“ tien, und war zu Preisen an sickz gebracht, welche nach 1er &;aner Lage dest Verhältnisse der Fabrzk mehr Ils gngemeffxn zu betrachten waren. Die solchergestalt the1l§,ur'sprunglich, thetls nachträglich erworbenen Actien besißt das Kbmgltche Institut anch e 1 no . , „ jh Dégegen hat die Actien-Gesellschgft selbst aus ihren Mitteln und zwar zum Theil von den zeitigen Dtrektoren, „ohne daß die Sye- handlun davon auch nur die entfernteste Kenntmß hatte, welche ihr auch ni t ertheilt zu werden brauchte, 25 Actien, und davon meh- rere sogar unter-60 pCt. angekauft,
In früheren Jahren sind allerdings dem Königlichen Seehaztd- lungs-Institute verschiedentlich Offerten zum Ankauf von Papter- Fabrik-Actien und zwar oft zu niedrigen Preisen gemacht werdYn. Dasselbe hat jedoch dergleichen Anträge stets abgelehnt. Die_offxr1r- ten Actien befinden sich noch heute in Händen der ursprüngltchen Actionaire, die sehr zufrieden sind, solche noch zu besixzen.
Der ungünstige Fortéang, welchen der Geschäftsbetrieb genommen hatte, nöthigte die Geselschaft fiir ein Jahr allem Zinsengenuffe zu entsagen,"sodann sich mit LY pCt. Zinsen zu begnügen undkendlrch zum Zweck der Feststellung des wahrhaften Zustandes dcs Aktw- „und Pasfiv-Vermögens zur Reduction der Actien um 20 pCt. zu schretten, auch das Actien-Kapital nur mit 4 pCt. zu verzinsen.
Alles dies, auf Beschlüssen der Actionair-Versatymlung beruhend, mußte die Seehandlung sich wie jeder andere Actionmr gefallen lasse11; es stand ihr dagegen Weder ein Widerspruchörecht noch sonst 21111? Einmischung in die Geschäfte und Verwaltung der Fabrik zn. Dte Verwaltung wurde vielmehr, nach §. 4. der älteren Statuten vo_1_n 4. April (23. November) 1819, Wie nach einem späteren Besckxlune von dreiDirektoren und einem Bevollmächtigten, die ganz unabhängtg von der Seehandlung waren, geleitet. ,
Als mit Ende des Jahres 1829 der frühere verwaltende D:- rektor der Patent-Papierfabrik auf srinen eigenen Wunsch ausschied, übernahm der jeyige Geheime Ober-Jinanzrath„Wenyel dtksx SteUx. In seine Hände wurden, im Einverständnisse mat den damabgey Dl- 1'ektoren und nach dem einmütbigen Veschlusse der Actwnaire m der General-Versammlung vom 28, Juli 1830, die Functionen, welche den gesammten Directions-Mitgliedcrn Inhalts der S-tatutanibery- tragen waren, mit vollem Vertrauen gelegt; nur behielten s1ch,dic Actionaire die Mit-Aufsichk, sowie die Vesugniß vor, zu allen Zeiten von allenAngelegenhciten der Gesellschaft Kenntniß zu nehmen, auch, wenn es ihnen nöthig erscheinen sollte, eine General-Versammlung zu konvoziren. .
Mit dieser Veränderung in der Verwaltung beginnt aUerdmgs eine glücklichere Periode des Bestehens der Patent-Papierfabrik. Der Herr Stadtrat!) Risch schreibt diesen glücklichen Wechsel, welcher unter Anderem auch die Aufhebung der Reduction der Actien zur Folge gehabt hat, der -« niemals eingetretenen - Sclbstübcrnahme der Verwaltung Seitens des Seehandlungs-Jnstituts und der von_de1n- selben ausgegangenen Uebertragung der Direction an einen Rdmg- lichen Geheimen Seehandlungs-Rath aus vollem Jrrthum zu. Nuit ist 31901“ in den neueren, noch cht geltenden Statuten vom 26.Apr1l “1887 ebenfalls in Folge des cinmüthigen Beschlusses der sämmtlichen Actionairs dcm jedesnmligen Chef des Königlichen Seehandlungs-Ju- 00109 die immer nur auf drei Jahre stattfindende Wahl des Verwal- tenden Direktors überlaffen worden“, dem Leßkeren ist jedoch aus der 3061 der “übrigen Ackionairs ein kontrollirender Direktor zur Seite
gestellk, Welchem die Mikauffichk iiber den gesammten Geschäftsbekricb gebührt, nnd der unter Anderem auch die Befugnis; hat, von allen Angelegenheiten der (Gesellschaft, so wie von dem Inhalt der Bücher und Skripturen dcrsrlbe'n, Kenntnis; zu nehmen. Es steht sonach dqs Königliche Seehandlungs-Znstitut zu der Patknt-Papierfabrik, wre die's bkreits in dem oben erwähnten Aufsatze vom Mai 1843 dargc- legt worden, »- mit Ausnahme dk!" gedachtkn Wahl _- nur in ,dein Vi'rhältniß k111ks jeden der übrigen Actionairs; es muß skatutenmaßtg den allgemeinen Beschlußnahmen sich fügen. , ,
Da nun nach §. 32 der Stammi kein Actwnair unter keinen Umßänden mchr als 4 Stimmen haben kann und der Basix; von .") Actien eine Stimme, der von 10 Actien 31991, von 1.5 Acticn drei und der Von 20 Actien vier Stimmen giebt, so hat das Königliche Seehandlungs-Jnstitut nicht mehr Stimmen„als ein Actionair, der im Besiße von nur 202190911 sich befindet, während noch jkßk-Ac110,- naixs Theil nehmen, welche 5 bis 50 Actien besißen, folglich 1110 einem Kapitale von 5000 Rthlr. bis einschließlich zu 50,000 Rthlr, bctheiligt sind. , , „ ,
Nach diesen Vorschriften Über das S_tm_1mrecht wird bei dcn statutenmäßigcn General-Versammlnngen, wae iich 1)ij selbst V?xskkh1, verfahren, und die in denselben durch Stimmenmehrhext gefaßten, 11111 Zuziehung des Syndikus der Gesellschaft protokollirtln Veschlusse dienen als Normen der Verwaltung. _
Auf solchen Beschlüssen beruht auch die nur aus::ahmsWeise zu geskattende Besichtigung der Patent-Papierfabrik, über deren angeb- liche gänzliche Verweigerung dex Herr Sta'dtrath Rrsch 113,2. 09 sei- ner Schrift bitter tadelnd sich äußert. Die Besuche zum Zweck dks Besichtigung hatten in früherer: Jahren „eme solche Auquhnung er- halten, daß "dadurch nicht selten die Fabmcation selbst gesidrt Wurde; auch sind hinfichts einzelner neuerer Zweige und Erfindungen, welche die Fabrik mit großem Kostenaufwande sich eigen gemacht hatte,_ die unangcmessensten und unbeschcidensteu Ansprüche hervdrgctreten. Nichts destoweniger ist immer und noch in den neuesten Zeit:): und nament- lich wiihrend der nunmehr geschlossenen GeWcrbe-Ausxtellung, die Be- sichtigung vielfach auswärtigen Fremden, hiesigen M0 istrats-Mttgltex dern nnd Privaten, sondern auch hiesigen öffen011en Lehrern mit ihren Schülern, und Technikern, unter Begleitung des technischenDt- rigeuten der Fabrik, Herrn :c. Leinhaas, gestattet worden. Von dem Leyt'eren sind, unter Zustimmung des verwaltenden Dtrektoxs, sxlbst Papierfabrikanten in einzelnen Fällen Belehrungen und Ausküyfte uber den einen oder den anderen Zweig der Papierfabrication mat großer Liberalität ertheilt, wozu andere Privat-Anstalkxn _- denn eine solche ist doch die Patent-Papierfabrik nur- schwerlich 111 dem Maße sich verstehen dürften.
