NZZ 56.
zUuiDeutscljen Reichsanzei
ZweiteVe'ila'gé
Berlin; Freitag, den 6, März
gex.„undKöniglich „Pxeußjschantaätsanzéziger;
, 1914.
(Forksekuna aus 5er Erstm Beilage]
sXkllt wordsn sind, und wie der Ansfall gewesen ist. Danach sini? im kinzelnyn Von 224 Anträgen - die sind also von sämtlichen AlisschüssM _, *die Lobnfragen bctrafen, 29,9 %; also beinahe em Dritj'ßl *wailligt worden; von 172 Anträgen, die Beschäftigungs- VLkbältnisse betrafen, »sind 40 % xbewilligt worden; von 13 Antrxégcn, Sie Urlaub bstrafen, sind 46 % bswilligk worden; von 190 Antragen, die Wohlfabrkskinrickytungen und ähnlichss betrafen, sind 60,5 % .bL- willigt wordsn. Sie swben daraus, daß die Ausschüsse gut gearbkxtet Haben und» w-Zlch Interesse die ZenirasVMva[tung an der Sache nimmt. Dis Bozirksbßbörden wissen “das auch. Wir 'foxdyrn_ außer- dkm von ZW 311 Zeil von den einzcern Oberpostdirektronen dre Ver- Bandlungsbücher ein, die über die Sißungen geführf werder), um uns 311 unterrickzten. Sie können überz-Zugt scin, das; die Enümckkung dEr AussÖÜssL or ältig Vexfolgt wird. .
Nun fxrdYn Sie Géneralaussckxüsse. Meine Herren, dre AUF- 1chüsse sind nur für die örtlichen ZWLcke geschaffen worden, und we örtlichen Verhältnisse smd doch ganz Verschieden. D? hat es dr.?ch keinen Sinn, Generakausschüsse zu schaffen. Seien, SLL hoch zufrié- dM- daß die Lohnverbältnisse verschisden sind, Es ist doch ganz JU“- "Fkkm da, wo nicht Ein so hoher Lohn gezablk zu Werden braucht, ekwas Mgkspart wird, das anderen, die in teuren Gegenden wohnen, zugukk kommsn kann. Ich kann also nicht anerkennen; daß betreff? der, A0??- sÖÜsse rückständige Ansichten bei uns herrschten; so'ndern dle Emrrcb- Zang Wird verfolgt und, wo es nottut, wird eingegriffen, werdkn Vcr-
€sskrun en ein (? übrt.
Eixéer derg*TTerren - ich glaube, es war der Herr Abg. Heckk- "WM * bat *angsfübrt, daß die Heeresverwa1tx1ng_anders gks Wi; WYALÖL, daß dort der Vorstßende der Ausschi1s1e em Aébetker_s_e1. Das ist nicht der Faü; auch dort führt ein Beamter oiéxr em Offtzrer ÖM Vorsiß. DM ist doch ganz gut, daß die Ausschuss? von: emem Beamtkn geleifet werden, damit man- sieht, was (x_us den Yerhgndlun- JLU [)erauskommk. Es handelt sich ja nicht um eme Yuff1ch [!).-ndétn dsr Beamte arbeitet mit. Es'sollen auch, soweit ?rgent? moglich, Beamte gewählk Werden, die nicht *mit dewArbeitern dxenstltch zn Be- rührung kommen, damit man nicht sagen kann: dér Mcznrx "tft be- fangen, der Hat gkgen den oder den- Arbeiter eme gerrsse Voremgßnory- Menbeif. Es müssen“ vor aUen Dingen Leute gemablt werden, dre em fozialcs Verständnis Haben Und nicht unmittklbare Vorgeseßte der Ar-
eier “md“. ' . H f Nsun komme ich zu» dsn Lobuberhälfnissen. Glauben 'SW, me,m€ Dcrren, daß wir gute Arbciter bekommen würden, Wenn"wnx urks mcht Wc!) den örklicben Lobnderhälénissen richteten? Das mussen wxr doch, das tun wir auch, und das ist auch“ ganz gesund. In der Beamten- k'Es-Munk! habew wir doch aucbeine Abstufung der Gehälter nach den örtlichen Teuerungsverhältnissen. Auch dort sind die Gehälter Ver- schieden; denn "LbM das gleiche Grundgehalt tritt der abgestufte Wohnungsgeldzuschuß. DieArbéiter sehen auch vollständig ein, Faß es nicht zweckmäßig wäre, ohne Rücksickyk auf die örtlichen „Verhalt- Misse die LöHné gleich hoch zu normieren. Ern Mann, der. MRGUJn- bijmen täkig ist, haf doch MUST AuLgaben als emer, der M , hem- “ ' (“ndu kriebezirken i . _ „ [Md FaxeTixLöhsne selbst anlangt, so möchte- teh anßkk VVrkaJkLn,
