1914 / 59 p. 11 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 10 Mar 1914 18:00:01 GMT) scan diff

Tage, und Es wird so Line Fördsrung drs Cbarakxers gewäHrTEisjeL. *Der Erlaß drsHar1delsu1inisxers,_daß der Unterrrcht auf MUMM Grundlage erteilt werden müne, ist sehr dankenswert. Der Mnnster hat auch daranf Hingewicsun, das; dic: Lisbe zur_-§)eix11at_ Und zan Valérland gcpflkgt werden müsse. Die nicdersn;OandßWWnlem dn- VOn dcn kaufmännischen Korporafionen nnd Grmsinden crrrckytet Worden find, befindcn sick) in JUTA“ Hand Und haben auch 0an staat- iche Hilfe ganz Ersprteßliches geleistst. Ick [;[aube daher, das; Es "icht notrvkndig ist, daß dies staatlich A11fsächt noch mehr angkspannt wird. Nach einem MinisisrialerWß wsrden ja die niederen Handew- schlllkn als Fachschn[et: nicbt axlerkannt, Mil sie nur Volksschul- tldmlg V0kallk*sLH?U. Aber ick) bitte dock), das; man sie nicht nur als „EMW dcr FortbildUngsschlen betracbwt, sondern das; man, auch 1HW Eigenart gerkckyt wird. Man sollte «"ach den Lehrerinnen- sWmaren das Reckor zusyrcchkn, die Bsfahigung zurn Ynter- Ulbt an den nixderen Hajtdklsschrtlen zu erreilen, Die hoberc'n HMDLlsschnlcn xverdkn ja als Fachschulen Unerkannt, well Luk derjenige zn ibrkm Besuche bcrechtrgt rst, der eme [where Schul- Jilduns genossen Hat. Als Befähigung zn ihremsBssucer wird m der TMT das Einjährigenzeugnis und bsi jungen 'Madchen daS Lyzkrtms- :) gInßsangnis gefordsrt. Ich möchte dem Munstkrzu erwagkn geben, "*PkLWLit man anch Mittelscbüler zu dem Handelsbochschulbesurb zu- “7371 kann. Auf unseren Handelsbocbstbllle" „WMW 161 Verscbtedlne , Prachen gelehrt, aber ich vermisse darmzter dle r1t1fische Sprache. Es 1“füt? Unseren jnngen Kaufmann unbedtxrgt notwendrg, daß er dre W[sisckxe Schrifjspracbe beberrsckzt. Wir kox1neueß_dab€r begraßsn, d'aß Ms Unserer Handelsschuke der Unterrtcht der 1“uss1!ch:11 Sprach)? bereits Ungefühxt ist. Die Berliner Handxlsbocksckoule wrxrde fich, aucb “hk gut znr AuSgkstaltung für (“MS N11s1andsbochfchu_lc emch.

Us Unserer Berliner Handelsbochschuje wrrden schon 1625t L_jyr- [LsUngsn über Wyltwirtsckpaft-gehalten. ' Es durfte xxicht schwer 1e1n, den Geist dieser Vorlesungrn zu erweckst", sodaß fte dcn Anfczrde- tungen, die. man an eine Anslan'dsbochschulc stexlen_muß„ gxnugen wfirden. Unsere Handelsbochschnle m Berlin ist ja] kme Emrichtung der Kaufmannschaxt und wird arxch von ihr unterhalte)» Abr: wenn die Mittel zur Ausgestaltung ftir eine Auslandshochscßule mcht aus-

* reichen, so bitte ick) die Regterunxsx, daß sie der Handelsbochfchule ihre

fiuan iclle Unter ung nicht der agt. _ , ÖLinisterialdsithor DH nbosf: Dre „Zulassung der Mrttcl- schüler zum Besuche der Handelsbocbschalr wrrd erogcn werden. Ich kann ferner mitteilrn, 'daß ein? Fachabt€1kuug fur JorYildungsscbgl- wesen gebildet Werden wird, 111 „der ,auck) 11- a- die sragg gepruft werden folk, ob der ruffische Unterrtxbt m den chrplan der Handels- schUlen aufzunehmen ist. Es !st dann qngcregt worden, Ve- siimmu11gen zu erlassen, wonach die HMVLkÉ'chbulen a1s Crsqß drr Forlbildrmgsschulen anerkannt werd'en. Mzt _dieser FMX hat srxh dre OandLerrwaltung seit lanqsr Zstt beschaf-lgk- Vor Jahresfrnt'ist ein Entwurf über die Einrichtung Von «Handelsschuken ausgearbextet Words", dieser Entwurf hat aber visle Bea1111andungen erfahren; Wir haben daraufhin neue Berichte einkxdzefordert, und das Ergebms wxrd jn inein Carbeitet wer rn. , " :

