lebt, “besonders begehrt waren Friedritb-Wilhelms-Norbbahn, Ludwig- Oesterreichische Monarchie.
Wien, 19. März. Ein heut erschienenes Hofkanzlei-Dekret
verordnet mit Beziehung auf die früheren Bestimmungen in Betreff
d Titulatur ber mediaiificten deutschen Jii , daß den Chefs, der [';de Linien der Jütsien Sthöubur und meu-tiichen fünf Linien der Fütsien Salm die Titulatur „ urchlaucht“ gebührt.
Russland und polen.
St. eteröbur 21. März. Einem Kaiserlichen Befehl vom 4ten qusolge, svlßt; alle auf_unbe|immtx,n Urlaub entlassenen Militairs niederen Grades, welcbe m- Kton-Dotfern zu Domauixn- Amts-Schulzen, Dorf-Aeltesiem Schreibern nnd Forßwéichtern erwahlt worden sind, in dem Falle nicht zu Dieyst-Uebyngen einberufen wer- den, wenn ße ihr 20|es Diensijghr bereits zurückgelegt haben.
MitRucksicht darauf, daß die neuvxrordnete Rekruten-Aubhebung zu einer ungewöhnlichen Zeit bewerksielltgt werden soll, wo viele der Rekrutenpslichtigen mit Pässen aus _ ihren Wohnoxten entlassen find und sich daher nicht zur gehörigen Zeit ste_llen kbnnxn, haben Se. Majestät esiattet, daß die .fiir abwesende thnsipfltchttge eingestellten Ersas-Re uten binnen Monatsfrist gegen diejenigen ausselösi werdeii können, welche, durch die Reihenfolge verpflichtet, wegen Abwesenheit nicht zur gehörigen Zeit auöge oben werden konnten. „
Bisher wurden alle zu ekruten abgegebene Landstreccher und Verbrecher zur vorläufigen Prüfung und Correction den Festungs-Ar- restanten-Compagnieen übergeben und die Festungen dadurch mit Ver- brechern überfüllt. Aus der Entlassung solcher Arresianten, nach “Ab- lauf der für sie bestimmten Arbeitszeit, in die Armee, ohne cßehbrzge Prüfung und Ueberzeugung von ihrer Besserung, gingen na _iheiltge Folgen für die Truppen hervor. Zur Beseiti ung dieser Mißstande
aben Se. Maj. der Kaiser unter Anderem beYohlen, in Zukunft v_on xolchen zu Rekruten abgegebenen Landsireichern und Verbrechern dte- jenigen, welche ein Alter von 17 bis 24 Jahren exreicht haben, zur Prüfung in die bei den Garnison- und Linien-Batatllonen ernchtetxn Corrections-Abtheiluu en zu senden, die über 25 Jahre alten, wie bisher, den Festungs- rresianten-Compagnieen zu übergeben undjnur alsdann, wenn die Chefs dieser Compagnieen unter ihrer persönliche): Verantwortlichkeii bezeugen, daß sie zuverlässiger Führung und windig sind, in den Reihen der Armee zu dienen, in die inneren Garxnsoxt- und in die Linien-Bataillone, so wie auch in die Garnison-Amliene, in [chien jedoch nicht mehr als einen Mann aus je 25 Artillertsien, die zu Arbeiten untauglichen Militair-Arresianien aber, noch“vor Ab- lauf der für sie bestimmten Arbeitszeit, in die Civil-Arresianten-Com- pagnieen zu verseßen oder nach Sibirien zur Ansiedelung zu schicken.
Unterm 21. Januar ist von St. Majestät ein im Unterrichts- .Minisierium entworfenes und im Reichs-Rathe durchgesehenes Regle- ment über die Pensionirung und Unterstühung der Elementar-Lehrer bestätigt worden. Es soilen danach den im aktiven Dienste stehenden Lehrern der Pfarr-, Stadi-, Elementar- und Lancaßerschen Schulen, der vorbereitenden Klassen bei Gymnasien, der Kreisschulen und über- haupt aller vom Unterrichts-Minixerium reßortirenden, im Range den Pfarrschulen gleichsiehenden ebr - An alten, so wie ihren Familien, aus dem dazu im" Ministerium gebildeten besonde- ren Pensions - Fonds und den dazufiießenden Gehalts - Ab- zügen dieser Lehrer bestimmte Pensionen und unter Umsiän- den auch einmalige Untersiiißun en ertheilt werden. Nur obri - keitlich attestixter tadelloser Dien giebt Anspruch darauf. Diriger Anspruch erstreckt sich auch auf Religionslehrer geistlichen Standes und deren" Familien, abgesehen von der Versorgung, welche dieselben vom geistlichen Ressort erhalten; jedoch werden an Lester: solche Pensionen und Unterstiißungen nur mit Genehmigung ihrer geistlichen Obrigkeit bewilligt. thanige Dienstjahre in anderen Verwaltungszweigen oder im Militair werden beim Eintritte in das Lehrsach nach einer Ver-
leichung der in beiden Ressorts zur Erlangung voller Pensionen be- äimmten Termine angerechnet. Dieser Termin beträgt im Lehrfach 25 Jahre; von Jahren, die in Civil- oder Militairdienst, wo der Pensionirungs-Termin 35 Jahre i|, zaZebracht sind, sollen nun 7 als 5 im Lehrfach zählen. Eine solche erechnung findet aber nur dann statt, wenn der Dienst in lehierem Fach wenigstens 10 Jahre edauert hat; sonst geschieht dieselbe etrennt nach den in den ver- pchiedenen Dienstzweigen geltenden Vor christen.
