Wg“ Lod Ru [ldi uswäri' liiikd lK::immgke FLY asieusteeur ;n,IÖü E Jpeg?“ “YYY: Shri: YUM |ck gleirbsalis no dariiber aus, worauf die dress: ohne
siimmuug angenommen wurde.
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' London 5. Febr. Die Königin hai offiaats
wieder in 23er on eröffnet. In gewohniem Rte Majeß t zu diesem Zweck inVe leitung des gesammten “eta s 2 Uhr vom Burkingbam- alasie muß dem Oberhause, wo_- selbsi die Pairs und eine überaus ro : Anzahl„sremder3uschauer, so wre das diplomatische Corps, sich 1" on früher eingefunden hatten. Die Lords waren nicht sehr zahlreich versammelt, und mit Ausnahme der Bischöfe und der Mitglieder des Kabmeis morbien etch nur 30Pairs anwesend gewesen sem. Kanonenschü e kündigten die Ankunft drr Köni in an, welche von den Groß-Of zieren der Krone und des Kb- nigli en Haushalts unter dem üblichen Ceremomell empfangen wurde. Nachdem Ihre Majestät auf dem Throne PlavÉenommen u„nd Prinz Albrecht in Feldmarschalls-Uniform auf den essxl zur Linien sich nieder elassen, welchem der Herzog von_ Wellington mit drin Reichs chwerie zunächsi- siand, während zur Rechten der Ko- nigin der Marquis von Winchester, der _Lord oeKanzier und der Herzog von Beaufort mit den iibrigen Rnchs-Insigmen stan- den, wurde Sir Au ufius Clifford, der Stabiräger des Hauses, abgeordnei, um die emeinen vor die Barre des „Hauses zu bescher- den. Bis zu deren Ankunft herrschte tiefes Stillschweigeri m der hohen Versammlung, Dieselbe gewährte einen iiberaus prächtigen An;- blick. Ihre Majestät mit einem französischen weißen Atlaskleide, „mit dem Königlichen Mantel und den Staatöroben bekleidet, trug emen reichen diamantenen Halsschmuck und ein gleiches Diadem. Yar Vrr- sammlung, weiche schweigend ihrer Souverainin huldigie, erhohte dies Bild durch die Hermelin- und Purpurroben der„ Pairs,„ die rothen . und blauen Uniformen der fremden Gäste, und dre mannigfachen und verschiedenen Anzüge der zahlreich anwesendrn Damen, wahrend„das Interesse an diesem Anblick noch durch die „Betrachtung gesteigert ward, daß in dieser erhabenen Versammlung die Vertreter der Macht und des Reichihums, der Gelehrsamkeit und des Verstandes, der Schönheit und Mode der Nation sich darstellten. Als Ihrer Maxe- siät „getreue Gemeinen“ mit ihrem Sprecher an der Sprhe etzdlixh vor der Barre des Hauses erschienen waren, verlas Ihre Maxesiat die Königin folgende Thronrede: _
“ „Mylords und Gentlemen! „
„Es freut Mich, daß Ich im Stande bin, bei Ihrer Wieder- versammlung im Parlamente Ihnen zu der verbesserten Lage des Landes Glück zu wünschen. „ „
„Vermehrte Thätigkeit durchdringt fast jeden Zweig des Fabrik- wesens. Handel und Handelsverkebr haben daheim wie auswaris weitere Ausdehnun gewonnen, und unter allen Klassen Meines Pol- kes herrscht im A gemeinen der Geist der Loyalität und freudigen Gehor ams gegen die Gesche vor. „
„ ch erhalte fortwährend von allen fremden Mächten Versiche- rungen ihrer freundschaftlichen Gesinnungen.
„Es ist Mir eine roße Befriedigung gewesen, an Meinem Hofe die Souvrraine zu empFangen, welche im Laufe des vorigen Jahres: England besucht haben.
„Die Reise des Kaisers von Rußland, welche mit großer Auf- opferung persönlicher Bequemlichkeit unternommen worden ist (unzer- talcen at a great sacriiice of private conyenience), war ein Met“- nen Gefühlen sehr wohlihuender (most acceptable to my kee|inZ5)_ Beweis der Freundschaft Sr. Kaiserlichen Majestät.
„Die Mir dadurch gebotene Gelegenheit persönlichen Verkehrs dürfte, wie ich hoffe, die Veranlassung sem, die freundschaftlich Be- ziehungen weiter auszubilden, welche lange zwischen Groß riiamen und Rußland besianden haben.
„Der Besuch des Königs der Franzosen wurde Mir besonders willkommen gemacht durch den Umstand, daß demselben Erörterungen vorhergegangen waren, welche das so erfreulich zwischen den beiden Ländern bestehende gute Einverständniß hätten schwächen können.
„Ich betrachte die Erhaltung dieses guten Einverständnisses als wesentlich für die wichtigsten Interessen beider Länder und habe Mich
efreut, Zeuge davon gewesen zu sein, daß die von allen MYM Hieiner Unterthemen auf eine so herzliche Weise kundgegebenen' sinnungen bei Gelegenheit des Besuchs Sr. Majestät mit den Mei- nigen m so vollkommener Uebereinsiimmung |anden.
„Gentlemen vom Hause der Gemeinen! „Die Voranschläge fiir das folgende Jahr worden und werden Ihnen vorgele t werden. „Die Fortschritte der Damp chifffahrt und das Bedürfniß des Schuves fiir den weit ausgedehnten Handels-Verkehr des Landes werden eine Erhöhung der Voranschläge, soweit sie den Seediensi betreffen, nöthig machen.
„Mylords und Gentlemen!
„Ich habe mit aufrichtiFer Genugihuung bemerkt, da die Ver-
besserung der Zustände, we che in anderen Theilen des andes sich !undgiebt, sich auch auf Irland ausgedehnt hat. _ . „Die politische Bewegung und Aufreguan welche Ich friiher zu beklagen Ursache hatte, scheinen in allmäliger bnahme begriffen, und als eme natürliche Folge davon sind Privat-Kapiialien bereitwilli„ger auf öffentliche, nüßliche Unternehmungen verwendet worden, we che unter wohlwollender Mitwirkung von Individuen, die an der Wohi- fahri Irlands ein Interesse nehmen, bewirkt worden sind.
