1879 / 39 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 14 Feb 1879 18:00:01 GMT) scan diff

Y1chtamt§tche5.

Preußen. Berlin, 14. Februar. Die erc, mélche dcr Handcch-Ministcr Maybach in der gestrigen Sißung dss, Hauses drr Abgeordneten 7327. der Bcrathung des Gcneraldsrickxts der Budgetkommission gchalten, halts folgrxxdc'n Wortlaut:

Meirxc Herren! Gkstatten Sie mir, dxx'; ird drm ctrrax- 21:5- f-Éxdrlicé'ech T*I-srtrazr *."T'Zer die (Ziscxkabnfrage, wic src g.“:raxmt wird, chxiic chxrknxxxen WranHsÖicke.

Ter Herr Zicfcrcmr der Budgktkrmméiürr: hat sei:: Nefrxm'ken dar;";kcr „*.*.xxgcsxIÖc-U, da:"? i:; der Kcmxxijsioét [*ci dsr BcrUbwg dcs G:;rnsrxmch die ngierUUJ [*ch d::rÖ Km:!miFUiM ::nd Uicbx d ;?)d2215).71i:1i7'2cr7e1bsxr*chrcTeU gewrfkn sti. _ Mis ?ck) srbc,

„c:;chrr Rsfcrch Wykl dkn Ausdruck UTM in dieser Scdäch

: ck , Üb dxdc :UÖ UTM

i:.r, dr": mix YUM aaf de:: PKW in dcr Tbrdmrs'ds, in M!-

: 7,7?"ng U'Orkcxx, d;)“; _ ich dsm Systcxn, MLM?» die chierrm; lis dx'.“i.1 L*??oszé, _ cßne Eismkkarorkage an da?" Haus in Aus- sLÉÉ ,;snrmmkn ssi _ rcraUÖZLs-xt, daß es wöslfck; icin n'erds, fie r(xY-Öxixi; fs'sszL-IMU das:, M dée'sexr PassUs a::knüpfend, erZÉ s-FI-Jx'. ';: céxc Eröchrxxxrg dc P.?nzjkiefoazc cirZZZtrCTZU Mrdrn

&, O - 714.7». '

Wcshalb jene gcxx SIMM nicht an das HM? N? angr, darüber 1“, im nrikercn Vcrlaufc Mich aaézusprcÖen.

Zr“. dcr Tkat, _ WZ: die Sache FWT [ikFt _, ist die Crörterunz

::Ur ULT! ;kadcwissbcm Wertkc. Gcwiß könuM rrxsckicdexrc Anfickxken,

_ und sp? find ja auch Hicr laut ;:errcrdsxr _ Üker die Art, wie

wér 1:7;ssr STJJLWQHUMsM zu enTWickkln WLW, MUZ (Mifén. (TI

i:]: 1171“? FUT mSgliÖ, ixx akademisch Erörtérung siko ükcr Dinge,

r*;sT-(La sd :ckth ),“rakTésÖer Raxur fixxd, ZU versräx'DigM. Tascam

wird LH ['I"! lciUtcr sriU, an dcr Hamd dcr U?UZLTUM Vdrlagcn skldst

dicse Vörséänngng, die wir lebhast wünsäxxen, mit Jhnrn hrrbei- ZUZÜBNU.

Axcrdixß-Z kak jz ch Prrffe vsré'Ö-échWlikb dic Anffordérrmg 51“.

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UW JTÜÉ'TLÜ, mik céxxrm Programm bcrr-xrzrxfrctcxx, m€x cincr Tenk- Zxrxék, rré: „* mTr daS Eisrwlabnxrrskn [md dZe (T'iécnkakxndcrwal- TUNJ ir: ZT:?1'L“;fÉ (zcordvek derrke. Indrffm, mrine H rrcn, waZ smd Prks-„rxxxxxxx'Z WOUM Sic cin ProgrQUm: m€x mcißrm Namen Vél- kinder», *,"k 7.12er da? ::Usrdixxszs insofern ;cskbcßrn, als ?ck, so lange W i.; dcr EéseNkKHstnraltur-g tkyätig bin _ und das ist eit: VéerÉeLjabxb122=der _ nicmals TM Ekdanken verleugxxet b:.“r, Weil is'd 713,11 6181“; arx§ dcr ,':raktiscjxenAr-sDaunm als riÉTég erkaxmt haki“, TLZ- daS, wa.“ 43:1 gcrröbulikb Unter Stxzfxéix'ekabnsystcm “versteht, fÜr ciUex'. Staat wée Preußen “daß Richxigr sei. Jndeffen die Jkkr'daMZtM dIr Auéfsxdrung, daO Temxo, der Umfang drr Maß- LT,;TÜT, wch zur Auéfübrun: disses Gedanksxxs zu ergreifen smd, rsxrch ?ck, wie e-Z L*ci praktéscden Leuéea mKÜrliÖ UZÖÉ anders srin TMN, 212.69 Fcir Und Umskänden richten, u:;d dabei 1“:de garn gkwiß “L;: :r'ster 876th MW die ééßßinanzlase des Staajs in Erwägung kom- I-F mcéne, da!": der Handels-MiNisxer [*crxxfkn “ist zu handeln, *r erxen znr Ecnekymigrmg Thatsäcben rrIÜhren ]“OU; an TEQTTQÉU: MSZL kann dir LandeérerTrrMm idr: Krikik fi? mag fie Billigen, sie mag fie rcrwcrfen, «** : ich MTW, da?"; nicht mét eren, sonderN mit Handeln vorge- *, * .;:n» _ 17177: in der THÜ, MEINL) ]“:[L de::n jexxk nacb .;chrärrigcn géskbäftliÉen LTZ? drr xirxge MIM eka AUlaß ': rc, Iker sd n'cirt'razende Fragen birr in eine Crörtsrung cin- * '“? WMI: LZ rfchg “ist, rras die Press mitLHeiÜ, d&ß wir in Udlxxnxxrn mik verchicdcxrcn Privateiscndxhngeseklsckxaéte'n séck-en

*? ist d:r Falk _, um deren Unxcrxxcbmungen UU? dM foükércn, Unfcrzedmxmgm, dic véclTeéth im Fanzrn cinen

. ron 2000 und eiaigen Kilvmeterrr [?gken, Was wird dadurch

i:: drr gczsmräréißkxt Lax: dcs Eisenkaküekats (;cänkch? AU; dr: ZZ.".M *.“ox'sslsgtén Usdchckxt entncbmen Sir, da!“; das SOUTHERN- "„My-.*. s(I-xx'; jka-t eiUcn Umfang dcn ctwa WCG KUNUCUM (zal .'ÖMÉ l'akcn wird. Wie soU mm mit echm 5.7ka1e der

. in andrrcr rrxrderx, We :: UDC“; cha 2,7080 Kilcmetrr

*,? ANcrdinJZ wiU i(b JTDM d;? zngcken, da?"; dsr Linz!;-

"0“,0 Kilxmxjér, die wir ins Auge gkfxßt [),-ri22, für 172

Und die Wirksamkit dsc ksreiks vorkam-

F-kak'xcn von cincr gctriffen Bedeutmxg ist. . ck74"; "LMI Und Wiser! KZTcmeTrrK ist ÜdrégMZ [ZIM drr driUe ' “*.*. WirMÉkci, rr-ZUU «UW UTM dsr FON]? ::.;157), '."d dx-TH dkr .“ (:*.Z-ta:1§[*:17:1. ZFH ::Lxxvc „xlrscb :.F UUTrrxéchxcU, M1- „xm Aug? bxks, es ist da:? UNTcrnubmcrr der Bcrlin- ,kxkxzsécUssHaü, cin U::xrrxsdmcn, MTN!) ? cixégc

UM MWM 900 15711 Iker €(0 mit Stams-

ch Axxlagaßkapétalz kkdcckt *.":xxd, Zinsca, die

aas kerVUdgcjkommiffch 11122“ “ws Lob?

trn, _ 17:7. StaUTbauLkalX-ETQT ZCMZ er-

in frädérsr ZcZT ist 56753? bicr aus dem

UNI cm dix széxrxxrrg géläk-ZT, rl“, rx? MM

8117 U:;rkrrrbme, ::.-[7225 wir so kcdrUteNder

tékzrxxkalt axbkiécx, :„TÉT auc!) 53715 in Staat?;-

mxrisstcxs :Bcr die Ixrkralxxxng drr Zurantirtén

". Staat «1 ükcrnrbmexx. !Z isl TQMQCÖ ]“.Öcn gkl-

" récn, d:?Z' die Zusammxrrseßdng v::x Linien, MLM

:T-F. raUTZe stckrn, rmd ÄLTÉM, MWC UUTer SUNS- _Tbé2rndi; eiue getriskc “11116 Wirkxmz für di

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irx dxr L.:gr it?, solches wn 1'“.ch akxuwälzen, rreil ße

das ßndrt jc: [ki rielén der Bakukn, wcl-ckrr dsr Hr.

