Jnterpretation gegeben. Die Aufhebung markire den Beginn einer persönlichen Politik des Sultans, welche Kompensationen für die vom türkischen Reiche durch den leßten Krieg erlittenen mittelbaren und. unmittelbaren Gebiets: und Machteinbußen zu schaffen beabsichtige. Als nächstes Objekt wird die Rückkehr zu einer kräftigeren Bethiitigung der suzeränen Rechte des SUL- tans über alle bisher nur nominell dem Sultan unterworfenen mohamedaniichen Gebiete, vorzugSweise in Afrika, bezeichnet. Der gemeinsame Protest Frankreichs und Englands brachte eine erhebliche Aenderung in die Situation. Troß der unsicheren Stellnng Kbereddin Paschas glaubt man nicht, daß Mahmud Nedim Pascha ihn unmittelbar zu erseßen bestimmt ist. Auf eine diesbezügliche Anfrage Layards, welcher noch hinzufügte, daß England im Falle eines Großvezierats Mahmud Nedim Paschas eine fernere Unterstüßung der Türkei würde auf- geben müssen, Erwiderte der Sultan, er habeMahmud Nedim Pascha ermächtigt, nach Konstantinopel zu kommen, nicht um ihn zum Großvezier zu machen, sondern in Rücksicht auf sein Alter. In Folge dieses Zwischenfaües hält man eine un- mittelbar bevorstehende Ernennun Mahmud Nedim Pascha?- zum Großvezier Linsiweilen für beizeitigt.“
_ Die „Wiener Zeitung“ veröffentlicht die Ernennung des bisherigen Gesandten in Stuttgart, von Piusterscbmid- Hartenstein, zum Gesandten in Stockholm, des bisherigen Ge: sandten in Stockholm, Freiherrn von Pottenburg, zum Ge: sandten in Stuttgart, und des österreichischen Vertreters bei der ostrumeliscbcn Kommission, von KaUay, zum außerordent- lichen Gesandtsn nnd bevoÜnxächtigten Minister.
Schweiz. Bern, 2. Juli, (Bund.) Der Bundes- ratb hat in isiner gestrigen Sißung das zwischen den süd- deutschen (württembergiscben, badischen, elsaß-[othringisch2n) Und schweizerischen Bahnen aufgesteÜte Reglement für den direkten Güterverkehr genehmigt.
Großbritannien und Irland. London, 1. Juli. (Al]g. ' Corr.) Zur og ptiscben Angelegenheit ver- öffentlicht die „Times“ l?olgendc Aktenstiicks:
Ter Großvczier an Tewfik Pascha: Der Sulfan ist äußerst besorgt für die Wohlfahrt Egyptens, wie dies die ertbeilten Privilegien dartbun. Aber die inneren und äußeren Schwierigkeiten, dic jüngst cntstac'den smd. haben Ihres Vaters Abdankung und Ihre Ernennung an seiner SteUe notbwizndig gemacht, Sie Werden ziveifellos das Land zum Besten des Volkes regieren, 11:03 zu diesem Bebuf Werden Sie jcizi ernannt. Der Firman der Jnvrstitur wird Ihnen seiner Zeit zugestellt nserdxn. Ihr Vatkr ist telcgrabbisck) be- nachrichtigt wvrden, dab cr seiner Funktioiien enthoben ist. Beim Empfange dicser Dedescbe rufen Sie die Beamten und das Volk zu- sammen und geben Sie dense1ben von dem Inhalt Kenntniß. Ohne
weifsl werden Sie sich der Wohlfahrt und dem Fortschritt des
andes widmen. Empfangen Sia meine Glückwünsche.
“ Der Großvezier an den Kbedive: Die inneren und änßercn Schwierigkeiten Egyptens haben eine ssbr große Wichtigkeit erreicht und eine Verlängerung des gegenwärtigen Standcs der Dinge würde sowohl für Egypten wie für dic ottomanische Regierung ge- fährlich sein. Die ottomaniscbe Regicrunz bat stets die Aufrecht“ erhaltung der Ruhe nnd das Woblergrhen des Volkes gewünscht, und zu diesem Zweck ist Ihnen der Firman ertbeilt Worden, den Sie jetzt in Händen haben. Wenn Sie aber länger Kbedive bleiben, würde eine Vcrmebrmm der Schwierigkeiten das unvermkidlicbe Resultat sein. Der Ministerrat!) bai daher mit (Genehmigung des Sultans beschlossen, das Kbcdivat an Tewfik Pascha zu übertragen, und eine diesbezüglicbc Depesche ist an leytcren abgesandt worden. Sie wer- den demncck) erstrebt, Ihre (Gewalten gemäß der Vorschriftcn des Firmans Ihrem Sohne zu iibcrantworten. '
Die den Vsrtretern'der Pforte 11:3 Auslande ziigcsandte Dcpestbe lautet 1111 Anszugc:
Die jüngsten Ereignisse in (8555th Haben die Aufmerksamkeit des Sultans auf fick) gezogen. Im Hinblick“ auf den moralischen und materiellen Fortschritt jenes Landes batte die türkisibe Regierimg die Nachfolge nacb der Erstgeburt in der Familie Jöniail Pascbas be- stimmt, aber die Angclcgcniyciien find ieyt dabin gclangt, das; der Ministkrraib mit Genehmigung des Sultans den Kbedibe aufgefor- dert hat, zu Gunsten seines Sobiies Tewfik Pascha abzudankcn. Sie werden ersnibi, diese Thatsache zur Keiintnif; der Regierung zu bringen, bei der Sie akkredijirt sind. Sie Wollen hinzu- fügci“, das; die Regierung diesc Entscheidnng in HinfiÖt auf die enisiandcncn Scbwirrigkciicn getroffen bat, und daß sie nicht di.: Absicht bai, Egbptcn dcrjrnigen Rechte und Privilegien zu bcraubcn, dercn cs ficb wäbrcnd der [MM 40 Jahre mit Vor- theil rrfcht hat. Die Niebemcd Ali Pasäya Narantirten Privilegien bleiben intakt. Dic ottomanisibc Regierung glaubt, das;, Wenn fir den Firman von 1873 _ deiicii Resultate für Ethen döcbsi nacb- tbiilig chesrn find _ arinuliirt, die europäischen Regierungen diese Handlung als einen Beweis dafiir ansehen werden, da:": dsr Sultan jenem Lande Wohl geneigt sei. Die Regierung hat nicht die Abficbt, die Ismail Pas.*1*a gewäbrtsn Privilegien abznscbaffcn, und wünscht nur dikjcnigen 511 annulliren, die das L nd iii skins gegenwärtige schwierige Lai]? (T'Tbkäsbx baben. .
