_ „Aus Odes s a wird gemeldet: Die Prüfung der verschiedenen Maschinen zur Vernichtung des Getreidekäfers wird, wie maxi dem .GoloS“ schreibt, von der Seitens der rusfiicben entomo- logischen Grfellscbaft niedergeseßten Kommission, an welcher auch_ Dcpuitrt-x der Landschaften von Cberson, Poltawa urid Besiarabien, Techniker und Professoren der Odeffaer Universitat mr_d landwirtbschafilicben Akademie ibeilnebmen, eifrig fortgesetzt. Ntchk„n*eniger als 18 verschiedene Typen von KäferverrßchtungG- maschmcn find durch die Kommission geprüft worden. Die Mehr- zabl derselben erwiis sick) jedoch bei praktischer Anwendung “dem Getreide viel verderblicher als den Käfern, da die Maschinen bei der Arbeit sehr viele Getreidehalme entwurzelten. Als ihrem Zweck eni- sprecbend erwiescn sich nur drei von den geprüften Maschinen, _ die Wagnersrbe, die Jaworski'scbe und die von dem Odeffaer Landschafts- amie konstrnirie. Bei der Konkurrenzarbeii der drei letztgenannten Yiaschir-xn ergab sich, das; der WaanersÖen der Vorzug vor ihren Konkurrentinnen gebührt, da dieselbe keine Halme eni- wurzelt und ca, 70 0/0 von den auf dem abgesuchten Terram borbmidenen ld*eireidckäfern einfängt. Die Konstruktion der Y_Fagnerscben Käferfangmasckoine isi zicmlicb einfarb. Dieselbe besicht namlich ans einem ca. 80 Zvi] langen Kamm, desen Zabne mit Borsten besetzt und durch eiiren Metaliscbirm gedeckt sind. Zur Aufnahme der durch den Apparat von den Getreidehalmen, abge- kämmterx Käfer dient ein besonderer Raum der Maichine. Mix dem LL gnerwben Apparat soll ein Arbeiter pr. Tag 8 bis 10 Deiiatxnen eines Getreidefeldes absuchen können. _ Während die Sachverstandiaen iioch immer bemüht smd, iich Über die beste Maschine zur Ver- nichtung der Getreidekäfer zu einigen, arbriten diese Jnsektewan ihrem Z-*rsiörn_nqswerke unbeirrt fort. Besonders haben vichezirie deJ Odsffarr K'reisks gelitten. Der Schaden ist zwar noch nicht rnit Sicherbeit festzustellen, dock) ist anzunehmen, daß derselbe nach Hunderttausenden von Rubeln zu berechnen sein wird.
Getverbe und Handel.
Die Düsseldorfer aligemeine Versicherungs- Gesellscbaft für See-, Fluß- und Landtransport baite nach dem Geschäftsbericht im vrrgangenen Jahre eine Gesqmmtem- 1inin von 3060669 .“: Hiervon entfielen aus Prämren- rind Policenxielder 2417027 «M, auf Zinsen 46 468 „16., auf "Coursgewmn an Effekten 7404 «16. und auf die Reserve aus 1877 fur schwckbsnde Schulden, laufende Nifikeii u, s. w. 589 770 „M: Die Ausgaben, ms- gesammi 3011956 «14 betragend, setzten fick) foiaendermaßeri zu- sammen: RÜckversicberumisprämicn abzüglich Prrzvtficn 463 896 „F5, bezahlte Sébäden abzüglick) Rückvergütung dcr RuckverfiÖerungs-Ge- scilscbafien 1353011 „M., Verwaltungskosten 2c. 121303 „46, Pro- visionen für direkte Versicherungen, sowie Gewinnantbxile und Tan- iiézmen 243 082 „jr. und Reserve für schwebende Schaden, laufende Rifikcn, Taniiémcn u. s. w. 830 664 .“ Es verbleibt demnach ein Reingkwinn von 48713 aks» Hiervon erhalten laut Beschluß der Gencraldcrsammiuvg die Aktioräre 48000 «76 als Dididende (136 0/0 : 48 .“ per Aktie), und 713 ck werden auf neue Rechnung 1": ertragen.
_ Jm Königreich Polen bai |ck, wie die „B. Vörs.Ztg.' Méidki, unter der Firma Krkxditverein der polnischen Pro- Viiiiiélii-iädic eme neue Kreditgeseiiscbast gebildet. Das Statut dcr (Heseliscbaft cntbält folgende bemerkensMrtbe Bestimmußr'igen: ]) Die EeseUstbaii wird durch Vereinigung von Jmmobtlienbeirtzern in den Gonrrrnementsstädten des Königreichs Polen gebildet; Zweck dersélben ist, Vorichüsie gegen hypotbekarisÖe Sicherheit und solida- risckye Haftpflicht der Mitglieder in Form von Pfandbrirfen zu er- tbeilen. Die (Gesellschaft besinnt erst dann_ ibis Thätigkeit, Wenn wenigstens fiinf Gondernementsstädie ihren Beitritt erklären und in einer jeden dersrlbcn Wenigstens 30 Besitzer vo_n Immobilien, deren Assekuranzwertl) 200 000 Rbl. beträgt, also zuiammen 150 Besryer von Immobilien mit einem Affekuranzwertb bon 1Mi11. Rbl. Borscb'urzge- sucbe bei der GeseUschafi angemeldet haben. 3) Dem Verein können m der Zolge auck) Besitzer von Immobilien, die nicbt in GOUvernemenis- :ädten «riemen find, beijreien; in den betreffenden Städten müßen jedoch siaailiÖe Hypr1b2kenbücker bei den Bezirksgerichten geführt werden. 4) Nur diejenigen Städie können unter die Mitglieder des Kreditvercins aufgcnonxmen Werden, in denen eine Feuerwebr orga- nifirt ist. 5) Voricksüiie werden ausschließlich gegen Steinhauser er- tbeilt. 6) Die Höhe des Vorscbuffes darf nicht den vierfacher Ve- tragi der Brutw-Cinrahme und *; der Affekuranzsumme übcriicigcn. 7) Die Vorscbüffe dürfen nicht unter 500 Rbl. berabgeben. 8) Die Vorscbüffe werden auf zwéierlei Bedingungen ertbeili: 3. iilgbar in 27F Jahren mit 20/0 ])r0 81-110 und tilabx-r binnen 173 Jahren mit 49/0 ])r0 35110; an Zinsen bebcbt die GeseUschaft 50/0; ebenso boch soiien sich die auSzugebenden Pfandbriefe vrrzinsen. 9) Zur Deckung der Verwaltur-gskosten ,und der sbUsiiFen Ausgaben zahlem die Vor- sckéußnkbmcr 1% der Vorsckoußsumme.