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We, s:;tt. _ ISW U::fxrerxdurkgcn srebcn gewiß 27.5.7322 im

zr. Tkrcm NUHM, und FM.? die AU-“gakrn lcdéz-licd

,;LTrUU-z ükrrrnymmrn Wrch müffexx, mil der ZUÜZMMUUJ

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:““; xwk'x-Jxkacrxe, drr uns d:: Jahre Nach Akschlaß des ' *“ :: Krisch ;_cörakhf haken.

kcmmr “zur Sache sell:!"t und muß da kryyrrwrten, dat“; ich

r.:Z: JMFH ?Z-xxnk :: :uferlxgeu MUZ; in dkn Mitxbilungen, wslcbe

ik!“ Lérr ;u WTM kake. Ick lege mir SÉraNksw. (42:5, einmal geaen-

"'-“-“-" k97;7'-«11k'-_*-77 MUZrZ-FM, MS:?" wir 1") in eip-JM Texk-ersp. x2€chen

5.1.1732“? ZU chél Zerrcrden smd. Ick) derxke, da? diese Angriffe cm

NBT m;.éxr ösrar-rctÖen, u.;d lehne es ein 111: Me Male ab, auf

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!e;en können und müssen, und babe fie mir aucb vor;:elegt, _ ob es nicht dem Staxtsintercffe förderlicher sei, mit der Erklärung heute zu schließen: Ykeinr .Herren, ich bitte abzuwarten, bis wir mit prak- tischen Vorlagen an Sie herantreten, in akademisckoe Erörterungen darf ich mick) heute nicht einlaffeu. Jndeffen auch ich fühle das Be- dürfniß, mich dvkb etwas weiter auZmsprecbén.

Eine Weitere Reserve muß ich mir auferlegen mit Rückficbt dxrauf, das;, wir Si? fick) dknken können, für einen Beamten, der ein Viertcxjabrbundert im Eiseydabxxdienst tbätig gewesen ist, in den verscbéedermften Provinzen dcs Staats und in den versckoiedensten Stelluncrn, ?cr also mit “(M Verhältnissen des Eisenbahnweéeus, wic ße fick,» im Laafe der Zekt entwickelt haken, ziemlicb gut bekannt skin muß, die Versuckxang sklé-r unde liegt, auch auf verfcbirdene Jés§enpa11kte, dic i.:b wirbt näbxr kerübrcn jriU, einzuzehrn, um das 57.7336 Gebixt sa-Ölicb ZU erörtern. Allein wollte ich dieser Ver- surdung fclgcxj, sx: würdsn Sie mich mik Reckot eérxer geriUgen Rüäséckxtnabme auf die Geschäftslage des Hauses zréßert, und W gkxa're, c=“- Wür -: in der Sa-É-e aucb nichts nützen.

SO Weir es mtbkrcndig sein wird, Üder einzelne Punkte UOÖ „srczicllcre AUannft ;u Jeden, Mrdcn meine erren Mit- arbeiter dxzn bereit skin. Ick schicke Weiler vorzus, dc]? dcr PMW in dsr Tbroxredc, n*clcher ausjpricht, da!"; unter Um- sxävdea eiae Eéé'cndadnvor'laxge zu gewärtizeu sci _ ich kitte, diesen Paffus rorlssen zu dürfcrr, UM Ihnen denselben in die Erirmcrung zu bringen:

Im Jntrrcffé dcr Laskekwoblsabrt cheist' “fick; einc kräétigrrs ZasammemfaZZun; und Ordmung dcs Eisendabnrvcsens, sowie die Erdänzuwg “res ratcrländiscken Eisenkabnneßes ip. [*ersÖicdsnen Tbeiécn dss Staztes (115 [:yerläßlicb. Sofern, wie gebcffk wird, die Lohnfs demräckFti-ger Ueberfübrung wichtiger AkTierx Eisenbahn- Untcrnebnmngen in die Hände des Staats mrd Für den Bau einiger Besonders drkrglicder EiscUdabnünicn eiNJcleZTetcn Vor- crbeikcn bei Zeiten zum AksrYlUß gelangen, rrérd Zhnen eine des- fallfige Vorlaze zugeben.

_ daß diess: Passus den Skandpmckt der KS:“..Z-gkiäzcn StaatSregie- rUUg Bezeickxnet, weläye an dem feskbält, Ws fie im Jahre 1876 aeltgerrtlicb dkr Vcrlage Wegen Uebertra-znng ch Eizxcntkéumxrrchkk drs Vrcrxßiscber: Skaats «W daI Neiéd aus;,espwkken hat, nämlich daß ße, sofern das Reik!) auf die Preußische Anerkictung Nicht eiugehen mökbtr, c:"- für Nytdlxemdi: halte, im cizemen Lande Mit drnjrnégcn Maßrrzcw rorzxrx'xberr, w:!cbr dak eigene Juéereffe gchsrct. Ick darf «15 bekanxxt coraxssexrn und, bei rvem nrx!) ein ereifek darüber okwaltct, “cer wérd es ja durch die Presse Jenüzend erfaßten baden, daf; der Gedanke, Rricbseissndadnen ins „cken zu führen in dem Umfangr, wie src das Gesel; vom 6. Imi 1876 ins Ansa gxfaßt bat, dri Unseren verkündeten Rezierjmgen nirÉ-t den Axxklang gefur-den (».:x, «UF den man glaudér rcchnen zu dürfen. (Fs [irgh meine Herren, ich glaube cs aussprekben zu dürfen, es lizat kcimerlei Anlaß vor, nack) irgcnd eine: Seite eine Presfivn ZU ükrn. Wir Wolken ja alle Rücksicht neH-men anf Tie verbündeten Regierungen; indessen es wird uns nich zu werdenkcn sein, daß wir uns in unscrcm Hause selbst vvrläußg so eix1richten, wk: es unserem Jntcreése entspricht. Die Staatchicrung hat mit jcnrm Sa, ausjdrcckch “zroüen, und sie wiederholt es dnréo meinen Murxd, Un zrrar, wie fcb sQJSU kann, in einem Beskhwß, den das Skaxsminiskcrwm Zefaßt Hat, daß se die Durchfübrumg des Staad?- ciscndakxx-Srstems Mcd zar“ Lkufzube MUM wil] in demjenigen Um- fange, WelcÖrr in jener Vorlage von 1876 bezeichner wordkn ist, d. l). in Berg «Uf die Hauyrlinien des EiscndabnncHL-Z.

Meine Hrrren, wie stehen denn die Dinge beute? Ick) stimme dcm, Was der Herr Abg. Nase gesagt bat, „krir baden in Bring auf dies: Fray nicht mehr frei: HMD", vonommen bei. Wir beféndcn uns in der That in dem Stantßcisenbabn-Svsrem, in dem Simm, den ich vorhin bezeik-Znet habe; allerdings gebe ich zu, nicht in Einem rdllkcmmenen StaatSeisenkaHnswstem, sondern in cinM, wem: ish dsr: AuSdruck gebrauchen darf, vsrkrüppelTen, und zwar Nicht zum NUHen rreder dcr Staatsdaßnel- 11053 der PriVthabncn. Sir Haben scimr Zeit dic Zustimmung cheken zur Ausführumg drr großsnLinie vom Berlin nach Wrylar. Die Linie Berlin - We«lar, und es ist ÜUÖ damals, Wenn ich nichk irrr, in dcr Verhcmd ung ansdrücklich [?rrx'orßeboben Wordcrx, bedeutete nach meiner Auffaßung in der That deN Uekrrgang zxm StadtIcTscnkabnsystem. Sie hatten ein ny im OHM, Sie _batren 2541 Nax; im WesteU, welrves durch die Staats- baßnen der einrerleiktrn Läxder verstärkt Wkrden War. Es fehlt: 3er 7:78 richtixe Vsrbindxmg; ciUe s01cke sollte Hergestrüt Werden, :md déese Verdéndung war die Linie Berlin-Weßlar. “Sic ist damals bezkékbnrt rrordxn «[S d:»; :,aückgrat dss Systems, Wekchés noch der AuT-füeruna bedürfe. EH ist dax; riÖTia, es ist aber bloö der Rück- arxt, es feHleu UND die Rippcp, rielTeic'wt auch eéwas FZLiscb. Die Vrrlagem, welckö jkxxt an daß [;ck-e Haus bisher gelangt smd, ?ck er- wädxxe décVorkug: dcr Hcmkurzcr Eisexébakm, stehen mij dem großen Ecdxuken, dcr damals QUIgesprocbeu ist, in keinem ZUsJMMMÖZUgZ sdUkc die?"? Vorlagr hier zur Uäerex: Erörteraüg kOMMM, so wird LF l-éicdt sein, anen daI «USZUsÜHren. Ich glaube (12:54, :vrrm ich uickr irrr, aus der Bud,]etkrmxxriffwn rernrmmrn zu bad-cn, daß man der Vkrluge felésr eine eiéexkabnpolitiscbr Vedeatung nikht ['eimcffr, srNdem da? Ke, uxxd das ist sie aucb, nur eine VorTQg-z ist, Welcbk 31:5 tcÉ-niskhen, rekLtliÖen und fiwnnzieUen Grüxzden 72-1; empficblx". T'arüdcr, rd ',":6 nach tcchtlickrcn Geficdtspurxktkn cquekschcrtb, cb Rc finaézieü zu kéUigen, OH ÜF tcchnisch uotbxvendis, darsxkrr können dée 'Ansxkkch ja queixankergkkm, und ich krffx, daß wir Übkr dissen PWM kei der ?äkérrkU Béraxlxrmg 1:15 Roch mit thn rrerden aus- einaxdersrxen köUöen.

