1845 / 33 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Rekruten aufzuheben oder Steuern einzumiben.

!eü du emd'ebM- nmmve. vielleicht men

«1 er ab wir durch die Gewalt der Zs?" Islibsichteu und unseren Theorien: zum Troy, ezwuugeu worden, an A! en uuehmu und zu behalten. Diese be unausweichliche

oi wen igkeit m' und auch drängen, das Gebiet der Kabyleu zu oktupi- ren, obschon diese Bölkerßämme “gar nicht twobnt sind, Einfälle in die ihnen benachbarten Landwirten zu“ machen, obfchon |: ihre nnaMgigkeit, wenn u'ran ße anxeeift, wohl zu vertheidigen wissen, zum Offen es- aber gar nicht eingerichtet sind. Die Gebirge des Kabplenlaudes sind der Zusuchkk on für unsere Feinde; dazu kömmt, daß das Sckausp1el ihrer stem: Unab- Qängigkeit deu unterworfenen Stämmen großen Verdruß macktz diese zahim

bgaben und sehen in nickt weiter Entfernung von ihren Wohnstätten eme andere Völkerschast, die |ck steuerfrei zu erhalten wußte. Aus diesem Grunde besonders müssen wir daraus denken, das Land der Kabylrn emed Tages wegzunehmen. Wir können zu dicser Expedition eme uns gunsiigeZen ad- warten, einmal, weil die Kabplen selbß nickt daran dcnken, uus anzugrei- fen, dann aber auch, weilswßir ?:: **,-HFM; des Erfolgs sicheren Unternehmen nock eine Btrßäriun an u vo ür en.

Hieran sckioss§n sich folgende Bemerkungen des Marschalls über

die Verwaltung des in B- v genommenen Landes: .

. So sieht es heute um ankreicks Herrsckast und Macht m Alserien. Nicht nur isi das ganze Landgebiet uns unterworfep, sondem man hat auch unter den Arabern eine tüchtige Verwaltung orgamßrt; mar: hat ck dabei Abd rl Kader's Verfahren zum Mußer genommxn: der Emir '.ß e n Genie; wir konnten nicht besser thun, als seinem Beisprei folgen; wir haben iiur die Personen, nicht die Din e geändert. Dre erl-Verwaitung ist ein- fach und durchaus nickt io spiclig; unsere Anordnun en werden pünktlich befolgt; die St'euern geben ohne Schwierigkeit ein; : betta en jest an 5 Millioanrank-n; nicht alle Stämme zahlen dazu; diesen gen, welche bei den Kriegszügen im Lande am meisten gelitten haben ,_ smd vorersi frei von Abgaben. Es war nothwendig, die Arabersiamme unter unserer Oberaufficht zn" organisiren; nur dadurch „konnten wir zu einiger Sicherheit gelangen; heute find wir so gefiel“, daß wir Leden Ausßand bald unterdrücken können; es wird nock z::werlen Insurrectno-mn eben, sie werden aber iinmer scitenct stattfinden, indem die europaische

iviiisation sicktlicke Fortschritte im eroberten Lande macht. Im Jahre 1841 zählte die euro äiscke Bevölkerung in Algerien 27,000 Seelen; heute ist“ fie 5,000 ßark; spe hat sich in zwei Jahren verdreifacht; es isi nicht viel aber wci Jahre her, daß Sicherheit in A1 nien deßeht. Dieses Resultat ist im anm des Landes durch miiitairis : Organisation der Verwaltung er- reick1 worden; an der Käse, in Algier'selbsi und der nächsten Umgebung, isi" wohl auch ein Kriegdmann an der Spive, aber unter ihm find d9ck die Civil- nsiiiutionen in Kraft. m Innern dagegen herrscht eme rein militainsche Einrichtung; dennoch römen die Völkerschaften herbei; fie fürchten das Regiment des Säbeis nicht; das erklärt fich leicht: das Regi- ment des Säbels ist nicht reSpotisch. 3311 einem Lande, das erst zu einem Gemeinwesen heranwächß, wo Alles an ängt, bedarf die Administration un- gebemmter Autorität. Ich möchte die Araber an der Küste, welche unter der Civil-Verwaltung siehen, mit angezogenen, und die im Innern, unter der Militair-Vetwaltung, mii wohlgezogenen Kindern vergleichen: die Einen sckreien, weinen und werden böse, wenn man ihnen nicht zu Willen ist, die Anderen gehorcken aufs Wort. In den Städten, wo die Militair-Ver- waltunß herrscht, giebt “es keine Rechtshändel; die Polizei wird mit dem besten rsolg gehand abt und koßet nichts, denn die Offiziere versehen sie, ?ck haltexdafür, da die Gemeinden, welcbe keine Furckt hegen vor der

errsckufides Säbels, weit entfernt find, fick Civil-Garantieen, Munizipa- lin'iten und anderrsolche Din e, die ihr Gutes haben en, zu wünschen. Wollte man die Civil-Verwa tung in ganz Algerien einsü rcn, man müßte das Budget verdoppeln, vielleicht verdreifachen. Ich will nicht sagen, daß es immer so bleiben soli; es wird auch für A1 erien die Zeit kommen, wo es einer Civil-Verwaitung bedarf; aber vorerst aßt uns dort nach dem ge- funden Verstand regieren und verwalten. - Siyung vom 25. anuar. Die Rede des Herrn von eyramont gegen das Malievillesche Amendemeni, verursachte so gro- daß es Anfangs kaum möglich war, von

ZIM Tumult in der Kammer, em Vortrag des Herrn Odilon Barrot, ker jenem Redner auf der Tribüne folgte, etwas

zu verstehen.

Unabhängigkeit und Würde sie nahmen so ißend rin Argumzni von Bedeutung danehen Naum finden konnte; es war ckwet, sich dariiber Rechenschaft zu geben, was der" Redner sagen wollte, und was rr bewieseir hatte. So begann er z. B. glcich schr pomphast mit den Worten: „_„Merne'Herren, lassen Sie uns den traurigenGegensiand, der, uns desckastigt, nicht unter den Schuß der glotrricken Erinnerungen an die Einnahme der Citadelle von Antwerpen oder an die Einnahme von Arcona senen. Lassen Sie uns keine Solidarität auffüllen, wo eine solche nicht bestehen kann;“ Weiterhin sagte er: Diesen Mann (Herm Prit- ckard), der zum Krieg ausreizte, 'der das Fruer drr Empörung anfachte, und der eiii solches Yerbrechen viel schwerer nnd'seieriicher läire büßen sollen, als mri einer 4111912101 Haft in einem Biocihauie, dem ol! Frankreich, das edle Frankreich, im nZejichte Europa's eine Entschädigung zahlen.“ (Bri-

fall auf der äußersten inken.