den FLYMMYMÉ egrberg (fortsckzr- VMM): Dre Erhohung der Mittel für Fachsébuken, Baugewerklcßulen und VkasckymenbayWulen 0er 140 000 «16, sowie die Persiantltxhung der Schulen" fur Jn- skaÜations- uird Betriebstechmk tft rmx Freude zu bégrnßem Ge- " dießener Fachunterricht dient dem ,Mtttelstand mrbr als die O_elsgen- hejtageseßesmacherei. In „allen diesen Srbulen soUte man _bewnders * Männer hinwäsen, dre sub in Industrie und

auf die großen , x , . s ? eicbnet haben, Wie Krupp, Schxchay, Swmens u. A.; HandelKertZkzs ist die beste Lehr? 7in das Lebem. Erfreulich

idsLcseaUck) die Erhöhung derMittel für die Ausk-ildung der Weib-

[jchkn Jugend auf 80000 „rr. Der Erlaß des Ministers Von 19]2 i'l're'r die Entwicklung des Fo[tbi_1du11gsr1nt8rxichts bat u'nsZrekO MULX Seratbie. Yu Fm YkikzcrwlZ ?ißYSrsGSLZLTFL- Trek 811 Er is Ui t immer ie ngum dec Remi tn": 17: 1")nd, joxxdrrn (yft auch Unfähkgkeif, manachks Wisssn und mangelndrr “FW:. Großsn Einfluß Haken die Meisjerkm'se JLWVUUCU, wir kr7ü11schen ihren sys1e1nali1chkn Auébau unter Vkrbinkung Von Theorie und Praxis. Dgs Fortbildungsscbnlwesen entwickelt sick) befriedigrnd. „(O_iedIskteiggrmgi11*a§l)1'lt1,g]u§g;)§2)7§1sckt)§x1ldzu esngatgterecjéZ dre vosrs rerbLZbre mm e kkl ?" 0 a k 01" ( Uk] Uli CUT S"!) an (] en. Die Zntwicklaxg deÉf Hanxélsvorscbulen Zr junge ZLZJägr-nßr stehsx UZÖ im n'an er ntwi ung, ein emmnts ür W, i er Erlaß s?Ich Ministers won 19l2, wonach junge Leute, einen Teil drs ZwaPIlfortbkildungsiunte[Zcbtds[WbesschlJeln Frsusxkt, haWÖ » n ic cin „Ja)r ang ene „an,e„or re. 11 'n. TFF; dmsr Schülkr einer Handklsvorschw rst der Fortbtlduvgsupterncht Überflüssig. Die Handelsvorschukersr FerdenZnnr ZYMFZF1ZKchF§ ' 5 su er von “sdrm parte]: wan _ _, _