AUCH Line QLWTL'L Bakn, Von Welcber Jhnxn mikgctheilt sein rrTrd in dcn ZeZTungen, und ich kann das bestäkigerx, daß ihre Er- rrxkrkxmg für den prcuüifcbrn Staat in AUZJÖT end'mmcn ist, ck trchrxe dcn Hefftscren TNT der M::in-Wrser-Ba n, Welche “153 in Urerszischer Staarxrkertung ksßndet auf Grund 1265 W dem Friedcn abgesÉloFCUeU Verjrazcs, bak keixre eisenkdbnprlitésckoe Be- deutung. Wir smd mit der Eroßbrrzoßlick) hessischen ngierung rrcgen des Erwerks diescr Vakzn in VerÜndlungen gekretcu WM 1867, diese kxdcn damals krixxan Erfolg gehadkz wir baden Uns im Laué: der Zeit immer mehr ükerzeugt, dQß es für beide Tkeilc wsmsäxensMrtk) sri, im ökonomischen Jnéereffe und aUch im Jntersffe der LkistunZHfäbigkeiT des Untarnckxmens dem jexigen Zustamde ein Ende zr: machen und unö darüder zu ver- städdigen, nuter rrelchrn Vedirxgtmgen der besfistde Antheil des U:“.trr- nekmcns in das Eigentbum des rrcußiscbcn Staatz übermfübren sein möchte. Diese Vsrständiguaa ift erzielt. Das; wir dicse Vor- lage nch) nicht an Sie gekracht haben, berudk dgrix, daß die Hes- RW:: Sxändeveréammlnng fich noch nicht Üker die Vorlage schlüsfig gemacht hat und ick) Bedenken tragem mmß, eine Vorlage an Sie zr. brimzen, kcvor wér ficher find, daß auch der Verkäufer Neigrma bat, (UU daI GesÉäst einzugeben.

Jeb führe Sie zurück auf daI, fraß. ick) Über die Berlin-Wcß- l::er RMT: anknüpfte. chm Sie die Karte berrachtcn, meine Hrrren, so Werden Sie finderr, “daß zwischen dem Staatéeisenbabnnex; des Ostens und demjenigen des Westens, insofern ficb die Ricbtrm nach dem Unterrbein ÖMJOZL, eine sehr bedenkliche, übelc Lücke fck befindet, Es liegt nichts näher, als daß man dem Gedanken näher tritt, déese Lücke außzufüüen, und zwar durch den Errrerb derjenigen Linien, Welche geeignet sind, diefe Lücke voll zu ergänzen. Ich will keyxerkexx, Und ich ha!"? TUM! MTH an Index:! Stexkr keéxx Hel)! gemacht, daß es nach meiner Auffafiung richtiger gerresen srin würde, nachdem wir Hamwver und Kurbeffen cm*orben h:!ten, emittierten in die Crörferung, wie nun eine wichtige Eisenbabnrerkindung mit diesen neuen Lankextbeilen und zwar für Staatxrecbmmg hrrzustellen sein möchte. Ich würde da- mals _ Und jch habe das auch, ich kann c:“: aktenmäßia nacÖWeisen _ mich dafür auZZesyrockcn haben, daß man die Linie vcn Berlin nach Lehrte schon damals für Staatsreobnung Unt-xrncmmen hätte. (Zs war das aus WirtschaftliÉen wie auch aus politischen Gründen e'xne, MLZREk Anficht nach, sehr nQbeliegenke Maßrexcl. Tie :Yeidindung les ésilirben umd drk; westlickxen Nexes empfiehlt fich _ irh d(xcf aus Um Grunde, den i-F.) :rrlxén anseführt habe, nicht Zu auéfixkzrlich

sein _ ays technischen, wirtbschafilicber und finanziellen Gründen, Die techni1chcn licqen für jeden, der Eisrnbabnverständiger ist, außer. ordentlich nabe. Ick kann geradezu saßen, daß, wären die östlichen trnd die Westlichen Staatßeisenbabnaexe in der Hand einer Privat. etfenbabngesellscbaft, ich es ihr durchaus nickxt vsrdcnken würde, wenn sie mit aUen Mitteln dahin strebte, diese zwésckzenliegendxn Glieder, welche die Entwickelung und die Fruchtbarkeit ibrkr Hauptlinien brndern, in tbre HJnd zu bringen. ES wird mir da!, wie gesagt, jeder Eisenbahnverständiae bestätigen.

Wirjbscbaftlixb Halte ich den Enver!) solcher Babara für er. wünsÖt, Weil durch Ver:21inderun3 in den Vrtrickskosten, Verein- fachurm der Organisation, dUrcb bessere AuInuxxung drs vorhandenkn Materials fich Vcrtlxcils errcicben laysen, MWT dc.1 Finanzm so gut wie dem Vcrkcer zr Gute kommer.

Wenn Sie mich vun fragen, ja, wir dewkr ihr denn mit dem Extrcrb solcher Babys:: vorzugehen? AUCH hier kann ich wicdcrum n_icht zu viel snZen, aber dcr Gedanke ist drr _ ob wér ibn verwirk- chden Mrden, MZH ich ja ni 2, Weil uns birrdexdr Beschlüsse dsr dctr:ffe:1dc:1Faktchrc:1 ncch nicOt rorliegM _ dcr Gsdank? ist der, ÖMZ? Wil ?cm. sshwankxwden Krchk „MÖN- GrsrÜsMßen dcn _ gutsn Kredit TLZ Staats zu cim'm billiger“. Preise ]ukstituircn in Form 8121er RMtc. Diese Renis würds nach der Auffasung drr Regierun; und nach den angestellken Erörterungen nicbt alxeéxx ksi'n Nach7berk seirr für die Sta.;tskaffe, _ und insofern kann ich also Dicjcnigen [*esMviÖtizen, welche aus solcher Eckrerbrmg cim" Vermindernng der gegenwärtigen Rentabilität der Staatsbahnen kcfsxrÖten, _ sdndern Ze würde bri vcÜster Rückfichk- nahme auf die Verhältniß dcr thiomäre im Stande sein, dem Staat erne:1 Vortheil 5u512fü1ckren, iüdxm, wér qrsagk, wirtbschastliche Ersparch_ ermöglicht werden, die UTM gering auzusäolagen sind, dadurch, daß wir _z. B Doppelbachn, die wir jth, Wenn das bis- berche System [»ertxkxn bleibt, in meHr odrr minder großem Umfang? auf „Kosten drs Staat; und auch der GxseUsÖastcn würden vorneh- men müssev, ersdaren körmen.

