1844 / 308 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

cinen Jüh- önigin, sou- bcdicncn, werde die Person der Königin schen, inwieweit die

sein und dadurch die beabsichtigte Beweguu unkt erhalten werde.

che ihres Namens n die geheiligt: Wir werden

dem nur gegen die, nie! Bew- g Éeriahtet sem; gege hege eder am'er nur Ehrfurcht.

Anga n dicses Briefes sich bestätigen. Großbritanien und Irland.

London, 31). Okt. Ihre Majesät die Königin ist gestern Abend nach Windsor zuriickgckchr .

Unsere Blätter beschäftigen ausschließlich mit den Fcstlich Eröffnung der ne tische Fragen, so nien sein mögen, . jenes mit allem mittelalterliche): City ist nach den un Times giebt cinen s einiges nachzuholen“, und die Antwort darauf eine nähere Erwähnung. Majcstät in dem sogenannten Bankrtt-Saale des oberen Siockwcrkcs der Börse von der Elite der eingeladenen Gäste begrüßt worden ivar, begab sie sich durch die Reihen derselben ): in welchem man einen Thron fiir sie errichtet hatte. umgebrn von ibrcm Gemahl, yon dem

lich stehénd ihre Pläyc in der Nähe empfing die Königin die ihr von -Ratl)s überreichte

sich bis auf die heutige Times fast am Montage stattgefundenen und sehen die Erörterungen über poli- lich in Bezug auf Spa- Ueber die Einzelheiten Pranke begangenen Festes der altcn ausführlicheren Berichten (die [chen von nicht weniger als 1-1 Spalten) noch namentlich verdient die Adresse an die Königin Nachdem Zhrc

ucit Börse, wichtig _bicselbeu auch nmncnt vorläufig noch bei Seite,

ck vorliegenden

ach einem zweiten Saale, Aus diesem Sitze sich niederlaffcud, von Cambridge, Kabinets-Minisicrn, Welche sämmt dcs Thrones cingcnommcn batten, rem Lord-Mayor an der Bcwillkommnimgs - ?ldreffc. daß ihre ruhmvolle Vorfahrin, der ersten londoner Börse, welche Sir Mitbürger auf eigene Kosten ha für keine Entwiirrigung ihres dicselbe als „Königliche Börse“ daß ferner der Bau dcr vor 6 67 von Karl 11. begonnen worden sei, nne, unter Königlichen Auspizien da der Gemahl der Königin “.' den Grundstein zu derselben gelegt habe. -. ihr von Sir

Spitze des Gemeinde Zn dersclbcn wird darauf hiugewiesrn, die Königin Elisabeth, der Einweihung Thomas Gresham für seine beigewohnt und es Königlichen Standes gchaltcn habe, dnrch ihi'ancrold ausrufcn zu lassen, Jahren abgebrannten Börse am und daß auch

ite erbauen lassen,

“.'T). Oktober 16 die jeßige Börse sich rühmen kd“ sowohl gegründet, als eingeweiht zu sein, am 17. Januar 184 Königin verlas hierauf mit lauter Stimme die folgende antes Graham, kein Minister des Innern, überreichte „Mit besonderer Gcnugthunng nehme gen. Sie ist ein Unterpfand der Licbe und Treue * bci eincm Anlaffc vou gliickli nihmt als der Mittelpunkt rr Mich, dieses edle Gebäude wicdcr hergestellt zu sehen, wc njgliche Ahnen ihre (Hansi geschci Vor drei Jahren, bam, legte Mein geliebter Gema feirte Ich heute die Vollcndung des W bock", groß und vollkommen 1 Hilfebedürftigen, Föidcrimg dcr Wissenscha waren die chckc, welche der Gründer der im “Fluge hatte. Dieiechckc liegen auch Mit am Herz kcisclbcn wiid, wie Ich zuversichtlich Meiner chierung aufgezählt werden Ich auf diese Wei Stande bin, die W thancn 'zu fbrdcrn.“ Nach Beendigung ziim Handkussc zuge verknickte nnd von zum Baronct crhobcn habe. Königin außer dem Lord - May auch der Erbauer der Börse, Cercmonic begann das Festmahl. dcn Mitgliedern dcr Königlichen qa'n anderen Personen von 21116th S1. Aulaire und der türkische Gesandte, Citradc angebrachtchische in dem V die iibrigenGästc vcrtheilten sich so wie in den iibrigen Zimmern unteren Börsenraume, aufg Mahlcs brachte de Königlichen Familie und der City von London aus. Börse wieder zu Verlassen, in die Mitte des unteren Raums des Gebändcs gelangt w die Herolde Stille gebieten und sprach dann, um dcr Wcihc den Schluß zu

Arrest entge- Volch, dargebracht an einem Trtc, lange bc-

Jch kicsc [ovale

cher Vorbedeutung 3 Handelö-Verkrhrs dicser [chem Meine Kö- ikt haben, und welches Jechinck Sorge nachdem Feuer das alte Gebäude hl den neuen Grundstein und frcudig eich, das mich ausgeführt, aber Unterstiiyung dcr st uud ?lnSdebnung des Handels Börse (Sir Thomas GskSham) cn. Die Erreichung Fticdcns-Triumphen , und Ich werde Mich freuen, Wenn ilichen Vorsehung im

wm!) halte.

n «Urn scinen Theilen ist.

hoffe, unicr dcn

)'c unter dem Segen der 915) _ ohifahrt und das Glück aUcr Klaffcn Meiner Unicr-

dicser Rede wurde der Lord-Mayor Magnin) cn, wobei er an ken Stufen des Throns iiic- dcr Königin dic 9)?itil)ciiung empfing, Unter mrhrcrcn Anderen, ndkiisse zuließ, befand fiih

Nach Beendigung diescr

Die Königin, nebst den anwkscn- Familie, dem Lord-Mayor, und eini- chnung, unter denen der Graf von nahmen Platz an cinkm auf einer oberen Stockwerks, Tischen, die in diesem Saale, des obcrcn Stockwerks und in rem Nach dem Schlusse dcs Mayor das Wohl der Königin und dcr auf au-Idriicklichcn Befehl der Königin das Wohl Gkgen 27; Uhr schickte fick) die Königin an, die und als sie nun, von dem Lord-Mayor geleitet, ar, ließ sie durch

daß sie ihn

o_r zum Ha „Herr Tite.

ankcttsaalc dcs

eschlagc'n waren.

ö uns mit den Katholiken gemein isi, fand meine Rede die Verwunderung, denn eben ganz an- otgesieUt. Als ich dann aber auf Widerspruch um so lrbendiger. Daß wtcstantiémuö imd mich ;,u Felke zog, Argument kriicfte

anderscßtc, wa beste Ausnahme und erregte allgemeine dcrs hatte man fick) ren Protest unterscheidende Lehren kam, der Benediktiner auch gegen den P es war ein sanfter Mensch, nach jrdcm aubte mich nun fiihrt '“ibcxfuhrt ;11 haben. nchen schon mehr als hnndrrt-

antismus »

versteht sich, aber er mir freundlich die Hand, er gi Der Arme wußte nicht, daß ich rieselbtn S von berckteren Zungen al?! die seinige.

die übrigens ohne alle Erbitierung gefü ck aUcrhand kleine Bcgegniiie.