FFYDYYÉÜLY Aarsiz LG ibreanr-Ulch. Nnr wenme Prinzipaxe werden 11011) Aufwrudeen für ibre FLUTUUAL n10chk"„WOÜM-.ML" F"? Yflickollschule uncntgc-[tlich stzurLVerfugYFg LWsxi-WEÜM KMT; SWT Schü er MU die Mr e angswele , . . _ längst bekanßlte DiTYe noch einmal boren muß. D!? OFTWO- Wksch„"[kn für Frauen Haben den WJA KMMLMAW '?"e, [Fh M" KW“ ckckckS- M“" W “"RKFFWZKYHFMM; n ?U- le ni t nur im €ng 1 €" , * - UUck) ck18? Lebxjije wegen dkn besfLr GebilHeten lieherd'anangY allerdings mzch W der Erwartmng, O_on der Entjendung M Éei X“,"Zeé schnlg bcfrett zn scjw Wir MMM den segensreicb'enk nstlltsé'b FkabÜYUWÖsckpule im Sinne von VoüvorschlM ?NÉMÜiW kJ.t,1st" durcb kUUsÜWk)e Yexordnungen zu H-mmm. Das wzrd HSG ?JllZAZ Forderung der ZabtakEit der jungen Handelchli berderlet Z ,e ta- werden- D,?" Anschluß der Ar1slaydsbochschnlkn„"" das „Ulsneb“ ["ckbe SMFZZF-„YTLYZZU Kultxsminixterdabxxr MY FZH YM. an e " VerWeiLn. «511 er 0111! _ , die besonders Eignuxrg der Berliner Handexrhoch1chulc zu ““I AW'IKUYYHLL v?x"WsW WFK?"- Yxelckchesxf§xeée"“auch“§ch“ [81126 m k , , an es och uen, za „rm , - befürnwrten ÜL, wetl Bildunßsinstitnte dtessr Vorrzebmsn AFT dem Bikdlmgsbungek dxr jungen KaufmamMyelt dtanch |"- Auf diesen H0ckYchUWU smd bere'its “„U 600 HandelslebrlklaUSsZ ge-bildct. Dre ZZMJLÜLÜUW: Ynxvexfitat odcr Hsm?)elsbockhsCYY,e ke_ 7a1sch, es 111uß„k)k1„ßkn Umvexs'at und HandeTslroMckzka; , Uk 9; wise Berufe, M? „die kOnsUlartsche und drpiomatrsche &atxgkklk- V,“- dient die U11ive1ss1kat„dkn „Votz'ug, für „den Kaufmann aber, der Wbt Abiturient geween !k- ist dix qerrngere Forderung an Vorbtldung seitens der HUUDSWHOÖWUM em Vorzug. Nur darf man nicht den Fehler macbkn, zu verlangen, daß die Handelshochscbule nur la,u_ter Kräfte ersten Ranges in das Leben binausschickt. Nicht das WTÜM macht den'Kaufmann, sonyern das Könm-n, Die großen Pwmere un eres Handels babrn keine Handelsbochscbulen zur Vrrfügung AP haxt vieUeicht nicht einmaY eine- _ordentliche Sebule besucht. er müffZn an den gesunden Mrttclschlag denken. Höheres Wissen, WW es die Handelshochscbulen Verbreiten, kommt der gesamten „deu1sschkn Weltwirtschast zngu e. Nur im Lebenékampfe werden dre Ergen- schafjen des wahren Kaufmanns und Indusxrxellen erzeugt Festrgkeit drs Charakters und des WiÜens, Sachkxnntms, EntsÖZUßsäbigxeit “Uf Gesmnung. Moge der Minister dieje Be-

TLFZJZFÉIZÉMYMÜ Deutsehsands Kaufmannschaft fich der dexrk-

bar höchsten Bildung «freak!!! )kann.

Abg. Bacmeister n. : 51 b'ld 1) dt b nachdem sie große ,Mittt-[auf iHre „qu lstLFYr? aFZLLhJL YeseeWNär: fabkkn, daß die SteUen,- dleTiZYFldxM; erkangt Werden können. DL!

Wendungcn und ohne diLE . delsscbuls ist mehr nur, zu lernen, syndern KRZFYYF bÉZehZT ZZZ Gelernte nachher auch in der Praxis ver-

w T ereAusfnbr ses): 0qu gestieanerx ist, b€stebt ckth? Yozrlx'tuésWYJ FTT ueniLe gute Pkopagandlstlsche Tatrgkett in der

ck - a u kommen auch zablreicbe sorgfaltrgen Kenntnis des Zollwesens D 5 jungen Kaufmann ver-

Fragen des atnjre tes, deren Kenntnis drm _ ' _

Fittelt Wleén renuß.ch Es ist wünYehenSwerkz daYlerrsYédtZYexnßénFtr Tage des samten Kandelsschu wesenö „2111111 ,

und ein besgoxxderer'BZeirat „für..djgse.Dmge soUte gebtldet werden.

,.

