1879 / 133 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 10 Jun 1879 18:00:01 GMT) scan diff

schen Cisenbahnverbandes statt. Die Wiederhersieüung des Verbandkariics mußte 11211001 rrerden, da die Genehmigung der prkußisrhen Aufficbtsbehörde hierzu noch nicht eingetroffen war. B:- züglich d"er Ermäßigung der Tarife für Getreide- und Mehltrans- porte fur norddeutsche Häfen erklärte der Vorsißende der Berlin- Haxnburger Eisenbahn, bei der prrußischen Regierung neuerdings pet1110111r811 zu Wollen, insbewndere bezüglich des Transits. Die u.1gaxl_1_che Staatsbahn erklärirz, namentlich bei Beschränkung eventueller Ertxzaßtgunchn für den Tramit höhere Entscheidung vorbehalten zu 1111111611. "Die österreiÖisch'ungarischen Bahnen stellten den d Utschn Bahnen uberhaupt anheim, weitSre Schritte in dicser Angelegenheit zu unternehmen. . “53,11ka01115, 93 J11111. (W. T. B.) Die Hamburger Poudampfer „S1le1ia“116d„A[lemania“ sind hier angr- kommen.

New-Ydrk, 9. Juni. (W. T. B1 Der Dampfer „The Qurcn“ 19:11 drr National-Dampfschiffs-Compagnie (C. Messingsche Linir) ist hier eingefrofféti.

Berlin, drn 10. Juni 1879.

Die Vcrbandlnng bor drm Ober-Sreamt am -5;F“'1*_icr. batte d 11 Ereunfnil der Brigg „Heinrirb“ aus Ciralmmd, Skikiffkk Zilimer, 111111 Geaknstaudc. Die1cs Schiff, 1116111113; 1161) im Novembrr ». J. mit einer Ladung Wrizcn 0111 der Reise 1109. Königs-

[*r-1111106) Cardiff bciand, ist am 13. 5.110118mber in drr Aaibecker 24111111 gestrandet und in Folge davon voi1ständia wrack geirorden. Nach drr Angabe des Schiffers Ziiimer war der Wind 1111 dem [2131- akiizmuicn Taxe SM., stark, und die Luft dick und rrqneriscb. Da drrielbe 09 unter dicseÖn Umständen nicht für rathsam hielf, in das Skagerqck kiansegcl11,10besck1[of3er,11:1cbdem„Trindeien“-Feuerschiffum 4 Uhr Morgrps ganz dicht paifirt War, nacb drr Aalbecker 2311011311 halten und dort be116res Wetter abzuwarten. Gegen 111111: 3091110111811 Narb- miiiags glaubt.“ der Schiffer ZiUmer und der Stencrmarm Meyer Land voraus zu (rblickcn, fie schäthen daffeibejedoch 11001) 4_6 Seemeilen ab. In Folge dessen 101116 111112Uhr gervrndetideM, aber srhonvyrhersaß das Schiff fest. Mit Hülfe ron dänische11Fisckern gelanqes, die Brigq 11111 ]Ubr Nachts wieder 71th 111 bekommen; da inzwischen drr Wind iiidiirber (1611411101311 und 1111111111111kr gkirdrdrn irak, so war 19 nicht 911190111361, das Schiff in genügendrr Entfernuna Reber vom Lande Qi'JUiCJLN. Tie drm ?c. Ziiimer um 7 Uhr Abends des 13. 910- brmbcr angebotknc Hülfe eines Dmnpffrhiffks, irelrbcs jkdorb erst aus Frird1ichshaVen herbeigehoit Werden mußte, lehnte drrselbe mit Riick1ick1t 0111 die erhebiIrcié-Zn Kosten und in der Hoffnung, daß dér Wind nacb Westen hcrumgehrn und das Sibiff "0111111011116 Weitere Hiilfr hrreinkvmmrn wcrdr, ab. Die Hoffnung drs Kapitäns irar aber eine irrige, der Wind 011171 mehr 11110 mrhr nacb SO. und OSO. 1111d nahm an Stärke 511. Am Vormittaa des 14. Nbvrmber trat befi'mcr DSQ-Sturm Lil], welcbrr das Srbiff von seinem Ank-“r 1111 und 61111 die Küste 121111; die (1111 Morgen disse?) Tagcs rrquirirte DaUWfskbiffShÜlfe traf nicht Mehr 1eckcktzeitig germg ein, um den Ske-Unfail 111 rerhindsrn.

