1845 / 18 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Zerliuor Kiirze. [)en 16. Januar 1845.

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Meteorologische Beobachtungen.

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Königliche Schauspiele

Freitag, 17. Jan.

Jm Opernhause.

Achte Abonnements-

Vorsiellung: Die Dana'iden, großes pantomimischcs Ballet in 2Akien, vom Köni [. Balletmeisier Hoguet. Musik vom König!. Hof-Kom-

poni en chmidt. C. ropius. von H. v. Kleist. (Herr

Decorationen vom Köni [. Decorationömaler Vorher: Der zerbrochene Krug,

usispiel in 1 Aufzug,

Hoppé : Dorfricbter Adam.)

Zu dieser Vorstellung sind nur noch Billeis zum Parterre Zi 15 Sgr. und zum Amphitheater .! 7-"5 Sgr. zu haben.

Im Schaztspielhause: Jbonnemeut suspenäu. ' ])eruier bénéüce (16 011“. krancizque et ren-

tion extraokämalré. trée eie 01|le. Mélanie. [.o 5

Ücyréxenta-

pectacle commencera yar [3 yremiére

Eekanntmarhungen.

[903] proolama.

Der am 28. Oktober 1798 in Zabiczvn, Wzgrowicet Kreises, verstorbene Stanislaus v. Dorpowski hat in seiuxm Testamente bestimmt, daß die ihm von seiner Großmutter Theresia, zuersi verehelicbien Kucharska, nachxer vereheiichten-Dorpowsia, gebotenen Przedzynska, - zitge allen:, aiif Red oSzcz haftende 9?fandsumme an die Przedzvnsnschen rben von der achkommtnschaft der Catharina und Helena zurückfallen soll.

Es werden daher die solchergesialt bedachten Nach- kommen der Catharina und Helena geborenen v. Pr ed- zynska, „dercn Erben, Erbnebmer und nächste É wandte htkkdUkch vorgeladen, fich vor oder in dem

am 15. Mai 1845, Vormittags 11 Uhr, vor dem Heyn Ober-Landes erichtörath Me te in un- * sxrem Geschäfts-Zimmer an chenden Term ne schrift- lich yder persönlich zu melden und ihre Rechte nach- zuweisen, widrigensalls ste mit ihren Ansprüchen aus- geschlossen wexden und das, was ihnen in dem eben!;- ten Testamente zugewendet worden, den Bere tigten, wxlche sich melden, in Ermangelung solcher aber dem Fiskus zugesprochen werden wird. _ _

Bromberg, den 14. Juni 1844.

König!. Ober-Landeögericht." ]. Abtheilung.

liehen Obli

[1415] Oeffentliche Vorladung _ der unbekannten Gläubiger des Ober-Amtmanns von Hern aus Gwß-Schönfeid.

Von dem unterzeichneten Ober-Landeögen'chte ifi iiber das Vermögen des vormaligen Domainen-Pächter'o von Groß-Schönfxld bei Bahn, Obet-Amtmann von Hern, der Konkurs eröffnet und ein General-Liquidations- Termin auf den 19. April1845, Vormittags um 10 Uhr, im hiefi en Ober-LandeSgerichte vor dem Ober-Lande erichis-A essor Steindoxfs angesest worden.

Die nahe annten Gläubiger des Gemeinschuldners werden daher vorgeladen, in diesem Termine persönlich oder" durch Bevollmächtigte, wozu ihnen von den hiefi- Xn Iuftiz-Kommissarien die Justizräthe Böhmer und

eiche und der Zußiz-Kommi arius Triest vor eschla- gen werden, zu erscheinen, ihre Forderungen ne si Ve- weiSmitteln anzugeben und die darüber sprechenden Do- kumente vorzulegen.

Die Ausbleibenden haben zu erwarten, daß ße mit allen Ansprüchen an die vorhandene Masse durch ein sogleich nach Ablauf des General-Liquidations-Termins abzufassendes Erkenntniß aus eschlossen werden und ihnen deshalb gegen die iibrigen lärbizer ein ewiges Still- schweigen auseilegt werden wird.

Stettin, den 7. November 1844.

Königliches Ober-Laudeögericht. Inhaber

[50] Rothwendiger Verkauf, Konigiickxeß Ober-LandeSgericht zu Cöslin. Das un Buxowschen Kreise be!: me, landschaftlich auf 22,978 Thlr. 5 Sgr. 2Ps. abge chäyte Allodial-Riitet- ! Buchwalde, nebst dem dazu gehörigen Dorfe Wus- owke, dem halben Dorfe Neuendorff und de;! Vorwer- ken Kloeßen, Buchwaldesche Hütte und Eulenkrug, soll wegen Ankeinandersehuug unter den Miteigenthümem im Wege der nothwendigen Subhaßation in tsrmioo den 30. Juli 1845, Vormittags 11 u 1“, im Inßmctionszimmer unseres Kolleßienhauses sub asiirt [1120] werden. Hypothekenscbein, Taxe-un Bedingungen kön- - nen täglich in unserer Regißratut eingesehen werden.