Wenn dagegen einem hiesigen Papier-Fabrikanien, welcher von einem früheren Actionair zwei Actien erworben hatte, vor beinahe 10 Jahren die Besichtigung der Fabrikverfagtworden, solag'zujener Zeit hierzu eine mehrfache Veranlassun vor. Der damals nicht Zu,- elaffene wird aber nicht in Abrede ste en können, daß er später die
abrik mit allen ihren Einrichtungen besehen, und daß ohne alle und jede Verpflichtung Seitens der Direction, seinen sonstigen Wünschen mit Beteitwilligkeit entsprochen worden ist. , .
„ Ganz abgesehen hiervon, werden sich aber die Actionairs niemals beßrmmen lassen, von ihrem wohlerwogenen Beschlusse abzugeben. Es “",“) daher auch ferner die Besichtigun der Fabrik nur auönahms- M's? gestattet und lediglich dem Ermeäen des Verwaltenden Direk- tors Lexxaffeälsverden.
“ ek ' rt Herr Stadtrat!) Ri Seite 66 an:
„Welche Absichten die „Königliche SRandlung dadurch zu erreichen
hoffte, daß |“ "W eme zweite ähnliche Fabrik zu Hobenofen an-
elest had darüber lassen sich nur Vermut ungen anstellen. Diese
üble wurde von dem Köni li Ob . .
. . „SÖ!!! er erg Amte erkauft, auf alZeuuge Rechnung der _Köm lichen Seehandlung erbaut, der Be- trieb jedoch an die Actien- eseuschaß d„ PUenk-Papiersabrik in
1706
Berlin verpachtet, oder was dasselbe heißt, der Betrieb erfolgte ebenfalls durch die Königliche Seehandlung, Aus dieser Verpach- tung soll nur ein geringer Antheil des Gewinns auf die Actionaixe der berliner Gesellschaft übergehen, der Hauptgewinn aber der Kö- niglichen Seehandlun verbletben, deren Nahen um so bedeutender ist, als das hohenoßener Fabrikat in der Niederlage der berliner Fabrik mit distribuirt, die Kosten einer eigenen Niederlage, die Zah- lung einer nicht unbedeutenden Gewerbesteuer erspart und noch der Vortheil erreicht wird, daß das neue Fabrikat bei den alten Kun- den, ohne eine Konkurrenz zu bestehen, bequemer Absaxz findet“.
Statt in Vermuthungen sich zu ergehen, hätte der Herr Stadt- rath Risch be er gethan, auf geeignetem Wege von dem wahren Sachwerhältni sich zu unterrichten und über seine irrigen Voraus- scßungen sich zu belehren,
Die Pakent-Papierfabrik, welche noch cht eine anpen-Ankauf- und Sortir-Anstalt zu Guben eigenthijmlich besiyt, hatte dort früher auch ein Hülfswerk, Welches die Lumpen zu sogenanntcm Halbzeuge verarbeitete und solches zur Weiteren Verarbeitung zu Papier an dix hiesige Fabrik sandte, in Pacht genommen. Das Pachtverhältniß wurde in Folge geschehener Kündigung, Seitens des Eigenthümers des Grundstücks aufgelöst. Die Königliche Seehaudlung acquirirte auf den dringenden Wunsch der Actien-Gesellschaft von dem Fiskus das mehrfach durch Verschiedene öffentliche Blättkr des Jn- und Aus- landes fruchtlos zum Verkauf ausgebotcne vormalige Saiger-Hiiften- werk zu Hobenofen und rrrichtete dort eine Papierfabrik, welche wegcn ihrer Vorzüglichkeit schon mehrfach die öffentlikhe Aufmerksamkeit auf
sich gezogen hat. , „ „ , Das Königliche Institut überließ dicse hohenofener Fabrtk-dcr Patent-Papierfabrik :'n Pacht und Veraitlaßte dadurch aklerdings einen mehr als ausreichenden Ersoy für das aufgelöste gnbener Hiilfswerk, Es übergab also jenes neue Werk der Privat-Jndustrie des Actien- Vereins und untersiiitzte dadurch nicht allein ein Privat-Unternehmen, Welches das erste in sciner Art in Preußen war, sondern ks gewährte auch durch die Errichtth dcr Fabrik einigen Hundert Individuen der ärmsten Volksklasse, die Sonst zum Theil den Kommunen zur Last ge- fallen wären, Unterhalt und brachte zugleich das nach der Aufhebung des Saiger-Hüttenwerks ganz Verödete und verarmteHohcnofen wie: der in Aufnahme, Welchkn Vortheil bei dieser Pacht das Königliche Seehandlnngs-Jnftitut hat, ist fiir die Interessen derPatcnt-Papier- fabrik gleichgültig; diese kann bei dcr bereitwilligen Unterstüyung, mit der das Königliche Institut ihren desfallsigen Anträgen stattge- geben, nur wünschen, daß der Vortheil recht bedeutend sein möge“; als Actionair ist dasselbe wie jeder andere Actionair [11-0 1.11.“- seiner Actien am Gewinn und Verlust der hohcnofener Fabrik bctheiligf.
