Königl. Seehandlung sich durch die Begünsiißung einzelner Ortschaf- _ en mii“sen, so natürlich
sei es auch, daß alle nicht begünstißien sich zu gleichen Ansprüchen aher die Anzahl der Unzu-
friedenen unendlich l?rößtr würde„ als die Zahl der Befrie- ung, daß die Staats-Regierung fiir das
Wohl Aller na gleichmäßigen Grundsäpen zu sorgen habe, lasse sich nichimtcrnen, und es entf recht vollkommxn dex: :landes- herrlichen Absichten des Königs, da sie unangefochten tm Volke fortlebe. Sie werde aber erheblich angefochten, wenn gemerbteeibende - Unterthanen sich sagen müßten, daß die Staats-Regierung die von ihnen erhobenen Steuern theilweise dazu benuse, um in Gemeinschaft - mit anderen Unterthemen dasselbe Gewerbe zu betreiben, wie sie. Die Annahme, daß die der Königlichen Seehaudlung belasscnen Staats- gelder nicht als Steuern der Unterthanen angesehen werden müßten, würde eine Täuschung sein. Denn dadurch, daß die jährlichen Uebxr- schüsse der Seehandlung nicht zur *Beßreitung der Staatsbedürfniffe verwendet worden, habe der Betrag dieser Ueberschüsse durch Steuern aufgebracht werden müssen, und er würde, wäre er in den Händen der fleißigen Unterthanen geblieben, sebr wahrscheinlick eine beixächt- 1ickexe Zunahme du National-Vermö e_ns bewirkt haben, als mm- mehr geschehen sei. Von diesem Ge chtspunkte ausgehend, diirfte ck die „Frage der Allerhöchsien Beriickfichtigung empfehlen, inwiefern die bisher dem Seehandlungs-Jnsiiiute belassenen öffentlichen Mittel zurückgezogen werden könnten, um dagegen euerliche Erleichterungen eintreten zu lassen. Abgesehen von dem hl henden Zusiande der Fi- nanzendes Staats, wiesen zahlreiche Erfahrungen“ .in anderen Län- dern „nach., daß die Geld eschäste der Staats-Regierung das Vorhan- densein einer besonderen -taats-Anßaltnick.t bedingten. Der gesammte Handels- und Gewerbe-Stand, und derjenige der Rhein-Provinz im vorzinichen Maße, fühle das dringende Bediipfniß, die Verhältnisse e_ldmarkts und die wechselnden Einflüsse, Welche denselben be- hxrrschten, genau zu iibexseben. Die Köni licke Seehandlung, in Ver- bindung mit der unter derselben Leitun? chenden Königlichen Bank, , . un , die jedoch dem Handel treibenden „Publikum, wegen mangelnder effentlichkeit jener beiden Insiixutr, m der Regel nur in ihren Folgen, nicht in ihrer Entstehung und m den yeraiiiaffenden Ursachen, bekannt werde. Sehr schwer ", für die dre hauptsächlichsien Geld-Umsähe eines Landes vermutelndxn Anstalten das Prinzip der Oeffentlichkeit entbehrt wer-den; beinahe alle umgebenden Staaten besäßen Naiional-Banken, thvat-Anßalten, wxlche wesentlich auf dem Prinzip der Oeffentlich- Yeit be'ruhten, und in einigen von ihnen seien die Staats-Ansiaiten m Privat-Apsialten „umgewandelt worden. Indem die Stände noch bemerken, wie sie mat lebhaftem Danke bie Allerhöchße Bestimmung entgegengenommen, daß von der Seehandlung weitere Jabrik-Anla- Zen nicht unternommen werden sollten, ist der Schluß-Antrag der
im den lebhaften Dank derselben habe erwer berechtigt glaubten, und „daß digkeit. Die ersie
des
äußere darauf eine bedeutende Einwir
dress e dahin gerichteti
die allmälige Abwicklung der in den Privat-Verkehr eingreifenden Unternehmungen der Seehandlung an uordnen und zugleich unter- , . Jie der Staats-Ansialten fiir drk Vermittelung der ledgeschäfte; des Staats und des Publikums entbehrt, resp, durck“eme auf Oeffentlichkeit beruhende Privat-
suchen zu lassen, inwiefern die Dieu
Anstalt ersetzi werden könnten.
Kobleyz, 27. März. “(29sie Sihung.) An der Tages- vrdnung ist drePropofinon wegenKontingenti,rung derKlasscn-
sener, Das Propositions-Dekret Yat _den Ständen eine nochmalige,
Erwägung der besien Art und Wei
wohl mit einer neuen in der ganzen Provinz zu bewirkegden Individual-
Vemnlagung, als auch mit einer auf statistische Uebersichten zu gründen- den Aus ' _ __ ' DenkschriftkommtzudemResultate, daß si heit eine Vergleickung, resp. Bc- gutachtung des Grades der Ueberbiirdun eines Bezirks gegen den anderen, nicht durchzuführen sei, und da man ßch daher mit einem annähernd -richt_igen Haltpunktc werde bcßnügen müssen.“ Es wird
dann weiter bemerkt: „Um zu solcks7m Re ulmte zu gelangen,
es zweckmäßig sein, das ganze Kia
während Aachen so ziemlick die Mitte hält.“ welcher hier mehr ein Ausweg an
derst habe der Ausschuß die Fra
e: ob, es. überhaupt gesetzlich zulä?stg sei, _ die K! en ener im All e- meinen nach solchen Maßstäben, ,wie die obeiMnYegebemn, oßer nach ähnlichen allgememen ßabfttschen Grundlagen unter die Re-
gierungs-Bezirke zu vert eilen, unbedingt verneinen zu mii Anderes sein, ais an die-
Kreise oder
be nd- ' JM" wor ,n [:*-ach TMM W vollsiimd
** G?NW§WMW“MWWÜ-ß»«k-“'H*WW17:24“-
n, und die Personen fa en dann, eine Abne ““"-' _ ar hrizvsm, gevs-seinen Söldat'en wü- ,WmVökkeerbtt bald
an e en die diJB 911th “der ur'iick und wird
hmsweise (in eximirien :., , pellationögerichie „n Abrede stellen ' daß sie“ "seit „der O nliih mit emen!
