BMM; Ja, mcinc HMM, das ist ja 11111“ in erWEinscbränkung möx]- lick), ww ich Es oben gesagt babs. Weiksr (1er ist ja Rock) gar nicbt nachgew'rssen, dus; wir ei:t_en Ukbcrscbuß von Bevölkerung Haben, daß Line (1er 1169658th5 boxlisgt, D*SUÉsthS in die Kolonien als S'Wdler serkben zn miisscn. Lebhafte Zustimtmmg im Zenkrmn und links.)
Der Herr Abgeordnetc KLinaTb _ und ich gkaabk, auch dsr HM:
Abgeordnete Dr. Oertkl _ sind mit_ mcinkn Ausfübmmgén 11er die Besiedelung Astikas cinNrst'awdén. Bérde HMM haben absr noch *den Linen W1l11sch, daß die Régi-srnng auch dsnjknigen Pioxéversn, diE sich über bis bon mdr (;ckthan Bed'mgUn-gkn odsr Erwägungsn binwsg- scßsn Und auf eigsne Fanst dic Cbamcn auf sich nehmen, draußen in Afrika Ansic'dlsr zu skin, erUnOÜÖ und t1ichk bindérnd Entgßgenkommcn sollc, Jeb kann ancn *diß Erklärung gchn, daß “diesen HMM, *die ich zwar nichl erukikgeé, keinerlei Schwier'xgkeifen b-Ereiket wkrden ollen. s Damit VLrlasse ich das wesknklicbß Gebiek der Siedlungen, und möchte Sie nUr biftM, meine HMM, in dikser außerordßntlich wich- tigen Frage mit der Vkrwaltung konform zu gebsn. Es ist eins der wichfigstkn Koloniakprobléme, das wir zu lösen Haben, und ich gkaube, es ist im JUkEkEssé des dsutschén Vokkes nöjig, daß wir darin einig sind, einmal damit nicht falsche Hoffnungsn im deutschen Volke iiber die Nanr Unssrsr Scbußgßbiete erWeckk werden, und zweitens, damit sie durch Pessimismus nicht diskreditierk werben. (Zustimmung,)
Ick) kommt? nun zum Scbußgebiet bon Deuksck) Südwestafrika. Diese unssre Siedlungskokonie bak sich auf der Bass der Farmwirt- schaft allmäbücb günstig weiter enkwickelt. Aber, mein?: HLLTM, die wicbkigste Attfgabé in Deutsch Südwestafrika ist die Wassererscbließung. Von dsm Maße der Wassererscbließung dürfte es abhängig sein, in welchem Umfange diese Kolonie wirklich eine Lebte Siedkungskolonie für uns wird. Ich habe schon eingangs bemerkt, daß die Ausgaben für die Wassererscbließung unmöglich von den einzelnen Farmern und Pfkanzern gßleistet werden können; dazu muß in systematisch Weise von der Regierung mit dM ihr zur Verfügung stebsndsn Fonds ge- arbeitst werden. Die Landwirtschaftsbank in Südwestafrika, die im 1813an Jahre ihr? Täkigkeit angéfangen bak, wird darin Gukes leisten können, und sie bat bereifs den Anfang gemacht, diE Ansiedler mit den ihr Von dsm boben Hause zur Verfügung gesteUtsn Mitteln zu unksrstüßsn. Wie wir uns diese Unferstüßung denksn, das sehen Sie aus dem ancn Vorgelegten Ergänzungsekat, der gegenwärtig das Sdeium der Badgßfkommission noch nicht passiert hat, den ich aber auch von dieser Stelle aus den Mitgliedern der hohen Kommission' warm ans Herz legen möchte.
