werden. Für die städtisckxen Gemeinden werden die SchiedSniänner, deren Amt überhaupt ein Ehrenamt ist, durch die Stadtgemeinderäthe beziehentlich durch die (in mehreren kleinsrsn Städten) zu einem Kollegium ver: einigten Stadtrathsmitglieder und Stadtverordneten gewählt, bedürfen aber der Bestätigung des Ministeriums, Abtheilung für die Zustizangelegenheiien; fiir die ländlichen Brzirke werden sie von dem genannten Ministerium im Eintwr: nehmen mit dem Minisisrium, Abtbsilung des Jnncrrr, nach Gehör der Gemeindevorsteher der zum Amtsbezirk gelxörigen Gemeinden auf Grund gutacbtlicber Vorschläge des betreffenden LandrathSamtes ernannt. Die Ernennung erfolgt auf sechs Jahre. Zeder Schiedeanii erhält einen SteÜvertreter. In bürgerlichen Reckztsstreitigkeiten findet eine Sühnsverhandlung nur über vermögensrecbtliche Ansprüche iiait. Bei den nur auf Antrag zu Vérfolgenden Beleidigirngsn und Körperver- keßungen ist der Schi€dsnmnn die zum Zwecke der Sühneder: handlung zuständige V91gleich§b€börda _ Die Verfügungen, Verhandlungen, Ausfertwungen erfolgen kOstLUsrél,' dagegen find Schreibgebübrsn und raare Auslagen zn entrichten. _ Durch dieses Cöeseß werdrn die unterm 9. Drzember 1848 eingeführter: „freiLn Gerichtstage“ aitigeboben, und es habeii bis zum Amtsantritt der zu bsrufenden Schiedsmänrier 'die Amtsgerichte die Geschäfte der Vergleichsbehörde ber Beleidi- gungen _ §. 420 der Strafprozeßordnung _ wahrzunehmen.
Neuß j. L. Gera, 30. April._ S9. Durchlaucht der First reiste heute friih von hier ii'rr EMLJL Wochen nach
iesbaden.
Bremen, 30. April. (Wei. Ztg.) Die_ Biirg_9r- schaft ießte heute die Beratbung _docZ S_iniiihrxng's- eießss zu den ReichéZ-Justizgeixßen wrt. „DW DLS- ssion, welcbe fast ausschlwßlick) zwiyckzcn Miigiiedsrxr der juristischen Kommission und dem SenatHkomminar gefiihrt wurde?, brtraf eins Reihe von Abänderungsanträgxn' der juristischn Kommission, Über Mlckw eine vorherige Einigung mit dem Ssnaiskommiffar nicht hatte erreicht werden können. Die Durchbsrathung des GeießeniwurfS wurds auch 111 der heutigen Sißimg noch nicht zu Ende gsiiibrt. Am Schlusse der Berathung meldete 01. Adami einen Antrag an, dahin ebend, daß das Minimalgehalt der Richter aU_f 5400 116; eftgeseizt werde, anstatt 5000 „16, wie der (Heießentwuri bestimmt.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 1. Mai. (W. T“. V.) In dem dreistündiaem, heute unter dem Voriißz», des Kaisers stattgebabtcn gemeinsameri Ministerratb iitid die bereits gemeldetkn VSWMÖÜTUUQLU, iiber welche _man sich in den vorauSgsgangenen genwinsamen Ministerkonserenzen ge: einigt hatte, endgiltig festgesteilt worden. Die Ungarischexi “Minister sind nach Pest zurückgekehrt. _ Aieko Pascha ist gestern nacb Komsiantinopél abgereist.
_ JU einem aus Vhilippopel vom 20. Aprii datirten Schreiben msldet die „Polit. Korresp.“: Kaisér Alexandxr habe, von dem bedrohlichen Stand der Dinge in Ost: rumelien informirt, persönlich die Initiative ergriffen, Um sein mächtiges Veto qsgen die g2p1anten ErbsbungSvc-„rsuche zu richten. In dem Tsiegramm an den bulgarischen Exarchen Joseph babe drr Kaiser gesagt: „Ich wünsche von Herzen, daß das Land durch friedliche, ruhige Entwickeslung innerhaib ieiner gegenwärtigen staatlichsn Einrichtungen die l)öchst€ Stufe deS Wohlstandes Erreichsn mögs.“ _ „Zsiter bringtdie „Pol. Korr.“ folgmide Mleung: AUS Konstantiiidpcl: Dis ostrnme: [ische Kommission hat in AUerLUUUUg der Unstattlmstig: keit, Ostrnmslisn iiach dcm Abziig dEr Rilssén obne regUlc'ire Verwaltung mid bbiw sine organisirts [wwaffnéte Macht zu lasen, den Wimsck) angcdriickt, daß fick) die Pforte! mit Riis“;- [and 11er den ULÖSTJÜUJ dsr Administration (111 die: neuen Bébdrden Und iibsr dic Untrrstéünng der Miliz und der GsntF-d'armsrik 1111181“ dioislbén vsrständigen möge. Zugleich hat die Kommission ihrs Mitwirkung 1111991101211 Und wird di? erforderlicbcn finanzisUen Vorkslximgen trsffßn. _ AUS Tirndwa: Fürst Dondukoff-Korsakoff hat géstern der Vevölksrung uriter Kanomenialven die (H'liickwiinschs des- Kaisers 1111d der Kaiserin 0011 Rußland zur Wahl des Prinzen AlexandLr 11011 Battenberg 311111 Fürsten von Bulgarien mitgethsilt. Fürst DO nduko ff ist nach Livadia berufen und tritt bsreitH morg-én die Reise dahin an.
_ 2. Mai. Dit? „Wiener Zsitung“ m-röffentlicht das Geseß, bßtreffend die Einverleibung von Spizza, ferner eine Verordnung, durch welcbe die anläßlich der Pest: gefahr verfügten Veichränk1mg€n rücksicbtlich deeZ Uebertritts von Reisenden ach Rußland und Bulgarien aufgehoben werden. _ Anszerdem veröffentlicht die „Wiencr Zeitung“ ein Zarzdichreiben des Kaisers an den Minister deanncrn,
(mne, vom 1. d., durch welches 1361“ Kaiser als Zeichen der Anerkenmmg dss patriotischen Sinnes und der hervorragenden Bethätigung künstlerischen Schaffens bei den anläßlich der Fewr des:“: 25. Jahrestages der Vermählung des Kaisers ver- anstalteten Fsstlickzfeiten dem Bürgermeister von Wien, Newald, das Komkburkreuz des Franz-Josef-Ordens, dem Prof. Makart das Ritterkreuz des LEOPOLD : Ordens und dem Steüvertreter des Bürgermeisters, Uhl, den eisernen Kronen-Orden dritter Klasse vrrleiht.
Belgien. Brüssel, 1. Mai. (W. T. B.) In der beuiigen Sißimg dsr Repräsentantenkammer gab die Weigerung des Bürgermeisters von Brügge, das Cirkularschreiben des Minister?- des Innern über den den Unterricht in den Volksschulen betreffenden Geseßentwurf öffentlich anschlagen zu lassen, zu einer längeren Debatte Veranlaffnng. Die Rechts beantragte eine Tages: ordnung, in _wslcher erklärt wird, daß die Schöffenkollegien durch kein Grieß verpflichtet seien, Cirkularichreiben über einen Geseßentwuri zn veröffentlichen oder zar Vertheilung zu brinxic-ix. Die Kammer beschloß mit 61 gegen 52 Stimmen Zieneiniache Tagesordnung, welche die Regierung beantragt a e.
