ud fabrjpm , dm kuk“ as dteseiitno finden 11mm seht ubedmttud, die "1th A- r d 11 be- W die Einfuhr von dort bis hierher, vo 11111!) e aus West- begtisfen T, 4.183,632 N.; die Haupt-Attiktl iu tem waren tür- i e und perfil : Baumwolleu- abrikate. Seit den zwi eben den Chatten Chiwa und Bachata obwa tenden Feindseligkeiten erfährt Rußlands
Set.
1724
Hude! an der ormlmt i mad iris Linie, um auch aus der "jetta, citiz- UUM WÜWSFWl diesujxm-lmmi es sind Schafe, die, von den Kir isen 111 ! eu eingetauscht, mn ]11g 11 werden. Da nass Q-chiufische W_1k a [einen eien Betrieb uam den tidauerudeu fremtdschaftlachm “hältnis“! beider ach- bußaam. Der ganze urjihrige Handels-u-sah zwischen beiden Völkern betrug nahe an 10 Mill. R.; von Seiten Nnßlauds war dabei, wie lamm, vet Haupt-Attikel Thee, von Seiten China's russisches Tuch. Rußlands Seehäfen wurden 1843 besucht von 4971 fremden Kauffabretu, des ßätkßen Zuspruchs erfreuten sich die Oßseehäsen. Die Kronßadt besucheuden frem- den Dampfschiffe vollzogen 91 Kreissahrteu, unter ihnen die zahlrelchßen die
lübecker 111111 ß-mläubet. Die ' k von der Re imm für die Sm] Odessa inknglud gewonnenen i11112111ss11sffe „Odesc?“ 11111? „,x-1.“
ungemein deuIZaudeloä-nkebr ZwisckxxnnOdMudZe-t schopomz. 3,- yet 11 mm re vo : m 111 er e - - 211311111214“ zwischen OdeJa uud !onßann'nopel 52 RMaCJeT; FZZ! ""' unterhielten drei andere Dampfschiffe rie Verbßnduug zwischen Odessa „„-t deu ktimschen Küßm durcb %Meisfahnen. Dt: gesammten Zoll-Eiukänf, beliefen fiel; aus 29,678,609 R. S. Die Unterhaltung der ganzen 3on Y_chjalkung, einbegtiffen die der Gränzzollwacht, betrug 772,- pCt, von den
111 11 ten.“
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachungen.
[488] Ediktal-Citation.
Fol ende Verschollene:
1) d e verwitwete Hedvig Kiexczewska (v. Kiejczewöka) geborene TusZyüska, die 1797 in Gnesen gewohnt hat, und über deren ferneren Aufenthalt keine Nachricht vorhanden ist,
2) ohann Philipp Braun, der im Jahre 1812 von
nowroclaw, wo er bei dem Bäcker Schulß in der der Lehre war, mit den Franzosen nach Rußland gegangen sein soll, _ _ _
3) die Gebrüder Johann Peter und Fuednch Pcröb oder Petfike aus Bromberg, geboren resp. am 27. Oktober 1783 und 5. Dezember 1785, von denen der eine vor dem Jahre 1815 bei einem Bau in Fordon seinen Tod gefunden haben, und der an-
bringen.
Bromberg nach Berlin marschir_t sein soll, «_ 5_) 4) der Bürgermeister Stephan Rozanski ausTrzcmeszny, der von dort im Jahre 1816 nach Polen entw1-
cbm iß-
5) die verehelichte Margaretha Grudzicka (Grodziecka, Grudziecka, Grodzicka), früher verwittwet gewesene Adamska, welche fich mit ihrem Ehema11n,dem Jäger Michael GrudÉcki vor länger als 30 Jahren in Orzyszkowo, chrodaer Kreises, aufgehalten und von da mit demselben in den Gnesener Kreis ver- zogen sein soll,
Martin Johann Vangels, gcboren den 6, No- vember 1806, Sohn des Zimmermanns Johann Bangels, auch Bagnic, Bagnes genannt, der mit seinem Vater in dem Jahre, als Gnesen abbranntc, von Nakel dorthin gezogen, und über deffen Leben und Aufenthaltstitdem nichts zu ermitteln gewesen, 7) die Geschwister Thaddeus, Agnes, Catharina und Hedviga Malkowski und deren Halbbruder Johann Nepumocen Malkowski aus Juowroclaw, von denen angeblich die Agnes Catharina, geboren am 20. April 1765 in einem Alter von kaum 15 Jahren von dort verschwunden, der Thaddeus ([, 1803 von der Wanderschaft nach Znowroclaw zurückgekehrt und fich dann bald wieder von dort entfernt hat, die Hedviga vor 1773 geboren, un- gefähr 20 Jahr alt von Juowroclaw fortgegan- gen, und der Johann Nepumocen, geboren den 22. Juni 1787, von dort im Jahre 1805 als Tischlergestll fich auf die Wanderschaft begeben, 8) ohann Smorawski, geboren den 10. Mai 1779, c“ohn des Adalbert Smorawökv (Smarawski) und der Rosalie geborenen Steinborn 311 Filehne, der im Jahre 1806 nach R11sfisch-Pole11 gegangen und sich dort beim polnischen Militair cngagirt haben soll,
9) Chrißéan Vetter ans Kanals-Kolonie Z., Sohn des Johann Vetter aus dessen erster Ehe, angeb- lich im Jahre 1825 von dort in die Fremde gc-
[1281|
am 8.
