Italien.
Rom, 25. April. Der Pap]? hat dem Monsignore Giacomo Antonelli das von demselben bisher interimisiisch vermlme Finanz- Minißerium nunmehr definitiv übertragen und den Udiiore der rö- mischen Rota, Monsignore Pietro Marini, zum GouverneurwowRom, Vice-Camerlengo der heiligen Kirche und General-Polizer-Drrekwr
ernannt. _
*]- Nom, 31. April. Der ganz unerwartete Tyd des Major von MoliT-re, Adjutanten Sr. König!. Hoheit des Prinzen merrch von Preußen, hat heute unter den hier lebenden Deutschen die gl!- gemeinsie Trauer verbreitet. Vor wenigen Tagen hatte er auf eurer Fahrt nach Albano das Unglück, durch den Ymsiurz des Wagens vrer Rippen zu zerbrechen. Eine Entzündung, dre hmzutrat, machte bald alle ärztliche Hiilfe vergeblich und führte so m der vergangenen Nacht um 1 Uhr seinen Tod "in Albano herbei. Zeder semer Landsleute, der, sei es länger oder kürzer, hier verweilte, wird aus eigener Er- fahrun wissen, welche Achtung und Liebe der Verstorbene sich vqn allen Zeiten zu erwerben gewußt hatte; sein Haus war dadurch em Mittelpunkt für das gesellige Leben eworden. Urrd so. muß das traurige Geschick, das je plöylicher, de o schwerer seme_ nächsten 21a- gehörigen getroffen, hier und gewiß auch in der Ferne dre allgememsie Theilnahme erwecken.
Spanien.
6 Madrid, 1. Mai. Das Fest, welches vorgestern auf dern Lusischlvsse Vista Alegre zur Feier des Namenstages„ der Königin Chriftine stattfand, war von einigen Ereignissen beglxrtxtk dre eme tragische Wendung zu nehmen drohten. Der neunztgjährrge Feld- marschall, Herzog von Castro Terreüo, erkletterte auf den Wunsch der jungen Königin ein zum Ringelrennen dienendes hölzernes Pferd, ver- lor das Gleichgewicht, stürzte herab und erhielt eine bedeutende Kops- verlehung. Auf dem im Parke befindlichen Teiche wurde unter'Ler- tung des Marine-Ministers eine Wasserfahrt veranstaltet, wobei dre Barke, deren Steuerruder ein Admiral lenkte, mit vielen darin befind- lichen Damen umschlug. Glücklicherweise waren sie sämmtltch geübte Schwimmeriunen und vermochten durch eigene Anstrengung das User zu erreichen, während die in Galla gekleideten Herren Anstand nahmen, sich Angesichts der höchsten Gebieierinnen ihrer Kleidungen zu entledigen, um Hiilfe zu bringen. Die Damen wurden ohne Verzug in dem Wagen des Herzogs von Osuüa nach Madrid, einige Andere, denen der Schreck eine Ohnmacht zugezogen hatte, nach der Stadt zurück- gefahren. Die Königin Isabella bestieg. einen kleinen Wagen, ge“- wöhnlich mit Eseln, dieEmal mit kleinen Pferden bespannt, deren Leitung Herr Martinez dela Rosa übernahm. Dieser Minister zeigte sich als Wagenlenker wenig erfahren und würde die ihm anvertraute erhabene Dame unfehlbar umgeworfen haben, wenn nicht der rosse- knndige Herzog von San Carlos zur rechten Zeit die Zügel ergrif- fen hätte. Ein Omnibus, in welchem mehrere Hof-Lakm'en nach dem Lustschlosse fuhren, wars bei der Brücke von Toledo um, und als die 800 Gäste nach Mitternacht ihre Equipagen aufsuchten, um sich in die Stadt zurückzubegeben, entstand eine' gränzenlvse Verwirrung. Die von Wein erhißten Vertreter des Volks geriethen in ein Gedränge, in welehem Einige mit Füßen getreten und vielen Damen die Kleider zerrissen wurden. Gesieru wandelten manche der Leßteren auf dem- selben Wege, um die im Gedränge verloren gegangenen Juwelen auf-
zusuchen, und die Mehrzahl der Dtskatirten war durch Uebelbefinden
verhindert, der Sitzung des Kongre es beizuwohnen.
Während nun in Vista Alegre fast alle Notabilitäten, die durch die Revolution ihr „ Glück“ gemacht, versammelt waren, hatten wir hier den traurigen Anblick, die Wittwen und Waisen gefallener Mili- tairs, denen für jenen Tag eine theilweise Zablun ihrer rückständi- gen Pensionen zugesa t worden war, von den verkchlossenen Thüren des Zahl-Amtes unbe?riedigt, troftlos und in laute Verwiinschuugen ausbrechend zurückkehren zu sehen.
Der Infant Don Francisco blieb von dem Fest ausgeschlossen und hielt mit seiner Familie, zur Ueberraschung der Bewohner der Hauptstadt, im Prado seine gewöhnliche Spaziersahrt.
Man versichert, General Narvaez werde an die Stelle des vor acht Tagen mit Tode abgegangenen Paters 1a Canal zum Präsiden- ten der Königlichen Akademie der Geschichte ernannt werden.
Gestern beschäftigte der Kongreß sich mit der Diskussion des von Herrn Peüa A uayo iiber die Regulirung der Staatsschuld ab-
egebenen Separat- otums. Dieses besteht bekanntlich in einem die Zinsenzahlung der 4- und 5prozentigen Schuld ausschließlich begün- stigenden, von dem Jinanz-Minister zur Anwendung zu bringenden Geseß-Entwurs. Diesem widersehte sich der Deputirte Garcia Carrasco, weil die unverzinsliche Schuld davon ausgeschlossen bliebe und die Regierung nicht einen Geses-Eniwurf, sondern eine Ermäch- tigung verlangt hätte. Herr Peüa A uayo meinte, daß man einem Bankerotte nicht entgehen könnte, alls man die unverzinsliche Schuld in die Regulirung einschlösse. Sie allein betrage, mit Aus- schluß der aufgeschobenen Schuld, 8200 Millionen“ Realm. Die Er- theilung der von der Regierung verlangten Ermächtigung würde eine wahre Diktatur herstellen, und man könne nicht wigen, wem diese anheimfiele, da die Krone das Recht habe, die Mini er zu ernennen und zu entlassen. Auch diirften die Deputirten die ihnen Vom Volk übertragenen Befugnisse nicht auf die Minister übertragen. Der Finanz-Minister bestand aus Verwerfung des Antrags des Herrn Peüa Aguayo, auch deshalb, weil in diesem einer einzigen Klasse'dcr Staatsschuld, die obenein fast nur das Ausland interesme, der Vor- rang vor emer anderen, meiéslens das Inland berührenden gegeben werde. Die verschiedenenKla en der Staais-Gliiubiger müßten viel- mehr so viel wie möglich gleichgestellt werden.