erhoben wurden, da “
Ober-Landes erichte, welche nur auöna in ersier In anz erkennen, so läßt sich doch auch an JpeéniscZeZnÉandgn-ixhte dciK ll „
a te zu-"gr, ren o egi von dem, Wfa. "" funkt in kortex“ deusxicbterliche Asthof-ievt
r |ck sekbsi mit Rxcht _tadeln könneit, daß „ rmögtn die notiere Fla Merkmale für die' Abskusung dei"
dies zwar Veranlassung zu der „»|-aer abgeschafft und “ay *ihrefS gesest werden soll; Mer „: es nicht nur. egen qk- udsn auch des Re, tß ».ve gesetzmäßig
en, 'die nach
die Kia ensteurr an und sii
erhältm'ß'e zuin- Be die ordentlichen A
e zu ““sehr drücke , dererseits nicht i
euersiise nicht gut Erwägung geben, telle eine andere so“ lange diu nicht Gnytdséixe der Staats- _ ßkk, die Steuer nach an- ellkn, kaum Nqcktheile en Grundsätzen bereits Hieraus gehe zur Genüge hervor, Präsidenten angedeutete - Die vorstehende Cr- g, daß selbst eine in der z vorzunehmende I-ndividual-Vera-n- die Gesammt- gente der Provinz unter die Diese Individual - Veranla- Angenommen, vidueu der Re. iermigs- ldorF nach Maßgabe des Gesetzes hinreichend wenn “diese Bezirke im „Ganzen den Betrag daß dagegen der Betrag her Veranlagung in den Summe von 42,000 Rthir. g der dermaligey Kontingente: Summe den beiden
, wiederiins Volkz Volke aufgenommeit. Die iiiéi nd die Offiziere, deren “ke “ müssen durch eine solche
genehm berührt, fast haben wir für ein Ver- zu gelten, wieder nach unseren Zei- Abgeordneien - Kammer damit sie nickt damit sie nicht an-
'“ : ,;- kü!“ " , , w“ ' FM Gelegenheit secunblichsidvm belen Unteroffiziere da egen u , Exwähnungin der ammet handlung von Seiten der Repr ' möcht? ich (agen, véibittért werde amnpon ihnen zu hoffen, „ sie kommt? I| Heß dock en, den Unt'kz'ofsizieren .:xboien wurde; :ck glaube ni onsiitutionell demoralisirt wer hören, wie gern Wir haben xder:h “Tits Zberseßn Fünftel un ,.' do " azu erithßv' „.“man darf dabei nicht vergessen, .- Neabverth in dem Betriebe diese „|z|. Zugleich at der württembe ilita-ir, obgleich ei orb verhältnißmäßtg das wohifeilße 1 im bei weitem die niedrigst beza . wäre denn, daß die stereotypeO caäMe-mber-g den Bundes- Exigen ies gelingt, ma 1 .;; t. Mehr wa “:ck als das eaukraiie und das rgaüisaiion ließe si Aber da wird ni ! nen von der Opposition stecken 'iberale undKonservative hängcn ieEinen nehmen die hohen un : ollegien ein; die Anderen komm en des Volksgeistes, die constitutionelle ffemliche Meinung. ber politische Formen und Verhältni bereinstimmt, der wird über d um Kreuz kriecht, verleumdct. etc vom Land über solchen T ext Opposition klagend auSqespr oll jeder andere Patriot, fo eiten, damit sie groß dastehe winni. Zu riskiren und zu Sie stehen an der enommée, 'das ihnen in ihrem nd während der Vater auf die .forte des Staatsdiensies ein, ine hohe Rolle spielt.
Großherzogthum Baden. einbriicke bei Breisach mi schmackvoll und auch französischen Landesfa
Rußland und Polen.
St. Petersburg, 9. Mai. es der Ausstellung
aftichen Erzeugnissen in ist"?!“ der ReiW-Domaine rbffnung solcher
etcks zu ergreifen, usschließlich nur fiir nnabme aller atten. Um alle sol inzulenken, isi fer orschriften Folgen
seien, so könne ': au“: *“ “ * ob die Klasse ** ““““"
be cker Sten ge„ e en, w WPbs-bask- denn Grnyd Ösen, als den von Individuxx zu v,.ertheil hoch genug beßeuerkseirn. der in der Denkschrift des
Ausweg nicht angenommen b'rterung führe ganzen Rhein lagung eben so weni Summe der jeyigen K fiinf Regierungs-Bezir gung könne und diirf- sie ergäbe, daß die
Bezirke Köln und Diiss “hoch beßeuert seien,
ihrer derma-ligen Konti der Steuer bei
Regierungs-Bezir w„eniger betragen mii mit welckem Rechie könne dann diese nannten Regie-rungs-Bezixken aufgebürdet Werden? Es
gestell-t, als daß zweiBezirke g gesehmäßig hoch genug besteuer cke Ueberbürdung se oder Bürgern: en gesthäßigen ten: die Kla-ssensieuer werde wie
e'mxg-Re ierungs- ezir' oneuejx-Sa en und iiber die orio entscheiden Theil von ihnen , _ eringer ersckeint, als die m “ e (wie Hamm, Arnsberg, licker Untergerichte ganz und die Schwierigkeit mckt ve rganisaiionen, insbesondere s , wie die rheinische und d' . glei zustellen, so darf man echt verlangen, äußere Stellung erhalten, diesem Grundsatze ging m
Die Landgerichte Landgekirhis-Rät aben, was den d ewesen sein diirfte. D dig, zm" Ausfiihrun * gekommen. ,' u e der Zeit in, , Rthl-r. belaffm, , r. reduzirt, Leben ed'iirfniffe von zu einer Er
ntanten ,unan
“Urtheile in 3ype||at siets gleichsam einen Bedeutung erlangt haben„ die nicht altländischey, Obergerichte zweiter Kia bur ), und-“die denC ver chwinden läßt.
werden um die so we
- und Us wenn die Reihe, etwas
schon so weit, daß, die Gallerie der
harakter gewöhn cht, wie Abg. Römer,
Wenn ferner 9, verschiedene Gerichts-O
Königlichen Ober- werden "könne. aber auch zu der Ueberzeugun
den, sondern eher, e gelitten sind.
