Eisenbahnwesen, besoan jene Strecken, welche zwei Bundessiaaten
unter einander verbinden, sie“ auch vom |rategischen Standpunkt zu
betrachten, als Mittel der Erleichterung zur gemeinsamen Vereinigung der Truppenkörper des deutschen Staatenbundes fiir mögliße Eventag- 1itä1en. Eine der wichtigsten derartigen Verbindungslinieni aber gewrß die Bahnstrecke zwischen Prag und Lei zig, weil sie die schnellste Vrremr- ung von Truppen der berden röFten Bundesmächte _ gleichsam n der Mitte des gemeinsamen aterlandes und eines seiner bedeu- tungsvollsien Stromgebiete, in Gemarken, die zu wiederholterzmalen schon den Kampf der deutschen Unabhängigkeit sahen _ erletchkkkko Denkt man sich ein für gemeinsame Bundeszwecke nach dem m'agdr- burger Elbgebiete zu schaffendes österreichisches Burrdes-Kon-tmgent oder umgekehrt, ein nach Böhmen besiimmtes preußisches, mrt dazu gehöriger Baga e, ArtiUerie-Trains u. dgl., das ber drr m Dresden unterbrochenen ahn, für gänzliche Uebersetzung von eurem zum an- deren der durch die Elbe getrennten Bahnhöfe längere Zeit gebrarrchen könnte, als außerdem die Beförderungözeit des „ganzen Corps zwtschen Jtag und Leipzig beträ t, und erwä t man die durch rmx derartrge
erzögerun für das ge1ammte Deutchiand nrogltchext Foden, so isi wohl kein weifel, daß an die Entscheidung uber_ dre Situation des Böhmisch-Sächsischen Bahnhofes bei Drrsden, mcht blos.sehr„w1ch- tige kommerzielle, sondern noch ungleich hohere Interessen slch knupfen, als jene, die nach Groschen beurtherlt oder nach Pfunden gewogen und nach der Elle'gemrssen werden.
R10110r801110818011-111211'11180110 151801111311".
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1111 1131110 1108 W[onats Januar 1845 811111 3111" (11:1' U101101'801110818011- 1115111801101: ]I-"zenbalnutrecko 271118011011 1311381311 ur111 1.1031111: 1101611101"! 1170111011: 8336 1'01'8011011, 148 (Zu". 67 13111. Uebersracbt, 21 Lquipagen, 35 111111110, 2 7101110, 753 ()!r. 67 13111. 111111 8790 Ztöck 5011117011011 1211- 1'1'3011e, 1701111" 1110 1211103111110 11101. thraoräinaria betraxen 11a: 5817
1111.18 27 831.
Handels- und Eörsen-iikachrichten.
Berlin, 14. Febr. Bei sehr belebtem Geschäft ünd Köln-Mindener, Niederschlefische, Oberschlesische 1.111. 13. und Stettiner Actien aufs neue &:skiegen, und erhielt sich die Kauflust dafiir bis zum Schluß der Börse.-
usländische Actien bei geringem Umsas fest.
Marktpreise vom Getraide.
Berlin, den 13. Februar 1845.
Zu Lande: Weizen (weißer) 1 Nthlr. 22 Sgr. 10 Ps. und 1 Rthir, 19 Sgr. 2 Ps., auch 1 Rthlr, 13 Sgr. 2 Pf.; Roggen 1 Rthir. 6 Sgr., auch'1Rthlr. 4Sgr. 2Ps.; große Gerste 1 Rthlr. 3 Sgr. 7 Pf.; kleine Gerste 26 Sgr.5Pf.; Hafer 24 Sgr., auch 21 Sgr. 7 Pf.; Erbsen 1 Rthlr. 19 Sgr. 2 Pf, Ein egangen find 89 Wispel 12 Scheffel.
Zu Wasser: eizen (weißer) 1 Rthlr. 27 Sgr. 7 Pf. und 1 Rthlr. 24 Sgr., auch 1 Nthlr. 16 Sgr. 10 Ps.; Roggen 1 Nthlr. 7 Sgr. 2Pf., auch 1 Rtblr. 4 Sgr. 10 Ps.; Hafer 24 Sgr. 3 Pf., auch 20 Sgr. 9 Ps,
Ällgemeiner Re
[865] Verein
Erkanntmachungen.
[800] A u s 3 a „q. _
Mit Hinweisung auf die den Stralsm1di1chen Zri- tungen vollständig inserirten Prokiamen werden auf den Anita der Zntercffenten alle und jede, welche an die
fiir Pferdezucht und Pserdedressur.
Der Trainer Herr Stinton wird am 15. Februar die Leitung der Trainir-Ansiaii in Tempelhof men, und wird von diesem Tage an AlleSzur Aufnahme von Pferden daselbst bereit sein.
190
Mittwoch, 12. Februar 1845. Das Schock Stroh 7 Rthlr. 15 Sgr., auch 7 Rthlr. Der Cmnm Heu 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 20 Sgr.
Karto fel - Preise. Der Scheffel 12 Sgr. 6 P ., auch 8 Sgr. 9 Pf. Branntwein - Preise.
Die reise von Kartosel-Spiritus waren am 8. Februar 13? Mbit„ am 11. ebruar 134 91th. und am 13. Februar 1). I. 135 Rthlr. Zsrei ins Haus eliefert) pr. 200 Quart ; 54% oder 10,800% nach
ralles. Korn-Sp 8: ohne Geschäft.
