Rouen gesponnen seien, so daß gerade so wie jeßt in Deutsch- land Ueberfluß a11 groben und Mangel an feinen Nummern Mtstanden sei- DLSHalb habe man die ÜÜW1§§10U t€mp0rajr6 auch am 9. Januar 1870 wieyer aufgehoben. Ob der Antrag HFUZMWM, der schußzöl111erisch sein solle, auch die Freihändler bemedtgc, 11121110 er noch aus den Reken der Abgg. Sonne- mann und Löwe (Berlin ersehen, er bezweifle es. Es sei gewiß sehr schäßenswert , wenn man besseren Belehrungen zugänglich sei. Der Abg.Ha1nmacher befiße diese Eigenschaften in hohem Maße, obgleich er ihm zurufen müßte: „Anch Du, 1112111 («351511 Brutus, verläßt mich?“ Derselbe habe in der Kommisyion für seinen Antrag geskimmf, allerdingH nachdem ein von ihm gestellter Antrag verworfen gewesen sei. Einen neuen Antrag babe derselbe durch seine Bexedtsamkeit durch- 3115171119911 111111111131, in dsr zweiten Lesung aber habe er dieses stin 611161115 311115 nerlcuth und einen Gegenantrag gesteÜt. C“): [0119 ja 111176 Geschrigkcit, müsse aber bedauern, das; er seine (1122 Ahn.Hc1mmc1cher) Mitwirkung dadurch verloren habe. Vie"€1cht 316136 der Abg. Hammacher aber steinen Antrag zurück, wenn derselbe höre, daß Elsaß den dentschen Bedarf an feinen Garnén sehr wohl deck-sn könne, denn es 11911159 563 720 fsins Spindeln, deren jede jährlich 2 kx; Nr. 100 [ißfexn könny, dns mache 1 100000 1.2. Der ganze Be- darf dsr Gruppe Crewld, Barmen 11. s. w. sei aber noch keins halbe Million. Die Fsinspinnerei sei im Elsaß unter der Hérrschast des: nisderen Zolles zurückgegangen, da könne man ihr doch nicht den höhsrßn Zoll versagen, weil sie angeblich 1111111 liefsre, was six liefern soll?. Er habe nun eine Kalku- lation der authcnti1chften Art Über die Einwirkung der Zölle auf die Waarsn, welche vorzugsweise die feinen Woklengarne 11811139111121911, auffkellen lassen. Hiernach würden 3. 23.111111 halb- woklsnen Phantasiestoffcn in Meerane 100 111 um 21 ,I, von schwarzer ZaneUa, einem der Hauptartikel, 100 m im Werthe von 24 „75 11111 50 ,x) vertheuert. Glaube man, daß eine solche Vertheuerung diese Industrie gefährden werde? Er nehme vielmehr béstimmt an, daß sie durch die Ent- wickelung der Spinnerei und deren Konkurrenz im Inlande viel beffér daran sein werde. Aber man habe sich in diesen anustrieorten gewöhnt, nur ausländisches Garn für 9111 zu halten, so daß eine elsäffer Spinnerei, wie er 11116 81116111 Originalbrief ersche, von Crefeld aus die Wkisung erhaltßn habe, ihre dorthin verkauften Wanken mit englischen Etiquet- ten zu versehen, weil sie sonst keinen Absatz fänden. Diese 11nschöne Gewohnheit müffs man gründlich ansrotten. Es sei ihm von Lian Manne mitgétheilt worden, der ebenso glaub: würdig sei, wie 1319 Autorität des; Abg. Hammackzer, daß anf eine Offerw elsäs111cher Garne geantwortet sei, di€1'elbe11 seien zwar an Qualität nicht schlecht8r als die englischen, 111161“, wenn man 112 1111111 10 Prozent biUiger bekomme, nehme man lieber die letzteren. Ans Rückscht auf dis Elberfelder In- dustrie, welche ganz- bewnders Nr. 45 verarbeité, hätte die Kommission dieye Nummer noch in die zweite Staffel auf- g2n0111111e11 und aus ähnlicher Rücksicht für die Crefelder Industrie? Nr. 60 in die dritte. Er bitte deshalb, den Antrag Hammacber wie den noch weiter gehenden des Abg. Löwe abzu- lehnen. Wie verhalte sick) 111111 die Baumwoklenindustrie zu den Re- giernngsvorschlägen? Jm Elsaß Und in gananden erkläresich die gesammte stersi damit einverstanden ; in Württemberg sei nur die mechanisch? Weberei Göppingén daaegen, während die viel bcdsntknderen 111 WaidlingEn und Deidesheim zustimmten. Die Korsetwebcr seien dagegen, obwohl der Zoll ihnsn ein Korfet nur um 1/4 ,;Z vertheuere. Das mache zwar bei 1200 Korsets täglich eine erkleckliche Summe ans; aber wer so viel verkaufe, könne (11111) diesen niedri en ZoU bezahlen. Einver- standen mit dem Zol1 hätten sich crner erklärt ganz Bayern, Schlefien, Sachsen mit Auxmahme der Strumpfwirker und aus Gladbach dis Mshrzahl der Weber, Elberfeld sei durch die Belassung 11011 Nr. 45 111 dsr zweiten Klass befrisdigk, bleibe Übrig Crefeld, Barmen und Berlin. Berlin komme aber nicht wegen seiner Weberei, sondern mir wegen seiner Kon- fektion 111 Bßtracht und werde hierin durch den Zoll nicht ge- schädigt, wie er in der Kommission bei 521 Vositon Hemden, Kragen nachgewiesen habe. 23611111 gernire ihn also nicht. Die. Mshrxahl dsr Interesssnten in ganz Deutschland sei also mit den Regiernngsvorschlägen einverstandsn 111111 auch Crcfcld werde sich bernhigen, wenn dsr Abg. R21che11sperger ihm gut 511spr€che. Barmen sei sthr wenig béthoiligt. Er bitte also, die Kmnmisstonsbeschlüffe anzunehmen.