In dem Jahresbericht der russisch-amerikanischen Compagnie über ihre Operationen von 1843 befinden sich folgende Mittheilungen hin- sichtlich der Verhältnisse zu den Eingeborenen der Länder, die der Schauplav des Handels-Betriebes jener Gesellschaft sind: „Unsere freundschaftlichen Beziehungen zu den unabhängigen Eingeborenen waren nicht nur nirgends gestört, sondern konnten im Gegentheil, Dank den weisen Maßregeln der Kolonial-Behörde, noch weiter aus- gedehnt werden. Besonders ist das Zevige Benehmen der Koloschen, dieser einfi so feindseligen und unvers'o'hnl chen Nachbaren unserer Niederlas- sungen, zu rühmen. Nachdem sie endlich zu der Ueberzeugung gekommen sind, daß unsere Nachbarschaft ihnen niißlich und heilbringend [|, halten sie die Russen für ihre Freunde und Wohlthäter und sind nun selb| be- for 1, ihren Handel mit der Compagnie _zu erweitern. Selbst der Bchhluß, ihnen nicht mehr starke Getränke zu verkaufen, hat ihrer guten StimmungYJe en uns keinen Eintrag gethan, theils auch mit darum, weil diese aZregel zu [eicher Zeit in den russischen und englischen Besitzungen, nach Ueberein unft mit der Hudsonsbay-Compa nie, in Aus- fiihrung gebracht wurde. Durch die Annahme dieser aßrcgel ha- ben beide Compagnieen allerdings sich eines iibrigens ziemlich unk sicheren Theils ihrer Einnahmen begeben, auf der anderen Seite, aber isi nicht zu übersehen, daß sie dadurch einen soliden Grund zur Veredelung der Sitten und Erhöhung der physischen Beschaffenheit der ihnen anver- trauten Völker gelegt und sich damit einKapital gebildethaben, welches zu seiner Zeit die momentane Einbuße mit reichlichen Zinsen ersehen wird. Unter den in der Nachbarschaft von Neu-Archangel wohnen- den .Koloschen haben 200 die christliche Religion angenommen und sind uns von großer Hiilfe, da sie, ihrer nationalen Nei ung zur Arbeitsamkeit folgend, |ck gern für den ihnen gebotenen agelohn bei den nöthigen_ Bauten und Arbeiten anxellen lassen. Einen ande- ren Nutzen gewähren-sie uns dqdurch, da sie den Markt von Neu- Archangel reichlich nut Lebenömttteln und Brennholz versehen, wo- durch die Theurung an diesem Orte sehr gemindert und auch die Behörde in Stand geseßt wird, den Koionial-Beamien und Dienern manche Erleichterung zu verschaffen.“
annkreich.
Paris, 23. Miirz. Eine am _16. Februar zwischen Frankreich und Toskana ab eschiossene Schifffahrts-Convention siipulirteine egen- seitige und voll änbtge Befreiung von allen zum Beßeu des taats erhobenen SchifffahrtS-Abgaben für Fahrzeuge beider Länder, welche nothgedrungen in einen der beiderseitigen Häfen einlaufen und dort verweilen, ohne Handengeschäfte zu betreiben.
Der Erzbischof von Paris haz sich in einer Broschüre gegen die Mißbrguchs-Erklärungen von Seiten des Staais-Raths m Bezug auf Handlungen des Klerus auögesprochen, denn solche Erklärungen hätten und könnten kein Resultat haben.
Die Gazette des Tribunaux spricht ihre Verwunderung
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darüber aus, beman den jest der Pairs-Kunuer vorliegenden Ge- F'Zténstswuks Dnuskbo »: t 3 ck- lmhzem d E
ie acer ' Lenau nun ui g' "g ie in- führun von Geßndebüchern Ugeshcblagen habe. Warum, wird ge- agt, Folke det Ditnsibote, der im Innern der Familie lebe, nicht zgr
onvusuug gehöriger Attesie über seinen früheren Dienft und sem Betragen genöthigt sein, da man den Arbeiter dieser Verpflichtung unterwerse. Paris allein zähle 100,000 Dienßboieu, wovon ein gro- ßer Theil auf die bloße Empfehluu der 600 Vermieihnngs-Büre'ans m Dien genommen würdxn, und ehr un leiches Vertrauen verdien- ten. or der Revolution habe es eine efinde-Ordnung gegeben, diese aber so wie die Dekrete, welche die Revolution an deren Stelle gesest, seien außer Gebrauch gekommen, und die Behörde habe jeht kein Mittel, die Bürger über die Moralität der von ihnen gemiethe- ten Dienstboteu zu unterrichten. Im Jahre 1810 sei eine Art von Ueberwachung versucht worden, indem ein Dekret verordnet habe, daß die Dienßboten, so oft sie ibreSteUe wechselten, bei Strafe einer achttägigen bis dreimonatlichen Cinspermng auf der Polizei-Präfektur sich melden und sich daselbst einen Schein ausstellen lassen sollten; die Behörde habe aber nicht auf Ausfühmn dieset Mnßre"el ? halten und auch keine andere an deren Stele gefrbt. 'S ließ ich wird die reußische Gesinde-Ordnung als Muster empfohlen.
Pro essor Ampére vom Collége de France, der vom Minister des öffentlichen Untrrrichis einen Urlaub erhalten hat, um eine Reise nach Aegypten zu machen, beri tet dem Minister unterm 9. Januar aus Keneh iiber die Ergebnisse einer ersten Forschungen. Der heu- tige Moniteur theilt diesen Bericht vollständig mit; er beginnt mit dem Museum von Marseille, geht dann zu denen von Rom und Nea- pel iiber, die in'denselben enthaltenen ägyptischenAlterthümer betrach- tend, enthält ferner einige Bemerkungen über die noch erhaltenen al- ten Denkmäler zu Alexandrien und Heliopolis, so wie über die Samm- lungen von Klot Bey und Doktor Abbot zu Kahira, und kommt erst
egen den Schluß auf die Pyramiden von Gizeh und die bortigen
Zönigsgräber. Die Hauptforschungen dieses Gelehrten sollten erst da beginnen, wo er bei Absendung semes Berichts eben angelangt war, im Angesicht von Dendera und der ersten ägyptischen Tempel, die man den Nil aufwärts, etwa 120 Lieues vom Meere, antrifft, Den Denkmälern, welche sich von dort bis zum zweiten Katarakie erstrecken, als den beträchtlichsten und interessantesien, will Herr Ampére seine nächßen Berichte widmen. '
Cin Journal behauptet heute, das Ministerium, welches kein anderes Mittel sehe, sich zu halten, habe beschlossen, die Kammern aufzulösen, zuvor aber selbst einen Geseß-Entwurf zur Konvertirung ber" 5proz. Rente vorzulegen, um sich dadurch in den Wahl-Koliegien die Majorität der Stimmen zu sichern.
Großbritanien und Irland.
