o em“ audeit wurde, |ck ht aber in der Wiedergeuesuug 111271111121, 915-522) Piasier geboten en, wenn er auf [runderr Schuh verzichten wolle. Auch dem engli eben Vree-Konsui wrrrde ernte Ge- nn tbuuug angetragen, unter der edingung, daß er semen Ds.:ueisib mäuse; Herr Stevens bat dariiber an Str Strqiford Canning be-. richtet. Es heißt übrigens jest, der Paß des Griechen babe sich ber genauerer Untersuchung als verfälscht erwiesen, wodrrrch diese Angele- genheit aiicrdin s eine andere Wendung nehmen, wurde.
In Folge er Verhandlungen im ngrantame-Rath sind 14 La- zaretbe im Innern Anatoliens und sechs rm Irmerrr Rumrirens auf- gehoben worden, dagegen sollen eme Quranxame „m Gaza und La- zaretbe in Tultscha, Amtab, Orfa und Makana errichtet werden.
xa plata - Staaten.
oudon 27. Dez. Die am südgmerikanisrhen Handel beiher- ligtenLKau ente, find heute von der in Liverpool eingetroffenen Nach- richt aus ontevideo vom 2. Oktober uberrasch'tsworden, daß der nordamerikanische Commodore das ganze „argentinische Geschwader weggenommen, unter dem Vorwande, daß enz Schooyer von Buenos- Ayres auf eine Sahmug elbarke von Montevideo, dr-e, unter den Ka- nonen des nordamerikani chen Kriegsschiffes „Congreß Schuh gesucbt, efeuert habe. Die zugleieh eingelaufenx Kunde, daß der brasiliani- kcbe Commodore gleich darauf erklärt, dre Biokade ais crufgehoben „zu betrachten, weil das Biokade-Geschwader mcht mehr e_xrsirre, scherrrt anzudeuten, daß ein Plan zum Sturze v-on„ Rosas tm Werke [er, um die orientalische Republik wieder unabhängig zu machen, oder der-
selbe mit Brasilien zu vereinigen.
Eisenbahnen,
%% Köni rei Sachsen. Das Direkioriumber Sächsisch,- Scbiesischrn CisexbahnéCompagnie hat die dritte Einzahirtng „mit 10 Rthir. pro Actie ausgeschrieben und den fpatesien Termin dieser Einzahlung zum 1.Februar 1845 feségesielii. Auch hat dasselbe über den Bau der Bahn, inwieweit solcher bis Ende Noveryber 1844 vs!!- führt war und noch zu vollführen ist, xmen Nachweis versffentjrch1, welchem wir Folgendes entnehmen. Dre Bahn rst m zwei Abthei- lungen getheilt, von Dresden bis Baxßery, undjvon “Bauhgn bis Görliy. Jede dieser Abtheilungen z'erfalxt Warder m drer Serttonxn: die erste geht bis Rodeberg, die zWexie bis Bischoffswerda, dte drttxe bis Bauhen, die vierte bis Löbau, dre furzsfte bis thchenbach undldie sechste bis Görlitz. Die ganze Bahn erhalt eme Langr von 180,904 Ellen; die Planie ist bis zu 85,953 Ellen vorgeschrriien und das Steinbett bis zu 6900 Ellen. Schwellen und Schießen sind aber noch nicht gelegt. Bei den Erd-Transporten und Steinfubjren wur- den durchschnittlich 422 Pferde täglich verwendet. Der bis jkßk Voli- führte Bau hat fast ausschließlich auf der ersten. Abtheilung Lali)?- funden; bei der fünften Section haben_ dre Arbeiten erst am 5. .- vember begonnen, und hinsichtlich der vrxrien und sechsten Section ist man noch mit den Vorarbeiten beschaftigt. An „Kunstbauixn nd beendigt 27 Brücken und Schleusen, und 20 dergietcken sind rm au begriffen. Das ganze Arbeiis-Personal rm Angestellten, Maurern, Zimmerleuten, Ta elöbnern :c. bestand rm Monat September aus 8026, im Monat ktober aus 10,596 und im Monat quember a„us 12,496 Mann, wvvon 1014 Ausländer waren. Noch immer wird der schwunghafte Betrieb des Baues durch ungünstige Wmier-thie-
rung nicht sonderlich behindert.
Die Ge e -Sammlun s-Interessenten werden benachrichtigt, daß vom 1. Zanuxnzz 1845 ab dixe Verkaufspreise fiir Exemplare auf Druck- papier in folgender Weise festgesetzt worden sind:
„4. Komplette Exemplare.