Hcrr Guizot gab darauf nochmals eine sehr ausführliche Darstellung dieser ganzen so oft besprochenen und längst erschöpften Angelegenheit und suchte zu zeigen_, daß die Demiithigung Frankreichs und der Vcrmth, den tigt! dem Ministerium schuldgiebt, nur in der Phantasie seiner Gr ner be- standen., „Es hat“, sagte der Minißer unter Anderem, „wedcr rohung von Serteq Englands, noch Furcht von Seiten Frankreichs ßaitgesunden. Es ware eme ernsie Lage, die |ck allmäiig durch rwisse Anzeichen kundgab, welche Herr von Zamac sammelte und mir miitbckite. Diese Anzeichen aber änderten niehts in dem urspriinglichen Gedanken der Regierung und in dem Enischluß, den fie im ersicn Augenblick angedeutet hatte; sie hat die Sache so' be- endrgt, wie sie es.th Anfang sich vorgesetzt. Der Vergieich, weicher |aitgesunden hat, war em billiger_rmd angemessener, in welchem beide Parteien sick ge-

enseitigé Zugeständnis: machten. Wir geben zu, daß gewisse Schritte des ' erm von Aubtgnp bedauerns- und tadelnswerth seien, und daß, wenn die angeführten Thatsachen |ck so verhielten,“ Herrn Pritckard eine Entschädi- gung zukommt. Die znglische Regierung verzichtete ihrerseits darauf, und das Nrck1 der Ausweisung Pritchard's von Otahciti streitig zu machen.“

Die Worte Ehre, Hauptrolle in dieser Rede, und

der Nation spielten die

- ,“,“K-M»,

spielte vorzugsweix'e im zweiten Akte mit einem Feuer, Auerkeumm zur Folge hatte, und in welche wir um so lieber mit einstim- men, als wir die „Lucrezia'“ von ihr, obgieicb diese Partie immereine ihrer dankbarßen war, _bis jest noch nie so durchaus gelungen wie diesmal ausführen höyrm.__.Aufdem Zettel sahen wirauch den Namen des SgnGraziani, det einx ganz untcrgeytdpete, nur im Ensemble wirkende" Partie hatte. Mit vielem Ver- gaugm erinnern wir uns, diesen Sänger in einem der Döhlerscken .Kon- zert: ghört zu kahm, er wegen seiner angenehmen Barpton-Stimme und eme! gebldetewGeiang-Vortrageo halber allgemeine Anerkennung and. Möchte doch die Direction diescr Bühne, die “a den billig

en des ?ublrkums nach ukommm sich sets zur Este schäst, dem Sgr.

razian recht bald G egenheit eben, seine Fähigkeiten, die er im .Kon- zmsotresflirh bewährte, auch in “der per in Anwxndung bringen zu können.

*.*-___

- Knnfi-Notizen.

.,Fcidlager“ hai » en Unpäß- er emige_ a : ru en müssen. sd pt a SS ;nüqu

: an man a or er-

jommen, wahrend die seins : (Grmadier-umeroffizier an Herrn 811 ck er a,b“ egari n M., Luder wrd uns Dem. Lind im emdi ung der wan- Yi astro“, en dix ße übemommey hat, verlassen; sie wirdero-h 11 ck11": iim niich Öetlm zurückkehren. n der Sck1esingerscken uck- und Mu- mramhandmng dahin „ifi vas [1 ähnliche portrait wn Mepktbeet, !itkogm im C. Mittag, mit, dem Fatsmite bet Mien ers ichen; _ eine wimomme'ne Gabe, die' ßck für den Mei- er intm _rxn. *“ u denise! m Ie age erschien vor kurz- das vom Gra-

7" sti“ ' ! m und von»;- ' ', "Mäx!“ UWYH“, ckckck: “kkknswütdigen T dritart brd as

per

iitag mhograp itte todo: Döhler, der

“worfen.

viel Platz ein, daß kaum ir-

das die iebhasteße

berühmten Kvmpo- *

132

in Mit lied der än trim Re ten err Zak ik Ib esidmack? Es nüscthzu :?: nichts! lebhafter ortwechsek, welchem mdiick durch den Ende emackt wnrde. Zs nahm darauf noch Herr Dufour: zu Gunsten des Amade-

L - ac [in rief ier: vou “LIZZ!“ MspaYn “ck ein

ments das Wort, der die Meinung aufstellte, es hätte von beiden _- N

Regimm en eine Untersuchung iiber die dem 'oxair_ Priichard vorgeworfentn Dinge eingeleitet und von deren Erz die Entschei- dun des Streites abhängig macht werden mit en. Dann“ wyrdt end! dat Ameubcment zur bsiimmung gebracht, und zwar wieder durck Aufstehen und Sikenbleiben, nicht durch Kugelwahl. Das erste neuen Abstimmung, und nun erklärte der räfident, nachdem er die Secretaire über das Resultat befragt, das Dariiber erhob sich heftiger Lärm, _ egen den Ausspruch des Büreau's, es wurde die Absirmmung durch Zugelwahl verlangt, . . willfahren wollte, indem er die Sache durch dte Entscheidung Büreau's für abgemacht "erklärte. die Versammlung endlich in großer

Paris, 27. Jan.

Aufregung. .

Aerger nun in Ausfällen gegen die Kammcr selbst. So sagt der C our- ri er franxais: „Das Amendement Carne ist verworfen worden; das Ministerium hat den Sieq davongetragen; lauben mm an die ewige Dauer des Kabineis vom 29. Oktober. Js hatte drei inhaltschwere Fragen gegen sich: Marokko, Oiaheiti, das Durchsuchungs-Recht; in diesen drei Beziehungen ist es, nack

dem Sinn des Amendements, des Mangels an Voraussicht und Festig- .

keit überwiesen worden. Noch nie hat eine so schwere Wucht vojn Fehlern und Beschämimgen auf einem Ministerium gelasiei; noch me hat das Herz der Nation die Gesammtheit einer ministerieilen Poli- tik energischer verworfen; die bedeutendsten, ersahrungßreichsien Män- ner in beiden Kammern haben sich gegen die Minister erklärt“ die Veriheidigun des Kabinets wurde mit unerhörter Schwäche "ge iihrt. Und das ReJUltat? Das Ministerium hat gesiegt; jeder Fehler giebt ihm fesiere Wurzel, jede Schmach wird ihm zur Weihe; ihm ist das Vorrecht der Straflqsigkeit gesichert. So mag es denn, weil die Kammer es so will, unverwundbar, unsterblick, Uns genügt, laut zu erklären: Die Majorität der Naiional-Reprä- sentation ist zu nichts mehr niitze, als ein beklagenswerihes Regie- run s-System, das vom Volke veruriheilt worden, durch eine Indem- uitats-Bill in Schuß zu nehmen; das Miniserium hat auch nicht länger nöthig, den Unwürdigkeitrn seiner Politik dureh den Zauber der Redekunst Eingang zu verschaff Sophiémen, platt, trocken, nackt, flüchtet ck diePolitik vom 29. Ok- tober in die ihr wohlwollend geöffneten sen Fortschritt zu konsiatiren, halten wir für angemessen.“ Con“ itutionnel tröstete sich sche mendement noch damit, eben nicht sehr groß sei“ . wegnehme, so werde das oribesiehen des Kabineis unmöglich. „Cine Minoriiät von 200 Stimmen“, sagte dies Blatt, „feht der Politik, welche sie mißbilligi, einen Widerstand entgegen, dem ge e'nüber ein Minisierium weder Stärke noch Freiheit des Handelns beißt. Dies isi also nur eine Verta_ung und keineswe es ein Sieg. Es heißt auch m der That, daß ehrere von der ajorirät das Amendement blos wegen seiner zu allgemeinen Fassung nicht unterstützten, und dax sie ihre Mißbilligung sammt ihrer schwarzen Kugel fiir die be onderm, mehr geradezu gegen die begangenen Fehler erichteten Amendements auf esport haben; Noch hat das Kabinet ein Spiel nicht gewonnen; dre Stimm-Urne kann ieicki, wie gestern, einen unver- Niederlage bringen. Wir wenigstens die Kammer in dieser Diskussion als bis wir die Adresse angenom-