Dcr Abg. Dr. Reichenspergcr (Ersfeld) crklärts, wenn er hier zu Gunsten der cherei-Jndustrie sprechen 10118, nachdem eine Notabilität auf de111Gebiete der Spinnerei (Abg. Dollfus) souben gesprochen und die größte Autorität aus der ZoÜtarif: Kommission ebenfaUs seine». Ausführungen gegen das gerichtet habe, was er zu vertheidigen habe, so fühle er das Überaus Schwiexrige seiner SteÜung sehr tief. Jndeß gebe ihm gerade daS Auftretsn der lstztgenannten Autorität eine gswiffe Hoff- nung, denn er sei der Uebcrzeugung, daß derselbe, 11211 der Reichstag ja so selten in Tariffragsn höre, auch heute nicht das Wort ergriffen haben würde, wenn ihm nicht selber die von ihm vertretene Sache als eine sehr zweifelhafte erschisnen wäre. Zur Sache hätte er gewiß nicht das Wort ergriffen, w211n ihm sich nicht dLrGla11be aufgedrängt hä1te, daß 111 der Baumwoüen-Enquetekommisyion der Weberei nicht dieselbe unparteiische Würdigung 311 Theil geworden sei wie der Spin: nerei, leßtere vielmehr einseitig bevorzugt sei. Eigene Wahr: nehmungen in Ersfeld und Berichte von sächsischen Webereien und Sp1nnerei€11 z. B., die in der Kommission nicht haben gehört werden können, hätten ihm die?- bestätigt: „Der deutsche Spinner werde auch mit den erhöhten Schußzöklen den Kampf mit der ausländischen Konkurrenz nicht siegreich dnrchführen können; denn zum Spinnen höherer Nummern gehöre eine Genauigkeit, eine Exaktheit, die nur der englische Arbeitsr be- siße, nicht aber der deutsche, Und die nur durch jahrzchntclange Uebung erworben werden könne. Für diese Jahrzehnts wcrde also Deutschland die ausländischén Gespinnste beziehen müssen und der hohe Zoll werde von den Tentschen bezahlt werden. Die: selbe Ansichtwcrde auch von einem bedeutenden Gladbacher Exper- ten ge'theilt, dem dis erhöhten ZöÜe auch nicht einmal momentan nußbrm end erschienen. DeHgleichen seien in dem Bericht der Enquete ommisfion mehrere ganz hervorragende Gutachten wieder- gegeben, d1e seine Angaben unterstüßten. Aus den Eingaben der Handelskammern von Crefeld, Elberfeld, Barmen, Lem o, Mülyenn am Rhein und den übrigen Mixtelpunkten der We e- Jndustne gehe doch _1111zweifelhaft hervor, daß es sich um ein Lebensintereffe für d1ese Bezirke handele. Ju aÜen übrigen Positionen des Tarifs habe man eifrigst „egen StaffelzölXe protestirt, ja sie wegen der unüberwindli en zolltechnischen Schwierigkeiten perhorreszirt; hier habe sie der Vorredner zu rechtfertigen versucht und sich auf die Petition 13er Crefelder Interessenten berufen. Er bitte aber im Auge zu behalten,
daß die Crefelder nur ein Kompromiß angeboten hätten, um vor den höchstez1ééoklsäßen bewahrt zu werden. Der Rück- gang der Spinneret ei nicht allein auf die Geschäftsangunft zurückzufühxen; ta11fende von Spindeln seien durch Feuers- brünste zerstört, taujende durch Auswanderung 11achFrankreich entfernt worden _ alles Momenke, die man nicht übersehen dürfe. _ In der Mitte des 18. Jahrhunderts habe Crefeld seine Industrie begründet und dem Auslande seine Blüthe so zu sagen abgerungen. Diese1be habe sich bisher aufrecht er- halten und sei der Stolz dsr Rheinlande _ wie nun, wenn der Zoll für das Rohprodukt, das Halbfabrikat auf das Dop- pelte und Dreifaéhe erhöht werde? Von einer Geringfügigkeit des Aufschlages zu reden, sei völlig unstatthaft; das beweise die Erregung der betheiligtsn Kreise, es sei zum mindesten eine Verthsuerung dcrHalbfabrikate um 2 Proz. ; dies 9 Zahl feiibm auf Grund genauer Veréckynnngsn 061? Handelskammern 13011 Ersfeld 11111) Elberfeld mitgetheilt. Auch die schweizer Konkurrenz werde in Deutschland um so stärker auftreten, 11121111 man die höheren ZöUe einführe, weil 111 1121 Schweiz die Arbeitslöhne bis zu 5_6 Proz. geringer seien, als 111 Deutschland. In den Spinnereien werden kaum halb so viel Arbeiter be- schäftigt, alt?: 111 den Webereien; dazu komme, daß die Crefelder Industrie wesentlich eine Hau-Zindusirie sei, deren Ruin die ganze Stadt nnzwcifclhaft in das tiefste Elend stürzen würde. DerAbg.D0[11U-Z sagts, 1111111 111öcht6 doch das arme E1saß nicht 17111111an «- erst_jüngst hätten die elsäsfisthen Antonomisten das- Elsaß aber 11'1r ein sehr reiches Land außgegeben! Er werde in erster Linie für den Antrag Löw:: stimmen, bitte das HauI indeß, wenigstens den Antrag Hammacher (111311: nehmen, wenn der Löwesthe Antrag verworfen werde.
DST BevoÜmächtigte zum BundeSrath, Ober:Negier11ng§= Rath Herrmann, führte aus, die von der Kommission in Ueber: einstimmung mit dßm Vorschlag der verbündelen Regierungen ge- faßten Beschlüsse se1en bereits ein Kompromiß, gssthloffen zur ge- rechteren Verzoklung der ni€dcre11 1111d höheren Garnnnmmern. Der frühere Zoll von 12 „76 pro 100 kg schützte die niederen Nummern mit einem _Werthzol] von 8 Proz., die höhsren gar nicht. Demgemäß se1en die jsßigen Vorsch1äge, bis Nr. 79 Staftélzöüe “zn exlzkben, ausgeführt worden; höhere Staffeln empföhlen; s1ch n1ck)t mehr und WWW könne er den Antrag der elsäss1sch€n Abgeordneten nur abzulehnen bitten. Der Antrag Hammacher schäße die [161121911 (Harne bei Nr. 60 nur noch mit 5, bei 90 11111: noch mit 2 Proz. 311 1310113111. Dieser Schuß reiche'nicht ans, die elsäsfische Spinnerei zn erhalten; cr berufe stck) Haben darauf, daß eine Autorität wie der General-Steuerdwektor Zabrizins schon Anfangs des vorigen Jahres beim Rßich4kanz er ein ausführliches Promemoria ein- reichte, daß es 1m Jntsreffe des Elsaß dringend geboten wäre, zum Prinzw der Staffelzökle überzugehen, und zwar mit dem Saß von 45 «14 . durchgängig anf Nr. 79 Und darüber; die verbündeten Regnrungen hätten sich für 36, 39 11115 48 „46. entschiedsn und könne er das Haus:, nur dringend bitten, es dabei zu belassen.