Herr Risch muß sich hikraus überzeugen, daß der Betrieb der hohenofener Fabrik ebenfalls nicht durch die Königl. Scehandlung erfolgt, wie ihm denn auch noch zur Nachricht dienen mag, das; so: wohl die hiesige Pateut-Papierfabrik, als die hohenofener Fabrik, jede besonders, Gewerblstener zahlen, und weder die eine noch die andere Fabrik irgend ein VorJugSrecht oder sonst kine Vergiinftigimg, der Actien-Geseuschast gegenüber, genießen. _
Nur die allgemein anerkannte Vorziiglichkeit und Preiswiirdigkeit ihrer Papiere hat dicsen Fabriken, ohne das Prädikat bon Muster- Anstaltcn zu beanspruchen, den Ruf erworben, dessen sic sich sorvobl im Jn- 016 im Auslande erfreuen diirfen, Beide Fabriken haben daher auch niemals eine Konkurrenz, ivedcr der inländischen noch der Fabriken der Vereins- oder anderen Staaten gescheut. Ihr Fabrikat bak stets einen raschen und guten Absatz gefunden; sie sind sonach in Beziehung auf die Unterbringung des Papiers auch niemals in den Fall gekonnnen, 311 0001011101 Mitteln odcr ctwanigcn Sollicitationcn vorzugsweiskr Berücksichtigung bei Lieferungen! und Abnahme'n bon Papikt, ihre Zufiucht zu nchmcn; sie habe'n vielmehr dcn Papierhändlcrn häufig ihrs Fabrikate verkauft und diesen gern Gee winn überlassen. Als völlig grundlos hat sich die Behauptung erwie- sen, die sogar zum Gegenstand derBeratbungen des ZtenProvinzial- Landtages der Mark Brandenburg im Jahre 18-12; geworden ist, daß nämlich die Königlichen Behörden, zur Sicherung des Absatzes der Patent-Papierfabrik, angewiesen seien, ihren Bedarf bon dersclben zu entnehmen. Eine desfallsige Ermittelung hat das (Hegenthcil und zugleich erwiesen, daß selbst in den Biireaus der Königl. Scebandlung noch theilweise anderesPapier, als das aus jener Fabrik, inGebrauch ist. Mit ihrem Fabrikatc hat die Patent-Papicrfabrik niemals gc»- prunkt - das Gegenthcil geschieht )'th Seitens anderer Anstalten nur zu oft -- sie kann aber, wie jcdcr Sachkeimcr bekunden wird, dreist mit jeder Fabrik in die Schranken treten, worüber sich die öffentliche Meinung und sklbst die größten Papicrßabrikantcn längst ausgesprochen haben,
Der Herr Stadtrat!) Risch tadelt nach p:);x. 98 seiner Schrift, daß der Actien-Vcrcin 311 der diesjährigen hiesigen G?WLsbk"“AU'Z- stellung Prob-“n scinsr Erzeugnisse und Fortschritte in dcr Fabrication nicht geliefert hat. Der Grund liegt darin, das; die bissige Fabrik durch eine längst beschlossene Erweiterung drrselbrn, so 1919 durch die in Folge neuerer Erfindungen nothWenk-ig chordcne Anschaffung neuer Maschinen eincn mehrmonatlichenStillstand erlitten, drr 10 un möglich gemacht hat, ÖM vielfach ausgesprockxncn Wünschen in die- ser Hinsicht zu genügen, Beide Fabriken Werdcn die» bei der näch- sten Gewerbe-Ausstellung zu thun gewiß nicht verabsäumcn.
Die vorstehenden Widerlegungen lassen 'die Angaben dcs „()-1111 Stadtrat!) Risch in d9m rcchteu Lichte crschcincn. Sie sind akte":- mäßig uud jeden Augenblick als solche zu erweisen,
Berlin, den 2-1. Novcmber “1844.
Professor F. Frick, Geheimer Zustizrath Jordan , Poselger, General - Münz -- Direktor G 15 d e k ing, Geheimer Archivmth K laatsch, Cbarw Pellisson, R. Heinemann, als diejenigen Actionairs, Welche in derheutigen Gknkral-Versammlung der Mitglieder des Actikn-Vcreins anWeseud gmwsen sind.
Ljandels- und Börscn-Uachrichtcn.
Berlin, 26. Nov, Bei sehr umfangreichem und lebhaftem chchäft waren die Course der Eisenbahn-Effekten an heutiger Börse durchgangig beser als gestern notirt; namentlich blieben österreichische Eisenbahn-Actien zu merklich besseren Comsen sehr begehrt.
Marktpreise vom Getraide, Berlin, den 25. November 1844. Z " Lande: Weizen 1 Rthlr. 16 Sgr. 10 Ps.; Roggen 1 Rkhll“. 6 Sgr., auch 1 Rthlr. 4 Sgr. 7 Pf.; kleine Gerste 26 Sgr. 5 Pf.; Hafer 25 Sgr. 2 Pf-- auch “2.1 Sgr. 7 Pf. Zu Wasser: Weizen (weißer) 2Rthlk. 1 Sgr. “ZM„ auch 25 Sgr. 2 Pf. 911111 14RÉhlr. 16 F r.T1)0fPf.2;) Yoggei'i 5;)sNthlr. 3 „au 1 tr. 1.0 .; atr'l gr.. , Pf, ck Sonnabßnd, den “23. Noxembcr 1844, _ Das Schock Stroh 7 Rthlr., auch () Nthlr. 17 Sgr. 0 Ps. Der Cenmet Heu 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 20 Sgr.
1 Ntblr. 7 Sgr.
UErliner Jörgs. [)en 26. Kofembor 1844.
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Zauk-Üctipu l1101§1x11. 1141)
Berichtigung. Jm gestrigen Blatte dcr Allg. Pr, Ztg- S. 1701 Sp. :C- Z, 42 1195: missen, statt „Wissen“,
Echteorologischc Beobachtungen.
