1914 / 61 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 12 Mar 1914 18:00:01 GMT) scan diff

- § 14. F"r die Prüfung in der Medizinalgcseßgebung und Medizinalverwaltung hat der Kandidat: '

1) in Klausur innerhalb einer risk von dre: Stunden eine praklifcbe Aufgabe aus dem ebietc_ der Medizinal- oder Sanijätspolizet, wenn möglich auf Grund von Akten, schriftlich zu lösen;

2) in einer mündlichen Prüfung darzutun, d_as3 er mit der Organisation der Medizinalverwaltung, mit der Dienst- anweisung für die Kreisärzte, dem ApothekenWesen, Heb- ammenwesen und den geltenden medizinal- und fanitäts- polizeilichen gesetzliche_n Bestxmmyngen und Verordnungen sowie auch mit den fur den arztltchen Beruf wichtigen Ab- schnitten der ReichsverficherungSUrdnung und der An- gesteÜtenverficherung gründlich vertraut ist.

. § 15. Für die Prüfung in der öffentlichen Gesundheitspflege nnd der hygienischen Bakteriologie hat der Kandidat:

]) unter Aufficht_des Examinators innerhalb einer Frist von drei Stunden 16 eine einfachere Aufgabe aus dem Gebiete der bvgienisthen und der bakteriologiscben Untersuchunqs- methoden praktisch zu lösen und den Gang sowie das Er- gebnis der Yntersuchungen mündlich zu erläutern;

2) in einer maxtdlichen Prüfung nachzuweisen, daß er mit der Gewerbebpgtene und (111911 anderen Gebieten der öffentlichen Gßsunybettspflege, _insbesondere der Seucbcnbekämpfung grundltch vertraut ist.

„S 16. Für die Prüfung in der gerichtlicher. Medizin hat der Kandidat: _

1) den Zujfand eines Verleyten zu untersuchen und alsdann in Klaukur innerhalb einer Stunde einen begründeten Bericht uber den Befund unter Berückfichiigung der hierfür geltenden Bestimmungen zu erstatten; _

?) gn einer Leiche die vollständige gerichtliche Oeffnung mmde- stens einer der dreiHauptbök)_len zu machen und den Befund nebst Vorläufigem Gutachtkn 1ofort vorschrkstStnäßig zu Pro- tokoll zu diktieren;

3) ein Leichenobjekt zur mikroskopischen Untersuchung vorzu- bereiten, mit dem Mikroskop ge_nau zu untersuchen und dem Examinator mündlich zu erlautern; doch steht es dem Examinawr frei, dem Cxaminanden auch einen anderen ge- eiYneten Gegenstand zur mikroskopischen Untersuchung vor- zu egen;

4) in einer mündlichen. Prüfung die für einen Gerichtßafzt erforderliäpen Kenntmffe in der gsricbtlichen Medizin darzutun.

§ 17. ür die Prüfung in der gerichtlichen Psyckziatrie hat der KWON): ' G 'stsk k [' F hi ck an emem er „2 ccm e_n eme ä gkeit zur Untersu ung krankhafter Geisteszustande darzutun und in Klausur inner- halb einer Stunde ein schriftliches Gutachten über den Befund zu einem von dem Examinator zu bestimmenden Zwecke zu Zrstaxten; 2) in einer mundkchen Prüfung seine Kenntnisse in der gerickxf- !icben Psychiatrie sowie tn den einschlägigen gesetzlichen Be- stimmungen und Verordnungen darzutun.

_ § 18.

Ueber die gkjamie Prüfung jedes Kandidaten wird ein Protokoll auf enommen, in das die PrüfungSgegeustände und die erteilten Jen" uren, bet den Zensuren .ungenügend' unter kurzer Angabe der

runde, von den Cxaminatoren unter Beifügung ihres Namens ein- getra en werden. Das Protokoli wird von dem Leiter der Prüfung untcr chrieben.

* § 19.

