1845 / 98 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

bisher ges oreue Kopfhaar nach rusßschem„ uud griechischem Branche ist mit einem Monatsgehalt: von 2000 Mastern

, "UZ", Jascha

. d . '" RA [:r-sZleeTsthrwkiru “:*-eue- U “"NRW-igt-

Eisenbahnen.

Stuttgart, 31. März. Der Schw. M. meldet Folgendes: „Herr Ma or vou Prittwiß in Ulm hat dem 1th gewordenen Auf- utachtrn über den bisheri en und künftigen württemberg:- Yhen Ei endahnbau auszuarbeiten, in ehr „kurzer Zeit gen„ugt und [eme

rbeit ereits iiber eben. So viel wir „bis [evt von semen An chern sagen können, sind e vollkommen fiir eme drrekte Bahn von Vm nach Ulm und machen für den ferneren Bau sehr praktrsche

trag, ein

orschläge.“

Zerlin-koezäamer l') iaen hab 11. 111 (ler Macke 70111 1. bis im:]. (leo 7. 51111] c. aim] auf cku- kulin- ['on-inner Ui-eobabo 6351 konnten :ek-breu.

lm Uooat U51“: 1845 fuhren auf" 11111“ Zekkin-youäamek Lizen- beko 22,174 ['s-“10111311 11111] betrug (111: 12111112me 10,399 Utblr. 27 851“. kitten und auch “[an en.

?o hat dieser onst bereits beendigte Ver Die Warschauer kaufen sehr wenig; Moldauer und Walachen sind noch nicht_ zahlreich angekommen, und über das Eintreffen der übrigen Käufer aus dem Osten herrscht Ungewißhrit. .

314".

Handels- und Börsm-nachrichten. Berlin, 8. April. Mit vollen Aktien und besonders Verlin-Anhalter

und Stettiner ging es heute besserz d„ egen waren die meisten Quitiungs- bogen [lauer als gesieru. Das Geschat im Allgemeinen sehr beschrankt.

Marktpreise vom Getraide.

Berlin, den 7. April 1845.

Zu Lande: Wei en 1 Rthlr. 21 Sgr. 7 Pf., auch 1 Nthlr. 18 Sgr. ZW.; 1k!l„1„»„gg„en Z Ye lr. 7 „(„„ng. 9?th.,4 (Yb 110913-1. ? („Sgr.L;6 Me 1 t. r., au 1. t. .' aer r.

“ße h g Ps.; Linsen 2 Rthlr.g16 Sgr. 1

7?

5 Pf., auch 22 Sgr. 10

Zu Was s er: Weizen (weißer) 1Nthlr. 27 S rRJh

22 Sgr. 10 Ps. und 1 Rthlr. 18 Sgr.; Roggen

1 M lr. 6 'S 1. auch b g Sonnabend, den 5. April 1845.

Das Schock Stroh 10 Rthlr., auch 8 Nthlr. 1 Rthlr. 5 Sgr., auch 20 Sgr.

Berlin, 5. April.

seits waren aber auch die Anerbietungen sparsam.

Wir ei iren die reise nach Qualität: für gelb. schles. 37_44 RTF, füsrp ZoLähr. buntkppoln. 40_43 Rthlr., für weiß. poln. 42-45 1 t.

S Weißer alter schles. Weizen 86psd., glei

ald wieder, und es wurde

li irfenmg als

auf 82110». 293; Nr

aden und zu laffm.

Gerste, gr. Bruch-, zu 28 Rthlr. „angetragen, kleine 24 Rthlr. zu

ro April 48pfd. 174; thlr. zn machrn, auf 18 Rt r. gehalten, 52psd. bei Aufgang drs Wassers "abzuladen ist mit

nomen. _ Hafer in [ooo 18-20 Nth'lr. Auf Lirferunx

Rthlr. esordrrt, 17§ Nthlr. geboten; 50pfd. 173;_,. 19 Re:“. gesrhlo err.

FUUUtkb en genießen mehrseitig Frage, die aber wegen Mangel an Vorräthen unbrfrirdigt blieb; für eine gute Mittelgattung Kocherbsen ist

40 Nthlr. bewilligt. “Kocherbsen 38-42 Rtylr. In Oelsaamen ruht das Geschäft. D

handen wären. Der Handel in' Kleesaamen zeigte sr

erno me : vernachlässi 3 ieinklee 6Z-7 Nthlr.

ounral, le Courrier de Con-

1 lt“ “1 d b ' - F""“pl' ÜÉUÉÖHMW KKAFnba'Ü-WMW „72 “Z';-

0Ps

Der Centnrr Heu

In den verflossenen Tagen'isi es mit Weizen wieder skill geworden und mit Auknahme einzelner Verkäufe von eringer ck0- ck0- Bedeutung an das Konsumo nichts von Belang umgegangen.

bei wiederhergestclltrr i ahrt zu verladen, wird steif auf 44 Rthlr. ge alten.

oggen, ohnehin in schwachem Begehr, wurde noch überdies in den

et en Ta en durch einßelne Anmeldungen gedrückt, erholte sich aber nament-

3 heute pro April 82pfd.

29th1111". dez. an 292; Rtblr.gehalten, 84pfd. 30": Rth!r.; pro Mai/Juni

dir. ex. 11. Geld, 30 Rthlr. Brief; pro Iuni/Iuli82pfd.

31 Rthlr. bez., 312 a ;- Rthlr. Brief; pro Juli allein 312; Rthlr. bez.:

Seßtx/"Okr. 82pfd. 31 Nthlt. neuerdings bez., in [01:0 82/83psd.29; Rrhlr.

zu

r Mrinun , ob die Rapps- xßan : gelitten habe, wird noch vielfach getheilt. Die Me their in unseren licsm Provinzen ist der Ansicht, daß gerechte Besorgnis: noch nicht vor-

träg. Für seinen rothen wird 15§_3.' Nthlr., sm. 15-Rthlr., mittel 14 Nthlt. gefordert, abér nicht ugesianden, und ? Rthlr. wrni er durchschnittlich wird nur ebotrn; mi- t, . 15_15F Nidda, fm. 14- 43; Rthlr., m. thlr. nominell. Thpmothee 115-12 Nthlr.

