1914 / 26 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 30 Jan 1914 18:00:01 GMT) scan diff

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(Fortseßung aus der Ersten Bkilage.)

Ick) Möchte nur nochmals, 111119211 meine Verwaltung 111 Frage kommt, ausdrücklich darauf Hinweisen, daß wir selbstredend die Uebernahme des ganzen Kaufpreises in das Extraordinarium der Gestüwerwaltung be- fürwortet hätten, falls der Herr Finanzminister geglaubt hätte, diesem V0l1ch1agez11s111nmen zu können. (Hört! hört! links.) Nachdem aber die Finanzverwaltung erklärt hat, was ja auch 111 der Budgetkommisfion zur Sprache gekommen ist, daß fie zurzeit nicht in der Lage ssi, diese eine MiÜion Mark für dm Ankauf des Gutes Altenfeld noch in das Extraordinarium cinzusteÜen, blieb uns mit Rücksicht auf die Be- schleunigung, welche bei diesem Ankauf erforderlich war, nichts anderes übrig, als den Domänenankanfsfonds in Anspruch zu nehmen.

Gegenüber den früheren Verhandkungen in diesem hoben Hause

sowohl bei dem Ankaufe des jetzigen Landgestüts Georgenburg wie

auch bei demjenigen des Gutes Römerhof haben Wir Isglaubt- daß keine Bcdenken gGgen die Zahlung des Ankaufspreiscs VM Altknfeld aus dam Domänenankaufsfonds obwalien würden, weil in diesem Falle dem hohen Hause durch“ die Einstellung der Summe von 350 000 «16 111 den Gestütetat außreichend Gelegenheit gegeben war, Zu dxm Ankauf des Gutes Alkenfüld SUÜUNI - zu nehmen Md diese Position abzulebnkn, falls Altenfeld nicht als geeigneter Ersaß für Gradiß angesehen warden konnte.

Den Domänenankaufsfonds in Ansprucky zu nehmen, trugen wir auch deshalb kein Bedenken, Weil, wie 11:1) 1a der Budgetkon1miff'1on auch schon hervorgehoben habe, es fick? 111 1|edem Jahre," 111011911: 111) sagsn, mehrmals ereignet, daß Grundstncke, 7118 der DomanenverWax- UMS „gehören, sowohl für andere Verwaltungxn meines Ressorts, _1v1e auch insbesondere für andere Ressorts, z. B.,das Kultusministermm oder das Ministerium der öffentlichen Arkze1ten usw., in Anspruch genommen werden, 1an zwar-obne Entschad1gung1 Nun kann es doch in Wirklichkeit keinen großen Unterschred machen, ob der Domänenverwaliung etwas in barem Geld'c, oder 111 Grund“ und Boden abgenommen wird. In beiden FaUen ist 1312 Domanen- verwaltung dig [ejdtragende, und Zn beiden, Fällen ist yon einer baren anschädigung für das, was fie hergibt, kame Rede! Ich glaube auch nicht1 daß es möglich sein wird, die Befugnisse der Domänenverwaltung so einzusckyränksn, daß Weder aus dem Domänenankaufsfonds etwas in barem Gelbe, noch Von dem Domänenareal Grund und Boden an andere Verwaltungen obne Enischädigung abgetréten werden darf. Aber die's kann noch erörtert werden, chn 'der Domänenankaufsfonds zur Debajke séeßt. Für den Augenblick dürfts aÜen eriéisn die Zufichcru11g dsr la11dwirtschaft1ichkn Verwalrnng genügen, daß für die A11kaufss11m111e von 211161176111 Ersatz durchLrausgabe dexjenigen Be- skandteile von Gradiß geleistet werden soU, Welche demnächst durch die

Verminderung dLs Hauptgestüts Gradiß 111111 durch die Verlkgung dcr Voüblutzuäyt nacb Altenfeld frei Werdén.

Die FWW"?! für Altenfeld wird bewilliqt, ebenso ohne MWP dN" Rest des Etats-der Gestüworwaltmkg. (TS MJK dcr Etat der D omänenverw 1111111111.