In dem Ausbau der Selbstverwaltung, die soeben auch Herr Abg. von Böb1enborff berübrk hat, ist bereiks weiter' fortgeschritten wordsn, indsm wir dem Landesrat diE B€schlußfassung über wichtige Makerien der Geseßgebung dLs Scbußgebietes überwiesen baden, Ich gkaubL, daß das nicbk nur in' der Kolonie, sondem aucb in diesem hoben Hause BLifall finden wird. „
Mit erhöhter Aufmerksamkeik bat fich aucb die Regierung deü Aufgaben des SanitäfSwesens nicébf nur der Weißen, sondern auch- der Eingeborenen hingegeben. (Zuruf von den Sozialdemokraten: Geradeaus!) Jeb gebe Ihnen gern zu, daß für das SanitätSwesen in unseren Kolonien bei WL'kam nich so viel gescbeben ist, wie“ ich wünsche, und wie Es aucb der Wunsch dss «Hauses ist. Immerhin möchte ich, an dicssr SWM vorausgreifend, Ihnen eine kurze Statistik vorlesen übsr diejenigen Summsn, bis die Regierung allein in den [elsken sechs Jahren für das Sanitätswesen in den gesamten Kokonien aus;;egebsn bak. Die Statistik, die mir vorgelegk ist, fängt mit dem Jahr 1909 cm und endigt mik dem laufenden Jahre. Es haben sich die Summen gehoben bon 2 Milkionen im Jahre 1909 bis auf 6 Millionen _ pauschaliter _ im Jahre 1914. Das ist eine Ge- samtausgabe nur vom Jahre 1909 ab von 26 187 961 «js, immerhin etwas Bettäcbtlicbes, wenn man bedenkt, daß die afrikanischen Kolonien' vor der Besißergreifyng dieser Hüft: überbaupk völlig entbehren mußtkn. '
Ick) komme zu Deufscb Ostafrika. Deutsck) Ostafrika ist mir aus* eigener Anschauung bekannt; ich war Soc 15 Jahren Bezirksricbter da und habe es jeht nach 15 Jahren wiedergeseben, "und kann sagen, ich war selten in meinem Leben so freudig überrascbk, als die blühende“ Entwicklung und den Unterschied zu sehen von dem Daressalam und dem Deukscb Ostafrika, wie ich es damals kennen gelernt hakte, und dem, was ich jeßt gesehen habe. (Hörk, Hört! Lecbts.) Es befindel sich in einsm erfreulicbsn Aufschwung, auch in bezug auf den Handel bebt Ls sicb, froh der augenblicklich Vorhandenen bedauernswerten Kautscbukkrisis. Die Hauptaufgabe bildet die Ausbreitung des Balm- neßes. Jcb spréche über die Babnpolitik *nacbbcr noch ausführlicbßr. Das Babnmeß soll spezielk in Ostafrika den Zweck haben, die ent- ferntßrsn Landschaftcn dem Haushalt des Scbußgebieks finanzieü an- zugkißdßrn, Zu erwarten steht auch eine Erhöhung der Entwicklung dsr Eingeborenenkulfuren, Von dem europäifckyen Plantagenbau in Ostafrika babe ich den erfrczulichn Eindruck gswonnen, daß Zr durcb-T schnitklich mik Ausnahme der Kautschukplankagen guk steht, nxstxnder- bcit bkühen die Sisalpflanzungen und Kaffeepflanzungen am lerman- d ro und am Meruberg. .
