und Potsdam. irwie Karten der Umgegend. Der iniereffanieste Theil Berlins von der Königgräßer Straße bis zum Schloß und von der Sebußenstraße bis zur Doroibeenstraße ist überdies noch im ver- größerten Maßstabe dargestellt.
_ -- Dem „Y_erickyt über die Verwaltung der König- lichen Univeriitäts-Bibliotbek zu Kiel im Etatsjabr 1878»79“_ , erstattet von Steffenbagen, cntnebmenwir folgende Angaben: Im verfioiienen Jahre ist die Etiquettirung der Bücher der Kieler Uni- versitäts-Biblioibck nacb dreijähriger Arbeit beendigt worden. Es wurden im Laufe des Etatsjabrcs 39 687 Bände in 25 Fächern etiquettiri, ohne die Dissertationen- und Programmenbände. Im Ganzen aber wurden während der 3 leyien Iabrc Überhaupt 156265 Bände in 103 Fächern etiqueitirt. Diese Zahl repräsentirt jedoch noch nicht den Gesammtbestand der Bibliothrk; derselbe beträgt vielmehr gegenwärtig ca. 171265 Bände (ohne dic Dissertationen- und Prcgrummenbändc). - Tie neue Katalogisiruna der Bibliothek ist fortgeicbriiteri. - Was die Vermehrung der Bibliothek betrifft, so hat der Zuwachs eiiie Höhere Ziffer erreicht, als in den Vor- jabren; der gesammte Zuwaxbs, mit Ausschluß der Dissertationen und Programme, beziffert 11ch nämlich auf 1864 Nummern (voile Bände), gegcnübcr 1532 Nummern im Etatsjabre 1877-78 und 1734 Nummern im Jahre 1876.- In der Benutzung der Bibliothek bat wic-deriim (inc Steigerung siaifgcfunden. Die Gesammtiumme aUer Ei.tleihungen belief Üch auf 8020 Nummern Werke). Daruvier befanden fich Sendungen nach auswärts in 96 Fä en mit 322 Wer- ken in 492 Bänden. Die Zahl der gleichzeitig verliehenen Werke betrug Anfang März 1668. An die akademische LessbaÜr wurden 147 Icurwale abgegeben. - Die Dotation der Bibliothek zu säub- licben Ausgaben wurde f(ir die dreijährige Etatsperiode 1878-81 den gestrigeririi Bedürfnissen entsprechend erhöht.
Land- und Forstwirthschaft.
Dem ron dem K K, österreichischen Ackerbau-Ministrriiim vcr- öffeniiiäotcn Verickiie über den Stand der Saaten in Deiker- reicb- Ungarn um die Mitte Irmi 1879 entriebmen wir folgexde Angaben: Die Witterung in der ersten Iunibc'ilfte war im Allge- meinen durch cine der Jahreszeit augemeffene ziemlich bobs Temprratnr Und durch iowobl zahlreiche als ausgiebige Gewitterre en 0174- grzcicbnet. Die Temperatur erreichte keine bktnkkkMÉW-LLTZLU Hiße- grade, wird dagegeii mit einer einzigen, eine Geßend im Nordwesten Ungarns beirrffender, Ausnahme anch nirgends als kiibl bezeichnet, und war aiirb in den Horbgebirgen drr Alpew bock) genug, um die dort gelegenen staiken Schneemasien roiirnds zum Swmslzrn 3,11 bringen. Bci dem Roggen wird meiftcnibeils idwobl di? schöne Emiwicklung der Nehren als die Länge des Halmcs gelobi und in diesen Umsxändkn der (Triax; fiir ds]: ziemlich bäufig vorkommenden scbiiitirn Stand er- wartet. DLT Wrizen hat 1151) größtcritbeils erholt, insofern er über- haupt Erholung bedurfte '.:rid wirs nun im Allgemeinenrinkn schönen dichten, 11111" durch das Unkraut Lixiigermaßen beeinträwtigicn Stand und eine gesund;- Jarbe aaf. Ueber rcrgilbie Wintersaaten lagcn dießmal iwr aus Mäbrcii und S_cblefien einzrlnc Nachricbten ror. Der Rost batte nicbt wLiUr um iicb gegriffen, dsrfc'lbe wird nur in Galizien, Niederbiterreiw Und im nordWestlichx Ungarn in grbßrrer Verbreitung Und aiicb da nicisteixs nur (im untcrstcn Tbeile des
Stengels angrtroffcn._ Bei _drr Gerste wird iiber eiicn „ichwacben“, zum Tbexle _,icbiiixiren“ Stayd aus ver1chirdcnen Berichterstaiier-Siaiwricn iii Mabrrn. Galizien und der Nord-
bälfte Urigarns, idwic aus Dalmatien berichtet. Das Vegrtaiions-Sia- dium der Sommergerste war im Allgemeinen noch etwas weiter zuriick als jenes dcs Weizcns. Angebaut wurde bciräckotlicb weniger von dieser Frucht, als in anderen Iabren. Dies gilt nicht nur von Scmmergerstr. sondem auch von der Wintergerste. Hafer steht größtentbeils 9111, zum Theile sebr Jui“ gegentbsilige Nachricbien ge- hören zu den AUÖnabnien, verihcilen 10) aber auf die meisten Län- der. Der Mais, desien Anbau ebenfaÜs erst vor Kurzem beendet wurde Und bei weitem nicht in dem beabsichjigten AusMaße durcb- gefübrt wirden konnte, Hat sich zwar im AÜJLMLian wesentlich ge- bessert, war aber mcistcntbeils noch immer in dcr Entwickclung weit zurück. 112er die Hülsenfrüibte liegen aus Ungarn und Sieben- bürgen durcbaiis (wie, aus (Galizien einige schlechte Nachrichten vor. Raps batte viel: Und iibd'ne Schoten cntwick-lt und ließ mit wenigen Ausnabmrn eine sebr gute Ernie erwarten. Dieselbe fing zur Zeit des Bericköts in Ungarn und im Tieflaride Böhmens eben an Flachs baxte rbn Unkraut rial zu leiden, d0ch hat sich in Mäbrrn Fiiib-Lriii gut Lrboii. Hopfeii ist in dieser Vericdis- periode icbiieU gewachn, docb [rider cr eiwas durcb 241011151116, nacb- dim er früher WU Erdilbbcn zu lcidcn batii'. Kartoffeln wachsrn 111111 rasch Und sieben im Yilgcmsiusn zicnilicb giit, zum Theil Üppig, doch hat fick) drr Anbau, drr erst vor Kurzem beridet wordrn war, sebr rerspäteinnd war auch die erste Bcarbrijima dcrsrlben (: rielrn
Orirn dlizu [qiigr varbindrrt; ferner sii'd auch in drr [exten Zeil __ wieder _nxaiicbe Saatrki durcb Fäainiß ganz oder TbciiwCikc zu Erundc 519510170211. Tür lthcre Um-
staiid 1131181011198111 Mäbren, Scblrfien, Galizirn Und Nieder- ösirrreick) bäUii-Zcr ein. Die Narbricbtcn iibcr dic Riiben laui.n beinabc durcbgrbrnds günstig. Die Rübeii find zwar großeritbcils wegen des rcripätetrii Anbaiies, im Vrrßlciäke mit andcrrn'Iabren, in drr Entwickclimg zuriick, zrigcn abcr meist einen completen Stand und Haben ron Ungeziefer 11111: sebr wenig zu leiden. Klee, dessen Ernte zur Zeit des Bcricbtes beinub? Übrraii im Zuge war, ?niipricbt beinabe auxnabmsirs den restrn ErwartUiig-Jn. Arbiilicb wid mit dom Klre verhält rs fiki) mit dcn Wiesen. In Beziebimg auf dieQuantitäi des Ertragcs wcrden dic_Wicirii, imd ;war besondcrs dis „saurcn“, gegen den Kier__ciwas ziiriickircbcii, immerbiii abrriaßsn sie rcrbi gute Ernie- C'rgebniiie erwarten. Der Wrin blühte bereits «1113er Dalmatien 0110) in Uiiicri1excrniark, in der 2403an Gchnd, in Kroatien und im südlich Ungarn. Der Traixbenaniax; ist nach den bisherigsn Nacbr1ch18n in Ungarn meistentbeils reichlich, in Niederöstcrrcicb und Steiermark ganz_bcfriedi.icnd; in Krain, Dalmatien und Sieben- bürgen mittelmäßig, in Tirol, 10101? in Mähren gerirm'r als mittel,. in Görz und Istrirn riering. Uebcr Krankheiten und Ecbcidlitige der Rebeii lirgrp keine .indsrc Klagen Orr als jrne iibcr dsn Brenner im iialieniscbcn Tbci!_€ Südtirols und iiber das Oidium in Görz.
