1845 / 62 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

t aus dem Stande der Ritterschaft nahm auf neueréYIkRU-Yzexeer: über diesen Straßenbau Bezug und hatck“? Herrn LandtaJs-Marschall, deren eme! noch abgehende offizielle :-

' Ober- räsidenten zu erwirken. therlux?" y;:rtidereenr1 FéFrdneter Piano demselben Stande erklärte, daß

' [. Re ieruu zu Düsseldorf Verhandlungen über ::1? ftbanlideern Yxegnsiandgge oggen wurden, worauf der Herr Land- tags- ar (hall erklärte, da es dem Vor henden d.“ Yusschusses überlassen bleibe, sich die nöthigen Aufschlu : und Mittheilungen zu

verschaffen' ' v Stande der ' erlas no em Ab cordneter aus em Städ'tL'eRl-kx zvur-Ergänka der erhandlungen über das Recht der Ständé-Versammlung, den edacteur der Zettun Z-Artikel zu ernen- nen eine Stelle aus dem Allerhöchsten Propo trons-Dekrete 2vzom 30 ,April 1841, worin eine gedrängte kL_Jarséellung der La'nd'tqgs- er; airdlun en und Beschlüsse, mit Vermeidung alleerpezralitaterr un Dersona ien, zur Veröffentlichung versiattet und jenes Recht unge- räumt worden. . ' Ab rdneten m die nach efol ten Bemerkungen einiger geo _ in V?xxchemf die Fassugng ßer Beschlußnahme der Versammlun “m_ der vori en Sihung, wegeYleichtdzultassung deZBZerrLerdwiet-er britschzlä; t vertreters des eor rte en von , - , FLFsungeudes Protokolls die er Srßrmg auf sich beruhen geblieben und der Herr Landtags-Marschall einige Verseßurrgen voir Ausschußl; Mit liedern bekannt gemacht hartz, wurde die Srpung, mrtVorbeha der estimmung des Tags der nachsten, geschlossen.

15. ebr. Nach Verlesung urid Genehmigun der ProtdßilliebldexzzweitenFund dritten Stvung theilt: der Herr and-

tags-Marschall der Versammlung mit: ' . , 1) ein Schreiben des Herrn Landtags-Commtssatrs, dre Wahl

' ' A s u es betreffend“ des ß2é3ntiojes§hellxicl)eiii,"(Ziessiilechnungen der'Hebammen-Lehr-Anslalt zu

Köln pro 1 42-43; . , . “tät“ [„ “t dem Etat der rheinischen Provinzial-FeuerzS„ozte ,

Y :ietkgferntxrleo Schreiben des Herrn LandtaJSJCommtssc-trs, den Verwaltungs-Bericht der Provinzial-Feuer- Sozretat pro 1843-44

betreYßnTZesgl., den Verwaltungs-Bericht der Hebammen-Lehr-Anskalt

' 1 43-44 betre end* ' zu KY)" dYogUZden Bericht dfxr Verwaltungs-Kommrssion der Irren- Heil-Ansialt zu Sie burg pro 1843-44 betreffend; 2!

7) deSgl., Geänhddes kFeichnefF'chGqutriYanken wegen uf-

ts'nierierate . ; . nahm8)etdt;;sgléudeie Rechnungen der Irren-Herl-Ansialt zu Siegburg

-43* , pro 198)4Ze6gl.,' die Rechnungen der Hebammen-Lehr-Anstalk zu Köln

-48* . . _pro 11804)2des [.', die Ctats-Enrwiirfe der Jrren-Heil-Ansialt zu Steg-

6-47* . burg 1p1r)o [Fe?gl., die'Etats-Cntwürfe der Armen-Arbetts-Anstalt zu

Brauweiler pro 1846-47; _ , * ' reiben wurden an den betreffenden Aztöschuß verwiesen, 12)d'edsees(gczlé die Urschrift des Landtags-Abschtedes des vorigen e d“ ' Land? )6 YYY Jie'Fortführung des Nordkanals betreffend;

14) desgl., Denkschrift über die Versehung der aachen-luxem- burger Bezirksstraße in die Reihe der Staatsstraßerz und der Mal: medy-St.Vither Staatsstraße in dre Neth“? der Bezirksßraßen betr.,

15) desgl., die Uebersichth der sätftdre eren-Herl-Ansialt zu

' 843 aus e rie enen o en“ . S'W-li'ngYZZrz die Nacghtxiéisung dßr fürs??? Armen-Arberts-Anstalt * ' 1843 aus es rie enen o „en; du BTYwÄexttlietlihxirlan eines SgchZibens des Herrn Qber-Yrasidenéen, die Anträge des siebenten rheinischen _Landtages, dre Einfuhrung 'der barmherzigen Schwestern von dem Orden des b. Karolus Borromaus

' r rrenan alt betreffend- , m dedieéte biiiéxilquen wßrden an die l'ietreffenden Ausschüsse ver-

wiesen. . , .“ an b eordneter aus der Ritterschaft heantragte die B: c den FxxrnAZber-Präsidenten, um„Beschlemt-igung des Spitalbaues fiir unheilbare Irren, deren,.Köln xeßt80 zirhle. Er bezog sich „auf den gestellten Antrag, daß eme Abtheilung fur solche Irren zu Steg- ' et werde. , „burg MF::T-étandere Abgeordnete unterslii ten diesen Antrag, nament- lich auch“ für die Regierungs-Bezirke eldorf und Aachen., . Der Druck der Mirtheilung des Herrn Handtale-Kommiffars m Betreff der Siegburger Anstalt wurde von emem bgeordneten aus dem Grande der Städte beantragt, worauf der Herr Landtags-Mar- schallder Kanzlei auftrag, für denselben Sorge zu tragen. Dann xvurde iioch _ der '“ in S reiben des Herrn Landtags-Nommtssars weßen , Beseärétigeder JYspekwrsstelle bei der ProvinzialzFeuer-Sozretat mit- gethéilt und an den betreffenden Aussckuß verwiesen. d' A "Hierauf wurden nachstehexrde Anfrage verlesen und an te _ us-

schüff;)v:|x;be21kl;t:ras wegen Vertretung der Stathmmerich im Kreise

" Kreis änden, , , Rees23etdxse§eichen srive en Trennung der Kreise Rees und Yursburg, - beide von einem AJgeordneten „auß dem Stande der Stadte,

3) deögleichen wegen Pre freiheit, von emem anderxn Abgeord- neten aus diesem StandeÄ Au vielserYzenliWunsch eriherlte der Herr

- a den ,utra zum ru ; „_ . , LanthTilYYiéräuge eines Zlbgßordneten aus dem namltchen Stande,

a) ein Antrag über die Unterhaltung der Skraße von Rheydt nach Dahlen aus dem Bezirks-Straßenbau-Jondx,; b) iiber die Ausführung der Straße von Roermond uber Gladbach nach Düsseldorf und Aufnahme derselben unter dre Bezirks-

ra en“ . ,

c) kin ßseriierer Antrag der Einwohner von Jüchen über den voll- ständigen Ausbau der köln-venloer Straße; . , ck]) über die PensionS-Anspriiche des Steuer- Empfangen) Dewres

zu Brii gen; * _ '

' u ebun der Gesche vom 29. Marz 1844 respektive

E) YTviIsionh derscglben unter. ständischer Mirberathung zur unab-

hä'n igen Stellan der richterlichen Behordex Z) .