Bekanntmachungen.

[358] Subhasiajiöns-Patent.

Das in der Brüätborsiraße bierselb gelegene, 701. [. Ua. 607. fol. 624. des Hypo! cken uchs verzeichnete, drm Zimmermeister Friedrich- ilhrlm Wolff gekörige Grundstück, welches zufolge der nebst dem Hypot cken- s ein in der Registratur rin usrhrnden Taxe auf 9729 T lr. 11 SJ. 6 f. abges äst worden, soll

am 24. kw er e., Vormittags 10 Uhr, subhaßirt werden.

Frankfurt a. O., den 22. März 1845.

(l.. 8.) „König!. preuß. Land- und Stadtgericht.

[357] Rothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 19. März 1845.

Das in der Landsbezger Straße Nr. 81 belegen:

Klingebeilsrbe Grundsiü , gerichtlich abgeschätzt zu

12209 Thlr. 25 Sgr., soll

am 4. November 1845, Vormittags 11 Uhr,

an der Geri rosten: subhaßirt werden.- Taxe und

protbrkrnsch sind in der Registratur einzusehen.

[1362] Bekanntmachung.

Dax den Erben des„ver|ordenen Serrerairs und Kal- kulators Schattow gehorige, al! er am Markt Nr. 5 belegen:, in unserem Hy otheken uche von der Stadt so]. 11. Ro. 129. verzei nete, auf 6534 Thlr.22Sgr. a eschäyte Grundstück neb| Zubehör soll im Wege der ne mdigen Subhaßativn verkauft werden, und ist hierzu ein Vierungstrrmin auf ,

den 27. M011845, 9 Uhr- vor dem Stadt erichwrath Herrn Steinhausen im Stadt- gericht, Linden aße Nr. 54, anberaumt. * Der Hypotheken rhein, die Taxe und die besonderen Kaußedingnngm nd in unserer Negißratur einzusehen. Potsdam, den. 28. Oktober 1844.-

Körrigl. Stadtgericht hiesiger Mfidenz.

Bekanntmacbun

312 . ' l 131- unserer Kämmerei gehörige, am :i- geu Kra-

kauer T : bel ene, sogenannte Krakauer ahlnu'i [: von 5 ängen on von Trinitatis 1845 ab auf zw [f

510

' [1 N ti . bl“ !- ab [! ...... “2212221212237.YFYK....I'..,“'.-37.21.27

mtr reiohaltm R lr. bez.; Inu Oktober/November _11F thlr. Y::kt. in loco und. auf Lieserimg.

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ver ebene ebotm. g Das 12

Kälte von 2-4“ R.

Leipzig, 5. April. tutt-

is jest etwas

die : haben so war

Leder eingetroffen is, noch nicht begonnen.

11 thlr. Br. 11. b ., 1 Rthlr. G.;

[,k-Juli 11 Rthlr. Br., 11 uUSepmnber fe im A er/"Oktober 11§ lr.Br. u._bez.; r., 112 Rthlr. G. Le 1151 11 a 35 Mo 1151132911 1. Hans 112"; Palmöl1cßz Rthlr. Südsert ran 97; My r.

11 Re !. Br., 11 Rthlr. G.; Au 1 ZRthr. wäre zu rdin eu; S rm

ener in dieser Woche war mriß aucuehmend schön, mitunter am Tage auch hübsch warm und erquickmd.

noch immer der Wmter, derm kaum hat sich ße!“ sich Frost „ein, und besonders erhält fich während der Nacht noch eme

(Leipz. Allg., ZW) unsere gegenwartige Iubi1„a_te-Mrsse, m Folge der vorxahrigen eber- schwemmungen, des [an en und "harten Winters und der noch stattfindenden Wafferönoth, beginnen rider in Erfüllung zu ehen. Anyrmein sind die * Klagen über die deutsche Kundschaft, welcbe sick eitherigen trauriÉeu Geschäfwgang beschwerk. Ueber keinen Artikel ist daher rsreulichrs zu melden, und selbß Tuche leiden unter der all meinen BrdräuLniß. Es nd nicht viel Käufer dafiir gegenwärtig, und gBedürfni 1, daß, ungeachtet des kaum die Hälfte einer ewöhnlichen Zufuhr betragruden Vorratho, fie doch Verlust bringende Preise Da wr rn gehemmter Verbindun„gbnoch kein e

[L. o 1' l i 11 e 1" [)en 8. 1191-11 1845.

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katie, 3. 4 ' - “%ck-[o [. om.117. 80. " 3 :I“ 11.1. 71211- 195 102; M78. 10. . . .

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Uzi]. [Zl-X. [11701]. „[B .

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ommen.

Bei alledem aber mckt “uns die Sonne abgelvendet, so

* Für den Verein für nothleidende Deutsche in P„- sind „„der Ctränrzein-Ym MYM“; ge rmmvou c&c?! Un '

- __1 . ' ' mit er er . .: er ne gie , gie o peu“, -' Spiritus pro “MX "' [“c“ 13!“ RW" pro Zuni M"" kundert T aler zur Weiterbeförderung an ihre Besrxmmung s' „„ ursachen des Norhsiandes. _ P

Berlin, den 8. April 1845.