Ruch 0111111311501-
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Bonig11chc Schauspiele.
Mittwoch, 27. Nov. Der Ehestifter, Lustspiel in 1 Aufzug. Hieraus: Er muß aufs Land, Lustspiel in .“? Abth., aus de'm Franzb- sischkn, von Friedrich, -
JmKonzertsaale: 190117 151 (:(111111111811011 (1128 1117111118 110 111110. (1711141110. 5116013010,«1011111114117: 01811011101501101101101|L-1510, 111710]? (“11 .") 847105, 11.11" 71.1)11111715. (111110. (1711111110 113111111173 18 [*.*-18118 0101101110150118 110. 110110-1510.)
Donnerstag, “ZI. Nov, Zum erstenmalc wicderholt: Doktor Robin- Schauspicl in 1] Akt, nach dem Französischen, von W. Friedrich- Hiemuf: Mein Herr Onkkl.
Kontgsuadttscich Theater.
Mitiwvä), 27, Nov, (Italienische Opern-Vorsiellung.) ZW listcnnmle wiederholt; ].:- D'051x110, Oper in .“1 Akten, 1191101111110- 10111), frei iibertragen Von Emilie Seidel, Musik von Mercadame. (Sga. Schieroni Nulli: Die Vcstalin.) Hieraus: Vorleßte GAK,- Vorstellung dcs Herrn Professor Risley aus Philadelphia, m“ seinen beiden Knaben, John und chry, VOM Königl. Haymarket- Tl)cater zu London, Vor ihrer Abreise nach Petersburg: Die Spiklk des Zluö, Dibertiffemeni.
Preise der Pläßc: C'in Plaß in den Logen und im Balkon dps ersikn Ranges 1 Rthlr. 10 Sgr. :c,
Anfang halb 7 Uhr. Di? Kasse wird um halb 6 Uhr 91-07-161-
Donnerstag, 28, Nov. Hcllwig: den Herzog Richelicu, und Guste.
als ziveites Debüt.) Hierauf: Kock
Oeffentliche Ausführungen.
Mixtwoch, 27. Nov„ Abends 7 Uhr, im Hotel de Russie: 500.79 mu- *
5112111", gegeben von Luigi Donati ans Florenz, worin derselbe eine Ro- manze aus ]] "101110" von Lord Westmoreland, cine Caoakinc aus 1.9.1111“ ;11-1511-1 117.111 von Mercadante, ein ncapolitanischcö Volkslied, mit Frau!- Klage ein Duett aus Lucrezia Borgia von Donizetti und mit eben ders?!“ ben, Xräul. Hähnel und Herrn Fischer ein Quartett » ().-mono von
Costa vortragen wird. Außer den Genanntcn Werden auch Frau von Ja “ mann, Mad. Rott und die Herren B. Schneider, Wohlers, Wärst, Engels und Zaqnemar den Konzertgeber unterstüßcn. Billers .*- 1 Rthlr. zu nume“
ritten Pläsen smd in der Kaffe zu haben.
VerantwortlicherMÖTedacreur 1)!'. IFW, Zinkcisen.
Gedruckt in dcr chckcrschcn Geheimen Ober-Hofbuchdruckcrci.
Beilage
Der erste Waffengan. (MadGrobeckk'x- -
der Schlesmgerschen Buchhandlung und Abends an -
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MJKM*!JMYMÉDQ ,-
Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.
1707
Mittwoch den 27 "C" November.
I n ]) a l t. Dic Gewerbe-Ausfiellung dr
Eisenbahnen. Die Bahn von Oberhausm nach Nordheim eröffnet,
“ ewerbe-Ausstellung der deutschen Bmades- D'“ G und Zollvereius-Staaten.
1 [„ All . renß, Ztg. _Nr.227, 238 240, 242, 243, FIBU, 265? 256, 268, 239, 260, 261: 262, 263, 264,
270,
248, 249, 252, 265, 266, 267,
286, 287, 288 291, 99:1, 294, 295, 296, 297, 298, 299, 300, 301, 302, 303, 304, 306: 307, .?08, 309, 310, 31-1, 312, 313, 314, 315, 316, 317, 318, 319, 320, 321, 322, 323, 324, 32», 326, 327, 328 und 329) (331711, Glatte Geibebc aus Flach8garn, (Schluß des im Hauptblatte abgebrochenen Artikels.)
Betrachten wir nun die a11f der Gxbee-Ausstellung befindlichen Vertreter der deutschenJabrtggnonglatterLemcn, so gehören sie in der Hauptsache entweder Schlejxende Nachbarschaft oder Westphalen an. Beide versorgen das 119rd11che Deutsthland vorzugsweise, jedoch hat jede Abtheilung durch 011? Eigcnthümlichkcit ihrer Erzeugniffe sich fast andcre Abnehmer, vcxschafft.
Tie Leincn-Fabrtcation Westphqlens ist durch schöncn Flachs, geübte Spinner und Weber sehr begünstigt, dcrcn Fleiß auch durch gute Preisß aufgemuiitcrt und, mitcrhaltcn xvci'deix kann, weil ein großer Theil der dortigenJabrtcatroiz 00s1111ttelseiner und sei- ner Waare zur Befriedigung dcs inlandischen Bedarfs dcr wvhl- habenden VolkskYasscn besteht., Eizien großen Theil seines aus- wärtigen Absayes hme-cgensowohl tn feineren Leiawnsorten als in den chge-Lcinen, Welche. fruher 111 ,so großer Menge auögcfiihrt wurden, hat Westphalen bereits durxh die englische Konkurrenz verloren.
Die schlesische und sach1iscke Fabrication hat im Wesentlichen ganz andere Aufgaben 'zu-erfiillen. Sie licfert nämlich zu mäßigen Preisen eine Waare, dre m jedem Hausstande täglich gebraucht wTrd, die aber in dem Maße. und der Güte, als solche verlangt wird, nicht beschafft [verden könnte, wenn Maschinengarn dcn Manqel an Werften oder Kcttcngarn nichtAbhiilfe liistctc. Der Absatz in*C1cas in ordinaircn- und Mittel-Gattnngcn ist von größerem Umfanqe als der der bielefcldcr Gegend, daher es auch hier an scincmPlaße schri11t, zu erwähnen, das; von dieser aus gebleichtem Garne chcb- ten Lcincwand (dercn Fabrication Vor einigcn 30 Jahren C. G. 511011011111. Söhne in Freiburg in solcher Ausdehnung zuerst ein- siib1'tei1) ein Etabliffemcnt allein im Jahre 1043 75,000 Schock und Weben gegen ,festcn Lohn von sch1kstschk11 Webern anfertigen ließ, wovon „' 11110th der Mcere, IZ; diksseits abgcscßt Wurde.