1) Über reßsrei eit von den Einwohnern irlkxns, 2) Uher

Oeffe'nilichYeit der Landtags-Verhqndlungen, 3) über Ausfüh-

rung “des Geseßes vom 22. Mar 1815sz _ .

) wegen Aushebung der Censur und Erla urig eures PreßFesehes,

ß) wegen Ein übrung einer allgemeinen repräsentativen Ver assung;

1) wegen Befreiung der Presse .von aller Censur; jc) Gewährun .

e di, Dahlen und Odenkrr enz

]) F'e'erxiiiiicéxkkéity der LcrtJY-t?r Y-Berhand ungen und Bxschlgß-

' 't der e eilten n ge.

5Zäki§hkxtAnträ§e|eines anderen Angordneten aus dem Stande

eines eigenen Deputirten fiir die Städte Gladbach, .

6) über stärkere Vertretung der Städte und Landgemeinden bei vin ial- Landta e'

c) :eeug'enPrOo, ezirtlichkeir beis- Öaudtags-Ver andiuggen; ! 6) wegen Mo ificatitkmtdxs YFM“ Ms . Marz 1844 respe - ' 'd'eies:er-me* . _

e) ZY'e-YSÜMMZ des Gesesxw vom 22. Mar 1815, die Re-

prä entarion des Zolko betre end;

. “t“ . 0677-32 YÉMHZM Abgeordnrten aus dem Stande der Land- ' , tr nd: - , _ GeIetQTznenbeReÄxion der Steuer-Geseßgebung respektive an die Stelle der Mahl- und Schlachtsieuer und Klassensieuer eme

Einkommensieuer treten zu lassen;

b) Antrag auf GrundsxeueerPariKZTtwn vin en er onar : ' 7')melie1rfe?ln?rräoge Zinks Abgeordneten'aus dem Stande derStadte,

["VW-JF „auf Schuß der Baumwollen-, Wollen- und Leinen- ?) ZZZ: Yiéirixrz" “Fk.?kZXx'nMT-ß'YZF.“'ZYZLZ?§.F*§T§TY cl) YnxreargéLTTU-HSptrxdvthonn eine Virilstimmr fiir den rheinischen e) YAMZTWnZ d(xksstYtreeZZwarFres und der Censur;

zwischen den älteren und

k die Crmä i un der Kla ensieuer in der vierten Haupt-Klasse; ) den Erla Fer gMahlsteuer von Roggen, der Schlachtsieuer von Schweinefleisch und die Aufhebuzig der„Brami„1alz|euer; . über Erleichterung der Formalitäten beiAbschlteßung der Civil- Ehen; . we en der ten ischen Reichs-„Verfassung; , iibYr Abändßrunßg der Vorschrift, wona„ch nur Magistrats-Per- sonen oder Gewerbetreibende die Studie auf den Landtagen . rtreten ollen“ ]:) iii?“ die iinbedir'igte OeffZitxichkeiKt 13er Landtags-Verhandlungen; ] we en uchu zu den oizet- o en; . der )levtegAnth-gs wrßrdeb wegen Mangels der geschlichen Unterstußung nd uriick e e en. . kurzerYHZer zAntragg geines Ab eordneten quo dem Siande ,der Rat- terschaft wegen der Bezirksstraßen im „RegierungS-Beztrk Trier. . Ein anderer Abgeordneter aus diesem, Stande, als Refereni m der fraglichen An elegenbeit auf dem vorigen Landtage, gnd emen Vorwurf in dem nhalt des neuen Antrags„ welchen er iir unpar- lamentarisch erklärte, indem der Referent seme von dem Ausschusse gebilligten An chien in der Plenar-Versammlung vertrete, welche solche nach der Die us ton anzunehmen oder zu verwerfen habe. Ini vor- liegenden Falle Fei nach einem angenommeyen allgemeinen Prinzip ,fur die Bezirksstraszen des linken Rhein-Ufers „jeder emschlagende Spezial- Antrag erledigt worden. Der Vorwurf m dem erneuerte!) Antrage von Trier bedürfe also der Rektifizirung. Durch dre Erklarung des Antragsstellers, daß seine AFM vor: jedem Vorwurf:: entkerirt gewe- sen se: und er nur ein zur ersiändigun der Petition uothtges Fak- tum angeführt habe, -- hielt der Herr andtags-Marschall den an- geregten Punkt für erledigt und verwies den Antrag an deri Ausschuß. Ferner wurden verlesen und den betreffenden Ausschüssen zuge-

khk'ltz) dreiAnkkäge eines Abgeordneten aus dem Stande der Städte-

betreffßndß “pat“on der Juden*

“e manct !

[Z die Aufhebung derLMahl-dmid Schlachisteuer, und ren mit einwan *

c)1lk.',)5chvi?rauLs1intriigt! eines andeien Abgeordneten aus dem Stande

"dt , betre end . _ . beldieStAFustiiihrungffdes Gesetzes vom 22. Mar 1815, und die Preß-