,“ Ick freue mich, daß der Regierungsvertreter die Einrichtung Lin“ be-

Die Diplmnßankelslebrcr müffen,'

sonkeren Abtrisung bécrfüc in A::sßckst gestéllt Har, undÖdana iHm

besondcrs dafür. Ein großzügigks Verfahren auf dtesern Gebiete wnd

durchcms dcr wirtschaftxi'chen Forkbrldung des Volkes drenen. Minister für Handel Und Gewerbe Dr. Syd ow:

Dkk Herr Ministerialdirckjor DönbOff bak berkiks crksärk, Haß di? Absichr best€[)t, SWM nßucn Bkirat für das Handelsschulwezsen cm- znbßrufsn, mit dem die M drm Grbier dss Handclsschukwessns zur- zcit noch nicht gkkkärtsn Orgamisajionssragen Erörkerk werden soUon. Gr [M auch einige dsr Schwierigkeiten, die brstebsn, angedeutek; Ick glanL, sokange die Sach€ Nickyt 'm dresém Grßmium weikßr g8k[arf ist, Hier auf Einzelhrijsn nicht Lingrben zu soUen.

,Dagchn [irgt mir daran, nochmaks K[ark)e'ch zu schaffen übrr den Standpunkt, dM ick) zu dsr Frage der Besoldung dcr sogsnanrrrßn DiplombandslslerLr, wschc an dcn niedsren Handelsschulsn ratrg find, Linnebmc. Dies€ Frage wird - das kann ich schon jeézr bsftimmk sagmr - Vor Öcn Bcirak nicht kommen. Das ist Eine Fragß für fich- Diese Hamdklslshrer cm dM kaufmännischrn FortbildurrgSsrhusen und dLUiLUigLU Handcsssckyulsn, wchch€ eincn Ersaß für die Fortbildrmgs- schuß: bildrn, WLLÖLU nichr Vom Staal dotiErf. Der Starck ist an ihrsr Gehaltsfsstssßnng nur indirekt itrkeréssicrt, hauptsääylick) Enso- weit, als er Zusckpiiffr zu dM SchUs8n gibt, die sick) nacb dcr Höhe dEr Auögabcn richten. Da brstrht die Bsstimmung, daß für die B8- rech111mg dcr AUSgabeU, insofsrn sis für di? Zuschüsss drs Stacrtcs maßgsbcnd sind, der Saß von 2400 bis 4800 als HöcHstbetrag gilt, und zwar soon[ bei den gewsrblichßn FortbiLdunösch1ck- lebrcrn «[H bei den Hamdklslebrkmr, dis kc'mc: Handelsbochschulbildung Haben, als SLi dcn sogrnarmtcn di),)[omirrten Ha11drl§lckocksch1xllchrern. Jm übrigcn ist Kine GcmcirrdC gsbindért, dcn Vorgcnamrfcn drßi Kat-Zgoricn [)öbsre Gehälter zu bcwilkigeén aks 2400 bis 4800; also Lin Brßltlssrlaß in Dcm Üblichcn Sinne ist diese Brstimnnmg UWE. Wobk (1er haltcn wir darauf, und das wird auch inr'GclsEnkircHMQr Fall der Grmrd zur BcanstaUdung ngcsen sein, _ daß nichr di? eine Vom dcn drri Katégorisn höher angEs-ZYT wird und dic andkrs nicht. Sowcit ick) Miß, har in Gelscnkirchen die: Absichk bcstandkn, die DiplornhaUdrlschrxr mik einßm Höhcrsn Gehalt zrl Vcrsßkxn als dies gcwrrblicßsn Fortbildut1gsschullrbr€r, Mir [iegkn gsrade aus dsn Krciskn der gswrrblichr Fortbildungöschrlllebr€r Petitionßn vdr, in derrcn sis sick) dagegcu wsbren, gcgen die Handkkslexzrsr zurückgesejzt zu werdrn. Darin babßm fie "auch r2cht; denn das Zie[ ist bsi den gswcrbüchen Fortbildnngsschulcn im großM und ganzxn das gscichc wic bci dén niederen Handslssckwlsn. Die Method? ist absr cine andsre. Die' gewerbliche Fortbildungsschuké muß bckannklick) ÖLU Unksrricht neben der praktischen Ausbildung dL): Schüler «(En, was vielleicht vom €rzieherischen Standpunkr auch seim2 Vorkeils haf, Die nichrc Handelsschule untsrrichtet dis Schülér eine Zeiklcmg ansstblisßlick), ohne? daß sie g[9ichzritig prakkisck) käfig sind. Dis Vor- ansßßungsn fiir die Zulassung zUr niederM HandWZsrHule und Mr gkwsrblichsn ForfbisdungSschuls sind die gleichen; die LLHrzie[e sind anck) die WWW, und OLSON!) kö1111€11 wir dil? LLHrer 11icht Nack) dsr wcrsckssdmxsn Ausbildung, die sis dUrch1aufM, Vérschieden bosoldcn, so wenig wir «Uf drm GESTELL dsr ([UgLMLiULU Unkerrichk§vrrwa1rung cin€11 Kréisskhrtli11syc'kwr, drr studißrt Hal, andkrs désoldsn als Linsn, drr Uicbt studikrr bar, und so wrnig wir e'men Ssminardirektor,