Land- und Stadtgeri-hisxu Thorn, "40:1 Ka Mn? szeib'bxs 1 K in z

ut " u a - höPe Eztbpachts-Votwer! thmu :twiskngertiKKE F1: 28. 42 Thlr. 20 Skt. abgeschävt, soll am 7. Jun K;. 9.73“ .* 32.3: ?.“??"2'.'""“““"" ., , e n ' “Büreau lll. nzusehm. auf e tagungen

[1576]„Vekanntma iin“. “* .. 11.2.98838239992... kreises eingetragen: _ '“ _

Eintauscnd T

leute vom 25. St rer Friedrich Ke e zinslich und na

gangen ;_ und des Mortisicati

sesiations - Eides ver

“" [..-i.. 111. d' als eine dem Mathias v. Ableben alljä

lieb Scheweschen

beerbt worden. Schewe, geb. Priebe, und i nicht zu ermitteln. Es werden demnach die im Hv oibekenbuche einge- tragenen Inhaber der sub 1. erwäx Antheiles der P-tronelia Schwe sub 3, erwähnten Poß, dercn Erben, Cesfionarien und sonstige Rechts- Nachfolger und alle diejenigen, welche an die aul» 1 und 2 erwähnten Poßen und die dariiber auögcfertigten Instrumente, als Ei e mer, Cessonarien, Anspruch machen. im Termin den 4. April 1845, Vormittags 1011 vor dem De utirten, Herm Land- und Stadtgerichts- Direktor S warck, ihre Ansprüche an die erwähnten Posen, resp. die darüber auégefettigten Dokumente, an- umelden und zu bescheinigen, widri enfalls ße mit den- * Y

' Literarische Anzeigen.

Bei F. H. Köhler in Smit art isi so eben erschie- nen und in allen Buchhandlunggey zu haben:

e.Hnumboldt's

eldxn unter Ausetlegung ewigen kluotrtzmd wegen Löschung der Gesehltche veranlaßt werden wird.

Aligemeiner An'ze

1) auf der Surawa Mühle sub Kubrica 111. Rn. 2. baler Darlehn auf Grund der gericht- gation der Christian Boninschen Ehe- tember 1799 für den Tuchschee- aus.!„Tuchel zu 6 Prozent vet- * ., - . halbjähriger Kündigun zahlbar, ' «»; (Lecken) vom 25. September 1799. “.Z- biger hat bereits unterm 8. September 1818 quit- nrt und ist das Dokument angeblich verloren ge- soll inzwischen der zur Ausstellung onsschems und Leistung des Mani- . _ _ . pflichtete Gläubiger verstorben .)j-y;„;.75- und seme Erben nicht zu ermitteln sein; ' ““'" ' auf dem Freischulzengute Rozanno Nr.1. sub 11117 0. 3. einhundert und achtzig Thalcx, . Karczvnski bis zu dessen . t|1ch gm 1. Juni von den Fabi :x von Podmrski,chen Eheleuten u entrichtxudx Lei - rente auf Grund der gerichtli en Schuld-Utkunhe vom 24. Oktober 1837 ex 11661". vom 15. Novem- ber 1837. Der Gläubiger ist verstorben, und der Kurator seiner legitimirten Erben hat über die Post unterm 19. September 1842 [ Indeß soll das Dokument auf dem der Wittm Ptnone wiedervetchel. Heinrich Km ßüCk Christkowo Nr. 4. sub Kubrica ]]]. Uu.--1. sechs huxideri sechs _und sechzig Thaler 20 Sgt. rücküändiges KauEeld, welches die Johann Gott- heieute den Jacob Priebeschen ' * Eheleuten aus dem Kaufvertrage vom 16. März . _ ,'. lun confirm. den 19. April 1790 schuldig eblieben, '- , und in Ansehung deffen sich die Prirbes en Ehe- leute das Miteigenthum an dem Hose in der Art vorbehalten haben, daß solche bis zum Ableben derselben stehen bleiben und Käufer das in dem Kaufvertrage §. 5. besiimmte jährliche statt dsr Intereffen davon bezahletfsoll vom 19. April 1799 und 18. November 1838. Die Jacob Priebeschen Eheleute smd verstorben und von ihren Kindern Catharina, verehel. Jans, und Petronella, verehel. I Der Aufentxalt der Petronella

res Ehemannes

Pfand- und sonstige

Nothwrndiger Verkauf. Patrimonialsericht Prochnow.

Das in Westpreußen und dessen „Kreise, 1D Meile von der Köni entfernt liegende Vorwerk Neuprochnow, 4, einem Areal von 1009 Mor en 147 Muchar, ab e- schä t auf 16,333 Thlr. 3 : 2er mb Hypothekensckxein imd Bedin ungen in unserer Negißtatnr einzusetzenden Taxe, so am

28. März 1845, Vormittags 11 Uhr,. an ordentlicher Gerichtsßelle subhaßirt werden.

Alle unbekannte Neal-P ten, sich, bei Vermeidim diesem Termine zu es!: a. - . .

