1914 / 61 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 12 Mar 1914 18:00:01 GMT) scan diff

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Rumänien. _ ' „9. «1.331.5315545511919. 47532211? angenommen. Bulgarien. 11. EKM?" dFFbeiKÉYFYYe?3YYtYTrYWim§YW1dftY in Athen wird Pasfarow, GefaUdter in Sofia Naum.

- Der Ministerpxäsident Radoslawow ist gestern vom König in längerer Andtenz empfangen, um ihm über die Er- gebnisse der Wahlen zu den geseizgebenden Körperschaften Bericht zu erstatten. Nach einem vom „W.T.V.“ verbreiteten amtlichen Commuyiqué betrachten dieRegierungskreise diese Ergeb- nis1e 915 sehr befriedigend und sehr bedeutungßvoll. Dieiiberalen Pgrteten erhalten die Mehrheitund können aUeinregieren, selbst yhne m1t anderen parlamentarischen Gruppen in Verbi'ndungen emzu- treten. Während das Kabinett sich bei Proportionalvertretung gewöhnlich gcnötigt sieht, sich nach den Wahlen UU? vex- sck)iedenen Parteigruppen eine Mehrheii zu btlden, hat hlxr Hie Regierungsgruppe die sichere Mehrheit, schon bevor sls sich der Kammer vorstelit. , . . ,.

Die neugewählte Sobranje wxrd 1n/_d_er zweiten Halfte des März zu einer außexordentl1chezt S1 ung" zusammen- berufen werden, in der fie slch nur, m1_t,Wc_x [prufunqey, der Erledigung des Budgets und der Rataftkqtton der Frzedens- verträge von BukareZ und Konstantmopel sonne ge- gebenenfaüs mit de_r _ wird. Die Sobrame wird fick) sodann vertagen, um lch am 28. September gemaß ,dex Verfassung wieder zu vex- sammeln. “In dem Commuznqus xmrd hervorgehoben, daß d1e Durchführung der Wahlen x_n dßn neuerworbenen Gebieten der beste Beweis da ür set, daß, 111_ dlesen Gebieten bereits eine voll- ständige Verwa tungSorgaxnsaiton bestehe. ,

Gestern hat der Mmifterpräsident Radoslawow an dle oberen Verwaltungsbehörden ein Rundschreiben folgenden Inhalts gerichtet:

Ich betrachte es als meine angenehme Pflicht, Ihnen mitzuteilen, daß bei den Wahlen, die am 8. März für die Bildung der 17. ordent- lichen Nationalversammlung in VoUsiändiger Ordnung und Freiheit stattgefunden haben, daß Kabinett eine genügende Mehrheit erlangt hat, um das Land in Frieden und Rabe und auf dem Wege des Fortschritts regieren zu können.

Amerika.

Der Präfident Wilson hat beschlossen, zur Verstärkung der mexikanischen Grenzsireifwackgen das 9. und das 17. In- fanterieregiment nack) Laredo und dem Eaglepaß zu entfenden.

Nach einer Meldung des__„W. T. B.“ aus Chihuahua hat die Militärbehörde beschlxnen, die öffentli'chen Lände- reien, einschließlich der konnszierixn, 'unt_er die Soldaten der gegenwärtigen Revolution, die mvaljden „Veteranen 'der Madéro-Revolution sowie die Witwerx und Watsen auF betden Revolutionen zu verteilen. Auch die Verteilung stadtrsxhen Grundbesißes ist geplant. Der Beschluß „erregt d_aH großie Interesse als erster Versuch der Rebellen, 1hrer Absicht gemaß die Landfrage zu lösen. '

Einer weiiersn Meldung zufolge Hgben' ine Bundes- iruppen dem im Besiize der Rebellen besmdltchen Kanonen- boot „Tampico“ bis Ausfahrt __aus dem Hafen von Topo- lobampo abgeschnitten, indem 118 da?: alte Kanonerzboot „Demokraia“ quer über dem Hafeneingang znm Smken brachten. _

*- Die Beunruhigung über das Eindringen venezo- lanischer Truppezt in kolumbisckzes Gebiet wird, wie „WT. B.“ meldet, m Bogota als unbeeriindei betrachtet. Der engltfche Gesandte e_rklärte dem_ kolumbi chen Geschäftsträger in Caracas, daß engl1sche Ingenieure, die auf der Suche nach Petroleumqueüen seien, sich zu ihrezy Schuße, gegep wilde Ein- geborene von bewaffneten Jnfanterryten begletten ließen.

