1914 / 119 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 22 May 1914 18:00:01 GMT) scan diff

Und dcr Géme'm'de Norderney fsstgéfteüt worden sind. Ick; freue mW, daß di? beidkn Herrkn- Vorrsdnkr anerkannt haben, daß auch nach ibxxr Ansichf disser Weg sich als gangbar erweisen werde. WEnn sie Den Wunsch aUsgesprochM babén, daß bei dcn Weiteren Verhandlungen die DomänMVLrwalfung gegenübér dEr zu 'bUdLnden GLsLUsTÖast ein ge- nügcndks Entgegenkommen an den Tag Tegen mögs, so kann ich 'die Erfüllung auch diLsLs Wunsches „ohne weifkrés zusichern. Wir Wersen bostrebk sein, die B9dingung€n so zu gLstÜÜLU, daß auf Grund derselbén sick) anch ein? GEscUschast bildsn kann, die imstande ist, das SLLbad NordkrUCy so zu gestaltsn und zu verwaltkn, “daß eine Vkrzinsung und Amortisation dsr cingsbrachtsn Kapitalikn sich als möglich Erweist. Ick gkaubk, Es wird kaUm notwendig und auch nicht möglich sein, in diessm Augenblick näher auf die in Ausfichf stéhendén weiterkn Vcr- bandwngsn einzugghsn. Nur Lins möchte ich noch bemerke'n, Es ist bereits Vor [ängexsr Zeit mik leistungsfähigen Untßmebmem Verbandeü worden, und diese Verbandkmgcn hatten aach zu einem gewissen Resul- Éafe geführf; es war aber schlisßlich doch die Erwägung ausschlag= gkbßnd, daß es zMÜnäßiger skin werde, einen wsiteren Kreis von JNWWssMTM für die Bildung einer [Listungsfäbigén PaÖTILsEUsÖast hkranzuzikhcn. Das soll nunmehr gssthsbsn, „und ich Habe die Hofftmng, daß im Laufe dicsss Jabrks die Vsrbandlungen soweik forXschreitan Mrdsn, daß im nächst2n Jahre mik einer Aénderung der gegenwärtigen

Verhälknisse des Seebades Norderney wirklich ernst ngachk WEM".

kann. (Bravo!)

Abg. Dr. B [ a n k e n b u r (; (pl.) : Im Interesse der Ackexbürger von Pretzsch Welse ich auf die Dring1ichkeit dcr Austellung der Domänen Pteßsch und Körbkn bin. Nack) eknem neueren (HutaÖtkn kann Von der Aufteilung von Matlcken abgesehen weiden. Es kommt der Bevölkerung lediglich aus das Gsbiet dte91eiis 72er Elbe (m_.

Pkinistérialdircktoc Brüm mer: Die Auffasmmg, daß dre Be- völkerung Von Pretzsch auf eine Aufteilung von Maackkn kcmen Wert m-br lege, ist der Regierung neu. Wir werden bemüht sein, ngcb Möglichkeit entgegenzukommsn, und es wird ein Teil der Domans Pressch den Acksrbürgern von Pretzsch zur Arrondierung ihrer Ländereien in kleineren Parzellen verpachtet werdcn können.