_ 3. Juli. (W. T. B.) Die Regierung hat dem Par: lamcnte das Blaubncb iiber die egyptische Niigclegen heit vorgelegi. Dqffelbs anlU'ilt Dcpcscben vom 25. April bis _26. Juni. _Eme „Zuicbriit des deutschen Botschafters, Grafen 511_Miinit€r,_air den _Marqnis of Salisbury vom 4. Mai koniiatir1, chß die Kaiierlick) deutsche Regierimg sick) jedcr tbätigsn Einnmchung in die egyptrschcn Angelegenheiten entbaiten babe, soweit die lcßtersn Fragen allgcnwincr po: litisclrer Natnr bcirafsn; duc!) habe die deutsche Regierung einen mehr oder mmder dirskten Einfluß auf die Verwaltung Egyptens auszuüben 'nicht unterndmmcn , indem sie die Wahrung der abgememcn _eurdpiiiickwn Interessen, welche mit denen Deutichlands identisch seien , der wirksamen Sorge der meiitinxeresnrteii Mäiite überließ. Die deutsche Regiernng beabjrchtige, an dieser Politik festzuhalten. _ Eine Depeschs des Marqnis os Salisbury cm Lascelles vom 18. Juni fiihrt die Gründe auf, welche die britischeRegierung bewogexi, die Abicßung, des Khedive zu verlangen. Die De- pesche 1ch11LßtT Das einzige Hindernis; der Reform scheine in dem Charakter des Kbedive zu liegen, dessen finanzieUe Ver- legenhetteniast 1111061'1112101111) zu eincr Bedriicxung des Landes iiihrten, wahrend _seme Trsulosigkeit alle 1reundschaftlicben Bemi'xbungen, zu einer Abbülie zu geiangen, vereitelten. Ein Wechxcl _dieser Vol1t1k wäre unzweiselhaft nur durch einen Wech1el m der Person des Herrschers zu erreichen.
_Frankreich. quis, 1. Juli. (Fr. Corr.) Das Testament des Prinzen Napoleon lautet nach dem „Gaulois“, wie folgt:
Geschehen zu Camden-Place (Cbislebursi), den 26. Februar 1879. Dieiss ii't mein Testament. 1) Ick) sterbe in dem fatbo- 1ischen, QP0110111chT21 und römischen Glauben, in welchem ich gebo- ren bin. 2) Ick wünsche, da!": meine Leiche neben der meines Va- ters bxigefeizt werde, bis man beide dabin bringt, wo der Grün- der urisere-Z Hauses ruht, in den Schoof; jenes französischen Vol- kes, xrelches wir, wie dieikr, innig geliebt ba en. 3) Mein l_eßtxr Gedanke wird mein Vaterland sein, für ieses möchte ich netken. 4) Ich bcffe, das: meine Muttex, wrnn ich einst nicht mehr bin, mir das liebeche Andenken beirabren wird, welches ich
ihr bis zu meinem leßie_n Augenblicke erhalten werde. 5) Meine persönlichen Freunde, meme Diener, die Anhänger der Sache, welche ich vertrete, mögen überzeugt sein, daß die Dankbarkeit, die ich für sie beg'e, erst mit meinem Leben aufhören wird. 6) Ick) Werde ster- bexi ztiit einem Gefühle inniger Erkenntlichkeit für Ihre Majestät die Komgrn von England, für die ganze Königliche Familie und für das Land, in welchem ich durch acht Jahre eine so erzlicbe Gastfreund- schgft genoffen habe. 7) Ich ernenne meins vielgeliebte Mutterzu meiner Universalerbin mit dem Auftrage . . . (Folgen die Legate.) CodtctÜ. Ich brauche meiner Mutter nicht erst zu empfehlen, das; sie nichts vcrabsäumen möge, um das Andenken mcines Groß- obeims und meines Vaters zu vertbiidigen. Ich bitte sie, sich zu erinnern, das;, so lange es Bonapartks giebt, die Kaiserliche Sache Vertreter haben wird. Die Pflichten unseres Hauses gegen das Land erlöschen nicht mit meinem Leben; nach meinem Tode fällt die Auf- gabe, das Werk Napoleons ]. und Napoleons 111. fortzuführen, dem ältester) Sohne des Prinzen Napoleon zu, und ich_ hoffe, daß meine vielgeliebte Mati_er ihn mit allen Kräften unterktüßen und damii zins, die wir nicht mehr sind, einen letzten und höchsten Belveis ihrer Liebe geben wird. Cbisleburst, den 26. Februar 1879. Napoleon.
Ich ernenne die Herren Rouber und F. Pietri zu meinen Testamentsvoilftrcckern.
Italien. N o m , 2.Ju1i. (WTB) In der heutigen Sißung der Dxputirtenkammer wurde der (Heseßeniwurf, betref- fend die Besteuerung der Weingeistfabrikation, be- ratbßn. Der Beschluß der Kommission, durch welchen die Regiernfng aufgefordert wird, sich mit den bei der Alkohol: _fabrikgtion' interessirten Regierungen dahin zu versiändigsn, daß die der der Ausfuhr zu restituirenden Taxen nicht zum Preise geschlagen werden, wurde genehmigt. Morgen findet die Fortseßung der Debatte statt.
Brindisi, 2. Juli. (W. T. B.) Prinz Alexander von Ba't 1 end er g hat s1cheuteVormittag 9 Uhr auf dem rufst: schen Avrso „Constantin“ nach Konstantinopel eingeschifft.
Türkei. Konstantinopel, 2. Juli. (W. T. B.) Bezüglich der Nachricht, daß Frankreich und England dis Aufhebung des Fermans vom Jahre 1873, betreffend Egypten, mißbiÜigten, weist die „Turquie“ darauf hin, daß die Auihedung disses Fermans nicht die Bedeutung einer Represialie habe und daß die Rechte der Mächte in Bszug auf ihre Untertbanen gewahrt seien. Der Ferman, welcher so schlechte Resultate gehabt habe, sei aufgehoben worden, um eme Veraniaffung neuer Nackiiheile für Egypten zu beseitigen. _ Der Mixiisterratbhat beschlossen, den Gencral-Gduverneur von Skutari, Hussein Pascha, seines Postens zu entseßen.
Rumänien. , Bukarest, 2. Juli. (W. T. B.) Be: züglich des Konfliktes in der Snlinamiindung hat die von emem Kommissar der rmnänischen Regierung vorgenom- mene Untersnchung „ergeben, daß der betreffende rumänische Hafeiika_pitän seine Instruktionen LigemnäckUiJ iiberschritten hat. Dericlbe ist in Folge dessen abgescßt worden. _ Die mit der Bsrathun der Vorlage Über die Emanzipation der Judsn beau tragten Kommissionen der Revisionskammern sind bis 1th zu einer Einigung noch nicht gelangt.
Serbien. Belgrad, 2. Jitli. (W. T. B.) Der in Yerkanlaffmig dcr Uiiabhängigkeit Serbiens in der hiesigenMetropolitankirchc heute veranstalteten Feierlichkeit wohnte? unter dem Vorantritt von Sermes Effendi sämmt- liche aisiviirtige * Vertrsxer bel., Dieselben brachten dcm Ministe'rpräiidenten Ristic ihre Glückwünsche dar.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 29. Juni. (St. Pet. Herold.) Der „Regierungs-Bote“ veröffent- licht nachstehende Vekannt1nack1_ung des Ministers des Innern, Staatssekretärs Makdfs:
Seit iinigcr Zeit kuriiren unter der ländlichen Bevölkerung Gerüchte übcr cine angeblich bevorstebcnde ncUe aÜgkmeine Land- Vertheilung. _ _
Auf Grun“ eines bcionderen Befehls Sr. Majestät des Kaisers gebe ich [*kkamit, daß Weder jeizt nuch in Zukunft 61116 Bcrgrößerrm.) der bäuerlichen Lgndantbeile erfolien wird, nocd erfolgen kann. Bci unseren (5,1021er iiber das Eigentbumsrccbt kann eine Ungcrcckytichit und Bcnacbtbxiligung, wie es dieFortnabme von Land vom acirtzlikbcxi Bisißer und die Uebcrgabe an einen anderen wäre, nichtvorkoimucm Die Bayern selbst siiid auf Grind der am 19. Febru.1r 1861 Aller- biiibst bcjtgtiatcn Vrrordnung iti Bcsiß des ibticn angewiesenen LM- drs. Krait dcs Eciéyis genießs sie ihre Anibeile in Frieden, ver- fÜJL'L über dieielbcn und habe das Recht, neue Landstiicke von (LUDZTLU Beiixcrn dUrch7rciwil1 e Ucbereinkunft mit diesen zu er- wer en.