Bonn, 26. Ium. (Cöln.Ztg.) ZUr Vcrtilgung des den Wein- stbcken so ichädlichrriHeiw und Sauerwurmes (1011711 am- 01Z118118), aucb „Wolf“ genannt, ist für dén Umimig der Kreise Sieg und 23mm n0ch1tebende Polizeiverordnuna erlassen worden: §. ]. Die Eigrytbümcr bezw. Nußiiicßer oder Pächter von Wein- bergen find werbilickitet, binnen einer von der Orixpolizeibebörde zu bestimmenden Zeit, spätestens bis zum 20. April jedes Jahres inner- halb ihrer Gemiinde gleichzeitix; und Unter polizeilicher Kontrols: 3, alles abgestorbene Rcbbolz so wie die alten Bänder der Weinstöcke aus den Weinbergen zu cnifcrnen und sofort zu verbrennen; 5. alle todten SPWM dcr Scbcnkel und Bügliiige sorgfältig abzuschneiden und ebenfalls zu verbremirn; 6. alle altcn und nicht benußten Reb- p_f_a__ble aus dem _Vercichc dcr Weiiibsrge zu entfernen; (1, die mit r1111gkk_R1Uke reriebcnrn Theile des Rebstbckes abzureiben und da- durch die darunter befindlicben Puppen des Heu- und Sauerwurmes zu zerquetfcben. - §. 2. Das Liegenlaffen, Zerschneide.: oder L_Zer- backen des alten Rebbolzes im Weinberg ist verboten.-§.3. Ue er- xretungxn werden mit (Geldbuße von 3-30« oder im Unvermögens- iaUe mit vrrbältnißmäßiqer Haft bestraft. Außerdem aber haben die Kontravenienten zu gewärtigen, daf; dix von ihnen etwa unterlassenen Arbeiten auf ihre Kosten durch Dritte ausgeführt werden.
Gewerbe und Handel.
Sichercm Vernehmen nach hat die russische Regierung eine Ver- ordnung erlafien und bereits in Kraft gesexxt, durch welche die Ein- fuhr von gebrguchier Wäsche, Kleidern und Lumpen nach _R Ußland uber die europäiiche, d. h. die deutscbe, österreichisch- un (irische 2_c._ Grewze verboten wird. Diesem Verbote soÜen lediglich_1amtare Rucksiwten zum eriidc liegen.
Köien, 30. Iunt. (W. T. V,.) In einer Heute hier statt- gehabien Versammlung von Aktionären der Magdeburg-
Halberstädter Eiieybabngesellschaft wurde die Annahme des erkqufsvertrags be1chloffec-, unter der Erklärung, daß, völlig unabhangig von der momentqn deri einzelnen Aktienkateaorien zu bewiiligenden Rente, für alle diejenigen Aktien, welche den Umtausch gegeii Confols nicht _freiwiUig vorziehen, eine völlig gleichmäßige Theilnabme an der ]chli_eßlich auszuschüttenden Li uidattonSrate als fe_stst_ebend anzunehmen 1ei, und daß für die usschüttung der Liqmdationsmaffe eine Präklusivfrist festgesteÜi werde.
Cöln, 30. Juni. W. T. B.) In der heutigen General- versammlung der Cöln-Mindrner Eisenbab ngesell- schaft lief; die Regierung durch ihren Vertreter erklären, daß sie für den Fall der Erwerkung der Bahn bereit sei, für jede Aktie von 600 „M 910 „M in 40/0 Consols auszuliefern. Zu Nr. 6 der Tages- ordnung (Rente Von 6% jäbrlicb in Gestalt preußisÖer 40/0 Con- sols) wurde ein Amendement gestellt, wonach unter 63. hinter dem Worte „Consols“ einiuichalieri sei: „,und eimer baaren Zuzahlung für jede Aktie.“ _Die Höhe dieser Zuzahlung 1011 durch Verhandlung mit der Regierung festgestellt werden und der Genehmigung einer spakeren Generalversammlanq vorbehalten bleiben. Ein Antrag, iiber den Gegenstand Nr. 5 zur Tagesordnung überzugebeii, wurde abgelehnt, dagegen wurde der Antrag Nr. 6 der Tagesordnung auf 6% in Consols nebst Konvertirungsprämie mit großer Majorität
angenbmmen.
Karlsruhe, 30. Juni. (W. T. B.) Prämienziebung der badischen 35-Gu1den-Loose. Ie 1000 Fl.: Nr. 42222, 26276986 53 905, 61404, 82 866, 101 330, 155 855, 187 934, 266778, . , _
Hamburg, 1. Juli. (W. T. B.) Serienzicbung der Hamburger 1846er Loose: 63161167179 212 257 306 355 386 391 463 496 527 536 687 726 1039 1087 1141 1172 1216 1245 1288 1296 1319 1342 1378 1449 1489 1504 1539 1577 1581 1592 1629 1665 1692 1705 1740 1852 1857.
chn, 1. Juli. (W. T. B.) Serienzicbung der öster- reichischen 1854er Loose: 32 87188 224 421450 534 685 1045 1079 1132 1159 1229 1397 1500 1557 1588 1634 2067 2069 2084 2202 2397 2457 2774 3008 3114 3300 3335 3402 3533 3654 3790 3872 3968 3979.