Ueber den Ausfall der Prüfung in jedem Teile eines Prüfungs- abscbnittes wird eine besondere Zensur unter ausschließlicher Anwendung der Prädikate „sehr gut" (1), „gut" (2), ,genugend“ (Z) und „,un- genügend“ (4) ertetlf. & 90

Ein PrüfiNgSabscbniit, für den am? xmr in einem Teil die? Zensur ,ungenügend' erteilt ist, gilt als nicht estanden und muß wiederholt werden.

Die Frist, nach der'die Wiederholungsprüfyng frühestens erfolgen darf, wird pon dem Letter nach Benehmen mit dem Examinator für jeden Abs nitt einheitlich bestim_mt. In gleicher Weise wird der K?,eilpunkt „estgeseßt, bis zu demwätestens die_Meldung _zur Wieder-

olungspxüfung in eixzem nicht bestandeney Abjcbnitte' erfolgen muß. Wird die1e letzt e Fust obne triftige Grunde nicht mnegehalten, so muß die ganze Früfung wiederholt werden.

Eine zweite Wiederholung der Prüfung ist nicht gestattet.

§ 21. Hat der Kandidat die 1sämtlichen Abschnitte der praktisch„münd- lichen Prüfung bestanden, o wbd aus derx für „die drei Teile der schriftlickjen und die einzelnen Teile der prakttsch-mundlkckyen Prüfung erteilten Zensuren die Gesamtzensur in,der Weise ermittelt, daß die Zahlenwerte der Zensuren für dre schnstlicben wiffenschaftliähen Aus, arbeitun en je doppelt und die Bearbeitun des erdaähten ?erichtlichen Falles owie die einzelnen Teile der AbsZ'mitte der prakt sch =münd- chen Prüfung ie einfach gerechnef, zusammengezählt und durch 1541e- teilt werden. Ergeben fich bei der Teilung Brüche, so werden d1ese, wenn fie Über 0,5 betrzxgen, als em Ganzes gerechnet, anderenfaus bleiben ste unberückfichttgt.

Der Leiter überreicht sogleia') nack) Abschluß der Prüfung die rüfungsakten dem Direktor der Wi enschaftlichen Deputatton, der 3): bei bestandener Prüfung dem Min ster des Innern behufs Er- teilung des BefähigungSzeugniffes unterbreitet. _ Die mit dem Zulaffungsgesucbß ejngereichten Zeugmffc erhalt der Kandidat bei Aushändigung des BefahrgungSzeugnisses oYer beim Nicht- bestehen der Prüfung mit dsr Mitteilung hierubcr zuruck. ,

§ 23.

* e'kimmun , Wonach die Bestallung als Kxeißarzt die Aus- übunékeeineLZ Fünfjährißen selbständigen prakti chen Tatigkeit als Arzt nach der Approbation erfordert (vgl. § Z iff. 4 des Geseßes, be. treffend die Dienfjstellung des KrekSarztes usw., vom 16, September 1899 - Geseßfammlung 1899, S. 172 - und § 3 Ztff. 4 her Dienstantveisunq für die Kreisärzte vom 1. September 1909) Wird

durch die Vorschriften dieser Prüfungßordnung nicht berührt.

§ 24, ' " " die esamte Prüfung betragxn 120 :““ YF YZFYFUJZM Herden au er den Gebubren fur den be- MM" Abschnitt oder Teil eines bschnittes noch 10 „;- Sonder- . erhoben. . " ' "* „Wer von der Prü*=unq zurücktritt, erhalt dre Gekzubren_„für_dle UM bkßonnene ) 11 un Sab chnitte ganz, dig Gebuhren ?ur sach- ÉQÜ*,Uch-VUJ“ÜUUFkZsÉLn iZack)sVerhältnis zuruck.

“. ük (dm Lan . 25. , . - ' Berl? despolmibezi ! li t itt der ol1e1pras1dent m n xm MPU NealeexkngYJfiLentTn- P 3

Mexx ZM. - MZ »MYYWWW nut m=1. April 1914 in Kraft.

