1879 / 104 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 03 May 1879 18:00:01 GMT) scan diff

die Einkommensteuer, die ohne Rückficbt“ darauf, daß seinEinkommen aus (Grund und Boden durch die (Grunditeue! schon einmal, und durch die Gcbändesiex-cr zum ziveiten Mal besteuert wvrden ist, ibn noch durch die Einkommensteuer für daffelbe Einkommen aus den Ge- bäuben belastet, die wesentlich n::r das Handwerkzeug zur Benußung dss Erniidcs und Bodens sind, für den er auch bereits stenert. Es ist dics nicht nur eine doppelte Steuer, es ist eine drcifache Be- steuerung deffelben Einkommens. _

Die Besteuerung, soweit fie in der Grundsteuer liegt, beläuft fick) also auf 5% bei einem scbuldenfrei-cn (Huis, auf 10% bei einem (Hutu, was zur Hälfte verschuldet ist. Di? Gebäudesteuer beträgt eiivas über die Hälfte der Grundstexxer; fie ist auf 21000000 «15 geiracbsen Man kann also annehmen, das; auch sie, Wenn nicht ganz den balben Betrag der Grundsteuer, doch mindc-stcns 2 bis 5% aucb von dem Ertraae dcs Getreidebaues vorweg nimmt, soweit sie auf landwirtbsckoaftliÖen Gebäuden bcrybt. Die Einkommensteuer nimm? sicber ibre 30/0 davon. Sie haben also, Wenn Sie das addiren in der Ysiiiiiiixxirosition, die ich augsnommen Habe, eine Be- lastung dcr iiiländiscbei; Giirciioprobuktion von 5, von 2 und von 3, macht 10, für den unverschuldeten Griindbksiß. Ist er zur Häxite Verschuldet, so steigt dicse Belastung uns gegen 20 0/0, und die Vcrscbuldnngexi, die vorbauben sind, WOULU Sie doch den Leutsn ni.“:t io boch anrccbncn und nicht als Ergabnif; von Verschwendtmg! Sic könnsn zurückgeben auf die Cntsicbung dcr msisten Schulden. Werm sie niÖi (ms GütertbeilUng entsiaiidcn find, sowvblwie bei danauerU-, wie bsi ben Riitergiitern, so Haben sie zum größten Tbsil ihren Ursprung in den Verwüstunasn, denen NorddeutsÖland 1th iiamcnilicb das ::Orbbsilicbe Deutscbiar-d in den französischxn Krikgsn im Anfang diesss Jabrbunberts ausxzeseizt genossen ist, und in der allgemeinen Ratbwsigkeit und Not!), in die di: Bcsißer “der östlichen Landis- tbeile aericiben, ails ihnen durch bis Ablösnngsgeseße, jene vcrniinf- tigcn GLsLYe, ab:“r für den Augenblick schr drückenden, dic vorhab- kensn Arbeitskräfte entzogen wuréen, fie nene nicht bekamen Und kein Kavital baiten! Also man kann die vorhandene «ZerschulOUUZ mehr dem politischen Gaiige zurechnen, den Bestrebungen, die Prstißen fiir die SteÜmia, die es bat, Und die sckJlicßlicb znr Konsoixdtrang-dcs gesammtcn Dcutsch[ands gefübrf bat Und 1311! g€sammtcxi Deutschland zu Gute gekommen ist, verfolgt Hai. Fü; dicsc selbe Aufgabe iii dkr M und für fick) kümmcrliÖe Grundbesitz ber östlicbeit Provinzsn viel- fack) im Feuer der Verschuldung gcweson. Jchiiberlas1e das den Staiistikern _ i(b bin kein Fchnd von siatistijchn Zablen, Wei[ ich 17:11 Glauben an sie bei näherem Sfudium verloan babe _ aber ich Übkrlaffe es den Siatistikern, zu erwägen, wie es 116.) auf dLn Sibcffel Roggen ausrechnen läßt, diesc circa 10 bis 20 Prozsnt an SÜQÜLZYÉLUUU, die der Grundbesitz vorweg zu tragen hat im Vergleich mit dem beweglichen Einkommen, Welches seinerseits nur drei Prozeiit Cixkonimcnsteucc bezahlt. Rechnen Sie zu beiden noch dazn die kommunal-en, Kreis- 11117) provinzialen Zuschläge, Sie wcrden mir zngebsn,_ daß 100% Znscbkag günstig? Verhältnisse smd, 111111 daß diese Zuzcbläge m de-n a:?krbautrcibendcn Provinzeii vorzugsweise auf der LandwirtbsÖaiT Mbeki, so haber» Sie für di: einheimiscbc Landwirihscbaft eine Be- sxeuerung der Gctreibeprodukfion, dic zwisibcu 20, 30, ja selbst mehr Prozent variirt, und dem gegenüber findet die Einfuhr alles ausiän- disciwn Getreidcs unberzoilt statt. Wenn es wirklich ein Glück einer Nation i*'.7, ber alien Diixgcii Wohlfsilés Gciraidc zu babeU, 1111?) MW diis rechizeitiß erkannt wäre, etwa im Jahre 1861, wie die Gerndsteuer eiiigeführt wurdk, so sokite man annebnixn, dai; man Damals anstajt Der Grundsteuer eher eine Prämie auf “2211 Gckteidc- bau im Lande gezahlt hätte, und wenn ma« keine Prämie zahlte, =s drci) im bbckisten Jutcrcffe der öfferitlichen Ernährung gefunden hätte, “das; der inländische Getreibcbau mindest-xns steuerfrei wäre. d&mit er rccbt woblchl den Konsumenten versorgen kömik. Statt dessen ist kc'm Gekrerbe im ganzen Lande so bock) bestsueri, wis die Land- wiribschaft. Bringen Sie die Landwirtbscbaft beute beMuter auf bie (Hewcrbesikuer, auf die durcbstbnittiicbe Steuer jedes andexcn Ge- Werbcs, und Sie rrcrbcn sie um mindestens drei Viertel deiien, was fis beute trägt, erleichtern müssen, vielleicht um sebr viel mehr.

In aÜen anderen Produktionen ist die erste Anfgabe des Gefess- gebers auch schon früher immer gewesen, den inländiscben Pro- duzenten eiwas beffer zu behandeln als den fremden. In den land- t1'irtk3scbaftlicben Probakten ist es gerade umgekebri. Es ist viekleicbt ber Glane an die Urierscböbfäckpkeit dsr Bodenrsnte, daß der Boden immer NOÖ etwas briiigt, Weil nur ein Mann, der ibn selbst im Schweiße seines Angesichts b-cbant bat, die Grenzen kcnnt, in denen 121: Bodsn noch rcniirt. Es ist vieUcicbt aucb das Gefühl, daß die Rkpräskntanten und Jntcrxffenten der Landwirtbschaft hauptsächlich “die Wsnigen Vefißer von Latifundien seien, die man bier in Berlin 1:2119r Umständen, sei es im Reichstage, sei es bei Borchardt odcr sbnst zu sebkn bekommt, und die, M11 ]"ie reiche Leute sind, ami) nokb rsikixc Leute im aiigcmeinen Nothstamde bleiben, daß “cas die Reprä- seniaiiien der Landwirtbschast wären.