New-York, 27. Juni. _ Fast sämmtliche Baumwwllsvin- nereien am Fall River 1ind, ungeachtet des Strikes unter den Arbeitern, in Thätigkeit.
Verkehrs-Anftalten.
Triest, 30. Juni. (W. T. V.) Der Lloyddamyfer „Hungaria“ ist mit der Ostindiscb-chinefiscben Ueberiandspost heute aiis Alexandrien bier einiieiroffeii.
Plymorrtk), 30._Iuni. (W. T. B.) Postdampier „Friia“ ist bier eingciroffen.
New-York, 30. Juni. (W. T. B.) Drr Dampfer des Norddeuiichn Lloyd „Rhein“ und der Dampfer „Den- mark von der National=Dampfschiffs-Conipagnie (C. Meisingsibe Linie) ]iixd beute hier eingetroffen.
Der Hamburger
Berlin, den 1. Juli 1879.
Unter dem Stiftuiigen, welcb“ der sch011§l1 imdselirnrn Feier dds 11. Irmi ibre (Entstehung verdanken, ist es eine, deren ".'-111116101119, wie wir Hören, Ihrer Majestät dsr Kaiserin eine ganz be- sondere Frcude bereitet hat. Als in allen Kreisen des gesammteii Deutschen Reichs der Wunsch rege ward, dsr goldenen Hochzeitsfcier des _ Kaisers und der Kaiserin durcb Gründung wobltbätiger Stiftungen ieiernd zu gedenken, unternahm es IbreMaiestäidie Kbnigin von Sachsen, auch die deuticben Fürstinnen zu einer gemeinsamen (Habe aufzufordern. Von dem Gedanken geleitet, daß das Familienfest des Deutschen Kaiserpaaies von den Füriiinnen der deutschen Staateii nicbt würdiger gefeieri werden könnte, als durch Spendung von Beiträgen für eiiies jeäer edlen Werke gemeinniiiziger Nächstenliebe,
welches der Kaiseriwbesondkrs the_ucr sei, faßten die Hohen Geberinnen dcn Beicblnß, dic ngmlunx. fiir die unter dem Protekwrate drr Kaierin stehende Kaiserin-Augnsta-
Stiftung zi] Cbarloitenburg zi bestimmen. Unabläsfig ruht auf dieser während des Krieges von 1870 gegründeten und seitdem so rasch berangeblübien ErziebUlUsäUstk-llt fiir Töchter der im Kriege chciilencn Oder O_erwiindeten Offiziere, Bramten u. s. w. das mütter- [icbe Auge der Kaiserin; unter den günstigsten Bedingunßen ist hier
Wies vereint, was für rive iii jeder Hinsicht muster- güliigc 5Y_usbildung der weiblichen Jugend erstrcbt werden kann. Die Zwecke gerade dieser Anstalt zum Wohle
unserer deutscbchÖrbter zu fördern, erschien den deutscheiiFürsiinnen Lin U::tsrn-bmrn, dem 1ie fteudigst ihre Zustimmung ertbeilten, und Es (“lang bald, in Verwirklicbung der schönen Absicht, eine des boben Tages würdig? Stiftung ins Leben 311 rufen.
Aber nicbt bei dcr (H.»[dgabe allein soiite rs bleibrii. DIT Wunsch wiirde rége, dericlch auci) ("i_iißeriicb eine Form zu brrlciben, die ge- eignet war, durch ibrr küniilcriicbe Gdstaltuna auf spätere Zeiten biriaus die Erinneriing an den feicrlicben Tag festzuhalten.
In zart1iiblendcr Weise batte Ihre Majestät die Königin von Sachscw der Großherzogin vo.. Baden, als Tochter Jbrer Majestär der Kaiierin, die _Freude überlassen woilen, fiir die künstlerisch: Urn- rabmung des Femgescbenkes Sorge zu tragen. Die Großherzogin wäh_11e iii diesem Zwe_che. der Bedeutung dss Tages entsprechend, eine Kachte nacb dem Niuitrr cinrr kleinkn mitteialterlichen Hochzeitstrube. Es wurdc fiir eine Ehrensache erzählst, dic Hersteiiung der Gabe, welcbe dir Jiirsiinnen darbringen wollten, ausschließlick) dentscheiiFrancnbänden anziwerirauen; Ibre Königliche Hoheit übertrug dabrr die Anferti- gurg derselben der mit dem Badenschrn Frauen-Verein zu Karls- rni-c verbundenen Abtheilung für kunstgewerbliü'e Arbeit, deren Treff- licber attistiicber Diraktor, Herr F. Bähr, nack) eigenrr Zeichnung den Plan der Arbeit entwarf und unter dessen unermüdlicher persön- licber Leitung die Truhe von den in Nadrlarbcit und Kunststickerei geübten Händsn der Damen dcs Vereins a.:sgefübrt wurde. Sie zeigt im S_tvl der reichsten Renaiffence auf ma'erblauem Sammetgrunde edel iiylisirtc Blumen und Blajtwerk in feinster Applikationsarbeit aus goldfarbenem Stoff mit goldrnen Fäden vermengt. Die sinnvoii komponirten Füüungen der Lang- und Breite-Seiien, wwic des gewölbten Deckels, tragen die Alliancewappen Ihrer Majestät dcr Kaiierin, das 4. mit _dcr Kaiserkrone, das Datum des 11. Juni, sowie das _ zwiicbeti Palmenzweigen stehende rothe Kreuz auf weißem eide. Reiche Ornamente vo_n rotliem Sammet ichließen ich an die schöne MetaÜ- Cmfaxxung des Kastens, dencn Höhe und Länge etwa 1.1, dessen Breite_etwa 1 Fuß betragt. Lie vieliarbige Stickerei ist mit außer- ordentlich" Feingefühl in zarten Schattirungen ausgeführt und wirkt harmonisch auf das Auge._ Das Innere des Deckels enthält die vo_n demselben Zenialen Künstler, Herrn Bähr, in voilendeter
einheit ausgcfiibrte Widmungsurkunde, geziert mit sämmtlichen Uiancewavpen oller regierenden deutschen Fürstinnen Und mit deren Untersckorift versehen.
Die Ucbergabe der kleinen Hochzeitstrube fand, wie verlautet, am Nachmittag des 11. Juni durch die Königin von Sachsen, die Großherzoßinnen von Baden, Sachsen und Mecklenburg-Schwerin statt. Die in dem Kasten bcfindlicbe Geldspende (24000 ck14) war diirch duftende Blumen verdeckt; eine Erinnerung an die Lxgende, d1e_si_ch an eine Abnfrau der Kaiserin, Laudgräfin Elisabeth von Tburmaen, knüpft, die ihre wobltbätigen Spenden in einer HÜÜe von Rosen darzureichen pflegte.