Typ in Weßpm en, den 10. September 1844.

gr. 4 Pf., zufolg

der Präflusion, spätesiens

! Gläu-

öschunzsfähig quittirt. verloren gegangen seixiz lla Bense], geb. Richert, eger, gehörigen Grund-

Leibgedinge

111, ex (Leer. eier

ohann S ewe,

nien Post und des geb. Priebe an der

nthü- tiefs- hiermit aufgefordert,

tillschweigens prä- gedachten Posten das

gsbetget-Berliner Chaussee bestehend aus

täteudmten werden aufgebb-

[Wb]

vorgezeigt werden müffen. Berlin, den .13. Januar 1845.

Gesellschaft.

[27 |»]

Berlin, den 15, Januar 1845.

!“]? [28 b] 12 Uhr, in meinem

Vetta der Zinsen, enthalten muß. Bet in, den 16. Januar 1845.

995,4,

Mit Bezug auf die von dem Verwaltungs- raih unserer Gesellschaft wegen Zusammenbau- fung einer General-Ver- sammlung zum 27sien d.M. erlasseneBekannt-_ __ » » machung vom 151en v. M03. und 3. werden dieActionaire dar- auf aufmerksam gemacht, daß die über die Nie- derle ung der Actim zu der am 14ten v.M. u. J. abge altenen General-Veksammlung auögeßellten

Schxin'c gegen neue umgetauscht

und diese nach dem Statut 5. 28. beim Eintritt in die General-Versammlung am 27sien d. M.

Die Direction der Betlin-Frankfurter Eisenbahn-

Auf die Mailand-Ve- nctianischm Eisenbahn- Actien ist eine Einzah- von 6 % auSge-

schrieben, welche bis zum

Zlsien d. M16. in Wien

geleistet werden soll. Es

_ *, müssen daherdiese Actien

bis spätestens den 22sien

d. Mes. zg diesem Ent-

zwecke von hier abgeschickt werden, woran! wir die Be- siser aufmerksam zu machen uns erlauben.

ir chfeld &" Wo] f, H sLinden Nr. 27. f

Die zu Weihnachten 1844 fällig gewesenen Zinsen der Weßpreußischm Pfandbriefe werden rung der deSfallfigm Coupons vom 1. b s 16.Februar d. I., Sonntags aus enommen, Votmitta s von 9 bis omtoir. Spandauer gezahlt. Den Coupons i| ein Verzeichniß beizufügen, welches Nummer und Namen des Guts, so wie den

"'- Ludwig Lessin Kommeizimraih und Westpreußi Landschafts - Agent.

cher General-

reyréseonüon cle: 1-e mati 3 ]- cam oßne, coméeije „„ en 3 actes et en ytose, eiu tbéätre nmxais, pu- 1111, et ile Mail!). Sowie ile ]- repkise (le: [.e- petite. äe ]- sie humaine, yauäeyüle comi ue en 1-cte, [)u- U.., ville. (billy. Uélanie remplira [e .I]: ile Joanneum.)

B'UetSd'Vollm-d “iV“ . znieser rst- silu amsmag omeu-z

“9 bis 2 Uhr in der Wohnung des Herrn Francisqne,

Nr. 40, zwei Treppen hoch, und Abends an der Ka e zu h

Sonnabend, 18. Jan. Im Schauspielhause. Zwöl : Abona“

Vorsiellung: Thomas Thyrnau. Sonntag, 19. Jan. Im Opernhause. Neunte Abou _ Vorßellung: Ein Feldlager in Schießen, Oper in 3 Aufzü

„Lebenöbildem, aus der Zeit Jriedrich's des Großen, von L. ".

Musik von Meyerbeet. (Dlle. Jenny Lind: Vielka.)

Zu dieser Vorstellung sind Billets im Billet-Verkaufs-B" . den erhöhten Opernbauö-Preisen u haben. ,

Im Schauspielhause. Dreizebnte Abonnemenis-Vorsielluns: Roman. Hierauf : Cr mußW

Üomgsjtadttsches Theater. _

Freitag, 17. Jan. Mariexte und Ieanneton, oder: Die ., vor der Trommel. Vaudeville in 3 Aufzii en, nach Alexander “. frei bearbeitet von W. Friedrich. Hieran : (Zum achiuubseck' male) Köck und Gusie. Vaudeville-Posse in 1 Akt, von W. J

Wegen plöhlicher Heiserkeit der Signora Angiolina Zojq, zwar kurz vor dem Beginn der Vorfiellung, konnte die ang .- Oper: „Marie, oder: Die Tochter des Regimentö“ am verg Mittwoch, den 15ten d. M., nicht ge eben und, da es inz-K spät geworden, auch keine andere Vorißellung eingerichtet we ..