_Da der Kongreß beschloß, das Separat-Voium nicht in Erwä- gun zu ziehen, so schritt man zur Diskussion des dem Verlangen des inanz-Minisiers entsprechenden Kommissions-Gutachtens. Nach- dem der Deputirte Bravo Marillo sich mit gewichtigen Gründen gegen die Ermächtigung audgesprochen und der Finanz-Minisier Einiges erwiedert hatte, schloß man die Sitzung. Heute und morgen findet keine statt.
An der estrigen Börse fielen die Fonds, weil wegen Ablauf:! des Monats viele.?)ersonxn zu verkaufen genöthigt waren. So wur- den denn die drerprozentrgen zu 345- gegen baar verkauft; in 5pro- zentigen fand nur eine Operation, und zwar zu 252. auf 60 Tage, statt. Heute und morgen isi keine Börse.
T 11 r k e i. Konstantinopel, 23. April. In den lehten Tagen hatte
Sir Stratford Canning mit Schékrb Efendi zwei Konferenzen, in Folge .
deren der Seriasker Reschid Pascha von der Pforte den Befehl er- Kielt, sich unverzüglich nsch den südlichen Provinzen zu begeben, wo- in er bereits ab ereisi tß- Wie es heißt, hat er den Auftrag, an der griechischen ränze em beträchtliches Truppen-Corps zusammen- zuziehen und das Kommando de elben zu übernehmen. Sowohl die türkische Re ierung, als der briti che Botschafter scheinen der Meinung zu sein, da die Gefahren, welche der Türkei von Grichenland her drohen, trotz der vereitelten propagandistisrhen Beslrebungen“ einer in
-auögebrochm , weshal die
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Gtichenlaud bmi“ milarvren Partei, mit jedem Tage sch vergrößen und nur noch durch die größte Energie silb beschwören lasse,
Aegypten
Kahira, 14. April. Ibrahim Pascha isi bier angekommen, um Heilung oder Linderung für eine jährlich wiede'rkehrende Krank- heit zu suchen, die stets mit gänzlicher Schlafloxgkeit verbunden ist.
Seit einigen Ta en gin das Gerücht, iu etusalem sei die Pest
Éegierung Gesundheits-Beamte und eine Anzahl guter Truppen nach Atrisch gesandt; es.ergieb1 fich] indeß, daß jenes Gerücht absichtlich von der Regierung verbreitet und _ein Kordon gebüdet wurde, um die Jellahs am Auöwandern zu hindern. * _ S y r r e n.
Damaökus, 7. April, (A.Z.) In den [chien Tagen sprach man von Unruhen, die sich auf dem Libanon zwischen den Drusen und Maroniten vorbereiten sollen. Zu Tbätlichkeiten isi es indeß noch nicht gekommen, und wenn auch das Feuer unter der Asche glimmt, so ist doch ein wirklicher Ausbruch vor der Hand nicht wa3rscheinlich. Ganz Syrien befindet sich in einem ziemlich auf elösien Zu ande, und da die Regierung ebenfalls kraftlos ist und ni ts Wesentliches thun kann, so spielt Zeder die Rolle, die ihm beliebt, die jedoch nicht die Schranken des gewöhnlichen Lebens überschreitet, indem es wohl nicht einen Mann in diesen Ländern giebt, der Höheres zu unternehmen im Stande wäre.
Aleppo, 3. April. Der Seriasker befindet sich mit seiner Armee von 7 _8000Mann noch immer in Orfa, und seine Lage wird immer schwieriger. Als er dort Rekruten ausgehoben hatte, von denen ein großer Theil bereits wieder davongelausen isi, ver- langte er von den Barasieh ebenfalls260 Mann, die sie schon seit Jahren hätten stellen sollen. Die Barasieh sind ackerbautreibende Beduinen, welche im Sommer die Umgegend Orsa's bewohnen und während des Winters sich mit Zurücklassung ihrer Knechte in die Wüste zurückziehen. Die Knechte behauen während dieser Zeit die Necker. Der ganze Stamm besteht ungefähr aus 1000 Zelten und hat 3_400 Ortschaften unter sich. Die Leute sind tapfer und kräf- tig. Sie antworteten auf das Verlangen des Pascha's, es sei wahr, die Pforte habe vor einigen Jahren 260 Mann Retif (Miliz) verlan 1; sie hätten aber bis jest von der Pforte weder Geld noch Vahrung für dieselben erhalten und sich daher nicht für ver- pflichtet gehalten, die Mannschaft zu stellen. Uebrigens wiirden sie eher all ihre Habe dem Gouvernement überlassen, ehe sie nur ein Haar ihrer Söhne dem Soldatendienst übergäben. Da der Pascha Anstalt machie, Gewalt zu gebrauchen, brachen sie ihre Zelte ab und zogen mit Allem, was sie hatten, und unter Anschluß zahlrei- cher LlUSreißer von des Pascha's Truppen auf die Gesireh, wo sie sich trop wiederholter Aufforderung des Seriaskers noch befinden. Ungefähr zu [eicher Zeit zog der berüchtigte Schech Ifuk, bekannt in der Geschi te Mossuls, aus Aerger, daß ihm in der Investitur als Schech des Stammes sein Neffe vor ezogen wurde, auch auf die Gesireh, welches zum UnYück für die Ißforte in dieserJahreözeit das Stelldichein der Annessi-' raber ist. Die vereinigten Rebellen sollen ungefähr 20,000 Mann zählen. Die Pforte hat nun beschlossen, daß der Pascha von Bagdad (auf dessen Gebiete die Gesireh liegt), so wie die Paschas von Mo ul und Diarbekr, in Verbindung mit dem Se- riasker gegen die An rührer marschiren, ße einzuschließen suchen und mit Gewalt zum Gehorsam zwin en so en. Zu diesem Zwecke ist vor einigen Tagen ein Re iment nfanterie mit 3Kanonen und 650 Baschbelschuk von hier ua Orfa abgegangen, und heute werden noch 400 Mann der Leßteren folgen.
Ostindien und China.