. Dr. von Campe (nl): Der Syndikus dés Bauern- bundßs, Reickystagsabgeordnete Dr. Böhme hatte in der Agikatwn ausgeführt, daß die Regierung die Vxldung Von Großgrundbesitz be- günstige im Gegknsaß zur Bildung Don Kleinbeßtz. Dxesß Aeußerung ist in unglaublicher Weise entsteüt und dann in der Agitation ver- wendet mordcn. Man hat daraus gkmacbf, der Reichstags- abgeorhnete Bxöbtne hätte behauptxt, die Regierung unte1s11'iße notori1che Vcrjcbwender, indem s1e Fideikommißbeßyern staat- liche (5381der bingkbe, um ibyen wieder auf die Beine zu belfkn; diese Fideikommißbkftyer wi'nden also aus den Taschkn der Stkuerzabler und ?omit auch d-r Bauern unterhaltsn. Nun hat die konserative Vereinigung der Provinz Hannovex d'ese entstelltkn Aeußerungkn in einem Schxeiben «.das Landwirncbafts- mininerium wiedkrholt und fich dadurch also die 1chwer2 Verdächtigung geg-*1_1 D_r. Böhme zu eigen aemacHt. Sie hat gleichzeitig beim Land- wirt1chaft6ministerium angefragt, ob diese Aeußerungen zutreffknd seie". Dc'r Landwix'tschaftsministcr hat darauf geantworwt, daß dies VoÜkommen falsch sei, ohne erst einmal Dr. Böhme über seine wirkliche Aeußkrung befragt zn babkn. Die Antwort des Landwkrtschakt§minisjers ist von der konferVativen Vereinigung

im Wahlkampf in OstStburg - Slendal in unerhörte: Weis e verwertet wordén. Ohne aus das znrückzuaeben, was Dr. Böbme wirklick) gesagt hat, wird jcßt "verbreitet, das

Landwirtsckoaftsministerium babe festgesteür, die Bkhauptungen Dr. Böhmes seien Vonommen unrichtig. Die „Deutsche Ta eszxitunq“ hat sich dieser Sache bemächtiqt und unter der Uebees risk „Be- leuchtung Böbmesebsr Heßereien durch das Landwirtschaftßministerium“ einen gebässiqen Artikel gegen den Bauernbund veröffentlicht. Das konnte der Minister vielleickot nicbt dorauksehen, aber auf jeden Fall wäre cine größere Vorficbt und Zurükkbaltang bei der Antworf wohl am Pla? gkiMlM- Es ist'xmir a11ch xebc fraglixb“ [zb etwa ein national ibLkNlEk Verein oder em andeter ebenso bkrkttkUÜjg Auskunft [)(-kommen haben würds. Ich bitte daher de-n Minisjer, in künftigcn FäÜen me-Ür Vorsicht walken zu lassen und in Konskqnenz dieses Vor- gangxs aucb andkren Vereinen in ebenso bereitwiuiger Weise Aus- künfte und Mitteilungen zu geben. :.

Minister für Landwirtschaft, Dr. Freiherr von Schorlemer:

Meine Herren! Es handelt fick) nach dem Vorbringen des Herrn Vorrkdners um zwei Schreiben, die im Laufe des Monats März und des Monaks Mai an- das Landwirtschafksministerium gerichtet worden sind. In beiden Schreiben wird Bezug genommen auf Acußerungen, welche der Reichstagsabgeordnefe Böhme gefcm haben soll, und an das Landwirtschaftsministcrium ist die Bitte gerichtet worden», fich darübsr zu äußsrn, ob diese Aeußerungen zutreffend find. Unterzeichnet ist die erste Eingabe vom 27. März 1914 Von DZ. Johann Haun, Sc- krktär dsr Konserbakiben Vereinigung für Hannover, und die, zweite EMJÜÖL Vom 7. Mai 1914 vom Amtsvorsteher Schuster obne irgend- weWC nähere Bezxichnung.