„„ s-An elegeuheiten. Provinz Preußen. (40ßeSi un . BFW“ Constité's für den Chausseebau. _ Kirchliche Verhältnier dgeZ Ermland?"- .- (41|e Sivung.) Wahl der Kommission zur Untersuchung

rovtuz Sachsen. (Sitzung vom “„ März.) Die Taubftrrmmm- und Blinden-Anfialten. _ Provinz Weßpbalkn' (161: Srvung.) Irrrn-Anstalt zu Marsberg. _ (171:

Die Reduction drr Allg. Preuß. Zis. Swans.) Landarmenhaus zu Btl'ningballstn-

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Numerirte

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11-15. -. Siu!- ZY. ['t-uu. ['k-

Allgemeiner Anzeiger.

Jahre anderweit verzeitpachret-werden, und haben wir zur Entgeßennahme deSfaUsiger Gebote einen Termin auf den 2 . April d. J., Vormittags 1011111, zu Rathhausx vor dem Stadtrat Syndikus Spitta angescvt, zu welchem wir Pachtlust ge mit dem Bemer- ken hierdurch einladen, daß die speziellen Verpachtungs- Bedingungen täglich in unserer Registratur einzusehen, auch abschriftlich ge en ahlnng der Kopialirn von mr-

serem Rrgiskrator nger ein zu erhalten find. Mitbietrnde wollen sich mit einer sofort zu bestellen-

drn Caution von 500 Thlr. versehen, und werden be-

sonders Auswärti : darauf aufmerksam gemacht, den

obigen Termin ni t 'mit dem unter dem 17. Februar c.

bekannt gemachten Termin am 12. April c., die Ver-

rrbpachtung der Burgmühle betreffend, zu verwechseln. Brandenburg, den 20.- März 1845.-*

Ober-Bürgermriftrr, Bürgermeister urid Rath hiesiger Kur- und Hauptstadt.

[29711]

Bekanntmachung.

Berlin-Stettiner Eisenbahn. " Sommer-Fahrplan ' vom 15. April 6. ab

täglich. 14. Personen- üge.

» „Stettinv6v-15» » 41-15» Ankunft in Stettin » 10 » 15 » » 8 » 21 » " *Bttlin 1010112111 1- 81-28, Vom 1. Mai er. ab wird noch ein Zwischen-Zug von Angermünde nach Berlin ein elegt. Abfahrt von An ermünde Mors. 5 u r _ Min. -- *- Berin Nachw. 7 » _ -* Ankunft in Berlin Mor . 7 :- 27 :- » » Angermünde Aden s “9 » 26 - 9171“er FlexsWm- 11 en xerdm Persokerreuisn det -- - . ama: u enun rat- Gütrr befördert. !; * q pas ck

]3. Guter- Zuge. Abfahrt von Berlin Morg. 9 Uhr _ Min. » » Stettin » 8 n 45 » Ankunft in Stettin Nachm. 2 » 10 . 11 » Belli" » 2 11 30 11 Mit den Güter-Zü en werden ersonen in der ll. und !!].Wagenklassr, Zrachtgiiter, quipagen und Vieh befördert. Des Montags und an dem 2ten Feiertage und dem darauf folgenden Dienstag fallen die Güter-Zügr aus.

(2. Extra - Güterzug.

Abfahrt von Angermünde Mittags 12 Uhr 15 Min. Ankunft in Berlin Nachm. 3 10 »

Der Extra-Zug wird nur nach Bedürfniß rxpedirt, Persqnen werden mit demselben nicht befördert.

Die näheren Bestimmungen ergeben die bexonders ausgegebenen speziellen „Fahr- planr. Stettin, den 4. April 1845.

Das Direktorium. Witte. Kutscher. Schlutow.

[3011] - Nerffe-Brteger Eisenbahn ““ “. * *, .) Nachdem die Einza - [ “** [ungen auf die Qut- * .. tungsbogrn unserer Ei- ., ' - senbahn mit 20 % seit dem 15. Mön ai. yk. zinsbar an elegt sind, wollen wir de seitdem

ewonnenen Zin- en .; 4 % mit

vierundzwanzig Silbergroschen per Quittungobogen aum [en. Wir fordern unsere Ar onaire auf, dies,: Zinsen

vom 21. bis 26. April d. J.,

von Mor ms 8 bis Minags 1 Uhr in der Central-Ka : der Obrr-Srhleßschm Eisenbahn

*-

- MitWoch, 9. April. Im Schauspielhausr. 66|e Abonnem . Vorstellung: Der zerbrochene Krug, Lusispiel in 1 Akt, von H- Kleisk. Hierauf : Der Cn klopädrfl, Posse in 2 Akten, von

In Powdam: Der 3 Abtb. Musik von 21. Adam. (Dae. Sophte„Löw„e: Magd Zu dieser Vorstellung bleiben die zu der für Dienstagang gewesenen Vorstellung bereits verkauften Ballets gültig.

DonnerslY? ,“ 10. April. eu

in 1 Akt, von Trri chke. Musik von Weigl. Hirrauf: Robert' * Bertrand. Anfang alb 7 Uhr.

Zu dieser Vorstellung werden Opernhaus-Billets zu den gews lichen Preisen verkauft. - rtsaale: r. Zaxarä. 2) 11'0111'5 et le pacba, kolre-yaucle, yar Scribe. er?.

Im KMF]

Freitag, 11. April. Vorstellung: Der schwarze Domino, komrsche Oper m 3 Abth., ' Scrobe. Musik von Auber.

- Herr Ho uet-Veßris, erster Tänzer der großen Oper zu _. ' wird am Schlu eder Vorstellung mitMad.Brue 1111 ['.-15 cle 1181110, 159 Zu die!“ Vorstellung “werden Opernhaus-Braets zu den erhö Preisen ver auff. Bilirt-Meldun en nimmt Mittwoch, den 9ten d., von 10 bis 1*». der Köni [. Haus- olizei-Jnspektor Herr Tack im Opernhaus: ie sofort angewiesenen Billers können syglerch oder s' ens bis Donnerstag, den 10ten d., Mittagß 12 Uhr, m Empfang . men werden, nach welcher Zeit über dre derartig reservrrten "L* anderweit ,disponirt wird.