511121112111Ertrag131111verpachkckc11D9nläneW vorwerfen bemerkt

W.» W OUfarkb (ul.), daß dcn kleinen Landwkrken_mc?br aks [NPN GÜÉICNÖÜT gegeben werden 111üffe, fich zu verg1ö111111; Es Wise WLÜk Areal von Domänen diesen Leuten zur Verfugung MMM MWM, sonst gingen sie dem Lande Verlorkn. Dsn Vortetl

. UVM habe lediglich dsr mittlere und der Großgrundbkfiß.

W'J- Dßlius (forlsthr. Volksw.): E1fkeulicherwckise ist der EKM] (11113 der Verpachtung 111311 Domankn 11111 177 000 «16 geflikgeu. s is_t_a11ch erfreulich, das; eine Reihe won Domanen a11 S1edlungs- Iss€U1111aft€11 und (mch an Private abgegebkn worden tft. (Zs n1us; aoek «111 raschkrcs Tempo eing-zfchlagen werden; ,denn „rs 111 81111? groß:: Nachfrage nach Domä11e111a11d Vorba11de_n. Nlcbx 1111211 Von 'HJUe [2111 das Sckyloß W131ti11, das Stammsthloß der sachfi1chen Kdrnge'. Das Schloß .dlent jetzt Arbeitern. 311 Wob1111n§1§z1veckew Nun Wollte man vor kurzem das Schloß 111 em Vstexa11€111e1m UY- wNichn. Zu diesem Zwecke wurden Sammlnnaen emgeleixet. 511 FYkk-ec Zeit hatTe 1111111 8111811 Betrag Von über 417 (“00 1/16 z111ammen. “3611111“ Fick: das Komitee endgültig bildetc, traf es an dcn Vorstand Ts dkuiscben KriexerVerbandes heran und forderts 11111 auj, 11111- öuwirken- Der deutk1che Kricgecbund lebyte ck 111), daaege11_ e1k1arte_11ch dEr deufscbe Veteranenbund bereit, 1n1tzuw1ri'sn. Ju 811161: Audrx11z [Wim Landwirtsckoaftßminister steÜte die'scc dem. KOMÜE'C [91116 1112111111111119 111 Ausfickyk, wenn d1e 21169181, 1111: ]eizt “Uf de? Burg untergebracht sind;, andchertxg gut. unfer- Iöbraäyt werden könnten. DLT? Mmzsier Verlangte d1e „('H-11- Wich11ng der SatsangM zur Genehm1g1311g durcb d€n_Ko111g. Da die Genehmigung zu lange ausylteb, 1131111111211 s1ch "Ver- 1511113131112 Herren wieder an den Mimster, der 1hnen erklarte:

1 a, meine-Hérren, es sieht jetzt düster aus mit dem Bau; der dc11ksche

«5 Kric urbund hat fick) dagegen angefproMn. Die ngierung foxderts die Zeichnungssiste ein und forderte die Spe_11der_ auf, 1112 (Dede zu1k11111111€1)en, 1111311 dcr Umbau nicht genehtmgt 11-1. DST 521111211?- «lefckws; erbi€11 vom Regierungsyrafidentcn die Aufforderung, 1112 klnzelnen sträge zurückzuzahlen. Die Regicrang hat dagegen 111 der Budgetkommission erklärt, das; die JnterLffean von 132111 Plan 511)- g€kom1nen se'nzn; die Regierung stehe 111111 noch „sehr s11mpatb1sch geaenüßgr„ Cg steht aber fest, daß die Reg1erung 111 Mersebu'rg'die NÜTkzablung der G,:ldcr verlangt hat. Ich 1111711112112, “caß dcr M1111sFer ck) durch den deutschen Kriegerbund [)(-t bse111f111ff€n laffe11, sem? te KUUJnaHme zu revidieren. f 1111 [ iclf 11" "[

