1845 / 107 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

"Z ü r k e !. on antino el, 6, März. (A. Z.) Der Divan hat den ftemde-ir Miisionen vor? eimL'Z'en Taßen eine Note übersandt, in welcher die Sphäre der amtlichen 'tksam eit des Polizei-Rathes im Grund- risse an egeben und sie um ihre Mitwirkun ersucht werdeii. _U_t_11er anderengAufträgen, die dieser Mittheilun zu [ge der Polizer-Heborde ' ertheilt wnrden, isi auch die Beaufsi ti ung der Druckereien und Bücherläden, so wie die Durchsicht und n thrgensalls Beschlagnahme von Büchern, Heften und Blättern, die vom Auslande kommen und die 3 entlich: Sittlichkeit gefährden könnten. hmed Feibi Pascha, Schwager des Sultans, friiher zu ver-

schiedenenmalen Botschafter in Paris und Wien, darm HandelszMr- nißer, endlich Präsident des obersten Re-chs-Ratbes, war vor einigen Monaten aus dem Minißerium etreten und erhielt_ rm Verlause_der Worb: die durch Ali Nedschib ascha's Tod erledtßie Stelle emes Harbiés Nasiri (Minisiers Fbe: _.ikkriegsbedarss) und o ersten Aufsehers der ro errli en ulver- a te en.

gMßkmed chA1i,PPascka von Topchana, ist_ endlich offiziel! zum Schwesinmann Sr. Hoheit bestimmt. Die Feier semer Bt_rmahlung mit Adila-Sulian soll nach Rüäkunft des Sultans von emer Lusi- fahrt, die er nach Nikomedien zu unternehmen vorhat, voiizogeuwordert.

Herr von Tiiow und Sir Stratford (Tannin? hatte;: mit Schekrb Efendi eine Berathung iiber die persischen Ange rgenhetien.

Aegyptew

Alexandrien, 19. März. (A. Z.) Se. Majestät der König von Preußen hat dem Vice-König einen prachtvollen Kandelaber zum Geschenk übersandt. _ _

Reisende, die von Ober-Aegypten zurückkehren, können mchi genug das Elend der dortigen Bewohner schildern; ganze Dörfer sind ent- vöikeri, unabsehbare Strecken kulturfähigen Landes liegen" wegen Man- gels an Händen unangebaut. Den. armen Jellahs in Unter-Aegypten

eht es nicht besser. Die Kawasse der Regierung machen agd _auf Ze, wie aus wilde Thiere, reißen sie von ihren Hütten und a_mrlren, um sie auf die Privat-Ländereien des Pascha's zu bringen. Sie der- siecken sich oder fliehen bei der ersien Gelegenheit, somit bierben _ihre Felder unbebaut und der Pascha erhält keine Arbeiter. Dre übrigcu Großen folgen dem Beispiel ihres Herrn; die Auswanderungen, vor- züglich nach Syrien, nehmen daher zu, und es sollen aus der Pro- vinz Monufie in einem Monat über 11,000 Fellahs ausgewandert sein, von denen noch nieht die Hälfte hat zurückgebracht werden kön- nen. Der Handel stockt gänzlich, und es ist wenig Aussicht vorbrin- den, daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen bald eine günstige Wendung eintrete.

Das Poulainsche Projekt rücksichilich des Nildammes ist neuer- ?

dings aufgetaucht. Er soll von einem der ersten Ingenieure in Paris den Auftrag erhalten haben, mit dem Vice-Kö'nig einen Kontrakt ab- zuschließen, daxn er den Bau in 18 Monaten zu beendigen sich ver- pflichte; Herr ongel, welcher vor wenißen Tagen nach Kahira be- rufen wurde, i gesiern hierher zurückge ehrt und _wird sich morgen mit dem Damp boote nach Marseille begeben, wobiu ihm Herr Pou- lain nächstens folgen soll. In Paris werden Beide ihre Plane einer kompetenten Kommission vorlegen, und diese soll entscheiden, welcher von den beiden der zweckmäßißske isi. '

' Die aus Syrien kommen en Schiffe werden jefvt einer Quaran- iaine unterworfen, weil dort unter den aus Meier zurückkehrenden Pilgern eine ansteckende Krankheit _aus ebrochen isi.

Aus Kahira wird gemeldet, da 1)-'.'Cloi Bei sich an Bord eines Dampfbootes nach Unier-Aegypten begeben habe, um Ibrahim Pascha abzuholen, der erkrankt sei. . _ _

Während in Europa der siren sie Winter herrschte, hatte man hier das gelindeste Wetter und QZ“: gar keinen Regen. Die Hike fängt bereits an, sich einzustellen. uch ist der Nil m diesem Jahre

ck

558 - viel er" allen, als dies on zu escheben sie 1, und der Ma- ] mudixßkkanga hat an einigens Oßten Jar kein &a er, wohnt der _ Transport der Waarm aus dem Innern sehr erschwert und ver- "_

zögert wird. sa Plata-Staatrn. '

London, 8. April. Die LiverpooiT-imes behauptet nach Z' Berichten aus Buenos-Ayres, daß die Nachricht von der Abberrrfung * des Herrn Mandeville (der bekanntlich ünsitg für Rosas geßrmmtk, war) und der Ersesung desselben durch erm O_useley, sq wie das : in Umlauf gebrachte Gerücht von einer beabsichtigten englischen und ' französischen Intervention, den General Rosas" zu der Anordnzmg der strengeren Blokade von Montevideo, durch _welche er dem Kriege vor Ankunft. der intervenirenden Streitkräfte em Ende zu- warben hofft, veranlaßt babe. _ _