München, 18. Juli. (21UJ.Ztg.) Der Gesexzentwrirf be- züglich der Umivandlung der Eisenbahnscbuld besteht mit auß einem Artikel, iauiend:
„Der Könirilicbe Staais-Miiiistsr der Finanzen ist ermächtigt, zum Zirkck der Konreiiirung, sowie zur Küridigung und Heimzahlung der 4F prozentigen Ciscnbabnscbuld,einschließlich der Prioritätsschuld- brieie drr früheren Königlichen bayerischen privilegirten OstbäbIsiéskÜ' scbafi, ein auf die Staatseisenbabnen zu vcrficberndes uvd narb Maß- gabe der jeweiligen Fiiianzgeieye zu tilgendes 4prozentige: Anlehen in der bicrzu ericrdrrlicben Größe aufzunchmen und dasselbe Um den Betrag drr Anlebensaufbringungskbsten zu erhöhen."
In den Motiven zu dirsem Geseyentivurf wird ausgeführt, daß eine Unifikation der bayerischen Staatsschnld _ die in drei Abtbcilungen: aÜgemeine SiaatssÖUld, Eisenbabnschuld Und Grundrrntenicbuld, zeriäilt _ in dem Sinne, daß überhaupt nur eine einzige Schaldgattung geschaffen würde, nicht möglich ist, da die Grundrentenschld ihrer besonderen Bestimmung gemäß für sick) fort- besteht, und die Eisenbabnichuid von der all emeinen Staatsschuld wegen der Versicherung dcr ersteren auf die Staatseisenbabnen iind dsr I-erscbiedkybeit der Dotationsmittel getrernt bleiben muß; die Unifibtisn könnte somit nur darin bestehen, das; die ver- sckiedcncn Bestandtheile der allgemeinen Schuld und ebenso die Bestandtheile der Eisenbahnschuld in je eine einzige Schuld- gattung verriniQ würden. Aber auch eine derartige Vereinigung
läßt fick: hinsichtlich der allgemeinen Staatsschuld nicht vollständig durchführen; es müssen verschiedene Theile derselben ihrer besonderen Verbäitnisie wegen von der Unistkation ausaenommen bleiben, näm- licb: ]) das Prämienanleben von 1866; 2) die Leben-, Dotations- und Donationskapiialien; 3) die vom Verkehr außgeschlosiene eigent- liche Stiftungssckxuld; 4) die Ziprozentige Schuld, welche ohnehin durch Verloosung getilgt wird. Im Uebrigen ist die Uni- sikation der aligemeinen Staatsschuld bereits in Angriff ge- nonmen. Es wurden die Obligationen des 4Prozentigen Miütäranlebers vom Jahre 1861 und der arrosirten 4pro- zentigen Schuld zum freiwilligen Umtausch gegen Obligationen des 4vrozen1igen aligemeinen Anlebens in Reichswäbrimg aufgerUfen und es hat sich icit Beginn des Umtausches bis Ende Mai 1879 das Mill'täranlkben von 17 442 864 „M auf 2 709 259 „64, die arrofirte 4prbzenttge Staatsschuld aber _ deren Konvertirung übrigens erst rm Jaxuar 1879 begonnen hat _ von 16274 057 914 auf 10 593 (71 .“ gemindert. Der freiwillige Umtausch ist auch ferner- hin geßatiet, und es kann in nicht allzu ferner Zeit die (anzlicbe „Beseiiigung dieser beiden Anlebensaattungen und , damn dle Unisikation der allgemeinen Staatsschuld, soweit eine solche, uberhaupt erreichbar ist, gewärtigt Werden, so daß ein Anlaß zur Ausübuu eincs gesetzlichen Zwanges gegen die Siaatsglaubiger behufs Éeskitigung der auf Gulden lautenden Obltaatwnen zur Zeit um so weniger besteben dürfte, als auch in andercn Staaten em solcher Zwang nicbt geübt wird. _ Die Unifikation der Eisenbahnsébuld ist gleichfalis im Gange. Die auf Gulden lauienden Obligatto'nen der sämmtlichen 4prozentigen Eisenbabnanlehen smd zum freiwilligen UmtausÖ egen Obligatio- nen des 4prozentigen Eisenbahnanlebens in ReichSwärung aufgerufen und haben fich seit Beginn des Umtausches bis Ende Mai 1879 von
104 619 610 ..“ aui 28 697 880 „M gemindert. Da der freiwillige Umtausch fortdauert und monatlich ein Betrag von ca. 500000aikzur Umwandlung gelangt, wird ein gefeßlicber Convertirungßzwang bezüglich der 4prozentigen Eisenbabn-Anlehen in süddeutscher Währung, eben- sowenig wie hinsichtlich der allgemeinen Staatsschuld veranlaßt sein. Es erübrigt dagegen zur Unifikation der Eisenbahnschuld noch die Vereinigung der 4iproz. Eisenbahnscbuld mit dem 4proz. Eisenbahn- Anleben in Reichswährung. Die 43 proi. Eisenbabnschuld bestand Ende April 1879 aus: 1) dem Anlehen bis incl. 1855 mit ganzjäh- rigen (Coupons im Betrage von 48 407 055 „56; 2) dem Anleben von 1856 mit halbjährigen Coupons im Betrage von 203 580 944 «kü; 3) den Osibabnprioritäten im Betrage von 68123000 „44; 4) der Fortseßung des Anlebens von 1856 (Schuld an den Reichs-Jnvalidenfonds) im Betrag von 915170000 „44; 5) dem Eisenbibnanleben in Reichs- wäbrung im Betrag von 16 500 000 „34, in Summa 428120999 „ik Bei den gegenwärtigen günstigen Crursverbältnimen, welche zu einer Konvertirung der 4z 0/0 Schuld in eine 4% eine erwünschte (Gele- genheit bieten, glaubte die Staatsregierung den Kammern des Land- tags den vorliegenden Gcseyentwur's unterbreiten zu folien, durch Welckoen nicht nur eine Verminderung der Zinslast, sondern, wie bereits ansiedeutet, zugleich auch ein Weiterer Schritt zur Unifikation der Eisenbahnschuld beabfickztigt wird. Im Falie des Zustande- kommens des vorgeschlagenen Gesexzes würde den Be- fitzern der Obligationen der in Betracht kommenden einzelnen Schuldgattungen zunächst Gelegenheit zum freiwilligen Umtausch gegen 4prozeniige Obligationen in Markwäbrung mit einer ent- sprechenden Bonifikation geboten, der nicht freiwiliig zur Konvertirng gebracbte Rest aber zur Heimzablung gekündigt werden, Die „fur diese Maßnahmen benötbigten bagren Mittel müssen im Wege eines Mulrbens auiasbracht werden, desien Betrag fich im Voraus nicht bestimmen läßt.