nfMim'sterien. DerEiat des Krie serer. Staats-E erhältniß mit unseren Geld daß immerhin auch ein be steckt, den das Land noch teuerpflichiige die Genug- fiexerzirfcn und tapfersten, wie denn unsere te uns genügen,
--Provin sentlich divergiren, gs-Mmisieriums dazu benutzt werden dürfe, ffenskeuer-Kontin ke zu vertbeilen. nur nach “„dem Geseke
|euerpfiicktigtn „Indi
daß die Gerichte ' die ihrer Bedeu . an quck bei der .. Mien ben !; he obne Unt ;,
ihre Mitglieder eine angemessen isi. Von ganisation im Ia re, 1818 aus. iibren und die e alt von 1000 Rthlm. [) hältnissen vielleicht angemessen g gen sind aber leider nie vollsiän Besoldung der ' Landgeriihts - R noch für den ältesten Rath auf 1000 aber bis hinunter zu “700 Rt [ notorisch der Jahr stieg “und mithin eher Verminderung des D losung geben sollen.“ Staat zu 'der Stelle ein ung verlange, wie zur Be andesgericht; auch daß d gleichen Uniform mit denO und den Landgerichten der den Ober-Landeögerichten n Majestät zu bitten: andgerichte mit den aktiändiscken Obxt-Läik ug auf Rang und Gehalt gleichzusiellen; jedenfa- den Zeitverhältnissen nicht er rheinischer: Landgerichts- ht und insbesondere das 1.3. », s-Nathrs-aafmind-sten“ ; I . ;
huung- daß sein
hlten ßnd. Das soll pposition ein legales Mittelerfände, Aber bevor ihr nur_unn'iis böses drückt unser Volk“ die Vii- Schreiberheer. An dieser in Kollision zu gerathen, Gar manche Wabe dieses Bienenkorbes. Familienbande zusammen ; ellen in den Re ierungs- fast unumschränkt die
Thätigkeit der Bürger Ansichten über das Volkswohl, e nicht ganz und stets mit ihnen [ angesehen und, wenn ehrenwerthe Abgeord- „Häupter“
u ente „aufbringen;
esehmäßig hinreichend ho Trier und „Koblenz eine sse, als der Beira
zen zu entziehen.
“1 w b ' “ '" *" “ “" L“ auf das Militair,
Regel nur e, m Bezu siudirte und unsiudirte ck, ohne mit dem Bund cht ernstlich a selbst in einer gar oftdmch d höchsien St
ck “ eseymä ig höhung, ats tseien. _ einzelner Regierungs- eistereien, aufzuheben, Weg einzuscklagen, mit derum in den einzelnen was sie grundsäßlich sei, eine individuelle , die zu hoch besteuert, ge- fterei oder in' einem Individuen muthmaßlich zu hoch besteuert s gung in 'der Art und Weise, wie e Kommuval-Behörde,
ja dann weiter nichts hewus zu hoch, zwei andere dagegen Es bleibt, um die muthmaßl Bezirke, resp. einzelner Krei nichts übrig, als dieserhalb d
ienst - Einkommens ngegriffen.
Ver Es wird schiießlich bemerkt, daß es Landgerichts-Ratheo dieselbe Baß“, chtersielle bei einem Oba- -Rätben das Tragen,?“ ber-LandeSgerichts-R-äthm bereits “. Gebrauch eines gie“ n Dieußsie elo ; achgelassen sei. Der
kleidung einer Rt
ander» Wor en Landgerichts
Regierungs - Bezirken , Steuer; inan werde
die Mehrzahl der mache .man dort ei das Gese sie vorschreibt, durch di andraths; man gebe die mit dem Ge daß ein Regierungs-Bez esies Koniin .i dann Sache der so wie auf der einen Seite b
den Individuen Wer m seinen einer Bärgermei ntrag is! da g;. - richtet, Se. die rheinischen L gerichten in Bez aber zu befehlen entsprechende Dienst-Einkommen b auf eine angemessene Weise erhö des jüngsten rheinischen Landgericht festgestellt werde.
Es haben sich rrorismus der siuttgarter Für diese liberalen Drohnen [[ die ganze Action des Fortschritts ar- wie ein Feldherr, opfern aber brauch Spitze der Bürge
ne neue Veranla unter Auf-
sehe in Widerspruch n'k, ein Kreis, eine gent zur Klassensieuer auf- Staats-Behörde, dahin zu ie Individuen nicht über das auf der anderen Seite auch die In- der geseßmäßigen Höhe entrichten. Geseß m Uebereinstimmung siehendeu i ganz und gar nicht von einer neuen izen Rbein-Provinz die Rede, sondern Steuersätze von Individuen oder ein- t das Prinzip der Kontingentirun müsse daher der Ausschu änzliche Aufgeben die- damit der Grundsaß ,der zur Anwckndnng
daß das jehige,
stehende Annahme auf, Bürgermeisterei ein bringen müsse. sehen, daß, Gesetz hinaus besieu'ert werden,
dividuen überall die Steuer in Würden diese einfachen, mit dem Grundsähe angenommen, Veranlagung in der gm es fänden nur Berichtigungen der zelnen Ortschaften statt. Außat ck weiter auSzudehnen oder fe sich dahin auszusprechen,
Prinzips ais noth leick vertbeilenden Gere Das Aufgeben der Kontin Rücksichien räthlirh sei Zim Ange sondern leite sie au 3 erklären,
der eine Schlacht en sie wenig oder r, genießen eines hinlänglich Geld einträgt; perirt, geht der Sohn zur
se Weise o der Bruder vielleicht schon
in welchem
. ' . _ . _ Urch-tamtltcher Theil. Z! n l a n d.
Se. Majestät- de der Freifrau von S*tiklsr [gung des von der Königin von Ba Theresien-Ordens zu gestatten.
' __.»
Bei Breslau war die Oder ami wie Tages zuvor, gestiegen
Am 8. Mai fand die Er- t großer Feierlichkeit statt. mit Fahnen verzierf, Welcke rben zeigten.
Individual- *ffnung der Rh
„ „ die Briicke war
r Konig; haben ie badenschen un
Berlin, 16. Mai. geborm'n Gi,
gnädigst geruht: von Wallis, Majestät ihr verliehenen
daß er das wendig erach e,
cktigkei1 bei der Klassenstener gentirung erscheine das Absonderungs-Syßem in zu verwerfen; es sk'o're ck aus Irrwege. Man daß- die Steuern na ats erhoben und m gleich- ert-hanen veriheilt wer- daß durch das Aufgeben Gesammt-Betmge für die heil “sei vielmehr eine Er- Provinz' dürfe billige "Riicksi , als wohl kein Provinz jährlich im en eine sehr bedeutende Summe eine Summe, welche höchsiwahr- die von der Rhein- - Der» Schkuß-Antrag
gentirung der fünf rheinischen _ 1846 an aufgehoben und die ewiesen werden, bei der Ver- halk-mtg der jest in x' “ Königlichen Kon Kolloquium eben so im Inter: selbst“ angeordnet worden war, um Aufhebung differ Maßregel,
Deutsche" “Bundesstaaten.
