1914 / 63 p. 18 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 14 Mar 1914 18:00:01 GMT) scan diff

Deutscher Reichstag. 235. Sißung vom 13. März 1914, Vormittags 10 Uhr.

(Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.)

Nach der Beantwortung der Anfrage des Abg. Kapsch (fortschr. Volksvp.) und nach dLr Begxündung der Inter- pellation des Zentrums, bßtreffend den Zwetkampf des Leutnants La Valette Saint George mit dem LeUtnant Haage, durch den Nbg. Gröber (ZENTR), morÜer in der gestrigen Nummer d. Bl. berichtet worden ist, ergreift das Wort der

Preußischer Kriegsminister, Generalleutnant F a [ k e n h a r) 11:

Meine HLMU! Die Von dLn HELIWU JNÜLkPLUÜUÉ'LU gLstLUte Fragé, ob es bckamlk ssi, daß cs in Meß zwischen zwsi Offizieren ÖGZ thfankerierregimsnfs 98 WWE]! schwersx Vßrlkßnng dcr Familienehre des einen durch dM anderkn zu Einem Zwsikampf gekoman ist, muß leider bejaht werdsn. Ein nähches Eingehen auf die Vorgänge, die die Ursache» zu dSm DULÜ abgabkn, [ville ich mir mit Rücksicht (mf die Familien der Beteiligtsn biSr in dsr O9ffenklichkeik Ersparen zu WOULU (Sehr richktgx rechts), um so mehr, als das Gkricht noch nicht ge- sprocbén hat.

Das aber darf ick) wobl chte schon ÜUZsPrLÖLn, daß dieser ebxn gekLnnzLichnete Tatbßstand dnrch diZ Aussagk der Beteiligten VoU- ständig aufgéklärk ist. DiE Annahme dsr Jntérpeüation, daß das Duell [mkkr Bedingungen stattgefundM habs, die auf eim? Tötung dss ngnsrs JLWÖLZU abzikÜLn, bak dsr Hkrr Vorreerr schon dadurch, daß er die wesentlich gémilderken Bkdingungén anfübrkß, nnter denen das Dueü wirklich auSg-Zführtworden ist, widerlegt. Aber ich muß ngLÖLU, daß auch unter diesen gemildértsn Bedingungen cin unglücklichßr Aas- gang des Duslks, wie? Es ja die Ereigniss? in traurigster Wsise bestä- tigt Haben, imnlkrhin möglich war.

Auf diE Verspätkte Anzeige vo'n dem EHrenhaUdel Hal der Ehren- raf dss Regianks erk[ärf, wie das auch mein Herr Vorrsdnsr schon richéig angefübrk bak, daß er sich "nach Lage der Sache qußerstande sLbL, einen Ausgleich VorzuscHlagen, daß yielmehr ein ebrengerichtliches Verfahren erforderlich sei. Darauf Haf der leeidigte nichk geglaubt eingeben zu können. Der ZMikampf hat am 26. Fébruar in der Näbé von Meß staffgefundsn, In ihm wurde fatsächsick) der leeidigte durch dLn Beléidiger erschossen. Ick) muß aber bestreitsn, -meine Herren, daß durch die eben erwähnte Erklärung dés Ehrenrats dsr Zweikampf Veranlaßt worden ist; denn der in seinen heiligsten Ge- fühlén tiefgekränkte Beleidigfe Hatte, nachdem es nur mit Mühe ge- lungsn war, ihn Von sémer Absichf, sofort zu ungsregelter Selbsthilfe zn schreiten, abzubringen (Zuxuf vorx den Sozialdkmokratkn), den Beleidiger unker Nichachtung der strsngen bestehenden Vorschriften schon geforderk, ebe sr dem Ehrenrak Anzsige erstattete. Auch Hat er den Vorschlag des Ehrenrats, dLn Angang des ehrengerickytlickyen Verfahrens abzuwarten, ebénso schroff abgelebnk, wie den Versuch der Kartellträger, ihn zu einem nur ganz kurzkn Aufschub des DueUs zu VLranwffen.