Meixc .Herren! Cs gicbt in ganz Preußen iiur 15000 Ritier- c,:(iicr, 11111) WWU ich annebms, daf; davon 3-4000 wohlhabindsn Lsutsn gehören, so ist das nicht bisl. Es giebt abcr in PreUszen allein 1:11?) im Reiche nocb mebrere MiÜionen von Grunbeigentbümern. Dic siatistiskbcn Nachricbten find so widersprechend, so ungenau und, wie mir scheint, so absnbtlicb und tendenziös ;)ruppiri, daß es sehr skbwcr wäre, bie Zahl dkk Grundeigentbümer genau bcrauSzufinden, abcr (mf 3_4 MiUioncn belaufen sie sich ganz sicher. Diese Grund- cigenibümer haben ibrs Angehörigen, und das Wohl und chc dieser Maste der Bevölkerung, mögen Sie sie auf 7/5 oder 3/5 der Nation weranscbwzen, auch darüber hat die Statistik keine Sicher- heit, ist es, die meinss Erachtens vom Gesetzgeber Gerechtigkeit und giéicbc Bcbanbwng mit den iibrigen Gerverben verlangt.

Es ist ferner ein vierter Vorwurf, den ich der augenblicklichen Gasexßebung mache, und das ist ja ciner der géwichtigs1cn, der uns rieUeich in unseren Diskussionen mehr beschäftigen wird, wie die réixi finanzielle Seite der Sache; das ist derjenige, daß die je ige Ver.:nlmung unserer indirekten Steuern dll eivbeimisckyen, vater än- dischen Arbeit und Produktion nicht das Maß von Schuß gewährt, wizsbibr gewährt Werden kann, obne die allgemeinen Interessen zu 537.1 1 cn.

Jcb [affe micky hier auf einen Streit zwischen Schußzol! und Freibcmdsl iiberhaupt nicht ein. Bikber find wir noch alle Schuß- zbkincr gewesen, auch die größten Freibändler, die unter uns sind, donn keiner hat bisher noch weiter beruntergeben Wollen, als der beute zu Recht bestßbende Tarif, und dieser Tarif ist noch _immer ein mäßig ichutzzöUneri1cher und mäßig und schizzöllnerisci) in auch die Vorlase, die wir anen machen. Einen mäßigen Schutz der einhei- miscbeii Arbeit verlangen wir. Wir sind Weit entfernt von irgend einem System der Prohibition, wie es in den meisten Nachbarlän- *bkrn siaitfindei, wie es in unserem früheren Hauptabnehmer Amerika stattfindet, Zölle von 60- 80 9/0 ac! 71110er im Durchschnitt. Alles das, was wir ihnen geben als Schutzzol], bleibt innerhalb der Grenze “rex finanziellen Besteuerung, mit Ausnahmederjenigen, wo das Unter- [ZUM eines höheren Schutzes erhebliche augenblickliche Nachtheile fur _zablreiche Klasen unserer Mitbürger nach sich ziehen wiirde. _Es 111 kein Lendenziöser Schuytarif, den wir anen vorschlagen, es rst ?_em vrabibitiver, es ist nicht einmal die volle Rückkehr zu dem **)]?qu von Scbmzzoll, was wir im Jahre 1864 besaßen. Die rer-

alelcbciikezi Uebcrfichten der Tarife von 1864 und von heute smd in Ihren Handen, und Sie werden wahrscheinlich gleich mit: überrascht 1:1:1 chim ers1_en_Anblick, Wenn Sie die Höhe des Abbanges schen, dsn war o_[lmablich berabge angen find. Daß wir das gethan haben, und d1ß_1ch1e5m_itgethan abe, obschon die Neigung, mich nun in 560018 iar die Gewygebung verantwortlich zu machen auf diesem Ge- bieie, eiiie stark tsndenziHFe ist, die ich vollständig ablehnen könnte, _ ick) bir) abe; nicbt schucbtern genug, um irgend eine Verantwort- liOkcit, die Mit nach dem Buchstaben des Geseßcs obliegt, abzulehnen. Ich glaube auch, das; die Strömung für mindercn Schuß, ich will nicbt Tagen für Freihandel, denn so weit ist 11116) Keiner von uns gx- (;(MJM und kein Staat, _ _voUen Freihandel, lediglich Finanz- und .zioiixumtionSzölle ohne jeglichen Schutz der Industrie, 19 mit ist 11115.) Niemand q*gangen; aber die Strömung für allmähliche Ver- rmzcrung ber Schuszölle war um die Wer Jahre höher unter der