' 2" "ckck stiüsteßen sondern immer 1m Aufsteigen begrtffen 573121?) dlZsz-FerIAbg Taubadß! sagke: was will das besagenÜdché ÜF
** ' " » " -' (“are19 urxe
u E).“ o „ , ., . - PW YFMY Jahre 51 W. Nun onen Sie s1ch emmakk JUN??? ?de MUSU, daß die: Unterbeamkcrr alle drei Jah-re Zulage be T[))anenLLnnte daß diese Zulage für 3 Jahre 90 “46 ÖJÉYUJÉ, daß aber 1? JL Jahr Zulage für die Arbeiker (Glocke des Prastdenfen.) 51 „46 fttZr eschehe MULL" Huf! Da kann man doch* nichk sagen,.daß YFWFW im, oder daß das sch[echk sei. Im Jahre 1912 smd wxedev d 11; sich, im Jahre 1913 345000 „% aufgeMndek worden; Cs'haZZYt chk Wie ganzen um 11 000 Arbeitér. Nun komm'k'aber a1Zch tn “Yig, daß W) Die Linzeknen Skalen siUd. Da ist :mxnerlxm febßtTM Lohn man dahin strebk, daß die Leute schn2112r m Zmey MZ uernd In k“WWU, und auch da verbessern sich die Veröalfmsse a -
. ' Arbeiter, also ?“ Gehaltsskaka von 3,50 «6, bis 4-60 ““ W 6000
. , 3200, also 29 %- 9“U M der Skala von 4,60 “M bis 5 ““ stndaxssind „10,9 % Im
""d in der Skala über 5 „56 smd es 1216- d , .. .. Mn Jahre vorher warst? in der HöÖftskala UM 8,34- m der YÜYLFYÉM waren es nur 23 %“ jetzt sind es 29" %, SW sebZlnbayterlöbne jedes «Jaden, daß in bezug auf die Verbesserung ,der, x Asülxbar, Das Jahr ekwas geschieht. Aber alke Wünsch? “smd mché'xrdi ein Sie skben die Leute, wenn man mit ihnen sprtckpk, WMW?) ? eb1 nicht, hören mr: immer: wir müssen noch mehr haben:, Ab“ Ythältnissén wir könnew nichl mehr zahlen, als muß“ den orjltYen-d *? diejenigen, üblich ist. Die Arbeiter Haben immer dsp VoxtexU- Öt haben, in M W) gui: führen und die sonst ngignek sxnd- dk? ;; [[,-ck ein, was KiM Beamtenstelle zu kommen, und das schaYen sl? se rerbefferungM “diE Lenk? mir selbst zugestanden Haben. Mik den LohTorwärts das müssen wir vorwärtsgeben UNd geben "Uk auch gern “ [WE in der ganzen Ertk713'lc1“[ur1g.T (Bravo! rechts.) ! wi;- d um' Nach einer kurzen Replik -des'Abg_. B L ILT??? p ü n k t - 63/4. Uhr die Weiterberalung Mf rettag ckckck Etat des lick) vertagt. (Vorher kleine, MWM, Ua - * Reichskolomalamts Und der SMBIOS“) *
__.“-
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 42. Sißnng vom 5. März 1914, Vormittags 11 Uhr. ' Hisckyem Bureau.) (Bericht von Wolffs Tclegrap . . ULber den Beginn d'er Sißung ist m der gestrtgen Nummer“,
d. Vl. berichtet worden; Beratung des Etats der
“e weite . , " . Han Kal?- YYYGXY erdk; ev-zerwal'tu 11 g fort, ""d zwm „zunachst
ck “ kann ich unserest ?ustimmung zu dem
die allgemeine Bsspreckxung im Anschknß xm dcxz erstén AUSgabe- titel „Gehalt des Ministers“ Und dte Erorterung des Arx- trags der Abgg. Hammer (kons.) Und Genossen, 111 dem 1116 Regierung um wirksame, eventuell gesßßltche Maßnahmen er- sucht wird, um die clektrotechnische Metnmduftrze Zmd dz; Jn- stallateure sowie die Stromverbrauchcr „gegen d1e ubermachnge ,(HefchäftK-aebarung der Elcktrxzttäthescllschaften schüxzen 311 können.
