1879 / 152 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 02 Jul 1879 18:00:01 GMT) scan diff

„Von Jemand, der auf demselben Schiffs mit dem Sohne des früheren Königs- von Linkin zurückkehrte, erfahren wir Folgendes:

Bei der zweiten Ankunft des 1. Sekretärs Masuda in Liukiu war der frühere König krank und mußte das Zimmer hüten. Statt seinererschieniein Sohn Shohißu. Ihm wurde die Abschaffung des Han und Errichtung des neuen Ken er- öffnet. Der Kammerherr des Kaisers Tominokodji übergab ihm sodann cine hieranf bezügliche Kaiserliche Proklamation, welche Ueberaabe den offizieUen Akt schloß._ Die anwesenden Sanschikan, Oyakata und Shingundjo ericbtenen äußerst be- troffen und niedergeschlagen. _ _ _

Die neuernannten Beamten haben darum die Archive der Aemter 2c„ mxcbdem sie von denselben Eiizsicht genommen, versisgslt. Sämmtlche Zugänge zum Schloiie wurden durch Polizisten beseßt. Noch an demselben Tage (den 27. März) wurden (1112 iibrigen dortigen Beamten und Chikiitoschi im Tempel Tsnkaidji und andersn zusammenberufen und ihneti in freundschaftlich Weiss die NEUEN Verhältniss aiicZeinander- gLsth, Um falschen Aiiffaffungsn Und Widerseßlichkeiien vor- zubeugsn. Die Stimmung und Haltung dcr Versammlung war jedoch Line ziemlich erregte. Murren und (Hegen- VükstLUUUgLU wurden laut. Am nächsten Tage, dem 28. Miirz, erschienen im KLii-Amte 40 Vertrstsr vom Thronfolger, Amhi, Sanshikan, Tyakata, Shingundjo und Chifutosbi _(Aemtex) mit schriftlichen Vorstellungeii; es 1101de ihney ]edOch_m freundicbafilicber Wéisé bcdentet, dciß dieielben 1th Nicht mehr aiigenomwen werden könnten _und sie ihnen zurückgegebén. Da der frühere König __ 11111431? den OÖWÜÜLUÖEU UmständSti nicht länger im Scizlome vsr- bleiben konntb, io bewerkstkkligte er ssinen Umzug in dcr Nacht vom 29. aiif den 30. Am 31. rückte das Militär in das Schloß ein und [WWW dasselbe. Obgleich dem €LZolike nach den Vorgängcn klar sein mußte, daß es fortan unierer Regierung zu thOkchéU habs, so wurde dennoch, um dasselbe vor Abwsgsn zu bewahren, dsr König verpflichiet, die Shßmin (Shizoku Und Hsimin) zusatnMSanb-Zrusen und ihncxi dis Vsrhältniffe zn Erklären. Dies geschah am 2. April. Gleichzeitig wurde von Hsrrn Kinaihi Folgsndes bekannt gegeben:

„An (111? Beamten.

Zugleich mit dir Abscbaffimg des LiiikiU-Han und dcr_Erricb- tung des neucn Okinawa-Ken werdcn auch sämmtlicthZamtcn entlassen. Es bsiblkiben in ibrcn Akmtcrn die Beamten von Zbiuri, Tomari, Kumc Und Nutr.), cchio wie die Bürgcrmcistsr urid Oris- vorsteher.“ _

Die Samurai wcxdcn Shizokii. Ihr Einkowmsn 1011, wie MCM sagt, kapiialiiirt wardén. Wie vsrlautst, WiÜ diE japaniscbé Regieriing 1:6) mit der Erklärung dez ExköiiiZcZ von LiukiU, daß er Krcinkbcitshaibsr gegbnwärtig die Rei).- nach Tokio nicht UnteriicbniM köiine Und dc-Zbalb seinen Sohn urid Erbén SÜUÜWLULU (1:1 den Hof des Mikado geschickt habe, nicht zufriéden gebsn, Und hat Einen Arzt nach Linkin cntsandt, wslcher den Znstand dcs hohsn Krcmfen unterinchen Und dcirübbr entscheideii so11, ob dsmselben die Reise nach Japan schäd1ich sein könnte. _ Die Instruktionen an den japanischen Gouverneur in Linkin sollen dahin lauten, den König, fakls der Arzt die Reise für thnniick) hält, Unter aUen Umständen und ohne wsiteren Zeitverlust nach Tokio ZU befördern.

Dcr chinéiiiche Gesandte hat sich nach dsm Bckannt- werden der Liukiu-Annéxion auf dem Aitswärtigen Amts in Tokio vorgestellt und 7011, Wi? das ObLUgLUÜUUW offiziöse Blatt ebenfails in seiner Nummer vom 5. Mai berichtet, gesagt haben: (“L' habe nicht begreifen können, wie sich Japan mm also doc!) di? Allsinherrschast 11er den LiufiU-Jnselkomplex, dLffSU B(wdwier den beiden Staate*i seit Jahrhnnderten tributpflichtig gLWCsLU, habs anßigiisn können.

Der Stärksre 10118 dM Schwächersn, zumal wenn leßtcrém das Recht zur Seite steht, nicht erdrücken wollen ; unter solchen Umstän- den würds dcr Schwächere sick) doch immer des Stärkersn erwehren können. Zum Veispicl habe Rußland ksin Anrecht anf die von ihm bcgshrtcn Ländsreißn in Asien und 111€de auc!) dss- baib binnen Kurzem ziiriickweichen miisstti. Habs mm Z(ipan kein Arnscht (mf den AÜGMÖLÜH der Inseln, so [)(][W die Fa: paner bei 1191" BCsiHUUhMS tmr Habsncht gélsitot. Er, der chiii-Isischc GLscindte, ksnne nicbt dis Ansichten seiiicr Regie: rung, glaube jsdock) fiir seins Pßrson, daß man die Wieder- herstellung dss 515th (1110 ;mtg fÜr das gute Einvernehmen alk; dnrckzans ErfordLrlici) anskhém wsrde. Er wisse nicht, ob die Japaiisr, wenn jsder Siaat bei seiner Ansicht und Auf: fassung vcrilsibe und kcinsr iiachgebe, zu 0911 Waffen gréifsn Yiriken; China seinsrieits isi jedeiiiails iiicht dsr provocirende W.

Die Abreise des chinesischcn Gbsandtcn von Tokio 7011 fiir bis nächste Zeit ÖSVVTÜSHLU.

Afrika. Egypten. Aléxandrien, 1. Juli. (WTTV.) Ter Kbßdive Tewfik Pascha hat aufdie Hiilfte seinerCivil: liste verzichtst. _ Der friihere Mmiftsr der öff€ntlichen Ar- bLitEU, Bligniéres, ist heut? von hier abgereist.