Königsßadttsrhes Theater.

Mittwoch, 9. April. Zum erstenmal: wiederholt: Der umsegler wider Willen, abenteuerliche Posse mit Gesang„ m dern, frei ““Z“? nach dem Französischen des Theaulon Decourc , von ä er. „„ von E. anthal. (Herr Räder, Königl. sachsischer Hof-Schausp Purzel, als Gastrolle.)

Donnerstag, 10. April. Der Weltumsegler wrder Willen. (1-

Räder: Purzrl, als Gastrolle.)

' Oe fentliche Aufführungen.

Das Nebrlichsche (fHesang-Jonsrrvatorirrm wird am 11. April, A*- von 7 bis 9 Uhr, zumLBesien der Verunglückten 0! Osi- und Wrßprr im Saale der Sing-Akadrmie rin Vokal- und Jnstrumrniai-Konzert g dessen Programm aus folgenden 9 Nummern beßrht: 1) &a...-Messe Haydn, 2) mm. Uaria von Reissi er, 3) o äom-ne von Hammers 4-6) die Ouvertüre, die ersten 7 „„ sonda, 7-8) zwei Arien aus dem Figaro, und 9) Chor: und Soi der Schöpfung von Haydn.

Miitworh, 23. April, Abends 62 Uhr: des verewigten Fürßen A. Radziwil]. Aufge ührt von der Sing-Aka Der Erna ist den Notbleidendm in Ost- und Weßpreußen be-

Sivpläve 5 1 Rthlr. sind beim Hauswart Herrn Ruy zu

Verantwortlicher'skRedacreur Uk. J. W. Zinkeiscn. - Gedruckt in der Deckerschcn Geheimen Ober-Hofbuchdruckerer

Landtags-Zlngelegenheiten.

Provinz Preußen, Danzig, 22. März. (Vierzigste Plenar-Sihung.) Der Landtag genehmigt“ die Wahl des Justizratbs und Land- ts.Syndikus von deiß zum Mitglieder des Ausschusses für die erichtung eines Standbildes Sr. Majestät drs hochseligen Königs

» ermächtigt den Ausschuß, sich durch Wahl zu er änzen, falls wie-

er ein oder mehrere seiner Mitglieder ausscheiden ?ollten.

2) Der Landtag schreitet zur Wahl der Mitglieder des nach dem „rathenen Gesey-Entwurfe iiber den Chausseebau zu bildenden Co- ,“té's. Falls, wie es der ursprüngliche Entwurf besagt, nur 8 Mit- !iedrr zu der Kommission ernannt werden sollten, werden folgende bgeordnete erwähl„t:

Zu Kommissarren:„ 1. Für den Regierungs-Bezirk Königsberg „err von Strachowskr-Elditten und Herr Sperling aus Königs- 2. Für den Reg. Bez. Gumbinnen Herr von Saucken -Ju- 43|e Abonn „„ 'enelde und Herr Bork aus Modewald. 3, Fiir den Reg. Bez.

anzig Herr von Platen-„Kamlau und Herr Höne aus Danzig.

„Fiir den Reg. Bez. Marienwerder Herr von Auerswald-Plauthen

nd Herr Riebold zu Kanivken.

Zu Stellvertretern: 1. Für den Regierungs-Bezirk Königsberg err Jachmann- Trutenau und Herr Vorn a. Krapen. 2, Für „1 Reg. Bez. Gumbinnen Herr von Kannewurf-Baitkowen und err Schienther a. Insterburg. 3. Fiir den Reg.Bez, Danzig Herr lindow-Podlejs und Herr Minkley a. Eichwalde. 4. Für den eg.Vez. Marienwerder Herr von Prondczinsky auf Govkau nnd err Timm zu Blankenwitt.

Für den Fall, daß St.Majesiät 12 Mitglieder zu ernennen ge- ehmi en sollte, werden erwählt:

Fu Kommissarien: 1. Für den Reg. Bez. Königsberg Herr von trachowski, Herr Sperling und Herr Born. 2. Für den Reg.Vez. umbinnen Herr von Sauken-Zulienfelde, Herr Schlenther und ort: Bork. -3. Fiir den Reg.BeY Danzig Herr von Platen, Herr ine und Herr Minkley. 4. Fiir en Reg.Bez. Marienwerder Herr n Zurxwüld, „He„rr Marte??? uxd Zett Jiede. „„ „„ Z ck . - „„ u 1 ver re em: 1. ir en eg. ez. önigs er ,)err a - Musik von mehreren Kompomslen, “" .- un, Herr Bittrich und Herr Prziborowski. 2. Für degn Reg.Brz, umbinnen Herr Kannewurf, Herr Wächter und Herr Schumann. „Für den Reg.Bez. Danzig Herr Biindow, Herr Schmidt und err Collins. 4. Für den Reg. Bez. Marienwerder Herr von rondczinsky, Herr Schelske und Herr Timm.

3) Ein Schreiben des Herrn Landtags-Kommissarius an den „tmr Landtags-Mnrschall vom 15. Juni 1843, betrifft die Ver- ikmsse _der Kirchenbauten in Ermland. .

Es sind bei dem achten Provinzial-Landiage mehrere Petitionen

*grgangen, welche die vielfachen Uebelstände der gegenwärtigen kirch-

*rn Verhältnisse des Ermlandes hervorheben. In Folge derselben

tir der Landtag darauf angetragen, durch eine gemischte Kommission

-n ständischen Mit liedern und Staats-Beamten die Bauverpfkich-

ng bei den kirchli en Gebäuden im Ermlande feststellen und prüfen

lassen. Man hat Anstand genommen, die beantragte Kommission

' bilden, da die zur Sprache gebrachten Verhältnisse sich ganz den

eseßen gemäß gebildet haben, ein abnormer Zustand aber keineswe-

sin den Petitronen bezeichnet worden isi. Demgemäß bleibt die eitere Veschlußnahme über die betreffenden Gegenstände dem Land- *ge vorbehalten. '

Die Petitionen waren auf folgende vier Punkte gerichtet:

1) Dir Vauverpflichtungen sollen gleichmäßig auf den Grundbesiv ohne Riickicht auf die Konfession des Besißers vertheilt wer- den, damit der Wechsel in den Konfessions-Verhältnissen der Besißrr nicht nachtheilig auf die Baulichkeiten der katholischen kirchlichen Gebäude einwirke.