„Ich habe die Akte wegen wirksamerer„Verwendung mildthäii-
er Geschenke und Vermächtnis: in dem Geiste zur Ausführung ge- !Irachi, m welchem dieselbe enWorfen wurde.
„ Ick empfehle Ihrer günstigen Brriick Mittel für den akademischen Unterricht in zu erweitern.
' „Der Bericht der Kommission, welche eingesetzt worden ist, um das Recht und den Brauchbeziiglich der Landpachtung zu untersuchen, isi beinahe vollendet und soll Ihnen unverweili, nachdem er ein- gereicht worden, vorgelegt werden.
„Der Zustand des Geseves, welches sich auf die Siaiuien der Bank von Irland und anderer Bank-Instiiute in jenem Lande so wie in Schottland beziehen, wird ohne Zweifel Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. -
„Der Gesundheiiszusiand der Bewohner großer Städte und volkreicher Bezirke in dem diesseitigen Theile des vcreimYen König- reiches isi neuerdings Gegenstand der Untersuchung von eiten einer Kommission „gewesrn, deten Bericht? nen unverwerlt vor elegt werden soll. Es wird rmx iiberaus erfreul sein, wenn die achweisungen und Vorschlä e, weiche jener Bericht enthält, Sie in den Stand ßken, den esundbeitözusiand und das Wohlbefinden der ärmeren
assen Meiner Unterthemen zu befördern.
„Ich wiin„sche Ihnen Glück zu dem Erfolge der Maßregeln, welche vor“ drei Iahrerr von dem Parlamente angenommen worden
nd, um das Defizit m der Siaats-Einnabme zu decken und der
“nhäufung von Schulden in Friedenszeiten ein Ziel zu sepen.
' „Die Akte, welche damals an enommen wurde, um eine Steuer auf ' das Privat- Einkommen zu egen, wird binnen kurzem außer Kraft irrten. '
-
sind aUSgéarbeiiei
chtigung den Plan, die riand zu verbessern und
' des osiindischen Büreau's,
170
„Ihnen in bret Weis eit wird es obliegerx, u dxsiimuen, ob
es nicht Was rg sein d e, ihre Wirksamkeit „r emen weiteren
Zeitraum auszudehnen, um auf diese Weise die ride! erlangen, eniigendr Fürsorge für die Bedürfnis: ".“ Staatsdru- zu tref- n und zu leich andere Abgaben" zu ermäßigen. _ _ „
„Wei es aber an? das Resuliai-Zbrer Beratbungen m_ dieser Beziebuu sein wird, o fühle Ich Wrch„überzeugi, daß Sie eut- schlossen ein werden, die Einnahmen m einem Beira e zu erhalten, welcher vollkommen binreichi, die uoihweudrgen Ausg err des Landes u decken und den Staats-Kredit, welcher für die Natronal-Wohl- abrt unerlä lich isi, feß u behaupten.
„Die ussicht auf ortdauernden Frieden und der Zußjand all- gemeiner Wohlfahrt und Ruhe im Innern bieten eiiie gi'm ' : Ge- legenheit dar zur Erwägung der wichtigen Gegenstände, an welche Ick Ihre Aufmerksamkeit elenkt habe, und Ich sielle kl: Ihrer Ve- raihung mit dem ernsten ebeie anheim, da „die wach ame Sor falt und der Schuh der göttlichen Vorsehun te in den Stand even mögen, die Ge nnungen ?e enseitigen erirauens und thlwoliens unter den vers iedenen Krapfen Meiner Unirrihanen zu stärken und den Zustand Meines Volkes zu heben.“ „
Nach Verlesung dieser Rede, welche die Königin mit deutlicher und überall vernehmlicher Stimme abgab, zo„en die Gemeinen sich zurück. Der Köni liche Zug chte sich in der ?riiheren Ordnung nach dem Buckin ham-Hpalasi in_ ewegung, und die Lords nahmen um 5 Uhr die eraihung iiber die Adresse auf.
Die noch vakanten höheren Beamtensielien sind jetzt besehi. Sir George Clerk isi Vice-Präsident des Handels-Depariemenis gewor- den, und an seine Stelle als Secreiair des Schav-Amtes wird Herr Cardwell treten. Lord Jocelyn, Sohn des Grafen von Roden „und vermählt an eine Stieftochter Lord Palmersion's, hat das Amt eines Lords der Admiralität an die Stelle des zum ersien Secreiair drr Admiralität ernannten Herrn Corry erhalten. Die Tim es will wiffen, daß auch der General-Kriegs-Zahlmeisier Sir Edward Kpaich- bull und der seit langer Zeit kränkelnde Graf von Ripon, Präsident aus dem Ministerium treten werden, indeß stellt der Standard den Austritt wenigstens des Ersteren ganz be- stimmt in Abrede. _
Am 2. Februar starb, nach einer kurzen Krankheit, in ihrem Fa- miliensitz Porchesier-Terrace Lady Mary Bagot, älteste Tochter des Carl von Mornington und Wiirme des ehemaligen Generaleouver- neurs von Kanada, Sir Charles Bagoi, mit welchem sie, im Jahre 1786 geboren, sich im Jahre 1806 verheiraihete. Durch diesen uner- wartet schnell eingeiretenen Todesfall werden viele der ersten „Jami- lien Englands in Trauer versetzt; er berührt namentlich auch dre ge- genwärti zu Berlin Weilende Familie des Grafen von Westmorland um so scFmerzlicher, da die Dahingeschiedene die Schwester der Lady Wesimorland war.