Demzemäf; [affen unsere (51 exe Jedem das Seine und gestatten Niemandem Eingriffe in fremde. Eigentbum. Dadurch wird gleich- zeitig mit “ccm Bauer- und and cm Besitz auch die RUbe des ganzen Rcicbrö gcxvabrt.
Die salsiben (Gerüchte Üb eine neue Landrertbcilunq und über eine zu Gunsten der Bauer vorzunehmende Vcrgrößeruna der Antbeile wirken von Übelgesinnte Personen, Welche n11k den Zweck haben, das Volk 311 erregen und die öffentliöbe Ruhe zu stören, in den Dörfern verbreitet.
_ _ Bedauerliibcr Weise Werden iese (Gerücbie nicbt selten von ein- Weben Leuten auf Trcu und Gia ben entgegengenommen und weitsr verbreitet, ohne ein U Betrug zu r,";wöbnen und ohne zu abnen, in Welckxs Uri,“,lück si: kadnrrb sich 1! andere stiirzén können.
_ _Jn Erfüllung des Allerhöcb cn Befehls Se. Majsstät des Kai1c_rs irarue icb _ria ländliibc V ölkernng ror dm schlimmen und argliitixxn Einfiiijterungen und ache es der Dorfi, Wolost- und Polizeicbridkcit zur Piiicbt, gespa t und unablässig das Auftauchen von übclgcsinntcn Vkrbrciteren wo:: alfcbcn Grrücbten zu verfolgen und fick) zu bcmüben, die BMW? 11 auf jede Weise zur Vernunft zu bringen und sie von der Weiter rbreitung dcr scbädliiben Erdich- tungen abzuhalten.
Amerika. Washingto , 30. Juni. (Mg. Corr.) Der Präiident hat die Vorla _, betre end die AUSgaben iiir die RechtsPilege, genei) igt, aber die Vorlage betreffs der Unkosten der Vizemarfck) le mit einem Veto bele t, und zwar aus de'mselben Grun- aus welchem er die Justiz: kreditvorlage am 23. Juni m' sxincm Veto belegio. Tas Repräjentanteiihaus fchrit- ach der Empfangnahme dsr Botschaft des Präsidenten zu 211 zweiten Abstimmung über die mit dem Veto belegte Maßrl, brachte dieselbe aber nicht durch, da die zur Uebergehung s Vetos erforderliche zwei- drittel-Majorität nichtzu erlange tar. DerPräfident ,teÜte dein Hause eme_weitere Botschaf .u, welche die Aufmerksam- keit_deffe1ben aus die unverzügli- Nothwendigkeit lenkt, eine entiprecherxde Fürsorge für die gel)"- ge Ausübung derFunktionen der Mar1chä1le und ihrer St certreter zu treffen. _ Der Senat hat die am 25. Juni ei ebrachte Resolution, welche sick) zu Gunsten einer voÜsiändi Remonetisirung des Silbers _erklärt, mit 23 gegen 2 Stimmen dem Finanz- ausschume überwiesen. .-
- 2. Juni. 'Dem vom S- Hamte erstatteten Berichte zufolge betrugen die StaatSei ahmen in dem abgelau-*
Wescntlicbe _ wvbl m Bezyg aus, das materielle Konkursreckxt wie auf das Ver- fahren. Es, 111 nun im Verlage WU Carl Meyer (Gustav Prior) in Hannover xm von dem Obér-Amtsückxier Georg König in Han- novsF erfaiztes Buck) erschiensn, welches . das Ki) 11 kurs :) ? rfahr e n 115 er
fenen Finanzjahre 276 MiUionen ollars, während die ordent-
lichen AUSZaben, mit Ausschluß der ahlungen an Zinsen für die Staats Zhuid, fick) auf 164 Mi ionen 51ckollars beliefen. Der gegexiwartige Kassenbestand des Schasamtes ist 15 Millionen Dollars m Gold und „28 „Millionen Dollars in Silber. Der Gesgmmtwerth der bis 1th auSgeprägten Silberdollars betragt 36 Milkionen Dollars.
Mittelamerika,. Haiti. (W. T. B.) Ein Telegramm aus Kingston (Jamaixa) vom 2.Juli, über New-York, meldet, dqß m Port au Prince ernsthafte Unruhen ausgebrochen ssien. Die Aufsiändiichen hätten auf den Senat geschossen, die Senatore'n seien geflohen und eine große Anzahl verwundet worden. Die Unruhen dauerten noch fort.
_ Afrika. Egypten. Alexandrien,2.Ju1i. (W.T.V.) Dre nach der Abfeßitxig von Wilson und Bleigniéres seiner Zeit „ernannten Ministxr haben ihre Entlassung ein- gereicht. _ Es, soil LM Liquidationscomits eingeseßt werden, dessen Mitglieder von den Mächten ernannt werden. Dgffelbe soll sich Mit der Regelung der egyptiscben Finanzlage beschäftigen.
Landtags = Angelegenheiten.
Am 28. Juni ist in Weblau der KrsisgeriÖts-Direktor a. D. Latz, irn Hause'der Abgeordneten Vertreter des 2. Königsbergsäyen Wahlbezirks (Labiau, Wehlaub gesr'orbcn.
Stabistifche' Nachrichten.
M11eb'erficbt übeydie Zahl der Studirenden auf der Kogiglichen Rbetnticben Friedricb-Wilbelms-Univer- stiat zu Y_onn im Sonimer-Semester 1879. Im Winter- Scmester 1878-79 sind immatrikulirt geivcsen laat Nachweisung vom 24. November 1878 848, nach Anfsieünng dieser Nachwcisuiig wurden noch immatrikulirt 12, zusammen 860. Davon sind abgegangen 260, es find demiiacb geblieben 600, dazu sind in diesem Semrster gekom- men 440, die Gxxammtzah'l der immatrikulirten Studirenden beträat daher 1040. Die evang-xltsch-tbeologisÖc akultät zählt Preußen 58, 2111chtpreuxzen 9, zusammen 67. Die kat olifch-tbcoloqiscbe Fakultät zahlt Yreußcn 99, Ntcbtpreußen 1, zusammen 100. Die juristische Fak111_ta_t_ zahlt Prenußc'i": 298, Nickzipreußen 23, zusammen 321. Die medizintixhe Fakultax zahlt Preußen 128, Richtpreußen 16, zusammen 144. Die philosophische Fakyltat zählt 8. Preußen mit dem Zeugnis; der Reife 297, 1). Prenßcnmxt dem Zeugnis; der Nickxtreife nacb §. 35 dcs Prufungsregiements vom 4. _Juni 1834 _, 0. Preußen obne Zeugnrß der Reife nacb §. 36 desi._chlcments 39, zusammen Preu- fien 336, (1. Nickytxreizßcn 72, zuiammen 408, im Ganzen 1040. Unter den Jmmatrtkulirten dex pbilosopbisMn Fakaliät brfinden sich 42 Preußen, und 17 Nicbtpreußen, zusammen 59, welcbe der land- ivirtbsiHaftiicben Akademie zu Poppelsdorf angehören. Außer diesen immatrikulirtcnStudirxnden besuchen die hiesige Universität als nur zum Horsn der Vorleiungen berechtigt, mit spezieU-r Genkbmigung des 'z. Rektors 38. Es nehmen mithin an den Vorlesungen überbaapr Theil 1078.