)
[1304]
(111124. [1183]
an en,
10) 121112 Zuverehelichte Catharina Barbara Pierzchalökq, gcboren den “21. Oktober 1787, Tochter des Cast- mir Pierzchalski und der Marianna, geborenen Sobeska, zu Bocianowo, angeblich mit den Frau- zosen von dort sorYegangen,
11) die unverehclichtc eronica Kasprowicx, geboren den 6. Januar 1807, Tochter des Bürgers An- dreas KaSprowicz zn Filehne, welche fast noch im kindlichen Alter mit iyrer Mutter-SchMster nach Yolen verzogen und eit dem Jahre 1831 keine
achricht mehr von sich gegeben hat,
Constantia Manthcj, dic fich
12) die unverehelichte vor länger als
13) Bartholomeus (Hur 11111111, geboren den 13.August 1791, Sohn des kicbael Gurzyüski, der vor 19 Jahren fich von Pomianv bei Strzclno entfernt hat und angeblich nach Polen gegangen ist,
14) Andreas ». Modlibowski, der 1787 etwa zu Sier- nik bei Exin gestorben sein soll,
15) der Johann Wichrowski, ehemals Exekutor in Gnesen, zuleßt in Wyrobki, Mogilnoer Kreises,
weiömittel fich gefaßt zu halten, auch diese Beweismit- ] tel, falls fie in Urkunden bestehen, mit zur Stelle zu
Im Fall abermaligen ungehorsamen Atxsbleibens in diesem zweiten Verantwortungs-Tennin w11d zwar mit zum Beweist der Anklage vorgeschla- genen Zeugen verfahren werden, jedoch ve_rliert der 1c. van Cuyck nach Vorschrift dcr Gesevc seme Einwen- dungen und Aussirllungen gegen die Persotz und Glaub- würd!“ keit der Zeugen, so weit fie slch mcht etwa aus "nehmung derselben von selbst ergeben sollten. Auch findet a!Sdann die sonst zulässige schriftliche Ver- theirigung nach dem Abschlusse der Untersuchung nicht
Vernehmung der
statt, v1clmehr muß nach erfolgter VeweiS-Aufnahme das Erkenntniß ohne Weiteres nach Lage der Akten abgefaßt werden. Bchin, dcn 17.KOktober 1844.h s R s'd . . . öni liches riminal cricht iecger 1'1 enz. dere 1801 m1t dem Regtmente Mannsiem von ?!Ktheilung für fisleischeUntersuchungen. M
z u g.
Unter HinWeisung auf die den Siralsundisäyen Zei- tungen in «111-1156 inserirten Ladungen vom heutigen Tage Werden Alle und Jede, welche an das von dem Gutsbcfiser Rothbart an den Gnstav Heinrich von Schmiterlöw verkaufte, auf Rügen Kirchspiel bclcgene gen Inventarienstücke, so w1e auch 1111 den diesjährigen vom Gute gewonnenen ?lerndte-Einschnitt Foxderuugen und Ansprüche machen zu können dafiir erachten, zu deren Annnldung und Beglaubigung in einem der fol- genden Termine,
und 29. November, oder a1112().De-
zember 1). JS„ Morgens 10 Uhr, meidung der am 14. Januar k, IS, 311 erkcnnenden Präkluston, _ hiermit aufgefordert. 11.110111 Greifswald, den 8. Oktober 1844, König!. preuß. Hofgericht von Pommern und Rügen. . 5.
Nothwendigcr Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 17, Oktober 1814. Das in der Jacobsstraße, Spandauer Viertew, 911.28, belegene Kanfnmn abgeschätzt ZZ 13,063 Thlr. 11 Sgr, 9 Pf., soll um an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Hypothekenschein smd in der Registratur cinznscben.
Ediktal-Citation.
Nachdem iiber das Vermögen des vornmligenApothe- fers nnd Dampsmühlcn-Befißers Friedrich Wilhclm Herr- mann Anwandtcr und seiner mit ihm in Giiter-Ge- meinschaft lebendcn Ehefrau Agnes Alexandrine Frie- now zu Finkeanlde dnrch das am 25. Juni ('1“. behändigte AppeUationS-Erkenntniß des Kö- Landesgcrichs bierselbst der Konkurs |, so werden sämmtliche Gläubiger des Gemeinschuldners zu dem auf den 31. Dezem- ber d. J., Vormittags 1011hr, in dem GerichtSzimmer zu Finkenwalde vor dem Landrichter Ramm anberaum- ten Gcneral-Liquidationö-Te1mine hierdurch öffentlich vorgeladen, um in demselbcn persönlich oder durch zu- läsfige Bevollmächtigte, 311 1vclchek ihnen die hiesigen Justiz-Kmmniffatien Zietelmann, „ Zachariae in Vorschlag gebracht Werden, zu erscheinen, 30 Jahren von GWh“? nach ihre Ansprüche an die Konkursmasse gebührend anzu- Rußland begeben haben soll, melden und deren Richtigkeit nachZUWeisM, unter der Warnung, daß die Ausbleibendcn mit allen ihren For- derungen an die Masse durch ein sogleich nach dem Termine abzufaffendes Erkenntniß mlögeschloffen und ihnen deshalb gegen die iibrigen Gläubiger ein ewiges Stillschweigen auferlegt Werden wird.
Stettin, den 10. September 1844.
v. Kattschcs Patrimouialgericht Finkenwalde 1c.
dericke gkb, Pin
uiglichen Ober- eröffnet worden 1
Nähere Auskunft darüber bei
[1086 1.]
a e 1 ck 1 1. empfangen.
Die für das Jahr 1844 A u s der Actien der Frankfurter
im Swaniower Allodialgut Kl. Stubben, die dorti-
Die Billette zur ditekien Fahrt trtheilt die Passa- gier-Erpedition der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn,
Herrmann &" Meyer, Hausvoigteiplas 12,
Bekanntmachung.
Die Herren Actionaire der Frankfurter Lebens- Versicherungs-Gesellschaft werde 11 hierdurch ersucht, in Gcmäßheit des §. 16. der Statuten für jede Artie zehn Prozent des Betrages mit Funfzig Gulden baar und einen von ihnen, nach Sicht zahlbar, an die Ordre derGesellschaft aus- gestelltenSola-Wcchscl über Vierhundert und Funfxig Gulden, innerhalb des von dem Verwal- tungSrathe besiimmten Termines, der mit dem 16. De- zember d. J. beginnt und mit Ablauf des 24. Dezem- ber d. J. endigt, an die Gesellschaftö-Kasse (im Bör- sen-Gebäude) abzuliefem und dagegen die Acticn zu
eltenden Zins-Coupons erficherungs - Gesellschaft Werden statt banker Zahlung angenommen. Franksmt am Main, den 15. November 1844, Zu Auftrag des VerwaltungNathcs der “Frankfurter Lebens-Verficherungs-Gesellschaft, Der Direktor: Iulius Loewengard.
(Erßer Theil. Die christliche Glaubenslehre. Uhl! 15 Sgr. Zweiter Theil, Die christliche Sittenlehx,' 1 Thlr. 224 S r.) '
Schmidt, ])1'. errmann (Direktor 1:11 (55111. nafiums zu Wittenberg), Fünf Reden am Gymnasium zu Friedland iu Mecklenbmx. Streliy bei öffentlichen Schulfeierlichkeiten geh». 1111. gr. 8. broch. 10 Sgr.