Königreich Sachsen. Am 12". Mai | Rektor und ersie Profess vr. [beo]; Detlev qul-Wilhx-Bnum
Königreich “Württemberg“. Z'eifung liefert einen Koptespondenz- Verhandlungen der zweiten Kainmer w * Ministeriums", dem wir Folgendes eum
Die Opposition im en Kammer - Mitglieder;- gegentritk- war, wie . Militaix-Budgets imm “einer lebha * Bauerschaft
In Betracht des günsiigcn schiedenen landwirth- slawl, hat der Mi- Befehl erhalten, Maßregeln zur auch an anderen ssisch'en Ausstellung a Vieh bestimmt war, gen, landwirthsch'a-ftlichen Erzeugniss ussteliungen auf ein gemeinsch ner zur Ergänzung der im Jahre 18 des verordnet worden: er Erzeugnisse auf Ermessen“ des en an* denjenigen Orten andwirthschaft und der anu ng der Ausstellungen n Comité zu übertragen, schall, dem Dirigi Gutsbesißern und, , aus Beamten, textiu, so wie auch aus M „masterium der Reichs- ' Die Konkurrenz Zu den AusZa mme'ti des Ministeriums der Wwetsbn. Zur Au _ltfoxung der beßen mté's„ Medaillen
höheren olitischen von Vieh Uk VerwaltuTgE-Geg'e Odessa und Iaro nicht nur die Verwaltung, müsse sich fiir den Gumps “gabe des Bedürfnisses dxks Sta mäßigen Verhältnissen auf a-kie „Unt Es“ sei nicht zii besorg uns die Klassenßeuer im
3 erhöht werde; im Gegend
Provin Schleien. Mai in demselbzen Verhä'iinisse, am Oberpegel 18 Fuß 8 Zoll.
Provinz Posen. getretene Warthe hat aus de Am 13. Mai M um 1 _Uhr Mittags 9“ 6“.
St- Wittenberg, 14..Mai. diger Wislicenus zu Halle, desse wähnt worden ist, sprechung bestimmte
rovinz Sachsen, l)-*. Möller,
. or der Theologie,. [Dr. fprediger [.)-r. Snethlage fa rediger Wislicenus sckon gr KollokuWr berufemn Konsisiorial- Dr. Henbner, 'hikV ein. ,
Das Kolloquium hätte schon am 5; H auf eine Vopsiellung sistorium zu M
„ , „ „ e anbeimgegeben, in welcher eine richtigexe Vertheilung dex Kiassensteuer unter die Bezirke der Provinz zu bewirken sei, und hierbei auf die näheren Vorschläge Bezu nqmmxn, welche der König!, Ober-Präsidxnt, als Landtags- om- massaxius, macken wexde, - Diese Vorsckläge, bemerkt der Referent, sind m emerDenkschrtft enthalten, jedoch nickt mit Bestimmtheit aus- gesprochen. Es werden darin die Schwierigkeiten gezeigt, welche so.-
Orten des bei, welche Folge die
g aftliches Ziel 42 erlassenen
Auésiellungen landwirth- Ministeriums der Reichs- Zusiand dex
Ausstekungen auf der neutu
Die bei Posen abermals aus den r linken Seite eine große Strecke
d en m ii s s e n, war am Brückenpegel
der Kontingentir Rhein-Provin medrigung sichtlich der Klassensieuer von der Staats- Zweifel dariiber Verhältnisse gege zu viel anGrund
schwemmt. orgens 9 Uhr
Stand 9“ 3“,
Das Kolloquium mit dem?) in mehreren Zeitun ru Die zu. die or ?- Superintendent
um“ so mehr sede
Verwaltung zuversichtlich erwarten zu veranstalten, wo der
strie solches erfordert. einem besonderen das aus dem Gouvernements-Chef und renden des Domainen auf Ermessen des Mi welche bei landwirthscka itgliedern oder Korrespon bestehenden Gelehrten-Cvmité's zu 1: diesen Ausstellungen allen Ständen eu fiir jede Anasiellun aus den Geld- Rcichs-Domainen 1 fmuntermig der Landwirthe und Ge auf Bestimmung des Ausstellungs- ung'en und Belobigu1tgssckreiben- zu ezeickneten öffentlich zu beloben. f“r Forstwirtschaft soll fortan, in
der freien ökonomi
hat heute hier siaétges n Kollokutoren, der General- der-Qbor-Konsißorial-Räkh. und ** und der Ober-Konsisivrial- nden sich zu diesem Behus-u |em Abend bei dem ebenfall- Raih und Professor der Th .
Mai abgehakt“; werden s
_ des- ic. Wielicenus von?
deburg vorläufig ausgeseßt. Da **
c der “Kirche als des xc. Wislir
so konnte dem“ Gesuche'des Les nicht nachgegebenZwerden.
mehr vorhanden, sei, daß diese n die östlichen Provinz steuer entrichte, ck mehr als die Hälfte *derjeni nz an Klassensieur-x dcs Ausschusses geht dahin, zu bitten, daß die bisherige Klassenßeuer-Kontin Regierungs-Bezirke vom 1“. Zanuax Staats - Veanltun anlagung darauf z der Rhem-Provinz bcsiehenden Steuer das Gesch vom- 30. Mixi18 schritten werde. Ein Abgeordnetex der Ritterschaft schusses gehört, hält dafiir,“ tirung die ärmeren. Klassen, herangezogen werden würde malen besteuert werdeiimiißten, st Kanef- sei, dieselben sit) _exleichtern. sorgniß nicht, mil-Jiin? Allgemeine eine besondere Sor falt verwende, ;, man diirfe
ses, einer gewissen ni ers der Reichs- tlicken Anstalten denten des beim
_ “gen- betrage, „ , ensteuer-Kontmgent der Provinz in MÜ" Theile zu theiien und davon "7 nach der Bevölkerung und '; nach der Grundsteuer zu vertheilen, weil diese Momente unsmitig die wickti sten und bedeutendsten sind; *- dagegen wiirde nach der Ge,- werbe ,euer und 3: nach dem gestiegenen Werthe dex Grundgiiter, als Repräsentant des Wohlstandes im Allgemeinen, zu yertheilen sei:], Nack dieser Ansichi ist eine Vertheilun s-Uebecsicvt entwoxsen worden, wxlche von vexschtedenen Gesichtspun ten aus wieder daß Ergebniß liefert, daß die Bezirke Koblenz und Trier als am meisien belastet. erscheinen, die Bezirke Köln und Düsseldorf dag en am eringsien,
-eßQie Vor cht, , „ „deutet, als ein bestimmter Vor- schlag gemacht set, niü e cm: Auf orderung fiir die Stände sein, die. vorliegende Frage mit esondcxer Sorgfalt zu prüfen. Dies sei um: so nothwendigex, als es sich im Falle der Annahme- des angedeute- ten Maßstabes der Vertheilung davon handeln wiirde, die Bezirke Köln, und Düsseldorf (jenen mit 13,920, diesen mit 28,855 Rthlr.) zusammen mit rund 42,000 Rthlr. nxu zu. belasten und dagegen die Bezirke Koblenz und Trier (jenen mit 10,205, diesen; mit 81,915, Rthlr.) um dieselbe Summe zu entlasixn. Der Bezirk Aachen komme, in dieser, Rechnung wem in Betracht, weil danach sein Beitrag: zur Kiassenßeuer nur um 15 Rthlr. vermindext werden- würde. Zuvör-