Ein C em lar der a r än e 18|0 bis 1825 einschließlich . . 6 Rtbir. undxvox 1826 ?bhb?s Zum Jahre 1841 für jeden hinzutretenden
12
E' E larvon 1810 ab, bis 1841 einsibließlitb....... 12 sun.. '?oßxxmpfür jeden der beiden Jahrgänge 1842 und 1843 kommt
1 R1 lr. in Zu ab' so daß
Ein Exemplar von', 1 10 bis 1843 mit .. 14 Rehlr. zu be ahlen ist; vom Jahre 1844 ab tritt„jedych wieder der gewöhn- liche ränumerationsbetrag ac] 2 Rthir. jahrlrib em.
8. Fiir einzelne Jahrgänge.
“ a a s der it von 1810 bis 1825 _R1 ir.7 S r. C1!" Jahr)? ng :: .» Z: n 1826 » 1887 b 1,4? „g 1838 " 1842 1 O) _ 1-
11 r) » 11 » » 1843 und 1844 2 "
in Joiio-Format vorhandine Nachtrag_pro 1806 sich 1 Rthir. und in Berkmdung mrt emem kym- große Sarb-Regrsier
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Der nur noch bis 1810 kostet für pletten Exemplar 15 Sgr.; das noch vorhandene pro 1806 bis 1830 aber 10 Sgr. . . Bei Schreibpapier-Exemplaren wird der Preis um höher berechnet.
Berlin, den 31. Dezember 1844.
Debits- Comtvir der“ Geseh- Sammlung.
Handels- und Oörsen-ilachrichten.
Berlin, 2. Jan. Das Geschäft in Eisenbabn-Effeitm war, heute ' , d di Course nd seit vori em Posita ansehnlich ge- ßikrerliknfaFeFZerxnbeiirbt biiebmsisämmtlicbegößerreichis : Effekten und
An aitrr Artim.
Uerliner 116186.
[)en 2. .saunar 1845.
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ka- Abouuemenl beträgt: 2 Rihlr. für 1 Jahr. 4 Rihlr. - ? Jahr. 8 kihir. - 1 Jahr. allen Theilerz drr Monar-hie „.: ohne preiserhöhung. t'ons-Gebü :* ür d „“Fit-liner Zeile hdess Alles,? Anzeigen 2 Sgr.
Preußische Z
Allgemein
eitung.
.Alle poß-Auüalten des In- und Ausiqndrs nehmen Seßellung o_uf drtscs_slatt an, tir Berlin dre Expedrtion der „A g. pmk ' _ Zeitung: Fraedrrchsßraße Ur. 72-
4.
1 . I n h a l t. mtlicher Theil.
Meteorologische Beobaehtungen.
nland. Berlin. chierun s- und Schuiraib Hoier. - R ein- rovinz. Die Weinßeuer 2x 1844 erlassen. - Leicßenbrgängn1ß des
* dem!-
1845. U . ats. . 10 1.71".
]. Jan. 6 Ulk.
["We-ek . . . . 338,74," ['n-. 339,31,“ l'". 339,64“, l'u- Q-kt'kk-a . . . + ]„0' n. + ],6“ k. + 0,8" 11. “11..un . .. 0,0“ n. _ 0,3" n. - 2,4“ n. b-uuiuizuz 91 [Mt. 85 [Mt. 75 701. "'on-|- ...... trüb. trüb. 171111. Mork ....... U. R. R0. "'i-[kenns . . . _- U. _-
Uaebvinaz- 2 [Fkt.
- 1,1" 11.
Rock oümaüsek koobuktuoz.
Quo||kömo 7,4“ [|_ [“|"-"käme 0,2“ 11. ßoäook'a'mo *AY' *uäkojwoz 0,010“ * RieäeueU-z 0,009
Mmeseob-e] +t)
'kazeamitte]: 339,2o““1-n... + 1,1011... --0,9" n... 84 1.171. 0110.
Königliche Schauspiele.
Hierauf :
von Wesk. (Herr Hoppé: Perin.) Jm Konzertsaaie: 1) 1.8 (anitasm Roiam]. 2) 1.8 118 Zaint-Malo.
Üönigsßädtisches Theater.
FreiinFZ. Ian. Das Pfefferrösei, oder: a
Messe im bre 1297, Charlotte Birch-Pferffer.
Sonnabend, 4, Jan. 1107.21! (11 17 igaro. (Anfang 6 Uhr.)
Sonntag, 5. Jan.
(Herr Wilhelm Kunst: Bayard, als Gast.)
_ Verantwortlicher Redacteur dr. I. W. Zinkeis e n,
107?
Jahrgang 15 Sgr. mehr; so daß
["viel-burg ....................... 100 81111]-
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachungen.
[2] Steckbrief und Signalement.