1: hier und da sahen wir (Hrnpycn von Da- Meisl Landleuie, Damen in französischer Tracht, ritisings in d und rechts und links von jungen iten Hüten, in Schuhen und

mal gehört hatte und Diese Gespräche, Winden heiter unterbrochen dar der Nähe ein Mndonnenfcst, un hintilenden von den Bergen he auch wiederholt junge, blühende auf ihren Maulthienn sitzen leiiet, die mit ihren dreieckigen, bre ck wunderlich genug auf den Thieren nuSnahmen. ic stimmten auch uns zur Heitcrkeit. längs des Anio hin, und ;;Stun- langem wir in Subiaco an, wo kenn ich wollte diese Nacht noch ich Landsleute,

hit wnrken,

kabkonimen.

sehr muntere Gesellschaften, und )

Lange schon folgten wir der Straße den nach Mittag, also etwa um 2011hr, ich mich von meinem Benediktiner trennte; außerhalb des Klosters zubtingcn. Malxr, die, wie so viele ihrer Knnsjgenoffen, um ihre vaienmappen zu füllen, einige nn waren in demselben Hause, und so war für

ck sand n ,: eit mu lich zu orientinné-h ? g eb! jedem iialienischcn Otte ein 3 chmück1 sich Alles,

Zu der Locanda fand hier einige Wochen atische und franzöfi cstllichaft mehr als hinrcichend

, mich an demselben Tage in dem Ort leid- indruck war nicht eben unfreundlich, denn ker mu anmuthiges Ansehen. Da besten Geßalj. hin mich mein leich und ohne echt und meist von grö ter

und erscheint m seiner wm- mv gewahr, daß es ein elendes Nek [ei, wo Die Straßen sind un mit Wagen nicht zu befahren, die Häuser sch KWB ngv. Das an e Städtchen zieht sich, wie die mei en in dcr «.. ,i„„»:„"1:„7:'""5-7"7 ""“ 1,74“ C“1'"mvi'“'“ H'"

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de en Ufer hin ck spä- g von Sublaco ruht auf _ a um das Jahr 1100 legje, spä- aks kbbn eommami-jokiua hau Kmlnal- YMSM Pl., der a ! eo e bubu. U kj ck mm GRW QU] v' m, vi- es die "ahhh: und

1606

geben, die Worte: „Es isl Mein Königlicher Wille und Mein Belieben, daß dieses Gebäude fortan die Königliche Börse genannt werde“. Gellender Trompeten-Tuscb und brausendes Hurrahrufrn folgte dieser Ankündigung, worauf die Königin, fich gegen die Anwesenden vérbeu- ßend, die Börse verließ und in einem zweispännigen Wagen auf dem- elben We c, den sie gekommen war, in den Palast zurückkehrte. Zur Feier des a es fanden gestern viele Festschmause in den verschiedenen Gilden und orporationcn statt, und Abends waren die meistanäu- ser in der City und auch im Strand erleuchtet; dns Westende der Stadt nahm an dieser leßtcn Demonstration keinen Antheil.

Das neue Börsengebäude wird sowohl hinsichtlich seiner architek- tonischenJormen, als seiner innerenEinrichtung wegen gepriesen. Es bildet, nach dem Plan des Architektchite erbaut, ein unregelmäßige); Viereck, dessen kleinste Seite die Hmiptfront gegen Westen mit dop- pelter Säulenreihe ausmacht. Von den äußeren Säulen im Wcsten bis zu den Pilastern der Ostseite beträgt die Entfernung 292 Fuß, die Breite des Portikus 89.3,- Fuß, die der östlichen Seite 175 Fuß. Mit Aiisnahme des Thurms an der Ostseite, Welcher bis zur Spißc über der Wetterfahnc, der bekannten Heuschrecke Sir T. Grcsham's, 171) Fus; hoch isi, beträgt im Allgemeinen die Höhe des Gebäude;) 51) Fuß. Dcr Baustyl it der italienische; dicFa5;aden, ihrer kühnen, architektonischcn Linien wegen schr bewundert, sind mit allegorifchcn Figuren und Gruppen Von dcr Hand des bekannten Bildhauers Westmcacot gczikrt; aiich sollen noch drei Statuen in dcn Nischen an den nördlichen und östlichcnEingangs-Portalen, und zwar die des berühmten Lord-Mayors Sir R. W. Hittington, dcs SirH. Myddlcton und des Sir T. Gresham zur Verschönerung des (k)ebiiudcs dienen. Der Thurm enthält eine ausgezeichnete, von Dent gearbeitete Uhr, nach der Behauptung des Astronomen Airy die beste in der Welt; außerdem ein Glockenspiel von 15 Glocken, 1vclchc zweiOktavcn um- fassen, und deren größte 2:13; Ctr. wiegt. Es spielt außer einer ge- wöhnlich?" Melodic cinen Psalm von Lawcs, das 1111|“ [Zi'itniii-in und ('.0-1 smc- ([m ():-00-1, Im Innern ist der große [15 Fuß lange und 574 Fuß “breite Platz in der Mitte dcs Gebäu- des, „der Kaufnmnns-Play“ mit seinen Ambulatoricn, bedccktcn Säulcngängen, durch cnkmistischc Malereien ausgezeichnet, wclche nnter Leitung des Herrn Sang aus München ausgeführt sind und größtcntbcils die “.oappcn dcr vcrschicdcnenVölkcr darstellen, mit de- nen Großbritanicu in Handels-Vcrbindung steht. Die Mitte dcs Plchs soll später eine von Lough gefertigte Bildsäulc der Königin Victoria zieren.

Das vorgestern in Liverpool von Nord-Amcrika angekommciic Dampfschiff „Patrick Henri)“ bringt new-yorker Blätter “oom Iten d. M., ivclchc die Nachricht enthalten, daß die nordamerikanischc Brigg „Cyrus“ von einem britischen Kricqsschiffc gcwaltsmn durch- sucht worden sei. Ein Schreiben des Befehlshabers dcs „Cyrus“, Capitain Dumas, das von den amerikanischen Blättern vcröffentlicht wird, crzählt dchorfall ausfiihrlich, freilich vonparteiischcm Standpunkte, doch sabrint so viel daraus hervorzugel)cn, daß Capitain Dahms auf der Höhc Von Cabinda Von einem OffiziEr des britischen Kriegsschiffcö „Alcrt“ angehalten, daß sein Schiff von diesem gewaltsam durchsucht worden sei, und er (Dumas) sich endlich genöthigt gesehen habe, ncbst seiner Mannschaft den „CMW“ zn verlassen, da der Offizier des „Alcrt" ihm seine Schiffs-Papiere nicht habe wiedergeben wvllcn. CapitainDnmashatdaraufscine Veschwcrdebeidcm amerikanischenKonsul in Rio Janeiro zu Protokoll gegeben, und die ncw-yorker Blätter Vcr- 1angen in seinem Namen in sehr energischen Worten, daß die Regie- rnng ihm Genugthuung von England Verschaffen solle. Dio londo- iicr Blätter suchen die Scuba als unbedeutend darziisteklcn; sic bc- miihcu sich aus dem Briefe des Capitain Dumas nachzuweisen, das; dieser dkn englischen Offizier gereizt habe und halten den Eifer dcr ncw-yorkcr Blättcr in dcr Sachc fiir nichts als eine Nachwirkung drs von dcn pariser Oppositions-Blättern neuerdings so le'bhaft kund- gcgcbcncn Hasses gcgen England.

Dem Grafen Powis ist, dem (Mobo zufolge, der Hoscnbank; Orden vcrlichcn worden.