Kunst, Wiffenfchast und Literatur.

Das soeben erschienene 15. Heft des Generalstabs- werks iiber dkn Krieg von 1870/71 reich in seinem Inhalt be- reits bis zu Ende des Jahres 1870. Es schildert jenen Zeitraum, in welchem die 1. und 11. Armee beauftragt wurde, dcn im Norden und Südzn brn Paris zurückbeworfenen Feind nicbt weiter zu ver- folgen, sondern in geeigneten Centralsteilungen dic Einschließung der Hauptstadt zn decken und dem etwa wieder vmbrecbenden Feinde mit alle_r Kraft enigßgenzutrcten. Es kam daher in dieser Zeit auf den vericbiedenxn Krikgsschauxläyen zwar zu vielen einzelnen, nicht aber zu cntschcider-den Kämmen, für deren Herannahen jedock) ailerorts deutliche Anzeichen iyrachen. Vor Paris beschleunigte die deutsche Heeresleiturig die Vorbereitungen zum Angriffe auf dieses Haupt- boUwerk des Widerstandes.

Im Süden der Seine stützte die Armee-Abtbeilung des Groß- herzogs von Yiecklcpburg_fich auf Chartres, die 11. Armee auf Orleans. Blms blieb be1etZt, bis nach Tours wurde vorgestoßen. Namentlich bei Vendöme trafen die Deutschen wiederholt aicf die Vortruppen der bei Le Mans beisammelten 11. Loire-Armee. Nach Osten_ zu suchte die 11. Armee unt der auf Bourges zurückgewiesenen 1. Loire-Armee wieder Fühlung zu gewinnen. Die unsicheren, von derselben einsibcnden Nachrichten veranlaßten, zwischen der 11. Armee md den östliib operirenden Truppen des Generals von Werde: das 1711. Armee-Corps vorzuziehen. Leßterer Heerführer rückte nach Suden _vor,_fieg1e mit der badischen Division in dem blutigen Ge- fecht bei Nurts und vereinigte dann seine Truppen bei Vesoul, des Anmarscbxs der bci Befanyon sicb sammelnden großen HeereSmaffen (Bourbaki) gewärtig.

Im Norden vereitelte General Manteuffel den. von Faidberbe

beabsichtigten Vorstoß über die Somme, griff den Mgner sodann in

seiner Vertbeidigungssiellung an der Hallue an, drängte ihn nach zweitägigem Kampf in den Schutz der nahen Festungen zurück und deckte zugleich die Landschaften an der unt-ren Seine durch starke Streiikräfie iu Rouen. Diese Ereignisse hatten das beabsichtigte Einrücken der deutschen Truppen in eine Centralsteliung bei Beau- vais gehindert, die aber aueh durch HersteUung einer Eisenbahn zwischen Amiens mid Rouen überhaupt entbehrlich wurde. Anderer- seits legte die Einnahme von Mcziéres der Armee eine zweite Ver- bindungslinie mit Deutschland frei.

In Paris herrschte nacb dem Mißlingen der früheren Be- freiungsversucbe Entmuthigung, mr unterbrochen durch den zweck- losen Angriff auf Le Bourges. Die deutsche Artilierie dagegen ver- trieb den Feind aus der drohenden und wichtigen Steliung auf dem Mont Avron und voUendet-z die Vorbereitungen zum Angriff auf die Südforts.

Die mannigiacben, aiif weitem Umkreis ÜUZALfÜbrtM Operationen diises Zeitabschnitts geben am besten (Gelegenbeit, in MW Ereig- nissen die strenge Durchführung eines klaren einheitlichen Plans in der demschen Hieresleiiurig und die zähe Ausdauer und Tüchtigkeit der deutschen Soldaten gegenüb.r den zUiammciigerafften Maffen des Feindes zu gewabren. .

_ „(Zypern, s.-ine alten Städte, Gräber und Tempel, von Louis Palma di Cesnola. Jn auiociiirier deutscher Bearbei- tung von Ludwia Stern. Mit einleiiendem Vorwvrt von Georg Ebets“ ist der Titel eines für Archäologen, Arcbiteften, Künstler und Kunstfreumde, wie für den Historiker, Geographen, Ethnographen, Anthropologen und für jeden Gebildeten bedeutungSvollen Werkes, das im Verlage von Hermaxin Costenoble in Jena demnächst erscheinen wird. Nach dem Ausiprucbe des Profcxffor Georg Ebers ist das Werk ohne Einschränkung eiiie wisienscbaftlicbe That zu nennen. Nacbst d2n_ werthboUen Entdeckungen 1)r. Schkiemanns zii Troja und Mykenä, Kekulé's zu Tanagra, sowie den Ausgrabungen zu Olympia haben die mit Eifer und Umsicbt betriebenen Untersuckpungen CeSnola's_ auf Cybern 311 einem der glänzendften Ergebnisse arxbäologiicher Forschungen geführt. Das Werk wird 2 Theile um- fanen und, in eleganter Ausstattung mit Kopfleisten und Initialen, Über 500 in den Text und auf 96 Tafeln gedruckte JÜUstrationen, so- wie 12 liihographirte Tafeln und 2 Karten enthalten.

Land- und Forstwirthsthaft.

_ (Mgdb. Ztg.) Aus den thüringischen Fürstentbümern wird von Forstleuisn bcxicbtei, daß der Wald seit Menschengedenken keine so r€iche Ernte an Friichten, Preißel- und Heidel- bkeren, sowie (i_n Speisepilzen geliefert habe, wie in diesem Jahr?, _Ganz bxiondcrs gesegnet hierin smd die herrschaftlichen Fortien im Reußischen und Schwarzburg-Rudolstädtischeu. In Folge der iciichibaren Niederschläge versprxch (1111) die Qualiiät der Wald- bccren eine ausgezeichnete zu werden.

Tiflis._ Dic Henichreckennoth im Kaukasus dauert nocb immer sort. _ Wie der „Tifl. West.“ meldet, sind al1e Gärtsn 111 Tiflis niit diLiM Jniekxen angefiiUt, Welcbx aUes Gemüse und iiberhaupt 5116 Pflanzen mii AULUÜHML der Tabakspflaiizc bernicbten. In der Umgegcnd von Tiilis rikhteii die HéUscbrécken abs DTU Wie- 1en und Feldern ebenfalls großcn Schaden an.

Gewerbe und Handel.