s«Run kommß icb zu Kamerun, das 'ich 191375 zum Ust?" MÜ? L_?“ sehen babes. -Man solT nicbt prophezeien, denn ,es ist verlassen, dre Zukunst vorauszusagen. Aber, meine Herren, 1ch_ Ilane- [ck kann Mit erm Gewissen aussprechen, daß Kamerun eme xmfere; besxen -'*Un'ö_Uns am besten zahlenden Kolonien werden wird. Das [st keme M*,bepbezeibung; dennick) bin in der g(ücklicben Lage gewesen, ». KMW Kameruns schon zu sehen, Die Zukunft Kamexuns babe WW- “"i“ demsenaxhbarjen Nigeria, Die Verbäktmsse breser ' .MÉU. ' M WÜ-Sinander 'zu vergleichen, ist außerordentlich mkkr-
?berixz'xeé“ * *WDrößer, es “hat erheblich msbr Einwohner;
*st'äbülichéwje MYWWK “und die Verteilung der Stämme
Koxonisn MKW YYY ist*„die Fruchtbarkeit in beiden NLlsender willxicsxixx "mk; W Wckmekx “_ aber als vorstcbtiger Kgltur' der Dewakme-KWWP ';«Mxstéuen. », daß für die Md [emen größeren UrwakaWFÜS-n 9:9?!)an Njedqrscblägeü thena hat in den [eßkenkIahréxÖ-ÜUZY KNAUS Nigeria; und
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Oekpalms Von _ jch"glaube,«.xs.„ßxch,zz l97353779cktxPrn'dnktxm Hep
Wenn ich also für Kamerun pxophez-eje kkine Vekmessenbeit, sondern es ist ein . ,
we'rdsn Kamerun mit“ einem Male von der *[ÜWUMKMM-"Wi? » dEr cs sicb jeßf befindet," zu einem“ schneuch1c§z§5§bWMKW wxzm wir uns dazu entschließen könnew, 'die Bahn vo» :dem YK? WI. xx:xx Nordcn zu .bauxnx Ick 11.12in .bixx gixkzt. Zhnx xxxtereZ
höMark, gehabt“: , W112 Herve -“ ,- " beréchligter !!,-„Fo “est. das
den Ausbaa dEr schon jeßk Nordbahn genannten Babn, ich meine iiberhaupf einen Anschluß dss Nordens, meinethgen an die Nord- bahn oder an das VorbandLnL System der Mikkelwndbahn. Oben am Tschad-See babe ich [Lidcr die Völker nicht besuchen können, die ich gern geschn Hätte, dsnn die Reise dahin dauezrt wocb-anang. Ich habe aber diesslben Völker, die da oben alte Kulturen Hervor- gebracht haben, in der benachbarten Kolonik Nigsria gesehen, und das hat mir den MUL ngLÖM, ohne die Rentabilität einer solch€n Babw ängstKch zn kakkxlkieren, Ihnen den Vorschkag zu machk11x bauen Sie die Bahn oben nach dLm Norden (Brabo! Wahls), und wir wsrdsn in Kamerun das erziélczn, was NigéÜa Dank der kkugsn Vor- aussichj: und dem Instinkt der Engländer für koloniale Bahnen bereits genießt.
Das Hauptprodukt bon Kamerun ist die Oélpakme. Ick) möcbtc da das Wort wiederholen, das die Kameruner Ansiedler dem be- suchenden Fremdén gern Entgkgenbalten: „Unser Land ist so frucht- bar, daß, WENN wir einen Spazierstock in die Erde stecksn, daraus eine Palms wächst.“ (Große Heiterkeit.) Meine Heren, das ist symbolisch für die Fruchtbarksit des Landes, und es ist symbolisch für die Hoffnungsfrsudigksif und Zuversicht der Ansisdler, und das ist gut. Ein Psssimist soll nich in die Kolonien geben; denn zum Ver- kaufen sind die Kolonien nicht, sie sind Von mir jedenfalls nichk zu haben. (Große HLikereit.)
