, obgleich dieses Möbel nicht mehr als 115-1600 Fr.werth sei; und der Siizcle behauptet, Prinz Joinville sei mit dem Pascha von Tanger schon über die Zahlung der 1,2 Millionen in zwölf monatlichen Raten einig geworden, mit der Bedingung, daß von da an, wo Abd el Kader an Frankreich ausgr- liefert würde, die noch rückständigen Raten Massen werden sollten, und der Pascha habe diese Stipulatr'onen eben an den Kaiser abge- fertigt und für deren Annahme sich so gut als verbürgt, da seien die Herren von Glücksberg und von Nyon eingetroffen und hätten die Brdmgungen überbracht, auf welche der abgeschlossene Traktat basirt ser. Ob diese Angaben indeß irgend eine Begründung haben, muß dahinFstellt bleiben.
, “ Prinz von Joinville War mit einem Theil der Escadre unter semZm Kommando am 1“. September noch zu Cadix, wosclbst der ""VW“ Gesandte, Herr Vulwer, von seiner Exkursion nach Marokko ZuruckaaZet wurde.
* “ erso von Aumale wird nä ens auf dem Dampfboot- "PDE“ nach Marseille kommen und wächst* da nach Paris abgehen, wohinExbnder König" berufen hat:
J]«„„x::b*„x:r*,;r§::21§ 12,1 fr-md; (Y„„Wsch, halten“; die. dazu ““ck-Summer? tYrjng v,on18;“rt eMun er- Unkkk“ W 4800 MeMüvungsbe-dürxü ? 't FTW 211 , Fr.
Die französksW Renten; Wm! Mien“, d 1? en. d
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w'ßhkkt dar! “- W"" d“ kücksiändige Anlehen wird negoziirt werden,
1464
Der Prinz August von Sachsen-Koburg und die PrinzessinCle- meinttfrée sind von threr Rrise nach Deutschland wieder in Paris ein- ge ro en.
Marschall Bugeaud hat in Algerien die Gründung eines Dor- fes angeordnet, Welches dem Marschall Soult zu Ehren den Namen „Dalmane“ führen soll.
„ck Paris, 27, Sept. Tie Deparfemenbal-Räthr, deren die:?- thrrge Stßung .jeßk beendigt ist, habcn sich fast alle mehr oder we- mger leb-yaft mrt der Unterrichtssrage beschäftigt, dic noch manchen Sturrrr uber Frankreich bringen wird. Kein einziger) der General- Consetls, deren Verhandlungen bis jeßt bekannt gemacht sind, hat sich zu Gunsten der ehrgeizigen Ansprüche der Geistlichkeit ausgesprochen, wohl ad-er haben „mehrere jmrerVersammlungt-n sich mitgroßem Nach- drucke fur dre Umversität erklärt. So Verlangt namentlich der De- parxenrental-Rath ,der Vendée, daß die Universität nicht nur im (He- nrrne rhrrr ([rsherrgcn Vorrechte aufrechterhalten, sorrdern das; auch dire Gerstltchkett _von der Theilnahme an der weltlichen Erziehung gänz- lach gnsgeschlosjen Werde. Was die besondere Erziehmrg fiir den gerstltrhen Stand betrifft, so äußert das Gencral-Conseil der Vendre den drmgrndeu Wunsch, daß die gesetzliche Kontrolle der- selben, so „wert, sie besteht, mit Ernst gehandhabt Werde, und ck? forde-rt-nt drcsrm Sinne dir Aufhebung zrvcicr Scminarirn und xm“ gkt|11ckn Hilkfsschule, Welche, im Widerspruche mit dem Gcseße, m dcm ,genanrrtcn Departement errichtet sind. Das Grncral-Conseil macht dre chrerung ferner ausmkrksam auf die immer mehr iibcrhand nehmerrde „»Zahl der Klöster und gréstlt'chenOrden und auf die daraus entsprmgenden Nachthcilc. Ulbll' dt'e Missions-Anstalten fiir das innere Frankreich drückt sich der Dcpartemcntal-Rath mit folgrndcn Worten aus: „Die Missiotmérr, wrlchc sich alle um cine Fahne farm meln, die sie öffentlich aufgcpslanzt haben, erweitern ihre Eroberungen mit jedem Tage. Das General-Consril glaubt, die Regierung auf die Ucbrrgriffe dieser Körperschaften aufmerksam machen zu müssen, deren Predigten auf nichts Anderes abzwcrkrn, als darauf, die Fort- schritte der Vernunft gcgen Unwissenheit und Aberglauben zu hemmen.“
Man darf übrigens aus diesen Beschlußnahmrn des (Hrncral-Con- seils dcr Vendée nicht etwa auf eine Umwandlung des streng und starr kirchlichen Geistes schließen, durch Welchen sich die Masse drr Bevölkerung dieses Departements von jeher ausgezeichnet hat, Wäre die Departrmcntal-Repräsrntation mehr demokratischen Ursprungs, so Würden die Wünsche und Anträge des Gencral-Conscéls der Vendée ganz anders lauten. Aber der Bauer, oder vielmehr der Meier, 111-7- ruxtzr, wie sich déi“ grundbesißrnde Landmann in jrncn Gegenden mit einem gewissen Selbstgefiihl nennt, ist in der Regel nicht Wohlhabend genug, um den Wahl-Ccnsus zu zahlen, und der altcingcscsscne Adel ist zu wcnig zahlreich, um grgen denMittelstand auszukommen, dessen Stimmen iiberall in Frankreich zu Gunstkn drr herrschenden politischen Ideen und Einrichtungen drnAusschlag geben. So ist es auch mög- lich geworden, daß das Gencral-Cortsril der Vendée, dercn Einwoh- ner noch immer wcnégstrns zu drei Vicrthcilsn ihren lkgitirnistischrn Gcsimmngen treu geblieben sind, Vor einigen Jahren zu wiederholtcn- malen die Bitte an die Negicrung stellen konnte, dem Hanßtorte des Departements, Vourbon-Vendé-e, seinen friiheren Namen Napoleon- Vendé-e zurückzugeben.
