i e und der direkten Importatiou der Waareu aus deren ck" S*": ; ' u “hört auch die Beförderung der direkten
:öasm werden soll, also eine wesentliche Bevorzugung der inländi- U mr onke- ""Kann alturwaareu deo Zoll-Vereins
Ländern. xieraus MU" selbs, daß ge?!- .
dahin gesteht werden um , die aus etruropäißen !,- xaumde- Produkte welche im Zollvereik als'Leln-tsjtittes od]? „ ite vérbraucht werder“, t autdm Ek trepots auderer Länder, sondern direkt zu byzie tu'“ sodann," daß in jeder geri neten Weise dafiir zu sorgen ist", daß olche Rohstoffe ihre weitere erarbeitun im ollvrrein erlan err, ni t aber _als er- tige Waaren oder als Ha -Fa rikate vom Aus ande emgefiibrtwer en. „ko : iebt silb bei näherer Betrachtung der vorstehenden Anskcjté'u, da? die Mittel, welche als geeignet zur Herbeiführung des so ' ' ' du Stuten erscheinen, .“ in Uebereinstimmmr mit der allgemeinen Tendenz sind, die in den Vittschriften uub_ nträgen enthalten ist, denn wenn jene Mittel .zur AnwenkanYZedrawt werden sollen, so olgt daraus weiter: :-
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:! Nohjusse fiir Manusc-
. da te Annahme einer g'etrrein amar Flagge filr die Marine des .osl- reino in Erwägung zu ziehen und daß der inländische S an zu beßxnßigen ist, so lvrit dies mit btßeheriden Vrrträ en wegen der Schi ahrt (namentlich der auf dem Rhein)“ und mit er Rü ckt, daß eine wesentliche Vertheuerung der Schiffe für die Schr fahrt nachtbeilig ist, vereinbar erscheint; _
. das überhaupt die inländisihe Industrie gehoben werden muß, weil ein Staaten-Verein, welcher verhältnißmäßiZ weit mehr Binnen- land als Küstenland einnimmt, eine „Karle und m chtige Industrie ha- ben muß, wenn Schifffahrt und Handel im Großen betrieben werden rind gedeihen sollen;
c. daß mithin die geeigneten Schup-Z'o'lle érfordeklicb sind, um dem Inland: die Erzeugunx von Jabritaten uud Halb-Fabrikateu zu sichern, welIe dasselbe mit rfolg zu erzeugen im Stande ist, sobald nur dat Annahme eines sicheren und dauernden Systems den Kapitali- sten und Gewerbetreibenden der erforderliche Reiz geboten wird;-
ck. daß insbesondere das Schus-Sy'ftem zur Erhaltung bestehen- der IndußrieiZweige, ftir welche das Inland die erforderlichen Rob- Produkte liefert, in wirksamer Weise angewendet werden müsse;
e. daß endlich die Schup-Zölle auch besonders auf diejenigen Artikel gerichtet sein müssen, welche aus Ländern eingeführt werden, deren Zou-SHYem die inländische Industrie stark beeinträchtigt.
„_ s beda'r keines Beweises, daß, wenn die bisher vorgetrage- nen Grundstipe und Ansichten - wie wir hoffen - als richtig an- erkannt werden, die wesentlichsten Veränderungen nicht nur in einzel- nen Zoll-Säven, sondern iiberhaupt in dem S stem, nach welchem die Zölle erhoben werden, vorzunehmen sind. u der lehteren Be- ziehung wird es dann nothwendig sein,
an. die Zölle mehr, als es jcht der Fall ist, nach dem Werthe rind der Qualität der Waaren "u graduikén, oder auch für gewisse Gegen ände Wkrtb-Zölle einzuiühren; „
b . den Grundsatz der Gewährirng von Rückzb'llen nicht mehr, wie bisher, zurückzuweisen, sondern ihn vielmehr bei mehreren Gegen- ft'änder'r in Anwendung zu brin en;
cc. Einrichtungen zu trÖen, durch welrhe bei Annahme des oben dargestellten Schifffahrt- y ems der Handel der Rbein-Städte rind der von Magdeburg vor we entlichem Schaden behütet werde;
(lä. die Cinrichtun des Kontirens auf den Meßplähen abzu- schaffen oder doch miirde ens wesentlich zu modifiziren.
„Den von uns bisher dargestellten Ansichten“ stimmt“, wie wir glauben, nicht nur die Mehrzahl der Gewerbetreibenden, sondern auch der Regierungen der Zollvereins-Staaten bei. Danach wird, nach
an eine wesentliche Um estaltung' des bisherigen Handels- und Schi fahr s-S'ystems als gerechtpertigt anzuer- kennen und die diesfallslge Bitte vor den Thron zu bringen sein. In- direkt ist darin die in mehreren" P'etikiönen vorkommende Bitte um Erweiterung des Zollvereins und um Abschluß von Handels-Verträgen ent alten, weshalb wir einen desfallslgen be onderen Antrag nicht ?e- ste t zu leben wünschen", und dies um so weniger , als der Absch uß v“on Han els-Verträgewjth besondere Vorsicht erhei cht, damit durch diesßlben dem anzunehmenden neuen Systeme in ichts präxudizirt wer e.“ „
Nach einer weiteren Ausfiihrun die sich speziell auch no auf die Baumwollen- und Leinen-Indußrie bezieht, bringt der R;?erent Naturns des Ausschuffes in Vorschlag, Se. Majestät zu bitten:
1) daß in Gemeinschaft mit den Regierun en der iibrigen Zoll- vereins-Staaten eine wesentliche U'mge altung des dermalige'n Handels- und Zoll-Systems zum Zwecke der Beförderung der National-Schifffahrt und der inländischen Industrie angeordnet; daß dem Handels-Amte eine einflußreichere Stellung verliehen, insbesondere demselben die Verwaltung in Beziehung auf die HandelseAngelegenheit-kn des Zollvereins und die Handels-Ver- kältnisse mit dem Auslande übertragen; „ „
3) aß dre Zuziehung von Gewerbe- und Handeltreibenden aus allen Staaten des Zoll-Vereins bei den vorläufigen Beratbun- gen über Zölle und über Zoll- und Handéls-System in Ge- meiTschast mit den vereinsländischen Regierungen angeordnet wer :;
4) daß in gleicher Weise Gewerbe- und Handeltreibende bei den Berat ungen der Zoll-Kongresse zugeszn würden, so lange nicht eputirte der Stände der Zoll- ereinsßaaten hierbei
mitwirkten; - 5) daß, ebenfalls in Gemeinschaft mit den Regierungen der iibrigen
Zoll-Vereinsstaaten, zur Beförderung der inländischen Baum-
rtrrskrer Meinung, d'er Avirex
Es wurden nun no me rere Toaßs ausgebracht: Auf das Bestehen und Gedeihen de] englis en lubs! Auf das Wohl Englands, nicht des alten„ nicht des jungen , sondern drs „merr' ]Inzlauci !" Vor allen anderen. der lebhafteßen Zustimmung erfreute :ck der „auf das Wohl der
adp Weßmorland und der english l-äiez!“ wobei es für Alle, die n;!and besuchten und dort Fastireie und herzliche Aufnahme fanden, an schonen Erinnerungen nicht seh en konnte.