Abg. Dr. Pieper (Zenir.): Die Unksrstüßung der HandWcrker durch die bürgerlichen Pärteienshat Haß Sesbstbertrauen des gesamXLn Handwerkerstandes gestärkt._ DLL MxttelstanngYssßngun'g hat slch aks [Ebensfäßig LTWikskj1, Und 1318 bijrgérltchkn Puristen smd s1ch 11-71 großxn und ganzkn darüber Linig, das; dtese Gesßßqkhung gut ngVLsLKJ' ist. _Dle Unterstüßung des Handwexkerstandes wxrd zslzt vorx aUen burgerbcben
arteién gefordert, wäßrend dicse _Fordxxumx fruher nnr yon dür kcht€n aufgestellt wurde. Durck) du- Tatrgkext der Haydwkrkxéz nrxd Gewerbskammern ist eine überaus viclpersprechcnds Tatrgkmt fyr dze Förderung des «Handwerkerstandes geleister worden. Wenn WU; dle Handwerkskammern, Gewerbekmnmern, „Jnnuxxgen Usw; gxschaffen haben, so müssen wir ihnen auch dl? _Mogltchkert _qsbsn, s1ch xm Ver- dingungswäén zu betäjigen, Das RS_ickxsaml des Jynßrn hat dankens- wMerweise bei seinen Bkratungkn, m welcher Wélse das Handerk gkfördßrt werdsn soU, Vsrtreter der «Handwerker hxnzugezogqn. Es ist der Wunstk) Mkiney Frsunde, das; solche Besprechungsn zw1schch ds_m Reichsamk des Innern und" den VL'ÜLLÉLM d&? Haydeks aUxaHrÜcL statkfinden möchten. In den'» betecklgten Krelsen rst 1916 Frage dEr Abgrsnzung Von Industrie und Oandwsrk 1aHrelang erorterk worden. Die Re iLrun ist der Lösung d'lésék Frage gaher' gekommen, Uachdem sie aner annk Lat, das; 85 auch baydweßksntaszrge Großbetrrebe geben kann. Hoffsntlick) wird sich anch Erne Losungdßr (_mdersn sÖWLbend-cn Fragen finden, durch die dem Hanerk 1v21§erb1xx gekxolfen werdén kann. Wir dürfen, wenn die “(Handwerker gute Arbe1k lexsten, bop de_n Instanzen, die die Arbeiten zthVLrgkaZxx [Füßen,l eerrHenÄ dTß ste dxe ? rkeror ani aTionen- zux 1-3 811. 18 Lg? ung [: Lr mgungs- j?easereist zuZn xsxröJten THÜ Sache YYr Handwerkkr selbst; Der Schwerpunkt dißser lngeseaenhUk [[Lgt 111 Den Kamcyxkrn, weck. dlésk den Vcrbältnissen am 11ächst€n stehen und dre beste Mblnng mit den Handwerkßrkrßisen ihrer ezirkx habxn. Jeb kann dém bétstxmmsn, was der Ab. Hammer gestern- ubcér dlz? Ernnttlung des „angkmessénen reifes“ sagke. Es muß mehr als bishex Oßrsucht werden, das Ver- Xändnis für die Bedeufung drßser Frage 111 den Hanerkerkrexsen_z1x wecken. Durch eine Zentralstkllß der Handwerkskgmmérn "m_uß LMS Liste der Organisakionen aufgestkklt wxxrden, Wclchxx [St,stungsf'ahxg gknug sind, größera Arbeitsn zu übernehmen. WLW ww d1e sckxwrsrtgs Lage des gewsrblichkn GenosssnschaffsMs-Zns bkssxttgey MUM, so kann das nicht besser gescbeben, als Yadurck), daß wrr d1€scn