«ck
'*-
«4 "..-4542».- -.. .,
““ )*:JYWMWKM?“ “,.. = H.:...“
....» „._....ch.-...,
„»»-.* „_.„ .,;- «». „... .. ** . W.,- . *. _ .. »“,"sz' „ ..;,___ «_
„»
-._-,-,. ;*'“*. “. «:- *m:„-q-„«„,.-.-_ _ „ «.*
___“Q„_W.„,.,..._, „ „. „ . . »...
_ Unter dem 26. uni d. I. hat das O_ber-Tribynal eine für das r einis e Notariat wichtige Entschxidung erlassen. Diesel e betrifft die Frage, ob die am Rhein gel- tenden Bestimmungen, nach welchen nur die tharien resp. bei Mobilien auch die Gerichtsschreiber und GerichtSUollziehxr öffentliche Versteigerungen abhaltxn dürfen, durch die Reichs-Eewerbeordnung und die in dieser ausgesprochene Freigabe des Auktionatorengewerbes auigehoberi nnd. Nackx dem das Ober-Tribunal diese_Frage durch ein fruheres Urtheil vom 17. Februar 1870 rück11ch111ch der __Verneigerung von Mobilien bejaht halts, hat dasselbe gegenwartig, was_d12 Ver- steigerung von Immobilien angeht, die Frage verneint und demgemäß den Beschuldigten, der 05116 Zuziehiing eines No- tars seine eigendn Grundstücke öffentlich Versteigert hatte, auf Grund der Verordnung der österreichiich-bayerrschen Lande?.- Administrations-Kommiffion vom 23. Fsbruar 1815 zu Geld- strafe vernrtheilt.
_ Der Königliche Gesandte am_ Großherzoglich badischen Kois, Wirkliche Geheime Nati) Gras _von_ Flemmrng hat arlsruhe mit Urlaub vsrlaffen._ Die LLitung de_r gesandt- schaitlichen Geschäfte ist interimijtisch dem Legatwns-Natl) von Neumann übertragen.
Essen, 27. Jiili. (Post). Tas hiesige Stadtverdrdneten- Koüegium hat dem Reichskanzler Fürstxn von B1§marck einstimmig das Ehrenbürgerrecht verlieben.
Bayern. Miinchdn, 25. Juli. (Allg. Ztg.) Ein Tele- gramm meldet das in der verggnßenen Nacht erfolgte Ableben des (Hensral-Majors von Oris in Würzburg, Commandsurs dsr zWLiten bayeriichen Feld:Arti[lerie-Brigade.
In der heutigen Sitzung dsr Abgeordnetexiiammer wurde der iieULintretende Abg. 01". Schäfl€r _d€e_i_digt. Die Kammsr ertheilte dcn Nachweisungen iiber die ZFOUÖS der Staatsschuldentiigungsanstalt sowie dér Grundrentenkaffe des Staats pro 1876 ohne DLÖÜÜL Anerkenmxng. In der hieraui fortJLsLHien Gensraldcbakte Über den Eiiendahn-Gesxß: entwurf sprachen Tisndorfer und Xaver Frhr. 0011 Hafen: brädl. Ein Antrag Krausolds aufSchlufz der Gensraldebatte wurde mit schwacher Mehrhcxit abgelshnt, nachdem noch Dallsr und Strauß geiprochen, der Schluß dsr Debuff? aber dennoch beschlossen. Nack) Liner Schlußäußerung ds_s Rsierenten wurde der Antrag Hafenbrädl, den GLsLHLNTWUks an dsn Y_uHickwß zurückzuweissn, mit größerer Mehrheit abgelehnt. Die ganZe Liiike Und ein Theil der Rscbtsn st1m11'.t€11_ dagegen. Die Kammer wird morgen in die Spezialdédatte eintretßn. _
_ 26 Juli. Die GSMZngUiigMUSWÜffY beider Kammern haben bezüglich der ihnen vorliegenden 51061 (56163- entwiirfe, die Erbschaftssteuer m_id das Gebühren; 1091" 611 bstr., UUUMLHL' Gesammtbsichlüizs ?rzwlt, 10 daß die Erledigung bEidLr GEseHLH-eragen Seitens der Kammern m der ersten Woche des AUgust möglich sein wird. Eine Be: rschmmg der Zeit, dis ziir Erledigungder de_n Kammern noch vorliegenden Gegdnstände erfordsrlick) iein Wird, hat ergeb€11_, daß, wenn nicht ddsondere Hindérniffe dintreten, der Schluß oder dis VertagUng der Kammern bis Mitte August möglich sein wird; es wird dann bis zur Wiederberufung der Kammern eine sewswdchige Pause eintreten köxitien. _ Uebsr das ichließliche Schicksal drs Eisenbahngewßentwurfs find die Ansichten noch immer sebr getheilt; ailem es gewmnt doch den Anschein, dasz es möglich sein werde, 1106521116 An- zahl Linién, die zunächst zu baurn wären, eine Vsrnandiguxig zn erzislßn; man giébt sick) von 0€r1chied0nen Setterrwemg- steris aUe Miibs, um sine iolck)? Verständigung zu erzielen.
Sachsen. Leipzig, 26. ZUli. (W. T. B.) _Die hiesige Universität hat 0611 Profeiidr dsr Pkiilqlogie Lange zum RLkTOk, Und _dsn Geb. 311115381011) Schmidt ziim Mit: glied der Ersten Kammrr gewählt.
Ocsterreich=Ungarm Wirii, 26. 31111. 21113 376131 wird der „N. fr. Presse“ géicbriddsn: _Zhre Ma1e1t0t die Kaiserin “(List mit kldim'm Gefolgi». in der e_rstsn Hälfte dss kommenden Monats zu vidrz€imtägigsm BL111chE der Fran Prinzessin Gisela und der Königlichen Familie miei) Bgycrn UUd kehrt hiLrauf wiedsr nach Ischl zUriick. Vorläung 11t_d§r Aiiidnthalt der Kaiserin in Zick» bi6_15. September ien- geießt. Von hisr wird sick) Ihre Majestät nach (Hödöüö be: 925211 und daselbst ddn Herbst zubringen. _
_ Aus Rustichuk wird dem „Pest. L.“ hierher ge: meldet, daß am 19. d. Mis. das 12. Riisiische Ulanen=Negi- mrnt und eine Kavanrie-Vatkerie, am 20. sin Dragoner-Re: giment dort auf dem Marsche iiach Zoybia eintrafen. Genßrizl Timoiejéff, Kommandant der 32. Division, Gsnerai Soldwn, Kommandant der 1. Brigade der 32. Tiviiion , der Ex-Gdiwerrienr don Varna, Baumgarten und zahlreiche andere Ofäziere haben sich von Varna nach Tdeffa €ingeichis_s_t. Gensral Soecdia Hat am 15. d. M. die Fahrt nach Odenir aUgStrLTM. Tas Beffarabiichs Reginwnt Nr. 129 der 30_ Di: vision wurde am 17. d. M. nach Odéffa eingéschifft. 21111 dsr Route Zchumla-Varna befiiiden sich keine rufsiichen Truppen mehr. Auf der Linie Talar-Bazardschik-Philip- podelétanimafa hat glsicbfails der Rückmarsch der [sßten russischen Truppen begonnen. Tack: Kasaniche Regiment der 9. Division hat Über (“€an dcn Rückmarsch begonnen.