_ Uebersicht, über die Zabl der Studirendrn aunf _der Kdnigliében Georg-Augusts-Universität zu GOÜUUJFU „im Sommer - Semester 1879. Im vorigcn Semester imd immaxrikulirt gewesen (990 + 7 =) 997, davon smd abgegangen 299, es 1ind_demngch geblieben 698, hierzu find in diesem Seme'ster gekomxnen 353; die Ge1ammtzabl der im'natriknlirten S_tudtrenden_betragt dgber 1051. Die evangelisÖ-tbeologiscbe Fakultät zahlt: _Preztßen 92, Ntchtpreußen 28, zusammsn 120. Die jnristiscbe Faktzl'iax zahlt: ;)Qxeußen 195, Nichtbreußen 77, zusammen 272. Die Mkd131n1sche ngu tat'zablt: Preußen 104, Richtpreußen 37, zusammen 141. Diebbiloiopbtxche Fakultät zäblt: &. Preußen mit dem Zeug- nis; der Reise 332, 1). Preyßen ()th Zeugniß der Rcife nacb §. 36 des Reglxmentf; vom 4. Juni 1834 32, somit Preußyn 414, 6. Nicht- Pr'eußxn 104, zustimmen 518. Im Ganzen 1051. Außer den imma- trikulirten Studircnden beiucben die bissig? Univerfität als mir zum Hoßrcnd der VTieZLULUgenC bereaZtigt ], Fllzklne Vorlesungen besuchen an er «'in no . s ne men mi in an den or “ '" * '- haupt Theil 11163. V [UW n “ck“
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
ic mit dem 1. Oktober d. J. in Kraft tretende Reichs- KOUk111'ÖOTÖL1UYJ 1chafft bezügYicb des Verfahrens neues Recht für a111e Rechtsgebiet? des Reichs, in welchen neben dem gemeinen Rechte cmzrlne landcsge1e1511che, den Konkurs betrrffende Vorschriften er-
K* "*
[affen sind oder für Welche besonderr, auf dem ciemeinrrcbtlickxen
Systeme berubsnde, die gesammte Materie umfassende Konkurs- 5rdnunaen bestehen. Ste_„bat ibre Grundlage in der für die [andrccht- ltchen Provmzen der Prcußiscben Monarchie erlassenen preußischen Kon- iursordnrzng „vom 5. _Mai 1855, ist aber vollständig neu durcbgearbeitet und enthalt m ,scharsereyDurckpfÜbrung der grundlcgenden Prirxzipien und tief eingreifende AÖWÄÖUUJLU von derselben so-
Rcich§-Kowkur§ordnung
vom 10, “* b 1877“ darstcllt. ?Zc ruar
Das Uiit.r Benutzung der amtlichcn Piaterialien
der“ Geseygebung„ RegierUtigsmotiv: und der Vcrbaiidlungen dcs Y_eiÖT-tags und seirier Konimiifionen bearbeitete Buch ist zum prak- 111cken Gsbrauck) fur ,Ricbter. Gerickatsschreiber, Rechtsanwälte und Kdnkursrxcriraltcr bestimmt und hat den Zweck, das Konkursrerfabren 11116 c;; 1111) ngcb der Reichs-KonkursOrdnung gestalten wird, in an- 1chaulicher Wclie zur Darstellung zu bringen und damit insbesondere auch
über die ersten Schwierigkeiten der Anwenduna des in der Ausdrucksweise
mit mbglichtier Knappheit gefaßten, grundsätzlich Definitionen und Exemplisikatwnen ermeidenden Gesetzes binwegzubelfen. kurswersabren bangt aber auf das Jnnigite mit dem materiellen KonkurSrekbte zujammgn; wie die gese liche Regelung des Verfah- rens 'em bcxsttmmtes System des materie eu Konkursrecbts zur notd- wendigen Yorausseyung bat, so ist andererseits das Verfahren, indem es srlbitmaterielle Rechte1chafft,wiederumfürdis Gestaltuug des materielien K'onk'ursrecbtes wssentlicb bestimmend, Der Geseßgeber, indkm er ein einheitliches deutiches Konkursverfahren schaffen wollte, bat sicb daher der AUsggbe nicbt entziehen können, gleichzeitig das materielle KonkurSrecbt fur das Geltungßgebiei des Verfahrens einheitlich zu regeln.. Wenn etc in dem , ersten Theile der Konkursordnung das materreUeBechi, in dem zweitexi das formale behandelt, so konntebci dem gegenieittgen Jnemandergreisen beider Seijen dex? Rechtes auch diese SMidgng keine unbedingt: sei. " kyrÖversabrens ergab sich darau-s die Notbwendigkeit, gleicbzeitig auch eine Farjteüung des zu Grunde liegendcn materiellen Konkursreibtes zu ge en. Konkursqtdxiun , des Reickoseinfübrungsgeietzes, auch des preußischen und Kömgltxb ? des Buches nir den Handgebrauch Wird durch die beigegebenen For- mulare, 131852102117er auch die beispielsweise ausgefüüte Anmeldungs- 155209, die urkundliche Basis des Prüfungstermins und der Fest- TZZU-ir'gspwiiffi v V et un Sur ei ezw. ertbeilungsplan überfiüsi ma t, owie durch e?n vollständiges Sachregister erhöht. sg ck s bogen starken,
Das Kon-
Für eine Bearbeitung des Kon-
Angescblossen find in einem Anhange die Texte der
äcbsiscben Ausführungsgeseßes. Der praktisch: Werth
welche das PrioritätSurtbeil ersexzt und Ver- Der Preis des 11 Druck- gut gebefteten Bandes beträgt 2 „FC: 80 Y
Ju demselben Verlage ist in dritter vermehrter Auflage er;
[chienenz ,D_ie preußische Vormundschaftsordnung vom 5. Junlt 1875. Zum praktischen Gebrauch insbesondere auch für Vormunder unteereruxkficbttgung der Regierungsmoxive und der Verhandlungen beiderHalzser des Landtags erläutert und heraus- gegeben von Georg Konig, Ober-Amisrichter zu Hannover." Dem
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Buche, deffen Preis 1 „46 60 „H ist, sind beigefügt: eine Anleitung und Formulare zur Inventar und Rechnungslegung, sowie das Kosten- gese und Tabellen zur Berechnung der Gebühren und em Sach- re iter.
g Düsseldorf. Gleichzeitig mit der Entbüüuyg des Cornelius- Denkmals feierte am 24. Juni der „Kunstverein für Rhein- land und WestfaJlen' den 50. Jahrestag? seiyer Gründrmg. Aus dem Feftbericbt seht hervor, daß der Verein im Laufe seines 50jäbrigen Bestehens eine reiche Thätigkeit in Betreff _der Förderung der Kunst entfaltet bat. Derselbe bat xtwa 2000 Gemalde angekauft, wofiir den Künstlern ungefähr 2 MiUtonen Mark zztgefloffen find.
erner bat er für öffentliche Zivecke (an Myseen, Kirchen xc.) 104 Kunstwerke bedeutender Art entweder erst aestrftixt oder sich in nam- hafter Weise an der Schaffung derselben beibeiliat; die dqrauf ber- wendeten Summen belaufen sich auf ciwa eine halbe Milliorz Mark. Endlich hat der Verein zahlreiche hervorragende Erzeugnisse der Malerei mittelst der vervielfältigenden Künste, insbesondere der, edxl- sten und vornehmsten derselben, der Kupferstecbkunst, seinen Mtxgliee dern und über diesen Kreis hinaus den Kunstfreunden aller Lander zugänglich gemacht. Für die Herstellung dieser feiner Prämienblätter hat der Verein im (Ganzen fait eine Million Mark verausgabt. So belaufen sich die durch ibn konzentrixten und Zwecken der Klinsi ge- widmeten Mittel im Ganzen auf fast 3,1 MiU. Mark. Die Zahl der Aktionäre des Vereins beträgt jetzt etwa 7000.