Die zur oben mannten Oper ekaufien, mit „Mittwoch“ .“ neten Billets, blei en daher zur pern-Vorsiellung am So ' den 181en d. M., gültig, 'oder kann der-Betrag dafiir bis So Mittags 1 Uhr, im Villet-Verkaufs-Büreau, Burgstraße Nr. Empfang genommen werden.

Sonnabend, 18. an. (Italienische Opern-Vorsiellung.). ossia: '].a Fig"; 118 ReZZimento. , Komische Oper in2 Musik von Donizetti. (Sgra. Angiolina Zoja, vom König], Theater zu Turin: Maria, als erste Gastrolle.)

VerantwortlYur RedaEur or. 3. W. Zinkeisen. _ Gedruckt in der Deckerschcn Geheimen Ober-Hofbuchdru.

i g e r. "Verlin-Jrankfurier Eisenbahn.

Tbeilnabme an dem inneren Kampfe Preuß zum Siege der Reaction. , Preis für lt 1. Me, 11: 1sie 4 Thlr. Die [ te“ etwa 12 Bogen starke Abtheilung Werkes i bereits unter der Presse. Zu haben in der

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Zweites Heft: Die preußischen Fin- gr. 8. “162 S. nebß Tabellen. geh. Preis 21 Berlin, Januar 1845. Veit und Co

[2911] Tläaua.

Um den an mich ergangenen Anforderunge- Einleitung in Feier des «zehnjährigen Best Akademie E denn zu beg: nen, erlaube ich nnr jehlgen Annäherung dieses eßes an alle Hema . litonen deten Wunsch sich eins! so lebhaft da gespro en, daß ein solches Fes zu Stande. möge, die freundlicheinniadun " er eben u 1a»; zur“ gefälliger! vorläufigen Ve pre ung szchrk * mündlich spätestens binnen 4 Wochen an mt zu wollen. Das Ausführlichere darüber würd' das Fett 11 Stande kommen sollte, zu seiner _ den ösfeuifichen Blättern bekannt gemacht we

Berlin, den 16. Januar 1845.

Carl ow, Gutsbesipet- Linieußmße' Nr. 1, cke der Neuen Kön **

ätigkeit _ ati? Wien,

,'R': WX, wie viel Kinder unter seinem Dach:“ wohnen. Zwar wur- ' w

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FZZ“;

„Anzeigers _2 S_gr.

* ! “len der Monat“, " **. ' ..::-eheskkn'ztkhiihms." . . „"RE:-Seil ydrnuage'n * '

Allgelnieine-

ische Zeitung.

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Auslkkdke; "::th ““sex-“11:3: axis diefes Blatt u, tit berlin die Expedition_ der A . pmk-

annn . Friedrichsßrkße [fr. 72.

„„es 18.

-

I n h a l t. „„ il. . itylzerx'ißtxhlzin-Proviuz. Constcration des Bischofs Miilier in

' che Böisndesßaateu. „Königreich Bayern. Zurückvergütung

;“ einzo . heichische Monarchie. Schreiben aus Wien. (Ungarische

gebung in Religionssachen.)

ich. atio. Die Lage des Minisieriums und die Politik der

pofition.- bweisung der dem Grafen Molé emackitm Vorwürfe.- .nu-brer-Besoldungen. _ Vermischtes. _ ev. Ermahnun des „*, .Minifters an die Geistlichen zur teligiöstn Duldung. _ isen- „„Aus-legenheitm. _ „Vorkehrung egen die Rindviebseuche. _ ,? _eiben aus Paris. (Eine neue Con inon gegen das Ministerium.) 'britauieu und rland. London. Der Standard über die ovEcation der Durch uchungS-Verttäge mit Frankreich._ Der Bischof 11 eier. __ Verminderung der Staatsschul . ' ;; en. Brus s e„l. Hofnmbricht. _ Wiederbeginn der Repräsentanten- gen. _ Verhandlun en iiber die Ausführung des Zollvereins- trages. - General-Vcrßimmlung der Guatimala-Compagnie. „ej . Kanton Bern.“ Zuschrift au Luz'em wegen der Berufung "Zekuiten. _ Beschluß wegen der Schüler der Iesmten. _ Kanton uzern. Zeitungs-Verbot. lien. Rom. Standbild Konradin's. _ Errichtung eines Landes- hnß-Tribunals. - Florenz. Abreise der Prinzessin Albrecht von ' M. ,

i. Skutari. __Die Unruhen in Albanien.

rheinische Schifffahrts-Vetkehr im Jahre 1844.“

nden - und * Börsen - Nachrichten. " axisberitht.

te iiber die Sitten der Türken.

Be-rliu. Börsen- und

Amtlicher Theil.

e. Majesiät der König haben Allergnädigft gerubt:

Dem Schuizen 'TesI zu Beweringen, im Krei e Saa'sig, und Regierungsxßaupt- assen-Diener Kuntz in inden das M- eine Ehrenzeichen; o wie -

Dem mit Pension in den Ruhestand versetzten Land- und Stadt- 'chis-Viireau-Vorsieher und,?lktuarius Przewisinski zu Neuen- ; den Titel als Kanzlei-Rath, zu verleihen. _ _

Der bisheri“ : Land- und Stadtgerichts-Rath Hanow in Stal-

nen isi zum usiiz-Kommissarius bei dem Ober-Landesgerichte in tiin und zugleich zum Notar in dessen Departement ernannt, auch demselben gestattet worden, anstatt des amtlichen Charakters als d- und Stadtgerichts-Rath den Iusiizraihs-Titel zu fiihren.