Yom 24. Juni 19 YYYSMM Müßingsyrduung für KreiSärjke Berlin, den 4. März 1914. " *

Der Minister dés „Ju , .* von Dallwihkum,

YicHimnikicHeS. Deutsches Reich,

Preußen. Berlin, 12. März 1914.

Seine Majestät _der Kaiser . und König hörten heute im hiesigen Königl1chen Schlosse dxe Vorträge des Kriegs- ministers, GeneralleutnantS von Falkenhayn, des Chefs des Generalstabeß der Armee, _Generaloberften von Moltke und des Chefs des Militärkabmetts, Generals der Infanterie Freiherrn von Lyncker.

Der Bundeßrat versammelte sich heute zu einer Vlenarsißung; vorher hielten die „vereinigten Ausschüs'e für die Verfassung und für Elsaß-Lothrrngen, der Ausschux für Fandel und Verkehr sonne der AuBschuß für Rechnungswesen «ißungen.

Die Vertrxter der Aerzte- und Kassenverbände haben bei den gestrigen Verhandlungen im ReichSamt des Innern , mxe „W. T.,B.“ meldet, als Ausführungsbestimmungen zu Nr.,11 des Berlmer Abkommens nähere Vereinbarungen über dxe Berechnung und Abführung der Kaffen- und Arzt- beitrßjge „zur Degkung der Abfmdungskosten getroffen. Als SteÜe, an dre d1e Bexrczge, von den Kassen abgeführt werden sollen, xsxtzzxrdet dte Komgl1ch Preußische Seehandlung in Berlin be:

tmm.

Es Fand dann _eitxe ausgedehnte Besprechung über die kassetxärztltchen Vxxhßtltmffe in einigen Orten statt, in denen zurzett noch auswarttge Aerzte tätig sind, und es wurde be- schlossen, umgehzxnd erneutdarauf zu wirken, daß auch in diesen Orten das Berlmer Abkommen zur Geltung kommt. Die Ver- treter der Kassenverbände erklärten, in diesem Sinne nachdrück- lich weiter tätig sein zu wollen.

, Gestern fri'x 8Uhr yerschied nach längerer schmerer Krank- hett der Kömglt e (Hehetme Kriegsrat und vortragende Rat im KriegSminjfterium, Hauptmann der Reserve a. D. Herr Otto Oxth tm 53. LebensjaYre. Als Offizier und Beamter hat er 111 allen von 1hm be leideten Dienststellungen Hervor- ragendes geleistet. Sein lauterer Charakter und sein kamerad- schaftljcher Sinn haben ihm die allgemeine Zuneigung erworben und s1chern thm ein bleibendeS “ehrenvolles Andenken.

Laut MZldung des „W. T. B.“ sind am S. M. S. „Hansa“ in Eckernförde, S. M. S. in Montevideo und S. M. S. „Tiger“ in Honkong, am 8. März S. M. S. „Sleipner“ in Venedig, am 10. März S.M.S. „Condor“ in Vigo und S.M.S. „Panther“

7. März „Ka1ser“

,in Freetown (Sierra Leone) und am 11. März S. M. S.

„Goeben“

mit dem Chef der Mittelmeerdivision in Brindisi eingetroffen. * . '

Heffen.

Ueber die Besoldungsvorkage der Volksschullehrer ist „gestern nach einer Meldung des „W. T. B.“ zwischen den beiden Kammern und der Regierung eine vßlligé Einigung erzielt worden. Sie erfolgte auf Grund emer Gehaltsskala von 11 Klaffen mit einem Anfangsgehalt vox: 1500 «46 und einem „Höchstgehalt von 3000 016. Morgen Wird die Vorlage FWT dem Plenum der Zweiten Kammer zur Verabschiedung OMMM.