Die am 8ten b. M. in der Garnison-Kirche von dem König!. Mußt- Dirrktor Herm 3. Schneider und dem Königl. Geheimen Kalkulator Herrn herrmann veranstalme Ar- ühnmg drs Oratoriums „DieSaböpfung“ hat etmr Reimtrag von 610 thlr. 12 r. 6 Ps. gewährt, wovon der Or- Seßer-Witmmnffe der geschliche Ambri von &, mtt 101 Rtblr, 22 Sgr. M., ; rsosfm is und X, einschliejltel; einer Sammlung von 8 Nthlr.
ttjeruZ-nhzett tm Odeum, mit 516 Rablr. 90 Sgr. 5 ?)f. u drei glet- qm Theilen dra Herren Ober-Zräsidmtenlkn Königshof" . Z., Potsdam nd Magdeburg für die durch Wasser erunglüaten O|- und West- prmjm uud-arr“ der Elbe und Saale üdusaudt worden 11».
Dmßerren nvtrmrhmru und allen Mitwirkenden an dieser Musit-Uus-
marexel! dm KönigleiiMerlmnn Fräutetn Marx uud Burhard nd bmmW-“M We- amino med Böttcher, danke U im Insu, den 17. Matuklsis. Der Polizri-Präsident. vön Yirt-kmmer. '
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698
wollén-“S erei' „'u- m me“ rb un “d Ei in s-Zolles auf WMUULGU'U un zug eich Lie ZeZhrr-alg egines an-
aus baumwollene Waaren angeordnet werde; li x Rothwendigkeit d ,Crbäsksng und _
me enen 6jda di; d„ „ „ck I um er:; andi en Leinm- n_ „ __ zm
kun, _ müßen und «i hMg_ Mi !
der ck, “ uiiter und zur B' örbtr x_r ülän „
. “invertiert und LanrbMu-k anseor et Öiiideu.
Bei der hierauf üntretenden "Diskusslön läßt zun chst ein' Ab- geordneter der Städte sich gegen den Antra vernehmen. Das Referat, im Widerspruch mit allen richtigen aatswirthsckaftlichen Prinzipien, lasse ihm nur den ein'en Trost, daß es zu vie und zu mancherlei server?, und daß darum nichts werde gewährt werden; daß“ es ferner d'ér Stackts-Vkrwalt'rlng' endlich die "Augen“ darüber ößumxiisse, wie dieselbe Schritt fiir Schritt dm nackten Merian», Fabrik- und Prohibitiv-System entge engesührt werden solle. Die Staats-Verwaltung sei leider auf diegsem Wege schon weit vorge- chritten, und Gott möge verhüten, daß sie nicht weiter ehe. Cs "ei ein Irrthum _der Zeit. Indem er ge rn alle dies? Anträge proteZ'tire, thue er es noch besonders ge en“ die ufschrist des Berichts, die a so laute: „Bericht des" vierten Aus (busses über mehrere AntréFe, die Beförderung des Handels und der Industrie betreffend.“ o Zier von Besörderun des Handels gesprochen sei, müsse Zer-
örung des Handels ge etzt werden. ' _
Ein anderer Abgeordneter desselben Standes erklärt sich gegen die Anträge in der von dem Ausschuffe vorgeschlagenen Form. Die Ausdehnung des Zoll-Vereins, die Hebung des National eftihls, die Darlegung der Volkskräste im entfernten Auslande, die ermrhruug des kommerziellen und politischen Einflusses, die Ueberwindung der Handelsseinke auf neutraiem Boden: dies Alles seien Zwecke, wofür unter Um“ ändert, die vielleicht eingetreten seien, vielleicht eintreten wiirden, pfer steh rechtfertigen ließen. Sollten sie aber ébracht werden, so sei vor allen Din en nöthig, daß es mit klarem ewußt- sein geschehe, daß man die röße des Opfers kenne, und daß man
nicht der Täuschung überlasse, das National- Vermögen wachse, Wenn der Werth eines Morgen guten Ackerlandes hingegeben werde, um einen Morgen Sandwüsle in mageren Ge- traideboden umzuwandeln. Ju solcher Täuschung sei auch theilweise das Referat des Ausschusses befangen; zu vermeiden sei sie am sicher- sten dann,- wenn die für Handels- oder gewerbliche Zwecke von der Nation zu bringenden Opfer aus der Staatskasse entnommen wiirden, weil dadurch die Last auf Alle vertheilt, die Beurtheilung ihrer Nü - lichk-it erleichtert, der Anspruch des Verzehrers und Erzeugers glei - mäßig bériicksichtigt, der Preis der begiinsti ten Produkte ermedri t und der Abschluß von Handels-Verträgen beßördert werde. Cin Be- spiel gebe der Vorschlag des Ausschusses, den EiYuhrzoll auf Baum- wollengarn zu erhöhen und einen Riickzoll ftir aumwollengarn und Baumwollenwaaren zu gewähren. Angenommen, Zoll und Rückzoll würden beide aus 4 Thaler für den Centirer festgestellt, so müsse der Zoll-Verein, welcher 1th 450,000 Centner Baum- wollengarn einführe, eine um 900,000 Thaler erhöhte Steuer zuerst den Staats-Kassen allein, dann theilweise rem Spinnereibetriebe so lange bezahlen, bis im glücklichsten Falle die inländischen Spinnereien so wohlfeil produzirtrn als die ausländischen. » Es müsse aber fer- ner die Zoll-Vereins-Kasse für 130,00() Ctr. Baumwollenwaaren und Baumwollengarn, die unter den gegenwärtig bestehenden Verhältnissen ausgeführt wiirden, baar 520,000 Rthlr. Rückzoll bezahlen. Dies seien schwere Opfer für die Einführung von Baumwollenspinnereie'n; ollten sie einmal ervorgerufrn werden, so würde es viel, biel'tvohl- eilrr sein, hohe" rämien für ihre AnlaÉe zu bewilligen.