freZieejxrmf erhob six ein dritter Abgeordneter aus dem Stande

“' nd ielt ol enden „Vortrag: ' der SWIFT; vo?i e angdtag zusammentrar, hande!_te es sich fur dre Provinz um ein wichtiges Gut, für dessen uugesrhmalerte Bewahrung sich die Stimmen ihrer Bewohner von allen Seiten erhoben und m vielfachen Anträgen an die Stände-Versammiung kundgabxn. Auch auf den gegenwärtigen Landtag find die Blicke der Provinz gerich- tet sie legt und ihre Wünsche vor; aber die Hauptrrchtun dieser Wiinsche ist eine andere, in das Staatsleben drr prxußtschen onar- chie tiefer eindringend, nnd gleichwohl recht eigentlich aus demer be,- sonderen Interesse der Provinz hervorgebrnd. Denn welch,“ „heil Deutschlands hat, als mit der französischen,.kiiedolutwn dre große europäische Katastrophe eintrat, den Nacht-hetl eines nur schwachen ßaatlichen Zusammenhanges mit dem, V.attrlande schwerer enrpfunden, als *die Rhein-Provinz? - Dix Rheinländer wurdrrr durch die„Ueber- macht des Feindes loögetrennt von ihrrn, Brudersramrnen; waren sie aber mit diesen durch lebenskräftige politische Insirtutronen verbunden gewesen, so würden sie nie dauernd d'er Fremdherrschaft anheimjgefal- len sein. Bald nach der Wiederbefrerung lebte dabxr am thm der Wunsch auf, mit den anderen Theilen der Monarchie diirch emejor- ganische Staatsform inniger vereinigt zu werden. , Dre Geschichte nennt uns die damals vielfach laut gewordenen Stimmen, sie ver-

allren im Laufe einer Zeit, dir den Hoffnungen der Vaterlands- ?reunde auf eine großartige Entwickelung des Staatölebens mehr und entrat. , mehrixeijirtgrfegues Leben ist jest an dem Ufer unseres Strome? erwacht, die ittlichen Güter der Menxchheit werden mehr und mehr am Volkr er- annt, und das Bewußt ein wird immer lebxndtger, daß der ohxre Werth des Daseins auf freier griffiger Entwickelung beruhr, da diese Entwickelung, daß die Bestimmung „eines Volkes nur, erreichbar :| m einem unter seiner eigenen Mitwirkung sich ayöbrldenden Recht?- zusiand. - Dieses Bewußtsein, wett enxfernt, die großen geschich :- lichen Er ebni : der Vergangenheit vernichtet) zu wollen, mmmt sie vielmehr m si auf, bildet sie um, und in seinem schaffeyden Lebens- drang strebt es, diese Elemente zu einer edleren organischen Form, zu einer höheren, durch die Entwickelungsstufe mzserer Zeit „geboteizen Ordnung zu verbinden. - Eine edle Regung tritt überall rmRhenz- lande hervor; sie ist fern von allen Leideirschasten, denn sie steht m der innigsten Verbindung mit deni Smn fiir das Gxsep, dem sieada- durch noch eine höhere Weihe giebt,. daß sie ed; an allen Gebieten des Staatslebens, vor Allem aber m der Spharr des Gedankens, geachtet wissen will. Jeder denkende Mensch, der „sem Volk Zrebt und dessen Entwickeluyg wünscht, muß ernß, aber freudig,durch dre bedeu- tungsyolle Erscheinung berührt werden, daß saft m quert Städten unserer Probinz die Bürger zusammentraten und, in ruhiger wurdrger Besprechung der höchsien Intere err ihre Antrag: an den Landrag beschlossen. Hier fielrn'die sonst ozralen Unxerschrede weg, der (EZ:; lehrte, der Kaufmann, der Handwerker, sie fühlten sich Alle 'verein g als Söhne des Vaterlandes, als es sich darum ?andeüe, für dieses, o die] an ihnen war, die Se nunxen der Kytur _herber ,fleerken, Las freie Wort: volksthiimli e eréxssung, Oeffxntltchkeix erT exi- kretung "und Aufhébjmg des rucks, „_e_r, rrpch immer auf einem her : der Vw'ölkeruirg um des Glaubens rmllen lasiet.

8)

b) ;)

Saal die Stimmen Anklang finden werden, die nach Volks-Organ am Throne, nach

von 400 ehrenwertben Bürgern. Die" Anträge sind:

bischen Verhandlungen;

2) Emancipanon der Judené

3) Einführung von Reichsßanden; . '

4) um Gewährung der freien Presse unter emem mit Zuz

der Stände zu erla enden Preßqesev' 5) um Modificrxstion der Gesinde-Ördnung vom 19. August

Provinzial- Landtagen;

den Landtagen.“

Pensions-Bewilligung an die Lehrere.

Sihung bezügliche ittheilungen, womit„geschlossen wurde.

die Tochter des verlebten Sozietäts-Direktors, v. H., wegen .

einem wa einem großen teimg7u Birrer: na einem an Licht und Reck_t gefiiipten Staa : rujxn, m Veétrauen, mei!!- Herren, lege :ck Ihnen mehrere Anfrage er S Krefeld vor, unterschrieben von der Mehrheit der Stadtrathe

1) Vollßändige Oeffentlichkeit und Veröffentlichung der land

ieh 1.7

6) um Abstimmung mit einfacher Stimmen-Mehrheit auf 7) um größere Vertretung der Städte und Landgemeinden

Dann ol ten von einem Abgeordneten der Städte„zwer Anti einer wegenfdegs Abdrucks der Anträge und Referate fur den Pr. gebrauch der Landtags-Mitglieder und der zwettx wegen Preßfrei. Ein weiterer Abgeordneter aus dem narnltchen Srande einen Antrag wegen der Gehälter der 'xhemaligen kurtrrerrschen . amten, - und einen zweiten wegeri Ruckerstattung der Kosterr . Garten-Anlage hinter dem Provinzial-Feuer-Sozietäts-Gebäude

.Na dem no ein Abgeordneter aus dem. Stande der S einen AiFrag aufchumersagung des Hausirens mtt_Musik-Zn|rum verlesen hatte, auch die weiteren Anfrage an dee betreffenden * schüsse verwiesen waren, machte der Herr „Landtagschz-rschall er auf die VeränderunZ-Ueiner Ausschuß-Dtrection und dre nachste P!

nichtamtlicl) er Theil.

Inland.

von 1 Rthlr. 20 Sgr. für die Armen unerschwinglich sei.

vinz Preußen als Folge der vorjährigen ungünstigen Witteru

des Königs die erforderlichen Mittel in reichlichem aße zur

ausgeseßt werden, daß im ljyker „Kreise den Armen die noth Hülfe iiberall nicht versagt sem Wird.

aus] Lyk zu geben. ___-.___

roviu Sachsen. , , die GPUeral-VZrsammlnng des dortigen Zwerg-Vkrems der

Adolph-Stiftung statt.

gehalten werden.

len be immt werden e. _Mit lebhafteizi Interrsse ?'?rnheerfdié VZsammlung einen ericht des Prediger Uhlich

standes in seinen Functionen.