Berlin, den 13. Februar 1845.
Die Aelteßen der Kaufmannschaft von Berlin.
1107111101“ 1131-00. [)en 14. Februar 1845.
[*]-. 001113 11-161. | 0611.
1,1“. 60111“. keiek. [ (111111. | 6011.
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118111110174, 12. 170111“. 01-11-4611..- 1655. k-xl- kun. 11-112 (3.
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Meteorologische Beobachtungen.
4116-11- 10 vv.
11-05-1110;-
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13. k'ebr. 6 ob.
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Ulti ei...;- [“ob-ebe..- “"sukik-e 7,6. “. klau-ök-o (),.“ [. “0110"!sz „3,1. 4110110110111; (),..7' MeileneU-z 0,
Königliche schauspielc.
Sonnabend, “1.5,Jebr. Im Schauspielhause. Vorstellung. Zum erstenmale wiederholt: Dre Trauerspiel in 5 Abtb., von Dr. M. Wiener.
Sonntag, 16. Febr. Im Opernhaus“, 20|e Abonnem Vorstellung: Der Kapellmeister aus Venedig. Hierauf: Die Sylph
Zu dieser Vorstellung werden Opernhaus-Btllets zu den eth
ten Preisen verkauft. 32ste Abonnements-Vorsiellung: ,
Jm Schauspielhause. Sohn der Wildniß.
Jm Schauspielhause. ZZsie Abonneme. Vorstellung: Der Weiberfeind. Hierarrf: Das Blatt hat sich-gew“,
31fte Abonnem .. Waise von
Montag , 17. Febr.
Königsßädtischcs Theater.
Sonnabend, 15. Febr. Extraordinaire Vorstellung in 3 2111 lungen zum Benefiz des Herrn Alix, Mitglieds und Regisseurs des |. zösischen Theaters. (Zu dieser Vorstellung sind nur noch Pari und Gallerie-Billets zu haben.)
Zur Vermeidung aller Störung werden die Inhaber der Parq Plähe höflichst gebeten, ihre Siße gleich nach dem Eintrittins Th... einnehmen zu wollen.
Sonntag, 16. Febr. Das Mädl aus der Vorstadt, oder: Ch währt am längsten. Posse mit Gesang in ZAkten, von 3.917- Musik von A. Miiller. Dazu: (Zum vorlehtenmale) Vorstellung. &ymnaftischen Künstler, Herren Smith, Kemp, Taylor, Hollyoak--
hapmann, vom Drurylane-Theater zu London. (Italienische Opern-Vorstellung.) 881.11“
Montag, 17. Febr. Antonina, als. Gastrolle.)
(Sgra. Angiolina Zoja :
Verantwortlicher Redacteur 1)!*. J, W. Zinkeisen.
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuck1drucicrek,
.___-___ ---.....-..-_-«._-„-_-_.---__..__, _-«_-»__--_-_*«*_-
Nerven - Physiologie, zugsweise interesfirt, _ Beachtung bei diesen finden, punkte des Arztes auögeht.
überneh- B ra u n fck w eig, Dezember 1844.
Verla enschaft des verstorbenen Fideikommiß-Besivers Bernhard Carl Felix von Buggenhagen, friiheren Ve- sitzers der Güter Willerswalde, Dambeck und Pamiy, und dessen gleichfalls mit Tode ab egangenen Ehe- enosfin, Friedericke geb. Schlüter, orderungen und nsprüche zu haben vermeinen, zu deren Anmeldung und Beglaubigung in einem der folgenden Termine: am 11. und 28, Februar, 18. März d. Js, bei Vermeidung der am 8. April d. 38. zu erkennen- den Präkiusion, hiermit aufgefordert. [).-num Greifswald, den 15, Januar 1845. König!. preuß. Hofgericht von Pommern und Rügen, ([., 8.) (gez.) v. Möller, krasses.
Klasse kostet nicht, sondern 6 Sgr.
eben und ist
[1393] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 19. Oktober 1844. Das hierselbst in der neu angelegten, von der Stadt- mauer bis zur neuen Jacobsßraße führenden Straße belegene Ackermannsche Grundßäck, im Hypothekenbuche Band 12. Nr. 815. verzeichnet und brßehettd in ' 1) einer eingezäunten Baustelle, in ihrem jevigen Zu- stande abgeschäst auf 8239 Thlr., 2) einer zweiten, von dieser Baustelle durch das daxwisrhen liegende Neandersche Grundstück getrennten Baustelle, in ihrem jevigen Zustande abgeschäyt zu 854 Thlr., also im Ganzen mit der Taxe von 9093 Thlr., soll am 27. Juni 1845, VormittaLs 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. axe und Hy- pothekenschein find in der Registratur einzusehen.
[161 ]
[161.1
DieZinsen der Stamm- actien der Verlin-ank- furter Eisenbahn pro 11. Semester 1844 mit 2Thlr. 13 Sgr. [11'0 Artie wer- den in unserer Haupt-
Frankfurter Eisenbahn.