Wenn Sie sic!) die Eiscndakmkartc «Nssern, die ich die Ebre gr- hakt“ [Lake, dem hohen Hause zu übrrreichn, so Werden Sie bei okerZsUWer _Yrüfrmg fich sagen müFcn: déc EntwickelUUg tmskrcs preußxfch§u 'Etkcmbaßnrrescer bei AUSÖQU ch Gcsammttwich Hat 1xrk'otdcr1zxxrigen Fortgang qcnommxn, den mun im Interesse des Laych exzomtlikl) Latte wünsäycn müffcn _ irh meine Nicht in Bezug a'us dre Zahl UNd dée Außdekx-Ung dcr Linien, sondsrn in Bezug auf em_e “Meng? ron Linion, die man bksser uxtcrlaffcn hätte, in Berg ans cmc MMR rmx Banton, Von AnsdlußdakMHöfrn u. s. w., diä nzan auch ';cffer hätte untsrlaffen kömrcn. Es ist das, mcénc Herrcn, em Grund, nckc§balb viele unsrrrr Priwa-“gxsclksäoaéten au,;cnblicklicb nmkcr dem Druck der Zeit dvppelf schzrn uud wir haben alle Ur- sakhc, «Urs zn vermeiden, Was dazu beiträgt, dkcses System des Trxpelbartes uxd DoppeWeTricbe; _ fck) wN! sageN ch Fabrsn? mik zwcr Pfcrdcn, wo man mit einem anskommcn farm _ zu pflegen, drxm darauf her;:bt vorzungeisedie Lcisturßsfäßigkcit, auch im Tarif- wefcn dcr Eißnbabnen.

STL. jrerdew writer fragen: wie kann man fich citxe Organisatéon derxken emcs so _großen Eisenbahnnetzes? Es ist, ick) Weis; nicht auf WMTU Vs'rankxznmrg, in der Preffe mir Einmal in de:: „Mund gelegt Norden:, 1ch Hätte mich dahin auIaesproÖen, daß ein NeY von über 2200 kathn _ ich will déeses Längenmaß e*iUmal gedrauchen _ mcht ng[lch voxx einer Direktion, von eiUcr ProvinzialsteUe rer- waltet xrerdcn können. Ick ncbme Vkranlaésang, diese Works, lech2 m_ der That WU einer Unkcvxxtxxix“; der Verbältniffe zeugen Wyrden, hxerrmk ausdrücklich zu dsmrntiren. Ich habe bei Gelegen- berx der Beratkung des Etats bech bereits mitzu- 1b_e1[en _dre Ehre. gehabt, das; wir darüber nachsnmen, wie Mr dle ,Orgamsation der Staaxk-babnexx, nickk im Sinne dchenttalxsatidn, Wenigstens nicht über das Maß hinaus, Was für ("Mme Gxgenstande centralifirt werden muß, sondern im Sinne der Decentraantion zu bewirken gedenkrn. Wir wünschen Behörden zu haben, Welche mil den nötbégen Kompetenzen auszrstaLtct, cin Mgr- meffeneö Yerkcbrkgediet in einfacher, chcglickxer Weise erwecken, _ 3171!) das _mcbt Fllein, fie jo[[en in Bezug auf D:: Maßregeln, die fie jm YrrthxÉafksxckxn Intrreffe ergreifen, Füblux:g behalten mit den Bedurfnzxyen des Lebens, fie sollen nicht WM grünen Tisch aus re- gieren, ste_soklcn mit denécnigen Vertxkfcrn drs Verkehrs, Welche bei dcr C:";thckclang ch Ciscnbabnmescus ein ledhastes Interesse haben, m sruch2brinzendrr Verbindung bleiben. Sie Werden ver- nrmmen „haben , daß es die 211177191 dcr Regierrmg ist, emxn _ Exsenbahnrath einznsrßen. Er ist gestern ein ertIxcbaftsratx) von Intereffsnten genaxmk jrdrdcn. Ja, meine Hrrren, Jntrrementen beim EisenbabUWeseU find wir Alle, entwrder al-Z Prdduzentxn oder als Konsuuenten; einen Wirtbscbaftératk) zn kdnsxktmren, m dcm kein Zntercffemt 17151, ist nach Lage der Dinge mch mögücb; es wird nur darauf ankcmmen, die Mxsäbung so zu gestuften, kik- AuLnxabx an Mäxmer zu lenken, von denen wir an- rxebmen könncn, daß 11? mit Möglicbsr'er Objrkxir'ität dax Interesse des Verkehrs und das del des SMW; ins Auar faffeu.

„_ Ick wiÜ binznxügen, daß es auch nicbt die Meinnng ift, dicser! CUcUbahnratk), tvelcOer ja in bestimmten FäÜen gehört werden soll, wirYen zu [affen obne Tbeilnahme drr Udrigen sonst bekbeiligteu Réx'Zcrtministcrien. Ick [';-ade an den Herrn Jinanz-Minister, an den Herrn Lamdtrirtbsäpastlichen Minister und an den Hrrrn Kriegs- Mimstec dus Ersuchen gerichtet _ und es ist dom ent- sproben Wordcn, _ auch Vertreter ihrcs Rcfforts den Vér- bÜ_Ud[UNgéU zuzrwrdnen, damit nicht einseitige Besch1üffe aexaßt, einseitige Gutachten Vorgelegt werden. Ick denke mir, meine Herrerx, daß dieser Wirtbscbaftsratb _ Sie rrerch vielleicht gélefcn lkakcn, daß ein solcher kürzlich aucb im Kömigreicd Württemberg ins Lekcn getreLen ist _ sebr entwickelUngsfähig sein wird. Wir haben cht schon cine Tarifkommisfion für das DcxxtsM Reich. Man kann sosar so Weit gehen _ ich Wik! das nicht posätiv bibaudten, aber man kaxxn dcn Gedanken verfolgen, und ich Hoffe, er r*:ird fich Mt- wickrln “kassen, _ daß im Laufe der Zeit dieser Wirjhscbaftsrat'k) eine gexeylichc Bass erhä1t sorrohl in Bezug auf se'mc Zusam- MLUstHUTm- wie in Brzug auf sr'ine Wirksamkeit. _ Wir habcn in anderen LäUdern _ es ist von konstitUtioneilen Garantien gesprochen _ eine EinriQng gebakt, ich will Hannover geradezu nennen, Weil es schon ein ml frühcr hier angeführt trekken isé, wo Kotnmiffarien der LandesvertreLUUg immer EiUblick in den Lauf der Verwalttmg erhielten und kei qewiffen Tarifmaßregrln um ihre Zustimmung ge- fragt wurden. Soksten wir inzwischen nicht im Reiche so weit kommen _ ich komme darauf gleich _, dann läßt fich ja denken, das; zwächft rmter Zukritt auch von Mitgliedern dieses hoben Hauses, trie des anderen Hauses, dieser Wirtbscbaftsratk) silb zusamn1cnz'et3t, um _ was für den Minister korb außer- ordentlich an,;enebm sein muß _ ihm die Verantwortung zu erleichtern, idm Gutacbken zu geben, ibm die Gewißheit zu ge- währen, daß er nicht einseitig vom grünen Tistbe aus urtheilt. Wenn Jemarxd daa Bedürfniß fühlt, |ck in dieser Bezécbung auf eignen sachverständigen objektiven Beirats; zurückziehen zu können, nichk um mir die Verantwortlichkeit abnehmen zu lassen, sondern um vor mir seTbst die Ueberzeugung zu haben, das; ich das Richtige getroffen habe, _ so bin ich es.

Ihre Kommi'sfion meine Herren, schlägt Ihnen nunmehr vor- Sie foUen in dsn verschiedenen Resolutionen die Regierung auffor-

dxxn, SKULL"!!! W:: den argeywärkkgen anaMMen-xnd wir25fchasß lichen Verhältnissen vom Erwerb von VoUbahnen, Ze solle Unter- suchunaen anstellen Über die zweckmäßig? Art der usführung dex Sekundärbahnen, und auch in wie weit die Staatskasse „fich daher betheiligen kann.

Ja, meine_ Herren, ich mu“ gestehen, daß dieser Antrag für den Handels-Minijtkr in gewisser * eziebung etwas AnmutbeUdes bat; er verbei“t ihm eme gewisse Ruhe in den nächsten Jahren, und bei der Uebcr astung dcr jetzigen Zeit könnte ich mir ja schon diese Ruhe aefaUen lasxen. Allein, meine .Herren, Ruhe auf dicsem Gebiet ist Rückschritt; ich kann deshalb auf eine solche Ruhe nicht eingehen.