Der Abg. Löwe (Berlin) erklärte, der Kommiffarius meine, alle Anträgs folgten den Intentionen der Regierung und schlössen fick) den Staffolzöklsn an; seine Absicht sei das nicht gewesen, sondern er wollte nur der Strömung folgen, die n1111 einmal herrsche, und bis- zu einem gewissen Grade auf die Staffelunkx emgehen. Seine Partei sei auf diesem Gebiete die cigent ichen Schußzöllner, sie vergleiche den Werth der einzelnen Industrien mit einander, 111112 franc sicb, snlle man eine Anzakél Spinner, deren Geschäst§res1111at€ n1cht schlechter 1112111211»? cia _ als die anderer Jnd1tstrtezwe1ge, schützen ohne Rückftcht aran „ ob man dam1t andore Industrien schädige? Wenn man 1116 Spinner schütze und andere bedeu- tendere Jndustrißn schädige, so sei das nicht mehr ScHuH der nationalen Arden, sondern der Ruin derselben. Es werde jedem Abgeordneten daS Blühen der Industrie am Herzen liegen und man könne 111 auch in Bezug auf gewisse, dem Lande natürliche Industrien einen Schuß gewähren, aber der Standpunkt sei unrichtig, daß man durch einen Schußzoll Industrien erst künstlich schaffen oder eine vorübergehende Nothlage derselbcn beseitigen woÜe. Wenn man die Inter- essen der Weberei und der andern Garn konsmnirenden Jn- dustriezweigc nicht berücksichtige, fondcrn nur die Spinnerei schüéen wolle, so lasse man dabei eine:?- aus dem Auge; die miß iche Lage der de11tsch611 Va11111woklenspin11erei datire nicht a11§de111leszten Jahrzehnt, (11111) nicht aus der Zeit des Miüiarden- segens, sondern aus der Zeit der Krisis des amerikanischen Krisges. Na den Resnltaten der Enquete dürfts am aller- wenigsten au diesem Gsbiete eine Schußzollvorlage erwartet 111615211; 061111, nach (111811 AuSsagen datire die Nothlago der Ba11mw011ensp_1nnerei nicht (1116 den leßten beiden Jahren; aber weit vor die1er Zeit lägen die Sünden, welche die Spinner selbst begangen, häxten. Zur Zeit der Bannnvollenkrisis sagte man sich, es se1 zu schwerxällig mit der Spinnerei Geld zu ver- dienen, man könntelieber in Vnumone spekuliren ;bei dieser Spe- kulation habe man natürlich Geld verloren. Unter den nothleiden- den Spinnereien befinde sicha11ch die Chemnitzer thienspinnerei, die damals mehr 1111tVa111n111011e als mit arnen sick) be- schäftigte und 111 (11112 dessen ihr Aktienkapital? von 3000000 auf 1000 000 Th r. herabseßen 111üff€11 und dajn noch lange Jahre ohne Betriebßkapital earbeitet habe. Könne es Auf- gabe, dss Staates sein, sol e11 zerrütteten Unternehmungen erst neue Existenzbedingungen zu schaffen? In Sachsen habe man auch mit ganz ungenügend fundirten Spinnereien Geld zu verdienen gesucht, die natürlich den rationeu g(seiteten gegen- Über konkurrenzunfähig gewesen seien. Dann 11 es aber bei jeder Industrie nothwendig zu spezialisiren, das ei die Haupt- aufgabe. In England habe man dies meisterha verstanden; man nehme nicht nur eine Branche als Sp ialität, son- dern innerhalb derselben wiederum eine Speziali ' . Die deut- schen Spinnereien hätten sich nicht nur stetig en 1111211 und steigend an der Dccknng des eigenen Be rfs theil- genommen, sondern auch schon zu exportiren ngsfangen. 1834 deckte die einlwimische Produktion nur 13 V, z. dcs Be- darfs, 87 Proz. seien importirt, 1877 dagegen seie nur 17,30
Proz. importirt und die_ „einheimische Spinnerei ckte 82,70 Proz. Auf 100 Köpfe 1e1en verbraucht 1866 157 12, davon
seien 122 kg durch eigene Produktion gedeckt, 77 aber 298 kg, davon seien 243 kg durch die eigene Pro ktion ge- deckt. Man habe nun den Rückgang der Feinspit erei auf Rechnung der deutschen Zollpolitik geschoben. Der ückgang nuf gröbere Nummern datire schon von chr der nnexion und sei in der Mohe begründet, die sich von feineren * schon unter französtscber errschaft abgewendet habe, ie käme Deutschland dazu, diesen «(haben zu repariren? Bede rlich sei es, wenn man die wirthschaftlichenInteressen der Vol unter- ordne. Seiner Ueberzxugung nach würde es keiner deuxs en Re- gierung bei der heut1gen Lage der Baumwollenindusvié einge:
fallen sein, _ solche Schußzölle zu empfehlen, wenn man nickßt Elsaß-LothrmZ-Zn auf wirthschaftlichem Gebiete eine_ Prämie zahxen zu muffen glaubte für das, was man thm auf yolMschem Gebiete nicbt gewähren wolle odßr könne. Jxm Uebe 1169: das 1virtlzschaftliche Interesse dcs ganzen Deutch- [1111543 hoher als das von Elsaß-Lothringen; auf politischem Gebwte se1 (zx gern bereit, den Reichslanden alles nur Mög- l1che 311 gewahren._ Man müsse auch die Lage der deutschen Expoxtmdnftrte n1cht vergessen; die Berliner Industrie wol]? ez: 1121 Se1te lassen, darauf werde er bei der Position Wolle emxxehen. Er schl1eße fick) dem Abg. Reichensperger in dem, 1111143 er uber.: Crefelßx gesagt, vollkommen an und weise noch auf 1118 Chemmßer Mobelstofffabrikantm bin, welche eine solche Garn- vertheuerung absolut nicht vertragen 311 können erklärten. Dic: selben saLtÉU- Haß nach einem halben Jahrhundert vielleicht dix deutsche zz-e1nsp1n11ere1 bei den vorgeschlagenen ZölTen so we1t
entwickelt sein werde, um ihren Bedarf quantitativ zu decken ;.