Hikkbéi möchk2 ick) befonsn daß der in Rede stehenden Erklärung des Ehrenrats yielfach eine ganz andere Bedeukung beigelegt wird, als fie befißf. Man glaubt, sie s€i ein unbedingter Dueklzwang. Das ist aber keineSwegs 'der Fakl, meine Herren. „Kein EHrengericht darf beute einem Offizier einen Vorwurf machen, der den ehrengerichtüchen Spruch über einen frevelbaflen Beleidiger, wie er nach der Erklä- rung des Ehrenrats erforderlich ist, abwartet.

Und daß es, nachdem dL! ehrengerichtlich€ Spruch abgewartef war, nock; zu eimem Duell gekommen wäre, ist mir wsnigstens ssit,[angen Jabrsn nicht 'm Linczm Zinzigen FaUe bskanuk gewordén.

Für ehrengerichtlicHe Angelégenheiten sind für dis Armse einzig und Wein die aUerHöchsten Vorschriften maßgebend, Das möchke ich den Ausführungsn des Herrn Abg. Gröber, die fick; auf das Buch des Herrn Oerften Spohn gründéten, entgegenhalken. Die Fassung der ehrengerichtückxen Vorschriften ist derart, und sie sind so sehr Gemein-

gut der Arche gswordkn, daß es für das Offizierkorps eines Kommen- tars dazu nichf bkdarf. Weder ich noch irgendeiner der Herren Hikk, die früher Regimentskommandeure waren, bedurften Kommenk'are, um ierc Offizierkorps im Sinne der Aklerhöchsten Vorschriften zu belehren,

Nach diesen Vorschriften, meine Herren, Hat der Ebrenrak eben- sowenig die Macht und Befugnis, ein Duell zu veranlassen, wie er die Machk und Befugnis hat, ein Duell zu verhindern, das die Beteiligken unbedingk onen. Er muß bei Ehrenhändeln mik aÜen Mitteln auf (J'MLU AuSgleick) binwirken, soweit es irgend denkbar ist. Gelingt das Uicht, so wird er die Bekeiligken auf die schweren Folgen hinweisen, die es für sie mit sich bringt, wxxnn sie von den Bestimmungen der Allerhöchstcn Vorschriftkn abweichen. Weiter aber geht seine Befug- nis, abgksehen Von formalsn Dingen, nichk.

Denn, meine Herren, der berufene Hüter der eigenen Ehre ist schließlich jeder Mann und jeder Offizier allein. (Zuruf bei den Sozialdemokraten: Also auch der Soldat!) Ja, meine Herren, auch der Soldak, In diesem Falle Handelt es sxch aber um Offiziere. Hiernach kann ich bLHauptcxn, daß die Behandlung des dorkiegenden FaÜes durch den Ehrenrat nichf wider Geseß und Recht verstößk, und in dieser [chkrzcugung machén mich auch die Darlegungen des Herrn Abg. Größer nicht irre. .

Zunächst sprichk für mich" die Taksache, diE er [auch schon betont Hat. daß diE Rechtsprkchung jedenfaUs auf meiner SSM? steht. Danxk aber, mein? Hsrren, wiÜ es mir nicht NRWZ) L?sÖL'MSFk- daß ÖR: Ehrenrat haftbar "gemachf werden könnke für skme Mttwrrkun»? ber DULÜLZU- wenn ein Kartellfräger, sobald er ehrlich srch um emew Ausgletch bemübk bat, nach dym Gessß straflos bkeibt. ' -

Wenn ja!; mich nun deo: dritfen Jnterpeüafronsfrßge zuwende, welche Maßnahmen der Herr Reichskanzkér zu ergrerfex) gedenkk, ,nyUebergr'rffen im Heere wirksam entgegénzutreten, so rst zu 'b8-

M rken "'r-JZ das Duell |ck durchaus nichk MM M Heer und MMS „DYLH Djiéü kann man nur auf geséßgeberisckyem WSJ?