Aehnlick), wie in der Vendée, ist das Verhältniß in den benarh; barten Departements dcs Maine und der Loire und der Ille und der Vilaine. In beiden haben sich die (Hencral-Conseils gleichfakls mir" Entschiedenheit gcgen die hierarchischenUmtriebe ausgesprochen, welche in der Gesinnung der Mehrzahl der Bevölkerung Gunst und Vorschub finden. Das General-Conseil drs crstcn dieser beiden Departements Verlangt namentlich, daß die Nonnen nicht mrhr das Privilegium haben sollkn, ohne' vorgängige Priifung zur Ausübung des Lehramts ermächtigt zu werden, eértMéßbrauch, der um so nachthcélr'ger ser“, als die meisten dieser Fraurn bci weitem nicht die genügenden Kenntnisse und Fähigkeiten besfHen, um mit Wahren: Nuyen Unterricht ertheilen zu können. Das General-Conscil der Flle und Vilainc seinerseits dringt darauf, daß die Gesetze gehandhabtwm'den, Welche die Mönchs- klöster, und namentlich die Nirdcrlassungrn der Jesuiten, Vrrbicten.
Es würde uns zu Mit fiihren, Wenn wir die auf die Unterrichts- frage bezüglirhen Bcsrhlußnahmcn der Genrral-Conseils fcrncr ins Einzelne verfolgen Wollten. Es mag nur noch im Allgemeinen be:: merkt werden, daß eine große Anzahl vonDepartemental-Räthen auf die Hebung des Volks-SchulWesens dringt, und zu diesem Zwecke nanlrentlick) dieVerbesserung der kläglickanagc drr Dorf-Srhulmcistcr vcr angt,
Auch die Eisenbahn-Frage ist in vielen Grneral:Consrils zur Sprache gekommen. Alle Welt will Eisenbahnen. Cami vcrlangt eine zur Vcrbmdung mit der pariser Straße?, und Dicppe spricht den- selben Wunsch aus, um in schnellere Verbindung mit der Hauptstadt zu kommen. Der Doubs verlangt eine Bahn von Dijon nach Mühl- hausen, Rheims eine von dort nach der bclgischknGränzeiibchocroy; zur Untersuchung des Terrains dieser Linie hat das General-Conscil der Marne 3000 Fr. vott'rt. Dcr Circulation übergeben sind in Jrankreirh in diesem Augenblicke 957 Kilometer Eisenbahnen.
Großbritanien und Irland.
London, 27._S_ept. Das schon seit drei Wochen fäUigc brasilianische Paketschiss ist noch immrr nicht angekommen, und so eben eingegangene Nachrichten aus Bahia Vom 1. August bestätigen die frühere Angabe der Ursache diescr Verzögerung, daß nämlich wegen obschwebender Unterhandlungen über die Erneuerung drs Handkls- Vertrags mit England das Schiff in Rio zurückgehalten wvrden sei. Da indeß keine amtliche Autoritäten diese Nachricht unterstützen, so Unterliegt sie noch denselben Bedenken und Zweifeln, wie friiher. Die Nachrichten aus Rio, welche auf diesem Wege eingegangen sind, rot'- chen bis zum 2:5,Juli; sie wiederholen die friihcre Meldung, daß die brasilianische Regierung Truppen sammle, um mit Rivera gcgen Buenos-Ayres zu agiren, und daß Rosas die Absicht habe, in die brasilianische Provinz Rio Grande einzufallen,
Aus Dublin wird heute über das letzte öffentliche Auftreten O'Connell's“ Vor seinem Rückzuge auf sein Landgut Derrynane Abbey ausführlich berichtet. Es geschah in einer außerordentlichenVersamm- lung des Gcmeinde-Raths von Dublin, in welcher ein Tory-Mitglr'cd, [)m'Maunsell, in Uebereinstimmung mit der seit kurzem unter einem Therle der protestarrtéschen Bevölkerun Irlands herrschenden Ansicht von der- Zweckmäßrgkeit eines irländißchen Parlaments zwischen den strengen Repealers und den einer FöderalHUm'on geneigten Jrländern durch folgcn-drn' Antrag eine Vermittelung erstrebte: „ Man möge Ihre ngestat batten, m Ihrer getreuen Stadt Dublin Wenigstens einmal in ]e dre: Irrhren Hof zu halten und ein Reichs-Parlament zu berufen; und man moge, ferner bitten, daß Ihre Majestät geruhe, dem Par- lqmente das Geeignete solcher Maßregeln zu empfehlen, welche für dre Zukunft dasselbx Verfahren sicher |el1en. “ Man war allerseits grspmrnt- darauf, rote O'Connell, der als Alderman ein Mitglied des Gememde-„Ra-ths :|. zu einem solchen Anfrage sich verhalten würde; wie- es- schren, „besorqte derselbe indeß, durch eine Billigung des An- trages von! semer eite die strengen Repealkrs, welche durch seine Nachfich1 egen die Föderalisten schon mißtrauisch zu werden anfan- gen, sich" akzusehr zu entfremden; er verweigerte dem Anfrage unter- vielen varSrrhebungen des ])1'. Maunsrll seine Zustimmung, und der-
selbe fiel, da er keinen einzigen Fürsprecher fand and [)1'. Maunsell ihn nicht zurücknehmen wollte, zu Boden, Das Haupt-Argument des AntragstellerSZwar folgendes: die Repeal würde die proteskantischrn Interessen des Landes allzu sehr in Gefahr bringen und zu einer katholischenAScendenz führen; sie könne darum niemals gewährtwer- den, aber die Zeit sci gekommen, da die Protestanten fich selbsl Be: dingungen machen müßten, und er glaube, daß als das Gute, welches dir Repeaters erstrebten, durch die Bewilligung seines Antrages her- betgcfiibrt Werden könnte. O'Connell gab, nachdem der Antrag vrrworfcn, in längkrcr Rede scine Freude darüber zu er- kennen, das: auch in der Gegenpartei nunmehr die Noth: wendigkcit einer Abänderung des Bestehenden fühlbar Mrd? und bemerkte dazu: „Ick bin erfreut, daß der philosophische Geist des Antragstcllcrs dic Thatsache crk-„rnnt hat, daß die Elemente der Gesellschaft in diesem Lande in ihrer alten Lage erschüttert n'ordcn sind, und das; eine neue Ordnung jryt durchaus nothwendig geworden ist; möge diese Ordnung sich gründen auf Wohlwollen und ihren Ursprung haben in Gesinnungcn gegenseitiger Mcnschenfrcundlichkcit, indcm wir 91118 aus erinnern, daß, obschon es viele Wege geberr „mag, die in danimme-l fiihren, es doch nur einen giebt, *der zur pohtrschen Rettung Irlands fiihrt und den alle Jrländer ohne Unterschtcd drs Glaubmrs warrdeln müssen.“
Die Times meldet in Betreff ihres Korrespondenterr vom „Warspitc“, welcher iiber das Bombardement Tangers bcrtchtrtr, Folgendcs: „Man schrcibt uns, das; der Verfaffrr des ersten drr drci Briefe, rvclche von Tanger und zwar vom „Warspite“ aus m unsrre Spalten ihren Weg gefunden, inJolge der anzustellrnden Un- tersuchung sick) selbst drn Autoritäten genannt und demgemäß von dem in Gibraltar konnnandirendcn Admiral cinen strengen Verweis erhal- ten hat. Wir könnrn nicht begreifen, unter welchem Vorwande odrr auf welchen begreiflichen Grund hin dieser Gentleman, der zufällig drr Schiffs-Kaplan ist, von dem Admiral cinen strengen Vrrwriz erhielt, weil er seine Privat-Ansicht iiber die Taktik einigrr französi- schcn Liniensrbiffe, die er als unbetheilégtcr Zuschauer zu bertrtk)eilrtt Grlrgcnlxit hatte, zu äußern für gut fand. Wenn irgend Zemandrm, so hätten wir gedacht, daß diescr Gentleman dem Bischof als der ihm vorgesryten Behörde, für seine Ansichten Verantwortlich wärs, Uns kornmt es wir ein wahres Mcerwunder vor, zu sehen, wie ein Admiral seine S11)iffs:Kapläne abkanzrlt, um sie in ihrer Rede: und chimmgs-Jrcéheit iibcr ganz unbedeutende Dinge zu beschränken.“
Die Ritter des Hoscnband:Trdrns sind zu einrm ererrs-Kapi- tel zusammenberufcn, das am 11. Oktober in Windsor abgehalten Werdrn und in welchem Ludwig Philipp zum Mitglicdc des Ordens crwählt werden soll.