aber ,dann würde diese Webereibranckze schon nicht mehr leben. Qual1tat1v_würde ,aber Elsaß das nicht leisten, was England vermöge-semes Kltmas leiste. Wenn Elsaß gleich leistungs- fäh1g' 11111 E11g1and wäre, würden doch die Lyoner ihre alte Verbmdung 11111 demselben nicht aufgegeben und sich nach England gewendet haben. Wenn man das Material für Arttkel, 1112 Deutschland zum Theil nach England exportire, Dcutschlqnd vertheuere, so würden die Engländer die Fabrika- tion, aÜsm übernehmen, Deutschland sei auf den Export an- gew1esen, 1111111 Dentschland habe kein großes Hinterland und keine Kolonten, wie Amerika oder England. Warmn sollte man also den dqutschen Export schädigen? Nur um einigen Spmnern für 1l)re_gröberen Nummern einen höheren Preis zu schaffen? Denn d1e feineren 1111115611 sie doch nicht spinnen. Man spxechs 111111 von einem Kompromiß. Habe man denn 1316 _hauptkonsumirenden Industriezweige gefragt? Man hqbe emzelne' Weber und Spinner gefragt, ja manche, die be1des m1te111ander vereinigten. Der Abg. Frhr. von Varnbüler habe auf die schlechten Erzeugnisse auf der BLTÜU'LY Gewerbeaussteünng alH Folge der schlechten HandeleOUUk 11011 1865 hingewiesen. Erst seit 1865, seit sich die Berlmer Jndustmß Materialien und Werkzeuge billig ver- schaffen konnte, [Ut sn!) ein lebhafter internationaler Verkehr angebahnt, habe s1ch d1e. Be'rliner Industrie entwickelt und die Fortschrttte g9n1acht, d1e jeder unbefangene Beobachter be: wundern müsse; Wer die HandslSpolitik verändern 1110612, dränge dannt 111cht zum Fortschritt; man könne schnelkcr zer- stören, als aufbauenx wer auf der hier in der Voriage vor: geschlagenen Bahn m1tgehe, der dürfte bald die Berliner und manche andere Industrie auf dem Gewissen haben.
Der Bnndeskommiffar, Geheime Regierungs-Rath Böttcher, erw1derte, da man so großen Werth auf die Cre- félder Juhustrx lege, so habe er aus den Enqueteberichten zahlenmäßng d1e Belastung dieser Industrie durch die Zökle ermittelt. Der, Abg. Seyffardt, dessen Glaubwürdigkeit ja feststelze, habe 111 dex Enquete gesagt, daß im Jahre 1877 in Crefeld 535 657 148, em: und zweifachen Gams verarbeitet seien ;, derselbe habe dabe1 genau die Nummern angegeben, so daß man danach leicht berechnen könne, wie viel der Zoll nach der Tarif- vorlage betrage. Danach habe die gesammte Crefelder Industrie 119694216Zoll zu zahlen bei einem Umsaße von 58 000 000.74, d. l). 1/5 Proz. Derselhe Abgeordnete habe auf die Frage ge- antwortet, 11113 11011) src!) dße prozentuale Vertheuerung steÜe, _mgn könne dies mch? so 1e1cht angeben, da man nicht recht w1ffe, auf wxlche Arttkel s1ch die Mode und der Bedarf richte. DYrselbe taane darauf die Vextheuernng auf 1 _21/2 Proz., Dwse Tnxe se1 abex ohne Werth, da Abg. Seyfxardt auf die Frage mcht vorberettet gewesen sei. Die Crefelder Handsch- Zammer spreche 11111“ von 2 Proz. Wenn man nun 120 000.74 auf 165 000 Arbe1ter verthßile, so bedeute das 2 «16 jährlich oder 4 ;), we1che der Arbeiter wöchentlich weniger erhalte, wenn d1e'Fabr1kc1nt811 es über sich gewinnen könnten, den Zokl auf dte Arbe1tcr abzuwälzen. Auf 4 ,x) wöchentlich ge- nau könne man aher üherhaupt das Arbeitslohn nicht ber€ch= nen. DLL Fe1nsp1n11ere1 im Elsaß sei nur prozentual zurück- gegangcn,'n1cht_abs0lut. Im Jahre 1859 seisn daselbst 11111: 16 Unspmnereten, dagegen 1877 deren 32; erstere produzirten 3 Nilltqnen, lthexe 18 Millionen Kilogramm. _ Daß die Mode 111cht ohne Emfluß auch auf die englischen Spinnereien set , hahe der Fabmkbefißer Reichenheim 111 der Enquete- kommissmn znge anden. Die Aktienspinnerei in Chemniß, endlich ser n1cht_ in Folge von Spekulationen, sondern durch Mangek an Kap1tal zum rechtzeitigen Ankauf von BaunnvoÜe zu Grunde gegangen.
Hierauf, wurde die Dißkusfion geschlossen.
_. Pßrsön11ch verwahxte s1ch der Abg.])r.Han1n1acher da egen, 11ch_'m1t semem' heuttgen Antrag in Widerspruch mit xszeinen Abjt1m1nunJen m 'der Kommission zu befinden. AÜerdings habe 1er a 61; bere1ts m der zweiten Lesung innerhalb der Komnnsnon emen anderen Standpunkt als vorJer vertreten. Vorher habe er steh anf die Autorität des A g. Freiherrn von Varnbüler gestüßt, später habe er indessen sich von besse- ren Autoritäten besser belehren lassen.