M (Zilkilf d'és HLM Abg. (F; rz 13 r g e r: Eine Kabinetks-

Y WM YÉÉW Ick habe eben angedeukek, daß 'das DUFT aéßéxeü-“MJÜZÜK' “v _, „„ckqu FUein beschränkk, sondern auch 111 MM witß YirX'éIc BW - = _UNM, unßdem entgegenzutreten _ seseßYétischem WZE?“- «E', vser ;_cecöt geben _, ist nur auf wie km M , ““ ' „3-_* &

sein soÜken, würbéÉiIYMnMWMW ÜÜUW und möglixs) der 'VOröcreifunan HEB_Kéüéü'Vür“ ' e , ?_ka Hei Gelegenheit JOMsscnbafl“ gepruft. Auxh hat sch) ,öi'e ZFÜÉWLZÜUCY ernst und

von

- Ü.?ÜkQMWisfion .

des Reichstags sehr eingehend mit dieser Frage Fesch'ä'ft'cgk. Di? solchen Bemühungen ekwa zu verdankenden Geseke werden*, wiZ der Herr Rexchskanzler dcrkrauTJ auch Heer und Marine zugUke kommen. Unabhängig davon, mc'me Herren, sind alTe maßgebenden Skell'en des Heerss unabsäsßg bemüht, auf erzieherisckyem Wege Besserungen in der beregten» Hinsicht zu erreiche'n. Die Gefichtspunkte, nach denen dabei verfahren w'wd, darf ich Ihnen kurz darlegen. ' Die segsnöreichen Wirkungkn der AUerhöchst2n Ergänzungsorder vom 1. Januar 1897, die auch schon de? Herr Abg. Gröber Uwähntk, sind allgemein bekannf, Nachdem Sein? Majestäk der Kaiser und König am Nsujahxstage 1913, wie msin Herr Amfsvorgänger der Budgéfkommissioxr amtlich mifgkjs'ük hat, das Offizißrkorps ernkut zu streUger Selbstzuchk in/dieser Beziehung ermahnte, ist eiw wérterer Forkschritk zu verzßichnén gLWLsen'. Im Jahre 1913 smd im ganzen deutschkn Heere einfahließlick) sämtlicher Offizißre des B8Uk[aubten-

standss 16 Duellfäkle vorgekommsn. (Zuruf? DM den Sozialdemo-

kraken: Noeh' zu viel!) Da sich diese Zak)[ auf mehr als 75 000 Offi- ziere vérteilk (Hört, hört! XML.), ist sie an sich gewiß gering (Sehr richtig! bei den- Nationa'l[ibeva[en.), und sia zeigt die Hasklofigkeif allsr Behauptungsn yon einer im Hesre herrschnden Duellwuf in greUém Liebl. (Sehr richtig! rechts.) Aber, meine HLNLU, sie ist insofem immer Noch hoch und zu hoch, a[s sie, soweik dabei Offiziersfälle zur Sprache kommcxn, gleichzeikig ebenso viel Fälle vorhergegcmgener grobkr Vßrstößß wider die guten“ Sälen bßdeutet, (Sehr richtig! im Zentrum und bei der Reichspartei.) Es [iegk also alle Ursache dor, in dem Kampf gegen die an Den DueUsn Schuldigen nichk nachzul'assen». Das wird auch ganz gewiß nichl g8schchem