Großbritannien und Irland. London, 30. April. (Allg. Korr.) Jn_Mad_eira ist der Dampfer „Roman“ mit Nachricht§n vom„1üda1rikanischen Kriegsschauplaße eingetroffen, die mdeß nur bis zum 8. April, also einen Tag später als die _in voriger Woche angelangten Berichte rcichen. Weitere Kämme haben nicht stattgefunden, und außer dem Umstande, daß das von den britischer: Truppen geräumte Eiowe ]th von den Zulus befeßt ist, scheint in der Situation kare bemerkenswerthe Veränderungo ein etreten zu sein. Oberst _Pearson und die Garnison von kowe kamen am 7. April am Tugelafluffe an. Lord Chelms-ford befindet sich
mit seinem Stabe auf dem Wege !nach Durban. Der alkgemeine Vormarsch in das Zululand wird bald vor fich grhen. Die Zulu?) haben sich hinter das Jnsambane-(Hebirgx. zurückgezogen.
as Gerücht, daß Cetewayo den Vlaak-Unwoloiiftuß überschrit- ten [Sat, scheint sich zu bestätigen. Dagegen entbehrt das in Nata coursirende Gerücht, die Boers beabsichtigten, Sir Bartle Frere aleZ Geißel zurückzubehalten, gänzlich der Be: gründung. Zuverlässigen Berichten aus TraneZvaal zufolge hatten sich die Voers bis zum zweiten April 1106) zu keinem Vorgehen entschlossen. Sie warteten Sir Vartle Frere's An: kunft ab, um ihm ihre Angelegenheit zu unterbreiten und von ihm ein Versprechen zu erwirken, daß die AnnexionSpolitik in nochmalige Erwägung gezogen werden würde. In Moritz: burg war das Meeting zu Gunsten Sir Barkle Frere's so Linstimmig, daß nur ein einziger Mann gegen das Vertrauens: votum stimmte. In allen Theilen der Kolonie scheinen die Nieder- länder und Engländer in der Unterstüßung deeZ Gouverveurs einig zu sein. Oberst Morihei), vom 60. Schüßenregimsnt, der in dem Gefecht bei Gingihlovo am 2. April verwundet wurde, ist seitdem seinen Wunden erlegen._ Oberst Evelyn Wood befand sich neulich in großer LebenSgeiahr. Ein hinter einem Felsen postirter Zulu feuerte auf Oberst Woods Suite. Kapitän Campbell ritt auf den Mann zu und erhielt einen Schuß, durch den Kopf. Oberst Wood galoppirte nun mit Kapitän Lloyd hinter ihm vor, warum der Ziilu abermals feuerte. Der Schuß streifte des Obersten Arm und tödtete den Kapitän Lloyd.
Indien. Aus Bombay wird unter dem 29. d. M. ge- ;nelZet: Der Maharadschab von Vizianagrum sei ge- tor en.
Der Spezialkorrespondent des „Standard“ meidet Unter dem 29. d. M. aus Gandawuck : Man meldet hier, daß Ernste Unruhen in Badakihan ausgebrochen seien. Dis Unterbandlungen mit Jakub Khan nehmen Linen günstigeti Verlauf. Major Cavagnari'H Vote befindet sich gegenwärtig in Kabul, von wo er in einigen Tagen mit einer enticheidenden Antwort erwartet wird. Ein Theil der Leibgarde Jakubs ist desertirt. Es ist die Cession der Khyber- und Khurum:Pässe und die Aufnahme eines englischsn Residenten in Kabul verlangt worden,
_ (E. C.) Die Kap-Kolonistenfbaben, neuesten Be: richt€nz11folge, ernstliche Anstalten getro en, sick) fähig zur Sélbstvertbeidigung zu machen. Zu diésem Zwecks sind nicht weniger al?- 5 Geseße erlassen worden. Eine?- derselben seßt die Bildung eines Corps berittsner' Schützen von 1000 Mann fest. DUrck) das Yeomanry-Geseß wird die Regierung ermäch- tigt, 3000 Mann anzuwerben, achzurüsten und 311 organisiren. Das Freiwilligengessß bestimmt die BildUtig von Freiwiüigen: corps. Das Viirgergeseß endlicb 1"th diE allgemeine Webr- pflicht für jeden männlich2n Cinwshner innerhalb gewiffcer Altengrsnzen fest. Die ganze vérfiigbare Macht beträgt gegen- wärtig 6000 Mann, die wohlachg€rüstet und tbeilweiss ein: exercirt ist.
_ 1. Mai. (W.T. B.) Im Oberbause kündigte [)euts drr Herzog von Argyll an, daß er am 16. d. M. die Anfniérkiamkßit des Hauses auf die Ergebnisse der aiicswär: tigen Politik des Kabinets in Europa und Asien 311113111311 gedenke. Der MarauiS von Salisbury ant: wartete auf eine Anfrage des Marquis von Landsddwn: die Vorlegung des diplgxnatischen Schriftwechsels über Egypten werde so:], «[[ Und so voUständiq Erfolgen, ach solches 'das Staatsitrineffe gßsiatie, die Vorlegimg von Schriftstücken Über in der Schwebe befindliche Barband: [UUJLU ici index“; unmöglich. Er Hoffe, das; dis Hindernisse, welche der VorlégllUg ch Schriftwrckiisls in dEr Lrientfrage entgegenstündcn, bald bestitigt ssin würden. Earl Granvillc Erklärtß: er bsgrcife nicbt, wecZ: halb es unihnnlich sein “70116, die Schriftstücke 11er die Ab: iéßung Wilsons vorzulegen. Der Premier, Earl Beacons: field, erwiderte: die Führung der Staa12geschäfte sei in der That Unmöglick), wenn die Anschauungen Landsdownes und (Hranvich vom Hause gsthkilt werdsn soÜtén. Der Schrift: wechscl wsrde, sobald dies möglich, Ohne jedon VLTZUJ mit: getheiit wsrdcn. Earl Kimberley erklärte, daß er das Er- staurien Earl Granviües iiber die Vrrégerung dsr Vorlegung der Schriftstücke vol1ftändig theils. Ykgierungksieitig erfolgte keine wsitere Erwiderung, und fand der Zwischenfail damit seine Erledigung.
Nach cinér Mittheilung des „ReuierschM Bureach“ richtet€11dic rumelischen Delegirten, Gueschofs und Yancolofs, Unterm 23. U. M. ein Schreiben an den Marquis von Salisbury, worin sie den wiederholten Wunsch nach einer Audienz aussprachen, um die Schwierig: keiten der Lage darlegen zu können, und worin sie zngleich erklärten, die Bulgaren Rumcliens hätten das Recht, gehört zu werden, bevor eine neue Regierung eingerichtet werde. Der Marquis von Salisbury habe denselben darauf am 26. 1). M. geantwortLt: er bedauers, fie nicht empfangen zu können; nachd.m aber die Verfassung für Rumelien definitiv angenommen sei, habe die englische Regierung kein Recht mehr, sich einzumischen. Die Delegirten hätten darauf dem Marquis von Salixbury am 28. U. M. ein Memorandum Überiandt, worin sie ihre Beschwerden auseinandersetzten.