aufgebracht. werde. Dommnen
s-Behörden
ik; wahren, daßénugnter Beibe stufen das Maß der durch en Besteuerung nicht über-
zu der Minorität desAus- fhebung dcr Kontingen- rt werden solltes, e streng nach den geseßlirhen tt daß es jevt den Ge - Der- Referent theilt diese n die Regierung auf jene Klösse auch Nachweise voilä en, annehmen, da “die Riicksichk iingentirung eben sowohl" als -- ,Nath cincr weitläuftigen
len , wurde inde Silber-Rubel
wetbsleute fiir Erzeugnisse,
, Geidbelohn xo'thweie auchdéeussx Zins ei ri e e nt serlichenngefehls, mit eine vierte. Abtheilung diese “selben _crhalten dieselben- Rechte, und die- auf- eine
ast- fiir Jdrsiwirthschast bew
20 normirt
daß gerade bei welche doch crieichte schen Gesellschaft r lehnten bilden; die Mitglieder welche die der iibrigen Abtheilun- von- 10 Jahren zum Besten illigten 5714- Silber-Rubel Besten der von ihr- nun gebildeten Abthei-
arb' in Meißen ** gm“ K. Landesfchni'e Sl. '- gartm-Cruskuß. '
Die Deutsche Altge. Artikel aus Stuttgart iibex deo Budgeks m Km
. detjenige Theil immer mögltck der Betatbung * vin: und erfreute sich ** ordneten von Bürger- , afk“ ßimmtm mit dem tion muß ick' eine
ungen Unangxmbmes mik utmants, allzu“ sehr ange * Tamboms mach
or der- dort! Zeitdauer
& G'eseilsch
Besorgniß ungegt ndet sei auf die- unteren Bolks-Mass'en ohne Kon bei derselben- g-ehandhabk werden könne. Diskussion wird “die Frage:
ob die Versammlung rem Anita 83 Stimmen verwo nstatirte Uebetbiitdung des
**: verabfolgt- werden.
Al_tf„Veransialtung der Re fslhzffe, mit Maschinen spascken- Meere; erbaut- sem“ Meere zu; kreuzen, berzufübrenz
gierung sind zu Asitachan drei eiserne von 100 Pferdekaft, zu Fahrten auf die Bestimmung haben,- sondetn auch Passagiere und ß der- Handel Ruß- dem die für Meere man- bmchte, durch diese g nehmqn werde.
wurde das Zoch der ssen derselben gewöhnlich am Brücken- wird, vom heftigen", durch den O|;- deo' Eises mit-Gewait aus seinen Verbin- bwätts in das Meer getrieben, Der mitt- rücke lehnte seit dem 5ten bereits am Usa" Ain 6ten um 11 Uhr endlich Nuva- djn'ch die bekannte Cere- ben; sei. Der Strom ifi innerhalb der
til fehle ßch dad Eis bet Pernau bei em Strome in Bewegung, wie- die' eu nicht erinnern“ können, und Nach- chen gewesene- Com- 13 Tage! vorher bam“ der Eisdecke entledigt.- An!" Asten » den Strom herabge o weit das Auge reichte, mit Eis chou aus ihm" Wmiérlage gebracht.
geren Sinne, d. h worden, welche
_welcher der Regierung, m ck von selbst vexfieh't, bei
ge des Außschusscs beitretx? en, mit Riicksicht auf die 'Regiemngs - Bezirks Trier,
.chk nur auf die “Ufknatin6gut ü Man-etwarteb, da _mzt Tmnskaukasicn, Persien- und Mittel-
chifffahrt auf dem- kaspiseh'en
rfen, dagr aitenmä ig
ob fiirsdiesen Re werden solle. mit 35 gegen 34 Stimmen bejaht; “Hierauf wird ii jesiäti-“gebeten werde sowc ! die Gutachten der rbeiten und endlich nebß der revidirten Stra : einem späteren "Landta effentlichkeit anheim zu s ' simnug so“- !» 2114|, “nikki?“- ein 1“ ' r; ,'e nung ie ez. . mudtn dagegemein Antrag: ck aus*“den-Ausbau- der- bonn- der Rüstung iiber Gehwdotf, “
_ der rheinisibanand Hrithik mit. den Ober- st?! der älteren. Provinßen. in Bezug. auf Rang;
ma? buziétki: dn: Reßntxnox eKIMfiLFMd die
: gefahtvolle S Schwierigkeiten ent E1nracktung,éinen n der Nacht vom rückt, welches beim Abla des x_echien Ufers belassen? skikk m Andrang- "- 1: gelöst und siwma ßere Theil der B hat keinen Schaden ndeten Kanonenschü_ , daß! die
sten Unterstützung der Abge ,. denn Prälaten und Ritterfch Allein die Taktik ber Oppo
girrungs-Bezirk“ die Kontingentirung- aufgehoben gegenstellte und Verluste icht gekannten Aufschwun 5ten auf den 6ten Mai
_Ben'cht ersiaiiét, daß Se. Ma-
rheinischtn Gerickté als den Entwurf des S t r .rozeß-Ordnung sc : geschehe„ dem
telle des Klo ensieuer-Gee 6 ein. anz ber den Anita anderes und zwar sehr verschiedenes hinzu ellen. Die Klasßxi-nsteuexz g nach dem (HZO- vom„30. Mai 1820 nicht eine auf Provinzen, Vezir e, iirgmunstereten nach demBrrhiiltniffe der Bodet-Kultnr,
der chndsteuxr, der Gewerbesteuer, oder nach ähnlichxn, allgemeinen, , durch die Statistik» ermittelnden Verhältnissen zuxxpattircnde Steuer, sondern, eine Kop Neuer, welche das Individuum treffe und sich von, , einer g.!„eithen ps euer uur dad'inch untersÖeide, daß sie- diejeni- , . en Individuen befx „“welche Wirklich oder präsumtiv- ihxen- Lebem- kjnterhaltmcßtvetdienen könnten oder in wissen genau bezeichneten Le- bensvethältmssen seienzsodann daß sie ßu énweise das Individuum höher ; over, niedrig,; beß-u-u- 1- ua dm da lb: in M «»Webcas- [WM [Ick bseßnde,_we1che zu er in und, zu.“! (beiden das Desto:= die Mattl und die.. Merkmale,. a nbi. Dieser gesehlkhe Charakter. .' der Klasenßeuet set dank keine; p'a'tere Psepliche. Veßimmuug a-s- , 3; denn: die verschiedenen
Bestüangm von drr Steuer ermi- tert oder die Steuer-Klassen und Klasseu-Stuftu vermehrt worden, . hätten den Charakter der Maßenßeuxr nicht verändert. Möge man
was; die Bundks-JOrder An sck1echtbesolveten Lie zimt: und sogar an einmal vor Jananz-Mim'st-r- von. Göttinn- werde ein «hshm Selbogrsühl Kammer sv- weiüäusigx üb“. sich“ auch diese Kammer! * , arten, |nt15rasch uparkm, wo etw . „ el hin und“ h'kr“ vvn tmn" *“ acht Jusautuie-Nt 'mnier,„die num " Organisch“?