Daßuklbe Blatt theilt in, einem Auszuge aus ememBrrefx von. Buenos- yres vom 23. Januar Folgendes mit: „Grsierxr ist m der Repräsentanten-Kammer der Antrag geßelliworden, daß dre bier gebornen Kinder von Ausländern als geborne Unteribanen der Repgbltk be- trachtet und behandelt werden sollen. Die hier geborneu Sohne von Engländern haben bisher alle Rechte der Ausländer besessen. Geht jener Antrag durch, wie unzweifelhaft der Fall sem wird, so werden sie enöthigt werden, in der [Miliz zu dienen und _auch das vorschrifts- mäßgige rothe Band mit den darauf gedruckten Yum- und diueras z_u tragen, ein Parieizei?en, das ihnen wideriixh :| und das dur dre Art, wie es ihnen an gedrängt werden soll, emen noxh wemger e ren- basten Charakter erlangen wird. Alle Schulen (_mit_Ausnahme der Universität und der unter dem Patronaie_der Regierung selbst befind- lichen), die mit der englischen und schoiirschen Kirche m_ Verbindung stehenden Schulen eingerechnet, nd sert deiii 1. Januar durch dre Regierung geschlossen worden. er aligemeinen Vermuthung nach wird dem Naturalisaiions-Gesehe ein anderesGeseß folgen, welches Ausländern untersagen soll, Grundeigenihum m der Republik zu er- werben.“

Nachrichten vom 25. Januar zufolge, hat Rosas ._die Legislatur der ar entinischen Republik mit einer Rede eröffnet, worm er die eng- lische Komik besonders angreift, indem der eu l_ische (_Tomquore Pur- vis den Interessen von Buenos-Ayres sich so Zrndseltg erwieseu-habe. Er habe seinen Repräsentanten zu London beaufira t, Genugihurrng dafür zu verlangen, indem durch den britischen Emsiirß sich der Krieg mit Montevideo in die Länge ziehe. _Auch Frankreich und Nord- . Amerika werden darin an egrrfsen und die inneren Zusiände,_als bliz- hend dargestellt. _ Der ommandant der französischen_Siaiion wei- gert sich. die Biokade von Montevideo anzuerkennen, bis er von set- nem Gouvernement dazu angewiesen sei.

Eisenbahnen.

Die Kosien des Betriebes der Aliona-Kieier Eisenbahn werdrn, dem Altonaer Merkur zusvige, auf etwa 8000 Mark wöchentlich angeschlagen. _ _. _ _

Seit kurzem herrscht wieder eine ganz besondere Thai: keri bet dem Eisenbahnbau in Württemberg, und es wird Lilies au geboten, um die Strecke von KannsiadibisEßlingen bis zum Spätsommer in fahrbaren Stand zu setzen. ' _

Aus Lübeck wird ßgemeldet, daß die resp. mecklenburgrschen Re-

gierungen nunmehr de niiiv biriErlaubniß ertheilt haben, _a_uf ihren Territorien ein vorläu ges Nivellement zur Vesiimmung der geri ne- ten Bahnlinien fiir den Anschluß._Liibecks an die mecklenburg-Khen Eisenbahnen vorzunehmen. ' -“ ? -

*

AllgemeinT'Hr

Cessionarien, Pfand- oder sonstige Vricss-Juhaber irgend ein Recht zu haben vermeinen, und insbesondere die etwanigen Erben der von Aderlas, der verehriicht ge- wesenen Kommissionsräthin Fischbach, Rebecca Chri- ßiane, geb. von Schlichting und der Caroline Pose! vorgeladen, in dem

auf den 7. Juni c., um 11 Uhr,

vor dem Deputirten. Refer. von Auerswald, in nnse-- rem Insiructions-Zimmer anberaumten Termine ihre zu, machen und zu bescheinigen, oder lle zu gewärtigen, daß sie mit ihren

Bekanntmachungen.

[171] _

. m proiheienbuche iiber das Niiier ut Mnschien im S wibusschen Kreise Ünbrica [1]. ,o. 14, des er- sten und Wo. 11. des zweiten Antheils eine Protesta- tion (16 von amplius intabulanäo auf Höhe von 6000 Thlr. fiir die Kinder des Siegismund Adrian von Rothenburg, we en der von dem Landesältesien Johann Samuel von chlichting noch nicht abgelegten neun- .jä'brigen Adminißrations- und Kuratel-Rechnungen iiber das denselben, zugrhörige väterliche Gut Ober-Klemzig 3-1 requizieionem des südpreußischen Pupillen-Kollegiums zu ofen vom 13. September 1797 vigor: (]ecr'eli vom

Ansprüche eltend im Unterla ungssa Ansprüchen werden

amortifiri erklärt und die Posten im

werden gelöscht werden. Frankfurt, den 25. anuar 1845, '

. [1404] Das

werden. Taxe, find im Biireau

prätludirt, die Inßrumente aber als lll. einzusehen.

nzeiger.

Königl. preu . Ober-Landesgericht.

