Außer diefen all emeinen e 1 ielkun 211 über den Arbeitssobn knkbält dis Tari'statistigk eine 1391111117119 eikgtaebende tabellarisch? Dar- "?ÜUUJ der Löbnsäyx in den (inzelnen Verufsarken 1" dk" VUsÜdeM"
(Jen und Vexirksn des NsiÖS, die eine «eeignctz Unterlage f'ur ver- gletchende Lübnbetrach1ungen bildet, So find denn auch _in enger b"- 1onbeten TabeUe der amxlichen Veröffentlichung die-Lobnsaße s:)xr etye
elbe der Wkchkkgkren Berufsarten und die ortsübkcben Tagelobne m
“UMTWÜblten Bezirken mit den in Berlin herrschenden Lobnsäxxen verglichen.
Zur Arbeiterbewegung.
Ju 60Städten kündkgsc-n, wie die ,Frkf.Ztg.“ aus München békkchtet, die Arbeiterverbände die Tarikarträkxe im Herren. nFaß1611181111?rgewerbe. Die örtlichen Verband'unqen Verliefen bjs jéßt ergebxisws. Info7gedeffen_ mrd die Sch11chkag 1er Lohn: stkküksksitcn wie in den beircn erlabten einem Koüegium von dre! Url))mteiiscben SchiedSricbtern nbertragen, als wglchg die Herren Konkgkicbér (Gewetbegetickotsdirektor Dr.;PkkpUör (Münckxen), Magistrats- M von Schulz (Bkrlin) und Magts1ratssy1dikus Dr. HiUcr (Frankfurt a. M.) gewählt wurden. Als Tagungs-ort ist Nürnberg und als Beginn der Verhandlungen der 2. Februar vorgxsehen,
In London smd .W-T V“ 5111111118 die Koblenträger und Fuhrleute in der Zahl dyn fikben- bis z-bn1ausend gestern in den Ausstand Iktkktkn- um LME" böbkren Lobn zu erzwingen; etwa zweihundert Koblenbandlungkn Werden davon betroffén. Der Ausstatxd umfaßt sämtliche Gruppcn Von Arbeitern im Koblkntrane-port. D:? Arbeiter 611th Lobnerböbungen gefoxdext und als fich die Verband. 1uvg-n ze1schlugen, 189161! die Leute einsr großen Koblenfirma die Arbeit nieder. Von da aus dc-hnte fich der Ausßand nach anderen Stadtviertxln aus. _ Dkk Ausstand wurde obxe GenkbkaUUJ d“ GeWerkfckyaft bescbloswn, Von dieser aber nachträglich gutgeheißen- .
Nach CMT Mélduna dsr „St. Petersburger Telegraybenaßsntllk fidd in dcr Umgxbuvg von St Petexsburg drei Manner ver- baftet worden, die damit beschäftigt waren, einen AuFruf dss Vor- standsldersozial-rebolutionärenArbeitetpaktkt ZU deck?"- in we1ch-m zum AUSstc-nd für den 22, Januar qufgefordetx w_rd. Gkkicbzeijig warde in St. Petersburß ein soyal-tebolutwnaryr AKKU?!"- der bkkfogravbisckoe Abzüge eines sokchen Aufrufs bexstellteFthe vler Skadcnjen und zwei Kurßteilnebmerinnen verhaftet,!)etdenenZ en- 191che Aufrufe und revolutionäre AbzekÖen gefundenxvurdßn. kVtI dlesek Maßnabmen ist, wie dem .W-T- B'“ tkleqrapbtert ""td- beuie moksen aus Anlaß des Jaßrpsfages 11er Knndaekungen vond1905 n a e" Fabrikbi-rteln der Residenz em Mgssengusstan 'k aus- berocben. Aue!) in Riga find die Arbetter OLLkér Fabri en aus diesem Anlaß in den Ausstand gethezan' Be garbeiter von
' der aus an [gen 1: ' RioDTlcinTtxxrtZieeth nach Madrid begeben batten, um :mt den Mitgliedern Zes Verwaltungsrats von Rio Tinto zu unter- andel", haben, wie „W. T. V.“ xneldet, steh entsch1osscn, mbrgen nach Rio Tinto zurückzukxbren, da die V-rkyaktung es ablehnte, lhnen eine Antwort auf ihre Forderu-ZzzenTzu ZZezrtetlen.f [ d' Met [[
' abon aben „ . . .“ zuoge te (1 - aernterthxxjd einig? andere Gewerkschaften gestern die Arbxit niedergelegt.