Diese Darstellung dcs T1.1ibestai1dcs, wis fie aus den 2111911111211 drs Srbiffrrs Zilimer 11111) des Sierermanns Mewkr hervor,1eht, steht in wesentlicben Puxikte11_i111 Widersbruck) mit den angrsteiiirn Er- mittrlungrn. Zunächst 11251 ihrer Angabe Über die Wi11drichtung und die Vescbaffrnhrii drs Wstters am ]3.November v.J. die amt- [ich 521119511111 der mciroroiogiichen Station auf Skagrn und die glauszwürdigen Aussagcn mehrerer Küstenbcivohner drr d01tigc11 Grgrtid 811111611611; danacb 11111 der Wind Um 8 Uhr Morgens SW„ 11111 2 Uhr 511111111713 SO. und 11111 9 Uhr Abends wiederum SSW. gerrr120 sein. DieKüstenbeirohncr haben die Brigg vor der Sirandung [1111116 Zeit beobachtet und WVÜM iich 11er die Manöver derselben gewundert haben, da nach ihrer 911111011 keine Veranlaffung gewesen, etwa nicbt in das Skagerack einzukaufen. Am 26. März d. I. ist dieser Seemifaii yon dem Königlichen Secamte zu Siraisund unter- 1111111 und hai daiisibe folxirUdrn SDrUcb abgeaebem _

das; der 11111 13. Ndvrmber 1878 in dsr Aalbccker 93111111 rrfolgte SreunfaU der Brigg „Heiuri111“ d11rch die Verschnidung drs Kapi- täns Robert Ztilmer, und zwar dadUrch herbeigkfiihrt ist, daß der- selbe 1) 018 er 9111 13 Uhr das L.111d in einer Entfer- 111111g 9011 etwa 4 Seemeilkn Wr sicb sah, nicht sogleich ivendete; 2) damals nicbt sofort das Loth (1911011111918, und 3) die ihm .:acb der Strandung angebotene Hüireleiftnyg ablehnte: daß 11111?!) dem Kapitän Robert ZiÜmer die BriUgni1; zur Aasübmig seines (He- werbes zu entziehen. _

Schiffer Zibimrr hat 'gégsn diesen Spruch die Be1chwerde rin- gcikgi; er _weisi hinsichtlich de-Z WiderWrucbes in den Witterungs- aiigaben 11111 die „2111911111811 seimer MaynsÖast in der Verklärung hin1111d bleibt bsi der Behauptung ds_r Richtigkeit feiner Anxaben stehen. Die Angaben der 111€teorologi1ckcn „Station seien für den Ort der Strandung nicbt maßgebend, da die1e drei dxufsrbe Mcilen von dem letzteren entfernt sei und hierdurch der _Unier]chicd in drr Windrich- tung wohl erklärt wiirde. DM Außlasmngen der dänischrn KüsteU- bcwohner genenüber behanptei er, daß diese Leute, ireil einfack)? Banern, welche iiur gelegentlich das Fischergewerbe betreiben, nicht im Stande seien, die Windrichtung 0111 einige Striche grnau zu 161013011 urid Schiffsmcxxiöver zu bruriheilen.