Deutsche Bundesstaaten.-

eo er o thum Oldenbyrg. , , Verorénungß ?omz17g. Januar 1845 bestimmt das MimmUm

nahme der evangelischen Landschullehrer. Zeder evangelisch

neben freier Wohnun

von mindestens 80 Thaler Gold, .in der Marsch

' d Re el oll ein Lehrer nicht länger ais 5 YfanTssteUeg beixleideu. Die hiernach erforderlichen ulagege

nich aufzubrin en vermö en, hat der, Großherzog jährlich 1 ler Gold aus er Landes asse angewiesen.

Russland und Polen. «- St.

Glücklich wir, daß wir in solider Zeit berufen sind, für solche

. tädte, betre end: t,'Max)Siil;_er Emancfrfpation der Juden;

Wünsch": das Organ zu sein, und in dem Verkrauen, daß in diesem

Herzen des Vo! , die Erneuerung der schmerzvollen Erleb

traf die schreckirye Nachricht hier ein, die dem Kaiserhause- "

erlin, 2. März. In dem 50sien Stiick der hiesigen Vos scheri-BZeitung ist in einem Artike! ci. (].. Lyk, den 22, Februar welcher anscheinend aus einem ähnlichen nz Nr. 48 der Kön: berqer Zeitung übernommxn worden, die Bxhquytung ausge daß “mehrere 100 Scheffel Roggen aus dert Komglrcherr Magaz zu Trakehnen und Tabiau in den lyker Kreis geigngt seren, um Armen damit zu unterstüsxn, daß jedoch der dafur festgesevte *

'i!

on von ier aus für den Augenblick natürlich_ nicht ubers YR, Tit?) wie nycit jene Preisbestimmung ihre Rrxhtrgkert und w Bewandniß es damit _hat, so kann do-ch dre besitmmtx Verstehe, qegeben werden, daß die Staats-Behörden beirrts sert dcm vo Herbste ernstlich bemüht gewesen sind, zur Abhulfe der m der **

ng

etretenen oder zu besorgenden Noth, neben der erheblichen Wirksa Jer hierfiir zusammengetretenen HülfszVereme, „zrmfassende Maßri zu treffen, wozu durch die landesväterliche Fursor e Sr. Max

B !

e ellt ind. Wie im Allgemeinen der Umsicht der „Kreis- Zxxagl-gBsxhördsen und der in den bedrohten Kreisen gebildeten K "Vereine vertraut werden darf, daß sie den wirklich Nothlcrdenden Ankauf von Getraide unter entsprechenden Vedixrgungen sichern und - Befinden die unentgeltliche Verabfolgung gewabren, so darf auch «

wen

Die betre enden Provinzial-Bdhörden werden gewiß nicht men, die nähefrxe Aufklärung über die Angaben des Korresponde

Am 26. Februar fand in Ma de

u

Künftig soll dieselbe, dem Stature ge ' 6ten November dem Todestage Gusiaii Adolph's, ]edeSmal am Der Veréin hatte diesnzal iiber eme Sitmme 720 Rthlr. aus der vorjährigen Jahres-Emnahme zu verfugyn. Drittel davon geht siatutenmäß-ig 911 den Cßntral-Vyrsiand m" zig. Ueber ein Drittel dispomrt xeder Zwrrg-Yerem selbststan dies lehtere im Betrage von 240 Rrylr. erklarte die Versammlung |immig der evangelischen GemeindezuKochem air der Mosel, rmR rungs-Vezirk Trier, als Beihiilfe'zur Erbauung eines Bethauses zu den zu wollen, indem sich lebhafr dre Ueberzeugungdussprach, daßg in jener Gegend unsere evangelischen Glaubensbrüder wohl besonde Gefahr sein möchten, der Kirche verioren zu gehen. In Betrrff der wendung des drittenDrittels steht xedem Vereine dux Befugmß zuÄL' schläge zur Besiimmung desselben zu machen : allgemein wurde der

laut, sich dafür bei “dem Centrai-Vorstarrde zu verwenden, daß" dies Drittel für Kochem, um hter moglichst schnell und nachdru

v über

r“ä ri en erb -Berathun„en in Berlin und, Göttingen, den Yksl§ep§tirtZ desx Hauptvere?ns unserer„Provmz beigewohnt Die Versammlung schloß mit der Bestatigung des bisherigen *

Eine landes "

der e 3

“t ierna von Neu ahr dieses Jahres gn gx schullebrer erbäl h uiihd Garten eTjiizeljähÜicF re:,medDreJiZthNx der Gee von mindestens 100 aer o , m „er , Tiliifrdesjens 1Z-5 Thaler Gold. Ausgenommert sind gewisse „Schul, welche nach der Oertlichkeit und den son igen Verhaltnisse!) t" Schulacht die Beseßung mit einem verheiratheren Lehrer, mch zulassen. Die Inhaber dieser Anfaygssteqen, deren nichtirberz sein dürfen, sollen eine jährliche teme Drensteinnahmevoajrrfndie;

, b en * 100 Thaler Gold vom Anfange d'ests Jahres zu aebzrtxheint

lber

vo den Bewohnern der Schulachten nach Vorschrift der “- ::lrtordnnung vom 14. Januar 1836 erhoden. „Zur anerßüßuns jenißen Schulachten, deren Bewohner dre erforderlichen ZUM,-

eteröbnrg, 16. Febr. Am 24, Januar MF * bie

nis:

„ergangenen Sommers brachte. Es isi „Maus zu schildern, welche die erschütternde Bots Hauptstadt erzeugte, enn ich sgge- dqß jedes Haus amilie in ihrem eigenen Schoße von offen zu sein schien. Den erhabenen Aeltern der theuren Entf

.. hner der

eu war die

-em edlen, seid so schwer xmahlin gemacht worden. nniger Theilnahme sie dem Vater- und ein mögen, wird es ihnen, trösten, wo vielleicht in der Größe des Verlustes .achsenben Bewußtsein desselben allein Trost gefunden werden kann?

wenn was di

annten, so theuer machte, n; die köstlichsten Giiier derißlben, esundheit, wurden hier durch das reichste Geistesleben verklärt, durch

“nen ernsten er Gesinnung

„b durch dieAumöidersiehlichsie Kindlichkeit und Treue des Herzens n cm ein Kind schmückten, em Gefühle wird der große und be urch die Bildung ihrer hrendeBedeutung giebt, j: Gott ihrem Mutterschmerze bietet. er heilen, - wie sie es denn auch nicht ann!

nb Lebens.

enken an die

rn und Verwandten, ihrem x'so tief und schön würdi te, es wird Allen, res Lebens fiel, ein ewig t?