Bei der heute beendigien Ziehung der Met: Klasse 91ster Kö. .Klassen-Loiierie fielen 2Gewinne zu 1000 Rthlr. auf Nr. 37,909 * 54,170; 2Gewinne zu 500 Mbit. auf Nr. 47,370 und 79,318; * ewinn von 200 Rthlr. fiel auf Nr. 82,868 und 1 Gewinn von ' Rthlr. auf Nr. 86,450.

Berlin, den 17. Januar 1845.

Königl. General-Lotierie-Direciion.

"Abgereist: Der Ober-Präsident der Provinz Posen, von urmann, nach Posen. ___-._...."

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' 'White iiber die Sitten der Tiirken.

Gar mancher Reisende läuft in unseren Tagen auf den bequemen m"bischen oder französichen Dampfschiffen in den schönen Bosporus , um die Prachi der Kuppeln und Minatcts von Konstantmopelnzu undem und unbefriedigt aus dessen engen schmuyigen Straßen zuruck- ren. Nachdem er stmk Karten in cm und Bujuidere abge eben, '„11' er einige Diners in den'Gesandts afto-Hbtels ein. wie er :e in s und London tbenfalls bekommt, macht enim Ausflug zu Pierde " Brussa, wundert fich über die garsiigen Weiber, die zm den sußen isern den Tschübuk rauchen, und bezahlt 1400 Piasiet fiir emen Jer- , um das Innere von St. Sophia zu besuchen. Er_ffeht ,das zwolf- "ige Kais des Großhetm vorübetgleiten, erhandelt einige Flaschen vu:- chkeu Rosenöls auf dem Tscharst, gewahrt eine bezanbxrnde Schönhxit " dichten Rohrgittem, die ihm zu» oder über ihn lachclt", nnd eilt ", in gewohnte Lebens-Verhältniffe nach Frantisian zuruckzukchten. " bat er nichts Angelegentlichem xu thun, als „sein Ta ebm!) heraus- '.b'n oder .es zu einem gelehrten Werk über türkische Zu ände ugizuar- ' - Er." ähit was er gesehen, und was er nicht gesehen erganzt “xt *" seiner lebbaften Phantasie oder aus den bereits gedruckter! Werken sn- .V'Zkgän er. Aus dteseWeise perpetuiren sich dann die Etzahlungen von „"Wien intichtungen und türkischen Liebes-Abmtheuem, die Mythe- von tidenen Schnur und die traditionelle Bewunderung von onentalrscher 4cht und so viele andere Fabeln, derm wirklichen Gegeizßand Niemand. ck“* hat. Wollte dieser Reisende aber etwas tiefer in seinxn Gegenstand ngen. so wiirde er finden, daß es nirgend weniger [ncht ck als im .'"Y |ck zu orientiren. ckck und hören isi dort gleich schwer. Das hauöliche Leben des ' .und namentlich das der Türken, ist jedem Blick entzogen. Der Bmder "'9' keinen Zutritt mehr zur vuheiratheteu Schweßet, und alle Besuche "' im Selamli! gemacht und em fan en, welches außerhalb des eigent- “"'Haus'es liegt'und wo der geseu ge erlebt in sehr besimmte *und enge W"! a eTränt F|. Dao uns so geläufi e: „Comment n porte ma- ,die?“ lv ! e im Orient eine robe nd metion- sein, :wie denn, eine „möäblung unmöglich ist, weil elbß d : Pforte einm Muftimann nicht

begierige Damen in die Harem der Großen *eingeiaffen,

Berlin, Sonnabend den 18ten Januar

nichtamtlicher Theil.

Inland.

- _ thiy-Probinzx Am 12. Januar fand im Dome zu Trier mit den iiblichen Cetemomen die Consecration des Bischofs br. Johann Georg Müller durch den Bischof Arnoldi statt.- Deutsch"": Bundesßaaten. Königreich Bayekn. Se. Majestät der König hat mit-

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tels! Restripts befohlen, daß, vorläu “g im Wegexines Provisorium"

und für die Dauer des Schifffahrts- ahres, in Bezu au dieR ein- sirecke voii Mannheim bis Neuburg, von den in dengbayefri chen hHä- fensLudwtgohafen, pryex und Neuburg und beziehungswei e in den Zwischenorien'des (Jfalztschen Rheingebietes ein- und auSgeladenen rbemzollpflichitqen i-iern aller Art der ganze Rheinzou zurückver- gutet werden soll.

Oesterreichische Monarchie.