_Deux Gejcbäitsbericbt der akgcnieitigen Viebversichcrungs- Geiel11chait „Union“ z_u Boxlin fiir das Jahr 1878 entncbmen wii" Folgendes: Währknd 1chon das Jahr 1877 eine ailmählicbe Steigkrung dssZuganges aii neUcn Versikbkrungen gegen die friiheren Jahre aufzuweiien batte. crgab das Geschäft im Jahre1878 8111 noch bedeutendstes Wachien, io dax; dic GeseUsÖaft Ende Dezember 1878 einen Vcrficherungsbestand von 4526 041 «44 besaß, bkrtbeilt auf. 10 588 Stück Rindvieh iiber 2576041 «44, 4429 Stück Pferde Über 1 883 025 «44, 356 Stück Schweine über 21587 „44, 3530 Sébafe iiber 45 388 .44, zusammen 18 893 Stück über 4 526 041 .46 Im Laufe des Jahres 1878 tratcn Schäden ein: 415 über zusammen 90 031 „44 versichertss Kapital, und sida: 83 Stück Pferde, 208 Stück Rindvieh, 105 Sibck Scbafe einschl. 3 Ziegen, 19 Stüxk Schweine; in 14 FäÜen über zusammen 4600.4k wa! dre Gesellwbasx von jeder Zahlungspfkiibt befreit. Für die ver- bleibenden 401 Schaden betrug der Entschädigungsanspruch 81 071 „44 92 „3; aus dem Vorjahre waxen noch zu bezahlen für 2 Fäile 732 „46 50 (K, in Summa also 81804 „14 42 „5 Hiervon Wurden gedeckt: durch Verwerthung 16 713 „44 51 «5, durch vertrags- mäßige Abzüge 2630 544 43 H, in Summa 19 343 „44 94 “3, so daß zu entschädigen blieben 62 460 „44 48 «3; hicrvon find im Jahre 1878 baar bezahlt 40169 „46, 33 H, so daß noch 94Fä118 mit 22 2.91 „44 15 41 pro 1879 311 decken smd. Ult. Dczember1878 bestand der Reservefonks aus 16479 „44 62 „5; Prämien waren zu vercinnabmcn 152 885 „44. 74 „Z, davon iind baar eingegangen 70 661 „44 76 „5, während noch 82 223 «44 98 «! einzuzieben find. Das Cintriitxixeld betrug 20 537 „46. 78 „5. Es wurde gkzahlt: an Eebältsrn, Tantibme und GescbäitZ-Unkbsten 25 330 546. 23 «5, Pro- vision 12730 „44 58 EZ- ReiiekostQi 19218 «44 58 „„A, Infektionen und Trucksackzen 4259 «14 79 EZ.

_ - Tie Lebensveriickocrnngs- Und Ersvarniixbanf i.; Ytuitgart, im Mai 1854 begründct, hat atis Verablaffung i'." runsupdzwanzigjäbrigen Bestehens eine Dmkschrift über ihre [)(*1“)Ll"1xk Entrvickelimci veröffen11icht. Es sind danach in diésen 25 Jahren 53 498 Yersiäzerungsanträge iiber 215 025 080 „44 eingekommeii und Policen 11qu _ 182 433 580 «47; für 42 420 Persorien ausgestellt, an Yramwn iiber 42 Miliionen Maik eingenommen, dagegen Uzr S_terbesaUe _12 459 875 «46, fiir alternative Versicherungen 358521 „44, fur Altersverficbkrungen 1230210 „47: und Dividenden 6438 904 «44 gezahlt worden. Die Stcrblichksit ist in diesem Zcitrauzne itcts hinter den Vorausberechnungen zurückgeblieben. Die Bruttopramie betrug durchschnittlich 37,6 0/0 fiir die Lebens- berfichexien, die Verwaliungskosten 5,41% der Einnahmen, der Re- ierveiorids Ende 1878 26857163 „46, die Zahl der Agenten Über 1000. Am 1. Juni 1879 war das Leben von 3148] Personen mit 144 421 550_._4§- versichert; die Prämieneinnabme belief sick) im Jahre 1878 auf 4728 953 „46, di: Toialeinnabme auf 6014 635 „44: _, das Deckungskabital inklusive Prämien- ubertrag_ (Reierbe) auf 20 793 869 .44, der Sieberheits- oder Dividendknfonds auf 5 623 588 «44. der Bankfonds(au7sch1ießlich die Versicherungen betreffend) auf 26 857163 .44 Ende 1859 betrug die Verficbexung _für 3223 Personen 8897 301 .44, bis Ende 1864 waren 4212 Pericnen mit 15179907 „44 hinzugetreien, bis Ende 1869 9043 Personen mit 30808190 „44, Ende 1874 7521 Personen Mit 37 077 204 „44, bis 1. Juni 1879 7482 Personen mit 52 458 948 akk

Die_Lebensverficberung erzielte bis Ende 1878 11963333 „44 Ueberschuffx,__wovon 6438 904 „44 vertheilt wurden und 5525 7.329 «44 (itaiuteximqstg für 5 Jahre) im Sicherheitsfonds verbliebeii. Die Nettovramie berechnet fick) bis cht pro 1000 «M Versicherung auf Lebenszeit aus 13,9 .44 bei 25 Jahren Beitrittsalter, 15,3 “44 = 30 I., 17,2 „46 : 35 J., 20 „M : 40 I., 24,4 „44 = 45 I., 30,4 «M : 50 I., 38,4 „45 : 55 J.

_ _Bei der Aliersverficherung Wurden bis Ende 1878 67 670 „44.

Dividendew ausbezahlt, und 98 559 „44 befanden sich noch im Dividendensonds. _ Der der Alter- und Lebensverficberung gemeinsame Bankfonds im Betrage vo_n 26857163 „46. (Ende 1878) bestand zu 79 8% in vaotbeken eriien Rangs, zu 2,3% in Darlehen gegen Verpiändun von Werthpavieren, zu_5,4"/o in Darlehen gegen Policen der Bau , zu 3,6% m Staatspapieren, zu 1,6% in Bankgebäuden, zu 7,3% in Baar_un_d Guthaben. Der Bankionds brachte im Jahre 1878 durchschmitli_ch 5,320/0 Zinsen.

_ _Die K_rte sprämie stellte fich im Jahre 1866 für 82 Versicherte auf 5% fur ombattanten und R% für Niibtkombattanten; im Jahre 1870-71 fur 70 Versicherte auf 6 bezw. 30/9.

_ Mit der _Lebensverficherungxbank ist der im Jahre 1856 be- grundete Kapltalistenverein nur äußerlich verbunden. Der

davon 21 252 693 „44: (97,4 0/0) in Hypotheken.

10 0/9 der Vereinsforderungen erreicht haben.

Berlin, den 2. Juli 1879.

Programm _der 17111. Versammlung deutscher FKkst- manne_r zu_ Wiesbaden vom 14. bis 17. September 1879,

Mit Ruckiicbt auf den zu erwartenden zahlreichen Besuch wird er_sucht. dre Theilnahme an der _Ver__sammluna bis längstens den 15. August d. I. bei dem Gescbastsfuhrer, Ober-Éorstmeister Til- mann zu Wiesbaden, unter Angabe, ob die Beste ung einer Woh- nung g_ew_unsch_t wird, anzumelden.