[1119 b]
Bei der bevorskehcnden Einsendung der nach Maß- gabe des im Jahre 1836 erlassenen “))?iniskeriakReskripts einzureichenden Tabellen an das Zustiz-MinisteriuM macht die unterzeichnete Buchhandlung auf dre in ihrem
Verlage daxu erschienenen Skhknmta ausmkkksam: 1. Zu den General - Uebersicvten
(Beilage !".) der neu eingeleiteten Untersuchungen X nach Gattung der Verbrechen; Zl Buck)
25 Sgr.
11.) dcheschichtc in der Civil-me'is Z) Buch
111 11131" 13611111, 50 11/10. 111 11'11'11 17151111111161'311011 nnxunnmmen
vor dem Königl. Hofgericht, [.)-12311- [1459]
vonMöller,1)--m-51-5. kü“, “];" [)1'411clizc11e
n MiiUersche Grundstück, gerichtlich
5131115111, 11111 111111311
1845, Vormittags 11lll)1", Taxe und
11-311*11Z'121' [(r-“7110 1111111011 5011,
1711: 11181161" 557; 11111",
1,1331, 1111 UMD". 1844.
[1452]
Ha11schteck und ])1'.
Mctternick).
brosch. 1 Thlr.
1“; Thlr. Slaveu und Magyaren. 137 Thlr.
brosch. 2/5 Thlr.
wohnhaft gewesen, der im Jahre 1830 nach Po-
len gegangen, oder ihre etwa zurückgelassenen Erben und Erbnehmcr werden hierdurch auf efo1vcrt, uns von ihrem Leben, Aufenthalt sofort Na richt zu geben, oder in dem am 23, Januar 1845, Vormitta s 10 Uhr, vor dem Herrn Ober-Landeögerichts-Affe or Geßler in un- serem Inßructionözimmer anberaumten Termine per- sönlich oder durch einen Bevollmächti ten, wozu ihnen die Juskiz-Kommiffarien Schoepke, ogcl, Schultz ]]. vorges lagen Werden, zu melden, widngenfalls ste fiir tobt er !ärt und ihr Vermögen ihren nächsten legitimir- tm Erben und Erbnehmern auSgeantwortet werden wird.
Bromberg, den 29. Februar 1844. '
[14111]
[1303] Ediktal-Citation.
Da der angeblich zu Brüssel wohnhafte, durch die Ediktal-Citation vom “22. Juni 1844 vorgeladene Nen- tier Jean Baptiste Paul van Cnyck in dem zu scinex Verantwortung am 6, September d. J. an_ge|andenen Termine nicht erschienen ist, so ist zu gletchem Zweck (|. 8 1111 anderweiter Termin auf “ )
Proklama noch
Wegen des in hiefigen Landen [asses des Weil. General-Cbirurgns Dr. Ludwigslust ist auf Antrag der Kuratel der minorenncn Kinder deffelben 3111 Anmeldung und sofortigen Be- scheinigung der an solchen Nachlaß etwa zu machenden Ansprüche und Forderungen ein LiquidationStermin auf
den 7. Februar künftigen Jahres, vor hicfiger Großherzog]. Zustiz-Kanzlei 5111, [10121111 11111111 ["'-“1661118101118 ct 111111011011111 angesetzt, und wird solches mit dem Bemerken, wie die Domaineurath Ottoschen Erben, wegen der in das vaothekenbuch des in der Königliches Ober-Landesgericht, ll. Abtheilung. Yinnow intabulirten 10,000 Thlr. N75 „ insen, und der Pächter Dethardin , wegen seiner Ansprüche aus dem Pacht- Verhältni :, von der sind, durch den gegenwärtigen AUSzug aus dem in dem Schwerinschen Jntelligenzblatte vollständig abgedruckten
weiter öffenilich bekannt gemacht.
Schwerin, den 23. November 1844.
Großherzogl. Mecklenburg-Schwerinsche Justiz-Kauzlei.
1).-. C. N a 111 s h orn.
befindlichen Nach- Klooß zu
[1460|
111311101111 3111111111,
Prigniß belegenen Guts low), Burgstr. 8: mit laufenden
dieses Guts, Amtmann
Meldungspfticht aUSgenommen
11 Band, erste Abthlg. benslehre erste Hälfte.)
3 A. W a ck enhusen. Gymnafialklasse. gr. 8.
den 23. Februar 1845, Vormitt. 10 Uhr,
vor pem Königl. Kammergerichts-Asscssor Vater im Krimmalgericht, Molkenmarkt Nr. 3, Verhörözimmer Nr. 18, anberaumt worden. Zu diesem Termine wird
"“ Rentier Jean Baptiße Paul van Cuvck abermals „* _ “_
1ech1_en Zeit persönlich einzuftnden und, falls die i beretw.in der Ediktal-Citaüon vom 22. Juni 1844 :- kannt gemachte Beschuldigung bestritten werden sollte, 1311gE11111111un “11111, 31111on auf dieselbe, zur Ausfüh- -_ et gung und 111 be immun A i » über- seine VertheidigungSJründezetwa TorhandmekzeBY „
hierdurch öffentlich vorgeladen mit der Auflage, fich kur
jeden Sonntag Dienßa
»
zwischen Magdeburg
"' und Hambur
von Magdeburg vonYamburg
Donner ag
Dampfschifffahrt
Verla e erschien: Hüglfsbuch
jeden Sonnm
.* » Mittwv
21 Uhr Nachmtt.
Literarische Anzeigen.
1111361117311151:11e11 11111:1111ch111(1|1111Z 111 1111011 501111011 Z111'11113111111111Z1*11
:1111“ (11:11 1171311011 .111111"Z1111*5 (1845)
__ _ (11:1' .
17181'181-111111'50111'11'1
"011111111110. UE!" 11311“. 83111] 151 511 1:1)(311 «1501112111711.