Abcsr, meine Herren, es wäre nach Miner Uebsrzeugung verfehlt, das Heil in besonderen milikärischen DueÜVLrbotew zu suchen. Schon heute weiß der Fordernde ganz genau, daß er wider göffliches und msnschliches Recht verstößt, (Lebhafke Zurufe von den' Soziabdemo- kraten.) Wenn er fich dmmock) zum DULU entschließf, so kuk er es, wei[ er "Un Rabmén- der nun eimnal bestehenden EHranscHauungen seinss Lebenskreises keinkn besseren Ausweg mehr findef. (Hört, hört! bei den Sozialdéxmokrafén») Daß wir, meine Herren, auf dem Wege der Vergrößérung stiner Gewissens- und Skelenqualen durch ein militärisches Verbot zu bésseren- Zuständen kommen würden, will m;.r wenigstens Nichf einlsuchten. (Sehr richtig! rechts. _ Zurufe Von den Soziakdemokraten.) Die Uächste sichere Folge eines solchen Verbots wäre die Zunahme der Föll? ungeregelter Selbsthilfe oder des Prügel- komments (Sehr richtig! rechts.); und -im HELL? wäre es das Wieder- auftreten solcher Fälle, denn sie kommen ja jetzt überhaupt kaum vor. Es ist der Skandessitte zum Verdienst:? aUzurechnen, daß sie auch in dem traurigkn Falle in Meß das Um!) meiner Ueberzeugung Schlimmere _ dis ungeregelke SelbsthilfL _ verhütek Hat. (Na m:?! im Zentrum und bei den Sozialdemokraten.) Diese AUsicht, meine Herren, wikd freilich, wik ich ja eben auch durch den Widerspruch erfahre, nicht überakl geTeilt. (Sehr richkig! [inks Und im Zentrum.) Immer wieder findek dsr Gedanke Vertrstczr, daß die ungeregelte Selbsthilfe zwar an sich VLrWerÜÖ, aber dSm DueU Vorzuziehen sei. Diese Anschauung entspricht jedenfalls nicht der des Offizierkorps (Sehr richtig! rechts und Zurufe von den Sozia[demokraten.), die unter aUen- Umständén

der ungeregelten Selösthilfe vorbeugen WM und die fich damik _ ich,

glaube es _ unbsdingt als höherstebend charakterisieri als die andere Auffassung. (Sehr richtig! techks und bei den Nationalliberalen.) Dxe Ansckyauung des Offizierkorps hat sicherlich unendligk) mehr Unheil ver- hütek als angerichtet. (Sehr Wahr! rechts.) Daß es in der Osffentlicb- k-Zit leider anders scheint, liegt einfach daran, daß jeder DueUfaU öffentkich bekannt und ausgebeuket wird, während die guken Wirkungcrn im stillen einfrekem (Sehr richtig! LLÖÉs.) In» diesen Dingew, Wine HMM, handelt Es fich nicht um die Einfache Frags _ [Lidkr michk _: was ist guk oder schk2cht7 sondern: wo ist das geringere Ukbel?) (Skhr gut! rechts.) Nur unter diesem Gefichtspunkk find die für den Offi- ziersstand geltenden Anschauungen und Vsrschriften zu verstehen.

Die zweite sichere Folge eines rein militärischen Duellderbots wäre bei den, wie ich Vorhin schon sagte, in weiten Kreisen, auch in bürgerkickyen Kreisen, für die ein militärisches Verbot unwirksam wäre, nun einmal noch bestehenden Ebranschauungen die Ueberkcetung des Verbots. Schon beuke ist es jedem Offizier klar, daß derjenige, der ihn frcvelbafk beleidigt, nicht im Heere geduldet wird. Niemand kann sich e'msr Täuschung darüber Hingeben, daß das Duell dem Gegner glyiche Chancen _ gleich gute odsr gleich schkechte, wie' Sie onen - gibt, Dem unglücklichen jungen Offizier in Meß ist geraken worden, den Außgang des ehrengerichklichen Verfahrens abzurvarten, Warum hat er trotzdem den nach seiner Ansichk frevelbaften Beleidiger geforöert?

