1914 / 59 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 10 Mar 1914 18:00:01 GMT) scan diff

Allcrdings bak sich dsr Hcrr Vorrsdncr dagegen gcwebrk, daß dN" Bcsiß an mtsläUdischen Wertcn «[s cin Tkil unskrer wirtschaft- licbcn KrngSVOkl-W'WÜUUJCU anzuseHen ssi. Ick) [asse dahingestelkt, Welckhcn Work in cinsm Kriegsfaüe der Besiß ausländisckyer Werke haf; wir könn€n nichr wisssn», wie we'rj: solche Werte, MM 85 sich Um einen Europäischkn oder gar um Linen Wslkbrcm'd bandékn sollke, Wräaßcwt wsrdkn können. DiésL ErwägUng Est anch nenerdings mehr zurückgetrstcn. Dagegsn hat unser_ Besiß cm ausländisckxn Werten für wirrschastlickx KMM eine WHL erhebliche Weukung. (Abg, Momms en: SLHT richtig!)

Wir [)abLn ein Bßispiel daran in der Erfahrung, dis wir wäh- "rc'nd der Krisis im Oktobsr 1912 gcmachf haben. Damals Waren ausländisckxc, ingksLnder; amkrikanische Geldér Von Europa zurück- g-czogcn LVOLÖM, und es War die äußerst unangenehme ErscheiUUUg cingMctC-n, daß d?!) Wschsélkurs Von Berlin» auf London auf 20,55, also iibcr de'm Goldpunkk stand. Damals Hat die VeräußerUUg *einss sehr großen PostMs cmxerikansckxer Werkpapiere WLs'SnkÜck) dazu mitgswirkt, daß in kurzem der Wechse[kurs wiedkr auf 20,42, also unfsr dcn Goldpunkf zUrückging. (Hört, hört! links.) Das ist ein BeMis dafür, welchen Werk in kritischßn Zeiten dEr Besiß dsr auUändischen Wsrtpapikre hcxben kann, (SLIT richkig!)

Nnn cntsféhk Lin: Konfkikt. Auf dEr einen» Seite müssen wir für unsevM JUTan-dmarkt die K&pikalie» flüssig zu haften sachen; auf der cmd-Zren“ Seife müsssn wir LiU Quantum ausländischer Wsrépapiere bssißkn. Ick Habe nis daran S'men Zweifel gekassen, daß ich auf dem Skandpunkk stehe, daß, w2nn ein sokcher Konflikt bestebk, in erstkr LiniE der inländische Bsdarf zu berücksichtigen ist. (Abg. Dr. Hahn: Sébr gUk!) Ick möchfe €(er daneben auch bekoncn, daß wir die Aus- landskmleibcn nicht Dernaclysäsfigert dürfkn», insbesondere soweit fich politisckxe oder wirfscbafküche Vorfeile mik ihrer Aufnahme verbindsn. (Sehr richfig!) -

Als 1911 eine gewisse Gefahr bestan-d, daß troß des steigknden 'ZiUsfußes unsLrL Kapiialierrzu stark “nach dkm Auslande gezogen würden, und, wis ich glaube, ein angemeineres politisches oder wirt- schaftliÖes Interesse nicht in Frage (Abg, Dr. Hahn: Hört, hörk!) kam, babs ick), wi? Sie wissen, dagegen» Einspruch erhoben. (Abg. Dr. Hahn: Bravo!) _ Ick glan-e Nicht, daß ich Ihnen damit evvas Ne'ues sage. (Sehr “richtig!) Ich habe Veransaßt, daß die be- Fe'ckigfsn chkcn von der Aufkegung dieser Papiere Abstand nahmen, da sie wußt-Ln, daß »ibrer Zulassung M der Börse Wéderspruch enk- gkgengesteUf werden soÜts.