Land- und Stadtgericht zu Thorn,

den 4. November 1844. zur Kaufmann Schulbachschen _Konfursmqsse ge- hörigeErbpachis-Vorwerk thrembowis, gerichtlich auf 28,742 Thlr. 20 “Sgr. abgeschätzt, soll am 7. _ !. J., Vormittags 11 Uhr, an Gerichtssielle subhastirt Hypothekenschein und Kaufbedingungen

Handels- und Borsrn-nachrichteu. Quokkrtizo [Zö'k-ou.

zostotäay, 12. 4,5]. moin]. ,in-]. 895. “!.-. 6% «_ 5% O,“. M. ZXY- 41F. kau. 74T“. Qus- -"-. Liu]. _, „,“) Jeb. _. k.]. 87;. oom... _. 4% nm. no,. 942.

zotUskpoa, ll. zxru. mu]. -. nm **].AF.

l-"ravkkurt .. U., 13. „47-11. 2015. o.,» “:.--u:.- _. no,- 912 6.

3408" M 9- lu. . m.. m kl. M. a.. uo r]. 9721». .|.-. no

kl.".

[ovaolh ]]..kai]. (Jou.3%M. "“;-[M. UenQ-j, _ .in 7. zux. 8.1. 174. 24% uon. 624, 15% aa. _. ::.-.??“ Rag]. Kan. 1162" [kru- 87. Obi" 99. (kolu-b. --. Ilex. .. ['n-. 3|_

[']kit, ] „*,-u. 5% kann [. cou. 117. 35. 3% kult 8. "“'-35, 5% Ruy]. 102. 5% 87-1. unn 40-2. kan. _.

Meteorologische Brodathtungen.

Uuk-iu-z- * *heul- 2 libr. 10 [Fit,

334,96“"ku. 336,26'“1-u.

+ 10,3" n.+ 7,2" n.

+ 5,4" n.+ 4,7" n. 65 761. 8] [ct. beitet. beiin.

«. w. _ s'. , 335,00'“1'--... +6,o'n... +4,o'n... 80 ,o. „_

Königliche Schauspiele. R

Rub ei.- k-obukeuz

1845. 15. zyrn.

mu...“ . . . . 1-n-xm- . . . ']“buk-vkt . . . Unaukeüzug

Umso]- 6 Uk!- M,?ümku. + 2,3" n. + [,o' k. 94 704. .

beitet. K*.

auU-jtm 7,5" * kiunrik-o 2,5. [“Le-sims 2,4" *...-nun., (),.“- Meäeuebloz 0, Mmo'eeku] ][ + 2 4, “_ + ,!

"';-Uu . . . . . . "'i-41 ....... "'olkejxuz. . .

'l'axosmitle] :

'Donnersiag,17.April. Im Schauspielhause. 70|eAbonn xsi3ichßmmu.k_ [

Vorstellung: Hamlet, Prinz von Dänemark, Trauerspiel in 5 »„ von Shakespeare, nach Schlegel's Uebersehung. (Herr KarlD . ' Hamlet, als Gastrolle.) _

Im Konzertsaale: 1) Zumo [e üleur, Uaucley-"e en?

ar UW], Cosniarä sröréx. 2) [„a 86c0ncie représentatia ck,; Lexzuryrizes, yauäeyille nouveau en 1 acts, par Scribe,

Freitag, 18. April. Im Schauspielhause. 71s1e Abona“ Vorstellung: Der Sohn der Wildniß, (Herr Karl Devrient: mar, als Gastrolle.) -

Sonnabend, 19. April. Im Opernbausr. 46sie Abonn . , Vorstellung. Zum erstenmale: Der Schlihgkisk, _Baliet in 2 '.|._ von Paul Tagiioni. Musik von H. Schmedt. Dre Der_orationeu '7 von den Königl. Decorationsmalern Gersi und Gropius. Vo Die Vertraute . Anfang halb 7 Uhr." _ _-

' Zu dieser Vorstellung werden Opernhaus-BiUeis zu den erhö ,. Preisen verkauft. _ -

Schriftliche Billei-Meldungen mmmi Donnerstag, den 17_ten d., 10_1 Uhr, der Köni [.Haus-Polizei-Inspekior Herr'Taxk rm bauseeutgegen. Die so ortangewiesenen Biilets könnt!! so lerch oder » . ; stens bis Freitag, den 181en d., Mittags 12 Uhr,_ m mpf_angg men werden, nach welcher Zeit über die derartig reservtrten *.“. . anderweit diSponirt wird.

Römgsjlädttsrhcs Theater.

Donuersia , 17. April._ Der Weltumsegler_ wider_ W abenteuerliche Hose mit Gesang in 4 Bildern, fret blebniei dem Französischen des Théaulonund Decourcy, _von Rieder.

. Freitag, 18. April. Der Weltumsegler wider Willen. ('.. Räder: Purzel, als Gastrolle.)

5% x.. 1141". o......“ ;. ale-

xsertions-Cebühr fiir den [[an-burg, ]4. yu]. k-k-jetku 1668. Z.;]. n..., "& iu!

„___-...-

Fxßungsbau in . _7 erreichische Monarchie. Briefe aus Pr

.. ' ien. rbk. Konsiantinopei.

ort. (General Cameron, „imat gietwä lt; Spaltung des neuen Kabineis; die Ausst ten auf einen eg m

Wiikerungskimde.

smbabuen. Hannover-Bremer Eisenbahn. behufs bes Fortbaues der udels- und Börsen-Nachrichten. Berlin. Börse.

... Abonnement beitögt:

! “hlt, für 2 “Jahr.

1 l . - Jahr. ::1 l:. - j „Jahr. khriien der Monarchie ohne preiserhd'hung.

ciner Zeile des Allg. Meiser- 2 S_gr.

PreujZische 8

Allgemein

eitung.