2) Zur besseren Verwaltung des Kirchen-Vermögens sollen die Vorsteher künftig durch die Gemeinde erwählt werden.

3) Zur zweckmäßigen Ausführung der Bauten soll die Beaufsichti- gung derselben durch emen Königlichen Bau-Beamten erfolgen.

4) Zur Erhaltung der evangelischen Kirchen im Ermlande soll bei ihrer Gründung ein Bau-Fonds errichtet werden.

Hierzu wurde in der Versammlunq bemerkt:

Die kirchlichen Bauten bei den katholischen Kirchen des Erm- ndrs leiden mehr oder weniger an zwei sehr erheblichen Uebelständen. n srh„r„vielenKirchspielen sind die Besißer großer Güter „egenwärtig "gehört? der evangelischen Konfession; da die Bauverp achtung als arochmlgsi nach dem Geseve eine persönliche ist, so dürfen sie zu r„n kirchlichen Bauten nichts beitragen, die Lasten der katholischen msassen des Kirchspiels werden dadurch sehr vermehrt. Das Pa- ronat steht in den meisten Kirchen dem Bischof und dem Domkapitel Ln Ermland zu, wenige Kirchen stehen unter Privat-Patronen, und "'“ 'MZöniglichen Patronats. Nach dem im Ermlande geltenden “hk kkagh der Patron zu kirchlichen Bauten nur nach Verhältniß “Grundstücke ber“, welche er in der Parochie besist. Da weder .“ Vaschof, noch das Kapitel außer sehr unbedeutenden Grundsiücken Z““ bkskbkn- so müssen zu den kirchlichen Bauten in Königlichen ö'skrn dre Gemeinden alle Kosten tragen, während in den nahege- genen Königlichen Dörfern des evangelischen Theils „der Provinz “,';kus “!„s Patron Holz, Steine, Ziegel und Kalk hergrebt. Dieses ' !ßvrrhaltniß ist in der leßten Zeit noch greller hervorgetreten. Vor kk Occupation war der Bischof, also gewissermaßen die Kirche, Lan- "';, Wenn rößere kirchliche Bauten auögesührt werden mußten, urde em förmlicher Erlaß, auch ein Zuschuß, mittrnter der„gar„1ze pin's, beehrt |ck anzuzeigen, daß er am Donn “„ “tag der baaren Kosien, vom Bischof bewilligt. Drese Verhirltmsse den 10. April, im Saal des Hotel de RUM“ '" nun aufgehört. Das Ermland hat nach der „Occrtpatron dre Konzert veranstalten wird. Billers 5 1 M“" gab?" an den Staat übernehmen müssen. Die krrchltchen Lastxn in der S lesingerschen Buch- und M" " m„cht gemindert, e sind vielmehr bedeutender geworden, theils lienhand ung, 34 Linden, im Hotelßsze- „' [ d„1e Bauten überéiaupt kostspieliger geworden find, theils weil K:: „„bei Herrn Krigar, 35 Charlotte" :'dK'kchenvermögen allmälig aufgewendet ist. Hätte die preußische

' ' - ' e:"?hkkkschaft bei der Occupatron dcs Ermlandrs das Patroxrar ' MF'WS ühernommen, so hätte sie nicht umhinkönnen, auch ri„rck- [28911] Nr auch der 'klrxhlichen Bauten die neuen Unterthemen den alten gleich- Unser Comwir isi jest: nnter denLinben ' H' M- so „wre es rücksichtlich der Ab aben geschah. Dadurch aber,

* - Nathan“ " zekhkthschoÉ und dem Domkapite das Patronat verblieb, sind

„„ „akholrschen insassen des Crmlandes so sehr viel ungünstiger e-

m “14 lhre evangelischen Nachbaren. Diese Lasten werden a er

athso_drückender, wo Evangelische größere Güter, welche früher

Ber! 0“km oder der Landesherrschaft gehöUrn, angekauft haben und

Königliche Schauspiele. osiillon von Lonjumeau,“ komische Op“ )

m Opernhause. 42ste Abonnem .

einstudirt: drian van Oßade, komische Oper

1) 111: äémon 112 la nuit, yauäeyöle.

Im Opernhause. (Dlle.Sophte Löwe: Angela.) *.

ünf Chöre und ein Duett aus

aus, nach der EM

?icrselbsi zu erheben, mit dem Vemer!en,„daßbit cbthene Zinsen-Erhebung auf jeden Qurttungsb durch einen Stempel vermerkt werden wird.

Breslau; den 4. April 1845. Die Direction.