_Zeiteinthxilung. Sonntag, den 14. September. Empfang der T_beilnehuier 1111 Kqsinb, Friedrichstraße Nr. 16, Woselbst die Ein. zerchnnrig m die Mitgliederliite, die Austheilung der Schriften, der Nachweis der Wohnunnxn, sowie die Auxtheiiung der Karten zu den Exkursionen, zu dem Mittagsmabl und zum Besuche des Kurhauses stattfindet. Das Anmeldebureau im Kasino ist von 9 Uhr früh bis

den Räumen des Kafiéos.

Moniag, den 15. September. ErsteSitzung von 7 bis 11 Uhr Morgxns _im _Kasino. Vrn 11 bis 11? Uhr Frühstückspause. Exkurjwn in die Oberförsterei Wiesbaden von 11T biz 5 Uhr. Ab- fahrt unt Wagen chm Kasino. Abends 7 Uhr: Gartenfest und Ball tm Kuxbause, veranstaltet von der städtischen Kurdirektion.

_Dienstqg, dev_16. September. Zweite Sitzung von Morgens 8 _bis 2 Uhr im Kanns mit balbstündiger Paus» um 11 Uhr. Nack;- mxttags_3& Uhr: Gemeinschaftlicbes Mittagsmahl im Kurhanss. _ I)iittwbcb, den 17. September. Exkursion in die Ober- foxsterxien Konigstem und „Homburg. Abfahrt vom Taunusbahniof Mittelit Extraxuges nacb Soden. Dis Abfahrtzeit wird durch di:

mit Wagen. Mittags 1 Uhr: Frühstück auf dem eldberg.

_ Donnerstag, _dexi 18. September. Nachex urfionen auf dcn

Niederwald, _Qberföritei Lorcb, oder in den Frankfurter Stadtwald.

_ Gegenixande der Berakhnng. 1. Wie weit s5[[ fich der Einfluß des Staates auf die Bewirthscbaitung der Privatwaldungen erstrecken? Rexrent: Forstmeister Freiherr von Raesfilbt. Korrefe- rent: Ober-Foritmsistsr_Bernhardt.

_ 11. _Jst es zweckmäßig, der wirthscbafilichen Einthsilung in Ge- birgsfoxiien die Projektirung eines dM Wald in allen seinen Theilen auf1_cblte_izendeii Wkgevexxes vorausgehen z_u (affen, und in Welcher Weise ist bsi Oer Projejtiruxig und Festlegung des Wkgéncses zu verfahren? Refsrenf: Forxtmeiitkr Kaiser. Korrefexerit: Geb. Ober- Forstrath ])r. Grebe.

111, Ist, um der vermehrten Nachfraae nacb NutholzRecbnung zu Txagen, nothwendig, die Bnckzenhochwaldwirtbscvaft zu verlassen, oder verdiexit es den Iiorzug,_im Bucbsnhcctiald möglichst viel NuZholz eingesprengi zu erziehen? Referent: Ober-Forstmcister Daxickelmann. Korresersnt: Foritmeister Heiß.

117. Mittheilungen über VZrsuche, Beobachtungen, Erfabrungcn und beakbtenswerthe Vorkommniiie im Bkrciche dcs ForstrOesens.

München,_ 26. Judi. _(Jnternationale Kunstausiiel- lung.) Bet frUb-Zreren Kamtaussteliungsn, wie sie der Mümbener Glaspakait scbcm brte_rs geboten hat, warde auf di? Dekoration der hierzu bsitimmten Raumlicbkeiten wenig Gewicht geiLZt, die Adopti- runa bestand vielmebr1§diglich darin, das; man einfarbige Wände abbrachte, an und _zwiichen wckcben die AussthungsObjekte ihren Plajz fanden. Crit bei der lehten derartigen Ausstellung im Jahre 1876 wurde der Versuch gemacht, durch die Folie einer styl- urid geichmackvoüen Ausstattun des äußeren Raumes der) Glanz der darin uytergebrgcbten Ku; twerke noch zu erhöhen. Dieser Versuch gelang 15 voÜstandig, daß ein nicbt geringer Theil des _großen_Erfolges jener Ausstelluzig dieser glücklichen Idee zuzu- sgbxetben sein düxfte. Noch weit großariiger und glänzender soÜ nun dreielbc fiir die heurige Internationale Kunst-Ausstellung zur Ausfuhruyg gelangen, so daß die Besucher in die Räume 8111539 mit allen Kunstmitteln der Architektur und Dekoration errtcbteren monumental gehaltenen Festbaues tretkn werden.

Nachdem man xinen Vorraum mit den Lokalitäten für Kaffe,

Gardexobe 2c. dUrch1chritten, gelangt man zunächst in das große Vestibiil vdn quadt_atischer Grundform, das nach oben durch eine 5111111921 Mit Oberlicht _abgeickoloffen ist. Jede der 4 Seiten des Vxstibuls, wßlches aleichiam als das Herz der Aussteliung ein allen Kunsten geWeibter Centralraum zu iein bestimmt ist, öffnet sich zu prachtvoll, je entspreébcnd symboliich dekorirten Ausgängen in Form von ci_TZriumphbbgen, von den_en der_eine, der Hauptcingang,znr AussteUung uberhaurt und zum Vextibül ipszieU führt, während der linke davon das Portal fur den Eintritt in die Säle und Kabinette der deu1schen Kunst, der_ rechts in die der franzöfiicben und anderen Nationen bildet und der Vierte dcm Haupteitigange gegenübck liegende Bogen, in seiner Aussckzmückyng Bayern, als dem die AussteUung unternehmenden Lande gewidmet, in den Architektur- und 51.110de11saal führt. Die Flucht der Hauptsale_ rechts wird an der Steile, wo die Seiten- flügel des Glaspalaites fich anschließen, unterbrochen durch ein mix Kuppe1bau erhöhtes m_id mit Oberlicht versehenes Oktogon, déiien Einrichtung durcb Ni1chen 2c. Zilk Aufnahme dEr plastischen Kunstwérke und zur Bildung einks durch die Mannigfaltigkeit dks Gebotenen nothwendig gewordenen Ruhepunktes bestimmt ist. Zum gxeicben Zwecke befindet 11ch in der linken Flucht der Ausstellungs- 1ale ein kleiner, Überdachter, mii piastiscben Werken und Blumen ausgxschmückter Raum, wie denn_überhaupt von dem Architekten in höch1t zweckentiprecbender Weije und mit Geschick und Ge- schmack den Bedürfniffen dcr Kunst und denen des Beschauers mög- lichst Rechnrng getragen worden ist. Die dekorative VoUendung der ANYUL, d. h. die Ficiuren zur Ausschmückung des Vestibüls, die plaitiscben Grubpen fiir die Portale, die Wände und Dekorations- malereien 2c. wurden mit_dankensw_ertb_ester Opferwiiligkeit von den ersten Kräften unserer Munchener Künttlerscbait übernommen, wo- durch es möglich wurdk, die Lokalität der Aussteüung an und für fich schon zu einem _seltenen und sehenswerthcn Kunstwerk zu ge- staltén, zu dessen _gbanzender Voklendixng aÜe Künste, Architektur, Plastik und Malerei in ihren bewährtesten Vertretern einträchtig und eifrig zusammengewirkt haben. Zum erleichterten Besuche der Ausstellung hat die bayerische Staatsregierung die Gültigkeitsdauer der nach München in der Zeit von) 20. Juli bis einschließlicb 15. Oktober [. J. gelösten internen dreitaaixen RetourbiÜets auf 8 Tage ohne Einrecbnung der Sonn- 2c. Festtage erweitert.