Citi Abgeordneter des nämlichen tandes hält dafür, wie die Hauptsräge dahin “gehe: "ob Schußzölle isn Interésse der Landwirth- schaft und Industrie ßewollt wiirden oder nicht? Im lepteren Falle müßten die Schußzö c auf alle ausländischen Erzeugnisse und Manufakturwaaren aufgehoben, iiberhaupt alle ausländischen Gegenstände st'eu'erfrri eingeführt werden diirfen. Ein Blick auf England, Frank- reich und andere industrielle Staaten “und eine Beachtung der engli- schen Navigations-Akte, die außerordentlich zu EnglandsGröße bei- getragen habe und schon beinahe 200 Jahre bestehe, müsse zum Selbst- schiihen spornen, so lange alle Nachbarländer fich gegen„die diesseitigen ErzeuÉnisse abschlössen.
in vierter städtischer Abgeordneter erklärt sich ebenfalls für den ZvU-Schutz, indem er beispielsweise ausführt, wie die Getraide- Ausfuhr der Ostsee-Provinzen, eit England die Kanada-Kornbill erlassen, immer problematischer werde, Deutschland auch im Woll- handel binnen drei oder vier Jahren vom englischen Markteber- drängt sein werde. Die liberalen Handels-Ansichten seien theuer zu stehen gekommen; der belgische Handels- und Schifffahrts-Vertrag bilde den Uebergang zu einem anderen Sy em, dem der Differenzial- Zölle, der gegenseitigen Vortheile und Lei un _en.
Nachdem im weiteren Verlaufe der Dskusxlon noch mehrere Stimmen für und wider die Schußzöllr sich aUSge prochen, wird zur Abstimmung grschritten, bei welcher die Vorschlä e des Ausschusses von '1-6 theils einstimmig, theils mit großer Maj'orität angenommen werden und nur der Vorschlag zu 7 in Bezu auf die Stellungdes Fandels-Amtes einen Zusah dahin erhiilt, daß demselben „ eine ein-
ußreichere Stellung in Beziehung auf die Handels-Verhältnisse mit dem Z'oll-Vrreirie“ eingeräumt werden möge. _
Die Versammlung vernimmt sodann das Referat über den An- tra eines Abgeordneten des Ritterstandrs wegen Erhöhung des SZuxzollxs bei der Einfiihrun des holländischen Vie-
s wird darin auf Grund amtli er Nachrichten angeführt, daß
Der zoologische Garten.
Nachdem Se, Majestät der König mittelst Allrrhöchßerxabtnrts-Ordre vom 71er) 17. M. „Aller nädigst geruht haben, die_am 27. Februar d. J. gerichtlich vollzogenen tatutrn des Actien-Vereins des zoologischen Gar- tens zi: bestätigen, so werden nunmehr nach 5. 21“ derselben die Herren Actionairs zu einer -
_ am '*2. Juni, Nachmittags 5 Uhr, im zoologischen Garten abzubaltmden Gencral-Versammlung eingeladen, in wel er nach Anleitung des 5. 23 über die bisherige Verwaltung und deren esultate Bericht zu erstatten und die Wahl des Vorßandes vorzu- nehmen sein wird.
Da an dieser Versammlung nach Z. 22. nur die im Actirnbucb einge- tra enen Actionairs Theil zu néhttlkkl berechtigt sind, so werden die bei der
er ehrlichén Vollziehung am 27. Februar nicht ge énwärtlg grwc'sénen nterzeichnrr und diejenigen, wels;- sich dem Actirn- erein anzuschließen noob geneigt sind, ersucht, diese Unterschrift unter das im Versammlungs- Saal des zoolo ischen Gartens ausgelegte Exemplar der Statuten nach- trägli zu vollztßhén. rn _ ersonen, welche bis jest ihren Beitritt erklärt haben, werden die gedruckten !atuten in den nächsten Taken „zagésandt werden, auch sind, Fok' 22strn d. M. an, Exemplare dersel en an der Nase des Gartens zu “a “k
n. . , Die weiteren Benachrtcbti'grxmgen über die fernere An alt und namentlich der in den Statuten ;. 39 und 40 an' MWM" soo ogischen Grfellsrbaft werden seiner Zilk dem Publikum von- eiten “- nunmehr zu etwähleuden Vorstan rs mitgetheilt werden. . Das Comité für Linti tung dsr? 'oolo ischen Gartens.
Kortum. Tstbirrrtr. ten" ein. Lenné.
_: sex ckK- ch2 '*s„ me __
“ men, Bettrl-Dexots, Armen-Anstalten u. s. w.