Alle poß-Anitalten des In- und Auslandes nehmen Eeßeil-mg apf dieses Blatt an, air Berlin dre Expediti?_tdtr .A g. preuß. ' rr un : Friedrichsßr2je Ur. 72.

,-

107.

“"“-U

Inhalt.

. er Thel _ „* :;ltiaYG-Augekgenheiten. Provinz Posen. (15te SWW.) “Petitionen. _ __

d. rovm teu en. Der re ei bei Koni aber vom Eise sreliku_ Géundeis [?ei'YUemeß. _ ProYingz Schleusen, 9

wieder geßi

. e kthhier- ersonals in der Pfalz.

Die Oder en

m'rdesftaaten. K ö n i g r ei ck B a p e r n. Vermehrung _ Auswanderungen aus der Ober- Aschaffenburg.

nterä te, in der bayerischen Armee. _ Württemberg.

ei Aschaffenburg. _ Königreich

mc ' a . (Ständisches; Unter- xg der Ueberschwemmten; Rekrutinmg. _ Pgosiuiaten-Landtag.)

* .- eich. Paris. Disziplinar-Strase ge en Offiziere der National- ckck; _.Berübrung politischerEreignisse au?

_Smxik. ; Plaidoyer SFM die Jesuiten. _ Vermischtes. _ Schreiben aus an .

, oßbritanien und Irland. FMJ-sllstfug der Maynooth-Bill, _ London, Uebungs-Geschwader. _ r. o . ' _

derlande. Aus dem Haag. Veränderung der Koioniai-Regierung. _ «„ ien. Brüséel. Annahme der Regierungs-Vorschiäge über die Amte-Organisat zwriz. Kanton Vasel-Land. Kreiss reiben, talieu. Rom. Audienz des spanis en Ge andten. der franzöfische Botschafter. _ Vermi chers. erkennung der Königin Isabella.

der Kanzel. _ Kriminal-

(Kammer- crhandlunäm.)

n t er h a u s. Diskusfion iiber die

on.

_ Herr Rossi und _ Turin. Päpstliche An-

Schreiben aus Madrid. (Neneßer Stand der Verhältnisse Religiöse Feßlichieiien.

Nord-Amerika. Schreiben aus New- Anhängrr des Schußzoli- S stems, in den

Kom.)

igte Staaten von

triko.)

Eis......bmn, Hannoversche Anleihe

Sonnabend, 19. April. (Italienische Opern-szrsieliung.) ersien'male in dieser Saison: Uorma. Oper m 2 Akten. “)'-x' von Bellini. (Sgra. Antoinette del Carmen Montenegro, Sängerin des Theaters della Scaia zu Mailand: Norma, als Gaitoii

- *"

_ VerantwortlicherÖTedaéterir ])r. I. W. Zinkeisen. _ Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Over-Hofbuchdruckeret.

__...Y Y..-

Zäcbziscb - 8131116818006

[352] _ '“ ]Zizéubäbn.

proiheienbuche

„i., J. aus efiihrten Jntxrims-Aciien der Sächfisch“ sischen Ei eübahn, aus welche bis zum 1.Februarl, die dritte Einzahlung nicht geleistet worden war...; ' bis mit Ablauf der Präkiusivfrisi (den 31. Marzi

folgende Nummerrr der

2421. 15974. 15975. 15980, 15981. 15982. 15987. 15988. 15989.

Zuni-

15976. 15977. 1597815974 15983". 15984. 15985.15M 15990. 15991. 1599215993-

"6. ovember desselben Jahres eingetragen.

Ferner befindet sich bei dem zweiten Ambri! des Guis Muschtm uubricalll. dio. 3. nachstehendes Zntabulat:

„500 Thlr. als Reß der "[an-rum und [.ucratiyu- , rum der Hedwißie Auguste, verwitweten von Schlich- ting, geb. von ohwedel per 6800 Thlr. (wovon _die iibrigen 6300 Thlr. yer" 11661". vom 20. März 1775, 25. August 1780, 21. September 1781, 1. August 1821 und 21. März 1844 gelöscht find) cx pauli- (]otalibm vom 13. September 1747 et ingronan'one vom 11. Mai 1753. Hiervon gehören der Wilhel- mine Philippine von Rothenburg, geb. von Schlich- . ting, 250 Thlr., als die Hälfte des legati der _von Aderias yar 500 Tblr., welches nach dem Tode der ]ezat-ria der verehe . von Rothenburg [)|-o (Limiäia zufäUt und von dem possono": Inhalts exiribics äs rm. den 18. März 1775 derselben allbierangewie- ken worden ist.

„Die übri en 250 Thlr. gehören der Rebecca Chri- stiane von_ iebitsch. geb. von Schlichting, als die andere Häute des [egen der von Aderkas yek 500 Thlr.. welches nach dem Tode der legamia pro ck;- miäia der vetehei. von Diebitsch zufällt. “Wobei je- doch zu bemerken, daß nut den.250 T it., als der Hälfte des von Aderkasschen Legats _die ebecca Chri- siam jekt verehel. Kommis onsrä/thin Fischbach, geb.

Sch ichiing, dem oke schen Vormunde, Bürger-

" meister Co ius, fiir hren Ehemann, den Kommis- sionsrath sekbach, wegen eines d'er unmiindigen Ca-

wiine Pöß- mdigen Kapitals den 21. Au u|1787 vor du Herzogs.- Württemberg-Oeisschm egierung gerichklich Caution bestellt hat, welches ?_quko (lecken vom 27. August 1787 in dem Hypothekmbuche ver- merkt worden.“

' Na der Be auptun des epi en Besisérs der bei- den ALMA: „'n MusZtm, HnsJablonski , is [en: Caution der 6000 Thlr. erledigt und die Posen von jea25d0eiThlr. beza c[die, unT „“Und-?:; seicttenjiknnzag ae we an_ervore en anon er 6000 'TWKd der Post von 1? 250 T ir." und den darüber ausgefertigten Recognitionen ais gentbümer,

. [333 t.]