Elsaß-Lothringen. Die Zweite" Kammer des Landtags seßte gestern vor- mittag die dritte Eiatsberatung fort. Wie „W. T. B.“

meldet, wurde „im Laufe der Debatte an die Regie- rung einstimm1g das Ersuchen gerichtet, eine Denk- schrift vorzulegen zur Klarsteklung des in Elsaß-

Lothringen geltenden RechtSZUstandes bezüglick) des Ein-

greifens militärischer Be ehlshaber in die Poli ei- gewalt ohne vorherige Nequifition durch die Zivilbehör en. In einer persönlichen Auseinanderseßun mit dem Abg. Peirotes (Soz.) rechnete der Abg. Dr. U?Ueger (Zentr) es sich zur Ehre, zu der Gruppe zu gehijren, die man Nattynqksten Lenne. Als solcher trete er für dte Würde und Frethett des „andes ein.

Frankreich. Der Veri t des DeputiertenVenazet Über das Kriegs- budget ist ge tern in der Kammer verteilt worden. Wie „W. T. B.“ meldet, wird darin aUSgeführt:

Die militärische Anstrengung Deutschlands, durch die die deutsche Armee “um 153000 Mann vermehrt wordey fei, babe Frankrclcko zur Annahme des DreijahrSgeseHeH beskkmmt. Dies Gesey bringe die Zahl der Bewaffneten tm Mutter- land: auf 700000, dazu kämen 48000 Mann französischer Truppen in Algerken und Tunis. Das „ergebe eine Gesamtzahl von 748 000 Mann, die Hilfsdienste nicbt embegriffen. Weiter wird außeinandergeseyt, daß das Dreijahrsgeseß eine beffere Verteilung der Truppen und Die Schaffung eine§_21. Armeekorps zur *Folge gehabt babe, die es gestatte, über funx Armeekorps, zu ver. fügen, die imstande seien, unverzüglich an den Operatwnen zur Deckung der Gren e teilzunebman. Der Berichterstatter steUt jedoch fest, da das eseß vom 7. August 1913 genau gesprochen nicht eine rwiderun? auf die mehr und mehr entwickelten Rüstungen sei. Es se eine einfache Vorsichtßmaßnahme gegen Ge- fahren, die um so drohender seien, als das an den Toren Frankreichs geschmiedete Kriegswerkzeug wirkungsvoUer mit unhesireitbarer «Offensiv- kraft auögestattet sei. Benazet legt ferner die Notwendigkeit dar, den bestmöglichen Nußen aus dem DreijahrSgeseß zu erzielen und zwar besonders durcb d12,vollk9mmen§ Ausnußung des Menschenmaterials. Er besteht 111 dteser Hinsicht auf der Dringlichkeit der Besserung des sanitäxen Zustandes der Armee durch die Bekämpfung von Alkoholismus und leberku[ose, duni) Aenderungen in den' aZtcn Kasernen und durch die Benuyung aller den Truppen für Ernahrung und Bekleidung zur Verfügung gestellten finanzieükn Mittel." Venazxx spricht sodann von der Aus- bildung der Truppe und halt es fur notwendig, mehr für die :Cxerzierpläße, Schießstände und Ausbildungslager' und für be. sondere Uebungslager für die Genietruppen und die Fußartillerie -zu tun. Er fordert eine rasche_' Bewilligung des Beschleunigungs- "und Aufbefferungsprogramms fur das ftanöößstheKriegßmaterial, das gegenWartkg der Kammer vorlieae- Werzn man im französischen Budget, bemerkt er, bis 400 Millionen fur Nachtragßfordexun en im Jahre 1913 in Rechnung ziehe und wexm man in den deuts en Bud eis die nicht produktiven Auögabsn ka GEMÜ"?- Feldgeschüße und estungen an der rusfischen Grenze abziebe- fo konne der Mehr-

betrag der außerordentlicben AUSJaben Dcutschlands über die außer-

sein, * die Koloniwt

ordentlkchchn AuEgaben Frankrcicbs i-“a dcn leyfen 10 Jahren (110 1100 Mtllionenk Francs gesckoäyt wcrden. Dec Berichterstattcr sÖÜLßk: .Wir mussen einenWesamlylan haben, den wir ohne Schw5ch5

zur Aufrechterhaltun des riede 01 , [cke zu bleiben, verfolgen?“ F n md um Herren unserkr Ecsck)