],)131' erste 1311133111; (1113501 1011 1101“ 111011111111- 3011611 [".-111111131: 7.11 prag 1161'3115Zchb011011 Zeit- 51'11111'1 1131 11112 118117111115510, j811c 110111111113 ("1110124101- gen11e 5111113111110, 3811131 (1111361117111) ])011156111111111, Za- 1111111011. Die: 1712111155 1131111111113 11:11 116111 0lxsc1' 30- 011113 «öräiga “1158131111118 11111] 01111: 1'1111 110111 11:11:1111111111'5911 510111: Fabolcnu 170.1"- 1110111'1111Z 11111 1111: 11211111: 1101' 116111111ch211 110- 1581113111 01111131) 1'018-11111'36111113 711105 1116971113111- 7.111* ["611181'11118 011105 U11te1'11c111110115 [)(-1211117131211, 11:15 318 0111 11701131111311-15-511111111! 1:1'1111811111'501161' 111111 11113»
])411' 11. .];1111'ZZ11Z [111 1845 116115111 11111'1J1'115 (111551'1bß [*:1'1'1t1113111111-Z 111 11161" (21131131115111110 111111 1111 Yxscxenüiabcu (111: leicbe 11111810 111111111111111137. Zanxjx'ibj'icdka [)1'3111111110131111115 - 1,1615 11101111
1101'1'05c111É' 111111115.
In meinem Verlage ist so eben erschienen und in allen Buchhandlungen vorräthig, Berlin bfi E. H. Schroeder, Linden 23, Jagorsches Hans:
Schattcnrisse aus Oesterreich. broscl),1k7Thlr.
O_esterreich und Rußland. brosch. !
VtchrageneinesOesterreiche_rs.brosch.[Thlr.
Portfolio eines Oesterreichers, 1rBd, brosch.
_ brosch. Joyxoux, hun1oristisch-satirische?! Leseka- btnrt von E. M. Oettinger. 21. Bd. brosch.
Pigault-Lebrun. Das Kind des Karnevals.
«_ _ Kaiser «U)stpb ". und seine Zeit, von _ Me 11. Re Lief. (mit dem
Portrmt Joseph's und Maria Theresia's), :*1 'C Thlr. _ Das ganze Werk wird aus 10 Lieferungen, jede mit emem prachtvollen Stahlßiche, bestehen.
Philipp Reclam jun. in Leipzig.
Jm Vorlage der Buchhandlung dcs Waisen- hauses in Halle ist so eben erschienen und durch alle Puchhaxdlungen dcs Jn- und Austandes zu erhalten, m Berlm durch O ehmigke' s Buchhandlung (3 Bü -
Didrich, 11.» Chr., Hiilfsbuch für den Re- ligions-Unterricht auf der ober-
sten Lehrstuse der Gymnasien. ("Der christlichen Glan- Nebsl einer einleitenden Abhandlung über die Anforderungen der wart an den Religions-Unterricht in der obersten 1 Thlr. 15 Sgr. Auch unter dem Titel: Das Christenthum auf bihlisch-kirchiichem Standpunkte, dargestellt [111 w-ssenschaftlich ge- bildete Leser von Dr. Chr. Diedrich u. s. w.
Von demselben Verfasser und in demselben
gerschulen.
25 Sgr.
111. Zu den viertelxährtichen Gefangknliürn & Buck) 25 «gr.
Auf Verlangen 117111111 auch einzelne Bogen zu 17; Sgr.
verkauft. Nancksche Buchhandlung, Hausvoigteiplaß Nr. 3.
[111711]
Heute und Morgen fallcn die Versammlnngen W J. Schneiderscheu Gesang-Znstituts und des Zu- stituts flir Opern-Gesang aus.
[11201] DieH aupt-Riederlage für anzD eutschlaxxd dcr Sch11111ck- und "Toilette- egensiände der 1111111111011 111“ U111111311t (111111111119? Edelsteine), sowohl im seinßen Gold als Silber gefaßt von C. Anstrich aus Paris, befindet sich von heute ab in der Handlung des Ocrrn
A. Goldschmidt,
11111 anin 1'1'111191115, Werderschen Markt Nr. 1.
Diese friiher als unerreichbar betrachtete und besrcr diesjährigen Jndustrie-Auöstcllung zu Paris so 1111 Furore gemacht habende Erfindung ist auf eine solcbe vollkommene Weise gelungen, das; der echte Diamant, Smaragd, Rubin, Saphir, so wie jede andere Zuwe- len-Gattung auf kiinßlichcm Wege so nachgeahmt wer- den, das; selbst Kenner kaum im Stande sind, ohne vorherige technische Untersuchung diese von den 11111111 zu unterscheiden. Es ist hierbet noch besonders zu be- merken, daß diese Imitation anz verschieden von jener ist, Welche bisher unter de11191amen „9111111: (19, 511-113“ und „böhmische Steine“ bekannt gewesen. DicseSteinc verlieren nie an ihrer dcm Naturprodukt ganz ähnlrch1n Brannce, und find so hart, daß man Glas damit ' rißen kann. '
Ein geschäxztes Publikum isi hiermit ganz ergebcnsk eingeladen (selbst auch das, welches gar nicht die Ab; sicht haben sokltc, Einkäufe davon zu machen), umdixst mit den echten Edelsteinen zu vergleichen, und manwlld finden, das; die hieraus qcsertigtcn Schnntckgegrnstänkk, als: Ohrgehänge, Broches, Colliers, 1211“ lier-Schlösser, Bracelets, Ringe 1c. 1111011111; und Pracht nicht im gcringsten den echten 1111111111"- und daß hier mit einem geringen Kostenaufwand erre1 ,k wird, was nur mit unmäsxig hohen Preisen beim UW" Produkt erreicht Werden kann. „ „
Sämmtliche Artikel find echt gefaßt, entweder 111S11-
11 11 1)c1'
11 Th 1.
1 Thlr.
geustände von 1-100 Thlr.
__„____. [11211]
An das schreibende
Publikum, welches viel mit Schreiben beschäftigt 117- können hier eine vortheilhaste Acquisition machen hatck
113413111 (on Jan und 1:11 (14311111). Gegen-
Fabtikat zeichnet fich theils durch Legirung der Meta k-
ten, sich mit Wohlgefallen an diese gewöhnen und W besten Gänsekiele ern entbehren. Schreibfedern? „ das Papier, und ei nen sich für 70 verschiedenxSchklß“ arten. Die Preise md pr.Groß von 5 Sg1.b1s 3 Th“- Proben werden gratis verebeilt.)
für den Religions-Unterricht (Die ,in. . „ , „„ - , ztge Ntederlage htervon befindet fich tn Ver - _ in den unteren Gymnaßalklas- *
sen, Volks- u. Bär
2 Thlr. gr. 8. 1841, 1842.
„411 1113338111 ['m-119.118, Wcrdetschen Markt Nr. 1*
3 Thlr. 74 Sgr.
". Z.. derH1111pt-11lbkrficht (Beilage
ber oder in feinstes Gold, und befinden sich hier Gc-
Auch ungefaßteSte-ine befinden sich hierbei. L*
Publikum. *
Die Herren Beamten, Kaufleute und sonstiges resp. *
1111131111618 11181311-512111'811)"
Dieses vor wenigen Wochen inEngland neu erzeuL“
theils durch dessen Schleifart so aus, da]; dj_e ältcße" Personen, welche niemitStablscdern schrexbenkonnx
Diese MetaYl" prißen nicht und schneiden anchmcht
ku Abonne-eat beträgt: 2 thlt. sir 7: Jahr. 4 Rthtr. - ahr. 8 th11. - | Jain; _ 111 allm Zyriley du; Monar-hte ohne precsethohungk d ' - Gebühr 111 en ZI-sßrtx'jL'Ö: Zeile des „Allg. Inzcjgtrs ?- Sgr.