„ck Wien, 8. Jan. Die offizielle Uebersevun der ungarischen Gxsev-Artikel vom Jahre 1844 ins Deutsche ist erßchienen, und ge- wahrt,. so unbedeutend auch deren Quantität ist, doch dem Inhalte wach emezi recht_ überraschenden Anblick, weswegen wir nach und nach die freudigxn Eindrücke schildern wollen, welche dieser auf uns machte. Wendzn wir und vorerst dem Ul. Artikel über die Religions-Angele- genhxitxn zu, dxnken wir dabei den österreichischen Staat als einen vorzüglich kathohschen, insbesondere Ungarn als ein Land, wo noch das katiomsche Recht m seiner vollen Ausdehnung besteht, wo das Winzermesser Kaiser Joseph's 11. so ganz ohne Erfolg blieb, und wir werden staunen, daß es dahin kam, „eine vor evangelischen Geistlichen eingegan ene Misch- Ehe [ei volikommen gültig“, obschon bisher der Grund ah bestand, daß eme Mtsch-Ehe nur vor dem katholischen Seelsorger geschlossen weiden bins . Dieser Grundsah entspricht nicht nur den Anforderun- gen, der Gerechtigkeit, die da keinen Unterschied der Religion kennt, er tsi'auch ein lebendiges Zeugniß großer Unparteilichkeit, welche sich

* iiber den Lärm, der wohl von einer großen Stadt aus geschlagen sein “diirfte, fesien Jlügelschlagez erhebt; er isi nicht ferner eine Wohlthat

für die Brautleute, welcbe nun der Hindernisse iiberhoben sind, welche so oft ihre La? zur trauri sten machten; er ist endlich ein treffliches Auökunstömitte fiir die kai olische Kirche selbst, welche )'th mit mehr Konsequenz, als es friiher geschah, die nach ihrenBe rissen sündhafte Ehe durch die Assißenz ihres Priesters nicht mehr zu eiligen braucht. Denn geheiligt wurde diese Ehe dennoch, weil nach dem Trident.- Konzilium die _Assistenz des, eigenen Seelsorgers zur Giiltigkeit dieser Ehe nothwendig ist und die Kirche diese (passive) Assiéienz befahl. Es wäre daher zu wünschen, daß dieses treffiiché Auskun tmittel. auch auf die anderen Länder der österreichischen Monarchie ausgedehnt wiirde. - Eben so und vielleicht noch mehr tritt die Erleichterung hervor, welche dieser Artikel dem Uebertritte aus einer Konfession in die an- der'e gewährt. Bekanntlich wurden bisher einem solchen Uebertritte die mannigfachsien Hindernisse entgegengesicllt, und es war Prinzip, den Körper noch bei einer Konfession zu erhalten, während der Geist schon lange im innersten Heiligthume der anderen angelangt war. Dies Alles ist jest nicht mehr zu besorgen, denn der zweimal, und zwar nach einem Zwischenraume von -v_ier Wochen, erklärte Wille, überzutreten _ worüber auch Privatzeugen ein schriftliche6 Zeu niß ausstellen können _ macht den Erklärenden von der einen KonfeJsion ledig. Wer wird sich über so wichtige Fortschritte nicht freuen und allen denen herzlich Glück wünschen, welche im Vollgesiihle echt christ- licher Liebe dazu gerathen haben?

Frankreich.

Yaris, 12, Jan. Ungeachtet aller Bemühungen der Opposi- tions- resse," den Sturz des Ministeriums als nabe bevqrsiehend „er- scheinen zu lassen, und wenn gleich einzelne Konservative zu emxr Coalition mit dem linken Centrum geneigt sein mögen, hat doch bis

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wo sie selbst ein G enßand der leb afteßen Neu ier mid nicht selten de's Spottes find, sie cr uhren dort uns äsbare Aufs liiffe uber die Art, wie die Augenwimpem schwarz, die Nägel roth gefärbt werden, aber was fie nicht sahen, war das häusliche Leben, die Familien-Existenz, die Freuden, die Wünsche, die Entbehrungen und Leiden der Bewohner. Die eine Hälfte des Menschengeschlechts ist fiir den Fremden nicht vorhanden und die Türkei dem Reisenden ein Land ohne Frauenzimmer. _