London, 7. Mai. (B.H.) Die Ueberlandspost bringtNach- richten aus Bombay vom 1. April, Kalkutta_ vom 22. März und China vom 10. Februar. Die Nachrichten sind besonders von Interesse wegen der Mittheilungen iiber den Pendschab, wo von neuem völlige Anarchie herrscht. 'Gulab Sing, der Obeim des er- mordeten Wesirs Hira Sing, hat sich gegen den Maharadscha Dullip SMT?“ der unter Vormundschaft seiner Mutter und seines Oheims in ahore herrscht, empört; es wurde darauf eine Abtheilung von 10,000 Chalsa-Truppen (regulaire Soldaten) gegen die Berg- Festung Dschumbu geschickt, wo Gulab Sing residirt, von diesem aber mit Verlust von 2000 Mann zurück eirieben. Nichtsdestoweniger scheint Gulab Sing es fiir nöthig geha ten zu haben, diese Chalsa-Truppen, die in Lahore die Herren spielen, reichlich zu beschenken, um vor einem neuen Angriff von ihrer Seite esichert zu sein. Zugleich hatte er indeß eine Art von Biinduiß "mat Akbar Chan, dem Sohne Dost Mahomed's abgeschlossen, welcher schon lange im Begriffe sieht, in Peschauer einzufallen, und diesen Plan jest gewiß zur Ausführung bringen wird, zumal er, wie es heißt, neuerdings von seinem Vater Geld zur Bezahlung seiner Truppen und das Versprechen auf fernere Beihiilse erhalten hat. Mittlerweile verstärkt der General-Gouverneur von Ostindien die britischen Streitkräfte an dem Ufer des Sutledsch immer mehr, wiewohl es unzweifelhaft scheint, daß er sich auf der reinen Defensive halten will. Die Division von Srihind allein sollte binnen Monatsfrist eine Stärke von 30,000 Manu“ aller Waffen- gattungen haben.
Die Nachricht von dem Erfolge, den Sir Charles Napier in Sind iiber die räuberischen Bergvölker davongetragen hat, bestätigt sich. Die britischen Truppen hatten lange vergeblich nach ihren Fein- den zu suchen, fanden sie aber endlich auf einem fast 1000 Fuß hoben Bergrücken unter ihrem Häuptling Bidscha Chan aufgestellt. Ein enger Bergpaß fiihrte auf die Höhen, von denen herab die Belad- schen die Anqreifer mit Gewehrfeuer empfingen, welches Sir Charles Napier mit Bombenkugeln erwidern" ließ. Als die Beludschen endlich von allen Seiten umstellt waren, übernahmen die Murrihs, ein den Briten befreundeter Stamm, die UnteLandlungen, welche zur Unter- werfung der Bergsiämme fiihrten. ini e derselben sollen an den Indus verpflanzt und ein Theil ihres Gebietes den Murrihs gegeben werden. Das britische Armee-Corps, welches am 10. März noch in der Wüste lagerte, wird ohne Zweifel binnen kurzem nach 'Sukkur zurückkehren. “ .
Die Angelegenheiten im südlichen Mahrattenlande sind fast ganz wieder in das gehörige Geleis zurückgekehrt, und'die britischen Truppen waren aus* dem Abmarsch begriffen. Indeß“ hat der Schuh, den die flüchtigen Insurgenten in Goa gefunden haben, zu Weiternu- gen mit der portu iesischen Behörde Veranlassung gegeben. Es ist darüber sowohl na London als nach Lisabon berichtet worden, und man sprich] [chou davon, daß das Endre ultat der Verkauf von Goa an die ostmdrs e- Compagnie sein werde, eben so wie früher Scram- ore, in der dhe von Kalkutta, von Dänemark gegen eine Geld-
ntschädigung abgetreten worden ist.
Die Delhi Gazette vom 22sien März erwähnt eines _an- geblich aus guter Quelle herrührenden Gerüchtes, dem zufolge der General-Gouvxrneur von Osiindien,xum die nordwestlichen Provinzen gegen 'Uebergrrffe dxr Sihks zu sichern, beschlossen habe, der Regie- rung von Labore emen Traktat von sehr siringenter Beschaffenheit, wie ihn die Ymsiände erheischen, vorzuschlagen, und daß die an der Nordwestgränze zusammengezogenen Truppen in'fiins große Divisionen
formitt „werden sollen, um nöthigenfalls die Annahme dieses T, „„ zu erzwingen.
N91!) dem Madras Spectator hat das oskindische D , ment eme nieht unbedeutende VetsiärkunZ des Heeres in O“". hesrbloffeu; es sollen nämlich in der Pr sidentschast Bengalen m Yakras !drei und in Bombay zwei neue Infanterie-Reg em : wet en. . .
Seine Königliche Hoheit der Prinz Waldemar von Preußen „ZZKFXWZJMWMW (Landtags Wahlen, am; 14. März in Benares angekommen und wollte am 181" ., Reise nach Allahabad fortsehen. Das La er des Prinzen hau, 15ten durch einen heftigen Orkan einige eschädigung erlitten,
der Prinz war, als er vor dem Sturm Schuh suchte, vom P» Naturfotschtk-Veksammkuns zu Nisa-
e Bundesstaaten. Briefe aus dem Köni reich Sachsen. köstesßipziser Bank; die Leipzig-Dresvmer Eisenbahn? Landtangah-
land und Polen. St. Petersburg. Hofchargen. _ Ordens- Buseihun en. _ Graf Woronzoff. _ Ernennung. _ Departement für Landwind (hast. _ Lebens-Versicherungs-Actien als Unterpfänder. _
669
Gas-Beleuchtuug ; * Jägermeister
gesiürzt, scheint sich aber nicht beschädigt zu haben.
Die Nachrichten aus Chinalsind ohne Interesse. Deutsche Bundesstaaten
41-16 Königreich Sachsen.
Eisenbahnen.
In diesen Tagen fand in Hamburg eine General-Versam der Vorstände der Berlin = Hamburger Eisenbahn - Gesellschaft * vornehmlich zum Zweck einer definitiven Vereinbarung mit den,. Hamburg-Bergedorfer Bahn iiber das künftige Verhältniß beider ternehmungen zu einander. Diese „ist auf die Basis einer Be tung geschlossen worden, deren wesentlichste Bedingungen dahin 9 daß der ganze Betrieb auf der Hamburg-Bergedorfer Bahn ihrem Bahnhof'e in Hamburg von der Berlin-Hamburger Gesell übernommen wird, der dagegen zu gewährende Pachizins aberin“ Rente von 4 pCt. fiir die auf den Bahnhof und dessen Baulich ' verwendeten Anlage-Kapitalien und in einem Antheil an der aus
hlung kommt.