_ (W. T. B.) Tie „Polit. Korreip.“ msldet: In Nordalbanien brach am 20. 0. ein blutiger Kon: flikt zwischen Muhamedanern und andsfen (katholischen Albansien) auß in Folge der unbeitraft ge- bliebenen Ermordung eines bosnischen Flüchtlin-J:s durch einen Musslmann. Am 22. d. plündertsn Fandefen das Dorf Ratca. Die Kirche in Djakova mußte gespzxrrt werdxn. Ein Theil des Klerus flüchtete. Für die _ nächstwlgenden Tage war ein Angriff der Malifforen aui die Fandesen und eine Bsdrdbung des Hospiziumé: von Zumbi signa- lifirt. Tie Pforte traf bereits energische Maßregeln zur Beendigung der Unruhen und erließ entsprechende Be;
ehle an Nazif Pascha, den Bali von Kossowo, und
oukhtar Pascha, den Gouverneur von Monastir. Leßterer entsendete einen Spezialkommiffar zur Untersuchung der Vor- änge und Verhinderung weiterer Ruhsstörungen. _ Aus Konstantinopel wird der genannten Korrespondenz gx meldet: Die Großvezierfrisis ist durch die Annahme der Forderungen Khareddin Paichas Seitens des Sultans end- gültig gelöst. Eingreifende eränderungen in dem Kabinete werden für unmittelbar bxvornehend erachtet. _ Fremy soll nunmehr beauftragt sein, ieinen Plan zu einer Münzreform auf der Grundlage der ZUriickzéxhxn der “schlechten Geld-
na Paris abgereist. „ „ „
Prag, 25. uli. Der „Pokrok“ erklari: Bisher sei den Czechen keine Na richt zugekommen, daß die deutschen_Ver- traueUSmänner die Berathung der czeckxischen AUSgleichs- vor chläge, unter Hinweis auf die ehr bald bevorstehende Erö ung des ReichSraths, abgelehnt h_atten. Am 28. Sep- tember findet hier der aUÉemeine böhm11che Gewerbetag statt, auf welchem über den ntwurf der neuen Gewerbe- Ordnung diskutirt wcrden sol].
Niederlande. Amsterdam, 26. Juli._ (W. T. B.) Nack) Meldung der Abendblätter hat der Führer der Kon: fervativen und ehemalige Minifter des_Jnnern, K_eemskerk, von Sr. Majestät dem König den Auxtrag ur ildung eines neuen Kabinets erhalten und promxoris
angenommen. Großbritannien und Irland. London, 26. 31111. (Allg. Corr.) Dr. Joseph Barclay, der neu?. anglika- nische Biichof vori Yrusalem,_ erhi_e_lt_ge_stern m der St. Pauls-Kathedrale die eihe für sein bi1ch0fliche§ Amt. Der Erzbischof von Carrierbury 0063on den fererlichet) L_lkr unter Assistenz der Bischöfe von London, Rochester, Lichfteld, St. Albans und Gibraltar. _ _
Der Gesandte der Verximgteti Staatezx _am Hofe von St. James, Mr._Walih, hat in Folge inißlicher Gesundheit seinen Posten niedergeldgt.
Zu der Schilderung der Niederlage ddr Ulus am Um: . volosi wird der „Times“ aus Ulundi ge1chriebe_n:
Die Gefangenen erzählen, daß Cetequo und_ die_ alten Leute dem Kriege abgeneixt find, und glauben iiicht, day d1e_Zulus uns noch einmal angreifen würden. Weiber,_ Kinder _und Vieh Wurdezi schon VN: einiger Zeit nach Mazaine geicbafft. _Die Haupt-Zuluregi- menter Angobamion. N0kraki,Unbonum, Bowora,Un_se-_mpe, Umbapu, Uklakd, Unaiad, Tulbluppo, Isa_ngulubi, Abr Undebiki, _Tombr und Ublamibble verbleiben bei dem König 0l§_Le1bgarde. Die Trupperz, welche uns umzingelien, beliefen fich au,? 15000Ma_nn; 8000 13611)?!- ligten sich nicht am Kampfe. Der _Verluit des_ Feindes wird auf 1500 Mann geichä1§t, allein dies War weniger, ais Kavalleris Und Artillerie allein getödtet baden. Der Sieg _ist ein vollständiger und Cetewado's Macht so 0111 wie gebrdchen. Diebri- tischen Truppen zeigien fick) sehr zu ihrem Borxbeib und béwieien den Zuius, daß wir im freien Felde ebenw gut kampien konnen_als im Laskr. Nachdem die Verwnndeien bedacht worden waren, ruckxe die Kolonne zur Unterstüßung der Kavablerie rxor und brannte Ulundi, Undalakonombi, Uka-ge und noch ein_paar Kraals nieder. Uiundi liegt am Fuße einer Hügelkette und zahltewebrere tausend Hutten. Die zwei Siebenpfünder, welche uns bei J1andu_l_a abgenommen wurden, sind aufgefunden worden. Alles Wertbvbile ijt nach Ama_nz_e- kanza geschafft worden; es ist dies ein rxeuer Kraul, den der Kdmg bei Beginn des Kriegks erbaut bat;_d:r1elbe liegt 15 Metier! nord- lich von Uiundi, am Zusan'imenflux; des wdigsn und ]ÖWJYZSU Umvvlofifluffes. Das Terrain zwischen U_[und1_ und diesem Kraul soil sebr hügelig und buschig sein. Der eigenilicbe Weg 30111 K_rczal fübrt durch eine lange und enge Kluft. DwZulgs haltet) dreien festen Platz für uneinnebmbar; ihr VertraUQr'; in denen Unemnebm- barkeit zeigt sich schon in dem Namen, de_n 112 dem Orte gegeben baden; derselbe bedeutet: „Kommt, wenn ihrs wagt". Lord Cbelms- ford hat seinen Zweck erreicht. Mit der Z_erstörun_g _Ulundis bczt der Krieg seinen Höhepunkt erreicht; wenn wir _es wunichxn, 10 konnen wir von weiteren aktiven Operationen abiteben. Die Fraße, db Cetewayo sicb ergiebt, ist von geringer Bedeutung. _ Wir konnen Obam in der niederen Hälfte des Zululandcs €lU]?ßLU_,_ welche wegen ihres Wridelau es und ihrer Fruchtbarkeit entsch1ederi_ dre begehrenswertbere Häl e des Latides _ ist, und * dadurch ' zwiickoen Natal und dem Volke Cetewayo's ein förmliches Y_oüwerk errichten. Obam wird mit wenig Unterstüßung und Hülfe wahrend der_erstkn Jahre seiner Regierung bald im Stande ieixx, sicb zu rertbeidxgen, und ohne Zweifel durcb Zulud erteure verstarkt werden. FaUs es nötbig wäre, könnte man die ZU u-Auswanddrer aus Naial bc-stmimen, nach ihrer Heimat!) zurückzukehren. Unter Ohcims Regierung Wurden sie nicht die militäriickyen Lasten Und Grauiamkeiten zu erduldén haben, welche sie aux- Crtewayo's Nähe vertrieb. Wenn wn de_n Krieg ioriisxzen, i: Übernehmen wir eine mühsaxne _und fruchtloie Arbeit, denn binter Uluridi begiixnt eine Wildniiz, m_ wclcber die Swwierigkeit, Txvpden vorwärts zu bewegexi, aUe bisherigen Schwie- rigkeiten überbisten würde;_s011te_man 11ch_ zu einer_*1*erwlgr_1ng Fetewaro's entschließen, 10 steht em schwieriger Kawpr 1111 251115"):
eorr.