Organisation der '
reußen im Jahre 1843 für 6,284,066 Rtblr. Vieh mehr ei; „. ührt als aus eführt habe und die Rhein-Yrovinz bei dies.„- ,: sizit mit 751,2)33 lm. betheiligt sei, ud sodau “ „ Ungeachtet der „so;. acken Bevölkerung uns „ ' . pro 'rtdi baß'w méinebr an Getraide, als im Innern d - konsi- rt „d;.önd ein das Stocken der Ausfuhr, wie lein: '. (bein , n „„ linge rtdauert, so iß die Mögli ' nicht ab ck Laßwirtb * seinem hohen Zins, re p. Packt, die Grurid- und Klassen'fiékern nebst den vielfachen anderen ihm ob“ _“ den Koßen “erschwingen soll, die unsere immer wachsenden Kom . Lasten bilden, _als da sind: Bürgermeister-, Schullehrer-, Xolizeid' , Flurschiihen-Besoldung, Schulbauten, Wrgebauten, Kir en-Beü, Wundärztt, Viehärzte, Kommunal-Baumeister, Gendarmerie, .. -
„Ia, mme Herren, es wiird- ver uz, ja, sündhaft sei;. uns länger verbergen, uns länger dariiber tauschen zu wollen : unsere , wirthschaftgebt, ungeachtet ihres im All emeinen von derNaturso' begünstiZten Terrains, namentlich in unjgerer Rhein-Provinz, einer seligen atastrophe entgegen. Möge diese immer dem Philoso als das natürlrche- Produkt un'eres seither durchlaufen" sus, als ein neuer Kursus erscheinen, der uni zu dem fertig verlasxenen Wege der, Wahrheit, zu einer richtigem „ kenntntß un eres so griinzenlos bedingten Menschcn-Verh ». * zuriickfübren soll: dies wird nicht verhindern, daß die bereits ' wachsenden, darch staatswirthschastliche Mißgriffe einer früheren ,' ausgesäeten UebelSchreckbares herbeiführen werden, wenn dieS ..., männer unserer Zeit denselben möglichß vorzubeugen länger . * men sollten. Jene staatswirthschastlicben Mißgrifse der früheren bestanden darin, daß der Hauptnerv des'Staats, die Landwirt ;, mittelst deren Fortschreitens vernunftgmäß eine angemessene “r"“ faktur-Jndustrie sich nur allmälig hätte entwickeln sollen, dieser '.. eingeseßt behandelt wurde. Eine natürliche Folge davon war, Kapital und Intelligenz sich davon entfernt hielten und sich den « ' besonderen Schuß gehobenen anderen Industriezweigen widmetex 2223er Referent führt diese Ansicht weiter aus undkommt dann zu
ntra e: »
daßges der Regierung Zefallen möge, dem der rinbeimischen ' „ wirthschaft drohenden erderben dureh wesentliche Erhöhung ' Eingangssteuersähe auf alle landwirthschastlichen Produkte, die im Lande selbst ziehen könne, mb“ lichst zuvor zu kommen und.. mentlich fiir das aus dem Aus ande eingehende Vieh die ._- steuerungssävc normiren zu lassen, wie folgt: für ein Pferd 10 [er, ein Eirrwinter-Fohlen 4 Thaler, einen Ochsen oder 10 Thaler, eine Kuh 8 Thaler, ein Rind (Jungvieh) 4 Thila, ein gemästetes Schwein 6 Thaler, ein mageres Schwein 3 Th ., einen Hammel oder ein Schaf 1 Thaler, ein Lamm, Kalb r*- eine Zie e, ein Spanferkel 15 Silbergr. -- indem ein niedri Schuhzo seinen Zweck, die inländische Viehzucht zu hebe nicht erreichen würde. -
Ein Abgeordneter der Städte bekämpft die Ansicht des A schusses, daß die_ Landwirthschast sich in bedrohlichen Umständen ». finde und gegen den Handel vernachlässigt werde. Er erblickt M Vortheil darin, wenn man viel Vieh einsiihre; wer viel br» habe auch in der Regel viel zu geben. .Unrichtr'g sei, - die Rhein-Provinz ber weitem mehr Getraide produzrre, » sie konsumire; sie sei stets in dem Fall: gewesen, mehr importiren, als zu exportiren. Der, Ackerbau sei in sehr gt- Umständen, und der Grundwerth habe sich bis jetzt immer noch !»
end verhalten. _ Ein Abgeordneter des Ritterstandes, Mitglied --
usschusses, führt aus: Es handle sich bei dem vorliegenden stande fiir die Provinz hauptsächlich darum , die Einfuhr von » vieh und Pferden aus Holland zu erschweren oder ganz unmö» zu machen, angeblich, um dadurch die Zucht dieser Thiergattun im Inland: zu heben und zu verbessern. Es scheine ihm nicht, _ die in Vorschlag gebrachte Zoll-Erhöbung diesen Zweck fördere. i Einfuhr jener Thiergattungen erstrecke sich hauptsächlich auf 'das diirsniß der nördlichen Theile der Provinz, der Rhein-Ebenen vonV bis Kleve. Dort wiirden alljährlich einige tausend holländische Fohlen „ Pferde eingeführt. Der Landmann in jenerGe end könne enichter *» ren; denn nur ein starker und schwerer Sch ag von P erden, wre holländische, sei für den dortigen Ackerbau €Frei net, und der '*'“ mann könne Pferde von dieser Größe und *tär e weder in an Ge enden des Inlandes ankaufen, noch dieselben, ohne verhä »; mä ig große Kosten, selbst ziehen. Die Pferdezucht würde dort__ in dem Maße getrieben werden, um das eigene Bedürfviß zu schon weil die zur Pferdezucht gxeigneten Lokalitäten fehlten.," Einfuhr von holländischem Riydvreb beschrärrke sich hauptsächlilk trächtige Rinder und fettes Vieh. Die ersteren könne der Laub; nicht entbehren, wenn „es ihm da'rrrm z'u'thu-xr sei, seinen Vie, zu verbessern, und wirklich bes-xränke sich auch die Einxuhr bea Viebgattung auf dieses Bedürsni . Eine langjährige_Er Irans b. bewiesen, wie alle Bestrebungen, eine koYante Vi race "' zubilden, bis jetzt ohne Erfolg gewesen. ei dem Mangel Weiden in dem rößten Theile jenerGegend sei der Landmann no wendig auf St_a fütterung angewiesen, und auch im Stallr'nx ér sein junges Vieh aufziehen. Bei solchen unqiinstigen Verhäl «* könne er fich einen tüchtigen und naßbaren Viebstarrd nur erhalten, wenn er denselben fortwährend durch frisches Blut erutu Der Einwand, daß man “denselben Zweck mit gym inländischer *“ erreichen könne, müsse bestritten werden; für die .„bezeichnete G '.“ sei gerade die holländische oder auch die' durch holländisches Blut “- edelte' Lan'd-Rare die angemessenste und nuvbarste. Er, der Red
Canirra.