Man wird mir vielleicht antworten: weil ein Duellzwang besteht. Das heißk also wohl _ und das ist ja auch von meinem Herren Vorredner angedeutef Worden, wenn er auch, soviel ich Weiß, das

Wort nichf gebrauchf Hax _: weil der Beleidigke fürchten mußte,'

durch den Ehrenrat zur Verankworfung gezogen zu werden, Wenn er nicht sofork zur Vollziehung des DueUs schritte. (Sehr richiigx bei dkn Sozialdemokraten.) Meine H&ren, vor einer bulk)? Stunde, hätten Sie „Sehr richtig!“ sagen können; nach dem, Was ich vorhin gesagk Habe, konnten Sie unmöglich „Sehr richtig!" sagen. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Denn, meine Herren, ein derartiger förmlicher und formaler Duellzwang besteht im Heere nicht. (Zurqu bei den Sozialdemokraken.) _ Wenn Sie die Güfe haben wollen, mich aus- sprechen zu lassen! _ Wenn man von einer solchen Pflicht redén will, so kann man damik nur den Trieb oder Zwang der Empörung meinen, der sick) im gegebenen Fakle grober Ehrverkeßung nicht nur in der Brust des Offiziers, nichk nur damit in jeder Gemeinschaft von Offizieren, sondern im Herzen vieler Männer des Volkes auflebt. Es ist der Trieb, dem es unerträglich scheinf, daß bei dem Verhalten gsgeriüb'ér Ebrveüceßimgen der begründete Verdacht auf Mangel an

Mut, an EnLschlußkraft enstehen könnte, de'r, es nichl dulden zu“

könüen glaubt, daßdkrje'nigé, der die Ehre eines andern verleßx bak,

|ck nun auch 11va) dex Herausforderung desselben, möge ste zu Nechf

oder zu Unrecht erfolgen, entziehen darf.

Das Duell, meine Herken, __ das Hat Ihnen der Herr Abg. Größer sehr viel- besser gesagt, als ich es kann, _ ist ein gänzlich untaug[ickes Mittel, den Schuldigen zu bestrafen*(Sek)r wahr! im Zentrum und bei den Sozialdemokraten), und ebenso untauglich zur Ausübung der Rache. (Zuruf „links: Na also!) Derarkige Gedanken spiexen bei ihm aueh, wenn überhaupt, so eine nebensächsiche Rolle. Eine ganz andere Empfindung ist es, die den BekßZdÖgfen treibk und zwingt, sick) über Nechf und Gesesz fortzuseßen. Es ist die Empfin- dung, daß die BeWidigung eine doppelte Schmaxh istz weil fie glejck):

zetüg die Ausweisung der Mannhaftigkeit des Beleidiglen ist. IM dem sich dieser im Duel! offen und unter ganz gleichen Bedingunge" dsr Waffc des Gcgners gegenübexstellf, glaubr er, die ihm WWW fahrene Schmack; auslöschen zu können, sich das Anschén bei den Skandesgenoffen, “das er erschüttert fürchTet, wieder erringen zu 7571119"- (Zuxuf von den Sozialdemokraten: Dieser falsche Ebrbcgr'lff WW) gc'nabrk!) Er hofft es, denn er glaubt, durch das Duell Vor dL); WEU zergen zu können, daß ihm die Ehre höher steht als das LebM. (ZUN'lf von. dkn Sozialdemokraken: Ein ganz falschér Cbkbégkiff!) Gewxß, ?neme Herren, gehört der Mul, der so gezeigt wird, MÜ)? in das pbysxsck)? als in das moralische Gebief (Sshr wahr! im ZLnfrUtn); (1er es ist doch Mut, also eine Eigenschaft, die dkr Soldat als die Vo'ransseizung seiner Existenzberechjigung, als di€ Vorbedinqlmg &"!!le ExistenzberEMigung aufs Höchste zu schäßen gewohnt Ft. (SM wahr! ckckck.) Solche Anschaungen, mag man sie für richTig 0de für unrtchtig baltM, niédrig zu erachkkn, bak nikmkmd ein RETN (Bravo,! rschfs), fie ändern sich nichk durch Gewalf, aber sie ändern sick) dgrck) d1e Zsit, durch die .Einwikkung dc'r Zeit. Was ké'm Vcrbot und YEN? dr'akonische Skrafandrobung frühßrer Tage Wrmocht hat, hat die ZUK unk ihrem W€chs€l dEr LLbLnSUUsckmUUUgLn bei uns getan; sie bak das DMU auf eine ganz k[ci11e ZUK zurückgescßoben. Sichsr HabULn Vor 60 Jahren selbst nur wenige LaÜdtagSabgeordUct-Z das bxxuhmte DMU BiZ711arch-Vincke für vermeidbar gkbalten. (SLH): NchNg!-rechfs!) ,UMer den beutigsn VerHälinisfen wäre Untér gleichn Vorcéélssk'ßung Lm Ansglsick) 'm der ATMEL iibcrbaupr ganz stlöst- VKLstMdllck)“ E11! solchés Béispiel zéigf am klarstsu, wckcly gcwaltigc Verazxderungen auf diesem (Gebiefs vor sich gkgangsn sind.