Handel und Gewerbe.
*n der euti en Sitzung des Zentralausschusseß der Reichbankh gal!)J der Vorfißende. P(äfidegt des _Retchsbank- direktoriums Havenstein eine Ueberstcht uber dxe Lage der Reichsbank und führte im Anschluß daran folgendes atxs:
„Die Geldflüsfigkeit am deutschen Markt hat weiter zu- genommen, der Privatdiskontsaß ist auf 3 Proz,“ (1601111211. Die Ansprüche, die der Verkehr von Mitte bis Ulßtmo Dezember 11. J. an die Reichsbank stellte, waren _aklcxdmgs außerordentlich groß und beträchtlich größer als. 111 trgend einem der Vorjahre, insbesondere gilt dies auch yon den Ziffern auf Wechsel- und Lombardkonto abzüglich der Privatguthaben, Aber die Rückflüsse seit Beginn des Jahres smd durchaus normal, Wechsel- und Lombaxdanlage steÜen sich nur noch Wenig höher als in den Jahren 1909 und 1910 und erheblich niedriger als in den Jahren 1911 und 1912, Auch die Privatguthaben haben zugenommen und standen am 15, Januar um etwa 50, am 19. Januar um etwa90Mil1ionen Mark höher als im Vorjahre, Ebenso hat der Betrag der ungedeckten Noten, der Ende Dezember um 366 MiUionen niedriger war als im Vorjahre, seinen günstiJen Stand bc- wahrt. Auf den internationalen Märkten hat s1ch auch über- wiegend eine Abspannung angebahnt; wenngleich der Privat- saH dort noch überall höher, zum Teil erheblich höher steht als bei uns, so hat er doch auf den Märkten unserer qroßen Nachbarländer ebenfalls eine weichende Richtung éingeschlagen. Die Devisenkurse smd nicht bedrohlich. Bei dieser Sachlage erachtet das Reichsbankdirektorium eine weitere Ermäßigung des Bankdiskonts um 1/2 Proz. für angängig,“ " _ _ |
Der Zeniralausschuß erklarte- fick) mxt dtesen Ausfuhrungen einstimmig einverstanden. Schlxeßltch wurden noch mehrere Stadtanleihen zur Beleihung im Lombardverkehr zugelassen,
(Weitere Nachrichten über „Handel u. Gewerbe“ s. i. d. Zweiten Beilage.)
Kunst und Wissenschaft.
' “' ra [ensterne auf dem Mon). 'Die gxnauereUnter- sucbuYzljxerOÉkonLobetflääye namentlich aucb _mtt Hilfe der Photographie at zur Entdeckung einer Ecscheknunq'gefubrt, dte'den Astronomen viel Kopfxerbrecbens Verursacht ba1. (Frue-aanze Nellys von szorien ist aufgest [lt wordxn, um die exgxntuml'cbsn Stxahlungssyjkeme zu erklären, die 1111) an manchen Stellen der Mondoberslacbe kennzeichnen. Die meiste Wah1sckein11chkchit hat unter thnen wohl die Verm111ung gehabt, daß die Lichtftrablen durcb Spiegelung des Sonnenltckyts nuf Feldern von valkaniscbem Glas entstehen. ine_genauere "tersuchung hat jetzt der Astronom Plant aysgefubrt und w? er eine neue Erklärung darauf gegrundet, die _er i_n der Wochenslbkifk ,Nature' mitteilt. Die vulkamsche Tatigketx des Mondes ist im Vergleich zu der Kleinheit diejes Wkltkorpers MY:NdentliÖ stack gewesen. Wenn man bedenkt, Welche Lavam'affen werdend": kleine Krater unserer ixdisch€n BUMM? allsJkskÖlk-ÖM gebeuxé Üaffünn man ficb einen Begriff daywn machen, welch un- nikus oder P? aus den Riesenkratern des Myndes, w1e dem Koper- Monbobnfläckßolemäus- ausanuollen sein mussen. Nun war die
Kratern fülltee TJlesMknlch stets sehr gebirgig und die Lava aus den
d T1 der die Schluchten zwischen «15? YTJMMYY ' „!atnet Zletbto nun, _dgß die Strahlen Ihle Breite ist zuobßrLWS- solchen Lavastromen entjpreckpen.