NUN, ich will nicht zuviel von dcn einzklmen Kolonien sagen, sondern eben nur kurze Eindrücke und Stichprobsn geben. Ich komme jkßf zu dem Musterländle Togo. (Große Heiterkeit.) _ Es ist wirklich ein Musterkändle, und ich möchte die Sympathien nichl allL'm dsr Württembkrger dafiir Haben (Lebhafte Rufe: _ der Ba- dener!) _ odLr der Badener; das Land wird im allgemßinen draUßen so genannt. Aber, msine Herxen, ich möchte gem, daß dieses De- minutibum, aufhört; »ick) möchte gern ein Musterland haben. Und ich glaube, meine Herren, wir können Togo schnell zu einem Muster- [and machen, wenn wir in Togo dasselbe kun, was ich für Kamerun vorgeschlagen babe, d. 1). wenn wir möglichst schnelk die Bahn yon Süd nach Nord bauen. (Zurufe von den Sozialdemokraten.) _ Sie werden den Bahnbau aucb Nock) einmal mikmachkn, meine Herren; ich glaube, es d'auert gar nicht mehr so sebr lange! _ Akso ich habe mich fest überzeugt, daß auch für Togo diese Bahn die aUerdringendste, Notwendigkeit ist. Unten, das Drittel im Süden, ist schon reich enf-I faltek; wir haben da in der Mitte und im Osten die Oespalme,
* im Osten, im Bezirk Anecho, der von sebr guten Wegen durchzogen“
ist, haben wir außerdem einen sehr fleißigen Maisanbau der Ein- geborenen; und dann, meine Herren, Haben wir in dem Distrikf Mifaböbe im Westen, nach der Grenze der Goldküste zu, die an- fangenden Kakaokulfuren der Cingeborencn. Ick babe die Idee des“ Gouverneurs Von Togo mik Freuden begrüßt, einen unserer land- wirtschaftlichen Sachverständigen zugleicb mit einigen etwas weiter vorgeschrittenen Eingeborenen nacb dex Goldküste 'zu schicken, um dort die Eingeboreüenkulfnren, die unser der belfénden Aufsicht der Re- gierung von den (Eingeborenen gepflegtWérden, zu untersuchen", und“ ich bin fest überzeugf, daß das _er'UUdnaxbbarliM Verhältnis der bei:" den Gouverneure zueinander dem Gouverneur von Togo diesen Schritt erleichtern wird.
Die Babu, die augenb[ick[ich in Togo von den Anfikdlerw am meisten gewünscbf wird, ist die Anechobabn. Diese Bahn ist fisher auch gut, sie bak aber [awge nich1: die po[ifische und wirkscbaftlicbe Bédeutung wie die große Verkshrsader nach dem Norden. Die AWchobabn ist und bleibk _ “rentieren würde sie sicb ganz sicbar _ eine Bezirksbabn. Ebenso wird die Bahn, dix: der Bezirksamtmann von "Misaböbe gern haben möchte, von Palime nacb Kpandu mehr oder weniger "eine Bézirksbabn bléiben; auch diese Bahn wird Einmal-
* Notwendig werden. Ich glaube, än U-icbj: langer Zeit werden wir in'
der Lage sein, Ihnen" die Vorentwüvfe „für die 'nen-sn Bahnen ln Togo vorzulegen.
Was mm 'die Eisenbabnpolitxk in unseren Kolo11ien im allge- meinen anbekrifft, so habe ich mich bereits im vorigen Jabre cms- gesprockyen, daß wir das bsstebende Verkehrsneß bei weißem nicht für abg€schlossew und ausreich8nd ballen. Wir werden- die SÖUY- gebiebe weiker mik BaHNen etschließen, aber vorficbüg, innerbasb des Rabméns der Fincmzkraft der Schuhgebiebe. (Sekw ricbki-g-x im Zenkrumx) Danach müssen nakürlicb gelegentl'mb Pausen eintrsten», wie voraussicbtücb aukb eine Pause einkreten wird, Wynn das hohe Haus
* die Ruandababw für Ostafrika, was ich“ sehr hoffe, bewilligt haben
wiwd. Diese Pausew soÜew abev Nun und n-immermebr eincn Stil!- stand bedeutew, sie sollen Um: der Finanzkraft Erholung gönnen, da- mit wir weifer bauen können, ste soklen nicbk in eine dauernde Un-
' tätigkeik im Bahnbau ausaftew.