[30011] Ein etretrner Hindernisse wegen kann dre s,- liche usik-Aufsühru-ng rn d-rr Dom-N"„ heute, Mittwoch den 9, April, nicht siatrfindezt. nunmehrige Tag dieser Musit-Auffub" wird durch die Zeitungen bekannt gemacht werdtm

29811 _

[ 11er!- L. ])]..UÜLÜ'; beehrt 11611 1!" sen, (1301 er am Donnerstag, 11211 17. 41111]- 833] tler Zioz-Ükaäemie sein 5tez [( 011260! ' ataltsn Urin]. Uumerirte 13110113 5 2 “[für-, ck"*- ? reo Zit; [5122 :*1 171013, 111111 im kläre] e]? “"“"" (]sr löbk. §c|1|eaingeucben Zueb- 11. Uuslkbk" 34 [.;-111211, um] in 11er Zinsoökaäemie Ul ]"

[2990 Ferdinand Frredrrch, Schülrer

Beilage zur

511

die Baulast der Vorbesiher von den katholischen Eingepfarrten getra- gen "ZMF "M' ! d' C h blchk

er an ag ann ie r e 1“ eit die er Mi ver ältm' e m' t vxrkennrn, trägt jedoch Bedeyken, eine Bittes deshalßb a?: Seß-Maié- |at zu r„r„chten, da em rechtlrcher Anspruch den Einsassen der König- lichen Dorfer „des Ermlandes in dieser Hinsicht nicht zur Seite sieht. Eben so wemg kam; der Landtag dem Vorschlage beipflichten, daß auch das Grfinde, dre Ergenkäthner, Handwerker u.s.w. Brhufs An- sammlung emes Bau-Jynds od„er Deckung der Ausfälle zum Personal- Dezem herangezogen wurden„, indem es bedenklich bleibt, diese bisher von derartiger Abgabe befrerte Klasse von Einwohnern in dieser Weise zu be„l„c„§sienÖ „„ *

ie _n ruc ion iir die westprrußische Re ierun vom 21. Se - trnrber 17„/3„ §. 4 Nr. 12, welche das Fundamßntal-Zöesey der pm,:- ßrsrhen Cmnchtungewtm Crmlande bildet, verordnet, wie ferner an- gefuhrt wrrrde, daß dre Verwaltung des katholischen Kirchen-Vermögens durch zwei daz„u vom Patron zu bestellende Kirchenväter oder Vor- steher mrt Zuztehung des Pfarrers geführt, die Rechnung drm Patron vorgelegt und daher auch regulirt werden soll. Das dem Patron auch nach dem AU?.Landrechte zustehende Recht, die Kirchen-Vorsrehrr zu ernennen, dem elben zu entziehen, dazu liegt keine Veranlassung vor, weshalß der Landtqg über diesen Puukthinwegzugehen beschließt; eben so „daruber, daß„dte„ Königlichen Baubeamten verpflichtet werden s„ollen, dre Bqutxn ber Ktrchen nicht Königlichen Patronats unentgelt- lich zu beaufsichtigen. Es kann dies denselben in keinem Falle zuge- muther werden. Eben so erscheint es als ein Eingriff in die Rechte der Kirchengemrmden, wollte man dieselben zwingen, Königliche Bau- beamte gegep „eme zu zahlende Remuneration zuzuziehen.

Drs Königs Majestät endlich haben mit großer Freigebigkeét enxe nrcht unbedeutende Anzahl evangelischer Kirchen im Ermlande bernahe a„uf "alleinige Kosten des Staats erbaut. Auch waltet wohl kem Zweifel ob, daß Fiskus bei vorkommenden Reparaturen im FallZ des Unvermögens der Gemeinden mit den erforderlichen Un- terstuhungewzutretey wird. Dagegen erscheint es unbillig, wollte maxi dem Fiskus die Pflicht auferlegen, bei dem Bau einer evan- gelischen Karche auch einen Fonds zur Vcsireitung der etwanigen Reygraturkosstn zu gründen und somit diese Last auch fiir den Fall zu ubernehmr„n, daß die Gemeinden hinreichend vermögend sind, diese Kosten aus ergenen Mitteln zu bestreiten, daher ist auch diesem An- trage keine weitere Folge zu geben.

„„ 4) E13 wird von einem Antragsteller gewünscht, der Landtag mog„e dahrn wtrkrn, daß die Staais-Beamten, welche einen eximirten Gerichtsstand haben, auch zu den Kosten der Unterhaltung kirchlicher Gebaude herangezogen werden dürfen, und das; diejenigen, welche Grundstücke in der Stadt und auf dem Lande besitzen, die Kommu- nallasten nur an einem Orte tragen diirfen.

Was den ersten Punkt anbetrifft, so ist die Aufhebung des exi- mrréen Gertchisstandes bereits vielfach in Beraihung gezogen. So lcznge„dersrlbe bestehx, können, den geschlichen Bestimmungen gemäß, drejemgen, welche nicht dem Parochmlzwange unterworfen find, auch mcbt zu den Baulasten herangezogen werden. Der Landtag beschließt daher, über diesen Antrag hinwegzugehen.

Rücksichtlich der zweiten Beschwerde kann nicht in Abrede gestellt werden, daß die bemerkten Uebelstände zuweilen vorkommen. Es sieht der Kommune frei, zu bestimmen, nach welchem Maßstabe sie die Kommunal-Abgaben erheben will. Wenn nun eine Kommune die Steuer nach dem Einkommen erhebt, so .muß jeder Einwohner nach allen seinen Einnahmen herangezogen werden. Besißt Jemand an einem anderen Orte Grundstücke, von welchen die qu. Abgabe nach dem Grundsaße erhoben wird, so muß er auch an diesem Orte nach Maßgabe seines dortigen Grundbesitzes beitragen. Wollte man hierin eine Aenderung vornehmen, so müßten die Kommunen in dem ihnen zustßhenden Rechte, die Art der Besteuerung zu bestimmen, beschränkt wer rn.

In der 41sien Plenar-Sißung kamen folgende Gegenstände zur Berathung:

1) Ein Antrag, daß die Chausseegeld-Hebesiellen mindestens eine

Meile von den Städten entfernt errichtet werden sollen, wird an die

Chausseebau-Kommission zur weiteren Erörterung überwiesen.