' 16, cle entli an bis 30 km gemeffen TdobbeYYFUFkFL Poets“! ZHS 3000 Hm. Liese leßte Angabe ist Strahlen scheinbar etsne Angek'k"1l1st'11ur|g, indem vielleicht mehrere diescr neuen ExxxäxF “?menftkesen- Bedeutsam für die Richtigkeit die' S "ch ines Rgdst die Tatsache, daß die Strahlen meist wie st, k pet en (:ck lt a es um einen Krater gruppiert find. Am
at sten entw! e Kad fie_ um die Vulkane Kovetnifus Tycho und dKüesYlFZfedY? 1? Usktbözue dk?" ngOßten [) k-ndes gehören. Plant meint, Ungkbören. ** a r m en a testen AUSkakhen auf der Mondoberflache
K
un ofischer Wandmalereie_n in Sacbs_en. Bei YFZMÉFUdsYHuLgsarbeiten der Sylvesterkirchx m_Q u a ke n b r 11 ck, die unter Leitung des Architekten, Pro-effors EmtlHogg-Dresden (zus- gefübrt wurden, fanden sich unter de'm Paß der Wande und Gewolbe svätgoiische Malereien in so ausgeze1chnetem Zustande. daß es keine Mühe macht, das ursprünaliche Bild, bas die Aumelyng bot, wieder herzusteUeU. Die aufgedeckten Malerelen sjammen, wte eme zutage- etretene Inschrift besagt, aus dem Jabte 1470 und find den ZWalcreien in der Marienkirche in Ospabrück so abnlkch, daß derselbe Meister auch bier gearbeitet haben muß. Die Jnstandseßuna der Malerei erfolgt, wie die .Denkmalpflege' berichtet, durch den Maler (Gunkel, L-brer an dem Kunst- ynd Gewxrbenzuseum m Bremen. Die Gewölbemalereien zeigenxas „ublickye spatFottsche Rankenw-rk, in den Kw1cke1n bochsteiaend, dre Rippen begle _ „ Winx einfaffend, in Braunrot, Schwarz und Grun gehalten und unt bobem künsjleriscben Feingefühl in Zeickynung und Verteilung. An der Skikenwand des Seitenschiffes Wurde eine Oelbexgbarstellung mxt überlebensgroßen Figuren freigelegt. Die ganze Ze1chnung ist noch deu111ch zu verfolgen, die Köpfe find von sjarkeyt Ausdruck, Diese Darstellungen find mit dem Puy it] einzelnen Stucken von der Wand abgenommen und sollen nachFertig11ellung wieder an geeigneter Steae angebracht werden.
Technik.
Ein großes Wasserkraftwerk in Indien.