Gestern ward iiber cincn gewissen Hall Todtcnschau gebaltcn, dcr förmlich vexbungcrt ist, weil er aus Furcht, wcggcivicscn zu wer- den, das Kirchspiel, worin er oniitc, nicht um Hiilfe anspicihcn wollte. Die Zeugen-Aussagcn ergaben schreckliche Bclcgc dcs tief- sten Elends, worin dieser arme Mann schon lange mit Frau und Kindern geschmachtct hatte.

Niederlande.

Aus dem Hang, 21). Okt. Die bcutige Sitzung der zivil.- irn Kammer war der Bcratl)ung der Adresse gewirmct, welchc frii- her strts im geheimen Comité stattfand. Auch hcut wurde darauf angetragen, und da der Antrag von der erforderlichen “Ilnzahl Mii-

das Städtchen gleichsam krönt. Dic Hauptkirche und das anliegende Diö- zesan-Seminar sind Gebäude, diePius )(]. vichcld gckostct haben, abcrsie sind eben so unschön als nnchckmäßig eingerichtet. 'Die schlechten Bilder dcr Kirche, die Bibliothek des Seminars, die Pins 7]. mit einem gewiffrn Luxns einrichtete, die aber nur aus gedruckten Büchern besteht, die Guer- cino und ein Baffano iin Schloffx, die einzigen Kunstx'chäßc, welche die plündcriiden Franzosen dort znriicklicßcn, und ein Billard, 'von dem mir schon lange als einer '))tcikwiirdigkcit gesprochen war: alle dicie Herr1ich- kciien waren bald gesehen und damit Subiaco selbst erschöpft. Aber ein unerschöpflicher Reichthnm an Schönhcit-liegt in der Umgebung. Der Fluß, im schmalen Bett springen); und schäumcnd, die Berge rings umher, in den mannigfachsten Formen, hier und da mi! Eichen- und Kastanien- Wäldern bcdmt, höher hinaus Alles öde und kahl: so lag die Landschaft vor uns, als ich mit cinigcn Malern um Sonncn-Untergang aus dcm Thore ging, und nun brachten die unaufhörlich in der Färbung wechseln- den Abendwolkcn noch die reichsten Variationen in das schöne Bild. Es war um Avc-Maria, und die Leute kehrten von dem Feste in hellen Hau- frn zuriick. Fast Alle auf Eseln odcr Maulthiercn, bald zwei, bald drei auf einem Thiere; die Weiber in ihrem schmucken Kostüm muthig dahin- trabend, gleich den Männern, und tapfer dcn Sirick schwingend, um das philosophische Thier nicht zu völliger Grmiithöruhe gelangen zu lasen. Alle dabei so lusiiq und ausgelassen, daß man sah, sie hatten g;1f dem Festmchr gesucht und gefundrn, als religiöse Erbauung. So oft ich solchc Scrucn auch hier gesehen habe, so crhcitern sie mich doch immer aufs Neue. Es tritt in ihnen die bencidcnSWcrthr Gabe dieses Volkes, sorglos und harmlos das chen zu genießen, so recht deutlich hervor. Am anderen Morgen maehle ich mich in aller Frühe auf, um nach S. Scolaftica zu gehen, das etwa 1 Miglie von der Stadt entfernt ist. Sobald man aus dem Thor kommt, geht der Wrg längs dcs Anio hinauf, dessen Bett hier bedeutend cheitett ist, dann gelangt man an eine vor Kurzem erneuerte steinerne Brücke, von hier wendet fich der Weg am rech- ten Ufer steil an den Felsen empor nach S. Scolaßica hinauf. Aber es lohnt, einen Blick von der Brücke hinab auf den unten vorbeitosenden Bach ZU wersen. Em ganz schmaler Felsenspalt, desen Wände senkrecht stehen, öffnet sich in, schwindelnmachender Tiefe, durch ihn drängen'ßch brauseud die Wellxthdurch. Gleich oberhalb der Brücke erweitert sich abermals stb! anfsalkg das Brix, und man erkennt hier, wie an jener anderen Su- biaco nährt liegenden Stellt, veuilich dieBecken der beiden Seen, von denen "! dm, Urkunden des Mittelalters so viel gesprochen Wild. und die jest langst [Lr Wasser verloren haben. Sie waren übrigens ein Wert der Kunß, „mit ?ro em Kosenauswande vom Kaiser Claudius an elegt, um als Wasser- belxätnisse zu seinem Aquadukt zu dienen“, im In re 1304 wurden die Damme und Mauern bei einer ryßen Ueberschwemmung durchbrochen und das Riesenwer! zerßört. Noch ?Ich: man in den Felsen am linken Ufer

lieder unterstüht wurde, so ettbeilte der Präsident "feinem Redner m der öffentlichen Sisung mehr das Wort. Nach dem Schlusse dcr cheimrn Siwing ergab eo sich, daß mit 31 gcgcn 20 Stimmen be. chlossen worden, zum ersienmale eine öffentliche Bcrathuug cintrc1cn zu losen; doch wurde dieselbe auf morgen Vertagt.

Belgien.

Brüssel, 31. Okt. Gestern hat der Minister der auswärti- gen Angelegenheiten der chräsentanten-Kammcr ken Gcseh-Entwmj in Betreff des am “1. September mit dem ZoU-Verein ab„eschlosse. nen Traktats vorgelegt. “Jie Kammer verordnete den Dru und die Vertheilung desselben und scine Ucbcrweisung an die Scctioncn.

Das Journa-l dc Liirge fiihrt Beschwerde darüber, daß die neuen von morgen an bcginncndcn Tarife für den Waaren-Trans- port auf der rheinischen Eisenbahn von Köln nach Antwerpen und den dazwischen gelegenen Orten so ungleich gestellt seien, indem 101) Kilogramme fiir die ganze Strecke 17; Fr, zahlen, während dieselbe Last von Köln bis Tirlcmont cine Fracht von 1 Fr. 55 Cent„ bis Löwen [Jr. WC., bis Mecheln 1 Fr. 80 C. und bis Vriisscl 1 Fr, 91.) C. zu entrichxcn hat. 'Der Pröcnrscur crwicdcrt darauf, die Eisenbahn sei dazu bestimmt, den Rbein mit der Scheldc zu verbin- den, also müßten die beiden großen Städte, welchc dadurch mit ein- ander verbunden wiirden, gegen die anderen belgischen Orte eine be- soiidcrc Begünstigung genießen. “Dagegen bemerkt mm das Journal de LiT-gc wieder: „“Diese Folgcrung scheint uns dciin doch aller Billigkeit zu entbehren. Ohne Zweifel sou die Eisenbahn die Schcldc Und den Rhein mit einander in leiihtc Verbindung bringen, aber sic soll eben so den Vet- kchr zwischen unseren Handclx- und Industrie-Mittclpunktcn und Deutschland erleichtern, und als das Land ibic Anlegung beschloß, wollte es wahrlich kein ausschließliches Privilegium zu Gunsten dcr Stadt Antwerpen bewilligen. Auch wir verlangen, das; die Preise von Köln nach Antwerpen auf eincn billigen und mäßigen Jus; gc- sicllt werden, aber was man zu Gunsten der Scc-Mctropolc foi“- dert, darf man das wohl bi1ligcr Weise Verviers, Liittich, Tirlcmont, Löwen, Mecheln und Brüssel vcrwcigcrn? Nein, Gleichheit fiir ?lllc, so viel als möglich. Wir wollen nicht untersuchen, obnach dem neuen Tarif, mit dem wir uns nicht versöhnen können, ein Kaufmann von Mecheln nicht beffcr dabei fahren wiirde, seine Waarcn nach Köln iibcr Antwerpen zu senden, aber dies lächerliche Resultat seheint wirklich hcrauszukommen, Man fiihrt an, daß auch bei anderem Fuhrwerk stets die großen Entfernungen cinen Vorzug gcnösscn, abcr gewiß ist es doch Wohl der Privat-Jndustrie nie cingckommcn, die Preise fiir Zwischenortc höher zu stellen als fiir die Endpunkte. Von zwei Fällen cincr: cntwedcr dic zwischcn Antwerpen und Köln festgestellten Preise gebcu der Verwaltung unserer Eisenbahn cinen Gewinn, oder sie haben einen Verlust zm“ Jolgr. Jm ci'ftcrcn Falle kann und muß unsere Regierung diesen Gewinn dcn ;)wißhcnoitcn zu Gute kommen lassen und die Tarife fiir diese auch herabscch. Im zweiten Falle hat der Seba); den Ausfall zu tragen, den dich- giinstigung Lliitwcrpens verursacht, und das wäre eine Ungcrcchtigkeit gegen alle andere belgischen Orte, die dann die Iwstcn eincö Mono- pols zu Gunsten des Hafens von Antwerpen bestreiten müßten“.