Das Zoll-Dcpartkmcnt soll die Absicht haben, die Zoll-Brrrm- ten, wrlchc die vom Kontinent kommenden Dampfschiffe zu visittren habrn, schon in (Hravrscnd an Bord zu schicken, so daß die Unter)!!- chung dcs Grpärks drr Rciscndcn während der Auffahrt nach London geschehen kann und in London sklbst krinc Verzögerung der Abfahrt mchr stattfindet. »
Am 2671911 ist in London ("inc große Vrrsammlung vonKarrslru- irn und thdcrn gehalten worden, um dic Mittel zur BcWrrkung cincr täglichenVcrbindnng zwischrn England und Hamburg durch Dampfschiffe hrrbrizuschaffrn. Die Schiffe sollen zwischen Harrerh nnd Glückstadt fahren, und man glaubt, das Passagcgeldanf 2081), stellen zu können. Es Wurden die Vorbereitenden Schrrtte zur B1l-= dung einer Gesellschaft gctroffrn, deren Kapital im Betrage von 100,000 Pfd. in Actien von 10 Pfd. zusammengebracht rvrrde'n soll.
Das wieder aufgenommene Projekt cincr Eisenba[)"-Verbindung iiber die Landenge von Suez soll nach der Angabe des Globc bald znr Ausfiihrung gklangrn. Schienen von 30 Miles Länge sind br- reits von Herrn Galloway, dcr bekanntlich die Konzession 311 der Ei- senbahn Von Mehmed Ali rrhaltrn battr, abcr iibcr drr Ausfiihrung des Untrrnrhmrns starb, dorthin geschafft wvrden. Dic Lokal ÜVrr“: [)(iltnissr sind der Bahn schr günstig, der PersonenVrrkehr auf der Landcngr schon jrxzt sehr bedeutend (3000 Rriscndc allcin sind im vvrigen Jahre von Ostindien nach England und 4000 von Eng.» land nach Ostindien gcreist), und dieser Verkehr wird noch bedeutend zunehmen, wenn, wie man vom Januar 18-15 an beabsichtigt, die' Uebcrlandpost zrvrimal statt einmal nwnatlfch abgesendet wirdk Mch- mcd Ali ist dem EisenbahnUnternehmen giinstig, und alles wiirde die Aussicht auf baldige Ausführung bietrn, wenn nicht Frankreich, unter dem Vorgehen, daß eine allzugroßc Ausdehnung des Einfluffcs von England in dcr Tiirkcé zu befürchten sci, Einsprache gethan hätte“, Der Globe nmckyt der Regierung dariibrr Vorwürfe, das; sie dilsen aus National-Eifrrsncht hervorge'hendrn Einrvendungrn Frankrrichs dic Vorthrilr opfcrc, Welche die nrur Straße dem ertvrrkrhr und der Civilisation Nrsprcchc.
Schweden und Uorwcgcu,
Stockholm, 21. Sept, Die Stats-Tidnr'ng, welche in ihrem hrutigrn Blatte einen Nekrolog drs Grafen Magnus Brahe- enthält, macht aus die ?lrhnlfchérit zwischen dirsrm treuen Freundr drs Vcrrwigtrn Monarchen und cinem seiner Vo:'fal)ren aufmerksam; denn wie jkner aus Kummer iiber den Tod Karl Zohann's, so starb der Reichsdrost Graf Magnus Brahe aus Gram am 3. März 1633, vier Monate nachdem Gustav Adowl) bei Liißcn gefallen war.
Die Reichsstände haben den Vorschlag, das; der Reichstag jedes dritte Jahr, statt wie friiher jedrs fiinstc Jahr, stattfinden solle, an- genommen, und zrvar im leelsstande mit 106 gegen 70, im Priester- standc mit 21- gegen 2]. Stimmen, im Bürger; und Baurrnstmrde ohne Abstimmung.
I t a l r e 11.
Nov:, 2 Sept. (Wiener Ztg.) Die hier bestellten Volk- strecke!" des Von Thorwaldsrn hinterlassenen Testaments fordernin einer Bekanntmachung Jedermann auf, drr an die Maß? der Erbschaft?!"- spriiche zu haben glaubt, dieselben bis zum 25. Juni 1815 "“ck“!- weisrn. Thorwaldscn hat ein bedrutendrs Vcrmögl" hmtcrlassrn, Welches größtcnthcils von der Freigebigkeit Napoleon? UNd bé's GM- fen Sommariva hrrriihrt; fiir Lrßtercn fertigte? drr Kunstlrr brkannk, [ich den berühmten Triumphzug Alexander's an-
I p a n r c 11.