Paris,

eriellen Majorität von 24 Stimmen dauert tion mühen sich, dem Ministerium die Ueberzeugung beizu ck iroß seines Sieges als besiegt

eiche das Zo urnal d es Débats

um sich eme

-ie ist es dur

ebatre und die Ab üther hervorgebracht; und mit welcher zuversichtlichen Haltun_ auch e Journale der Opxosition jetzt noch zu prunken suchen, die mini erielle _age ist für sie eben

n, wenn das n herumdreht

ckck weiter, als eine vollkommene

riiät machen ag immerhin d herzählen,

licheResultat herauskommen: 24 Stimmen Majorität. * betrifft, sind entschlossen, iiber eine abgethane Frage nicht weiter verhandeln. Die Krisis ist vorüber und die esch'a'ften zu befassen, bei welchen das ganze Publikum betheiligt ist. wei lange Monate der Session das nicht mehr, artei nur eins.

“vollen Patriotismus ge eben. öge sie in das Detail der

ben Eintracht

cht, beseitigt Werden, ajorität die Verwaltung en eine entschieden unter

"ele sirebende,

“mite denn eiwa die Coalition,

! Stimmen h

-räsentiren gar nichts, weder einen Mann, noch einen Grundsaß, ck eine Partei, 'tät der Coalition

ochejaquelin, , faure , Herr

n Ministerium sraternisirten? Allem Anschein nach r nahe daran, ein solches Wunder

der Kammer -ande ist, die! Hälfte der M

ddemselben Element. 230 Stimmen und mit einer Majorität von alten, wer will dann im Stande sein, die Verwaltung zu leiten? politischer Bedeutung genommen, existirt die eerlag unter dem eiternden Worten des Herrn Guizot. g hat über sie entschieden. ?, ein Abschnitt der Session ist seine Peripetiecn gehabt; d sein fünfter und lehrer Akt bleiben. sich fortan darauf beschränken und der Session alle Früchte zu rauben.

kkt'gUe wird titelt werden.

nach dem Siege vereinigt bleibt, wie sie es während der Schlacht

r, wenn sie,

chihre Energie den Besitz der Gewalt gesichert. Wir zählen fest dies will. Die politische Mögen wir nun eine an niißlichen Geschäfte:: reiche Session

auf, daß sie digt, 'U- Laßt un

ajorität

' n verwalten !“

“sens diee Stellungs d

der Abstimmung. », die Kammern wiirden Éortwäbrend angeboten,

ourse zu

kn waren " s, die " en Conso ' iums “ck an undb Une meinen,

““ behaupten wolle, immer _gut daran thun, jede Kabinetsfrage

.Um ZSch1usse

«.... kksiä; en, es

1 mtr

alle in U

Welt

* ““Ins-pen,

Das genannte Blatt

hen die Majorität von ation zwar bis 1th noch kein Wort über die Frage von der

der Kammern fallen lassen, um dadurch wohl die Meinung " es ihm nicht

, gegenwärti : Se on lückli über ände im näch en “unmöglich se?" ist g ck | ,

mir unmö lich, Ihnen die oft auf die Be- und es ist kein u starker Ausdruck, Klagen wie erhallte, daß jede dem "fürchterlichen Schlage ?e- er : Mittheilung über ihren unnsehlichen Verlustckiwn eprüften Kaiser und seiner trauernden her mit wie zarter Schonung, mit wie Mutterherzen nahe etreten den Trostbedürftigen, gelungen ein, da selbst und in dem

von

ese herrliche Fürstin ihren Aeltern und Allen, die sie ehörto nicht blos dieser vergänglichen Welt

Jugend, Schönheit und dre blühendße

und iieferr Verstand, durch Wahrheit und Erhabenheit , durch eme ungewöhnliche Kraft des reinßen Willens

„Gefühle dieser höheren, ewigen Gaben, die wird der geben!?“ Vater sich aufrichten; in die-

: Geist der seltenen Frau, die edlen Töchter dem eigenen Dasein eine so die himmlische Weihe zu empfangen wissen, Ma dann die Wunde nim- Es wird das An- ihren hohen Ael- dessen zärtliche Liebe auf die ein Strahl eurer, heiliger Schmerz sein!

„Frankreich.

25. Febr. Der Streit über die Zulänglichkeit einer mini- fort. Die Or ane der Oppo- n'ngen, daß es zu betrachten habe. Die Sprache, fiihrt, zeigt indeß, daß das Ministe- solche Ueberzeugung beibringen zu lassen nicht genei t sagt: „Die mini'terielle Frage ist gelb“ . ck Za len, sie ist es auch durch den Eindruck, den die immung iiber die geheimen Fonds aus die Ge-

geliebte Fürstin, um die wir weinen, trefflichen Gemahle,

o gutentschieden, wie fiiruns. Es kann uns leickgültig Journal des Herrn Thiers die Zahlen nach a en Seiten und sie nach seinem Gefallen gruppirt; es ist das Lächerlichkeit: 24 Stimmen Ma- weder 4, noch 8, noch 16. Der Consiitutionnel die ganze Feinheit seiner Rechenkunst entfalten, hin- theilen, abziehen wie er will, immer wird ch auf das

ir, was

Zeit gekommen, sich mit den

denPortefeuille-Streitigkeiten ewidmer, als genug? Wir verlangen von der kon ervativen Sie hat einen glänzenden Beweis von ihrem ein- Möge sie nun nicht erschlaffen, erathungen mit demselben Eifer, der- So wird der [este Einwurf, den man uns der Einwurf, ob man mit 24 Stimmen fiihren könne? Ja, sobald diese 24 Stim- derselben Fahne vereinigte, nach demselben denselben Grundsaß bekennende Partei repräsentiren. selbst wenn sie eine Majorität von die Verwaltung führen? Ihre 205 Stimmen

eingehen.