*- D1e DeputtertenFa1n1ner seßte gestern die Be- ratung des Etats i_ze-Z Mmisteriums des Aeußern fort-

Auf den Hinwets des Abg. Geor es Levaues, daß d.“ Einxluß Frankreichs. im _Orient aufre terhalfcn werden 11111716- etklarte der thstervrafident und Minister des ALUßCM D'oumergue obigkr Quelle zufolge, die Regierung wolLe diescq ZrnftY chFufthterYasjth unk?) entwickeln durch Berufung UZ? e e e ran re un dur le 5 ' disc Rech? Ls?FrtcnükrEÉch kI)erltcikwn, ck d „Nacht, dre ausge e n ere er rei ung der französtsckpen Kultur. Die Re ierunß mash? keinen Unterschied zwischen den einzelnen Missionen, x171€ der franzofiscben Kultur dienen. Doumergue wies auf die bisherigen A7?“ strengungex hin, den Unterrjcht in der Ledante zu fördern, bes!)nders den techn1fchen U11t2rrtcht m Syriey, um die Auswanderung blk Bewölkerung aus Einem Lande aufzuhalten, in 112111 diese immer unter dem Schutze Frankreichs gestanden und auch künftig sjebcn werdY. Doumergue wax de_r Ansicht, daß keinerlei Ursache Vorstege, um dke kon1ulari1che Vertreéung Frankreichs m der Lebayle zu vermiqdern. Das Gegenteil sei richti- Der Abg. Albm Roset bLÜUstÜUstL den EntWUrf, nach dem 96771? ? dipxomaxisäpe Posten, insbesondere die Konsulate in Nürnberg Md Munchen, aufgegeben werdxn soUen. Er bezc-iéhnete es als nicht an- gebrath, daß Frankreich keinen Handelsagenten in Bayern mehr hab?- und sagte hinzu, daß, Wenn der französische Handel in zwei oder drei

Jahren die Wiederberftellung disser Posten verlange, es Leute geben *

K??Ffßxie fragen würden, welche Absichten Frankreich in Süddeutschländ

DieKammer nahm einen Anika ,dereine ründli eRevisW" des, exwähxtten Entwurfß bezweckt, qumd daraZf'den chEtat daS M1n1ster1ums des Yeuzßern an. DieKammer stimmte ferner durch Handaufhebey _emem Anfrage Emile Constants 5“- durch den der_ thster des Aeußern ermächtigt wird, der spayifchen Rxgterung dqutirnstück und die d*azu gehörige," Texle der Rustung Phtl1 pH 11. anzubieten, die gegenwärng im Armeemuseumnaufbewa rt werden. Der Antrag besagt- das Parlxxxnent wxxnsche, das Land an einem sichtbaren Beweis der frcznzos1sch-spamschen Freundschaft teilne Men zu lassen, Zu dem dle Regierung d1e Initiative ergriffen abe.

Rußland.

DerR eich S rat hat gestern die auf Veranlassung von 77Duma- abgeordneten emgebrachte Geseßvorlage, nach der die Semftwo- verfassung auch aus das ongebiet angewandt werden solLte, w1e „W.T.V.“ meldet, mit 87 gegen 51Stimmen abgelehnt und den Wunsch auSgesprochen, die Regierung möge schleumgst Grundlagen auHarbeiten, a11f__ denen im Einklanqe mit den .be- sonderen Eigenschaften des Kosakentums eine Reorganisath der LandeHverwcrltung im Dongebietc stattfinden soÜe. Der Reichsrat hat ferner in dritter Lesung die GeseHeSUorlage- be- treffend die Bekämpfung der Trunksucht, angenommen und sie infolge der vorgenommenenxAenderungen der Renz)??- duma zu erneuter Prüfung übergeben.