Madrid, 20. Sept. Dic König:“„n lyak mkkékxst Dekryts ver-
ordnet, das; die Ayuntamientos aus wrchttgen Gründen nacht am
1. Januar 1845 durch neue Wahlen rrsryt, sondern berbehaltrn wer- der ollen.
! sGestcrn fand zur Feier des Wahlsiegrs der constitutionellen Par- tet“ ein patriotisches Bankett „statt. Herr Mnrtmez de la Rosa, wel- cher den Vorsiy fiihrte, erwrederxc auf crncn ihm zu Ehren ausge- brachten Toast: „Ick “schaße mrch um so glücklicher, zum Cortes- Depntirten dißscr Provmz ernannt worden zu sein, da ich die Wahl weniger als eme merncr Person gewordeneAUSzeichnung, sondem als eine Gutheißung memer politischer: (Hrnndsäße betrachte. Alle, die mich- gewählt haben, verdammrn den Despotismus, dessen Opfer ich war, so wre dle Exzesse der Revolution; beide führen unmittelbar zu einander. Das Wohl der Königin, ihr Thron sei der Vereinigungs- Punkt aller Spanier, das feste Bindemittel zwischen Freiherr und
Vaterland.“ Diese Worte wurden mit allgemeinem Jubel aufge- nommrn. '
Die Kabinets-Conseils folgen häufig auf einander, aber dre Be- rathungen werden sehr geheim gehalten; man glaubt jedoch, daß es fich hauptsächlich um die Reform der Constitution handelt.
Der Marquis von Casa Zruz'o, Herzog von Sotomayor und Grand ersier Klaffe, ist zum außerordentlichen Gesandten und be- vollmächtigten Minister bei der Königin von England ernannt worden.
Gritchcnland.
© Nkünrben, 28. Sept. In mehreren der bier angelangten Briefen aus Athen liest man wieder von dcm Gerücht, nach welchem die russische Regierung angeblich die Gründung eines großen Eta- blissements auf der Insel Paros brabsichtige, um ihren im MLielytcer anwesenden Schiffen Gclrgenheit zur Ausbesserung rrlittcner Schäden, zur Verproviantirmrg u. s. w. zu verschaffen. Zn Zusgmmenhang damit wird ebenfalls wiederholt behauptet, der „Besuch eurer großen russischen Flotte in den lcvantischrn Gcrväffern siehe bevor, jedoch erst im kommenden Frühjahr. „ „ , ,
Außer jedem Zweifel ist, daß die neuen Mmtster kerne der rhren Vorgängern zu so fürchterlichen: Vorwurf gemachten Maßregeln drr Einwirkung auf den (Hang der Wahlen nachzuahmen rrnterlaffcu; 1a es für sie nicht möglich ist, in alle Prodmzen, wo tyre Vorgangcr bei den Wahlen in dcr Majorität geblieben sind, neue Gouvrrrrrure zu schicken, um nach Ungiiltig-Erklärung drs friiheren _Wahlgcrschafkrö rin neurö zu veranstalten, so bieten sie ally Mtttel aus, um dre Pru- fangs-Kommissioncn in solcher Art 311 br-lxdcn, daß dtcAnnullrrurrg drr ihnen mißlr'ebigcn Wahlen 11: ihre Hande grgebrn rst. Daß m den griechischen Zeitungen alles Gewagt auf dtrBrrhandlnnJ drr Abgcordnetcn-Kammer gelegt, daß der Sejmtoren-Kmmnkr und „tbrrr L))kirglirdcr kaum Erwähnung gethan wird, gehört zu den am [erchtr- sten zn erklärenden Wahrnehmungen.
Theodor Grivas wurdc bestimmt bis zum 15. Septrmbrr aus Alexandrien zurückerwartct, und es ist auch kaum zu bczwrifeln, das; rr sich bkcilcn Werde, die Chrom und Freuden dieses Tages zu thcjlcn. Von seinen Anhängern ist ihm selbst fiir seine Person ein hdchst rhrenvollcr Empfang bcreitct, den der Urne Kricgö-Ministcr ach emrn Tribut brzeichnrt hat, den man dem Patriotismns drs unscbrrldrg rrilirtrn Helden und seinrm [)rroischen Widrrstand gegcn dir grscßlosc Allgrwalt dcs Voriger! 9)1i11istrriums schuldig sri.
Die GeiverbwAuöstellung der deutschen Vuxrdes- nnd ZollvereinS-Staaten, (Vergl._Allg. Preuß. Ztg. Nr, 227, 2:18, 210, 212, 24.1, 248, 219, 252,
253, 21/4, 2553, 27,1), 258, 259, 21,1), 21,1, 262- 203- 2?'4- “30"- “LkW- "“*7-
270, 271, 272, 27-4 und 274.) XFX])(. T a p ? t L U-
Wenn die Reichhaltigkcit drr zur ?lrrssteYllrmg-gebrachte)! Taprtrn drm Brschaurr nicht gleich auffällt, so har drcs srrtrcn nachxtrn Grund wohl in M. Zersplikkkl'lll'g- in welcher drcsc Jabrrkatr, tl)1'rlör_vrgrn später Einliesrrrmg, hmlptsächlrch abrr chrn Manch panrnder Wände“, aufgestellt werden mußten, darm ab'rr auchMdarm, das; die- srlbrn, freilich ihrem eigcntlichcn Zwckchc grumxx'lßrustg nur als Hin- trrgrnnd hintcr aufgestellten Instrumenten, Möbeln u. s, w. erblickt We'rdcn. Näher betrachtet findet sich indrß eme großr Mengc Tapc- trn vor, und „zwar Von 17 Ausstellern, Von 1vclrh1'1r“10 Prrußen, 2 Württemberg und 6 Sachsrn, Bayern, Baden, Kurhrffrn und Luxemburg zu je 1 angehören. Dicsrlbcn sind größtentheils schr gut gcarbritct in geschmackvollen, nicht schr reichen Mustern Vorhandcn, nnd geben in der That ein höchst erfreuliches Zcugniß von dem vor- zugöweise in den letzteren Jahren hchrgetrctcnen Bestreben der deutschen Fabriken, rs auch in diesem Gewerbszwäge dcm Auslande möglichst gleich zu thun, eincm Bcstrebrn, dessen giinstige Erfolge nicht in Abrede gestellt werden können. Freilich bleibt noch Manchrs zu thun iibrig. Wir scheu nichts den seit mehrcrrn Jahren in Enq- land so beliebten waschbarrrr Tapeten Aehnlichcs, wir