Die AuSnußun des Wassers ist für Indien xine Lebensfrage ersfen Ranaes, und Heins der Werke, kie von den En_alandern zugunsten dieses Edelsteins ihrer Krone gebeaffxn worden smd, kum siä; „an B deutung mit den künstlichen Bewafferungsanlagen messen, Diese find nun vorläufig ausnahmslos der Lagdwkrtsch1ft zugute gekommen, indem fie den Zweck verfolgen und_ exfullen, den Ackerbau von den unzuverlässigen Regenfällen unabbangtg zy mgckzxn. An Waffe-kcaft- werke hat man früher nicht gedacht, weil dre Industrie in Indien eine verbältnikmäßig geringe RoUe splelxe. Durch ihren AufsÖwUng fiebt man sich jest veranlaßt, die Ausnuyung des Waffe-s nach dieser Richtung zu enveitern. Der erste Sabrilt wird eine Anlage sein, die der Großstadt Bombay zugute kommen soll. Man will in ihrem Hintxrkand eine elektrische Wafferkraftstation für 80000 Pf-rdestärken Zr11chten, um die bisher mit Dampfmaschinen betriebenen Baumwollmub1en zu vex- sorgen. Der Strom wird für 60 große Mühlen ausreichen. Em Teil der Anlage ist bereits fertig und in Betrieb genommen worden, und schon sind 26 dieser Mühlen und außerdem noch zwei zur Ver- mablung von Getreide an der Stromlieferung betell'gt. Die Werke smd nach einem Inder Tata benannt Worden, der bis zu semem T_ode den Plan am meisten gefördert hat, und besmden fich auch 1th bauptsäcblicb im Vefiß und unter Aufsicht von Eingeborenen. Die Kraft wird an dem Fuß der steilanfteiqxnden Gbats gewonnen. Der Monsun, der fich an diesen Gehanqen bricht, liefert dort jäbxlicb eiwa 5000 111111 Regan. Da dieser aber auf das Jahr sehr ungleich verteilt ist, so ist die Sch1ffung von drei großen künstlichen Seen erfotderlicb aewssen, die durck) Talsverren aufgestaut worden find. Nach einer Beschreibung in der Wochenschrift „ÜUJUIU 118511111110“ führt von dem untersten See eine Rohrleitung von etwa 4 15111 Länge mit 500 111 Gefälle nach dem Kraftwerk, von wo der Strom in einer Spannung von 100000 Volt dure!) Oberleityng 70 11111 weit bis Bombay geführt wird. Die Stromkosten find' ncht besonders gering, aber für die Mühlen von Bombay sebr voxtetlbaft, da der bisherige Betrieb unter Hohen Koblenpreifen und emem Mangel an geeigneten Arbeitern zu (eiden gehabt bak.
Land- und Forstwirtschaft.
Ernteergebnisse in Norwegen im Jahre 1913.
Der Winter 1912/13 berlief, abgesehen Von einigen nördlichen Bezirken, überall mild; nur im Januar trat eine Kältkpariode ein. Die Sckyneemenge war in der Eben€ gering, aber grcß im Gebirge. Das Frühjahr kam zeitiger als gewöhnlich, und die Frühjahrsarb'eiten gingen unter günstigen Bedingungen vor fich. Von Mitte :Uprrl ab war warmes WeLter; bis Juli fanden zahlreiche Niederschlage statt. Dann aber begann eine Tjockenperiode, die namentlich im Westen länger andauerte. Unter ihjem Einfluß litten die Saasen nkcht un- erheblich. NTM überall gingen die Erntearbeiten bei günstiger Witte- rung vor ,
Heuernte. Der Ertrag anHeu stand in diesem Jahre ziemlich über dem gewöhnlichen Maß. Im Durchschnitt für das ganze Land betrug der Ueberschuß 193 385 b oder 7 0/9. Der gesamte Heuektrag ist auf 3071782 1- (gcgen 2878 397 t, in einem Mitteljabr) berechnet. Am ungüns1ig'sten war die Ausbeute in den Aemtern Tromsö und Finmarken mit einem Unterschuß von 16 bezw. 14 0/9. In dxn meisten Aemtern war ein Ueberschuß vorhanden. Arn g1ößten war der Ertrag in Buskerud und Jatlsbera und Laxvik, wo man einen Ueberschuß 111111 200/0 erzielt?. Die Qualität des Hens War du1chweg sehr gut. _ “Stroh. Dre Ausbeute an Stroh war im großen ganzen wie 111 emem gnten Mitteljabr. Das Stroh der Wintersaat gab einen, Ertrag, welcher unter demjenigen eines Mitteljabres stand, nämlich im Durchschnitt Für das ganze Land 8 % Unterchuß, indem 47 372 1- (gegen 51 515 t- m einem Mitteljabr) geerntet Wurden. Der Unterscbuß beträgt mitbix! 4143 :. Nur in einigen Aemtern von MittelnMvsgen wurde ern geringer Ueberschuß erzielt. Meist war die Ausbeute geringer als gewöhnlich. Am schlechtes1en war fie in Smaalenene qnd Akersbus mit einem Unterscbuß von 18 0/9.
Das Werzenstroh ergab einen Ueberschuß Von 142 ?, oder 1%, indem die Ausbeute des'Jabres 13 551 1 (gegen 13 409 b in einem Mitteljabr) _ausmacht. In 6 Aemtern von MittelnorWegen war einiger Ueber1chnß vorhanden, in den meisten Aemtern, wo der Weizen- anbau eine Rolle spielt, ein geringer Unterschuß.