_ 2. Mai. (W. T. B.) Nach hier eingegangenen Nach: richten aus der Kapstadt, vom 15. April, ist General Chelmsford in Durban eingetroffen und beabsichtigte am 17. April nach Moritzburg zu gsben. _ Obgleich der größte Theil der Truppenverstärkungen gelandet ist, dürfte doch ein neuer Vormarsch gegen die Zulus erst in einigen Tagen erfolgen. Die Kolonialtruppen versuchten am 8. April vergeblich den Kraal deS Vasuto-Yäuptlings Moirosi zu stürmen; der Verlust der englischen ruppen belief sick) hierbei auf 26 Mann. _ Sir Barkle Frézre ist am 10.April in Prätoria eingetroffen. Die Unterbandlun en mit den Voers haben ein befriedigendes Nesuliat erge en.
Frankreich. Paris, 30, April. (Rép. fr.) Am nächsten Montag wird die Budget-Kommiifion ihre Arbeiten wieder aufnehmen. Der Präsident derselben, Brisson, ver- s1chert, daß alle Berichte bei dem Wiederzusammentritt der Kammern am 15. Mai fertig vorliegen würden.
_ 1. Mai. (W. T. B.)_ Der russische Botschafter in Londbn, Grai S_chuwalofs, ist hier angekommen. Der dieffeitige Botichaster in Konstantinopel, Fournier, kehrt gegen den 25. d. M. auf seinen Posten zurück und triffteinige Tage vorher ein, ehe die Konferenz der“ Botschafter zur Regelung der griechischen Grenze zusammentritt.
einer heute abgehaltenen Delegirtenversamm- lung von 58 französischen Handelskammern wurde der Wunsch ausgesprochen, daß die Regierung in Bezng auf
den Abschluß neuer Handeléverträge keinerlei Verhand: lungen anknüpfen möge, bevor nicht der Generaltarif an-
genommen und das ZoUsystem Deutschlands endültig fest-
gestellt fei.
Spanien. Madrid, 29. April. (Ag.
av.) Durch Beschluß des Ministerrach Wm gestrigen
age ist die
Ernennung der S en ato ren auf LebenSzeit vertagt worden. _ - .
Das amtliche Resultat der CorteSrvcÖlZlen ist noch nicht veröffenxlicht. _ Die bevorstehenden unizipalwahlen haben eme große Bewegung erzeugt.
Türkei. Konstantinopel, ]. Mai. (W. T. B.) Die
Regierung hat, da die Kaimes in sehr starken „Beträgen aus *
den Provinzen nach der Hauptstadt zurückströmen, eine Ab:
änderung der früheren betreffs der Kaimes getroffenen Maß:
nahmen für angemessen erackxtet und demgemäß verfügt, daß
das Papiergeld in allen Kassen dss ganzen türkischen Reichs
für in Rückstand verbliebene Steuern und Abgaben und zum Werthe von 400 Piastern gleich einem türkischen Pfund
in Zahlung genommen Mrden soÜ. Dis ngiernng hofft “_
Vortheil zu ;, “ welches in den der ZahlungSMittei -.-:“ entstshen, abgeholfen und daß das Eingshen der im Rück: sm_nde verbliebenen Stsuern erleichtert werde Und erwaxtet, daß durch die Gesammtbeit dcr Finanzmaßregeln, mit welchen
durch diese Verfügung den doppelten errercben, daß den Unzuträglichkeiten, Vrovmzen au?- dsr Unzulädglichkeit
diesslbe fortdauernd beschäftigt ist, die wirthichaftliche Lage des Landss überhaupt bald wieder gehoben werde. Die bei
langen, vernichtet werden.
Rußland und Polen. (W. T. B.) Se. Majestät dér Kaiser Alexander hat auf das an ihn gerichtete Glückwunsch : Telegramm des bulgariichen Exarcben Joseph dankend geantwortet und dadei dem herzlichen Wunsche Ausdruck gogebén, daß das Land auf dem Wege friedlicher und ruhiger Entwickslung der
ihm verliehenen staatlichen Einrichtungen zum W[lsten Wohl: ;-
ergehen gelange.
Amerika. Washington, 1. Mai. (W. TV.) Die Nsyräsentantenkammer verwarf in ihrer heutigen
Sitzung das vordem von ihr angetwmmeno Armeebudget, .,
hat es somit abgelehnt, gegen da?, von dem Präsidsnten Hayes eingelegte Veto Widerspruch zu erheben.
Die Staatsschuld der Vereinigteii Staaten hat im Monat_ April 1). Z. 11111 20 000 DVU. zugLnommen. Jm StheFchatze befanden sich ult. April 448467 000 Dol]. m o .
Asten. Japan. Yokohama, 10. April. (Mg. Corr.) (113 San FranciSco.) Die japanische Regierung hat die Loocboo-Jnseln förmlich anmxktirt. Der chinesische Ge: sandte hat gégen die 211019an Protkst eingelegt imd droht mit d€m Abdruck) der diplomatischen Vezichimgsn.
Die Nr. 30 des „Amtsblatts der Deutschen Reichs- Post- und TelegrapbeUVerwaltung“ hat folgenden Inhalt: Verfügungen: vom 25. April 1879. HersteÜung einst Post-Dampf- 1chiffv2rbindung zwischen Deutschland und *"kcriko._ Vom 26. April 1879. Postanweisungsberkebr mit dern Vereinigiin Staaten von Amerika. _ Vom 16.April 1879. Außergewöhnlick): itatistische Er- mittelungen Über den Postpäckereiverkebr auf den Eisenbahnen.
Statistische Nachrichten.
Nach Mittheilung des statistischen Bureaus der StadtBerlin sind bei den hiesigen Standesätniern in der Woche "vom 20. April bis incl. 26. Aprii cr. zur Anmeldiing gekommen: 274 Eheschließungen, 844 Lebkndgeborene, 35 Todtgeborene und 488 Sterbefäile. _
__ Ueber den Telegrapbenverfebr im Großb Erzbgibum Heisen wäbrend der Jabre1877 Ulid 1878 entnehmen wir drm diesjährigen Aprilbeft (Nr. 205) der „Mittheilungen der Groß- herzoglich besfiscben Centralstelie für die Landcsstatistik“ folgende Artgaben: Die Zahl der Stationen betrug im Jabrc1878: 114 gegen 91 im Jabre1877; die Zahl der aufgegebenen Depeschen: 180215 gegen 187 716 Stück; die Sxxmme der dafür erhobenen Gebühren: rot. 173 594 „46 gegen 182 024 ck (Eine Telearapben- station entfäUt: auf 67,4 qkm gegen 84,4 qkm und auf 7755 Ein- wobner gegen 9717 Einwohner. Es kommen: auf je 1 (115111 23,5 brzw. 24,4 Stück Depeschen und 22,6 ..“ bezw. 23,7 „ck Auf je 1000 Einwohner kommen 2038 bczw. 2123 Stück Depeschen und 1963 «zx bezw. 2059 „ck Gebühren. Von den in den Jahren 1877 und 1878 im Betriebe gewesenen 91 bezw. 114 Stationen bestand bei 9 Stationen und zwar bei den Tclegrapbenämtern in_ Bingen, Darmstadt, Gießen, Mainz, Offenback) und Worms, 1owie den Telcgramm-Annabmesieüen in den Bahnhöfen zu Darmstadt und Mainz und im Reichspostgebäude zu Gießen voÜer Tagesdienst, in den übrigen 82 bezw. 105 Stationen beschränkter Tagrsdienst. Am 31. Dezkmbcr 1878 waren im Betriebe rot. 1007 km Liyien, 3378 km Leitungen und 201 Aprarate,d:1runter 16 Fernsprciber. B21ckäftigt waren 52 Teiegrapbenbeamte und 15 Telegrapbenboten. Von den Telegrapben- ämtern waren 2 selbständige, die übrigen mit den Postämtern ver- einigt. An diesem Verkehr partizipirten die drei Provinzen wie folgt: Starkenburg mit 59 804 Stück aufgegebenen Depeschen und 59 885.74 erhobenen Gebühren im Iabre1878 gegen 60300 Depeschen und 57 668 „“ im Jahre 1877; Oberhessen mit 29 062 Depeschen und 23 607 „44 gegen 26 953 Depeschen und 21516 „76; Rbeinbeffen mit 91379 Depeschen und 90101 „54 gegen 100463 Depeschen und 102 840 „76 Von den Städten batten den größten Verkehr Darm- stadt mit 31433 Depeschen und 33 445 „46 gegen 32 278 Depeschen und 31079 „FH und Worms mit 60028 Depeschen und 63172 „sé, gegen 65475 Depeschen und 72 994 „M
Kunst , Wissenschaft und Literatur.