)( London, 4. Febr. 'Das Parlament isi heute von der Königin mit dem gewöhnlichen Ceremoniell und durch eineRede von mehr als gewöhnlichem Interesse eröffnet worden. Es ging das Ge- rücht, daß der Prinz von Wales bei dieser Gelegenheit zum ersienmale seinen Platz zur Rechten des Thrones einnehmen werde; allein diese interessante Zugabe zu der Königlichen Siyung scheint bis zum nächsien Jahre verschoben worden zu sem. „ _ „
Sowohl hier als in Irland ist die Rede der Königin als eme Gelegenheit betrachtet worden, bet welcher die vorzüglichsien Maß- regeln der minisieriellen Politik offenkundig werden würden, und die desfallsigen Erwartungen waren durch die jüngsten Kabinets-Verän- derungen noch bedeutend gesieigert worden. Diese Maßregeln Lud nun in der That zahlreich und von großer Wichtigkeit. Sie beire en zuvördersi die Vermehrung der Marine und des dem Handel des Landes zu gewährenden Schupes. Der Bestand der Marine wird erhöht werden, und man hatxdie Absicht, die Gesammtmacht der DampfschiJe in kurzem bis auf 40,000 Pferdekraft zu bringen.
Die eränderung, welche sich in Irland in der Stimmung der Bevölkerun kund gethan hat,_und das schnelle Wachsthum des Wohl- standes die?“ Insel sind mit Freuden begrüßt worden, und die Krippe empfiehlt dem Parlament, wie ich vorberlgesagt hatte, die Politik, dort die akademischen Anstalten, wie sie woh bäiie binzusehen können, mit vorzüglicher Berücksichtigung der römisch-kaiholischen Bevölkerung, zu vermehren und zu erweitern. . .
Die Einkommensteuer wird beibehalten werden, wogegen in an- deren Zweigen der Besteuerun Verminderungen eintreten diirften. Sir Robert Peel scheint die usdehnung derjenigen Prinzipien des Bankwesens, die vorzii lich er vertritt und am besien geltend zu machen versteht, auch auFIrland und Schottland ausdehnen zu wollen, Allein der Versuch, den schottischen Banken eine gleich gesehliche Ge- währ zu verschaffen, wird an sich eine berkulische Arbeit sein und im Norden ge en die Regierung große Opposition hervorrufen.
Die teilen in der Tbron-Rede, welche auf dem Kontinent je- denfalls mit dem größten Interesse elrsen werden dürften, sind die, welche sich auf die auswärtigen Verkiiltnisse Englands beziehen. Der Besuch des Kaisers von Rußland owohl, wie der des Königs der Franzosen, werden mit besonderem Nachdruck erwähnt. Zu beiden wünscht man sich auf gleiche Weise Glück. Der des Kaisers von Rußland wird mehr als eine ersönliche Aufmerksamkeit besprochen, der des Königs als ein Ereignix, an welchem alle Klasen des Volks theilnahmen. Es isi nicht nöihig, hinzuzufii en, daß der auf Frank- reich bezügliche ;Yaragraph in der freundlicFsien Form abgefaßt isi, und zwar mit be onderer Riicksicht auf die Megenwärtige Stellung des Herrn Guizot. Man sagt, daß dieser inisier sowohl in Betreff der Thron-Rede, als auch in Bezug auf die Sprache, welche die Minißer etwa in beiden Häusern fiihren möchten, lebhafte Besorzni'se Fehegt habe. Diese Sprache wird ohne Zweifel gemäßigt und iir - ich, aber sie wird zugleich auch wahr sein, und freilich giebt es gewiss Wahrheiten, welche bisweilen unpassend erscheinen und Verlegenheiien be- reiten können, wenn sie auch noch so vorsichtig ausgedrückt werden mögen. Herr Guizot hat zu Zeiten den guten Willen der englischen Regie- rung so sehr in Anspruch enommen, daß er es unmöglich gemacht hat, daß unsere Minisier Heinen Aeußerungen unter jeder Bedingung beisiimmen könnten. _
Man sagt, daß es ni t die Absicht der Wbig-Opposiiion sei, die Regierung wegen ihrer eziehmigen zu Fran reich zur Rede zu sehen, oder auf indirektem We e die geyenwärtige französische Admi- nistration anzugreifen. Die ireitpun ie zwischen beiden Ländern sind für eine emsiliche Diskus on zu geringfügig und Lord Palmerston wird sie wahrscheinlich nur o ersiächlich berühren.
Belgien.
Brösel“, 6. Febr. In der vorgesiÉen Sitzung des Senats richtete Herr Dumon-Dumortier _an den' inisier des Innern eine Frafe in Betreff der von Herrn Mercier (de l'Orne) in der
an- ziisi chen De uiirten-Kammer espro enen Worte und der von Gu zot rqe enen Antwort, da er d : Anerkemmn und Rückerstattung einer S3]! d von 15Miiiiouen, welche Belgien egenYrankreicb konirabirr
aben solle,betreiben werde. Der Redner bemn e, da Bt_lgirn Frankreich
r seine Intervention nichts ckulde, daß Frankreich, indem es intervenirte, seine eigenen Interessen zu aihe gezogen habe, weil der Triumph der
“M '
iemder-Rwoluiiou eiue Befeßigung der Iuli-Revo '
sseikyDer Graf von Hainer fü te, indem er die
Dumon-Drxmorrrer uui_ “pie, h u, da Bei im ;, _ einen außerordentlich großen Dien|„dadur gelei et ha :, Wagen, wende gegen da elbe nn Ia re 1815 micht“ 9 ' e, und er fra ie, ob 11 land ebe alls eine Entschäde' die iokade der o dischen äfen fordere. Der Minister z„ nern beschränkte ck darauf, zu antworten, daß die Re * vorgebl' Schuldsordenmg ferner a lehnen und die sowohl im Jahre 1831 als im a _ angenommene Stellung beibehalten werde. Er fügte hiuzm („ habe einerseits nie die geringsie Reclamaiion erhoben.
orgesiern hat der durch den Einßurz des Tunnels yo., iich unterbrochene Waareniransport aus der nördlichen c,. wieder be onnen. Es nd, wie schon gemeldet worden, _- weilen S irnen auf die andsiraße gelegt, auf welchen die . WagYns durch Pferde bis Tirlemont gezogen werden. '
ie Maurerioge „ Beharrlichkeit “ zu Antwerpen siimmigen Beschluß gefaßt, Herrn Eugen Sue eme als schwaches Anerkenntniß der in seinem „Ewigen Juden“ „,“-„ gestellten Wahrheiten zu überreichen.
i Frankreichs anerkannt “&er :
hilt be. „ Sonim '
Handels- und Börscn-Uachrichtcn.