_Dcxs mi: so vieler Liebe erdachte und ganz im Sinne Ihrer Maisstat bestimmte Votivgesckyenk gewinnt eme besondere Bedeutung dadurch, daß die_deutichen Fürstinnen in dieser (Habe ein Zeichen der treueri Anbänglickyieit, die sie dem Deutschen Kaiserhause widmen, i_md einen Beweis des innigen Zusammenbaltens im Gefühle gemein- 1amxr_ _Bcitrebunaen fiir alle Zeitsn niedergeiegt haben. Ihre Maxejiat bat AUerböchstihren Dank in einem Handschrciben an
die nachfolgenden Fürstinnen ausgesprochen:
Ihre Majestäten die Königin-Mutier von Bayern, die Königin von Sachien und die Königin von Württemberg; Ihre Königlichen Hoheiten die Großherzogin von Baden, die Großherzogin von Mecklenburg-Scbwerin, die Großherzogin von Sachsen-Weimar, die Großherzogin von Mecklenburg-Streliß, die Großbrrzogin von Olden- burg; Ihre Hoheiten und Durchlauckpten die Herzogin von Sachsen- Altenburg, die Herzoain vcn Sachsen-Coburg-Gotba, die Herzo in von Anhalt, die Fürstin von Waldeck und Pyrmont, die Für tin Reuß ältere Linie, die Fürstin Reuß jüngere Linie, die Fürstin von Schaumburg-Lippe, die Fürstin von Lippe-Detmold.
Der Text des Handschreibens lautet:
.Gewährt die Wobltbätigkeit an und für sich ein lohnendes Bewdßtsein, so insbesondere da, wo eine persönliche Gunst damit verbunden wird , und durch die Absicht, wahrhaft zu erfreuen, der Familien-Ebreniag sich zu einer gemeinsamen, vater- ländischen Gedenkfeier erweitert. Dieses lohnende Bewußtsein lebt jetzt im Herzen der Hohen Wobltbäterinnen, denen ch berechtigi bin, den Ausdruck tief empfundenen Dankes aus voller Seele darzu- bringen. Ihre reiche Gabe in kunstvoll sinniger äußerer Form und mit der zartesten Berücksichtigung Meiner Vorliebe für eine ielbst- erschaffene Anstalt ist gewiß geeignet, Mein Herz zu bewegen; Ich würde jedoch einer ernsten Verantwortlichkeit anbeimfallen, wenn Ich Mir nicht erlauben dürfte, ungeiäumt den Hohen Geberinnen zu be- richten, wie Ihre Spende verwendet werden soll: Zwei Freistellen für deutsche Töchter soÜeu den Namen der Stifterinnen foripfianzen und deren edle Gefitmungcn kund thun für künftige Zeiten.
Die Gegenwart erhöht das Bedürfniß jener Erziebung, die auf fester reiigibser Grundlage in beiden Konfessionen mitäcbier Herzens- Und Geistesbildung den wahren Werth dcr Frau in aÜen Verhält- nissen des häuslichen und des äußeren Lebens sichert und eine gute Familienerziebung zu erseßen strebt. In diesem Sinne ist jene An- stalt einem vorhandenen Mangel abzubelfen bestimmt, Das; sie Meinen Namen trägt, möge zum Vermächtnis; an die Zukunft diencn, verpflichtet Mich aber zur Bitte, das; auch nach Meinem Scheiden die Hohen Wobltbiiterinrien Ihre treue Fürsorge dem Wkrke widmen möchten, zu dissen nationaler Befestigung Sie so wesentlich beige- iragen haben. Meincrseits werde Ich die Dankbarkeit bis an Mein LebenSende bervabren, die Ich diesem seltenen Zeicbcn persönlicher Zimeigung von Grund des Herzens schulde.
Beriin, den 19. Juni 1879. A U g u st (1. '
Der Gdiicrabder Irifaiiteric 3. D. von Eßel, VOifiYender dcs Verwaltungs-A"L*]cbusies der Kaiser Wilhelms-Stifinng für deutsche Invaliden aus den Jahren 1870/71, hat eine länger dauernde Reise angetreten. Es iind also, im eigenen Interesse der Vittiiciier, keinerlei Schreiben in Stiftungs-Angelkgcnbeifen an die Adresie daselbcn. sondern nur an den Verwaltungs-Ausskbuß der Kaiser Wilbclms-Siifiimg, Victoriastraße 16, zu richten.
Die Wandervrrsammliing, di: der Verein für die Geschichte Berlins am Sonntag nach Freienwalde unter- nahm, begarm mit einer Besteigung des Schloßbergs, wo die Ruinen der _altrn Uchtenbagen-Burg besichtigt wurden. Der Rückwegfübrteüber das Alaunwerk 2c. zum „Schönen Blick“ und m den sich anschließenden herrlichen Buchenbain, wo Hr. Bud- czies seinen Vortrag über die Uchtenbagen Hielt. Prediger Hase au.“- Freienwalde knüpfte einige 5L_Zemerkungen an den Vortrag an und zeigte das Medaillon und die spani1che Münze vor, die in dem Grabe dcs leßirn Sproffcn des (um1618) ansgestorbenen_Gesch[echts fich vorßefun- den. Auf der Terrasse bei dem Kurbause gab der Rektor Fischer später in_ einem freien Vortrage „Erinnerungen aus der ©eschichte des Freienwalder Geiundbrunnens“, der sein Gedeihen den Hober_1_zollern verdanke. Die Enideckung der Quelle ist nicht ganz unzwciselhait. Die Cbronisteniiihren als Entdecker einige Soldaten _des (Großen Kurfürsten an oder aber einige alte Fraucn, die durch dkn Genuß des Waffers vom Fieber befreit wurden. Nachdem Kunkel als Chemiker den Brunnen untersucht und das Waser von mineralischer Kraft befunden hatte, kam dsr Kurfürst selbst mit seiner Grmablin nacb Freienwalde und Hatte das Ver- gnügen, seiiien Sohn Philipp Wilhelm von Schrverbörigkeit diirch den Gebraqcb des Brnnneiis befreit zu sehen. Der Kur- fürst intercsfirte sich in Folge deiien sehr für den Brunnen, kam öktcr, 31116151 noch 1687, ]orgte für die Armen, richtete Betstunden ein und baute sich in der Stadt ein Schloß, aus dem später ein SÖiilhaus ward. Auch König Friedrich ]. gefisl es in Freien- walde, und er ließ sicb in Folg: dessen 1707 bier cin Lusthaus baurn. Daffelbé, nur von Holz ausgeführt, war unten zum Baden und Wohnen eiiigerichket und batte oben eine von 64 Säulen ge- tragme offene .Halie. Der König kam am 19. Juli Jleick) nacb Voll- endimg drs in unglaublich kurzer Zeit erbauten Lusthauscs an und reiste bereits am 22. Juli wieder ab, weil ein (Gewittsrregsn ibn fait mit dem ganzen Lufthansa forjgespüit batte. König Friedrich Wilbelm ]. hielt Anfangs nichts von dem Gesundbrunnen, als aber einige Gardisten zufällig nacb Freiknwalde kamen und bier am QucU sicb Gesundheit tranken, wurde der König dem Brun- rien geneigt UNd 10rgtc_für denselben auf allerlei Weise. Auch unter König Friedrich d. G. fandrn viele Invaliden bier Heiland, und der König stand nicht an, ebenfalls hier zu helfen und durch Bauten und Verbesserungen einzugreifcn. König Friedrich Wilk) elm 11. erbaute1789 das Landhaus. Mehr aber noch als der König machxe sich seine Gemahlin um den Briinnen und um die ganze Gegend verdient. Sie erbaute auf dem damaligen Apothekerberge Fe§s1_ei_xen PaviUon und dann das noch heure als solches bestehende “ o .