Nun ch: Der HM" Abgeordnete Keinakb' vorgestern bek der Be- sprechung ,der ostafrikawiscben Bahnen vorgeschlagen, die Regierung möchte ein einbsibliches Babnsystem in“ Ostafr'vka _ vielleich bak er (mä) aw dit": anderen KoTonien gedacht _ dadurch schaffen, daß „alle künftigen- Bahnen an xine Hauptbahn _ also in Ostafrika an die Tanganjikababn _ angegliedert werden*. Ueber diese Frage habe ich mich auf Weinen Reisen in den erdgliscben SÖUßgebieten mij: den Mgliscben *Bäbnbautecbnikem unterhalten, und si? find aUe der Meinung, daß füv junge Kokonien, die noch' n-icbk erschlossen sind, die beste Bahnbaupoütik .ist, daß mars die weiferen Verkehrszweige an "eine große Verkehrsadev angliederk. Die Verwaltung ftebk dieser Anregung dW Herrw Abgeordnetm Keinatk) Durchaus sympathisch gegenüber. Ick) „möchte aber doch Vorficbi: walten [assm Und mich nich auf Linz System festlekxen. (Sebv richfig! bei der fortschritt- Üchen Vobkspartei.) Wir können gerade in Ostafrika in die Lage kommen, die Nordbahn, die wir jetzt zurückgestellf haben, weiter aus- zubauen. ,Wir köxmen fernevän die Lage kommen, im Süden eine Bahn zu bauen, überbaupk bann- Ss vorkommen, daß in- diesem großen Schußgebiet irgendwo eine Babw gebauk werdew muß, die nicht ge, rad? ck das System der Tangcmjikababw bineinzufügen Est. W'w wolle» deswegen bei'jéder Bähr! von Fakl“ zu FalT ihre RMbabilität und ihre “ Trassenführung gesondert“ berechnen.
Meine Herren, denjenkgen Rednem am Sonnabend, die die Fextigsteüung deyTgngcmjikababw als ein DMkmcrl dßr deutschen TÖMk bégxüßk haben, möchte ich“ den Dank der Kölonialveraltnng AUSTRO. Ich "habe Ibnen beteits bor zwexi Jahren», als ich den Wurf dev TMgaujikaba'hn bor-légte, gesagt, daß ill] den Entwurf YM “Hdbxwaausq lediglich vorgelegt habe, _daß der Verfasser dieses Entkourfs UWWBLWndek Nß“5Babn .abev meiw Amfsvorgänger “Hex":ymx YWM'TZQ Ick; »mö'cbixe nichx dm „Ruhm für mich in An- [KM 1127211an «Z; myéete. vafxxrgxeßsguj YZ SWW" des QM
.... _- ._...-
., sind viele Beispiele, Libßria z. B, und
von'Lindequist und auch des Herrn GouberUeurs bon R€chcnberg waälzen. Disse bL'LdLn sind die wirklichen» B*LJLÜUÖ'LU dsr Tangan- jrkababn und nicht ich. Mein- Antexil ist [Zdiglich dEr, “daß ich 111chks unbersucbk gelasssn- babe, damit dieses Hoffnungsxeicbe Kulkurwe-xk." möglichst schnéll zuv Vollendung komme. (Brabo!) Es ist so schnelT zur Voledung gekommeU, wie Vorher noch niemals eine KoloniaC- bahn. (SEH? BWW!) Nach dem GesLßMtwurf, den ich Ihnen bor zkvei Jabrén vorgslegt babe, solkte die TaborabahN bis zum 1. I U [! 1914 f&fig sein, und jeßt ist noch Uichk der 1. Juli, und nicht nur dis Bahn bis Tabora, sondem die ganze Bahn bis zum See ist fe-„rkig! (Lebhafter Bßifall!) Das ist ém erbebbicbxr Vorsprung, und das ist dEr kleine Tkil dLs Verdiénstes, dW ich für mich in Anspruch MHM?-