Ick Lake eben berührt _ ich will das noch einschalten _ wre fich etwa in Zukunft beim chck) die Sache gestalten dürfte.;

In der Kctpmisüon ist von mir bereits erklärt, und das in dem hoben Hause wtederbdlt," daß von der preußischen Regierung die Initiative ergriffey ser fur die Axßarbeitung eines Geseßes über das Eisenbabxrwescn tm Reich, über einen Reichseisenbabn-Ratb, einen konsultatwen Körper, der nach bestimmten Vorschriften des Gesetch gehört werden nxuß, _ und endlich über einen Gerichtshof, Welcher entscheiden soÜ yber gewisse Differenzen zwischen Privat- und Staats- bahnen und mit der Aufficbtobebörde. Ich darf anen beute die Mittheilung machen, UNd glaube damit nichts Verborenes zu thun, daß die Sache mcht mehr im Schreibtisch fick) befindet, sondern daß dieser Vorschlag nu'nmedr mit dcm Antrags Preußens an den Bun- deHrath gelangen wxrd, eine Kommisfion einzuseßen, Welch: fick) der Berarhuna diesxs tvtcbtigen GSJMstaUDeS widmet, ci:.r Kommisfidn, welcbe fich zuxammenstxt aus den häudtketbciligten Staaten, _ welche das Recht Hat, Sachverständige zu hören, Gutachten einzu- ziehen, und wclcher die Entwürfe. die hier in Pkktjßch auIJcardeZtet wurden, als Material und Awbalt ükcrwiesen rrcrden sollen.

Ich darf a.:“.nelzmcn, daß dieser Vorlage die Zustimmung der verbündeFen _Regterungrn nicbt feblm wird, Und darf dann auch an- neömen, daß aus déxft-U VecajanZ-“n ein destimmres Resulxar zu Tage trstrn wird, hoffen wir, daß dieses Resultat ein gutes sei. JedenfaÜS aker glaube ick) das annehmen zu dürfen, daß der Wen, den wir für das Staatsbahnwesem in Preußen beschr€iten, wesentlicb förderliéb sein wird für die Ordmmg dcs Eisenbahnwesens im Reiche, und das krkenne ick) (118 eine meinerHauvtaufgaben, dahin zu wirken, das“, das Reich in aÜc 1xime verfaffungsmäßigen Rechte eingesetzt wird; auck) erkläre ick) wiederholt, das; die preaßisxbe Regikrung nicht daran denkt, „W) mit ibrcm Staatseisenbabnkomplex, wie groß er auch sein mögc, dcr vollen Einwirkung des ReiÉI zn ewtzieben.

Ich würde darm zugleich das Glück haben, der Aufsicht Üßer die Privatbahnen entledigt zu Werden. Es iY't wiederholt in diesem hoher: Hause ausgesprochen, und irre ich nicht, so ist es auch gestrrn bereits zum Ausdruck gekommen, daß es für den Eisenbabn-Minifter, wie er grnannt rrorden, e_inx aaßcrordkxleich schwierige 521fo abe ist, nach keiner Seite anzustoßen. Es ist das eben eine FOZJL deÉ gearn- wärtigen SUMME. (Fs tritt mir Seitens der Privatbahnen Miß- trauen cnfgrgcn, Wo fck cs nicht erwartet Habe, tro icb destrért di'n, ihacn klar zu macjxen, daß ich mich Volchmmcn als Minister nich1 blos für die Staatskabncn, sondern aucb für die Privakkabnen fühle, daf; ich glauke darauf Halten zu müffen, daß, so lange Privat- balmrn existiren, ihnen ihre Rechte anch nicbt verkiimmcrt Werden. Ich Habe den Verreis geliefert umd kösztc den BerreiZ aucb beUte führen, dar“; ich eine widcrnatürlicbe Konkurrenz der Staatsbahnen gegen die Privatkakwcn nicht will. AÜerding-s gebc ick) nicht so Writ, auch dazu meine Zustimmung zu geben, da;"; im Jntrreffe des Vcr- kehrs, sondern im Intereßéc der Finanzrn drr PrivatkaHUen, Mien- kungen drs Vcrkebrs von der natürlickxen Rouke, der Staaksbalm- route, anf PrivaTbaHanfcn zugelaffen werden, denn das würde in der That eine Staatsunterstüyung sein für die Privatbahnen, Welche ich nicht würde biUigeU können, und, wie ich denke, aUcb die Mehr- heit des boden Hause!? nicht.

Die Vorbsreitungen, welche von uns getroffen waren, um mit einer ausführlicbrrcn Vorlage an das hohe Haus zu treten, smd dix- her zu meineM Bedauern noch nicht so weit gefördert, daß es mög- lich sein würde, namentlich Hei dcm vorgerückten Stande der Sesswn, in diese: Seffion noch vor Sie gebracht zu rvrrdcn. Ich kann «ck nur wiederholen, da?"; es mißliéh ist, jeZt schon über den AuWang der schwebenden Vcrbandlungen fich zu äußern. Die AUÜHÉM, über das, was rortheilhaft und was nicht vortheilbaft ist, gehen ja auseinander.

An diese V.;rlaae würde s1ch allerdings geknüpft haken cine,

Vorlaxe (ider „die Ausführung UUd Subventionirung vcrschiede_ner Sefundärdahnlmken, weläse wir als den Ausbau des jeßigcn Ei1en- babnneyes zur Wohlfahrt des Landes für erforderlich erachten; wir hegen die Hoffnung. aus den Mitteln, Welche uns noch zu Gebote stehen, aus Ersparniffen und ebenso aus den Mitteln, Welche urs durch den Erkrerb von Privatbabncn und durcb_ den Umstand, daß der Staat gerade durch solche ErWerbungen bejondere Mittel zur Verfügung erbachn könnje, das Sekundärbahrxwesen in Preußen cr- beblich zu fördern, sri cs, indem man Linien, für die andere Unjcr- nehmer mit Rückücbt auf die geringe Leistungsfähigkeit der betreffen- den Landeöx'okile fich Nicht fmden, für Staatörechnung nnter Beibülsc der kaeremcnten baut, sei es, indem man eine Sukvcntion an Privaturrterncbmcr gewährt, die dev. Jutereffenkea eZ möglich macht, die bctreffrndrn Sekundärbahnlinien zur Ausführung zu bringen.

In Brzug auf die Entwickclung unseres VoUdabnMsens sMd wir vicUcicbt am Ende, die SYekulation ist erschöpft, aber wir smd nicht am Ende, wir stehen vielmelor erst am Anfange mit der Aus- führunZ derjenigen Linien, welche ich als SauZadern dcr VoÜbaHn- linien etracbte. Die aus aÜen Tbeilc'n des andes nicht bloö an micky, sondern jcbon an mxinen Vorgänger in großer Menge gewagten Anträzc chsijen mir, wie sebr das Land das Bedürfniß bak, solcher Verkehrékvege tbcilbaftig zu Werden. Wir Haben uns bemüht _ das ist “a auch in der Kommission zur Sprache gekommen _ mrt den Re orts dss Reichs _ mit der Post- und Tclegraphenrxerwalxuyg,und mit der MilitärwerkvaltunZ _ uns zn verständigen uber diejenxgen ErleichterunJen, welkbe wrr zur Förderung des Sekundäxbahaneys glauben in Tlnsdruck) nehmen zu müffem. Diese Verstandxgung rst gelungen; wir haben Line feste Bafis für die Zukunft gewonnen, upd ich hoffr, daß, wenn auch nicht sofort, aber doch im Lsufe der Zert, Vermögc ciner gewiffen Aehnlichkeit der Fälle dir nötkyrge Urzterlczße gewonnen wird, um nack; festen geset-élikb zu erkennenden Prmzxpxcn dem Seknndärbahnwesyn uns gegenüéerstellrn zu können. '