Simla, 27. Juli._ (W. T. B.) qudr Cavagnariiii, Wié hiérher berichtet Wird, mit den Mitgliedern der__br1t1- sckien Mission am 24. d. M. in Kabul_e_111g_e_tronen und mit großer Außzeichmmg, unter Erweriung militäriicher Ehren, empfangen worden. _Cavagnari _hat noch am Abend desselben Tage?: sein Beglaubiguygsichreiben dem 05er Überreichi, welcher ihn in freundichaitlichen Ausdrucken w1[(kommen 51813.
Frankreich. Paris, 27.3116. (W.T;B.)_Tieklerika10n Journale veröffentlichsn ein von dem Erzbi1_ch07 von Paris; an die S enatore n gerichtetes_Schreiben,m welchem derielbk
egen dis Ferry'ichen Geießoorlagen 1111 Name]] der ereihsit Protest erhebt. Am Schluss des Schreibeiis h_etßt es: Wir werden kein Hindernis; sein 1ür_ die reprxblikamiche Re; gierung, aber man darf uns nicht zwmgen, [Mere Augen cini die Vsrgangenheit zu richten, um dort das Bild der Gerechtig= keit und der Freiheit wiederzufinden. _ Jn__dem Journal „L'Ordrc“, dem Hauptdrgän ddr Bonapartiiten, wird der Prinz Jeröme Napoleon_fiir das 0in dxr injerlicben Familie erklärt und hinzugefügt, dsr rinz ier mch; etwa 5105 Kandidat für das Kaiserreich, wndern das Kaiierreich selbst. Man sieht hier den Artikel des _,_,_Ordre“ ale; eme hauptsächlich an die bonapartiniichen Tiiiidenten gerichtete Erklärung an.
Versailles, 26.3116. (W. T. B.) Der Senat L_Md die Deputirtenkammer erledigten heute mehrere Geieß- vorlagen von nur lokalem Znterene.
Griechenland. Athen, 26. Juli. (W. T. B.) In der Deputirtenkammer suchten heuti: die Führer _der Opposition eine Entscheidung darüber, ob_ das Ministerium das Vertraurn d€r Kammer besiße, herbeizuiiihren; Minister- Präsident Komondouros verlas darein] ern Königliches Dekret, durch welches die Kammer aufgdlbst Wird._
_ 27. Juli. Bevor Minister : PkäUdLUt Komon- douros das Dekret über die Autlösuxig der Kammer verlas, gab derselbe einen allgemeinen Ueberblick Über die politische Lage des_ Landes iind bezeichirete die inneren Verhältnisse als günstig. _Was_ _die artswärtrge oder hellenische Frage anbelange, so _121 0121elbe m_ leben?- kräftiger Entwiéelung begriffen. Griechenland genieße die Sympathien ganz Euroyas und habe nichts Zethan, wodurch seine Beziehungen zu Europa oder zur Türkei hätten_ gxtrübt werden können. Ein Mehreres habe Griechenland mit ieinen schwachen Mitteln nicht thun können.
KTiirkei. Philivvopel, 17.;Zu1i. (Vol. Corr.) Der
vor ubereiten. Derselbe ift Behufs der erforderlichen Studien :
net, welcbe die Wahlen für den Landtag zu kontroliren
haben. Selbstverftändlich entwickeln die Buxgaren eine rüh- rige Agitation, um ihre Kandidaten durchzubrmgen. ndeffxn ist es, da auch die griechische Bevölkerung ron der WM;-
keit der bevorstehenden Wahlen durchdrungew is_i und Alles aufbietet, um ihre Nationalität in der Provinziglversamni- lun nicht unvertreten zu sehen, immerhin fraglich, ob die Vu garen die leßtere völlig zu beherrschen in der Lage _se_1n werden. Laut amtlichen Daten sind bis zum 15. Jul_11m Ganzen 710 Familien mohamedanmcher F1üchxl1nge repatriirt wordsn und zwar: in Kuklen 65 Familien, m_ Ara? powo 150, in Durumlé 50, in Dzepina 100, in Aski-Kari 120, in Tschirpeli 75, in Philippopel 150. Aus _Konstanii- nopel aslein werden gegen 600 Familien durch Adrianopel in ihre Heimath befördert. Bei Hermanlr) haben Agenten dex: Direkwriums die rückkehrenden Emigranten empfaxigewund sie in ihre respektiven Heimathsdörfer geleitst, _wo einer jeden Familie ein Häuschen angewiesen, resp. die Mittel_zum Baue eines solchen gegeben werden solLen. Das ostrumelische Direk- torium haé bereits für diesen Zweck 1 200 000 Frs. angewresen.
Rußland und Polen. St. Petersbrirg, 26. Juli. (W. T. B.) Gegenüber den Aeußerungen hiesiger Zeituxigen über die Lage in der Türkei hebt die „Age_nceNu1se“ hsrvor, daß der Widerspruch in dieser Lage_eme Folge der Schwankungen der Pforte isi. Nichtsdestowemg0r_ _sxn zu kon: statiren, daß die internationale K0m1_n11110_n_ für Ostrumelien nach langen Debatten zu emsr Einigung
über die Frage des obligatorischeri Charakters ihrer Beschlüsse gelangt sei. Dieser obligatdrische Charakter 1002 nur aufrecht erhalten werden bei der Berufung
türkischer Truppen nach Ostrumelien. Wenn die Pforte hier: gegen an Grund des Berliner Vertrages Einsprrich erheben wokle, so sei dem gegeniiberzu bemerken, daß aus VOL_UALL'. 16 des Berliner Vertrages (welcher bestimmt, daß dix Pforte von ihrem Bsschlusz, die Truppen Einmarschiren zu 1011811, und von der Nothwcndigkeit, die diesen Brichluß begriindet, der_i R9: präsßntanten der Mächte Kenntmß gebe), wlg_e, _daß die Mächte sich das Rscht vorbehalten _habet), zu_ entxcheiden, db Line solche Nothwendigkeit erwieien 121 oder nicht. WEnn die Pforte hierbei hinsichtlich ihrer_ Würde Bedenken _5059, so würde disse Sck)wi€rigkeit__ bewitigt werden können. Die Pforte könne im Uebrigen nch veriichert halren, daß sie wenn ihre Sicherheit ernstlich bedroht 12111 1ollte, M der mier: Nationalen Kommission genug Freunde habe!) werde, um die Bestimmungen des Bsrliner Vertrags; auxrechd zu erhalten, indem man entweder die Bulgaren zur Ruhe bringen würdß, oder indem man das Einrück-anér Trupperi gejtatte. __Die „Agence“ wil] nicht glauben, daß 11_ch hinter dieser Opijitwn der Pforte die Absicht verberge, Rußland hmzuhalten bis zum Abzugs des [?Zen russischen Soldaten, um dann nach_undnach das Werk Europas und die Resultate des [LHTSU Kriege?) _zu zerstören. WEnn die Pforte inmitten der großen Schwrerig- ksiten, mit denen dieselbs in Macedomen, Epiruko, Thsffaiien, Albanien und Egypten zu kämpiexi 5000, em derartiges Revirement wirklich im Auge haben 10[lte, _10 würde das nichts weiter beweisen, als einen FataliSMUS, der itärker wäre als axle Rathichläge nnd ails Bemühungen der Weisheix und Klugheit.