Allgemeine
Preußische Zeitung.
Ille pos-Ansaltn des In- ud Iusludu nehmen ung ayf dieses Elan an, für M11! dte Expedilion der Allg. preuß. Zeilung: Friedrichsßraje Ur. 72.
./'Y.-0' 334.
Berlin, Sonntag den ["'" Dezember
*JUhalt.
Amtlicher The_il. __ _
Inland. Berl111. Vetandxrun en_11n Personalbestand der Armee. _ Verfügung des HUM Zusétz- imstets. - Provinz Weßphalen. Ans Münster (Lokal-Verein für das Wohl ker Arbeiter). - Rhein- Provinz. Aus Aachen (Ernennung).
Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern. Nacbcensur. - Königreich Sachsen. Aus DrrSden(Falschm1mzcr). - Königreich Württemberg. Pflanz +. -- Gxoßherzogthum Baden. Das Karl-Friedrichs-Denkmal. - Schretbcn aus Buckeburg. (Obersi- Lieutenant Winki +.) _ __ _ _
Frankreich. Paris. th franzofische und c11g_l1sche Presse nnd M ota- hcitische Fm e. - Vermischics. _
Großbritan en und Irland. London. HOs-Nachncht, __ ch. mi chtcs.
Dä11emark. Kopenhagen. Verhandlungen der rocskildcr Siäudc- Vcrsammlung: Der Uffingschc Antrag.
Spanien. Schreiben aus Paris. (Z111bc111o.)
Türkei. Skutari, meischtcs.
Tic Getvcrbc-Aussicllung dcr deutschen Vunkcs- und Zollvereins-Smaten.
Eisenbahnen. andon. Eisenbahn-Unfäuc. _ Handels- und Bdrsen:Nachrichten. Berlin. Börse.
Cin Schreiben von Pcicr von Cornelius. _Nachrichten von pariser Kunst- 11111 und Kunstsachen.
Amtlicher Theil.
Sk. Majeßät der König haben Allergnädigst gcruht: _ Dem chicrangs-Präsidial-Secrctair, Hofrath Bergmann in Lécgnilz, dcn Rothen Adlcr-ercn vierter Klasse zu Verleihen;
Den seitherigen Regierungs-Abthcilungs-Dirég1ntcn Von West- phalen zu Liegniß zum Vicr-Präsidcntcn dcr chicrung zu Stettin zu ernennen“, und
Dem bei dem Staats-Ministcrium angestellten Geheimen chißra- tor Wiese den Charakter als Kanzleiraty zu crtheilen.
Bekanntmachung.
Die von dcm untcrzeichnctcn Königlichen Krcdit-Jnstitutc fiir Schlesien unterm 6. Februar 183!) auf das im stcinaucr Kreise.gcle'- gene Gut Culmikau mtsgcfcrtigtenvierproccntigcn Pfandbriefe ].i11. ]; und zwar:
Nr. 170 „71 1000 Rtblr.
Nr. 18511 bis incl. Nr. 1858 I1 50!) Rthlr.
Nr. 3696 bis incl. Nr. (3701 31 201) Rthlr.
Nr. 6641) bis incl. Nr. 6656 .*1 100 Rthlr.
Nr. 11,428 bis incl. Nr. 11,431) .““1 51) Rthlr.
Nr. 22,818 bis incl. Nr. 22,353 11 2.5 Rihlr. sind von dem Sch111d11cr aztfgckiindigt worden und sollcngcgcn andere dergleichen Pfandbrtcfc glmchcn Betrages eingetauscht jvkrdcn.
Ten §§. 51) und 51 der Allerhöchste" Vlrordnung vom 8. Juni 1835 (GeseY-Sammlnng Nr. 1619) zufolge, werden daher die WM- wärtigen Inhaber der oben bezeichneten Pfandbriefe hierdurch 1111sg1- fordert, die 1113161111 mcbst den dazu gehörigen laufenden Coupons Scr. 11. Nr. 9 und 11), Vom “1. Januar k. I. ab, in Brrslau bei dem Handlungshausc Ruffet und Comp. zu präsentircn und in dercn Stklle andere dergleichen Pfandbriefe vom nämlichanetragc in Cm- pfang zu nehmen.
Berlin, den 4. Oktober 1844.
Königliches Krcdit-Jnstitut für Schlesien.
Tie Kunst-Auostkllung wird am c*onntag den 1. Dezember gc- schlosscn. Tie auögcstellten Gegensiänke kOnnen von Dienstag den 3. Dezember an abgeholt werden.
Berlin, den 28. November “1844.
Direktorium und Senat der König!. Akadrmie der Künste.
111. G. Schadow, Direktor,
Uichtamtlicher Theil.
Inland.