Führung des damals leitenden Staates in Europa, unter Fübrnng Frankreichs, War eine so starke, daß man wvbl glauben konnte, fie werde sich konsolidiren und werde außer Eng- land und rankreich noch andere Staaten mit in ihren Strom ziehen, da man wobl Bedenken haben konnte, dieser Strömung zu widerstreben. die einem Ziel näber führt, das an sich, Wenn es er- reichbar wäre, in seiner Jdealisiik ja ein sehr hohes wäre, das; jedem Lande. die Entfaltung der Kräfte, die ihm eigenthümlicb sind, Über- laffen werden könnte, und aÜe Grsnzen offen sein müßten denjenigen Produkten, die anderswo brauchbarer und besser hergestellt Werden könnten, wie bei uns. Das ist ein Ideal, was dsutschsr, ehrlicher Schwärmerei gan; würdig isi. Es mag auch erreichbar sein in znkünfti- en Zsiten, u::d ich vsrstcbe besba1b vokikomnwn, daß man Bedenken alte, einer Strömung, die dem entgeaenführie, Opposition zumachen. Ich kann noch wsitcr hinzufügen, dar“; die Uebcrzeugung von der Zu- knnst, welche diesen Bestrebungen blühte, meiner Erinnerung nach in den sechziger Jahren eine so starke War, das; jeder Versuch der Re- gierung damals, ibr cntgegcnzutroten, mißlnngen wäre. Wir wären in keinsm Parlament, in keinem Reicbsiag, so lange wir ihn baLten, in keinem Landtag damit durchgkkommen, wenn wir im Jahre 1861 eine Sch1113politik, eine mehr schützende Politik, als die damalige hätten betreiben wvllen, und ich erinnert? Sie, mit Wklcher Freudig- kei! von großen Majoritäien kamals dic erabmindernngen der Zölle aufgenommen ist, Sie können din Regierungexi darans, Wenn sie den Versuch gemacht haben, ob die Jdcalk sicb verwirklichen, ob man ihnen näher kommen könne, kcinen Vorwurf macken. Keine deutsche Regierung konnte darauf rechnen, daß alle übrigen in kurzer Zeit hinter ihr abscbwenken würden. Die einzige ist noch England, und das wird aUch nicbt Tango dauern, aber Frankrcisb, Amerika haben diese Linie Vollständig verlaffen, Qestcrrcick), anstatt sein:: ScbuZzöUe zu mindern, Hat fie erböbt, Rußlaiid hat dasselbe gethan, nicbt blos durcb die Goldwäbrung, sondern auch in anderer Beziehung. Also allein die (1111.19- einer ehrlichen Ueberzeugung zu sein, kann man Deutschlaxid auf die Dauer nicht zumuthen. Wir sind bisher 811ka die weik «Löffncien Thore unserer Einfuhr die Ablagernngö- stätte aUer Uéberprodwktion dcs Auslandes gckvorden. ' ei uns können sie einstweilen Alles depbxiiraii, und es bat, Wenn es erst in Dentsxbiaiid isi, immer einen ctwas Höheren Werth als im Ursprungslandc, Wenigstens fo deEU die Leuts, im?) die Maste der Ueberfülwng Deutschlands mit der Ueberproduktion anderer Länder ist rs, Kras unseie Preise: und den Entwickelungögana unserer In- dustrie, die Vélebnng unserer wirihscbastiicben Verhältnisse meines Erabtciis am allermeisten drückt. Schließen wir unsere Tbüren einmal, erricbtén wir die 21113515 Höhere Barriéic, die wir Ihnen hier vorschlaaéu, und skben wir zu, daß wir mindestens dsn deutschen Markt, das Absaxxgebiet, anf dem die Nische GUtmüibigkeii vom Auslande jstzt ausgebcuiet wird, der deutschen Industrie erhalten. Die Frage eines großen Exportbandkks ist immer eine außerordent- lich prekäre; neue Länder zu entdecken giebt es iiicht mehr, der (Erd- ball isi umicbifft, und wir können lauffähige Nationen von irgend welcher erheblichen Ausdehnung, an die wir exporiiren können, nicht mehr finden. Der Weg der Handelsverträgc ist ja unter Umständen ein sehr günstiger, cs fragt fich nur bei jedem Vertrage: Mi tromzs-t-M jej? _ Wer wird überboribeilt? Einer in der Regel, UNd man kommt erst nach einer Anzahl von Zabrsn babintcx, wer es eigentlich ist. Ich erinnere nicht an unser: Verträge, sondern nur an die, die zwischen Frankreixbx Und England bxstcben, ww beide fick; aucb gegenseiiige Tänskbung vorwerfen, aber ici) erinnere daran, daß unsere Staatbmasckyine in steucrlicber Beziebimg viel weniger in der Hand der Regicrung liesi, um die Intentionen des Landes gegen “cen Vertrag und trotz des Vertrages so zu fördern, wie es in den mcisten unscrkr Nachbarländer der FaÜ ist. Unsere ganze Steaererbebung und Verivaltmix] ist 1111550116113, und es kann eine erlaubte oder unerlaubte Abweichung von den Vertrassbestim- mungen bei uns niemals stattfinden; während bei unseren Nachbaren die Tbäiigkxit des Beamten _ Frankreick) nicbt ausgenommen, und Frankreick) steht doch unseren Veibältniffen am nächsten _ eine solche bleibt, daß dort die Vortheile des Vertrages durch die admi- nistrative Einwirkuug m_cbr erschroert werden können, als es bei uns je der Fall sein wird, "dem anderen Kontrahenten die Ausbeutung des Vertrages zu erschweren. Aber jadcr HandelSvertrag ist ja immer ein erfreuliches Zeichen der Freundsibaft; in der Völkerwirtbscbaft kommt es blos darauf an, was darin steht. Handelsverträgc an fich find gar nichts, fie i'bmier'. so Übel sein wie möglich, Es kommt dar- auf an, Was darin sicht , und können wir es erreichen, daß ein Staatuns mehr abkaufi, als wir ibm, so werde ick), WLUU das nicht ein großes Derangkment in unsere innsrc Angelegenheiten und unsere jetzige Produktionslage bringt, einem solchen Vertrage gewiß niibt entgegentreten. Ob wir bci den Verträgen Vortheile gehabt haben oder nicbt, ist eine Saxbe, bie sicb jcder sicheren Berecbming cnizicbt. Thatsache ist, daß wir uns in leidendenZustäuben befinden, und zwar meiner Ucberzengung nav?) mehr, wie irgend eins unserxr schußzöünerischen Nachbarläiider. Wenn die Gefahr des SckxulZzolles so groß wäre, wie sie von den begeisterten Freihandelmibäiigern ge- schildert wird, müßte Frankreich [611971 seitColbert ein ruinirtes, ein verarmtes Land sein, vermöge der Tbsorien, nacb dernen es lebt. Nichtsdesioweniger sehen wir, daß Frankreich dieselbe drückende Lage, in der fikh die zivilisirje Welt befindet, mit mehr Leichtigkeit ertcäut, daß es, wem] wir sein Budßet ansehen, was um 15 MiUiarden seit 1871 gewach1en ist, nicht los durcb Schulden, daß es leistungs- fähiger geblieben isi als Dantschland, und die Klagen über das Dar- niederliegen der Geschäfte find Weniger groß.

Wir sehen daffelbe bei unseren östlichen Nachbaren, Oesterreich ynd Rußland, wir sehen namentlich Rußland prosperireir, haupt- 1ächlich, glaube ich, vom deutschen Geld:.

Nach den amtlichen Nachrichten, die mir vorliegen, ist in dem westlichen Rußland, was hauptsäckykich beim Korn- und Holzverkauf nach Deutschland inieieffirt ist, die Prosperität nie in dem Maße vorhanden. geWesen wie heute, wo das übrige Europa leidet. Ich habe Verwandte und Bekannte dort viele, mir find Beispiele gc- nanut worden von dem ungeheuerlichen Steigen des Bodenwertbs, so paß in manchen FäUen der frühere Kaufpreis von vor 20 Iabren die jessigen'Revenüen ungefähr bildet, sobald eine Eisenbahn in der Nabe liegt, sobald ein mäßiger Holzbesiand ist, oder sobald große fruchtbare Steppen in der Nähe sind, die ausgebeutet Werden können durch den Eisenbahntransport. Die Einlagen in den Sparkassen, die Einlagen in der Bank im westlichen RUßland, die Abschlüsse der dortigen Fabriken, _ mir smd von großen Fabriken Abschlüsse be- karixit mit 35% und 10 % Reservezurücklage, von r.1sfischen Ju- dutirien, _ ja, das ist eine geschiißte Industrie, die Valuta ist nie- drig und doch leistungsfähig in dem Lande, wo sie ist, und das deutsche Geld für Korn und Holz fließt in einem Masße zu, wie es nie geahnt wvrden ist, _ kurz und gut, das onft verrufeiie Polen, das Rußland, welches einen schweren und kost- spieligen Krieg geführt hat und in seinen Finanzen nicht vollständig geordnet ist, schreitst fort in der Woblbabenbeit _ ich glaube _auf Kosten des deutschen Produzenten und in Wirkung Unserer Gexßgebung _ ich glaube es. In allen diesen Fragen halte ich von der Wissenschaft gerade so wenig, wie in irgend einer an- deren Beurtheilung organisäoer Bildungen. Unser: Chirurgie hat seit 2000 Jahxen glänzende Forjscbritte gemacht, die ärztliche Wissen- schaft in Bszug auf die inneren Verbältmffe des Körbers, in die das menschliche Auge nicht bineinseben kann, hat keine gemacht; wir stehen demselben Räthsel beute gegenüber wie früher. So ist es auch mit der organischen Bildung der Staaten. Die abstrakten Lehren der Wissenschaft [affen mich in dieser Beziehung voUständig kalt, ick) urtbeiie nach der Erfahrung, die wir erleben. Ick sehe, das; die Länder, die fich schüsen, prosperiren, ich sehe, das; die Länder, die offen sind, zurückgeben, und das große mäcbti e England, der starke Kämpfer, der, nachdem er seine Muskel ge tärkt hatte, auf den Mark! binaustrat und sagte: rver wilL mit mir kämpfen? ich bin zu Jedem bereit; _ auch dieses geht zum Schutzzoll allmählich zurück und wird in weni en Jahren bei ibm angekommen sein, um sich Wenigstens den eng if(ben Markt zu_ beWahren.