2) Mittelst Allerhöchster Kabinets-Ordre vom “14ten d. M. ha- ben des Königs Majxst'a't zu genehmigen geruht, daß unter Borsig des Ober-Präsidenten der Provinz eine aus Beamten und ständischen De- putirten zusammengeseßte Kommission mit Untersuchung der Ursachen der 'o'fier wiederkehrenden Roth und der zur Vorbeugung derselben geeigneten Mittel beauftragt werde. Nachdem der Landtag durch voll- gültigen Beschluß sich dahin geeinigt hatte, daß die ständischen zu wählenden Mitglieder der Kommission aus verschiedenen Theilen der Provinz zu wählen seien; daß man nach Inhalt der Denkschrift vom 28. Februar c. und der Allerhöch|en Kabinets-Ordre vom 14ten d.M. nicht auf die Mitglieder des Landtages beschränkt sei, und daß, in Betracht, daß es sich hier in keiner Weise um Standes-Jnteressen handelt, die persönliche Befähigung der Kommissions-Mr'tglieder allein maßgebend sein dürfe, wenn der Zweck erreicht werden folie, man auch die verhältnißmäßige Berücksichtigung der einzelnen Stände nicht in Bexracht ziehen dürfe; werden aus den Ständen und der Provinz

ewäh t:

g 1. Der Rittergutsbestßer von Lavcrgne-Peguilhen auf Kunzkeim; 2. der Rittergutsbesiver von AuerSwald auf Plauthcn; 8. der Guts- besitzer Arnold auf Hochstrirß; 4. der Rittergutsbesiyer Baron von Sanden auf „Tussainen; 5. der Fabrikant G. W. Härtel zu Elbing; 6. der Kaufmann Ludwig Funke zu Königsberg; 7. der Rittergurs- besißer vou Hennig auf Dembowalonka; 8. der Ritterguisbesißer von Platen anf Kamlau; und zu Stellvertretern: 1. der Gutsbesitzer Geismer auf Terranowa; 2. der Rittergutsbesitzer von Saufen auf Zulienfcldr; 3. der Rittergutsbrsiher Siegfried auf Carben; 4. der Jabrikbesißer Grunau zu Elbing; 5. der Rittergutsbesiyer Pfeiffer auf Pomrdicn; 6. der Rittergutsbrsißer Baron von Hoverbrck auf Nickelsdorf; 7. der Rittergutsbesiher„ Graf zu Dohna-Wesselshofrn; 8. der Gutsbefiher Riebold auf Kamhken.

Provinz Sachsen.

Merseburg, 14. März. In der heutigen 27steu Plenar- Sivung wurde ein ausführlicher Vortrag über die Taubsiummen- und Blinden-Anskalten und die zu deren Erhaltung Seitens der Provinz zu bewilligenden Unterstützungen gehalten.

Nach dem Allerhöchsten Landtags-Abschiede vom 30. Dezember 1843 haben nämlich des Königs Majestät Bedenken getragen, deu ehrfurchtsvollen Antrag des 7ten sächsischen Provinzial-Landtags a„uf Verschmelzung der in der Provinz Sachsen bisher befindlichen vter öffentlichen Taubstummen-Schulen in zwei dergleichen Anftalten sofort zu genehmigen, und anzuordnen geruht:

daß so leich beim Beginn des nächsten Provinzial-Landtags ern- Kommiésion aus dessen Mitte erwählt werde, welche in Gemein- schaft mit dazu zu ernennenden Regierungs-Kommissarien wo rniig- lich noch während der Dauer der Versammlung die gegenwärnge

!

Allgemeinen Preußischen Zeitung.

_ senden Ausialten diese

Mittwoch den 9ten April,

Einrichtung der Taubsiummxn-Schulen und deren Leistungen anOrt und Skelle prufe und Jahr: überall das Verhältniß des Zweck zu den Mitteln unter Beruckjtchtt'gung der von den König!. Behörden h„e„rvor ebobenen Momentr genau ins Auge fasse, woraus Aller- hocixstdreselben, nachdem dre Stände zuvor das Ergebniß in nähere Prus„r„1ng und Berathung gezogen haben würden, ihren weiteren AnZang entge enselzent ??nmf es önigs aje (“1 a en erner in die em Landta s-Ab iede Allerhöchsldero Wohlgefailen darüber zu erkensnen ge ebegn, daslßh die Stände sich genergt gezeigt haben, das Bestehen der Zür die Provinz so nützlichen Privat-Blmdenanstalt des Kandidaten Krause durch Bewilligung angemessener Zuschüsse von Seiten der Provinz zu sichern, ihnen jedoch dabei eröffnet, daß sonach dieser Zweck durch die bei den „Fgubstunömen-Ansialten zu machenden Ersparnisse nicht zu erzielen em wer e.

Eingeben! ber Allerhöchsten Anordnun , und noch besonders dazu veranlaßt durch ein Schreiben des Herrn andtags-Kommissarius, hat der Landtag in einer seiner ersten Plenar-Sipungen sich mit dieser Angelegenheit beschäftigt und sich die Frage gestellt:

ob es nothwendig oder doch angemessen sei, die sämmtlichen Königl. Taubftummrn-Anstalten in der Provinz an Ort und Stelle durch dre zu errrennenden Kommissarien besichtigen zu lassen, oder ob es "*,“,ht. genügen dürfte, diese Besichtigung aus die zunächst gelegene Komgl. Taubstummen-Ansialt zu Weißenfels zu beschränken. " „Der Landtag hat sich hieraus einstimmig für das Lehtere ent- scheidet) zu müssen geglaubt, da sonst die betreffenden Mitglieder der Kommission zu lange den Verhandlungen des Landtags entzogen wer-

_den würden und ein richtiges Urtheil in der Sache gewiß auch sehon

dann abgegeben werden könne, wenn auch nur eine dergleichen Anstalt

'in Augenschein genommen wiirde, indem die innere Einrichtung bei

allen 4 Anstalten ziemlich gleich sein dürfte; er hat es jedoch für zweckmaßtg gehalten, auch die Privat-Taubstummen-Ansialk in der benachbarten Stadt Halle besichtigen zu lassen, um die innere Ein- richtung und die Leistungen derselben mit denen der Taubsiummen- Anstalt zu Weißenfels vergleichen zu können.