hofften Erfolg, eine unerwartete werden nicht eher glauben, daß ihren Schlußspruch abgegeben hat, men sehen. Bis dahin werden wir auch unser Urtheil iiber die Per- sonen und unsere Würdigunq ihres Charakters und ihres Benehmens zurückhalten. Im vorigen Jahre ging die Adresse mit einer Mehr- heit von 30 Stimmen als ein schwerer Stoß galt; tung nach der Absiimmung; wir haben nicht vergessen, wie schwie- rig die Session fiir das Ministerium ward und welche Kraft die Opposition aus jener Abstimmung schöpfte. daß geg'enwäriig das Kabinet, einer mächtigen Opposition gegeniiber, noch mehr ge mehr wankend und noch mehr außer Fassung ist, Doch es hat “sich bisher nur um ein erstes Amendement wir wollen die weiteren Entscheidungen der Kammer abwarten.“ Pres s e sagte: „Da mehrere Konservative, welche, jeder Jntrigue und Coalition fremd, entschiedene Gegner der Entschädigung für Herrn Priickard sind und die Revision der Durchsuchungs-Verträge entschie-

chwächt , als damals. gehandelt;

den und beharrlich wünschen, in den Neben, die in beiden Kammern nicht die Gewißheit fanden, daß das neue -

bisher gehalten wurden,

Kabinet in Betreff jener beiden Punkte ein von der Handlungsweise

des jetzigen Ministeriums wesentlich abweichendes Verfahren einschla- _“ gen werde, so enthielten sie sich in ihrer Ungewißhrit jeder Abstim- 5 man , um dadurch sowohl ihr zwiesaches Mißtrauen auszudrücken, _;

3 begründeten Vorwurfe

als ck vor jedem, wenn auch nur scheinbar der Intrigue und der Coalition sicher zu stellen.“ Die Verwerfung mich aller folgenden Amendements hat die Oppositions-Preffe natiir-

_..._._„"-__.__-_„, . ...... .___... «.,

überall, wo er öffentlich aufgetreten, die freundlichsien Erinnerungen an sein iiinßierisckes Wirken zurückgelassen hat.

Wir nehmen bei dieser Gelegenheit Anlaß, au auf die iibrigen seit kurzem gefertigten lithographischen Arbeiten des hiergcu Portraits“ ners und Litho rappen Herm C. Mittag, die |ck rbcn o sehr durch iin [eri- sche Aufsa ung des Gegenstandes als durch sinnige und elegante Behand- lung auszeichnen, empfehlend aufmerksam zu machen, Hierhin ehört be- sonders das größere Portrait Sr. Königlichen Hoheit ves rnzen.von Preußen “zu Pferde, nach einem Bilde des Herrn Professors . Krüger, das an Wahr eit und Charakterißit stinrs leichen sucht; ferner einc_ s_ckwarze reidezeicknung nach, dem licblicßm, im Bcsis Ihrer Majesiat der Königin befindlichen, auf der [ehem Kunsi-Ausßcllung o bei- fäli? mxfgenommenm Bilde von Herm rofessor Vegas, „Eine ohrin, wei : em Kind weis waschen will“; der äcenkampf nack Snydrrs (das Original befindet ck im Königlicken Museum), und von ortraits die des Herzogs von Nassau. Generals von Vranchiti , Generals von target: unter den Sebristsietlem' und Künstlern außer den ge- nannten) die von Liszt, Henselt, Du:. Leopoldine uczek, He- gel'und Saphir. ' -

Aar Montag, den 3. Februar, wird Herr Josef Gung'l im Saale des englischen hauses ein .Konzert zum Veßm dk! Elisabeth-Stiftuns 8?“ den, das sowohl des edlen Zweckes wegen, ais auch deqhaid eine besondere Aufmerksamkeit verdient, mit darin mehrere neue Kompositionen zur Aue- fühmng kommen weiden. -- u. "

Taubstummen-Anßalt zu Halle.

Ruf: ZurOrdmmg! ein ' ; folgte,

. der vor estrigen

; wie die erste „Abstimmung über das Carnesche Resultat wurde für zweifelhaft erklärt, man schritt daher zu einer _ geben habe, mcht

welcher Forderung der Präsident jedoch n§ckt eo ? Nach langem Tumult trennte sich :

Die Oppositions-„Presse isi ziemlieh niederge- . schlagen iiber die Abstimmungen der Depuiirten-Kammer und kühlt ihren *

Alles ist vorbei; wir ;

unentfernbar sein! -

en; ohne neuen Aufwand von ; rme der Majoriiät. Die- , nach der Abstimmung über das Carne- :

,daß eine Majorität von „28 Stimmen _- wenn man nur wenige Stimmen davon -

durch. Wir wissen, daß dies dem Kabinei .“ wir erinnern an seine gedrückte Hal- _:

Wir wissen auch, H eben so emäßigteu als « 9 noch '

Die ;

li an Ich eauf ebrachi, und iuihrem ngrimm wirft |: die ; 113 dixs ;rtsder Agbsiimmung, die in den?:hten beiden Sidnngq durch Kugelwahl, sondern nur durch Aufstehen und Sibenblejb,| so daß die Secretaire der Kammer zu überschlagen _ aufwelcker Seite die Majoritätsei. Consiiiuiiojnnei, Side , ational drin en besonders miigrößterHeft-gkntauf eineC __ ckb|immung über dasMallevillesche Amendment, _ dre bills“ ung derPritchardschen Entschädigung bezweckte. Sie. ien, das Bßreau det Kämmer sei bei einer so schwacken M.- Amendement im Stande, die Zahlen der Abstimmenden es könne die Entscheid",

den Seiten gehörig zu iibersehen, und

mend ement r ver- ; Kammer nicht anders, als durch geheime Abstimmung festgeßxn,

die Opposition protestirte ?