[336 b]

_ Bugsirfahrteu _ _ Dieselben werden am 13ten c. eröffnet, und wird von jest ab “regelmäßig jeden Sonntag Morgen ein An beiden Piäven liegen un-

Bugsirschiff mit Gütern Jmcht'-Tarisé und Assekuranz-Statuten __smd bei dem

ausgesevt Schleppkähne zur Aufnahme von Gütern bereit. Unterzeichneten unentgeltlich zubaben.

Passagierfahrten zwischen Potsdam" und Hamburg. Ausschließlich für Personen und deren Reisegepäck eingerichtet, beginnen am Monta

Montags, Donnerstags und Sonnabends, Vormittags 9 Uhr.

*Preise :

die Vergünstigung, geld. An Gepäck nähere Anstunft ertheiit

B e k a n n t- m a ck

Zufolge §. 4. Abschnitt |||. _des Statuts der Neuen Stettiner Zuckerstederei laden wir _die Herren Actionaire Yar 101en Geueral-Versammiung am 2. Mai 1)

ormittags 10 Uhr, in dem Geschäftslokal: des tuts hierdurch tin. .

Zugleich machen wir auf die Vorschrisien der SS. 5. und 6. Abschnitt 11]. aufmerksam, wonach Ausbieibende nur durch andere. Actionaire ' welche dazu durch schriftliche müssen.

Die Richter einendeu nd den Br [17 en d an- wesenden Actiostéaire untenForsen. ' »sch " 5“ Stettin, den 15. April 1845. D a s C o m i t 6. Simon, Theun

find 60 Pfund frei; das Uebergewicht isi mit

Dampfschifffahrt. zwischen Berlin und Hambur

u'nd Passagieren von Berlin wir von Hamburg abgehen.

Abfahrten von Potsdam: Abfahrten von Hamburg vorläufig: Montags, Donnerstags und Sonnabends, Morgens 5 Uhr. ' . 1sie Kajüte: stromabwärts von Zotsdam nach Hamburg 8 Thlr. stromaufwärts »- amburg » otsdam 7 » 2te Kaxute: stromabwärts » .Jotsdam amb'urs 5 "

stromaufwärts » amburg » Potsdam 5 »

Familien von drei Personen und darüber, wenn se aus Aeltern und unverheiratheten Kindern bestehen, genießen Kinder unter 10 Jahren zahlen-balbes Passagier- 3 Pf. pro Pfund zu vergüten. “Reise-Biilrte und . Anker, Agent, Taubrnßr, Nr. 10.

Die _ Seeländifche Eisenbahn-

nur Rte! des Paisagiergeides zu eniricbien.

u u g. ' [377]

Gesellschaft.“

vertretén werden können,

Vollmacht legitimirt sein Die Rechnungen

rungen und Deci

Gesellschaft, den 8. April_ 1845.

: Ebelin' . C. S midi, “.ws-nN“ I ck -

.

g, dcn Asien (3.

(Eisenbahnzuz 8 Uhr Morgeris.)

Die ordinaire jährliche General-Versammsung wird * am Freitag:, den 23. Mai 1845, 6 Uhr Abends, an einem "näher zu beßimmenden Orte gehalten. ' - -

'r den Zeitraum vom 10. Juli

bis zum 31. De em er 1844 mbß Revi ons-Eriune- Eon sind von heute an ür die Actio-

naire im Haupi- iireau in Kopenhagen ausgelegt.

Das Ceuical-Comieé drr Seeiändischen Eisenbahn-

15997. 17857 . 17 858, LM

15994.- 15995...15996, _ 22667. 23264. 265512655?-

22664. 22665. 22666. 26553.

.Zu Gemäßheit §. 18. der Gesellschafts-Stamtn » werden nun hiermit diese vorausgefiihrten Armad-l -

Dem Gutsbesiver Wilhelm enjamin Ko m Mecklenburg-Strelip, den Adelsiand zu verle ben;

Den Land: und Stadt erichts-Direktor uck zu Arnsberg zum ndesgericbte daselbst zu ernennen.; so wie

Dem Iusiiz-Kommissarius und Noiarius Thi ele lb _m Frankfurt a. X).:iruzasldßi dxm SiaZiZiöhierdKaempffe in Sommerfeld, dem

. r r eianntma un vom 5. ' arm " " "U- " en, cm Von d'" i" ""s“ ' B ck g Feb zerHaupi inFoxsix, den Charakter als Justizraih' Casamatta in Sorau 8

, rakter als Land- zinltkn Einzahlung: '“ “_ck

nicht eingelöst worden. -

"Amtlicher Theil.