ätte, noch irgend eine Idee! Wir sollten an eine Ma- lauben, wenn Herr Billault und Herr von Herr hiers und Herr Berryer, Herr Joly und Herr Odilon Barrot und Herr Dupin in einem und dem- !ind wir nicht zu sehen, anwi chen giebt es nur eine Partei, welche die Verwaltung zu fiihren im _ onservafive. Der Zahl nach vereiniSt sie in sich mehr als itglieder der Kammer, und dennoch esteht sie aus einem Wenn die konservative Partei nicht im Stande ist, 24 Stimmen zu

Jntrigue nicht mehr. Votum der Kammer, unter den nieder- Die öffentliche Mei- Was man auch sage oder

bcendigr. Das Stück hat die Sißung vom Listen war und Der ganze Ehrgeiz der , die Kammer zu läh- Dieser Plan muß Der konservativen Partei wird es gelingen, wenn

mit einem Worte, verwalten will

, nachdem sie sich und ministerielle Session ist s denen, welche uns sagen, man verwalte nicht mit 24 Stimmen, ganz einfach antworten: Wir Den Spekulanten an der Börse schien Majorität nicht ganz beruhigend; „ste meinten, es Kabinets sei noch eben so wenig fest, wie Es ist an der Börse viel die Rede aufgelöst werden. Die französischen tr'oh der Bemii ungen einiger ;)alten, und obgleich höhere otirungen der Es auch, Wer“ Mitglieder des

| f | ck24 hStimnan nÖ'cht 316 zu- e änden daran, chzurii zuzie en. ie ppo tions- das Minisierium werde, wenn es sich im Besitze der

von

ls eintra en. hieß

der Session zu-vermeiden; die Journale des Herrn

ei no fortwährend die A cht des Kabineis, keine te__Wä ler ergehen zu Yen ,und sich zurückzuziehen,

Jeinge, mit der ajorttät der gegenwärtt en «:

eber n immnng zu bleiben; es, sei aber evt offen ar, daß es Herrn Gatzot, wenn er

werde, einer neuen Adreß - e-

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!örperscbast des Landes versucht zu haben. Eines der O ane des Herrn Thiers giebt heute der Opposition Andeutungen »an.., wel- cher Weg nunmehr eiugesxhlaßen werden müsse, um den Sturz des Ministeriums Guizot herberzus hren. Die Opposition müsse sich jetzt fleißiger als je in den STM en der Kammer einfinden; sie dürfe keinen Geseh-Entwurf dur e€en lassen, ohne ihn zuvor nach allen Richtungen in erörtert zu «1 en, sie müsse dabei jede Gelegen- heit, dre si, nur irgend darbiete, ergreifen, um das Schmachvolle der auswärtigen Politik, das Iämmerlicbe und Unwürdi : der inne- ren Politik des Kabinets ans Licht zu ziehen; dur eine siete Beantragunß wohlerwogener Reformen und eine gründliche Bera- thimg derse ben müsse die Opposition die reactionairen Gelüste, die illiberalen und „engherzigen Tendenzen der ministeriellen Majorität aufs klarste gnschaultch zu machen bedacht sein; ferner müsse sie aller Orten sofort ihre Wahl-Comités organisiren, mit Hiilfe dieser Comités die Aufstellung der Listen der Wabler und der Wählbaren und die mini- |eriellen Manöver zur Einwirkung auf die Wahlen überwachen, ge- naue Kontrolle über alle VersprechunYn und Drohungen führen, welche von den oberen oder lokalen ehörden in Bezug auf die Wahlen aus ehen würden, ihre eigenen Kandidaturen allenthalben in ieder gesehliZen Weise zu fördern und zu unterstiißen und überhaupt durch alle ehrbaren Mitteldahin zu trachten, daß allerwärts die edlen (Hesinnungen zum klaren Bewußtsein gebracht wiirden.

][ Paris, 24. Febr. In der qurtmer legte der Minister des Innern, während auch die Minister des Auswärtigen, der Finanzen, der Justiz und der Marine auf ihrer Bank zugegen waren, den Geseh-Entwurf in Betreff der gehermerz Fonds vor. Das Kabinet sei vollkommen bereit, in die De- baiterr einzugehen, zu denen der GeseH-Entwurf Anlaß geben könnte. Die außerx und innere Lage biete fortwährend dieselben Bürgschaf- ten der Sicherheit, und die Regierung verlange die Annahme des Oeseh-Entwurss als einen Beweis des Vertrauens, das die Kammer tn ihre Poittik setze. Die Kammer stellt den Mini ern Akt aus über Vorlegurrg des Geseh-Enthrfs und beschließt, ck Mittwoch, den 6|en, m ihren Büreaus zu versammeln, um zur vorläufi en Be- sprechung desselben und Ernennung, der Prüfungs-KommiFsion zu schrerte„n. Der Präs i dent: „Es ist halb dreiUhr, die Kammer ist noch iiicht m hinreichender Zahl versammelt, und ich zweifle, daß Mitglieder genug erscheinen werden, um die Sihung fortzusehen.“ Nachdem man noch eine halbe Stunde vergeblich gewartet, wurde die Sivung aufgehoben. . Die Sitzung der Deputirten-Kammer wurde um 2 Uhr eroffnet. Dre Diskussion des Gesetz-Cntwurfs iiber den Staats-Rath war an der Tageéordnung. Nachdem die Wahlen des Grafen Casiellane zu Murat und des General Paixhans zu Meß ür gültig erklart und diese beiden Deputirten zugelassen waren, er ielt Herr de Fratette das Wort über den genannten Geseß-Cntwurf. Derselbe haue den beratkendm Charaktrr'des Staats-Raths aufrecht, sagt der Redner, in dieser H nsicbt billige er ihn, dagegen habe er mehrere .andere Punkte daran auszusesen. Er bezeichnet mehrere Lücken in dem s Entwurfs, der die Prozednrformen betrifft in administrativen und ßrittigen Gegenständen. Auch einige Bestimmungen iiber den ordentlichen und außerordentlichen Dienst des Staats-Raths radelt der Redner. bedauert, daß der Entwurf nicht dem darin festgesiellten Grundsaye eine

größere Auödehnun gegeben und so mit Aufrechthaltung der Jußiiutionen deren Geist auch fe gestellt habe.

Der Kabinets-Präsident verlangt das Wort behufs einer Mit- theilung der Regierung. (Tiefe Stille.) Der Minister legt vor: 1) einen Geses-Entwurs, wodurch ein usapkredit von 600,000 Fr. fiir Einschrei-

heutigen Sihung der Pairs-

brmg von Militairpmfionen eröFner werden soll; 2) einen GeseH-Entwurf fur die Aushebung der AUerSkiasse von 1845 im Jahre 1846.