Man hat sich in Verviers nicht abhalten laffcn, dcm l'ht'llm- ligen Bürgermeister Herrn Warnottc am Sonntag ciiic_ Scncradc zu bringen, bei welcher die meanconnc, dic Marscillaiw mxd daß Volkslicd: ()J! [)0111. ()|) 011%? 1111611!) gespielt wurden. TcxiSchlllLI machte von "MM! der Ruf: „Nieder mit den Jesuiten!“ T*ic VU“- sammlnng bestand größtcntheils aus Arbeitern und Bürgern, untcr AnsÜbrung Von zwci jungenLcutcn. Jm Ucbrigcu benahm dic Meng; sich fricdlich, und es kam zu keiner Störung der öffentlichcn Ruhr.

Ikhtvciz.

Kanton Luzern. Die von fiinf Mitgliedern des Givsnn :)iathcz 011121. Oktober ansgcsiclltc, am folgrndrn Tage abcr bon dcm (Oroßcn Rathc als unstatthaft zuriickgcivicscnc Piotcstaiion gc“- gcu die Berufung der Zcsuitkn lautet folgendermaßen:

„Tic Unterzeichnctcn erklären, daß sic die Ausnahme des Ordens der Zcsititcn in den Kanton nach dcm bckanntcu Geiste und Wirtin dicses O1- dcns iiberhaupt nibt fiir zuträglich halten. Allein sie haben noch Writcic Griinde, gegen die vorliegende Sckzlußnahme zu stimmen. Zn Kraft dcs §, (s'. der Staats-Vcrsaffung ist dem Erzichniigs-Ratbc untcr Oberaufsiäxt rcö chicrimgs-Raihrs die Aussicht und Lcitung dcs Erziehungönwscns iibertragcu. Mit §. 4 der gleichen Staatö-Vcrfassung ist die szikhlmgö- Behörde beauftragt, dafiir zit sorgen, das: die Erziehung nnd Bildung in km Er;icl)11ngs- imd Bildiiiigö-“Ilnstaltcu des „Kantons im Gristc dcr io- miich-chtistkatholiscl)c11 Religion iind cines demokratischen Freistaates cithcilt werde. *Das hohe Gewicht, Mlxbcs dcr VcrfassungöMalh in den Umstand gelegt hat, daß die Erziehimgö- und Bildungs-Anstaltcn untcr dcr

Ö

d.?ö Jlusscs große röhrcnartigc “„„kffUUUch, welche das Wasser dcm obcicn «cc zuführtcn, zu beiden Seiten desselben liegt altes Gemäuer, angc'oitli) Ruincn dcs Ncronischen Palastes, was aber sehr zu bezweifeln is]. _ Am rechten Ufer wcndct sich, wie schon gesagt, steil der Weg [MW nach 'S. Scolasiica, an mehreren Kapellen kömmt man vorbei, bis Md „Kloster selbst erscheint, dcffcn Fax-ndc nichts Weniger als imponircnd ist, dcr ganzc vordere Theil der Gcbändc ist erst im 17ten Jahrhundert gebaut i_nid ohne soudcrlichcs Jntcrcffe. ch) trat in den ersten Hof, an* dknkn Pik!- lcru die Bilder dchäpsie und Kaiser gemalt sind, die einst l)"?kl)" JUWU“ fahrtct: moderne langweilige Bilder. 2111 zwi'i Pfeilern sind M ““L" ck““ rechtsamc des Klosters, die Orte, über welche einst geherrscht 1,301- Nr“ zcichttet "- tcmpi [):-55.16! “Die weltliche ZuriSdiction _bat „ihm Rom gc- nommcn und dir geistliche ist in den Händen cines Kardinals, dcr dcn Abtstitel fiihrt, aber mit dem Kloster sonst 111MB IMU" l)at. GU)“ "J“" Weiter in diescn Räumcn, man wird nirgends Pracht und Liixiis "[m- dcn, aiich hicr haben die Franzosen arg gchaust und Wenig MZR als die leeren Wände gelassen; nur mit Miihe hat man. spnkxk das nothivendigsic Mobiliar wieder znsammengcbiachi. Ick Weiß incl)!- We hoch sich die Einkünfte des Klosters chi belaufen, aber schn*er|ich„ __sl'") "(i roß genug, um mehr als 10 Mönche anständig zu crhaltcii. D'?" Zak) Hand 1ch im Kloster, das chi unter der Leitung des Präskdk'UM 5" gc“ sammtcu Casinetischcn Cviigxcgation, 1)--. Celestino Gonzagü- “"ht- MU)“ hicr seinen Siß hat. (Fortseyung folgt.)

Deutscher Verein für Heilwissenschaft.

Berlin. Zu der Oktobcr-Si ung des Brixius wnrke zucksk UW dcn nächstens zn veröffentlichcnden “)??" Zah-"Föbcklibi bes Vereins an die Mitglieder verhandelt, und dann theilxc Herr „)iciitack Dr_obachtungen mit über das !onsiante Vorkommen v'k'rzwrmkkk Yxotlrhmlgerinnixl iii dim Lim- enauswxnf bei dcr Lungenentzündung und iiber das Verhaltniß )mit E!- cheinnng J" VM in Folge der Entziindung cmtrctrndcn auaionnschcn Ver- änderungen und Functionsstörnugcn„dcs Lungeii?ewebc9. Es knüpfte sich bicran eine mündliche Verhandlung iiber die pathologi chc Di mm! dcs Ey,")elimnS, woran namemlich die Herren Hcckcr, (1) urltx'und ), roriep„thc11nahm-en- Hierauf hielt Herr la "plette einc)! Vortrag chkjdlx pflanzlichen Gebilde auf Sän'gethiertn nnd dercn Vcihäkmiß Du den thimichcy Kontagien. wnrde namentlich in Abicdc gestellt, daß :: diesen pflanzlichen Gebilden bie Ursache der Krankheiten und das Wesen der Kontagien zu suchen ski, eine Ansicht, der namentlich Herr Remack opponirke, und woraus. sich eme leb- hafte Dekane entspann, an welcher die Mehrzahl der Mitglieder theil-