"311.111 Sch[uß, meimß Herren, darf “(ck nicht verschwcigen, daß ick) personléck) e111e,AUerTfung der Anschauung Von (*?!)rcz, diE noch [)'111 un.,d Meder“ [Ltdsé sogar zum Duel! führt, für kein Glück Halwn wurde?. (HOLE, Bork! links.) Wenn man die Dings r9chk bstrachtet Hat die Frage der Einschränkung der Duellc mit dsm Zurückdrängex; dieser AnschaU'Ung mtc!) sehr wenig zu kun. (Sehr richtig' “im ' “» ankrum) SW i'st ja nicht die QucÜe der waxikämpfe. DaF ist '" vielmehr die Gesnmung, We[che schwere CHrverleßungen des einen Kameraden dureh den anderen leider immkr noch mögkick) 111achf Disse Gesinnung triff in dEr Armee sekken zutage, aber sie ist [cidLrj wxe wrr an dem Falle Meß wieder sehen, noch Vorhanden und il);- muß unser Ka1_npf gelten. (Bravo! im chtum.) Nick,)t meine Herren, glaube Zck), daß x_nan mit Verboth visl gegen sie a1iörichlen wxrd. Um 79 stlcher€r Wird man aber gegen sie ankämpfen auf dem Wege, „den "1er m der Armee seit langem bksthritten haben und auf dem Wir n1chk Lklabmés WLMU, uns dem Wege der weiteren Ver- VonommnYZlJ'dLs Offtzrerkorps im Geiste wahrer Ritterlichkeit nnd wahrer chr11111ch€r GLWUUJ- (Lebhaftes Bravo! r8chts Z'sch be' den Sozialdemokraten. _ Erneutes lebhaftes BrQVo'krechtkWM !

Auf Ankrag des Ab ,. D . . » ' '. ' UnWrstÜßMg dss FMF?! quseCs-p FMWYJW') WFO Y 13 sPk-Sch-“Un'g der JUferpellaU-on oinzwt'reten ' M W e-

Ah _ Haas e-Königsber *

_ (Soz.): Die D a ., . ssxt Ja ren re elmaßquen ; ' - x UL frags bßschUftle ; “;; * UÜL'C da LLM JLZÜZTM Anträge "FYSTZJL-Ukrödßdee ["Als Mrd tkoß .. *

des Of iziers um Duell au re t ?UNd, d1€_Pf[icht Jbsrlmdß «Hk.? dxns YsobÖngeßrM?“p:???xengLTTeÖ-QHKZYF xxx «».. Lr groen ax 6 olkes di - - ' ., " hat d'xe abczr WLkß, daß sie auk deren ELTEN dßxessse-YeesefßeYeftEbrgefuhl Erschenzung, daß der Unschuldige etökek wird ist nicht Yk“ D*“ - aber_"lerchk zu Verstebknxda' der Un (huldig Beseidjgte' ckckck Ynöext, ! zugesngfe'Schmacky ersgf ist, Die robe, sinnlose Einrichtung» & Duekls wxxdgmf dLm rßmsten UUd VorUehmstM Gefühl der gékränkten"; . GHW Okrtxxldxgt. Achlfung Vor ÖLUL GLsLY VLrlangf maU aber nur von dezx KanaLUC, Es ist doch Six großsr Widérspruck), Mmt Ein Rlchkkk, mtl „zerhackkém GLsLÖÜ LMM armsn Angkklagtkn andonnkrT, ck Er 111chtwrssa dg? das„ Was ex gßtan haba, durch das Geseß erbotc-n xt. „Man werds? wm schon détbrln (311, die Geseße u aclten, Der Z wexkampf 1st die Ekabllkrung dEr Drtvatrache und es 7au tracht-s. , “€