Berlin, 10. Febr. Die meisten Eisenbahn -'Effekten, besonhm alle öfirrreichischen Bahnen, find bei siariem Umsav neuerdings g *
verliner [Börse. [)en 10. ["ein-uur 1845.
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910551,
Meteorologische Beobachtungen.
1845. 9. 172111“.
l-uktalrvek . . . . 339,16,“ l'u- 339,58-„ l'u- 339,51-„ kat. xnn-u-m _ 9,0" n. _ 4,1“ n. _ 6,6" n. “[link-mk! . . . _- 10,40 k- _- 5,90 K. _ 7,40 11. ])vo-uiitüzuu- 80 [rét- 85 [Mt. 92 pCt. Neno! ...... boitok. b-[bbeiten balbboitek. Mor! ....... R. U. U. ""'-"moseebui "" Wolkootuz. . . _ F. -- 12,20 “-
Waxesmitto]: 339,45"!'--... _ ,so n... _7,90 n... 86 [;D-"*“
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Üomglrche Ithausptelr.
Dienstag, 11. Febr. Im Opernhausr, 18er Abonn Vorstellung: Euryanthe, große romantische Oper in 3 Abib. „ von C. M. von Weber. Tanz von P. Taglioni. (Dll?- Euryantbe; Mad. Palm-Spaßer: Eglaniine.) „ -
Zu dieser Vorstellung bleiben die dazu bereits gelösien, mrt tag bezeichneten Opernhaus-Biaeis gültig, und sind nur noch * zum Parterre 5 20 Sgr. und Amphitheater 3 10 Sgr. zu
Mittwoch, 12.Febr. Jm Schauspielhause. 29sie Abonn„ Vorstellung: Mein Herr Onkel. Hierauf:" Zwei Genre-B '“
Eönigsftädtisches Theater. __
Dienstag, 11. Febr. Das Mädl aus der Vorsiadi, oder:
währt am [img eiii! Posse mit Gesang in 3 Akten, von I- “ er.
Musik von A.
Mitiwo , 12. Febr. (Italienische Opern-VorsiellupsÜ * „..:-.= 1.- iglia eie] ReZZimenio. Komische Oper m 2 Musik von Donizetti. (Sgra. Angiolina Zo a: Maria, als „Go" Dazu: Vor ellung der gymnasiischen Minsk er, Herren Smtth- Taylor, Ho oak und Cbapmann, vom Drurylane-Theairr zu"!
Donner a , 13. ebr. Otto von Wittelsbach, Ps“- * Bayern, hisiorikches Me odrama in 5 AufziFen, vom Profis" (Herr Kunst: Otto von Witteisbach, als asirolie.)
*
Verantwortlicher Reducteur dr. I. W, Zinkeisk'k-
Gedruckt inder Deckerschen Geheimen Obei--r.»ofbuchd“'ck
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I n h a l t; 'Buudesßaateu. Briefe ausDresden. Verein rArdeit- D::„tsälxxkeznr-Narhrr-eisuuks; _Homöopaihie.) _ und aus (dem Kösriki g rei ck 54chsem (Die kaibol che Kirche 11 Annaberg.) ische Yonarchie. rbreibeu aus Wien. (Beranek +; v„ Josep von Warth; Bade-Außali.) eich- Paris. Salvandy _im Miniiirrium. _ Entschädigungs- "rderung an En land. _ Al letikche Zußände, _ Vermischtes. mim ?!:Zanmallachei. Zassy. Aufhebung der rusßschen Qua- aue- . m:'xtlmhneu. Schreiben aus Frankfurt a. M. (Kassel-ankfurier „nv Taunus-Babn.) _ Paris. Die Bahnen veska Rouen uach Havre „,h von Paris nach Belgien. Handels- und Börseu-Narhrirhteu. Berlin. Vörsm- und Markt-
Deutsche Bundesstaaten.
XX DreSden_, 6. Febr. Unter den hier bestehenden vielen Wohlthätigkeiis-Veremew verdient namentlich der unter dem Schuhe Ihrer Majestät der Hömgin |ehende Verein für Arbeit- und Urbeiter-Nachkversung wegen einer 'emeinniißigen Thätigkeit die vollsie' Anerkennun . Durch den elben aben im vorigen Jahre, dem vierten seiner woßlihätigen Wirksamkeit, hierorts 1669 Personen, mib zwar 656 männliche und 723 weibliche ixinporair und ferner 57 männliche und 238 weibliche bleibend Arbeit und Ansieliung _esxmden. Diese Vermittelung zwisehen denen, welche Arbeiter begeh- ren, und denen, die Arbeit suchen, hatte einen Aufwand von ungefähr 350 Rthlr. veranlaßt, "welcher dur Geschenke des Königlichen Hau- ses, durch Unterstiitzung aus städtischen Fonds und durch Beiträge er Vereins-Miiglieder aufgebracht worden isi. Eine "solche Ansiait isi hier so zum Bedürfniß geworden, daß es uns schwer fällt, zu be- reisen, wie so manche andere große Stadt “ein solches Institut eni- hren kann. Uebrigens ist be: der regen Theilnahme, welche man jest iiberall den Zuständen der arbeitenden Klassen schenki, nicht un- erwähnt zu laffen, daß die Anzahl derer, Arbeiter suchten, mehr als doppelt so sich angemeideien Arbeiter selbst.