Die Berliner Oewerbe-Ausstellung wurd? inder Woche vom 23. bis 29. Juni einschl. von ca. 47104 zahlenden Personen besucht. Die Gefammtzabl der zahlenden Besucher von der Eröff- nung bis incl. 29. Juni betrug 443 356.
Im Wallner-Tbeaxcr findet am Donnerstag die erste Arif- führung des Lustspiels „Rojcnkranz und Güldenstern“ und das Gast- spiel des Hrn. Sonnentbal, des Hartmannschen Ehepaares und des Hrn. Thimig vom K. K. Hofburg-Tweater in Wien statt.
In der Mastienkirche giebi am Donnerstag, Nachmittags 51 Uhr, Mr. Hurlburt aus Amerika, ein Schüler des Hrn. Otto Dienel, _ein Concert, _in welch_em Orgelkompofitionen von Bach, Mendelsiobn, Thiele, Hesie aufgeführt werden. An Gesangsnummcrn kommt dabei ein Terzett von Dienel ein Duett aus Blumners ,Abraham“ und vxrsckoiedene Sologesange durcb Scbüler Dienels ZUR? Vortrag. Biliets giebt Hr. Dienel, Tempelhofer Ufer 30, gra is aus.
Redacteur: I. V.: Riedel.
Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elontr-
Fünf Beilagen (einschließlich Vörsen-Beilage).
Berlin:
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wegen Ausfertigung auf den
gung _der schwebenden cbausieen erfor
schaffen,
(Hefe zum
nacb drm anliegenden Schema a_u_szus_er1igen, steuer mit viereinhalb Prozent ]abrlick) zu durch das 8006 zu besiimmerzdewFolgxordn 1882 ab mit Wenigstens jahrlich Einem dcm Betrage der dur Ziiisen zu tilgen sind, „ desberrlicbe Genebmtgung rn: ein jedcr Inhaber dicser An Rccbte, ohne die Uebertragung geltend zu machen bergt ist.
Rccbie Dritter ertl)eilen,_wird_ für die Antbeilsckeine eine Gewabrleistung
nom1_t_i_e_t;_.________ch nnter Unserer Höchsteigenbändigen Unterschrift und
beigedrucktem Königlichen
zum Deutschen Reichs-
M 151.-
Erste B
eilage
Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzriger.
Berlin, Dienstag, den 1. Ju_li_
1879;
Königreiéh Preußen. Privilegium
A l ' ei e des n erhesch n 700000 Mark.
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen :c. _ Nachdem von den Kreisständen des Kreises Buk auf dem Kreis- tage vom 28. November 1877 beschossen worden, _ Kreisschulden und zur Fertigstellung der Kreis- derlicben Geldmittel im Wege einer Anleihe zu be-
die
ecke auf jeden Inhaber lautende,
w Zeitens der Gläubiger unkündbare Anleibeicheine zu
von 700 000 .“ ausstellen zu dürfen, _ _ es vom 17. Juni 1833 zur AussteUung von Anleibescbemen
eirage von 700000 .“ in Buchstaben: Siebenbunderttausend Mark, welche in folgenden Abschnitten:
400 Siück,
400000 „iti zu 1000 „M __ 600 Stuck,
300000 .“ zu 500 «3 Z- " 700" "0053."
Durch vvrstebendes Privilegium,
Infiegel. 21. Mai 1879.
(11. Z.) _Wilhe Zixgleicb für den Vimister fiir Handel und Gewerbe im AÜerböckysten Auftrage:
Maybach.
Gege1en Berlin, den
(«Hr. zu Eulenburg.
Provinz Pos 2:1.
Inhaber [aiitender Kreis- Kreises Buk im Betrage von
wollen Wir auf den Antrag der Kreissiäpde: mit Zinsscheinen versehene,
in Gemäßbeit des §. 2 des
mit Hülfe einer Kreis- verzinsen und nach chr ung jäbrliéb vom 1. April Prozent dxs Kapitals und cb die fortschreitende Ambrtigation ersparten durcb gegenwärtiges Privilegium Unsere 1 der rechilichen Wirkung ertbeilen, leibescbéiue die daraus _bervorgebanen des Eigentbums nacbrveisen zu massen,
welches Wir vorbehalilicb der
Befriediguna der Inhabex der Seitens des Staats nichi uber-
Regierungsbezirk Posen.
Prozent jährlich zu verzinsen ist. Die Rückzahlung der ganzen
gungsfonds von unter Zuwachs
Bebufs Til“ das Loos bestimmt.
dem Monate Januar jeden Jahres. zu diesem stärken, sowie sämmtliébe iioch umla
Die aukgeloosten, sowie die
dem Betrage
sowie des Termins, an welchem öffentlich bekannt gemacht. Dirie Bekanntmachung erfolgt
Hischer: Staats-Auzeiger“, “in dem Bis zu dem Tage,
verzinset.
[an- daß termines folzcnden Zeit.
Mit der zur Empfangnabme d
FälligkciMrrmine zUrückzUliefern.
Fäiiiakeit
Das SchU1dvrrichreibungen erfolgt Civil-Prozeßordnung für das
lm.
geboten noch atnortisirt wcrden.