wenn kr akadsmisÖe Bildung-Hak, andcrs bcsoldcn als einen, der sie.

nirht hat. Aus diesem Grunde muß irh; um den gewerblichen Fort- bildungsskhullehrern nicht unrecht zu tun, daran festhalten, daß die Parität zwische'n gewerblichen Fortbilduügsschullehrern und Handels- schullebrcrn "und die Parität zwischen Handelsschuxkehrém ohms ein Handelshochschuldiplom und denHandeksschullehrern mit Linsm Handels- kwchschuldiplom aufrecht erhaltrn wird. Im übrigen steht es aber den Sjädfen vollkommen frei, diesen K'akcgorien gsmsinsckyafrlch mehr zu gsbsn, so vicl sie onen.

Abg. L i e n ew ?. g (kons.): In der Gemkrbsordnung Von 1869 ist Uorgesrbricben, das; junge Leute bis zu 18 Jahren zum Besuche der FortbdeungssÖuLen oder einzelnsr Klasjen herangezogen werdén, und ihre Lehrberren _sind Verpfsicbtet, ihnen die dazu nötjge freie Zeit zur Ver- fügung zu_11ellcn. Es gibt aber auch eine Bestimmung, wonach rer Lebrberr Minen Lébrling, oan: Rückficbt auf sein Alter, zum Besuche der Fortbildungssckynle anzuhalten hat. Es gibt da Schwierigkeiten, weil zahlreiche Lehrlinge üer 18 Jahre alt fiUd, und disse wcigern fiä) dann oft,_*§)ie Fortbildungsséhule noch zu besuchen Es bestsht da xine Kluft zw11chcn beiden Bkstimmungen, die beseijigt werden muß. Der Zunahme der obligatorischen Fortbildungsschulen sicht eine Ab- nabme der fakultatißen Fortbildungsfcbulen gegenüber. Die letzteren sind nach und nach immer mehr in Pflichtwrtbsldung shulßn 11m- gswandelt worden. Durch die Fortbildungöscbmle könn?" wir unser deutsches Handwerk erhalten und zugsricb dle Lisbe zur Heimat,“ zum Vaterlande und auch die Liebe zn den Ménschen pflegen. Sie können, wenn sie gut geleijet werden, ungemein viel m'szen und sehr viel Segen stifxen. * Das ist aber nur n1ögli_ch, Wann die Mik- g[teder der Kuratorten ein Versjändnis für die1e Aufgaben Haben. Auf dsr anderen Seite verlangen die Handwexker mit Recht, daß sie zur Hälfte die Mitglieder das Kuratorinms sicZUen. Dre Schulpflicht muß mit dem Bestebkn dps Gesküknstückes erlö]ch5n. Man kann, wenn der Lehrling zum Gesellen geworpen i_st, emen Schuizwang nicht mehr aufrechterhallén. Cs grbt Fäkle, m denen öder Lebrhyrr ssinc Lehrlinge dringend zu notwenhigen Arbßitey braucht und Re nicht entbehren kann. Da 11311]; es „mogllcb scin,_ den strl'mg einmal dazubebaltep unh mehr in die Schule zu 1chick7n. Aber da wird außerordenthch rrgoros_ porgegangun „und mit Polizsisjrafcn gearbe'net. Ick bitte den Mtntster, darm- eme Milderung eintreten zu lassen. Der Handwerker bat obnedch sckyon so viel Lasten durch die An- und Abmcldungkn und daß, was _dachk) aUks dazu gehört, und er muß aucb so schon sehen, ww er unt jeiner Familia durch- kommt. Die SÖUken konnen oft nur_ mix großen Opfern eingerichtet und unterhalten tvßrdxn, aber WWU s1e n1cht m is_der Beziehung dcm Ministrriakerlaß enkwrrckzen, so werden fie mcbt subventioniert Ich bitte den thster' um weitergezbende Unterstützung diescr Fortbisrungsscbulen. . Dre „_oblégatortthen Forthildungsschulen smd Hauptsächlich m den großeren 'Stadtkn emgerrckytet worden. Nur diejenigen haben ein Y11r2cht auf staatliche Unterstüßqng, die in der Woche mindestens sechs Stunden 'Unterrxcht' erteilen. Das können die kleinerxn LGdgxmetnden Vrexfach ntcht ermöglichen. Ick bitte den Minister, fuc_Ytes€ Schulen 2111 warmes Herz zu haben. Wir haben aUen Anlaß, dafur ernzutretcn, daß in unserem deutschen Volke ein guter Handwrrkerstand erhalten w1rd. _Bekannte Führer des franzöfifchen Volkes babewansrkarrnthnß Deuijchland durcb same organisatorischen Einrichtungen Frankrejch nberflugekt babe._ Letder grbt bei unseren Meistern die gute Ausblldupg dexLehrlknge immer Wetter zurück und die Fortbildungsscbuxe bar drs]? Ltzcken dann wroder aus- zufüllen- ck r1chté an den Mmister dre Bttte, im Interesse des Handwexks und des Vaterlandes der Fortbrldungsscbule seine Sym- pathie dauernd zUzUWLUdLU- . '