Nachdem nun die aus der Mitte des Landtags erwählte Kom- mission und der vorbereitende Ausschuß iiber die erfolgte Besichtigung der Königl. Taubstummen-Ansialk zu Weißenfels und der Pram“- Taubstummen-Ansialt zu Halle und die dabei gemachten Wahrnehmun- gen und gewonnenen Ueberzeugungen in einem ausführlichen Gutach- txn Bericht erstattet und verschiedene Vorschläge gemacht hatten, zog die heutige Pleuar-Versammluug die Angelegenheit der Taubstummen- Anstalten, so wie der von dem Kandidaten Krause br ründeten Privat- Blindenanstali zu Halle, welche die Kommissarien ebenYalls mit besichtigt haben, nochmals in sorgfältige Erwägung und Berathung, wovon das Resultat Folgendes war:

Bekanntlich sind die mit den Seminarien verbundenen 4 König!.

Taubstummen-Anstalten hauptsächlich zu dem Zweck errichtetworden,

um die Seminaristen zu Taubstummenlehrern auszubilden, damit sie

demnächst, wenn sie als Volksschullehrer angefüllt sind, den Unter-

Licht der vorhandenen Taubsiummeu in den Kommunen übernehmen

onnen.

Die Bildung der Seminaristen zum Taubßummen-Unterricht kann aber, eben so wie die Bildung der Lehrer für niedere und ere Schulen im Allgemeinen, nach dem Erachten des Landtags „ri r den einzelnen Provinzen, sondern nur dem ganzen Staate ob- tegen.

Ueberdies scheint der gedachte beabsichtigte Zweck entweder gar nicht oder doch nicht in dem gehofften Umfange erreicht worden zu sein, da die Lehrer, wenn sie nicht in fortwährendrr Uebung blei- ben, die schwierige Taubftummen-Unterrichw-Merhode leicht wieder verlernen und ver essen, die meisten Lehrer aber schon so sehr be- schäftigt sind, da sie nicht so viel Zeit und Muße übrig haben, um die in ihrem Orte befindlichenTaubstummen besonders zu unter- richten, was bekanntlich sehr viel Mühe und Zeitaufwand erfordert, und da sehr viele Volkschullehrer in Privat-Seminarien, mit wel- chen “keine Taubßummen-Anstalten verbunden sind, ebildet werden.

Jedenfalls werden die Taubsiummen in den AnZalten in weni- gen Monaten weiter gebracht werden, als in ihrer Heimat durch den Unterricht der Schullehrer in eben so viel Jahren.

Fiir den Unterricht, die Pflege und Erziehung der Taubskum- men zu sorgen, ist allerdings zunächst Sache der Angehörigen, Kommunen und resp. Kreise; indessen können sie einen zweckmaßi- gen Unterricht und Ausbildung nur in besonders dazu eingerich- teten Anstalten erhalten und nur in solchen so weit gebracht wer- den, daß sie sich demnächst ihren Lebenöunterhalt ganz oder doch theilweise selbst zu erwerben im Stande sind und den Dominirn und Gemeinden nicht mehr oder weniger zur Last fallen.

Es ist daher dringend nothwendig und wünschenswerth, daß für die armen unglücklichen Taubsiummen und Blinden dergleichen Anstalten vorhanden sind, da ihr ohnedies sehr hartes und trauri- ges Schicksal nur durch die Aufnahme in dieselben etwas erleichtert und verbessert werden kann.

Wenn aber nicht hinreichende Privat-Anstalien vorhanden sind, so ist es nach fernerer Ansicht des Landtags ebenfallß mcht Pflicht der Provinzen, sondern des ganzen Staats, drrglr-chen Anstalten zu errichten und zu erhalten, und steht diesem nur dre Befugnrß zr: sich von den Angehörigen, Kommunrn „und„„ resp. Kreisen für dre Aufnahme einzelner Zöglinge verhältmßmaßrge Pensionen zahlen

11 la en.

z Dixs Verbindung der Taubsiummen-Ansialten mit den Srminarr'en scheint übrigens der Versammlung ganz angemessen, werl darm die im Schulfach erfahrenen Seminar-Direktoren die Leitung und dre Au "1 über den Taubstummen-Unterricht führen und aus„drr„ Zahl der e- minarifien die Neben- und Hülfslehrer gegen verhältmßmäßig geringe Besoldungen und Remunerationen herangezogen werden können, die Taubstummenlehrer bei dem Verkehr mit dem Seminar nicht so ein- seitig werden, als es der Fall sein würde, wenn die Taubßummen- Anstalten ganz allein daständen, und endlich, weil ohne größeren Kosen- Aufwand diejenigen Seminarisien, welche sich dem Taubßummen-Lehr- fach ganz widmen wollen, sich dazu schon auf dem Seminar vorberei- ten und ausbilden können.

Auch versichern die betreffenden ständischen Kommrssanrn, daß fi„e die Leistungen der Taubstummen-Anftalt zu Weißerrfelß ganz befnedr- gendügefunden hätten und ihre Erwartungen wirklich". übertroffen wor- den nd.

In .den mit den Seminarien verbundenen 4 Königl. Taubstummen- Anstalten und in der Privat-Taubstummen-Anstalk*“z'xr Halle sind dukt?" schnittlich bisher 110 bis 120 Taubstumme untrrYb-racht gewesen und befinden sich jeyt nur 109 Taubstumme darin. * s C| aber mcht bk“ kannt geworden, daß Anträge wegen Aufnahme „yon Taubskumme" m den gedachten Anstalten zurück ewiesen worden wgre!!- und darf daher wohl angenommen werden, daß sich die Zahl der m den Taudskummen- Anstalten aufzunehmenden Taubsiummen„ m„rr auf c. 110 b" „120 bk“ laufe und das Brdürsni vollständighefnex-gt werde. wenn dtebettef-

ahl aufnehmen konnen.