Afrika. I!? der gestrigen Sißung des südafrikani1chen Senats stand die Jndemnitätsbill zur Verhandlung. Nach dem Bericht des „W. T. B." erklärte der. General S MULL, die Regierung habe ihre An cbt über die Verschtckung der Arbeitékiubker nicht geändert. Die Verschickten_seien für immer von der Einwanderung ausgeschloffen, doeh würden gkjeßliäpe VorkYHrungen gelxüffe" wÉ'deU- um ihnen unter gewissen Bedingungen eme zxit- wellig? RUckkebr zu gksiaticn. Der frühere Premierminiitsr der _KZpkolonie Schreiner erhob entschiedexi gegen pie Ju- deWnikatSbiu Eikisvruch und forderte Bewei1e für dre Ver- brecbkn dk? Verkchxckten, Wenn der aufrühreriscbe Charakter iHrer AeUßS'UWen. ".“Üwkiskzax wäre, so hätte das orbkntlickye Gericht darüber ?VÜ'ÖUÖM maßen" wenn die Regierung die Schuld der Männer Nicht biZwklsen könne, werde er beantragen, einen Gezichtsbof inzlclkxkßkn- um uber an? Fragen, di,: fich (ms der Bill ergaben, zu nfs cjden- ." _ * - Der GeneralitaatSanwalt von Tran§vaal hat die Strafverfqlgung Mehrerer Arbeiterführer abgelehnt, e en die' €") cWersähren wegen ihrer Agitation im Eisen-

bahnckstke'k emgeleitet worden war

Parlamentarische Nachrichten.

l0er Bericht Über)“ estriqe SiHung des Reichstags ““ lu bericht ulxer Jie t - F2"? ZlebgéérdIeten besmden fiFsxige S1 ung des „Hauses

B n M der rsten und Zweiten e age. .

Wohlfahrtspflege.

4 er Samariter=Verein vom * ' , wird Kemnäkbst für Damen einen KurPuosteinn FI,? YZF? pflege abhalten lassen. Er umfaßt ]0 Stunden und 713 d7t v 17. März ab Dienstags und Freitags, Abends von 7 bis Einlieh vim dem „Kaiserin Frisbrich-Hause, für das ärzjlickxe Fortbildun SweernY Bcriin U97. 6, LutsenplaxJ 2,4 (am Neuen Tor) siatt- Üb 'eberi von Dem aÜgemeinen Jntereffe dsxrfte der KMW voi1 besFteiiserer Wichtigkeit für Mütter, „Lehrerinnen und Erzieherinnen sowie weibliche Angestellte gewerblicher und kaufmännischer Betriebe sein Damen, die ,Heiferinnen oder, Hilfsschwestem vom Roten Kreuz“" werden wollen, wird er als em Teil ,der theoretischen Ausbildung angerechnet. Jnsbesonbere können dikxcmgen Damen, die bereits einen Krankenpflegekursus bei uns durchgemachtxbaben, fich im unmittelbaren Anschluß an den Kursus für Gesundheitspfiege der theoretischen Prüfung als ,Helferin vom Roten Kreuz“ unterziehen, An- meldungen find möglichst bald an den Yorsiand dck_Samariter. Vereins vom Roten Kreuz, Berlin 17.10, Konigm Augustastraße 26. zu richten und gelten als berücksicbtigt, tpenn keine ablehnende Antwort ersol t- Dkk Kostenbeitrag von 3 »“ ist auf das Postscheckkonto des Vereins, Berlin Nr. 6.796, einzuzablen oder 111 der ersten Unterrichts. stunde zu entrichten.