, was den ungünstigen Witterungs-Verhältnissen
senen Umständen beizumessen sein dürfte.
Jahren 45, nachher 50 pCt. beträY. Die Genehmigung ' Uebereinkunft Seitens der General- ersammlungen der Arti beider Gesellschaften und demnächst durch die betreffenden Regi gen sieht zu erWarten. ,
]Zerlin -l*"ran]cf'urter 1218611133111]. [71 (Ler- Macke vom 4. bis 10. Mai c. zinc] au!" äs!" ZerUu-k' kurier Risunbabu 4090 personen beköräert «“oräen. '
Sachsen Sikk? zu werden, sich um erledigte D
den einigeAdvokaten der Residenzstadt gethan,
inrichtung, welche alle drei 3 xRegierung in der zweiten mer mehr zu ver ärken; denn, wie in anderen 'der auch in Sach en nicht an Leuten, welche die der Regierungs-Gewalt bestehe eine dem Volke
Handels- und Börsen-Uachrichten.
Berlin, 11. Mai. Ueber den Gang des Geschäfts in verga Woche isi wenig Meldenswerthes zu berichten.
Fast sämmtlicheActi-n und Quittungsbogen smd neuerdings gtwi und der Umsas in [esteren war gegen früher nur unbedeutend zu n „ dasHauptmÉgenmerk der Spekulanten war in den lrßten Tagen aus!!. Anhaltische isenbahn-Actien erichtet; _ die Preis-Verminderung .. seit unserem lehttn Bericht fa 3%; _ in abgestempelten Actien von 135 bis 133 p. August gehandelt, und die Actien bitt. 11, in ., die ersten Geschäfte .*- 125 gemacht wurden, blieben seitdem weichend konnten sich heute mühsam auf 121 behaupten.
Das Comité zum Bau des projektirten Schienenweges von Sta nach Posen, gesiiist auf die in Ansicht gestellte Konzesfion, hat von ersten Zei nern ein Depot von 10 %, eingefordert;_ die zu erwart Quittungs o en wurden von 1014 a 100'; % verkauft; Einiges sogar yuks, nacb d esem Resultat haben die ersten Zeichner, weiche nur theil vom Comité berücksichtigt wurden, fich nicht zu beschweren.
In ösiemichiscben Bahnen wurde auch nur zu weichenden Course- handelt, fie blieben jedoch gestern in Folge bessern"- wienerCo'urse pr.Eßx* vom 7ten sehr fest; Pesther schlossen sogar höher als vorige Woche.
n ihr die Landstände
entgegenseheu. Von tn Vereinigung beider Theile zu
ngegen bleiben auSgeschlo
rbeifiihren.
Wien- loggnis » » 154 » 151 » » » 1 Livorno-„Florenz » » 124 v 121 -» » » 1- MailandéVenedig » » 131?» “129 » » » 1 Ungarische Central (Pesiher) » 11125" 110'7 „ * „ » 1 Unter diesen ungünstigen Umständen hielten sich die holländischen A- am besten; Amsterdam-Ronerdam 120 a 119 bezahlt; Utrecht-Amheim den fortwährend Käufer 5 10924. Kiel-Altona fielen von 118'; bis 115 und schlossen heute 1152. In vielen Actien und Quittungsbogen fand fast gar kein Geschäft Der Umsav in Wechsel war im Allgemeinen ziemlich lebhaft; beso waren Amsterdam und Hamburg in beiden Sichten und bei erhöhten ** run-an begehrt, wenngleich sie heute weniger gefragt blieben; für Fra a. . fanden sich wenig Abgebcr, doch blieb der Cours unverändert, so Paris, das zu haben und zu [affen war; in den iibrigen Valuten wenig Verkehr statt, und hielten |ck deren Course auf ihrem srii Standpunkt.
m Stellvertreter gewählt. unten Oposiiions-Blatte empfohlene Adv. ])r.S 1
Diskonto fortwährend ZF % Brs., 4 % Geld. Orkanntmachungkn. 82] Avertissement,
11118" örtige ]! är“ e"“ Der hiefi e Kaufmann Heinrich Ado! . . . . ph Preuß zmcxskäam, 8. 2,11". Umm]. mtu. 83». CM. ck 5% 10. ] |ck dug wegen Betruges ge en ihn einzuleitenden 5% Iyau. 21. 3% 110. 417. Quas. -. l'ux. ZFH Bio-l.8„,. ['am-- [minabumexsuchung durch die Flucht entzo en. Nach Z“" "' "“" ""' “"""" „"' 7% """" "0!“ 93176“,- ngezogenen Nachrichten ist er in Berlin e?ehen wor- 4"*"“l'9"' 7“ U“- ?"Uk "" &“ *"1- H6? _ n und wird sich von hier mutbmaßlicb ns Ausland ["""ka “„U-- 9- W'- 5% ?"": "45“ "";-"“*““- ., geben haben. Sämmtliche Poli ri-Behörden du»:- 2017. Uaxk. kuk-Qolaon 7511115 "101" 92; b. Inez]. 91-5 11. [[l- dAusmndes werden ergebenst eréucht, den “. Preuß, ['on-. 300 k]. 954 oe. ao. “no 17]. 944. u:. 111:- 200 171. _. 1, [sm Signalement unten erfolgt, im Betrctungssalle Uamburz, 102111111. kavk-Qet-elo 166). [ZZZ]. kun. [134.1 „Suhauen und ihn, wo dies zulässig ist, sogleich an „ l;“"äon' ÜN“, ““k“" 3% 98T“, ""'3' 984“ "“'" “139€“ . Jabliesern zu lassen oder uns event, von seiner Er- "" 77“ **"5' M'“ 174“ . 25%, "“"" 63/7" 5%.40' "" I“" "Z,; “sung Kenntniß zu geben, damit das Nöthige wegen Zug!. nun.. 117. [!!-u. W;. (211111 98. (kolumb. _. “Ilex. 37. keu- imr AUSlitferung von uns veranlaßt werden kann, % l'arts, “FUF 5% keul- üu 1201114121545, 3%er1eüucuuv.85 S iZ " a l ? m k 11 t 5 no...]. _. 5 81-111. Üovte _. km. . * Der Kau mann . A. reu i eins Köni sber Wm., 7. m.:. 5% vm. 1132, 1951021. 3% 78-7. a..»i [„-„„g- 30sIahr a„, 5 FL 9 ZS)“ “groß, von b ond“? 1655. ?o]. 11- 1834 1552. ck 1839 1325. 116-411). 18625 (;]-)ZZb-l aaren und schlanker Statur. Er hat braune A ugen, "“"- ]WT' ““"""- 12115- onde Augenbraunm, freie Stirn, starke, jedoch nicht
“ ' ' ' bogene Nase, ewöbnli en Mund und trä 1 einen „ Ron,!gmhx Schaufprele; onden Backenbaßt. BesoYders kenntlich ist er Jm einer Dienstag, „13- M,“!- Im OpernhaUsx. o9sie Abonyem mb: auf der linken Wange, unWeit des Mundes, Vorsicllung: Dre Puritaner, große Oper m 3 Abth., mttT tlche,von einem Schnitt in Folge eines Geschwürs Musik von Bellini“. (Herr Erl: Lord Arthur Talbot, als leyte© “„er-ner Zahnfisiel herrührt. rolle.) Anfang halb 7 Uhr. Kön'SSberg izt Pr., den 4. Mai„184„5- Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichen " Konigl, preuß. Inqmfitormt. sen verkauft. . , „ „ "" . Mittwoch, 14.Mai. Im Schauspielhause. 83|e Abonnem It1 deOeffentliche Bekanntmachung.