Meine HMM, WEnn an mich das Ansinnen gerichtet word-en wäre, eine Entsckxidung darüber zu fäÜen, ob der Herr Abgeordne'xc Dr. Böhma richtigs und zutreffende Angaben gemacht habe, würde ich zjveifklws nicht in der Lage gewesen sein, mich darüber ohne Be- fragung dss Herrn Böhmx zu äaßern. Aber so War die Anfrage n-ickyt gLstLÜf. Ich war [€diglick) aufgefordsrt worden, mich darüber zu änßern, ob die? mir mitgéjéilten Taksackyen anf Wahrheit beruhen, Ohne Rücksicht darauf, ob diEsleen in der angegebenen Weise von dem Dr. Böhme vorgebrachk wordkn waren. Ick glaube es jeder Partei, sowoh[ dsr konserbatiVLn wie der nationalliberakkn oder der fcrtsckxritflichen, schuldig zu skin, auf derartige Anfragén; die das Bow geben der landwirtschast1ichen Verwaltung [md der ihr unterstellten Jnstikufe betrsffen, Reds und Antworf zu stehßn. (Sehr richtig2 r€chts.) Jn- dsr AnEwort, die vom Landwirtschaftsmi11ist€rium erkeikf Worden ist, ist in keinkr Weise ein Urfkil darüber gefällk worden, , Was Herr Dr. Böhme gesagf bat, sondsrn es ist lediglich geantwortet xvorden, daß im leßten Jahre keine GükEr Von Großgrundbesißern M Westpréußen von der Domänenverwaltuwg aufgßkauft worden sind, 15117) daßebe'nsowenig die Landschaften schon seit Jahren mit Staats- IÜSW 1" NOK geratene Großgrundöefißer unterstüßk und dis armen YAL?" BAW" „95112 jede_Ur_1terstüßung gelassen haben. Ick) kann im .UÖUIM' TUS, Eknwßndungeit, die der Hérr Vorredner gemachk bak, ?UXÖ NAEWWUJ entxräften. daß ich gerade so, wie ck jeßk die an "_ ""ck JLUÖKYS Anfrage babe beankworten laffxn, “auch eine Anfra-ZS

«.?YH W..., «» „(Bravo! ckckck.) *piyn ilxch-kbeanthet Haben wurdé.

. *. Arning (nl,)ZNaä) aller Leute im Kreis 71“ *“ " " * ' bei Stolzenau noxwesndig.arOTFoYUftelwna der Domane Schmna

Domänen und Forsten

übexeinstimmender Anficbk

. b das Landwi tfcb t ' ' ' zunäckvst daranf _, ein even wont _ . * r af smxmstermm . *50 * bis 60 Morgen9 ken kleinTt; ha es" mm 0 nur

; und moßeken Baue Es ist aber ein wirklicher M n [ Mazur Ortjchaften vorhanden; a M an FWF

Verfügung aeIeklt. zu den Umxiegenden

für" die Stolzcnauer Leute Land bcreitgesjeUt werdcn. Die Grundé, die dafür angeführt werd6n, daß die Minen Lsute so we_nig Erhalten ba'en, sind nicht stYÖHQLtZg, Mil man das thle OkrbitMrn können. Im Kreise ist nämlich nch) eiUe Mdere Domams VNbandsn, bis der Aukfé-ilung tkilbaftig wcrdkn könnte. Sohaxxn muß (*ndlick) far Das Bad Nexbbmg ?rwas gemn wsrkkn. YkrMmMsr [pat zwar "[slYCbk'Ö gekram, jedoch nicht auf Kostsn _kes ?).)Unmenunm, TOU'ÖLTTU (Ws Kisten ondcrcr Lauta indcm Lk Veranlafzt bak, _dßß dort crxngc Anstalten binkoxan. Dms genügt abxr nicht. Es 1st insbesond'ec'é: nötig, daß Nebbzxrg cinen «uten Kurpmf LTHÜT," fur den das Mm!- sterium qrößkre Mittel znr Verfügung steljen mußte. (Der Mlmjjer nickt mit dem Kopfe.)