nahmen. ***-

baren Aussicht und Leitung Staats - Behörden “sehen die nothmndégc Behörden vor s

des Erziehungsgts

werden müffcn eyes). Allein iusowU mm die höhere Lehr- ätem der Gesellschaft Jesu übertragen wird, hört laut dem [offenen Vertrage xas Recht dieser Staats-Aufficht und Recht der Profenoren-Wahl, auf. Es ergiebt fich sol- 5, 6 und 8 gedachtetz Vertrages an und fiir fich allein; . jebt sich dieses, wenn mit dem Ver- chreibcn verglichen wird, welches der Provinzial Kaspar April 18-13 _an den Erziehungs-Rath erlaffcn hat. Nachdem „daß er qllen gcrcchtcn Wünschen und Llnfordrrun- ohne jedoch die Sasungcu der Gesellschaft in fährt er zu erklären fort, 2) Lehr- und Erzicbnngs-Svstcm habe, und daß dasselbe ziir _unabiinderlichcn Richtschnur scincr . "Lic (chcllyclmft müsse die Leitung der An- me mimittxlbare Aufsicht oder ein aiiSdriicklicheö on Außen her in die Lntung des Schulwesens wiirde nur Vcr- en.“ Bctrcffciid die Anstellung und Abberufung von Pro- kachtcs Schk-tlbkn: „Die Oberen können fich dcs Rechtes, “*yre Gottes Üb.“- bic Untergebenen zu verfiigcn, welches sie on denselben “freiwilligbbgclcgte Geliibkc dcs Gehorsams er- nicht entaußern. Cin Dazwischcntrctcn irgend einer anderen daher allen Verband mit dechsellsckzaft selbst auflösen :e.“ hren sich die unterzeichneten Mitglieder des rnchmigimg des fraglichen Vertrages, durch de der Gcscllsäwft gestattet wird, im Kanton Luxcrn nach den [eben und zu wirken; in, sic halten sich verpflichtet, Staats-Vcrfassung dagegen zu protcstii'cn und die Rechte zu verwahren. Luzern, dcn 21. Ok- J. Biihlcr.

Atisialt den B mit dense")?

ch klar und unzwcidcutig erg

erklärt hattx :

zu vcrleyen ,

rk nicht umhin könne,

stalt sick) vo Eingreifen ». wirkung anricht scfforcii_si1gt g zur großeren 'curch kao v halten, durchaus Vchördc wiirde Großen Rathcs

gcgen die G ffcn scchstcn Ar-

tikel dcn „Vätern chcln ihrcs I im Namen der , cincö jcdcn Staatsbiirgcrö dagcgcn tober 1841. _ Ignaz Kansmann. M. Arnold.“

[)x-. Kasimir

Am '.?6. Oktober entschied das Obergericht

Kanton Bern. | _ , icrgcsthobcncn päpstltchannllc; das Urthcil

kenProzcß Wegen der un

Bulle konstitniit nicht das Bcrbrcchcn dcr „Fälschung, eine vom Staate gewähilcistctc Reli- Vnchhiindler Jenni, als Verleger, zii gcnschaft vermtbcitt: der falschen Bulle erschein] Flucht entzogcn und wurde Sebastian Ammann ihn eben so der Erkapuzincr Dic untcr der falschen Unici'scbrift des Herrn Chor- Züricher „(Zcit ung gcschkicbcncn arkcit fallcnrc vcr-

„1) Tic falsche sondern blos cin Prcßvcrgchcn gcgen wegen dicsco [(Hilfe]! ist Hccr cincr Buße von 80 Fr. Gluck, da er nicht als der gcständigc Verfaffcr (cr l_miic sich nämlich der Untersuchung durch dic daher nicht abgehört; dagegen hatten Jcnni und als dcn Vcrfaffcr gcnannt Scbasiian Ammann. 2) beim Lc" an die Reduction der Neuen Biicfc !onsiitiiiicn keine unter die bernische Gcrichtsb brecheriscbc Handlung, mit die Fälschung nicht im Kanton Bern, in Luzern, wo dichicfc auf dicP im wurdcn, vollendet Workcn ist.

und einer dreißigtägigcn (:Hcfan

) tvurrc ficigesprochcn,

ost gethan, oder in Zürich, ivo sic gröss- Sowohl (Hliick als Jenny, welchcr eincn dchiicsc ivcuigsicns nach Luzern spedirt hat, Wurden dahcr dicser Anschni- quni zahlt cin Diittl)cil dcr sänmttliciicn

rigimg Wegen freigesprochen. Es sieht iibrigens dcn bc-

Kostcn, dcr JiLkns dic zwri andrrcn Dritthcile, ticffcudcn Beyördcn von Zürich odcr Luzckn noch frei, der falschcn Bricsc wcgcn einc Untersuchiing cinzulcitcn.“

*Die erste Instanz, das berncr Atittsgcriibi, wclchcö aus Richii'i'n (*Nicht, die vom Volke auf sechs Jahre gewählt wcrdrn, hatte den 11-3 Gliici' 311 vierjähriger Rcttcnstrafe V1'1“1lt'khkilk.

Kanton Zürich. Am “„".1. Oktober beisam- 11li'|11* (ieh die ziirichct'ischc Synode zu ihrer Oikcntlichcn Zabi'cs- Siyiiiig. Zu der Eröffnungs-Rcdc schilderte der Präsident der S*.)- , cgcnwärtigcn Zustand drr prote- staiitischcn Miihe, hob dabei die immer allgcmcincr bcmcrkbar We'r- dende Erseheinung hervor, das; der Katholizismiiö, wie in andcrcn Ländern, so anch)" der Schweiz, scincn Ciiislns; nicht ohne Erfolg WSFMWJCU bkil'ffku ici, ixnd sprach sciii Brdanci'n dariiber aus, daß ks zwar "Z dk)“,Pl'okksküUÜWM Miche, dem Katholizismus chcniibcr, 1111111 an Vereinen, wohl aber an einer allgemeinen Vércini- gu n g schlc. *

'.N- 43- L))

node, Herr Lliitisti'ö “Jiißli, dcn

Ipanicn.

„_ . Das Eco del Comercio cnlbält cinen lnngcn ?iitikcl-k)cs,.1„,)ci't'1i Llanos untcr dcr llcbm'sihiist: „VETMED- xximg dcr Qoiijiimtion imd Wivi'i'lcgung dcs “Doiwm's von dci“ pm“- , _! , _ , Dassrlbc Blatt richtei ironischen Dank an ÖW ;)UliRcZicruiig, wei"! dercn I'Zaihsamkcit die Unruhestifter verbin- den", _nach Spanien _hcrubcr zu kommen; man erkenne daraiis, sagt das Eco, deutlich „Herrn Guizots Vorliebe fiir Spanien.

21chtzehn Dcputiite, Gegner des erorm-Projckts, hielten gestern 1'1111' Bcrsmnnzlnng, 111 der sie beschloffcn haben sollen, dcn Gcgen- .)lnti'ag des „Herrn Jsturiz zu untcrstiiyen.

'":Ukadrid, 21, Okt.