Ye Lenke, dre mil einem Verdächtigen (Eifer erklären, die eligion »“ ' musse erhalten Wsrden, setzen ich sofort Über sie hinWeÉ wenn es xbren Neigungen entspricht. on einer ELHÖHUY der ' frafen für Be[eidißungen halte ich nicht die!, da unsere trafen schon Hoch gßnug smd. Das Schreien nack) fchweren Strafen bak nur den Zw€ck um die Kritik an den bestehenden Zuständen noch mehr einzuschränken: Das wesentliche ist doch immer, wenn der Richter erk[ärt da die Ehre des Belemdigfen jptakt ist., Gegen die Einrichtung ejnés E ren- geri Tes ist an und fur slch n1chts einzuwendßn. Aber ic MUß sich im ahmen des Ge eyes halten. Die Kabinektsordkr des Kaisers widerspricht der Re Wordnun, und dym JLÜMÖLU Straf chuch Dq man durch die Ehrengerithe ZMikäm fe wegßn Lap gk wer; mexden w_'1ll, so_ bedeutet dies nur eins Aner Lnnung dss DWDM Das Ehrepgertcbk zibt einen indirekten Zwan zum Dull UL s' Der Mrmster bak 1a sßlbst erklärt, daß die Bcßimmun 9 ed NZV"- M* ck * order u'nxßeregelte Selbstbi[fe verbjetcn. Dle I),“)?itglL-ZF€ Lk, ngÉnheéeü“ , rates sm s1cher_ der Bßihilfe zum DULU schuldj ÄbLMLLZ ist deswegen noch pte Kla e eingelkitet Wordsn W J. . Lr blsbeäxjne " YMUUUZJUZ m .??? “HTN UUlsLIt und dér StMYmchKY unfk

aum gl , ann1 er unw" ' " ' -- , , ' e- NapokeZn ]. nannté den VFYXYZZÜFZMJÜZffY-MSkszs zu bl cm- mbalen . Der KriegSminister will die Ges" [e „Page Hex", die zum DuelT fuhrt. in guter istolenWÜBLUZnung mcht myem Ü" dar und durch W11rmstic?iger Yk) ann abcr tro “ßen ist-

a kt ' " a der uf, der tw13 des ge ellscha kliZTnYHYÖaSZZZLZFYLK„ Ws s y "

er nach den Ans auungen von ikke .. . , - - ur, . alt. Mx? dexn erschwmdkn dc's DUKE 8th1 123?) RI! *Ysßretsenéls? Étauch fur die UHU e GLsZUschaft erledigt 1 absrFthtxstxvegsn des UWYH nicht zn erxsarwn Es mu intxrxs xtnlksckxarYlÜkFie dFusfükxlikarismus gßbroch'en *wexdeN-„ Znge W[HUZYMZWTZW OZizieFZmF" des Kriegsministers u . r a Es a die Nicht,“ da d s gemeinen ZTHIFHHFxch?«?ax?».?F§"...Ich?“ NTTMÉ'KMFOÉKY-“Éttdequ wird, den Spucknap aus utr'mke W " Ein MMW ec gk! * . n, b e r otws !- kYéeéYkYeY «ZIT ZWEI? GMTWZ [situ ?FYCYNZFYUW' FK _dLr Kommission untersÉÉxkaJestbeckt- WEnn Wik den antlUUVÜx) [ g

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