Ufnahme einer Anleihe beschäftiJen

Kunst und Wiffeusöhafi.

4. 9. Einen intere anten Abend brachte der Gc1ellsch_aft für Erdkunde ihre aliJemcine Märzsißung, in der Berichte uber den Verlauf der im Dezember 1911 nach Deutsch Neu Guinea entsandten Forschungsreise erstattet ryurden, deren Aufgabe es war, das zu einem großen Teil noch voiiig unbekgnnte Innere dieser hoffnungsreichen Kolonie zu exktxnden. Dies tst dem vom Reichskolonialami, von dan Kömglzchen Museen und _ der Deutschen Kdlonial-Gesellschast_auögerusieten und durch Prtvat- mittel mehrerer Donatoren sonne durch Mittel aus dex Samson- siistung reich unterstü ten Unternehmen denn quel) in befriedtgendster Weise gelungen. Ni t weniger als ein Gebtßt von "40000 «11111 wurde in feinen geographischen Umrissen bestxmmt, genaue Unter- suchungen der Flüsse vorgenommen, bundertundfunf Karten bergesielit und mehr als 3500 photogrammetriscbe Aufnahmen gemacht. Ueber diesc erfreulichen Ergsbniffe berichteten der Gesellschaft der Führer der Reise, Bergasxffor Dr.__ Stolle, der einen Ueberblick über den Verlauf der orschunJSretjc gab, und der Geograph des Unternebmcns, Dr. Walter Bebrm an n, der die geographischen

Erfolge der auf dem Kaiserin Augusta-Fluß und seinen Nebenftüffen tief

in das Innere eingedrungenen Expedition darleate. Eine große Anzahl von Lichibildern begleitete beide Vorträge. Dr. Leonhard Sch [ye War es, der zuexsi auf den Gedanken kam, den mächtigen Strom, de en Wafferreichtnm ihn als tief aus dem Innern, und von den unbekannten Hochgebiraen berkommend bezeugte, als dcn ausxgezeicbneisten Weg in das Herz Neuguineas zu Empfehlen. Außer den helden Vor- tragenden waren an dem Unternehmen beteiligt gewesen: Dr. Röficke und Dr. Thurnwald als Ethnographen, Dr. Jedermann und Dr. Bürgers als Botaniker und Zoologen, ießterer auch als Arzt der Gescllsehaft, und der Ingenieur Schatteburg. Sie sind, obgleich das Klima viele Erkrankungen mit sich brachte, und namentlich den Führer der Expedition häufig an der Arbeit verhinderte, mit Ausnahme des Ingenieurs Schatteburg, der den Anstrengungen erlag, und des Dr. Tburnwald, der noch für einigeLNonate in Neuguinea zurück- geblieben ist, glücklich heimgekebrf, obne dauernden Schaden an ihrer Gesundheit genommxn zu haben.