finden die gro- ßcn Decorrs, die auf der 19131811 pariser Ansstrllung so iibcrwérgcnd waren, und die durch das mehr Malcrische, Was in der für jede Wand nach ihrer Größe abgcsondertcn Behandlung und Eintheilung liegt, iibrrall einen so angenehmen Effekt hrrvorbringcn, nur einmal, in dcr Arnoldschen Jagd-Tapcte, angedeutet; dennoch brklagen wir, mehr noch als dies, den fast durchgängig sichtbaren Mangel an Selbstständigkeif, die übergroße Abhängigkcit Vom Auslande, die uns nur ausnahmsrvcisc Muster eigenrr Erfindung, meist genaue Ko- pieen, oder doch schr ähnliche Nachbildungrn französischer Zeéch- nungen bringt, wie dfcs auch dcmjcm'gen, der die Originale nicht kknnt, durch das Wiederfinden dcr nämlichen Dessins, bisweilen mit ganz geringen Abweichungen, boi Verschiedenen Fabrikcn, bald genug auffällt. Verdient cs, bci der Llllgemrinhcit dieses Fehlers, schon große Anerkennung, Wenn ein Etablisscnwnt rs sich zurAnfqabe grstellr hat, nur nach cigcncn Zeichnungen zn arbcitcn und sich qärkzlich frei zu machen von der willkürlichen Leitung fremden (Hrschnrarkrs, so muß unsere Germgthnung um so größer sein, Wenn wir dies Bestreben von e_t'nem solchen Erfolge gekrönt sehen, wie dies bei den untkr 26.1684 des Katalogs Von J, C. Arnold Söhne in Kaffrl ans- gestellichapctc'n der Fall ist. Wir möchten kaum irgrnd cinen Tadel gcgen die eingrsandtrn Stiicke auffinden können, dkr(§)rschnmck in dmr Zerchnungrrrist dm*ch1vrg grdscgcn, dic trchr:ische Ausfiihrung mustrr:- lxaft, und dre Boiskrir, deren allgemeiner Wiirdfgnng das durchschfnt- nrrrnde L1cht leider sel)rl)inder1ich ist, drrjenigendchranzosén, worauf dzcse so stolz sind, unbedingt an die Seite zu saßen; drnnoch vrrdirnt dre Jfagd-Tapßtc noch cincr bcsondercn Crwähnmrq, da dic qrnannten Vorzngr, dre ste besonders in Beziehung auf die [*)öchst saubrrc Zeich- nung m allen Detmls brsiyt, durch die Höhe, in Mlcbrr sic hängt, rvrnigrr bemerkbar sind. “ “
Von den hiesigen Fabriken bringen uns Walcker und Töpfer (Nr, 409) zu den vrrsrhrcdrnsten Preisen sander gearbeitete Tapeten, drrrn ,merst sehr; grfallrgen Mustern nur etwas mchr Mamrigfaltt'qkeit zu wjurschrn Ware, Besonders ansprechend finden wir die gerkpptc (Zn-rikr-T) Taprte, Weiß mit Grau und Gold, so wie („m' JUN“ Ein- fachrit eine andere Weiß in Weiß.
H. Gerhard und Comp. hier (Nr. 420) haben ihre feincrcn Taprten an sehr geschmackvollen Tableaus métGold-Einrahmunq aus- gestellt, rvodrrrch sich dieselben außerordentlich vortheilhaft präséntiren. Wenn n.)!r dre Tzechnik durchweg vorzüglich nennen, und diese beson- ders ber den „ferner! Konturen und geraden Linien einzclner Velour- TMM", so„w:e bet den ganz velourirten, wie die grünen auf rothen: Grundk- ruhmend anerkennen müssen, so können wir dies hinsichtlich dks GZcschmaCkS, 1" Bkzlkhung _auf die Zusammenstellunq der Farben, "icht 1rberal-l ILM" Isk", wie dies besonders einige Muster bewei- sen, die fich m emer Farbyng sehr gut ausnehmen, während fie in der anderen grell und wemg ansprechend erscheinen. Als beachtunq6- Werth nennen wir noch die mittelst- Tapeten-Velour (Wollstaub) “anf Leinen dargestellte Tischdecke, so wie den geschmackvollen Velourdruck auf Gaze zu Fenster-Vorseßcrn, zumal, wie wir hören, die Fabrik nicht unbedeutende Geschäfte auch in dem letztgenannten Artikel macht.
Bei den unter Nr. 525 von J. Brandt in Stolpe bei Pots- dam ausgestellten Tapeten zeigen die Bordüren mitunter nicht die
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wün enswcrk e S 'rse des Drucks und Sorgfalt der Bearbeitung; die xéstreifien hTapettizét dagegen sini? trod der, großen enthgrnskehen- den Schwierigkeiten sehr gut gearberxek, ja bei kxxrzrlnen, tyre den_1ak- kitten grünen und carmorskn, find dre Farben Volltg drn xranzösqchrn [kit . , „ g hTao reichhaltigsie Sortiment, mersf sehr glanzendcr Tapeten isi Von Karl Vorsier u. Comp. m Kolrr unter Nr. 1001 eingegan- qen und hat deshalb auf mehr?“ Plak? vkkkhklk Werden müssen, Einr große Sorgfalt der Arbert macht fich auch hrer saß überall be- merktich, wie z. B. in dcr unserem Geschmack sonst nrrht besonders zusaqendrn grayen Rokoko-Tapete und rn mehrfach schattrrtem Velour, um “so mehr ist es zu bedauern, daß w" fast nur bekarrnt-en französi- schen Mustern bcgcgnen, die sich fast zu oft m allen nroglrchanarben
wiederholen. . , „ , _ Zn viel wemger bekannten Zcrchnungcn, anschemend rrshalb we'-
niger der französischen Leitung folgend, ber glrrch gutrr ?jrdeit, finden-wir in mehreren Tableaus die Produkte der H. J. von Wzttgenstcrn- schen Fabrik zu Köln unter Nr. 1003 “vor“, wenn wrr, außer einer glattenVclour-Tapktr, dunkelroth, rmt emgrdruckter Rosette und Vor- kijren-Cinfgffung, von den durchweg ansprrchenden Mustern keinrs besonders hervorhcbeu, so geschieht es nur, weil wir ihnen sämmtlirh unseren Beifall nicht versagen können.