Der Tischlergesene Nosenzweig, 24 Jahre „alt, evangelischen Glaubens, von hier gebürtig, hat sich eines Uhren-Diebsiahis dringend verdächtig emacht _Und hier- aus Brandenburg heimlich verlassen, o daß vermuthet werden muß, „ er wolle fich der zu erwartenden Strafe dureh die Flucht entziehen. . , „ . „
Es werden demnach alle Crvrl- und Militarr-Vehor- den ersucht, auf den :c. Rosenzweig,„drssen Perso- nai-Beschreibung hierunter folgt, zu vigtln'err, ihn im Beiretungsfalle zu verhaften und uns schleunigst davon
werden im
Nachricht zu geben. 3
Brandenburg a. H., den 24. Dezember 1844. König!. preuß. Land- und Stadtgericht.
Signalemeni des Rosenzweig.
Grö :: 5 u , Haare: braun, Stirn: bedeckt, Au- gmbrarßten: meßn, Augen: braun, Nase und Mund: proportioniriich, (Zähne: gesund, Kinn und Gefichtsbil- dung: oval, esichtsfarbe: esund, Geßalt: iiem, Sprache: deutsch. Besondere ennzeichen: keine.
'“ ,)!1 . _.“ .! '! *!*-K- ! “,L/*
[1191] Avertissement.
s d m Gutsber er Wurrwis ebörige, in der NY:!ark eim Crossenssviben ,Kreise besiegen: Rittergut ettiy nebst dem Vorwerk Sophienwalde, _yon der Jeumärkiscben Ritterschafts-Drrection ab eschast incl. des antburscben Bauerbofes auf 57,439 hir. 10 Sgr. 5 PIX e'xclljusive desselben auf 56,147 Thlr. 28 Sgr. sk -, o . amNeuutenAprii1845, Vormittagsff10xhr, d D- mitten, Ober-Landesgeri ts-A e or old- 731.15? emp hiefiger Gerichisßelle ö entli subhaßiri werden.
Der neueste vaoibekenschein und die Taxe sind in unserer Re isiratur einzusehen, die Kaufbedinguugen ermine bekannt gemacht werden.
Frankfurt a. d. O., den 5. September 1844. Königl. preuß. Ober-Landesgericbi.
BreSlau - Schweidnitz - Frei- l1178b1 burger Eisenbahn.
"& ?'„1 - _ '. «**-IU,
Actien unserer Eisenbahn wird gegen Rückgabe der be-
- treffenden Zins-Coupons in der Zeit vom 2. bis
' "___ incl. 15ten Januar !. 3. erfolgen:
in Breslau in der Hauptkasse aus unserem Bahnhofe, Vormittags von 8 bis 12 U Nachmittags von 2 bis 6 Uhr,
in Berlin durch die Herren M. Oppenheimw Söhne, Burgsir. Nr. 27, in ]den Vormittags- |undm von 9 bis 12 Uhr.
Breslau, den 7. Dezember 1844.
*S-
der Breslau-Schweidni - r burger _Eisenbabn-' : [?sF ft.
"""“! Wilhelms
bert,
Die Auszahlung der Prozent
am 2. Januar 1845 fälligen „ halbjährigen
Zinsen von den Prioritäts- und Stamm-
) »
Herm R o eth er zu leisten.
Zeit zu ?iesigen
“ “"'" mir 18
15. Januar 1. I. ab.
halb der oben feßgeseßten Zahler die im 5. 16. des Der Verivaitun srath geseyten Nachtheilr.
Gse
rr Reihenfolge ver eben sein.
-Bahn.
Die Herren Actionaire - der Wilhelms-Bahn wer- den hierdurch aufgefor-
die dritte Einzahlung von funfzehn
in der Zeit vom 16. bis 24. Ja- nuar 1845, von 9 Uhr Morgens bis 1 Uhr
Mittags, in unserem Büreau an den Haupt-andanten
Zur Bequemlichkeit der auswärtigen Herren Actio- naire kann diese Einzahlung bereits in der Zeit vom 6. bis 15. Januar 1845, von 9 Uhr Morgens bis 1 Uhr Mittags, in Berlin zu Händen des Hauses M. Oppen eims Sö ne, in Breslau aber in derselben
Händen des auses Eichborn ck- Comp. :- scheheni. Beilder Ythg k:mmen 1115: eits en : 11 ten ro en vom . : Ykhfür jeden Q3i8ungsbogen in Anrechnung.
Die Verzinsung dieser dritten Einzahlung läuft vom
it d' Ein [ n der 15 ro ent ni Linner- Erfo g re “ck 11 s eit", so XesfeJrr den äumigen
tatuts fiir diesen Fall frfi-
Die zur Absiem eiung einzmeichenden Quinungsbo- en miiffen mir rum von den Präsentanten unter-
__ YZriebenen Verzeichni : ihrer Nummern in arithmeti-
Einzaéiun?
ßeren egen Aushändigung der ihnen er
Ratibor, den 18. Oktober 1844.
Kuh, Vice-Präses. Bennecke. Cecola. Doms. Mens. S tvarz.