Nach meinem Gefühl smd wir, seitdem wir unsere Tarife zu tief

beruntergeseßt haben, _ eine Schuld, von der ich, wie gesagt, m;ch nicbt eximire _ in einem Verblutungsprozeß begriffen, der durch die verrufene Miüiardenzahl um ein paar Jahre aufgehalten ist, der ohne diese Milliarden aber wahrsibeinlilb schon vor 5 Jahren soweit gekommen wäre wie heute. Angesichts dieser Sachlage, wie ich sie beuxtbeile, _ es liegt kein Grund vor, persönliche Empfindlichkeit in eine Sache einzumixcben, die wir, Wenn wir ehrlich sein woÜen, Al]: nicht beherrschen, so wenig wie die Frage des menschlichen inneren Körpers, yon der ich sprach, so Wenig behaupte ich, giebt es Einen der mit unfehlbarer Gewißheit sagen könnte, dies ist die Folqe deé und der wirthscbaftlichen Maßregcl, Deshalb möchte ich bitten, jede persönliche Empfindlichkeit in diesen Fragen aus demSpjek zu lassen, und ebenso die politische Seite. _ Die Frage, die vor. liegt, ist keine politische, sondsxn eine rein wirtbscbaftkicbe Frage; wir Wollen sehen, wie wir dem deutschen Körper wieder Blut, wie wir ihm die Kraft der regelmäßigen Ciikulation des Blutes wieder zu. führen können, aber meine dringende Bitte gebt dahin, alle Fragen der poliiiscben Parteien,. akle Fragen der Fraktions- taktik von dieser aÜgemain deutschen reinen Jntereissnfrage fern zu basicn, uxd wenn wir dem deutschen Volke etwas zu geben haben, so sage ich: 1118 (19.6 (1111 6110 (111.1; und qui 11011 01t0 (19.1, der schädigt unsere ganze VolkSwoblfabrt in bohem (Grabs. Ick glaube, daß diese Ueberzeugung die Verhandlunaen des hohen Hauses beberrfcben solite, daß das deutsche Volk vor allen Dingen Gewiß- beit über sciiie wiribscbaftlicbe Zukunft verlanßt, und daß selbst eine skbncUe Ablehnung deffen, was Sie uicht onen, immer, auch in der Meinung der Regierung, noch günstigsr ist, a[s ein Hinziehen der Ungcwißheit, in der Niemand Weiß, wis die Zukunft fich gestalten wird. Hieraus erklärte ber Abg. Dr. Delbrück, in der vorliegen:

den Diskussion habe ]2521: NLdULr die Pflicht, sich eine große Beschränkung aufzuerlegen, denn das Gebiet sei so umfassend und berühre so viele finanzielle und wirthscbaftlicbe Inter- essen, daß, wenn ein Eizizebner das ganze Gebiet bshandeln wo!]te, er Mißbrauch Mit der Zeit und Geduld des Hauses treiben würds. Er (Redner) werde sick) deshalb auf den Zoll- tarif beschränken imd auch da von ÜÜSU rein finanzielTen Ge: sichtsminkten abschen, da er der Vorlage, so weit eine Zoll: erhöhxxng nothwendig sei, um die einzelnen Staatsn von den Matrikularbeiträgsn zu entlasten, durchaus keins Schwierig: ksiten bereiten woÜs. Aach in Bezug auf den eigentlichen w1rtbschaftlichen Thiil molke er sich noch weiter beschränken. Es seien in dem Tarife Objekte enthalten, die lange, bevor die Vorlage gemacbt sei, die öffentliche Aufmerksamksit so in AnsprUch genommsn hätten, das; bei einer Gensraldiskussion, welche die Ge- sczmmtheit der Vorlage in das richtige Licht steilen folie, auf eme Besprschung diejyr Gegenstände verzichtet werden könne, er m_cme'Eisen, Gstrcide, Holz und Vieh. _ Auch 2r1viinscbe, ebcmo 13312 der Reichskanzler, daß die durch dsn ZoUtarif her- vorgsruisne Uxigermßlxit durch eine möglichst schnelle Ent- scheidung bcseiiigt wsrde. Wenn man den vorliegendsn Ent- wurf mix der Entwicklung des deutschen Tarifs vergleiche, so lasse, dcrielbe sick) dahin chaxakterifiren, daß er bis Gexeßgebung der Jahre 1868_1873 vollsändig aufhebe. Die Ge eßgebung vpn 187,0 habs sich fast nnr darauf beschränkt, Positionen, die eme geringe Emfuhr hätten, bei dMLU also eine geringe Ein- nahme_ stattgefundxn habe, zu entlasten. Aus diesem Grunde und mcht aus NNgung zum Freihandsl sei die ZoUbefreiung entsprungen. Die Tarifänderung von 1868 ssi durch den Vertrag mit Oesterreich veranlaßt. Dieser Vertrag habe auf- gehört, Und er hätte keinen Einsprnck) dagegen zu erhsben , wenn man nunmehr die an Oesterreich ge- nmchten Zugeständnisse, sowsit das wohlverstandene Interesse Deytscblands es zulasse, zurücknähme. Er komme mm auf daS1enige, was der Entrmxrf an dem Tarif von 1865 ändere, und vgs sei doch der Kernpunkt der Sache. Wenn er nach dcm bci dissen Aenderungßn leitenden Gesichtspunkte frage, so komme ihm eine Asußerung des Abg. Frhrn. von Varnbüler in einer _früixsren Sesston in den Sinn: das; der bsstehende Tarif sick) historisch, qlso unsysiematisch und unlogisch entwickelt habe, wre Ls auch nicht anders möglich, daß max: aber, sobald man freie Handhabe, Jux Herstellung eines logi1chen und systemati- schen Tarises schreiten_ müsse. Wenn man bestehende Ver- hältnisse logisch und systematisch neugestalten wolle, so ignorire man sohr [Licht das, was sick) irrationeil und unsyftematisck) entwickelt habe, und sehe es als Etwas an, dem, wenn auch nicht bis ExistenzbcreÖtigung, doch die Berechtigung fshls, sich der Diirchfül)rung einss logischen Gedankens zu widersetzen. Er könne nur die Ueberzeugung aussprechen, daß in dem neuen Tarife wichtige Industrien und Interessen der Logik 11110 Systematik zum Opfer gsfallen seien. Wenn er sick) an die Rsihenfolge des Tarifs halte, 0 sei zunächst di? Baumwolle mit einer Zolierhöhuug beda t. Was dieses Produkt anlange, so sei er in Folge der Enquete zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Weberei in Deutschland, soweit sie mit genügenden Mitteln und Maschinen betrieben werde, bis zum Jahre 1877 ganz gute Geschäfte gemacht habe, und erst von der Zeit ab in Folge der allgemeinen Europäischen Kalamität zu klagen “begonnen habe. Schon aus diesem Grunde müßte 21: eine Zoklerhöhnng dafür ablehnen, aber noch mehr deswegen, weit die Existenz verschiedener Industrie- zwsige dadurch im höchsten Grade bedroht sein würde, er nenne besonders die Strumpfwirkerei und die Rundweberei; aus den Kreisen dieser Industriellen seien darum auch außer- ordentlich viele Petitionen an den Reichstag gelangt, welche um Ablehnung der beantragten ZoUerhöhung böten. Den genannten Industriezweigen werde durch dieselbe der Export ganz unmöglich. Es werde in den Motiven angeführt, daß der französische Export von Vaumwollenwaaren im ahre 1877: 257 000 Stk. gegen 300000 Ctr. in eutschland betrage. Zwar hätten ihm bis Quellsn, auf die hier Bezug genommsn sei, nicht u Gebote gestanden, er habe jedoch aus den offizieUsn französiichinkommerzialen Nachweisen der Jahre 1874 bis 1877 die Quantitäten, die aus Frankreich achgegangen seien, extrahirt, und kommt»- dabei auf eine anz andere Zahl. Er würde _an diese Differenz der Zahlen gar nicht eingeben, indeßcn, die Motive legten auf dieselben Lo großes Gewicht, daß er nicht umhin könne, sie näl er zu eleuchten. Es sei nämlich in Frankreich hergebracht, da diejenigen französischen Waaren, welche nach Algier ver- schickt würden, unter der französischen Ausfuhr ständen. Die- selben gingen aber in Algier zolLfrei Lin, und zwar ganz be- sonders viel Baumwolle. Es sei dieses ungefähr dasselbe, als wenn man Waaren, die aus dem westlichen Deutschland nach dem Osten, etwa den Ostseehäfen, gingen, qls Ausfuhr behan- deln wollte. Nun zeige sich das merkwürdige Verhältniß, daß JaZr aus Jahr ein die gesammte Ausfuhr Französischer Baum- wo enwaaren mit Über 45 Proz. nach Algier gehe, es blieben also nicht ganz 55 Proz. übrig, die nach freien Märkten gingen, die also wirklich als Ausfuhr gelten könnten. Danach stelle sich nun die Sache so, daß die Ausfuhr nicht jährlich Über 200 000 Ctr. betrage, sondern nur etwas über 100 000 Ctr. Man möge dahex rechnen, wie man woÜe, es stekle sich die Ausfuhr Frankreichs so “niedrig, wie sie deu