Der Verlauf der Expedition War etwa der folgende: Mit dem Dampfer ,Kolonial-Geselischaft' in den gewaltigen, aber sehr langsam fließenden Strom ein edrungen, „iyäblte wan den Ort Malu, wo der Fluß sich oberhalb me rfack) zu vera|teln schien, zum festen Hauptquartier und begann damit, von benachbarten Gipfeln Ausschau zu halten. Diese von Dr. Behrmann angefübrte Erkundung gab dann Anlasß, die vier oberhalb Malu in dext Strom fallenden Nebenflü 2 so Weit zu befahren und ihre Ufer im einzelnen aufzunehmen, als es ihre Schiffbarkeit überbaupt gestattete. Diese Entdeckungsfahrien in die kleineren Nebenfiüssx waren in aUen Fälien sebr schwierig. Der große Dampfer war dafür natürltch unbenußbar, aber man hatte fich mit einer Anzahl Cudellmotoren versebey, die (zn beliebigen Fahr- zeugen anzubringen waren. Diese, Ausbtlfe erwxes fick) indessen als von zweifelhaftem Werte. Es gab vieleMotyrdefekK, Häufig leckeBoote und wesentiick) den zur Besieguna dieser Hmdemiffe notwendigen An- sirengungen ist das einzige Menschenopfer zuzuschreiben, das die Expedition zu h_eklagrn hatte. Dgs Mittel der Rekognoszierung von einem Berggipfel aus wiirde hkl diefen Vorsiößen ins Innere noch öfter angewandt. Ihm rst de'r Beginn einer Triangulation über das ganze Land im Anschlus: an die Festlegun und Messung einer Vafis zu danken. Jene Vorstöße in die ebenflüsse fanden im April und Mai 1912 stgtt. Gleichzeitig und noch die nächsten Monate ausfüllend war em größerer, unterhalb Malus von rechts in den Hauptsirom faÜender, von Süden kommender Fluß bis ins Gebirge Verfolgt worden. Im Oktobkr 1912 unternahm man alsdann eine Weit stromaufwärts führeyde Erkundungßfabrt auf dem Hauptsirom, an die fich mii den genannten VerkehrSmttteln ein Vorstoß Dr. Behrmanns knüpfte, der mit ber Erreicbimg de_r Zeniralgebirgskeite sein Ende fand. Da man aus dieser Fahrt auswäris noch auf mehrere Neben- flüsse von Süden , ber stieß, drang auf einem derselben. der fich ais gnt schiffbar erwies, Dr. ebrmann ins Innere

bis _über den fünften Grad südlicher Breite vor. Weitere Verästelungen nach Süden, hin, fanden sich bei einem dritten Vorsio . In der Zwtschenzett hatten die anderen Teil- nehmer der xpedition auf dZn von links in den Kaiserin Augustastrom einfallenden Nebenfluffen stromaufwärts Vorsiöxze bis zur boaändifchen Grenze aysgefübrt, wobei Dr. Thurnwald is an die Küste der MoÉm-Halbmsel gelangte. Ueberali, wo diese Einzel- expeditionen es versuchten, von den lußufern aus 'in das dicht be. waldete Innere vorzudringen, mu te man den Weg fich erst mübiam ausbauen. Cingeborenenpfade fand man selten, dc'nn _das vom Urwald bedeckte Land ist menschenarm, und sem yppiger Pfianzexiwuckys bietet kaum irgend welche Nah- rung, ]odaß man, gxnotigt war„ Lebensmittel mitzunehmen. Von dem Gedanken, der dieser Expedition von Luftschiffen Gebrauch zu macben, war man, den geschilderten Verhältnissen gegeniiber, bald zuruckgekommen. In diesem fast undurchdringiichen Walde, der besten- falis mit ausaedebnten Grassümpfen wechselt, bedeutet jedes Nieder- gxben emes Baiions zweifellos den Unterßang. Sehr ansehnlich ifi dre Ausbeute der_Forscher an ethnograp ischen Dingen, ihre Zahl betta t 5800 Stuck, darunter vieie neue Typen. Viele meterologische und affertiandsbeybacbtungen wurden außgefübrf, und auch ein Bild Von den morphologischen Zügen des Landes gewonnen.