Der russische Botschafter, Fürst Lobanofs, hatKonstan- tinopel nicht verlassen.
Statistische Nachrichten.
Gemäß den Veröffentlichungcn des Kaiserlichen GTsUTid' beitsamts find in der 29. _Jabrcswoäye OM je 1000 „';-- wobnern, .Mi den Jahresdurchikdnixr berechnet, als gestorben grmeldei: in Berlin 34,4, in Breslau 30,6, in Königsberg 28,2, i:: Cölri 24,5, iri Frankfurt a, M. 18,2, in Haunover 19,9, in Gaffel 24 8, in ')„iiaxdé-bur-g 19,5, in Sieriin 26,1, in Altona 23,2, in Stra?“- bng 30 2, in München 33,2, in Nürnberg 19,2, in Augsbur“ 35,3, “:p. T'rzsden19,1, in Leipzig 23,9, in Stuttgart 25,6, in Braunichweig 26,0, in KarlSrube 18,7, in gmburg 22,0, in Wien 26,2, in Buda- Peit 38,6, in Prag 36,4, in Triest 28,5, in Baie1_26,9, in Brüffel 24,6, in Paris 21,6, in Amiderdam 20,8, in Kopenhagen 18,3, in Stockholm 22,5, in Christiania 14,3, in Sx. Petersburg 37,3, in Warschau 2236, in Odeffa _, in Bukareit 24,2, in Rom 20,1, in Turin 26,4, in Athen _, in Lissabon "25.8, in London 17,1, in GlasMw 16,3, in Liverpool 19,6, in Dublin_ 29,2, in Edinburgh 17,9, in Alerandria (Egypten) 39,7. Ferner aus fruheren Wochen: in New- York 26,8, in Philadelphia 14,6, in Chicago 24,1, in St. Louis 16,8, in San Franzisko 11,1, in Calcutta 26,6, in Bombay 28,4, in Madras 34,0,
Beim Brginn der Berickytkwoche berrjcbten an den meisten deutschen Beobawtungsitationen östliche und iüdöstlicbe, in Cöln und Karlsruhe südwestliche Luftströmungen ror, die jedoch im Laufe der W011)?- aUgemein in westliche und südwestxiche übergingen und auch an den meisten Stationen bis zum Schlmie der Woche vorwaltend blieben, nur in Koniß, Bresl_au und Bremm gingen sie nach Nord um. Die Temperatur der Lux.“, obichon höher als in der voran-
egangenen Woche, erreichte doch das Monatsmittel nicbt. _Tec Zuftdruck behrupteke mit nur geringen Schwankungen 1einen Standpunkt. _ , _ _
Die Sterblic'okeitxvsrbältniiie der meiiten größeren,_ bewnders der deutschen Städte, haben sich in der BerichtSwochZ gunstiger ge- staltet, io da!"; die aÜqemeine Sterblichkeitsioerbaltx1itzzabl fiir die deutschen Städte von 27,5 der Vprwoche auf 25,1 m der Berichts- wocbe berabsank (auf 1000 Bewohner m_id aufs Jahr berechnei). Insbesondere war die Sterblichxeit des Sauglingsalters fait in allen Städtegruppen eine geringere, 10 daß von 10000 Lebenden, aufs Jahr berechnet, 104 Kinder unter 1 Jahr starben, gegen 123 der vorhergegangenen Woche _ __ _
Unter den TodesUrsaäpen eriubren v_on den Jyfektwnéirankberten besonders Tarmkatarrbe und Brechdurcbsäüe der Kinder, namentlich in Berlin, einen größeren Ruckgang. Die _Gesammtzabl der an dieikn zirankbeitsformen gestorbenen Kinder iank in den deutschen Städten agi 554 von 780 der vorhergegangenen Woche; in Berlin auf 270 von 439. In den meisten größeren Städten des In- und Auslandes wurden Darmkatarrke seltener, nur in Mädchen, Breslau, Straßburg, Köni sberg, Danzig, St. Petersbur Ut die Zahl der Todesfäüe eine größere. Masern traten in Ham urg_in- tenfirer auf, auch in Wien stieg die Zahl der Maierntodesfalle. Scharlacbfieber und dipbtberiscbe Aff ktionen fordextewgletcbfails weniger Opfer, namentlich sank die Zahl der Sterbefalle i_n Tanxtg, Hamburg und München. Uuterleiksxypbea wurde;! in Mun- chen, Breslau, Aschersleben und Mülheim a./Rb. _baufiger Todes- verar-lasiung- Au Flecktypbus werden nur 2 Todesfalle, _aus Berlin und St. Petersburg je 1, gemeldet. Der Keucbblxstxn zetgte_ sich in Stuttgart und in mehreren Städxen der xiiederxbeimsiben Niederurig (Cöln, Münster, M.-Gladbach) haufiger, in Wien seltener. _ Die Pocken haben meist einen milde_ren Charakter angenommen. Die Zahl der dadurch bedingten TodeSiälle ist in Londbn, Wien, Paris und St. Petersburg eine der Vorwoche fast gleiche. Doch ist d_ie Zahl der Neuerkrankungen, besonders_m London, geringer. In Peit, Warschau, Barceüona, Liffabon ist die Zahl der Todesfalle eiu wemg
Direktor für innere Angelegenheiten hat im Sinne des orga-
sorten und des Anschlusses an die lateinische Münzkonvention
nischen Statutes die Bildung von 36 Wahlfollegien angeord-
vermebrt. Zn Genf erlagen den Blattern 3 Personen, in Danzig und Beuthen je 1. «. „„--__ .
_ Kunft , Wiffenfthaft und Literatur. ' ,Die preußischen Gesetze über Grundeigenthum uud Hypothekenrecbt vom 5. Mai 1872, herauöge eben mit
Einleitung und Kommentar von Alexander chilles.“ Dritte verbesserte und vermehrte Auégabe. 1. Heft. Berlin, Verlag von J. Guttentag. 1879.
Der Verfasser genießt eines besonderen Vorzugs dadurch, daß er Richtxr m der protbeken-Abtbeilung des Berliner Stadtgerichts ist, also twdem Gerichtshofs fungirt, in welchem der lebhafteste und komplizirtefte Verkehr im Hypothekenwesen stajxfindet. Sein strxngwtffenscbafilickpes Werk, welches eine der schwierigsten Ma- terien der Jurispruderxz in ihrem ganzen Umfange behandelt, hat in dem kurzen Zeitraum von nahezu zwei Jahren die dritte Ausgabe erlebt, und dadurch seineVorzüglichkeit inmitten einer nicht zu unter- scbä enden Konkurrenz bewädrt. Die vorliegende neue Aufkage ist in er That eine ,vermebrte', indem fie die später: reichhaltige Litxratur, die Rechisprccbung und Praxis der Tribunale und den Ein- flux; der ReiÖs-Justizaeseße in außgiebiger Weise benutzt hat. Das erste Heft führt den Text des Gesetzes, mit dem darunter geseßten Kommentar, bis zum §. 17 des dritten Abschnitts. Die ausführliche Einleitung enthält eine wohlgelungene Darstéllung des römischen, deutschen und preußischen Jmmobilienreckpts. Die Vollendung des Werks ist auf drei bis vier Lieferungen berechnet. Die typographische Ausstattung läßt Nichts zu wünschen übrig.