Der Reichskommimar führt 111 seiner Gegenerklärunq aus, daß. WCM] die Angaben des Schiffers Zilimer in Bezug auf die Wind- ricbiuna Ur-d die Navigirung richtige seien, es unerklärlich sei, wie das Schiff 011 den Strandungsort gelangt sein 11511111“. Nur Wenn man annehme, dafs, der Wind nicbt SW„ sondrrn dnrch- scbnitilich Süd, vielleicht mit Schivankungen von SW. nach SO. «Wesen set, Mrd? rs erklärlicb, wie die Brigg an die WHR. von „Trindclkn-Fcyxrsckyiff“ brirgeUe Strandungssjeile gelangen konnte. Ter ?)keickoskommtiiar schiicxxt firb dexhalb vollständig den Aus- führnngen des Seeamirs zn Siral1und an.

Zur Verhandlung vor dem Ober-Seramt War der Schiffer ZiÜnier rrsrhirnen, als Rechtsbeistaud des1elben fuvgirir der chbis- anwalt Ziemffen aus Stralsund.

Das Ober-Seeamt faUte demnächst die Emtscbeidung:

Daß der Spruch des Secamts dahin abzuä11der11, das; dem Eckziflfesr Ziiimer die Befugnis; zur ?iusübung dcs Schiffergewerbrs zu e 911211.

Der Vorsißende motivirte dirsen Sprucb, indem cr 11116711ka: In Betreff der Richtung des Windes herrschten aUc-rdings manche Zweifel; es stimmten die Angabeir des „Schiffers ZiUtnrr rmd der Besatzung der Brigg „Heinrirb“ mcbt 11111 der bezügliche11 Angabe der metrorologiscben Station auf Skagen und denen der Küster- bewohner; es müsse aber in Betracht gezogen werden, daß die lexzten Angaben fich auf einen andern Ort als den Sch1ffsort bezichen und das; es nicht außerhalb der Möglicbkcit liege, daß der Wind auf dem Wege, Welchen das Schiff durcbsegelt, so grivesen, wie Kapitän Zillmer angegeben. Der von der Brigg .Heinrich“ thatsäcb- lich zurückgelrgte Weg vor dem Passiren des Feuerschiffs „Trindeien', stehe zrvar auch nicht voÜständig in Einklang mit der Annahme, daß der Wind stc-tig SW. gewesen; abcr immerhin müsse es als möglich angesehen werden, daß die unregelmäßigen Strömungs- verhältniffe, wrlche die Navigirung im Kattegat zu einerjaußerordent- lich schwierigen machten und deren Wirkung Schiffer Zillmer Weder berechnen 1112111 vorhersehen konnte, den Kurs des Schiffes, so wie ge- schahen, beeinflußt hätten, und könne der Unterschied in dem wirklich gesrgelten und dim gesteuerten Kurse Wohl hieraus erklärt Werden. Auch aus der Ablehnung der Dampfschiffshülfe Seitens des 2c. Ziilmer, am Nachmittag des Strandungstages, könne demselben ein erheblicher Vorwurf nicht gemacht werden' der Wind sei an dem in Rede stehenden Tage, wie aus (19211 Anga rn erheÜe, thatsächlich sehr flatterig geWex'en; die meteorologische Station auf Skagen gebe die Richtung desselben für 9 Uhr Abends wiederum auf SSW. an; es sei ein alter Criabrungksaß, daß, wenn in jener Gegend bei süd- westlichen Winden das Barometer anfange zu steigen, wie dies eben-

Windes nackYW. und NW. rechnen könne. Wenn dieser Erfahrungs- sat; im vorliegende_n Falle fick) nicht_ erfüllt habe, so könne doch daraus, daß Kapitan Zillmer auf denjelbrn gebaut habe, ihm kein Vorwurf gemacht werden.

Em ernster Vorwurf Treffe den Kapitän Zillmer nur insofern, als er nicht rechtzeitig gelothei habe; die hierfür ange1ührten Ent- säxuldtgungen seien nicht zuireffend; auch die Führung des Journals ser mcbt mit der nothwendigen Sorgfalt geschehen und daher zu be- marzgeln; jedoch sei aliein aus diesen Gründcxi nicht darauf zu schließen, daß dem Schiffer diejenigen Eigenschaften fehlten, W'Tlc'bé zur AUÖÜÖUUJ seines (Gewerbes erforderlich find, und könne demselben daer die Befugnis; zur weiteren Ausübung desselben nicbt entzogen wer en.