Man schreibt dem „Hann. CPU.“: In der Gegend südlich des Dorfes belen, Amt Win1en a. d. Lube, find von dem Oberförstetkandidaten Hrn. Hilfenberg vor einiger Zeit alte Steinwerkstat'ten und Spuren von Ansiedelungen aus heidnischer Zett entdeckt worden. Zwei oder drei grö ereSteine, oft nur ein einziger,1ind von kleineren Steiuen und teinbrocken umgebeiz und dienten als Unterlage bei dem Swlagen von Feuer- steingeratben, ,deren Svlitter noch umberlagen. Eine Auerabung zwischen drei wlchcr Werkstätten in der Mitte des betreffenden Ter- rains, das circa 200 qkm umfaßt, zeigt erst reinen, dann all- mahlich. schwarz gefärbten Sand, dann einzelne Koblenrefte und dar- uztcr eine Pfiaiterung schwarzgebrannter Steine. Scherben von Ge- faßen sandra 1111) nicht, wohl aber sehr zahlreiche Reste von
euerstemfabrikatén, einige mit den offer-baren Spuren des Feuers. ie Stücke charakterifiren sich nach der mehr oder weniger gelun- genen Gestaltung als Meffer in verschiedenen Stadien der Vonen- dung, deSgleichen Lanzrn- und Pfeilspitzen, Schaber und ähnliche“ Werkzeuge. Im Ganzen fanden fich bier wohl über 200) Splilter,
., ten dürften, des
“ Ausbildungsgrad der
der Entrichtiing rückständiger Steuern eingegangenen Kaimes oder nicbt zum Einziehen disponibel 613140 Mann.
solLen in dem Maße, wie sie in dis: Hände der Negiernng ge-
, Pferden hat das Heer im Frieden 112 934. St. Petersburg, 1. Mm. “ _ _ 7' die. wre obrn mitgetheilt, auf 3 600 000 Mann angegebene (Geiammt-
'? zabl des aktiven und Territorial-Heeres, wie fie nacb Vbllenduna der Reorganisation imJabre1885s1cb stellen dürftr, auf 2 125 800 Mann _, reduzirt, indem er fich auf die mit seiner Berecbriuug ziemlich uber- ' einstimmenden _ , ; Magazine“ Ulid die von Sir Garnet WOMAN) bezieht. _ folgenden Kapitel:: verbreitet fick) der Versaffer alédann uber das F „innere Leben' zelnen Truppexigattungen, di:
7 mit Sachkenntniß beleuchtet, __ - Richtungen in den Jahren seit dem Friedenssciolmie gemacht hat und 7 mit großem (Eifer und Patriotismus andauernd noch macht, auf der , anderen Seite aber sicb auch den Blick klar erhält für die noch vor- ' bandenrn Mängel und_Schwächen. „_ ' nocb dn wichtigen Geieyen, betreffend dcn Ausbau des Emrmbabn- ] neßes vom 23. März 1874 und briaffend den Auxbau der Festungan . und die Neuanlagien derselben, gewidnwt. ' Longcbamps am 20. Juni urid dem Manöver des 17. Armee-Corps Z, im September1878 beschäftigt sicb ein Kapitel, in wclcbcm der .Verfaffer denEindruck schildert, welcbsm 'die betreffenden Truppen auf ihn gemacht.
Steinkerne und Gerätbe. Eine _andere derartige Fabriksiäjte wurde zwisehen den Ortschaften Wi11 ede und O ber-Haverbeck im Amte Soltau aufgefunden. Hr. Hilsenberg hat in dankenswertber Weise eine charakjeristische Au€wabl drr Fundobjekte und eine genaae Beschreibung der betreffenden Pläße dem Hannoverschen Pro - vinzial-Museum übergeben. _, _ In dem Verlage von Friedrich Luckbardt bierielbsi, welcher_11§b besonders in der Herausxrabe von Schriften militärischen qualtx- tbaxtx zeigt, ist neuerdings unter drm Titel: „Die W eb rk r aste F r (1 n k-
reichs im Jahre 1885 von Frixz Hoenig, Hauptmann a. D.“,-
eii1e Broschüre erschirnen, welcbe- es fich_ zur Aufgabe mach, die französiscb-"n Armeeverbältniffe, wie sicb dreielben nach der fur das
“ Jahr 1885 in Aussiébt genommenen Beendigung der in der Ent-
wickelang begriffenen Rcorganisation der französischen Armee gestal- Näberen zu beliucbten. In einem „ Journal (165 Zojanaég mj1jtair68 “
im Junibeste des abgedruckten Aufsatz wird die wirk-
vom Jahre 1878
' liche Stärke des französisében Heeres wie folgt bsrecbnst: ]) ak-
tives Hesr 2200 000 Mann, 2) Tkrritorial-Hecr, 1. und 2. Aufgebot
. zusammen 1 400000 Mann, demnx-Io Summe des akriven und Ter-
.ritorial-Heeres 3600000 Mann. Von diesen Mannschaften befinden sick) bei 13:1: Fahne 478600 Mann und zwar 49000 Mann Marinc- truppen und 478600 Mann Landbrer. Wabrrnd drr Mobil-
. machung wären einzuziehen 3121 000 Mann. Von diesen Mannschaften
1400000 Mann, zur Marine 76000 und zum aktiven Heere 1645000 Mann. Ueber den zum aktiven Heere_Einberufcx1e»-. werden folgende Zahlen aegeben: au? cbildete Reserviiten 741860 Mann, in der zweiten Portion ausgebißdet 161600 MMU, einjährige Fre1-
gehören zum Territorial-Hcer
** wil1i3e 38 400 Mann, nur zum Theil avsgebildet (auf Reklamation
entlaffen oder gar nich einbeordert) 89600 Mann, unaukgkbixdet Den Bedarf an Pferden (Reiß, Pack- und Zugpferden) berechnet das „107111331 (16- sciénceés 111161511195“ auf im Ganzen 210700. Von W.?“ Der Verfaffer korrigirt Zeitschrift dahin, dax; ('r
die1e_Angaben der genannten
.Löbellschön' Angaben, sowie di? deö „Blackwood In den im franzöfiscben Heere, sowie Übrr die 8111- ArtZUerie und den Train, die und die Kavallerie, indem er auf der einen Seife Übrrall die beaÉ-tenswertben Fortschritte welche die französiicbe Armee nach fast aÜen
Jnf4nterie
Besondere Kapitel find weitrr
Auch mit der Parade im
Land- und Forstwirthschaft.