Noch eine dritte kölner Fabrik: Fra 113 Rööbcrg, Nr. 2908, hat Tapetrn-Mnstcr, sowohl frei anöhängcnd, als in rinrmHefte zu smnmengrbundrn, eingesandt,
Den erstrrwähntcn Kölnern schlécßen sich die Tapeten Von A. F. Lücke in Münster, Nr. 1271, an, dem Einzigrn, drr das Landschaft- liche unter s1'1ttl Muster aufgenommcn hat, und H. U. J. Lirck, in Aachrn, Nr, 2110, dessen gutgrwählte Mnstrr „zwar nicht srhr ins Auge fallrn, indes: doch eine sorgfältige Fabrication bekunden.
Haben die' bisher genannten Einsrndkr mrbr oder méndrr nur brillante odrr doch rrichc Tapeten anögrstsllt, die zum:“ ihrrs Effrktrö sirhrr, dagegen im Verbrauch verhältnis;mäßég schr beschränkt sind, so produkxiren die Fabriken von E. Sievers in Magdrburq, unter Nr. 2L'91, und Z. Becker in Nordhausen, Nr. 629, haudtsächlfck) nur die cinfachrrcn, aber gangbarsten und fiir drn Hande“! wicbtiqsrrn Sorten, denen im Allgrmrinrn guts Arbcét nicht abqrsprochrn Zvrrdrn kann, besonders zu loben ist das Glacé- drs 3391501111.
Unter „den aus Württemberg ringrganqrncn Tapetcn Vrrdt'rnrn
besondrrs dtejenigen von Banmristrr u. Hardegg 1'1'. Strattgart, Nr. 11-15, als auth in dmr billfgcnSortrn gut grarbritrt _qrnannt 31: werdcn. Tapltrrr:9)kuster sind auch von M*. Srhill, rbrndaselbst, Nr, 11.13, ringrscndet, , Wilh. Sattler in Schweinfurt, Nr. 1120, brfrirdigt, hinsicht- lrch, der Mannigfaltigkeit und drs (55cscknmckö, in mchrrrrn srinrr “(Zetchmmgrn nicht alle unsers Wiinsckw; rine Prachttaprtc mit cin- gkklrbn'rJiilltmg Von s. g. préNnntischrrnPapicr Vcrdirnt alssichaus« zrfchnrnd nnd rtwas Narres, riihmendrr Erwähnnng.
Vögelin nnd Möglin in Konstanz Nr. 260.5 brwäbrcn in den cingcsatrdtrn Stiicken, ausschlirsxléch frincr Qualität, dir Tiirkrtig- keit ihres Etablissements in jeder Hinsicht, crcrllirrn indes; ganz bc- sondrrs in dcr gcnarbtrn Art (gm-i'l'r-É).
Auch Von Heinr. Hopfc in Trrsdrn, einer in Berlin ztemlirl) bekannten Fabrik finden wir ein Sortiment meist brillanter ins Auge fallcndcr Tapeten in skyr vrrbrcitctrn Mnstrrn vor, drrrndarbritnng größtentlzrilö sehr sorgfältig ist.
Endlich bleibt uns noch eine Firma zu nennen, deren im Felde der Papécr-Fabrication schon riihmcnd gedacht worden ist, und dir auch in Hrrstrllung drr Tapeten eincn gutcnPlay einnimmt: J. La- mvrt t'n Lurrmburg (Nr. 2322). Srinc Einliefernng repräsentirt l,)auptsächlfch das Bedürfnis; des täglichen Lrbrns, ohne sick), wie dir mristen andrrkn Aussteller, drm Lurch ausschließlich zuzuwrndcn, und lristct in diesrm Bereich wahrhaft Vorzügléches, selbst die gcrr'ngstrn Sorten sind mit großcr Sanbcrkrit sehr rein und scharf gedruckt, und rverdrn drdlwlb, drr großcn Entfernnngungeachtet, Wahrschkinlt'ck) srlbst mit dcn im mittlerrn und östlichrn Deutschland belkgknen Fabriken [richt konkurrirrU könnrn.
Fl,. Schreib- und Zrirhnrn-5))katrrialien.
Bci dcn l)irrl)crgel)örigen Erzkugnisscn muß es brsretndcn, das; sich unter der Zahl der Aussteller, mit einkr cinzigcn Arrsnahmc, auch nicht der Name* einer prenßisrhrn Fabrik brfindrt, während doch, nämlfch in Berlin, Sirgcllack nnd Frdcrposcn in zicmlichcr Vollkom- menheit hrrgcstrllt wcrden. T*rr chtgenannte Artikel Vcrschjvmdrt freilich, wir aus dem Grbrauchr, so natiirlich auch täglich mchr aus der Ra'ihc dcr Handels:(Hrgrnständr, um der Stahlscdcr Play 3," machen, deren nrnerlirbr Vrrvollkormmrungcn beinahe alle guten Er gcnschastcn drs Gänsrkirls rrrrichrn, ol)ne seine vielen Unbrqurrvltrh- keiten zu thrilen; wenn wir es also nur als rin „Zeichen ds_r 5911 an- sehen dürfen, das; nur Von einkr Fabrik Federposcn ringrxgndt Wor- drn sind, so miissrn wir dagkgrn nn'tRe'cht beklagen, garkctnr Stahl- scdrr ausgrstcllt zn schert, währrnd Wil“ solchrn dock) iibrrrrlk 1111161“ drmtsrbcn Firmen im Handrl brgrgnrn. Sollrn wir hicraus Fehltrßrn, daß diese“ Fabrication bei 11163 11011) gar nicht heimisrh 111, und dax," die métuntrr vorkommrndrn dmrtsck)rn Namen nur aus srkmdrn Cr- zrngnissrn stehen?