_ (Al]g. Corr.) Die am erikansckyen Handelsfallisse- men is im ersten Semester 1879 beliefen fich auf4058 wit Pasfiven im Bitraae vsn 65000 000 Dollars, gegen 5825 Fallimemenis mit 130000000 Doliars Paisiven im ersten Semester 1878. Dies wird als ein sicheres Merkmal des Wisderaufskbwungs im Handel b.trach- iet. _ Der erste Ballen Bauerolle 1879er Gewäckpses Wurde am 14. d. M. in New-York zu 165,8 Cents per Pfund verkauft. Die Baumwoiie stammte aus Texas. ,
Antwerpen, 22. Juli. (W. T. B.) Wollauktion. 1728 Balien angeboten, 847 Ballen verkauft. Tendenz und Preise un- verändert.
London, 23. Juli. (W. T. B.) Die hiesige Handels- firma und Armee-Agentur Price, Boustead & Comp., welche auch große Kaffeeplantagen auf Ceylon besitzt, hat ihre Zab- lungen cingesteÜt; die Passiva betragen 500000 Pfd. Stekl.
Liberpool, 22. Juli. (W. T. „B.) Wollauxkion. 3000 Ballen an eboxen und verkauft, Rege Nachfrage, Prei1e wie bei der letzten Au tion.
New-York, 21. Juli. (W.T.B.) Weizenverschiffurgen dcr leYien Woche von den atlantischen Häfen der Vereinigten Staaten nacb England 187 000, do. nach dem Kontinent 80000, do. von Kalifornien und Oregon nach England 5000 Ortrs. Visible Supply an Weizen 11812000 Busbel, do. do. an Mais
11 812000 Bushel. Verkehrs-Anftalten.
_ Der neue Ems-Vechte- Kanal ist vor Kurzem von der Ems aus mit dem nötbigen Wasser versehen worden, so daß er nun- mehr befahren Werden kann.
Christiania, 18. Juli. Heute ist in (Gegenwart Sr. Ma- jestät des Königs Oskar die Smaalebn-Dalsland-Eisen- bahn, nämlich die Strecke von Frederiksbald bis zur schwe- dischcn Grenze (bei Högen) und Von dieser durch Dalslarid bis Wenern (zusammen ca. 12 deutsche Meilen), feierlick) eröffnet wor- den. An diese Bahn, unweit Wenern, schließt fick) die große Bergslagsbabn, Welche einerseits (nordwärts) durch die wald- und erzreicbsten (Gegenden Schwedens (Vermland und Dalarne) nach Falun und andererseits (südwärts) über_den Trollbäita nach Gothen-
urg führt. Die heute eröffneie Bahnstrecke ist deshalb von weient-
licher Bcdeuiung, weil durch dieselbe ein ganzes Systcm von Eisen- bahnlinien verbunden und eine direkte Verbindung zwischen Gothenburg und Christiania hcrgesi'ellt wird. Während die bisherige Linie zwischen den beiden letztgenannten Städten ca. 75 deutsche Meilen mit einer Fahrzeit von ca. 24 Stunden beirug, wird der Abstand durch die neue Verbindung auf 48 Meilen reduzirt werden, Welche man in einem Tage zurücklegen kann. Für die Route von Norwegen nach dem Auslands Über V,)?aimö nach Kopenhagen wird jedoch Wesent- liches nicbt geironnen Werden, da die Eisenbahnverbindung von Gothenburg nacb Malmö den alten Weg über Falköping ashi und also einen bedeutenden Umweg macht. Albers würde fich die Sache stellen, fails eine Küstenbahn von Gothenburg nacb Helsingborg an_- gelegt würde. Die Anlage einer solchen Bahn war projektirt, ist aber noch nicht zur Ausführung gekommen.
New-York, 22. Juli. (W. T. B.) Der Hamburger Postdampfer „Frisia“ ist heute hier eingetroffen.
Berlin, den 23. Juli 1879.
Im Thale der Oos, am Fuße des Scbwarzwgldes, liegt der schöne Badeort Baden-Baden, dessen beilbringende beiße Queilen, mildes Klima, schöne mit Tannen und Eichen bridaldete Höhen dem- selben stets den erstrn Rang unter allen deutschen Kurorten fickoern. Vor. alien Seiic-n. besondrrs gegen Nord und Ost durcb bobs Berge geschüxzt, erfreut fich Baden eines milden angenebmen Klimas. Die mittlere Jabrcéwärme wird zu 80 12. angenommen. Die Sommer- biße übersteigt selten 25 0, m_id _aucb die Kälte beträgt höchstens 120, und hält höchst ielten lange an. Küh- lende Luftströmun en; zahlreiche Quellen und Bäche, und herrliche, treffli gepflegte Waldungen mildern die Hitze. Die Monate Mai, September und Oktober gehören zu den schönsten in Baden. Archie Kastanien, bochstämmige Nußbäume, stattliche Obst- plantagen und Weinberge bezeugen die Fruchtbarkeit des ichönen Obstbales; auch die meisten Getreidearten gedeihen vortrefflich. Die vorzüglich kultivirten Laub- und Nadelbolzwaidungen, die in der Umgebung“ Badens liegen, find 21246 Morgen groß. Schon unter den Römi1_chen Kaisern war Baden als rorzüglicke Heilquelie be- kannt. Kaiser Hadrian, Antonin und Caracalia erweiterten und verschönten die nach römischem Style angelegten Bäder, welcbe scbon zu damaligrr Zeit viel benußi Wurden. Im 15. und 16, Jahrhundert wurde Baden VM vielen Leidenden besucht; im 17. Jahrhundert aber gerictb in Folge des dreißio'ähri- gen Krieges der Besuch Badens sehr in Verfall und bo fich erst Ende der dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts. Die Glanz- periode Badens erreichte ihren Höhepunkt 1865-70. Was aber an äußerem (Glanze geWounen wurde, gina damals an innerem Gehalte verloren; das herrliche Geschenk der Natur. die heißen Quellen wur- d'n mcbr oder weniger vernachlässigt, das Hazardspiel übte die Haupt- anziebungskrast, mid die sich daran knüpfeuden Pariser Sittcn schreck- ten Manchen von dem Besuche Badens ab.