„kasse auf dem hiesigen Bahnhose in den Tagen vom 1. bis 28. Februar 0., mit Ausnahme der Sonntage, Morgens von 9 bis 1 Uhr, Fzg“, Einliefe- rung des 4. 7Jins-Coupons gezahlt. e Actionaire werden zu dre em Ende ersucht, die gedachten Coupons in der genannten Zeit mit einem nach den Nummern geordneten Verzeichnise in unserer Hauptkasse einzurei- chen und den Betrag dafür in Empfang zu nehmen. Die nicht abgehobenrn _schon säuigLZewesenen Zinsen und Dinenden werdötltk rnugéeichr 31111 in der be- nannten eit aus eza . e er ie a un der Di- vidende ,.... 184 bleibt die 11158: Beranxemachung “ck“* S““ vorbehalfen. Berlin, den 7. Januar 1845. Die Direction drr Beriin-Frankfurirr Eisenbahn- Gesellschaft.
!,
' „ _ . , »-. ' . 1 ; - „ 1 x.“ . _.“; * * ' . , _ , ck “*** [“,“/* 'U- M“ "("'/-
“_
[163]
Berlin in der
r. 8. F WLan die
Citerarischc Anzeigen.
Das gestern angezeigte Offene Sendschreiben an den Centrai-Verein und sämmt- liche Lokal-Vereine für das Wohl der arbeitenden
wie irrthiimlich angezeigt wurde, 5 Sgr., E. S. Mittler (Stechbahn 3).
Bei Leopold Michelsen in Leipzig erschien so an allen Buchhandlungen, in Berlin bei
E, H, Schroedel“, 11. d. Linden 23,
Iagorsches Haus„ zu habe.n: “111011101008
(3011110 MäkCiZ 0117.31“,
Zénatenk 1'010na18,
1113 9018011 01102 108 11118888 01; 1113 1111113. [1181111081101] (10 ]3 170]-
1. 7111111110. Diese Memoiren haben den Vorzug einer ungeschmink- ten, den Charakter der Wahrheit in fich tragenden Dar- stellung. Niemand wird ane Theilnahme dem edlen Gefangenen in seiner Erzä Uebertreibungen, noch an Einseitgkeiten des Standpunk-
tes leidet, wie so manche ähnliche Schriften dieser Art. 1.3 80110 (10 1770111131:
B*kagm0nt ä'un 011 "kast: 11161111 [).-11“ [0 0011110 111: Zum": 117001115. Da- obige Schrift von den . „ des Hofes spricht, wird fir gewrß "111 dem größten In- teresse gelesen werden.
Im Verlage der Unterzeichneien ist erschienen und in Hirschwaldschen Buchhandlung (Ed. Aber) zu haben:
Physiologie des Nerven-Spskems, vomä „ punkte dargestellt. Spreß, e)mitischem Arzte in Frankfurt a. M. Velinpapier. Geh. Pbyfiologie im Allgeme neu eine der wi tigßen Grundlagen der Pathologie i deren fort : evtes Studium von keinem denkenden Arzte mehr,",über ehen werden darf,
[1081.]
[160]
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gischer Literatur enthalten. Abonnementspreis fürs Jahr 6 3 Thlr., vierteljährig 14 Tblr. angenommen in der Expedit freundes, Mittelstr. 40, bei allen
6" ämtern und den Unterzeichneten.
Friedrich Vieweg und Sohn.
Literarische Anzeige. Anfangs nächßen Monats erscheint das von vielen der ausgezeichnetsten Hippologen gewünschte populair-hippologische Wochenblatt, unter dem Titel: Der deutsche Pferdefreund, herauSgegeben von dem durch seine früheren hippologi- schen Arbeiten bereits hinlänglich bekannten Königl. preuß. 8 u 11 110 D. Herrn von Hochstetter. ' Dieses Wochenblatt wird das neueste und interessan- teste aus dem Gebiete der Hippologie: Wettrennen und Militair- und Feldreiterei, Zäumung und Equipagen- Wenn, populaire und operative Pferdeheilkunde, Re- monten, Pferdehandel nnd Pferdemärkte,
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Berlin, 10. Februar 1845. A. Asher & C o., Linden 20.
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3) nebst hippolo-
en Pferde-
[90 1.1
gen Flächeninhalt ,
JnveYaZiio, 421 Tsiir 92,0LOFh1r. ' “ 8 1171118. von ausm ha er,
1.6.1.8. 1 11.1.» 5 531". v. Bachvwski in Posen.
lun folgen, die weder an
[95 b] 141110010140.
1T1110 [1011111041110 111101110110,
10 “831". 1th lebenden Personen 2. 21. „ 1108111131) " 11111'011
(101111011' 211 131211111 011101011. [107 Y
= ngk. Rafirmesser, des Ausmusches von 20 Sgr., kaupt jedes [ r 1- Von 131“.- G. 21,
nie LX Thlr.
heut utage und
tenziaurrßr, errichtet so isl es namentlich die Z , ,
Eine Herrschaft von zwei Landgütern im Großher- zogthum Posen, Gnesener Kreises, von circa 5000 Mor- gut auögebaut, mit einem massiven herrschaftlichen Wohnhause, Brennerei u.
mit - einem An elde zu erkaufen. Auskunft ertheilt drr Provinzial-Landschasts-Controlleur
[(3111' - (118811811 011101'
(110 0171011 j51u'11011011 Umsatz 7011 Z- 1118 5000 11111". 11130111, 11/1111 7011 01110111 331111131011 115111101" 211 3011111111011 508110111. - 1)1'0 Uebernahme kann 113111 01101" 10110. 101131101: 0. 508011011011. -- Kur 111 1111-0110 Unt01'11'31111111ng wür] 7.11 1101011 3087111180111, 111111 wekäsn 1111008300 1111101' (1118 [(k-“nix!. 11110111§011h
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7) 173 n t :1 810 .'1118 1100 01101“: 12111 1901111711“ 8011108101], yon 1710-110111001', für 11:18 913110, 60") 111111 yokzelrngen 11011 Um. '1' ]1, [( 111 [ak ("1 8) .'1. [( 0 111 111! 111011 1'011 111070111001“, 11. 1- 0ck"" Uokgetkagon von (100 ](öm'xk. 1101811034371" 1.001). 11102011. 9) 9011 1801108 Üittcrvoort, yon 110118112310 " getragen 7011 Um. 771 111. 11 u n 8 1 ("L")- 10)1)1'01§011 1701118 0110 1.101101', x'okgelkäsku' ["-"511110111 )en 11 1.111 (1 (11011).