sagt der Constitutionnel, „befixj. . in einer unmöglichen Lage. Ein solcker Kampf kann nicht , ! dauern. Eine Politik, wie die des Herrn Guizot, welche alle -.;_* des Landes verleßt, bedarf zum mindesien des glänzenden B 7. einer zahlreichen, enischioffenen Majorität. Dieser Beistand _ Herrn Guizot. Seine Politik wird drsavouirt* die Partei P

ist besiegt.“ Der Na ti on al fordert die Opposition auf, nächsten ")*. durch em neues Amendemeni die Frage noch emmalzur Sprache;, gen. Der Commerce erinnert die Deputirien an die _ _; und “ebt ihnen zu bedenken, daß das Land dann fragen werde, „a ? Eniss'chädigung zu Gunsten des Mannes voiirt habe, durch d:. zösischcs Blut vergossen worden sei. Das Journal de] bars hingegen sieht die Sache mit dem gestrigen Votum fk, schiedcn an. „Für unS“, sagt es, „ist diese Demonstration v x dig und unwiderstehlich, und wir hoffen, daß sie es für ganz ;, reich sein wird.“

Die Rede des Herrn Billault, das Ministerium die Partei des linken Centrums repräsentirt , Kandidat für ein neues gemischtes Kabinet bezeichnet wurde, dem Journal des Débais eine nähere Analyse zu 1) ' „Herr Billault“, sagt es, „hat Talent gezeigt: wir erkennen an; seine Rede war eine der hexen, dre wir noch von ihm ;, haben; sie war dabei auch äu ersi freimüthig. Viele glaubten, werde, der Gewalt und der mit der Gewalt verbundenen furch Verantwortlichkeit näher gerückt, seine Gedanken etwas mehr, zeither, verschleiern und besonders in Betreff der englischen an den vorsichtigen Reden der erfahrenen Coalitions-Häupterßz Beispiel nehmen. Wir selbst tbeilten diese Ansicht. Es isi aba ders gekommen. Wir müffen zugestehen, und die ganze kanndezeugen, daß Herr Biliauit seinem früheren Verhalten geblieben ist. Er hat nur wiederholt, was wir seit vier Zahn: oft schon von ihm hören mußten. Dasselbe Mißtrauen gegen“ land, gegen die Absichten und Pläne des londoner Kabinets; - Neigung, zu glauben, jene Macht habe nur dcn einen Zweck, „. ;" reich zu demüthigen; dieselbe vorgefaßie Meinung, iiberal], wo ' gegen uns geschehe, habe England seine Hand im Spiele. Billault gehört zu der Schule, die als erstes patriotisches*-' ihrer Politik den Saß annimmt, jeder Vorschlag, jede Ha Englands .gehe von Treuiosigkeit aus. In der marokkanischen gelegenheit gesicht Herr Billauli, nichts gefunden zu haben, gegen En land aufbringen könnte; das hindert ihn aber nichi, etwas Ab cheuliches im Hintergrund zu vermuthen, was fck" an den Tag kommen dürfte. Wie wird es erst auf Oiaheiti Lord Aberdeen war gewiß erfreut, als sich ihm die Gelegen Frankreich zu schikanireu, ohne Vortheil für England! Wir - die Beleidigun , die er uns angethan, geduldig hinuntkrsck Das englische abinet willigt ein, mit uns zu unterbandeiuiia schaffunßi des Durchsuchungs-Rechtcs. Ist _das seine aufrichdgi nung? ein! die “Wahl der Kommissarien beWeisi es, wenigsieut Herr Billauli so. Und sein Grund zu der Behauptung? -'* Broglie und Lusyington, find entschieden fiir Unterdrückung des venhandeis. Wer solcherlei Ideen hegt, der muß sicher _emeg» Abneigung empfinden vor der Politik des „herzlichen Etnver nisseö“; wer der britischen Regierun nicht iiber den Weg traut, nicht erwarten, daß sie ihm wohlwo end enigegenkomme. Hm, lault muß einsehen, welche Schwierigkeiten ihm, falls er **“. werdxn sollte, seine Ansicht von der englischen Allianz bereiten Fnzwischen hat er sich zu dieser seiner Ansicht eben jehtnoi reiem Muth: bekannt und dadurck jeden Verdacht, als ver siegreich hinweggeräumt. Wie

den. „Das Ministerium“,

einzig nur persönliche Absichten, er einwilligen, in ein Kabinct zu treten, das sich die Aufgabe wollte, das gute Vernehmen mit England zu pflegen? Wie soU sich dem Fall aussehen, eine ihm verhaßte Allianz auf der, vertheidigen zu müssen? Herr Billault wiirde weder Otabem , geben, noch die Unterhandlung iiber Abschaffung des Durchs

Rechtes fallen lassen. Die Coalition wird vielleicht finden, Herr

lault habe weni Gewandtxeit gezeigt; das mag sein; aber d ** er um so aufri tiger gewe en. Wir denken nichtwie Herr B- wir halten mit Herrn Thiers dafür, daß uns von allen A, die engliscke die wenigsten Opfer auflegt, die meisten Vortheil? währt; wir glauben mit Herrn Molé, daß ein Minißerium, da alle erdenkliche Sorge aufwenden wiirde, Frankreich mit Engl'Z' gegenseiti em Wohlwollen, das nur aus gegenseiti em Vertraut! wachsen a'nn, zu erhalten, ,ein wahnsinniges Minißerium sem '. Wir glauben mit allen Staatsmännern, die seit vierzehn Zahl die Freundschaft zwischen Frankreich und “'

* Ruder waren, da .. Herr Billault hat das Recht, anderer 1“

der Weltfrieden i .

„..-

vanischen Kupferstiche des Johannes von Voigt nach Carivalci November 1843 an bis zum Schlusse des Jahres 1844, wo die S tion als ziemlich getichiossen betracktet werden kann, zu so! endem R gcfiihrt hat: 1) Einnahmen 2891 Rthlr. 12 Sgr. 6 P ., 2) A" 1098 Rthir. 8 Sgr. 10 Ps., 3) Reinerirag 1793 Rtylr. 3 S8“ Dieser Reinerirag ist zu einem mit 2062 Thlr. fiir die Anstalt i' Grundsiück verwendet. “Halle, den 28. Januar 1845. . 21. Kiov, Vorßeher der 21-114

St.Peteréburg, 25.3an. Professor M, W. Jacobi mach'“ Yesllgen Zeitungen Folgendes bekannt: „Die Galvanographie, von w ii etin der Akademie der Wisienschaftrn sowohl, als auch in dirsmV schon öfters die Rede gcwesen ist, so glänzxnde ottscdrirte gem 1, daß ich es für meine Pfiichi halti- nrurm dix Au merksamkeit der iinsiler daran zu' lenken. Zwarßk' ier .mehr-re reckt walker: Versuche in dieser unsi, namentlich ?")“ erdmand Werner, angestellt worden, die fick aber deshalb, lvkll "' von eigentlichen Künstlern, sondern nur von Liebhabern ausgegaks“ ren, mckt„bis zu einer bedeutenden Höhe aufsckwingm konnten. kybe Anodtldutig. aber- diese neue K.:nsi, in Verbindung mit an"'“- msckm HuliSmrttrln, imm den Augen ihres Erfinders, des HM" “F- ' foto von Kobra iu Miincken, erlangt hat, davon eben nicht“" * blätter eugniß, die ich vor kurzem, durck die Gesä igt.“ eines aus M mixen, erhalten habe. Auch in Wim wird die Galvak'yx [kbhnft kulnvirta und hat sckon recht scköne Produkte gelieferi- " **.“ sonders das Eigenrhümiicke haben, daß sc dicserkunst rein “." und daß bei ihnen von der Benusuns anderer Hülfsmine! bis [“S“