, Pagßs. verlangt die Erlaubniß, eine Interpellation an die Munster des Auswarttgen und der Finanzen iiber die angekündigte Unterharrdlung eines neuen Zproc. spanischen Fonds richten zu dürfen. Wenn die Kammer seine Interpellation zulasse, so sei er bereit, ste sogleich zu stellen. Dxr Finanz-Minister: Die Kammer habe siets anerkannt, day, wznn em Mitglied die Minißer zu interpeUiren wünsche, diese erst prufrrr konnen, ob ste antworten sollen, und daß sie daher einen Aufschub verlan- gen konnen. ( ustimmung.) Da aber in diesem Falle Herr Garnier-Pagös ihn von seiner Abtcht in Kennmiß gesest habe, so sei er bereit, zu antworten, und erwarte die Entschrrdung der Kammer. Herr Garnier-Pag zs eilt nun der Tribune zu. Der Redner erinnert m tre enden Zügen an die geringe Genauig- keit .und Sdrgfalt, welche Spanien n Bezahlung seiner Schulden und Erfüllung semer Verpflichtungen zeige, wie durch die Lockungcn, welche man durch Versprechungen großer Vortheile schon bei früheren spanischen Anlehen von Madrid aus gemacht, zahlreiche französische Bürger sich haben bethö- ren lassen , ihr Geld kerzugeben, das sie wohl nie wieder erhalten würden; wie die neu an?ekiind gte Unterhandlung offenbar nur eine neue Falle sei, um Leichtgläub ge anzuiocken und die

gehen. Die Worte des Redners, dcr nien die Lage der Din druck zu machen, um

Herr Garnier-

franzöfischen Gläubiger zu hinter- durch längeren Aufenthalt in Spa- : dort genau kennen gelernt, scheinen großen Ein- o mehr, als fie mit eben so viel Wärme, als im Tone der innigßen Ueberzeugung, bei welcher der Partei-Standpunkt in kei- nen Betracht kommt, gesprochen werden. Er spricht noch in dem Augen- blick, wo ich die Siyung verlasse.

In der heutigen Sitzung hat auch Herr von Rémusat seinen Antrag in Betreff der Inkompatibilitäten, fast in derselben Form, wie er ihn schon vor zwei Jahren gestelit harre, wieder auf das Biireau des Präsidenten niedergelegt. Vor der öffentlichen Sißung war die Kammer in ihren Büreaus versammelt gewesen, wo sie mehrere Ge- sey-Entwiirfe prüfte und die Kommissionen dafiir ernannte, darunter für die in Betreff der alten Mitglieder der Ehren-Legion, die vor dem 6. April 1814 ernannt wurden und nun einen jährlichen Gehalt von 100 Fr. audgesetzt erhalten sollen. Es kam dariiber zu einiger Erörterung, wobei sich im Allgemeinen große Theilnahme für die LaFelbder alten Legionaire zeigte, auch der Großstegelbcwahrer theilt die e e.

Großbritanien und Irland.

London, 24. Febr. Ihre Majestät die Königin und Prinz Albrecht sind von Brighton nach der Stadt zurückgekehrt. Wie die Gazette anzeigt, wird die Königin im nächsten Monate bis zum 19ten mehrere Levers halten und der Hof sich alsdann nach Wind- sor wieder begeben, um die Oster-Ferten dort zuzubringen.

Ihre Köni liche Hoheit die verwittwete Frau Großherzogin Stephanie von aden ist hier zum Besuche bei dem Herzoge von Hamilton eingetroffen, dessen Sohn, Marquis von Douglas, bekannt- licxhlrxrirstder dritten Tochter der Großherzogin, Prinzessin Marie, ver- m t .

Das General-Postamt macht bekannt, daß vom 1. März für alle Briefe, die mit der Ueberlaudpost nach" östlich von Kalkutta gele- Zenen Pläßen gehen oder von dorther kommen, ein Mehrporio von

Pence erhoben werden soll; für ein elne Zeitungsnummern soll dies Mehrporto 'auf derselben Route 2 5JJence betragen. Die nämliche Porto-Erhb'hung tritt auch für Briefe und Zeitungen ein, welche aus indischen Häfen nach Mauritius, dem Kap der guten Hoffnunlg, Bour- bon oder Mada aékar abgeschickt werden oder von dorther ommen. Das Eisen ahn-Departement des Handels-Miniskeriums h-at wix- der über eine Anzahl Eisenbahnpläne seine Entscheidung veröffentlicht“ m Bezug auf vier beabsichtigte Bahnen in Irland lautet die Enksibei- dung derselben nur fiir eine giinstig, nämlich für die Bahn von Du- blin nach Galway.

ohne. es zuvor mit riner Appellation an die Wahl-

mehren. Nach dem leyten Wochenberi t arte die una me d el- ben 159,484 Pfd. Stekl. betra en, socb dahß er sich 3im &cksz _ _ Der Noten-Umlauf der Bank gegenwart! 28632295 Pfd. Sterl, , en nxuesien achrrchten aus Argypten zufolge, hat der Vice- Köm endlich den englischen Ingenieur Galloway beau tragt, die län enWorfene und schon so vielseitig besprochene Ei enbahn von Ka im nach Suez zur Ausführung zu bringen. Rach Vollendung der Bahn wird man in drei Stunden den ganzen Weg (80 engli che Meilen) mit Bequemlichkeit und Sicherheit zurücklegen können. an hofft, dieses nützliche und riesenhaft: Werk in drei Jahren vollendet und dem Gebrauch übergeben zu sehen.

5 ck w e r ;.

Kanton ü'rich. Am 24. Februar fand die ersie Sihung der außerordentlichen Tagsatzung in Zürich statt. Vormittags 9 Uhr traten die Ehren-Gesandtschasten auf dem Rathhause zusammen. Die verlesewewKredit-“ve werden als richtig anerkannt, nur bei dem der waadtlandtschen Gesandtschaft erhebt sich ein Anstand, wiewohl daHelbe am 1Zten d.:M.„vopi Präsidenten und Secretair des damaligen ro- ßen Rathes m ublicher Form ausgestellt ist, mit der auSdrücklichen Bestimmung, daß Allem, was die waadtländisrhe Gesandtschaft im Namen des Stgndes Waadt vorbringen werde, voller Glaube beizu- messktx set. „Dt? Gesandtschaft von Luzern (Herr Siegwart-Miiller) sucht ihre. Enisprache auf folgxndx Weise zu begründen: Es ist eine diirch Mittheilung der yrovrsorxschen Regierung von Waadt er- hartete Thatxarhe, daß eme Volks-Versammlung in Lausanne am 14an und 10ten d. M. den Großen Rath daselbst, so wie mehrere Artikel der Verfassung, aufgelöst hat. Die Ta sahung ist nicht da, um Verfassungö-VerleßurRen zu genehmi en. P?it dem Bestand des waadtländischen Großen athes hört au die Gesandtschaft de elben auf., Luzern beruft sich auf die im vorörtlichen Kreisschreiben ereits erwähnten Antecedentien und trägt daher darauf an, daß die waadt- limdische Gesandtschaft von der Tagsatzung ausgeschlossen werde, bis sie von einer verfassungSmäßi en Behörde bestellt sei. Waadt (Herr Drüey) erwiedert, man mii e unterscheiden zwischen einem Kreditiv und der Instruction. Der Wille der neuen Behörde sei mit demjenigen der alten identisch. Fiir den Au chluß einer in dieser Weise, formel! und materiell vollständig beglaubigten Gesandtschaft lasse sich kein Vorgang anführen. Schwyz wurde im Jahr 1838 ausgeschlossen, weil der Souverain, die Landes-Gemeinde, vor der Wahl der Gesandt- schaft aufgelöst war. Waadt hat dem Bundes-Vertrag zufolge das Recht, in der Tagsaßung vertreten zu sein; entweder muß die Tag- saßung den abgedankten Staats-Rath und den aufgelösten Großen Rath wieder herstellen, oder die waadtländische Gesandtschaft zulassen. Die provisorische Regierung der Waadt ist in der That weniger eine Fiction als manche andere Regierung in der Schweiz. sämmtliche Gesandtschaften sich für und gegen die Zulassung aus e- sprochen, werden die Verhandlungen auf den folgenden Tag verscF - ben. Das Präsidium macht in Bezug auf die Tagesordnung den Vorschlag, die Jesuitenfrage zuerst zu behandeln.