Meyer, Genera -Secrriair.
[511] insen der :- uii d. I. ab
einskasse.
reita 3. Jan. Im Schauspielhause: Zweite Abonneme Voriileun L?*Mein Herr Onkel, Lustspiel in 3 Ausz. von Sm er Soldat aus Lkbe, Ballet in 1 Akt, von Hoguei.
Sonnabend, 4- JM- Drin? Abonnements-Vorsiellung: ** einsiudirt.) Donna Diana, Lustspiel in ZAbth., nach dem Spams.
Die Frankf Gemälde der Vorzeit *in 5 Akten,
(Italienische Opern - Vorstellung.)
(Neu einstudirt.) _Bayard, der Ritter Furcht und Tadel. Historisches Schauspiel an 5 Akten von Koh
Gedruckt in der Deckerschrn Geheimen Ober-Hofbuckwrucker“
i 11“ en erren Actionaire, weiche eine vollsiä D e : rg air? ihre Actien bereits gemacht haben
jetzt zu leiten gesonnen sind, wollen, und wißt die en
rims u ttun en, die nunmehrmit zwei Zins-Cou aUSgLfertigtegn Actien dafür in Empfang nehmen.
Fiir die unter dem 15. Mai d. I. geschxhenen - zahlungen können 2 Thlr. 15 Sgr., fiir dre unter 15, Juli erfolgten dagegen 1 Thlr. 25 Sgr. Z! von da bis Ende Dezember d. I. an den angege drei Zahlungssiellen in Empfang genommen w-x woseibst auch auf Verlangen die Statuten der 0- scbaft den Herren Interessenten verabfoigt werden !
Das Direktorium der Wilhelms-Bahn. K i a ppcr-
Literarische Anzeigen. “ Am Freitag den 3. Januar wird ausgegeben:
Vorschläge siir den Berliner Lokal-Vr'r zur Beförderung des Wohls der arbeitenden
sen, herausgegeben zum Bkßen der :
Preis fiirVerlin 3 Sgr., siirLluswärtige 3 Sgt- Wilbelm Hrrmes, Königsstraße Nr.
s enerai-Majors von Taubenbeim. eutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern. Vermischtes. - F-Zttxxart, (Blick auf die jüngsten Ereignisse in der Schweiz; Pros. ]“ er, Paris. Kammer-Na ri ten.- ori ee te oiemik "be die Thronrrde. - Schreiben aus ck ck J 1? sb P u r der Jesuiten in Frankreich.) „ * London. Richard Schomburgk. _ Der Mornirtg Hera! d uber dre Vermächtniß-Akte in Irland. _ Par- amentswabl m Dartmouth. „sn H)aag. (Fortsesung und uß des Entwurfs der Verfassungs- eorm. Hof-Nachrichi. _ Senats-Verhandiungen. _ * ) ermischies. anton Luzern. Kreisschreiben der Re ierung. alien. Florenz. Ankunft der Prinzesßn Albrecht von Preußen. Die Differenzen im Kongreß hinsichtlich des Gesc es über die Dotation -er Geistlichen; das Gesch iiber den Skiavrnhandki.) .ombardement der Stadt. ndels- und Börsen-Nachrichten. Berlin. Vörsen-und Markt-
Briefe aus Bauherr. ,(Dom-Dechanr Kutscbanr's Begräbniß.) _ und Paris. (Rückbii aus die Geschichte
roßbritanien und Irland.
ederlande. Aus dem HaaÜthas Budget. _ Schreiben aus
lgien. Brüssel.
. weiz. Kanton Zürich. Aufnahme der Deputation in Luzern. -
.anien. Madrid. Abgaben-System. - Schreiben aus Madrid.
ru. London. Konflikte mit dem englischen Konsul in Arica. -
ericht. - Freie Stadt Bremen. Herabsetzung derTransito-Abgabe.
'" „Amtlicher Theil.
e. Majestät der König haben Aller nädigst gerubi: Dem Hauptmann von Wahdorfs- Adjutanten Sr. Königl. 111 des Großherzogs von Sachsen-Weimar, den St. Johanni-
drden; so wie
„Den beider: Landräthen des ersten jerichowschen Kreises, im terungs-Yezrrk Magdeburg, von Münchhausen, „und des bii- eider Kreises, rm Regierun s-Vezirk Merseburg, von Leipziger, Charakter als Geheimer egierun s-Rath zu verleihen;
Den Land: und Siadtgerichts- ath Rochoii zu Lüdenscheid Land- und Stadtgerichts-Direkwr daselbst zu ernennen; und Dem Laud- und Stadtrichter Schrey in Dobrilugk bei seiner
schung in den Ruhestand den Titel als Iusiizrath zu verleihen.