HOÖTLÖÉ- Verlust von Zinsscbeinen bor
Kreis als Darlehn empfangen_ bat,
Sebuld von 700000 „14 geschieht spätestens vom Jahre 1882 ab allmählich innerhalb eines Zeitraums von längstens 38 Jahren aus einem zu diesem Bebufe g_4bi[de1_e_n T_il- wenigstens einem Prozent des Kapitals_1abrlich, der Zinsen von den getilgten Schuldtbeilen nach MaßFJabe des_ geanmigteÖi TÉIUFJssles'
ie :) eor nun er in 0 un F 9 Hie Ausloofunggerfolgt vom Jahre 1882 ab in
Recht vor, den Tilgungsfonds durch größere Ausloosungcn zu ver-
werden unter Bezeichnung ibrcr Buchstaben, Nummern und Beträge,
vor dem Zahlungstermine in dem „ gierimq zu Posen“ und in der .Deutscben Posener Zeitung.“
ist, wird es in halbjährlichen T_ermincn, _am 2, Januar i_it_id (im 1. Juli von chte an gerechnet, rnit bist ein halb Prozent jahrlich
Die Auszahlung der Zinsen und des Kapitals bloße Rück,“.abe der iäUig gewordexien Zinssibeme, _ dieser Schuldvericbreibung, bei der Kreiskoxnmimalkaffe ix_i _ _ miscbel, und zwar auch in der nach dem Einirrtte des Faiiigkeits-
versckyreibung sind auch die dazugehörigen Zinsicheine der späteren
wird der Betrag vom Kapital abg_ezogen. _ _ _
Die gekündigten Kapitalbeirage, weiche innerbalb von drerßig IaSrrn nacb dem Rückzahlungstermme nicht erhoben werden, sowie die iimerbaib von vier Jahren nakh Ablauf des Kalenderxabrrsder nicbt erhobenen Zinsen Verjäbrcn zu Gunsten des Kreises. Aufgebot und die Amortisation verlorerer oder vermcbteter nacb Voricbriff dsr J 838 und ff. der Dsutscbc Reick) vom 30. Januar 1877 R.-(H.-Bl. Pro 1877 Seite 83 und ff. Zinsbdgen können weder aiif- Dock) soll dcmjenigkn, webcber den Ablauf der vierjährigen Verjabruniis- frist bei der Kreisverwaltung anmeldet und den staiigcbabsen Bejiß der Zinsscheine durck) Vorzeigung der Schuldverscbreibimg oder sonii in glaubhafter Weise darihui, nack) Ablauf dsr
und welcher mit vier einhalb
der Anleiheicheine wird durch Der Kreis behält sich jedoch das
Deutschen Reichs- und Preu-
erfolgt gez_e_n bezicbnnqsweqe
Neuto- erhoben Wird.
es K-Ipitals eingereichten Schu1d- Fiir die fehlenden Zinssckyeine
Verjährungsfrist der
Zur Sicherheit der hierdurch eingegangenen Verpflichtungen haftet der Kreis mit seinem _ _ „ Deffen zu Urkunde haben wir dlkse Ausfertigung unter umerec Unterschrift ertbeiit. Neutomischel, den ..ten ..... 18. . _ _ Die kreisständiscbe Finanz-Komm1s1wn
Vermögen.
Kreises Bui".
des
Anmerkung. Die Unterschriften find eigenhändig zu vollziehen.
Ufende Anleibescbeine zu kündigen. Zinssche__i_n___ gekündigten Schuldverschreibungm - - - ___. der el ? ' " S u[dverichreibung des Kreises Bui, 11. Emisfiow 111111" ....... die Ruckzablung erfolgen soli, Nré ..... über _ _ _ _ _ _Maxk ..... Pig- ___ ____ __n bald sechs, drei, zwei und einen Monat PMW? ZWM uber ..... Mark.
Der Inhaber dieses Zinsscheins empfängt gegen dessen Rück-
" ' ' . abe in der Zeit vom 2. Januar resp. 1. Juli 18 . . ab _die Zinsen
„Amtsblatte der Kdnrgltchen Re 8er vorbcnaimZen SchuldvcrscbrTibung fur daks HÜLHLZFZY dom
' ' ........ is ....... mi .... . - ar . . . . srnmzen wo solchergesta1t das Kapital zu MWMM bei der Kreis-Kommunalkaffe zu Neutomischel. Neutomischel, den . . ten ........ 18
Die ständische Fiwanzkommisfion des ._“'»r'eiscs Buk. _ Dieser Zinsscbein iii ungültig, WWU deiixn Geldbetra.) _ntcbt innerhalb vier Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres DLT Fäillgkélt
Anmerkung. DieNamensunterscbriftkri der_Mitglicder der Kom- mission können mit Lettern Oder Fakfimrle-Strmxxeln (xedruckt werden, doch muß jeder _Zins1cbein mit der Eigenbandigen Namensunterscbrift einrs Kontrolbcamten rerscbem werdcn.
Anweisung
zum __
Kreisanleibeschein des Kreises Vuk, 11. Cmiiiwn.
Dirir .....
Der Inhaber dieser Anweisunci rmpiänzt grgen deffrn Rückgabe
zu der obigen Schuldverschreibung dir .
für die fünf Jahre 18 . . .
kaffe zu Neutomiscbei, _ _ __ _
fick) ausweisenden Inhaber der SchUldvsr1ckrcibung dagegen Wider- spruck) erhoben wird.
Neutomische[, den . . _ __
Die ständische Fmanzkommen des Kreiies Buk.
Anmerkung. _ _ Kommission können mii Leitern oder Fakmnile-Stempeln ge-
Nr ..... iibcr . . . . Mark.
. . te Reibedon Zinsicbeincn
bis 18 . . . bei der Kreis-Komrriunal- sofsrn nicbt rrcbizeiiig bmi d.m als wichen
.ien ......... 18..
Die Namensunierscbriften der Mitglieder der
ZIM“ “HWY" “«_,*-D;-_-.'.,». “_ „I?.. , „k., „.; _ “„“ („*:-.*... “.“, _-_„., ?_J (_ ““ “T*“ ;;..__„;Zch_-_._„. .__-._. -__“:-«, __,1b
XB
u. z. 77. 7011 0301111101101; 1'841161'013.
| 9. JisMÜWU-RMÜXWYWU.