Wenn die Regierung ausspricht, da[“; fie in dem vorbtn angedeu- teten Sinne fich dcm StaaWLiseUbahnsystem quend-Y so befmdrt fie W), wie ich glaube, im Einklang mit den besten Tradttwncn dcr preu- ßischen VernoalTUUg, mit dem ganzen bisberigen Gange der'Grseygebung, nxit dec EntwickeluxU dcs Cinnbabmvrfens und ,aucb nxtt der Haltung dxeses hoben H Uses srlbst. Gestatten Sie nur, meme Herren, zu diesem Zw-xcke cinen kUTZLU Rückblick auf den Verlguf der Entwrckr- lung unscrcs Eisenbahnrvesens, namentlich auck) m Bezug auf dre Gesngebun-g. Das Gesrxz vom Jahre 1838, Welches 1a ans staats- rechtlichen Gründen, die Ihnen bekannt sein Werden, den Ausbau von Staatsbahyen noch nicbt ins Auge fassen konnte, hat nu_r den Bau und den Betrieb der Privateisenbabnen ins Auge fqßen können. Allein, obgleich Unser Vorbild Enaland _ es hat ja ber _deaneseä? Manckock; auk- Cngland übernommen Werden müssen, _Wetx mtr no rächt Erfahrungen genug hatten _ den Gedanken, „daß dre Bahnen tn bestimmter Zeit an den Staat überzuführen ssten, nxchdkannte, hat man es doch damals in dem Geseß von 1838 auzdxuckltch aus- gesprochen, daß der Errrerb der Bahnen für den Staat eigentlich das Richtige sein würde. Zu dem wecke hat man nicht bloß dem Staate 'das Ankaufsrecbt dcr Eifenba um unter gewissen Bedmgngen vdr- brbalten, sondern man hat auch die Amortisation der Enexxbabn- aktien, und zWar unter Benußung einer vonihnenselbftaufzubrmgen- den Abgabe vorgcscbrieben, und man hat weiter gesagt, daß nach voürndeter Amortisation derEisenbabnaktien denEisenbabnunternebmun en,d1c m'an (xls öffentliche Straßen auch schon damals ansah, xine ?olche Em- rtchtung gegeben Werden soUe, das; lediglich die Betrtebsko ten gedegkt würden. Man hat damals auch wohl an das gedacht, Jvas tn anderen Ländern des Kontinents eingeführt, das; namltch dte Kon-

zßssiorr nur auf Zeit, auf 80, 90 Jahre verliehen wurde mit der Be-

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* oder doch nur weniß ibelastete Ei enthum des Staats überzrben e

sollten. (Es ist auch uns in frü eren Jahren wiederholt als eixxe ernste Eventualität Bezeichnet worden, daß nach bestimmtem Ze1t- gblauf unsere Nachbarstaaten ihre Eisenbahnen frxi und unbelastet [xberkommen würden so das; fie in der Lage sein Wurden, Transport- emrjchtungen zu tre en, ganz den Landxsintcxesjen angepaßt, ohne dafür ir endwie crbeblick; größere Entschad1gungxn, als der Transport etrieb selbét erfordert, fordern zu_ mufsem. Schon damals _ mrin och verdienter Amtßvorganger Hr. von der Heydt hat wiederholt darauf hingewiesen _ wurde anerkannt, daß man Fc!) die Séxuation ver egenwärtigcn möge, wie es in Preußen Nusse en werde, U'xxnn a e Staaten um uns herum unentgeltich

erworbene Staatsbahnen babenxrürden, während wir in Preußen RFJ Aktienanternehmungen, d:: auf Dividenden sehen müßten, e en.

Es ist dann im Jahre 1847, wie Ihnen bekannt, zuerst dem vereinigten Landtage eine Vorlage über den Bau der Ostbadn gemackxt trorden, zu 77.2er Privatunternekxmer sicb nicbt fanden , Weil man damals glaubte, die Bahn würde nicht einmal die BstrirL'S- kosten aufbringen. Im Jahre 13:48 rvUrde von der Staxtércgierung _ es ist das auch sckxon mal früher in diesem brben Hause erwähnt Wordcn _ unter bereits vollzogezxer Bericbxsrstatfung Skitmö des damaliaen Wahrlich vorxwdtigen FMM: - Ministsrs Hansemanm ein_ Antrag an dZe „[Ucr öchste Steüe VOk[*Lk€ikét Wdrdcn aas Ermöcbtigung zum Axxkauf der Peratk-akxnen. (73 but WSIS: der damaligr HandelI-Minister Milde persönlich mir eine DenksÖriff übergében, wclche zur Mojivirung dieses Ankans diente. Ick glanke nilbt, da'“; Sie ibrr in Verdacht haben Werden, daß er 175) zu etwas brkannt Haben würde, “rms seiner Auffasung, seiner Uckerzeugung nikbt entsprach. Aber im diescr Denkschrift _ es würdc zu weit führen, anen den Betreffenden _Paffus vorzul-xsen _ i:"t' mik Le- 1timmten und'dürren Worten ausgefübrt, wie grrxdr für Preußen cs unbedingtes Erforderniß sei, die damalißk Konjnnktu: 5:1 [*emxch, um den Staat in den BLM; der großcU VcrkebrIstraßcn zu ssxcrx, won xrelchcm der Verkrhr nun einmal akßängég ist.

Im Jahrs 1853 rrarde dann der Geranks, der in dem Gössl; rmx 1838 näher axtsgcfübrt war, betreffs dcr Amorkisirrmg dcr Eijcnkabnakkien, darch das Geseß vom Mai in; Lcden gefüÖrt. Tir Amortisxrticn der Eisenbabnaktien schritt in stetiger Weiss f.:rt ;,U dem ZWecke, die Prikaxkabncxr nasb und !*.ack) i:; daS EigetrtÖUm de:"? Staal?! zu brivgen. Leider, kann ich nur sagru, ist im Favre 183!) un_ter dem Drucf cincr kriegerischer: Eventuaiixät dieser Weg rer- lanen worderx, xxm die Nkirtel za gkwinnen für die Verzixrk'unz eixxcr Milikäraxxchbe. Wäre das nicht escheken und darin sximme dem Abg. Lasker, dcr amd wieder vlt dicser Uskrrzcugayg Llnsdruck gegeben hat, vonommen bei _ so würden wir sch021 srdr viel Mück «:kommen sei:. _ Ick erwähnte bereits, daß im Jaerr 1867 ver- säumr worden _ ich mache daraus am allxrwemigsten mrinem da- nmligcn Herrn Amtsvorgänßcr einrn Vortrurf, aker thatsächl1ch ist es ganz ri-«dtia _ es ist versäumt rrorden, die Umstände, welche eilte glsxcklichr Konstellaüon der Verbältnisxe Uns dot, zu bcnaßen, nm das_Staatxeisenbaömch du:ch einc awgernesßxrxe Berbindurrg UVÜÖLN Westen und Osten anszufÜUcn. _Meixxe Herren! Auf die Psridde VON 1867_1872 und 1873fdlg1e bekanntlich eiUeZeix, dieichgsrn, ZUM Tléril Wenigstcns, aus der Geschichtc unseresEiscx*«l*ah:1n*xsensauI-acmerzt Wen möckotc. (“(Sie hat ihren Abschluß gefurxdeu in drm erchte der UakcrsnÖurxgskommisfion, Welcher ja Hervorerndc Mitglieder dikscs hobea HäUscS amgehésrten, die einen tirfen EiNblick gewonnen Hat daritx, wie es bei der Gründung manckxrr Privatcisenbabnen zugr- gamch ist, und Welche der Kommission in ihrem Berichte folgcndc Worte in drn Mund gelrgt hat:

Zum Gégenstand einer wenn auch nur aUgrmrimn Diskusston ist dir Vorstagr gemacht: ob der (Eisenbahnbau lrdiglicb dem Staate dorjchhalten und die Pcirawnternchmung prinzipiell aUs- zuscdließen sei. -

T*i€_K01:;mis]ion ist nicbk zrrrifclbaff gewesen, diesc “tags in Uedereinst'immrnxg mit dem GUtacdten al1er Sachvcr tämdigcn dahin zu bkgmtwvrten, daß der ausschließliche Staatseisendxdnbau fÜr. die Grsenmrrt unausfübrbar erscheint. Tir „Korn- mi1fion Hat fick) jedoch andercrseéts der Uebcrzeugu:1g nicht verschließt: können, daß bei der Ausdehnunß uud ?anilduvg des Eisrndahnwesens, wie sie in neUerer Zcit Won cingefretcn ist und fich von der Zukarst immrr msk): erkvarten [äßY HolkEwirtHscdaftliÖe Rücksickyten und Gründe auf dée Vereini-

Ung aUer Eisenbahnen in dcn Härden des Staafss als [eyteI

iel binfübren. Die Eisenbahnen jmd öffenrlicbe Tranxport-

anstalten und stehen ihrem Wesen und Zireéke nack) den Landstraßen gkeicb. Nur zwingende finamzicll: Grunde sind es geroesén, n'elcdc diesen Standpuvkt verrückt und den Bau wie die Erbaltanxx dcr CisenkaHnen aus der Hand des Staates genommen und dcr Spe- kulution Und der thdustrie übergeben haben. So erfolgreich dies anch it?. mannigfachex Beziehung für den Eisenbahnbau gewirkt hat, so dürfte es stch doch als eine volkswirtbscbastlickze Anfordermxg an die anuva bczeichnen laffen, daß sv: das dem Wesen UND ZWecke der Eisenbahn allein entsprecbemde Verhältniß verwirklicht, daI VZrHäÜnif; nämlicd- uach welchem ebcnso, wir dies bereits bei drn Chaumecn der FU ist, nicht mehr die Fraße Zinsgrwimr dringender ReUtaOilität, sondern unabhängisx davon das Bedürfniß ch öffentlichkn Verkehrs c21tschridend in den Vordergrund trijt, und nur irrsdweit, als nach GMÜQUUJ und ohne foäbrdung deffelbcn dic Spokulation sugelaffen rrerden kann, dieselbe ihren Antbeil an deu: Umtrr- nchmcn behält uud überkömmt, wie dies bezüglicd des Tra11§port- und Befrachknngöxveseos nicbt kedenklicb skin, vielmehr prinziell notHWendig werden dürfte.