. :Ébg- Weis 1e[ kon.: Ick; „178118111 ge )as11xer 'd1e anwickbmg dsexrÖackyfeéstägse? Allerdings 111 durch 11115 Ver- bexen "Ack dcm Höchsjgebot der Pachtpreis in einzelnen Fallxn dxx- “„MS NLWOrden, das; es den Domän-npäcbtern nickyt 1115111111) JSWCWU 111, 131115211 Ueberschuß Herauszuwirfsäxaftsn- ja, daß 11? sogar_babcn JU- FÖWLU MMM Wir woljen die Bodenskändigkeir “der Packztcr 111111) MOJÜMM fördern, damit fie ihre bisloriscbe Mission, vorbildlich zn "Ylkken, erfüllen können. Der Minister Hat es 111 dsr Hand, das «erfahren nach dem HWstgebok sntspyyÖend zu korrigisren. Mit dem Pacbivreis ist es eine ei ene "“'"-“ache. Wird eine Domäne mit guter Wirrschaft QUSJLboten sog |ck? der Preis, 15 können dann WZ" WWW 3211611 kou1n1en 1111118111111) bat der Domänsnpächter “MM)" Jahre lana 'Die hohe PLM [1 aßlen Und Es kann auch Lx UMILkLk-kkö Fall eintreten. Jm Ist ez hat “eine große Rsibe Von

aÖtern jabrelaÜJ zu knabbern gehabt 8135 712 hochkommen konnten. SFK di“ Ankäufe de Yllsied[U11gsko111'111'11'1s'1011 in Konkurrenz mit den auch RZZÉYYFÜÜÉU smd auc!) pie Bodenpreise erk)öb1'worden. Da

SU MTM- ch 111 den lsßten Jahren 1111 DM", Q?-

311111De1111che11 NHMW?

ZWLUe BLZYage

Berlin, Freikag, den 30.1Jnm1ur

re 11121 werden muß, so ist zu wünsében," das; 1318 Bodsnprktje "1111191 iné Unczrmeßlicbe sjeigem. Daß dn: Domanknvexwaltuqa auch fur 1111 F1scherei treibende Bevölkerung Land „o_bgeben _1v1[[,_ ist er- freulick), denn wir wochn a11ch_ dte|e' Bedolxerang boden- *s1ändig erhalten. In der Kon1mi1fion 1st gewunsxbt, word€n,

die Do1näne11pächtcr Vcrpfiichtet werden, mogkckyst 111131 Tief) im Infercsse der Volksarnährung zu halxen. Meme

reande smd damit einwerstandsn, daß das Mmimum der Ziebbalfung, das den Domänénpäckokern„auf'srkegt Wlxd, angemessen bock) ist, aber es muß auch von den VcrbgltmffUder emzclnen SteÜe abhängig gemacht werden, damit die Pach_ter mäzt etwa qxszgen find, Viel) zu halten. das fie gay nicbt ernabren konnen. Eme „Mf;- ernte kann für die Pächter 16111: itble Folgen, Haben, Und unsere, Sorge maß sein, die Domänenpäckser [ebensfabxg z_u [)(ÜÄLU. M11 dZm sjaatliäzßn Bstriebe Von Weinbergem find nnr Understanden, 11161118111- ba11tre'1ber1de Bkvölkernng (111 der Mose1 11111) Saar Mrd dadurch nicht geschädigt. Namens meiner Freunde babe 1ch ]LDOÖ dxn Wunscb'aus- zudrücken, daß der Fonds zum Ankanf 111111 Domanen z11ke11161n anderen Zwecke Ve1Wendct wird,_ als im Ctak vorgxsehén 1st. DW LandgewimmngSarbeikcn an der Küste fin? e1n_ ausgeze1chnetes Kultur- werk: auch dadurch werden wir ch11d fur „1316 Webbßltung schaffßn. Wenk die Regierung in diessr WSUS fortfahrt, 11) konncn w1r 1hr dazu nur Glück wünschen.