_ Bellinzona, 29. Juni. (N; Züxcb. Ztg.) Bis zum 1. Juli ist die Eröffnung der Gottharditraize fiir Räderfuhrwerke ge- sichert. Während der letzten Woche waren 300 Arbeiter am Schnee- brucb beschäftigt; an mehreren Orten lag der Schnee 35 Fuß boch,

Jm Victoria-Tbeater beginnt morg-n, Donnerstag, eine Operetten - Gesellschaft unTer Leitung C. A. Raida's ihre Vorstellungen. Zyr Auffüllrung kommt: .Die Königin von _Golconda “, komtsch-pbantastische Ausstattungs-OperettL mit BaUet m 3 Akten von S. Michaelis, Musik von C. A. Raida.

Redacteur: I. V.: Riedel. Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Cloner.

Berlin:

Verein hatte_(_.Énde 1878 19499 928 „44 Einlagen, wofür eben so viel Pfandbriefe (Kapitalisten-Vereinsscheine) ausgegeben waren,

Drei Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).

18 293 728 .44 zu 5 %, 1 206200 „45 zu 411 % verzinslicb. Die Ge- sammtfonds des Vereins berechneten sich Ende 1878 auf 21 821795 „44, 'I",

_ _ _ _ Dividenden werden “L*, _ mcht eher an die Mitglieder vertheilt, bevor die Ueberscbüffe nicht .*

M 152.

A s abeauideanhaberlautenderObligationen tl'ébxxreneixiiegAuleihe der Stadt Steele, Regierungs- bezirkDüiseldorf, von 750000 .4é, vom ..ten . ....1879.

“: il elm, von Gottes Gnaden König von Preußen :c. “ertheiLlYi, LnLQébdehm die Sta_'_dtvexordéietemVersammlung zu Steele an etra en at, zum we e _er _ YJdeenFerbäbtnisYe und zur_Beftreiti_mg der Kosten fur _den Bau des Amtsgerichts, ihr zur ".];umgbmqemes Darlehns von 750000 „Fü, Abends 11 Uhr geöffnet. Abends 7 Uhr: Gesellige Vereinigung in - rieben: Siebenhunderifunfzigtawend Mark gegen AussieUung aof Inhaber lautender und rmt_ ZMSCOUPOUS bersebener Obligationen Unsere landesherrlicbe ©2nebm19ung_ zu ertbeilen, und bei _die_sem Anfrage im Jniereffe der Stadtgemeinde sowohl als der (élaubrger _ __ sich nichts zu erinnern gefunden hat, gcmaß des §. 2 dLv Gesehes . . 17. (“uni 1833 we en __ _ 1Öéciukxlun.isbzeri:Richtung ax? jeden beabex cntbaiten, durcb gegenwartiges Privilegium Unsere landesherrlicbe Genebm1gu_ng zur Ausgabe der gedachten Obligationkn untcr nachstehenden BS_dinguann: §. 1. Es 1179173811 aUsgegeben 1500,_geschrieb_en_: Funfzehnbundext Stück Obligationen 511 je 500 „FC:, g_efchricb?n_:Fun1bunderx Mark, in Summa also für 7500005411, geichrieben: Siebenhundertfunfzig Tau-

send MZK.

die inien in halbjährlichen Terminen am 1._ April und am ?JZÜOÖL'chSDLU Jahres von der städtixcben Gemeitidekaffe Steele und der Essen r Krcdit-Anstalf gegen Rizxigabe der Zinscouvons cie- zahli. Zur Tilgnng de'." Schld Werden jahrlich 1% von dem Ka- ' lbeira e von 750 _ _ Zitetbast dengZirisen der eingelösten Obligationen Verivende_t; der Gx- maicide bleibt icd5ch vorbehalien, den Tilgungsfonds Mit Geyehmr- gung der Regierung zu Diiffeldorf zu veritarkcn und dadurch die Ab-

Exkurfionskarie mitgetheilt werden. Von Soden und bis dahinzuriick 72“

* . der S uid u be'cblkunigen; auch ste_bt derse_lbcn iederzeii biTgÉ'inbsung metzliäoer1Oblichtioricn oder eines Theiles nach vor- hSrgegangenkr sexbsmbnatiicbei: Kundigung zu, _ __ Obligativiien steht kein Kundigungsrecht_g€gen die Gewem e zu. __

§. 3. Mit der Leitang dcr Ge1chafte, welcbe die Aussteliimg, fa en. Verzinsung und Tilgung der auszugebenden Obligationeii bexxeffen, wird von der Stadtverordneien-Versammlbng _eme besondere schul- dentilgurigs-Kommiifion gewahlt, welcbe _fiir di_e_ treue Befolgung dcr gegenwärtigen Bestimmnnxien verqmwbrxlicb 111, und zu dem Ende von der ngierung zu Düiieldorf m Eid und Pflicht genommen wird.

s der Stadiverordneicn-Versamwlang, Eines aus dkr Bürgerschaft 3114113 Eines entweder aus der Burgexscbaft oder uns de_ri Stadtber- ordneten durcb die Siadtbsrordneten-Bersammlnng zu wahlen imd.

“taben ehii Zinscoupons zu je 11 „44 25 „5, in den darin be- Ybérbten banähxlicben T_erminen zahlbar, nebst Talons nacko den 3. anliegenden Schematen bkizcgeben.

[1 nach vorheri er öffentlicher Befaniitmaxbung netze ZmScouprns FribdeTalons durch Jdie Gemeindekaffe an deorzetgex der alten Talons gegen Einlieferung dcr leßteren ausgereicht,_ Beim Verluste des Talons erfolgt die Auébimdigung der neuen Ziriscoubons-erie an den Inhaber der Obligationen, sofkrn deren Vorzeigimg rechtzeitig

geschehen ist.