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12) 3. 1111311 011 , von (;;-1112 , vorgetragen 1:01! * ](611131. [1018511501111 [**-"1. 11111 rx, beslskM'. 110111 “611131. “01130711111218161' 1". € 3 n U. b 7011 ]u11113 W011"; , begleitet vom ](öm'sk- [( 2011111018101“ Um. 11. (1311 3. *“
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vollständigem Nähere
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„Abonnement beträgt: 3 Kthlk. fur 1 Jahr- 4 1111111". ,- 1 „Jahr. 8 xuylr. -- 1 „Jahr. Theiler: der. Monarchie „hne prernrhrr'hung.“ strtions -be1rhr fur den „iner Zerle des „Alls. Anzeigers 2 Sgr.
Allgemeine
Preußische Zeitung.
.Alle posi-Anjjalten des In- und „Auslandes nehmen SrßeUung arif dicses Blatt an, für Berlin dre ExpeditiZnotder Allg. preuß. et un : Friedrirbsßrkiße kkr, 72.
““47z" ' “ "' "Berlin, Sonn
' I n h a l t. er Theil.
1,1111 Berlin. Reise Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Waldemar „„ Preußen. _ Henrik Steffens +. _ Provinz Preußen. Die .'.derpest in Polen. _ Schneefall. _ Rhein-Provrnz. Katholi- Gottesdienst für die Universität Bonn. _ Eisßand des Rheins.
, che Bundesstaaten. Königreich Bayern. Verordnung „gen der Verehelichungs-Bewim ung fiirStaatödiener._ Könicheich Württembrr . Adresse der eputirten an den König, _ roß- [,xzogthum Baden. Annahme des Anleihe-Gesrves. _ Herzog- ck"*" Holstein Bevölkerung von Altona. _ Schreiben aus Dres- 1111. (Vermischtes; das frriberger Duell.) _ Schreiben aus Lübeck. (Die Reform der Vrrfaffung und des Armrnwesrns; Budget; General- xonsul von Scblözer.) „nkreickx Paris. Antrag zu Gunsten der Mitgiicder der Ehren- ngion. - Lamartine über die politische Lage. _ Vermischtes. _ Bklese aus Paris. (Kammer-Arbeitrn: Die öffentliche Abstimmung. _ Sal- mudy und die Oppofition; die Expedition gegen die La Plata-Staaten; 111 Sklaven-Emancipation.)
ßbritanien und Irland. London, Jahres-Einnahme. ederlande. Schreiben aus dem Haag. (Handelsfreiheit als ein Artikel des Fundamentalgesrses; Schuld-Konvertirung; erste Siyung der smcral-Staaten; GesrH-C'ntwürfe.)
lgien. Brüssel. Brrückfichtigung von Reclamationen des Handels- ßandes von Oßende. chweden und Norwegen. Stockholm. Schuldforderung der Stadt Stettin an die schwedische Krone. änemark. Kopenhagen. Große Kälte. -weiz. Kanton Luzern. Konferenz. _ Kanton-Genf. Jnsiruc-
tion für die Tagsayung. anien. Schreiben aus Madrid. (Die Baafeske des Generals
Nawaez.) “udien und China. London. Neueste Poß. _ Unterdrüäung (Frankfurt-Kasseler
des Mahrattcn- Aufstandes.
senbahnen. Schreiben aus Frankfurt a. M.
und Main-Neckar-Bahn.) _ Stand der nördlichen österreichischen Staats- Eisenbahn zu Anfang des Jahres 1845.
WM: und Börsen-Nachrichten. Berlin. Börse, _ Schrei- ben aus Frankfurt a. M. (Börse.)
-se-Ekizzen aus Italien. _ Sechste Trio-Soiree. _ München. Schnorr's Arbeiten im Königsbau.
Amtlicher Theil.
Sr. „11212191151Yr K'o'ni haben, Aller nädi | erubt:
Dem Major a'. D., itterr, deng RotJengAdler-Orden vitrin- sie, und dem Prinzlichen Inspektor Ritter zu Klein-Glienrcke Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen; so wie
Den seitherigen Seminar-Direktor Stiehl zum Regierungs- -- Schulrath zu ernennen.“
Uichtamtlicher Theil." I n l a n 11.
Berlin, 14. Febr. Die neuesten von St.Königl. Hoheit dem 'nzen Waldemar eingegangenen Nachrichten melden, daß der Prinz -- einer dreitägigen glücklichen Fahrt von Trinkomale auf Ceylon 24. Dezember Morgens zu Madras eingelaufen war. Auf sei- Reise durch das Innere Ceylons hatte der Prinz mehrere ihm Ehren veranstaltete Elephanten-Jagden gemacht und am 13,131- --ber den Adams-Pik, den höchsten Berg der-Insel und berühmten ddisiischrn Wallfahrtsort, bestiegen.