Der Lauiixzer Fischereirrrein bat, wie wir demJabrLs-
bericht der Handelskammer zu Crttbus für1878 entnehmen, in Cottbus am ersten Herbstjabrmarktétage, dem 2. Sapiembkr V. Z., ; cine Karvfenbörse unter reger Bctbsiligimg von Produzenten und
, Käufern abgehalten. Es waren Über 50 Teichbesitzer und cine große
? Zahl F1schbänd1er aus Frankfurt a. O., Berlin., Hamburg, Maxde-
burg und anderen größeren dcutscben Städten €richiencn. Das Ge-
' schäft wollte sicb im Anfang nicht rchot entwicksln, da Käufer sehr
zurückhaltend waren; als jedoch die Verkäufér fick) in cimn PrriF-
_ abschlag fügten, der «egen die 1876 gezahlten Preise i_igzefädr 15 «46, : gegen 1877 12 „FH betrug, kamen bedeutknde Abxchlmie zu Stande.
Die Preise steUten firb bei 'Zlbnabme der Fische am Teich oder Hälicr
= gegen kaare Zahlung umd TranSport der Karpfen an Kosten des
Verkäufers bis zur näwsten Eisenbahnstation 1111154 913 60 „44 61) 50111; je nach Qualität; cs erzielten somit die Fiicbe beiter Qualität
“ Ext 60 „411, wäbrend fie im Herbst 1876 mit 75 „16 bezahlt wrirden. 5 [€
vsrminderte Konsmntionsfäbigkeit des Publikums und die immer größere Dimensionen annebmenke Konkurrenz der böhmischen Karpfen drückten die Preise. _ Wie boch das Qnantiim der auf der Karpfenbörse verkauften Fiiébe sicb beläUft, läßt sicb nicht be-
„Ziffern, da nähere? Angaben darüber nicht gemacht wurden; jedoch Te_111-1711rfte daffe be jedenfalls sehr b.deutcnd sein. Die 'A FY“
_ ' " _ Karpfen der großen Dornau? Peitz smd 111 den vorerwahriten Verkauxrn nickzt ein-
:?"begriffen; ein großer Thril davon dürfte erst im Spätbcrbst ver-
schlossen worden sein. Der Cottbuser Karpfenmarkt e_ristirt zwar ichn seitÄangen Jahren, wurde aber aÜmäblicb immer weniger be- sucht, da dix früher isolirt: Lage der Stadt, ohne irgend einen Babuanschlus, den Verkebr und Besuch sebr bescbwerlick) machte, so daß vor zehn Jabrrn der Markt nur noch dem Namen nach bestand.
Gegenwärtig xaufen in Cottbus Scbienenwege aus sieben Richtungen “* ein und gewabrcn die bequemsten Verbindungkn und Reisegelrgen-
beiten na_ch und von aUen Seiten; daber denn auch die Wiederauf- nahme dieses „Marktes durcb jährliche Abhaltung einer Karpfeiibörse am jedrsmaltgen ersten Herbstjabrmarkttage ein zeitgemäßer Ge-
danke War. Gemerbe und Handel..
Die hiesige Neue Gas-Aktien-Gesellscbaft (W.Nolte) emittirt eine Prioritäts-Obligationen-Anleibe im BUMM? von 1500000 „76 Die Obligationen lauien auf Namen, werden in Stücken über 1000 500, 200 und 100 :ck außgegeben und sind mit
6 9/9 verzizi-é-licb; sie unterliegen einer regelmäßigen jährlichen Amor- tisation mtt mmdestens & %, welche im Jahre 1881 beginnt.
_ In der Generalvcrsammlung der Deutschen Gesellschaft
* 7?" Öyfbesäolag-Material wurde die Dividende für 1878 für die MUM 1311. 13. auf 40/0 festgcsxtzt,
_ In der vorgestrigen Generalversammlung der Aktionäre des
,' Meckpe'rnicber Bergwer'ks-Aktienvereins wurde die vorge- z legte Bilanz pro 1878 genebmtgt und die Dividende auf 9% festgesetzt. _ Der Bruitogewmn hat 1 812 419 „js betragen, wovon 868 253 „ck
als Abschreibungen verwendst wurden. Die Gesacnmtförderung des
"" . Vereins bestand in "501104 Ctr. Bleiscbmelierzen und 22 489 Ctr. Glasurerzen; die Hatte produzirte 320812 Ctr. Blei und 4279 kg
Silber; verkauft wurden 319 326 Ctr. Blei, 24 304 Ctr. Glasurerzé
-*_ und 4279 112 Silber. Die Belegschaft der Grube und Hütte bestand
durchschnittlich in 3387 Mann. _ Der österreichiscb-ungarisäoe Transitverkehr im
Jahre 1877 erlangte im Jabre1877 eine ungewöhnliche Aus-
debxiunq. Allerdings zeigte der Durchfuhréverkebr gleich dem inter- yatwnalen Handelßverkebr guck) ix: den früheren Jahren eine stetige Y_unahme, dock) stehen die Ziffern 1111; das Jahr 1877 in k-“inem Ver- baltmffe zu diisem natürlichen Entwicklungsxiange. Im Jahre 1867 betrug der Werth der Waarendurcbfubr 114,6 Mil]. F1. und stieg im Jahre 1873 auf 237,8 Miu. [. und im_ Jahre 1876 auf 277,6 Mil]. Fl. Im Jahre 18 7 _aber itieg der Werth _der Waarendurchfubr durcb Oesterre1cb-Ungarn plötzlich auf 381,8 Mill. Fl. Dieser schnelle Aufschung ist dem Einfluffe gbnormer Verhältniffe zuzuschreiben. Es wurde nämlich m Folgx der orientalischen Wirken und der Sperrung der südrmfiscben Hafenpläße der Verkehr Südrußlands und Rumä- nien; mtt Deutschland und den Westeuropäiicben Ländern zum großen Theile über österreichisckyrungariscbes (Gebiet gelenkt. Ja selbst der Verkehr zwischen Rußland und Rumänien mußte, da die rassischen Babney für Kriegézwrcke in Anspruch genommen waren, haufig den Weg aber Galizien nebmsn. Der Hauptantbeil des Durchfuhr-