Ich habe das RECHT dazu daraus hergéleifek, daß die [ELW Ewi- scheidung darüber, ob eine Gefährdung erhebückyer allgkmeiner Inter- essen der Zulassung entgegenstän-de, doch nicht bei der Zukassungsstellé, sondéM nur bsi der staaklichen Behörde stehen könnte, und ick) bin kaf- sächlick) auch mit diesér Auffassung, WEnn fié auch rechf1ich hier und da angefochten wordkn ift, durchged-eungen,

Das Hat den» Vortekl gehabt, daß erstens mak; einige Papiere dem dsufscherr Publikum vom Hals? gehalten worde'n find, von denen sich nachher herausgestellt bak, daß man „froh sein konn'ke, sie nich! zugelassen zu haben. Vor allen Dingen aber, worauf ich mehr WEU lege, Hat es den Vorteil gehabt, daß seikdem der größte Teil der Banken sich mik *dem HMdksSminifterium in Füblung gesetzt hat, wenn Emissionen bevorsdanden, und daß wir uns vorher darüber in GÜW wcrständigt Haben. (Bravo!) Ich glaube, das ist sowohl vom Staudpunktc- dsr Banken wie vom Standpunkte des Gémeinwohks eine erwünschtc: Ersche'mung, (Skhr richkig!)

Daß mir durch die Enfscheidung darüber eine sshr ernste Ver- antwortyng auferlsgt wird, ist mir Vollkommen klar. Sie ist nicht [sieht zu tragM, sie muß aber eben getragen werden. Man muß dabei einmal die Jnkcreffen unserer auswärtigen Polikik und dEr V3i1tschastspolifik, vor allsm aber den- Standpunkk des Kapikal- , Ulmkkkés bßrücksichtigen und sich darüber möglichst auf dem Laufenden zu &ckth suchcn, Ick) habe dabei in dem Skaatskommissar bei OLC „Berlinchörse e'me skbr wirksame Hilfe, der vermöge seiner amt- lichc3n Täfigksit mit diesem Zweige unserer Wirtschaft stets lebendige Fühlung Hält. Wenn man Zuck) vollkommen anerkennen muß, daß ein gcnisser anluß auf den "*Zinsfuß dadurch ausgeübk werden kann, daß dem Kawitas die Anlage in ausländischen Anleihen nichf üker- mäßig UMZÖTCTT wird, so soll man doch _ darüöer bin ich mir volk- komnwn klar _ die Wirkung djeser Maßregel nichk übexschäßem WLW sick“ vor einem JaHre gegenübeydkn damaks aufgelegten Vikk- prozémigen Eckaßamréxsungen das Publikum so zurückbielf, so lag das dock) nocky an anderen Faktoren als an dem Angebok ausländischer Anle'ißxn, das damals gar nicht so übergroß kbar. Es lag einmal an dsr allgcmeinen Unbebaglichen Stimmung„die die Verhältnisse auf dem Balkan damals bkrvo'rriefen. (Sehr richtig!) Es lag aber zwsitcns daran, daß dLm Pubsikum- die Zinsbedingungen nicbt paßten. (Sshr richtig! Ünks.) Der Zinsfuß bei den D'expos'ttenkasser't War so [weh, das; dorf das Publikum dieselbe Ren'fe erzxelte, ohne em Kurs- risiko zu tragen, und daß wikder der. stfyß b_ex den' Depofiten- kasssn so hoch war, lag an der allgemeinen Sitl-laklox des (He'ld- und Kapitalmarkfcs. Wenn z, B. am Schluß des vorigep Jabrés dle baye- risékxc 4 % Anleihe, nach dsn Zertungcn z_u uxterlen, kémen durex?- schlägenden Erfolg hatte, und kurz darauf die vterprozenttgen preuß-r- schen Schaßscheine diesen Riesxnßrfolg hatten, so kann man “dafur doch wohl nur den Unterschied m den Anlexbebedmxzun'gen, "!st- sondere in dsr Gewinnchance der 3 % sukbén- (SLH)? NÖM! ZUM“? Rückzahlung!) .. Jawohl, das sage 1ch eben, dt? Chance, _3 /o

* WS die“ Auslosung zu gewinnen, trug sehr dazu biki- dle WMH? so "MKW maxben. Also das ist ein Fakkor, der doch LMS große » ? pickt.