Seit dkk Aufhebung des Spieles zu Neujahr 1872 bat fick) Badens Physiognomie sehr zu seinem Vortbetle verändert, und ist die Frequenz, Dank der Fürsorge der Großberzoalichen Regierung und des Kurcomités, in erfreulirbcr Zunahme begriffen. Im Jahre 1877 Wurde Baden von ca. 39 000, 1878 von ca. 45000 Personen besucht; und auch in diesem Jahre wrist die Kurliste troß des fortdauernd erierisckfzen und schlechten Wetters bis zum 21. Juli 17 584 Bade- ga e au .
Unter den Kurgästen find besonders hervorzuheben: Zbre Kaiser- lichen Hoheiten der (Großfürst Michael von Rußland nebstGemablin; Se.Ka1fer1iche_Hoheit der Großfürst Nicolai Michailowitsck; von Rußland; Se. Königliche Hoheit Friedrich Franz, Erbgroßbrrzog von Mecklenburg-Schwerin ne si Gemahlin; Ihre Durchlauchten der Prinz und dre Prinzesfin Friedrich von Hohenzollern; der russische
Reichskanzler Fürst von Goriscbakoff und viele andere distinguirie Persönlichkeiten,
Diese Frequenz verdankt Badkn hauptsächlich dem seit dem 15. De- zember 1877 eröffneten Fried richs ba d e. Baden besitzt einiaezwanzig Thermalquelien von einer Temperatur zwischen 35-58 Grad R., welche eine große QuantitätWasser liefern, und deren größter Theil in einim Friedrichsbade belegenes Bassin geleitet ist, von welchem aus die stark frequentirten Bäder mit Wasser versorgt werden. Die aus Marmor verfertigten Badewannen sind mit allem Komfort der Neu- zeit ausgestattet und für den billigen Preis von 1 „34 zu benuyen. Sbeere FäUe von Gicht, Rheumatismus und Lähmungen finden an den Quellen Badens ihre Heilung.
Das von der gesammten Bevölkerung des Großherzogtbums Hkffen zur Erinnerung an die rubmvoÜe Tbaxilt-abme der Groß- herzoglich hesfischen (25.) Divifion an drm Krieg von 1870/71 und zum Gedächtnis; der in ErfüUung ihrer Pflicht Gebliebenen und Gestorbenen in Darmstadx errichtete Landes-Krieaerdenkmal wird an dem für die Großherzoglich hessische (25.)Division besonders denkwürdiqen Jahrestage. der Schlacht bei St. Privat-Graveiotte, den 18. August d. I., frierlich enthüllt Werden.
Aus Mccklenburg-Scbwerin wird der „N. A. Zia.“ unter dem 16. Juli geschrieben: Se. Königliche Hoheit der Großherzog beabfirbticxt, einen neuen Beweis der Fürsorge für die Körxier- Grabstätte in Wöbbelin bei Ludwigslust zu geben und daielbst eine Büste des Sängers aufstellen zu lassen. In Verbindung mri: einer Feier soll, wie man erfährt, die Aufjieliung der Büste Zim Todestage Körners, am 26. August, stattfinden. Die Vüiie arbeitet der Bildhauer Holtzicb zu Dresden.
_Das Julibefi von Petermanns Geographischen Mit- tberlungen (Gotha, JUsius Pertbes) enthält folgende Beiträge: .Die Indianer Californiens“, von G. Gerland (mit Karte); „*.;cr- sufb ciner geographischen Darstellung einiger Pestepidemien“, von Dr. Carl Martin (mit Karte); .Die Strombarren des Bahr el Dicbel“, von 111., (Emin - Bey, Gouverneur der egyptiscben Aeqnatorial-Provinzen; „,Die Koloniiationsfäbigkeit Neu- Guineas“, von L. M. D'Albertis. Außerdem widmet die Zeitschrift dem am 19. Mai 1). J. heimge- gangencn Botaniker August Griseback), „der sich wie kein an- derer seines Fachs in Deutschland mit den Problemen der Erdkunde m langen Jahren segensreicher Arbeit beschäftth und durch seine pflanzen-geograpbisÖen Werke uniterblicbe Verdienste erwvrben hat", einen warmen Nachruf.
In einem Schrciben von Gerhard Rohlfs aus Bengasi, den 10. Juni, heißt es:
.Sie Werben mitilerWeile von Berlin aus erthren haben, daß ich mich zurückziebe von_ der Leitung der Expedition. Nicht Wegen unbefieglicher _Hindernis1e, denn ich Werde, bevor ich den Boden Afrikas verlaiie, alle Schwierigkeiten aus dem Wege geräumt liaben, sondern Weil die Dauer der Expedition sich derart verlängert, daß ici) eine weitere Beiheiliguug bei derselben nicht mehr verantwor- ten kann, Die Dauer der Expedition War ursprünélich auf 2, höch- stens auf 3 Jahre berechnet.“ Roblfs führt nun mit Rücksichtan seine Privatverbäiiniiie aus, daß er sicb nur für eine gewisse beschränkte Zeit habe verpflichten könnqu und fährt fort: „Sobald sich die Ver- hältnisse so" gcstaitetcn, daß über die Dauer der Expedition absolut im Voraus nichts zu bestimmen war, hielt ich es für meine Pflicht, zurückzutreten, da ick) es jexxt noch konnte. Die Expedition wird da- durch überbaubi gar keine Unterbrechung erhalten, sondern ihrem einmal vorgestcck*cn Ziele zustreben. Hoffentlick) biliigt die afrika- nische Gesellschaft meinen Vorschlag, und erhält Or. Stecker der Expedition, der sich mir nicht nur als ein [iebenSwürdiger Reise- gefäi)rte, sondern auch als ein tüchtiger Reisender ßezrigt hat. Und Wenn ich die Expedition nur einmal erst flott gebracht, wenn ich die großen Hindernisse, die aus jest enigkgentreien, werde beseitigtbaben, dann wird er nach Wada's hinkommen. ohne unterwegs das geringste Hemmnii; zu erfahren. Diese Hindernisse werden hauptsächlich von den fanatischen Anhängern des Snusfi-Ordens bereitrt. Sodann find es auch die Suya-Araber, namrntlich die von Jschchere, die den Durchzug durck) Kufra verwei ern. Aber hierbei spielen die Snusfi auch die Hauptrolie, denn die?e Waren es, welcbe die Sub; aufbeßten. Indes; boffe ich alier Schwierigkeiten Herr zu werden.“