„ ,Dte Eigxnschaften einer guten Leincwand sind: glcichmäßiqes, k1“a_f0gesGespmnst, hicrßurch untkrstiiyte tadellose Weberei, das Auge bckrwdigcyde und die Haltbarkeit nicht zerstörcnde Bleiche.
Dieje Eigenschaften bei dem größeren Theil seincr Erzeugnisse znsannneugetragen zu haben, ist die Aufgabe des guten Fabrikanten, L_mzelne Stücke, wie sie auf der Ausstellung nur vorgefunden werden konnen, geben daher 11111111 untriiglichen Maßstab fiir die Leistungen desselben. Jhrc Fabrication ist eine sehr einfache, wsnig technische L_lusb31dux1g „erfordern-de und so lcicht keine Veränderung zulasscndc thnstfcrtigkcix, daß ste de_m Denken und den Jähichiten des Arbei- ters nur wcnig Rauxn1i1'ßt. Es ist daher in der “Regel kein Grund voxbandln, an Und “fin" sich 1311 guten Anfertigung “eines Stiicch 98111111 großes Verdienst bciqucgen, Das (532111011: maq nun den Gepchtöp1mkh Von Welchem bet nachstehender BcnriheilunF anschau- gcn 111, abgcben. *
_ Nr. 13. E. (L_. Mczner 11. Sohn in Berlin haben 7 Stiick Creas-Lemen aus Pandgcspinnst als ihr Fabrikat ausgklegt. Die Waare„ganz nach „den Normen wie die anderer tüchtiger Fabriken erzeugt, 911011611 kxmq der Eigenschaften, melchc dem guten Absaxze solcher Leinen nothtg smd. Die Preise (nur bei den feineren ange- geben) smd, wenn man die Sorgfalt der Behandlung der Waare in dikscm Etabliffement in Anschlag bringt, nicht zu hoch.
* “Nr. 07-1. Albert Tannhäuser in Berlin lieferte einige? Stucke geascherter, in der Gegend von Kottbus fabrizirtcr DriUichc, 9911 demsxlben zur UnVerstocklichkeit präparirt, ein. “Die Vorthcilc dikscr' Erstndimg lassen sich nur durch dkn Gcbrauch beurtheilen.
Ni“. 61.1. Von G. Schulze, chcrmcisicr in Wcllcrsdorff, RcZ.-Bc,z. Fdankfurt a. d, L., ist cin Stiick xvcißgarnige und ein Styck 19119 feme LcineWand eingesandt; sehr kräftige und im Jaden gjlctchmaßt'ge Waarc, und ist nur zu bcdanern, daß jcnc Gegend nicht viel so fcme Gespinnste liefert, da diese Leinen gewiß zu einer der dauerbasteskcn Gattungen gehören.
. NL 780. F. Schwarzer in Grunau, chierungs-Bczir'kLieg- my. xte vorgelegte 41 Webs feines, rohes Schleicr-Leineu geniigt den Anforderungen, die man an solche Gclvebe macht, besonders gut, WWx JUMP der Preis auch 111110 zu den billigsten,
dtNr; (dl. Kiexstci11 in Hirschberg, chicrnngs-Bezirk Licgniß, sa" tc cnnge'ungeblexichte und Mißc Schleier, so Wk? 4 Weben 1999- 101111111 Jteblxzchte Leinwand ein. Lehtere zeichnet sich durch schöncs 011111111110 Zchtercs Geivcbe und natiirlichkrc Apprctur gcgen sonstige zu 11c11131cn. emwand Vortheilhaft aus und sind die Preise angemcffen
Nr. 795. F, A Wie . - . . *
. . , „ - gnc1 m S osdoi , Ranitlms-Bc trk LWIUF-r [YZF SÉUck 80: und 1001161013? Ireisß Leimgvand 111168119391. ebendaseibst 11 f t. Tohamm m Schosdorf und C. Thamm (93:5)
. . , , „1? «"en .. Weben von reinem Jlachsgarn-Handcxespinnsi cm, T)? 1st7nnt Muhr 1111d Sorgfalt gewebt. * Leinw1111d. 87- F- Zakscke m Schosdorf sandte 1 Wehe rohe
Nk- 830- D. Kaufmann in Landsl ' “
„ „ „ )ut hat nntcx anderer 331312“?Sitiéitukxhlgkklükkk-jLsogé'lankxxe H," oder J- berlincr Ellen breite, C _ , esische 7 VW 7 berliner Ellen breite ungeklärte ÉZXLLHFWM? ngestcllx. Außer der, ungewöhnlichanreite ist die Werths ge11)a!111'11r Weberec und sind dte Preise in den Gränzen drs
Nr. 831. C. . '
..,-„.,... ...?-?.».7'6331'" '1C11C'91""CC6C Das dau vertvebte Ga ' ,'z ' “ " ,und- ang por. G , J 111 trägt die Etgenthumlichkett dcs dorttqen
„xsymnsécs ,an„s1ck., Dae Waare ist übrigens gut gewebt und “der muß?)? PHY laY dieÉesLJLFakaatswohl empfehlen,
„"t. _....“ on . .. ra ser u.C m . '
4 Otgck L;“- hrs 4 (Ellen brette- Weißße und tßhepLetkjjtleWbci: 1111111211 und fem und 2 Stück 5; breite wei e vor, so wie mehrere Duhend Taschentücher von verschiedener Feinheit. Bei der ersteren lä t das Ansehen des recht schönen fehlerlosen Fabrikats vermuthen, d ß es ans mechanischen Stühlen gewebt sei, was eine Angabe des Fa.
' “"M“" Bundcs- und ZOUWÜUS"S*ÜMU- ? Jahren mit Erfolg betreiben.