WMW Vorredner bat, Taube ich, mir QUÖ im “ÜLSMÜW

- „WZW-muxjangedeuwtkch sei etwas zu spät dämit Hervor- UWM'MdzxZaU-„ßnd die Menge, der Zulassungsn aus* «M'kß ' " MKK,- ÜMW'Jabre „bezeuge das Gegenteil Ick sesÜbmHgd; 'W,_JM“**W7?&Z1§laffungen mit meinem Vorwissen DW GÜRMWÜÜW-MWMÜÜ-'*Wesharb ,ich zugestimmk Haba 1055000000 «_ WCDMA; &“ "W. FDM „'.; Heure * Vorredner auf Lm dre Ergelkoniffe'.dekx “*WÜÖÜÉSJLSLHZOÖ für tichtiger, fick) NUM?" aner knnen, da "és“ “' “3“, EM .I, -mu : land erworbenen ausläKdisÉYM MMM “ÜÜYMÖZWTF- im Auslande -_verbkeiben. Aber ßWéi-“ßzxdxkkk w"W- we'rL-sie garischen, rumänischen, chinesischen Mfst'WÖYFWÉWM, :Un- ist dies Vorg€kommen bei den englischen, bei den UFLKYL*,JK"* Tas aach den südafrikanischen Päpieren; abec _he'x djs en MÜHMI'UÜ) großem Umfange, Man kann wohl aßüébßiext,“

l“- re' '

daß" [ka dex ver-

*e-Ü'Üvobl ;nicht_'-j“n. in

stempelte Bskrag im allgemeincn dcm tatsächlich von Deujschland Erworbxnen Vcérag Lnfsprichk. SOME Einiges im Auskande gebliebM skin, so stLhk cs wksdßr dcm gchÜbcr, Was nach dEr Z€ichmmg nach dém Auslandß znrückgeflossén ist. Nach d'e11 mir vorliegsndkn' (nnt- [icth Zahlen sind an ausländischen Papikren im VSTJCMJLUM Jabré taksächlick) im JUlande Versteuerf wordsn, also aufgenommxxn Um?) 690 MiUiOULn Mark, immsrhin eim r€cht große Summe. Troß- dLm, gkaabc ich, kann man bis Zahlen mit gutem Gswissxn v-Zr- Érctem. Den Erhebkichsten Arxtsil, höher als im Vorjahrk, mach8n StaatÖanÜsthen aus, Und untér diLsLn SkaatSanleihen sind es wichr solche; diß sich durch polifisch€ odsr wirtschaftliche Riicksichtén Wf- Mndig machkßn, einmal chin€sisch8, die ich schon Erwähnte _ disse War die Folge LiMZ internakionalen Abkommsns, übkr das schon sci? Jabrkn verhandelt wordsn war _; dann die rumä11ische, die östcr- r9ichisch€ und ungarische, *

Die Einzige, die Uichk in dcn Rahmsn UUsLYLr politischcn und wirtschaftlichen Fréundschafksbezi8hurvg€n fällt, sind 010 20 MiUionLn Sao-Paokoanlsihe. Damit Hat Ls folgsndk Bewandknis. Zunächst maß »ick) fLststellxn, daß nicht msbx als 20 MiUiOUen Mark vom In- land? übemommen worden sind. Durch die Zukassung dcr [exzten Sao-Paoloanlsibe ist kßin Kapikak nach dem AuUande gLfWssLU; sie diente zur Ein[é3sung von Schat3sch€in€m Die schon im Jn[and*e waren, und wsiter zur Rückzahlung dEr alÉen ValorisafionßanWihe, d're im Jahrs 1908 bßvausgegßbén ist, und für 016 ich ja nichf weiter verantworjlick) bin. (Hört, hört! und HLiEeréit.) Im übrigen war es auch aus einem cmdevyn Gyunde unbedenklich, diese Emission hiér zuzulasskn. Die Zulassung fiel in die Zeik, än der man bsrxits sebkrn konnts, daß die Wirkung der KaffeeValorisation nichk mehr Vorbiekk. Skit DLM Januar v. I. ist derr Versuch, durch Zurückba-ktung der Vom Skaate Sao Paolo aufgsnvmmenew Kaff-Wbestände den Kaffée- preis hochzuhalten (Zurufs rechts: Mik déutschem Kapital!), Lr- folglos JLWLsLU. Im Januar v. J. stand Kaffee Rock) auf 67%, im Aprik bersits auf 57%, und er sank dann aUmäHlich bis »an 47% “Z für das PfUnd im gegenwärtigen Augenblick, sodaß man scxgen kmm, diE Emission dieser 20 Millionsn Mark haf Weder unsersn Kapital- markt g2schwächt, noch irgend wie dazu beigßtragen, daß der Kaffee- preis HochgL-Ha[ken Werden konnte.