Z.: Leipzig hat die dasige homöopathische Poliklinik die Resultate ihres Wirkens im Laufe des vorigen Jabres, dem 15ieu ihres Besie- hrns, veröffentlicht. Eine solche Anstat besißi zwar Dreöden nicht, aber desto größer isi die Wirksamkeit der hiesigen homöopathischen Aerzte, von welchen namentlich der Medizinalrath ])r. Trinks ehren- volle Erwähnung verdient, Die Homöopathie hat sich in Sachsen, das-wohl die Wiege derselben genannt werden kann, trov aller An- fechtungen dennoch erhalten, und nicht ohne Grund läßt sich behaup- ten, daß sie selbst geläuiert und gereini t aus dem Kampfe hervor- gegangenisi. Slillschweigend hat sie Hallen lasen, was von den Grundsätzen Hahnemann's nicht haltbar war, siesitb in die Kunst verwandelt, in jedem gegebenen krankha ien Frkande einfach das für denselben wirksamste und daher geeignetste c-miiiel anzuwenden, ohne zuvor durch Vlut-Eniziehung, durch
Breck- .und Abführungsmiiiel dem Patienten die Kräfte zu ent ichen nd dessen Zustand dadurch zu verschlimmern. Da elbe Verfzahren aben aber auch mehr oder weniger die meisten A opathen ange- ommen und sind auf diese Weise zur Homöopathie über e augen, ohne -„ geradebin eingestehen zu wollen. Beide Sysieme Heßen sich ein- er nicht mrbr schroff enizegen, und so wie der Protesiantismus gleich 3ur„Läuierung des aiholizismus gefiihrt hat, so auch die Homöopathie zur Läuterung der NUopaihie. Täusihe'n wir uns nicht, o ist der Kainpf_zwischei„t diesen so „gut als beendigt, und aus "eige- er Erfahrun können wir versichern, daß 'der homöopathische Arzt bier dasselbe erirauen genießt und verdient, welches mit gleichem Rechte der allopaihische Arzt in Anspruch nimmt. -
%% Königreich Sachsen. Die Bürgerschaft zu Amm- be'rg hat sich durch die Auseinanderseßung des *Kultus-Minisieriums über den Hergang der dortigen katholischen Kirchen- und Altarsweihe nicht beruhigen lassen, indem sie damit die gefaßten Besorgnis: und die deshalb von ihr gemachten Anträge keinesweges als erledigt be- trachtet. Ermnihigi durch eine Anzahl von, "Adressen, die ihr aus anderen Städten, namentlich von Borna, Glauchau„Bucholz,Zwickau, Geyer, Jöhsiadt, Schwarzenberg, Lichtenstein, Chernmy, Burgsiädt, Meißen, Krimmihschau und Zschopau zugegangen sind und sie zum Behgrren ermuntern, ist in der leßien Sitzung der Stadtverordneten emsiimmig beschlossen worden, bei den friiheren Anträgen zu behar- ren und deshalb erneuerte Schritte "zu thun. Es wird insbesondere darauf edrungen, Ldaß ermittelt werde: Was die in dem unter dem Aliare efindiichen Grundsteine liegenden und eheim gehaltenen Ur- kunden besagen; woher das (Held gekommen !in und noch kommen sone, was die Kirche und Pfarrwohnung, so wie :die Unterhaltung derselben und des angestellten Pfarrers kosten; woher die römisch- kkbolischen Geistlichen, welche bei der Einweihung sich beiheiligt Kiten, und der angestellte Pfarrer hersiammen, wo sie erzogen und _ r den Priestersiand ausgebildet worden sind; wo sie sich überall _Us?ebalien haben und wer, außer Loyola und Xaver, die iibrigen Heiigrii sind, denen Inhalts
und immer mehr fhat
KUßerdem noch iar aufbewahrt werden. _ EinsiMilen und bis die Frage, ob die KMU? in direkter Beziehung zu den Jesuiten siehe, definitiv beani- worixt sei und sich das weiter Nöthige ermessen lasse, wird die Schließung der Kirche Verlangt. '
Oesterreichische Monarchre.
4 Wien, im Febr. Wir bekla en den plövlich eingetretenen “Tod des 'Hofraixs "der obersten Iusiizsie e, A. Beranek. Er war ein Musi“- des Jiri es, der Gerechtigkeit und Biederkeii, ein Vater der, „Wiiiwm undWaisen, besonders da "er so viele Jahre Direktor des Mögen all emrinen Wittwen- und Waisen-Pensivris -Jnsiiiuts war „W so we eiitiich zur Erhaltung der Anstalt, so wie zu ihrer der- "".a-“SW boffmmssöollen Bliiihe beitrug. Vonseincr Uneigenniihig- “d * giebt wobl “drr Umstand das beste Zeugni , daß er so arm starb, ' „Paus Staatskosten begraben werden mu te, .was in Gegenwart kv vieler und au, rzeichneier , ,ob-„Athina !!“;me konnte, in wel er der Verblichme siand, und d'" m “m_: über den Grabeshiigrl _hin folgt. Wir sind iib'erzeu , „aß “3" dm Thränen seiner zahlreirhen Famiiie niemals die der Na - nungssokgknstbiuzukvmmkn werden,-'da ?dkr erleuchieie=JChrf unserer _Ji- zxnz-V'WLUUUJ- welcher der Belohnung jxglichen Verdienstes so hold dasund rmt solcher Schnelligkeit das Gel zum Brgräbniß anwies,
„ Verdienst des Vaters gewiß in seinen Hinterbliebenen ehren wird. “ 1)“ Joseph“ von Würth, der sich durch mehrere gediegene Auf-
“Beilaxge zur Aii'genrei
welche durch jenen Verein ; stark war., als die Anzahl der 5 ' wir bon Herrn von Salvandy denken; wir
der anstößigen Weiheschrift der Altar _. geweihet ist und von denen noch Reliquien im 211-
Männer “ eschrrh“, daß man daraus die =