Der Abg. Freiherr von Varnbüler wies den Vorwurf zuriHck,b dem Abg. Dr. Hammacher Jnkonsequenz vorgeworfen zu a en.
Hierauf wurden die gestellten Anträge sämmtlick) abge- lehnt und der KommissWUSantrag angenommen, woranf sich das Haus um 6 Uhr vertagte.
Nr. 15 des ,Armee-.Verordnungs-Blatts', beraus- aeaxben vom Kriegs-Ministerium, hat folgenden Inhalt: Wegfal] des Mabnenfammes bei den Kürasfier-Regimentern. _ Abänderung der Instruktion iiber die PrüfunZJzum Feuerrvcrks-Lieutenant vom 11. Ja- nuar "1868. _ Eisenbabn- cförderung von Militärpersonen und Militartransporten mit Cil- und Schnell- :c. Zügen. -- Bestim- mungen für das Brüniren, Vläucn und Schwärzen von GeWehr- tbeilen„ bei den Truppen. _ Eröffnung der Eisenbabncn (Groß- Streblty_Tost, Coblenz-Niederlahnstein, Coblenz_Ebrang, Ncu- stettin-Posen, Berlin-Sangerhausen, Neckargemünd-Eberback) nnd Neckarelz-Jagstfeld. _1N1chtgewäbrung der Nebenkosten für Zu- und Abgang bei Dienstretsen auf Eisenbahnen 2c., wenn die Beför- derung des Reisenden nach und von dem Babubofe 2c. anderweit für Rechnung der Militärkaffe xrfol t. _ Bestimmnng des Namens- „Burasteinfurt“ für die zeit1ge reisstadt des Kretfes Steinfurt. _ Gewichtßgrcnze der Effekten, welche von den Truppen'thexlen bei der Beförderung mit der Eisenbahn für Rechnung der Mtlttarfonds mit- geführt werden dürfen. _ Extraordinäre Verpfiezungßzuschüsse pro- 3. Quartal 1879. _ VergütungssäßeFür Brot nnd Fourage und Vergütungsvreis für den aus preußtscben Magazmen an Kadetten- anstaltcn vcrbbreicbten Roggen pro 11. Semester 1879. *- Erhebung der Bekleidungßgelder. _Beibßlfen nnch §, 1111er Instruktion für die Verwaltung der Offizirr-Unterxtü ungssonks- _- Erganzung des An-
banges 1. der Vorschrift für die «antanKhaltang der Waffen bei den Truppen.
Berlin 1878.
„Aok 153.
In dieser Beilage werden bis auf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen über Eintragungen und Löschungen in den
1 atente, _ 2)) Ze Tarif- und Fabrplan-Verandernngen
Zweite Beilage ' zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzetger.
Berlin, Donnerstag, den 3. Juli
der deutschen Eisenbahnen,
3? die Ueé
4 die Uebe cbt der
1879.
andelsZ-, Zeichen- 11. Musterregisternfisowie über Konkurse veröffentlicht
t der a t-Ei enbabn-Verbindun en Ber ck Feste ende11-1 Postdampffchiff- erbindungen mit tranSatlantiscben Ländern.
Us-
Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im §. 6 des GexZHes über den Markensthnh, vom 30. November 1874, sowie die in dem Gesch, betreffend das Urbeberrecht an Maßen: und
Uedeüeu, vom 11. Januar 1876, und dÖe im Patentgesetz, vom 25. Mak 18
Central-Handels-R
tr l- dels-R 1 er ür das Deutsche Reich kann dura“; aUe Post-Anstalten, sowie 511er CarFFehJYnZ ZFUW BÜZ, DTK, Mauerstraße 63_65, und alle Buchhandxungcn, für Berlin auch durch die Expedition: ZW., Wilhelmstraße 32, bezogen werdeF
„Handels-Negifter.
Die Handelskegißkereinträge aus dem Königreich
Sachsen, dem Königretck) Württembexg und
dem Großberzo tbum Hes s en werden Dtenftaas
bezw. Sonnaben s (Württemberg) unter der Rubrik,
Leipzig, resp. Stuttgart und "Darxnstakxj
veröffentlicht, die beiden ersteren Wochentltcb, dte leßteren monatlich.
voegkon. Bekanntmachung.
Die in unserem Firmenregister unter Nr. 129 eingetragene Firma J. Bode Nqckpfolger J. Suchland ist gelöscht am 22. Zum 1879 gemaß Verfügrng von demselben „Tage.
Beeskow, den 22. Zum 1879. ,
Königliches Krengericbt. Abtbnlung 1.
vejxara. Bekanntma'tbung.
In unser Firmenregister 1st untex Nr. 283 der Kaufmann Otto Holz in Polzm „Mtt dem Niederlaffungßorte Polzin und d_er F1rma Otto Holz eingetragen zufolge Verfugnng vom 24. am 25. Juni 1879 und in das Regtster zur Ein- tragung der Ausschließung ,oder Aufhebung dec'ebe- lichen Gütergemeinscbaft ist unter Nr. 32 emac- tra en:
9Der Kaufmann Otto Hol zu Polziu hat
für seine Ehe mit artba, ebornen Christoffel, durcb Vertrag vom 27. M rz 1879 die Gemeinschaft des Vermögens und Er- werbes außgeschloffen,_ ' zufolge Verfügung vom 25. am 26, Zum 1879. Bel ard, den 26. Juni_ 1879. ' Königliches Krengertcht. 1. Abtbetlung,
kerl!» Handelskegißer des Königlkänn Stadtgemlxtx zu Berlin. 'ufolge Verfügung vom 1. Julr 1879 sind am ! sel igen Tage folgende Eintragungen erfolgt:
Ju unser GesellschaftSregister, wosxlbst' unter Nr. 4816 die biefige Handelögeseüscbaft 111 Ftrma: Reicheuheim, Stetthenuer & Cie.
vermerkt steht, ist einaeFragenZ ' ' Die HandengefeÜ1chaft tft duxcb gegense1ttge Uebereinknnft anfgisYst. Die btsbertgen [eßten eeU aer,nam1: , G1f) “TY: Kaufmann Louis Stetjbe1mer, 2) de: Kaufmann Eugen AZTman, 3) der Kaufmann Paul_Re1chenhe1m, sämmtlicb zn Berlrn, , smd zu Liquidatoren ernannt; ,xedex _dersxlben ist für fist) aUein berechtigt, dre Ltqmdatwns- ßrma zu zeichnen.