Den er 'nen ntetessenten obi rA kt di e den' An “ei e daß die in Preußkn. u?u- instinigm „“NEU“-ZU. “Decius! kandkezuuizséékk bik- skger Taubßummen-Anßalt durch Subscription bewirtie erdreitung der oa!-

hirt worden isi.“ _*-.--_.

he der (* ;

der in der Coalition .-

. fur die Entschädigung Pritchard's zu stimmen.

hat seit der kurzen Zeit ihres Bi-

- eilte sie auch bin Mensch mit ihm* er etxiult eiue icki, „kbauospricht, was. er denkt. Abet Hm Banani! ßehMicht .it seiner An lophobie; ane Journale, die Englan und der „, nian Ha geschworen haben, werden seiner Rede Beifall

( Bet“ o bewandten Umßänden hat [1 Herr Billault very

* Miike jgemacht, indem er sich verthetd ie gegen den Vor-

er ha : an der Zntngue Ther! enommm. Seine anz: Rede

„kennen, daß er in dieser Beziehung unschuldig i . Kommt

sulault je an die Gewalt, so darf man, wre am 1. März 1840,

„haupten, Frankreichs Politik sei geändert.“

D,: Bischof von Orleans hat eine beredte und geistvolle Pasiv-

ciion „über die Kircke und die in unserm Tagen gegen sie

, „"AngriJe“ erlassen, worin es heißt, die Sophisten der Gegen-

, “machten aum „fiir ihre neuen Bauten; die Kirche siehe ihnen

gez sie müssx niedergerissen“ werden; das Wort, nicht jenes,

„[ck-m geschrieben siehe, es sei im Anfang gewesen, sei zum

, den Prinzip geworden; man habe ihm Throne errichtet; es

„ck: der bethörten Menge eine Welt voll Glück, statt der Welt

Cleud- die zu lange schon der Wohnort der Menschen geroesen;

.' „. Sturm und Dran nach Neueruugen erhöhen die Männer msiven Tendenzen ot ihre Blicke, um zu sehen, ob die Kirche

„ckck| zusammengesunken; sie nähmen aber den Lärm, den sie selbst

im, für den Emsiurz des Gebäudes, das sie zu drmolirrn sich : t hätten.-

kr Königliche Gerichtshof von Paris hat nun seine Berathun-

über das Strafsystem beendigi. Die Diskussion betraf insbeson-

die Ausnahmen von dem ?ellen-Gefängniß, worin der Gerichts- ben Bestimmungen des Ge eh-Entwurfes britmt und die Anwen-

. dieser Haft auf politische Gefangene zurückwies.

Herr Villemain hat nun das Hotel des Unterrichis-Minisieriums

sen und wohnt jetzt in einem zu Chailloi für ihn gemietheien

!. '

QieOpposition will in der Deputir'ien-Kammer eine Reform des

lesetzes vorschlagen, nack welcher die Wahlen an dem Haupt- ?14 Departements vor sich geben soliten.

Dem C onslituiionnel hat sein FeuiUeion-Roman von Eugen nun bereits eine ab! von 25,000 Abonnenten eingebracht,

! mehr, als dieses lait bisher jemals in seinen blühendften

. gehabt.

][ Paris, 27. Jan. Zu der heutiéen Sißung waren die titten aller Farben sehr zeitig herbeige ommen. Während der ng des Protokolls der levien Sitzung sah man eine Anzahl“ uiirter “der Linken in einer Gruppe lebhaft sprechen. Als der [ident darauf die Frage stellte, ob Jemand etwas gegen das Pro- - der vorigeri Siyung einzuwenden habe, blieb zu allgemeinem unenAlles siill: das Protokoll war also für angenom- » erklärt. Dann wurde dieDisknssion iiber den dritten Para- hen' des Adreß-Entwurss wieder aufgenommen. Herr Garni er Pagés: Am Ende der lehren Sivung ist ein ernster chenfall vorgekommen. Wir haben nicht gegen das ProtokollEinspruch wollen, um nicht die Diskusfion mit einem Zwischenfall zu überladen; bevor sie wieder aufgenommen wird, haben wir unsere Vorbehalte en zu müssen geglaubt, um reklamiren zu können. Herr Sauzet: Kammer kann weder Vorbehalt, nock Verwahrung gegen Akte zulassen, oliiommen pariamcntarisch stattgefunden. "Die Diskussion eröffnet sich den Zim Paragraphen. * meiiiault hat das Wort. Derselbe geht von neuem in die Er- aser Otaheiti cin: „Wir nehmen nicht zur geheimen Abßimmung afincht, wir wollen wissen, ob sich ein Drputirirr findet, der es Man muß den Muth Meinung haben. (Lärm.) Ick begreife die Heftigkeit der mich unter- nden Mit lieber nicht. (Zur Ordnung!) Es isi von Belang fiir mann," da Jeder seine StellunFtlar bezeichne, wie der Minister e- Erhqlt das" Ministerium eine iajorität, so wird man ihm ni ts -verwe|g_ern konnrn. Wenn die Kammer dem Ministerium |ck beige- so „konncn wir unsere Sache nur noch brklagen (Gelächter) tth-mg vorbereiten aus das, was kommen wird. Eine Stimme entrum: Das ist Einschüchterung! Herr Billault: Diejenigen, » Gunsten des Ministeriums gestimmt haben werden _- (Hefrige Un- chung. Ruf zur Ordnung !) Ick begreife nicht, warum meine Worte oßm Anstoß erregen. Ick verlange nickt die Annahme eines Amen- ts," sondern die Weglassung drs Paragraphen. Herr Fulchiron: bedurfen Ihrer Rathschläge nicht. Herr Bülault: Sie haben also en dem Lobe und dem Schwrigen zu wählen. Doch ich muß Ihnen „bntsache mittheilen, Die londoner Blätter künden Ihr Votum von tuhcren Tagen heute mit iriumphirendem Tone an. Wollen Sie den- einen neuen Triumph bereiten? (Murten,) err Dsumont, Minister der öffentlichen Arbeiten: Das Ministerium so wenig“ ais Herr Billault .eine Zweideutigkeit. Aber was derselbe 7,1, daß nämlich die Mitglieder sich der Abstimmung enthalten sollen, : mcht gegen das Ministerium stimmen wollen, ist gerade eine Zwä- .ieit, und deshalb bekämpfe ich dieses Verlangen. Die Tribüne ist da, ne ganze Meinyn? zu sagen. Die Regierung verlangt, daß fie ihr auch siehe- und „günßrg, ei, wenn fie es verdient. Da man die Majoriiät hat me fuhren können, will man ihr Stillschweigen auferlegen. Ick ?!. daß die Deputirten keine uriickhnltung üben, nicht schweigen. oll gesagt wrrden, Lob oder ade!. Das Stillschweigen wäre ein erTade], em iinmmer Tadel, von dem die Regierung nichts wiffeuwill, errOdilonBarrot: Ich glaube, es isi fiir keinen der beiden Theile „: „eine Dryhung auf dem Gewissen der Kammer [asien zu lassen, eben ytg als die Drohung mit Krieg in Ansficht zu stellen. Ein 91 ent uruhrs hat alle diese Schwierigkeiten aufgeregt, die englische Allianz " benswerth, aber zuriiä mit den Kriegs-Drodungm, wie mit jeder '" D*obung. ch sm e und meine Freunde mit mir, ob Pritcbard, . tnwillen “00 'ranzosZrt umgekommen, eine Entschädigung gebührt,