Zollvereirx in Deutschland niemals, so lange er bestehe, gehabt habe. Die Sache h_abe auch noch eine andere Seite; er sei dabei leider mcht im Siqnde, gsnaue Berichte anzugeben, nämlich über den franzoftschen Einfuhrzoll für Baumwoll- waaren. Ixn Dsurchscbnztt der drei Jahre 1875, 1876 und 1877 habe die Einfuhr m Frankreich einen Waarenwerth re: präsentirt von 76,100 000 Francs oder 61 Mill. Mark. Dp- gegcn berechne fich d1e deulsche Einfuhr in demselben Durch: LMM auf,15 771 000 „46, also auf etwa den Visiten Theil er frcmz'o'sischen. DW Werthangaben Frankreichs seisn genau, und auch die des deutschen statistischen Amtes ssien mit sehr großsr Sorgfalx aufgesteUt. Aber wollte man auch statt 15 Mil], 20 M19. ssßen, so iyiirde sich doch immer ergeben, daß sich troß dex hoheii franzönschen Baumwollzölie gegenüber den deutschen, eme dreuxml so große Einfuhr und ein Drittel der Ausfuhr in Frankreich gegenüber Deutschland herausgssteklt habe. Ebenso seien dis Branchen Shirtingfabrikation sowie die rohen sogcnannten englischen (Hardin en,welche aber in Deutschland gefertigt wiirden, bedroht.kF1scherneße von Baumwolle zahlten bisher 3,50 «15 Steuer weniger als die Baumwoüe selbst, welche 4 9/5 zahlte. Diese „unlogische“ Einrichtung habe man mit voilem BewußtssmEingerichtet, um diesen Industriezweig zu Ermöglichen und auch im Interesse der Fischerei. Eine Fabrik in JHLHOL f(oxirs in Folgs dessen und dürfte wohl nach Ein- führung des ]Lßigsn Tarifs „ihren Betrieb einsieUen. Er komme zum Glas'Von diessm Artikel werde zehnmal sovie1exportirt als importirt, und die Glasindnstrie müsse eigentlich zittern vor dim neuen Tarif. Die. Steuer auf Fensterglas solle un: gefähr auf 25 pCt. des Preises erhöht werden; das Fenster- glas sei aber (1123 „Barometer für die Civilisation“ von ähnlicher Bedeutung uns die Soife. Wo man, besonders auf dem Lands, in ärmeren Gegsiidsn, in Häuschen und Hütten weiße Glas: scheiben sehe, könne man auch immer schließen, daß schon ein gewisses Vehagcn, ein gewisser Grad von Kultur zu findon sei. Für geschliffenes und Spiegelglas sollten 24 9/4 SWW: erhoben werden, aber nicht wie früher 11812120 sondern brutto, d. 5. also in Wirklichkeit 29 4/15 Sei das Etwa, wie die Motive sagten, im Interesse dsr Zollpflicbtigen? Glasplättchen, Glasknöpfe, “Lasperlsn, Glasschmelz, Glastropfen und Glaskorallen sollten von nun ab einem hohen Zoll unterworfén werden. Du:: ganze Zweig der so wichtigen Und nützlichen Vosamcntier- waaxenfabrikation sei dadurch gefährdet, ja dürfts durcb dsn 8011 fast ruinirt werden. Menschsnhaare solXten 100 «15 Steusr tragen. Dieselben würdsn bisher in den Haare- produzirenden Ländern aufgekauft und ganz besonders in Weßlar vsrarbeitet. Diese Industrie werde fürdcr unmöglich gemacht. Auch von den Fabrikanten von Holzwaaren und

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Mafcbinen lägen Petitionen gegen 6811 Tarif vor. Ebenso von Kautschuk: Und GUttaperchfa-In'dustrieÜen, welche ausdrücklich be- tonten, daß in Hartgummifabmkatenbur eine minimale Einfuhr stattfinde. Beim Artikel „Kupfer“ seien für die Kupferwaaren im Allgemeinen Jollerhöhungen vorgeschlagen. Die Motive erkennten an, daß die “Ausfuhr vpn Kupfexwaaren (11121? Art die Ein: fuhr von solchen erheblich übersteuis, daß ein Vedürfniß nach verstärktem Zollscbuß für solche Waaren also kaum vorliege. Mit Riicksicht jedoch auf den verhältnißmäßig hohen Werth sowohl des Rohmaterials _als. der daraus gefsrtigtsn Waarsn sei eine Zollerhöhung für r1chtlg befunden. Diess Zollerhöhim- en, für welche ein ittdustrielies Bedürfnis; also nicht vorliege, JUST! unbeträchtlich, daher finanziell von keiner Bedeutnng,

also übsrflüssig. _ Was die Besteuerung von Leinwand cm:"