Der Herr AbgLordUete von Böandorff bak bedwuerk, daß zwar in Dwala Hafenanlagen gebaut worden sind, daß aber in DarkssUÜW die Regierung zu langsam vorgeht, Ich habe bersits 'm der Budgsk- kommission gesagf, daß wir durchaus den Ausbau des Hafens von Daressalam wüUsché-n und geradezu für nokwen-dig Haften; dL'nn wi]: MMM ÖM Hoffnungsreichen Bau der Tan-ganjikababn nich; in einem unzureichsnden Hafen enden lassen, wie es Darsssakam bSUÉS UVÖ ist- Der Gouverneur [M ein Projekk vorgelegk, wir HÜÖM es geprüst, finden es aber noch nich sprachreif und wsrden das bobs Haus später noch mit dem Projekt 'm einer etwas vollendejeren Form beschäfÜJLU'
Der Herr Abg. von Böhlendorff hat férner über die Forst“ VLYMÜÜUUJ gesprochen und insonderheit auf Kamerun bingéwieskn “xs das Jdéalkcmd für Forsten und Forstverwaltung. Ich stimme "Uk dem HELM Abgeordneten darin durchaus übersin; abcr die Forst- verwaltung in KÜMLUM muß sich darauf beschränken, die Forsten YU erhalten; sie auszubeufen, ist Nock) nicht ihre Aufgabe. Es wird fur EUropa eine Zeit kommen, wo der Holzborrat knapp wird. (SEHR richtig! r€chts.) Die Preise steigsn schon Lrschreckend an, WANN? eine Höhe erreicht haben werden, daß 'das Kolonialbokz konkurrisrc'n kann, dann ist es Zeit, an die AUsbeutung unserer reichen BeständU an Forsten in den Kolonien zu geben; dann werden wir in OLT glücklichen Lage sein, unseren bßimischen Haushalt mit Holz zu ver- sorgen, Die anderen Kolonialnationen find vielleicht darin nichl s!) Vorsichkig; aber der Deutsche steht ja in der Forstberwaltung allsn anderen Nationen Voran. (Sehr richtig! und BMW!)
Was die Enfwicklung des Handels in unsern Kolonien bekrisfk, so möchte ick; auf die sehr interesfanten Ausführungen des Herrn Abg. Gotbein zurückkommen und einiges) hinzufügen. Vérschiedßne- Vorredner Haben gegenüber den Ausführungen dss Herrn Abg. Dikt- mann* darauf aufmerksam gemacht, daß wir unmöglich bei einsr Ver- gleichung desjenigen, Was unsere Kokonien bisher leisten, auf die absoluten Ziffern zurückgehen dürfen; wir müssen vielmehr die rela- tiven Ziffern zugrunde legen. Tun Wir dieS, so gibf es kEin Land inxder ganzen Welt, dessen „Handelsbeziebungen zu Deutscbkand sich in den leßfen Jabren derartig gesteigert Haben wie die Schuß- gebjete in ihrer Gesamtheit. Ich will dafür einige Ziffern gebün, Vorher möchte ich nsch dem Herrn Abg. Gotbein gegenüber betonen, daß diese Steigerung-Énöglich gewesen ist, troßdem Wir binficbtlicb unserer Kolonien keine Differenzierung im beimischen ZOU gemacht haben. Eine solche Differenzierung ist wirtschaftlich und inter- nakionalpolitiscb unmögkicb, weik sie ums in Simm Konflikt mik cmdsren Nationen bringsn würds, mit dßnen wir frisblicb-scbicdlicb Handel treiben onLn. (Sébr rich1ig! links.) Es band€[t sick) mn Line Stakistik, dic? einerseits die jährliche Steig€rung dcs (Hssamk- Handels der afrikanischn Kolonien, anderssits den Antéil dLs Muttcr- [andes an diesem Handel befriffk und nur die Zeit Vom Beginn dLs Jahrhunderts bis 1910/11 berücksichtigt; Hätten wir die Skatistik Weiter fortgeführt bis 1914, so würdßn die Ziffern noch günstiger für uns'sein. Bei den englischen Kolonien bat