|U! Abstimmung. _ err von Gaöparin spricht gegen den Schluß der Debatte, dieser aber ausgesyrochen. Der Präsident verlief! noch einmal den Pa- phrn "Kd Zeigt an, daß 20 Mit lieder die geheime Absimmimg ver- habkn- (Larm. Ruf: Nein! nen!) Stimme links: Hätte man f“ Andere Stimmen: Man hatte erklärt, man werde dazu “Uk Zuflkzlht nehmen. Der Präsident: Zeder Deputirte hat das - die geheime Absiimmung zu verlangen, und erst kürzlich hat man E ebrguch macht. (Murren [in“. 5 wird aso zum Namens-Au uf geschriiten, der folgendes *" t,:k “bitt“: Zahl deerMlesiimmenlderrf 418; s::ciösolute MYoriti'it immun er gte, und es anden : weiße uge n Warze 205. (Fligemeiner Beifall linkS.) Der Paragraph

Otabeiti ist also nur mit einer Majoriiäi von 8 Stimmen nommen.

Großbritanien und Irland.

- 25- Ian. Ihre Ma e ät die Königin wird dir be- _dkd' Parlamrnis-Session am „“Jebmar in Person eröffnen. _ “"'. als Antwort auf die Thron-Rede wird im Unterhaus“: ,- “"Us Chakktklß Mit lied fiir Osi-Gloucestershire, beantragen . Thomas B exihe' uuterstiißen. _ _ röffnung des ?)arlaments hat in den

„ktm des Landes in letzter Zei häufige Versammlun-

d " ', auf_wrlchen eine entschiedene Unzufriedenheit mit der tied: sigenwilkxtgen Re ierung sich kundgab. Man beabsich- , 'k'ch derart: e ManZeßationen den Premier-Minißer zum is er Forderungen der?! rikulturisien zu zwingen, m Abfall von seiner _attei droht, falls.“ bei Politik beharren wiirde. Dao Wort des Her-

' das Misfionswesen normirten Summen

133

zogq von Richmond vom . abre 1841 wurde wiederholt, daß „die Aägnkuliur-Iniereffen ben emier-Minifier auf seinen Play gesielli [; tien , und daß dieselben : m au? die Gewalt entziehen könnten, wenn er : verrathe.“ Be anuili i| diese Drohung des Herzogs ohne Erfog ßeblieben, so vielfache Beschwrtden auI seit jener Zeit über die ange lick traurigen Folgen der kanadiscken ornbill und an- derer denselben Zweck erzielenden Maßre eln des Kabineis von Sei- ten der Agrikulturisien erhoben worden d. Sir R. Peel hat nach wie vor die Nathschläge des Landes beherrscht und unbekümmert um die Bitten und Drohungen jener SchupJnieressenim offen seine Be- wunderun und Billigung des freien Handels auögesprochen. Seine künftige Zolitik wird demnach ohne Zweifel im Einklang mit der ver- gangenen stehen. Nickisdestoweniger.verdieni die Bewegung unter der ackerbauenden Kia : Beachtung, insofern dieselbe von Gewicht für den parlamentarischen nhang der Reyierung isi. Zn [ester Woche fanden drei Ackerbau-Versammlungen stat . In Gioacesier beschwerte man sich, daß die Politik der Regierung den Ruin der Pächter zur Folge haben müsse, weil dieselben bei den um 25 pCt. sinkenden Preisen der anderzeug- nisse nicht ihre Renten bezahlen noch viel weniger praktische Ver- besserungen im Ackerbau vornehmen könnten. In Northampton be- klagte em angesehenes Mitglied des Vereins, Sir Charles Knightley, die hiilflose Lage der Pächter, welche die Maßregeln Sir R. Peel's verursacht hätten, und in Sussex ermahnte der Herzog von Richmond selbst die Versammlung zu ernstlichem und einigem Widersiande gegen den Drang nach freiem Handel. Uebrigens zeigte sich auf sämmtlichen Versammlungen eine bemerkenswerihe Lauheit unter den Pächtern gegen die Gutsherren, und in dem ersten Verein sprack ein anwesendes Mitglied geradezu aus, daß „die Abneigung der Lords, ihren Pächtern in den jeßigen schwierigen und traurigen Zeiten zu helfen, Theilnahmlosigkeit an diesen Ver- sammlungen bei den Levteren verursacht habe.“ Auch war der Ein- fluß der Anii-corn-law-ieagur auf die Pächter unverkennbar, wie aus einem in Gloucesier au3gcbrackten Toast fiir den Grafen Ducie, einen bekannten Anhänger des freien Handels, hervorgeht. Es entstand dariiber zwar große Uneinikeit in der Versammlung, doch isi es schon ein genugsam bedeutendes eichen, wenn ein solches Ereigniß in einem Schuß-Vereine stattfand.

Nach Berichten aus Jchaboe vom Ende November lagen dort etwa 350 Schiffe, während man glaubte, daß der noch vorhandene Dünger blos für 150 Schiffsladungen zureichen werde. Viele Schiffe wollten daher nach der Saldanha Bay und nach Angra Peguira segeln, um dort wo möglich Düngerladun en zu erhalten.

In Liverpool waren Nachrichten aus uenos-Ayres vom 10.No- vember eingegangen, welche die Wegnahme einer Anzahl von großen- theils mit englischen Waaren beladenen und nach Paraguay bestimm- ten Bakken durch die Regierung der gegen Rosen! in vollem Aufsiande begriffenen Provinz Corrienies melden. Der Werth drr Waaren soll 1 Million Dollars sein. Die Schilderbebung gegen Rosas isi, allem Anschein nach, mit britischer Untersiiihung erfolgt.