London, 22. März. Vor eini en Tagen überreichte die lon- doner Gesellschaft zur Bekehrung der Juden dem Minister der aus- wärtigen Angelegenheiten, Lord Aberdeen, eine Bitischrist, worin der- selbe ersucht wird, dem britischen Gesandten zu KonsiantinopelJnsiruc- tionen zu ertheilen, um von der Pforte einen Ferman zur Vollendung der protesiantischen von der Gesellschaft auf dem Berge Zion in Ze- rusalem angesan enrn Kirche zu verlan en. Das Memorial war vom Erzbischof von anierbury, dem Bis of von London und anderen Würdenträgern der Kirche und iiber 15,000 Laien unterzeichnet. Lord Aberdeen giebt Hoffnung, daß der Jerman bald erfolgen werde, und versprach auch, sich dahin zu verwenden, daß der protestantische Vi- schof in Jerusalem von der Pforte anerkannt würde.
Die Portlandvase ist durch den Künstler Herrn Doubleday voll- ständig wiederhergesiellt und zur Ansicht des Publikums ausgestellt. Sie trägt keine Spur ihrer Zerstörung.
Die Mißsiimmung des Publikums gegen die Behandlung der Wagenzüge dritter Klasse auf den Eisenbahnen hat sich dieser Tage noch dadurch gesteigert, "daß ein Mann auf einem solchen offenen Wagen zwischen Bristol und Bath erfroren ist. Bei der Todienschau fügte die Jury ihrem Verdikt eine Aufforderung an die Eisenbahn- Gesellschaft hinzu, den Waggons zweiter und dritter Klasse eine an- dere Einrichtung zu geben.
)( London, 22. März. So eben hat ein Buch die Presse verla en, das schon vor seinem Erscheinen in den höchßen politischen Cirken London's großes Interesse erregte und das in sehr bedeu- tungsvoller Beziehun zu den irländischen Maßregeln sieht, die nach Ostern vor das Par ament gebracht werden sollen. Es führt den Titel: „Die ehemalige und jepige Politik En lands gegen Irland.“) Der Verfasser ist weder Whig noch Tory, kFondern ein Mann von edlen Gesinnungen und großer Welterfahrung, der bei einer hohen amtlichen Stellung das Vertrauen aller Parteien genießt, ohne mit einer ausschließlich in enger politischer Verbindung zu sichen. Solch ein Mann ist Einer von den Wenigen, welche freimüthi aussprechen können, was Andere nur denken diirfen, so lange der Lugenblick des Handelns noch nicht erschienen ist. Selbst in England, wo politische Ansichten und Crei nisse ein viel stärkere; Bestreben nach einer prak- tischen als theoretißchen Form haben, wird der Einfluß spekulativer Politiker nicht verkannt, wenn er auf wahre Thatsachen sich siüht, und ungeschwächt durcb Parteiriicksichten dasteht. Dies ist der Charakter der Schrift, auf welche ich hier Ihre Aufmerksamkeit richten will.
Der Grundgedanke des Buches, welcher erörtert und “erwiesen werden soll, geht dahin, daß eine neue katholische Frage jeßt und für immer die ganze soziale Lage Irlands durchdringt, und es eine der dringendsien Pflichten englischer Staatsmänner sein muß, diese Frage zu lösen. Nach einer gedrän ten aber sehr klaren historischen Ueber- sicht der kirchlichen und politiähen Verhältnisse Irlands in ihren Be- ziehungen zu England, in welcher die allmälige Abschaffung der Straf- gese e gegen die Katholiken nachgewiesen wird, zeigt der Verfasser, dur welche beklagenswerthen Mißversiändnisse die Wohlfahrt der Katholiken-Emancipation im Jahre 1825 verweigert wurde, als die- selbe von einer vollständigen und endlichen Uebereinkunft mit der Kirche Roms hätte begleitet werden- können, und wie eben so diese Emancipation im Jahre 1828 ohne alle Bedingungen und Vorkeh- rungen'gewährt oder vielmehr abgedrungen ward. England blieb plöxlich bei der Alternative siehen, entweder die römische Kirche zu pro kribiren oder in vollem Maße anzuexkennen, weni stens in Irland, denn in den Kolonieen ist es anders; und in dieser tellun befindet man Lcd noch 5Jegenwärtig und schwankt. Die Zeit zurVersö nung mit der r mischen irche hat man vorübergehen lassen, und wenn jetzt der Versuch dazu gemacht wird, so geschickt dies bei offenbaren: Wider- x'teben von Seiten emed bethörten Vol es und einer aufsässigen Prie-
erschast. Dessenun eacbtet muß der Versuch emacht werden. Die Königin von Engian ist so gut eine große kaißolische wie protestan- tische Macht; sie herrscht über 10 Millionen katholischer Unterthanen, welche gegenwärtig aller bürgerlichen Rechte dér Briten theilYaftig End, und es ist eme auffallende und sonderbare Anomalie, an eine attnäckige Ableugnung des Daseins einer solchen religiösen Gemeinde
als einer konxituirten Kirche zu bestehen. Möge Großbritanien
deshalb zuer den Papst durch die Besiellung eines Mini- sier-Residentm in Rom anerkennen; mögen die diplomatischen
*) “l'be xm: am] ymem policy oi" [Inzlancl easaräs lrelanä.
Geschäfte, welche je 1 heimlicherU-eise die britisthe Gesandts. , o en betrieben werden; Universitäten m Irland aus freigebige Weis r die angemessene Erhaltung der römisch- „ möge man endlich die Vetmächtm „ n-endung bringen und vor allen Dingen »“ ' eachmäßige Dotation ber ka ..,-;“ rland zu gewähren, wie es
mögen die ka
die Arbeitsbücher der Handwukr "Ü“ “ck auf itt a a . MM chene und „
legt werden; uodehnung zur A
: protestantisÖo Kanada, auf Trinidad, Malta u englischen „Krone geschieht.