Oldenburg, 24. Juni. (Cölt). Ztg.) Bei Wildeshause'n wurde in einem Hügelgrabe eineiogenannte Fensterurne (s. „Archiv für Anthropologie“, Korrespondenzblatt Nr.3 und 6) gefunden. Sie ist von eleganter Form, fein gegläxtct, nur 100111 bocb, von heil: grauem, sebr feinem Thon. Auf der Ausbaucbung befinden sich drei runde Löcher von etwa 21311] Durchmeffer; in diese sind grüne Stucke Glas in den noch feuchten Thon eingeseßi. Ebensq ist in den Fch ein Stück“ Glas eingelassen. In der Urne stand etne Vase von fast gleicher Höhe und demselben Material. Der Inhalt bestand in Knochen und Kohlc. Bis dahin find, soviel bekannt, erst sichs der- gleichen gefunden, die siebente würde die erwähnte sein, keine unter ibnm zeigt aber eine so regelmäßige Vertheilung des Glases, m_id meistens baben fie nur im Fuße ein Stück Glas. Soiiten fich in anderen öffentlichen oder privaten Sammlungen Deutickylauds oder des Auslandes Urnen mit cingeseiztem Glase bkfinden, so würde eme Nachricht dem Oldenburgischen Laiidesvcroixi für Alter- ihumskunde sehr willkommen sein. ' ,
_ Der Buchhändler und Antiquar Joseph Jolorvrcz in Posen batsoeben die Nr.59 des Kata1oges 1211166 antiqu'ari- schen Biicherlagers ausgegeben. Dieselbe entbait cin Ve'rzeicbmß von 1640 Schriften aus dem Gebiete der .Lingnrstif“, die unter folgenden 6 Rubriken: _ ]. AUgemeitJe unvergleickyende Spracky- wisiruschaft' 11. orientalische Sprachen, mtt Ausschluß des Oebrarscbc'n; 111. hebräiicke Sprache; 17. romanische Spracben (1) Spanisch, 2) Italienisch, 3) Französisch); 17. germanische Sprgchen (1) eng- lische Spraäoe, 2) deu1sche Sprache [a. Alt- und V'Tiitelboxbdeutsch nebst veiWandtenDialekten, 1). neubochdeutsche Sprache und Literatur, nebst deutschen Mundarten1, 3) skandinavische „Sprachen uiid Holländisch-Vlämiscb) _ zusammengestelit fiyd. (Em Anhang weist endlich ca. 50 Nummern iiber Volksbrjickxer, Liedkr, Sagen, Legenden, Schriften über Sprücbwörter 1: 2141111. _ Unter den mx voritebendcn Kaialrge aufgifiibrtkn Schriftcii, die theils den fruheren Jabr- hundcrten, theils der neuesten Zeit angehören, befinden sich viele wertbroüe Werke.
Gewerbe und Handel.
ZUfc-lge fernerer bis zum 2. Juni reichender Nackyricbten aus P ort au Prince (Haiti)*) Waren in _den leisten vorangegaqgenexi Tagen weder Erkrankungen noch Todesfaüx durcb gelbes Frechr mehr vorgekommen, und scheint die Epidemie, nachd2m die bis dahin ausgebliebenen starken Gewitter eingetreten smd, erlo1cben zu, sem.
_ Vom Berliner Pfandbrief-Jnstitut sind bis Exide Juni 1879 42 756 300 «44 4,1 prozentige und 9 007 500 „11 5prozentige, zusammen 51763 800 „44 Pfandbriefe ausgegeben worden, wobon noch 42 014 100 “16 4? prozentige und 8 345 700 „FC: 5prozenfige, zu- sammen 50 359 800 „M Pfandbriefe vcrzirxslgb sind. „Es sind zu- esichert, aber noch nicht abgehoben 1259 700 „14; mz Laufe des
onats Juni 1879 aiigemeldet 5Grundstiicke mii einem Feuer- verficherungswertbe von 627 650 „M " '
_ Dem uns vorliegenden Gcscbafisbertcbt des Verwaltungs- ratbs dcr Ostpreußiscben landscbaxtlichen Darlebnskaiie zu Kö nigsberg für das zehnte Gesäéafisjabr vom 1. April 1878 bis zum 31. März 1879 entnehmen wir_folgende “Laien: Das mtt dem 1. April 1878 bcgonnene 10. Geschastsjabr dex Ostprcxißiscben landschaftlicben Darlebnskaffe war Weder durcb emed erwunschten Ausfall der Ernfeergebnifie dcs Jahres, noch durch ett) rßgcs Leben auf den (Gebieten des Handels und der Industrie begiinstigt; viel- mehr trat auf diesen Geschäftsgebietexi mehr und mehr ein Zu- nehmen der Geschäftsstockung zur Er1chemung, welcbes durcb dre Ur.- sicberbrit der handelspolitiscben V;“erbältnisie bedingx _war. Gleichwohx haben dicse mißlichen Verhältnisse 2111211 nachtbeiligextCiu11ußaus den Geschäft€betrieb der Darlebnskaffe zu erlangen mcbt_ve"rmocht, d“. in Folge dir im Jahre 1877 eingeführten neuen Ab1chayungs- prinzipien die Zahl der neuen Bepfizndbriesungen sicb bedeytend vcr- größert hatte, und dadurch den Voricbußverkehr quf die in Pfand- briefen umznsäxreibcnde vaotbeken sich schr gesteigert hatte, und fUr die Darlebnskaffe größere Erträge abrvarf. Unter diesen Umstanden wurden Gesammtumsäch von je 114545499 „44 87 „z mDebrt und Crcdit bewirkt, rräbiend diesslbcxi im Vorjahre nur ze 92 384 305 „M 18 „z und im Geschäftsjahre 1876/77 mxr „16 99107465 «16 40 «3 in Credit und Debet betrugen, _Derxi erheblich höheren Umsaize cntsbricbt ixi angemessner Weise auch das Gewinneraebniß, Welches einen Etnnabme-Ueber- schuß von 149 553 „44 22 „5, also von. fast 10 0/0, ,und ngch Abzug a11er aus demselben erfolgten Ueberweisungen noch emeg Rem- ewinn von 128 580 „sé 16 „5, also von über 81% des Siistungs- apitals von 1 500000 „111 crgiebt. Von kéxicrn Retngxwmn sind nach §. 4 des zweiten Statutcnnacitrages 12cm 22._Juli 1874 9/10 an den Fonds der Ostpreußi1chen LandsWaft mit 115 722 «M 14 «Z und 1110 an den ReservefOnds der Darlebnskaffe unt 12858 „44 2 „3 abzuführen, weleher [eßtre dadurch die Höhe von 45684 „44 24 „3 erreicht. Der Gesammtumsaß Nrtbeilt fich auf die einzelnen Monate folgendermaßen: 1878“ April 10 374 059-4411 „3, 'Mai 4730 728.64 59 -„1, Juni 9103925 „45 22 Y, Juli 9529115 «FQ 21 H, August 5293 452 «44 61 «3, September 8294 281 „14 96 ck5- Oktober 12018 635 ““ 82 “TJ- Novembkr 10 825 895 „44 63 „5, Dezember 11999 925 «14 68 „3; 1879: Januar 13161908 akk 3 EZ, Februar 8545 467 „M 74 „5, Mär“, 10668104 „16 27 Y.