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säb- iu der Zeitfrhrii für C erreichische Rechts elrhr- samkeit und im Iuri en aukzei nete, neurrltF seine Er abrangen über das Gefängnißweseu in der Schweiz, in rankreirh, England u. s. f. in einem der befien Wetke„über diesen Gegenstand nieder- legie, und; ziele'st aucb außmrdentlrche Vorlesungen über Geschichte d.“ österreichischen Kraminalreches an der hiesigen Universität vor emen: sr r „angesehenen Auditorium hielt, i| zum Raibsproiokollisien des Kar erlich Köni lichen Siadi- und Laudrechies in Kla enfurih befördert worden. iese Ernennung isi nicht nur als eine nerken- nur:? des Verdienftes des hoffnungsvollen Mannes, sondern auch als Zr: en des Abgehens von der friiheren Sitte erfreulich, welche es mri sich brachte, daß junge Männer aus der Praxis, welche den Muth hatten, die Bahn der Literatur zu betreten, den Unmuih ihrer tVor estethien auf sich laden,.und schwerlich Anerkennung zu erwar- en a tu. „ Der Eigenihiimer _des
schreitet eben zur Ausführung der um so mehr Staunen erregt, blmd isi. Er bohrt nämlich _ bereits in einer Tiefe von mehr als 90 Klastern _ eineit artesischen Brunnen und legt ein großes Bassin v„on 20 Klafiern Länge und 7 Klafiern Breite an, welches von Guß- eisen hrrgesielli werden und zu einem Bade dienen soll; das dariiber kynsirmrte „Gebäude soll alles vereinigen, was Eleganz und Bequem- lichkeit bedingen. Zugleich wird die Einrichiung getroffen, daß das Bassin nach Ablassung des Wassers augenblicklich in einen Tanzsaal umgeformt werden kann. Das Werk wird wohl an 200,000J1.C.M. kosten, welche bereits durch eine Aciien-Gesellschaft gedeckt sind, so daß an der Ausfiihrung des Werkes nicht zu zweifeln isi. Es wird sich dem neu eröffneten Odeon zur Seite stellen, aber das Ebenmaß krsser beobachten; als letzteres, bei dem es wahrlich schade ist, daß die xteben dem so schönen großarii en Saale verlaufenden Speise- gemächer, sowohl der Höhe als reite nach, so winzig ausfielen, daß bfile;ck einen unangenehmen Koniraft zu den Dimensionen des ersie- ren ! en.
hiesigen ausgezeichneten Dampfbades
eines anderen großari' en Gedankens,
F r a n k r e r ck.
Paris, „4.Febr. Die Pres s e, das Haupi-Organ der dissenti- renden Konservativen, isi mit dem Eintritt des-HerrnSalvandy in das Ka- binet ziemlich zufrieden und verspricht sich davon ein entschiedeneres Auftre- ien desselben England gegeniiber, indem sie sagt: „Esisi bekannt, wie sprachen uns deutlich genug aus, als wir uns über die Griinde zu ärÖßiern hatten, welche nach Espariero's Sturz seine Rücksendung nach adrid verhinderten, was aus Riicksicht fiir den englischen Gesandten, Herrn Ashton, geschah, der durch die Umsiände genöihi t wurde, Spanien zu verlassen. Herr von Salvandy kennt also aus Erthrung die Rolle, welche die französische Diplomatie spielt, so oft sie mit der englischen in Kollision kommt, er weiß so gut wie wir, weiches Vertrauen das herzliche Einverständniß einflößen darf, er hat seine Wirkungen eseben. Die Ge enwart des Herrn von Salvandy im Ministerraih isi also ein Ereigni , zu dem wir uns nur Glück wünschen können, wenn wir auch bedauern, daß der ehren- werihe Vice-Präsident der Kammer sich in diesem Jahre nicht mit gleicher Festigkeit gegen den Paragraphen der Adresse iiber die Prii- chardsche Entschädigung erhob, von welcher er im vorigen Jahre ein Beispiel gab, als er gegen, den Brgndmarkungs-Paragrapben auftrat, ein Bomm, für welches er mit der Aufopferung seiner" Stellung als „Botsäxafier zu Turin edle Buße thai. Seine jetzige Ernennung, wenn sie auch keinen unmittelbaren und großen Einfluß auf die Entscheidungen der Kammer in ihren Verhältnissen zum Kabinet ausüben möchte, wird doch gewiß zum wenigsien heilsam auf die Minister-Beraihungen einwirken. Es ist nun ein Minister da, der ohne Zweifel nicht verfehlen wird, seinen Kollegen, den Mi- nisier der auswärtigen Angelegenheiten, bei jeder Gelegenheit zu er- innern, daß es Zugeständnisse giebt, deren VerWeigeruug minder ge- fiihrlicb isi, als ihre Gewährung, und Unierhandlungen, die nothwen- dtg rasch zum Schluß gebracht werden müssen,“ Das Journal des Débats bezeichnet seinerseits den Einiriii des Herrn von Sal- vandy in das Kabinet nicht minder als ein glückliches Ereigniß. „Es läßt sich begreifen“, fii t es hinzu, „daß der Coalition dies sehr ver- drießlich sein muß. S ien sie doch zu glauben, sie habe Rechte iiber Herrn von Salvandy erworben. Schien sie doch anzudeuten, dieser Staatsmann habe mit den Herren Thiers und Billaulr einen Vertrag geschlossen. Nein, Herr von Salvandy hat der Coalition nie ein Recht gegeben, auf ihn zu bauen,“ er ist nie in eine Verpflichtung ge- gen sie eingegangen. Noch mehr, Herr von Salvandy hat niemals mit irgend einer Coalition sich vingelajsen, eine in unseren Zeiten leider sehr un “ewöhnliche Ehre. Dies ist eine Huldigung, welche wir mehr als irgend emand der FrsiigkeitseinerUeberzeugungen und der edlen Recht- schaffenheit seines Charakters darzubringen haben. „Die Coalition weiß sehr wvhl, daß Herr von Salvandy allen ihren Manövern fern