In der zweiten Sivung am 25. Februar wurde die Gesandtschaft des Kantons Waadt mit 1235 Stimmen anerkannt und zugelassen; dagegen stimmten Uri, Unterwalden, Zug, St. Gallen, Wallis, Neu- chatel, Freiburg, Schwyz und Luzern.

Spanien.-

H Ykadrid, 18. Febr. Die geistige Sihung des Kon resses war höchst merkwürdig. Gleich zu An ang verlas der Finanz"- ini-

15,308,067 Pfd. Sterl. heraus elite. beträY

ster folgenden Gesey-Entwurs: Einziger Artikel. Die Güter der Weltgeisilichkeir, die noch nicht verkauft sind und deren Verkauf durch das Königliche Dekret vom 26. Juli 1844 suspendirt wurde, werden derselben Geistlichkeit zurückgegeben. Madrid, den 17. Februar 1845. Uriterz. Alejandro Mon.“ Diesem Geseß-Entwurf ist eine lange Einxertung vorausgeschickt, auf die ich weiter unten zurückkommen wer e.

Der Deputirte Don Rufino Garcia Carrasco (Bruder des vormaligen Finanz-Minisiers, Grafen von Santa Olalla) ver- langte_darauf die Maßregeln zu erfahren, welche die Regierung ge- en die zahlre„rcken,Geisilichen ergriffen hätte, die von der Kanzel

““ National-Güter und die Einrichtungen

, erwünsckungen schlenderten. Man ginge, behauptete er, _emer schlimmeren Reaction, als der von 1823, ent- gegen, der er _srch mit jeder Art von Waffen widersehen werde. Die libxrale Partei werde von der absolutistischen an egriffen, ein neuer Bürgerkrieg werde ausbrechen und jene bis an den Tod kämpfen. Mgdrid wimmle von Geistlichen, die nicht befugt wären, hier zu ver- wxilen, und die absolrrtistische Presse enthalte von Geistlichen unter- Ftchdj'ette Aktenstiicke, dre noch aufrührerischerer Natur wären, als jene

re tg en.

General Narvaez erklärte, die Regierung nehme ihre Rick)“- iung, rnit Vermeiduxrg der auf beiden Seiten stehenden Klippen, _aus das Ziel der Befestigung der Institutionen zu, sich ckck so fern vort der Anarchie und Revolution, als von dem Despotiömus und den dummen und unvernünftigen Reactionen haltend. Sie werde das Ei- genrhum aller Spanier vertheidigen und jedes Eigent um, das unter dem Schuße der Gesche erworben wurde, für rechtmä t“ und unver- letzlich anerkennen. Man brauche sich nicht vor einem Ministerwechsel zu fürchten. „Die Minister werden ihre Pläpe nur dann verlassen, wenn die Königin ihnen ihr Vertrauen entzieht, wenn die Cortes ihnen das ihrige nicht länger zugestehen, oder falls unter den Mit liedern des Kabinets nicht die zur Ausführung ihres Programms erfrir etliche Uebereinstimmung herrscht. Ich erkläre aber im Namen meiner Amts- genossen und in dem meinigen, daß wir über alle Fra en [eicher An- sicht sind, daß wir eins und dasselbe wollen, daß wir ur die Bande der innigsten und herzlichsten Freundschaft vereint“ t sind und einen Ehrenpunkt daraus kgemacht haben, dasselbe Schick al zu erleiden oder das begonnene Wer zu volienden, oder an demselben Tage, ur [el- ben Stunde, aus derselben an demselben Aktenstücke zu verzei neu en Veranlassung unserßPoslen zu verlaéxsen.“ Der General dankte dem Kon resse für daß brsher bewiesene 'utrauen und erklärte sich u der Ver chxrrrng exmachd _t, daß die Königin mit dem politischen ystem der Munster uberxtn imme. Daneben zähle die Regierung auf die Mehrzahl der Nation, die Mitwirkung der Behörden und insbesondere aus die" Treue des Heeres. „Königin, öffentliche Ordnung und Frei- heit warx der Wahlspruch der Minister. Sie kennten die Pläne der Yerschworer m diesem oder jenem Sinne, hielten aber die Angaben uber aufrührerische Predigten für übertrieben.

Beifall folgte dieser Rede. Man gewahrte mit Ueberraschung, daß es dem General Narvaez darum zu thun war, die al! encein- Ansichk, als ob er verschiedene seiner Amtsgenossen aus dem abinet zu verdrängen suche, zu beseirtgen. Die Einen ziehen aus diés'em Umstande den Schluß, daß selbst der General nur in emxr fesken, kei; nen Angriffspunkt darbietenden Haltung, das Mittel erblicke, das sk? zusammenzrehende Ungewitter zu beschwören. Andere vermuthen, da

die Amtsgenossen des Generals in ihm nicht lä?“ den unent-

behrlichen Mann erblicken, sondern darauf rechnen, da die Ruhe des

Landes, auch 'mit Beseitigung der bisherigen militair chen Maßregeln,

Die Bank von England fährt fort, ihren Baarvorraih'zu ver."

nicht werde unterbrochen werden. Aus diesem Grunde hätten sie den