Bei der Einnahme auI den W 9111111116111! dlL 11111 562 938 ck16, d, s. 281312 «16 weniger (1113 1111 Vorzahrc, 1111- gefeßt ist, bemerkt

Berichterstatter Abg. Graf v on 13 er S rosb en (kons.)é» daß

der Minderertmg M) aus den schlechte11 W1111ernten dec [syten «KUNZ ergebe, und daß auch das Jahr 1913 w1edecum nicht als (111111111; bczeich11et werden könne. _, , . * Abg. Dr. Glattfelter (Zentr): Dte staatl1chen Wemberge am Rhsin, 1111 der Nabe, Moch 111111 Saar 1:1an als Massier- betriebe dienen. Jm Vordergrunde stethn ULT UEK BLUNT)? znr BL- kämpfung der Rebschäd11nge, die nikoxmbalkkgen ?;ÜÉZULL, IWM fich geaen den ch- und Sausrwurm bewaßrt, und LS x11T„111„chk„ 111117!)ka- mäßig, Prämien für wirksmnc Mittel gegen dkTJWNÖAÖFTUJL Mv- zuseZen. Staatlickpe Beihilfen müssen den KamngMn BUL "FULL- stüßcn. Durch Stsigerung der Produktionskosksy 171 dsr szxrstand 111 Not geraten. Zu einer Rkvifion dss Wcmgexeßcs 1st 1€1der im Reichstag noch keine Ausßcht vorhanden, und dock) 61118111 |ck) gcgen die xäumlicbe und zeit1iche VerzuckerungSgrenze W1dersyruch, und anderseifs wird die Einführung des Deklarationßzwangkkz fur “17611 Ver: “schnitt deutscher und ausländischer Weine gefordert. Dtc: Memungen der Jnte1cffentcn gehen vielfach auseinander, deshalb soUTa die staatliäyc WeinbergFVerwaltung auf eine CinigUng [1111111111211 Der deutsche Weinbauverband bat bc1ckits die 1chWffen quensäße der 8111zelr1cn Weinbaugebiéke 911181111111 berabmindezn können, Es ums; (11111) z1111ächst unter (111611 WeiniUterczffc-„ntsn KlarÜNt 11111) C1n1gk€it daxüber gkscbaffen werden, was sie 11nb2d'111gt z11fordcrn_k)ab611. Darin ist 1111111 1130111 Einig, daß 1181 den 11911111 HandliVertragen der Zollschß erhobk 11111) die 5111111111112 111 C111f11111 118111111811 111811211 111113. 21111 A11reg1111g_a115 meinem Wablkrede „gebe ick) dsm Wunsche L11151111ck, das; dsr 1111111131! Wkinbcrgbssnz mchr Weiter a11ßgsdel1n1w€rd8, dch1 dis 121518 Fläche den s1ch111111chc11 waxßkan panyf gcnügf, 11111) cine WWU? 5 stlmung dcn WcthLwerb 1111 1312 W1nzer stkigern würds. Intersffant wäre es, die Rentabilifät des staatlichen und des priVaten Weinbaues 511 Vergleichen und darüber 131111: Auskunft von der Re- gicrUng 311 erhallsn.

Abg. Dr D (11) [e 111 (Zentr.): Ick) bitte den Minister, dafür zu sorgen, das; eine »HLÜSakLion für Tie Winzer des Rheanaues 111111 der Mosel 111 die Wege gßlsitet wird. Es 111113811 bier 111cht Ratschlage, sondexn kie L:11te 1111111111 111111611811 unterstüizt wexden. _ _Ste [md Vollständqz 11611111111. (Es müssen dcn Winzc111 dle UÖNJLU ©e1ch gegeben

"wetdsn, damik 712 MX) die Mistel zur Bekämpfung des Heu- 11111)

5 “,a“1-11k1'5nncn. Wenn dsr Staat hier nicht 1“ 11111 FFÉTTWYYZWZFJYVffwetdLU die kl€1n€n Weinbauern bald VOÜstYWig v:rschw111dcn.

Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten Dr. Freiherr von Schor[en1er:

Ick kann es dem Herrn Vorredner nicht verdenken, daß er fich mit einer aUgemeincn Zusäcberung staallicßen Woblonens aus meinem Munde nicht bkgnügj, sondern daß er auch, was die Winzer im Rheingau angeht, Taten zu sehen wünscht. Abkr, meine Herren, 11361111 ich versuchkn. wollte, aus den Mijtekn der Dmnäncherwaltung Gelder für féine Wünsche stüsfig zu machen, dann würde ick) wohl in erster Linke auf den Widersprch) seiner Fraktionsgenoffen und der konservaKVen Partei s1oßen, die doch bei der Vorhergehenden Debatte mit (1118111 Nachdruck befont haben, daß jeder Fonds 11111: zu den Zwecken erwendung finden soll, für die er bestimmt ist. Ich glaube also auch kaum, daß ich die Winxerunterstüßung als sosche bei diesem Titel besprechen kann.