MMU , n--,„ '.
en geglaubt; Hb:- Bejahuu wiirde nichts,-
,auch die ferne- sehbuchs Z im Untrro * ;Luft, so" da
Tambour, von dem die. Rede, kommen„ wenn; er; erfahre„ verhandelt habe. In der That «geb in Subtilitäten und unnützen Redet" sie nicht lassen kann, und nur da a
hemuszuscblagen- iß. Man sprach“ v änderten Formation unserer, ren könne.,
ersammlun ständnis; mit dem; Ausschusse, Antrages. Angenommen:
t-r-i-er-er Bezirks-Straße , nix:: K" "* kek- 21- Ap wen» man di ' ' - der Kti-gf-Mi r=n , daß ey,.obwotho * sooo!“- u-eb; MÜ? *,
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685 . Zu Riga lan ien am 26. April die er en zweiS :“ e in die em Früh'ahxa'n, tig dem beixiis ams22. Jßnua'r "eineschi-fif den Hassen vbn olderaa “eins , . ' ' “ gäuzlichx _ntexbrechung dex Sch“, sgh Lux,- dxérch ZUYÖFMUY, "nä“ „ii“ böm 24. age__n_9 xm, „- iii“ eé g'in'g, ““is zum 26. til. ,Vom21, bis 28.2117"! war m Riga so schönes Frühlingswetter, wi? es sonst dort im Mae sxhr „selten i . Die Wärme siteg des Mittags auf 10 bis 12 Grad im Sckatten. 'Ein schwachesGewitter aber, das sich am 28sten Nachmittag 'mit einem starken Rege'ngusse entlud, brachte wieder den kalten _Nokd'wind und trübe rauhe Witterun . In "Odessa wich der Winter in den “Zeri Tagen des April, und
"es wurde p'löslick so warm, daß das Thermometer bis auf +170
itp Schauen, siieg, Mangel an Regen und Feuchti keit hemmte aber die Förtschnite der Vegetation, so daß um die iiie des Monats noch kein frisches Grün in den Gärten zu sehen war.
Herr Kunst ist hier eingetroffen, um auf dem deutschen Theater Gastrollen zu geben. Er gedenkt in der Rolle des Belisar, in „Zopf und Schwert“, in „Göp von Berlichingen“, in „Ottokar'ö Glück und- :xntde“, als Karl Moor und vielleicht auch als Marquis Posa aufzu- re en.
Frankrcick
*, atis, 11. Mai. Die Deputirten-Kammer hat den Vorschlag des „argms von Lagrauge, daß der Staat auf den vom Ertrage der siadttschen Octroi-Steuern bezogenen Zehnten zu Gunsten der Gemeindezt verzichten solle, nicht zur Diskussion zugelassen. Unter den Petitionen, welcke der Kammer am Schluß ihrergesirigenSißung Vorgelygt wurdest, befand sich eine von einem Franzosen, der sich über Belästigungen beschwert, denen er in Belgien ausgeseht gewesen, und dafür Genugthuung verlan t. Die Kommission hatte auf die Tagck- ordnung an etragxn; ihr utackten wurde aber von der Kammer mit 54 gegen 9Stimmen verworfen und die Vittschrist dem Minister der_ auswärtigen Angelegenheiten. überwiesen. Der Beschwerde- führer, ein gewisser Maillet, war nämlich wegen angeblicher Zoll-Defmudaiion in Belgien verhaftet, aber nach langem Prozeß von den dortigen Gerichten, wie er" behauptet, auf ehrenvolle Weise freigesprochen worden; seine Hauptklage ist nun, daß man unterdessen alle seine Waaren, deren Werth er auf fast 300,000 Fr. angiebt, zur Versteigerung gebracht und für einen Spottpreis l-Wgeschlagen habe; er verlangt, daß ibm die franzößscke Regierung dutch ihre Intervention dafiir Entschädigung verscha e. Herr Du- chatel, als interimistischer Minister der auswärtigen Angelegenheiten, hielt die Sache nicht für geeignet, die Regierung zu einem solchen Schritt zu veraniassen, da kein Erfolg davon zu erwarten sei und weder das Interesse noch die Würde Frankreichs dabei ins Spiel komme. Herr Maillet habe in Bel ien ein Handelsgeschäft, in welchem die Waaren im Auf- strich verkau t wiirden“ nun werde man aus eigener Erfahrung wissen, wie sehr egen cin Solches Geschäft die anderen etablirten und fest ansässigen aufkeute einßenvmmen zu sein pflegten, und es seien Maß- regeln egen eine Ver aufsweise gefordert worden, in der man die
rößte eeinträchtigung der Handels-Jnteressen erblicke; Herr Maillet kei darauf kraft der belgiscken, in diesem Punkt mit den französischen o ziemlich übereinstimmenden Gesche gerichtlich verfolgt, mehreremale freigesprochen, einmal aber auch verurtheiltworden. In einem wilden Lande, wo es keine Geseye gäbe, wo die Gerichte nach Willkür ihr Urtheil sprächen, könnte man" nun wohl für ungerechte Verfolgungen eine Entschädigung in Anspruch nehmen; in Belgien aber, wo das gerichtliche Verfahren ncith Gesehen vor sich gehe, wo diese Gesche sogar den franzößschen sehr ähnlich seien, Wo gerechte mid billige Urkheiissprüche efalit wiirden“, wovon ja die wiederholte Fret- sprechung des“ Herrn ailset selbst den besten Beweis liefere, sei eine solche ForderunZ nicht am Ort; die Sache :möge unangenehme Folgen für Herrn Mai et gehabt haben, aber er sei nicht anders behandelt worden, wie es einem Belgier in ähnlichem Falle in Frankreich er- gangen sein würde.
