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Zniitags eingesehen umd die crséxren
Zt. ketswbkxkx, 19. 1111111151. (77. '1'. 13.) 13101111th nnxgxxß
WGW'**.ck0UY, 19. 811x083. (77. '] Z.) 1731-1011be101». 2 „15 .:
Theater.
Üönigiiebo 8611811591616. Donneriiag: Opsrnbans. 154. Vorsiciiung. _ Der fliegende Holländer. Romantisébc Ower m 3 Akten von Richard Wä-gner. Anfang 7 Uhr
Sabauilpioibmis. Keine Voriteliung.
Freitag: Obernbaus. 155, Vorxéelbmg. Der Bauer als Millionär, oder: Das _Madchetz aus Der Fecnwelt. Originas-Zaubexmariben m_it Gc- sana und Tanz iii 3 AKM von Ferdinand Raimund. Anfan-Z 7 U51". _
Schauipielbaus Keine Vorstellung.
WRWW-YÜWQTOT. Donnerstag: Zum viericn Male: Traumbiidcr. _Poffe mit Gesang in 3 Wien von W. Maniiädr und (5- Thomas. Riuiik 1011 W. Mansiadi.
7101011075040» 5001111911: Emil Habit. Tonnexstag: Kapitän («55101112 Emil Habu. GÜstiPiL! dcr erstem Solbiäuzkrin Signora ConsueÜo de Labrugbrc, vom Tlxeaier dsiia Scala in Mgiland und dcs ersten Soloiäiizers Herrn Frickricb Spangk, Vom Königlichen Hbfibßater in Dresden. Nen eiiisiiidixt u. mit 1111121: Ausstatiuus. Z. 111 M.: Die Kinder des Kapitän Grant. Großes Aus- stattungssiiick mit BaUei in 12 Bildern von Jules Verne und A. D'Cnnery. DLUtsÖ von R. Schilchr. M*.x-sik von C. A. Raida. Dic BgUetmuiik von chiilemoni. Ju Scene geseizt von (Emil Hahn.
Lk0118 “31109101“. Direktion: Engei-Lebrun. Donnerstag: Zimt 4. Maier Eine 711118 quten- Wohnung. Schwank in 420101 von Oscar Juitiiius. V0: Und nach kcr VorsicUUng Großes Garten- Conceri. 21117011; dcs Concriis 5, der VorsteUung 6x Ubr. _
Freitag: (Auf vielcs Vkrlauqen): 3. Gartensrst. Von 5 Ubr CLT! Urianterbwkben bis 12 Uhr Großes Dcpbcl-Conckri, aixsßeiiibrt bon der KapeUe des „Haniss, dem Masikcbtps dcs 4. (Hairde-Regiments zu Fuß mid dcm Hebuebcrgicbin GÜavgverein. Jm Theatsr: Zum 5. Viale: Eine stills Garten- wohnung.
6101011111188011111101-7711011101". Donnerstag: Gastspiel des Frl. Louise Dann. Die Gxille. Ländlicbks Cbaraktcrbild in 5 Wien von Charlotte Bircb-Pfeiffer. ' _ _
Fréitag: (Nur noch bis Sonniag): Gastwiei des Hrn, A. MÜUcr. D:r Stumme und sein Z(YLÖ Z).)ielodrUrnai. Speliakelstück mit Gesang in
* en.
ZENO; - 151118111013 - 771193161". Doxinerstag: Aufireien des 51,6 Fabre alicn Recbenkünstlers Mori!) Frankl in ikinen muxiderbarM Leistunßcn im Kopf- rechnen. Das größte Phänomkn des 19. Jabr- bumdcris, Hierzu: Familie Höriicr. Schwank i:: 3 Akten von N. Anno. Jm PracbtvoUen Somuwr- garicn: Von 6 Uhr an ununterbrochen Doppel- Conccri (5101121an Baumxiartcn 11110 HLWW.) Schwe- disches und Skibriscbcs Dautin-Qunrteit. Tyrolcr SängergcieÜsÖafi. Briiiante Illumination durch mehr als 15 000 Gasfiammen. Anfang der Vor- iteUung 7 ch Auftreten des Moriß Frankl 811151. Entrée 50 Y.
Freitag: Eroßcs Mbnsirc-Conccri.
Familien-Nacbrikk)keno
„Vers 0 bi: Frl. Martha Lö1ber mit Hrn. Referendar Haus Kniicbe (Weimar_Elchiersburg). _ Frl. (Erna MiiUer mit Hrn. 131. 01111. Emil Dicckboff (Verdrn_Ostcrx_)de a. Harz). _ Frl. Minna Alexander mit Hrn. 131. 111011. Alexander (Stolp- miinde_Bub[i1§). _ Frl. Rose 1). Spies mit Hrn. .*Capitä-n-Licutcnant Curt Freiherr ron 211011501111 (P01011kcn bci Daiizig). _ Frl. Me- lanie v. Kühn Mit Hthajor und Abtheilungs- Cbmmaudeur v. Hahn (chumburg a. S.).
„(Geboren: Ein Sohn: 3,0111. Pastor v. Putt- kam-Lr (Jsgow). _ Hrn. Prcmicr-Lieutcnant Leo Feldt (Magdeburg). _ Hrn". Rektor Mbl1er (Als- n*ede). _ Eine Tochter; Hrn. v. Siearotb (Jaukkawc). __ Hrn. Eiicnbabn - Maschinen- Itispeiwr 19.1001; (Breslau).