Ueber die Sektion des Elephanten im Zoologischen Garten veröffentlicht die „N. Pr. Ztg.“ einen ausführlichen Bericht, dem wir Folgendes entnehmen: Am Sonnabend früh 7 Uhr begann die Sektion und nahm den ganzen Tag in Anspruch. Der Platz, auf Welchem der Elephant gefallen war und wo die Sekrion stattfand, sein Sommeraufentbaltsort, war durch Bretter abgesperrt. Außer den Beamten des Gartens und mehreren Tbicrärzten durfte Nie- mand der Sektion beiwohnen. Die Sektion, bei welcher Hr. Direktor Dr. Bodinus beständig zugegen wzr, voilzog der Präparator der Königlichen Anatomie, Wickersbeimer, mit feinen Gehülfcn. Das ganze verfügbare Wärtsrpersonal des Gartens mußte dabei bebülflicb sein. Günstig war, das; der Elephant nicht im Innern des Elephantenbauses efalien war, da in diesem Falle die Herausscbaffung des koloffalen adaVers mit den größten Schwie- rigkeiten verknüpft gcivesen wäre; im Innern des «Hauses hätte die Sektion nicbt stattfmden können. Sechs Pferde vermochten es nicht, den Kadaver des Riesentbieres umzuwenden; es mußten noch Flaschen- züge zur Hülfe genommen werden. Syhr schwierig War es für die Präpa- ranten, mit ihren schwachen Secirmeffern die dicke Haut des Elcpbanten zu durchschneiden. Der Kadaver mußte zerstückeit werden. Die Sektion ergab nun, daß das Thier an Lungenläbmung krepirt ist; in dem einen Lungenflügel war keine Spur mehr von Luft vor- banden. Ferner fanden sich in der Leber eine Anzahl Gallensteine, von denen einer nicht fest war, aber einen Durchmesser von 3 bis 4 Zoil batte; zWei kleidete, festere Gallensteine hatten einen Durch- messer von 1 bis ]? ZoU. Das Thier litt an einem alten Uebel, nämlich dem Knochenfraß, Welcher ihm schon zwei Rippen auf der 1ink.n Seite ganz durchfreffen und im Kniegelenk des Hinter- fußes eine Masse Eiter angeseyt hatte; das Kniegelenk war fast scbon in Vereiterung über egansen. Die Lange war ebenfalls durch nnd durcb krank. Das T ier muß, nach Aussage der Tbierärzte, in den letzten Jahren seines Lebens ungemein viel Schmerzen aus- gestandsn haben. Das Skelejt wird durch Hrn. Wickersbeimer Prä- parirt und vorläufig vielleicht auf dem Plaße, auf dem der El-phant gefalien, aufgestellt werden. Die HaZt ist zum Ausstopfen nicht zu verWertben, da fie an sehr vielen Stelien vcreitert war und große Löcher zeigte. Die koloffalen Massen Fleisch _ es waren mehrere Wagen voll _ wurden am späten Abende nach Beendigung der Sektion einstWeilen hinter dem Schlachthause untergebracht, um vom Scharfrichter abgeholt zu werden.
Auch am vergangenen Sonntage übte das Lusts ie_l „Rosen- kranz und Güldenstern" im Wallner-Theater, darge teilt von den Wiener Gästen im Verein mit dem heimischen Personale, wieder die gewohnte g:oße Anziehung. Es werden übrigens nicht mehr viele Wiederholungen von „Rosenkranz und Güldenstern“ stattfinden können, da der Urlaub der Wiener (Gäste fich seinem Ende nähert.
_ Die erste Aufführun des neu einstudirten Stinde-Engelsscben Volksstücks mit Gesang: „Zhre Familie“, Welche am le te_n Sonn- t4ge im Krollschen Theater stattfand, hatte die beifalligste Auf- nahme. Das Theater war wieder auSrerkauit.
Redacteur: I. V.: Riedel.
Verlag der Expedition (K e s s e l ). Druck: W. 0; ls :: e !.
Zwei Beilagen (einschließlich _Börsen-Beilagr).
Berlin:
ZandelSniederlaffung errichtet hat, als Inhaber der
* ' B e i l a g e zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
„6170. Berlin, Mittwoch, den 23. Juli 1879.
In dieser Beilage werden bis auf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen über Eintragungen und Löschungen in den K;:nd els1-, Ze i cben- u. Mu sterreg i stern sowie über Konkurse veröffentlicbtU
Patente„ 3 die [Le sicht der a t-Ei e 1) -V bi d ii 2) die Tarrf- und Fabrplan-Veranderungen der deutschen Eisenbahnen, , 43 die Uebersicht der KsWendeLnPci-kittizanixffxilftf? eZbYFUnYZT mit tranSatlantisÖen Ländern.
Oer Jibair Dirie“): Bsiiage, ir- WUCÖCT auck di.- ."; ck - «& :Y(7““k/s" [;;-„., z..., Maurenschnß --)m 30 N " ' ** ' mt . , . . _. ** «; - ___ „;;-* » - * , - . oven-„ur: 18:4 sbxvrc “.*:e in dem Ge: ., b-rre end das Ur eberre- : 'n M:: em 1! Mnbekeu, W:: 1. Januar 1876, und dir im Haxsmge-sey, 15031! *.*-:). "1a“ 18.-;“. ::)7'*“i„e'-ch7(Z7::Ök'7127-. Bekannkxnacbyngen veröffrnrzi-xbi wxrdru, *.*rxöxsini amy in einiexxi besdorxdféxrcn Blatt ahnter deFin Titel ß
Central-Handels-Regiftee fiir das Deutsche Reich. «. 17..)
Das Ccntral-Handels-Register für das Deutsche Reick) kann durch alle Poi -Anstalten, sowie Das Central-Handels-Regifter für das Deutsche Reich erscheint in der Regei tägliéo. - Das
durch Carl Heymanns Verlag, Berlin,117., Mauertra L 63-65, mb [[ U ? *-. " ' - auch durch die Expeditibn: 8W.,_Wiibel:_psiraße 321" berxgen werde,; (: e B ckbarxdlrngm. für Berlin Zbonnemeni betragt 1 «M 50 45 für das Viertelabr. _ Einzelne Nummern kosten 20 4. -
„.,. tiieriibcrsbreis für den _Ncrrmi eiiier Druckzeile () «4, Handel&Negistet.