(ck Rom, 7. Mai. Von L. Canina's großem Werke über die' Architektur (in neun Bänden Text mit drei Folianten Kupfertaseln) tß __ beiden bereits bekannten Abtheiiun m über griechische und tömischeQ kunst jetzt die noch übrige agvptiskc'he gefolgt. Der Titel pa t jedöch ' insofern, als er den Hauptinhalt bezeichnet. An diesen reiht [ck als b" Ae pptens Einfluß bedingt besonders die Geschichte der westaklatischen "_ mißt anhangsweise we'gen einzelner Vergleichungs uulte eine urze Chat terisirnng der ostasiatischen, ja selbst der amerikani chen Architektur an. * die erste systematische und umfassende Behandlung einer Ges lebte d=; Kunst ist es ein Werk, dem sich bis jest kein anderes an die eite ck. kann, und so viel dieJorschung auch „351 Einzelnen nachzutragen wird, so um es schoii allein tvegen der enge des Materials“, das es sammengeste t aus drm flerßizsten Studium der darausbezüglichrn Liter auf lange die Grandiose für weitere Untersuchungen bilden. Aus „den _ Abthe'tlunget! wei man schon, wie der Verfa er, ein kind abstrakter "', rieen und Au in' ungen, fich vorzrtgswetse m raktschen bewegt. ' möchte an d : akgemeinste Betrarbnm dér Arab tektur als Kunst in b,_ “, lasten Thel e ein wichtiges Ergebnis fin er!,“ nämlich den dnrch» wettgrt . Ver lenkten? im größten Umfange UFriinde'te-n Gedanken, welchen mäch & Cinßuß au die Entwickelun drr » rchltektur “in'thren „Gliederun en, '. ;Watetsialbxtsgeübt, welches in den verschiedenen Ländern zur “ tms a o ' , *
__ „„.-' tungen vertbeuere und der Z
». . anlreich, Belgien,
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:bh„r„„e:nt;l„kr Lem KMU,. „e„ VW'MTYYZZZFZMÜUZUZTU o a r
TQ!“ mehr„ zu te. „angemessen möchteßYe'da e_„gen im
Man' öglißu Sah zu erhöhen. *- kin A endmtor dn tibi.- meint, wie „„„zrmärhß dard eine Kommisslx von Sah- ändigcn zu „unt mhm und festzustellen fein möchte, welche „(hen der vortre enden bedauerlichen Thatsache zum Grunde lägen. _- andeker „ __ von m- und Au fuhr-Tabellen neue Steuersätze vorschla en lle, die Ein- und Ausfuhr „des gesammten Zolt-Vereins in r- ägnug kommer! müsse. - Em A eordneter des vierten Standes iebt an, wie m einer großen Stre e der Rhein-Provinz die Land- irkbschaft- und gerade wegen des Verfalls der Viehzucht, seit längerer „“, in einem fortwährendrn Rückschritt begriffen sei. Noch nruerlirh Übe dk? Zoll-Verem der dem legten Zoll-Vertrage mit Bel ien .'esem Lande „g„estatte„t, 30,000 Hammel zollfrei einzuführen, oghne r die diessettrge Vie zucht eine Gegenseitigkeit zu erlangen. In olland sei das eingehende Vieh weit höher zum, als „das-von dort bei uns eingehende. Der Gegenstand 51“ dem König!: zur Erwägung anempfohlen und Se. Majestät ge- , werden„: der Viehzucht denjenigen Schuh und diejenige Berück- „4. ung beim Abschluss- von Handels-Verträgen und bei dem Ent- _ des Zoll-Tarrfs anYdeiben zu lassen, welche dieselbe bis jetzt “_,gefunden habe. - er Marschall bemerkte, wie dies er Vor- lag ihm „geeig„net scheine, alle Schwierigkeiten zu beseitigen. „m nämlich „kem besonderer Satz in Vorschlag gebracht, sondern ', jm AUgernernen der Wunsch der Versammlung dahin ausgedriickt „ß„ daß dre Sache von der Regierung in Erwägung gezogen und |chtigtwerden möge, so geschehe dasjenige, was auch den Aus- , ßbefriedrgen werde. - Am Schluß der Debatte wird die Frage in sormulirt, ot St.Vlajestät gxbeten werden solle, in Erwägung ziehen zu las- sen, auf welche Werse die Viehzucht durch Handels-Verträge mit dem Auslande und durch erhöhte Zoll-Säße befördert werden könne? b in dieser Fassung von der" Versammlung mit Ausnahme von ei Stimmen bejaht.
„ Uichtamtlichcr Theil
Inland. '
Berlin, 19. Mai. Se. Majestät der König haben Allerg-nä- gsi geruht: dem Seconde-Lieutenant im 2ten Garde-Landwehr- eziment, (H„„rqfen „Zu L„yn„ar, die Anlegung des von des Herzogs *n Lucca Komgl, ohett ihm verliehenen St. Georgen-Ordens er- rKlasse zu gestatten.
einige hundert-
M * N ein-Provinz. In Botin ist man mit den Zuriißunqen rA„uf ellung des Beethovens-Dcnkmals beschäftigt, dessen feierliche thüllung wahrscheinlich im nächsten Monat stattfinden wird.
Deutsche Bundesßaaten.
Königreich„„Bq„yern. Die Zahl der Studirenden an der nLenerÉiöröversitat wahrend des Sommer-Semesters beträgt wie- r n er .
Königreich Hatinover. Der vor wenig Tagen ver- xbenx HProfessor Brandt in Berlin hat, mit Genehmigun Sr. „aß. ohett des Kronprinzen von Hannover, eine Medai e auf och„dessen Vermählung gearbeitet, welche, wegen der überhäuften betten des Kiirrstlers, erst vor kurzem vollendet ward. Sie s der Vbrderserte die Brustbilder Ihrer Königl. Hoheiten und die qp„pensch|ldrr von Hannover und Sachsen, auf der Rückseite den -fnß der von der Stadt Hannover am Ae idienthor erbauten
pforte, nebst errtsyrechenden Umschristen an beiden Seiten. » »» Hannover„„sel„bst rst rn der König!. Münze eine Medaille auf das :„hundertxahrtge Bestehen» des „Königl. Münz-Kabinets geprägt ' ell.
Königreich Württemberg. Die Zahl der Arbeiter bei - Jestmrgs-Anlagen m Ulm beträgt auf dem linken Donau-U er genwartrg 2800, worunter an 800 Maurer, welche im Laufe dickes Wers durch Aufführung der Eskarpe-Mauern die begonnenen erke sturmfrei machen, die Wilhelmsburg theilweise über das Erd- «sß erheben und viele Batterieen vollenden werden. Auf dem-rech- Donau-Ufer, wo an 1200 Mann arbeiten, ist mit Aushebung des „* ptgrabens der AnfanF gemacht worden. -* Daß die künftige Be- ng der Festung auf
Mikiilwenter :c. festgestellt sei, wird im Schwäbi s chen erkur ,'1 e .
Großherzogthum Sachsen-Weimar. Im vorigen re war rm Weimarjchen und eisenachschen Kreise das Verhältniß „ Geborenen zur Einwohnerzahl (von 1843, wo die letzte Volks- [ling vorgenommen wurde) wie 30, im neustädtischen Kreise wie zu 1000, demnach im Durchschnitt eine Geburt auf 83 Einwohner nbererseits em Sterbefall auf 45). Die Zahl der Schulkinder im käßZßrgzogthume umfaßt so ziemlich ein Sechstheil der ganzen Be-
[Fürstenthum Waldeck. Die Hannoversche Zeitung der aus Pyrrnont vom 16. Mai, daß daselbst die betriibende Nach- "don dern m Arolsen erfolgten Tode Sr. Durchlaucht des re- „ tnden Fürsten von Waldeck eingelaufen sei. Der Fürst wurde am (September 1789 geboren und gelangte im Jahre 1818 zur Nr-
"U- Srm Sohn und-Nachfolger steht erst im 1-5ten Lebensjahre.