AHS" yon dem. Hagen (Zcqtv): Ick) möchte ein„Wort für die NangationÉsÖUls rn Papenburg einlegen. Auch WMS 111 PUpen- burg die Navigationsvorschule crbaltmr wrrdfcn. Soll der Zustand weiter so bleiben, da die Lehrer der Jeavigatwnösäyulk gleichzeitig an der Navigationsvors ule unterrichten?

Ministeriasdirrkwr Lusenskv: Dic Vorscßnle in Papenburg wgr rmt zwrr N.Digationslehretn bcseßt. DLL" Bksucl) Hat sich so wer- mZUd-rt, daß, als Einer der Lshrcr starb, von einer Neubeseyuyg ZU- nachst abgesehen wurde. (Hegcnwärtig [iegru dic VUMlijchésffQ

das; dorx zwri Lehrer täjig sind, der eine _[eitet dik- _ fahrtsklame, der andere die Stkuermannsklaße der Vorxcbnw.

Der Zustand „an der NavigafionsscwW und der Navigationsvrrschule wtrd dauernd mz Ange bchaltsn werken. _ Ro]enow (fortschr. Bolké-U): Dcr Abg. LieneWeg Hqt Unt seiner dee ssinrn Frsnndcn ksincn guten Diknst er- wresen', Handwerk und Gewerbe braackycn einen Nachwuchs, der, mußt nur 111 der Wérkstatk MSgkbildet ist, smrdsrn zu:ck gl§1chfeme „gute erbildung gknoffcn hat. Man Hat es als aluckl1chef Loszmg erkannk, dasz dis Lybrlingc währerrd der ArbeitSzrxt" dre Schule besuchen. Wir wissen, daß die HandeWsckychr, wrnn fie Abends am Unterricht tsilnkbmen, . nich genUaend Zeit zur Erholung haben und WWW WWW. , Ick) kann nicht Versteswn,„ daß der FortbildunM- schulunterrtchr a1tsrcich€nd skin soÜ,“ wxrm der Handwxrks- lcbrling' das Gxseüenstuck armgcht Hat. Der Lehrling ist im LVNLUT- lichsn y1cht_ckazu da, dcm MeiUer led zu wordicxréu, somdern er MMF für s81n_1vaterks "LEHR gerilsjrt werkcn._ Zn dym Fortbildungsschu - wesen wrrd Vorzuglrche-Z ngtstCf. Dte Handwerkér wiffSN, daß der Lehrling a»? der SchulG _ctwas mitvringt, Was er in der Wsrkstatk sofort in dre Prath um1sZt. Auel) die jungsn Leute werdkn mehr und mehr 111136, da[;_fic attras Gutes [srncw Unsere Fortbüdrmgs- schu1lehrer verstkben dw _Säoixixxr zn intercjsisrkn und fie durch aUerlei Neranstalfangen zu, fe'len. Wenn Mr in diesem Jahre msbr Mittel anSwerfrn firr dre1en IMO so wird diescs Kawitcck glänzende. Zinsrn tragen. Wrr wollen ".us dre Frkude an Unsrrrr SchUls nicht' nehmen [MM und mehl, wre dsr Abg. Lienkwcg, fie herabsexxen. Abg. Leinrrt (Soz.): Ich bkdaure Ödön Labrling, der in die Lebte desleg.Lienrw«:g_kc11mrr. Der Abg. Licneweg befißt anch nicht das