verkebrs fälLt demnach auch auf den Güteraustausck) zwischen Rußland und Rumänien einerseits und Deuxsch1and andererseits Nach Ru- mänien gingrn über die österretchi1che Greme im Ganzen Halb- fabrikate aus Eism, und zwar vorzugßweise Eisenbahnscbienen 237 297 meir. CU„ Baumwoüwaaren 31242 metr. Str., Leinenwaaren 30589 metr. Ctr, Schafwoüwaaren 13 234 metr. Gtr., Eisen- Waaren 69 228 metr. Str., Wagrn aiier Art 2628 Stück, Maschinen 32 956 metr. Ctr. Nack) Rußland gingen über die ga- liziscbe Grerize an Eisen und Eisenbahnfcbinen 26 574 metr. Ctr., Baumwollwaaren 2868 metr. (Gtr., Leinenwaaren 8953 metr. Str., Schafwollwaarcn 2954 metr. Str., Eisenwaarkn 27182 mrtr. Str., Eisenbahnwagen 720 Stück, V.)?ascbinen 44 865 metr. Ctr. Nach Deatscbland gingen, urid zwchr über die galizifcb'vreußiscbe Grenze, Getreide 4307 280 metr, Etc., davon aus Orsterreick) 1745 254, aus Rußland 2547195 metr. Elk., Zucker 160734 metr. Gtr., da- von aus Oesterreich 50 588, aus Rußland 110145 metr. Ctr. Nach Italien gingen übcr österrsicbiscbes Gsbict Zucker 233158 metr. Str., Branniwein 80 096, Eisen urid Stabi 79459; Baumwollwaaren 30316; Leinenwaarsn 4805, Sébafwyll- waaren 12 500; Eisenwaaren 27904 und Maschinen 50 443 metr. Ctr. Aucb 17er Waarenverkebr Deutschlands nach drr Schweiz über Tirol bat seit der Eröffnung der Vorarlberger Bahn 6111? nam- hafte Auxdebnung erlangt. (Zs wurde nämlich im Berichtéjabre auf diesem Wege aus Süddeuticbland “nach der Sckxweiz eingefübrt: Zucker 9432, Getreide 293 060, Mehl 24 564, Koblsn 46 250, Ma- schinen 1746, Holeaaren 3631, GlaSwaaren 1703, Holz 11841, Bikr 45 267, Brakntwein 11709, Wrin 13448 metr. Str. Der Tr;1:sitverkebr, drr ükcr Triest vermittelt wurde. Ganzen 755086 metr. Str. Davr-n find 515608 metr. Ctr. Über Triest ein- und 239478 außgetrrten, und zwar gelangten zur
Einfuhr zumeist italienische und türkisch und zur Aukfubr drutscbk, “
rusfisckie und serbische Waarkn. Die wichtigsten Vrrkebrsartikel bil- deten Getreide, Msbl, Zucker, Südfrüchte, Häute und Felle, Erzeug- xiiffe der Trxtilindustrie, Papier, Holz und Eiseriwaaren und Ma- icbinen. _ Die Gesammtmenge der “Lkurchfubrwaaren er- reicbxe_6875 760 metr. Ctr. Davon entfallen auf den WILMA- .rustauich zwischen Rußland urid Deutichiand 3371672 meir. Elk., und zwar gingen von Rußland 3270637 und von Deutswland nacb Rußlaxd 101035 metr (Tir. Hieran reibt fick) der Verkehr zwischen SüddeUtscbland und Italien mit 1024488 111112 drr Verkrbr zwischen SüddeUiscbiand und der Schweiz mit 750 236 metr, Ctr. Von Süddcntsäzland gingen nacb Italien 309 268, 115115 'der Schweiz 651299 111 tr. Sir. Nuri) Süd- deuiichland dagezex aus Italien 715 220 und aus der Sxdwciz 08 9.37 metr. Ctr. Die Donaustraße konnte im Jabre 1877 für den Darkb- fubrrerkebr in Folge der politischen Vkrbältniffe in “1811 unteren Donauländern kekse besondere Bedeutung Eklak'lßlU.
' Jrankfurta.M.,1.Mai. (Oelbericbt bon Wirts) & Co.) Die age des amerikanischen Petroleum-Marktes bat fich seit Unserem [eizten Berichte wenig verändert; der Marki war 1111? blieb matt. Raifinirées Petroleum ist in Folge for!dauern*er Zurück- haltung der Raffineiire und namentlich der Standard Oil-C0., 1131151)? an manchen TÜJLU gar nichts auf den 5.1.11arkibrackote, eXwas J?-
stiegrn; doch sind die ar1ßcramerikanischrn Märkte diesem AUfsÖlag -
nicht gefolgt. Raffinirtes wird mit 9§_9Z Csnts per Gaüonk, rohes mit 807€; Cents pér Faß notirt. _ Die Märzproduktion wird (1111 täglick) 48266 Faß, die neu vollendeteii Bobrunasn auf 238 angxgrien. _ Der Gesammiversandt aus drn Osl- regionen brtrug im März 1118759 Faß, also im Tarchschniit Pro Tag 36 089 Faß. Da aber täglich 48 266 Faß“ gewonnen wurdcn, ]o trucks drr Ersammtvorratb im Laufe des Monais um 375 627 Fax“; und betrug Ende Mär; 6618 290 Faß. _ Die Zimabme dcr Vor- rätbs seit Aiifang Jariuar d. JZ. beträgt rund 1,1 5N1UiONLi1 Faß Oel_ _ Für die Besckyrämkung der Produktion geschieht 1111515. Die zwiirbrn den Produzewtcn und Raffinears grpfwxrenen Umter- bandiungrn und Konferenzon, welche diesen ZWLTk verfol-gtxn, wurden abgebrochen, weil sich eine Vsrrinigung d€r_ Jriteremrn der Standard Oil-Compagnic mit denen der „011151116“ Raißneurc als unmöglich beraußstellte. _ Zn amerikanisrben Blättern wird bs- ricbiet, die Standard Oil-Co. habe für ca. 20000 Fur"; „ij1118=1“ OL! Fracht nacb europäischen Häfen engagirt, w21che versandt werdéri, um die Klagrn bezügliä) der 1151111121611 Qualiiät des seit einiger Zett gelicfsrien PUrolsrrns zum Schweigen zu bringen; das Oel wll größtsntbeils nacb deuiscbcn Häfen verschickt werden, iind eiiie Ladung von 5000 Faß soU bkreits nach Bremen abgrgangen 11111.
Wien, 1. Mai. (W. T. B.) Die Generaivcrsammlixrig ddr Elisabetbbabn genehmiaic den der Hauptsache nack) [ICkUTS b;- kannteniBericht de: Verwaltumgßratbcs, welwem nur noch 51: ent- nehmen ist, das; der Vcrwa11ung§ratb dem Ministsrinm icin: Gc- nei,;tbeit auSgcsProckyen hat, einen anseb1licben Beitrag zum 21,1sbciu der Donau-Ufcrbabn beizusieUrrki, wogegen ibm aber die Strecke bis oberhalb der Stadlauer Brücke für die Dauer der „9011312111011 ge- sichert sein müsse. Die Anträge bezüglich der Vcrwrndung de9__Er- trägniffes, auf Grund deren der Julicoupon 'der 1. Emrjiwn mit 51 Fl., die Julicourons dcr 2. und 3. Emission mit 5 F1. in Silber eingelöst werden, wurden ohne Debatte genebmigt. Ueber die von Horch ("Mannheim) eingebrachte Resoluiidn, bctrxffend die Anbahnung eines Außgleicbs 11er die Zahlung der Obligakwns- Coupons in (Hold, wurdedic Beschlußfassung bis zur nächsten ordent- lichen oder außerordentlicbcn Generalversammlung vertagt, damit der Seitkns der Verwaltung angebrachten Klage auf Anerkennung der Zabluna in "Silber nicht präjudizirt werde und vorher die Ver- sammlung der Obligationsinbaber gehört werden könne.