Berlin, 15. Febr. In Folge wiederholter Anfälle von Blut- chen starb am 1Zten d., Abends um halb sieben Uhr, an Entkräf- ** sanft und schmerzlos Henrik Steffens, nach einem fünf- xtgen Krankenlager, in dem noch nicht vollendeten 72|en Jahre “W'Lébens. Mit ihm ist wieder ein Mann geschieden, welcher, im
*“ * “""" I “ck
Reise: Skizzen aus Italien.
trol. 21. Pr. Z, 1843 Nr. 173 u. 1844 Nr. 5. 7, 16, 50, 70, 86, 102, 131, 173, 198, 199, 243, 246, 308, 311 und 814.) ck17. “ Von Rom nach Florenz; Terni; Spoleto; Assisi. “* Florenz, 31. Jan. So lange habe ich meine Mittheilun- an Sie aus eseßt, daß ich fast Bedenken trage, den abgerissrnen in wieder anzußpinnen, und auch schwerlich daran gedacht haben würde, nich,nicht die Hoffnung hegte, daß sich Zeit und Lust zur Fortseyung " Nkkse-Skizzeu nun reichlrcher finden wird, als bisher in den levtver- men Monaten. An Stoff hat es auch da niemals gefehlt, aber ein "ssksester Aufenthalt in Rom, wohin ich nun in Jahresfrist zum drit- „malerneine Schritte gelenkt hatte, rethedankrn an, die fich in flüclxngen tn mcht verfolgen lassen, und zu erschöpfenden Betrachtungen mangelte aße und Stimmung. Was an tieferen Erfahrungen Hesammelt, nc“Walti en Eindrücken gewonnen, an Material zu weiterßrei endet Be- kung außgespcichert, wird in der Heimat fich einst zum großeren Ganzen alten; auf diesen Blättern werde nur dem Augenblicke geweiht, wasnder „knbltck an leichten Gaben geboten. Daß auch er sein Recht hat, fuhlt " and mehr, als der Reisende. _ on den testen Tagen in Rom lassen Sie mich schweigen. Wer sich, “L)- von frühester Kindheit an nach jenem Boden gesehnt hat„dort |ck “ck11? Glück erträumte und irun ein Glück fand „über alle Träume“ _ akktlaßt die ewige Stadt mit dem Gefühl, daß für ihn das schönstr '"“cht iß, und daß die Lebensbahn, wie sie sich auch durch mancherlei mmungen noch hinwinden möge, ihn jest doch nur rückwärts fiihrt. '“ ne nur einen Trost, der in dieser Lage auSreicht, ihn bietet die Hoff- “* dar auf Rückkehr. Es geht eine alte Sage, daß, wer einmal aus “ ontana Trevi getrunken hat, die Sehnsucht nach Rom nie verliert, so ? ihn mit unwiderstehlicherGewalt zurückfii rt. Die Ströme der Fon- revi „ergossen sich nahe meinem Hause, ck hörte dort ihr Brausen "“"! täglich aus ihrem klaren Wasser _ (| es ein Wunder, wenn ich „ maßlsckxe Gewalt schon jest in allen Gliedern fühle und “nur mit Mühe Blick zu den Alpen richte! ; - . [Mv nicht vonRom mehr will ich Ihnen“ schreiben, sondern von der 'b'kkher, die mich über Perugia fiihrte, "nachdem ich. friiher'den Weg ima genommen hatte. 'Die Straße, die ichdkesmal nahm, is! nicht bekannt als die andere, sie ist so reich an Natur-Schönheiten, es
Yk:
._.-_....
gersterung, an der schön !! Cpqche
_ta'g den M“" Februar
_,_._._W
engen Verein mit den ersQm Geistern unserer Nation, voll edler Be-
deutscher Literatur, wie an. der
politischen Wiedergeburt unseres Vaterlandes, den thätigsien Antheil
ehabt und bis zu der Ziel geseht, als akademischer Lehrer,
lebendigsten und vielseitigsten 'selligen Verkehr, des Geistes
wesen ist, die höchsten Inter: nen Kraft zu fördern. Wie et',reich
eist
esunden wie Wenige, und di
Krankheit, welche seinem Wirken ein
als Schriftsteller," wie durch den unablässig bemüht ge- mit aller ihm verliehe- war an echter und reiner Liebe,
der schönste Schah, den er mit
wie Wenige, so hat er auch bei Zedern, der ihm niiher getreten, Liebe
m die Sphäre des geistigerrn jetzt angehört.
Provinz Preußen.
bens hinüber genommen, welcher er
, Zufolge einer Bekannfmachung der Königlichen Regierung in Königsberg beschränkt sich
die in Polen
aUSqrbrochene Rinderpeft fiir jest auf den warschauer und lubliner
1
Kreis, und zwar auf Ortschaften,
die mehr als zwanzig Meilen von
der preußischen Gränze entfernt liegen. Die von der Regierung an-
Yordneten Sicherheits-Maßregeln
werden jedoch beibehalten, bis der
erlauf der Krankheit und das Resultat der von der Nachbar-Re-
Ziermtg angestellten Untersuchungen
n der Nacht vom 10. zum 11. Januar
Kälte von _15“ R. eine ungewöh
Winter bisher sehr arm gewesen ist. Der
doch auf die Stadt und die die berliner Post sich nicht
Rhein: Provinz. Für die
bestimmter zu iibersehen ist. _ fiel in Königsberg bei einer Masse Schnee, woran der Schneefall scheint sich je-
nliche
nächste Umgegend beschränkt zu haben, ra bedeutend verspätete.
katholischen Mitglieder der Uni-
versität zu Bonn isi vom Miniserium ein akademischer Gotteödienst
bewilligt worden. 500 Rthlr. angewiesen.