eblieben isi. Es kann ihr nicht unbekannt sein, daß er in den De- Fatien iiber die Adresse gegen alle Amendements gestimmt und sich ohne Rückhalt und Zaubern der Politik des Kabmeis angeschlossen hat. Seit der Adreß-Diskussion hat er aufs offensie und thäiigsie an der Vereinigung und Reorganisirung der konservativen Partei Theil enommen. Mit solchen Antecedenzien kann derselbe wohl ohne Inkon- ßequenz in das Kabinei eintreten, welches er durch sein Votum unterstiißt Der ebenfalls ministerielle Globx sagt dariiber Folgendes:
hat.“ Feststellung seiner Lage
„Das Kabinet, welches nur auf vollkommene wartete, um sich auf eine entschiedene Weise nunmehr den Augenblick hierzu gekommen, und wir nd ganz seiner Meinung. Indem Herr von Salyandy die Politik, 'die er so kräftig und WJ! untersiüpt hat, in Ausübung bringt, giebt er nur einen neuen _ eweis von einen Ueberzeugungen, indem er das Beispiel der Theorie hinzufügt. Wir wünschen Herrn von Salvandy und dem Kabinette hierzu Glück; Herrn von_Salvandy, indem er die Ehre hat, an der Spive einerruhmvollen, eben so überzeugten Majorität und ireben bereits ehrenvoll bewährten Kollegen zu kämpfen, -und dem Kabinei, weil es sich einen Mann “von Talent beigeordnei, der in der Kammer, wie in der öffentlichen Meinung eine leich hohe Stellung einnimmt.“ Der Oppositionspresse “der litiken
Siichbla'it ihrer An riffe. Der Courrier frangais äußert sich darüber sol enderma rn: „Die HinTeßbung an die Entschädigung Priichard's ai ihren Lohn gefunden.
eins eiiie politische Miiielmäßigkeit überführt, gerichtet, bestraft zu sehen; es freut- uns darum unge'mein, zu erfahren, daß Herr von Salvmidy, schon von Madrid heruntergekommen auf Turin und vim Turinauf Nichts, jetzt noch die Bank der Minißer vom 29. Okiob geglaubt an den „Sturz des Kabineis, als nun, „wo Herr von Sal- vandy nicht daran glaubt. “Man will wissen, Herr Guizoikwerde Herrn von Salbandy aus dem Palax) Bourbon nach dem Palast Luxembourg versehen, u„m ibn “dem“Ex- räsidenien *vom !15.“April ?e- -; genüber zu sieiien. Wie dem auch sei, Hrrr Molé muß sich glückich
nen Preußischen Zeiiuirg.
als dieser geschi te Mann ganz.
zu ersFänzen, glaubte-
„Fruih aufheben darf,
„ eite'isi Salvandy's ; Crnenmmg zum Minister des öffentlichen Unierrichis wieder ein neues ; : *fen sein, 'so wie auch von jeßt an die ösierreichichen Dampfschiffe
ir erwarieien mit Ungeduld, ,
' in Reni, Ismael und Salina am Ausfluß “ "Sobald aber besorgiicbr Nachrichten über den Gesundheiis-Zusiand “tiefer gefallen ist, nämlich auf ; er. Noch nie haben wir fesier ?
Dienstag den 11'"' Februar.
fühlen, Herrn von _„Salvandy los geworden zu sein; er hätte ihm bet „der etwaigen Bildung emes neuen Kabineis uur Verlegenheit bere-txn können. Herr Guizoi hat Herrn von Saivandy adopitri? Also hat Herr von Salvandy die doktrinäre Taufe erhalten? Der neue„ Gro meister der Universität wird die Barke, aiif der er sich einscht , nicht retten; er wird mit ihr unter- gehen; diese le ie Genugthuung „war uns der 29, Oktober vor sei- nem Scheitern chuldig: er hat seinem Schiffbruch eine schwankende, schaukeinde, zaudrrnde ?lnmaßung zugeselli; wir brin en ihm dafiir unsrren Dank „dar.„ Erne geisireiche Frau hat die ielzen als die Krücken der Eitelkeit desiniri. Es sei uns vergönnt, den politischen Personen unserer Tage die Stelzen wegznnehmen; ihre Bescheidenheit kann dabei nur grwinnen. Inkonsequenz isi der Normalzustand gewisser Lruie; bei ihnen ist das Ja immer das Vorspiel zum Nein; das Schwarze wird ihnen unter denHimden zum Weißen; vergebens mag man es leugnen, vergebens will man nicht glauben, vergebens schreit man über Sinn- losigkeit und Unwa-prscheinlichkeiiz hier heißt es: crecio, quiz absur- äum; gerade wei die Handelsweise abgeschmacki ist, verdient e Glauben.“ „Der Constitutionnel sagt, das unter dem Gewicßt der Erniedrigung, welche es dem Lande zuziebe, erliegende Kabinet vrrsuche es: sich durch das Lächerliche wieder zu heben; die Entschä- digung Prrtchard's habe es gestürzt, da flehe es Herrn von Sal- vandy um seinen Verstand an. Es heißt übrigens, Herr von Sal- vrindy wolle; den nyc!) schwebenden Geseß-Eniwurf iiber den Sekun- dar-Unierncht zuriicknehmen und einen neuen, denselben Gegenstand beirrfseitden, vor die Kammer bringen.
„ Erne Anzahl Einwohner von Verdun haben schon in der vorigen Sthuiig der DepuiirtenxKammer cine Bitischrifi eingereicht, um die Vermittelung der franzosischen Regierung für eine Schuldsorderung von 8,500,000 Jr. an die englische Regierung nachznsuchen. Diese Forderung stammt von Schulden her, wclche englische Kriegögefan- gene„mt Jahre 1814 in Verdun machten. Herr Guizot hat Herrn Gentn, Depuiirien von Verdun, geschrieben, daß er wenig Hoffnung zur Bezahlung dieser Reclamaiion hege, doch habe er die Sache der Sorgfalt der französischen Gesandtschaft zu London empfohlen.