In die Papyrussam-mlung der ägypiis en Abieilun der Königlichen Museen ist ein antiker LieYLSzauber auß Aegypten gelan i. Ein aiier Aberglaube, der bis in die Gegenwart for1dauert, bo t einen Mensähen in dcr gleicken Weise schädigen und verletzen x_u können, in der sein Abbild geschädigt und verstümmelt wird. Dieser Aberglaube ist (11166 an der für die Papyrussammiung erworbenen 28ckch16 0111 roßen _Vleitafel betätigt. Sie trägt auf ihrem oberen Drittel die n kindi1cher Art entworfene Zeichnung einer menschlrchen F1gur, deren Gesicht durcbiiricben ist; offenbar njcht, weil der Zeichner mit seiner Arbeit unzufrieden war, sondem wohl, weil er die dar esiellte Person schädiaen und quälen wollte. Aus solchen Vo teilungen entspringt aueh das bei fast allen solchen Ver- wünschunqen nachweisbare Durchsiechen der gefalteten Bleitafel mit einsm Nagel, der ursprünglich vielleicht lediglich als Verschluß dienend, bald als Symbol des unentrinnbaren Festhaltens und so als Sinnbild der 111111 119083511115 empfunden wurde. Auch unsere Blei- tafel ist mit einem Nagel durchstochen Worden. Unter der oben- erwäbnten Zeicbnunxz sieht der mit Tinte geschriebene Text. Er spricht zunächst den Todesdamon, dann_cinen _Toten selbst an. Solche Zauber- sprüY legte man gern in dre Graber, als "Tore zur Unterwelt und tätten des Spuks. Der griechtsche TY lautet in deutscher Uebersetzung: .Ich bescHWöre Dich, Du otendämon, und ich erwecke Deinen Dämor_l_ (DU Inhaber dieses Grabes), hilf mir bei Apollonus, die ArsinvS g_ebar, und ihr Herz soll mit wildem Ver- langen erfülit werden, da sich ihr HOLZ andere und sick) neige zu meinem Herzen, so daß 8 mich liebt und mich in allen meinen Wünschen erhört, mich, Ptolematos, den Tbases gebar. Denn ich be- schwöre den Alierbalter, d_e_n errn, Gott Joho Jamelu Jai.Barai Janbelaebi Bekl Bal JLU, NMUN, „Du bist der große Gott Jatabaotb, dir Gott der Gxierberge, glb drum, daß Apollonus, die Arsinoö gebar, mich iiebt, pmb, den Ptolemaios, den die Thases gebar, für alle Zeit, damit e mich liebe und mir alles schenke, was ich von ihr erbitte; und ni keine einzige Siunde soli sie noch zögern, zu mir zu kowmen, zu Ptolemalyo, den Tbases gebar, für alle ?seit.“ Der Text ist, abaesehen von semex religiösen Seite dadurch intere ant daß er einen Liebeßzauber enthalt. Merkwürdi erweise findet sicb nämlich unter den Tausenden dyn Schrifts1ücken eder Art, die uns aus dem beüenischen Aegypterx ub'etkommen sind, und in denen sie!) alle möglijen Fragen des Privatlebens jener Zei? behandelt finden, kein einziger Lie esbrief. Das mag verschtedene Uriachen haben. Das Leben im griechischen Aegypten spielte Üch mei]? im engen Bezirk des beimatliéhen Dorft's ab; der PÜVAÜWU" war fur die Btiefbeförderung

auf die Gefälligkeit sines reisendcn Bxkannten angewiesen, der als

Mitwiffer dem Liebhaber frois sonsii er Vertrauenswürdi keit nicht immer qenebm fein mochte; auch das ft wesentlich daß w 1: aus den Großstädten, namentlich aus Alexandrien, keine Texte und Briefe uberwiegend aus den niederen Ständen haben.

Ixt Frankfurt a. M. findet unter der Schirmherrschaft Seiner Königlichen, Hoheit des Großherzogs von HeZen in der Pfinqsiwoche (vouz 2. bis 5. Juni 7). I. der dritte ongreß der Inter- naitonalen Vereinigung für Rechts- und Wirtschafts- phtlosopbie statt, zu dem sich eine Anzahl der hervorragendsten Gelehrten Deutschlands und des Auslandes einfinden werden. Veri te haben 1:- a. angemeldet: der Geheimrat Professor Kobler, Berlin, ü er die Grenzen der Recbißpbilosophie, der Staatssekretär a. D. Dern- burg und der Senatsprafident von Strauß und Tornev über ein Reichswobnungsxzeseß, der Geheimrat Ptofeffor Wolf, Berlin, und der Staatsrat von Dynovsky, St. Petersburg, über die Annäherung europaischer Staaten dun!) Beseitigung oder Minderung der Zoll- schranken. Die Stadt Frankfurt a. M. wird die Teilnehmer an dem Kors reßenebst ihren Damen am Abend des 2. Juni im Römer em ang n.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiteu und Absperruugs- maßregeln.