Die HaudelSregiZ*ereinträge aus dem Königreich Cölu den 16 Juli187 C" . - . . Sachsen, dem Königreich Württember und “ ' - _ . oln, ÖM 17.Ju11 187€)- " die Firxna: Gustav Miiller zu Salzgitter. dem Großherontbum Hessen werden DiefiisiaJks Der HandeÉdeeßlYis Sekretar. Der HandeYngeeHYts-Sekretar. FchLeriither: Kaufmann (Gustav Müller zu
bezw. Sonnaben skaürttemberg) unter der Nabe Lieb b d 19 (. li 1879 Leipzig, resp. Otuttaari und Darmstadt Oöln. Anf Anmeldung ist bei Nr. 1605 des 661". Auf Anmeldun-x. ist bei Nr. 1473 des eu urJÉönixlickZésöAumtsgejri-xbr
veröffentlicht, die beiden ersieren wöchenilib die bjefigen Handels (GeseUschafts)Re' - * - - - - “ „ „ “ - gtsters, wojelbst hiesigen and ls- [1 ts- R [WMW monatlich. die HandengejellsÖast unter der Firma: die HanFisgeieüsiizéfiseunsIiUder) FFII“ woselbst Pféf_f.er0tt' ankle!» Eingetrakngu Fyézdas HandelSregisier: , (C"! ZMcihrd& HYesancklFckfj“ d d s bst C „Trains & Hellmers“ Vekatmtmathuug , . ". in on Un as eren ee ate]: ie ael in Hin nd [sd (* ' '“ - ' - ZrinxcrFitFerZZYZFSLUbbertsfehn, ZWnetbderci) Kaufiexitte stAhlbrechi) JF,“)? Érxthlbert wvbnendenu KaßffeuWUYUYÜTÜTYYUWFLZZYF Firiiialinser Firmenregister ist unter Nr, 641 die r : . . " . „ ugenru vermer een, eu ' 'd' ', ' Firmeqivbaber:„Kramer und Backer Jann Lücken erfolgt, daß die Geseilschaft aufgelZst lkeybrdrejnrcixsxtling JM mh Helimers ]k vermerkt stehen, heute dle AFrietijlchi? zuLZulYerlisterkiÖ Cöln, dB 17. Juli 18“ 9. nr , en . ut . er andels 'ts- k ". Königliches Amngericbt. Abth. 111, H LÉJeerliér. Se retar Demptvolff.
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für seine obige “Firma den in Cöln wohnenden ibm wohnenden Ehegattin Ottilie eb r n t . 1,1 [, ck _ " “ . 7 M M U '"" Friedrich Wirtz zum ProkuZisten besteÜt hat. mann, Prokura ertbeilt bat. , g o e en Furl) ist anYYYY'ZZi. FZ : das MWS Handelsregister
l-loxujn.
, nlins Renner tzitrqgung erfolgt, _daß der Kauftxiann Johann zu Parcbwiy undIais deren Inhaber der Kaufmann Friedrich Hellmers )1'. aus der Geiellscbast ays- [ Julius Nenner zu Parchwitz zufolge Verfügung vom geschieden ist und daf; der Kaufmann Hugo Trame 15. Juli 1879 heut eingetragen worden. JYssGeschaftt anis Leberngbmefbons MYM und Liegnitz, den 16. Juli 1879. __ . . wen un er er 2 en irma ur eine e nun “ “ ' ' ' ' . 9 ' .“ (16111. Arif Anmeldung ist heute in das hiesige am hiesigen Platze forifüFrt. ck (; Komgltches Kreisgerrét- [' .lbtbeilung. Ueriiu. «YMVelsreMrcr ) , Handels- (F1rmen-) Register unter Nr. 3661 einge- Sodann ist unter Nr. 3662 des Firmenregisters [[eg-njw. des irc.nialinrbrn Sindtaerräxis xn ?.Iyxim. tragen Worden der m Cöln wohnende Kaufmann der Kaufmann «Hugo Traine in Cöln als ““mhaber Z'ufolge Verfugung vorxi 22. Juli 1879 sind am Albert Hugenbruch, welcher daselbst seine Handels- der Firma: & selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt: niederlasiung hat, als Inhaber der Firma: Jn rmser Gesellschaftsregisier, wvjelbsr unter Nr. ' „21. Hugenbrncl)“. heute eingetragen worden. 5692 die hiesige Handelsgeselischaft 1.: Firma: Sodann ,ist in dem Prokurenregister unter Cöln, den 18. Juli 1879. ,L. Moers & Co. Nr. 1472 emgetrczgen worden, daß der Kaufmann Der Handelsgerichts-Sekretär. vermerkt steht, ist eingetragen: ' 2c. Hugenbruch fur seine obige Firma seiner bei Weber. Der Instrumentenmacher Ferdmand Helimutb ist uns der HandelsgeseUscbaft auSgescbieden. Soso].
Bekamiiinackmng. Ju unser Geseilschaftsregister ist unter Nr. 130
die Gesellsckzaft: H. Pohl & Co.
zu Liegnitz, welcbe am 1. Juli 1879 begonnen bat, zufolge Verfügung vom 16. Juli 1)- J. heut eingetragen worden.
Die Gßselischafter sind:
der Kauimann und Fabrikant Herrmann
V , 2) der Kaufmann Richard H 5 r o [d 311 Liegnitz.
„Train: & Hellmerß“
(» _ „ Bekanntmachung. ' IU unserm Firmenregister sind folgende Eintragungen bewirkt worden:
In unser GescÜschaftsreaister, Woselbst unter Nr. ]- 1 2- ; 3- 4- x 5. Liegnitz, den 17. JW 1879. 2135 di: hiefiZe JanSelsgeseliiickyÉfthin Firma: FZZ? _! Bezeichnung des 1 Ort der Bezeichnung der i Zeit Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung. ou e er o u * ' . ; - - i , -- verMZkt FPUZF ?TUÜJZaJe§:d 7 M 1879 Y)? |KFirmen Inhabers. . Niederlassung. Firma. ] der Eintragung. [„jJeg-jlxs. Hkaimnnimckmsing'f [ ie ? e a i ur xn am . ai . aufmann ran ie- olni Neukir ,Krei .! . .*" 31; "„ U MUM UU esregiser i zuo Le VerÜ un erfolgtewTod des EeseUsgzasters Andreas Lud- ] truscbka F z P P vici) ck SFF Pietruschka [YYY“.ZinaxixuiZlFeerZiZ vom 18- Juli 1879 heut Folgendes eingirYgeJ w1.i'(Lou1s) Seger aufgelost. Der „Kaufmann 109. Kaufmann Carl Klose Reinscbdorf, Kreis Cosel,iC. Klose *eingeirageii zufolge Verfü; wordxn: - - Iulius Ernst Franz Seger zu Berlin sth das ' gung v. 6 am7 März1879 3- m das Firmenregister bei Nr. 85 der Handelsgeschäft unter unveränderter Firma fort. 110. Kaufmann Carl Benecke Gnadenfeld Carl Benecke eingetrageri anf“ Verfügunxi Uebergang des Handelsgeschäfts I' Dotzauer Vergleichri. 11,718 des Firmenregisters. ! v. 30. Juni0m3 Juli1879 zu Lregmß durcb Vertrag VOM 1- JUN 1879 Demnächst , M, in unser Firmenregister unter 111. “Ka:;fmann Ludwig Frän- VirawamitZweignieder-TLudwig Fränkel * ' Nr. 11,718 die Firma: ! kel lassung in Dziergowisi
- auf die Kaufleute Richard Kune t und L i S & S h 11.2 desIleiÖM- Karl Dresrber daselbst; :
on s eger o n ZKaufmann Franz Mar Kostent al ' . . und als deren Inhaber der Kaufmann Julius Ernst 113. ZAPotbeker Weischky x Gnadenbfeld deSglerFren
. iZidasd'GLsHelldsiBaitTsFgstistLZUUter NZ: , M. W t k . 16 an e sge e a unert Franz Segrr bier eingexragen worden. . :HandelSmananranz Ko- Sakrau Franz eKsKjxn ZZZRZYFY Drescher vormals J.Doßauer zu Liegnitz,
sian ' Welche am 1. Inli 1879 begonnen bat und
In unser Gesellschaftsregister, woselbst unter .;WittweFanm KowalskiSlaweniziJi? , J.!kowalski'SWWe.desgleichen. deren Geseliscbafter die Kaufleute Richard Nr. 7005 die hiesige Handelsgeéxelisckyaft in Firma: Mktkck) o.