Se. Majestät der König haben Allergniidigsi gerubi:

Georg Albert Friedrich ck auf Trollenhagrn und Butbho , im Großherzog- Sprickmann-Ker'ke- ber - Landesgerichts - Rath beim Ober-

_ von Thielen- d. O., dem Land :: und Stadtrichier Lo renz Iusiitiarius und Iusiiz-Bürger- dem Kriminal- riminal - Rath ; Friedeberg den und dem Ober-Landes-

Frankfurt den Charakter ais_Kanzlei-

den Charakter als Land- und Siadigerichis - Assessor Kiisel in und Stadtgerichts-Raih ; is-Secreiair Hoefer in zu verleihen.

iste-

_'aysgeru_senm und der Königlichen Kontrolle der Staats- 1__p1ere tm Rechnungs-Zahre 1844 als

gerichtlich morii zirt nach- gewiesenen Staats-Papiere. fi

Des Dokuments. D a i u m

zweiten Einzahlung fiir erloschen erklärt und W "“'“ Nmiiß deren Fnhaber aller ihnen aissoichcuzuskkb'W echten veriu ig. ' Dresden, den 2. April 1845.

des

Beira . g * rechtskräftigen Erkenntnisses.

Riblr.

d (: chsDscha sScbsiO icht . :kitsobrhi "Önsllschaß' er «is' 1 - et en enan- ee * Carl Ludwig chili. Eduard Uhlich*

.[334b] Beiarrntmachung. ___- Die unterzeichneten Sachwalter des Ober-Lm)b gerichts-Beziris Breslau find überein gekommen, in ck,

cn wegfallen zu lassen. In Voraussetzung "“ - wiederung werden fie dies aus die Korrespondenz?" ihren auswärtigen Herrera AmisZenossen ausdehnt?“ v. Bärenfels. Beyer. uriert. Dikl'k, Diihrin . Dxiuba. Ernsi. Fischer. FMI", - Geline ll. Glöckner. Gruess. GrossMM Haupt. Hayn. Hilliges. Horn. K_antthk-M von Schwarzbach. Knittel. Kruger._|?e_l_ Lessing. Löwe. Menzel. Meiser. Mu K und ][. zuBresiarr. Müll er zu Ohlau. v. "" skermann. Nagel. Nitsche. Obert. Qik“- anr. Robe. Riippel]. Salomon. SchH", chtotikv. Steinmann. Stargate. mm, * Szmbinqwsei. Thebesius. Thielk- mann. Veste, Wensky. Weßram- [33513] '

Mecklb. Reit- u. Wagenpferdf [

ßnd zum Verkauf angekommen Behrensir. 43,

Fiegens'itis'" geschäftlichen Mittheilungen ali: Kunz? '_ _

3545-52 427

912394

taats-Schuldscheine (je 1811. 100 ; vom 9. Mai 1844.

Z vom 15. April1844.

vom 25. Januar 1844.

vom 3. Juni 1844. : vom 80. Mai 1844.

x vom 27. Februar 1843.

vom 8. Juli 1844. vom 20. Juni 1844.

2. : vom 26.-September 1844.

OK-YNTAZDISFYZSFOKSU Utt-

Kurmärkische v-ierprozentige Obligationen, WN [5- , 75 | vom 26. Angus 1844.

"ZU:. bin *2. AXril-W-lö. -(“;_'___ _"isUibe __ontroile der Siaais-Papiere.

Berlin, Freitag den 18ten April

Comman

Meisdors.

G

An ekommen: Se. Cxcellenz der General-Lieuimani und eur der 91er- Dmßon, von Brandenstein, von Glogau.

Der Vice-Obn-Jägermeisier, Graf von der As s eburg, von

Abgereisi: Se. Durchlaucht der General der Infanterie und eneral-Gouvernmr von Neu-Vorpommern, Fürst zu Putbus,

nach Putbus.

Schl si

Se. Exceaenz der Geheime Siaats-Minisier Rother, nach

? en.

fck

Fo si der Bericht des

Ri

verlesen. Ake zigen, sind

augehörig, ? Petitionen ohne Anfübrun Angeben der Griinde der Z und dem wohlverßandenen ?irzdrxr4e8rkiärt sich daher für die Petition und e .

Landtags-2ingelegenheiten.

Provinz Posen.

_ Posen, 5._ März. 151: Sitzung. Die Versammlung be- lreßt, sich fur die baldige Pubiicaiion der Wege-Ordnung und der Frscherer-Ordnung *) zu verwenden. Sodann wird

Ausschusses iiber den Antrag eines Abgeordneten der iierschaft,

daß die Griinde rxichie Petitionen

r - und der

angegeben werden möchten, aus welchen einge- _ x_eme Veriickßchiigung finden können, Mitglieder des Ausschusses, mit Ausnahme eines ein- „egen diese Petition. Dieses Mitglied, der Ritterschaft ubrt“ aus, daß, so wie das Nichi-Zulassen wiederholter neuer Griinde, so sei auch das Nicht- uriick1veisung fiir den Landtag_schmerzlich Interesse der Regierung entge en. Der für eine A änderung

des Gesetzes vom 27. März 1824 in der Art, daß “der

zweier Passus, des In alis: _ Smddre lehteren ( niräge des Landtages) einmal Zurückgewiesen,

so diiYen sie nur alsdann, neue"

ner

enispinni sich eine lange emachi, wie sich nicht

rung der Gründe der Zurückwei folg iräge_ begründen. _ Das Zurückweisen von Petitionen deshalb, eme

sei

Gerichis-Behörde siiißten und die LandiaY-Abschiede hätten die Bedeutung kennimÜes. _-

lichen

tenden; durch ausreichende die Wiederholung materielle Anträge zu untersiiihen;

ga

trag weßeu ausfiihrlitberer Mittheilung der Griinde,

i_véxn wirklich neue Veranlg ungen oder

riinde eintreten, und mmer nur erft von dem nächsien Land-

tage“. erneuert werden, - ggelassen werde. Dagegen ist er der Meinung, daß sich ein An- weshalb Petitio-