Das Kaiseriiche GesundbeitSamt meldet den Ausbruch

Maul- und Klauen

München am 11. d. M.

der seuche vom Viehhofc (Auslandshof) in

Norwegen.

Durch eine Verordnung des Königlich norwegischen Sozial- und Jndustriedepartements vom 28. ebruar d. I. sind die russischen Städte Cbxrsoy, Odessa, icolajew und Rostow für *

9123911"! erklart worden. (Vgl. ,R.-Anz.“ vom 9. Oktober 1). I., r. .

Verdingungeu.

Die näher_en Zlngabext über „Verdingun en, die beim „Neicbs- und iaai'anzethr ausliegey, konnen in en Wochentagen in dessen Expedition wahrend der Dienststunden von 9-3 Uhr eingesehen werben.)

Oesierreich=Ungarn.

Bis spätestens 28. April 1914, _11 Uhr. LandeSregieruug für BoSnien und die Herzegowina: Verkauf von etwa 59 300 011111 Buchen:, 21000 05111 Tannxn- und 16 500 013111 Tannen- und Fichtenholz in den Gebiete:) Zira1a, Iaiova und Studenac des Forstwirts aftsbezirks Teslic: (Kreis Banja Luka). Vadium 15 0/0 der Ange otssumme. Näheres beim forstWrrtschaftiichen Departement der Landesregierung in Sarajewo.

Italien.

18. März 1914, Vorm. 11 Uhr. Provinzialdepuiation in Rom: Lieferung von 400 b Kohlen upd_ Briketts für die Irrenhausverwal- tung Sayta Maria della ZPieta m Rom 53. 60 Lire für zusammen 24000 Ltre„und 25 b Ko len imd Briketts für die Stadt Ceccano 3 61_ Lire fur zusauzmen 1525 Lux. Sicherbeit 500 Lire. Zulassungs- antra bis 17. Marz 1914. Naberes in italienischer Sprache beim,

'ASPIRIN-1514 V i "

. czrz , ormtiags 11 Uhr. Die elbe Be örde: Lieferung fur das Jrrerxhaus Santa Maria deUasPieK- vorki Des- infektiYNSMitt-Zln, aikoboltjcben iind Benzinpräparaten, verschiedenen Chem1kalien, Brom, Chlor, Medtzinaliey, Arzneien, chirurgischen und klinischen Appaxaten iryqchtLoserx,imGe1amtwerte von 31 046,80 Lire.“ Gemmksiäyexbett 4330 2112. Naoeres in italienischer Sprache beim „Reichßanzexger'.

18.. Marz 1914, Vormittags 11 Uhr. Bürgermeisteramt in Formm: Vergebung des ersten Loses der Arbeiten für den Bau einer Waffericitung. Voranschlag 134 744,23 Lire. Vorläufige Sicher- beit 7500 Lire," endauitigx 1/10 der Zufchla ssumme. Kontraktspesen 1000 Lire. „Naheres in italienischer SpraZe beim „Reichsanzeiger'.

20. Marz 1914, Vormittggs 10 Uhr. Bürzermeisieramt in Os iri. Bau elner Wasserrettung, Bau von Siraßenbrunnen und der eitungsanlagen zur Verteilung des Waßers in der Gemeinde und _in den Schulen. Voranscéüag 45 899,50 ire. Zeugni 6 2c. und vorlaufige Sicherbeit (2600 L re) bis 17. März 1914. nd ültige ZMF???“ 5150 Lire. Naheres in italienischer Sprache beim . ckckck-

23. März 1914, Vorm. 10 Ubr. Autonomes Mar“ne u in Venedig: Bau ' elne's Offiziekwohnbauses bei FerbaBbaYeekiT Rycchetta aglelberomWenedig). Voranschlag 40000 Lire. Si er- bett 4000 Lire. Zeugnisse Zc. bis spätestens 21. März 1914, Na m. 4 Uhr. Na_l)eres m italiemicher Sprache beim ,Neichanzeiger'.