Tie Urfackpkn des Sceunfaiis, weicher die Brigg „Hkißrich“ be- troffen habe, seien hiernach, wenn der Kapitän auch nicht von aUer Schuld frrtgesprochezi werden könne, dénnoch Vornehmlich auf die elementaren Ereignisie zurickzufuhren.

„In Folge dieses Syruckxrs wurde dem Kapitän Ziilmer das Schtfferpatent 11011 drm Vorfikénden zurückgegeben.

Der Verein fiir die Geschichie Berlins unternahm am Sonnabend seine erste diesjährige Wanderversammlung und richtete seine Schritte dieSmal nach dem Jaadschloß Grunervald.

Die GesellsÖaft begab sich durch das Schloß hindurch nach der Seeseite und lagerte hier 1112121? den herrlichen BUÖLU, angesichts des [ang hingrstrrckten, schilf- urid waldumrahmien Sees, um den Vortrag zu hören, den Hr. Sekretär F. Meyer „Ueber die Ge- schichte des Jagdschlosses Grunervald“ hielt.

Der ErbaUer drs Jagdsclxleffeß Grunervald ist Kurfürst Joarbim. An ihn und seine Zeit erinnern sicher noch 2 Dinge"; das b11nte Satidireinrelief Über dem Hauptportal de-“- Schlosses, weiches 2 kämpfende, mit den Getreihcn Verwickrkte Hirsche darsteiit, den Kurfürsten als den Erbauer des Scblosirs und den 7. März 1542 als den Taxi der Grundstriniegung nennt; Und 2) ein anderes Reiirf in der Vorhalle, in Weichkr Caspar Thchs, der wohl be- kc11111te Baumeister, dem Kurfürsten cin mächtigcs Trinkgefäs; dar- halt, das die Aufschrift trägt: „(Casper Theys, rs gilt“, während hinrrr drm Baumeister eine dritte Person, Conz 2511111115111], steht und ein kleinrrcs Trinkgxfäß in der Hand häik. Lis darunter stkhrnde Schrift besagt:

„Caspar Thehs, was 1011 die klei1*e_Fl(11ch, Die Con; Buntschng hat in der Ta1ch? Dieser Willkomm muß zuvor heraus,

" Sonst wird ein solcher Lärmen draus“. KizrfnrstJoh ann Georg lies; Grunewald durchRocth v on Lynar 11111 den noch vorhandenen Wirih1chasi§gebä11den umschließen und darm eine jetzt__ai§ Kkicbe be_n11151e Kapelle anlegen. Dann aber be- lebte erst der GM_ßL Kurfürst wiedsr die Räume d.s Jagdscbioßes Grunerd, Und 1ein Sohn, der erste KöUiJ, trat in dieser Hinsichk qariz m die Fußstapfén de_s Vaters. VmiKönig Frirdrici) 1. stndmawckxe Erinnemwgen im Schloße vorhanden, noch mchr aber von Friedrich Wilhelm 1. Zwei kolosiale Waldhörner und Stühle a:s dem Tabakskoliegium versetzen uns in seine Zeit, König Friedrich Wilhelm 11. 11110 111. haben oft hier rerMilf. Leytcrcr natncnilich mit der Fursim Liegniß, für die er auch auf dkm Scr rin Angelhaus «1111119611811. Im Jahre 1814 vrrirriite hier auf ihrer Rückkuhr von Paris die Victoria vom Brandßnburger Thore. Vom Jahre 1828 an Wurden Parforcejagdcn aufWildsckxivrinc eingiführt. Beider am 17911102111er 1863 abgehalteneneiniausendsiM Parforcejagd, won demn im Grunewald 273 stattfanden, ergab eii12 Zusammenstxüung 10cb emr außerordentlich r1icbe Aukbeuts. Am 8. Februar 1878 wurde 11111 Abhaitung der 1383. Parforcejagd die 50jährige Frier des VestrhenH derselbrri auf Schloß Gruneand festlich begangen. Nach „Schluß des Vortragcs besichtigte die Geseiiscbait noch di.“ Nrbranuüchkeiten, die Kapelle und die sch511e Wolffscbe (Gruppe, irrlcbe emen von 3 Hundrn gedrckten (Eber darstebt..