X")!“ Weimar, 17. Mai. Der Großherzog und die Frau ““lexkgms ?esrden im nächsten Monat die Heilquellen von Karls- „ m e u en. „Lm 9ten d. IF. fand in Mannheim die feierliche Confirmation : kmtkssinnen Anna, Amalia Maria und Amalia Maria da Gloria F:!“- Töchter Sr.Hohert des Herzoks Bernhard, statt; die heilige ?:errröchtete ver daslge evaugtische Stadt-Dekan und Pfar- kk kk-
„D'r,GUskav-Adslpb-Verein ewinnt hier immer mehr Ausdeh- ' “ sw“ NWZ" „bereits biméby Zmetgvereine im Großherzogthume. „„ JIPZerem :| jetzt m Weimar, wechselt aber jährlich mit Eise-
_ na.
Oestrrrtichische Monarchie. MG Wien, 14. M.;, Mor m findet die ErrFs-mn der In- ÉHAMllung dutch den Kai er selbst in feierlicher Begleitung öhm en Hos- und Staats-Beamten statt. Der Gouverneur von “'- Ekzherzog Stephan, hat seinen hiesigen Aufenthalt bis za
ädticher Ab eorvneter hält dafür, daß, wenn man auf
württembergische -und 2 bayerischeanante-
dieser erliru-it “.,-dehnt, mn- bri dieser Gelegenheit die bei ihren an sten Produkten amvkßnua böhmischen Fabrikanten Sr. Ma- jtftä [ewa vorzußeam; naeh den hiesigen Etablissements haben aber mtrh dm„Fab1-lkan1en jener Previn bre wichtigsten, wenn auch der“ "TUM mcht dre zahlmchßezr Beitr ge 311 dieser Ausstellung gkliefert, dre tiberhaupt, wenn auch ne jewi Zweigen yon dem hohen tech- mstherr Standpunkte e_inzelrier Jahr „ r„r zeugend, doch im Ganzen weit davon entfernt sera wird, em nur umgermaßen annähernd“ Bild der Ausdehnung und kommerziellen Bedeutung selbst nur der. einzelnen Zwerge, und urn so weniger daher der Gesammt-anußrie des Kai- serstaates, zu bieten. An zahlreichen Besuchern wird es der Ausstel- lung m t„ fehlen, „da de„„r err Hof-Kammer-Präsident mit gewohn- tem pra tischen Blicke fur die Durchsxhung der Ansicht bemüht war, an 4 Wocherrtagen„Iedermann den Eintritt während der festgesevten Stunden „unrntgeltltch zu gestatten, während an den übrigen Tagen der Eintritt ebenfalls atzentg-ltlicb, aber nur auf solche Personen be- frhränkt tft, derrerr zu„ diesem Behufe eine Eintrittskarte ertheilt ist, dre obne Srbwurrgkerten zu erhalten sein wird. Die Einsender der ausgestxllten Fabrtkate genießen iibrigens zu allen Tagesitunden, wäh- n, voll_etr freien Zutritt; iiberhaupt findet „ d b „_ „ ' Rahmle des unent- gan em er mer qnao e _ e„u ativ iir den
esuch der Ausstellung allenthalben den verk.?irntrn Beqifall. f
Rußland und Polen.
„ Sk. Petersbqrg, 11. Mai. Gestern hat im Winter-Palast dre Tquse Ihrer Kaiserlichen Hoheit der neugebornen Prinzessin Eugenie Maximilmnowna stattgefunden.
In Folge des Mißwachses, der im vorigen Jahre die Gouverne- merrts thebsk, Pskow und Smolensk betroffen hat, sollen auf Kai- serlrchen Befehl den dortigen Bauern und Bürgern, wenn sie in die- sen oder nach anderen Gouvernements aqurbeit gehen wollen, unent- geltliche Päffe verabfolgt werden.
Im Jahre 1811 widmete der Ho
,000 R. A “' '
in Irkutsk, welche
Gegenwärtig ist dieses Kapital durch milde Beiträge auf mehr als 100,000„S. R. angewachsen, die fiir die Anstalt nöthigen Gebäude sind fertig, und soll dieselbe nun am 1. ('13.) Juli d. I. unter dem Ngmen „Alexandra-Fräuleinstist fiir Ost-Sibirien“ eröffnet werden. Dre Zahl der auf eigene Kosten aufzunehmenden Schülerinnen ist auf 40, die der Pensionaire auf 60 festgesetzt.
Frankreich.
*Paxis ,„ 14. Mai. Die Deputirten-Kammer scheint in dieser Session dre Ersenbahn-Fragen schneller entscheiden zu wollen als im vorigen Jahre. Damals waren die Debatten äußerst lebhaft und leidenschaftlich, und fast alle bedeutende Redner nahmen daran Theil. Der qupf entspann sich immer von neuem; bei der einen Bahn be- siegt, fingen die Minoritäten bei einer anderen ihre Opposition wieder an. Alle möglichen Theorieen kamen der Reihe nach zum Vorschein, und fiir eine große Anzahl von Linien, namentlich fiir die des Nor- dens, fiir die nach Lyon und Straßburg, wurde die Frage über das anzunehmende System vertagt. Diesmal dagegen werden we- nig Worte gemacht und die Sachen raseh rsördert. Ein einziger Redner sprach gestern für den Betrieb durch den Staat, em einziger fiir die Pacht - Gesellschaften, während im vorigen Jahre Hebes dieser Systeme wenigstens zwanzig Verthei- diger fand. Die ammer hörte beide Redner ruhig an oder ließ sie vielmehr sprechen und schritt dann ohne weitere Erörterung und Entgegnun zur Diskussion der Artikel des Geseß-Entwurss iiber die nördliche isenbahn, dessen von der Kommission vorgeschlagene Mo- difirationen gestern mitgetheilt worden. Man schien die Argumenta- tionen durch die nun bereits achtjährigen Verhandlungen über die Eisenbahnen für erschöpft zu halten; auch haben sich, allem An- sFein nach, die Meinungen über die Art der Ausführung und des
etriebs seit vorigem Jahre viel fester gestellt. Es fanden sich jetzt nicht mehr zwei Mitglieder, die zu Gunsten der Pacht-Gesrll- schaften oder des Betriebs durch den Staat sprachen, während die Kammer von 1844 über die Systems-Frage noch fast getheilt war. So Wurde denn ohne Debatten die Grund-Bestimmung des Gefes- Entwurfs angenommen, wonach die für den Bau der Eisenbahnen gemachten Ausgaben jeder Art an den Staat zu erstatten sind, und zwar von Seiten der Compagnie, der die Bahn zugesprochen wird. Dies war das Haupt-Resultat der gestrigen Sitzung, und man wird nun obne Zweifelauch fiir die anderen, noch rückständigen Bahnen eben dasselbe feststellen. Die Kammer votirte dann noch 40 Artikel des sogenannten Lastenhefts, welches nur eine Reproduction desjenigen ist, das im vorigen Jahre sehr weitläufig diskutirt und dann den Ge- seß- Entwürfen iiber die Eisenbahnen nach Bordeaux und Boulogne, zwischen Monterau und Troyes und iiber dieCentralbahn einverleibt wurde. Es wurden darin wenig Abänderungen vorgenommen, indeß enthält es doch einige neue Bestimmungen, die sich auf die Rück- erstattungen von Seiten der Compagnie und auf die Termine dersel- ben, so wie auf die Uebergabe der Bahn und ihres Zubehörs von Seiten des Staats, be ieben. Heute wird die Kammer iiber die Dauer der Konzession zu entjzcher'den haben; die ReZierung will 45 Jahre, „YH Kommission aber hat diese Ziffer auf 3 hcrabzusrßen vorge-
a en.