Dies sind die dieses merkwürdi schwer zu be liegt ihre pol men diese Vorschlä je 1 beabsichtigten ngt von den es über die Bigotterie und die arüber zu urthealen, wäre
11 Kirche in „ _. nd m v:elen anderen Bessungei pub „my Mord in das Geb tt eines mhi en Ra,:m'xnagen, eine
Schlußfolgerungen und all emeinen G „. Sie sind weder ehr neu, 11 ierig in der Ausfühtung, u
Bis zu einem e mit den von der Regie aßregeln überein, aber ihre wett Fortschritten ab, welche in England die alten Vorurth voreilig, obschon es so lange über Irland schwebten, und selbst die jetzige Generation noch die Er Hoffnungen erleben kam als die, welche Männer wie dieses Landes sich Kräfte w wärtigen Schrift.
en Buches.
grei en, aber schw itische Wichtigkeit. gewissen Maß: - g Sir R. x'
die Wolken, Welche
1 -* freilich durch a O'Connell anwenden - sobald der“ idmen, wie die des Verfassers der g.,
o e l g t e n. l, 24. März. Der Vorschla treff der Getraide- unter den gewerbtreibenden Kia ein schon gedrückter jekt bedroht. Schon haben die meinen Versammlung ihres Gewer Land ergehen lassen. Diese Berathun Das Journal de Li nern des Burdinneschen Vorschlages gehört, 1) Preis des Brodies und des sich ziemlich muth der Repräsentant erinnert, wel seelt hätten. Auf die Nachricht, daß die Kommi welche mit Prüfung des
des Herrn El Einfuhrzölle hat lebhafte ssen erregt; besonders aber sind„ | , die Brauereien, durch jenes».
rauer von Mechein zu einer .* Aufforderungen durch g soll am 31|en b. zu “». ** age, welches zu den "
anusiriezwe
stattfinden. en Annahme en 'würde, 5 ,
Biers in die Höhe trei ende Entsch
los mit Hinsicht auf die bevorfleh en-Kammer, indem es an die Prohibitiv-Ten. che dieselbe in ihrer jetzigen Zusammensetzung siete
ssion der französischen ). am 16. Juli 1842 _...“ geschlossenen Handels-Vertrages lich fordere, daß dieser Traktat bei werden möge, weil er für ortheile sei, bemerkt daSIonl-I en sich ziemlich ungenügsam, di. chung auf ihre Weine und S ». zige Bedingung forderten, daß kein . vom französischen Marit
Jndeß die Deputirten-Kammec “ ute, über diese Frage ems .- weifel unserem Gesandten zu ' mit er in diesem ernsten Smit
| auf die Rothwendigieii - g der Wildbieberei hingewi ufforderungen dieserbaib an . daß sonst binnen wenigen IWM k zu “nden sein möchte. Der '. daß die Wildbicbe ihr-Handweri zu betrachten sich gewöhnt haben. . Iagdzeit geht man völlig verheerend hien Senats - Sißnngen wu einzigen Monat Februar in Brüssel
eingeschmuggelten an e wurden. Seit einem Jahre ist nämli
ner Eingangssieuer unterworfen.
Innern haben nun in beiden leg verschärfte Maßregeln gegen den
tirten-Kammer, Frankreich und isi, in ihrem Bericht förm nächstjährigen Ablauf nicht verlängert reich nur eine Last ohne entsprechende V de Liége: „Unsere Nachbarn zei die von uns erlangte Zoll-Herab waaren, wofiir WU“ als ein iriebencr Zoll-“Tari schließe, für nichts anschlagen. ja, wenn wir nicht irren ogar und unsere Regierung hat ohne neue Inßructionen zugefertigt, da Interessen Belgiens gehörig wahr Seit mehreren Jahren schon i Geseves zur wirksamen Unterdrücku So eben ergehen neue A Man besorgt, Wild mehr auf belgischem B hat so überhand genommen, eine ganz erlaubte Sache sonders gegen Ende der In einer der le
Belgien ab
f unsere Leinewand
Regierung.
daß in dem
die unversteuert rechnet, zu Markte gebt das Wildprett in Brüssel.“ Die Minister der Finanzen und islativen Versammlungen nächsi
Wildbiebsiahl vorzulegen verspio s ck W e i z.
Die vom Ta hungs-Präsibenien in epesche (S. 86) wurde demselben nicht, wie es bei der Adressaten persönlich, Sowohl die Abschrift, als der Uebersehung, wie folgt: Philippsberg xc. in Zürich. Wien, 13. März 1- haben uns Bericht über die Kund ebun en 11 London und Paris dem cid um die Eidgen
Kanton Zürich. Zßien Fagsaßung erwähnte österreichi g. r. französischen der Fall ist, durch den eitschreiben mitgetheilt. französisch und lautet in
Allg.Me-
einem Be Original i
„Herrn von Mein Herr! welche die Höfe vo einander haben zuk druck in Kenntniß zu setzen, welch Schweiz seit einigen Monaten Die Grundsäve, zu denen
o enschaft von dem en die bedeutenden Ereignisse, deuxu zum Schaupla gedient, bei diesen Kaim ich der Kaiser, unsextlb“. ' welche ihn gegen die Eidgwoß und neulich waren Sie bcaafi! Zürich, bei Gelegen eitung durch dieselbe. "'. daß Sie bei jeder Gelegenheit. * gegenwärtigen Tagsaßung dargeboten nnungen Ihres Hofes auSzusprechen, |ck“ “ llgemeinen Znsiructionen entledigt haben. " zur Grundlage haben, einerseits die wohlwv'“ Kaiserl. Majestät fiir den Nachbarstaat chtung,“die der Kaiser den vom internat * so wie seinen Wunsch. k" : ihrer geoskaßb'ff“ alten, m den **
ommen lassen,