A D li s & iKaufmann Emil WurstPolnisch [Emil Wurst einZlecIen auf Verfügung 'REM“ und Karl Drescher 3" Liegniß , e u „ i v. ..„Funiam 3.Juli1879. ' 0 - vermerkt sieht, ist eingetragen: - 'KaufmannFranzMachler Coiel ( ,Wiegschüiz'erkF. Mäthler des leichen, Lk? LZ“?- ?en 18, Hall 1879. Die Gesellscbaft, ist durck) gegenseitige Ueber- * Schloß“) ( g ontglicbes Krelsxzertcbt. 1" Abtheilung. einkunft aufgelöst. Der Litbograpk) OEcar
! i . ;Müblenbefißer F.Cregor KukelSmühle bei Cosel LJ. Gregor *- " * Terzrpeltey fest das Handelsgeschäft unter un- Cosel, den 3. Juli 1875, ' „ ' , l ' QZbÜElslo Géoaxxiglfitrxxes'?reiséerlitht Lübben. veranderier Firma fort. Vergleiche Nr. 11,719 Königrrches Krelsgerlcht. 1. Abtheilung. t" d?“ F- e,? cha regts er t er der Nr. 5 Ddes "Ftrxnferxreßtsters. , ' Hubner. un er Wr. Bliiijtalijen & Söhne zu Vetsckjau 11 71eHrinczchs iis in unser Firmenregister unter Nr. 1711!) “.Di“. Bekauutm ck11: “„„_____.„„_„_.„s. d . . „ eingetragenen Handelsgeselischaft zufokge Verfügung , die F rma. a ng, ' reffen die Firma T, Rühlk, Inhaber IV" vom 8 Juli 1879 9 I l 1879 i . .. . »...-F...... “s;. ., O. HZYÉJMJLYLYZMYÖYFZÉÉZYZÉW i,“ 525? sieodoxsöilii V...... . "WW“ un (1 eren n 61 er er r :) ra car , , U r a- e irma: e * ' ' ' Tempeltey hier eirixzxetragen worden. g P hier emgetraFM worden unter Nr. 1786 des Ge- Kiel, den 19. Juli 1879.e r o 11 801071118 3" DW Gesellschaft hat ferner eme
__- [[ t ' : -- - - . . Zweigniederlff ' k t „Q, . se schaYiiegttÖiima Hümmerich & Cie. mit Kumglichcs Krelsgerlckit' ÜÖM- a ung m Fran fur a el
Der Weinhändler OsWakd Niet zu Berlin hat de - - . , . , m Si e zu Elbereld, deren ("n aber die Abtheilung 1- fur sem Mt“ der FZYFW Nier daselbstßwvbuenden Kfaufleute HerÜaXn Hüm- __“ Olaxtleburg. Haudeisrxgifter.
z'" “"DJ (lo [,k-nwo merich und Ferdinand Haubrich sind, von denen königglxerx. HandelSregifter. , 1) Dkk Künfmann „Friedrich Gustav Honemann (Firmenre MUM 10 443) mit dem Sitze u Berlin Jedem dle Befugniß zusteht, die Gesellschaft Die bierfelbsi zwischen den Kaufleuten Gustav ist aus d“ ""t“ derFikmaHonemannäkGrimpe und einergZWeigtiirderiasiung in Dresdenzbesteben- EFZ! Fferltzetßn UJZ dc? [THFZBM zeichnen, AL:?“ Takiikeh UUZTAngst Lukas unter der Firma: YixxbiekdeesttianrireiFendieciifeFZFurFaiiZefizsexiiZssiusÖIZfetr 2.73? des Handelsgeschäft dem Osmald Berger in Dresden e F) “ en ' “5“ - ' - " yar o n a folger" bestandene Handels- [[ ' ' “ .
, ' , , er c. and [ 1 t _ . , _ gex schafter Kaufmann Hugo Grunde se t das Ge- Prokura erthetlt und isi dieselbe m unserProkurew H SeckégnTrjéxs Sekretar ichsxiiiésafÄuZiistdFYs dYfoZiklisösYéwen des Gesell shaft, mit Uebernahme der Aktiva und ? assiva für Aktiva und Passiva derselben hat der Kaufmann alleinige Rechnung unter der bisherigen Firma fort (xrolkgskal-l. In die von der verwittiveten Gastav Albert Kablke übernommen, welcher das und ist (xls deren Inhaber Mt“ Nr. 1-805 des Frau Konsul Schmidt, Dorothea Diederike, geb. (Geschäft unter unveränderter Firma fortseizt. irmenregtsters eingetrgchn, dagegen Ole Ftrmg der Thilo, uiiter der Firma I. C. Schmidt in Wol- Demgemäß ist zufolge Verfügung vom 14. am cieUscbaft unter Nr. 57") des GeseliscbaftSregisters gast betriebene andlring ist der Kaufmann Hell- 15. Juli c. die Firma im Geseüfchaftsregister gelZc)scht. - « - - Königlickycs Stadi ericht mutb Johann Frtcdrtä) Schmidt zu Wolgast als unter Nr. 645 gelöscht und in das Firmenregister ) Dr_r Kaufmamz Wismar Luder brer'ist als Erste Ablbeilun für ivilsächen GeseÜscbafier am 1. Juli 1879 eingetreten. Die unter Nr. 2385 eingetragen. Proki'kt't fur die Firma _C.H.Helmeche 5161: ""t“" 9 ' Frier N; 7.28]. “ii“sißi Findn....giixexsÉingetragene KöuiZsk-erg. den 17. Juli 1879. Nr- ZZZ175.335"ZÜiZiZZÉIFWZWZÉ-Zb , ""*"-""" ' “irma 11 or ge , ma in un er eseUschafts- Königli es Kommerz- und Admiralitäts-Kollegium- - ug ng en e. [!!!-ohman. Au rund euti er Ver 1“: un re iter unter Nr. 57 i ie ' . . _ Ma deburg, den 19“ JM 1879" f (H l) g f g g gs st d Firma J E Schmidt, Königliibes Stadt- und Kreisgericht. 1. Abtheilung.