Die Kommisfion erachtet cs dabrr für wüUskbanwkrlk) dax“; die Staatchgicrrmg fortgeseßt die MöglichkeiT drr Erreicbxxng jenes Zieles im Auge bcht, UNd vvn vvrnberein Bestimmunch Trifft, Welche diese1ben vdrkcrcitrU und erleichtern.

Meine .Herren! Ick habe es mir nicht versagen können, bei drr Wichtigkeit dieses AUssUrUcbs Ihnen denselben 781-110 WMI mit- zutbeilcn. Nun, mxixxr Herren, smd Bederjksn verschicdenrr Art auI- aesprocben wordkn, Wenn am!) nicht wiklleicht gerade gegen das Prinzip, so dock,» gegen die Opportun'ität. Man sagt, find dknn die jetzigen Zeiten geeignet für solche großen Untermebmungeu? ist nicbt die trirtbschaftliche, die finamzicUe Lag: des Landes so, das; wir ab- stehen müssen Von allen weiteren Engagements“? Meine HerreU, die Siaztsregierung ist nicht diescr Meinung, wirthschaftlich nicht, Weil, wenn wir eth nothMUdig haben, wir gerade bedürfen einer Verbcffcrrma unseres EiscnbabntraUsport- Wesens, im Intereffe unserer Industrie, uusrrer Prodnktion, um konknrrenzfähig zu sein, _ wir bedürfen billiger und gut ei11gcrichfcter Transportwege, und da gewde kann die Erweiterung dcs Staats- eisenbahnsystems ganz außerordentlich nüßlicbe Dienste leisten. Die Zusammenfassumg desselben, die Möglichkeit, Einrichtungexr zu treffcn auf großen Strecken, ein großer Nußen, wird es uns in den Stand scyen, für die Zukrmft, _ ich will aber nicht zu viel ErWartungen erwecken, denn ein Eisenbahnparadies können wir auch dann mcbt schaffen _ Einricbtmxgen zu treffen, Welche dem Verkehr durch bis- lige und gut eingerichtete TransporUvege eine recht nötbige Erleich- terung verschafft. Sie sagen nun aber, jadir bisherigen Finanzrcjultate der Staatßbabnen sind doch zu betrübend, fie sind belastend für den Staat, fie enthalten eine Belastung der Steuerzahler. Ihre Kom- mission hat Ihnen ausgerechnet, daß die Staatsbahnen in der voUcn Ausdehnung tch sogar nur mit 3,8% verzinsen werden. Diese Berech- nung kann i doch nicht anerkennen. Wie ist dieselbe gewonnen? Sie baden aber das bucbxnäsxiae Kaxital zu Grunde gelegt, nicht das zinspflicbtige, Sie werden ja elbst sehen, daß das K'ayital, welches Sie zu Grunde legen, die Fesamm1e_zinsps[ichtige Staats- schuld weit übersteigt. Ick ha 8 _ aus früheren Jahren habe ich das Material so überbekomxnen _ auch anderweitige Vererb- nungen anstellen lassen, diese schljeKen mit anderen Resultaten. Es stellt sich danach heraus, ;. 23. na einer Berechnung, das; der ge- sammte Ueberschuß der Staatöeisenbahnen vom Jahre 1852? bis in- klufive 1877/78, nach Abzug der Verzinsung der darauf vechndcfcn A::lcihcn u.“:d drr »ilguxjg, für 736159; 102 Mäßioucn Mark _ “;ck will nur runde Summen nennen _ m Anspruch genommen smd und nach Abzug endlich einer Summe, welche zu Melioraticnen der Staatsbahnen verwendet ist und welche sich auf rund 90 Millionen Mark beläuft, noch ein Ueberscbuß verbljeben ist, der an die Sfaats- kaffe bat abgeführt werden können, von über 140 Millionen Mark. Sie werden mir zugeben, daß, so betrachtet, das Resultat doch kein so übles ist. Ick will eine andere Berechnung vorlcgen, wclckxe dicjeni en Summen enthält, die seit 1871 [ckck 1877/78 für das Eisenba n- n'esen im Ganzen zur Verwendung gekommen find, ich meine, für die Staatsbahnen an Zinsen mzd Amortisation und für die gc- sammte Subventiorxiruna dcr Privatbahnen," nicht minder endlich für Garantien von Privajbahncn, Welchen gegcnuberstehen dic Ueberschüffc

der Staatsbahnen und die Ueberscbüse aus den vom Staatz garan- tirten Privatbahnen. Tann steUt M) die Rccbnum so ?!?"; noch immerhin“ ein Uebstschnß des Eisenbabxrwesens verslcikx, ker der Staajskawe zur Erleichferung der Steaerzabler haar zug-F! **“sxn ist, von 235 Mil]. Mark. Ich glaube bedauptstr zu könn xi, meim: Hcrren, daß nach dieskr Rechnung einc Vslastunz dcr St«x;rabler Nicht stattsmdet und auch nicht stattgefundcn bat. Es ist j.“: )*“.sUczicbt zu beklagen, daß die Ueberscbüffe nicht noch größer Jensch smd, wir würden ja in diesem Falle unser Dssrzit :*irUeicht ;_mx Hakrn vel_sab'xrinden sckxcn können, allkin untrc dcn Negenwärtigex “[Üerléälk- ni1!en ist doch selbst Nach dem VOTÜLIJUÖZN (Trat d.“ Ver- hältxiß immer noch kein ungünstiges zr: LL-JUZ'LU, M?! *ir rcn uns aufgestsllke Rechnung 71950 imxxxcrßié (31.711 Ucs'crsäxxr wenn ich nichr irre, von etwa -*-,.*;'-'/., iN WENN str» (Trine Haupturkacbe, daß die Berecbnmxg von darjmigxu xdweié wslckkr in_dkr BUdgetkommisfiM aufgestellt worden i":*, dürftk dax-x', Nexen, dM; die Amortisation, also die Entkastu-g drs Staxres W:: ZW::lkkn, die er für das Eisenbabxmwescn gcmaäxt kéat, uxxd dir, 1: ie T*,in ge- sagÉ, sich auf 102 *Millionen drläuft, nikbt in Nrtrxklxt 53 7-71 ist, dax“; ferner die Melioration außer AUM; (361317211 ist, d:“:cx1dliab auch moitar nicht das aUßer Ack? (';?!)likchst, Ws anwrtisi '“ worden ist aas dcr Krichkontäbxticn, welkoe UW dir Tayferkcik Unserer Urmre eingebrarkt bat; frrnsr eixx Posten gar 7117*1anch'5€- fübrt ist, um den hier zu crwäkmsn, der sigeNtli-cb UM"? für die Eisznkahncn bestimmt war, syndern andrrcn ZW-TkkM K:T'xnt bat, eine Samme W:! 12 Mélkivnun, MLM fÜr dkr' Rogalxaxxxg drr WciÖsel und Nogat aUscheben Wordrn ist. WCM! *La“ fiir ki? (LZrsaWnTsUmme, Welch: auf diese ijsc' ab;,UscFen ist, _ umb die Krécgskontribntéon, _ ])!"JSÜS!" ])ropk-sr 41, '“/„ ZinssU [*LWÖ „n _ «s ist mir nicht bekannt, das; unsere tapferem SOLTQTM ciNe N;“.[xxibe zn diescm chcke hach mxkbcn müsssn _ dann wird das alZsrdiNgs ksin giinstigcs Resultat gebxx kÖUUSU. Absr denn di? Arxlagc dcr Krießskcnxrikution in SkaatchMbabx-xn €**?!R'1 ein: s(bleMe? Warm wir uns drr KricxkkoMribUti-Jn LMM bxrxrsteUÉ bakxn und noch hrrftrllen, melche da? Laxxd mclirrirkn, nxlde dic Srixucrkrafx bcken, Wekchc dic Verrbxidjgunxsfäbigkcix des LaUdss [*efferv, bakrn wir 7231111 dic Kriszskcntribntédzx ctwa schlx-.k*f ange- Mnxet? Ick «[aube, meine HerreU, wir hätts» kaum ckan [*csf-Irrn Zweck ffndcn können.