Aber auf eins möch1e ich doch hinweisen, Wei! es in das Gebiet der Schädlingßbekämvfung bineingshörf, dke auch der Herr Vorredner erwähnt hat: Im vorigen Jahre waven erhxblickye Mittel sowohl seitens des Staates wie seitens der Provinz flüssig gemacht worden für die Bekämpfung der Weinbauschädlinge, insbesondkre des Heu- Und Sanerwurms; wir haben für die staatliche BeibiLfe nur die eine Bedingung gesteüt, daß durch Orksstawt 'der Gemeinden die Bekämpfung zur Gemeinde- a11g€legknhekt gemacht werden soUte, enkspreckpend dem Grundsaye, den 1131! fxsjhalken müssen, daß nicht den einzelnen, sondern nur Gemeinden oder GcnoffensÜasten staatlkbc Mittel zur Unterstützung gegeben werden soÜen. Ich bedaure lebhaft, daß sowyhl am Rhein wie an

'der Mosel fich verbä11nismäßig nur sehr Wenige Gemeinden bereit ge-

fundkn babkn, die Bekämpfung des Heu- und Sauerwurms zu organifieren. Die teilweise Folge davyn ist die sch1echte Ernte des Iaßres 1913 gewesen, die Tatsache, daß in manchen Bezüken der Heu. und SaUerwurm aÜe Beeren Vernichtet bat.

Ick) habe schon bei der Beratung des*a11geme'1nen Etats meiner Verwaltung in Ausficht gescht, daß in diesem Jahre in größerem Umfangs die Schädlingsbekämpfung Versukot werdcn sou. Es find Versäyiedenc KWL Mittel angeboten worden, und diese Mittel soUen zunächst in den sjaatliäycn Weinbergen Verwendung finden. Ich glaube, daß damit auck) wieder neuer Mut und neue Hoffnung in den Winzérkreisen erwächst, Wekl s'1e sehen, daß solche Versuch? (1111?!) in ihrem Interesse vom Staake (111921111111 werden. Anders 11th es mit einem wirklichen Notstand der Winzer. SoUten die Voransssßungen desselben vorliegen, so müßte dex Staat aus anderen Fonds helfend ei11tre12n. Aber diese Frage steht nicht zur Dekane und ich kann deshalb zu derselbön bist weiteres nicht sagen.

ZW“ Und MWM) kauZzisÉ)MStaaÉsanzeäger;

9141-

Der Herr Abg. Glaitfelter hat die Befüxckykung ausgesprochen, daß der staatlichk Weinbergsbefiß an der Mosel noch weiter Vermehrt werden solle. Ick) habe schon in früheren Jahren wiederholt darauf hingewiesen, daß das nicht der Fall sein wird. Ich glaube, daß der staatliche Weinbergsbefiß 11131115; ausreicht, um seine Aufgabe zu er- füllen, nämlich vorbildlickp für die Winzer zu wirken, indem er ihnen bei der Aufzucht ihrer Neben und bei der KeÜerbehandlung ihrer Weine mit gutem Beispiel vorangeht. Es ist keine Frage, das; der staatliche Weinbergsbefiß troß der von 13111 Winzern befürchteten Konkurrenz in Wirklichkeit doch den kleinen Winzern große Vorteile gebracht hat. Er hat einmal zur Hebung der Preise beigetragen und bietet ebenso den Winzern dauernd Gelegenheit, fick) auf den staaLlicben Betrisben davon zu überzeugen, mit welchen Mitteln der beimisckpe Weinbau gefördert, die Erträge gesteigert und die Schädünge bekämpft Werden können. Für den Bezirk der Nahe hat der staatliche Weinbau direkt auf den Ruf der Ware günstig ein- gewirkt. An der Nahe war es nur in einzelnen Tagen noch möglich, den Wein mit dem Lagenamxn als NahewUn zu verkaufen! Jetzt ist durch die Domäne, die erst seit wenigen Jahren im Betriebe sjebt, der Nabewein wieder zu Ehren gekommen. Es ist gar kein Zweifek, daß für die Nabe ein großcr Vorteil durch die Anlage dieser Wein- bergsdomäne erreicht worden ist. (Abg. Lüders: Sehr richfig !)