1amcntmischcn Llllgkwalt.“

,_ , “)J/(* Paris, 81). Okt. Tie Bewiichnng dcr Pyrcnäcn-Gränzc M 111 bicscn12111gciiblich so strenge, daß sie wenig odi'r nichts zuwiiii- s_ch)e:on iibrjig_laßt, Und man bemerkt wohl den Unterschied zwischen den 1913113111 &?!)iungcn'der Gränz-Polizci imd dcni'n während des sikbcn- YYY)"dBJUkILZ'kNeJcö. So lange diescr dauerte, wnrden nicht allein MWK" LLKW",„Ykk'yscheU-Und Pserdc, sondexzi grobes Gcschiil) in H1) “*,ÜUÖ JWlkkelch uber die Pyrenäen geschont, wvgegen es cht ""-MEMUP kmzkllxkln Pgrtcigängcrn gelingt, sich cinznschlcichcn.

dis; E?) 111 allem Ultschkm nach ein Jrrthum, wcnn man annimmt, &), „Wiiero und seig Anhang bei den neuesten Umtricbcn chen ““ bl'kgkklkck)? Ruhe Spaniens die Hand im Spiclc habt". Zivar Organe der gcmäßigtcn Partei die größte , . fen de_s gestürzten R:"geuicn, und zu glei- ich cinch Oppojitions-Blättcr dic Miene, als rech- demnachxnge Schild-Erhcbung auf den Beistand Menschen und Dinge ohne voi'gcfaßtc mcin lciiht, das; die Jarcht der Einen Hoffnung der Anderen, denn man kann "LU- das; Espartero niemals unter die den Thron der Königin Jsabekla irc-

:“ißfc_ktii“i*ii_gcwiffe madridkr Bc1orgiiijz vor den Cntwiir chcr Zeit geben ) niir" jic für ei! Expgrtcio's; allein Wenn man Meinung ansieht, so ci'kcimt sbcn so grundlos ist, als die wohl zuversichtli

ck daran ** _, Fahne dcs Aufruhrs gigiiich

P o t 1 U g a [, 1.1,Liffnbou, 21).Okt. Die kusjion iiberEbas Verhalten der Re ine er r ist die Mäßigung, 1fyceliickl)icck)e? und Anerke - sen Debatten zeigte, ßen Chefs im achten, die er in den kmer Rede, ei'spartc, cine

ZLcputirten-Kammcr hat dicDis- g während dci“ lcyicn Krisis tinjng verdicnciidc Thatsache smop fast durchweg bei die- s, ttner ihrer hervorragend- durch die fast radikalen An- cidigtc, hat in e Angriffe nicht

wl'x übertrieben, ja ßvfiklousblätieru vor- " und die iibrigen [“"“ zum Umsturze zur Verbindung mit eséanb ferner ein,

re politischen Sache unend-

selbst die O po , Herr Manuel PYsso Parlamente und bekannt _ Jahren “1835 und FTU? ? alkxerdings dem M , n er enn a 5 ' nahm keine." Anstand, ummirFiinYewe's v vcrleumderisch die unaufhörlich v gebrachten Be , Minister der

„ck36, vertl) Mlsterium di

cn aiizuerkcnneu, _ on 2 ' schu1digungeu gegen Herrli?! eu O Kötztgnz seien, indem man , dcs ganzen.consiatuitonellen Systems und Dom Miguel unterstelle. Herr Manuel _ daß dle. Gewaltthätigkeiteu, wel det Zeki, als, sie die Gewalt Gegner zu Schulden kommen [

**:-"ck.;- -«:“ * ,

sich die e t _ ixden batie? em teßcn, ihr selbst an

1607 lichen Schaden gethan haben und dir Haupt-Uxsa e cker e e w“:- tigen Niedcilagc seien. ck g g n „|

Griechenland.

, © München, 30. Okt. Außer den Briefen aus Athen find mit. der leyten griechischen Posi (vom 10. Oktober) auch verschiedene Briefe aus anderen Städten des Königreichs hicrhergelangt. Diesel- ben habxn theils Landsleute, theils Griechen zn Verfassern, und ihr Inhalt isi wenigstens in sofern beachtenswerth, als er nicht mit so iiianchen trüben Schilderungen übereinstimmt, die wir iiber die öffent- Yichxn Zustände der Provinzen haben lesen miiffen. Selbst in den- jenigen Theilen der Morea, wo die Anarchie ihr Haupt am kccksten erboben, sind Ruhe und Ordnung seit der Beenkigung der Wahlen nicht mehr gcwaltsam gestört worden. So meldet wenigstens ein Brief. aus Patras von guter Hand, in welchem auch die Hoffnung (mf xmcn wahrscheinlich baldigen Besuch des Königs und der Königin in dieser Stadt ausgedriickt wird. Hoffentlich sollen die Entschlüfft', wclche dic Dcputirtcn-Kammer iiber die “Doppel- uud sonst angefoch- tcncn Wahlen fassen wird, diesc Wiederkehr cines gesclzlichcn Zustan- des nicht durch cine neue Aufregung dcr Gcmiither wieder zu einer blos momentanen Erscheinung machen. Ebenso wird aus Patras die höchst erfreuliche Mittheilung gemacht, das; sich dri“ Verkehr wicdcr zu heben und baarcs Geld wieder häufiger 3111811111! angcfangcnhattc, alö lrßtcrcs bci dcm gerechten Mißtrauen aller Kapitalisten seit lange der Fall gewesen ivar. *

Dic Gewerbe=Nuöstcllung der deutschen Bundes: und ZollvereinS-Stantcu. (Vckql. Allg. Ptkllsk.31g. Nl. 227, 2:48, 2141, “7:12, 24:2, 216, “2111, “152, 254,1, 254 “,k-“'I, “.)-.")(p, 24-18, 259, 201), “.!(11, AKI, ".'bZ, “.'(1'1, LG,“), Jbl), 267, 270, 27! 272, 27.4, 274, 275, 270, 277, 27.9, 279, 280, 2-41, 232, 28.3, 280, 2 ,'7 22.58, 291, 293, 29), 295, 299, 297, 298, 299, 8,09, 3-01, .:02, (50:2, ;;01, 4:00 und ;;07.)

mx». Tnchartigc Wollcnzcuge'. TK

, Tic Vcrsti'tigimg dci" tuchai'tigcn lsti'ciii)wollcncii) Toollcnzeugc Wciiht von der Fabrication dcs Titchö, voixiiglick) hinsichtlich dcr Auswahl der Wolle, dci" Feinheit dcs Glspilmstlö, drr Bcschaffenhlit ch Gcivcbcö als sVil'hks, dcr Stiirke dci" Wakkc, dcr Bihandlung im Rauhen und Schreien, cndlich dcr letzten Apprciur, ---- in mancher Hinsicht ab.

Fiir den Vorlicgcndanwcck jedoch wird gcniigcn, dic wichtigstcn bci" auf der (SchribiwAusstcllnng bcfiiidliihcn Fabrikat: dieser Art mit einigen Worten zu bczcixhncit. Es gehöikn daz":

9. Jlancll, glatt oder gciiipci't, sibi" ivcnig gUVillkt, mir auf der rcchtkn Skin“ einmal geraubt imd i'iitwckcr gar nicht, oder nur ciiimal gcschorrn. “Lic Katie besteht ost aus Katiiinwollgciin, zuweilen auch aus Baumwolle, dci“ Einschuß aber ist wollencs Strcichgaim

[). Molto", glatt odcr gcköpcit, von lx'ichic'rcr Walke, als dci" Ji'ics, sonst dcmsclbcu ähnlich.

J' «. Lady Coating, cin fiincr und leichter, nicbt gcköpcrtcr, ' ME.