-- Gestern ist in der Neichsduma eine Interpellation eingebracht worden über das Verbot, den hundertsten Geburtstag des Dithers Schewtschenko zu feiern. Der erste“ Teil der

terpe ation, der sich auf das Verbot-d'es Ministeriums des nnernx an die Verwaltungen vexschiedener Städte „bezieht,

das Andenken Schewtschenkos zu feiern, sowie ausdas »Verbot

jeder Art von" ö entliehen Versammlungen, de demselben. Zweck dienen so ten, wurde obiger Quelle zufolge mit" 161 Stimmen der Linken xmd de? Zentrums gegen 115 Sttmmen angemommen. Dsr zmette Toll, betreffend das «Ferdok 11011 Trauermeffen, wurde 11111 147 StYmnzen der Rechten und des- ZeUtrums gegen 115 Stimmen bet sieben Stimmenthaltnngen abgelehnt. . - Jtalten.

Der König besprach sick) gestern nachmißag über die Lösung der Kabinettskrise _nacheinander mtt den Vize- präsidenten des Senats Marqms Patexnö und Cefaly und den Vizepräsidenten der Kammer Marqms Capekli und Pro- fessor Alessio. .

Spanten.

Der französische General'xesident in Marokkö, General

durch die Unterweisung und durch die-

,' ;- -

Lyautex), ist gestern *vom König Und der Königin jn

Audienz empfangen worden.

_, Wie_ „W. T. V.“ Zneldet, teilt der ' ' r des- ALUßZren „ma, daß der spanische GeneralresidenVN'ZZsZna die Vertrage uber Yen. Bau dxr Eisen (1 n von Fez na Tanger unverzugltcb unterzetchnen werde. Der Minister fügt hinzu, daß der Besuxh Lyautey-Z eine Annäherung wischen ihm und dem Generalreftdenten Marina bewirkt habe 3

ck S t hk Portugal. n «er (Jena (1 gestern, mj _, ZntrZYFfck) emcszé-“xL Dekrets dÜber zylclf" “e “DZM“ r" al!“- an 1 er arenin as," ' -“ in der GeneraldiSkussion Hmterland der Provinz *

Spezialberatung beschloffen. genommen Und den Ueberg

Belgien. * In der Depntiert Kolonialminifter Renkin enkam

_ tern der mer ero' nete es ' - dk? Beratung 11be das Z,)[onral

budget für 1914 das m: ' ** Millionen , „, _ emeMDL"t „MZ, , t ;;rank abstbkeßt, ""t em“ 1le laut Ber1ch des “W" T' B'“ ÜUÖfübrteZWßen Rede, in der er

Das Defizit sei

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Kolonig, zu rasch zur AznglYYUhWnßraTF bZdeelsfxxinonie Muße

manzielle und administrative KMW Kongo-

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sei M zu gewjn ben)')kbkinaende Kokonie, sonder)! m?) falls nen und . ' ; sd musse e en nnLJbar gemacht werden sowie Tei? YÉZYUY-ZnMÉÉZÜen, Wie BMMM'

k?ngen Usw. edeatend s im Katanßä' | ? rei tUlU

TIFF dund dkn anderen GeLenTeern WÉLMKVYM' " Auch ZF? n F vrt schon SLanen. Der Wert der Kownje konne also 711 t US? .gesteUt werden. Die Aufgabe müsse “"“dings “Zr oren in Belgien heranzubilden und ein Pkogkamkzjugch. szühr ung von Transportmitteln zu Lande Und '“" Wasser "besen und sew Der inister entwickelte dieses Programm des "1“ um Ta “91? unter anderem, das; die Vollendung der Eisenbahn bs ?nes nga-qkkasee zu begrüßen sei. Dea ferneren sek die Aussteuun lea- "anzprogramms erforderlich, das im kommenden Jahr dem itkkl MZnt unterbreitet werden solle. Der Ausbau. der Vetkebrsxn tk" Fuse zum Teil durch Anleihen edeckt werden- Aber dem pr Rek-

nternehmungsgeist dürfe keln H ndernis in den Weg gelegt we

Das Haus trat alsdann in die Debatte ein.