Die gejammte Kassenversur betrug in diesem Jahre über 831 MiÜionen Mark gegen ca. 701 Millionen Mark des Vorjahres. Der Kassenbestand betrug am 1. April 1878 110064 «;ck 8 H, hierzu kam die Jahreseinnabme mit 41743 828 „44, in Summa 41853 892 „14 8 „„I, wovon die Jahresausxiabe mit 41732098 «74 92 „xz bestritten wurde, so daß am ngresschluffe ein baarer Kassenbestand von 121793 „46 16 H verblieb. Die stärksten Kaffenumsäße weisen die Monate Oktober, Novcmber, Dezember 1878 und Januar 1879 mit je 9-9-1 Millionen Mark nach; die_geringstexi Umsä e mit 41; und gegen 4 Millionen Mark finden fick) im Argust und ai.
Mit der Vermittelung der Bepfandbriefung war die Dar- lebnskasie bezüglich 641 Güter bxauftragt,„wäbrend im Vorjabre derartige Aufträge nur 418 und im Jahre 1876/77 soZar nur 295 vorlagen. Unter dieier bedeutenden Zahl von Gütern efanden sich viele von bedeutendem Werthe, deren Bepfaudbriefung erhebliche Vorschiiffe erforderte. Zn a11en Folien, wurden, sämmtliche Kor- res ondenzen und Anträge bei den Königlichen Gerichts- und sonfttgen Be örden sowie Privatpersonen besorgt und die Zahlungen aus An- weisung direkt an die Gläubiger_ geleistet. Aus dem Vorjahre sind hier _ Hypotheken = Voricbußkbnto _ im Ganzen 123 Spezialkonti übernommen mit Vor1chuffen von 712 086 „;ck 3 „_3,
*) Siehe Nr. 138 des „Reichs-Anzeigers“.
518 Konti kamen bis uli. März c. 171an mit 9022 380 „M 88 H; es wurden also geführt: 641 Konti über Vorfchüffe von Summa 9734 466 „FC: 91 „5, davon sind bis zum 31. März c. erledigt 442 Konti und Vorscbüffe von 8427 499 „M 37 „5, und blieben an diesem Tage auf 199 Spezialkonii ausstehen Vorschüffe von 1306 967 „M 54 „3. Die Darlebnskaffe ist sonach auf diesem Konto an _dem Jahressckzluffe gegen den vorjäbrigen mit einem Mebrbetrage von ca. 590000 „44 Gläubigerin geblieben und hat darauf einen Umsatz von Über 18 Millionen Mark gemacht, während der des Vorjahres nur ca. 9500000 „44 betrug.
Yiagdeburq, 2. Juli. (W T. B.) Die heutige außer- ordentliche Generalversammlung dcr Maqdeburg-Haiberstädter Eisenbahngesellschast war sebr zahlreich beiucht- Es waren etwa 1200 Stimmkarten auSaegeben. Die Erledigung der Formalien nabm nur kurze Zeit in Aasprucb. Schon um 111 Uhr konnten die eigentlichen Verhandlungen beginnen. Den Vorsii; führte Präsident Scheele. Derselbe tbeilte mit, daß in der Versammlung 16 444 Stimmen Vertreten seien. Zunächst begann eine ein- gehende Debatte über einen Antrag, welcher die Vorfrage erledigt wissen 11301116, ob das Direktorium überhaupt berechtigt gewesen sei, ohne Genehmigung der Generalizersammlung in Verhandlungen Wegen des Vkrkaufs der Bahn mit der Regierung zu treten. Der Direktor Schmidt bob demgegenüber hervor, daß dax Direktorium nach den Statuten das Recht hatte, in solche vorläuficien Vérband- lungen einzutreten. Nach der Verlesung zahlreicher Amendements nahm der Geheime Regierungs-Ratb Bensen das Work Über die Stellung, welche die Staatsieqieruna einnebma. Derselbe erörterte die Schwierigkeiten, welche bisher zu überwinden gewesen, und bob hervor, daß die Regierung fest entichloffen sei, Weitere Zugeständnisse nicht zu machen. Der Vertrag müsse obnejcdes Amendement angenom- men werden, widrigensaüs die Regierung auf die Erwerbung des Unternehmens verzichten wkrde. Bezüglich der Frage des Antbeils der Stammprioritäten 1.111. 13. an der Liqiiidationsmaffe gab der Redner zu, daß dies eine Frage sei, welche nur Von der Liquidations- kommission entschieden Werden könne. Die Staatsregierung werde einem bezüglicben Ameddcment nicht zustimmeti. Solche Besiß r von Stammprioritätsn 11111. 13., welche den Umtau1ch gegen Konsols ver- weigerten und das Resultpt der Liquidation abmarteten, würden ja übrigens insofern eincn NiitZen haben, als ihnen die i'crgefebexien circa 89% unter allen Bedingungen gesichert sein würden. Es folgte hierauf eine längere Debatte für und gegen die An- nahme. Die Vertreter der Diskonwgeselisckpaft r.'cbtiertigten das Vrrfahren ihrer Gesellsckpaft und befürwvrteten die Annahme. Die Versammlung ioUe sich damit begnügen, die Erwartung auszusprechen, daß die Staatsregierung die Gleichberccbtigang der Stammpriori- täten 14111. 8. bezüglich der LiquidationSmaffe anerkennzn Werde. Der mit der Staatsregierung abgeschlossene Vertrag wurde schließlicb an- genommxn. 13140 Stimmen waren für, 6441 gegen denselben. Da die Zweidrittklmcbrbeit 13 054 Stimmen beträgt, ist der Vertrag (obrie irgerxd welches Amendement) mit 86 Stimmen über die Zwei- drittelmebrbeit axxgenommen. Eine Resolution, daf; nach der recht- lichen Uebsrzeugu::g der Generalversammlnng die Aktien ck., 13. und (ck, bei der Liquidatioxi gleichberechtigt seien, wurde angenomrxien.
VNOséau, ]. Juli. (W. T. B.) Die für das nächste Jahr in Aussicht genommene hiesige Gewerbe-Au sstellung wird erst im Jahre 1881 stattfinden.
New-York, 20. Juni. In dem Wochenbericht der „New- Yorker Handels-Ztg.“ beißt es: Die jext zu Ende gebende Frübjabrs-Saison bat den übermäßißcxn Ansprachen, welche an deren Verlauf gesteUt worden waren, ssl stvc-rständlickp'nicbt entsprechen können, aber Diejenigen, welche nur eine allmahltcbe „Besserung der Geschäfte erwartet hatten, vonommen befriedigt. Liegen auch ,"" AUaemeinen keine *,ilänzmden Resultate bor, so haben Wir doch eme große Errungenschaft zu verzeichnen, nämlich die Rückkehr des "Ver- trauens, die ihrerseits in der befestigten Solidität wobl begriindet ist. Was die kommende Saison betrifft, so sind aÜe Elémente der Prosperität vorbande.1, und nur sich selbst werdet] Hande! „Md In- dustrie es zuzuschreiben baben, Wenn die gegenwärtr en Aujprzien [ich nicht Verwirklichen._ Die Zeitungen aus allen T eilen der Umbn sprechen von bcvoriiebendem reichen Segen, und :renn aucb die Schil- derungen zum Theil einer allzu optimxstiscben Anschauung enisprlxi- gen, so bleibt des Guten dock) Ic_nua, um dem Herbstgcschaf: em äußerst 1311111111125 Prognostikon zu, 1161111. . ' .