Dem Lehrer bei der hiesigen allgemeinen Bauschule und dem -erbe-Jn|ttztte, Archrtekien C. Bötticher, ist das Prädikat ais fessor erthetit worden. “
E“ B ckBxhtekatJnthsalchung.| ck ' iner ena ri igung er ai er . öni [. ii erreichi en o - örde zufolge, bleiben die zu (Heid- und aket-Sendunsgen Zeh?- Adressen nur dann ohne Porto-Ansav, wknn sie unversiegelt Wogegen verschlossene derartige Begieit-Adressen als separate fe behandelt und mit dem tarifmäßrgen Porto belegt werden. Publikum wird zur Vermeidung höherer Portokosten bei Ver- ung von Päckereien und Geld nach den Kaiseri. Königl. österrei- ' en Staaten hieraus aufmerksam gemacht. Berlin, den 31. Dezember 1844. Generai-Posi-Ami.
Uirhtamtlicher Theil.
Inland.
Berlin, 3. Jan. Die Spenersche und Vossisrhe Zei- s von heute enthalten nachstehende aus dem Frankfurter knal aufgenommene Notiz: "ex Königlichen Regierung in Koblenz isi zur Wahrung der lichen Interessen ein Kommissar des Bischofs Arnoldi in der erson drs Stadtpfarrers Holzer, mit dem Titel eines geistlichen ihs, beigegeben worden.“ Wahre an der Sache isi Folgendes: Bei dem großen Umfan e 'Ui„d„as,kaiholische Unterrichtswesen sich beziehenden Geschäfte m Komgitchen Provinzial- Schuikoiiegium und in der Königlicher: “,""8 „zu Koblenz reichte Ein Rath fiir die beiden genannten gien nicht mehr aus, und ist deshalb auf den Antrag des Ober- denten der Provinz ein zweiter katholischer Rath in der Person k-„Hoizer angestellt worden, Derselbe ist also nicht Kommissar Bksckof9 Arnoldi, sondern Königlicher Re ierungs- und Schul- fu! dre Bearbeitung des katholischen iementar-Unterrichis- m der Königlichen Regierung zu Koblenz. “ *
„Rhein-Provinz. Die Köln er Zé . vom 30. Dezember !* Folgendes: „Aus zuverlässiger Quelle i uns die fiir sämmt-
emproduzrnten, insbesondere fiir jene der Rhein-Proviuz, er- ihr Naxhricht zugegangen, daß des Königs Majesiät durch Aller- ? Kabmeis-Ordre (]. ci. Charlottenburg vom 17. Dez. d. I. in oller Berücksichtigung des ungünstigen Ausfalls der diesjährigen !ksé- Lernht haben, die Wernsteuer von dem Weingewinn drs W184 fiir die ganze Monarchie zu erla en.“ - In Koblenz am 29. Dezember das Leichenbegängni des Generai-Majors *Herrn von Taubenheim siatt. * Dem eichenzuge, welchem das kemcpcs des von ihm friiher befehligten 29sien Infanterie-Regi- vvraufgins, soi te die hiesige Generalität, das gesammte MENU, viele hoée Civil-Veamte und die Mannschaft des ge- ?" Regiments.
Berlin, Sonnabend den 4'“'
_....___.__
Deutsche Bundesstaaten.
Königreich Bayern. Se. Kaierl. o eit der ero von Leuchtenberg wird am 2. Januar die sRiici'iéisl: nach ST:) 21-2 iersburg antreten. _- Die Leiche des in Miinchen verstorbenen Her- zogs „vor) Montmorxnci isi einstweilen in einer Gruft des dortigen Yerrgdrestbmßpiaßes bergeseht und soll später nach Frankreich abgeführt
41 Banken, im Dez. Bei den beklagenswerthen konfessio- nellen Reibungen, welche auf mehreren Punkten des gemeinsamen Vaierigndes den Frieden bedrohen, isi es doppelt erfreulich, iiber ein Eretgytßgauz anderer Art, das am ?Zsten d. M, hier stattgefundene Begrabxn des Dorit-Dechanien Kutschank, berichten zu können. Der Lerche dieses würdigen Vorstandes der katholischen Kirche in der Ober-Lausitz foigten auch alle evangelische Geistliche, alle Königliche und andere Bchorden der Stadt, das Offizier-Corps der Garnison und Abgeordnete der Kommunai-Garde, die beim Zuge Spalier bil- dete; an,der Gruft sprach zunächst der erste protestantische Geistliche der Pmez, Herr Ktrchrn- und Schuirath [)|-. Petri, einige inhalt- HéwrZrestWsxrie, deren weitere Verbreitung vielleicht jest gerade an
r er 1 :
„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Zest erkenne ich es stückweise, dann aber werde ich es erkennen, wie ich erkannt bin. So bleiben mm Glaube, Hoff- nun , Liebe, diese drei; doch die Liebe iß die größesie unter ihnen. Dieser apo oirschr Ausspruch enthält die Berechtigung, mir der ein Protestant der
rauer seiner Glaubensgenossen am Grabe des
, iiber der Hoffnung, in deren mischt, sieht die Liebe, die uns mgt und bleiben wird, wenn