. ' . ' m ot ek nbi e von d n im Lebu er Kn“ e Vorstellung. Prectosa. (Dlle. Kerner. Precrosa.) [eg,„m, ZZPGZäfien FI, von Fei'nkenstein, (sxtdmm'hs,
Donnerstag, 15.Mai. Im Schauspielhause. 84sie Abonnem mali Vorstellung. Zum ersienmale wiederholt: Der galantx Abbé, Lu uvolßhvoxax?UFZ?)tfféxJYTnTe'Z'j„(exhéßßanßkYrsZsz m 2 Abth., von E. Coßmann. Hierauf : Dic Beneftz-Vorsiellun ehörigen Rittergut: eitwein stehen 3111) 1111111“. 11]. Im Konzertsaale: Une cbame. [gende Posten eingetragen:
6) sub Wo. 1. " ' " ' '99 Thlr. Parapbernalien, „ 1FYPSÜY111chW Theatkr-_ fk 57, Thlr. oder 100 Dukaten Morgen abe Dtxnskag-„ . at- ast-Vorstelkung 1?“ Gesellscha fürdie Sophie Marie geb.v.d.')11arwis, Wittwe Pantomrmenmeisiew, HUM Jol)- Fenz], m zw“, Abtherlrzngkn- des verstorbenen Joachim Ehrenreich von Burgödorff, zwar „nach dem ersten, und nach dem zweiten Stuck. , aus der Ehestismng vom 12. November 1694; Abtheilung: "Große Natronal-Salon-Mazurka. Zweite Abtbxtl registrirt den 19. März 1720. Das Maskensptel durcb Zauberei. Große komische- Pantomtmk | b) sub R0. 2. 1 Akt, von Joh. Fenzl. Dazu: Zum erstenmale wiederholt: “ " Tblk- Chest")- Herren und ein Diener. VaudeviÜe-Burleske in 1 Akt, nach Go “ Tlhl“ Parapberxralien, und Varin, vort W. Friedrich. .Hierauf; Rataplan, der kleine T „„ T ": JEYYZTMW- bvur. „VKUdeÜk m 1 Y,“- , „ , bun Für die Ehe attin des“ ehemaligen Befiyers Cat! oder YZFTTderFi-cjde Y::dlatéerOYeVFFtsxn LÉWpaScBchaTb „ B***“? von Zurngorsf- Theodore Jatoba. geb. von : . e ! om - nr 6 o , 4. - zu Altona: Knieriem, als Gastrolle.) *, b“ 1147301fo aus d“ Ehestiftung vom Dezem - ;_3 ' - Verantwortlicher Redarteur [)|-. J“, W. Zinkeiscn- :* Ferner "MM 1221|; 1dlémF§l11tl1jt§ TIFFrbtheilun s- Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Over-Hofvuchdeckéj“ “'"“ "om 26- März 1764 von dem derzeitigen Ze- ?! '
„ . Die leipziger Bank hat für 1 sechste Rechnungsjahr derselbezi eme Dividende von 745 Rthlr. r jede Actie abgeworfen, welche im Laufe dieses Monats zur Aus-
Jn der Frequenz der Leipzig-Dresdner Eisenbahn ergiebt sich rend der vier ersten; Monate dieses Jahres im Vergleich mit den- ihm Monaten der beiden vorhergehenden Jahre ein bedeutender Ab-
*te, den durch den hohen Wasserstand herbeigeführtrn Störungen -. Verkehrs und den fiir die diesjährige Ostermeffe nachtheilig ge-
Die Wahlen der Landtqgs-Deputirten und ihrer Stellvertreter" Wiederergänzung der zweiten Kammer, aus welcher verfassungs-
Bahn erzielten Brutto-Einnahme besteht, welcher in den erßen 'ßi jeden Landtag der dritte Theil der Deputirten ausscheidet, ha- , jßren Fortgang. Nach dem Beispiele Englands scheint es auch
bewerben und den Wählenden als Kandidaten dar arteigenossen dazu in Vorschlag bringen zu lasse
re wiederkehrt, eifrigst benuyt, die
rholt durch die Tages-Presse Heschehen. Unverkennbar wird diese a ammer entgegenstehende Opposition
nur durch Opposition in gewissen Schranken gehalten werden könne, d als ob das Wohl des Volkes von dem Widerstande abhängig sei,"
gemeinsamer Beförderung -. Volkswohles wird sonach ganz abgesehen. Nach Anleitung der gespresse geht man ferner bei rén Wahlen von der Voraussetzung 1, daß sich in unserem Staatswesen in neuester Zeit Stoffe ange- melt hätten, die nicht leise berührt werden dürften und nur vor er energischen Behandlung weichen wiirden. Daher werden in der egel von den ausgeschiedenen Deputirten diejenigen von neuem ge- “hlt, welche sich als eifri e Opponenten bewährt, die Gemäßigten
"Ln, dasern nicht etwa die Eifersüchteleien r Wählenden unter sich ein anderes Ergebuiß der Abstimmung Gesinnungstüchtig, freisinm'g, unerschrocken sc., dies d die Schlagworte, welche den meisten Wahlen den Außscblag ge- 12,111?“ diechmit diesen" an sich eTlerlr Ttsortenlverbundenen Begriffe . „ . * ei er n'i timmer o rein an an er, as man gern Kaiser erdinands Nordbahn fielen von 196 auf 191 und blieben heute1 d glauben machen möchte. __ Die Wahl der Universität L npzi g ist eder axis denDomherrn [):-. Günther gefallen. Der elfte siädtische ahlbezrrk, welchem sieben Städte“ des Erzgebirges angehören, hat den iirgermrisier Scheibner zu Annaberg zum Abgeordneten und den in rJesuiten-Frage sich hcrvorgethanen Kaufmänn Hänel ebkndaselbst _ Vom sechsten städtischen Wahlbezirke, 18Städien des meissener Kreises bestehend, isi der von einem be-
die namentlich
(breiten haben.