gDer Ober-Jngenieur Garella, der von der französischen Regie- rung beauftragt war, den Isthmus von Panama mit Hinsicht auf eine Durchstechung desselben zu untersuchen, hat so eben dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten seinen Bericht darüber eingereicht. Herr Gavella hatte zuvörderst zu ermitteln, wie es sich mit der Ein- senkun verhielte, welche die gemaltige Kette der Andes, die vom Cap orn im Süden bis zum St. Elias-Berge im Norden ihre Schneegipfel zum Himmel erhebt, auf jener Landenge, zwischen Cha»- gres und Panama, darbieten sollte und deren Niveau auf kaum 40 Fuß über dem Meer angegeben wurde, Hätte sich dies bestätigt, so wiirde slch Süd- von Nord-Amerika durch einen Kanal ohne Schleu- sen haben trennen lassen. Die trigonometrischen Messungen Garella's haben nun zwar ergeben, daß jenes Gerücht eine Chimäre war, aber es zeigte sich doch, daß auf einer Länge von ungefähr 5geograpbischen Meilen die Gebirgskette sich in der That außerordentlich einsenkt, und daß mehrere Hügel auf dieser Strecke sich nicht mehr als 400 bis 530 Fuß über das Meer erheben. An allen anderen Stellen ist das Gebir e zehn bis zwanzig Mal höher. Nun dur schneiden aber mehrere franzö7lsche Kanäle viel beträchtlichere Höhen als olche von 4-500 Fuß; auch beträgt die Entfernung von einem Meere zum anderen zwischen dem Fort von Cha res und der Stadt Panama nur etwa 8 geogra- phische Meilen. Dre Configuration des Bodens wiirde also dem Bau eines Kanals dort kein Hinderniß entge enseßen. Eine zweite Frage war, wie diesem Kanal die nötbr'ge asserfiille zu verchaffrn sei, deren Bedarf mit der Zahl der zu bauenden Schleusen eigt. Der Rio Chagres schien jedochHerrn Garella' hinreichendes Wasser zur Speisung des Kanals dar ubieten, wenn man zwei Verbindungen wi- schen lehterem und jenem Flusse anlegte, nur müßten noch einige Baésins in denselben gegraben werden, in denen sich während der Reszert Wasser ansammeln könnte. Um aber das Wasser des Chagres„n den Kanal zu leiten, müßte der Durchgang deffetben durch den Gebirgszug
uicht böheralo160bisM zn li- en kommen, was Dothan" beiß-lk Wunschmmrth er eint, uu? nicht zu viel Schkustk „UM Seiten bauen zu müssen, die fiir die Sdiffsahrt ein MUM Menx Es fragt sich rum, ob mmi einen so tiefen nhstick madn- oder emen „Tunnel anlegen soll. Ersteres würde, da du sefter Fels :|, u eh:rr„re„Koslen verursathen. Lastm- biet" auch bedeutende chwterrgkeitem doch entscheidet a U;??? fxir den “„How-Cihan „imd glaubt, daß be nicht gar zu
prerg ent wär e. r wi denHü el von o e ! len, der sich 460 Fuß über das Meer ge*rhebt. «WOW» Herr von Gartner fiir den Kanal in dem Tunnel annimmt, wäre 13) Fuß über dem Meere, also 330Fuß unter der Oberfläche; die Länge des Tunnels berechnet er auf ungefähr 16,000 Fuß, die Höhe üer d„em Wgsser ist auf 100 Fuß, die Tiefe des Kanals auf 22 Fuß und die Breite auf 65 Fuß angeseht, damit die größten Handelsschiffe von 1200 Tonnen Last "durchgehen können. Schleusen wiirdm dann, nach dem Bauplan Garella's, auf dem einen Abhang 18, auf den anderen 16 erforderlich sein. Die ganzen Kosten des Baues n-bj denen der dazu nötbigen Hafenbauten find auf 130 Millionen Fr. veranschlagt; *mit einem Durchstich, statt des Tunnels, würden sie, nach H„errn Garella, 35 Millionen höher zu stehen kommen.
Dre Gemahlin des Don Carlos befindet sich noeh immer in einem Zustande, der den Aerzten ernstliche Besorgnisse verursacht.
Itrr Konservatorium sind neulich mehrere Fragmente aus Spontini's „Vestalm“ mit großem Beifall ausgeführt worden.
„ ][ Paris, 14. Mai. In der heutigen Sitzung der Depu- trrten-Kammer verlas zuerst Herr Demesmay seinen Antrag wegen„ Herabseßung der Auflage auf das Salz um ein Dritther'l des bisherigen Betrages fiir das Kilogramm* man beschloß, daß der Antragsteller diesen Vorschlag am 24. M'ai entwickeln solle. Die Tagesordnung führte zur Jortseßuug der Berathungen tiber die Eisen- bahn von Paris nach der belgischer: Gränze.