4]. Nauhcö Dcckcnzcug, friiher gewöhnlich nur aus grober Wolle und grobcm Gcspinnst, jetzt auch in feineren Sorten, glatt odcr gcföpci't gewebt, schwach gcivalkt, aber sehr stark geraubt und nicht geschoren.

«. Papiermachcr-Fili, aus grobchollc nnd grobcinGc- spinnstc gearbeitet, gcköpcri, lochcr grivcbt, schwach gcwalkt, nicht ge- rauht und nicht geschoren, von sckUvammigcr Bcscbaffrnhcit.

.Haxuptriicsichtcn bci Beurtheilung diescr Fabrikate sind _qcivescn: die Beschaffenheit des i'ohcn Matci'iajs, dcs Gcspinnftes, dcrchcrci, dcr Walke, der Muster, dann der Preis. Was sodann die auf dm" Gcwxrbc-Ausstcllung befindlichen wriszcn iind gedruckten Flaiicllc', so- genannten Algeric'nne, Lady Coating, Lanm's, Molto", Wolldecken, Jilzc iind derartige Zeuge anbelangt, dercn Fabrication inTcutschland und immciitlick) m den Zoll-Vcrcinsstaatcn in schi" großem Umfange bc- tricbcu wird, so bietet die Gewcrbc-Ausstcllimg davon keine so viel- seitige Reichhaltigkeit dar, als erwartet werden dürfte. Man Vcr- mißt z.B. die Theilimbmc des sehr gcwerbthätigen StädtchensHay- rickcn (Königreich Sachscn), webhks sehr viele Flanelle und Moltons in den Handel liefert, und recht billig arbeitet. Leytcrcö gcht un.- zweideutig uns den sehr bcdeutcndén Vcrsendiingcn gcwiffcr mittel- feiner Flam'llc nnd Moltons, von da nach Italien, déi“ Schweiz re., hervor, in welchen Frankreich und England wenig konkurriren können, deren Art von dieser Gattung indcs; aiich etwas vcrschieden ist. Um so schwieriger dagegen win seither mit drnfeineren, glatten englischen, so wie den geköpertcn und glatten französischcn Geweben dicser Art im Anslande Schritt zu halten, da cs noch nicht gelingen wollte, na- mentlich die wegen ihres angenehmen Tragens im Anslande so sehr bevorzugten glatten englischen Flanellc, geniigend nach zuahmcn, wie einige eingesandte Stiicke auch darthiin, obgleich die Bemühungen, insbesondere des anerkannten Hauses “Damsch nnd M iinzcr's Söhne in Ronneburg im Königreich Sachsen (2611), darin ziemlich weit gedichcn sind. Ein Hauptmomcnt fiik den Vor- zng diescr diirch lose Stellung der Fäden charakterisirtcn cnglischcn Flanrlle liegt wohl auch in dem Umstande, daß sie sich abgrscbén Von der durch die erwähnte lose Stellimg bedingten größcrcn Weich- hcit --- im Allgemeinen weit besser waschen, d,. 1). nicht so eingehen, als die deutsche Imitation, Welche Nachtbcilc darum noch mehr nach- zuforschcn nnd mögliklsi zu begegnen wären. Sodann zeichnen sich dic Englischen Jlancllc, die eine ganz ungloich größere Vcrbrritnng als die französischen haben, durch [)'o'ihst feinfadigcs, glattes Stkcich- garn (insbesondere aus grobcicr Wolle gcsponncnco) mis.

Fortschritte in dem Bau der dciitschcn Strciihgarn-?))?aschiucn, vrrcint mit strtcr Aufmerksamkeit in dcr Bedicuung dcrsklbcn, brioch- tigen indcß Zu der Erwartung, daß die deutsche Industrie auch hicrin England nicht mehr lange nachsiehcn wi'rdc.

Im Allgemeinen sind die eingesandten Stitch schön und preis- wiirdig. Als sehr solide und schöne Arbeit erscheinen die gcköpcrtrn feinen Jlanclle bon AScan Lnttcroth und Co. in Mühlhausen (668), worunter sich namentlich cin Stiick ganz Wollen *, brabantcr Ellen bi'cit auszeichnet, das an seiner Stellung, hiibschcr chcrci (11Stiick = 811,1)00Ellcn p. Psd.) und dichtes Gewebe siincö Glei- chen sucht, wie denn auch die Farbe und das Gcspiunst dcs eingr- sandtcnßStiickes, rosa einfarbig und gewürfelt, schön genannt wer- den um '.

Ech so lieferten F. Lcchla in Odcran im Königreich Sachsen (1584), dessen sridcucr Gazc.-Flancll fiir die Verloosung angekauft wurde, wie auch Dams und Miinzci'W Söhne in Ronneburg (2614), FlancUe yon sch'ncm, glattcn Gcspiunst und Gewebe, und wäre der Schuß des Stückes glatten Hmnden-Jlanclls dcs lcvtcrcn Hauses, das den englischen Genre imitirt, niche etwas verschoben, so könnte die Nachahmung in äußererJorm als ganz gut bezeichnctwcr- den. Diese Verschiebung des Schuffcs dürfte in der Verwendung von Kamm arn als Kette seinen Grund haben, das bei so leichter Stellung d esenMißstand, namentlich beiin Rauhen_arne, zuläßt, dem aber die Engländer durch Subßituirung schr hochge ponuener Streich- garnkettc begegnen. - ,

, , ,

Nr. 1516. J. J. Walker in Balingen hat verschiedene Sor- ten Golgas in kurrenten Mustern, guter Weberei und zu ungenieß- urn Preisen eingesandt.

, Unter den von den Gebr. Zöppriv in Heidenheim im König-

rxich-Württemberg (1467) vorliegenden Flanellen befindet sch ein M- zuglich schönes, an egalem Gespinnst und Gewebe gleich ausgezeiih- netes Stiick feinen Köper-Jlanell, wogegen eines der glatten, ebm- falls das englische Genre nachahmenden Flanelle den vorhin berührten Mangkl,'_1venn auch in geringerem Grade, erkennen läßt. Noch mag bie Ermahnung der von diesem Hause eingesandten zwei Coupons 7 brabanter Egon breit, die ganze Weite eines Unterkleides bildenden glatten mid gekbperten Molto" hier eine Stelle finden. Endlicb-hat J. S. Heller in Berlin (93) ein hübsches Assor- !!nlept “croinrtcer und glatter Jlmiellc aufgelegt, das wegen seiner 'Pkk'sw'lkßlgkklk UUd des schönen Gespinnstes und Gewebes der sei- neren Stucke-Ancikennung erheifcht. Sehr gut gearbeitrt sind auch uo?) die zwei Skiicke von G. Schötile in Ebhausen im Königreich WUUWWUI (WM)- Die geringeren Flanclle und Moltons', so wie einfarbigenFutterzcugc von J. G. Sex,)fart in Weilar (2252) und J. G. „Wolf in Mühlhausen (671), sind auch sehr billig. ?lc Verschiedenen halbwollcnen Flanellc, einförmiq iind eskreist- von Jol). er. Merten in Urdcnbach (1094), gebéu zwe mäßige Bcklxrdungsstoffc fiir das geringere Publikum, sind gute dauerhafke Arbeitcii, stehen auch in angemcsscnen Preisen.

' Eincii schr gcfälligcn Artikel, der bci den Damen stets beliebt bleiben wird, bilden die durch Zacquard-Webrrei, aus Sireichgarn crxcugtcn, geiviirfeltcn, gemusterten Damenmäntel-Zeugc, sogenannte LadyxCoatingj, dcrciivoii verschiedenen Seiten eingesandt wurden.