Der National berichtet, Marschall Bugeaud habe beunruhi- grnde Nachrichten über die Pläne Abd el Kader's erhalten, der da- mit umgehe, wieder ein neues Heer zusammenzubringen und im näch- sien Frühimgden Kampf gegen die französische Herrschaft zu erneuern. Er soll bereits gegen 8000 Mann wieder um sich vereinigt haben, Worunier 3000 Marokkaner seien. Der Moniteur Algérien vom 25. Januarmeldei: „ Sid-Hamed-Ben-Salem verwaltet das Kali- fat von Leghrouate mit Gerechtigkeit und Festigkeit, indem er bestrebt ist„ die Ursachen der Zwietracht zu entfernen, die vor nicht langer Zeit die dortige Bevölkerung spalteten. Davon, daß in diesem Theile der algierischen Sahara die Ordnung wiederhergesielli, ist die Sicher- heit der Straßen und der Reisenden die noihwendigr Folge. Legh- rouaie ist für uns ein sehr wichtiger Posten, als Schlüssel zur Wüste, die fiir jest Abd el Kader Zeschlossen ist. Hier ist die Sache Abd el Kader's verloren, da seine rpressungen noch in der Erinnerung Aller leben, während die Franzosen in dem Rufe des Rechts und der Ge- seplichkeit sieben. Als Beleg dazu diene, daß der Kalifa seinen Sohn gern nach Frankreich senden möchte. Die Märkte von Leghrouate smd sehr lebhaft. Dieser Tage kam eine große Karavane von Ben Suada, unter der ,Anführung von Mahomed Ben Hamed, hier an. Sie brachte wollenc Kleidungsstücke, Bournus und Kaiks, wovon sie schon einen großen Theil der den Stämmen, durch deren Gebiet ste Dennoch war sie nach Algier gezogen, und Waaren einzukaufen. Die Märkte einiger Zeit bedeutend an Ausdehnung Stamm der Beni-Medscha haben dort eine große Zahl Läden eröffnet, und viele Juden sind daselbst ansässig, unter denen sich Goldarbeiier, Färber und Wollkämmer be- finden. Sie kleiden sich fast alle wie die Muselmänner, nur tragen sie zum Unterschied ein schwarzes Tuch um den Kopf,“
Der Pres s e zufolge, hätte die englischeRegierung durch ihren Re-
räsentanten in Cayenne gegen die Ausführung des Urtheils, welches Zeh zu Gunsten der Eigenthiimer des „Marabont“ ausgesprochen, neue Hinderni e erhoben. Ein Brief aus Cayenne berichte nämlich, daß der rngli cke Agent in seiner Appellation gegen das Urtheil alle Mitglieder des Tribunais, mit Ausnahme zweier, die sich für die eng- lische Beschlagnahme ausgesproihen, yerhorreszirt habe, so daß die Sache jest Wieder in der Schwebe set.
Der Algerie zufolge sind die 98 auf der Insel St. Margue- riie zuriickgehaltenen arabischen Gefangenen auf Befehl der Regierung freigelassen und nach Algerien zurückgesandi worden.
Herr von Broglie reisi nächste Woche nach London ab, woselbst sich die gemischte Kommission konstituiren wird, Welche zu erörtern hat, in welcher Weise der Sklavenhandel auch ohne Anwendung dcs Durchsuchungsrechts unterdrückt werden könne. '
Der Minister des Kultus, Herr Martin du Nord, hat117,000 Fr. fiir den Ausbau des großen Seminars von Rouen und fiir die Aus- schmiickung der Kapelle dieses Gebäudes bewilligt.
Die Brigg „Jean Jacques“ von Bayonne ist am Listen v.M. mit einer Ladung von 140 Kanonen zu Cherbourg angekommen. Es sind lauter Achtzigpsiinder 31 [a kaixbanx, fiir die Festungswerke von Paris bestiinmt.
Der Univers zeigt an,
gewandert, verkauft hatte. um hier allerlei Bedürfnisse von Ben Suada haben seit gewonnen. Kaufleute von dem
daß in einigen Tagen aus der Feder des Erzbischofs von Paris ein Werk unter dem Titel: „Philosophische Einleitung zu den Beweisen des Christenihums“ erscheinen werde. Diese Schrift soll es sich zur Aufgabe gestellt haben, den Rationalis- mus zu bekämpfen.
Moldau und Wallachei.
Jaffa), 20. Jan. (Bresl, Zig.) Das russische Konsulat hierseibsi“ hat drr hiesigen Regierung angezeigt, daß mit Genehmi- gung des Kaisers der General-Gouverneur von Neu-Rußland mit dem 13. Januar d. I. die sämmtlichen Quaraniaine-Ansialten am sowohl in Ansehung der“ Reisenden, als in nsehung der Waaren; auch die Quarantaine-Ansiali zu Reni an Donau soll denselben Bedingungen in Ansehung aller aus der Reisenden unterwor-
der Moldau und Wallachei kommenden Waaren und
freie Praktika in diesem Hafen haben sollen. ur die über die Donau kommenden Reisenden und Waaren, welche nicht in Zbraila oder Gallap Quarantaine gemacht haben, werden der Quarantaine der Donau unterworfen.
der Türkei eingehen, hat die Ober-Behörde von Nru-Rußland das Recht, sofort die Quaraniaine-Maßre ein in einer solchen Weise wie- derberzusie'llen, wie die bisherigen ErZahrmrgen dies „erfyrdern. Dies Ereigniß isi. Fiir die Moldau von der größten Wichtigkeit, und „wäre nur :zu wü" chen. daß das Paßwesen "bei den„ russischen B„eh„ördxn nicht so sehr theuer wäre. Für die Juden bierbi dre Schwierigkeit, daß sie nach Rußland nur in dem Falle reisen diirfen, wenn m dem