)( Paris, . 11. Mai. Ein ministerielles Blatt, der Globe, bekanntlich als Ausdruck der Gedanken des Herrn Guizot eltend, bringt heute einen “Artikel, der von neuem die Dotation des erzogs von Nemours als küntigen Regenten des Staates während der Min- derjährigkeit des Gra en vonParis als nothivendig darstellt und all- gemein als der Vorläufer eines der Kammer vorzulegenden Gefes- Entwurfs in Betreff dieser- Doiation angesehen wird. Der Giobe macht“ zuerst bemerklich', wie seit einiger Zeit die politischen Diskus- sionen dem sich zuwenden, was das Wesentlichsie, das Bxhcrrscheiide m der Constitution des Landes und der gegenwärti en Situattoii ist, wie man versuche, den Gedanken“ des Königthums elbsi anzugreifen, in den, seit sunfzehn Jahren erlangten Resultaten, in ,den Akten dieser Periode blos das Werk der Krone zu sehen und diese sy von dem durch die parlam'entarischen Majoritäten ausgedrücktenNational- willen zu trennen. Der Zweck. dabei sei klar: man wolle dieses Werk blos auf den Zeitraum einer ausnahmsweisey Regierungsdamr be- schränken, Früher habe man mit Gewalt umsiiirzen wollen, qu man jetzt klügrr abwarten zu müssen glaube. Aber wie weise,'3_eschu,k't und hingebend ein Fürst auch wäre, er hätte das doch nicht.]?! en konxten, oh'ne die Mitwirkung" _der Sia'a'tsgewalten und ohne m dem Willen des Landes selbst die kräftigste Stüve zu finden; deshalb aber werde sein Werk ihn auch lange überleben und der leitende Gedanke fiir alle Zukunft fortherrschen. In den Hoffnungen der Faxtionetz, m ihrem Bemühen zu Aufregung der Leidenschaften. ltcge mdeß fiir die Konservativen wie für die Regierung selbst eme "Warnung, an die Erfüllung ibre'rPflichten mabnend. Die Kammern hatten zwar den traurigen Jol en, welche der Tod des Herzogs von' Orleans ba-
- ben konnte, möglichst vorzubeugen" Besucht. Damit' sei ohne Zweifel
viel, aber nicht; genug, geschehen; ie Situation, in die der Herzog von Nemours dnrch dao'chentschafts-Geseh versth worden, konzdn. t'rike in sich“ die künftigen Interessen des- Landes„ Pflicht, der Rxgte- rung -und der Kon ervativen sei es nun, diese Situatwn mchtgewiffer- maßen unvollsländtg zu lassen. „Sollten WU" auch“, fährt der Globe darm' _svrt, „von' einigen unserer Freunde deSavount werden, das Ge- schrei ewifser Blätter erregen und selbst der Gefahr uns aussehen, zu mi allen, so können wir doch nicht unterlassen, unsere Gedanken zu agen. Man wird die Vorsichts-Maßregeln des-Regeytsckafts- G' eyes nicht' vollstiindig gemacht haben, so lange nicht eine Do- tation, welche ev auch sei, dkaerzog von Nemours stierlich'kvotirt sein wird.“ Großbritanien und' Irland.
London; 10. Mai. Der erste Lord der Admiralität, Graf Hadbiii wn“, gab gestern dem SchiY-Capitain Sir“ I. Franklin, un- ter d _et't Führung; die“ Schiffe“ „ kbus“ und „Terror“ am 121en von Woolwieh ihre Entdeckungsreise nach den Pölar-Ge e_nben an- t'reten werden, so wie dem weiten Befehlshaba' der Expr non, Ca- pitnin Cwnixr, im Admiralitxts-Gebiiude' ein' amtli es Fesimahk, dem außer den Lords der Abmitalität die berühmten" ordpolfahter' und Reisenden Roß,“ Pat , Bartow :e. bewohnten.
Der aus freiw' en'Gabén ebildkte Väzar' im Coventgatden- Theater, dessen ganzxr ?!rtrag nach .bzug der Kosken zur Vetme tung desFonds der-Anti-Komgeseß-Lig'ae bestimmt i|, wnrde gesiem nag
_der zahlxxichen Mh.,wxr bwlien edsTnen BETZ!“ er am n en sche Halle binnen ein men, angefüllt, und der Klang n ertönte, ließ
dem Verkaufe „ * ein den ver hen Cinirittspieises, igt wird, war die gothi
:“Fnet und sofort * Artikel „begonnen, wx Troß des_ho 1 Sh. ermäß Mit Besuchern-
“ÜZÉ ".“; on gg: _]
er 'Siunxe worunter sehr viele Da des Geldes, der überall an den Bad: Einkäufe schließen. An, dem oberen En verzierter Kuchen, em Geschenk aus Pfund schwer; er soll am Schlu welche in den Buden
auf zahltet'tbe de der Halle prangt ein.präck- Bury .in Lancashire und "über des Bazars sqrschüitEn und f befor en, untex die Ein “is“gelder mehrere Wochen dän'em wird,
ii“li*'“e Dam")- ,_ abqisäéd Sklävxif- axesiade“ mit 422 Sklaven
sich veranlaßt Gesinnung des 1: “erkennen In ine von.,auis-
den Verkau
von den Damen, Man verspricht sich,
die Besucher vertheilt werden. mitgerechnet, von diesem Baza' einen sehr ansehnlichen Ertrag fiir den L afrikanischen Küste hat in Zeit vvn ack“t Ta e
ue-Jo'nds. ationirte "e iooi1“AÉZ*“ f b ck
än er- “ie auqe ra t, ei am Bord, «Te Brigantine un Direktoren der Oskindischen Com hre Dankbarkeit für die zuv
“es„„Sua d einen_Sckooner.
pagm'e haben orkommende sgezeichnete Ar,. n eine Silber-Fo * eit überreicken la en, weiche in Unzen Silber , reich verziert init Blumen, 'cksicht auf die _muh“aiüed“ä_niscke end einer Arik déiraüs im “e'- lischer, lat“ ni- ac'h die Namen
sitäts;Corporatio'n der Queens Bench anbän
Wiedereinsetzung in seine i gesehiiche Rechtfertigung
der Kettenbrücke zu Yarisiouth, ist dadurck erfolgt, daß gehalten wurde, plöß- der betreffenden Stelle
.gesunden, i" Pascha's von Aegypten auf eine an geben. Die Compagnie wird demselbe nehmender Größe und trefflicher Arb London so eben ferti dazu verwendet. Laubwerk und Früchten, und aus N Sitte ist keine Figur eines Thieres i bracht. An allen vier Seiten sind In arabischer und persischer Sprache, und Titel des Empfängers und der Geber
Die Klage des Herrn Ward zu Oxford ist gestern beim Gericht gemacht worden; der Kläger verlangt entzogenen akademischen Würden oder über ihn verhängten Maßregel.