Berlin, :I". _Nov. Laut dem hentigcn Militair-Wochcn- blatt 1st dcm xbcqtcn und zweiten Kommandanten von Posen, von Bredc_1*low, und dem Major vom 4.Ulancn-Regi1ne11t, von Lüb- bcrs, [cnc111 als (_chcral-Major, diesem «1113 Tbcrst-Lieutcnant, kcr Abschwd 11111 Pension bewilligt worden, «* Sc. Exccllcnz der Herr 5Just15-Mn11s6111 Uhdcn hat 1111term 16. Nochber folgende allgemeine Berfugyng 11111!) das Zusttz-Ministerial-Blatt zur öffrntlithcn Kenntntß brtngen lassen:
Der §. 3. TU. 4. Th. 11]. der Allg. GcrickWordnnng und der „B. 450 des Anhangs zu derselben verlangen von den Rccbtö-Kandidatcn, wcnn sic 31112111611111111111 bei denGcrichts-Bchördcn zugclaffcn Werden sollen: qründ- ljchc und zusan11__nenhangenkc Kenntnisse in der Theorie der R e*chts- w1ssxnschaft uberhaupt. Mit Riicksicht hicmnf ist bereits in dem Resknpt vom 21. Apnl 1818 darans hingcwicscn worden, das; es bei dcr Zulasung dcr NcchtS-Kandidaten zur Prüfnng als ?lnökultatorcn haupt- sacbltch darauf _ankommc, das; dieselben über alle Zweige der Nachtswis- s1_nschas_t Kollcgm 11111 Nutzen gehört haben; und es ist ferner in dem an sammtlrzhe La11dcs-Justiz-Kollcgicn c1gangcnc11 Rcsk-iptc vom 21. Mai 1826 enmöthetls bestimmt worden, daß kein Kandidat zum AnLkultator- 1!1amcn_z11gclasse1_1_ Werden solle, welcher nicht Kollegin iibcr vatcrlc'indi- schcs 91ccht gehort h_abc, andernthcils aber auch darauf aufmerk- san1__gcnmcht, daß die Kandidaten dariibcr nicht diejenigen Kollegin Versaumt haben _dnrfcn, welchen dic Kcnntniß des römischen, kanonischen, dcs _pcutschcn Prwaß, dcö_Kri111inal-, Lch11-, Staats- und Natur-Rcchts chachn, und_daß _auch eme genaue Bckanntschaft mit der Geschichte des 312119173 crfordcrltch set. Deffcnungcachtet sind, wie der Jussiz-Ministcr in Ersahrung gc_bracht hat, neuerdings nock) Fälle vorgekommen, in denen Rechts-Kgndwatxn zur Prüfung zugelassen worden sind, welche nich1 alle [e_ne, zu cmcr gxundlichen thcorctischcnVorbildung für den praktischen Justiz- dtcns1_11oth1v1nd1ge Vorlesungen gehör] hatten, Der Justiz-Minifter sieht fich htcrdnrcl) veranlaßt, auf obige Vorschriften wievcrhoienilich aufmcrksmn -zu machen, und zur Beseitigung aUrr fc1ncrcn ZWcifcl bei dcr Anrocndunq dcrselbxn, hiermit allgcmcin zu bcßinnnku: das: von dem ?lb11111f dcs Winter - Semesters 1845-46 1111 11111 Rcchtö - Kandidat zu 111 ersten juristischen Prüfung zltgclaffcn werden soll, welcher nicht akadxmischc Vorlesungen iibcr nachfolgende Wissensämffcn gehört hat: [) Logik, 2) juristische Encyklopädic und Methodologie, 3) 9111111111112! (NcchtöPhilosophie), 1) Geschichte und Institntioncn des Römischen Rccbts, 5) Pandcktcn, 6) deutsche RcchtEgcschiMc, 7) dcntschcö Privat- Recht,_8) Kirchcnrccht, 9) Lkl)11rccl)t, 10) enropäischcSVölkcrrcch 11*)dc11t- sches CtaatSrccht, 12) Kriminaltecbt, 13) gerichtliche Medizin, 14) preußi- schcs Privatrccht, 15) gcntcincn Civil-Prozcß, 16) gemeinen Krinn'nal- Prozeß. Anßerdcm müssen dicjcnigcn NecHW-Kandidatrn, wclche fich ftir dcn Insizdicnsi in dcr :)ihcin-Provinz ausbilden wollen, auch noch die Vorlcsnngcn über das in dcr Rhcin-Provinz zur Antvcndung kommende Rrcht und Prozcß-Vcrfahrcn besucht haben, Die sännntlichen Königl.Lan- dcö-JustiyKochicn und dcr Königl. Hcrr Gcneral-Proknrawr bci kcmAp- pcklajionöhofe zu Köln Werden himdnrch ungewissen, von dem obgcdachtcn Zeitpunkte ab keinen Rechts-Kandidaten zur ersten juristischen Prtifnng 311 vcrsiattcn, wclchcr nicht im Stande ist, sich über den slc'ißégcuBcsnch aller oben aufgezählten akademischen Vorlesungen auszuweiscn.
Pxoviuz Westphalen. 211111) zu Münster hat sich ein Provmzml-Vcrcm fiir das Wohl der arbeitenden Klasstn gebildet und
] 844.
eine Genan-Vcrsamnüung zur Bmathung und Beschlußnahme iiber ?ZS'LFVUMMJ entworfene Statut auf den 21. Dezember auSge- rt en.
_ Nhein-Pr_ovinz. _ Der Herr Erzbischof-Coadjutor von Gets?! hat ken_ Psarrrr Tron zu Aachen zum erzbischöflichen Kom- mtssar der dorttgcn Klostcr-Anstalten ernannt.
Ausland.
Deutsche Bundesstaaten.
Kon1gre1ch __Baycru. Durch Ministerial-Reskript find nberwals Vtele__a11S1varttg1Z Journale, und zwar sämmtliche württem- bcrg1]chc, badt]cke, hrs]é]che, rheinischc, hannovcrsche Blätter unter Nqchccnsnr gestellt words". Bei den frankfurter und einigen anderen 5111111111111 111 dies ohnehin schon länger der Jol]. « Zusolgc einer su111111_c_111]chc11 Ucbcrsicht iiber die Ergebnisse dcr GcmeindwRechnung 1171111111115?" fiir das Rechnungsjahr “1813-41 betrug die Einnahme ]) , . 1 '“ .