zurückgelassen. Herr, bekennt, und die Gefühle, schaft befreien, find Ihnen bekannt, seinem Namen der Regierun des Antritts der vorörtlicben Geschä iS! zudrücken. Ick zweifle" übrigens nicht, sich Ihnen im Verlauf könnte, fich iiber die Geli Aufgabe im Geist Ihrer a Sie versehen find und die Freundschaft, die St. seits aber auch die A auferle ten Verträgen und Gestsen weiht, taaten, besonders die'enigen, welche vermö en Verkehr mit einer Monarchie unter , * die se selbst in den Stand seven, m egen Oeüerreich zu üben. „ riedigt, fich durch den Wortlaut der von EUS], gemachten Mittheilungen mund daß die Art, wie sie die allgemeine Lage der * den Mächten getheilt wird. Wenn das K b St. James in seiner Depesche an Herrn Morier vom 11. zur Aufgabe gemacht bat, den !ücklichm Folgen aufzurollen, me, durch welche sie zu einem konsiituirt isi - so werden Six von unserem Kabinet in mehr In re an unsere Gesandtschaft in dcr wi eit war, namentlich in derjenigen _ , daß die [chien Ereignisse, weit mt emt, unsere so"“ umzuwandeln oder zu ändern, diese nur bcfeßigkn ko hat, je mehr „fich die Chancen, den Vertrag von1 ng'egeben zu sehen , vermehren. desto einleu tender "be nden (bons espkstz), daß dk! Verlust die tk 11ka"- nter den 22 souverainen Kantonen der Schweiz "" nschaft das Zei en ckung, im Anolandc n er denen die 22 Staaten ihre g Familie einnehmen. Das ei gen und Gefahren, die der
Lagen häufi ehaupten zu sehen, cz chung Gegenseitigkeit
Se. Majestät war be und Frankreich der Eidgenossenschaft überzeugen zu können, auffaßt, von diesen bei
Augen der Schweiz das Gemälde k“ die fiir se die Vernichtun ., Ko von Europa anerkannten po1nschen , sich erinnern, mein Herr, daß derselb'l als einerSthirv ?on miicrhtim LLKW“
: er eten t « * gebruar1841- "" werden fühlen, gehegte Ansicht
Vernichtung pre Yen. (iHutdenke
erem un 11 , der Eidg en? : m' Anarchie und :
um Burgerkrieg, ; brechen würde„"
: Nechis-Ansprüche e enwärtige Stelle in der großen n eimiscbe Unglück, die poiitischen
chweiz aus einem solchen Zuftand d“
„ s," würden [lnb zu einleuchtend, als daß fie ni i von allen wahren , ., «pleses éa-yu gefühlt «m- m tom “ 1 den Wunsch ein- ' „““"-m], es te die Weisheit und Re tlichktit der Männer, die „_ „ , seine C- «ck: zu leukea, so große esabteu abwenden. MF'ÜU' er, als mii dem eyglischeujübm sind wir mit dem der „„„ hz klub ?“ ngels em , den es in seinet De che an den „. von outoio uber dn Unterm umu n und das Beke en von Frei- , aus pricht. Eine Ne immg, we] e nicht die Macht hätte, ihn ,jgm hinreichend zu bexenscben, daß sie nicht mit bewaffneter Nuk o e 4 , ng wird: ihren Namen nicht verb meu; wenn fie i:,“ Dumm ähnliSer Hmhaten eiu Konnivmzvetfabrm vereinigte, in dm „: öskxnnicben Mumm des civiliiitten Enropa's gethan zu werden m- , „, Zu einer Buudeégeno enschaft, _denn einzelne Staaten unter sich ugr- seitige! Hülfe und ge enseitigem Vetßand verbunden sind, würde fi das “ige dieser Unteme munöm noch durch das ganze Gewicht der Ge- “: verstärken, weiche die erlevung der geschworenen Treue mit Recht „ mal erweckt. Eme solche Yuordmmg muß aufhören und mit der Wut- „asgerottet, es muß unmoglich gemacht werden, daß dieser oder jener ton von bewaffneten, längs seiner Gränzen gelagerten Banden so zu -en Monate lang „unter den Waffen Zehalten und gezwunßen werde, stine ellen zend die Geduld seiner evölkerung xu ersch pfm, - wenn Schweiz m den Augen des Auslandes den Charakter eines Bundes . Staaten (um uns der Ausdrücke der wiener Erklärung vom 20.März „15 zu bedienen) bewahren will, denn Integrität so, wie sie als politi- „ Körper zur Zett der Uebereinkunft vom 29. Dezember 1813 bestanden, „Grundlage des beivetischm Syßems anerkannt iß. Die Einstimmigkeit aller Mächte, die der Schweiz nun vor die Augen [, t sein muß, higstchtlich ke-r Haupt-Gmnbsähe, welche die Frage und die hwollenden Erkiarungen leiten, in denen man sich von allen Seiten be- tbak- jh: «- xnitbcr daraus einzutreten, müssen ihr zwei Dinge beweisen, nseits, daß ammtliehe Machte ohne Auönabme von denselben Gefühlen Freundschaft und, der Theilnahme (incsräe) für die Eidgenossenschast telt sind, andererseits, daß die Mächte, indem sie, von einem und demsel- Geßchwpunkte gusgehend,„zusammentreffen, ficherlich die Vermuthung fich haben, richtig zu urthetlen. Die nächste Zukunft wird uns lehren, und inwieweit die Veayftragten des Schweizervoltes ihr Vaterland vor » unberccbeybarm Unheil zu bewahren gewußt haben, welches i m die gelassene tete Erhebuyg der.,gehässigrn und zerstörungssüchtigen eiden- asten uriixöhlbar berufen wurde. „Empfangen Sie :c. (unterzeichnet) ettern .“ Man versicheri, daß auch der preußische Gesandte dem Bundes- gs„Präsidenten eme Depxschx des preußischen Ministeriums, analog n bereits bekannten der übrigen Großmächte mitgetheilt habe.
Italien.
Neapel 8. März. Durch ein heut erschienenes Königliches ekretwirb bekémntgemacht, daß die sogenannte (;;-„bella liäreäitaria, ne Steuer, Welche Cin ewanderte, Uebergesiedelte, den Nachlaß Ver- rbener u. s. w.-bkkkiff?, zwischen Oesterreich und Neapel in Folge aber am 19. Askl'jl 1844 zu Wien abgeschlossenen Convention aufge- . rn wor en : .
Ein zweites Dekret gestattet aufs neue die freie Geiraide-Ausfuhr.
* O st 1 n d t e 11.