Neben den SÉaatsankeihen sind VOU' Akfien' ausländischer Unter- nebmungsn- im ganzen Jahre 1913 WU): 13 500000 versteu*9rf wordsn (Hört, Hört! und Heifkvkeit [iNks.), und das sind aÜCs NSUemissionen

von hier bßreits untergebrachten Wthapieren, für wklche den In- '

habern der Papiere ein Bßngchhk zustand, die sich also aus *di-Lsem Grunde gar nichk Verbiekkn ließsn,

Meine Herren, ich glane also, 11ach diEsLk Richfung *ist diE BiCanz des Vergangenen Jahres, wok)! zu verteidigen. Weiter zu gshsn, als ich es bisher getan habe, und efwa darauf binzuarbeiten, was ja Nur im Wege der Geseßgeburrg möglich wäre, daß die Re- gierung wie in Frankreick) zu jéder Zulassung eines ausländischen Papisrs ihr Plasz geben muß, dazu würde ich mich nichk entschließen. (Bravo! [inks.) 'Dsnn dadurch würden die zugelassenen WRtpapiere gkwissermaßen amklich abgestempest werdén- (Sebr richtig! links.); man würde dadurch dem Staat auch" ein? Vérantwortung für die Qualitäk der zugekasssnen, Papiere zumuten (Sehr wichtig! Links.), und das hab:? ich früher abgelehnt und lehne es aüch heute noch ab. Die Qualität der Papikre zu prüfsn, ist das Publikum sssbst an dsr Hand dss Prospektes gLHakth; die Zulassangsstelle ist dazu da, dafür zu sorgkn, daß der Prospekf volTständkg, klar und übersichtlich ist. (Sehr richtig! und BMW! links,) Ich muß von msinkm Stam?)- punkt aus auch das Vkvlangexk bekärnpfe-n, Üb?!" die Zulassung der Wertpapiere Den Organ-en des RéiCth die entsch€idende Bestimmung zu lassen. Die Börsenhoheik gebörk den medksstaaken; diese Habe'n darüber zu entscheiden; sie sind vollkommen in der Lage, das zu tun; und kek) bin nichk geneégt, méme Zustimmung dazu zu geben», daß eint: Funkk'wn, d'r? Preußen befriedigend ausübt, auf das Reick; übértragen wird (Bravo! rechts.), und daß dann die Zuständigkeik für diesß Frage vom Abgeordnetenßause auf den Reichstag übergehk, (Sehr gut! und Bravo! rechts.) .

Ich kann also zum Schluß nur erklären: ckck) werde im selben Sinne wie bisherweiter aröeiten und den inländischen Bedarf in erster Linie im Auge behalten, aber mir auch bewußf sein, daß wir ausländische Anleihen bedürfen, aber solche _ es sei denn, daß wir einmal eine große Geldüberfülle im Inland? Haben _ möglichst nur soweit auf den Markk komme» lassen, als politische und wirtschaft- liche Interessen Deutschlands damit verknüpft sind. (Bravo! [inks und rechts.) ' ,

Abg. Momms en (fortschr. Volksp.): Es scheint beinahe, als ob die Abgg- Dr-Roesicke und Dr; Halm, seitdem fie nicht mehr dem Reickyétage angehören, di'e Börsen- und Bankdebatte, die immer dort ge- führt wurde, in Zukunft in dieses Haus-verlegen onen. Wir haben nichts dagegen, abe'r wir machen doch darauf aufmerksam, daß die Börsengeskß- gebung Sache des Reiches ist- Der Abg. Dr. Roeficke hat nichts darüber gesagt, welchen Königlichen Börsenkommiffar er im Auge haf. Er scheint gar nicht zu wissen, daß es mehrere Börsenkommiffare

1bt.' Was der Abg. Dr. Noeficke unter der Entwicklung des BMW- andels versteht, ist mir aus seiner Begründung nicht ganz klar geworden. Es ist unmöglich, eine genaue“ Statistik über die Emissionen ausländischer Werte an den preyßischen Börsen und die Anlage preußischer Kapitalien im Auslande herzustellen. Im übrigen schon äHnliche Statistiken, und- es erübrigt fich, eine neue Statistik zu fordern. Wir haben bei der Beratung der Reform des Börsengeseßcs immer betont, daß durch eine Aenderung, wie fie von den Herren der Rechten vorgeschlagen wurde, der Effektenbandel in aanz unwerantwortlicbem Maße ins Ausland getrieben wird. Seit der Wirksamkeit des neuen, geänderten Börsengeskßes ist hie Spekulation Von ausländischen Werten an unseren Borsen erbebl1_ch zurückgegangen. Aber ganz aufhören wird fie nie. “Eine Statksbk, wie fie der Anlrag des Abg. Dr. Roesicke wünscht, Würde uns mchts