lange, so sei zunächst eine Sorte als Packleinwand bezeichnet, worin sich gar Nichts verpacken lasse; wegen der zu großen Maschen würde Alles durchfallen; es sei ein Stoff, der aksenfakls als Tapezierlcinwand bezeichnet werden könnte. Ferner sei ganz besonders die vorgeschlagene Besteue- rung _ der Leinwand ,im Interesse der deutschen Jndnstris zn beklagen. Allem die Berliner Wäschekonfektion brauche jährlich etwa 25 000 Stiick irisch Leinen. Dios? Sorte sei in Deutschland nicht herstsklbar, es sei auch in Biele- feld nie geglückt, sie zu fabriziren; Er glaub:, es lisge an den klimatischen Einflüssen. Man brauche aber disse Lexinwand und werde mit dem Auslande, wenn sie? nach dem neuen Tarif besteuert würde, nicht mchr konkUrriren können. Dis Vertreter der Papierindustrie beschwertsn sich, daß der Aus- fuhrzol! auf'LUmpsn nicht wieder eingeführt sci, fsrner be- banpteten sie, daß sie gegen gar keine Einfuhr anzukämpfsn hätts", _d_aß aber in Folge des Tarifs ansländische Konkur- rsnten „11ch mshr als bisher mts die Herstsllitn von Gold- Und Sckbsrpapier werfen wiirden. ZU dsn bedenélichsten Zvi]- crböhimgen gchöre auch diejenigs anf SLWL. Die hierzu ein: gcgangstisn Petitionsn bezeUgten, das; diese großariigs, mit Frankreich, England und Italien konkurrirende Industrie namentlich dnrch den Zol] anf gefärbts Floretseide (48.15. auf 100 kg) aufs schwsrste eschädigt werden würds. Dasselbe ngte von dym Zol! au Pofamcntisrwaaren imd Zwirne. Zn dsr Posttion fiir Edelsteine 2T. ssi eine Erhöhung zu 60 «75. in Aussicht genommen; diescibe wsrde indes; nie 3111) Erhcébrmg gslangen; denn Edelsteine wiirdcn in deklarirteu Vrissen versandt, welche bis zum Gewicht von 250 Gramm steucrfrei seisn. Zu erwähnen wäre weiter dcr Zoll auf Eisr. In Bezug hierauf schienen die Motive dayon auszzugshen, das; (1118 in Deutjcbland eingshenden Eier gegsssen würden. Das sei durchaus nicht der FalX; sondern die Eier seien ein Über-

X ck Ins state fiir den Dßuisxben Reichs- u. Kgl. Preuß. Staais-Anzeigcr, bas CeuTral-HandclSregister und das Postbbüt nimu-xi an: die Köuigliäxe Expedisi-Iu

dc- Deutschen NeiW-Juzeigers und Königlitli

Berlin, 8,17. Wikhelm-Sßrafxe Nr. 82.

1. 8180111111663 unc] UnrsrsnebquJ-Jaobsv. 2. Subhastnkjosz, ÜUfZSbOTL, 7011311st 11. (1131-11. Preußisxheu Stants-Auzeigrts: 3. 781käUfZ,"781*p301-1rnx1g611, 811111111881011811 sw. 4. 78110081111Z', Imorbisaßjou, ZWUQUW u. 5. 17. 7011 öffsubüohsv kapjsrsu.

nm] (1103811811461. . 1113812118658 Livasigsu.

. kamjüsn-Uaobriobisu.

5.1nän5vrjß1js Liabüsssmsuw, 178111111611 . 761801118116116 Zskauusmaabuugsu.

. “[*bsatßr-suxsjgau. ; 111 1161" 1361154311- bsjlax'e.

aus „wichtiges Fabrikmaterial; er erinnere nur an die Albumin- fabxikation. Deutschland versorge die ganze Welt mit Albmnin: papier, und man habe sich bei Ausarbeitung der Vorlage wohl nicht ganz klar gemacht, daß man hier eine große blühende Industrie mit dem vorgesthlagenen Zollsgß sehr, schädigen würds. Zu den wichtigstsn Ge: genstanden im ganzen Tarif geZöre die Wolle. Das xohe Wollsngarn habe in Breu en seit siebzig Jahren im Zollverein, so lange er bestehe, einem Eingangszokl von 1/2 T alsr unterlegen. Zest folie weiches Kammgarn und Strei )garn ZöÜen von 8, 10, 12, 30 «FH unterliegen. Für diese'iundgmentale Aenderung führten die Motive nur die Abtrag? 111 dem autonomen Tarif und das Beispiel Frank: reichs, Oestxrreicbs, Belgiens und der Schweiz an. In den ersteren'drei Ländern bestünden die hohen Wollgarnzölje aber schon seit 50 ,und znehr Jahren, und wie es der Schweiz mit ihrem noch mcht eingeführten ZolT geben worde, wisse man nicht, abgesehen davon, daß man mit diesem Staate seiner besonderen Verhältnisse wegen nicht argumentiren dürfe. Die Re: sultatc der gewerb:statiftischen Aufnahme von 1875 Übsr die Zahl der Spindeln, die der Regisrung jedenfalls zu Gebote gestandennlMtien, habe man nicht mitgetheilt; ebenso Wenig das Verhaltmß der Vcronung von englisch stigarncn zu der anderer Garne. Vergleiche man die Garneinfubr von 1860_64 Und 1873_77, so ergebe sich eine Znnabms von 34 Prozent, während bei der WOÜverarbeitung eine Zunahme von 36 Prozent stattgefunden habe. Er crsehe darans, daß ein Rückgang der Kammgarn: UNd Streichgarnspinnsrei nicht statt- gefunben haben k5nne. Die Strumpfwaarcnfabrikation, dis verschiedexicn Zweige der Berliner Wolkindustrie, welcbe [LZ- tere allein 8 700 000 kg verbrauche, und davon 21/._) M01. 141; aus dem Auslande beziehe, die bei einer Gksammtprodiiktion von 67 Mikl. Mark für 35 M01. Mark Exportire, protestire enischieizen gegen jede Garnzoüerböhnng, die ihre Exportfähig: keit beeinträchtigen würde. Die USUS Klassifikation der Wokicn: waaren wolle er nicht_besprechen, die alte sei auf die Dauer Unhaltbax., Man dürre abcr nicht vergesssn, daß ein bedeu- ienbsr TheÜ der importirten Wochigsmcbe als konfcktionirte Kleidungsstücke wieder exportir-É werde. Die deutsche Tuch: mdustrisberlange absolut koine Zölic. Jm Ganzsn schädige dsr Tarif zu Gixnsten einer nur möglichen Entwicklung in 21116111 von der bisherigen Richt1mg abweichsnden Sinne sehr bsrechtigte bestehonde Interessen, und er glaubs aus allen diesen Gründen nicht, daß der Reichstag leichten «Herzßns in di? Beratbung des Tarifs eintreten werde. Hierauf vertagte fiel) das Haus um 41/4 Uhr.

OeiiMMcW MzeäsM

x/z

„Juvaxideudank“, Rudolf Mosse, Haasenßein

& Vogler, G. L. Daube & Co., E. Säzlotte,

Büttner & Winker, sowie ane iibrigen größeren Annoueeu-Bx-zreakö.

Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

benst um gefäUige Mittheilung getroiZener Entschei-

Verkäufe, Verpachtungen,

_ zur Kenntnis; aus, können auch gegen Erstaitung __

Genügendcs bekannt geworden.