Die Einlösung der gekündigten Bundes-Obquaiwnen ntnxmt einen so ruhigen Verlauf, daß der Geldmark't dieixlbc „gar nicht genial": wird, und unsere Banken, austati, wie sei.:er Zeit'ntcht obne Grund befürchtet, dadurch beeinflußt zu ixm, können ihre im vgrigen Monat auf ein Minimum reduzirte Reist anbgltend verstarken. Cs Verfailen zwar in der Periode vom 29. d. M. bis 21. n. M."noch circa 275 MiUionen Bonds, aber man begt wegen deren Emldsrmg um so gcringere Vesorgniß, als gerade um diese Zeit „der legitime Handel und die Börsenspekulation sebr schWache Anjprucbe an den (Geldmarkt .;u steUen pfiegen. , ' |
Am Waaren- und Produktenmarkte hatten einige Arxikel ziemlich lebhaften Umsatz, während andere, meist durch die vorgeryckte Jahreszeit bedingt, in schwäcberem Vkrkebr standen. Jm Allgxmemen ist die Stimmung eine zuwerficbtlicbe und hoffnungsvolle. Fur volle Getreideladunqcn Wurden 31 Schiffe gcchartxrt; Brodstoffe verloren an Festigkeit der Preise, wurden aber zirmlich [ebbafi gehandelt. Jn Baumwvlle machte die Baiffetendenz Weitere Fort1chrttte, nobel sich jedoch sowohl in Locowaare_wie auf Termine gutes Gefchast'ent- wickelte; die heutige Börse besenstigts sick) etwas auf gunstigere Liver- pooler Meldungen und schloß fur iniddlmg'Upland zu 124 Cts. g:ge_n 1213/16 Eis. in vorigér Worbe. 21011 Provxfioxien' fand besondyrs m Speck ungewöhnlich lebhaftes Gsicbaft, hauptsachlich furden Konsum der Südstaaten, statt. Für Schmalz zeigte fick) tiiirugermge Export- frage. Jci Petroleum fand ein Wertgrer Preisruckgang statt, zu welchem sich ein lebhafjes Geschäft etabltrtc. Hopfen wurde in Folge der anhaltend als ungünstig gemeldeten _Ern'tcausfickyte'ii fest aiif Preis gsbalten' der Export bar jedoch fast ganzlich aufgeborx. ' Fiir Rio- Caffees berrscbte, trotzdem die Jnlandfrage 11111,“ geringfiigig, em ziem- lich stabiles („Gefühl am Markte. Robzucker batte nur_sebr bescbrcmkte Umsätze, raffinirter war dagegen [cdbgst und fest fur "alle Sorten. Thee batte unverändert: Preise; es wird jedoch sebr uber die (Ye- ringfügigkeit der Umsätze geklagt. Fremde Manufakturwaarxn im Allgemeinen stil]. Der Import erder Manufakturwaaren Wahrend der Heute beendeten Wocbe betrug 1 003 788 Doll. gegen 677 736 Doll. in der ParaUelwockpe des Vorjahres.
Verkehks-Anftalten.
Auf der indo-europäiscben „Telegrapbenlinie sind im Monat Juni d. J. an gebührenvflichtigen Depeschen'befordert worden: a. aus London, dem übrigen England und Amerika nach Persien und Indien 1060 Stück, 1)- aus Perfien iind Indien nach London, dem übrigen England und Amerika 1156 Stuck, 0. vom eyropaiséhen Kyn- tinent _ excl. Rußland _ nach Persien grid Indien 410 Stuck, (1. aus Perfien und Indien nach dem europcxiscben Kontinent _ excl. Rußland _ 246 Stück. Summa 2872 Stuck.
_ (N. Zürcb. Zia.) Die ordentliche Generalversamm- lung der Aktionäre der Gotthardbahn fand am 28. d. M. in Luzern unter dem Vorfiße des Nationalratbs Feer-Herzog statt; es waren 50 Aktionäre anwesend, die xin Aktienkapital von gegen 23 Miu. Fc. repräsentirten. Sämmtlicbe Vorxagen des Verwal- tungsratbes wvr*en angenommen und der 'Geicbaftsbericbt, fur 1878 genehmigt. Bei dem Leyteren sprachen dis TKechnuanevtsorcn den Wunsch aus, es möchte hinsichtlich des Betriebes der essmer Thal- babnen auf Ersparnisse Bedacht genommen werden. Die Statuten wurden in dem Sinne abgeändert, daß der Bundesrat!) 7 (statt 6) Mitglieder in den Verwaltungsrat!) zu xrnennen hat und die Gene- ralversammlung 22 (statt 19); man schritt auch sofort zu emxr Neu- wahl in den Vchaltungsrath, die aizf Regierungs-Rath Frei (Aar-
au) ßes, die Besetzung der zwei übrigen Stellen, wofur ein Dedi- cber und ein Italiener in Aussicht genommen Md, bleibt reservat- An die Stelle des ablehnenden Senators rtom wurde Ritter
Filippo Cavallini in den Verwaltungsrat!) gewählt, zum Präsidenten des Verwaltungsrathes Hr. Feer-Herzog wiedergewählt, und als SteÜvertrcter auswärtiger I)iitglieder' des Verwaltungsratbes be- zeichnet die erren: Andreä-Pasiavant in Frankfurt, Lent' in Berlin, Möbius in öln, Maraini in Rom und Cesare Parodi in Genua.
Der Beschluß, betreffend die Montecenere-Linie [.Mi-::
1 Der Verwaltungsratb wird ermächtigt, 1) den Bau drr Monteceriere-Linie nach den Bestimmungen, welche,in dem Vcrtraqe zwischen der Schweiz und Italien vom 16. Juni 1879 aufgestellt wvrden find, auszuführeiix , _
_ 2) dem schweizerischen Bundesrathe, die Erklarung abzugeben, dag die Gotthardbabngesellscbaft bereit sei: 8. von der Eröffgung des Betriebes der Montecenere-Linie an auf die Zuschlagstixxcn fur Waa- ren in gewöhnlicher Fracht, welcbe durch Art. 8 des in'ternationale'n Vertrages vom 15, Oktober 1869 gestattet find, zu verzichten; 1). die durch denselben Verirag gestattete Zuschlagstare für Reiiende zu „bx- seitigen, sobald der gesammte Bruttoertrag dec, Montecenere-Lime während zwei aiifeinanderfolgsriden Jabren die Ziffer von 20000Fr. Per Jahr und Kilometerübersäxritfen haben wird. '
11. Der Verivaltungsratb wird ermächtigt, ein 50/0 An_leiben bi? lTini 6 Millionen Franken für den Bau der Montecenere-Lmrezu er e en.
111. Der Verwaltungsratb wird ermächtigt, zu Gunsten des unter Ziffer 11. erwähnten Anleihens bis auf 6 MiUionen_Franken ein Pfandrecht ersten Ranges auf die MonteceKere-Linis “Giubiasco- Lugano, cventnel] BeÜiniona- (LragonafoQ Lugano zu bestellen.
New-York, 2. Juli. (W. T. B.) Der Dampfer „EUF- land“ von der National-Dampf]Ötiss-Compagnie ( . Messmgscbe Linie) ist hier eingetroffen.
Berlin, den 3. Juli 1879.
Die während des iessten Schu1jabres in der UnterriÖisaziitalt des Deutschen Gew erbemusenms fiir kunstgewerblichesZeichnen und ModeÜiren angefertigten Schülerarbeitcn sind bis 13. d. Mis. im Museum zur Befichtigung ausgestellt.