“ckgewiefen wiirden, schwrrlich moiiviren lassen werde. Es Diskussion- ' Fiir die Petition wird geltend _ einsehen ia ?, warum bei Erneuerung eines trages immer neue Grunde ge ' “sri werden müßten. Die Anfüh- _ _ ung einer Petition wiirde den Er- haben, daß die Bittenden si von der Unsiatihafiigkeii ihrer An-

uberzeugien oder Gelegenheit fänden, sie künftig besser zu weil wiirden, e _ der höchsten cherdungsgriinde, __ _ _ eines lesten Er- geborrge und deutliche Begründung einer abschläg- _ wie fiir die Bit- _ und überzeugende Griinde beseitige man der Briten. _ Die Stände hätten nicht allein

_ die moralischen Intereken seien von ihnen wahrzunehmen. Diese Jniere en seien

1 zur

neuen Veranlassungen

_ und Gründe angefiihrt em Gebot, zu schweigen.

_ Die Erkennim sich auf die beigefügten Ent

ie

ntwort sei em Vortheil fiir die Regierung,

nz besonders

ewig und die Griinde für sie immer dieselben. _ Die Rothwendig-

keit, neux Griinde anzuführen, mache die Erneuerung einer xaxsunmögltch. Die Wahrheit habe nur eine Be e

vo

abs lägiichen Bescheiden die Anbringung derselben ten auf- aligemeinen Grundsäßen und könnten sichten entwickelt werden. böten die neuen Griinde dar, erforderlich seien. _ berem Gesichtspunkt sei ein neuer Grund, und so

Petition _ _ iindung, und es ckwer, eme neue anzusiibren. __ Gegen die eiition wird her- ,“ wenn du Berichte der Behörden den Grund zu äbe_n, gerade hierin ein neuer Grund lie e für etriron. _ Die moralischen Interessen Zafir- _ nach verschiedenen Rück- Eme neue Entwickelun und neue Motive

welche zur WiederYolung der Petition Jede Entwickelung einer Angelegenheit aus hö“-

werde jede Zurück-

r ehoben, daß

weisuug einer Petition neue Griinde fiir die Wiederholung an die

Hand geben. währten immer neue Griinde, und

§s

die F

mi

von 25 Stimmen Antrag mit einer ,Minoriiät von 21 Stimmen

zur Berathung ,

_ Zeit und Raum, neue Verhältnisse und Umstände ge- _ diese zu ergreifen sei durch den 48 des Geseßrs mcht verwehrt. Bei der Abstimmung wird rage: ,

Soil um Abänderung des §. 48 dahin tionen ohne Ansiihrun neuer Veranla wiederholt werden diir en?

t 85 geßen 12 Stimmen bejaht, die Frage aber: '

Soli ge eien werden, zu veranlassen, daß immer von den Mini-

siern die Griinde entwickelt werden, aus welchen eine Petition un-

siatihaft sei?

so daß der diesfäliige __ _ _ verworfen ist. gelangt dre Petition der Abgeordneten der StadiPosen welche den Landtag bitten, _sich fiir Aufhebung der

__?ebeien werden, daß Peti- ungen und neuer Gründe

bejaht, von 21 verneint, Hierauf

Gesche zu verwenden,

fck

wonach ervisberechii ie aktive Militair-Personen und au naktivi- iiitßGeéali eseßte fßziere_und Militair-Beamte sowohflIhin icht- l-ch ihres Ge alis, als auch ihres Privai-Einkommens, mit us- ngbme der gemeinen Soldaten, Unteroffiziere :r. bis zum Offizier rücksichtl-ch ihres Solbes; Staatsdiener hinsichtlich der Pensionen und Wariegelbxr, sofern deren jährlicher Betrag die Summe von 250 Rihirn. nicht erreicht; Geistliche und Schullebrer hinsichtlich ihrer BJoldungen „und Emolumenie, und alle sonstigen Beamten hirrsichtlr ihres Drensi-Einkommens zum „Theil _ von der Ver- pflichtung befreiisind, m den Städten, wo zu den Leistungen,

4) Die 'scbtttk-Ordnun _ das G , i i _ '" "SMS“F'(Gk[-s-Sammlßnme. 107195“zog "*"" M'" !* nzwi

1845.

welche _das städtische Bedürfniß erfordert, das Kämmerei-Vermögen mc_ht__hmrkrcht, gleich allen iibrigenMiigliedern der Gemeinde Geld- beiirage zu entrichten,

De_r Ausschuß ist mit dieser Petition einverstanden. Der In- haber emer Ymißtmme bemerkt, wie die Gehälter der Staatsbeamien nach dem dringenden Bedürfnisse abgemessen seien, Der Beamte zahle alie ConsumitonsZSteuern und die Grund-Abgaben. Anderen Abgaben ser er siaqisxxrundsävlirb nicht unterworfen. Die Petition würde in der Wiking) ett zugleich die Bitte enthalten, die Gehälter der Beam- ten zu erhohert.__Zwei Abgeordnete des Rittersiandes machen geltend, daß es_sich_hter nicht um Staats-Abgaben, sondern um Heranziehung des Militarrs u_nd der Beamten zu Kommunal-Beiirägen handele; daß das Mtlrixur und die Beamten von allen städtischen Einrichtun- gerr Nahen hatten und daher auch billig zu den Lasten beitragen müßten. __ Der Inhaber einer Virilsiimme entgegnet: Garnisonen und Behörden seren eme Wohltbat fiir die Städte; viele Städte be- mühten sich, Garnisonen und Bexörden zu erhalten, und brächien so- gar Opfer dafiir; wären Garni on und Beamte-nicht in der Stadt, so würde diese doch die Kosten allein tragen müssen, zu welchen jene jeht herangezogen werden sollten. _ Ein siädiischerAbgeordneier hält die gesteliien Anträge für gerecht. Alle Einwohner gehörten zur Gemeinde. DerSold des Militatrs und der Beamten habe dieselbe Bestimmung, wie das Einkommen anderer Einwohner der Siädie: den an emesse- nen Unterhalt zu gewähren. In den meisten Fällen sei für diese das Einkommen unzureichend, dennoch müßten sie Abgaben zahlen, von welchen jene befreit seien. Gerade darin zeige sich eine Ungleichheit, daß zu den indirekten Steuern Jeder beiirage, nicht aber zu den di-