Als Besoldung für den Universitäts-Prediger sind _ Am 12. J
ebruar Morgens um vier Uhr
hat sich das Ets bei Düseldors an der Neustadt abermals festgesexzt;
um neun Uhr kam es an dem wieder fest und wird des (Rheinhöhe 8 Fuß 7 über den Rhein bilden,
wegen des ungemein niedrr Zoll) wohl lange eine Brücke zur Passage wenn nicht bald gelindere
kurze Zeit in Bewegung, steht jedoch seit-
gen Wasserstan- Witterung eintritt.
Deutsche Bundesstaaten.
Königreich Bayern. Es nung über die Ertheilung der Königlichen Staatödiener erschienen,
Staatödiensie definitiv oder provisori
ist hier eine Königliche Verord-
Verehelichungs-BewiUigung für die
wonach jeder in unmittelbarem sch Angestellte verbunden ist, im
Falle der Verehelichung oder Wiederverehelichung die dienstliche Be-
willigung hierzu vorher einzuhoxeu.
Königreich Württemberg. Am 10. Februar hatte eine
Deputation der Kammer der Abgeordneten
Majestät dem Könige zu überreichen; Königliche Majestät haben uns bei Eröffnung der Stände-Vrr-
derselben die Ehre, S1". die KZniglicbe Thronrede „ w'
nebst dem Präsidenten die D'ank-Adrrsse auf sie lautet folgendermaßen:
sammlung mit Worten wohlwollender Anerkennung der erneuerten Beweise treuer Anbäerlichkeit Ihres Volkes an Höchstihre Person empfangen. Mit
Freude und ank
find dessen gewiß, br ganzes trrurs V
0er wir diese Worte
vernommen, und mit uns, wir
olf. Die tiefe Bekümmrrniß dessel-
ben in den bangen Tagen des verflossenen Jahres und sein heißes Flehen
zur Vorsehung
rung verdankt. Möge
Segen seines getreuen Majestät kündigen uns desfestungen an; ferner Zukunft ein geficherter dere durch die Vollendung eines zum neten Vertheidigungssysiems, begründet dcr hierin fich kundgebcnden Zeichen
Schuve des gemeinsamen Vaterlandes, Deutjchlands und sein Ansehen nach an
Volkes noch
stets vollständigeren Entwickelung derjenigen
T * Finden sich so viel denkwürdige Punkte a
um die Wiedergenesnng des neue laut und allgemein bekundet, wie sehr dessen ersiiUt ift, was es seinem Könige - während einer 28jähr§Jen Regie-
die göttliche Vorsehung den geliebten
den sortgrsrvien wir dürfen hieraus die Hoffnung entnehmen, Zustand Deutschlands nach außen, insbeson-
grliebten Königs hat es aufs Zh: Volk von dem Bewußtsein öni zum Ew. Königl. der Bun- daß in nicht
erhalten!
lange raschen Bau
Schuve von Süddeutschland geeig- sein werde, und wir erfreuen uns deutscher Cini keit und Kraft zum Mö : diese inigkrit die Integrität ßen 1chern und im Innern zu einer Staats - Einrichtungen führen,
1
us derselben, daß ste selten ein Rei-
ender versäumt, ich laufe daher Gefahr, Ihnen nur von, bekannter] Dingen zu berichten, was um so schlimmer scheinen möchte, da ich auch_ubrr diese nur nach oberflächlichen Eindrücken zu sprechen weiß. Aber es wird 10 von
dem Großen und Denkwürdigen nicht
nur zu eigener Befriedigung und damit
dessen eingedenk smd. Am Morgen des 28. Dezember fl
es war noch dunkel, als ich Ponte molle pasfirte;
sah ich weit um mich herum nur die
genug gesagt werden, sei es auch wir uns selbst ehren, indem wir
1 r ich aus der Porta del Popolo* h beim Anbruch des Tagez
wüste Campagna aUSgebreitet, vor
mir einzelne Höhen, aus denen der Soracte hervorragte, der mir auch den
ganzen Tag im Auge blieb. Rom drm brhagt,
So wenig der Charakter der Campagna von der ungeduldig der ewigen Stadt zueilt und sich vor
brennendem Verlangen nicht mehr zu lassen weiß, wenn er er]? die Kuppel
von S. Peter in weiter Ferne bemerkt hat,
so gut stimmt diese-ttiimmrr-
reiche Einöde zu dem Gemüthszusiande des von Rom Verbannten; denn als
ein solcher fühlt sich doch Jeder, dem d
05 Gtück zu Theil wurde, dort auf
längere Zeit verWrilen zu können. Ich weiß nicht, ob es Anderen wie mir
ergangen ist: ich mochte mich nicht noch
nicht wissen, wenn der 'leßte mit den An Geficbt entrückt war. Es war triibes
einmal 1101!) der Kuppel umsehen, en erreichbare PunktRoms meinem eiter, die Gesellschaft _ drci Jta-
liener gewöhnlichen Schlages _ bot wenig Zerstreuung dar: so konnte ich
mich ganz meiner elegischen Stimmung,
meinem Sinnen und Träumen hin-
geben. An Monteroß und Baccano knüpfen sich hiüorische Erinnerungen
(wo fehlten ste wohl auf diesem Bodrn Schmus und Elend, und kaum würd Löcher eines Blicks. Am Abend waren
!), aber sie find untergegangen in igt der Reisende diese erbärmlichezr wir in Civita Castellana, das wir
am Morgen in aller Friihe wieder verließen; ich habe daher weder die
Festung, noch die Trümmer von Falerii
Gasthof kennen lernen, in dem fich eine
weni
ausfiel, mir aber doch nicht ohne Tafe die Rede von den leyten Ereignissen
sehen können, sondern nur den Scene ereignete, die den Italienern ?nteresse war. Es war an der n Bologna, wie von denen des
Jahres 1830 in dieser Stadt: ein Modemser beschuldigte die Bologneser
unverbolen der Feigheit; da erhob sich
der Kellner, ein Bursche von etwa
14 Jahren, der bis dahin ganz ruhig seinen Dienst versehen hatte, als Bologneser zur Vrrtbridigung seiner Vaterstadt, beschuldigte den Ankläger
seiner Landoleute offen als einen Ver! das eld u behaupten.. Was haben den rei etssinn dieses Volkes zu. den
“Leptm hnab in diesen Mrnschenrin
eumder und wußte mit seiner Rede nicht die Jahrhunderte gethan, um en, aber es bleibt doch bis zu dem anke, der nicht verglimmen-wiu. .