befißen wir ja

näßen, Wenn-fie nur für Preußen gemacht wird. Wir müssen zum“

mindesten eine Statisük für das ggnzeDeytsxbe Raich haben. Es [auFen sebr vieke Schäyungsßffern um übex daßxemae Kapital, dax; deunckz- gehörig im Außlande angelegt ist, set es in Effekten, fer es 111 Grund- stücken oder in Unternehmungen jrgeydwelclzer Art. Ick) halte diese Scbäßun Szahlenallefürmißverständltck); Nax!) dem, Was wtr .anSta- tisjiken'üéerbaupt haben können, werden ßcb drese Zahxen' nie YM ezniger Zuverlässigkeit an eben lassen. Ick mochte an dcexemgen Nattonax- ök0nomen, die fi bemüßtgt fühlen, diese Zahlen außzurechnen, „dre Anfw'r'dernng richten, dies dock) lieber für dxe Zukunft zx! unterlasjen. Ick) halte es für absolut undenkbar, daß da? preuß11che Handels- ministeriqm ' in'der La e ist, in irgendeiner Wetse zu crmitxeln, wie ÜÖ'disÜAnkage“ deut cher Kapitalicwim Auslande verhalt. Der AW:“ Dk- “Noeskcke hat beweisen wollen, daß „durch die deutsche K_kaaxanxqge “thuslande der inländische Kapitalmarkt nachtetlig *Mltkexdensäpaft «Ezogen Lwird. Er hat aber diSse seine FSHMUWW i" 'kxizjer-;*?Wsisa ;_bewiefeu. Man sollte, anstatt ' “BMW!“WMU “"duskeka-'der Freude und Genugtuung daruber