Nur sehr wenige bringen die Kenntni einer der vielen Landessprachen mit oder wissen fie fich während ihres Aufenthalts zu erwerben.. Dann bleibt nur das lästige und triibe Medium des Terdschiimam Die Ideeit eines Peroten reichen selten weiter, 916 von St. Steiano nach Fanarakt, und es wird ihm eben so schwer, die Memun des Fragestellers aufzufassen, als die Antwort des Befragten wiederzugeben. ef. machte einen Ausflu .nach der Troade und entdeckte zu seinem Erstaunen, daß sein Dolmetsch, ein übt gens s'anz gebildeter jungerArmcnier, weder von Achilles noch Hektor, weder von num noch Homer je gehört hatte. Aber was lehrt man Euch denn in uren Schulen?“ Ilonsieur, war die Antwort, nutri: science est äs 70!“ [05 k-cbaz! - Aber auch der, welcher die vornehmste Bedingniß erfüllt, die Sprache zu reden, findet, daß der Orirntale- die Nachforschung einxs Fran- ken oft für müßi : Neugier, fiir Spott, oder für einen Fansirick halt. Der Fremde fra t vießeicbt nu'r nach dem Namen "eines Dorfes oder der N'.ch“ um einer traße, und die Antwort ift: 81: biiirsiniz, „Ihr wißts“, eme che Redmann, welche soviel beißt als zich ein vornehm", ilugerHert wie Sie muß das besser wissen als ich.“ ck häufiger heißt es: 8115!- biiir, „Gott weiß es“, [(im bilir, „wer weiß“ und vilm-m „ich weiß es nicht“. Am ofteßen zieht der Türke die' breiten Augenbraunen in die Höhe, wirftden Kopfzurück und schnalzt mit der uns:, eine Antwort, die der wiß- begierig: Reisende auf mannigfache Wei :, nur' nicht als em Kompliment

deuten darf. . . __ ' Der größere Theil derTiitkm antwortet freilich aus „dem guten Grunde . wenig, weil er wenig weiß. Unsere tastiose Wißbegier isi ihm vollkommen-

unbe reiflich. “„Habt ihr m eurem Lande keine Bäume, keine Quellen, daß ihr vine... uns kommt?“ „Wozu nimmsi du eine Karte der Gegend auf, da du-ja iiberall selbß hinkommen kannn?“ _, Warum fragst du, wenn ,du indéß dm Tschübu! trinken kannst?“ Solche Äeußerungen sind gewöhnlich. Das häusliche Leben und die Frauen, Religion und Politik, der Groß-

“ben und sein': Minißn find Gegenstände, welche von der Unterhaltung ganz

1845.

jest, das Schwanken in den konservativen Reihen sich allein bei der Prästdenten- und Vice-Präsidentenwahl der Deputirten-Kammer fühl- bar ßemacht, wogJen das Resultat bei der'Zusammensiellung der Libre - und der ndgeis-Kommissionen fiir das Ministerium im hochsten Grqde günstig ausgefallen sind. In der ersteren Kommission hgt bekanntlnh unter 9 Biireaus nur in 2 die Opposition ihre Kan- didaten durchgebracht und die ietziere besteht anz aus“ Konservati- ven, “von “denen auch nur 2 nicht ganz minißerielle Farbe haben. Der e_ntschiedensie Gegner unter den sogenannten dissidirenden Kon- servativen soll Gxaf Monialivei sein, der- Intendant der Civillisie. Man versicherte dieser nge, Herr (Huizot habe den König bewogen, dM H'k'n von Montaltyxt sein Benehmen er'nßlich “zu verweisen, wor'aujf diese'r Sr. Majestat die Ursache seiner Opposition mit vieler Fixiwütht keit offenbart, und rund heraus erklärt habe, das gegen- wartige inisiertum kompromittire die Dynastie. Der König habe ihm darauf keine bestimmte Antwort gegeben, ihn jedoch ersucht, seine Opposition in dcr Hpairs-Kammer wenigstens auf Schweigen zu be- schränken. Graf iontalivet soll indeß überall erklären, seine Meinung sei eine anz freiwillige und uneigenniiyi e, denn er begebre kein Porte euille und iverde keines anne men. An- dererseits erklärt auch Herr Thierß, er sei ganz uninteresfirt bei der jeßigen Lage der Dinge undwiirde“ unter den gegenwärtigen Um- ständen die Leitung der öffentlichen Angelegenheiten durchaus ableh- nen. Man möchte fast glauben, daß das Amsterdamer Handels- blatt Recht habe, wenn es die jeßigen Zustände in Frankreich fol- endermaßen' bezeichnet: „Es scheint, als ob eine große, gegenseitige