seiigende Ersiilirrng übergeht. , erbr, die jedes Recht acbixt, in jedem Menschen Gottes Biid erkennt, Kiräze, Furs? und Vaterland mrt gleicher Treue umfaßt und nur im Heisen, Schapen und Segnen Befriedigung findet, weil sie aus Gott isi, christliche Liebe brseelte denfehrwürdrgen Mann, um dessen sterbliche Hülle jest mit durch fernen Hmtmt tief betrübtrn Gliedern seiner Kirche innige Hochach- tung, Liebe und ankbarkeit Protesianten aus allen Ständen versammelt. . Er war ein Chrrß m Gesinnung und Leben, in Wort und That, der (Heist des Friedens und" der Versöhnung sprach aus seinen Reden, durcb dre Kraft einer ynerschutteriichen Redlichkeit und Pflichttreue ßüvte er die hohe Stellung, in der er wirkte. Ueberzeugt, daß jede Religions-Gesrll- schaft an ihren" eigenen Mön eln gen ;zu bessern bat, vermied er “edes ßrenYkUrtbni uber fremden tauben. rin weises Verfahren, seine iide und enscherrfreundirckxke-t erinnerte wohitbuend an das Walken und Leben , geßirchen Bischyfs Lock, 111 dessen Nähe er nun aus diesem Gottes- aci'er semx Grabsidtte findet. Leicht wird ihm die Erde, sreudenvoll sein ngjatrjrgzinltdre ewigen Hutten sein, wo Chrisius, unser Herr, ihn zu den
eu e a . Der eitiichkeit und ihren Streitsra en schnell entrückt, hinteriäßt er uns ein Vorbild, an dem wrr_iernen, da nichts ein freundliches Vertragen . christlicher Kirchen nachhaltiger fiebert, ais wah- res Chrasientbrzm. Ynd find War nicht Alle Kinder eines Vaters im Hirn- mel, Alle Erioseie rrnes Herrn und Heilandrs Jesu Chrißi, Alle Zöglinge desselben hetlrgetr Geistes, der uns in alle Wahrheit leiten soli? Befesti- gung in der chrrsilrch„en Vruderiiebe unter uns sei also der Segen des An- derriens «111 den geliebten Vollendeten, dessen Name unter uns in Ehren bleiben wird. Und Du, himmlischer Vater, gieße den Geist des Friedens, in den Du Deinen Diener, unseren verewigten Freund, eingehen ließest, aber uns Alle aus und erhalte uns bei dem Einen, daß wir Deinen Wii- irn thun! Amen.“
% Stuttgart, 29.
De ._ Hier im iibwe [“ en Deut la d haben wir die Augen scharf z ! stich fck n
" . auf die Schweiz gerichtet; was dort vor- geht, laßt sich m manxhem Betracht an als ein Vorspiel von dem, wgs man gern, auch ber uns aufführen möchte, was aber Deutschland mit Gottes, seiner Fürsten und seines Volkes Hiilfe von sich abhalten wird. Ware dxr radikale Handsireich auf Luzern gelungen, so hätte er vteiiercht faktisch die Jesuiten abgehalten, aber nur um den Preis emer unabsehbaren Verwirrung in der Eidgenossenschaft. Hierzu sind allerdingsaußerdem Elemente genug vorhanden, aber es wird doch nun möglich, dert geseßiichen Weg zu beschreiten und auf eine weniger bloßstellende Werse eme Lösung zu erian 811. Unsere aus guter Quelle fließenden Ngchrtchten über den Angri vom 8. Dezember auf die lrzzerner Regierung werfen aber kein neues Licht auf die Begebenheit, dre "?ck _kemesweges ihr Ende erreicht hat. Die Ueberrumpelung, ohnehin em Waqmß, scheiterte an der Unentschiossenbeit und Haltungs- losigkert der ZsZefuiien-Gegner in der Stabi Luzern. Wären sie kühn crufgetreten, o hätten sie wahrscheinlich wenigstens einen augenblick- irchen Crfoig gehabt, denn dann hätten sie nicht geringe Unterstiitzung m_der Einwohnerschaft gefunden und die drei Compagnieen Miliz wären eme sehrjunzuveriässige Stütze der Regierung gewesen. Da- mit aber, daß dte- Radikaien unterlagen, ist der Versuch, die Jesuiten zurückzuweisen, keinesweges aufgegeben, nur wird wahrscheinlich seine Leitung, 111 andere Hände übergehen und ohne Zweifel besonnener und umsichtiger geführt werden; die Erbitierung in den paritätischen und protestantischen Kantonen rst groß und nachhaltig und keinesweges etwa nur uiiter den Radikalen. Es werden nun nicht nur diese, son- derrt aucb dre gemäßigt Liberalen, ja ohne Zweifel auch viele Konser- vaude, dte,Sache aufnehmen, aber sie geseßlich, und darum nicht mit wenFer "Eifer,“ betreiben. Man wird versuchen, einen eidgenössischen Bes iuß herbeizuführen. Allerdings ist es noch sehr die Frage, ob das gelingt, und wenn ein Mehrheits-Beschiuß die Ausweisung der Jesurten mrs der Schweiz vorschriebe, so wird man in dessen Am;- fuhrung ber der Haupt-Schwierigkeit sieben. Jedenfalls gewährt die auf legalem Wege ermittelte Gesinnung eines Landes eine moralische Machi, durch welche vielleicht gerade der angedrohten Trennung der katholischen von der protestantischen Schweiz vorgebeugt werden kann, ;vansLch hseirarxss'itélt, daß keinesweges die ganze katholische Schweiz' eurt ge nn : .