] dortiger Gegend vielfach produzirt, und die Preise im angemessenen
» Schuß von Maschinen-Gespinnst ausgelegt. ? W 7 bezeugen Vorzüge der Maschinenspinnerei gegen Handgespinnst, : indem die Leinen, durch die dazu verwendcten gleichen und ebenen _ Faden, eine muskerhaste Weberei zuließcn.
271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278, 279, 280, 281, 283, 285, Z : kate sonst geliefert Werden.
brikanten zu bestätigen scheint, Die? Würd?“ der erste Anfang einer neuen Fabricationsart sein, welche, d1e„E11glandcr bereits seit einigen Dre Tucher sind so, wie man sie in
Verhältniß, jedoch höher gerechnet wie bei der Leinwand.
Nr. 836. C. G. Hartmann in Landshut hat von Nr. 1 bis 7 und Nr. 10 qebleichte Leinen verschiedener Qualitäten in Kette und Die Nummern“ Nr. 1
„ Bei Nr. “10 treten die Vorzuge drs Maschinengarns ebenfalls bcrvor, da sich die sonst wohl vbrkommkndcn, ungleichen und dünnen SteÜcn der Vatisilcineu darin mcht Vorfindcn. Die Preise sind etwas höher wie dergleichen Fabri- Die außerdem ausgelegte Creas-Leinwand, rohe und weiße ShachwißHandtiicher und Weiß: leinene Tasche11tiichcr von Handgespinnst sind zwar gute Wanke, lassen aber bessere Bleiche wünschen,
_ Nr. 843. Von S. G. Wäber, Eidam und Comp, in Schmiedeberg sind 3 Stück gebleichte Leinen cinqcsandt, die gcqen sonstxge “dort verfcrtigte Lcinen diescr Art “durch Dichtigkeit des Ge- wkbe's slch vorthcilhaft ausZcichnen. Außerdem haben sie ein Sorti- ment 110181111“ Taschentücher, Weiß und bedruckt, eingesandt, chterc in deri viclfach bekannten geschmackvollen Dessins. Diese, so wie die wrißcn, sind Wegen ihres schönen scidcnartigen kacbes sehr anspre- chend. Die Preise sind angemessén.
Nr. 806. Die mechanischen Flachsspinncrcicn zu Erd.- maimsdorf und Landshut sandten 8 Stiick rohe Leinwand, theiks ganz, theils nur in der Kette von M11schinengarn gewcbf, rin. Die ganz “01113 Maschinengarn gewebten Stiick€ sind allerdinqs ebcncr und 1)?" 1eßtgen Anforderungen der Konsumentkn cntsprcchi'ndcr, als die darixben liegenden, mit Handgarn brsclwsstncn. Bci sämmtlichcn Stuckcn 0er ist das dazu verwandte ?)]kasihi1iei1garn cigencs Fabrikat undbcrktcnt die Bezeichnung cines vorzüglich glcicken und mit dem gebxorigcn Draht Versehcncn Garncs. Die Leistungen dieser Cla- blinemkntö zcugcn iiberhaupt Von umsichtigcr Leitung.
Nr. 7467. Petschkc u. Comp, in Greiffcnbcrg haben eine AUSWabl Taschentücher von ordinaircn bis zu scinkn Sorten ausge- legt, Wie sie in dortiger Gcgcnd erzeugt werdcn, nnd dannsprüchen an derartige Fabrikate vollständig gcniigcn. Sie erfrcuen sich schon länger cines vortbeilhaften Russ. '
Nr. 86755, Steudtner u. Fisther in Grciffenberg sandten 4 kaen" gebleichte Leinwand cin, welche ein dichtes Gewebe und mehr Naturahnlichkcit in der Apprctur zeigt, als friiher dicse Leinen zu haben pflegten. ,Die dabei brmerktrn Prcisc sind nicht theucr zu nennen, 1101119110111) :| der des geringsten Stücks, im Verhältniß zu den feincrcn, äußerst billig gkstellt,
Nr. 928. VonGebriidcr Alberti und Schrciber in Walden- burg_st11d zwar V9", dcn bcrschicdencn Gattungen ihrer zu exportiren- dcn Lemon. 11111“ emtge Muster gcsandt, aUein dies ist um so erfreu- licher, wctl außerdem nichts in dieser Art zur Gcivcrbe-Ausstelbmg Zelangt isi. Es sind 8 Stiick verschiedene 9111111135 10711195. Die- xlbcn zeigen gute Fortschritte schlesischer Fabrication in diesem Ar- tikel, haben vorzügliche Bleiche und sind iiberhaupt 016 9001011111161 gelungen zu betrachten. Lb solche mit den cnglischcn ähnlichen Leinen, welche weniger dicht gewebt sind und durch die Appretur mit dem Béatcl Work (Klopfwcrk) cin gcfälligca't's Nnsehrn erhalten, im Aus- lande konkurrircn kiinnen, miiffen wir dahingkstcht sein lassen. Die Kcttc ist Maschinen;, der Einschlag Handgarn; jedes Stiick enthält „573; schlesische Ellen oder 36 spanische Varus; die Sortimente von je 200 Stück gehen nach Mexiko, Havanna und dem übrigen West- indien. Dic nebenliegcndcn 4 Stiick Tela reale entsprechen ebenfalls vollkommen, hinsichtlich ihrer Eigenschaften, jeder Anfordcrung. Auch dabei ist die Kette aus Maschincngarn, der Einschlag aus Handge- spinnst; die Länge jedes Stiickcs ist, bei ()Z-Viertkl-Brcite, 27- M Ellen; die Vkrsendung, namentlich nach Havanna, geschieht in Assor- timcnts von je 100 Stiick. Es ist hierbei zu erwähnen, daß der Absaß von Platillas-nnd Tela reale, namentlich nach Amerika, nur durch die äußerste Billigkeit, sowohl des Fabrikanten, als auch dcs Arbeiters, erhalten werden kann.
Außerdem haben Gebr. Alberti mehrere zur inländischen Con- snmtion geeignete Leinen, 1 Stück feine rohe, ? Stiick geklärte Creas und 1 Stiick gebleichte Leinwand ausgestellt. Diese zeichnen sich vor dcn gewöhnlichen schlesischanabrikatcn schr vortheilhast durch äußerst gleichmäßiges Gespinnst aus, und ist die chcrci und die Bleiche auch hierbei nur zu [oben. Die Leistungen dicses Etabliffemcnts sind scit einer Reihe von Jahren eben so rühmlich als bc'rdicnstiich.