* bringt

Axtsdruck geben, das; die Großbanksn in der [LMU schwierigen Zétk bel ibrkr Géschäftsfübrang so vwfichtig worg_xgangk1! 11de- Daß das Prwatpublkkum im letzten Jahre nicht genugend („Held gx- bäbt [NT, um die Bedürfnisse Von Skaut nnd KMUMUUL, _Grnndbüftß UND ,RSUÜMWÜÜÜM zu befriedigen, ist bis 7.11 einem gewxssen (Éjxade MWF. Es ist gam selbsjverständlick), daß in ge[dknappxx1Zette11 Keder, welckzem Gewerbe und welchem Stande er anch angkbern mag- in der Ausdehnung skimxr Geschäfte sich nach der Decke strscken mus;- Aber das ist doch nicht zu bestreiten, daß Her SMM PkLUßen seine Geldbedürfnisse immer befrtekJYt bökWMM Hät- Wenn diss in einzslnen Fälien aber nr t AEsÖ-ék)?" ski" soUtcx, so hat es nicht daran gelegey, daß kein (Geld Vorhanden war, sondern einfach daran, das; die Bkdmgnngen nicbt derartig waren, * daß das Publikum Linen Anreiz bekomnxewbat- Der Vorschlag, dic Königlichö Skaa!s_bank so auszubauen, „dak; sT? 1" 031." Lage ist, für einen normalen Kursstand der prexxßlscheu Yu- lsiben unbedingt zu sorgen, dürfte kaum durchzusybxen sem. Wir HÜÖLU aUerkings nichts dagegen, wenn die- Konealrchc See- handlung derartig ausgebaut wird, diE Großbanken Deutschlands würden dem Staate dafür bssondc'rs dankbar 1em, denn das Anleihe- qefcbäft ist nie Lin VLrgniigLn für 11ns€re Banken géwesen, fondetrn in den msistt'U FäUen die QueU-z ,sehr großér ; kk " 9" Es wurdc: gxsagt, das; 1913 aÜcin _175 MiÜwzn-„n inländiscke Unkeil)?! an dé" d€11k1ch-n Böcken zugalasjen find (Zuruf rechts: „Staats PWW?!) "" jxwohl, inländische Staatßvaywre. Nach emerYZxxlr Vorlikgenden Statistik sind aber an dcntsckycn Wertpapieren 780 jis- lionen zugelassen, an ausländischen nur 528 MiÜioncn. (Zyrle 785090“ Kurköwert!) DS" kxnn ick) JHnen aucb mittßilen:_der auslandlsck)? 41, é der NUM)? 765- Man sollte" solchen Zablcn xn der OeffSUZÜckZ Re mit Liner größeren Reserve begkgnen. Wir benötjgen auslandxts- Anlcxiben; wir smd uns eiUig, daß das dcut1che WUtchadarf leben sick) nicht nur auf dsn notwendigen inländisck)?" BZN" beschränk8n dars- So gut unsere Industrie ins Ausland gebk- *" ck- wir auch mit Unseren Kapitallcn ins Ausland gßhen. Das MMU? zuschraubkn, wird dem Abg. Roeficke nicht gelingßn, auch wenn er TL! Gesetzgebung mobil mach€n wil]. Die recbtücbe Fra 6, ,ob Uf preußische HandßWminister jede Zukaffung ausländischer ) awer? (l; & (Grund dss Bördengescßks untersagen kann, ist zweifelhaft; das “sTb der Minister selbst anerkannt. Die Sache ist aber PWW ohne Bedeutung; denn die Vankkn werden alles tun, um fick) mit dem Minister als Aufsichtsinstanz g'ut zu stel)?"- Die Regierung kann für die Bonität der Anleihen n1cht yxrqntwoxté lick) gemacht werden. Darum sollte. auch der Abg. qucstcke an- ekkennen, daß der Modus, dcr sich in Prenßcn aus der_PraxtH bLLFUZsZ acbikdet hat, der bssje ist. Die geforderke Denkschrift ubxr dle Taxig- keit des Börsenkommissaxs bedeutet einen Eingrxff „1njd1e ExckllULUZé - Was würdkn die Konservativen dazu sagen, wenn wrc eme DZtZksÖM iiber die Tätigkeit dc-s Landrats Sonndso oder des OberpraZOMEU Soundso verlangten? N1cht wir haben die Einrichtung dss BWM“ ko mmissms Verlangk, sondem die Abqg. Hahn, Roeßcke „unkx ihr? Frcundc. Wir babßn an d-r Börse keinerlex Gebximmskratyerer Vor dem Börsenkommissar gctrieben. Wenn der Borsenfomm1ssq1t7 alles das in der Denkschrift niederlegen und dex OkffentUÖZUr unterbreiten soÜte, Was er aus persönlich“ Kenntmß erfabkelliff ark; so würde die nicht ganz leichte St„elluna' des BQFsMkOMM ,s? absolut unmöglich gemacht. Dann batse sxch “der BOLÄMWUMUÉÜÉ einfach auf sein amt[ich€s Wilken zu beschrankxn. Abex wenn 'cbk cine D-nkschrift haben WoUen, so beschranken Ste fi?ck M d auf Preuße-n, sondern dehnen Sie sze aus aus 'das game Rel Z un nehmen Six:,bloß die Dinge, dt? fich* sklktstksck) erfassen UÜZN' Was mit dieser gefordkrten Denkschrift erreicht werden soljl, daru'lélr gäb der Schluß der R.de des Abg."?Koeficke Auskynft. „Nan wx , weil man im Reich damit nicht vorwarts kommt, hier versuchen, den verbaßten Großbanken etwas am Zeuge zu; flicken. Was sobÜte denn sonst der Hinweis des Abg. Roeficke axzf dre Koßzentrations et,?)cegung der Großbanken bedeuten? Ich befurworte ]"1e guck) nk t, aber: wie wollen Sie denn von Preußen aus m drxs? Frage 9113- dtingen? Was für einkn Einfluß kann dkr Mmtstsr W “516 Dkutscl)? Bank ausübsn? Solche WNW 'kaWEU- nnr dazn, rkcbt g-fäbrlicbe Schlagworte in kms Pztbkkmn*htysiyzwtxagc'n. Der hohe Zin-faß ist dank der eigentlicheU mnsrsn KonwlrdaLwnZn unserem Wirtschaftsleben auf einen ziemücb norma[e,n Ftaxxd znrxxk- geaangen. Wozu gerade j Lt Lamento erheben, wo U."? Hemkxung xn Unseren innerkn Verhältnissen eingstreten ist? Das Hmcémregteren m die wirtschaftlichen Verhältnisse" unseres Landes kann uns mcht Vor- wärts bringen, sondern nur zurUck. , 0 '