W
1845
welcbe, indem se die geißigen und materieklen Interessen der Vöikrr brfnrdrgeu, die Staaten [1011 und blühend machen, Zu dieser Be- ziehung hqsfen wir namentlich, daß es den Bemühungen Ew. Köni - [ubm Maxesiät gelingen werde, WiederhersirUung der Pteßfrriheit 111 Deutschlapd zu bewirken und die weitere Entwickelung einer nationalen Han- drbsz 513011111 herbeizuführen, deren erste Grundlagen ganz der weisen und thaxrgrn Fursorge Ew. Königl. Majeßät zu verdanken snd. Dem Gränz- benchngungs-Bertrage mit dem Großherzogthum Baden werden wir unsere ggnze Aufmerkmmßit widmen. Mir Ew. Königl. Majestät wünschen auch wir, daß m der Emnbnhn-Angelrgenbeit gegenseitiges Vertrauen und Wohl- wollen ein Zusqmmenwirken benachbarter Staaten hrrdeifUhre, daß das hohere Erfordermß nationaler Einheit eine billige Verständigung über erwa entgegengesrßtr Sonder; Interessen erleichterc und bald aus verbesser- trn voußandr en Verbtpdungm im Innern des deutschen Vaterlandes eme, erhöhte ebrnöthangkeit in demselben hervorgehe. Ew. Königl. Ma1e|a1 fordern uns auf, uns mit einigen Gesey-Emwiirsen, drrrn Vorle- gung wir zu erwarten__hc_rben, und„br1onders mit drr Vollendung der Pfand: Jeseygebung zu beschaftrgen. WU" verkennen nicht, daß die vollständige Entwickelung unseres für die Hebung des Kredits so wichtigen nrurn Pfand- Spstems den in dieser Richtung uns angekündigten Grch-Entwmf vor- zugötvcise zur Erledigung empfiehlt. Wir wrrdrn die Gesrs-Entwürse so wie die Vorlagen über den Finanzzustand und aber die Mittel zu Dcck1nq der ordentlichen und außerordentlichen Staatsausgaben mit gewiffenhastcrü Eifer brrathrn. Mit dankbarem Anerkenntnisse habrn wir vernommen, daß tros der außerordentlichen Auögaben, wclche zu bestreiten find, fürdie nächst- folgendrn Jahre keine Steuer-Erhrbung in Aussicht steht, und wir vertrauen der Fürsorge . einer wohlwollenden Regierung, daß sie auch unter den gegenwärtigen Umständen Mittel und Wege finden wird, der Land- wirthichaft durch Vereinfachung und Milderung der Grundlastm d1ejenigrn Erleichterungen zu verschaffen, für welche fich Ew. Kdnigliche Majestät von Anfang Ihrer Regierung an auf eine für das Volk jo erfreuliche Weiye ausgesprochen haben. Nicht weniger hoffen wir durch die Erbauung und Uebernahme von Straßen in der Staats-Administration eine gekerbte Aus- :]leichuanzwischen den verschiedenen Gegenden des Landes herbeigeführt zu then. ' on einem Volke gesendet, das in Ehrfurcht, Liebe und Dankbar- keit seinem Könige treu ergeben ist, freuen wir uns, die Pfléchten zu rrfullen, welche unser Beruf uns auferlegt, wir freuen uns ihrer, denn wir iibrn fir vor einem Könige, der der treuesie Freund srinrs Volkes ist. Wir ver- harren in tiefster Ehrfurcht Ew. Königlichen Majestät untrrthänigst-rreuge- horsamste Kammer)“ Abgeordneten.“
Se. Majestät der Köni erwiederte hierauf:
„Mit Gefühlen der au1richtigen Dankbarkeit nehme Ich die er- neuerten Aeußeruygen der Kammer der Abgeordneten über die Wie- derherstruung Memer Gesundheit an; möge die göttliche Vorsehung Mtch stets m„de„n Stgnd sehen, mit allen Meinen Kräften Meinem Vaterlande ,mrtzlrch srur zu ,können. Hinsichtlich Ihrer Wünsche für dre Preßfrerhert drrUZerxschrrften _- denn für die Bücher ist sie vor- handen drr! uns _ fur dre weitere Entwickelung unserer nationalen Han- dels-Pblrtik lasse Ich den Gründen, welche sie ringegrbrn haben, Gerechtrgkrtt widerfahren; abrr unsere Bundes-Verh'altnisse geben uns die 811411qu „und, Mittel gn, unter denen ein riniger und starker Bund allem rynöglrch, ist.; nur-m diesem Sinne kann Ick handeln, und Sie krnnewdre Jesit iert Mxmrr Grundsäye zu gut, um nicht über- zeugt zu sem, „daß ck Meme eingegangenen Vrrbindlichkeiren streng zu erfüllen weiß.. Wegen Ihrer weiteren Anträge, der Landwirth- schaft durch Vereinfachung und Milderung der Grundlasten Erleich- teruzrg zu verschaffen, sehr Ich Ihren Wünschen entgegen und werde gewrß gern thun, was mit wohlhergebrachten Rechten vereinbar ist.“
„ , Großherzogthum Baden. Die Drputirten-Kammer hat 111 ihrer Sitzung am 11, Februar den von der Regierung eingebrach- ten Geseß-Vorschlag iiber eine zu negoziirende Anleihe von 14 M11]. J!. mit einigen unwesentlichen Aenderungen angenommen.