(Gerstenstrob hat in 10 Aemtern einen Uebetsckyuß geliefert, von denen Kcistiavsamt und Söndre TroUdbjem mit einem Ueberschuß von 13 bezw. 10% am besten stehen. In Jinmmkens Amt und Smgalenene wur_de der Extxag eines Mitteljabres erzielt. In 6 Aemtem i1t ern Unterschuß zu verzetchnen; am größten war derselbe in Tromsö und Nordre Bergenhus, nämlich 13 bezw. 80/0. Jm Durchschnitt für das ganze Land etzielte man einen Uxberschuß von 6464 Tonnen oder ca. 60/9, indem der Ertrag des Jahres auf 117 747 Tonnen Lexegbntet ist, während die Ausbeute eines Mitteljabres 111 301 Tonnen
e rag .
Hafersirob ergab einen Ertrag von 384 584 1 (gegen 367 177 i; in einam Mijteljabr). Der Ueberscbuß 17 207 1“- enjspricbt ca. 5 %. Ueberschuß ist in 11 Aemtetn vorbanken. In Finmarkens Amt wurde der Ertrag eines Mitteljahres erzielt. In den übrigen 6 Aemtern war ein Unterscbuß vorhanden, Welcher zwischen 11 und 29/0 schwankt. TromSö Amt steht auch hier am schlechtesten.
Stroh von Mengkorn eraab einen UZbersäözxß von 1796 1, oder ca. 9%. Der Ertrag des Jahres betragt namlich 21876 v (gegen 20 080 1: in einem Mitteljabr). Nur 3 Aemter hatten einen Unterschuß von 2«-9 9/0. _
Erb enstrob lieferte den Ertrag eines Mittelxabres, indem der Durchschnitt für das ganze Land auf einen Urberfcbuß von 5 0/9 be- rechnet ist. Es wurden 12 376 b produziert, während die Produktion eines Mitteljahres 11766 1; beträgt. Dec Uebkrschuß belief fich mit- bin an! 610 “o. Die Gesamtausbeutx an Stroh beträgt 597 506 1; (gegen 575 248 b in einem Mittelxahr). Im ganzen ist also ein Ueberschuß an Stroh von 22258 t- _ vorhanden, was ca. 4 % ent- spricht. _ Die Qualität des Strohs rst durchweg sebr gut.
, Getreideernte. Sämtliche Getreideartetx außer Roggen haben 111112" ?iZtleriJ Ertrag geliefert. Die Qualitat wird durchweg als e r u eze net. .
Hie Wintersaat (Roggen) bat nn Durchschnitt für das aanöe Land 8% oder 31414 111 Unterschuß gegeben, indem 343 014 111 Regen 374 428 111 in einem Mitteljahr) produziert wurden. In fünf
emtern ist Uebetstbuß vorhanden. Den Ertrag xines Mitteljahres ezzielte man in den beiden Drontbeimamteln, im ubrigen Lande war em Unterschuß vorhanden. Am schlkchtesten stehen Smaalenene und Akershus mit 20 bezw. 18 !)/o Unterschuß.
tend und die Schluß,
Der Ertrag an Weizen war im Durchschnitt für das ganze Land wie in einem Miiteljabr (1 0/9 über mittel). Die Gefammtptokuktion des Jahres ist auf 114561 111 (geaen 112 921 111 in einem Mittel- jabt) berechnet. Unterschuß ist in Smaalenene, Alekshus, Stavanger und Nordre Bergmhus zu vmzmcknen, der zwischen 3 unk: 10 % schwankt. Norder Bergenbus skht am sch1echtestem In den ubrigen Aemtern, wo Weizen gebaut wird, ist Uebe1schuß vorbandxn.
Gerste hat im Durch1chnitt für das ganze Land emen Ertrag Von 1 128 514 111 (gegen 1061596 111 in einem Mitteliahr) geltefert. Der U-berscbuß beträgt mithin 66918 111 oder ca. 60/0. Untersch1zß war in 6 Aemtern zu verzeichnen; am geringsten war die Ausbeute m Nordre Bergenhus und Nordland, wo ein Utzterszbuf; von 7 bezw. 8 0/9 vorhanden war. In den _meisten Aemtern tft em UZbetschuß zu ver- zeichnen; am besten steht Kristians Amt mit 12 0/0.