Die Gesellschafter der bierselbst unter der Firma: Altman & Stettbeimer am 1. Juli 1879 begründeten offenen Handelßgesxll- schaft (je iges Geschäftslokal: Große Fr1edrtch- straße 104 find die Kaufleute: ]) Eugen Altman, 2) Louis Stetthetmex, Beide zu Berlm. . Dies ist in unser GeseÜscbaftSregtster unter Nr. 6993 eingetragen worden.
Die Geseüschaster der bierselbst unter der Firma: Sontag & Martini am 1. Juli 1879 begründeten offenen Handengesell- chat , f(jeßiges Geschäftslokal: Behrenstraße 13) sind die Kaufleute: 1) Gustav Sonxaxz, 2) Eugen Martmt, „ Beide zu Berlm. ' Dies ist in unser Gesellschaftßregtster unter Nr. 6995 eingetragen worden.
In unser Firmenregister, Woselbst unter Nr. 4141
die Firma:
Leffer & Liman , _ mit dem Sijze zu Berlin und ZWet ntederlasungen zn Buda-Pest und Hamburg vermer t steht, tst ein- getragen: '
Der Kaufmann Rudolph Nttscbalk zu _Frank- furt am Main ist in das Handengescbaft des Kaufmanns Julius Leser zu Berlin alß nn- delsqeseüscbafter eingetreten, und es pt dre 1er- durcb entstandene die bisherige Firma fort- führende Handelßgeseüsäpast unur Nr. 6994
des Gesellschaftskegisters eingetragen. Die ZWeigniederlaffung zu BuYa-Pest ist aufgehoben. Dem11ächst ist in unser Gewklscbaftsregifter „unter Nr. 6994 die offene Handelögeseüschaft in Fama:
Leffer & Limon mit dem Sitze zu Verlm und Zwei niederlaffung zu Hamburg und es find als deren Ge ellscbafter dre beiden Vor enannten eingetragen worden.
Die Ge ellscbaft hat am 1. Juli 1879 be- gonnen.
unser (Hesellschaftßregister, ,
MZR 514 die offene HandengeseÜsÖaft m ?ck. ;Dultn & Korth
Vermerkt te t, it e nge ragen: „ ,
Die sGésellscbaft ist durch gegensertrge Ueber-
einkunft aufgelöst, Der Kaufxnann Carl
Heinrich Eduard Korth 311 Berltn _seßt das
Handels escbäft unter unveranderter Ftrma fort.
Verglei e Nr. 11,684 des Ftrmenregtsters.
Demnacbst ist in unser Firmenregister nnter
woselbst unter Firma:
H. Duhr & Korx!)
mit dem Sitze zu Berlin und tft als deren In- haber der Kaufmann Carl Heinrich Eduard Korth hier eingetragen worden.
Ju unser Firmenregister find: unter Nr. 11,688 die Firma:
H. H. Nathan , , mit dem SitZe zuBradford und emcr Zwexg- niederlaffung zu Berlin und als deren In- haber der Kaufmann Hexmann Hz_ymann Nathan zu Bradford (brefiges Gejcbäfts- lokal: Neue Fr1edrichjkraße 48),
unter Nr. 11,669 die Ftrma:
J. A. Kramer mit dem Sixse 111 Berlin und als deren In- haberin rau Auguste Kramer, geh. Heubner bier (jeßtges Gejcbäftslokal: Re1chenbergex-
i trstraße 307),
enge agen wor en, . ' "
Dem Börnhard Kramer zu Berlrn 1s1_fur leßt- genannte Firma Prokura ertbeilt und Ut „dieselbe in unser Prokurenregister unter Nr. 4309 emgetra- gen worden.
In unser GesellschaftSregisxer, woselbst unter Nr. 6755 die offene HandengUleschaft 111 Firma: Zapp & Seimhe vermerkt steht, ist eingetragen: ' ' Die Gesellsckpaft ist durcb gegensetttge Ueber- einkunft aufgelöst. Der Kaufmann Rtchard Zapp zu Berlin setzt das andexsge1chäft unter unveränderter Firma fort. ergletche Nr. 11,685 des Firmenregisters. _ _ Demnächst ist in unser Ftrmenregtster unter Nr. 11,685 die Firma: _. Zapp & Schutze mit dem Sitze zu Berlin und als deren, Inhaber der dKaufmann Richard Zapp hier emgetrageu 1131): en.
In unser Gesellsckoaftskegister, mosel'bst „unter Nr. 5975 die offene Handelsgeseklsäyaft 111 Ftrma: kt st rt isFisth-srßöx Barrack;
rmer e) , t einge- azon-
ve Die Geseüsebaft ist durch egenjemge Ueber- einkunft aufgelöst. Der aufznann Robert Barrach setzt das Handengeschast unter In
Firma:
Robert Barra ' ' fort. Vergleiche Nr. 11,686 des, “trmenxegtsters Demnächst ist in unser F1rmenreg1ster utter Nr. 11,686 die Firma: Robert Barrach mit dem Sitze zu Berlin und als _deren, anber der Kaufmann Robert Barrach bret: etngetrgen worden.