'Die e*inzigrn ausgrlrgtrn Frdrrposrn sind eingesandt von J. G. R. Lillirndahl in Ncudirtcndorf bei Gotha (Kat. %*,“16-250- nnd War in mannigfachster Art, sowwhl Gänsrkiclr in 111011 “*G*-2213121 nnd Stärken, als 111111) Frdkrn VN! Schwänrn, Rabrnxnnd Krahrn. Zyt cine erschöpfrnde Brurthrélung solcher zwar, ohnr jic anschnrtdrn und nn'ttclstTt'nte priiskn zudiirsrn, unmöglich, soszrugrn, doch dre außerrn Eigenschaftrn, namkntlick) kino. rntsprcrhrndc Clastizrtäf Von sohr gntrr und sorgfältigerBearbeitung, nnd lasxcn hoffen, daß auch dre "meren diesen nicht nachstehen werden. ,
Von demselben Einsender sehen wir auch Stkgellack ausgestellt, nicht allein in der bekannten rothen Farbe vvn der-ge- ringstcn bis zur feinsten Sortr, sondern anch in andcrenFarbrn, dtesr, als sogenanntes Damenlark in besonderen „Kästchrn, affortrrt. Noch weniger fast, wie bei den chrrposen“ ltrße sich nrrrh dcm bloßrn äußercn Anschein iiber Siegrllark mit Sicherheit urtherlen, Das; Vor- handensein drr Wesentléchstcn Eigenßha-ftcn, eines gutenLacks: glxrchmg- ßigcs, nicht zu schnelkes Brennen, Jrstagkrtt ohne zu große Sprddrgkcrt, kann nur durch den Gebrauch erkanntwerden. Wir begnügen uns zur Zeit mit dem äußeren Ansehen, das denn auch ganz crnpfehlcnd ist, sowohl bei drn frincn rotdcn, als auch bci den bunten Sorten, dercn Farben-Reinheit alle Anerkennung verdicnt.
Das Nämliche gilt von den Fabrikaten der anderen Einsender dieses Artikels, namentlich von C. Niedling in Erfurt (Nr.642) und M*anuel Z. Cohn in Mainbernheim in Bayern (Nr, 1417), Welche außer dem beliebten rothen auch Gold- und andere einfarbige Lacke vorlegen, welche dcn marmorartig geadcrten Lackartcn des Letzteren, dem Aeußeren nach, vorzugehen scheinen. Die beigegebencn Muster von verschiedenfarbigem Flaschenlack zum Versiegeln der Weinflaschen sind bereits durch die Temperatur weichgeworden. Leonh. Miiller in Steinbühl bei Nürnberg (Nr. 2199) hat sich darauf beschränkt, einige Pfund Siegellack in Blau und Weiß, den schwierigsten Farben bei diesem Fabrikat, einzusenden, die wir, besonders was die beiden feinsten Sorten betrifft, vorzüglich gelungen nennen müssen.
Bleistifte sind iiberhaupt von 6 Fabriken ausgestellt, darurréer 5 aus Bayern, 1 aus Wien. - Wenn wir die englischen Plnsirfte, denen dée Vorzüglichkeét des dortigen (natürlichen) Graphrts (drs Cumberland-Blri's wie früher, so auch noch jest) fortwährend em Uebergewicht über unsere künstlichen Präparate erhält, ganz außer Betracht lassen, so galten die wiener Bleistifte lan eZahre mitReYk fiir die besten des Kontinents, bis die bayerischen Fabriken, durch dre Zoll - Vereinigung mit Preußen und dem mittleren Deutsch,- land begünstigt, einen höheren Aufschwung nahmen und mri dem, der Eingangssteucr ferner unterworfc'nen öfterreichischen Fakt!- kate innrrhalb Deutschland leicht wetteifern konnten. Einmal in die Schranken getreten, brgnügtcn sich Jene aber näht, dem Zoll-Slhus? al1_em den Vorrang zu verdanken, sie strebten vielmehr, je mehr Ter- ram sie gewannen, um so rastloser weiter, und dürfen jest, auch ohne alle Riicksicht auf den Zoll, die Konkurrenz Wiens nicht mehr s'urchterr. Vornehmlich hat die Fabrik von A. W. Faber in Stein bc: Nirrrrberg, dcrkn Mustrr wér Uljki'l“ Nr. 1367 des Katalogs aus- Zcstexlx smdrn, in ihren feinsten Sorten die meisten Konkurrenten nbcrslngrlt und lirsrrt Allrs, was von einem kiinstlichen Graphit ir- gend 3,11 érrxartrtrin, Wir finden sodann, dem besseren Fabrikat in dr): franc" x.:mlrtätrn sich anschließend, in den geringeren, sehr wohl- frrlenWSorte-n, abcr dic mcéstrn iibertrcffrnd, Von dem umfangreichen Etablqsemcnt_v0n J. J. Rrhback) in Rogensburg, unter Nr. 1343, rm sr_hr vollständiges Sortfmrnt Bleistifte, Röthcl und Kreidesiifte artsgeftrllr. Hieran schlirßrn sich die', theils aufMuskkrkartc-n, theils in Erms oder in Groß-Pakrtcn mtsgelegtrn Fabrikate von JFröscheiZ, rbrnfalisj l_n Niirnbrrg, (Nr, 1386), Wir bemerken hikrbei in sofern rn dex änjzrren Ansstattnng einrn Unterschied, als sklbsi die allerbillig- jtrrr Horten, sonst nur in Weißrm Holze gekannt, t'n Cedkrnholz ge- faßt lind; rs bleibt indessen dahingestellt, ob diese Sorte in der einen Qnalrtät drm vorgrnmmten Fabrikat glrichstehe. Von J. S. Städ- ler in Nürnberg (Nr, 1377) finden wir ein großrs Sortiment aller Arten B18éstéfte, Röthel nnd Kreidestifte in verschiedenen Farben vor, und erwähnen daVOn vorzugsweise die imitirten englischen, als aller Bxachtung werth. Franz Paul Augustin in Hafnerzell (Nr. 1340) brtngt rmßrr drm ans Bleistifte" recht hübsch zusammengestellren bay- rischen Wappen, an dem natiirlich dic Beurtheilung des Werthe; der da- zu verrvrndrtcn Fabrikate scheitcrr, Verschiedene Muster seiner Fabrikate, die sich von den iibrigen ausgrstrlltcn durch eine andere Art der Fas- sung vorthcilhast unterscheiden, indem das Holz bei denselben gebohrt und dthalb der Vleikcrn rund ist; inwiefern hierdurch wirklich ein brdrntrndkr Vorzug erreicht wird, muß erst die Erfahrung lehren; die Qualität der Bleistifte schst'nt iibrigens durchweg gut und reihet sich dcn vorgenannten vorzüglichen Erzmrgnissen entsprerbcnd an.