J. W; Jacket 1621), C. H. Schwendy in Berlin (1985), Gcbr. Grascr u. Comp. iu Langensalza (21111), Pintus (2851), "T. Carl u. M c)) in Brandenburg (WII) und E. Hoffmann in Sorau (611) und einige Andere haben meist schön?, zum Theil ganz liebliche Muster geliefert, wclche Von vielem Geschmack zeugen und annehmen lasscn, daß dies hiibschc Fabrikat, bei so billigen Preisen, wie sic hierzu bemerken sind, in immer allgemeinercr Aufnahme kom- men und darin bleiben werde. Die von Pintus (2851) eingescn- deten Stoffe sind wcgcn ihrer gcschmackoollen Muster und guten Aua- siihrung besonders 1)crvorziil)cbeii.

Von gedruckten Flancllen und sogcnanntem Al_ ericnne, meist aus Handgcspimist vcrfcitigt, so wie von gewiirfeltcm Zrauen-Män- tclzengc, sogenannten Lamas, aus Streichgarn, zeichnen sich jene von Fiiner u. Müller in Mühlhausen (667) durch sehr scharfen Druck und tüchtige Arbeit, so wie in Beziehung auf lcßteren Ar- tikel, die schöne Collection von Schill it. Wagner in Calw, im Königrcich Württemberg (1529 ), bciondcrs aus. Die Erzeugnisse diescr Fabrik nehmen duni) ihm: geschmackvollen Dessins, so wie durch die feine, hübsche Qualität, wohl einen der ersten Plätze ein.

Indeß sind auch die dcmrtigen Zeuge von A. Rudolphi in Großbartloff bci Mühlhausen (67:3); Kunkel und Söhne in Dingelstcdt (685); M. Wucherer in Halle (718) und An- derer mehr, nicht nur schr preiswiirdig, sondern auch recht lobens- wm'tl) gearbeitet. Die letztgedachtc Fabrik hai_mit vielem Glück? die besten englischen Muster nachgeahmt. Von dem Artikel Wolldecken ist zunächst zu erwähnen, das; dercn Gebrauch in den feineren Gat- tungen inobcsondcre, statt der gesteppten Bamnwoll-Decken, wegen größerer Annehmlichkcit iind Reinlichkcit, immer allgemeiner wird, und dessen sich in den siidliäxrcn Staaten, vor allen in Frankreich, Jedermann nls unentbehrliche Bedeckung bedient. Die vorliegenden Mustcrstiickc geben ein ziemlich getreucs Bild von dem Standpunkte dicses Fabrications-chigcs in Deutschland, und es läßt sich dadmck) leicht ein Vc'i'gleich mit den französischen Dcckcn anstellen, Welche wegen ihrer zweckmäßigen scbwammigen Fabrication maßgebend sein diii'ftcn, und die', wcnn auch fiir dirscn Zwrck meist in anderer Form iind Qualität, doch in großcr Menge scrwärts, so wie in die benach- barten südlicheren Staaten ci'portii't werden. Die französischen Ja- brik-Bcsißcr sind hierin, neben dem Vortheile auf Gegenseitigkeit gc- griindctrr Handels-Vcrträgc, mit vielen überseeischen Staaten, welche durch kic eigene aiisgcdehntc Handels-Jlottc erst recht nußbringend gemacht wcrden, auch durch eine iibcispminte Au6gangs-Prämie von 11) bis (15 pCt., [chr begiinstigt, Welches verbunden mit manchxi'lei anderen Verhältniss", den deutschen Fabriken eine Konkurrenz im Auslande sehr erschtvert. Um so erfreulicher ist deshalb “an dcn fci- ncrcn Vcttdecken, weiß und farbig, welche die Gebrüder Zöppritz in Mergelsictten bci Heidcnhkim unter Nr. 1167, nebst verschiede- nen, zum Theil ganz hübschen Pferdedecken vorlegtcn, zu sehen, daß diesclbcii an weicher schwammiger Qualität (501|])|t:55(:) deu schönster: französischen nicht nur gleich kommen, sondern dercn Konkurrenz im Auslande durch ihre billigcnPrcise muh gut bestchcn. In den ordi- naircn Gattungen ist dies jedoch weit schwieriger, namentlich da, wo man diese schwammige Qualität der französischen Decken Vor- zicht. Diese Eigenschaft scheint bei dcn gröberen Sorten, aus der Verwendung der fiir uns zu entfernten, den französischen Fabriken in Montpellier, Lyon und Umgegend, abcr nahe gelegenen afrikanischen und italienischen Wollcn, dercn Natur sik) hierzu besonders qualifizirt, zu beruhcn. Von dcn Ticken von C. Haan und Söhne in Koblenz (2.535) sind die gröberen Gattungcn besonders gut und schön, wenn auch nicht so schwammig als jene von Joseph Wergifosse und Comp. (11.59) und Divichn (1156) in Düren, die sehr vollen Angriff haben, und Von denen das bei Nr. 1167 Gesagte im We- sentlichen sich wiederholen läßt. Billiger, aber auch )vcni er schwer sind die Decken von Grote in Kalbe bci Magdebur (729); auch lieferten die Gobi“. Schossc (7-18) und die Gebr. *- icolai (747) cbcndasclbst ziemlich hübsche Waasen.

An den Naß- und Trockcnftlzcn, so wie Cyliudcr-Uebcrzügcn für die Fabrication cndloscn Papiers, erkennt man eben so die großen Jortschrittc, Wclche in den lclzten Jahren darin gknmcht wurden, und sieht mit Freude, daß die Bczichungcn von dergleichen Waaren aus- Jraiikrrichund England, wo man sit" ungleich tbcurrr bezahlen mußte“, immmchr unnöthig sind, das; also die bisherige Abhängigkeit vom Llyölmidc nun auch hierin aufhören wird.

Vor allen bcrkiem'u dic Trockcnsilzc uud Walzcn-Ucbcrzüge von Kuffcrat!) in Mariawcilcr, Kreises Dürrn (1159), Anerkennung, welchc der französischen au dic Seite gestellt werden können, so wie denn auch jene von Lobcnboffcr n. Com p. in Nürnber (1381) gntgcmbcitctsind, wasinsbcsonderc von dcranaßfilzen zu Hagen ist. Crivc'il)11ung verdienen auch noch- die ngrikatc von W. Stoß iu Sprottau (R15) mid Friedr. Siege] in Heilbronn (1470). Was von den Trockcnfilzcn von Kuffcrath oben angeführt wurde, gilt auch von den Druckwalzcntüchrrn (Vlaquew) von L. König in Bet- lin (19), welche schr schöne gleichförmige Filze. zei en. und nunmehr das englische Fabrikat crscßcn, welchcr Fortschritt ißxbon fxßhex durch eine Vcrdicnst-Mcdaille gewürdigt wurde. Auch das Fabrikat der Glbl“. Schwaß inBcrlin (16) vcrdic111 Erwähnung. Als besonders giitrs Fabrikat muß noch das dicksilzige ])er monzlre von Dubois iind Pauli in Aachcn (11-19) angefiihrt werden, dessen Dicke über-

rascht. [KIKA, Fußteppiche. Der Gebrauch, _Zimmer mit ußteppi en von Geschmack und Dauer zu belegen, ist zwar auch n Den land [W heim";

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