Herzogthum Holstein. Die Bevölkerung Altona's beträgt, der neuesteuZählung zufolge, 32,000 Seelen, so daß sie sich in den levten fünf Jahren um fast 4000 Seelen vermehrt hat.
„%R-„Dresven, 12. Febr. Schon glaubten wir den Winter fast 1m_Rucken zu habe:), als nach starkem Schneefall eine Käite ein- trat, dre sich gestern bis auf 20 Grad R. steigerte und heute noch
W
Als „es am gndrrcn Morgen dämmerte, waren wir bei Vorghetw, Große mittrlalterlrche Ruinen eines Kastells; die neue Zeit hat elende Huiien danebeq gebaut. Hier, wie in so unzähligen anderm italienischen Stadtrhen, spncht fich der Grgensas drr Zeiten so deutlich aus; die Men- schen sehen es glle Tage und können es mit Händen greifen, und doch glauben sie es nicht, daß der Geist sich auch im Mittelaner mächtig Und groß offenbart bat. Niemand fühlt dies weniger, als die italienischen Ge- lehrten, der großen Masse nach, obwohl src es doch am ersten wissen sollten, waß ihr Vaterland im Mirtelalter war und wie wenig Ruhm ibm die neuere Zeit geboten hat. Untersolchen Gedanken ging es abermals über den Tiber; am linken Ufer drffelbrn sieht man in malerischer Lage Magliauo, jest dic Hauptßadt und der Vischofsfiß der frisigen Sabina, die in ihren zerstreu- ten Kastrürn und einsamen Klöstern noch äußerlich ganz den Charakter des Mittelaltrrs bewahrt hat, aber freilich die Ritter fehlen in den 281th und selbst die Mönche in den Kiösterrr, die Einen wie die Anderen, lrben lieber in dem weiten Rom. In dem altberühmten Farfa find zur Verwaltung der Abtri nur zwei Benediktiner geblieben, die Anderen find zerstreut hier und dort, und der Abt selbst residirt in Rom als Kardinal-Staats-Serrrtair.
Wir fuhren iiber Ponte felice, schon lange die einzige Unterhaltung meiner Reisegrfährten, denn von hier geht seit einiger Zeit regelmäßig ein kleines Dampfschiff nach Rom, und diesen Menschen, deren Gefichtskrris über Rom, den Tiber und die Apennincn nicbt hinauögrht, ist dir bewegende Kraft des Dampfes „noch ein Wunder. Eisenbahnen und die 0111 ihnen mit Vlises- schnelle hmeilendrn Wagen haben fie noch nicht mit Augen gesehen, und was man ihnen davon erzählt, wird mit der än stlichsüßen Spannun ge- hört, welche Feenmährchen aus dem Antris der inder hervorrufen. 00 wäre „von dem heutigen Otricoli zu melden, («„daß es Elend und WWW“ ist, war alle diesen kleinen Oerter. Daß auch hrer es vor alten Zeiten ein11 anders war, zeigen die Ruinen, die ich 1edoch nicht näher betrachten konnte. Mittags waren wir in Nami, die Messe war so eben beendet, und das Volk strömte Fans der Kathedrale auf den Marktplaß, wo ein Affe seine Künste zeigte _ sonderbare Menschen, denen von der Andacht zur Kurzweil und von dieser zu jener immer nur ein Schritt ist! Nami liegt hoch über dem Thale der-anmuthigen Nera, weit schWeift der Blick über das Grbir e hin, an dem S. Geminiano und weiterhin Terni deutlich u erkennen End. Ueber die Nera, die in reißendem Laufedabinschäumt, ließ ugusrus eine mächtige Brücke schlagen, deren Trümmer noch 1131 fichtbar sind. Mittelalterliche Zuschriften, Wappen u. s. w. finden sich vielfach an den Häusern der Stadt. Die Ka- thedrale isi ein aussedehmes, aber schwaches Bauwerk, an dem=mir„n„ur "auffällig war, daß es vier Längrnschiffe bat, eine sonderbare Unregelmaßrg-
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