Dänemark

Kopenhagen, 25. Jan. (A. M.) Nachstehendes ist der

Schluß der (im gestrigen Blatte abgebrochenen) Resolution in Betreff -

des Missions-Wescns in Grönland. 8) Zur Unterhaltung der zum“ Gottesdienst, zu Schulen und Woh- nungen vesiimmten Gebäude können jährlich bis 1300 Nbihlr. verwandt werden. 9) Diejenigen, die in Zukunft als Lektoren der grönländischen Sprache angestellt werden, find immer nur auf 6 Jahre anzustellen. 10) Die Gehalte, die in Kopenhagen ausbezahlt werden, nämlich an den Lektor, den Missons-Secretair, den Revisor :c.,..W0_N1h1r. im Ganzen, bleiben unverändert, so wie auch der Belauf von 700 Rbthlr. jährlich, der bisher zu Büchern, Kommunionwein :c. verwandt wurde. 11) Die Schuld der grönländischen Mission 8000 Rbthir, an die osiindiscke Misfion und 18,000 Rbthlr. an ,die grönländische Handeisiassc muß wegfallen. 12) Mit Bezug auf das Obenangefiihrte, so wie auf friiher abgegebene Aller- höchsie Bestimmungen wcrden sämmtliche Liusgaben der grönländischen Mission zu 16,360 Rbiblr. normirt, nämlick: a. Grhaiie für acht Misfionaire, wenn sie sämmtlich ver- heirathei sind .“"- 600Rb1hir. .......................

(oder für die nnverbrimtheten Zi 400 thhlk.) . Deputat an acht Miifionaire .; 270 Rbthlr. .. . Gehalts-Zuia e an die zwei Misfionaire, die zugleich Eeminar-Vor eher find, :*- 250 Rbthir .............. . Supplement zum Unterhalt der zwei bei den grönlän- ländischen Seminaren angestellten Alumnen . . . . Zur Unterhaltung". der Eleven bei diesen Seminaren um Gehalt und zur Pcnfionirung der Katecheten .. . artrgeld an zurückgekehrte Missiouaire ......... . sGehalt an den Misfions-Secretair, den Lektor, Revi- ok Tk, ...................... . .....................

'. Fiir Bücher, Abendmahis-Wein :c.

. Fiir Amtsreisen der Missonaire und deren Reisen . nach und von Grönland ........................... 1,500 Zur Unterhaltung der Gebäude ................... 1,300 Verschiedene. andere Auögaben, das Misfions- und Unterrichtswesen betreffend, die nicht zu einem "be- siimmien jährlichen Brians kaiinlirt Werden können, so wie Gebäude zu Seminaren und Schulhäuser", Erhöhung im Gehalte der Katecheteu, die aus dem Seminar austreten, :c ........

welche die oben an?efiihrten ......................... anSmach-n. Da hervon durch Zinscn dcr Kapitalim der grönländischen Misfion .......... 1,240 Rbtblr. gedeckt werden können und die Staats- 1,710 » Kasse schon ......................... 470 ., )

beiträgt, so bleiben pro Resto ............. M

durch Zuschüsse der grönländischen Handelskaffe zu decken, und wollen Wir übrisgens der Direction des gedachten Handels es zur Pflicht machen, dafiir b

4,800 thhir. 2,160

500

500

600

2,000 300

500 700

1,500 » 16,360 thhik.

zu orgen, daß die fiir das Misfionswesm und die verichiedenen auf das Wo [ Grönlands abzielendcn Maßrr eln beßimmten Summen nicht über- schritten werden; wobei sowohl Unser issions-Kollegium, welches die Ober- Verwaltung über das Missionswefen führt, als die Direction, “ekes so viel ihn angeht, sorgfältig darauf zu achtcn hat, daß sämmtliche pczirüe, für

_zu keinem anderm als dem bestimm- ten Gebrauche verwandt Werden, cs ici denn, daß Unsere Genehmigung dazu durch Unsere Rentcn-Kammer erworben wäre.

Kopenhagen, 24. Jan. (H. C.) Troß der Stille, die jest in unserer Presse herrscht, welche sich matAuönahme deo Fädrelaud sasi durckweg„mit materiellen Dingen beschäftigt, isi man doch über- zeugi, daß nächstens wieder wichtige Gegensiände die allgemeine Auf- merksamkeit beschäftigen werden. In den Büreaus unserer höheren Staatsbeamien herrscht die größte Thätigkeit, und man schließt daraus, daß Maßre eln von hoberVedeutung im Werden sind. Es entbehrtauch

' aller Wahr ckeinlickeit, daß die Regierung mit einer Resolution aus den

Staaweinheits-Anirag der Roeskilder und die Recktsverwahrung derbol- sieinischen Stände bis zur nächsten Diät zögern werde; vielmehr sieht man der baldigen Bekanyimachun einer solchen Beschlußnahme nächstens entge- gen. Zu welchem Sum; diesel e ausfallen werde, darüber lassen sich natürlick nur ermuthungen äußern, welche jedoch, wenn man sie mit bisheri- ken Vorgängen zusammenhält, und wenn man bedenkt, wie «! möq'- ick geworden, daß unsere ternational-Wirren sich in solcher Weise eranbilden konnten, den harakter drr Wahrscheinlichkeit gewinnen. 11 diese bevorßehende Resolution knüpfen sich natürlich mehr oder

weniger verdii-

in welchem bis ie Gerüchte von einer Modification des Minißuiums,

“er gewissermaßen alle Ansichjen repräsentirt sind. S ck w e i 7.

Kanton Zürich. Am 26. Januar and Versammlung statt, wozu mehrere Mitglieder des Bü: er des Kantons eingeladen hatten.

Man schätzt bk“? Zahl der The: nehmer auf 25,000-30000 und ; ail . d i, weder der Kanton Zürich, | gemem “' AU|ch daß

noch iiberhaupt die Schweiz emal! eine größere Volks-Versanrmlun gesehen haben. Die von derxVersamm- lung angenommene Bittschrrft lautet folgendermaßen:

„An den hohen Großen Rath des Kantons Zürich. Zusammengeste- ttu, um unsere oberste LandeoxBehörde über unsere GYmnungen und Wünsche aufzuklären, thun wir es hiermit in freimüthiger ürze. Wir :eben der Ueberzeugung, daß, wenn die Eid enossenschast dem Einzug: der Jesuiten in ,deit-Fkanton Luzern nur Wünscße entgegengesept oder ihm, was uns gleich viel heißt, mäßig zusteht, die Jesuiten immer mehr um sich greifen und so nach ihren bekannten Tendenzen in kurzem eine unauöfüllbare Kluft zwischen den beiden Religionsparteien der Schweiz aufreißen werden. Wie lcben der Ueberzeugung, das Vordringen der Jesuiten bis in einen Vorort sollte da u geeignet sein, die Schweiz auf die Größe der ihr von Serien dieszes Ordens drohenden Gefahr aufmerksam zu machen und fie zu dem Entschlusse zu vermögen, den Keim der Trennung im Innern urid gegxn außen, der, so lange Jesuiten in der Schweiz hausen, nicht auf- horen wird, 111 derselben zu wuchern, durch Entfernung der Jesuiten aus dem Vaie-rlande 311 zerstören. Wir erwarten endlich, daß, wenn die Tag- saßung dre Ausweisung der Jesuiten beschließt, einzelne Kantone aber sich gegen den Beschluß dersxlben_ auflehnen sollten, die höchße Bundes-Vehörde

' ige Nachachtung zu verschaffen wissen werde. der Sckweizerbürger, die um politischer Fehl- " Heerd und den Kreis der hri n zu meiden gezwungen sind, und wunscken dgher ebenfalls, da d e Tagsahung Mit, der Ausweuuug dchesurten dre Amnestirnng dieser Unglücklichen be- schließen, und so denen, dre etwa noch daran zweifeln möchten, auf das im- zwtideuttgste an den Ta lege, daß ihre Beschlüsse nicht bezwecken, Zwie- tracht und Hader im aterlande hervorzurufen, sondern im Gegemheiie Allen die Segnungen des Friedens und der Ruhe zu Theil werden zu lassen. Wir hielten uns verpflichtet, Ihnen unsere Gesinnung frei und offen aus- zusprechen. Wenn wir auch weit davon entfernt find, unsere Anfichten in anderem Gewand: als in dem des Wunsches vorzutragen, so freuen wir uns. dagegen, in Ihrer republikanischenGesinnung hinlänglich: Bürgschaft dafür zu finden, daß Sie die Stimme des Volkes nicht unbeachtet werden vcrtlingen lassen. Genehmigen Sie die Vcrficherung unserer vollkommenen Hochachtung und Ergebenhcit.“

Griechenland.