, Iii der Wrche 112111 2. bis inkl. 8. Juni besuchten die Berliner Gen*crbe-Ausstcilr111g ca. 78178 zahlende Personen. Die Gcsammizahl der zahlenden Besucher von der Eröffnung bis zum 9. Juni betrug 288032.

Am Sonntag Wurde in dem südlich rom Plötzensee gelegenen Nadelxraide das 22. Jahresiest des evangelischen Jo- ban 111 s1tifts gefeiert. Die Festrredigt hillt Hofprediger Frommel. Alsdann crfolgie die Einführung ron 5 neuen Zöglingen, von denen zwei 01121 Vrrlin, einer aus Westfalen, 611191: 0119 Posen urid einer (1119 Dessau drm Stifte zugeführt Wurden. Das Stift, das anf dem ausgebreiteten Terrain seines Grundsiückeéi 11er 15 Gebäude ver- fügt, beherbergt in seinrr Kindernnstalt zur Zeit etwa 100 Kinder (seit dem VrUehen haben 486 im Stift ein Heim ge;unden), während die_Zahl der grsammten H011§genossrn sich_ (1111 158 beläuft. Ent- lasien Wurden im Laufe des Jahres 17 Kinder. Aus Anlaß der bevorstehenden (Holdncn Hrcbzeir dss Kaiserpaares Wurde die Grün- dun-n. ei11er Stiftmig zur Aufnahme armer Lehrerwaisen angeregt, der bereits einige Summen zugeflossen find.

In der Sitzung der geographischen Gesellschaft vom Sonnabend konnte der Vorsixxcnde, ])r. Narbtigal, Übrr das Schicksal un'icrer As rikareisenden Folgendrs berichten: Ingrnienr Schiitk drmat, 1196; den letzten Nachrichten, rüsti), in das Innere vor und glaubt die Schirierigkeiirn, die ihm ein Vordringen gegen Norden und Osten 131-5er erschrrrrten, mmmrhr Wohl glücklich überwunden zu haben; er gedenkt 1101 zunächst dem Gebiet der Adjiilergg zuzuweUden. _ 131223110111“ war bishrrdurck) die Regenzeitin Canangefestgehalien. Es War ihm während dreier Zcit umnd'glich, dort Träger 311 erhalten. Seinen neuesten Briefen zufolge wird er Wahrscheinlich Anfang Mai von dort aus* aufgebrochen sein, um in das Innere Afrikas vorzudringen. Gerhard Rohlfs end- lich hat in Djald, seinem bisherigen Aufenthaltsort, viel Von dem Fanatismus dcr Eingeborenen und dem Ykißwvlien der bengafinischen Regierung zu leiden gehabt, Umstände, die es ihm zur Zeit unmöglich gemacht haben, einen Führer durch die Wüste nach Wadai zu „erlangen. Sein Brgleiter 1)1.Strecker hat sich inzwisrhen nach Brngasizurückbegebeu, um drrt zu versuchen, die Regierung günstiger für die Rohlfssche Unternehmung zu stimmen und Empfehlungen zu erlangen. Soilte dies drm 1)r. Strecker nicbt möglich werden, so wird Rohlfs Warten müssen, bis einmal ein großer Karawanenzu nacb Wadai abgeht, dem er sich anschließen kann. Aus Wadai Selbst lauten die Nachrichten (11191671; der neue Köni 1011 den Europaern freundlich gesinnt sein. Die Geschenke des rutschen Kaisers an den Sultan von Wadai find immer noch nirht in Rohlfs Händen.