26. Marz 1914, Vormittags 10 Uhr. Bürgermeisteramt in Quarta Sgnt-Elena. Bau eines Schulhauses. Voranschlag 118 398,59 Lire. Sicherheit 6500 Lire. Näheres in italienischer SpraZcYe Fix:! „YZiFSaFeigex“.

" . arz , orm ttags 10-11 U r. Miniier u d offentlichen Ugterrichts in Rom: Bau der &rundmauesrn i11111115 dee? Abieitungskanale fur das neu zu errichtende Gebäude des genannten thsteriums. VoranfchlM„1092 300 Lire. Zuiassunqsanträge und iSrYMieÜbgflxllstlixe bi/s UZ. Zaibh1914sb Vorläzxkfige Sicherheit 50000 , 10 er u a summe. ä eres Sprache YYY .RLeYZanzei F;. I b in italienischer arz , - ags 12 Uhr. Bür ermei ieramt in Groxteria. Bau einer Wasserleitung. Voranschlaéz 144 585,03 Lire. Vyriaufige Sicherheit 10 000 Ltre, endgultige 1/19 der Zuschlagssumme- Naberes in _italienifcher Sprache beim .Reichßanzeiger'.

28. Marz 1914, Vormittags 10 Uhr. Bürgermeisteramt in Arte na. Bag eines Schulhauses. Voranschlag 96177,40 Lire. Zeug_n sse usw. bis 18. Marz 1914. Vorläufige Si erheit 5000 Lire, endgulti e 1/19 der. Zuschlagssumme. Näheres in ita ienischer Sprache beirn" . eichSanzeiger'.

28- März 1914, Vormittags 11 Uhr: Bürgermeisteramt in CeryinaraU Bmx eines Schulhauses. Voransckplag 158000 Lire- Vorlagßgx Sreberhett 10 000 Lire, endgültige 18 000 Lire. Näheres in italtemscbxr Sprache beim „Reichßanzeiger'. _

30. Marz 1914, Vormittags 10-11 Uhr. Ministerium der öffentlichen Arbeiten in Rom und gleichzeitig die Königlickpe Präfektur in Alessandria. Bau der Gemetndestra e zwischen Mombaldone und der Provinziallandsttaße Acqui-Spiqno- avona. Länge 2260-40 111- Voranschlag 161571,85 Lire. Zulaffungsanträge und Zeugnisse 2T- bis 20. März 1914. Vorläufig? Sicherheit 8000 Lire, endgultiße 16 000 Lire. Näheres in italienijeber Sprache beim .Reich€anzeiser -

31. März1914, Vormittaas 10 Uhk- Königliche Prafekt'ur 1“ Catania: Verlegung eines Teiles der Landstra e Nr. 76 zwischen Colle Contrasto und Sella Crociate. _Voran xblag 51965 Lire. Zeugnisse usw. bis 21. März 1914. Vyrlaufixxe Sicherheit 3000 Lire, endgültiaq 1/10 dex Zuschragssumme. Naberes n italienischer Sprache beiMZ'YetckilsMe-ZJY' itt s§10 1111!) M' ist

1 , orm ag _, r. rn erium " . lichen A1 eiten in Rom und _gleickxzertig die Königliche PerLkTffM't. Crsenza. Bau dxs Abschnittes der Landiiraße Nr 63 v ur, m Spmnerei Silvagm (Grimaldi) bis zur Timpa dei S OM, der Länge 4283,88 111. Voranschlag 913557413 NW Z [ - MMW- ...1" M.. M.,

re,en gu ige 10 er u - . Lk eii' Skach5b“ii'1§§iFichYnzeiger§ WWWW NUk-Ms m italienischer

; pri , ormiila ' . öffentluihexi Arbeiten in RongUYGJiYÉ) .? Ubr: _Mmisierium der in Messlrxa. Vélvoilsiändiguyg b2.szinJ die Konigiicbe Präfektur zwischen Smagra und der ' ' InsiandsetZUng der Straße

Grenze v "

Voranscbiax; 21105449 Lire on Ficarxa. Lange 301205 111. VorläufigZUTa ungsantraae undereuegnansFUÉ

Sprache beim

bis 23. Makz 1914.

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