der Winter-Mo-
Stadt mit Gas zu machen, [iF Hausbewohner Subscriptions-
zu stellende Preis sowohl für
ksfUtiktkn-Stellen flammen zu rechnen sei. Der Ze
ellen oder durch U. Das Erstere Lehteres isi wie-
Staaten, fehlt es Meinung nähren,
feindselige Macht, herrs en.
emer harmom- Städte beweisen unter Anderem,
durchschauen.
lauben Zu einer Reise,
run en getroffen. . beg eiten den hohen Reisenden.
chaffrath zu Neu-
ch in Radeberg gewählt worden.
2 Braunschweig, 7. Mai. v. M. wiederZekehrien Gebratétages . von Veltheim und der Hof-Marschall von Bülow zu Commgndeuren erster Klasse des Ordens Heinrichs des Löwen ernannt; der Rittmeister von Praun erhielt den Charakter als Major.
Um die Wahlen zur Ergänzung der Stände- Versammlung Be- hufs des rm Laufe dieses Zahrrs zu berufenden fünften ordentlichen Landtages vornehmen zu lassen, is! auf höchsten Spezialbefrhl unterm ()()er v. M., deu Jrungeseplrchen Bestimmungen gemäß, verordnet, da_ . Zzetchneten Wahl-Kollegien der Ritterschaft, der städtischen und der landltchen Wahl-Bezirke zu der Wahl von Land- tags-Abgeoxdneten, deren Stellvertretern und von Wahlmännem Zu den gememscthtl-chrn Wahl-Kollegt'en der drei Standesklassen zu
. ugletch sind unter demselben Datum die Präsidenten der durch xene Verordnung zur Wahl geforderten Wahl-Kollegien ernannt.
. Nachdem das Haus Barlow u. Comp. in London durch einen hiesigen Advokaten die erforderlichen Schritte bei unserem Stadt- Magisirate gethan, um demselben Anträge wegen Beleuchtung der dasselbe vor einigen Wochen an die , . . , ogen vertheilen, worin aus esprochen wird, es hänge dre Möglichkeit des ganzen Unternehmens, o wie der die öffentliche als für die Privat- Beleuchtung davon ab, daß auf eine hinlängliche Anzahl von Privat- " ichnende wird nicht verpflichtet, denn er erklart nur_ auf den Fall der Einführung eines guten Steinkohlen- ases (m Röhren) unter der Bedingung, daß er entweder seinen [eßigen Lichtbedarf wohlseiler, oder ein stärkeres Licht für den Preis erhalten werde, den sein jeviges kostet _ ohne bindende Verpflich- tung _ seine Geneigtheit, un efähr die neben seinem Namen von ihm bemerkte Anzahl von Gas ammen zu nehmen. Wie wenig dem- nach auch die Zeichnung verpflichtet und iiberhaupt Bedeutung mit sich führt, so scheint außerdem unter den Bürgern durchaus keine günsti e Ansicht fiir eine Gasbeleu Eine solche hat für die Bedenklichkeiten und Schwierigkeiten, ternehmer auftreten, noch vermehren. welche Schwierigkeiten es macht, die Verträge, wenn sie abgelaufen, zu erneuern, oder gar auszulösen. Bemer- kenswerth möchte es noch sein, daß vor einigen Monaten in mehreren Zei- tungen die Artikel über die schlechte Beleuchtung unserer Stadt(um die es jedoch so ganz triibselig nicht sieht) sich drängten, und daß darauf der obige Antrag zum Vorschein kam. sammenhang des lehteren mit den ersteren hier ziemlich deutlich
von Landtags-Abgeordneten auf-
ch1ungs-Anlage von Fremden zu hiesige Stadt iiberhaupt manche
Die Konferenz-Verhandlungen der König!. preußischen, hanno- verschen und Herzoglichen Kommissarien' über Zoll- und Verkehrs- Verhältnisse, welcheffseit den [eßten Tagen des März in dem Sitzungs- zimmer des Ausschu es der Stände im landschaftlichen Hause gehal- ten wurden, scheinen nunmehr einem baldigen Schlusse sich zu nahen und _ insofern aus einem gegenseitigen edlen Entgegenkommen im voraus ein Schluß zu ziehen ist _ giinstige Resultate herbeizuführen. welche. Se, einem der nächsten Tage anzutreten beabsichtigt, werden die Vorkeh- Die besten Wünsche auf eine glückliche Heimkehr
Rußland und St. Peteerurg, 3. Mai, Der Ober-Hofmarschall, Fürst Nikolaus Dolgorucki, ist zum Oberschenk, Jürsf Boris Jussupoff zum
Bei Gelegenheit des am 25 en Sr. Hoheit wurden der Hof-
die sich, rvenn gar fremde Un- Die Erfahrungen verschiedener
Man will daher einen Zu-
en gehalten ;
Hoheit unser Herzoge an
Polen.
Allgemeiner Anzeiger.
fiser Alexander Heinrich von Bargddorff aus diesem Gute zahlbar eingetra en: „ registrirt den 7. Augu 1764, unter derselben Rubrik e) zu [) No. 4. 4000 Thlr. Kapital und . „ 258 Thlr. 11 Gr. Zinsen für die verwittwete Hofräthm von Burngorff. (1) zu 1) R0, 5. 8000 Thlr. Kapital und 501 Thlr. 13 Gr, 4 Pf. Zinsen ,f7ür ebendieselbe.
e) 3111) Un.