Nr. 9316. C. G. Kramsta u. Söhne in Freiburg haben nur die Erzeugnisse ihrer nensrcn und erst in jüngerer Zkit bcgonncncn Fabrication, nämlich aus ihren eigenenMaschi:1911-G1spi11nsten iantte und Schuß gewebke Leinwand, rob und gebleicht, anschegt und zwar größtenthrils in den mittelscincnGattungen, Dieselbe giebt wiederum ein Zeugnis; von dem 11111111tcrbi'ochcncn Streben dicser Fabrik, die Fortschritte der Leincn-Fabricaticn in ihrem äußersten Grade sich zu eigen zu machen. Die borlicgcndkn Stiicke lassen in der Kette ein ganz gkschlosscnes Gkspinnst schen, und sind dic Schnßfädcn in solch11Glcich-: hcit und Fiille, daß sie als flstls ercbe eine große Danmbaffigkcit cr- wartcn lassen. Bki dcm rkgcn Eifer dicser Fabrik jcdem, auch dcn kleinstcn Ucbclstand zu beseitigen wird es ihr wohl bald gelingen, das oft nicht ganz Glatte dcr Öbérfläöhe zu beseitigen, was bkklitö bci dcm englischen*).)Taschincn-Lcincn gcbobcn ist. JMchangcl mag viclkcicht in dcr Wcichhm't des mit Rnseuröstc bcrkitetcn schlesischen fcinc'n Flaches seinen Grund haben, indkm Gcspinust ans bclgischemWasscr- röstc-Jlachs cine glätterc Waare licfcrt. Die Preise fiir diese Leinen sind iibrigens, wie man es von dieser Fabrik chohnt ist, äußerst billig und blcibt nur zu bedauern, daß dieses Haus nicht auch Von Creas-Leincn, als dcm umfangrcichsicn Zweige seiner Fabrication, Einiges ausgelegt hat.
Nr. 1169. Von J. P. Skofscls in Säffelcn, Regierungs- Bczirk Aachen, ist ein nadclfrci gcwebtys Hemd eingeliefert, Wclchcs allerdings eine besondere Knnsifcrtigkrit erfordert und auch im vo1'- liegenden Falle bekundet; jedoch sriucs drrhältnißmäßig hohcnPrciscs wegen (“20-25 Rthlr.), kaum zu einem kurrenten Artikel wer- den diirfte. '
Nr. “1270. Erben Anton Eickholt in Warendorf haben unter mehreren Artikeln 6 Stück gefäxbte, baumwollcne und halblcinene Futterzeuge gcwöhnlichcr Fabrxateonfund “12 Stück Weiße Halb- leinen, welche mit dem Namen IxtS-Lemen bezeichnet find, gesandt. Sie werden die Konsumenten, h'tnsjchtlich der Qualität vollständig, in den Preisen nicht so ganzbcfrtedigen. Ferner 4 Stiick recht gute greife oder Franz-Halblernen, thretse mit schlesischcm Fabrikat ebenfalls nicht Schritt haltend. Dann Leder-Leinen, aus Kette von Flachs-Maschinengarn mit Baumwolle gemischt und leinenem Schuß, ist ein kräftiges Gewebe, und,wird durch die Härte der dazu verwendeten Garne, die Mischung mit Baumwolle weniger sichtbar.
Mit diesxr Art von Geweben haben die Engländer auf den überseei- schen Marxteu den deutschen Leinen eine gefährliche Konkurrenz be- reitet. "Dl? ausgelegte Creas-Leinwand, von der Art, wie solch_e vor- zugöweije m Schlesien in großer Ausdehnung verfertigt wird, mag
- wobl durch ihre kräftigen Garne den höheren Preis einigermaßen
a11§gkeichew Ferner“ stellten A. Eickholt Erben in Nr. 1, 56-78 einige, graue,. so wie Verschiedene Weiße sogenannte Hausleinen und ein Sortiment feiner gebleichter Leinen auf. Dieselben entsprechen den AnforderunZen, die man an gute Leinwand macht, sowohl hin- stchtl1ch der Wc xtc: als der Blaiche und Preiswürdigkeit, vollkommen. Dxe cbe11d0hrr emgesqndtcnStücLe Weißer Legge-Leinen verdienen 1112539112191 und „Bleiche Lob. A. Eickbolt Erben lcqen im Allge- mech eiii verdienstliches Bestreben an den Tag, ohne Vorurtheil und qngstliches Beharren an unhaltbaren Erinnerungen der Vergan- genheit, dcn_?lnfordexungcn der jeyigen Consumtion zu genü en.
Nr. 1270-1278.,Die won vier Gewerbstreibenden zu tabi- lohn, ngterizngs-Bezirk Münster, gesandten 8 Stücke Leinen sind aus gut1'111 mmtfterschen Flachse gearbeitet. Die Weberei ist güt- wogegcn die Vlcxche11ur fiir Hauslkinen bkfriedigt.
„Nr. “1283. Fried. Wilh. Wessel in Spenge, Regierungs- B-ezn'k Mmdcn, sandte 6 Stiick weiße Leinen, gut mittel und fein fem imd 1 Stiick graue, die sich durch dichtes Gewebe vortheilhaft kenntlich machen. Dcrselbc hat auch ein Stück Leinen-Batist nach 5,2111 des Valencicnncr gearbeitet. Da die Fabrication dieser Waare 111D1'1111ch10nd wenig bekannt ist, so kann man solche bei der Schwie- rigkeit dcs Unternehmens als elungen betrachten, und werden forf- gcscHte Bemühungen den Verfgertiger wohl zum Ziele führen, Das Garn dazu ist in Avenswedde gesponnen.
Nr. 1284. Bertelsmann u. Raabe in Bielefeld und Gaßcl u. Vcerhoff in Biclkfeld, in deren bedeutender Anstalt (dcr-„nach den 1111111111 englischen Mustern umgestalteten sogenannten hollaydischcn Bleiche in Biclcfeld) dikse von Ersteren gekauften Leinen gebleicht 1111d apprctirt sind, haben 4Sti'1ck feine Leinwand von guten Garnc11_e111gesandt, die sick) durch schöne Vlcichc und Appretur bci angqnnffenen Prliscn aUSJcichncnz nur hat das Stück 9791 nicht so gewähltcs Garn, wie die drei anderen, wod11-rch*auch den Webern die Arbeit erschwert wurde.