London, 22. März. Die Nachrichten der halbmonatlichen eberlandposi aus Kalkutta vom 8. Februar sind heute auf ßerordentlichem Wege von Marseille hier eingetroffen. Die kurze eit (nur 14 Ta e)'welche jeßt zwischen dem jedesmaiigen Abgang nPbsien aus ndten verstretcbt, lä t selten ein Ereigmß eintreten, gsm“ schon durch friihere Mittheilungen bekannt ist. Der anar- aße Zustand des Pend“-chab ließ erwarten, daß Sir Henry Hardinge ikksame Maßregxin treffen werde, um irgend einem ungünsii en mfluß der dortigen Unruhen auf die britischen Gränz-Disirtkte tzubeugen. Von vielen Seiten laubte man, der Gene- l-Gouverneur wiirde die Gränze überschreiten, um den In- “gnen und Kämpfen der dortigen Parteien durch vorläufige esepung des Gebiete; von Lahore ein Ziel zu setzen, was „n-n nur die, Einleitung zum späteren Anschlusse an das „tiscke Territorium sein wiirde. _ Zn Sind hat die Krank- it etwas nachgelassen. Es soll den Offizieren verboten wor- - sein, über die Verheerungen der Seuche Mittheilungen zu publi- en. - Aus Afßhanistan wird gemeldet, daß Seuche und Hun- Moth das an schwer heimsuchen. Dosi Mohammed war dem 'eucheimorde mtt genauer Noth entgangen, als ihn bei einer Spazier-
brt piiihlich eine Bande Verschwörer überfiel. Akhbar Chan war
'it Ausbesserung der Festungswerke in Dschellalabad beschästi t, und it Seikhs in Labore fürchteten einen Einfall in das Pendschgab. --
Nepaul gestalteten sich froh der jüngsten Revolution die Ver-
ältmsse ruhiger, und Se. Königl., Hoheit der Prinz Waldemar bon xußen, emer Einladung von Khalmandu folgend, bereist unter Be- nning mehrerer nepaulesischen Häuptlinge gegenwärtig dies Gebiet.
Ueber die Nunkelriibenzucker = Fabrication in Oesterreich.
Vom Oesterreichischen Lloyd isi die Behauptung aufqe eilt kd?"- bie Production des Runkelrübenzuckers in Oesterreich sei Line U;?emaße, sondern nur eine kiinsiliche, durch den hohen Schutzzoll f olomalzucker hervorgerufene, was die ähnliclHen Vorgänge in “"VW. und das Fortblühen der inländischen Raf nerieen, welche [omal-Zuckermehl verarbeiten, un eachtet ein Zoll von mehr als ka- auf_ dem Rohstoffe haste, bin änglich beWeisen sollen.
DKHUdtese Behauptung eme sehr irrige ist, will ich- mit die- ," Ver altmffen zufällig etwas mehr Vertraut -- aus der näm- 'ch.M Uhlen-Zusammensiellung beweisen, welche für sie ins Feld eskillt wurde.
Es betrug nämlich in ganz Oesterreich:
Jm Die Area Die Der Dgseingeführ- des Quantität raffinirte te Kolonial- Ia h r e. Rübenbaues. Rüben. Zucker. Zuckermehl.
In Jochen. Ctr. Ctr. Cir.
1839 5,146 1,814,587 109,519 442,259 1840 5,896. . 2,077,608 122,595 463,077 1841 5,479 1,945,485 104,929 430,946 1842 7,260 2,209,945 141,400 496,055
. ZU diesem Resultate werden, wie jene Be au tun selbst anführt, ". NW .M. verwendet, und 600 LeZte Krfoézdert. Nun ist
' „,d-"" Umstande, daß der aus dem Zuckermehle ewonnenerafsinirte
! viel weni er Centner betragen muß, und da obi esVer ältniß “Wb“ ii steiggi, gewiß nicht zu viel angenommen, !gvenn iel? sage, ;" „Uk „den wenigen Jahren seitdem bei uns die Runkelrübenzucker- ns akon auftauchte, das inländischr Zuckermehl schon ?; der ganzen ? bes Kolonial-Zuckermehles beträgt, welcher rasche Aufschwung “ck ' undenkbar Päre, wenn die e Production der Natur wider- z-é»kabmetZ w): ferner an, da der Centner Kolonial-Zuckermehl . b“ "sie, wie ihn die Zoll-Tabellen ansehen, und daß in dem lchmlschen Raffinate vom Jahre 1842 doch wenigstens 141,400 Ctr. Zuckermehles sierten mußten, so sind dadurch allein schon
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2121000 J!. CM. iqulanbe geblieben. Sehen wir nun, der in- ländische Rohzucker “sei durch keiner! Zoll geschühi, d. h. sehen wir das ganz natürliche Verhältniß, so wirkten zu diesem Werthe bez Noh- probukies vou 2,121,0008k C.M. zusammen 1) 7260 Joch, die da- bei nötbigeu Geld- und Mmsthenkräste, 2) die 600 Menschen und 3) die 3,000,000 J!. Kapital.
Wenn aus dem Bmtw-Ema x jede dieser drei Kräfte so viel erhält, daß eder Theil ufrieben em kann und sich daher nicht zu. rückzieht, fo ann die Zu er-Jabricgtiop fortan beste en, sie trägt die Kxaft ihrer qatüxlichen Selbstsiandtgkub und ihrer Fehr großen Ent- wickelungsfähtgkettjn sicb, d. h. sie isi eme natürliche, keine künsiliche.
Nach dem obigen Vergleiche trägt das Zoch über 300Ctr. Rii- ben, deren Preis bei uns von 8 bis 20Kr.C.M. wechselt. Ne men wir den Mittelweg, und lassen der Oekonomie (direkt oder indirekt) 12511. pr. Ext., so kommt aufs Joch 60Jl.C.M., was ein enormer, wirklich zufnedenftellender Brutto-Ertrag ist; denn es fielen auf 7260 Joch 435,600 Ji. C. M. und das Acker-Erträgniß von ganz Okßkkkktch wäre 17,600,000 )( 60 = 1056,000,000 Fl, Brutto *). Daher bleiben auf die anderen zwei Faktoren sicher wenigstens 1',685,300Fl. CM. Theilen wir davon jedem der 600 Menschen thrltch bie exzessive Summe von M31. C. M. zu, so bleiben “auf die dritte Kraft, auf das Kapital 1,565,000F1.C.M., d. h. über 5226 Brutto-Erirag, was hoffentlich auch fiir den Kapitalisten eine zufnedensteliende Einnahme sein dürfte, denn muß er auch noch man- ches Prozent wegrechnen, so, isl das Reine doch immer eine hinläng- lich loxkeude Kost, um auf diesen Industriezweig Geld zu verwenden. Also :| nach den eigenxn gegenseitigen Angaben die Production bes Runkelrübenzuckers eine natürliche, keine kiinsiliche.