Steckbriefs-Erledigung. Der hinter die Hau- “delsfrau Richert, Eleonore, geborene Kischel, wegen schwercr Urkundenfälschung_ unter dem 28. Dezember pr. erlassene Steckbrief wird bier- durcb zurückgenommen. Berlin, den 28. April1879. Königliches Stadtgerich1.' Abtbeilung für Unter- ssucbungssachen. Deputation 1. für Schwurgericbts- acben.

Steckbrief. Gégen den Tifckjler Louis (Leesc Carl) Blatt, 5./8. oder 3/5. 51 zu Kowno geb., zuleßt (Holinowstr, 39 wohnhaft, ist die gerichtliche Haft Wegen wiederholter qualifizirter Urkunden- fälscbung in den Akten 1111311", 13. Nr. 345 (10 1879 bescbloffen wordxn. Die Verhaftung hat nicht ausaefübrt Werden können. Es wird er- sUÖt, den 2a. Blati im Betrctungsfalle festzunehmen und mit allen bei ihm sich vorfindenden Gegenstän- den und Geldern an die Königliche Stadt- Voigtei-Direktion hicrselbst abzulicfcrn. Berlin, den 30. April 1879. Königliches Stadtgericht. Ab- theilung für Untersuchungssacben. Kommisfion 11. für Voruntersuchungen. Beschreibung. Alter: 27 Jabra, Geburtsort: Kowvo in Rußland, Größe: 165 Centimeter, Haare: scbivarz, Augen: subivarz- braun, Ausenbrauen: schwarz," Nase gewöhnlich, Kinn: rund, Gefichtsbixdtxng: [anglich, Mund: ge- wöhnlich, Zäbne: vvlLstandiF, Gesichtsfarbe: gesund, Sprache: deutsch, russisch,. ebrai!ch,Gestalt:mitte[. Besondere Kennzeichen: keme.

Steckbrief wider den wegen Unterschlagung ae-

richtlich verfolgten Kellner „Anton Martin Müller, Conrads Sohn, von hier, mit Ersuchen um estnabme und Nachricht anber. Cassel, den 30. pril1879. Königliche Staatßanwaltschaft.

Offene Strafvol]ftrccknngszReqnifition. Die Zeerespflickotigen: 1) der Konditor Julius Johann

ottlieb Grüßmackoer, geboren der) 10. Juli 1855 zu Potsdam, 2) der Emil Maximilian Bethke, ge- boren den 2. Januar 1856 zu Potsdam, 3) der Georg Mendel, geboren den 15. Januar 1856 zu Potsdam, 4) der Wilhelm Heinrich Schumann, ge- boren den 8. uni 1856 zu Potsdam, 5) der Karl Friedrich Wil elm Ebel, geboren den 19. Juli 1857 zu Potsdam, 6) der Georg Karl Adolf Haupt, ge- boren den 4. September 1857 zu Potsdam, 7) der Leo Levy, geboren den 10. August 1857 zu Potsdam, 8) der Emil Louis Hugo Theodor Mann, geboren den 15. März 1857 zu Fotsdam, sind durch unser Erkenntniß vom 28. Fe ruar 1878 wegen Sichent- ziehens der Militärpflicbx je zu einer Geldstrafe von 180 „46, welcher für je nicht gezahltß 10 „ck ein Tag Gefängnis; substituirt ist, rechtskrafttg rerurtheilt worden. Es wird ersucht, von den vorgxdacbten An- ekla ten, wo sie betroffen Werden, die Geldstrafe m ege der Mobiliarexekution beizutreiben, im Unvermögensfalle die substituirte Freiheitsstrafe zu vollstrecken und hierher zu den Acten (11. 514 78 Mittheilung zu machen. PotSdam dsn 16. April 1879. Königliches Kreisgericht. Abtheilung 1.

Ueber die I)iilitäébxtxhältniffe resp. den _Verbxeib dcr Nachgenannten ist zu den diesseitigen Listen nicht Ich ersuche erge-

dungen oder Angabe des Aufenthaltsorts und wenn etwa der Eine oder Andere verstorben sein solkte, um Uebersenduug kostenfreier Todtenscheine, sowie in FäÜen Von Aquandcrung um Bcnackyricbtigung, ob der Betreffende mit oder ohne Konsens auSge- wandert isi. (Geboren 1853. Engelmann, Wilk). Rob. Ed., am 30/10. in MW, Bahr, Job, Fri1dr., am 10,/6. in Ncu-Gennin, Maurer, Jacob, Gcorg Herrin. Aug. Rich„ am 27./1, in Landsberg a./W., Wiese, Gust. Ad. Louis, am 13/7, in Landsberg a./W„, Winkelmann, Jul. Franz, am 8/11. in Dechse[, (Geske, Karl Heinr., am 12/10. in Oralow, Knecht. Geboren 1854. Geisteuer, Job. Friedr., am 5./5. in LudivigSruh, Goldner,_ Friedx. Wilk). am 12/5. in MW, Steil- macbxrgejell, Scbiöffer. Karl Friedr., am 22/5. 1n Gerlachstbal, Schuhmacher. Geboren 1855. Hennig, Karl Heinr., am 19./3., Hochne, Ed. Alb. Max, am 8./9., Klaffke, Joh., am 30,/6., Wie1e, Alb. Louis Heinr., am 26/2. und Zeiß, Gust. Otto Ed., am 2./1. in Landsberg a. W., Teichert, Friedr. Emil, am 8/9. in (Clementcnscbleuse, iefke, Karl Ludw. Franz, am 8/12. in Derschau, Arbeiter, Schimmeyer, Karl Friedr.„Wilb., am 30/9. in Gennin, Linde, Herm. Loms, am 1./4. und Strauch, Karl Bernb. Susi„ am 8./10. m Landsberger-Holländer, Beck, Karl Paul, am 22/9. in Liebenow, Glauflügel, Ernst _O_t_to Herm, am 5./6. in Alt - Lipke, Gleqz, Ernst Jul. Louis, am 10./10. in Neu - Lipke, Kock), Ernst Reinb., am 23/9. in Loffow, Bstg- mann. Löfcher, Gust. Ad., am 1./9. m Mariap- spring, Wolf, Aug. Jul. Herrm, am 24/6. tn Pyrchne, Gombert, Alb. Job. Bruno Erdm. azn 7./10. in Roßwiese, Gesche, Ad. Franz, am,17./8. n'. Seidlis, Skminarist, Schröder, Paul Heinr. Jul., am 8/6. in Seidliy, Rode, Karl Will). Leo, am 10./12 in Zanzbausen. Geboren 1856. Löscbke, Job. riedr., am 9/10. in Viejz, Dunst, Gust. KarlQrdm., am 26./12 , (Erdmann, Alb.Ioh. Gast., am 29./8., Gohlke, Friedr. Wilb.Oscar, am 21./10., Jacoby, Oscar, am 2./3., Knaack, Crust Gottl. Rich„ am 7./2., und Lebmann, Karl Ed., am 23/7. in LaanberT a. W., Lehmann, Aug. Trans., am 2/8. in Burgerbruch, Arbeiter, Maaß, Friedr. Will). Emil, am 18./12. in Stoltzcnberg, Kaufmann, Marquardt, Herm. Emil, am 8/12, Neumann, Ernst Job. Friedr., am 11./6., Pankopf, Karl riedr.Wilb.. am 29,s/1., Yankopf, Friedr. Heinr. ' lb., am 2./12., Roe'tel, „ob. Friedr. Otto, am 25,72, Steinicke, Friedr. Wilh., am 18./2., Schulz, Karl Alb., am 12/10. und Schwabacher, Alb., am 19./9., in Landsberg (:./W., Violet, nen. Chevalier, Felix Otto Eugen Karl, am 14/12. in Berlin, Tischlergeselle, Zorn, Karl Ferd. Bernd.. am 2./3, in Landsberg (:./W., Asberm, Friedr. Wilh., am 18./4. in' BeterSDorf, Guderian, Karl Aug., am 8/9. in, Borkow, Dunst, Jul. Ludwi Hertin„ am 11./4. m Eulaxn, Witte, Otto Alb. 9präk, am 22./12. tn Groß-Gie- senaue, Liebsch, Karl riedr. Aug., am 26./11.'1n Maffow, Junge, Ferd. riedr., am 20/3. tn Polly- cben, Schiffer, John, Paul Harm., am 30/9. in Pkocbcn, Schi er, Gustavus, Karl'Gust. Lotzis, am 19/6. in Pyrebne, „Landarb, Nixdorf, Wilh. Friedr. Aug., am 31/5. m Robrbrucb.