Magdeburg, 9.„Juni. (Magdeb. Ztg.1 Unsere alte Stadt wird, wie zu erwarten steht, am 11. Juni ihren schönsten [aggcn- schmuck anlegen. Ykorgens 6 Uhr findet Reveille der ge ammten Militärmusifcmps statt. Um 7 Uhr wird das seltene Fest mit sämmtiichen Glocken eingeläutet werden. Um 10 Uhr beginnt unter Theilnahme der Königlichen und stadtisäxen Behörden der Festgottes- dienst in der S1. Johannisiirchs, bei rrelchrm Hr. Superintendent Hildebrandt die Festrede hallen, der Reblingsche Kirchengesamwerein den 100. Psalm („zauchzt dem Herrn" 20) nach der Komposition von Mendelssohn vortragen und zum Schlußnund AuSgang Hr. Musik- dire_ktor Rebling das „Haileluja“ von Handel auf der Orgel mit Poiaunenbegleitung spielen wird. Nachmittags von 3 Uhr ab ist ein Volksfest in den Herrenkruggnlagen, hei erckem zivei Militärmufikcorps concertiren urid 9,1iannergesangvereine patriotische Lieder vortragen werden.

St. Petersburg, 7, Juni. (St. Pet. Herold.) In Folge des warmen und 160811 Wejters sind in den leyten Tagen längs und

fails thatiächlich geschehen, man fast immer auf das Herumgehen des

schienen. Die an den Flüssen und Kanälen bclegeneu Häuser waren von oben bis untexr fast bedeckt von diesen J'isekten. MiÜionen von diesen find _in dr: Flüsse und Kanäle selbst gefallen und bedecken deren Oberflache _ eine irabrhaft egyptifcbe Pla1e, wie die „No- wosii“ auSrufen.

Jm Wallner-Theater geht heute mit den beiden Wiener Gästen, von Hrn. Schweigbofer für Berlin neu arrangirt und ge- sanglich reich ausgestajtet, die Costa'scbe Prffe „Ihr Korporal“ zum ersten Male in Scene. Hr. Schweighofer spielt in der Pose dieselbe Rolle, die er in Wien creirje.

_ „Die Z'wider111urz'n“, das Schauspiel, mit Welchem die bayerischen Gäste im Friedricb-Wilbelmstädtischen Theater einen so großen Erfolg errangen, wird nur 11och morgen einmal zur Aus- führung gelangen, um darm am Donnerstag einem anderen Stück?, dem lagrinq“ von Hans Neuert, Plak, zu machen. Zur Festjeier de_r goldnen Hochzeit des Kaiserpaares geht der morgigen Vorstellung ein von Franz Bonn gescbricbknes Festspiel „A Gruaß aus den Berg'n“ voran. _ Das Gastspiel muß am 20. _eri bereits geschlossen werden, da am 21. Juni die Ferien des Königlichen Volkstheaters in München ablaufen.

_ Jm Belle-Ailiance-Theater findet morgen, am Goi- denen Hochzeitstage Ihrer Majestäten, eine große Frst-Vo rstei- lung statt, Nach eincm hierauf bezügiichen Prologe wird von dem (1619111116211 Sänger-Prrsonal, und von beidrn KapeÜen vereint be- gleitet, eme Jubelhymne gesungen, drren Tert unter dem Publikum, Bebufs Theilnahme an dem Gesang, vertheilt werden wird.