ystification im Gange wäre und Niemand eigentlich wüßte, wer der Gefoppte sei. Uebrigens paßt diese ministerielle- und parlamen- tarische Komödie audnehmend zu der KarnevalSzeit, in der wir uns bcfinden.“ Die Vermuthung des englischen, Standard, daß ein Ministerium Thiers wahrscheinlich mit Hinsicht auf die Durch- suchimgs-Verträge am Ende nichts Anderes thun würde, als Herr Guizot, fän 1 auch schon an, in den französischen Oppositions- blättern ihre Be ätigung zu finden. Der Courrier fran .ais sucht in einem langen Artikel über diese Frage offenbar auf eine kolche Wendung der Dinge vorzubereiten, indem er sagt: „Man wird uns vielleicht fragen, ob denn ein anderes Ministerium werde ausführen können, was das jeßige nicht vermöqe? Ob die unter den Auspizien des Herrn Guizot auf Hindernisse stoßende Unterhandlung, von an- deren Händen geleitet, mehr ausrichten werde? Ob irgend ein eng- lisches Kabinetneuen Ministern willfähriger gewähren wiirde, was es der Diplomatie des 29. Oktober verweigert? Wir brauchten hierauf vielleicht blos zu antworten, es (ohne wenigsiens der Mühe, den Ver- such zu machen. Wir wollen uns aber bestimmter ausdrücken und be- merken, daß, wenn die Frage innerhalb der Gränzen, in welchen sie ésiellt worden, unlösbar ist, Herr Guizot nicbt freie Hand hat, diese Feierlich angenommenen Gränzen zu verändern. Es handelt sich in der That für Herrn Guizot, man möge sich dessen erinnern, nicht um Modification'en der Verträge von 1831 und 1833, sondern ganz einfach um deren Aufhebun . In diesen äußersten Gränzen Wurde die Frage in den Jahren 184“ und 1844 von der Kammer in ihren Adressen gestellt, indem dieselbe das Verlangen aussprach, daß unser Handel wieder unter die ausschließliche Aufsicht unserer Flagge gestellt würde, und so hat das Ministerium vom 29. Oktober, unter der drei- fachen Garantie der Herren Guizot, Duchatel und Soulf, welche der Reihe nach darüber das Wort-ergriffen, die Frage angenommen. 3th also ist Herr Guizot nichtmehr Herr der Frage; die Kammer ist ihm gegeniiber gebunden, und er hat sich der Kammer gegeniiber gebunden.“ Also ein von der Opposition gebildetes Ministerium, dies ist doch der Sinn dieser Worte, und es würde mit dem Verlangen nach Aufhebung der Durchsuchungs-Verträge nicht mehr so ernst ge- nommen werden. - _

Der Constitutionnel sagt: „Es ist eine merkwürdi e Bilanz zwischen den verschiedenen Entschädigungen zu ziehen, welche Frankreich in Folge der ministeriellen olitik'zahlen oder erhalten soll. Diese Vergleichung wiirde allein hmreichen, die Würde, die Festigkeit, die Fähigkeit unserer Minister zu würdigen. Man urtheile nach folgender

auögrschlossen bleiben, wenn eine längere Bekanntschaft nicht schon Ver- trauen zu dem Fragenden be kündet hat. Hiernach wird Jeder beurtheilen können, ob der flüchtige ReiJende sondrriich mehr erfahren kann„ als was fich vom Bord des Dampfschiffe im goldenen Horn übersehen läßt.

Diese Erwägungen drängten fich uns auf, als wir den Titel:

„Charles W bite. Häusliches chen und Sitten der Türken nach dem Englischen bearbeitet. Herausgegeben von Alfred “Neumont. Berlin bei Alex. Dumker, 1844.“

lasen. Wir fiihrten fie aber nur an, um das Verdiepst dieser Arbeit, welche durch die Schale in den Kern selbst eindringt, richtiger zu würdigen. Wahr ist es, daß das Buch nicht so ganz das giebt, was de": Titel ver- heißt. Das häusliche Leben, welches im Orient auf der einen Seite weit mehr, aus der anderen weit weniger als bei uns umfaßt, wiirde selbst ein Türke uns nicht schildern, da ihm wieder die Kenntniß unser," Zu- xtände abgeht. Er würde uns .die beste Kritik derselben durch “eme Ve- chreibung unseres häuslichen Lebens gewähren, wenn er. Geist genug hätte, die Gegensäve der Familien-Existenz auszufasseg. Wir kennen nur die eine Hälfte der Gleichung, und von allen_Europaern, welche fich an diesen Gegenstand gewagt, diirfte Monin in semcn Romanen em tt_eueres Bild als sonst Jemand dessen geliefert haben, was Mauern und Rohr- stäbe,"Schlcier und Verschnittene verschweigen._

"Dagegen giebt Oberst White eine treffliche Schilderung __der Sitten und Gebräuche der Ei enthümlichkeiten und der geselligen Verhaltnisse, wie sie nur ein geisikeicher Beobachter aus dem Marktplav und in der Moschxc, m Selamlik des Pascha und Kalk des Ruderers beobachten, im Gesprach mit gebildeten Türken, deren Vertrauen er vorher erwarb, auffassew kann. Wir möchten nicht behaupten, daß sein Buch eine aiiziehende Leiture für Jedermann bilde, aber es isi von großem Jnteressx fiir den, welcher den Orient besucht hat, und von wesentlichem Nuym für Jeden, der [ich dort- Yn begiebt. Der Verfasser führt uns alle _die Gegenkande.„welche wir an

rt und Sielie oft nur achtlos und oberflächlich gest ey, emzeln vox und

iebt die Entßehung, den Preis, die Verwendun , Eigentkümlichkeix und 3211 en derselben an. Auf diese Weise knüpfen si seine Mitkeilun en an die Zaupt-Niedetlage aller jener Din e, an die proßm Tszbaxßktx- Bx e_ßans und Basats, an die Khans und de Läden, ur an die _ elpuntte des Handelöverkehts in Konßantinopel. Diese Form at allerdings etwas Ge-

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