Wenn für “evt die Staats-Verwaltung den Gewinn durch den hohen Zoll noch ehr bedeutend vergrößert, so hat dies einen ganz anderen Gruntz, als das Ntchinaiurgemäße dieser Production. Eine Methode, den Kolonial-Zucker entbehrlich zu machen, nach der anderen war früher ein- gegangen, die Runkelriibe anein botHoffnung auf Erfolg. Man warf sich mit Macht darauf, beging aber bei der Uebereiiung Thorheiten und war nahe daran, die ganze Production in Verruf zu bringen. Hiilfe nun noch die Staais-Verwaltung ihren Zollschuv entzogen, so wäre die einzige Hoffnung für immer verschwunden gewesen! Dieses trauriZzie Resultat ist vermieden, wir sehen, daß bereits 4; des Kolo- nial- ohzuckers entbehrlich geworden, daß man dieses Resultat auf der kleinen Fläche von 7260 Jochen erreichte, und daß, sobald un- ßefähr 25,000 Joche, d. h. 2x; Quadratmeilen Ackerlandes dem Rii-
enbaue gewidmet sind, -- welche Winzi keit gegen die 17,600,000 Joche Oesterreichs! - aller Kolonial-Zucker entbehrlich sein wird, ein Resultai, welches vielleicht in den nächsten sunfzehn bis zwanzig Jahren erreicht sein kann, wenn alle Vaterlandsfreunde muthig zusammenhelfen und die so nothwendigen Kenntnisse dabei gehörig in Ehren halten, da auf sie Alles ankommt. Ist es einmal erreicht und dadurch erzielt, daß ungefähr 10 Mill.Fl. C.M., die früher für Rohzucker auégingen, und die 7,500,0()0 F1. E. M., welche dermalen noch ausgehen, im Inlande bleiben, so hat der Staat wahrlich nicht schlecht spekulirt, daß er das Kolonial-Zuckermehl mit Abgaben be- legte und das inländische Raffinat - die gewöhnliche Fabrikssieuer abgerechnet _ frei ließ, denn einmal hat er die ganze Zeit eine Einnahmsquelle von nahe 4 Millionen Gulden jährlich und dann schafft er im Inlande neue Werthe von 10 Millionen jährlich, die sonst außgin en, d. h. er vermehrt die Nationalkraft um 200 Mill. Gulden. Em solches Resultat wäre wahrlich dadurch nicht theuer erkauft, daß die Staats-Verwaltung sich nur negativ verhält und die Entwicklung dieser Production nicht durch darauf gelegte excessive Steuern hindert!
Eben so wenig, als das Verhalten unserer Staats-Verwaliung einen Beweis gegen das Naturgemäße der Sache liefert, sind dage- Fen die Vor änge Frankreichs anzuführen, besonders da gerade sie
eweisen, daß diese Production auf dem Kontinente sehr naturgemäß ist, wenn man nur mit gehöriger Sachkenntniß ans Werk schreitet. Denn dort hatte ja diese Production eben einen so gewalti en Auf- schwung genommen, daß sich die französischen Kolonieen chou für ganz ruinirt auögaben und daher die Regierung in das traurige Di- lemma versovten, entweder ihre eigenen Kolonieen oder die inländi- sche Zucker-Production zu Grunde zu richten. Wäre die Kontinental- Zucker-Production nicht naturgemäß gewesen, nie hätte in Frankreich es zu diesem Dilemma kommen können. Möge daher in Oesterreich das eintreten, was sich in Frankreich zeigte, d.h. möge die heimische Zucker-Prodnction einen solYen Aufschwung nehmen, daß die aus- wärti en Kolonieen darüber lage führen, es wird dann vollkommen klar Hein, daß diese Production naturgemäß ist, ohne daß auf der anderen Seite das Resultat eintreten kann, daß unsere Staats-Ver- waltung .die heimische Production der Gefahr ausseßen wird, zu Grunde zu gehen, da sie kein Interesse hat, die Kolonieen zu be- schiißen, hierin also der gerade Antipode von Frankreich ist. Noch mehr! Die Nachrichten aus Frankreich stimmen darin überein, daß alle größeren Runkelriibenzucker-Fabriken iroy der herben Maßregeln, welche das traurige Dilemma der Regierung abnöthigte, fortarbeiten und gute Geschäfte machen, was wohl hinlänglich darthut, daß dort ;ogar 'die Kunst das Naturgemäße der Production nicht gewältigen ounte.
Daß bei uns die Raffinerieen des Kolonial-Zuckers rüstig fort- arbeiten und die Robzucker-Einfuhr etwas zunahm, ist ebenfalls kein Beweis gegen das Naturgemäße, denn wollten wir etwa unsere Ei- sen-Production keine naturgemäße nennen, weil die Eisen-Einfuhr steigt? Die österreichischen Raffinerieen werden eben so wacker, ja noch sicherer _ Weil von Kolonial-Verhälinissen und Meereswogen unabhängig -- fortarbeiten, wenn ihnen einmal der heimische Roh- zucker hinlän lich Stoff zur Verarbeitung giebt, und ihre jeyige Thä- tigkeit bewei durchaus nichts gegen uns, Sobald iibrigens ein aus zwei Quellen befriedigtcs Bcdürfniß sieigt, ist es natürlich, daß aus der einen Quelle mehr entnommen werden muß, als biSher, weswe- gen wir auch sehen, daß innerhalb 4Iabxen die Einfuhr des Zucker- mehles von 442,259 auf 496,055 Ctr. stieg.
Allein die Steigerung der Einfuhr geschah nicht in dem Maße, wie in anderen Ländern, wo kein Rübenzucker vorkommt. Dies be- weist für uns, daß der inländische Rohzucker schon eine große Lücke ausfällt, und der Culminations-Punkt daher bald zu erreichen sein dürfte, wo dann die Einfuhr in geometrischer Progression sich ver- lieren müßte, wie es in FrankretchPeschab und also auch bei uns Zl?- s-Yehen wird. Der Oesterreich,: che Lloyd mag etwas der rt a nen, die Zoll-Tabellen aller Cmsuhr-Stationen außer Triest und Venedig lassen keinen Zweifel dgrüber, und die allmälige Entriickung eines Handelszweiges kann freilich den Einfuhr-Stationen nicht an- genehm sein.
Wien, den 18. März 1845.
])1'. Wildner, Edler von Maitbftein. Jndigena von Ungarn, Hof- und Gerichts-Advokat.
*) Da Herr Professor Springer den Kötner-Erirag dieses Ackerlandes in runder Summe auf 236,000,000 Meßen annimmt, so müßte die Mtye mehr als 4 Fl. CM. losen, wenn dieser dem Rüben-C'rtrage gleichkommm sollte, während er kaum auf 1 F1. 36 m. C. M, anzuschlagen ist!