gerinßstc V::rständnis für die Notwrndigkeit der Bikdung e'ines Lehrlinas. Es ist traurig, daß einc? «1158 Reihe [Jon Handwsrkg- meistern die Fortbildunxz drrLekr-[ixrae alH eine Nsbrmache betrachtct, Der Abg. Lién-sweq schemt dl“: 111cks1ch2slo18 AUEYcutnng dcr L_EHrljUge zu wollen. Die Gcwrrbcordmmg hat zwar Vorjckyriftßn erlc1Üen &“:er dis Lghrzeit, es 1111 aber brdauerlicl), das ks'me einztge Be- stimmnng übrr dre ?lrbeitßzeit der “LkbrKnge vorhanden ist.

Zu einer Fortbildungsschnle in der Nähe Vyn anxe har man an Stelle eincs Llsebucbks die inischr1st „Wu: smd

Deutschlands Jugcnd""ßingefübtt. Diss ist eine durchaus poLinhe Zsltfchrift. Die Fortbckdmtgsschüler mzxßtrn sämtl1ck).00 „5 dafur entrichten, und einige Eltem, die fich rvmgerthn, dirses (H„ejkrdsn Lehr- lingen zu geben, erhislten Von dem BÄTMLMWUWT dic Mxttstlnyg, daß sis nach dem bcséebknden Ortssjaxut verpflichtet fim), Tre als noUg br- zeichncten Lebrn1!tt9l_ zu O_escbafsenx andernfaÜs fre brstraft werden würden. Die Fortbxldungsjchlen ]OÜUZU doch nicht bennxzt wordkn, um in der Wrise Agitation zu bstreibcn.

Geheimer OberregiSrungsrak Dr. yon Seéfcld: 'In der von dem Vorredner _angefübrkkn Anchegenheit ist dw Enx- scheidung bereits gcfroffen worden,. und zwar_ dahin, daß dle Schüler nicht angehalten Mrden diirxcn, diese Zr1r_s_chr11t zu [)leten. Diese Entsäoeidung ist nicht aus dem Grmrde getryssen, xvril dre be- treffende Zeitschrift auf deutschnationalcm Bodsn steht, wndrrn ars einem anderen (Hrrlnde. WEnn die Schulbcdördr ein Lebrm1ttel_ em- fübrt, so muß sie ffir den Inhalt drs chrminxis in Volicm UYUMJE die Gewähr übernkbmen. Das kann fis aber nur, wenn 23 Url) um ein abgsschloffenes Buck) handelt; fie f(xnn cs nickt, wenn 8§11ch'U1n eine Zckitsch1ift bandslt, di? mit jeder Namrxrsr nsuen Stoss h_cmgx. Aus dieser Ermägung hrrans bai „VEU Ministry angwrdnef," da]; dre Schüler zur Halrung der Zeitschrift nicht (387151154 werken klMULU-

Abg. Lienew eg (kams): Von einer ri'rcks'xchtéF-[ojen Arrsbcatnng, der LeHrl'mge kann gar keine NLD? sebr. Ick) b-crbr' sebr" mel Mkr- lingk, Und ick) kann nur sagen, daß fi? s1ch bsi mtr WVÖLWU'M- WU“ wünschen, daß drr UnUrriM nicbt Tn die Miike des *Tachrmkfags JL: leaf wird. Wenn Sie richtig Mittelstandeolitik trsibcn wollcn, dann

müssen Sie uns auf dißsem Wege folgcn.