Anleihescbein Vetraxx dcr angemeldeien und bis dahin nicbi vorgekommenen Zins- _ _ _ _ _ _ des Kreises VUk scheine gegen Quittung ausgezahlt werdev- „ „ „ druckt werden, 1700) wuß jede Anweisung rnit der eigenbandrgen
[“it-"' """" Nr """ Mit dieser SÖUÜUÜWWWUW sMÖ ' * ' [)ÜLHLÜÖUALZMÉ' Namensunterscbrift eines Kdnirolbeamtsn de_rseberi werdcn. _ Ükkk - - - - - - - - Mark. scheine bis zum Schlusse des Jahres . _._ ._ ausgegeben. FUF dle Die Anweisung ist zum U_nte_r]ch18de_auf der JÜUYLU Blattbreiie 11. Emission. Weitere 3211 werden Ziiisbogen auf füniiabxxsx? PWW?" MÜSWW: unter den beiden letzten Zinsicbeinen mit davon abweichenden Lettern
Auf Grund des unterm . . . . . . . . bestätigten Die Ylusxiabe ckin :ieue__r_1 Jéeihrstbvion Zins1___c_b__e_i_ne_n erfoégst x_ei jn nachstehender Art abzudrucken:
' 2 187 we en Aufnahme einer der Krkis-Kvwmunaidne z_u eu Mix 2 gegen _ic erima e r _ _ _ _ _ _ _ LTFlthHFZLchiZJCZÖOt-FQ öbeY881n1liixb die erisständiscbe Finanz- älicren Zirisicbeinreibe bZigedruckten Talons._ Beim Verluste des | „ „ , ter stichem. . . . ier Zinsiibeiu. Kommission des Kreises Buk Namens des Kreises durch diese, für Talons erfolgt_ die_ Aushandigung der nen_en Fieibe an den _Ixihaber „_,____„_____«„U-„__ _ deen Inhaber gülticie, Seitens des Gläabigers unkimdbare er- der Scbxldverickyreibung, sofern, deren Borzctgung rechtzeitig ge- Auweiiung. schreibung zu einer Schuld von ..... Mark, welchen Betrag der scbeben 111. _ __ “_ __ _ _ _ _ __
“_ „_.-“__ ** _“ FL“ 7", WM TZ“ T e. er 81 N. RIU," crate für ÖLU Deutschen RÜÖS- U, KJl- PYLUJ “1 S EITE F FL nz tg * Inserate TLTÖMLU aß: kje AyngnÉn-Expedifkéxexxk dies taats-Awei er, das Central-Handrlsregister und das _ „ „ „ „vaalidendnxk“, R:»Dolf Mofi'e, Öaa ea. e ::
Fostblaik HiZimt an: die Königxiäxe Expedikioxt ]_. 8160145118113 unt]. Üvßsrßucxbngdexoszi. ! 5. 15_;1_1_1__©11;J_0_1_1__s__ __ZZYZWHSWSW, kabrrksn & VQJLer, G. L. Daub; & Co., (€. SMOKE-
- . . . . * _ .- S ' 1 ,U ) . ko - ' sk " d:; DMMK)“: ReichH-aneigers und Rönigluh “' ???UFYJFMW' HWY OW 0x & MI 6. 7610011180600 Zskrmutmachsv. VuUuer &. Winker, 1ow1e alle ubrigen großeren preußisrhen StaatS-Inzeigkkx: 3. 'eräuf-ZKTSL'YWMUUZSU, Zubmjsaiousu ZW., 7. Dixsrarisobs WSJSU. _ Aunancen-Bureans. Berlin, 8.177. Wikhelm- traße Nr. 82. 4. 781'100811ux, 4111021158003, 211152032112.an 8. ?bsarsr-Weixsu. _ Lu (?_?küxxöxzeu- _L ___
Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.
Steckbrief. In der Nacht 0011123. zum 24.Iuni d. I. übernachtete der Schneidergeiell Karl Iobann Hoffmann aus Peickoerwitz m_ dcr Herberge „zurn Rautenkranz" in Scbireidniiz in Gegneinscbafi mri einem anderen Fremden, Welcher iici) al_s_ S_chixb- macbcrgeselle ausgegeben batte; am 24. „zum, im Laufe des Vormittags, war der LrHtere verscbWimden und batte fick) folgeride Sackxn des Hoffmann mit- genommeii: ]) eine Reisetasche von _schwa_rzem Glanz- leder mit grünem Trageband, 2) ein letneyes Hemd, 3) ein Paar schwarze Tuchboien, 4) _eme_blaxie Stoffweste von dickem Zeug (Flockens), 0) ein seidenes Halsiucb, 6) ein buntes Vorbemdcben, 7) in einen Leinwandfleck gebüUt 1,40 .FßbaareS Geld, 8) eine aroße Schneiderscbeere, 9) cm Metermaß und ein Nä ring, 10) ein Entlaff_nngsschetn, wonach August Hoffmann bei dem Schneidermeister Vogt zu Bunziau gearbeitet und von dort im M_onat Mai cr. entlaffen worden ist, 11) ein Federmesier mit zivei Klinxien. In dem Fremdenbuche_ batte der_Dieb sich als Schubmacber Zerrxnatin Ixitler a_us Langen- bielau bezeichnet. s ichemt indcß dieser Name nicbt der richtige zu sein, da andere Persone_n den Dieb als den Fleischergesellen Oswald König aus Wültscb, Kreis Liegnitz, erkannt haben wollen. Es werden hierdurch alle Polizeibehördxn ersucht, auf den unbekannten Dieb zu vigilircn, ihn im _Betxe- TungsfaUe anzuhalten und au urisere__(5)efangniß- inspektion abliefern zu laffen. Gleichzeitig ersuchen wir alle Diejenigen, welcbe über den DiZb, oder den Verbleib der Sachen Auskunft geben konnen, uns bald eiälligst Mittheilung zu machen; Kosten er- wach?en daraus nicht. Vor Ankauf der Sachen wird gewarnt. SchWeidnih, den 26. Juni 1879. Königliches Kreisgericht. ]. Abtheilung. Der Unter- suchungs-Richter.
Verkäufe, Verpachtungeu, Submissionen :e.
[5790] Bekanntmachung. Die unterzeichnete Werft bcit _
2 Stück eiserne Mwsnprabmg _ für die Mat__r_osen-Artillerie M Friedrichsort bei Kiel 11 be cha en. _ _
Lieierunxszsofferten find versiegelt mxt der AUfsÖrtft „Submission auf Lieferung von eisernen Mineuprähmen“ bis zu dem am 16. Iyli er., Mittags 12 Uhr, im Bureau der unterzeichneten
Und Zeichnungen -, weich; aiif Prrtofrcie Aniräzie gegen (Erstattung der Yinfcriigmigsiosten i_mi «M 2,00 abiibriftliib mitgeibcilt werden, [irgen m der Re- gistratur der Werft zur (Ein]icbt aus.
Kiel, den 30. Jani 1879.
Kaisrrlicjic Werft,
Vcrivaltungs-Abtheiluug.
5532 [ In]der Königlichen Geicbüßgießerri zu Spandau findet am Montag, den 21. _Juli 1879,__'_Bor- mittags 10 Uhr, ein öffentlicher Subrmans- terminhauf _dictLiefrrUng von 3000 cbm Kiefern- Kloben olz tat. _ _ Reflektanten haben ihrs Offerten schriftlici), ver- siegelt und mit der Aufschrift: „Submission auf die Lieferung von Kxobenhylz“ verieben, bis zum genannten Termin bierbxr emzureicben. Die Bedingungen liegen bei uns 5111: Einsicht aus. Spandau, den 20, Juni 1879. (s. 000.421/6.)
Direktion der Geschüßgießcrci,
5524] Bekanntmachung.