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Verzeichniß
schen "Uebungen bei der Kö- : in dein Sommerhalbjahr: be September 1845.
1) Zeichnen, Malen und!“-
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der Vorlesungen und prakti niglichen Akademie der Künsi vom 1. April bis Eu
». Fächer ber bildeud deniten nach dem lebenden Mo akademischen Senats. der Schüler g envättig sein. to. Vegas. 3) Zeichnen u 4) Zeichnen uach Gyps-Ab proportioum des menschliche wf. SÖirmet. 7) ei 8) Die Pn"!
en Künste. dell, geleitet Prof. Wolff
Kusa-
ros. Kret _Ömat. ro. Dä [z, Lehre von den P s h " r i e p. 6) Landschaft-Zeichnen : besonders der Pferde: Dählin . des mens lichen Körpers: Pros. Berger. horn. 11) Holz- und Kartensiechm: der akadem sche Lehrer Reyher.
Prof. dr. Kugler. tallgraviren und Steinschueiden: 16) Bronzegießen: der akademische Lehrer H. Fis ]; 17) Die Lehre
1! Körpers:
Pros. ürde. 9) Zeichnen nach anatomischen Vorbild 10) Kupfnßecheu: rmßechen: Prof. Gabis. 1
ungs-Klasse: ropotttonm ros. Buch- 2) chrift- und 13) Geschichte der moder- 14) Mythologie: Derselbe. 15) Me-
der akademis
?- Lehrer K. Fischer. er.
nen Kunsi:
von der zweckmäßigen Anlegung der Uebungen im Enmic en derselben: be vortragen: -) die ehre von den und jeder einzelne Theil derselben, zweckmäßig zu errichten sind; b) die wärtigen Zeit, verbunden mit der Be- ebenen Bauwerke der Vorzeit und der Gegenwart. Säulen-Ordnungeu nacb Vinny, nebß d mittelst geometrischer Schattm-Con- 19) Perspektive und Optik: Derselbe und und Compost- Ennmtsen dee
. Baufächer. Gebäude, verbunden mit praktischen Prof. Rabe. Privatim wird Dersel Consiructionen, oder: ordnungen der Ges ichte der Banka schreibung ber verschi 18) Die Projectionen, ihren Consiructionen im Zeichnen un ros. Hummel. der akadem sche Lehrer Maler tion architektonischer Decorationen: Pros. Gebäude: Prof. Strack. 22) Perspektive Lehrer Maler Beckmann. 23) Modelli und Glieder: der akademische Lehrer Au
0. Musik. 24) Lehre der Harmo Choral- und Figural-Styl: Derselbe. Fuge: Derselbe. Bach und Prof. Rungenhagen. Dieselben.
wie die Gebäude Feßigkeit gemäß, | bis zur gegen
die Lehre der
B eckmann, 20) Zeichmm Bö tticber. 21 für Architekten : der akademische
ren architektonischer Verzierungen
nie: Musik-Direkior Bach. 25)
26) Doppelter Contrapunkt und -Composition: die Mußk-Direkwmt 28) Freie Jnßtumental-Compoßtiou:
1). Bei der mit der Akademie v schule. 29) Freies Handzeichuen in drei Abth
27) Freie Vokal
erbuudenen Zeichnen- eilnngen, unter Leitun der Professoren Herbig, Daege, Lengerich und des akademischen Le ms Maler Alb. Köhler.
12. Bei der mit der Akade Gewerkschule. 30) Freies Handzei Berger, Lengerich, dem akademischanehrer Malt Kupfeisiccher Linger. 31) Modeuiren na mann und der akademische Lehrer Aug. architektonisch“ Reißen: Prof. Zielcke
Fiir die Unterrichts-Gegmßände von Nr. 1 bis zu meldcn im Akademie-Gebäude, Direktor ])1'. G. Schadow, Hampe und für Nr.30 bis 3 Uhr, ebendaselbsi.
Berlin, den 28. Februar 1845. ,
Königliche Akademie der Künste. ])1'. G. Schadow, Direktor.
mie verbu ndencsnffkunixi- lTalus)
ro : orm : t , ;p 211 b. Kö g ck Gpps-Abgüisen: Pro . Wi cb- F i s ck e r. 32) Geometrisches und und der akademische Lehrer S ! ö -
28 hat man sich zuvor jeden Mittwoch von 12-2 Uhr, bei dem für Nr. 29 um dieselbe Zeit beim Profeffor 2 bei Dcmselben, Sonntags von 8-10
chnen: von den
Handels- und Börsen-nachrichtcn.
Berlin , 28. März. Die Umsäye waren
heute im Ganzen sehr be- trächt1ich, und die Course stellten sich nach
einigen Schwankungen wie
Marktpreise vom Getraide.
Berlin, den 27. März 1845. Zu Lande: Weizen iRthlr. 21 Sgr. 10 Ps.; Roggen 1 Rthlr. 7 S Hafer 26 Sgt. 5 Pf., auch 21 12 Scheffel. Zu Wasser: Weizen (weißer) 1 Rt lr. 26 S 24 Sgr. und 1 Rthlr. 15 Sgr. 7 auch 1 Ntblr. 6 SRZ? Hafer 24
7 s., auch 1 Rtblr. 13S :. chP1 Rthlr. 4 Sgt. 10 .; md 101 W spel
. 5 ., 1 Nl [. Hs.; oygen 1gjisithixf s(YÉr. 5 ikst, gr. 3 P .
ck, den 26. März 1845. 5 Sgr., auch 7 Rthlr. ck 20 Sgr.
Preise.
1“. 2 Pf., au gr. 7 Pf. Eingegangen
Das Schock Siroh 9 Rt Centner Heu 1 Rthlr. 5 Sgr., au
K arto fel - Der Scheffel 15 Sgr., auch
Branntwein - Preise. Die Preise von Kartoffel-Spiritus waren am 25. März 13 Mbit. und am 27. März d. 3 liefert) pr. 200 _Quart & 54% pirims: ohne Geschäft. Berlin, den 27. März 1845. Die Aeltesien der Kaufmannschaft von Berlin.
15 Sgr. Der
22. März 13 Rthlr., am . 13 Rthlr. (frei ins Haus oder 10,800% naa) Traats. Korn-
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