Abg. Fréiherr v o n M a r ? nh [) l 13“ Kons.): Die quraae gn das Ministerium ist nicht Von der komerdatipen Véretrxtaungx 111 Hannover als socher erganacn. Warum soll 111cht aus ezncr Ber- sämmlung heraus, in dk]: Dr. Böhme zwe1fellos 'mxt großen BLLckUlldtgunqen gegsn die Regikrung vorgegangkn „ck Und „in unqlaanickyer Weise Kritik an dem Vsrlwlten der ngjerxmg aeabt bat, !vofur ihm Unte1kagen :1icht zur Vcrffqung jtanden, jemand an den Ministkr die Frage richten, wre es fick) unk dreien „BehanytnMen Ucrbält. Das isl dock) das Reckyk einks jeden, das nicht VLr1chrankt Wkrdkn kann. Die Leute WoUen bestimmte AuSka-Ü badet) nnd babxn sicb dssbalb direkt an den Minister «ewandt. Das :|" durchaus richtig, und es spielt dabei k:ine ROLLS, ob Dc. qume die Aenßerungen nachb€r richsig4€j1€07 bxt. Die AyfoM 1291131 151 erfqlgt sein, wac die RichtigstkÜung g€lch4[ck. Dsr Mintxter 111 ]n gar n1cht darauf eingegangen, daß Hsrr Dr. Böhme das Und das gesagt habs, sondern lediglich auf die Tgts-rchs, ind-m Cr feststeMe, was die Regikrung getan hat, Und feststellte, daf: sie vgs mcht getan bat, Was Herr Dr. Böhme behauptete. Der 'Wavrhelt muß doch die Ehre gegkben werden, das kann doch wohl ]Loer Verlangen.

Abg. Dr. Friedberg (ul.): Dkk Minister hatte doch etwas vorsichtiger sein f()[lenx wenn die Anfrag-Z in anderer Form gekommen wäre, so bätfe ec viellxicbt die Antwort abgelehnt. (Hr hat nicht ge- pyüft, ob Dr. Böhme die ihm in dcn med aelegtcn Aeaßerungen wirklich getan hat, er hätte fick) aber diexer Prufung unterxieben müffen, ehe er antwottete. Von der agrarischen Presse ist. dxe Sache ange-näßt worden, hie „Deutsche Tagcszexkqng" schrzeh: „„Be- [kucbtuna Böbmesckper »Oeßereien durch das Landwntschaftsm1131ster1um“. Diese ?),)?Qlicbkeit mußte der Z).)kinister- uxtter allen Umstar;den ver- meiden. Dt.Böbme hat ansdcücklich besmttßn, das gesagt zu babßn, was ihm von der agrarischen Presse in dLnY'ÜMd ngegt 1st. Ick) wa die Sache nicht weiterführen, aber der Mmmec hatte unzwexdeuttg seine Unparteilichkeit wahlen müssen.

Minister für Landwirkschaft, Domänen und Forsten Dr. Freiherr von Schorlemer:

Meine Herren! Ich möchte zur Aufklärung dss Tatbestandes noch ausdrückücl) erwäHnen, daß zu der Zeil, als diE AUtwort im Land- wirkschaftsministerium ausgefertigf worden ist, darübér nichks bekannt war, daß Dr. Böhme die ihm zur Last gekegten Aeußérungsn richtig- géstellt Habe. Im übrigen kann ich nur wikderbolen, daß die Person des Herrn Dr. Böhme bei der Beankwortung der an das Landwirt- schaftsministerium g-Lstelltén Anfragen VollstäUdig aus dem SPA ge- bliebsn ist, Aber zweifellos hatte auch die StaatSrLgierung ein Interesse daran, daß Vshauptungen (Sehr richtig! rechts), welche sick) direkt auf die Maßnahmen der Staatsrsgierung und das Verhalten der ihr unterstelljen Landschasten bezogén, nicht etwa nach Monaten, sondern sofort, nötigenfalls auch im Wahlkampfs, richtiggefteÜt wurden. (BraVo! rechts.) Insofern erblicke ich auch für mich absolut keinen Tadel darin, daß ich tatsächlich in diesem Falle auch an den Wagen der konservativen Paktei gespannt worden bin. (Lebhaftes Bravo! L_echks.)

Der Etat der Domänenvermalkung wird bewiüigt.