_VonA.E.Brebms ,Tbierleben“, aÜgemeine Kunde des Thierreickxs, große Ausgabe, zweite umgearbeitete und vermehrte Anslage (Leip-ig, Verlag des bibliographiscben Instituts, 1879) ist der 1eßte (dritte) Band der Abtheilung „Vögel' erschienen. Der- selbe _entbält die Scharrröqel, Kurzfiügler, Stelzvögel Zabnfcdnäbler, Seeflieger, Ruderfüßler und Taucher und ist mit 96 5Y_bbildiingixn im Text und 18 Tafeln (von Gustav Mützel, Robert Kreyschmer, L. Beckznann und C. Körner) geschmückr. Die Vergleiwung mit der e_riten Auflage zeigt, daß in dieser n-suen eine Fülle von Neuheiten enthalten ist, welche den Werth dieses unüber- troffenen Buchs noch wesentlich crböbt haben. Hat Brehm die Ab- jbeiiung .Vögel' mit besonderer Vorliebe behandelt, so ist ein Gleichcs auch seinen ZUustratoren gegenüber, welche ihr nicbt_ weniger als 195 neue nafurwabrs Abbildungrn ein- verleibt haben, anzuerkennen. Der nun noch folgende Schlußband, die „Fische“ enthaltend, wird fich nach der Ver11cherurig der Ver- lagsHandlung einer gleichmäßigen Erweiterung zu erfreuen haben. Es find über 100 neue Spezies zur Darsteklung bestimmt, meist durch den Fiicbmaler Braune. Die Ausgabe dieses letzten Baddes, und dixmit die Vollendung des vortrefflichsn Werkes, wird bis zum nachsten Herbst in Aussicht géstellt.
Land- und Forstwirthfchaft.
Die für das nächste Jahr in Berlin projektirte inter- ngtidnale Fiickoerei-Ausstellung wird im Gebäude des land- wirtbicbastlicben Museums und auf dem dazu gehörigrn Terrzxin stattfinden und ungefähr fünf bis seeds Worbkn dauern. Die Kosten des Arrangements und der ganzen inneren Einrichtung trägt der Ausschuß des Deutschen Fisckiereivéreins. Nord-Amerika, England, Ryßlarid, Italien, Norwegen, China, Japan, San Salvador, Cotta Rica und die malayischen Juieln haben ihre Beibeiligung bereits offizieU zugesagt und die Regierungen _der genannten Länder beträchtliche Summen für diesen Zweck bestimmt. Die Ausstellungs- gegenstände müffen bis zum 1. Januar 1880 aiigemeldet und bis zugt 1. März bieber eingesendet werden. Die Ausstellung wird um- faiien: Waiiertbiere aller Art, lebend, aus;;eiwpft, in Alkohol oder Ab- bildnngen, verarbeitet, gerrocknetÉesalzsn, geräuchert, gepulvert, in Blech- büchsen und in den verschiedenen “tadien der Verarbeitung; Schwämme, KoraÜen, roh und verarbeitet; Austern (Proben von Schalen, nach den berühmtesten Fundorten eordnet, Anatomie der Austern im vergrößerten Maßstabe); Mus eln aUer Art, Verarbeitung der Perl- mutter, Perlen, nach dem Handelswertb sortirt; NaCbbildungen der berühmtesten Perlen, luß-, Perlmuscbeln, Seesterne, Seeigel, Larven von Insekten als Zet törer des LaickZs oder als Nahrung der Fische, verschiedene Arten von Krebsen, Fiicbe aller Arten und 00er Zonen, Amphibien, eßbare Arten ion Schildkröten, Schildpatt in den ver- schiedensten Stufen und Arten der Verarbeitung vom Kamm bis zumBoule-Möbel. Fröfckxe, roichlsich, Schlangen und drren Häute, ebxnio die für den Fischfang cbädlicben Vögel, wie Möwen, Reiber, Fi]chadler,_Kormorane 2c., Robben, Wale, ihre Produkte und die für die Fische schädlicben Säugetbiere der süßen Gewäyier. Es sollen ferner die Fischereigerätbe und Fahrzeug? aller Nationen in Origi- nalen oder Modellen und Abbildungen vorgeführt we_rden. Neben dem Seehundskabn des Eskimo wird _man die chinefi1che Dscdonke, neben dem Türkischen Kaik das Kamiichadalenboot, neben dem aus einem Vaumftamme bestehenden Judianerkanoe, das Boot des Süd- seeinsulaners, das sich nur durch Querstangen und Ausleger im Gleingewichte hält, ferner die zahlreichen Arten von Boot, Kaim, Perinxire, Podoskapb und wie aUe die Schiffe bsißen mögen, vertreten finden. Dazu Yommen die Modelle von Zischerbäusern und Fischerkostümen, Fiicheréiaerätbe von den ältesten
eiten an in Original oder Nachbildungen, Urku'aden, Siegel. Em- bleme von alten Fischergilden, Literatur und Statistik der Fischerei und Uebersichten über die geographische Verbreitung der Fische. Ein intereffantes Bild Werden feriicr die Vorrichtun en für Verarbeitung, Zubereitung und Konseroirung der Fischerei- produkte durcb Trocknen, Salzen, Räucbern (Modeile von Käuwer- häusern), für den Hande1 und Transport (Veriendirn? frischer Fische durch die Eisenbahnen) und den Hausbalx (Fiickxkene, FiichschÜffeln u. s. w.) bie-en. Die künstliche Z_ucb_t 1011 fick) durch in Tdätiqkeit befindliche Brutapparafc und Geratbichasten der künstlichen Zisch, Krebs- und Muschelzncbt, ModeÜe und Abbildungen bewährter Ucht- anstalten, Aquarien aller Art, die _DariteÜung der verschiedenen Altersstufen und die Entwickelun93ge1chichte der wichtigsten Wasser- tbiere_ repräsentiren. Mon ersieht aus diesen Aniübrungen, welch ein umfaiiendes und originelles Material die Ausstellung bieten wird.
Mey, 21. Juli. (Cöln. Ztg.) Der Stand der Feldfrüchte im ganzen oberen Moseltbal erregt Besorgniß; der seit etwa drei Wochen ohne Unterbrechung niederströmende Regen hat das schon im Wawstbum gegen frühere Jahre zurückgebliebene Getreide bereits in der Blütbe gestört, und während wir sonst Ende Juli das Korn schnciden ichen, wird es in diesem Jahre wobl Ende August werden. Die fortwährende Näffe thut den Kartoffeln viel Schaden; ein großer Theil dis Futters ist nicht bereingekommen und verfault nun auf den Wiesen. Der Raps ist seit acht Tagen geschnitten und liegt auf dem' Felde; er muß erst trocknen, ehe er zur Tenne kommt, und noch ist wenig Aussicht auf eine Aenderung des Wetters vorhanden. Die Weinberge haben ebenfaUs ein trostloses Aussehen; die einzelnen Stöcke batten reichlich angeseßt, sie mußten jedoch in der Regenzeit abblüben, und es smd dabei unzählige Blüthen zu Grunde gegangen. In einzeinetr Lagen hat sich auch die Plage des Heuwurms an den Stöcken m ziemlicher Ausvebnung gezeigt, so daß insgesammt der beurige Herbit m1t_zu den schlechteiten zählen wird, die wir seit langer Zeit zu verzeichnen haben. Selbst der schönsteHerbst ist nicht mehr im Stande, alles das gut zu machen, was der schlechte Sommer
verfehlt bat. Gewerbe und Handel. „K u 11 st u n d E e w e rb e' , Wochenschrift zur Förderung deutscher Kunstindustrie, bxraußgegeben vom 5 a y e r i s ch e n G e -
werbemuseum zu Nurnberg. _Redigirt von Dr, Otto von Schorn. Nrn. 28-31. _ Die leisten Nummern ent- halten einen Aufsatz über ein romanisches Kästchen in der Stiftskirche zu Essen, mit vorzüglicher Ab-
bildung in Farbendruck, welcher der Lithographischen Anstalt von J.