Abg. Lucas (nl,): Die Geldverbältmffe des «;_abres, ]013 werden von allen Seiten beklagt. Jeder _vonjunß wrrck_1mt dcm ZNinister dan'n übereinstimmen, daß da, wo LM Konfltktt zw11chZn deux inländischen und dem ausländischext Geld'bedarf ausbrichz Qdcr Bsdors des Jnlandes zu berückfichtigen tst- Dre Bankn emvfmoßn cs nicht immer als Vergnügen, ausländrsÖe _Anlxtben aufzykegcn; Dgx Minister kann für die Güte der fremdlarxdtsckpenYnl'etbczn mckpt Ver- antwortlich gemacht werden; verantwortlxch "dafur smd dix fremden Staaten aÜetn. Wenn der Abg. Roesicke fur seine Angmffs gegcn die Banken nicht mehr vorzubringxn mUßLS, dann warkn s€ine Aus- führungen ein Eingriff in unser WWUÖUÜMIÖM- der durch nichts ge- rechtfertigt erscheint.

Ein Schlußantrag wrrd angenommen,

, Abg. Dr. «H a b n (konß) (zur Geschäftsordnung) verTangt noch “das Wort als Antragsteüer.

Viz-präfident Dr. vo n Kraus e: Das'Necht, als Anfragsteüec noch zu sprechen, steht Ihnen nur bet Jnitiakwanträgen zU.

Abg. Dr. Hahn (konß): Hayn [telle i“ch fest, daß mir durck den Schluß der Debatte dix Mogltchkett genommen Worden ist auf die Angriffe zu antworten, dre gxgcn uns gerichtet Worden find- ,

Dex Antrag wird der "Budgetkommission Übermiesen, , ;-

Bex den Außgaben fur dre Schiffahrt: und HafSUPol'ze'

Aög. Dr. Liebknecht_ Soz.) Einige Kla innensthjffer «MZR. auf das B“" [SWW Und YZ dLÉchksW “der

Geheimer Oberreqierungsxaf Vo , . “nd dsr- artige FäÜe nicht bekannt. Wenn anklerenÄ szslgema werden, können wir für Abhilfe sorgen, WEnJechjmx oerFendiJ i!"?-

Abg. Dr. Liebknecht (S0' ck bab? snon früher einmal

' 1) wie 11 d i "“': ck . , YLLÉ.Ufamer20.sY1kove?nbkx UFZ? dFaUe vorgebracht. (Em Fal! hät ftck)

kn 5 . ab cspiclt. Drei KSabnx batten Por1ch1euserecht.LYJYTWYFYÉM wnxgds dem erste? „Yffetr werwÉlgert mit Bezug auf eine Verfügmig des Regie- ZXZYFZ MdB. V W dem smd die Kähne kurze Zeit darauf MM“ haben daerck) w „orf [Luserechts dUrchgescl'yleppt worden, und fie hätten wenn sTZUj Tag? Voxfprung gehabt, den fte nicht gebaht Schiéferzeitun [ tn der RUHE abaefertigt worden wären. DU? Das K g't [M fich bkkétts mit diesen Dingen beschäftigt- wjnjgt_ ap,: e “HÜUWS- Und Gewerbeverwaltung“ wird be-

Bei der Vespkéch1mg

" . des ew bl' en'Unterrick)tchsenH, YIALYYYYWMM "Nd qemeiZnüßégeYZwecke wird auf A0- dxxéDiskus tchtZTstMW Abg. Oeser.(fortsck)r. VolkSp.) mxt

sisnuber' " "'-'w- büdungssthulen verbuHZeLUYavtgatton§fchxtlen dte UbLL dW sort

Berkchterstatter 215 . , , ' 0- De er ort r. Volksp.) teilt kurt, daß dre YFZFYUW- dle lautngeworderx Wa(rf, UTZ) ein Erlaß des Ministers eine beruhe 8ng derszge der ?andelßlehrer besWecke, auf einem Irrtum HemeJh er Mmister babe n der Kommisfion erkkärt, daß es den Hand [Yen “"ÜLUWmen bleibe, über die Säyefür die staatxja'; angesjeÜtcn jn oe eh „hlnau53ugehen_ AÜe hauptamtlichen ,Handelßlshrcr im em “MFM hoher “*NEU“!- sei nicht wünschenswert, wskl sonst die M 9" geneigt serkn, keme Hanvesslehrer hauptmntlick) anzustellen. überau g'inekka Zfreikonsß: Die FortbilduansCHUle dürfte sub jsßk , e ngelebt ha en. Der Fachunterricht rn)t auf religiöser Grund-