Gsnosssnschafwn Arbeiten und Liefkrungen- uberiragM, ka Abg. Hammcr _stxnxme ich in dcr Bekämpfung der Monopolbcstrebungem dEr Elkkkrtzxtaks- Wsellsckpaffkn bei. Es ist Aufgabk dsr Negxkxung M11) dcr beLexÜqtkn» Kreis? zu unfersuchem wik dwse ZFUW praktlsck) gelpst ngdsn kann. Die MéistkrkUrss, die vielfach an 7achschulen anaeglleßerf sme, haben sich durchaus guk bswährf. In» Hanerkexerxscn erd daruber gs- klagf, daß fick) die jungßn Leut? nur xzngern dem Hanerkerberyfe zu- Mnden, und daß es schwer fäUt, fur daß Handwerk den gkmgnetxn Nachwuchs zu findsn. ier könnte Abbckfsgéscbaffen werdenx Harck) weitere Errichtung von- Erufsberatungsftellen. Ick) brtte den YkintstYr, in Zukunft auch die Bestrebuygen der Bßrufsberatungsstellen zn wex_t- gehendftem Maße zu unterstutzen.“ WU: frxuenx uns, daß uber dux Frage des Verbots des Zuabewesens Cxwagungep schweben, dem: eine Regelung des ZugabeweJens halten wxx fur drtngend nothxndtg. Die Handwerkskammcrw FHS" „slch al_s Stußpunkie der Bestxebungkn des Handwerks exwiesen. ur den Klexnbapdel abér fehktxs blöbßr an einer geeigneten Jnteressenyertretyng. Wtr hahxn all_erdmgs bxr dcn Handelskammern .sogenannte KlexnhandngauSsckxusse emgsrtchfét, aber diese Einrichtung findxt nicht Yi? gebuhrknde Beachtung und kann keineöwsgs als ein Stußpunkt'fur HLN ch'inhand21 angeskhen WerLU. Die KleinbandelSaussÖüss? müsséq m die Lage, Versyßt kadkn, mel): als bisHLr praktische Axbelt zn lexstczn." Ich bxkts den Mmistkr, das; Er der Pflege dür KlLtnbandeSUusschusse m anunft größere Auf- merksamkeit zuwendeF. Vor allen DMMK ist 253 notwendig, das; dicse Füblnng nehmen m_lk den Vertrelßrn dEr Regierung; daßurch würds dLn Parlnmxxnikn M21 Arhett erspqrt werd€n. Em thtcrgehender SCHUB der .Hausarhsrker 1st_ rxnbequk notwendig.“ DLL Gewerbez- inspekwren haben 81119 _schxpxxrrg'erc: Aufgabe als 131€ POlizLi,' Sie soklen nicht EMFQTZFNOLJHLMUÜM dl? SchUß02seße zur Gelfung- brmqen, sie sollen in verstczndn1svoüer Wexse ;ms' dey Urxtérnßbnwr emwirksw Ick) hab? im Rexchsfag schon Derschxedentlxch exnßneustusammen- steÜuna der Arberterschußges9߀ „gewunschk. 'Wlk'Léb H(?W, ist eine solche Zusannncnsteüxzng 111 'Arbmt. Danrz Mrd dre? Regrerung sLHen können, wo nyck) Zucken 1th- Schließlrch sprcche ?ck Mine Be- frisdiaun darnhzxr aus, d(xs; m der Kommxsswn xrklaxt worden ist, daß die TOMMUHWUI dks_HQUsakb21tsgeseßes, dle Emrtcbtung dar Fachausschüss2 „Usw., 11Un_ 11lchk msbr, lange auf [ich Warten lassen werden. GEMÜ smd VlL[L Vorarb21t611_notrvend1g, aher anch dix: Regierung bat em Intexesse'daran, daß dte Sache srck) mcht zu lange hinziebk- Dann erst Mrd s1ch das Selbstbextrauen Her Hausarbeitcr heben können. Ick? [)abe_ Hen Wunsch, das; bet der Btldung der Jack)- ausscbüffe auch sozmkpoltjtsck) geschulfe Personen, _dte dgs *Verkrauxn der Heimarbmfer bestßeq, zugezogen werden.