_ K_ontgrcick) Sachsen. „Zu Drcsdcn ist man (nach einer Mttthctluyg vom 25. November in der Magdeburger Zeitung) 1111er Jal]chmiinzer-Bande auf eigenthiinüichc Weise auf die Spur gckommcq. Mehrere Drosthkenfiiyrcr brachten falsche Thaler mit nach Hauß; d1c Sache kam bei der Polizei 3111“ Anzeige, die Kutscher wur- den chr 1:10 Ö1l_schc Geld genau unterrichtet und, indem man ihnen das st1*_1*ng]te &;ttUsMvcigcn empfahl, beauftragt, sobald ein Indivi- d111_1_m ihnen einen solchen nachgcnmchtcn Thaler cinhäudigen werke, da]]clbc augrnblicklich zur Polizci zu bringen. Die Falschmünzer hat- ten zur Lluögabe 1111» (53611316 immer die Dunkelheit benußt; noch 11111 Abend dcffclbcn Tach kam ein junger Mann, zahlte dcm Droschken- Kutscher 119111116 und ließ sich das einzelne Geld wiedergeben. Der Kytsthcr fahrt aber, statt nach dem angxgcbenen Ort:*, vor die Poli- 5113 kaum merkt das der in dcr Droschkc Siyendc, als er auf der 911dcre11 Seite die Thür öffnet und herausspringt; dcr Kutscher läßt [cdoch Pferd und Wagen im Stich, eilt dem Fliehendcu nach, erfaßt ihn und fiihrt ihn auf die Polizei, wo der Schuldige augenblicklich gesicht und auch seine Compliccu angicbt, die man sogleich aufhebt. _Es sollen Schloffcr- und Gürtlcr-Gcscllen sein; die Thaler hatten sie 111 Holz geprägt“. doch haben sie auch falsche Fünfgroschen- und Zehn- groschcnstückc ausgegeben. '
Khyigrem) Qöürttcmbcrg. “Ilm 2:1. Novcmbrr starb zu S1!)d1'3111gt'11 der bekannte Abgeordnete, Professor Pfart'e'r Pflanz, 1111d_z1v111' an demselben Tage, wo man ihn zu Rottweil abermals in das Kammer zu wählen im Begriffe stand.
Großherzogthum Baden. Die eherne Béldsäule des vcrstorbcncu Großherzogs Karl Friedréch stcllt den Fürsten im Feld- l)1'1_'r1t:Kostüm und .Hcrnn'lin-Mantcl anf eincm hohen ehernen Fuß- gcstcll km". Die Brust ist frei, das Haupt unbcdcckt, die Linke ist leicht auf den Tegen gcstijßt und die Rechte hält die sich eben öff- nende Rolle, worauf die ewig denkwürdigen Worte stehen, Welche der cdlc Jiirst einst zu seinem Volke sprach, als 113 ihm für die Auf- hchnng dcr Lcibcigcnschaft seinen Dank darbrachtc. An den vier Eekcn des ehcrncn, auf granitncr Unterlage ruhenden Piedestals bc- sindcn sich vier koioffalc weibliche Figurkn, Welche die vier Provinzen des GroßherzogtbunW darstellen. Sie tragen sämmtlich Mauerkronen, und ihr Hanpt ist mit Nehren und Wcinlanb u1111vunden. Auf der vorderen Fläche des Picdcstals stehen die Worte: „Karl Friedrich Großhcrzog von Badru.“ Auf der Rückseite liest man unter einer Krone die Inschrift: „Großhcrzog Lkopold Scincm Vater dem Ge- segnete". 1844,“ Auf den beiden Scitenflächcn des Fußgestells be- findet sich das altbadische Wappen.
Ein Schreiben von Peter von Cornelius.
__ _Wic wir scincx Zcit gemeldet, hatte die philosophische Fakultät der Komgbchcn Akadmme zu Münster bei der ersten Ausübung ihres Promo- thns-Rechtcs, am diesjährigen Geburtssestc S1. Majestät des Königs, dcm V111-K_anzler_von Cornelius zu Berlin das Ehrcn-Diylom eines Doktors der, Philosophie zugesandt, in wclchcm sie den großcn Meister bezeichnet als „emen der ersten Künstler unseres Zeitalters, vcffcn unfterbliche Werke so 1191111? d_c_111eru_ wxrden,__als man Kunst und Wissenschaft, Tugend und christ- Elbe Fkomm1gke1t gebuhrend zu ehren wiffcn wird, einen Mann, reich an 11 cnäéöaben des Geistes und Gcmüthes, geschmückt mit den höchsten Kekjs ) [ck?" Ehren und clicbt nicht nur von Königen und Fürsten, son- losrophc11'c1)h nvon alle)) M11 en__ und Grazien.“ Dersxlbe hat hierauf der phi- als tief ee „??xxl'ak FU Munster sc1ncn Dank in cmcm eben so geistvollcn, 11 NoYe'Me?'dktJtAikäkartd-Schretbcn ausgcdriickt, das aus Berlin vom * , u ' ' “ ' '“ " . fer ZÄÜfU-"g “xsohlautct: nach 111111 Muthealung m der D11]seldor .“ " )e11_er Oö e des Lebens angelangt, Wo die meisten Täuschnngcn LénéekakxähwukZ daru_m der _innerlich Lebende und geistig Schaffcnde nicht ihr'Bcifallresnlb “ )kdokb dlc Bedcutung der Worte des großrn Dichters, ZZZ! und b ,“ |Wchkmsillkm Herzen bange““, aufs ticfsjcempfindet, er- als “e cgetstext 1bn gerade da_11n in seinem unabläsfi en Streben mehr 1312115135“ dieA21nerke1111u11g_ würdiger nnd gediegener 95116111an Maßftab Yk Yxkuyg moge die hochgeehrte philosophische Fakultät den durch er ci tmc: "kdlÉung _der großen Ehre erkennen, die Sie mir da- Männer11 8 ha - daß “ie_ nnch zum Ehren-Mitgenoffm eines Kreises von deren 11 111__achte, Welche d1e teme Flamme echter Weisheit in sich und An- Ktäfte11ut11ahrm ?“Ufkn find. Daß ich, _chn auch mit unzulänglichen der höchstx'n 2111ij (lfaxhen Umwegen, von [eher enmgen habe, ein Organ ist M11" der schök1äke11to1ck111m§mßnößunß zu „sein, b " ich [nik bewußt, und es philosopFsYenk_Fa]-]ܧx änerJanmeIdeem Streben von der hochgechrten a “ omm em Brauch wärcjes nun wo 1 meine * i t in einer 1111111111211.."11-2111-11311111€“ «**-1114111111 bis jest dasselbe zu Ta e gefördert habe es eder as e_rkzeug, womn 1“ haben Sie das_ was 1 damit Näménll,ichoi?1e5)?k1"der Pmsel, _und Maß elesen und leicht verstanden ,Ich bin aber mit "QP", eschrtebxn abe, - * me 1 on no dczngé3 mch! zu Ende; ein großes heiliges Feld, ().-111190 zxneoéffFiatLir 11111111 '“ nad: d" Vorsehung und die Huld meines erleuchteten Königs und
-scheint.
um dort mich anözttschrcibcn und darzustellen Möge er meinen Gcist cklc11chtcn und mein Herz durchdsingcn mit seiner Licbc, mein Ange erschließen fiir die Herriichkeit seiner Werke, für heilige Annwtxh und Wahrheit nnd jcdcn Strick) mcincr Hand 1111111! Dann wird meine Disscxtation so ausfallen, das; Sie sich des neuen Toktoxs nicht zu schämcn brauchen. Den Ent- Wmf zu dorsalbcn Werde ich nach nicbt langcr Zcit vkröffcntlichn nnd ihn der hOcthcwrcn Faknltät als Zcugnis; 111111111“ Mitgliedsckmst nnd alö Zci- ch11Z _dcr inuigsfen Hochachtung vorlcgcn, mit welcher ich die Ehre habe zu cm
Herrn angewßcsen worden, was Gott 11111 in die Serie lcgt.
rer hochgcchrjcn philosOphischcn Fakuität ganz crgebcnstcr ])]: P. von Cornelius.“
Nachrichten von pariser Künstlern und Kunstfachen.