In unser Gesellschaftsregister, wyselöst unterNr. 6774 die offene Handelßgesellscbaft 111 Firma: Jacoby & Rose * vermerkt steht, ist eingetragen: ' ' , Die Geseklscbast ist durch gegensettrge uberem- kunft aufgelöst. Der Kaufmann HugoIacoby 1681 das Handelsgeschäft unter unoennderter Ftrma fort. Vergleiche Nr. 11,687 deéFtrmen- registers. . _ . Demnächst ist in unser Firmenregrster inter Nr. 11,687 die Firma: Jacoby & Rose mit dem Sitze zu Berlin und (115 dere Inhaber der Kaufmann Hugo Jacoby bret: emgetraen worden: Der Frau Ernestine Jacoby, ste_borx Rose, zu Berlin ist für vorgenannte Etankma Pro- kura ertbeilt und ist diese'lbe 111 uncr Prokuren- register untcr Yi 43§9e1nget1age worden. Berlin, den 1. i . , Königlichcs Stadt e'rniot. Erste Abtheilung für 1v1ls10en.
Kranngberc. Jn unser Firmeregister 1st:„
cab Nr. 330 die Firma A. örslbber m Wormditt und als deren Jn1a2r 'der auf- mann Aron Hirschberg in Vomdttt,
5111) Nr. 331 die Firma Franz Lakquardt in Wormditf und als deren 'anxer d_cr Kauf- mann Franz Marquardt 1n Vrmdttt
ein etra en worden. _ Hraugnsbern, den 30. Zum 1879
Königliches Krengericht. 1. Aheilnng.
[! egluu. Bekanntmalhnn . ' Zn unser Gesellschaftéregkster FNr. 1588 dre von den Kaufleuten OScar _Wendier und „Louis ausdorf, Beil)? zu Kattowtß, (1710. Zum 1874 t der rma: ier an “ FLonis Wendriux errichtete offene Handelsgeseklscbaf SUT eingetragen worden. Breklau, den 30. Juni,1879. Königliches Stadtgemht. zibeilung 1.
kke-lau. Bekanntma u-
Jn unser Firmenregister it Lk Nr. 4532 dns Erlöschen der Firma Georg Rs bter beute em- getragen worden. „
Breslau, den 30. Jun1'187! ,
Königliches Stadtger1cht.-btbetlung 1.
Nr. 11,684 die Firma:
Abonnement beträgt
kreolen. Bekanntmexrhuug. „ „ In unser Firmenregister 111 Nr. 5224 du Ftrma: Siegfried Monasth hier und als deren anaker der Kaufmann Sieg- fried Monasch hier heute eingetragen worden. Breslau, den 30. Juni 1879. ' Königlickpes Stadtgericht. Abtherlung 1.
[„um-. Bekanntmathung.
In unser Firmenregister 111 bei Nr. 4496 5,519 Erlöschen der Firma P. Broffok htcr heute em- getragen worden.
Breslau, den 30. Juni 1879.
Königliches Stadtgericht. Abtheilung 1. Crefelcl. Bei Nr. 1084 des GeseÜschafts- und resp. 5111) Nr. 2727 des Firmenregisters des hiesigen Königlichen Handelssericbts wurde auf vpr- schriftSmäßige Anmekdnng am Heutig-en nge em- aetr en, das; die zu Crefeld unter der Ftrma I. Devres bestehende offene Handelögeseüschast per 30. Juni er. in der Weise aufgelöst woxden, daß das ganze Geschäft dersklben mit Aktrven und Pasfiven und der_Firma-Berechtiguna auf den 515- bertxen VTitgeseÜ|chaster Kaufmann JLrael Devries dahin: übergegangen ist, 11111) die1er jenes Geschäft unte: besagter Firma J. Devrics b1e17elbst fortseßt. „
Crefeld, den 30. Zum 1879.
Der Handelßgerichxs-Sekretär. Ensbofs.
()nlm. Vekanntmackmnkj. _
Zufolae Verfügung von heute ixt dre in Calm er- richtete Handeléniederlaffung des Kaufmanns Eduard Baxke ebendaselbst unter d_er Firma Ed. Baxke in )as dieffeitige Firmenregister unter Nr. 234 cm- get1agcn. *
Calm, den 28. Juni 1879. '
Königliches Krengericht. [. Abthetluna.
(711111. Bekanntmachung. , _ Zufolge Verfügnng vom heutigen Tage ist du tn
C1lm errichtete Handelsniederlaffung des Kaufmanns
Friedrich Wilhelm Knorr cbendaselbst unter der
F1r„ma J. W. Knorr 111 das dieffeitkge Firmen- regrjker nxer Nr. 235 etngetrageu.
Calm, den 28. Juni 1879.
Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung. (Juljn. Bekanntmachung.
Zufolge Verfügung von heute ijt in unser GeseU- schaftSregister 5111) Nr. 19 eingetragen, daß die unter der Firma Balke qt Knorr zu Calm bestehende offene HandelßgeseU1chaft aufgelöst ist_11nd da al:“; deren Liquidator der bisherige Geer1chafter auf- mann Friedrick) Knorr zu Calm fungirt.
Cnlm, den 28. Juni 1879.
Königliches Kreisgericht, 1. Abtheilung.
kiblng. Bexanutmackmng. „ In unser GeseUWastSregister ijt unter Nr. 85
001. 4 Firma:
„Elbinger Srlxaufpielbaus-Actiengesellsckjaft“ zufolge Verfügung vom 26.Juni 1879 an demselben Tage eingetragen worden: , ,
An Stekl: des Stadtraths Eduard Levtnson 1st der Banquiec Joseph Liften 311 Elbing vom Auffichtßratb zum Direktor erWablt. Elbing, den 26. Juni 1879. Königliches Kreisgericht. Erste Abtheilung.
131111113“. Bekanntmachung. ,
Die Prokura des Kaufmanns Friedrtch Krueger für die Firma George Grunau ist erloschen.
Eingetragen Nr. 57 des Prokurenregisters am 27. Juni 1879.
Elbing, den 27. Juni 1879.
Königliches Kreißgericht. Erste Abtheilung.
““""“ Bekanntmachung. Jn unser irmenregister ist zufolge Verfügung vom 23, 5. ts. am nämlichen Tage: 3. bei Nr. 160 das Erlöschen der Firma Eduard Lehmann zu Nielebock, und 1). unter Nr. 235 die Firma Ferdinand Leh- mann zu Nielebock und als Inhaber, der- selben der Mühlenbefißer August Ferdtnand Lehmann daselbst eingetragen. Genthin, den 24. Juni 1879. , Königliches Krengericht. 1. Abtbetlung.