Die Haferproduktion ist auf 4135 046 111 (gegezx 3887104 111 in einem Mitteljabr) berechnet; das legtere ist also. unt 247 942 111 oder etwa 60/0 überschritten. Jn Nordland hatte man einen Untexschuß von 11%, in den meisten Aemtern aber war Ueber- schuß vorhanden. '
Meugkorn hat von aUen Getreidearten dte beste Ausbeute geliefert, nämlich im Durchschnitt für das ganze LanTZ 90/0 Uxberschuß. Die Produktion des Jahres beträgt 236 263 111, wahrend dieselbe _in einem Mitteljabre 216 961 111 auSmacbt. Der Ueberschuß betragt mithin 19 302 111, ' „ _ 4 “
Die Crbsenernte stand durcbscbmttlxch fur das ganze Land 4% über dem Ertrag eines Mitteljabres oder 3823 111, indem im ganzen 93231111 (gegen 89408111 in einem Mitteljahre) geerntet wmden.
Kartoffeln. Die Kartoffelernfe fiel wie in einem guten Mittel ahre aus, indem der Durchschn11t für das game Land auf 1 % Uebers111us; oder 80 944111 berechnet worden ist. Die Jahresvwduk-ion bet-ua 9718110 111, während dieselbe in einem Mitleljabre 9637166 111 ausmacht. Unte1schuß war in 6 Aemtern vorhanden, in den übrigen 12 Aemtern aber ein Ueberschuß von 3-130/9. - Die Qualität der Kartoffeln war durchweg sebr gyt. In einzelnen Gegenden Ostnorwegens waren fiejedocb Von Trockenfaulnis angegriffen.
Rüben (Turnips). Die "Ausbeute an Rüben ist auf6283 695111 (gegen 6173197 111 in einem Mittelj1br) berechnet woxdxn. Der Ueberscbuß, welcher also 110 498 111 ausmacht, Entavricht etwa 2 %. Unterfchuß war in 7 Aemtern vorhanden, Ueberschuß in 9. Am arößten war der Ertrag an Rüben in Kristians Amt, das einen Ueber- schuß von 80/9 batte. _ ' ,
Die Obsjernte ergab _111 ganz Ostnorwegen emen re1chen Ertrag; außerdem ist ein Ueber1chuß in Nedenes und Romsdal vor- handen. Den größten Ertrag erzielte man in Hedemarken, das 16 % Usbechhuß barke. In 7 Aemtern war Unterschuß von 17-1 0/0 zu derze nen.
Gemüse bat Unterscbuß in 9 und Ueberschu in“9 Acmtcm gegeb-n. Am schlechtesten war die Ausbeute in Nord and und Tromsö Mlt 14 bezw. 13 % Untetscbvß. In den übrigen 4 Aemtexn, wo die Ausbeute unter mittel war, schwankt der Un!erschuß zwi1chen 1 und 8 0/0. Der Ueberschuß betrug 9-2 9/0.
Der Weiden- und Sennenbetrieb batte ein Ergebnis, welcbes in den meisten Aemtern unter mittel stand. Nur in fünf Aemtern Osinorweßens und in Nordre Tronrb'em ist etwas Ueber- schuß bis höchstens 80/9 vorhanden. In den 11 rigen Aemtem ist ein größerer oder kleinerer Unterschuß zu verzeichnen. Am schlechtesten steht Stavanger mit 12 % Unterscbuß.
„ Die Ernte an wilden Beeren ergab eine reiche Ausbeute in Frnmarken und „mehrsren Bezirken Ostnorwegens, zum Teil auch in Westnorwegen, nn großen ganzen war der Ertrag aber kaum nennens- werter als gewöbnbck).