3433 Thlr. 8 Gr. als Re]? der ursprünglich eingetra- genen 10,000Thlr., welche zur Aiimenmtion der ver- wittwetcn Hosräthiu von Burgsdorff im Rezesse vom
. 8. März 1720 audgesest waren-und 6 Prozent zu verzinicu find, und
647 Thlr. 19 Gr, Zinsen nach deren Ableben von dem ursprünglichen Kapitale 2666 Thlr. 16 Gr. an des vorigen Bestvers drei Geschwißer oder deren Erben, nämlich 1066 Thlr. 16 Gr. der verwittwet gewesenen von Binau, 1066 T lr. 16 Gr.] der verwmwet _qe- Wesencn Oberst von nobelsdorff, 533 Thlr. 8 Gr. der verehlicht gewesenen Re ierungsräthin von Burgs-_ dorff; die iibri en 7333 T lt. 8 Gr. aber ins Lehn zurückfallen, al o daß jeder Bruder 1833 Thlr.8Gr., also alle drei zusammen 5500 Thlr., undjede Schwe- sker 458 Thlr. 8 Gr., also alle vier zusammen 1833 Thlr. 8 Gr., le tere aber überdem noch 7"; zu Kisten- und Kastengerätke, mithin jede 30Thlr, 12 Gr. 92, Pf. erhalten, von welchen ursprünglich eingetragenen 10,000 Thlr. jedoch bereits die Antheile des Joachim Friedrich Ehrenreich von Burgsdorff
Thlc, Gr. von . . . . ............................... 1833 ' des Alexander Heinrich v. Burgödorff von 1833 8 zufolge Verfügung vom 15. Februar 1820, ingleichen der verw. gewesenen v. Binau 1066 16 der vier Schwestern 5 458 Thlr. 8 Gr. zusammen mit ....................... 1833 8 miihin überhaupt 6566 16 so wie die der Magdalene Christiane v.Vurgddorff, der Friedricke Auguste ». Burgsdorff und der Charlotte Ju- liane Antoinette v.Vurngorff kompetircnden 30 Thlr. 12 Gr, 995 Pf. zu Kisten und Kasiengeräthe zufolge Verfügung vom 7. Juni 1831 gelöscht worden. 3111) Uu. 11. 4000 Thlr. Kapital und „ . , 274 Thlr. 22 Gr, 4 Pf. „Zinsen für die unverchelrchte
v. au wi. H g o )sub Ro.12-
€
709 Thlr. 5 Gr. Kapital und
20 Thlr. 21 Gr. Zinsen für die verehelichie v.Wedell. b) sub Ua 7
45 Thlr. 13 Gr. fiir die unverrhelit'hte Courier.
i) sub Wo. 18.
42 Thlr. 15 Gr. Kapital und 2 Thlr. 12 Gr. Zinsen für die Anne Louise Schulz.
1051111 Ka. 22.
16 Thlr. 8 Gr, zur Bezahlung einer Kaufmanns-
Rechnung ) 3111) Ua, 23.
| 72 Thlr. 9 Gr. für den Schlächter Schadrack.
m) Zub U0. 24.
200 Thlr. Kapital und 61 Thlr. 2 Gr, „Zinsen für den Kaufmann Braunsberg,
) sub U0. 25.
!] 35 Thlr. 12 Gr. fiir den Bauer Schechfisch zu Ziebingen.
Da die über diese vorstehend sub [im: „1 _n auf-
geführten Posten ertheilten' Dokumente abhanden _ge- kommen, auch diese Posen selbst bereits getilgt !ein sollen, so werden alle diejenigen, welche an die über diese" Posten auögestellten Instrumente als EiFentbümer, Ccssionarien, Pfand- oder sonstige Briefs-Jn " . als Inhaber der Kosten oder deren Erben, Cesxionarren oder sonstige Na '
sten Anspruch zu haben vermeiuen, vorgeladen, diese ihre Ansprüche im Termin
aber oder
folger in deren Rechte auf diese Po-
am 16. Juni 1845, Vormittags 11 Uhr,
im Jnsiructionö-Zimmer des Ober-Landeögerichts vor dem Deputirten, Referendariats Neander, anzuzeigen und zu bescheinigen, widrißenfalls dieselben mit ihren etwanigen Ansprüchen auf d e „ eingetragenen vorgedachten Posten werden präklud-rt und ihnen deshalb ein ewiges Stillschweigen wird auferlegt, die Dokumente Werden als amortisirt erklärt, die Posten aber im Hypothekenbuche von dem Gute Reitwein werden gelöscht werden. Znsonderhrit werden zur Vermeidung dieser Rechts-Nachtbeile namentlich vorgeladen folgende Interessenten, welche unter anderen zu den Erben der ;_trlslprünglichen Inhaber einiger der Posen mitgehören o en.
Dokumente und die daraus
1) der Obreß-Lieuienant Hans Leopold v. d. Osten als mittelbarer Erbe des Theodor Leopold v, Bur odorff,
2) die rben der Johanne Sophie v. Massow, geb. v. Burgödorff,
3) die Erben der MagdaleneChrißine, geborenen und vermählt gewxsenen v. Burgsdorff,
4) die Erben der Friedricke Auguste, geborenen und vermählt gewesenen v.Vurgödotff, und deren Soh- nes Heinrich Ernst v. Burngorff, .
5) die _Erben der Charlotte Juliane Antoinette », Börner, geborenen v. Burg6dorff, .
6) die Erben der Magdaiene Sophie Henriette v.Ra- benau, geb. v. Haugwrß; .
7) die Erben der Johanne Christiane v. Knobelddorff, geb. v. Burgödorff, welches deren vier Kinder
der vorjährigen Ex
das feindliche La festigten Stellan der Kaiser dems
' _ “ ! s 9 ' ' - 131. Beilage zur Allgemernen Preußischen Zeitung. Dienstag den 13tm Mar. 3 n a | t, |adt zum Abgeordneten und de en Stellvertreter der [):-. . ' ' - ') ...... *“ " "'““ „?:!QTWMZTLF4222325712";.:?FZ'FJTZTMT „73:23 mit?; bekleidßlixch G 5 „ em„wtr 1, en, e eimerytb und Ho mei er Gra en von Laval ist durch em Latserltihes Reskxipt vom 26.prfriil, als Zeichen hohen Wohlwollene rucksichtlzch drs Erferß, den derselbe während seiner langen dienstlichen Lgufbahn m den von ihm im Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten versehenen Functionen bewiesen, der St, Alexander- Newski-Ordeu verliehen worden. .