__ Dress smd dann U11- abhängiger und daher" Yexckyter m der Lage, dre Jnterßsskn dEr Heim- arbeiter mit „dem not_1gen Nachdruck 'zu v'xrtreten. Dagegen kann auch die ngrerung'mcksts hgbén. "DLL Forderung Her sogenannten gkmeinnÜL'UM ArbStkSUachwestLrhgnde Mrd WOHL HWY kamm mehr auf Bedenken stoßkn. Wir begryßew m1t_ Befrtedrqung iHre Ent- wicklung, „Vor allem der Landwrrtsckyßft. 1st zu wünschen, daß die aewkrbsmäßigé SteU9anrnntf1uyg moglzchst zurückgedrängt wird. Ueber das ganze Lan'd blu_Wrtexltx ArbéttS'na Mise sind dazu not: wendig. S01911ge_dxe Rexchsarhmtslosenversicherung für noch nicht spruchreif Crkwrf wxrd, mus; wemgftenf; alles für die Arbeitsnachweise elan werden. WW werden_dxe werschWdenen Fonds zur Unterstützung es Mittelstandesgexn bewU'tgen. .
Abg. Dr. S ro d er- Cassel (ul.): Im Namen meiner Freunde ' Antrags Hammer erklären. Wir haben sell) cho11'xvtede„rk)olt aux die schweren Mxßstände auf dem Gebiete der Elektrtztkäfsmdustrie )ingewiesen und mem Freund Dr. Wendlandt "Hat bei" der BespreckYung dcr Werratqlsperxe auch diese Dinge erwahnt. Wßnn aber ie „Vosfis 8 Zeitung. heute schreibt, daß der Minister „em. Staatsmonopol xm dem 'Gebteke der (Elektrizitätsindustrre angekundlgt babe, so_tst s1e wyhl im Irrtum, wia mir an das Kopfschütkeln des mesters Yestatrgk. Au nnr haben dM inister nicht so verstanden. Ich be ruße dxn neuen" r[aß des Ministers ganz besonders, in dem er. den D erverftcherun Samtern von Amts wegen die Forderung der BllduW vpn Landkran enkglßspen für die Dienstboten na egelegx [)at. Es waxe ja durchaus unbt 1g, wenn die Dienstboten das_ Rzstko der aÜgememxn Kranksnkaffen mit- tragen müßten. _Die _Emfubxung der Verbaltmswahl bat gewiß einige Vorzüge; die Mrnderbßtter) kommen mebc zu cker Rechts; aber es [affen sick) auch, gLW1chtrge Bedenksp dagegen nicbk untßr- drücken. DW, Durchfusckrung des ProporUonalwahMrfabrcns ist üeraUs sÖWWUJ- Alzs VLM HüUdRVers- und.stverbkkammcrtag 'm „LUÜL im JAhre 1913 Hat der .Rercbstagsabgeordnsfß Jr! Vom »» _ntrum erklart, dslß M1 [813th Wmter dW cms [inksstchenden M99-
1