erverlässig isi es eine auffallende Wahl, den Dr. Zehnder zum Ueberbrnrger der Wgrnung an Luzern zu machen, denn er gehörte zu denen, dre 1839 dre Einfiihrung Strauß' in die züricher Hochschule am erfrtgsien bevorworieten. Es isi aber nun einmal auf den Punkt
gekommen, daß die Bewegung keinesweges bios Sache der Radikalen
1845.
ist, und gerade die übereiiie und planlose Wei e, in wei er Le iere zu Werke gingen, hat den anderen Parteien sdie Ueberzéugungßge- geben, daß sie der Bewegunk? nicht fremd bleiben können, rndem wehr und mehr sich herquszu eilen scheint, daß die Volksstimmung uberall anf eme Entscheidung in dieser Angelegenheit dringt. Es versieht sich „von selbsij,“ daß bei den unberechenbaren Eventualitäten der schweizerischen Yolmk noch immer ganz unerwartete Din e quer x::leäYirFYendenmn; adber mie wir hören, beginnt die Vßeinung , a man tes ' “ “
stehenAblfeiiZen kann. ma nicht m emer halben Wendung
, n, er Universität zu Tübinqen at das Antreten des um “Ordinarius- ernannten Professors Vische? Aufsehen ferreqt. Viszcher asi der erfrage Vertreter emer Richtung, die zu keinem Resultate kom- men zu konnen meint, als durch Verneinung und Untergrabung der Ansichi und Vorstellungswerse, worauf unser reli?iöses, und demzu-
folge 111 seinen we u dla , beruht. " ge" “"ck "" “,skaatltches Leben
der! Visch “
ber jeder Geiefgrnheiderhob, hat, wie man annehmen muß, veranlaßt, daß er nicht ruher m den Senat aufgenommen wurde, Das ist nun grschehetr, und der Senat_ wenigstens glaubte, daß er als Mitglied dieser Korperschast zwar„nzcht seine Meinung ändern, aber doch mit mehr Schonung und Mgßrgung verfahren werde. Diese Erwartung wurde nun aufs ezttschredenste durch die Antritts-Rede getäuscht, weiche,.Professor Vischer als Ordinarius hielt. Er sprach sich mit unerhorter Erbrtterung “uber seine Feinde aus, und als solche betrach- tex, er Alle, weiche wemxn, daß der freie Geist durcb irgend eine Rucksicht gr-bunden sem konnte, er verkiindigte seinen Ge nern steten und unversohnlrchen Haß. Dre Jugend erblickt in jeder ühnen Ent-
schredenbert, besonders wenn sie sich mit unleugbarem Talent ans- sprtchi, eme muihYoiie Aufopferung und rechnet nicht so genau mit dem Inhalt„ vorzugirch wenrr er mit humoristischen Randqlossen ver- ziert rst. Vrscher's Rede geftel daher den Studenten außerordentlich urid sie brachtew ihm einen solennen Fackelzug, Nun heißt es, die hohere Unryerfitäis-Behörde sinne darauf, eine Mißbilligung auszu- sprechen„ aber dre ungewöhnliche und aufregende Polemik, weiche Prof. Vischer sich gestattet. Es scheint noch kein Beschluß gefaßt zu sem. Wer ihn kannte, wußte sehr wohl, da er keine Rücksicht be- obachterr werder, und der Senat wird ihn doch wohl gekannt haben. Das hangt mit _anderen Zuständen in Tübin en zusammen, die aber 111 ihrer Ganzheit aufgefaßt und dargestellt ein müssen.
Frankreich.