„„ Herr Dyfaure beantragt eine Modification zu Art. 37 in Betreff der Fglle, wo dre Gesellschaften ihrer Rechte verlustig erklärt wiirden wegen Nrcbtvollzugs der ihnen obliegenden Verpflichtungen im Fall der Unter- brechung des Weges. Herr Dufaure verlangt, die Verwaltung sone un- verzüglich Maßregeln ergreifen, um dem vorzubeugen, und daß, wenn im Verlarzse eines Monats die Gesellschaft fich nicht in Stand gesest hat, ihre Verpflichtungen zu erfüllen und die Arbeiten oder den Betrieb fortzus en, sie ihrer Rechte verlustig gehe. Herr Berryer bekämpft diese Vertu ig- erllarun von Rechts wegen im Namen der Kommission. Diese ist der An- ficht, da man derGefells-haft eine Frist von dreiMonaten gewähren miisse.
Diese Fassung wird von der Kammer angenommen, und man geht zu Art. 41 bezüglich der Tarife iiber.
„Herr Beaumont verlangt einen mehr hervortretenden Differential- Prers zu Gunsten des AckerbaueS, Herr Berryer, Namens der Kom- misfion, bekämpft dicses Verlangen; die Kommission habe bereits eine Preis- Herabfcvung fiir den Transport von Dünger und Steinlohlen vorgeschla- gen, das sei Alles, was sie zu Gunsten der Industrie und des Ackerbaues zu thun vermöge. Herr Dufaure verlangt Ausnahme des Schlammes, » Herr von Beaumont die der Asche unter diese Arronabmcn, worauf die Kammer eingeht.
Die Verfügungen des Tarifs bezüglich des Transports der Wa- gen der Landwirthe und der mit Steinkohlen beladenen Wagen wer- den an die Kommission zurückverwiesen. Mit Vorbehalt dieser Ver- fügungen und der Frist des Betriebs wird der Artikel votirt, die folgenden 42, 43, 44 und 45 ohne Diskussion angenommen. Art. 46 wird mit einer Modification, welche Herr Dusaure beantragt und zu Welcher der Minister der öffentlichen Arbeiten seine Zustimmung giebt,
Gegenstand längerer Débatte. Herr Dufaure bekämpft die Bestimmung, wodurch die Gesellschaft
verpflichtet werden soll , binnen 24 Stunden die ihr anvertrauten Waaren zu„ befördern, und versichert, dies sei in vielen Fällen unaussührbar. Das Ersezrbahn-Polizei-Geses enthalte hinreichende Strasbestimmungen im Fall verlangerter Verzögerung der Beförderung. (Die Sitzung dauert noch sort.)
Großbritanien und Irland.“
„ London, 14. Mai. Während in England ge en die ministe- rrel1„e Maßregrl hinsichtlich einer Verbesserung des a ademischen Un- terrichts in Irland von Seiten der Ultra -Tories, als deren Organ die Tim es austritt, ein entschiedener Widerstand sich erhebt, bildet sich in Jrlapd rin„e Opposition gegen dieselbe unter Leitung O'Con- nell's, der,„tm Wrderspruche mit sich selbst, über diese BillZungünstig urthetlt, wie er der Maynooth-Bill günstig gewesen ist. eide Par- trten verwerfen die Bill aus religiösen Griinden, die ersteren, weil die Re terung nach ihren Anslckten „Iottlos“ handelt, wenn sie in emem rziehungsplane den Religions-Unterricht nicht in ausschließ- lichem Sinne in die eigene Hand nimmt, der lehtere, weil die Re- ierung eine „Siinde“ begeht, wenn sie die Erziehung der irliindi- Scheu katholischen Jugend nicht den Priestern anvertraut. Daß O'Con- nell durch solche Sprache, Welche dieHerstellung der Ascendenz der katholi- schen Kirche in Irland voraussetzt, in Widerspruch mit sich selbst geräth, nqchdem er unzählige Mal sein Streben nach dieser Oberherrlichkeit der Kirche in Abrede gestellt hat, hindert ihn nicht, icht einen solchen Ton anzuschlagrn, wo es ihm darum zu thun ist, seine geschwächte Popu- larität wieder zu befestigen. Die vorgestrige Versammlung des Repeal- Vereins in Dublin gab dem Agitator die erste Veranlassun , tiber die Universitäts-Bill sich in diesem Sinne auSzusprechen. Zr erklärte gerade u, daß er in dieser Sache mit Sir R. anlis, dem ultra- torysti chen Mitgliede fiir Oxford, iibereinstimme und den Entwurf wie Jener fiir einen „ riesenhaften Plan gottlosrr Erziehung“ halte, daß man noch niemals ein so absurdes und thörichtes Projekt in Vorschlag gebracht habe und er überzeugt sei, dasselbe werde beim irländischen Volke keinen Beifall finden. Es scheine, fügte er hinzu, als ob die englische Regierung sich das System des Königs der Franzosen zum Beispiel nehme, wel- cher erst die bürgerlichen Freiheiten seiner Untertbanen zerstört habe und nun auch ihre Glaubensfreiheit vernichten wolle. O'Connell nahm besonders Anstoß daran, daß durchaus gar keine Vorkehrungen ge- troffen seien für die sittliche Leitung der Studirenden, welche vielmehr allen Gefahren unbeschränkter Freiheit, und noch dazu in einem Le- bensalter, wo diese Gefahren am größten seien, preiSZegeben werden sollten. Seiner Ansicht nach hätte man eine Universität inCork, eine zweite in Galway errichten, diese Institute unter die Leitung der ka- tholischen Bischöfe stellen und diesen das ausschließliche Recht zur Er- nennung der ProfForen ertheilen sollen. Uebrigens erklärte der Agi- tator, sich jeden e enantrags enthalten zu wollen, so lange nicht die Lathoéiséen BischöÉie ihre Ansichten iiber die ministerielle Bill kund- gege en a en.
Ein anderer bemerkenstvertber Gegenstand, auf welchen O'Connell in derselben Versammlung 'niiher einging, betraf den im Unterhaus: ge- stellten Antrag, durch den Sprecher die abwesenden irländischen Par- lameirts-Mit “lieber zur Theilnahme an den Sitzungen des Hauses nöthrgcn zu assert. Der Agitator zeigte auch m „dieser Sache die JirkonsrLJuen; seiner politischen Reden und die prinztp-enlosx Haltung seiner itation. Er hat bis jept bekanntlich den„Vtwers für die Rechtmä igkeit der Repeat fast ausschließlich *aus dt: aygeblrz - sevwidrige Art und Weise gegründet, in welcher dre Umor- zwis nr England und Irland zu Stande gebracht worden iß- Ulk skikk mm jene Rechtmäßigkeit aus der Unions-Alte „seklxß zu Ulk“ kk; er erklärte in Betreff jenes Antrags, dre rrlärrdischen itglieder