21.- Paris, im Now. Die parischünstlcr sind mcist wieder von ihren Sommer-Ausslxtgcn zm'ückgckchrt, mit Mappen voll Skizzen und Croquis. Einige verlängern indcß ihre Abwese11hcit._ So ist Paul Delaroche noch immer in Italien und hat, wie es heißt, dort e1_n Bild für die nächste Kunst-“Ilns- stellung vollendet, ein Christuökind mit emcm Engel, der über das schmerz- liche Loos des künftigen Heilands trauert, in derselben reinen, innigen Gc- fühlSweise und demselben edlen Style wie seine heilige Cäcilic gemalt, und seiner friiheren derb naturalistischen Malweise ganz entgegengeseyt, von wel- cher er, stets voranftrebend und in der wilden Bravour- und Cffekt-Malerei anderer Künstler die Gefahren und Klippen derselben erkennend, seit seinem ersten Aufenthalte in Italien völlig und für immer abgegangen zu sein Wie fich die Dinge Händen haben! Sonst kamen die pariser Maler größtentheils aus dem eichbilde der Hauptßadt kaum heraus; cht
ehcn fie beinahe alle auf Reisen ins Ausland oder in die entlegcncren Jranzöfischen Provinzen, um Studien zu machen und Stoff zu neuen Wer- ken zu sammeln, - ein für das Wesen und den Umschwung der neuesten franzöfischen Malerei ganz bczeichneudcr Zug. Während die ältere Schule, mit Aanahme von Blumen, beinahe gar nichts nach der Natur studirte, und selbst bei Landschaften, Conversationsstücken und dergleichen Gegenstän- den mehr bemüht war, die darin berühmten alten Meister. als die Natur selbst nachzuahmen, geht die neue Richtung in ihren Werken vorzugsweise auf Naturstudium und Naturnachahmung aus. Selbst die Historienmaler, jedes Schulzwanges ledig, nur ihrem etgenen Zuge und Naturel! folgend,
hnldigcn durchaus der Natur, und leider oft dcr gemeinen Natur. Götter und Heldcn sehen auf ihren Bildern häufig wie gemeine Lastträger und Tagelöhner, Madonnen und Engel wie gcwohnlichc Hausfrauen und Bür- gcrmädckycn, mitunter schlimmer aus. Wenn die Historie bei dieser vor- herrschend 11at11111lis11schcn SinncSart an Adel nnd Einfalt dcs stren- gen Stvls, (111 schönem und erhobenem Anödruck dcr Köpfe, an zar- tcr Schönheit und Reinheit der Contouren, kurz (111 dcm rigentlich Gro- ßen dcr Kunst verloren und wirkliche Riickschrixte gemacht, so haben hin- gcgen dic andcren Fächer dcr Malcrei, als den unmittelbaren Quellen der Natur nährt stehend, dabei an treffender Auffassung, schlagender Charakte- ristik und ergreifendcr Wirkung gewonnen und ['ich zu einer neuen, höheren Blüthc erhoben.
In Landschaften,- Convcrsations-, Thien, Jagd-, Blumen- und See- stücken leisten die Franzosen jrst unstreitig das Erfreulichstcz und darin muß man ihnen ihren Vorrang zugestehen. Das Genre, mit Laune und Charakter a11fgesucht, artet zwar zmvcilen in Karrikntur, Rohheit oder überspannte Weincrlichkcit aus, zcigt aber doch immer Situationen vol1er Jntcn'ssc und W115. Die Landschaft wird frei, lebendig, feurig, oft zu feu- rig aufgefaßt und dargestellt; denn blos auf Geschmack, Phantafie und Wir- kung angewiesen, vcrirrt sie fich viclsach im Haschcn 11ach unwahrscheinlichem, iibertricbkncm Effekt. Wer iibrigens die natürlichen Landschaften Frankreichs, dic Merkwürdig reiche Farbensfala nnd Farbenstimmung des dortigen schö- nen Hinnnclö, dic Janz eigenthiimlich tiefe Glut dcr unicrgehcnden Sonne, das anffallcnd safngc Grün des normännischen Laub- und Graswuchses und dergleichen lokale Natur-Phänomcne aus eigener Anschauung und sorg. fältigem Studium an Ort und Sthc genau kennt, wird zugeben, daß die franzöfischcn Landschaftömaler oft bloße Prospekt- und Vedutenmaler smd, da wo wir fie höchst voreilig Effektjägcr und Bravadenmacher sehenen. Denn in unserem nördlichen Himmelsstriche kennen wir die land chaftlichen Erschrinuygeu, die fie auf ihren Bildern vorstellen, gar nicht. ir halten für kiinstlrch Yerschönert, ftir phantastisch erfunden und grell effektuirt, tvas nur gut gewahlte, aber doch wahre, individuelle Natur und energische, aus der Wirkltchkeit Zlücklich ausgefaßte Wirkung ist, so wie_ der Holländer Ruys- dael's_ Wasserfä e und Everdingcn's Gebirgsschluchten, die er als Bewoh- ner ernes__ platten_ Landes in der Natur nicht kennt, für schöne, malerische Poefie halt. Wu wollen damit nicht in Abrede stellen, daß manche franzö- fische Landschafter wohl mehr darauf denken, ihreBilder brillant zu machen als darin_ der Natur getreu zu bleiben; denn fie malen für die großstädti: schen Pgnser, denen du Naxur zu wepig bekannt und mehr an einem effékt- voll glanzenden, als an emem natürluh und schlicht ansprechenden Land-
.1-1 MKL: *-“-*U*EFJM'“*