ordnexén bestebsnde MÉHTHLZÜ der Petiüonskommission über eine Pétttron rysgen Schußes dsr «Handwerker vor Terrorismus zur „Tages- ordnung ubérgßgangsn sei. Wer ,s-Zi daran schuld? Daran seu'n [Listen (»ZUdes _dißjeni en Handwerker schuld, die Lian linksstebenden Al) eordnéten 1hre 111111118 gsgeben hätten. Ich bin djésék Sachs na ,gégangxn und habe fLftgEstEUt, daß der Sachvérhalt VoUständig uxmchttg ist. Im 18151911 WMW ils! eine derartige Petition gar mch„t'bek)andclt worden. Im Jan? 1009 lag allerdings eine Petttton ym „Verschäxfung dsr géseßlichkn Mittél zum Schuß? der Arbertswülxgen Vor, die vom Reichstag einstimmig, alo vo'n,allen Partersn, Us Material Überwissen wurde; in der “Kom- m1ss1on Hnbén Hamals meine Freunde genau so gestimmt wa der Abg. er, dsr d1e UsbßrMisung als Material beantragte. Uebmgens 1st es hochst unerfreultxh', WLW] in die Handwerk&- und GEMÜ)?- kamnwrtage so[che pol1t1schen Sachen insingétragen werden,_zu= mql wenn es auf Grund emes so anfechtbarkn Materials“ geschieht. Yxe Paxsteklung des Herrn Jrk war also ganz unrichtig. Wenn (Me ubr1g911s„das_Handwerk gégen den Txrroriömys schüßsn wollen, so Können SKL, 111chÉs Besseres tgn, als das preußische Wahlrechr zu andern. Dxe Handelskammer in Cassel klagt darüber, daß auf Grund der Gewerbeordnun dM Konfektionsbetrieben Verboten ist, an Sonnabendén Und M11 * agkn vor Festtagen nach 5 Uhr nach- mit'tag Arbeiterinnen zu beschäftigexn. 'Das ist gerqde fiir die Kon- fektwsbranckye an dißsen Tagexn NonendUz. Jm Vortgsn Jahre hatte der (Héwerbkin-s ektor in Casskl diese Beschäftigung dEr _Arbeile- rinnen filr zulc'upfi erklärt, aber am 16. Januar 1914 yeerZJte der: neu eingetrékeUe ewerbeinspektvr untßr Bsrufung auf den _inifter das Verbot_der BYckyästigung. Wir sind dqrchaus der Memung, daß dte„R€1chsversi erungsordnung in allen [HTM- Materlen [oyax d11rchge§1bxfperd2n muß, aber es wird doch dczrüber geksagk, paß durch olxzßrVonrdnungex) fortgeseßt Unruhe bmeixrgebracht xmrd. Von d_er géséßlrchen EmsÜHrung der ArbEitslosenVLrstchérun 'wzlyden er'drmgend abraten. Jm vorlgen Jahre habe ich mrck) PLZsUUlftlsk-h dqhm aYsgesprOÖLn, daß wir im Handel und GEWLLÖL nicht O_or- xvarts kanzsn. ?euje kann ich mich anders aussprechen; wrr smd ]Lßt Vorwarts gevmmen, namentlich durch di? Vorschläge der Han; d21s- und Géwerbskammerkagé. Die Kommission des Haussßfür «Kandkl „und (Gewae hat ?