© München, 28. Jan. Die beiden riechis en osien vom 6. und 10. Januar sind, in Fol e der verlägngertetcrh Ueerfahrf der ersteren, nach Triest, hier fast glei zeitig eingetroffen; die mitgebrach- ien Briefe beschäftigen sich meistens mit Rückblicken auf die Fesie in den, höheren Gesellschafts-Kreisen und mit Betrachtungen über die Pläne Sn" Edmund Wonö', dessen piiihliches Erkranken eine nicht geringe Bewegung m die vornehme Welt gebracht zu haben scheint. Sowohl Zeitungs-Artikel als Privatbriese geben zu erkennen, daß man an eine ernstlich feindselige Gesinnung des englischen Gesandten gegen die gegenwärtige Regierung König Otto's nicht mehr laubte, wohl aber wird angedeutet, daß die Herren Kolettis und Meiaxas selbst zu einer Art Genugthuung für denselben bereit seien un in einer theilweisen Minister-Veränderung bestehen werde. diirften dann wohl die Gerüchte von der Erseßung des Kriegs- Minisiers Tzaveilas durch einen anderen griechischen Militair in Zusam- menhang stehen, nur müßte unter den Kandidaten nichtTheodor Grivas

enannt werden; denn man wird sich erinnern, daß gerade die Ver- Srhrungsweise des Obersten Tzavelias bei der Unterdrückung des von Theodor Grivas geleiteten Aufstandes in Akarnanien Mitveran- lassung zu der Verstimmung zwischen Herrn Piskatory und Sir C'd- muud Lyons gegeben hat. Von einer Seite her vernimmt man soqar, daß selbst der verdientesie unter allen noch in Grieckeniand anwesen- den Philhellenen, GeneralChurch, seine Abreise blos aus dem Grunde verschoben habe, weil zu einer Versöhnun zwischen ihm und der Re- Jierung noch Aussicht gegeben sei. nJoweit kann man also die ieuigkeiien als befriedigende betrachten. Dasselbe gilt in Bezug aus die öffentliche Ordnung und die Handhabung der Geseße im Lande, indem die meisten Klephten-Häuptlénge die ihnen gebotene Amnestie angenommen und ihre Begleiter entlassen hatten. Das Aufgreifen verschiedener einzelner Räuber scheint die noch nicht amnesiirten Ca- pitaine mri" desto trosiger gemacht zu haben. So liesi man von einem e.v: ;:n Yataqannis, der sich General nennt, daß er die Am- nestie nur unter der5 edingung annehmen wolle, wenn auch alle seine Leute Pardon erhielten :c.

Die Kammer der Senatoren hielt fortwährend Ferien, rung zögerte, den einen oder anderen Gegenstand an sie zuerst zu bringen. Die Depuiirten-Kammer war zwar endlich so weit, sich mit ihrer Geschäftöordnung zu beschäftigen, aber theils stieß sie dabei gleich von vornhereinan die gefährliche Klippe der Frage über geheime oder offene Abstimmung, wobei die betreffende Kommission mit 4 ge- gen 2 fiir die erstere entschieden hatte, theils sind sogar neue Wavi- priifungsscenen in Aussicht esiellt, indem in mehr denn einem Wahl- bezirke die Ersatzwablen aufg die früher gewählten, aber ausgestoßenen Maurokordatisien gefallen sind. Gleichwohl scheint am Zten die Kom- mission für die Entwerfung der Adresse auf die Königliche Thron- Rede ihre Arbeiten begonnen zu haben, und es wird uns die Post vom 22sien höchsiwabrscheinlich dcn Adreß-Eniwurf bringen. Der Verkehr in Athen selbst war fortwährend sehr lebhaft.

die große Volks- Großen Raths die

da die Regie-

Zur Statistik der Stadt Posen *).

Im Jahre 1844 wurden in der Stadt Posen und deren Vorfiädten Kinder geboren (1843 nur 1377); es starben 1403 Personen (1843: mithin ßnd 154 Menschen mehr geboren ais grsiorben (1843 ikar- mehr als geboren wurden). Uiirer den Geborenen befanden fich Madchen (1843: 653); es wurden Madchen (1843: 71 Knaben), und uber die weiblichen beirägt fast ck.. Unter den Gestorbenrnwaren 750 Personen männlicher: Geschlechts (1843: 827) und 653 werblichen Geschlechts (1843: 676); es siarbeu also 97 männlich: ersonen mehr als weibliche (1843: 151 männliche mehr.)“ Der Kon esfion nach (etwa '; aller cbrisilichen Einwohner find katho- [isch, 3, evan elisch) wurden geboren: 900 Kinder katholischer und 657 evangelischer onsesfion (1843: 843 katholische und 534 evangelische). Das Sterblichkeits-V-erhältniß nach der Konfession siellt sich im Jahre 1844 für die Evanßelischen etwas 1111|!“ er, al? in den meistert früheren Jahren, wiewohl bc ihnen die Ster lichtet noch immer größer isi, als bei den Katholiken, dcnn von 19,000-20,000Ka1holrken starben 807 und von 13,000-14,000 Evangelischen 596; mithin kam bei jenen eiu Todesfall auf etwa 24, bei diesen schon aus 22 Einwohner. katholischer (1848 --237 Paare) rind 202 Paare evangelischer Konfesfion, (1843- 184); mithin 4 katholische und 18 evangelische Paare mehr als rm Jahre 1843. Da die Zahl aner go?" schlossenen Ehen 443 betragt, so kymmt durckscknitilick eine Ehe auf 73-74 Einwohner (1843 auf 76 Einw.).

* Diese Uebersicht bricht mit auf die etwa 33,000 Seelen Karre ckri|licke Bevölkerung, da vzon dkrchjüdischm Gemeinde an in dixsem Jahr; keine Mittheilungen in dieser Beziehung gemacht worden nd.

1557 1503); den 126 822 Knaben (1843: 724) und 735 folglich 87 Knaben mehr geboren als der Ueberscbuß der männlichen Geburten

Gemini wurden 241 Paare