Abg. Leinert (Soz.) bält_saine Ausführungen aufrecht und beschwe-t fich „dariiber, daß die YandwexOneiser. um ihre Lebr- Ü." e n-icbt am Nachmittag zur Schule gehen [affe'n zu müffen, dtse mcht am Belchästigungsort, sondem an ihrkm Wohnort'zur Schule fenden.

Minister für Handel UNd Grrvsrbe Dr. Syd 0 w:

Mcinß Hsrrcn! Damik kcin Jrrrtlm cnlstebk, bcmrrkc ich kurz das, Es licgt mik dEm Besuch ÖKK" läridlichcxr Fortbildurrgsschulsn' durcb diE Handwrrkkrlcbrlingc so: ist (1111 Orts dcr Bcschästigrrng cinß gcwxxr-Slickxe Pflicbtforrbildungssäxmlr, drinn müsskn dir LEHrLingx dort biijchz-Ln; ist kcine gLWLrbÜÖL da, «er c'me [andwirrschaniM Vor- Üanden, dann gch-zn sie "111 disss. Das wird “[HUEU auch nickyts schadem. (SSN richtig!)

Bei Zen AUé-gabén fiir die Ba11gc1vyrk§sch11len bespricht

Abg. Heins (Wirts . V . die un “' t' L - L den BaunglkZsckxulen. ck W) gUnstge ugs dcr ehrer an

Bri den AUSgabcn für die MasckÜMnbaUschuken bemerkt

Abg, Dr. W endlandt (nl,): Es ist anerkennenswert, daß die Fachschnlxn so Hark von der Regierrmg unterstüßt werden. Die Fach- ]chu"le11 konnen s1ck) nur dann ejntwickeln, wenn cs gelingt, sn? finanzicll gextugend auSzxzstaiten, Wenn ste die Möglichksit Haben, geeignrkß Lebr- fxqftc beranzuztßben und *wemn die Räumkichkeijcn gcnügrnde sind. W1r_ können 11x11eren Dank für das Geschehene auswrkcHen, aber wir Dcrbmdexr daxmt den Wunsch, das; dk?) Bkdürfnisse des kleinen Hand- werks chrbet aucb genüßc'pd berücksicbkim werden.

_ P-astdent Dr. Gras [Jon Schwerin tcilt auf mehrfach? Wunsche der_Vertagung mtr, daß die Etatsbcratung gegenüber den getroffenrn Dispositionen baraits um einen Tag im Riickstanve [ei, nnd dgß dahrr, Zvenn Wk 11ichtweiterb€raten werde, morgen elk]? Abendstßnng einge1chobsn n-eren müsse.- Das Haus isthieraus damit emverstanden, noch eins Stunde längsc zu tagen. *

BA dcn Ansaabßn für die Zuschüssé zur Unterhaltung

von Fachschnken bespricht Abg. Thurn (fortscbr. Volksw.) die WünsÖcZ-Öer FNch7chUTC [ur Textilindustrie in Sorau. . Der Redner wunschk bksMdeks auch eine Förderung des Flacbsbaucs, aueh in! JUkkkkffS “_"sMr Ausfuhr an Textilwaren, und fährt fort:: Ick) HMF, daß Dkk Mmisfrr uns dle Freude machen wird, Sorau einmax 7-1: bL1,UchLn_UZW dl? N11- stakt dorr zu beficbtigen. Dann glaube leb, daß dre WUNWS- dic ckck Vorgetragen habe, Erfüllung finden werden.

Bei den Ausgaben für gememnüßUe EiUrichkUncch Schiffahrt und Handel usw. bemerkt '

“Abg. Hoff (fortsckor. Volksw.): Der Krkés Nordrr-PWUWAM

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