Submisfionen :e.

Berliner Stadteiseubakm. Dic Lieferung und Auf- sieUung dcr Eissnkonstruk- 7 „_„tion “für den westlickxen Ab- 54-525 fcbluf; der HaUe dcs östlickxen *“ Anschlaßbabnbofs (Miedsr- Personenbabnbofes) im Ge- sammtgewicbt von ca. 45 Tonn'cn, soll im Wege der Submission Vergeben Werden. Zeichnungen und Bedingungen nebst (HewiÖtsbereÖnungen [ieZen in unserem Centralbureau zur Eiiificbt aus, können auch gegen Entrichtung von 10 «76 für erstere und 5 „M für letztere bezogen Werden. Die Bedingungkn Werdcn jedoch nur an solche Unternehmer abge- geben, dercn Unternehmmigsfähigkeit uns bekannt, oder durch genügende Zeugnime nackygewiejen ist. Angebote find _bersiegckt, Portofrei und mit be- zeichnender Aufjcbrift versehen bis zum 14. Mai c., Vormittags 11 Uhr, an uns einzureichen, um Welche Zeit fie in GegenWart der etwa erschienenen

Unternehmer eröffnet werden. Berlin, den 28. April 1879. (ck ()to. 551/4.)

Königliche Direktion der Berliner Stadteisenbahn.

[3841] Königlich Niederschlefisch-Mä1kische Eisenbahn. Submission auf Z: Stück Personenwagen ], u. 11. Kl.

.. ., 111. Kl. 5 . Gepäckwagen, 30 , bedeckte (Güterwagen, Donnerstag, den 8. Mai 1879, Vormittags 11 Uhr, im maschinentecbnischen Bureau, Berlitz ZW., Kötbenersttafze 24. Offerten müssen franktrt, ver- siegelt und mit der Aufschrift: „SubmisfioUS-Offerte auf Lieferung von Wagen“ eingereicht werden. _

Bedingungen, „Zeichnungen ec. smd vom oben- bezeicbneten maschinentechnischen Bureau gegen Er- stattung der Kosten zu beziehen.

Berlin, den 24. April 1879.

Königlickze Direktion.

[3698] Bekanntmaämng. Die Lieferung von , ])x-bk. 6500 113- Masehiueuöl und 1200 1:8 Talg '

für die unterzeichnete Direktion soll, tm Wege der öffentlichen Submission an den,Mmdest'fordernden vergeben werden und ist hierzu em Termin auf Donnerstag, den 151.1Wäai d. I., Vormittags

U-

im diesseitigen Bureau an ese'ßt und werden Liefe- rungslustige ersucht, den edmgungen entsprechende Offckxrten bis zu dem gedachten Tage hierher zu rei en.

Proben _ je 5 kg _- find bis spätestens ben 7. Mai d. J. franko an die unterzeichnete Direktion einzusenden.

Landsber a. W., den 26. April 1879. Der öniglicbe Landrath. Jacobs.

Die Bedingungen lieYn während 'tzer Ges äfts- stunden im diesseitigen * urcau _ Zimmer

der Kobialien abschriftlich bezogen Werden. Spandau, den 23. April 1879. Königliche Direktion der Gemehrfabrik.

3747] Bekanntmachung.

Es soÜen die in dem Zeitraum vom 1. April 1879 bis 111111110 März 1850 aus dem Fabrikbsiriebe der u:1terzeicbneten Direktion hcrvorgebenden Mate- rialien-Abfälle, bkttehcnd aus:

pyir, 50 000 111,- Gußstabl-Bobrspäbne, , 40020 kx; Gußstabl-Drebspäbne, txn Wege der öffentltchcii Submission an den Meist- bietenden verkauft werden und ist hicxzu Termin

aaf: Montag, den 12. Mai d. IS., Vormittags 11 Uhr, im diesseitigen Bureau angesetzt.

Unternkbmunaslusiige wollen den Vedingnngen entsprechende Offertcn bis zu dem genannten Tage bicrbcr reichen. __

Die? Bedinaungen liegen im diemeiiigen Bureau _ Zimmer Nr. 1 _ zur Kenntnißnahmx aus, können auch gegen Erstatiung der Kopialien ab- scbriftkick) bezogen wcrden.

Spandau, den 24. April 1879.

Königliche Direktion der Getuehrfabrik.

[3968] Bekanntmuckxung-

Die in der Zeit vom 1. April1879 bis 31. März 1880 bei der Saarbrücker nnd Rbein-Nabe-Eisenbabn sicb ergebenden Materialien-Abgän e, als:

ca. 170 000 Kg Schmiedeeisen- bfälle, _

150000 , Drebspähne von Stahl und Eixen, , 4000 Drebspähne von Gußeisen,

„, 32000 Eisenbleckz-Ybfäüe,

, 52 000 Stabl-Abfalle,

70000 alte Radreifen von,Puddelftabl

und Schmiedeeisen,

25000 alte Radreifßn von Gu „stahl, 5000 Gummi-Abfalle obne mlageu, 3 000 (Glasscherben,

5000 Radsterne obne Bandagen,

500 Wagendecken-Abfaile

sollen im Wege der öffentlichen Ltzitation

Samstag, den 1170 I)]kjni er., Vormittags

['A']

l'-

im maschinenteckyniscben Bureau auf dem hiesigen Babnbofe an den Meistbietenden verkauft werden. Offerten sind bis dahin versiegelt und mii der Aufschrift: „Offerte auf Ankauf von Materialku-

Abgängen“ portofrei an das masckjiuemeckjuisäje Bureau eit!- zureichen. Die Bedingungen könnezi cbendaselbir und in den Stationsbureaus zu Trte: [. M. uztd r. M. Neunkirchen, St. Wendel und Bingerbryck eingesehen, auch auf por ofreie Anitäge von bter bezogen wexden. (5,0w. 13/5.) Saarbrücken, Bahnhof, den 28, April 1879.

Masthiueutechnisthxx Bureau

der Königlichen Saarbrmker Eisenbahn.

__..-

[3752]

Die Lieferung des für die Zeit vom ]. Jyli er. bis dahin 1880 für die Wcsiiäli1che und Munster-

kr. ]. ! Enschede: Eisenbahn erforderlichen raffinirten unx