"1 des Bürgermeistkrs, der Mitg1isdex der Schuldeniilgungs- _ YYniinsswn und des Rciidanten der Gememdekaffe versehen. angefu

coupons der Betrag desselben an den Vorzeiger durch die Gemeinde- kasse St_eeie bezablt. nicht§biniien 4 Jahren nach der VcrfaUzkit zur Zablung präseiitirt werden; die dafür ausgeseyieu Fonds verfallen zum Vortheil? dsr Stadt Steele.

d d Ankau eingelöst oder jährlich durch das Loos besiimmt. JieerNZi-UÖMM defr aus eloosten Obligatwner) werden werzigstens 3 Monate vor dem Zab ungstage diirch die im §. 14 bezeichneten Blätter öffentlich bekannt gemacht.

meisms durch die Schuldentilgungs-Kommiifion in einem vierzebn

Erste Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzkigcr. __ Berlin, Mittwo_ch, den 2. Juli

öffentlicbea KenntniZ _zu_b_:_i_ngcnden Termine, zu

em dem ublikum der Zutritt g_e a te_ 11 . _ welchUeber dieYLZerloosung, sowie spater uber die sddanii vorzuneh- ' lösten Obliggiionewxmrd ein von dem liedern der Komminion zu unterzeicb-

“"“"";J 1 ck-

Königreiéh Preußen. Privilegium

Regulirung der städtisch

'

AussteÜung von Papieren, welcbe eine

Die Obligationen werden mit 4? % jährlich vcrziniet

000 „44. der verausgabten Siadtobligationen

;

Der Inhabern der

Dieselbe soU aus drei Miigliedern bestehen, bon dencn Eines

. 4. Die Obligationen werden in fortlaufenden Nummern von

5. Den Obligationen werden für die nächsten 5 Jahre 10, in

Mit dem Ablan dieser und jeder folgenden 5jäbriqen Periode

Die Coobons und Talons wcrden mit den Facfimile-Unter- §. 6. Vom Verfalltage ab wird gegen Auslieferung der Zins-

Die ZinswUpons Werden ungültig und wcrtblos, wenn sie

§. 8. Die nach §. 2 einzulösenden Obligationen werden ent-

§. 9. Die Verloosung geschieht unter dem Vorfiße des Bürger-

Tage vorher znr

mende Vernichtung der eilige Bürgermcister und den Mitg nendes Protokoll aufgenommen.

§. 10. IbiitAugbathg der an dem dazu e imm en age na _ _ _ - ' u Steele, an den Vorzeiger der Obligatidnm gegen (Hemerndekasje z Mit diesem Tage hör_1 die Ve_rzms_ung der ausgelbosten Obligationen auf. Mit 121512an 11nd_zugleich die _aus- gereickyten, nach deren Zahlungstexmme fakligen Zinscouboiw eirizu- scbiebt dies nicbt, so wird der Beirag der fehlenden Zins-

Auslieferung derselben.

liefern ; ge coupons von verwendet.

' ., t binnen 3 Monaten na _ _ _ _ (M mch erden, soUen der Verw.]ltung der itadtischen Sparkasse

cs Depositum überwicixn wcrden. [(bergéstalt depoxiirtcn_._K_api von der Sckxuldentilgimgs-Kom111111_1_o_n fonxraiigm _ Bürgermeisters zn bestimmungsmaßiger Berwendung an den Keri- danken der Kammunalfaffe verabfolgt werden. _ __ _ Die deponirten K'apitalbetrage sind dch anabern ]en_er O.U- gationen längstens in 8 Tagen nach Vorzeigung dcr Obligationen gezahlt.

vorgezeigt _w als zinssrei Die so

bei der Gemeindekan _ §, 12. Die Nummern der a'“sge[bbiteri, n _ sind in der, nach der Bestimmung in

sei ten Obli ationen , , . vorgz g g Bekannimmbung wieder in Erinnerung

§. 8 jährlich zu crlaffenden zu bringen. _ _ Werden die Obligationen,

ungeachtet, nicht binnen 30 J

§. 13. Für die Verzinsung und T __ _ _ (meeinds Steele mit ibrkm gesammtz'n Y_erzndgen 1155 ihren sammt- licben Einküusten und kann, wenn die Zinien ()de die ausgeloosten cbt zur rechten ZLi_t__§ezai)1_t_w_erden,__die Zahlbnz der- d “* [äubi ern ericbti ver 5 ;; wcr en._ _

selben von an G I (1 __ _______ Y_HUQUFNSJMFFL“ kanntmachngen erfolgen durch den in Berlin cr] eincn en en 1 __eu - nd ' ren i en Staats-Anzeigcr oder das an de11_en Reichs u P ß W die Effener Zcituna, ais auiilicbes _Kreis- organ, das Amtsblatt oder den bffentiichen Anzeige: der Regiermig

1 bis 1500 einschließlich nach beiliegendem Schcma ausgestellt, von zu DHffeldc-rf und durch die Lokalblätter in Steele.

de Bür crmeister und Von den Mitgliedern der Schuldxntilgungs- Kokilnmisfißn miterzeicbnei und voii DLZU Rendauien_ dcr Kbmmgnal- kaffe contraiignirt, Denselben ist ein Abdruck dicses Pribilcgiums

beizufügen.

Obligationen ni

Stel]: treteiide Organ,

gatianen finden die auf Staatss schriften der Verordnung Vom 16.

§§. 1 bis 12, mit na Wendung: _ Die im §. 1 der Verordnung _bngci _ _ ischen SchUldentilgungs-Koxniniii_ion gemacht werden. D161er ile (Heickyäite und Bcfugniiie beigklegt, we_1che_nach der _an- geführten Berbrdnung dem damaligen SÖW-Mimsterium - nacb- malicien Verwaltung des StaatsscbaYes - zUkommen, gegcn die 11,11,

der städt Werdcn a

Bekaiintmacbuncien sollen durch

te [älter echebew br n B Stelbesder iin §. 7 vorbezogenen Verordnung er-

soilen acht, an die Steile des in | erwähnten achten Zinszahlungstermmes

. an die _ wähiiten secbs ZinSzablungstermme den §§. 8 und 9 daselb soÜ der zehnte treten. Zinscoupons können dock) sZU demjeni__gen, w§_l_che_c___ __ ___ lau er vier'ä ri en «)erxa rung ri __ _ [ Kmfnmiision abmelZet und den stattgebabten _BxiiS der Zinscoupozis der Obligationen oder somt m glaubhafter Weiie blau? der Verjährungsfrist_ der Betrag dcr anzemel- __ deten und bis dahin nicht rorgekommenen Zinkcoupons gcgen thtung . .

zur Sicherheit der Gläubig_er haben sherrlicbe Privilegium Aüerhocbsteigen-

durcb Vorzeigun darthut, nach A

aussezablt werden. _ Zur Urkunde dieses und Wir das gegenwärtige lande

ausgeloosten Obligationen erfol.;t cb dem Nominalwerib durch die

1875.