Verkehrs-Anstalten.
Zürich, 30. April. (N. Züréb. Ztg.) Mit dieser Worb? be- ginnen die Unternehmer der Linie Brunnen - Flüelen drr Gbit- bardbabn die Arbeiten an derselben. Bereits soUcn 1000 Arberter tbätig sein, und es soll mit jcder Woche dzren Z:!)l vergrößert
werden. Triest, 2. Mai. ZW. T. B.) Der L_[oyddqmpf'er „Espero“ ist beute str": 4 Uhr aus Konstantinopel bier em-
getroffen.
Berlin, den 2. Mai 1879.
Straßburg, 28. April. Das „Els. Journ.“ schreibt: „Seit acht Tagen find die Arbeiter des Herrn Cherxier unter der Leitung dieses aukgezeichwten Goldarbeiiers damit beichäfiigt, die in gexrtc- bénrr Arbeit hergestellten kupfernen Verzierungen auf die große'n Tbüren des Hauptportals am Munster anzubringen. Dre schwieriae Arbeit wird noch etwa 3 Wochen in Acnsprucb "ncbxnen. Schon heute können wir mittbeilen, daß auf den beiden Tburflugeln sich zusammen in den oberen Arcaturen 8 sitzende „Figuren.; 111 den Rauten und Dreiecken der sechs Fuüungen 98 Bilder mrt Figuren und 196 Verzierungen aus Blätterwrrk; m" den Querstreifen 4 Arabekken in geringeltcm Laubwerk mit Frucbteir und auf dem Sockel sechs Verschiedene Scenen sich befinden. Yußßr dtesxn 312 Bild- hauerarbeiken befinden sick.» noch aufden Tburen die kleinen bogenförmigen Verzierungen am Obertbeile dersrlben und nabea11309getrtebeneEinx seßrosen auf den die Rauten bildenden Streifen; „außerdeni zwei Löwenköpfe mit Klopfringen im Raiben, endlich an jeder Tbizr zwei Hände, welcbe eine zum Zuzieben der Tburen als Griff dienende runde Stange balken. Alle diese verschiedeuen Verzierungen werden in die Tbürverdachung vermittelst eigens zu diesem Zweckx berge- stelltsr Nägel, nahezu 1600 an der Zahl, a_ngebracht; um die Festig- keit der Verzierung zu vermehren, werden die hohlen Theile dkrselben durä) einen besonderen Kitt vor ihrer Anbringung auf dem Holz aus- gefüllt. Sobald die Arbeiter des Hrn., Chertixr ihr Werk voUexidet, sollen, sagt man, die großen alten baßltcben Laden des großent'por- tals entfernt und durch neue Zrs.t;t werden, welche jedoch die Tbürflügel nur bis zur Halfte_ der Höhe der verzierten Tbüren erreichen würden. Dagegen ware es heute eine bestimmt:
béirug im . ' brach und bis zam MorZen drs 22. wütbrte.
nacko Deatxékjlxnd : retist.
Sach. zwischen den beiden Strebevirilern vor drm g'oixen Hauptportal ein eisrrnes (Gitter in gotbischm Stil und im Einklang mit der Hauptf391de drs Doms berzusteUen, um das eénzi in seiner Art bk“ stehende Pracbtwerk baiwtsäcblicb des Narbts segen etwaige Brschädi- 9111113211 zi: schützen._Das (:Hebälk des ““O-„ck33 der n-Juen Kuppel ist 1309116111514 aufg steklt, und seit vorgestern ziert das übliche, mit Bäridern gezierte Tannenbäumcben die Spiye des Baues. Im Laufe der Wocbe soll mir der Vsricbalung begonnen werdcn; nacb Be- rndigung dirser Aröéit wird 17116 1111152 Dach mit Kupferplatten übrr- zog 11. _ Das Dach der Kuppcl wird ein k-Iloffaler? eisernes Kren; in romaniiwem Stils Übsrrazen; dirse Verzierung bat 3111 50610 Höhe von der Sbiße dss DÜÖLZ aus. Skit einigen Tagen LUÖUÖ ist der große Bretierverich1ag, wslsber fait die Hälfte drs Subloizplaßes ein- xiabm, verichwunden. Die großen Münsterarbeitcn gehrn nun mit ichneiien Schrittckn ibrkm Ende: entgegen.
Tedsixx, 2. Mai. (W. T. B.) Gest-Zrn Abénd ist die Tbermalquellen-Hkbemaicbine in Tbäligkeit JLskaT wordkn. 11111 6 Uhr 35 Minnten machte dsr Kolben der Maicbine die erste Brweguna.“ Unmittelkar darauf erschien Tbrrmalwaffsr im Ver- theilungékaiten, 1:1 welcben LZ nunmehr rs.*.k[mäßig und reichlich
bibeimströmt. I)ie Maikbirie .;rbeitci vorzüglikb, 1» daß der Bsdarf (111 Thermalwa'ikr vöUig gsficbei ericbeint.
Paris, 31. April. (Fr. Corr.) DJM Marinx-Minisrérium ist von der Jnsek Rénnion die Meldung zugegangen, dai; diése Kolonie vrn einer Cyclone béimxesucbt worden ist, welibe mit außxrordentlicber Gewalt in der Nacht vom 20. zum 21. März bxrsin- Am 21. nm 1:23 Uhr Mittags war das Barometsr bis auf 727 zUrÜckxegangen, was man irit virlen Jahren 111151 erlcbt batte. Die 21 SMM, weirbe am 20. in den rcrscbikdencn Rheden vor 2111er [.rgsn, orbislter auf die er“:13:1 211151165211 des Elementar-Ereignisies noch rechtzeitig Befebk, in See 311 (1252113612? fie rcr demVsrderbkn gerritet bat Sie 51125811 einigeTage auf hoher SL? und kamen dann mit grSß-Irrr odcr geringersr Havarie
* zurück. Tax? englische Stbiff ,Cbina' skbeitrrt: an dér Küste von
Saint André, 12111: 1121111 Kiwis starke Mannsrbaii wurde aber ge- Das österrcicbiiäye SFM? „VOiUNteers' u d 1419 2115111158 Schiff „*.*.7kargaret-Wilkir“ nabmsn die Manni-cbafisn des englischen Schiffes ,RSViL*3[-01- Cardigan“ Und des italieniscbsii Scbiffrs .Gloria“ auf. Auf ?Lr Jnscl selbst kamm 35 Personen um, die uwter den T'Ümmsm ibrkr Häuser bleaben wurdsri bdkr ertrai1k8n. Die Zabl der Verwundeten ist groß. Dir 1118111811 57761111in und virle'1*rivatgkbäade smd 111651: 0er wrnigsr stark beschädigi; im Muieum irUrden die Sammlungkn, die Bibliothek 11117.) das Labo- ratorium Uritrr Waser geseizt; ron drm Regisrungsbotei, dem cheUm Uiid anderen Staatégebäadéri wurdkn di: Däwér herabge- riiie». Dia: Straßsn sind durchbrbch2n, mebrrre Briickrn f()ltßk- schwernmt, di: Fslder rerwiiitot, rer Mais ur1d die sonstigen Vor- ' rätbe rrrlorcri. Kaffée und 24.151316 babén scbwer gelitten, drÖgleicbsn die Zuckekpilanzungcn, DLrLU (***-?TräiiniiZ Um ein Vieriel, vielieicht um ein Drittkl gescbwundkx'. iir. (5:1 Saixit-Dérii-Z smd ULUN Psrsonen crtrunkcn, mrbrere Familia wsrdéri rsrmiszt; 511.1) im Innern bat daS Unglück eine noch nicbt festgesteiits Anzahl vonOpf-zrn grfordert.