. Zur Belohnung der musterhaften Tapferkeit, des unermüdlichen Castro „urid der weisen Anordnungen des General-Majors Labinvoff, mtenmtsi-schen Commandeurs der 141en ananterie-Division während . pedition gegen die Bergvölker in der Klein-Tschetschna, der namentlich gm Tage des 11. Septembers mit der ganzen Kavallerie uber den Argum-Fluß sehte und vermittelst eines siürmischen Angriffs ger n_ahm, den Feind verfolgte, ihn aus seiner be- g vertrreb und vollständig zersprengie, hat Se. Majestät , xlhen das Großkreuz 21er Klasse des St. Wladimir- Ordens m Beglrrtrrng eines sehr anerkennenden Reskripts verliehen.
Am 5. April isi der General-Gouverneur von Kaukasien, Graf Woronzofs, zu Tiflis angelangt. *
Her S1aa15rath Nowihki, erster Rath in der Post-Verwaltung des Kontgrerchs Polen, ist zum Geheimenrath und zum Senator im warschauer Departement des dirigirenden Senats ernannt.
, In Folge der allmäligeu Erweiterung der Geschäfte des Mini- siermms der Reichs-Domainen und der demselben untergeordneten Gouvernements- und Kreis-Bebörden hat der Minister der Reichs- Domamen es fiir nöthig erachtet, einige Veränderungen in den Etats vorzunehmen rznd die Geschäfte unter den Sectionen der Departe- ments zweckmaßiger zu vertheilen. sind von Sr. Majestät dem Kaiser die betreffenden Vorschläge bestä- tigt worden. Demnach soll unter anderen Bestimmungen das dritte Departement des Ministeriums der Reichs-Domainen, welches die all- gemeinen Landwirthschafts-Angelegenheiten zu verhandeln hat, „De- partement fiir Landwirthschaft“ genannt werden.
Der Reichs-Rath hat verordnet, daß Actien der Lebens-Ver- sicherungs-Gesellsrhaft bei allen Lieferungen, Kronpachten und Arren- den von Krongütern oder anderen zinstragenden Gegenständen zu 40 S. R., bei Ertheilung von Vorschiissen aber zu 50 S. R. jede ais Unierpfand angenommen werden sollen.
Nach erfolgter Kaiserlicher Bestätigung ist am 9. April zu Riga ein Naturforscher-Verein, bereits 68 Mitglieder zählend, mit seiner ersien General-Versammlung ins Leben getreten. ?enheit fanden folgende Wahlen statt: zum Direktor wurde erwählt )r. "1011- Müller, zum Vice-Dirrktor Privatlehrer Gimmerthal, zum Secretair ])1'. mec]. Sodowski, zum Schahmeister Apotheker Derin- qer, zum Bibliothekar Literat Schilling. sellschaft aus, „so viel als möglich die Liebe zu den Naturwissen- schaften zunächst in den Ostsee-Provinzen zu wecken.“ bildet 5 Klassen, nämlich 3) die zoologische, b) die botanische, c) die mineralogische, (1) die physikalische und astronomische und e) die chemische; fiir eine dieser Klassen muß sich jedes Mitglied bestimmt erklären und hat, seinige das Stimmrecht. Jährlich werden 4 allgemeine Versammlun- außerdem ein oder zwei außerordentliche in Dorpat,
itau oder an einem anderen Orte. Die Direction versammelt sich monatlich, so wie die einzelnen Klassen an verschiedenen Tagen, Außer den anwesenden Mitgliedern giebt es auch korrespondirende. Die Naturalien-Sammlung des Vereins soll, wenn sie einen bedeutende- ren Umfang erreicht, auch dem Publikum geöffnet werden.
Auf Beschluß des Reichs-Ratbes
Bei dieser Gele-
Als Ziel spricht die Ge- Der Verein
wenn auch zu allen Zutritt, so doch nur für die
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3)Fk1édkich Wilhelm v, Knobelsdorff auf Wuth- now und Starpel, b) Helene Elisabeth v. Berge, geb. v, Knobelsdorff, c) CharlotteLouise v. Wedcu, geb. v, Knobelödorff, (1) Sophie Ernestine v. Knobelsdorff, gewesen sein sollen. Frankfurt a. d. O., den 25. Februar 1845, König!. preuß. Ober-Landeögericht.
[155] Ediktal-Vorladung.
Der am 25. März 1802 zu *Stolpmünde geborene Steuermann Christian David Riickwarth, welcher am 7. Januar 1834 von Danzig aus mit dem Schooner „Marie“ nach London gesegelt ist und seit dieser Zeit keine Nachricht von fich gegeben hat, und deffen Ver- mögen etwa 200 Thlr. beträgt, oder dessen etwanige Erben werden hierdurch vorgeladen, fich innerhakb neun Monaten, und spätestens in dem auf den 20. Dezember er., Vormittags 11 Uhr, vor dem Herrn Ober-Landeögerichts-Affrffor Bucher an. geseyten Trrmine aus dem hiesiger) Königlichen Land- und Stadtgerichte entweder persönlich oder schriftlich zu melden und zur Erhebung seines unter unserer Ver- waltung befindlichen Vermögens fich zu legitimiren, widrigenfalls ge en ihn auf Todes-Erklärirng und was dem anhängig 111, erkannt und sein Vermögen entweder den bekannten Erben oder als herrenloses Gut dem Königlichen FiSkus zuerkannt und ausgezahlt Werden wird.
Zu leich werden die nnbekanntrn Erben oder näch- sten U?Uwandten der am 4. Mar. 1840 hierfelbst ver- storbenen unverehrlichtrn Caiharme Klemniß, deren Nachlaß etwa 300 Thlr. betragt, hierdurch vorgeladen, fich innerhalb 9 Monaten, und spätestens in dem vor- ausgesiihrten Termine, entweder persönlich oder schriftlich zu melden und ihre Erblezitimation zu führen, widri-
enfalls ste mit ihren Erbansprüchen präkludirt und die 31ach|aßmasse entweder den sich legitimirenden Erben oder als herrenloses Gut dcm Königlichen Fiskus an- heim fallen werden.
Stolp in Pommern, den 15. Januar 1845.
König!. preuß. Band- und Stadtgericht.
[481] Ediktal-Citation.
Da iiber das Vermögen des Kaufmanns Z.B. Ver- tinetti bierselbsi der Konkurs eröffnet rst", so Yabewwir einen Termin zur Liquidation der Ansprache sammtlrchet
" ' au Glaudbxgirer'ZZFJuli c., Vormittags 11 Uhr, an eseßt. „ , . ir laden daher alle dreienigen, welcbe emen An- spruch an die KonkurSmasse des Gemeinschuldnrrs zu haben vermeincn, hierdurch vor, in diesem Termme rm
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