Beim Etat der F o r st 1) erw a [tun g bemerkt

Abg. H ein (wirtsxh. VW.): Das Bestxebkn der Forstperwax- tung, dia Losholzgerechtmme abzulösen, schädigt empfindlich dte klßinen Lsute, die die zwei Klaffer Holz nicht entbébren und aus“ die! althergkbrachte Vergünstigung nicht Verzichten könnkn. Mit dem baren (Heide, das bald anßgkgebén ist, ist dkn Leuten nicht geholfen.. Ick warne dawr, allbergebrackptc urHesfische Gsrechssame zu beseitlgen oder abzulösen; fie sind eng Nrwachsen mit der Eigkn- art des Landes und der Bevölkerung. DieYbscbaffung ist ja für die ZyrstverWalwng bquem, aber doch eine Vessündigvng an der Boden- tandigkeit und dem HeimaLÖsinn dcs HeffenVolkes. Das wilt besonders von der Waldstreubxreäptigung, die namenilich nötig ist, Wenn die Ernte wxmg Roherttag gebtacbt bat. Das Losholz wird ferner oft dazu weit vom Wohnorte entfernt angewiesen, das verdirbt dcn Abnehmern den Appetit daran. Die kleinen Leute müssen oft mt'bc Fuhrlohn' zahlen, aks das Holz wert ist. Auch ist* das Los- bolz Vielfach mmderwertig a-worden, im leßten Jahr war es besonders fchlecht. Ich bitte den Minister, die LosbolzgerLÖtsame und 'die Waldstreubereckotiqung zu eraalten. Ick) spreche drese Bitte im Namen aller bejfiscbyn Abgko1dneten aus; möge sie an zuständiger Stelle Voües Gehör finkzen.“ -

Oberlankfoqtmeister von Freier Weist auf seine Erklämng bei der zweiten Lesung bin und bemerkt, daß dkk Minister gern, bereit sei, die bcrecbtkaten Wünsche und alten Gewohnheiten der Bevölkerung nochmals zu prüfen. _ Abg. Dr. Ehlers (fortsch7.Vo[kspt,): Für die Forsfdkrwaltung Ut eixx gutér Abiaß der Schwcüenfabrikation von großer Wichtigfeit. Die österreichische Eisenbahnbgrwaltung deck! ibren Bedarf an (»Mon- bqhnscbweüen nicht durch deut1che Schmoll 11, sondern sie bezieht jhre Elkeubahnscbwellen nur bon „,in Oestsrrsick) protokollierten Firmkn“. Die prcußisÖe Eisenbahnvcrwaltnng nimmt einen anderkn Stand-

punkt ein, sie läßt auch ausländische und insbesondare au gleYziscbe SchweUen 'zu. Wenn anch nur ein ganz gerinxé suglger „PinSUmersÖaed zwischen der deukschcn Effekte und der auslanwschen bestebr (es handelt fich bjer um Pfennige),

so gibt sie koch der österrsiäoiscben Schwelle den Vor 11 . Die" de_u_t_schex1 Zntexeffentcn wünschen eine Absteüung dcs VINY- vsrhaltnrmes, tydem eme Bevorzugnngder deutschen Schweüekimretcn soÜ. Wsnn dlS Aufskélluna eims solchm Grundsaßes nicht ohne "Zetteres empfohlen werden kann, so wäre es dock) Von großem Jntereffx fqr das, deutsche Holzfgewerke, wxnn seitevs unstrer Reqietung darauf hmg-wnkt wexde1x-wurde,_daß dre österreichische Eisenbahnve-waxtang cbenso kulant vetfzzbrc wtx die vrkußische und von einer absoluten Bevorzugung der osterre1ch1schen Lieferanten Abstand nähme.

!" d;;ngDlrfcbWeundthnddt (Zl.)xi Wir wünschen, daß die in- an e*„oz, we m ur e (Eis " ' ' Schon aus wtrkschaftlish n (Gründen foütes nscbrvelle verdkangt wxrd.

man unserem Verlan cn ngchYommc-n. Die E:sc:,schwel]e ist aucs bedcut ' g .szjchwelle. Es ist ein qroßsr ertutn,)wen11 Kada teurer W die