Ein Meisicrtverk drr Gartenkunst ist im Flora-Etablisse- ment zu Charlottenburg auf der Böschung der Terrasse vor dem Saalqcbäude ausqeiiihrt worden. Das Ganze ist ein Teppich bee,t in Form eines Wappcn1childes, in welche: kleinere Wappen- schilder e1ngelegt find. DaF mittlere Schild enthält, griin auf rothem (Grunde, das Kaiserliche Monozramm, dariiber an fliegenden Bändern die Deutsche Kaiserkrone. Zur Linken des Monogramms sehen wir deri heraidisrbrn Adler mit kaier nnd Reichsapfel auf rothein Felde, wahre11d auf der rechten Seits das Weimariscbe Wappen m roth, gelb und schwarz fich befindét. Unter dan briden Seitensébildern find f1isaet1d6 Bänder mit den Daten 11. Jimi 1829 und 11.Juni 1879. Zw1ich€11 den einzelnen Wappenschiidern befinden fich geschmackvolle Arabesksgi, von denen besonders zwei Palmeiten hervortreten. Das Ganze 111 mit einer entsprechenden Einfasiung versshen und besteht 0119 ca, 20000 Stärk Pflanzen.

Zur Feier der (Goldenen Hockyzeit Ihrer Majeftaten des Kai1ers und der Kaiserinfindrtn1orqe1 Mittwocb, Nach-

Personen 8741 61 35

mittag ein Festroncert dcs Könialicben Hofumsikdirektors Hrn. B. Bilse mit seiner aUs 70 Künstlern bestehenden Kapelle statt. Aus dcm hierfür besonders gewählten Festprogramm find hervvrzu- heben: Jubel-Ouvertüre 11011 (T. M. v. Webr, Königs-Polonaise von Bisse, Fantasie fiir dir Violine von W. Ernst, Kaisermgrsci) von Richard Warmer, Dcr Lirbestraum, Fantasie für Cornet 8513111011 Von Th. Hoch, „Das ist der Tag des Herrn“ für 4Wa1dhörner von Kreuyer, Potpourri über patriotisäée Lieder von Conradi, Brauizug 0119 der Oper „Lohengrin“ von Richard Warmer, Kaiser-Gavotie ron Morlrix, Hohenonernmarsch 11011 Bilse 11. s. w. Bäder-Statistik.

Aarbgm (110111 1. Jan,) bis 7. Irmi (Fremde: und Knrgäste). Burtjrbeid bis 13. Pkai (Fremde und Kurgäste) . .

Cuddwa (Schleficn1 bis 28. Mai (19 Part.) . . . . .

Elm? (FW».Sacbsen, bei Groß-Salze, 11:1weit Magdeburg)

19'.Zuni

Elster“) (Königr. Sachsrn) bis 31. Mai . 481 Kre11znach(Rheinprdvinz) bis 1. Juni . . . . . . 738 Neuenahr (Rheinprovinz) bis 7. Juni . . . . . . . . 210 Oeynhausen (Westfalen) bis 6. Juni (nebst 185 Passanten) 497 Reichenhall (Bayern) bis 4. Juni . . . . . . . . . 200 Reinerz (Schlesien) bis 31. Mai (nebst 249 Passanten) (Kurgäste) 184 Saizbrunn (Schlesien) bis 30. Mai (91 Nrn.) . . . . . 322 Schwalbach (Reg.-Bez. WiLÖbadM) bis 8. Juni 364 S0de11(Reg.-Brz. Wiesbaden) bis 21. Mai. . . . . . 228 Weißer Hirsch mit Oberloschwitz (Sachsen) bis 31. Mai

_(103Part.)............... 254 Wie1enbad**) (bci Annaberg im säcbs. Erzgebirge) bis 29. Mai 24 W11d1mg2n***) (Waldeck) bis 25. Mai (::ebst 65 Fremden) 100

Das Nordseebad Wrsterland auf Sylt, dessen Saison vom 15. Mai bis 15. Oktober dauert, ist an der Westküste Schleswigs geisgen und zeichnet sirh duroh einen großartigen meilenlangen Strand und lebhaften WelLrnscblag (1119. Auch ist daselbst ein BQÖLÖÜUZ fiir warme Sec- Ur1d 101111152 Bäder mit Douche-Einrichtungen vor- handen. Für Bequemlichkeit und Unterhaltung der Kurgäste ist nach Yköglichkeit gewrgt. _ Sylt hat täglich eine fiébere und brqueme V::rbindung mit dcm Festlande„durch das Dampfschiff „Germania“: Die Dauer der Seeüberfahrt wahrt nur 2Stunden. Direkte BiUete bis, Sylt Werden an den Vah1-höfen in Berlin, Hamburg und Altona auSgegeben. Prospekte und Fahrpläne können gratis durch die Annoncen-Erpedition von Haasenstein & Vogler, sowie auch durck) die Verroaltung der Seebadeanstalt zu Westerland auf Sylt, Welche aucb brieflikh nähere Auskunft ertheilt, bezogen Werden.