[Ufan dieses Jahrss Lin Jubtläum 91er WWW. Ste wurde Vor 38 n Wahren auf einen freikonssr- vanen A11xrag_emg€seßt, das einzige itglied, das ihr Eik ihrem BLstLhLN bis 12131 emgehört Hax, ist ihr VorsißLnder rimborn. Der Abg. RosLnow Hat m dEr Kommission des JubUäums und [ckL- sanerH Her Vkrdrenfts'des Herrn Trimborn gsdackyt, Wir in der Komjmrsswn smd (1118 Emig, daß die Gegensähe manchmal sehr stark aufemandkr gepraük sind, daß aber doch immer eine gemeinsamc Arbsxk stattgefu'rzdén bay und wenn auch Hier und da die Wogcn Hochg111gan, so Ut dyck) [mmer die Glättung erfolgk d1trch die aus- gezetchneks und ge,sch1chtc Lertung des HOUR Trimborn, der uns 11a- myntlxch_ 7)an senzes bébagkichen rheinisch8n Humors so oft übczr Schwtcrtgkett6n bmweggsbolfcn bat. Auch der Vorsteher des ?,)Mtwnsbureaus bot das „ZubUäum JLfL'Wrt, indxm er uns eine Zu- mnmcnstcUnng dcr GLsÖQftE dk! Kommission [WWW. Auf Antrag dxr Hanchs- nnd Gewcrbckoxmniffion [)af das HMH im vorigen Iglse eme PZthwn gegen 018 Bktakigung Von Beamten m KonsUmeremen dEr Rßgterung zur _BéruckfichÜgung überwiessn und dabei aus Vor- schlag dcs Abg.Tr1mborn den Wunsch ausßesprocben, daß die Er- lasse der'Mlmstsr in d€r_Prax_is auch durchgeführt werden mö en. Dre Regtexung haf uns mrtgetetlt, daß die beteiligten Ressorts n- orßnungen rm Sinne'dle Petition gctroffen hätten. In der Kom- mxsstdn waren alle etmg, dalß, die Regierung formeU schon frühes: sZlche Entgegenkommendß Erk c'trungen abgegßbkn habe, daß abér die: Yagcn doch 111_cht aufhorky ontén. Deshalb wü11schte die Kom- mtsston, daß Hie Erlasse yrcht nur auf ÖLM Papier stLhen bleiben, spndcrn gu_ch m der anxrs durchgeführk werden mögen. Auch auf mne Pßtrtton Vom Vomgch Jahre WLJM Erkeilung eines dauern- dext DLSPLUsLs von der BaFereWewrdnung hat der Minister seinen fruhercn Standpunxt wsssntlrÜgemkildert, und das begrüßén wir mit Freuds“; Auf d1k_7rage der (»meühxung des zWLiLM Terls des Ge- Eßßs uber dw Sl Lrang dk): Barfovoertm LU gehe ich nicht ein, aber ekz“- bxstßhxn auch Kkagén uber die Ans üHrUUg des ersten Tkils, namltck) 1115le ungknugßndx KonxroUe dsr Führng der Baubücher. DL]: Mmtstxr bak nä) mchf “Tn dcr Lage gcsehén, auf
Polize'imaßnqhmen [)imzuwirkeU, darm muß genereU eventuels gcsLiZ11ch_ LMS Aknderung VVTJNWMMLU WLXÖLU. , In dsr U11t€rsch21dun zw1jch9n Zandwexrks- und Fabrikbetrieb ÖL feht
Hine Banks Lckigksxt d(xr Sri tséntsckxsidun en, die Re & re un rst augenblxcklrF rexhk unglückliZ für das HYndwerk. LkélespeimgsrLZ "LW?