! _ , _ _ die inländische Polzsckykche durch xn? mlandnche Etsenj w [1

[dxrd'ksYUZl'Yck-en EisenscbweUe befindench si?!) e FxxkeXtßr WZY,0/TS11LUT kIjnnLDiTnstleTktFikZsLén.Also den deutschen Produzenten wird dadurch

daß Kb?“ „&?an Y? ;) p e n k) e im (kons.) schließt fich den Ausführungen Beim Etat der A n s i e d [U n

WestprEUFen und „Posen führt der

Abg. von Trampczvnskl (Pl * 5- Mittel der Anfiedlun'skon '" 5" OL) KWL daxuber, a'? markenNreins Uelwéndxt woerQYenierHu Pkopagandazwecxen des Ost

Minister 'für Land "“t Dr. Freiherr v o n S ck ZVR sechn? Hr:

Meine .Herren! Eine meines Wissens mündkickzs Mitteilung des Herrn Vorredners an den Unkerstaatssekretär mkines Ministeriums

gskommission für

Domänen und Forsten

bat Veranlassung gegeben, nokhmaks NachkaschUWM darüber MW stellen, ob Lafsächlich Mikkel der Anfiedlungskommission dem Ost“ markenverein zur Verfü-gUUg gkstLÜk worden sind. der Antwort, die seinerzeit der Unkerstaakssekretär meines Ministeriums dem HM" Abg. von Trampczynski erfeilt batke- war UUk di? RM W" der V.?" wendung des Dispositionsfonds. Es ist gegen die [ÜwajkksÖÜfWÄk-ZS Verwalknng kein Vorwurf daraus zU erheben, daß sie lediglich ISPO": baffe, ob MME! des Dispositionsfonds BLT AUsWdlUnIskVMMZssW" Verwsndung gefunch bäjten, wsil zUnächst MJLMLÖMM war, daß "M aus diesem Fonds Mikkel fiir die Zwscke dos Ostmarkenvereins JM Verfügung gestyllt stin konnteU.

Es ist nun inzwischsn fsstgestk'Ut wordkn, daß (1116 del BMLUMJZ" fonds der Anfikdlungskommission untc'r ande-Mn auch im Jahre 1913 4000 “M an den OstmarkenNrein gezablf WOWLU sind (Hört, hörk! bsi ÖM PLUM), aber Uickxf für allgemeine Zwecks disses Vkreins, für dM Ostmarkenverein aks solchen, „sondern lediglich als EUTJLÜ deÜk- daß der „Ostmarkenverein sich in Süddeutschkand für »die Propaganda der Ynftedlungskommisfion- bemüht Hat, und für die EWkrbung von A:]- sWdlem tätig'gewesen ist. (Hört, hört! bei dkn Pole'n.) Mcine HLL'YLU, 1ch werd? pruferx, inwieweik *die VerWendUng von GLWLM dks BL“ sxe'dlnngsson-ds filr disse ZWLcke zulässig erscheint, und ick) nkhme auch keinen Anßand, zu erklärkn, daß ebenfaUs geprüft werdeä wird, ob in FYkUUstdeTsÉOOZTZweckF GLelder an einen Verein gezabÜ MM"

onnen, er 1 m in er ter inie mitd ' ' ion gyseßlich obliegenden Aufgaben befaßt. en der Ansxedltmgskommlff

Beim Etat der landwirtschaftlichen

waltung beantragt Abg. "Wallenb Ver,-

-- . ,».- - m ,' Unterstußnng semer Freunde und einiger ünTiYallFZchZxé-YÜÉ"- ;

geordneten:

die Regierung zu ersuchen, die Ffage we'lchem Wege der offenbaren mehr'ä ri . !! Verschlechterung- der w-irYfbchFYtR-UZFZWZUIMMW preuß1schen Winzerstandes gesteuert Weldexflbkxaßn.»