_ Die Hauptbadeanstalf, der „Ges11ndbrunnen“in Fr e i e n w a [de a. O. ist wieder in den Befixz der Stadt gelangt. Diese läßt jetzt Einricbtnngen treffen, die eine größere Benu*ung der dortigen aner- kannt heilsam wirkenden Quell; zum ZWeck aben und Freienwalde wieder zu einem wirklichen Kurorte machen sOÜLU. _ Die Saison ist bereits am 18. Mai eröffnet wvrden.

*) Im Jahre 1878 betrug die Zahi der Personen, von denen Bad Elster besucht Wurde, im Gayzen 4624 (1849: 326.)

") Das Warmbad Wieienbad bei Annaberg im sächsischen Erz0ebirge liegt, bei einer Zwischenstation der Chemnitz;- Annabcrger Eisenbahn, in einem lieblichen rings von bewaldeten Höhen ringeschloffenen Thale. Die Sommer und Winter htndurcb unveränderliche Tempkraiur beträgt 21300). Sxezielleii Ruf besißt die Quelle d11rch ihre ausgrzeichnete Wirkung" bei schwachlichen, be- sonders skrophulöien Kindern. Auch anf _altere und durch vorcxus- gegangene, konstitutionelle Erkrankungen gcichwäckote Personen wirkt Wiesenbad kräftigend und reorganifirend, sowie es sich auch zu Nach- kuren nab dem Gebrauch: von anderen Bädern empfiehlt. Nicht mindxr günstige Erfolge bietet die Qixelle gegen chronischen Rheuma- 116111113 und (8th sowie gegen chroni1che Nervenleiden. _ Für Be- quemlichkeit der Kurgäste ist in neuester Zeit außreicbend gesort worden. Die Saison in Wiesenbad ist dieses Jahr mit me r Badegästcn eröffnet worden als vorigks Jahr und werden jeden Tag mehr gemeldek.

***) Die Wildunger Minrralqyellen find alt- und welt- bekannt Wegen ihrer außgezeichneten Wirkungen bei den Krankheiten der Harnorgane und Werden von allen medizinischen Autoritarrn empwhlcn. _ Wildungen, im Fürstenthum Waldeck gelegen, 1st 19 11111 von der Bahnstation Wabern (Main-Wesrr-Bahn), woselbst alle in drn Richtungen Caffel-Frankfurt a. M. und umgekehrt fahrende Tageszüge halten, entfernt, und giebt es zum Anschluß iiach Bad Wildungen stets Posten oder Privatfahrwerke. „_, Die Saison wurde in Wildungen am 1. Mai eröffnet. Die Einrichtungen und Preise des Bades sind im (Ganzen die friiheren. Das Badeleben selbst ist ruhig und gescilig.

Nedacteur: I. V.: Riedel. Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. ElSUet-

Berlin:

auf den Flüssen und Kanälen ganze Wolken von kleinen Fliegen und Mücken, die sich auch über die Umgegend verbreiteten, er-

Drei Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).

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Erste Beikage . zum Deutschen Reichs-Anzriger und Königlich 5131311611191:Siuais-Anzrtger.

„„Berli8-41211919

den 10. Juni

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Eiffenbahn-Wnk.

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Nachtveisung der auf deutschen Eisenbahnen (excl. Bayerns) im Monat April 1879 beförderten Züge und deren Verspätungen, 911196116111 im Reich»?-

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