[(rot-memo. Bekanntmaämnn.
Zufolge Verfügung vom 27,Iuni 1879 find heut
folgend: Eintragungen bewirkt worden:,„t
1. im Firmenregister:
Nr. 328 die Firma „A. KaUmanu ?u Kobylin“
und als deren Inhaberin die' verehel chte Auguste
Kallmann, cb. Kay, 111 Kobylm; _ ,
11. im Re iFter über Eintragung de': Au51chl1eßun91c. er ehelichen Gütcrgememscbaft:
Nr. 42. Der Kaufmann Siegfried Kallmann
kn Kobnliu hat für seine Ehe mit A'ugufte, ge- borne Katz, durcb Vertrag vom 22. Aprtl 1879 die
Insertionspreis für den Raum einer Druekzeile
vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentlicht werden, erscheint auch in einem besonderen Blatt unter dem Tite!
egistev füe das Deutsche Reich. (Rr.153.)
D s (T- 2 ab andcls-Re iter für das Deuksckoe Reich erscheint in der Regel tängÖ. "- Da! (: M 1: H1 „16 50 Y“ für das Vierjelahr. _ Einzelne Nummern kosten 20 z. -
0 45. "_"
Gemeinsckyaft der Güfer und des Ermerbes aus- geschloffen (afk. Firma A. KaÜmann Nr. 328). Krotoschin, den 28. Juni 1879. Königliches Krcngericht. Erste Abtheilung. Hohnhorst.
l-auban. Bekanntmachung. In unser Firmenregister ist unker Nr. 275 die Firma „P.Weiuberg“ und als deren Inhaber der aufmann Pincus Weinbscg zu Lauban heut ein- getragen worden. Lauban, den 27. Juni 1879. Königliches Kre1§gericht.
1. Abkbeilung.
[.f-heck. Eintragung in das HandelSregifjcr. Grenzmer & Co. Nach dem am 24. Mai 1). J. erfolgten Tode des TbeilHabers d1eser Firma Janz Jacob Joseph Theodor Deuster wird_ dies eschäft seit dem 28. Juni 5. J. von Hemricb Georg Joseph Maria Deuster und dem am beu- tigen Tage neu eingetrctenen Theilhaber Her- mann Clemens Deuster unter unveränderter Firmta als aÜeiuigen Inhabern derselben fort- gesetz .
A. von Holwede. Unter dieser Fixma wird der Königlich preußische Staatßangebörxge Wilhelm AHcanius von HolWede aus Grünlinde bei Wehlau als deren alleiniger Inhaber bierselbst kaufmännische Geschäfte betreiben.
Lübeck, den 28. Juni 1879. Das Handelsgeriäyt. Zur Bsglaubiguna: 1)r. Achilles, Akt.
Xangakä. Bekanntmachung.
In unser Firmenregister ixt bei der unter Nr. 139 eingetragenen Firma „J. Roloff zu Nangard“ zufolge Verfügung vom 27. Juni1879 an dem- selben Tage eingetragen:
.Die Firma ist erlosÖen.“
Naugard, den 27. Juni 1879.
Königliches Kreisszerichk v. Voß.
Logon. HandelSregister. .
In nnser HandelSrezister zux Etntxa ung_ der Ausschlußung der ebel1che11 Gutergemem (hast ist unter Nr. 588 zufolge Verfügung von Heute ein- getragen morden, daß der Königliche Stromanfseber Wilhelm Bittner zn Posen für seine Ehe mit Ida Scheding, jeßt verehelichte Bittner, zu Posen, durch Vertrag vom 11. April 1872 Hie Gemeinschaft der Güter und des CrWerbes ausgejchloffen bat.
Posen, den 27. Juni 1879.
Königliches Kreißgericht. 1. Abtheilung.
['n-gon. Handelsregister.
Jn unser GenoffenscbaftSregister ift bei Nr. 4, woselbst die hiesige Genoffemchaft in Firma Ul, Hülfsverein auf Gegenseitigkeit zu Posen, Eingetragene Genossenschaft. aufgeführt steht, zufolge Verfügung von lxeute in 0010111113 4 einge- tragen Horden:
der Buchhalter Peter Laskowski zu Posen ist seit dem 24, Juni 1879 aus dem Vorstande ausgeschieden.
Posen, den 30. Juni 1879.
Königliches Kreißgericht. 1. Abtheilung. ['on-n. Handelsregister. _
In unser Firmenregister ist zufolge Verfügung von heute ein etragen:
Bei Nr. 9 _d1e Firma J. Ask!] hier ist in JSrael Asch verandert; vergleiche Nr. 1906 des Firmenregisters. ,
Unter Nr. 1906 dre Firma ISrael Ask!), Ort der Niederlaffun91Posen und als deren Inhaber der Kaufmann Jörael Asch zu Posen.
Posen, den 30. Juni 1879. ,
Königliches Kreisgericht. ]. Abtheilung.
Iebsselänltx. Vekanutmathuu .
In unsere Handelsregister smd an Grund vor- schriftsmäßig“ Anmeldung folgende Emtragungen beute bew rkt worden: , .
1) in das Gesellschaftßregtster bet der sub Nr. 43 unter der Firma: ?. G. Paehold 511 Ingrams- docf eingetragenen o enen'HandclsgeseMcbaft:
Das Handengeschäft 1st in das alleinige Eigen-
tbum des Kaufmanns Herrmann Ewald Paeßold
unter der _bisberigen Firma übergegangen, da- durch die HandengeseUschaft aufgelöst; 2) in das Firmenregister:
8111) Nr. 439 die Firma: I. G. Pac old zu
Ingramsdorf und als deren ana er der
Kaufmann Herrmann Ewald Paeßold zu In-
ramsdorf.
S meiduiß, den 26. Juni 1879. Königliches Kreißgericht.
"akon. 8111) 1701. 90 Nr. 90 des hiesigen Han- delöregisters ist in Betreff de_r Firma . Warder tzuf-olge Verfügung vom gestugen Tage eute einge- ragen:
Die Firma , . Warder ist erloschen. Waren, den 3 . Juni 1879.
Großherzoglich Mccklenburgsches Staktgericbt.