Abg- Walkenbor", Z.Zener) begründet scinen Anta "und weist au_f dt? Notwendigkert )m, die wiltschaftljcbeLaa'e d sr greußk' sebsn Wmserstandes zu beffern. ie Lage der“ Winker babee ckckck von Jahr zu „Jahr p_erfchlechtert, und es sei 'Pflickdt der Régjerun“ hier helfend emzngkerfen. ' -' " „g,

Abg. Mcyer-Diepholz (nk): Meine Freunde FHN?! WHUenborn 8111?!“er DLK „westliches?

eon kre annover, i wre erum eme gro e Gez r , entstanden, paß die Maul- und K[auensLUche cmsf ?IstFJUßZ xirxgexchleppt ist- Die Gefahr ist urn__so unangenebmsr, weil das BWH, fich bereits auf den Weiden bemndet, wodurch natürljch die Bekampfung und Unterdrückung der Seßlcbe, um so schwierigerist. Der Rednsr bespricht des weitert-n die b?bsrdllckWn Maßksßeln- zur Unter_- drückung der Maul- und Klauenseuche. Er DLHJUÖLU schließlich dre Verhältnisse der landwiÜsckxaftliÖcn L?Hreyuyd wxxnsch de1x1 LGdes- tscébancx; fylreußischch Landwirtschaftslehter m [emen Bejtrebungen

c 1611 *,r 0 g.

Abg. Ecker = Winsen (nl,) bégründet einen Antxa g, bktréffend Förderung der Viehzucht und der VtekWeYnZer- lang: Der Antrag gründet sich auf eine Zusage dss, meiters yon 1912, daß dsr Staat eingreifen jvc-„rdc, um dauesnd eme beung dsr lelscbna ung herbeizuführen. Zu diesem Ziele kaxxn baupl- säcbli ) eine 9 ermebrung der _ bäuerlichen und klkinbäuerlichen Be- triebe führen. Dazu müssen vor allen Dingen größere Mittxl in Den Etat eingestellt werden. Unser “Antrag will, daß Für diesen Fweck im ersten Jahre eine, Fim zweiten'Iabr'e wei und m dritten Jahre drei' Millijonen aus,-eworfej1 werden. Die" isher ausgeworfenen Murer genüßsn *tnskeiner Weise. *AUerdinqs muß anerkannt-werdcn, dgß eq d_er Landwirtschaft“ gelungen ist, ibre_Aufgabe zu erfüllen, die“ benntfche Viehprodukan zu decken. Dies ift nur möglich aewesen pure!) dén bkw_ährt€nZ0l17chnß„ an dem nur fkstbalten müffen. DL'ÖÜlb ist dEr Zoükcbuy 7in dje Landwirtschaft Von keit. _ C?Dnsy wicht1g rst aber auch die Oraanisation der LandwtrUchast, und diese muß einen, größer€n Ansbaa exfabren. Von Hen (ZUIzUWSrfenden Staatsmittebx sollen 70 0/0 für die Hebung de_r Rmdverzucht und 30 0/9 für die Hebung der Zucht der anderen T,:crarten vérwcndet werdsn. Der Antrag Verfolgt das Ziel, unser Vaterxany in bezug apf die _eriscbversorguna vom Auskande unabhangtg zu machen, er hat aL'o eine große nationale Bedeutung-

Abg, Von Kes sel (kons,): Meine FreUn-de' stiminen dem AnfragengUeyborn 11111 vollem Her en zu. Die Winzer befindßn s1ch tatsachltck) 111 einer außerordentli schweren Notlage. Daß wm: auch den Antrag Ecker annchmen werdeU, bedarf keiner besonderén ervorbsbcung. Dre Kommxssi-onsberatung wird ergeben, ob Das" erl, pas 'der Anntrag srck) steckt, quckx erre1cht wird. Die FWU? fü? deVtLl) smd um aber 10 Prozenk, dl? Schroeinepreist: um über 0Prozenk

zaxückgegangen. chs iht [: Bßnken. Tro "d ' "* " m1tt€lpreis€ mnß Der I z Z er UWÖUJM utter