rekten. _ Einige Abgeordnete sprechen sich fiir die Befreiung des

Militairs, insbesondere bis einschließlich des Lieutenanis, aus, weil deren Lage schlechter sein solle als die des gemeiner: Soldaten. _ Me rere Stimmen lassen sich noch für und wider vernehmen; als es end ich über die Frage:

ob die Petition in ihren Haupt-Grundsätzen angenommen werden

solle oder nicht? zur Abstimmung kommt, wird diese Frage mit 37 gegen 10 Stimmen der Stadt Posen, welche die Peti-

bejaht. Einer der Abgeordneten tion eingebracht, erklärt jehi,

wie er den Anirag hinsichtlich des Militairs auf die Offiziere, vom

Capitain aufwärts, beschränke.

Ein Abgeordneter der Ritterschaft will auch die Capitains zwei- ter Klasse ausgenommen haben.

_ _ Nach einer weiteren Diskussion "_ bei weichkr der Inhaber einer lesirmmg i_toch bemerkt, wie die Petition die Aenderung eines Haupt-Prmzrps des Staats bezwecke und daher gar nicht vor den Landtag gehöre_ _ wird die Frage gestellt:

Sollen Offiziere, vom Capitain aufwärts, zu Kommunal-Abgaben nach dem Antrage der Petition herangezogen werden oder nicht? und es erklären sich 37 Stimmen dafiir, 10 dagegen. Es blieb end-

lich noch die Frage zu entscheiden:

ob die in der Petition verlangte Besteuerung das ganze amt-

liche Einkommen, oder ob, wie ein städtischer Ab eordneter

vorÜFeschiagen, nur dre Hälfte dieses Einkommens irefxen dürfe?

ach emer kurzen_ Debatte _ in welcher noch ein ritierschastli- cher Abgeordneirrerklärie, daß er gegen einen ausnahmsweisen An- trag in _der_ Petition gestimmt habe, weil iiberall, selbst in Frankreich, das Militair_ nicht besteuert sei, mit drnBeamien es aber sich anders verhalte, weil sie iiberall steuerten _ wurde zur Absiimmung geschrii- ten. Fiir den Antrag in der Petition erklärten sich 26, fiir den An- trag des städtischen Abgeordneten 21 Stimmen.

Schließlich wurde noch erwogen, ob die (Elementar-Schullehrer herangezogeir werden sollten. Ein siädiischer Abgeordneter verlangt deren Befreiung. Einer der Petenten erklärt gleichfalls, daß er die («i_lenrrniar-Schullehrrr von den durch die Petition zu erbittenden Be- sirmmungcn ausnehme.

Mchtamtlirher Theil.

Inland,

Provinz Preußen. Der regel ist bei Köni sber und bis zur Kosse meisientheils _schon offYn, und man besiigrchtetg keine Gefahr von dem noch aus Lriihaucn zu erwartenden Eise. Indeß soiirn noch v_9r_ etwa acht ngrn schwerbeladene Schlitten aus der Nahe von Kontgsberg n_ach Pillau abgegangen sein. _ Der Lootsen- Commandeur ?amtrzert m Mxmel theilt unterm 8. April, mit Be- ziehung auf dre bc_1_u g besirriierxe Frage, ob auf dem Grunde des Meeres und der Flu e ck Eis _brldén könne, so! ende Thatsache mii: „Es wiirde vom 19. czrz bis zum 2. Apriß d. I. ein großes Wracksiuck, welches aus einer, ganzen Schiffsseiie und Kimmung be- stand, m der Nähe des memeler Leuchithurms, aus einer Wassertiefe von 27_zn 30 _Fuß, aus dem hie gen Faxrwasser gehoben. Dasselbe war mri so vielem Sande bela ei, da man durch Handba gern denselben abnehmen mußte, und es gelan? endlich durch große rasi- ansirengunJ, das Wrack bis auf etwa 1 , Fuß von der Wasserfläche zu heben, 0 daß man darauf stehen konnte und“ nun versu ie, durch Balinßéchaufeln den noch daran! liegender: Sand abzuwer en, man fand a er_ denselben in einer : von 18 Zoll so fest gefroren, daß er nur mtittist _Sioßäxie davon iosgemacht werden konnte.“

Provinz Schlesien. Die Oder ist seit dem 10. April so- wo))! m Ober- als Unter-Schlesien, und zwar vom Wien zum 14ien ber Breslau um 1 Fuß 3 Zollxgesiiegen. In Oderberg und Ratibor befürchtete man, in Folge “des dort gefallenen Regens, ein noch wei- teres Steigen.