die Steigerung jährlich 1,13 %, bei den französischen 5,25 % und bei den deutschen 19,7 % betragen., (Hört, hört!) Dabei ist das Mutterland an diesem Hande! beteiligt gewesen in folgenden Prozentsäßen: bei dem englischen Kolonien 41 %, bei den französischen 48 % und 5.3", d(xn deutschen 87 %. (Hört, hört!) Wenn ich in der Lage wär? _ Was ich leider" ni'cbk bin _, eine spätere Statistik zu geben, so würde dsr Prozentsaß staff 67 ein wesentlich höherer sein, (Erncuts Rufe: Hört, bört!) Auch diese FeststeÜung „spricht dafür, daß Wir uns mit dem Gedanken, unsere Kolonien zu verkaufen, nicht LTUstÜÖ JU bescbäftigen braucben. (Heiterkeik)
Meine Herren, die Frage der Eingeborenen saß zu der europäiscth Plantagenwirtschaft rednkrn behandelt worden. Ich Habe bsrsits TRIZ) abgegeben, daß ich den Eingeborenenk
"[ g'egenübe'rstebe; ich Habe Ma na weitere folgen lassen, um die EnkwinuYFY, g(LZt-Wfflm“ MH werde
„. . _ " & UngeborenenkUÜUkLn zu fordern. Aber gerade tm bumamtaren Und - ckckck J", teressex'der Eingeborenen muß ich auch für denwxxrzTsZFgenbaU der Europaer sem (Sehr r1chttg!); denn die Eingeborenen würdeZl - es “"dérk Gegenden dafur “WL- berlassen wären, "Wk 3" der Meister sind. DSU dLUÜsÖL die Methoden ZÜJM- Ick) , Abl, im Deutseben Lande- TJFlfJusJeführt, daß die deufschk ch??- „ -- - Ur die tropische Landwirkschak U" .nu e. uttmm pfchqzt, Y isst gleFZJJÄthiDLTn Ls komnék "Wk darauf an- was W“ Kakao oder eine andere IFO man Welz?" Oder Mais, Ob BMMW“ man Pflanzt, und für dies HUCHf NNW- es kVMMt darauf an, WTS fahrungen der déutscbsn LL "WTS „geben die jabrhundertebangen Er- hafte ZUstimmung) D' Mdrmrkschaft wertvolle Fingerzerge._ (LEH- können aber dM E' W Erfabrljmgen der deutächex1 LandwxrfsÖaff kann nur geschcz! MJeborenen mcbt direkk mitgetexlf warbeU; dns (Seb „ „ )en durch das Médium der Plantageanscbafk.
k NÖM!) Deswee k ' ' R lt“ d S' demokraten für di 9 n ann [ck dre eso"uwn er ozml- sagen nicbt 9 ZUkunft den Pkantagenbcx'u uberbaupf zu unter, B' - annßbmen. Eber „kann ich 1mch abfmdßn mit dem
Nschkage der burgerlicbe P t" M nta en nu f “x lassen, als die Z T n ar'eten, a g r ,o wm WU“, Werd . n eressen der Emgeborenen dadurch mchk geschad1gb
211.“ Diese Anregung soll geprüst werden, in dL-kkafdétekrren,'nkm komme ich zu “1321.11 Kapitel, das uns scboß Debatte vo J MUUlsslon tagelqyg beschaftlgt hat, 11117) das auch Obe die 'A b ' mvortgen Sbnnabend ergentllch doll Zusgefullk hat. Das ist C“" r Sikkkfrage und tm Zusammenhang damit die Behandlung der Zingeborenen, Erst vor wemgen Monaten ist in Deutsch Ostafrika 61138 neue „Arbeit,?r- und Anwerbevexordnung erfassén worden. Jeb 3719919? daxybxx fax Yig Hxxxxg Sozialbxmykrgtxg YM? ZÜÜZYLY- YUY
' kukkurcn im GEJLU“ Jst fast von allen VN“ lm Vorjahre dix: Erklä- u[turen durchaus sympa-
fübrt worden _, wenn sie i el '“ Mstbodik kommen, in der skéirs SZTU Plantagknbau muß den Eingeborenen habe vor “etlichen Wochen die Ehre k) schaftsrat zu sprechen, und ge wirtschaft die Lebrmeisterin