' . achter heute 20 Pro-zenk Von einem a ita!" ab chxexben, Ez“; gtbk Hyute wybÖkeinM Sfall, dsr 4T LUÖLiUE M' Éa' [Utax UUftVHlst. Wir [)?grußxxn DM Ankrag aks keines Mittel- dOck) m-Ussxn Wir am!) „an Me großkren Mittel denken. Ein Artikel dEr „Magdsbxzr er Zktfgng" bgf kiirzlick) auögefübrk, “dcr ,esUnkéZnsxz VU? PALM? die' Fletscöpréise kaUm gesunkßn ß „rgamsat'lon Halte ÖW. Prstse ho Etnxm Smkßn 'der Prklsk fast gar nichts; un-ssreKommunen QYS der [eßtép großén Téaerungsnot gar nichts gslernk. Der zack,;„ter kann sick) dex K_ynxunktur nicht anpassen, er muß das VM? vez"- Yausen, Wepn Ls 'rerf 11T, gleichgültig, od “1312 Préise Bock; NAU “"N"-*g sm . DLs-balb *lst nökig, daf; zweierkcsi erréicht wird: |ck)!“ Preise u'nd genugcmd Hohcx Préise. Es ist falsch, einsLiK die “VLLHNVYH 211.711 zn „l)LbL'n, Ls WUß AUCH Ltwas Für Dsn Körne]; au geschehenx dil? VWHPWLsL s1x1*d zUrückgkgangLn, wei diE großxn.Lucken,d1kfiIr Cs _, uchLJ1 entstmrdeU warm!, vollkomm2n “ganz; Wvßhaks B'ekäm - kat kenn andkrss Mikkel für die HSÖUUJ *de VWHÜY ,den- oÜschUß TYR der SFWZHYZ Durch réperruxg dZdr ZGHYFDUM den ZeichsÉaJ [er mu; a m ewi 1 Wer en, a . oÜeÜ ll? kOYUF/[éder Zieht seiKem Wahlbe/Ékken MUMOK?“ „Also, w un ? en, *ann'mit ganzem We ' - [(s die sÖWiLÜJ? La ?: , Ahg. Velt1n„(ZLnkk-) beklag1k1 YFZ" ge en die aasländisch: dxr W1nz€r„1md h_erNVNtet sbLssereyxzx: Unterfr: unaskNLÉWÜLJ Konkurrsnzjund Dre VerbLsYZYFg schjldert einen Fal], in wßkckxsm Abg.. Wentorp “Zaki? "einquartierter Trqpchn LiULnl'Päch- xvahrsxkyemkchx durch dl-F-gebkak'mt ist; das Feuex f?r Vcrnwklickp Durchs W“ sem WoHantls n? eützündßk worden, dre_dre SoWafsn nicht aus- 91"? brennxn-de (:(st müßjen schärfere thmangen für die. EM„ JFlFrsYetrUY-YTJÜ Truppen in engsten QuarNLren und LinHLiUick)? VM"1 schriften zur Vgxhubung von Branden Lr[assen wxrden. ;

Minister für Landwirtsckwfk, Domänen und Wrsten Dr. Freiherr von Sch9rlemer:

Meirié Herren! Auf dl? WMS dss Herrn Vorrßdncrs möchte ich zuwäÖst nur Furz xrkmdern, M11 ich dsr Mémung bin, daß NÖ“: Cin-zelfäÜL, wie fte [Zrkr Lbexv dorgkkragkn wordkn sind, sich besser zU einer mündsiÖEW NUÉWMÖS- als zu LiNLr Erörterung im Plenum eignen. (SLI?, NÖM!) Ick will aber gern anerkennen, daß es“ wenn die Verhakkmffe tm allgczmc'imxn so [i?gkn, wie es bist in einßm besonderm FaUe Von dLm Herrn Vorredner dargesteklt worden ist-

dann auch wünschknswert €rsch€incn möchte, ausraichcnde SÜWHLÜÖ“ maßrsgsln dort zu éreffxnz

rovinzen, ins-

ätten

ELWR?"- bßsondkks i" s9[chk11 Gkböften untergebracht Werden, "kik MLU BMWMJ eine Fsuersgefabr verknüpft ist. Ich kan" “b“ '

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