, Fo1gende TabeUe gjbt eine Usberficbt über den E-irag der Ge- 1retde-, Kartoffel- und Heuernte des Jahres 1913 sowie über den 1390618 1 9110? Mitteljahres (durcbschnittlickye Ernte in den Jahren
Bersehneje t __ “ durchschn11b Ernte 1913 unj-Feé ZFUW „ [Yen YZF" “ ?; mittel im Jahre 1906 - 1910 „“T 15.7? 1913 (Mitteljahr) ZZZ Pro- 111 111 H“ 111 zent Weizen ...... 112921 114561 101 + 1640 +] Roggen ...... 374428 343014 92 + 31414 + 8 Gerste ...... 1 061 596 1 128 514 106 + 66 918 + 6 Hafer ....... 3 887 104 4 135 046 106 + 247 942 + 6 Mengkorn . . . . 216961 236263 109 + 19 302 + 9 ElbsEn ...... 89408 93 231 104 + 3823 + 4 Kartoffeln . . . . 9637166 9718110 101 + 80944 + 1 v r t, Heu ........ 2878 397 3 071 782 107 + 193 385 + 7
Schädlinge und Pfianzenkrankbeiten find im Jahre 1913 nicht in besonders umfangreichem Maße aufgetreten. Die Kartoffch1krankbeit machte fich im Süden des Landes, und zwar in Hedematken bemetkbar. Außerdem wurden die Kartoffeln stellenweise von Bakteriose und Kornwurm angegriffen. Rüben und Kohl erlitten im West1ande Schaden dur Schnecken und Larven von Koblweißlingen. Der Hafer litt n den westlichen Bezirken unter Staubbrand. Die Wiesen wurden in Nordre Bergenbus durck) Lgrven von Schmetterlingen und Maikäfern geschädigt. Die Obst- baume litten unter verschiedenen Jasekten, namentlich Blattwanzen. __An den Beerenstcäuchem machten fich Krankheiten im ganzen Suden des Landes, insbesondere der Stachslbeerpilz, bemerkbar.
(Bericht des Kaiserlichen Generalkonsuls in Christiania vom 9. Ja- nuar 1914.)
Verkehrswesen,
Laut Telegramm aus Cöln ist die heute nachm1ttag um 5 Uhr 9 Mmuten auf dem Schlesischen Bahnhof in Berlin fäklige Post aus Frankreich außgebliebcn. Grund: Zugvecspätung.
Theater und Musik.
Tbeater am Nollendorfplaß.
_ .Prinzeß Gretl“ nennt sich eine neue Opxrette, die es gestern im Theater am Nollendvrfvlaß 1chÜkßbch zu ÜUW Erfolge brachte. Des Werkes besserer Teil 1st_-Heinrich Reinhardts von woblklin cnden und nicht ungeschickt instrumentierten Tanz- weisen durcheßte Musik die zwar kein einb itlicbes Ganze bildet, aber manche reckZt glücklich ersonnene „Nummern' auf. zuweisen batx Die Textverfaffer Dr- A- M. lelner und R. Bodanzky haben es dem Komponisten nicht leicht gemacht denn die Handlung, die er mit u verkeben sollte, streift in bezug auf Unwabrscheknlichkeit und Ursmn zuweilexk die Grenzen des auch * in der Operette Erlaubten. Dabei war die Idee, von der sie au6gingen, so übel nicbt; ße woÜten offenbar ein weibliches Gegenstück zu dem Prinzen Karl Heinz in Meyer- Törsters „Alt Heiyelberg“ Waffen, eine junge Prinzksßn und Landes- urstin schildern, dre, der Hofenkette entronnen, einmal den Uebermut ludentischen Lebens in dem Unjverfitätxstädtckzen ihres Füxstentums iennen lernen will und dabei ebenfakls Gefahr läuft ihr Herz zu_ verlieren, aber noch rechtzeitig davor bewakrt wird- Eme von _dem Direktor Ludwig Stärk gut in Szene geseßte Auffubrung un8 flotte Einzeldatstellung balfen über Ranches allzu Uns'lmxkge ,bmwe'g, besonders aber trat PaÜenberg als 1udischer Student Feltx Hirschfeld aus Kattowiß, der dmc!) sriue tom1sche Ueberredungskunft alles ins Gleiche brmgt, hervor. Marv Behrens- Linke als Prinzesfin, erte Freund als jung-r siudierender Prinz, Joseph Victora als schne1diger Burschenschafter, Emma S-ebold als Oberhofmeistetin und andere machten fich gesanglich und darstellexistb