. Herr zur Ehre gereicht, und ferner einen umfangreichen Artikel uber die Schnißschule in Mondsee. Daran reihcn sicb Mittheilungen gus der Berliner Gewerbe-Ausftellung, der Kunstgetverbe-AussteUung in Leipzig, der internationalen Kunstaussteaung zu München, über Museen, Schulen, Vereine, Winke für die Werkstatt und kleinere Nachrichten. Die beigegebenen Kunstblätter bringen außer dem schon erwähnten Prachtkästthen cinen Ofen aus der Majolika-Fabrik von
J. v. Schwarz, entw; von C. Hammer, ein Stoffmuster und ein Mauerschranxchen, beide aus dem 17. Jahrb., zur Anschauung. _ Der Zeitschrift liegen die Nrn. 15 und 16 der „Mittheilungen des Bayerischen Gewerbemuseums“ bei.
Bank (Spielhagen) nennt in dem Geschäftsbericht für das erste_ Semester 1879 das geichäftlitbe Resultat des verflossenen Halbzabres _ein sehr zrifriedensteüendes. Jm Hypotheken- geschaft _beziffern fick) die Neuerwerbungen von Hypotheken auf tot. 5 9111111011», während 631500 „74 Hypotheken baar zurück- gengli wurden. _Seit Anfang d. I. war die Bank bei 37 Sub- h_a1tattonen beibeiligt, in denen sie zur Sicherung ibrer Forderungen vier Grundstucke erstand. Hiervon ist ein Grundstück sofort nutzbrin- gend verkqust worden, und Wegen eines zweiten Grundstückes ist die Ver- WÜÜUUL _1m Begriff, den Verkauf abzuschließen. Einschlie'lich dieses Er_undtuiélesFieben die überhaupt im Besitz der Bank efindlicben drei Grundstucke mit circa 415 000 «M zu Buch und bieten für die Fordermigen ausreichende Sicherheir Die Nachfrage nach den PfandbrieFen dxr Bank erhielt sich andauertid gut, was eineErböbung der Courie derjelben und zwar 31./12. 1878. 15./7. 1879.
der 43 % rückzahlbar 1"!- 120 von 95,00 auf 100,50
„ 5 % „ *a 100 „ 95,75 , 101,00
, 5 % , s. 110 , 102,00 , 103,50 zur Folge batte. Am Schluffe_ des ersten Semeiters waren rund 79 Millionen Mark Pfandbrisfe im Umlaufe.
___ Ueberdie Waaren-Ein- und Ausfuhr der österrei- ck11ch-u ngarii ck) en Mo narcbie während des Jahres 1878 entneh- men wir drn kürzlich von der Kaiserlichen statistischen Ceniralkommisswn veröffentlichten Ausweisen folgende Einzelnbeitsn: Das Gewicht der zum Zwecke der Umgestaltung importirten Waaren betrug 242 059 Metric- Centner, Welche einen Werth von 19 937108 Fl. repräsentiren, wonach sich der Mittelwerth für den Yketercentner mit 82 Fi. 37 Kr.
heraussteüt. Dagegen wurden zur Appretur 0119925151 65 744 Mctr. im Werthe von 15 355 029 Fl. , was einen Mittelwertb von 233 F1. 56 Kr. für den Metercentner ergiebt.
In der Einfuhr zur Appretur ragen 5 Tarifklaffen mit namhaften Mengen- und Wertbsummeri hervor, und zwar: Feldfrüchte mit 126 557 Mctr. im Werthe von 804 881 Fl. oder 4,0475 des Wirthes der gesammten Einiubr zur Appretur; Metanaaren mit 48 983 Mctr. und 1980 868 Fl., d. b. 9,93 %; Garne mit 31731 Mctr. und 5571104 F1. oder 27,94%; bee- und Wirkwaaren mit 12 993 Mctr. und 9354 592 F1. oder 46,92%; Lxder- und Ledxr-
drr gesammten Einfuhr zur Umgkstaltung. Aki"? anderen Waaren umfaßten 21486 Mitt. im Werthe von 655 583 Fl. oder 3,2970. Eine außerordentliche Steigerung zeigt die Einfrhr an Geweben zur Konfektion (zumeist für Wiener Kleiderfabrikanten) und an Garnen zum Vcrweben. waaren und Maschinen erfolgten zumeist zum Baue von Eisenbahn- rvagen, Lokomotiven und eisernen Schiffen, welche nach erfolgter Vol]- endung an außländiscbe Transportanstalten abgeliefert wurden. Die Einfuhr an Feldfrüchten (Getreide zum Vermablen) endlich kommt der österreichischen Mühlenindustrie zngute. Dirielbe zeigt ge en 1877 eine Erhöhung um 23 642 Meir. oder um 23%, Die YFU sfuhr zur Appretur zeigt nur eine T*rifsklasie von Bedeutung, und zwar Webe- und Wirkwaaren, Welche von der Gesammtmenge mit 65 744 Mctr. 40 575 Mett. oder 61,71%, vom Gesammtwerfbe mit 15 355029 Fl. aber 14115608 Fl. oder 92 0/0 absorbiren. _ Das kaicht der im Jahre 1878 zur Einfuhr aui ungewissen Verkauf ge- langten Waaren betrug 2607 Mctr. gegen 3092 Meir. im Jahre 1877. Der offizielle Werth der auf ungewiffen Verkauf, 0. i. auf LOsUnJ, nach dem österreichisch-ungarischen delgebiete im Jahre 1878 ringe- führten Waaren betrug 0,7 Mil]. Gulden. Davon gelangtxn jedoch um 0,3 Mill. Gulden zur Rückausfubr. Gegen 1877 zeigen diese Wethziffern keinxrlei Veränderung. Weit belangreicber ist die Aus- fuhr auf ungewisien Verkauf. Es wurden nämlich im Jahre 1878 21068 Mctr. (gegen 26 632 Mett, im Jabre'1877) diverse Waaren zu diesem Zwecke Exportirt. Davon gingen über die Grenze gegen Deutschland 5722 metrische Ceritner, gegen 10 669 im Jahre 1877, also _4947, Rußland 833 gegen 585 (+ 248), Rumänien 214 gegen 193 (+ 21), Serbien und BoSnien 3200133211191 (+ 129), Italien 1478 gegen 2691 (_ 1213), die Schweiz 1919 gegen 2142 (_ 223), Triest 6428 gegen 6202 (+ 226), sonstige Häfen 4154 gegen 3959 metr. Ctr. (+ 195). Die Abnahme der Mengen bei den Grenzen von Dsutsch- land, Italien und der Schweiz beruht lediglich auf vermindertem Viebexc'ort. Die anderen Differenzen sind von geringerem Belange. Der offizieUe Werth dieser Waaren betrug 5,6 Mill. Fl. Zur Rück- einfuhr gelangten um 0,8 Mill. Fl. von diesen Losungswaaren. Zu bem_erken ist, daß die Einfuhr von Schlachtvieb auf ungkwisien Vér- kaus bedeutend zurückging, da der Eintrieb aus Rußland fa=t gänzlich auibörte. In der Ausfubr bewegte sick) der Verkehr in d=;n meisten Loiungswaaren ziemlich gleichmäßig.