“ große * LTrbee xvexden smfcxck) für Fabrikbetriebe erklärt. Os ist UllßLWdeUle) w1cht;g, daf; Öse Regiérung jkßf ansrkmmt bat, dgß auck) dLr Großbexrreb M1 ©9111vaer möglich ist. Das bed€utef K!,UM szOßUUFVrYchrl'kk- Es xst jeßxt zu Hoffen, daß die [Listm1gs- fablgen Bétxtebe 1n _V1el großersm Yiaße als bisHLr den Handw€rk erhalten blelben. DWZ er-d sébr zur Skärkung des Ha werks bei- UIJM. Ick bossk, das; d1€ Regierung bei ÖiLsLr AUsfassUUg bleiht. EMM. ILsLÉZ-[Lckxn Schuß des Gesßllenwms eraebjen wir für notrvendrg. DW? ist „bLs-Mhéré Lm Wynsck) 111Li11er heümatlichen Handwerkskammer. Es xst m? richtig, _daß m Handwerkcxrkußiskn die Lerzeugung Plak gegrxffen' at, daß_d18 Aufhebung des § 100q der Gewerbeordnung unnottg xst, Cs 1st ja zuzugebsn, daß die Ansckyaulxngen in HML" werkerkrexsen uer die Bedsutung des § 1000 gefellt slkid- Ems Etebt aber fkk, daß BLT überwisgende“Teil Des HandwsrkS, sl) be- onders dex und der Handwerker, die Aufhebung d1€s€s PUMP k)?" dxrlangf, weil Lr eine Bevormundung des «' andwerks bedxutet, [ler- dzngs wird die Bedeutung des § 100q owth vox; WIEN])“ R?“ lex_ung wie auch von seiten der HayTxverker UbéksYaßk DW MW- Fterxalcrlasse in bezug auf das Submtß'nonH'wesen [)a M ZWLlfLÜVs LME ganze Reihe von ausgezeichneten Raxjschlagen und Bemxrkungen ?- bracht. Aber es kommt dem Handwerk darauf xm, wxe dlLsS ;,r- [asse gehandhabt werden," und dx; Handbabgng ;dxeskr («[asse läßk aUerdings noch pie] zu wunschex1 ubrng- Es tft eme Häupfsache, W; die: neue Submxsswnsordnunggm S-mne des Hanerks in Anwyxj- dung kommt. Em großer TSLl d€s_Handwerks [)älk Ls Uvck) imme» ür wxjns enswerk, daß das SxxbnnsswnsMs-Zn geskßlic!) MWM wird, uch lm erchstage schweben 1a V&rHandlungen Übkr Line ÜN" k“ ReTLlung Des Sub_nnssxonswes€nH. Ick) glaube abßr Ws; Z. LLKW han lungen xm RerchsEage „zu kLMLTM Crgkbnis fübrßn “(ck Ö? (P- merungxrksqrt bat, Faß ße fick) Mf Line MM 1"! - ,I" a [L ;)W: Frage mcht einlassén konnte. DLM “Sfcmkpunkk € DE "PWM! BWW [?ck der Subnüssionsämker könnxxn wir ?ck ck W MUMM?) [MU ? koxmen alle diese BLstWbungLn DLS M' „_le ,aUs [MUMM], WM Die Frage Nr Vkrgebung an HanZwMY LTZ Ö]!!ch01l§__11111€kstüßkl1. lost Werdkn. JN meinßr Heimak kal) Wr" EMWUMTMUM MUT“; IL- solcben GMOssMsÖafk VLrLin'qu » [LY "(!)-W WWW zu Liner QSILÖM (1er nock) keine einz'ig'e KMW M LM MMW, OWM (ck- kßmßrlél JUstrukÜon Erbalwn 721 ZIL [VkOMMKJU (3.319 HQZM aucb UHÜbYesdLs Handme'rks an der SUZZZÄÜTZLÖKÄÉYUM "wll'rckdk M52? deeU- arms: und « - . * „SUMO )* 11 em GMSLÖÜMMMML ZU Halle 111 LM Vorgung zUr
S * * " "((BMW/1?“MLRTKUÖ'YM deff-Fm Jcackypxusung Und w:":kere Vsrfolgung L'm Monk? [ks xien MO'ÖÜL. (&me militärisckxk kangUng bak 1130700001.r FZÜHFFZE ?JckéKLJiÖZ'TMer “ZW ZFUMHWZ, VOkbLstWst nennen und Lélxrlings anzumébmen MMF (['I ' LW, fick) MMM JU . , ,_ . & „on 1) * ' m «l) dafur eMngrLten, daß dic HändWLrUklskaenrxtYÉlndgFiNxerFx