Abg. Dr. Dahlem (Zentr.): Namens meinst Partei kann 11!) erkkären, daß wir soxort bereit find, d1e nötigen M1tt€l 1,11 der Hilfs- aktion zu bewiüigen. Ich glaube 111111), daß die komerVatiVe Partei ksine Schwierigkeiten in den Weg [egen wird.

Damit schließt die Besprechung.

Der Tite[ wird bewikligt.

Bei der Einnahme aus Mi11era1br111111c11 und anstalten _benert

Abg. Schulze-Pelkum (150111): Wir find der Aufi 1, da Norderney ach) minderbUnittelten Fa111111611 die Möglichkeäé 11?ka 111uß, dort ErHolung zu_s11che11.„ Jm Vorigen Jahre hat der Minister m_ dex Budaekkcxtnnysswn erklart, daß im Smnmßc VkrbandlUnMn 1111t 61118111 Konwrtmm gcschwebt bärtyn zWLcks Umbaus und Er- r1cht11ng e1nes'11euc11 großérn Hotels. Eine Verpachtung des Bades wmde verm11tl1ch zur Folge [)QbLU, daß Norderney siä) zu einem deuxschen Onende Entwicksye. Der Miniswr bat gßsagf, ec wxrde 1111111 Sorge, 11119611, daß eme Vkrteuekung nicbt 611111216, Dic Bot- ]äYczfx-bore 1ch wohl, allein 1nir fehlt der Glaube. Ick bitte den 311111111191, ach zu 11111, 11111 112 g€g€111värtigc11 1111ha11ba1€n Zustände 111 Norderney" 311 1121611111611.

Abg. FUrbrirzgsr (111): Die Ausffibrungen msines Vor- 161311er gyben das wtkdkr, was ich 11131111 111 früheren Jahren hier vor- «1111111110111. SM 10 Jabrcn 111111111111811 11111 111111181! wieder 111111 dcx ngrerung 'dke YUMYUM: c-A schweben Vsrbandlungeu und Er- Wg1111g€11. _D1e (31111130111121: 11011 “1111118111111 haben fich im Laufe der Jabte 11111 111r1'111 ganzcn Kapital so Mopfert: daß es für säe ein Jroszer Sch11den 1s1, wenn der SWX für das Königliche S_eeb1d nicht das übrig hat, was andsre Skaaten 11111. Ich beziehe m1ch aus das Bad Nauheim und auf das Ssebad Wangeroog, das ja unter„oldcn- ÖngisÖék Leitung stxbt. Diese gedeihen gut. Es kommt 111111 11111: auf die Energie dss Handelns 1111. In neuerer Zeit ist crfreul1ch€r- wcise ein sehr schönks, VertrauensvoUes Verhäßnis znvi1chsn der Staatsrcgicrung und der karinkc in N *rderney hergesteüt worden. Die Ecmcinde Verläßt fich katauf, daß die Zusicherungkn, die gsmacht worden find, sicher in naher Zeit in E1füll1mg geben. Diesks schöne Vcr111111€11§vc1hältnis Werde ich nicht stören, und ich wil] daher nichf so Weir chen, die Verpachtung 111,1)1211118112611, abur wir verlangen, daß [ck18 Staatérkgierung das Bad 111 de_n 3111111111) Verse 1, der des preuß1sche11 Stxates würdig ist. Ich hoffe, das; die VS! andlungen so bescblkumat Mrden, daß fie 1111 Jahre 1914101111; werdsn und daß UÜÖ W[auf der Saison ch 1101wend1gen Bauten bkgonnen we1de11'kö11nen. Zn diesmn Jahre habkn zum ersten Macke kaeinde und F1skus densc1bx11 Prgspekt HcrausgengW. T-er Fiskus Hat fick) 11151 crfreulrchkrwßme aucl) bsreit erklärt, sich (111 dA" Rkkla111e _111 betingc-n. Warum 11111 der Fiskus dem Verbande der Ykp1d1€€baker sacht, bsi, dem er früher schon angkhört bat? I)ie (5591116111176 Nordernxy 1st bereLT, 11-3 Hälfte des Beitmgxs zu zahlen, D1e Kurtaxs k111f UWYH z11,[)och g81chxa11bt werdpn, 111111 es muß “011561 auf den Besuch won Fa111111enang€böx1g€n Rücksicht genommen werden. chn d1e Vérhandlungx11 abxr 111 dieskm Jahre nicht ZUstÜUÖT 1111111111311, ka_11_11„11111ß k1e Kömgliche Bauverwaltumg selbst 111111211. Ohne E[1*ktt1z1_tat 1111111 17111? KhniglicheSeek-ad auch 1115111 gedeihen. No1dc1ney MUZ geMncrmaßen 111 elsktri7ch§m L?ck)fe erstraMen.