vvrgenommenen statistischen Erhebungen, das Reichsgesexz von 1876 über die eingeschriebenen Hülfskasjcn bis jekt erst in außer- ordenilicb wenigen FäUen Univendung gefunden. In Leipzig, wo 1875 nicht weniger als 167 gegenseitige Unterstützungskasiew mit 43 959 Mitgliedern eristirten, find seither erst vier in eingeschriebene Hülfs- kassen umgervandelt, und in ganz SZchsen giebt es gegenwärtig niébt mehr als 40 eingeschriebene Hülfskaiien. Dem sächsischen Gemeinde- tags, der kürzlich in Leipzig tagte, wurde der Vorschlizg gemacht, fich für die Notbweridigkeit der Errichtung von Zwangshulfsfasien Sei- tens der Gemeinden für Alle, die 111cht einer anderen Kaffe ange- hören, auSzusprechen. Von anderer Seite Wurde jedoch mit Erfolg dagegen geltend gemacht, daß die Ausrubrung des Gejexzes Skbwierig- keiten wegen der Kontrole der Arbeiter biete, und die Errichtung von ZZwangskaffen. welche nur die faulen Elemente aus der1_Arbeiter- reisen als Mitglieder erhalten würden, den Städten die schwer- wiegendsten Verpflichtungkn auferlegen müffr. So besrdlorz denn der Gemeixidetag im Hinblirt darauf, daß es vteifach von örtlichen Vcr- bciltnimen abbänge, ob es im Jniereffe der Kouzmune liege, _an die Bildung von Zwangskasien hinzuwirken, von einer Beschlu faffung üb_e_r die Thesen zu Gunsten der Zwangskaffen überhaupt Ab tand zu ne men.
_ (Soc. Corr.) Am 16. Juli fand in Dresden das 50jährige Jubiläum der Firma 21. Collenbuscb statt. Dieses Jubiläum darf desrve en eine besondere Bedeutizng beanspruckzen, weil das Tabakgeschä t_ dieser Firma das Yößte im ga_nzen Könineicb Sachsen ist. Es beschaftigt ctwa den 28. heil a[_le_r sachfischen .ibakarbeiter. Neben der Fabrik in Dreßden bestehen Filialfabriken in Freiberg und Frankenberg. Der Gründer der Firma_ begann sein Geschäft fast mittellos; er erzielte im ersten Moriat einen Umsatz im Werthe von 700Tblrn., während fich gegenwärtig der Umsaß der Firma auf etwa 25000.“ per Monat beläuft. Der Inhaber der Firma wies bei dem Festmahl, welches er seinen zahlreichxn Arbeitern und Arbeiterinnen gab, darauf hin, daß es oft keine kleine Aufgabe sei, in ungünstigen Zeiten ein Geschäft fortzuführen, welches wöchentlich 5000 „M an
öbnen auSzuzahlen hat, und deffen GeschaftsPrinzip darin besteht, keinen der einmal an enommenen Mitarbeiter wegen mangelnder Beschäftigung zu entla en. In den Fabriken des Hrn. Collenbusch sind _ und dieser Fall dürfte sicb in Sachsen nicht wiederholen _ nicht weniger als 13 Leute beschäftigt, denen die filberne Staats- medaille fur Treue in der Arbeit verliehen wurde, eine AuSzeichnung, welcbe eine Dienstzeit von mindestens 25 Jahren zur Voraus- seyung hat.
Verkehrs-Anftalten.
London, 23. Juli. (Aklg. Corr.) Der Kabeldampfer „Faraday “ ist nur!) Charlton zurückgekehrt, nachdem er 200 Meilen des Küstenendes des in der Legung begriffenen neuen franzkösisch-
atlantischen Kabels von St. Pierre nach den Vereinigten Staaten erfolgreich versenkt hat. Der . aradav wird binnen Kurzem
_ Die Direktion der Preußischen Hypotheken-Aktien-
waaren mit 309 Mett. und 1570080 Fl., d. b. 7,88% des Werthes -
Die Bezüge an Metallen, Metall- 9
_ (Soc. Corr.) Jm Königreich Sachsen hat, 11011) neucrliÖ 1
w-ndete, drückten sich jedoch die Preise unter die Winterstoffe aus Streichgarnen wurden in größeren Qitirntitaten fabrizirt und fanden lobnenden Absav. Zwei Fabriken fur halb-
damit beginnen, den ersten Theil des iefseekabels (ca. 1000 Mei-
len) an Bord zu nehmen, und man glaubt, er werde drei Reisen zu
niachen haben,_ ehe Frarrkreicb und Amerika in direkte und unabhän- gige telegravbtsche Verbindung gebracht werden. Das Kapital für das neue Kabel ist in Frankreich gezeichnet wordzn.
London, 24. Juli. (Allg. Corr.) Hr. Ferdinand de Zesseps hat den Proxpekddes neuen Projekte? für die Durch- 1t_echzing der amerikanircben Landenge veröffentlicht. Die f1_r_diesen Zweck zu gründe_nde Geseilschaft soll die ,Jnter-Ocea- xiiicbe Canal-Univerial-Compagnie“ genannt werden und tbr Kapita1 nominell 400000000 Fr. oder 16 000000 Pfd. Sterk. betragen. Dieses Kapital wird in 800000 Aktien von je 500 Fr. oder 20 Pid. Stekl. eingetbeilt werden; 790000 dieser Aktien werden_ dem Publikum und 10000 fiir die ursprünxlichen Kon- zessionare le ZZblung für die von ibncn an Hrn. de Leffeps über- tragenen Konzeyjionen u. 1“. w. offerirt. Zunächst werden nur
125 Fr. per Aktie eingefordert. Die Zeichnungen werden in Europa und Amerika am 6. und 7. August Eröffnet. Ja sei-
nexxi, der11 Proje_kt_ang€fügten Memorandum béranfchlagt Hr. de 201856 die kaunsie aus dem Kanal nach desen Vollendung auf 90000000 Fr. Die „Times“ bemsrkt hierzu: Daß die Hersteilung die'e;_Kanals__von_ungebeurem Vortheil: für den Wélthandel und in_sbeioxidere i_u_r die ganze Westküste des amerikanischen Festlandes sei;) wurde, _laßt sich nicht bestreiten, aber diejenigen, wslche Hr. de LZiieds m1t_1bren Mitteln unterstüßen, damit er sein glänzendes :*nd bdch!t_schwieriges_Pr0jek_t verwirklichen kann, werden WObl daran thun, innerhalb einer beitiznmbaren Zeit auf keinen Much zu hoffen.