Es» ist dann auch 11950 in Vetrackor 511 3121787: und ich kilts das UiÖT als gxringfügig amnscblagen, dxxß wir ;;cgétl 1879 ciUe "Fx“,crmsh- Mn,“; unscreI Staatérisrnbabnwech im Bekrixb WU 161113138 20.0 MeU'sU bekomm2nhabcn,von 200 VNLUM, ["OU dymxx n:;r drr kleixkre Tbrik _ ich bemerke das aukdrückliä), (S ist brid5err1ngng dcr [*xzéjglicbrn (Hesc1wrla-grndaß anch [*ewnt WordM _ mtr dcr kleinéx“ THM in nuchsfrr Zrit eine Rente in Ausficbt stellt. Wir hadsn übsr. cbmcn MMM dic pommerscde (Zentralbahn, um r.icht Trümmer und Nuinrn Wtftchn zu [UKW, dcr Staat bat not!);cdrnngcn (UW die erdbabn aUkaxxfen müssen. Wir Haben Babmn ix? O'"tpreusxrn JTÖQUTT Ti1sit- Mcmcl, Thorn-Jnstkrburg, Insterbarg-Prdstkcxr, Lasko'xrrxz-Jnl'[r*nNW, alles Bahncu, Welche wir Rack) dcr Spezialnaäyweisnng, die die Br*.dgetkornrnisswn rmtér Bestätignmg drs Hansss wcrlanßf bak _ NCL) bcraussthcn wird, nicht cntfernt ißrr Zinsen anbriUgcn wrrdcn. Abxr, meine Herren, 'die Regikrung bccht dn?- trvt; «Urdcm ULM, und ich hoffe mW nicbt, daI Hans, dem; dus isr jz gcrade dcr Rxxßm der Staatsbahnen, daß sie im Stunde sind, die 1"c1cklechtcn Linien mitdkn guten zu Üdertragrn. Es wird die Rxmirrung aux!) diese (Frfalxrurxg niäx'x abhcckten, ami) in Zufuxxft den Provinzen, Welche ROWWWLUD find _ und ich rechne dazu ganz [*esMderS ch östchrn Prowinzcn _ (mf äbUliÖe Wrisc zn Hülfe zu kommen rmd mit erxtspr-.chende:1 Vorlagen an daß Hans zn Tresen.

Dann, msine Herren, frage ich Writcr: Haken wir StaatHbaann Üßrrhanpt gebaut, in Anßriff genommen, um damit rin (5,52?chäft, EÜ]? SpekUlation zu machen“? Mit nicItrn. Ihr Zweck is?, das Land 514 melioriren Und diSSTeuerkraft zu bcdcn; und WWU Sir an der (imer: Seite einmal rcchnen, wax? Sir aN GrUnd- Und (ReZäUdcz Einkommrn- Und (Hervcrbestex-er mehr“ bekonmwm dadnrcis, daf; wir Staatébahnen hergestellt Haben, darm, glaube ich, wird fich [eichr das kompensiren mit dem, was Sie auf der aUdrrn Seite «ks an- gebliÖen ZuschUß der Steuerzahler [)craUcirechrxen. Fragen Sie dmm, meine Herren, bei den Häfen, Strömen, Clwuffercn. bei der Post nach cincr chkabilität ibrer Anlagea? Ja, meins Herren, nrnn Sie das thim Wollen, darm find wir längst, tvcntgstens tbcorrtisch, bankewtt. _ Laffrn Sic mich 110117 einig: Wortc Übrr ein System sprüchen, Waldes so viel in den Vorder r*.md gestellt ist umd rmtcr allen als Panacrc grpriesen wvrden ist, ?ck? das Eisenbak;nn*c]c11,das sogeUannte gcmischtc System. Ick wil[ m'xck) darikbsr Nicht Mit der- breiten. Ick kann nicht lengneU, das; ?ck immer das Gefühl grdabt Habe, das;, WEnn mau dak; JLTUisTN: System am Pries, man cigrntlich das Privateiscndaknsystcm mcintr. Es ist ja in der That ganz rmvermeidlicv, das;, Wenn man sich dsnkt, es solle _ das War ja der Gedanke _ neben einer Staaks- cisexrdabn ckne PrévansenbaLm odcr umgrkxhrt, neben einer Privat- cisrndalm cine StaaTHeisenbabn dcn Betricb füören, daß dann die Mitxel VLMLUÖET Mrdkn. Wir Wrrdexx dnrch die unglücksklége ZL!"- sUitTerUng drs deurscben Eiscnbabnncßrö in zahllose Utxtsrnrhmungcn gczogcn, in eine so grdßk MEUJT selbständiger WirtHsMstZkörper, die ihre Dirckjicnen, Prth- und Königlich: Direktionen, dic Erstrrcn mit sehr a::sgcbildcten und weit ÜUÜJLÖTHUNÜ Befugnissen mn der Späße bach, zu einer großen Vergcadjmg des Kapitals geführt. Ich crwäHntc vorhin schon, dax"; durck) dic Zcrsplittcrnng die Kostkn dcr Axxscblußbahnhöfe, die Kosten des gesmnmten Betriebsarpamxxö Weir über dxs Bédürfniß gesteigert worden sind Nehmen Sie noch dazu d-cn ganzen Luxus, den ein vollständig eingerichteter Hofstaat ciner Privatdirektion erfordert, ein Luxus, welchcr, wcnn ill) Jann Zahlen vorfüßren Wollte _ ich Werde das aber nicht tdun, aber vielleicht im Laufe der Dxbatte darauf zarück- kommen, _ Sie in Erstaunen setzen würde, daf; diescr Luxus unseren Transportintercffcntrn [1210 dem Vsrkckyr die Mittel entzieht für biÜige und gute TransporteinriÖtungcn; ULÖMM Sie dann hinzu, das; dcr Staat in die üble Lage kommt, wie anch gestern schon crwäbtxt wurdc, bci einrm solchen Konkurrenzsystem mttnveder die Privatbahnen zu drücken, und darüber erckstcht großer Lärm, oder aber seine Pflicht, den Betrieb der Staatsbahnen auf so billige Weise zu führen, als es ihnen möglich, um dem Verkehr entgegen- zukommen, zu verleßen; das Verhältnis; *,ür einen Minister, drr beide Seiten zu überwaÖM hat, ist ein überans schwicriger, und ich kann gestehen, daß, seitdem ich dieses Amt verwaxtr, ick) die Ueber- zeugung babe gewinnen müffen, daß dieser Zustand auf die Dauer absolut unhaltbar sein wird.

Wenn man nun dazu kommt, wie das auch cht geschieht _ ich erwähnte es auch sckwn vorhin bei der_sogcnmmtcn Jnstradirung, zu verlangrn, daß der Staatsbabnverkebr abgeben so![. damit die Privat- babn aufrecht bleiben, daß der Staat dieLeistunzcn, welchc erwirklich gut und biklig ausführen kann, nicht ausführen soll, damit derPrivatbahn nicht der Verkehr entzogen und die Hoffnung ihrkr Aktionäre auf Dividenden beeinträchtigt Werde, in Welche Lagc seÉcn Sie da einen Miuister, der darübkr entscheiden soll, was beiden eiten gerecht UtJd billi] ist. Mit Recht ist gesagt _ das gemischte System ist kern Syktem _ cin brredtes Mitglied dieses Hauses hat im vorigen Jahre dies ausgeführt, es ist nur ein Umschwung der Systeme; es kann ein StaatSeisenbabnsystem und ein Privatciscnbabnsystem he- sieher], uiäzt adér köunsn beide nebeneinandzc dexasclch Intercsjen dienen, dieselben Linien beherrschen; das ist auf die Dauer nach meiner Auffassung unmöglich. Wie gestaltet fich denn nun auch gegenwärtig unser Tarifsystem? Wir haben ja eine Vereinfachung und eine Vereinbarung unjerer Tarife in Folge der Beschlüsse der früheren Jahre berbeigefubrt. Scheu Sic, schr wert ist das- ffclbc aber noch nicht gediehen, einfach in Folge dcr Noth- wendigkcit, dcn individueUkn Interessen der einzelnen Untcr“ nehmungen Rechnung zu Fragen, und diese individucchn Intereffen der Unternehmungen, so lange sie als solche bestehen, haben Anspruch auf Berücksxckotigung. Wir würden ja, Wenn wir m Zukunft cén

angebildcteres StaatseisenbabnÉstem bcfißen, in der Lage sein, „;_;: besttmmcn, _ und das rst cin cdanke, dcr Uilht heute erst von mtr