Bei der am 14. Juni 1879 erfdlgien Ans- loosmtg der Kreis-Obligationen des Kreises Anger- burg sind folgende Obligakionen gezogen worden:
1111. Emission. 14111. 13. S- 1000 „14 Nr. 10. 1,111, (3. ck 500 „74 Nr. ] urid 61. 1.111. 1). ck 200 „46 Nr. 103 und 129._ _
Indem wir vorstehend bezeichnete O_bliggtiogen den Inhabern zum 1. Januar 1880 bichnit kun- digen, bemerken wir, daß die Kapitalsbetrage gegßn Einlieferimg der Obligationen niit den dazu gehort- gcn Coupons vom 1.Ianu_ar k.I_. ab bx: der [cmd- scbaftlicben Darlebnskaffe in Kömgsbergx./Pr. sowie bei der biefigen Kreis-Kommunal-Kaffe in Empfang genommen Werden können. _ _ __ _
Die Verzinsung der q_u. Obligationen bort mit dem 1. Januar 1880 auf. _
Angerburq, den 18. Juni 1879.
Der Kreis-Aussckxusz des Kreises Augerburg.
75802 __ _ [ Die] gemäi“; §. 8 des Allerhöchsten Prwckegiums
[0113] Bekanntmachung.
In der nach den Bestimmungen dcs AÜerhbchiicn Privilegiums vom 10. Iuli 1874 heute stattgefun- denen Vcrloosung Vnrg'sckxcr Stadt-Obligatioz neu 111. Emission fink? nachstehende Nummern 3 1 lr. e 0 en wor en:
00 Th41 233 I187 188 212 221 251 272 281 286 312 314 330 352 354 364 370 403 412 418 431456 464 467 475 511 546 572 575 590 713 736 742 746 789 802 818 870 877 899 921 930 934 999. _
Die Inhaber werden aufgefbrderbgegen Quztiung und Einlieferung der Obligationc_n im coursfabigen Zustande nebst den Coupons Sorte 11. _Nr._ 2 bis 10 und Talons den Nennwertb der Obligationen Von unserer Kämmereik__affe vom 1. Januar 1880 ab in Em an zu ne men. _ _
Vompf1.gIanuar 1880 ab hört die Verzwsung der ausgeloosten Obligationen_ auf_ und es wir der Werth der etwa nicht mit eingxlréferten Coupons bei der AUSzahlung vom Kapital in Abzug gebracht.
Rückständig sind die Nummern 974 980 aus der Verloosung vom Jahre 1877, 988 und 990 aus der Verloosunq vom Jahre 1878.
Burg, drn 6. Juni 1879.
vom 28. März 1877 vorzunehmende AuSloosuug
der pro 1879 zu amoriifirendew Obligationen der
Stadt Hagen in Westfalen wird am
Donnerstag, den 17. Juli er.-
Nachmittags 5 _Uhr,
in dem Sißungssaale des _hie1igen Raibbaiises
öffentlich stattfinden, was gemaxz §. 9 a. a.D. hier-
durch bekannt gemacht wird.
a cn, den 28. Juni 1879.
H ;; Der Bürgermeister. Prenßel.
[5803] Bekanntmackmng.
(Gemäß §.7 des König[. Privilegii vom 19.A_pril 1873 wird hiermit publizirt, das; in _dem heutigen Ausldosungstermin durcb dic Schuldentilgungs-Kom- mission folgende Obli ationen der 100,000 Thaler- Anleihe de_r Ftadtd t._J__ohann vom 19. April 1873 aus 2 oo wor en in : _
Seri? 7. 1.111. 8. Nr. 3 und 16 _zu je 300 “14, 111010. Nr. 45 zu 900 „M und 11111. 1). Nr. 49 zu 1500 „44 Summe 3000 „xe.
Die Heraus ahlung dieser Summe findet am 1.0ktober d. . gegen Einbäiidigung d_er_gezogenen Obligationen und der sämmtlichen unialligezi Cori- pons statt. Nach dem_1. Oktober “0. I._ fallt die Verzinsung der nicht prascntirxen Obligationen fort.
St. Johann, den 28. Ium 1879.
Der Magistrat.
Behörde anberaumten Termine einzureichen. _ Die Lieferupgsbedingungen - nebit Bauvorschrift
Der Bürgermeister. Falkenhagen.
[5525] Bekanntmachung.
Bei der beuiigen Vcrloosung der auf GMK?) des Ailerböchsten Privilegii vom 30.21022111031: 1807 ausgegebenen Culmer Stadtobligationxn imd dix Nummern L-itt. .4. Nr. 16 78 107 116 127 140 191 225 und 233 über: je 200 Thlr. odcr 600 «14
ew en worden. (; *Déiese Obligationen wcrdrn ibrrn Iiibabern zur Eiulöiung am 2. Januar 1880 gckilndlgi_ und erhalten Lehtere den Jietixiwertb der_ Obligationeii bei unserer Kämmereiéaiie und beim Bankbauie Gutientag und Goldschmidt in Berim gequlf. Mit der Obligation ist der Talon der Serie 111. 32
über eben. Zigigleicb machen wir bekannt. daß vom 2. Ianimr 1880 ab Neue Zinsboaen für die mrt dem 1, drnel-
ben Monats beginnende 17. Serie ausgegeben wer- den und zwar gegen Rückgabe des Talons der ab- laufenden Serie 111. _ Calm, den 17. Ium 1879. Der Magistrat. Ka [ l w e it.
[5495] Bekanntmachung.
Bei der am 14. November a. pr. vor denz Kreis- Ausscbuß stattgefundenen Ausibosiixig der in (»Ge7 mä heit des AUerböchsten Primlxgu vom 17. «;_ulr 186 auSgegebenend KZisoblrgattionxn des Kreises
reitadt md für en igungsermm F s f den 2. Januar 1880 folgende Apoints gezogen worden:
bitt. 13. Nr. 1. 0. Nr. 265 267. 1). Nr. 32 101 106 390. „ 11. Nr. 107 121 173 _192. _
Die Inhaber dieser Obligcxtionen werden_b_1er- durcb aufgefordert, dieselben mrt dxn dazu gebortgen Coupons und Talons bei der eris-Koxnmunalkaffe bierielbst am 2.Januar 1880 einzureichen und das Kapital dagegen in Empfang zu nehmen.
Die Verzinsung hört mit dem 2. Iamzar 1880 auf. Der Betrag fehlender Coupons wird vom Ka ital ab ezo en. _ _
Hon dengberZits früher ausgelodßen Obligationen sind noch folgende Apoinis einzu101en:
[.itt. 0. Nr. 266 289 301. 1). Fr. 2266? 205. . 15. r. . __ _ _ reifiadt i./Sr1]l. den 3. Iuni1879. (361.0. 91/6.) F Der Kreis-Ausfthnß.