Franz Marx
deSgleicben.
register unter Nr. 4324 eingetragen worden.
Gelöscht ift: Firmenregister Nr. 8010 die Firma: A. Lamm. Berlin, den 22. Juli 1879.
ist unter Nr. 32 in unser Prokurcnregister ein- Niederlaffungsort: Wolgast mit Angabe obiger [*]-97039111" V , , „ . ekanntmackjuu . WUFF“ Kauff Tb d ld D s' _ ReseÜiOÖÜsstL "nv demlbYZLFWexie" UUIÜMIM- daß Die in unserem Firmenregister uniir Nr. 65 ein- Uarjeubnrx. Bekanntmackjuuq borne Meirsau Ces;)fora Fus TYR LVUZJ- (Zed 1(&i-Zirllscécrxfetberi ztuxstse sia" [IM Vertretung der Ttragene Firma „Lehmann Markiewicz in Zufol . Verfügung von heute ist die. Handels- Zimmermeisttiix, BELLY.) ZeyfinaUr-er -" “ en“ 1 ' rotosckiin“ ist gelöscht szolge Verfügung vom niederla ds K ? nnsJfido Liv 1 d „ , g m Ztrke, GreifSWald, den 16.Juli1879. 18 Juli 1879 , .UUI e M W k ? V Uk! er er hat fur ihre, im Firmenregister unter Nr. 221 Königliches Krengericht. Krotoschin ' den 19 Juli 1879 Firma: unter der Firma I. MeiSuer eingetragene „ _ (Königliches Kreis ericht Zandelsniederlafiunq in Zirke ihrem Ehemann nolaolborx. Unier O. . 471 des Firmen- Erste AbtheiluYg ' ernhard Deyfing Prokura ertheilt. Die Firma reJister's wurde eingetragen die irma „I. Schmitt“ Hohnb orst ' . J.Meisner betreibt den Handel mit Materral- mt Sry in Altenbach. Inhaberin der Firma ist ' MarklxbUks- de" „14- IUU 1879- BTZYM undd Holz. , die mit Johann SchmiZt bon Altenbuch vcrbeira- l-oor. Bekanntmachnug KöMIÜÖLS KretheriÖt. 1. Abtheilung. aumKöäigliFeZYieiÉYicht Hiri“ 1H Fix TYIYUYY biiithiZfZerbeiiYs-xiii e YZF In das Handelsregister des Unterzeichnet?“ Amts" “"NDR"- BLkaUMmaäxunn- _______ ' mögien voUständig von der Gemeinschaft gans e- gerichts ist heute ["01. 368 Folgendes eingetragen In unserm irmenregister ist zufolge Verfügung schlossen- g worderx: vom heutigen age bei der sah Nr. 456 eingetra- Heidelberg den 18. Juli1879 Firma: W- C- Foget- genen Firma Louise Engel beute Folgendes in ' Großh. Amthericbt. Ort der Niederlassung: Leer. - 001011119 6 vermerkt worden: _ ___ Firmeninhaber: Kaufmann Willem Cornelius .Die Firma ist erloschen.“ “'"" Bekanntmachung.
Foget zu Leer. Ferner ist in unserem Prokurenregister am heu- Vruchsal, den 17. Juli 1879. Leer, den 17, uli 1879. ii en Ta e l d t ' ' Großk). Amtsgericht. Am heutigen Tage ist bierselbst eingetragen: I g g fo gen e Ein ragung bet der Firma sub Nr. 117 des Prokurenregisters als
KöniglickzÄs ZWPMÖÜ- 111. Louisx FWH?) wajirkt erdens) d „ _ ' ' ' ' . oe. 8- r." 0011ns:„ieemo" 061". Um Anmeldung ist heute m das hiesige Yrokurrst der Firma W. Kruse & Co. in ___-p_- Wilhelm Oldenburg zu Berlin erébeiiliilypjiloek Handels- (Firmen-) Registry: unter Nr. 3660 ein- tei, Inhaber Kaufmann Johann Otto l-oobßebüts. Vekauntmackjuug. kura ist erloschen.“ Rtragen worden der in Cola wo nende Kaufmann William Kruse in Hamburg der Kauf- Die in unserem Firmenregister unter Nr. 302 Nen-Ruppin, den 16. Juli 1879.
[brecht Wienand Mohr, wel er daselbst eine mann Heinrich Car [ Busch it) Kiel; eingetragene Firma: Königliches Krengericbt.
, aub_ Nr. 1290 des Firmenreg tsters die „Max Vater zu Dorf Jropplowih“ Erste Abtheilung, rma. Firma H. C. Busch, u_nd als deren Inhaber ist heute gelöscht worden. _ „Albreäjt Mohr.“ _ der Kaufmann Heinrich Carl Busch in Leob chütz, den 15. Juli 1879. ['am-lam. Bekanntmacknmg.
„Sodann ist unter Nr, 1471 des Prokurenre isters Kiel; önigliches Krengericbt. 1. Abtheilung. aä Nr, 1180 des Firmenregisters, be- _
, ' Isidor Lewn in das dieffetttge Firmenregister u::ier Nr. 310 ein- getragen.
Druckgux. Nr. 23,269. Zu O. 3. 8 des Ge- sellschafWregtsiers wurde eingetragen: Leybold Nöther ist aus der GeseÜschaft Gebr. Nöther von hier am 7. d. M. aUSgetreten.
„ Die unter N. 176 d i rei ers ein e- “ Eintragung erfolgt, daß der Kaufmann :c. ohr tragene Firma: k es F WM 9 | 8