DL!) Narbtrag ziim Ber1incr Adreßbub bro 1879 redigirt VON A. Ladwig, bkrausgexrben von W. Und S. Lbewentbal (Brrlin, Sozietäi dcr Bcrlinsr Bürgerzsing _ vorm. D. Collin _ W. & S. Loewenibzs), ist s:cbc.1 erichieren. Fri 181111215211 17131) 111111) bxreitxi die VLränrerungeI bérückficbtigt, welch am 1.211:er d. J. 111 dri: Resorts der Miriiiterieri cirigstrcwn smd.
Zn Cark Hagenbccks Tbierpark zu Hamburg iit,wieder „Hamb. Corr.“ mittbciit, am Sonnabknd 21111 ZKirsrnsÖQngMYrmactiz murivux) angekommen, welch 25 Fut"; in der Länge und gut 23 Fuß im Umfang? mißt und die größte disser Art ist, weiws js lebrnd ein- gefangen und lebendig nacb Europa gekracbt wurd-I. Die Ein- geborcneri der SüdspixZe Südamerikas sind Obknfasls ciri- qetroffen. Es sind nicht, wie bkrikbtsfwurdr, Pkscbrräs, sondern cchte Patagbnier (Feuerländer), und zwar 2111? Familis, bestrbknd aus Ma1111, Frau und ben. 21118 drei 11117: rräcbtixs, kerningcstalsrn, namrntlicb der Mann, an deffsn riesigén Swuitrrm cin wabrbaft enormer Kopf 061. Eine großs Seitenbcit find zwri in Hagenbrcks Besixz bründlirbe [abend: Kolibris. Dis übsraUF zicrlicben winzigen Vögél, wiinderbar schön in Lizurblau gekléidst, sind srbr i(ÖWLk an ras Klima EUropa?! zu JSWÖHUQU, eben so wi? ibre Er.1äbrm1g mit bedrutenden Schwierigkkiirn verknüpft ist.
LiterariscbsNexiigkeiten und periodiirlzc Schriftcn.
Monatssckorifi des Vereins zur Bsiördernrig des Gartenbaues in dcnKönigl. preiiß. “Staaten und drrGe- sellschaft der Garienfreiinde Bsrlins. Redact.:1_)r.L. Witt- mack, Ger1.-Sekret. de'.7 Vereins oc. Bcrlin, in Kbmmiii. bei Wie- gandt, Hsmycl & Pareb. 22. Jahr,]. April 1879. _ Inhalt: 620. Versammlang dss Vcrcins zur Beförderung dss (Hartei1baiie§._ Sitzung dcs Außscbuffc-Z behufs Orgaiiisatibn Links Fortbildungs- unterricdtß für jüngere Gärtrier. _ Versammlung der (Hesellscbaft 'der Gartenfreunde Berlins. _ Sitzungen vom 14. uiid 21. F2bruar 1879. _ (55. Eicblcr, Die Ermittelurm des Sonnemstandss und de;? davrn abbängizen Fensterwinkels für Treibräumr, sowie L1111ge ail- gemeine Betr.).btungen über Fruchttreiberci. (Schluß.) _ C. BOUÖÉ, Ueber dekorative Gräser und Cyberacwn. ,(SÖUUI) _ C. Krob- mann, Mixtbcilunaen aus Mitiel-Afiei1._ Vermiichtes. _ Literaiur.
Fbrstliäze Blätter. Zeitschriit für Forst- und Jagdwciexi. Herausgegeben von J. Tb. Grunert, Königl. Prcuß; Ober-Forit- meister a. 3). IT., und Professor 131“. Bern. Borggrcve, Königl. r*ri'uiZ. Oberförster :c. 16. (3. Folge.) 3. Jahrg. 1879. 5. Hest (Mai). Berlin und Leipzig, 1879. Verlag von H. Voigt. 4. _ Inhalt: ]. Aufsätze. Forstliche Reise-Erinnerungcn aus den Kardgtben. Vom König!. preuß. Forstmeister Guse. _ Holz als Prlaitermaterial. Vom Königl. säcbs. Förstcr G. v. SÖÖÜÖLU. _ Zur_Beantwortang der Frage: Welche Erfahrungen sind in Bezug aus den Unterbau der Eichenbocbwaldbestände gemacht worden,_und welwx Regrin la_1_1en sich für diesen Unterbau herleiten? Vom (Hroub. bci]. Foritmetiter ])r. E. Hoyer. _ 11. Bücheranzeigen. _ 111; Mitibcilunzcxi.
Notizblati des deutschen Vereins für Fabrikatioxi von Ziegeln, Tbonwaaren, Kalk und (Yemen). Jkn'AUs' trage des Vereins und unter Ykitwirkunq von VekSMFTWMULÖLM redrqirt von 131, Rud. Biedermann. 15. Jahrg, _1. Heft, Berlin. 1879. Zu baben im Bureau des Vereins, Keiielkir. Nr. 7. _ Jn- bali: ]. Angelegexibciten des Vereins. Verdaondlrmgcn dcr )(7. Generalvcrsammlnng des Vereins. _ 11. Wiffxn1chastliche und terb- nische Mittheilungcn. Ringförmiger Re.1c11eratrv-Ofen zum Brenne.1 von Zegeln, Tbonwaaren und Porzellan mit GaLcrzruger. Von
William Siemens. _ „ , _
Mittheilung'en der K*. und_K. osterre1chi1cbxungari- schen Konsulats-Bebörden. Zusammengestellt vom statistischen Departement im K. K, Handels-Ministerium. 7. Jahrg. 4. Heft. (16. Bd. der „Nachrichten über Industrie, Handel und Verkehr“.) Wien , 1879. Druck u. Verl. der K*. K. Hof- u._Staat§drucker€i. 4. _ Inhalt: Die landwiribsch9ftlichen Verhältnisie Württembergs im Jahre 1878. _ Verkehr öftexrreichiscÖ-unaariscber Handklsfgbrzeuge m den Häfen des Vereinigten Königreichs Großbritannikn während des Jahns 1878. _ Wirtbscbaftlickoe Verbäitniiie von Malta im Jabre 1878. _ Schiffahrt und Handel von Gent(Belgien) im Jabre_1877. _ Wirtbscbaftlicbe Verbältniffe der Provinz Sofia (szrkei) im Jahre 1877. _ Handels- und Schiffabrtzverkebr von Giurgcwo (Romanien) im Jahre 1878. _ Handrlrverbältnisie von Küstendje in den Jahren 1877 und 1878. _ Wirtbscbaftlicbe Verhältnisse der Verrinigten Staaten von Amerika, mit bewnderer_Bcrücküthigu-U auf New-York. (Schluß.) _ Wirtbscbaftlicbc Verhältnine des Westens iwn Amerika, mit besonderer Rücksicht ans den Staat Mißouri. _ Personalnachrichten.