Abg.Dr.Ar11i11g(nl.): Ick kann mick) den A11§s11b1ungen 111811125 Vorredyöts 11111 "a11sch11e߀11. Ick k€1111e das Bad und we1s1, das; 111: Z))k1s1sta11d9 gkradezu nach Abhilfe sckzreien. Es 11111 6111an1 13-16 Abfuht bestanden, znsammcn mit Norderney aucb dgs BUN) R111b111g zu verpach1€11 111113 dadurch di€s€11 Ort tnt-br auf d1e Hove zu brtygcn. 11613617 11181611 Plan hat man sLit einigen Jaßren 111chk§ mehr gchort. Eme Förderung täte Rehburg recht not.

Minister fÜr Landwirt a t, Domäne1 Dr. Freihsrr 11 o n S ck 13 r [mee r: ' X Md FWW . Wenn der Herr Abg. Fürbringer fie!) darüber beklagt bat, daß

bereits seit zehn Jahren Von der Königlichen StaaTSregierung in berg

auf Norderney Vérfprechungen gkmacbt wo1den seien, deren Erfüllung

noch nicht eingetreten sei, so wird er mir ohne wéüeres zugeben, daß ich für die Vermeintliäyen Sünden meiner Vorfahren nicht verantwort- lich gemacht werden kann. Es kann 1711!) bei mir nur um dasjenige bande1n, was ich in den letzten vier Jahren zuaefichett und nickt ge- halten babe. Nun wird auch der Herr Abg- Fürbringer ebenso wie der Herr Abg. Schulze-Pelkum mir ohne weiteres zugeben, das; weit- tragende Diöpofitionen über ein Objekt wie NordernLy 111cht Von heute auf morgen getroffen werden können. Es spieTSn dabei nicht allein die fiskalischen Interessen eine Rolle, sondern vielmehr noch die Jukereffen der Gemeinde Norderney und 1111111 zuletzt (mä) d1e Jntereffen 1125 das Bad bcsuchende11 Puklikums. Was leßkeres angeht, so habe 11!) bci den 111-3112an VorschLägen für das Sßabad Nyrkerney den Gedanken Verfolgt, Nordernsy sowät a'ls mögliä) ferner jeßigen Zweckbestimmung zu erbaltßn, ein vornehmes Familien- Had zu sein, deffen Vorzüge auch dem kleinsren und weniger ?emiktelxn éüngr und Beamten zu gu1e kommen können. Ich ann an an ri tig Verst km, da ' '

nicht aus dem Auge gvlasTn babe1ß ck HMM Mf? GMÖWMUUS

Nun kann es nach den Erfabkungen, die 1111 anderweüi

worden find, kaum zwäfelbast sein, das; ein r??? *fiskalische? YYIFZ 11143 Badks Norderncy 1111111 die Entwicklung mit fich 111111111211 kann 1716 von (111211, die Norderney kcnnen, gewänsäjt 10de Es liegt be:

Bade-