ändi vol] 0 en und unter unserem Königlichen Jnsie el ausseriigen ?affenjs ohnez deocb den Inhabern der Obligßttonen in Jlnsehungihrcc Befriedigimg eine Gewährleistung v_o_n _Seiten des Staates zu be- wiUigen odcr Rechten Dritter zu Yrajudiziren. Gegeben Berlin, den 29. Mai 1879. ([., Z.) __ W_ i_l_h e l m, ZugleiÖ Fur din H„iiimiier für Handel und Geiberbe.

Maybakb. Hobrech.

Gr. zu Eulenburg.

Regiergngsbezirk Düffeldorf. Sieele'rÉSiadt-Ob[igation 5 r .......

Rheinprovinz.

dem Kapitale gekürzt und zur Einlösung diescr Coupons ([, Z.)

Die Kavitalbeiräge dkrjinigen ausgeloosißn Oblig_ati_c_ck_n€n, cb dem Zahlungstermm zur Cinldiung vom _ _ ien _

*, .

„.

e durch diese auszuzablcn.

Die in "den §§. 5, 8,

5 An“? un der Verlorenen oder vernichten Obb- J ! b a chU1dicbeine Bezug babenden Bor- Nr. _ _ Juni 1819 wegen des Aufgebdies urid der Amortisation verlorener oder_ vernichtetex_ StaatÖpapisre, chstehendm naheren Beitimmangen An-

-

Verfügung der Komm1sfion findet jedoch der Rekurs an di? Regie- u Di:"eldorf statt" runabz, das 'In dem §. 5' der VerordÉÉFg gedachte Aufgebot erfolgt R. U U. ' d 'reis- bew. Land ericbt in en* __ _ _ bel em “Ke in dben §§. 5a, 8, 9 und 12) daselbit _vorgeicbxicbenen die unter §. 14 dieies Prwtlcgiums

talbcträge dürfen nur_guf eine rte Anweiiung des

icht zur Einlösqu

dieser wiederbolten Bekamitmacbungen ahren UZQZÖ' dem ZablzngsteFimxie z_u_r

inlö an vor ezkigt, auch nicht der 5.811UUMUUJ m „. 5 gemaxz, Zs vesrlosrxen ober vernichtet zum Bebnf der _Ckrtheilung neuer Obli- gutionen binnen dieser Frist angemeldet, sc) Wien nach deren Ablauf die Obligationen ais_ getilgt ange Kabiialbeträge dcr stadtiscbcn Vcha

7213211 und die dafür deponir_ten [tung zur Verwendung anhsim-

ilgung der Schuld baffei die

chriebenen Anzeige mus;

weder awfgebotcn nocb amortisirt Werden, den Verlust von Zinscoupons _vor Ab- bei der Schuldentilgungs-

Über 500 „44, geschrieben: Fünfbunderi Mark Red_béwähxung._

Die Exidesunterzeichiieißn, darch das AÜerb-Zcbite Prwiscgtxm . . . 1879 hierdurch ausdrück1ichermächtigt, beurkandcn und bekennen hiermit, daß der Inhaber dieicr Obligationdis Summe von 500 .46, geschrieben: Fünihmidert I)iark TYiÖswährxmg, dercn Empfang fie bkscbeinigen, al:- Darlshn von dkr Stadtgemeinde Steüle * ordern .it. _ _ _ _

du f Die (121? vier urid cinbalb Prozent jährlich__iei_tgeie§ten Zinisn sind am 1. April und 1. Oktober jedxn Jahres__ia1_11g, werdkn aber nur gegen Rückgabe der ausgefertigten ha1bxahrigen ZtnscOUpdns

Das Kapital wird diirÖ Atikauf _oder VUlkJÄYUI, berichiizt werden, weshalb eine Kündigung Seiteiis dcs W[UUÖLZLLÉ 111.191 zu(äisig ist. _ _ _ _

Die näheren Bedingungen iind iu dcm Umikéth abgedrücktcn PrivilegiUm enthalten. _

Steele, am . . . ten . . . . 187 ..

Der Burgermeiiter. U. U. __ Tie städiiscbe Schldeniilgungs-Kbmmimon. U )J R. R.

7.7 . . U,

in Lira en Koritro'lbueb 1701. . . . . _ __ E I g Der GemeYdeYCmpsariger.

Hierzu sind die Coapons Serie 1. Nr.] Eis 10 nkbst Talon aus-

erei 1. __ g ck Ruciicrie.

Privilegium _ _ __ wegen AUÖZÜÖL aui deri Inhaber laUtendLr ;ÜltZaUOULU dEr Stad: Steele, im Betrage von 750000 «46 R_e_i_cbswabrang vom . . . . 1211

79. (Folgt Abdrack des Privilegiams.) Rheinprovinz. Regiecxngsbxzirk Diiiseldbrf, Talon _ _ _ zur Steele'r Stadt-Obligatidn über 500 „44 ReichsWahrUng.

Inhaber dieses Talons erhält gegen deiien Ruckgabe 11.135 VOL_- gängiger Bekanntmachnyg die . . . . ._ . Serie Zinscoupons 7111: die 5 Jahre von 18 . „S_bi_s . ._. .___ rZOebitt emsm neuen Tabori bei M

munalk-„1"e u “- es an ge an ig . _ KomWird hinngen rechtzeitig bei der Stadtverwaltung Wideribrbcky erbobcn, io erfolgt die Aubreichung det: tienen Coupons an dcn 27:- fiizer der bezeichneten Obligation gcgen beionderc Tiiittung.

Dec Bürgexmeiitxr.

(Trockener Coapon-Stemvei_)_ Die Schuldentilgii_ri_gs - KOÉMÉUWK.

R ein rbbir'x. Regierun-Zsbkzirk Diisielddrf. k) pS-Zrikz 1, Coupon 1. _ _ (T_riter Coupon. _ _ 11 «17. 25 „5 311: Stcele'c Stadtobligaiivn ::ber 500 „44 RMO-

währung. Nr. . . . ' [['"h 13611 Zins 'i n aber dieses empfängt am . _._ ....... _.".n i;.) *].1 r_« _ _c._ FusH der Steele'r Kommunalkane 11 «44 25 „5, J21chrlebe11- Eils

rk im und wanzig Pfennixe. __ Ma f f S Der BYgeÖrneiitsr.

(Trockener Co'upo'n-Stemvxh) Die Schuldentilgungs-Kommi:11:3. 17. R. U. U. 17.

Der Kommunalsteuer-Empfäiiger. * U. R.