Münckyen, 2. Juli. (W. T. B.) T_ie Eröffnun'cx der internationalen Kunstausstellung iit m_mmrbr definitiv auf den 19. Juli festgeseßt worden. Die Eröffmzng Wird im Auftrage Sr. Majestät des Königs durch den Prinzen Luttpold erfolgen.
In Dresden ist am 1. Juli eine allgemeineAnssiellUiig von Erzeugnissen der Kunst, Wissenschaft und Industrie für die Jugend eröffnet worden.
Im Flora-Etablissement zU Cbarlotienburg Wird das ziveite Sommernachtsfcst am __Sonnabend, den 5. Juli, statt- finden. Das Programm isi danclbe wie am 25. v. „M.,_ xm) jedoch die JÜurnination durch das Régemwetter zum Theil geitort wurde. Die Belericbtung wird daher am Sonnabend rn größerem Maße zur Ausfübrnng gelangen. Bri Eintritt izngxmstiger Witie- rung .?m 5. Juli findet das Fest an einem der nach1ten Ta"ge,1ta'tt. Selbstverständlich behalten die aelöiten Bikleis hierzu „Gultigkeit. Die am 25. Juni nicht benußten Villets könne_n zu diesem Ferie umgetauscht werden, jedoch nur an derselben Zitkbnungssteile, von welcher fie bezogen sind.
LiterarischeNeuigfeiten rnd periodische Schriften.
Jabrb ücberfür die deutscheArmee und Marine; *IÖcr- antwortlich redigirt von G. von Marées, Major. Bd. 181111, Nr. 94. (Juli 1879.) Heft 1. Berlin, 1879. F. Schneider & Co. (Goldschmidt & Wilhelmi.) _ Inhalt: Studie zur Methodenlehre der kriegsgesÖicbtlicben Disziplin. Von R. Endres, Lieutenant im Bayerischen 3. Feld-ArtiUerie-Reiiiment. _ Die „51:01!!pr der Mynte- nexiriuer mit den Franzosen 1806-14. Von Spiridwn Gopcevw. _
Römisches Kriegswesen. _4 Ueber das Projekk zu einer neuen Gr- fechtsinsiruktion fiir die rusiiscbe Infanterie. 511511 A. von nygalskt, Prem.-Lie-ut. a. D. _ Denksches und franzoiisckyes Beseitigungs-
wesen seit dem Kriege 1870/71, mit besonderer Berücksichtigung der modernén Konstruktion der Forts nnd Fortsgiirtel. 'VW) Ykgx Schlagintroeit, Prem. Lieut. im Bayerisiben 1. Fuß-Arßilerxe-Regv merit. _ Schießoersuckpe der Krupdschen Gußstablfabrtk 111 CULT]. _ Armstrong und Krupp. _ Erfindnngcn u_. s. W. Von niilitariicbem Interesse. Zusammengestellt von Fr. Heiincb, Hauptmqnn a. _D. _ Aus auswärtigen militärischen Zeitsibrirten. _ Umicharxq m der P.'iilitär-Literatur. _ Vcrzcichiß dcr bedegtenderen 2111011131? 5116 anderen militärischen Zeitschriften (15. Mai bis 15. Zum). _ Bcr- zeicbnif; der bei der Redaktion cingegatigenen neu LlslhléüenlU meer (15. Mai bis 15. Juni). ' ' .. Correspondenz - Blati d e s ' niederrheinmcbcn Vereins für öffentliche Gesttndbettstlege.' 21557111. Nr. 4, 5, 6. Redakt.: ])r. Leni. Cöln 1879. .Jiianmm1LRN'. Du- mont-Scbaubergsche Buchbandlg. _ Inhalt: Die ttadtifche (©chw1mm-) Bade-Anstast in Dortmund, von Stadtbauratb 21.1Tarx. _ Zur S_tq- tistik dcr Lungenscbwindsucht Und dkreii Ursachen tm L'anddroiter- bezirk Oé-nabrück, besonders im Kreise MWM», Nach einem Vor- trage mitgetheilt von Dr. Miqucl. _ Uxber die Verwertbung' der bis jetzt nicht benußten überflüssigen Warme Unserer. geivobnlichen Heizvorrici)tuugen zur Verbesserung unserer Gesundheitsverbaltniffe, von Dr. Zander. _ Die Fortschrttte der_ Geseßgeburiz . in Bezug auf die Wafferoersoraung der landlicben Distrikte in England, von Dr., Dad. Pnage. _" Polizei - Vcr- ordnung der Könixilicben Regierung in Duffcldo'rf, _Uber das Halten von Kost- und Quartiergängern. _ Ortsp-lizetltMs Verbot der Königlichen Regierung von Unterfrankxn und Azcbaffenburg gegen den Gebrauch der sogenannten Bier-Pressionen (Birrpumben). _ Pro- gramm der Kommission ziir Kontrole der Bonncr Wilckyknr-Anstait. _ Ueber die Prüfumi der Butter auf [bra Bcrsalschunßcn, von Dr. Beckurts. _ Beiträge zur Weinfraae. _ Die Wetnbe andlgng in hygisiniscber Beziebu:i.x. Referat, erstattet von Prossm'or 131“. C. Neubauer. _ Das Ziebkinderweien m decSiadt (Chemnitz. _ Statut des Vereins zur Beförderung der _, Klemxmder-Bewabr- anstalten in Berlin. _ Die Arbxitec-Wobnbaufer 'm Lnttxcb. [_ Aus der chemisch-mikroskopischen Untersucbrmgs-Stgfwn des Verqins. Kunst und Gewerbe. Wochenschrift zur Forderuag deutichcr Kunstindustrie, herausgegeben vom bayerischen Gewxrbemnseum zu Nürnberg. Redigirt von 01". Otto von Schorn. Nurnberg, Verlérg der Friedr. Kornscben Buchhandlung. 13. Jahrgang. 1879. Nr, 25 bis 27. _ Inhalt: Das Rathfilberzeug'der Stadt Nurnberg. Von J. Stockbauer. (Schluß.) _ Denkschrift i_md Siifiung dos, Hrn. Lothar von Faber. _ Jahresbericht des „wurtteixibergifchm Kunit- gewerbevereins in Stuttgart. _ Verein fur deu11chcs Kunstgenoerbe in Berlin. _ Aus dem Kuxistaewerbe-Museum in Dresden. _ Die Tbüre des Hauptportals am Münster in Straßburg. _ Johann Sibmacher. Von Ö. von Schorn. _ Die von Braxidtscbx' Samm- lung in Berlin. _ Die Altertbümer-Ausstellun _m Mu'nster. _ Das National-Denkmal auf dem Niederwald. _ ie t'echntschr An- stalt für Gewerbtreibende in Bremen. _ Neue Funde in Troia. _ Ausflug des württembergiscberi „Kunstgewerbeverxins. _ Die Kunstgewerbe-AusfteUung in Leipzig. _ Sptyenkldppelscbulen M1 Königreich Sachsen. _ Die Mosaik- und Glasmalereianstaliin Jnns- bruck. _ Fiir die Werkstatt. _ Aus dem Buchhandel. _Kxeme Narb- richten, _ Den 3 Nummern sind folgende KunstblLtter bei- gefügt: Buchdeckel (17. Jahrb.), gez. von E. Klimsch; Stoffmutter §17.Jabrb.);ita1ienischc Spiye ( 17. Jahrb.) _ Mtttbeilu n ne n d e s ayeriscben (Herverbemuseums zu Nxtrnberg. Beiblatt zur Wochenschrift: Kunst und Gewerbe. Redigirt von Dr. Otto von Schorn. 6. Jahrgang. 1379. Nr. ]3.
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