Endlich haben wir noch der schon gedachten wiener Fabrik zu crwähnen: L. u. C. Hardtnrntl) in Wien, dieses eine so lange Reihe won Jahren hindurch so bekannten Namens, der seit der neue- ren „),eit, durch die oben berührten Verhältnisse mit bevorzugten Mit- brw-xrbe'rn irt dic Schranken zu treten grnörhigt war, Die a116ge: stellten Produkte rrchtfertigen nichtsdestoweniger den alten Ruf der Firma, indem brsonders die besten Nummern der Bleistifte Wenig zu wünschen iibrig lassen. DicAussratrung ist durchweg einfach und we- niger clrgant, als die bayerischen Fabriken sie eingeführt haben.
Als sich hier anschließend, haben wir noch einiger Einzelnheifen zu erwähnen. Znnäclst verdienen die von 3"); onrad Weinmann in Reutlingen (Nr. 1498) eingesandten Proben von Papier-Perga- ment, in verschiedenen stumpfen Farben alle Aufmerksamkeit. Wird dicsrm Fabrikat freilich niemals die Jrstigkeit und Dauer dcs Leder- Pergaments zu geben sein, so möchte es in anderen Beziehungkn dies doch leicht iibrrtrrffrn, nnd krdhalb fiir den Gebrauch von No- téz-Bijchcrrt, Schrcr'btafe'lr: und zu ävrtléchrn Zwecken besonders zu empfehlen sein, 31mm! die ausrrrorkentléck) frfnc Oberfläche“ mit kinkm Tropfrrt Wassrr schr leicht von den Blréstt'ftlt'm'cn zu reinigen ist. Dir bcigkfiigtk Tafel Lcdkr-Prrgament zrégt ebenfalls réne sehr schöne Bearbritung.
Krakau in Berlin (Nr, 119) hat weiße" Pcrgament-, El.- fcnbcin- und s. g. Metallik-Papfcr-Proben ausgelegt, die in Feinheit des Kerns zwar nicht ganz drnrn dcs vorgenannten Einsen- drrs glcirhkommrn, bet“ den damit _qrnmcbtcn Vrrsuchen sich indes; als zweckcntsprechrnd gezeigt 1711er. *Das Srhicfcr-Papfer, so wie das nach Art der TZach)slcirrrv1111d gefertigte schwarze Lack-Papier, genügen allen Anfordcrungen.
Freilich aus eincm sehr hrterogcrtrn Material, dennoch hierher- gchörig, nennen wir die höchst sanbsren Elsenbritt:Schreibta- feln, dir von H. Messerschmidt in Berlin, Nr, 2-57, ausgelegt sind und sich selbst hinreérhrnd empfehlen.
A. Bkrherer u. Comp. inMiimhengräxz, Nr. 2701, fesseln die Anfmrrksamkeit dnrch rinigc mit Silbrr und Gold bedruckte Blätter, s. g, Glas: odrr Transparcnt-Papéers, aus Lederabfällen 1111dKnochrn bcreitet. So gat dieselben gcarbeitrt sind, so hübsch sich das Fabrikat iibrrhaupt bei der besonders schönenFärbung präsentirt, so stehrn c:“nrm ausgedehnten Gebrauckw doch die “schr große Zer- brechlichkrit, so wir die außerordentliche Empfindlichkeit gegen die Wärmr, die nicht einmal das Auflegen der Hand gestattet, entgegen und beschränken daffrlbc schr in der Anwendung.
Die von Maria Böäing in Düsseldorf (Nr. 1090) und von (85, C, Engel in Bcrlt'n (Nr. 310) eingesandten Stiicke Maler- Lc'iUWartd haben ein gnrrs Ansehen, ob sie éndrß im mittleren und östlirbrn Deutschland mit drm hier bishrr vorzuchisc verwendeten dresdem'r Fabrikat hinsichtlick) der Preise Werden die Konkurrenz be- stehen könnrn, kann erst der Erfolg lehren.
Siebeute Nachmeifung der an den unterzeichneten Verein abgrlicfcrten Beiträge.
71. Durch den Kriegs-Ministcr von Voven.
12.56) Landrat!) Graf von „Ziethen auf Wustrau 25 Rthlr, 1257) 4tes Kiirassicr-Rrgimcnt 29 Zithlr. Durch Färber G r ü n e rt in Gramzow und Umgcgrnd gcsammclt (1258*71) von 1258) Oberförstervon Kobi linskt' 1 er'or. sur Westpreußen, .? de'or. fiir Ostpreußen, 1259) Obcr-Amt. mann Karbe 20 Nthlr. 1260) Prediger Theremin 2 Rthlr. 1261) Prrdigcr Fournier 1Rth1r, 1262) Domainen-AmtsAktuariusLatrille 2 Rtmr, 1203) Amtmann Pick) 2 Rthlr. 1264) Apotheker Kühnert 1 Rthlr. 1265) ?lmtlcnte Vos; und Fiebelkorn 2 Nthlr. 1266) Post- meister Rochl 1 Rthlr, 1267) Re ierungSrath Urbani nebst Frau 1 Rthlr. 10 Sgr. 1268) Gutsbestocr „ evse 1Rthlr. 1269) Geschwisker Theremin 1 Rthlr. 1270) Matcrialhändler Scheel 1 Rthlr. 1271) Verschiedene 12 Rthlr. 20 Sgr. 1272) Major im Gencralstabe von Eier 20 Nthlr. 1273) Durch den Direktor der Gewehr-Umänderun s-Ansrnlt in Wesel, W. Küster, gesammelt von den Arbeitern 1c, 28 Rißlr. 10 Sgr. 1274) 10te anantcric-Brigadc 14 Frd'or. 1275) 121e Invaliden-Com- pagnie 3 Rthlr. 25 Sgr. 1276) Fürst zu Wittgenstein 100 Nthlr. 1277) Durch Hauptmann Anders vom Besaßun s-Kommaudo in Silber- berg 6 Rthlr. 4 Sgr. Zusammen 362 Rthlr. 9 Lögr.
13. Durch den Finanz-Minißer Flottwell.
1278) Aus der Sammlung des preuß. General-Kousuls Geheimen Kommerzienrath Hebeler zu London ferner 700 Rthlr. 1279) Von den'r Köni [. sZrdinischen Geschäftsführer in Mailand, G. Lotterio, 100 F1. C.- 1. fur SchweZ, 1280) Durch Landrath Graf von Schwerin aus dem Anclamschen rcrse 300 Rthlr. 1281) Prediger Toepf er in Limm- ris 1 Rthlr. ß1282) Durch Vuchdruckerei-Fakwr Kornack-r aus der Stadt Rostock 103 Rthlr. 10 Sgr. 6 Pf. 1283) Durch den M