„ Nr. 1285. , Landwehrmann, Kolonist und Weber in Ober- Jollenbcck, Regierungs-Bezirk Minden, lieferte 2 Stiiék weiße und 1 Stiick ungcbleichte Leinwand ein. Die beiden ersteren würden sich noch besser empfkhlcn, wenn die Bleiche dem schönen Gewebe ent- sprechend wäre,
Nr. 1286, Von C. A. Delius und Söhne in Bielefeld wur- den () Stücke Leinen von fein-fein bis zu den feinsten gesandt, auf welchen-das Auge des Beschaujers mit Wohlgefaüen weilt. Sie find vo11 gleichem Gcspmyst und mit so großer Geschicklichkeit gewebt, daß keine Fehlstklle zu fmdcn mar, und geben sie daher ein rühmliches Zeugnis; von der Geschickächkeit der dortigen Spinner und Weber. “Die Preise sind dem Werthe der Leinen durchaus angemessen. Garn cms JöUenbeck uud Avenwcdde.
Nr. 1297. W. R. Velhagen in Bielefeld lieferten 4 Stück ganz feine Leinwand, die von au9gezeichnetcm Material und muster- hafter WebereiZeugniß geben, und ist namentlich das Stück Nr.6324 zu den vollkommcustcn Leistungen in diesem Fache zu rechnen. Die Vorzüglichkeit der gleichfalls ausgelegten Taschentücher wird Freunde dortiger Fabrikate mit dem Preise derselben gewiß aussöhnen.
. Joh. Chr. Althcide(1288) und Joh. Fr. Nltheide(1289), Weber in Nteder-Zöllenbeck, Kreises Bielefeld, haben einige Stücke Weiße und 1 Stück graues Leinen, fein-fein, eingeliefert, die wegen ihres dichten (Hervebes und ihrer Verhältnißmäßigen Preise sich vor- thsilhaft auSze'ichnen.
Nr. 1290. Von Janye und Rempel in Bielefeld lieqen 20 Stiicke Leinen in Verschiedenen Qualitäten von mittel bis fe1'n vor. Dieselben haben nur sorgfältig und gut gearbeitete Waare, Welche außerdem in der Bleiche gelungen ist, dazu gewählt, und wenn sie bei größcraniefenmgcn sich eben so bewähren, so würden sie zu den bcsscren Fabrikanten mit Recht zu zählen sein.
Nr. 12-91. Krönig und Böckemann in Bielefeld, 6 Stücke weiße Leinwand, Welche 011) durch Natürlichkeit in der Appretur und durch Preisivürdigkeit vortheill)aft auszeichnen. Die Kette ist im Engersckycn, dcr Einschlag im Rietbergschen gesponnen.
90.1294. A.H.C. Westermann Söhne in Bielefeld sandten 1Stiick Leinwand, berliner Elle 5.17,“ oder kölner Elle 4-2- breit, 60 Ellen lang, cin. Es muß um so mehr hierbei hervorgehoben werden, daß solches sehr dicht und fehlerlos gewebt ist, weil die ungewöhnliche Breite dcm Weber viele Schwierigkeiten zu überwinden giebt. Bei dem Prcise ist der fiir solche Arbeit sehr hohe Lohn zu beachten,
Nr. 1311. F. W. Krönig und Söhne in Bielefeld stellten 6 Stiicke gebleichte Leinen von feinmittel bis zu feinfein auf. Sie sind von gutlr cherci nud Vlciche und bcsondcrs qnter Apprekur. In den noch anögelcgtcn “.' Stiick rohen Leinen von ein zu feinfein ist namcutlick) der Glanz, welcher den bielefeldcr Leinen eigen ist, stark ausgedriickt; aueh kann man die Prcise all dieser Leinen zu den nie- drigsten rechnen. Verfertigcr sind verschiedene benannte Weber aus Zöllcnbcck und dcm Jürstcntbnm Lippe.
Nr. 1814. Gante und Vensick in Bielefeld haben 6 Stücke Leinen mit usucr, dcr irländischkn Leinwand nachgeahmten Appretur eingeliefert, in geschmackvoller Ausschmückung. Das Lcinen zeigt sich dabci in seiner ganzen Natürlichkeit, und ist das GcWebe ganz den zu machenden Anforderungen cntsprcchcnd. Die Preise sind im Ver- hältniß zur Giite der Waarc mäßig zu nennen. Ferner 1 Stück Vatift und “.I Dußrnd Taschcnküchen Man kann zwar die Billigkeit dieser Fabrikate nicht in Abrede stellen, allein sie unterscheiden sich doch noch von den französischen derartigen Geweben, Welches haupt- sächlich in der Eigentbiimlickykeit des Jlachses liegt. Auch die Appre- tur ist noch mangelhaft.
Nr. 1479, Der Laichinger Weber-Verein in Laichingen, Königreich Württemberg, sandte mehrere Stücke Leinwand und Dutzende Taschentücher ein. Dieselben sind nicht allein von dichtem Gembe, sondern auch hinsichtlich der Appretur in ihrer anzen Natürlichkeit erhalten, so daß die Leinwand recht gut den An orderungen an der- gleichen Waaren entspricht, Sie wiirdc_n0ch empfehlenswertber auf- treten, wenn die Bleiche gelungen wäre, was die Dichti keit der Waare wobl zugelassen hätte. Die Preise sind, im Verh'tniß zu den Westphälischen etwas hoch.
Nr. 1482. Andr. Fr. Lang in Blaubeurn, K. Wüittemberg. Derselbe sandte einige Gewebe von Hanf und mehrere von Flachs- garn, so wie ein Sortiment leinener Taschentücher, ein. Die ersteren sind die alleinigen ihrer Art auf der Ausßellun . Sie sind sehr ansprechend durch die Gleichheit und Seidenartiggkeit des Gespmnstes m_id „müssen, da sie auch sehr gut gewebt nd, den Kon- sumenten befrtedcgen.„ „Auch die stachogamigen Gew: e zeichnen Ack durch „große (Hlnchtpaßigkeit des Gespmnstes, wie solches nur bei MZschmen-Spmnerei votgefnnden wird, aus, und haben zugleith den schonen Glanz (Lustre), welcher eine Haupteigenschaft reibt SU“?