Der unglückliche Einsturz gegen 150 Menschen das Lebe eine' der Hauptketten, durch w lick zerbrach, weil das Eisen derselben an großentheils oxydirt und vom Rosi zerfressen
Belgien.
*!*-kBrt'ifsel, 12. Mai. Die Diskussion in' der ien-Kammer über die Jesuit hat hier in Belgien, Eindruck gemacht. Ni ein ähnliches Resultat dur weil die Opposition, wel Orden längst eingeleitet und in soxt Nahrung dadurch erhält. , , regeln gegen die Jesuiten, weil die lt derTrennung von Staat und Kirche freiheit, festhält und noch immer hofft, lichkeit und die geistlichen Orden und ihr schreitende Aufklärung zu besiegen, Six rung, durch ihre Kondescendenz gegen die die Vernachlässigung des Unterrichts, den si Organisation der Direction der Hauptursache der Ueber nicht auf eine nähere . , tution ausgesprochenen Prinzipien emgehe f die seit der Revolution verstossen
g geworden isi. Es sind 10,400 | 10 Faß hoch
christen . in en welche ,ein
gegen die Univer
n gekostet hat, eiche die Brücke
französischenDeputix- weiche siexrhaléén, einen großen mit umging'e, “elen, sondern egen diesen , eine neue
enfrage und die Lösun einem Hauptquartier dieses Or cht als wenn die liberale Partei hier da ck ein politisches Votum zn erzi ffentlichen Meinung währendem Steigen i hier an, keine politischen Maß- berale Partei an dem Prinzip der Lehr- und Associations- die Prätensionen der (Heist- e Prinzipien durch die fort- besckuldigt nur die Regie- geisiliche Partei und durch ck eine angemessene hen könnte, die Wir wollen hier bemerkten, in der Consti- allein wenn wir einen en vierzehn Jahre wer- einung eros dex großen - anzusehen. Das beste mmer die Gemeinde-, Seit 11 Jahren, wo der Ge- beralen Meinung sich nach einer hat die katholische meinde- und Pro- ingere bei den De- edenheit des Wahl- r trohdem gemein- ser uiitezdriickt wer- , f besteht, ein neues ältni : sich anders gestalten, esicktéziige des Landes tur verzerrt„werden ms, von selber wie- artci, daß der jesige chen Orden durch eine re Pflichterfüllung von ihrer g der öffentlichenMeinung, 11 werden könne, stüht von mehr als 10 aber gewiß Frage nicht' hliche Maß-
che in der 6
Man denkt
Geistlichkeit entzie griffe dieser Partei zu sein.
Rückblick au ,. , fen, so ist der Fortschritt, den die liberale M Hindernisse gemacht hat, als sehx bedeutend Thermometer der öffentlichen Meinung sind i Provinzial- und Deputirten-Wahlen.
ensah zwischen der katholischen und li rzxn Ruhe wieder von neuem kun Partei bei jeder neuen Wahl, vinzial-Wahlen, bedeutende Verlu putirten - Wahlen,
Census auf dem
d gethan,
besonders den Ge sie erlitten, ger weil wegen der großen Vcrschi „ Lande „und, der Stadt und de schaftlichen Wahlen viele Städte durch die Dör den. Erlangte die liberale Partei, wie sie daran Wahl-System, so wiirden alsbald alie Ver eißigen,'skttlichen und politi _ n|liches System zu einer Karika sich aber sehr leicht, bei Aufhebung dieses Syste Die Ansicht der liberalen überwiegende Einfluß der Geißlichkeit und gei festere Stellung der Regierung, eine besse Seite und überhaupt durch die Auskldrun durch geistige und moralische Waffen iiber sich daher auch auf nicht zu verachtende Erfahr ng geht allerdings lang amet, Allem doch dürfte man wohl die ckt auch einige besondere gese te ganz außerordentliche zu e_rgreifcn seien. Man hat mit s in der Schweiz mit dem Bestehen einer ng fiir unverträglich gehaltxn;
Bezug auf eine geordnete Kirche eisiliches Frei-Corps, das, mit-
die natiirlichen, sind durch ein
der zurechtlegen.
Die Entwickeln sicherer von fiatten. von der Hand weisen, regeln in Bezug auf den eit e uiten-Orden Vorhanden ein der Frei- geordneten Staats-Verfassu aber der Jesuiten-Orden in fassung _anders, als ein , „ ren Aufgabe, den Profe anttsmus zu „bekamp-fen, wegungen unabhängig ist und nur senicn eigene und wir brauchen nicht zu ermnern, wie oft an der Sache geschadet hat, die es dur 11
Eine kleine ans Lächerliche streifende Episode zu den_ Jesuiten-Wirren isi hier durch den Brief des be der Freimaurerei an den Minister des Innern, Herr Nothomb hatte vor einem pytitten Herrn Ver- m Ge enwart eini-_ be (huldigt, der in und m Bei. Als „Herr Verb er Minister die Herr Verhaegen, ob er nicht gegen den Mini _ nbängig machen solle; da ma'naber daß es blos eine aus,der_ die man etwa bei den näck en, end zu machen gedane, so “des Briefes dem zuvyrzukommen, = enHalt isi, fällt so m sich selbß zu-
menden I
der besonde- in allen seinen Be- n Oberen gehorcht; ck dieses Frei-Cotps ck geistige Gewaltmittei fördern
S wei er. vßéteißéks
Sprache gekommen. ' Sprachzimmer der Deputirten-Kammex den Be haegen', das eigentliche Haupt der Freimaurerei, ger katholischer Deputirten, zuerst Bewegung in der Schwei gien eine ähnliche Bewe . die Sache ernstlich zu nehmen schien, hatte d g halb im Ern|e_ wiederholt. habe einige Zeit angestanden,
Prozeß wegen Vejleuwidung a nachher zu der Vermuthung Luft gegriffene Beschuldigung sei,
Wahlen gegen" die Freimaurerei gelt man, durch die Vr! 'die Angelegenheit, die ohne a
sthwedm und norwegen.
innig, 3. Mai. Das Stork ebgtte die vorgeschkagene Ap
en p[aisantant, z nicht fremd gewesen zu se gung vorzubereiten.
gekommen ,
' “b" illi" ' hm“ '*';- ZTF 3"„.-J'i'3§
und ohne