, Paris, 29. Dez. Die Kommission der Pairs-Kammer, welche mii drr Abfassung der Adresse beauftragt ist, besteht aus dem Mar- quis von Lapiace, dem Grafen Portaiis, Herrn Merilhou, Baron Giraud de ['A-m, Grafen Roy, Grafen Beugnot und Herrn Varthe. In der Depzrtrrten-Kammer erhielt auch beim zweiten Skrutinium zur Wahl des drxrten Yice-Präsidenten keiner der Kandidaten die abso- luts Maxorrtat; diese betrug 154, Herr Villault, der die meisten Stimmen haite, brachte es nur auf 150; ihm zunächst kam Herr Debeileyme mit 145 Stimmen. Es wird nunmorgenzwischen diesen Beiden baliotrrtwerden. Auch die Wahl der 4Secretaire ist auf morgen verschoben. Ybn den beiden Kandidaten für die vierte Vice-Präsidentenstelie ge- hor1 Herr Vtiiauit der Opposition, Herr Debelieyme der konservativen Seite an. Das Resultat hatte sich beim zweiten Skrutinium umge- kehrt, beim ersten hatte der konservative Kandidat die meisten Stim- men. T_astournal des Débats kann nicht umhin, sein Be- dauern hteruber auszusprechen. „Ohne Zweifel“, sagt dasselbe, „wäre es besser gewesen, wenn die Majorität sich nicht getheiit und auf diese Werfe-dxr Opposition Anlaß gegeben hätte, die Cini keit der konservativen Partei m FÉÜIF zu stellen, und Hoffnungen daran? zu begründen, deren Erfuliung wtr ubrigens nichtbefürchten. Wir sind nicht in Unruhe über den Ausfall des,morgxn 511 wiederholenden Skrutiniums, aber wir glauben dbch, daß dre Maxorrtät auf ihrer Huth sein muß. Bisjeßt ist das Uebel nicht groß. err Dufaure (der eine der gewählten Vice-Präsidenten) den die Opposition zit den ihrigen rechnet, hat fast bei allen wichti- YwGeiegenherien'mtt der Majoriiät gestimmt. Er war schonVice-
rasident der xstztgen ;Kammer; einer Kammer, die der Politik der Regierung sieis i_hre Mitwirkung geliehen hat. Wir könnten also die Ernennung des Herrn Dufaure als eine seinem persönlichen Charak- ter und servern unbesireitbaren Verdienste dargebrachte Huldigung be- trachten. Die Ernennung des Herrn Billauit aber wiirde eine andere Bedeuxung haben. Mö e die Majoriiät sich nicht täuschen. Wenn sie bet, der Wahl des Zenn Dufaure bis zu einem gewissen Punkt ihrer bisherigen politischen Haltung treu gebiieben ist, so würde sie durch , die Wahl des Herrn Biliault sich mit sich selbst fast an Widerspruch sehen. Herr Biliault nimmt an fich m der Kammer keine so hohe Stellung ein, daß seine Wahl als eine persönliche Frage betrachtet werden könnte. Seine ziemlich elegante Redseiigkkit konnte nur vermöge drs Stillschweigens der Häupter [einer Partei als Beredsamkeit erscheinen, und Herr Biliaylt hai vrei ?esprochen, weil die, welche ihn vorschoben, zu schweigen fiir gut andrn. Herr Biliault repräseniirt also eine Partei, die, sZ-t" vier Jahren m der Kammer und im Lande, ßets in der Minor-tat war;. er repräsentirt eine Politik, die von der Majorität !eets aufs enxschtedenfie verurtheilt wurde, so oft sie hervorzutreten „achte, und die aus allen Kräften die Wiederherstellung der Ordnung im Znneror und des Friedens nach außen behindert hat. Die Op- position wird “'sagen, wir schlägen unniiß Aliarm, wir erdichteten (He- fahren, die nicht vorhanden seien; sie wird behaupten, Herr Viliault und seine Partei wollten Ordnung und Frieden eben so sehr, wie das Ministerium und die konservative Partei, mit einem Worte, sie wird vielleicht ihren Kandidaten verkleinern, um den Augen der ngorrtät die_Bedeuiung zu entziehen, die seine Wahl haben würde. Wir wollen dre Wichtigkeit des Herrn Biiiauit auch keinesweges iiber- trerben, aber an) Ende müssen wir ihn nach_seinen Handlungen oder vielmehr nach fernen Reden beurtheiien, und es ist bekannt, daß die aufregendsten 'Fr'agen„,wxlche in die Debatten der Kammer geschleu- dxrt wurden, rhn bestanerNzum Organ hatten, so wie, daß er steis„ em „Gegner der von der ajoritiit beharrlich und feierlich gebilligten Politik war. Darum wiirde die Majorität, wenn sie Herrn Billault
wählte, sich selbst widersprechen. Es fällt uns nicht ein, der konser-