Verjäbrt am .

Zsz J ns erate fÜr den Deutschen Reicbs- u. Kgl. Preuß.

B

Staats-Auzeiger, das Central-Handelsregister und das Postblatf nimmt an: die Königliche Expedition drs Kentsrheu Keirhs-AuzeigerS nnd Königlixh preußischen Staats-queigers:

Berlin, 8,17. Wklhelm-Straße Nr. 32.

11. äsrg].

1. Ztsokbriefs uncl Unxersuobnuxs-Zwbau. 2. Zubbasmrionsu, &afxebots, sorlaäuugeu

Oeffentlicher Anzeiger. .;]

5.111611315'18116 Icabüssswsnu, kabkiKc-o

umi Grossbauäek

8. 'kbaarer-Yu-sigxn. 9. kamüisu-Fae-bnokten.

6. ?ersabjeäsne Zskznutmaobunxsn. 3. ?srkkufßb'skpaokrunxan, Submissiousu on:. 7. dirsnrisabs WUFOU.

(. 781100811118, Wortiszriou, Jjuxsaiünug n. a. ". 7011 öKendliabsn kapieren.

la (16! 135x361:-

„Juvalideudank“, Rudolf Muffe, Haaseußein

& Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte,

Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren Anuoneen-Bureaus.

bsüags. )"“

_;-

Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. [5815]

Johann Augustin

hat das Königlich: Stadtgericht zu Beilin, Abtbe_i- Lung für Untersuchungssacben, Deputation 711. fur Vergehen, in seiner öffentlichen Sißung vom 25. Ja- nuar 1879, an welckser Theil genommen haben:

5 dt ' ts-D' kt r, als Vor- eitungSredacteur Johan Bachmann, Sta gertcb ire o Zobnbaft, von demselben

hat die 11. Abtheilung . Königlichen Kammergeri der mündlichen Verhandlung gemäß für erkannt:

daß _ 1) der An eklagte, Reductzur Johann Augustin, wegen mittelt der Prefie verubter Bxleidigung unter Zurlastlegunq der Kosten txiit zweihundert_ Mark (Geldstrafe,__ dete im Unve__n_1_xog_nsfalle zwanzig Tage k iuiren, u e raen, HY) bßnbuFbrsten Bixmarck das Recht zuzusprecben, Groschuff als Veriteter _ _ __ __ __ die Verurtheilung des Angeklagten innerhalb vier und des Kaugmergertchts-Referendarius Oe s ya Wochen nach Empfang des Urtbeils einmal durch Gerichtsschreibers, erfolgter Verhandlung das schwarze Blatt_ 11er deßtzstöeKanlicktzs Yeuticheiz für ' s- d Köni'l ren: 11 aa - nzetger _ _ YlYervjbrbragende? cLÉte'lle auf Kosten des Ange- zu Berlin, Abtheilun klagten bekannt zu macberk,

Ausfertigung. __ Im Namen des Konigs!

4. 4. 1879. 711. - machen.

sißender, von Offowski, StadtgeriäytS-Ratb, ck _als von Mawmaski, do BeifiKer,

sißender, Martens,

Deputation 711. für

3 das in Nr. 42 des schWrzen Blattes vom 17,)Oktober 1878 Seite 344 enthaltene _chicht: Knechte und Freie“ _ nach in allen vorfindlichea Ja der Untersuchungssacbe wider den Reducteur Exemplaren nebst den zu seiner Herstellung erforder-

' 5 li t. lich gewesmen Platten und Formen unbrauchbar zu auLZecfrekinéUdenIF. April 1879.

„Stachelbeeren, s einem ganzen Umfange

Von Rechts Wegen.

Im Namen des Königö! Auf die m der Unt

SÖUbekt- ck Kammergericbts-Rätbe-

Hoenemann, Kreiögericbts-Rath, Volkmann, KreiSricbter,

nach mündlicher, unter Zuziehuna des Staatsanwalts

des Ober-StaatSanwalts

Recht erkannt: , [5188]

t ' d s Köni lichen Stadtgencbts ' daß das Erkenn ntß e für (Untersuchungssachen, PrkUßischc ergeben, vom 25. Januar

Die am 1.

Da een vorstebende Erkenntniffe _ein weiteres R_____Y___I__?__ nicbt eingelegt ist, solche vielmehr mit dem Ablaufe des_ 5. _Junz _ schritten babén, wird hiermit bescheinigt.

Berlin' YAKUZI FXd'tgerickxt. die Nr. 264 269 297 316 372 459 443 445

Abtheilung für Untersuchungssacben, Deputation 711. für Vergehen.

Verloosung, Amortisation,

koala ms.:v. Zu x h ng Papieren.

ypotheken-Actien-Vank.

uli 1879 fälligen Pfandbrief-

1879 zu bestätigen, dem Angeklagten auch die Kosten Conpons Werden vom 16. Juni n. er. 53 .in

der zweiten InstÖnz a_1_:_f5Y_l_e_ge_t_i_Z on 2 egen. _ Urkundlich unter des Königlichen Kammergerichts 59/9 Pfandbriefen

größerem Siegel und der verordneten Unterschrift 1.

unserer Kaffe, Bebrenstr. 47, eingelöst. Die AuSgabe der neuen

Juli n. er. ab.

lin, 'm Juni 1879. Ver 1 Die Haupt-Dircktion.

gez. Steinhausen. [5836

-- - ] k t d b e dUrÖ noch“ .- ' - “- , ersucbungssache wider den mchorxitrekliYiejck-EÖW Yi'eizelwixrnÖUUntlekscbrjst aus- Snch1tsche Vich-Verneherungs-Vnnk

nes Augustin, zu_Berlin gefertigt. eingelegte Appeliation

des Kriminal-Senats des cbtsTZn_dec Stsuan Foxi e t 22. Avril 1879, an welcbe: e_i genommen (: e : ck Steinhausen, Kammergericbts-Rath, Vor-

in Dresden.

' t b - e undenen notariellen Ausloosnug unserer Bank- c. die Rechtskraf e Hchfuldscheine Yitk. &. wurden gezogen: die Nr. 33 38 49 61 70 k 300 „45

472 510 s 150 „46,

09/0 egen Rückgabe der beireffenden Stücke _schon von

beute ab nnter Berechnung der_ auf FmScmzpon

Nr. 14 we_it__r zu vergütenden Zinsen e

Kaffe einge ö . _ _ Dresden, den 1. Juli 1819.

Der Vertualtuugßrath. Die Geuecal-Direktiou. Aster. Roemer.

von öffentlichno

Couponsbogen xu den Serke "'. geschieht vom

Bei der heute nach §. 39 unserer Statuten statt-

und werden die vorstehenden Nominalbeträge mit Bachmann. einem Agio von _

i unierer