G_l_asg_ow, 26. Juli. (W. T. B.) Die Vorrätbe von Roheiien in den Stores belaiifen sich auf 286 200 Tons gegen 184500 Tons im vorigen Jahre. Zahl der im Betrieb béiindlichcn Hochoferi 90 gegen 96 im rorigen Jahre.
T_rtsst, _28. Juli._ (W. T. B.)_ Der Llodddampier „Juditcr“ tit beute iriib mit der vitindixch-Öiriei'iiwxn Ueber- landpost aus Alexandrien bier eingrirdffen.
Berlin, den 28. Juli 1879.
S_k. Mawstät der Kaiser Und König Haben mittekst A(lerhochsten Erlciffes vom 27. Juni d. J. gsmehniigt, daß der Name des „Dsutickwn Gewerbe-Museums“, entsprechch dem B€1ch1Uff6 der Generalverjamncknng vom 31. März d. J., in
, „Krinsxgewerbe-Musciim zu Berlin“ geändert werde, imd dax; dementiprechrnd die im Zusammenhang hiermit be: 1chldffcnsn Aenderungen in werdeii. _ Die Stainten in der jsßt gültigen Fassung werdrn demnächst ziir Veriendung gélaxigsii.
den Saßungen vorgßtwmmen
Preußischc Klassenlotterie. (Ohne Gewähr.) fOktFLsLiZtGU Ziehmxg der
Bei der heute 4. Klasse
160. Königlich preußischer Klassenlotterie fielrn:
1 Gewinn 3 45 000 36. auf Nr. 41097.
1 Gswinn & 30 000 34 auf Nr. 73 895.
2 Gewinne 5 15000 «16. aiif Nr. 58 558. 72 306.
5 GLWMUL 5 6000 :X aiif Nr. 4759. 51673. 63 089.
73 393. 94 765.
47 Gewinne ck 3000 416. auf Nr. 650. 1357. 3174. 3232.
5547. 5738. 5886. 7360. 9756. 10 832. 23 273. 24 012. 24 986.
25 411. 31 672. 32 660. 35 616. 36 274. 36 621. 37 573. 38 657. 40 270. 42 034. 45 281. 46 526. 48 027. 53 873. 60 617. 60 681. 69 967. 70 426. 73 452. 75 797. 75 831. 75 850. 76 271. 76 513. 78 019. 78 116. 79 214. 80 350. 81 733. 88 290. 88 488. 89 759. 89 883. 94 648.
65 Gewinne La 1500 „14. auf Nr. 1370. 1598. 5845.
9066. 21 161. 22 360. 22 701. 22 876. 24 088. 26 041. 28 822. 29 574. 30 418. 33 794. 36 027. 36 521. 37 107. 39 422. 40 937. 45 623. 46 021. 51 986. 52 364. 52 532. 54 265. 57 041. 57 777, 58 928. 59 212. 59 751. 61 830. 63 238, 64 457. 64 569. 65 036. 69 348. 69 692. 69 779. 71 253. 71 607. 72 851. 74 527. 75 803. 76 660. 77 075. 77 330. 77 492. 78 705. 79 240. 80 349. 81 698. 83 274. 83 315. 85 145. 85 405. 85 576. 86 206. 86 339. 86 437. 86 630. 87 514. 88 011. 91 060. 91 400. 93 275.
75 Gswinne 5 600 „15 auf Nr. 1531. 3110. 4227. 4902. 6026. 6912. 7046. 7679. 8073. 9115. 9724. 10 032. 10151. 10 797. 11 648. 12 616. 16 492. 16 497. 16 933. 17119. 18 540. 19 170. 20 047. 21 219. 21 358. 23 915. 24 679. 26 321. 26 351. 27 447. 27 778. 28 879, 29 061. 30 785. 33 371. 34 260. 37 185. 39 682. 41 019. 43 202. 44 424. 45 488. 45 954. 46 729. 47 627. 49 287. 50 807. 56 202. 58 087. 59 357. 60 864. 61 409. 61 932. 65 238. 65 486. 66 186. 67 619. 67 810. 69 976. 70 395. 71 305. 71 506. 72 192. 74 996. 75 475. 78 005. 78 777. 81 510. 84 397. 84 879. 86 783. 89 044. 89 567. 89 837. 90 531.
Die Berliner Jndustris 1878.
(Nach dem Jabrckbericht der Aeltesten der Kaufmannschaft von erlin.)
117. 'Von den Wollengarnen kommt in Berlin Streiebgarn nur
als Handelsartikel in Betracht, da Syiniiereicn fiir Streichgarn hier nicht vorhanden sind. Die Kammgarnipinnereien hier und in Neuen- dorf bei Potsdam produzirten im Jahre 1878 ca. 407 000 kg ge- zwirite (Harne und ca. 105009 kg einfache Webegarne; von ersteren wurden ca. 50 0/0 in Berlin verbraucht. wurde besonders in der ersteri Hälfte des Jahres vom Julande Wenig gesucht, Hälfte des Jahres blieb der unvermindert, weil diese in gleicher Voükommenbeit anderwärts nicht geliefert wird. Die Garnumsäße in Berlin beliefen sich im Jahre 1878 ungefähr auf 350000 kg Streicbgarne, 150000 kg Streichgarne, zwei-, drci- und vierfache, 1400000 kg Streicbgarne, Sboddy- _ und Kammgarne, deutsche und fanzösische; 1250000 113 und Kammgarne, englische,_ franzöiische und deutxche, aucb einfache, Strickgarne, weiß und melirt.
Gefärbte Zephyr-Stickwvlle desto mehr von Amerika; in der ziveiten hörte auch die Audfubr auf, Dagegen Export gefärbter ZePHVr-Strickgarne_ nach Amerika Spezialität der Berliner Färbereien
Kette und Schuß, weiß nrd melirt;
2 500 000 kg epbyr-
ephvr-
und Alpaccagarne;
Das Berliner Tapisseriervaaren escbäft ist sehr zurück-
gegangxn; die Berliner Spezialität, Sti ereien auf Canavas,_ ist durch 1olche auf Tuck), Leinen, Jute und anderen Stoffea verdrängt worden, und in den früheren Hauptabsaßgebietcn, England und Ame- rika, werden dargleicben Waaren je t fast noch billiger als in Ber- lin hergestellt, so daZ von hier böcb tens noch Muster bezo en werden.
Die Berliner abrikcn für wvllene und bal wollene
Konfektionsitoffe hattet) im Sommer auf Winter-Katnmgarnstoffe so viele Aufträge, daß dieselben zum Theil in Luckenwaldr, Branden- burg und Guben ausgeführt werden mußten, da sämmtliche Web- stühle in Berlin. Nowawcf; und Bornau 0011an beschäftigt waren.
Vom September an, als die Mode sich wolli eren Stoffen zu- erstellungskosten.
deene Doublestoffe waren biéj Ende des Jahres mit Aufträgxn über- häuft. Einzelne Appreturanstalten mußten die Nachtarbeit zu Hiilfe neb-
, ,_.*;*„z„„“x_,___,;:'_*; « «**-.*- , «„ „.,.-;.u - _.; .- ». * :“ * _ “ “"ck-“* * ".:. “'s-.: 4.7. “«e*„“'.f;*“** „(;.-.
NDW “5«,-.-,ch;..:'« .« _ * " ** '