'1'31g 1000 58,00. xk. JUWEL“. 57.00, 27612611 1690 14 „00. Roxxy». 10c0 7.75. Zafer 1000 5,00. 11an 1000 32,00 [“.-11183111“. (9 “F.“ 1:11) 1068 16,25. - Fokker: 7731111,
1311301170110 111 1400-7011: UZ, 00. 111
1161: -01*188.33 10T. 1381101011111 111 “5701140175 SZ, (10. 11"- 2111101510115;
5-16111 4 V. 40 0.
13x. 8c11wxch (149-1416 0711001) S?; 01-351?) 5-1; 1), Sskxsiäskraobi: (Zz,
Gestorben: Hr. Rccbts-Anwalt Wunder (Lud- wigsbum). _ Frau Major Auguste v. Merciel, geb. Eoßler (Ratibor).
Steckbriefe und UntersuckungssSachem
Steckbriefs-Ernenerung. Der hinter die Witttve Johanna Juliane Gruner, geb. Her- mann, in dcn Aktsn 6. 14/77 Dep. 1., 1th 0. 673/77 1011. Wegen wiederbolten vollendeien und einmaligen Versucbtsn Betruges unter dem 29. Januar 1878 erlassene Steckbrief wird Hierdurch ernkueri. Berlin, den 8. Augnst 1879. König- [111128 Siadtgcricbc. Nbibcilunci fiir Untersuchungs- sacben. Depniation 1. für Schwurgerichtssacben.
Stcckbrisfs - Erneuerung. Dcr hinter den Vrauerci-Juipekwr Jsiiaun Joachim Karl Chrisiian (8200111, (1, 15/75 DEP. 1., jetzt (1, 605 (10 75 101,1, wcgeii Veirnzcs imd Unterschlagung unter dem 27. März 1877 crlasicne Steckbrief wird 5111111111; crmUeri. Berlin, den 8. August 1879. Kbnigltcbcs Stadigerich. Abtheilung für Untersuchmigssacbcn. Deputation 1. für Schwur- gericbtssacben. '
Verkäufe, Vewpa-NUUZM, SUbMisßo-nen :e.
tadtcisrnbabn.
Die Verglasuxig der Dich und des westlichen Endab- scbliiiiesdcr Haiie im östlikben Anscbliißbabnbbfe der Berli- ncr Stadteisenbabn (Nieder-
1 _ 44:7(blkiiscix-MärkiscbcrPersonen- babnbos") inkl. Liefcriing aller zagebörixen Materia- lien" im Betrage voii ca. 1100 qm 1 111111 bis 5 111111 sr". gebiaisncr Gläiec soli iti Submission ver- gebsn iverdeii. ZLisWUTUJSU imd MaffenbercÖnung 1120611 in Uiiiercm Sexitraibureau (Baumeistcr Sckwiegir) aus. Die B?BMJUNJLU nebst Offcrten- formular irerdcn e_bendaiclbii gcgen Erlkgung von 3 .“: 0151915111, abcr nnr cm solch Unternehmer, dercn Qualifikatiou UND Leistimgsfäbig'keit uns durch Atikste iiber xxxöizcre äbnlicbx Arbeitsausfiibrungen bii fiskalisiben Bcbbrdcn odxr Eisenbabncn geniigend dargetban wird. ANJLÜOW siiid verfiegckt, portofrei Mid mii entsprecbcndir Lliifscbrift versehen, bis späte- stens Sonnabend, den 30. August er., Vormit- tags 111111r, an 11118 einzureichen, um welcbe Zeit fie in Gegenwari dsr eiwa erschienenen Sub- mittenisn geöffnet werden soiien. (1). 01:0. 324/8.) Berlin, “0211 16. Anguii 1879. 951110101» Direktion der Berliner Stadt- eisebbahu.
[7124] _ Vikaiiriimaäjimg. "Die Hyriisilimg “cer Fundamente und des Soäeis fur dcn Bau eines 11211211 Dienstgebäudes der Dcat-
schen Seewarte zu Hamburg soll im Submissi013- '
Mae aii dan Mindki'lfordcrndcn veraebkn Werden.
Offericu sind 0277120211 mit der Aufschrift „Sub- mission aus* Herstellung ver Fundamente :e.“ bis zu dem am 5. Sxptember d.I., Vormittags 11 Uhr, im 2131110111 dcr unterzeicheten Behörde anberaumim Termine eitzzureicben.
Die Bedingungen nebii Kostenansckyiaa und Zeich- nungen liegen in der Rciisiratitr dcr Seewarte _ Ssemannsbaas _zur Eiiisiibi aus und werden auch auf Verlangen gigen Erstattung der Kosten ab- gegeben. _
Hamburg, den 16. August 1879.
Die Direktion der Seewartc.
[7170] Für die Kaiseriicbe Werft in Kiel sollen nacb- stc end verzeichnete Takeiagekettkn: 40 111 von 6 111111 Stärke, 188 111 von 22 111111 Siärke, 175 111 von 12 111111 Stärke bestbafft wirden.
L_iefcrunxisoffcrtezi_ smd verfiesielt mit der Auf- scbrist: „Submimon auf Lieferung von Take- lageketten“ bis zu 02111 am 5. September d. I., Mittags 12 Uhr, im Bureau der unterzeichneten Behörde anberabmien Törmiiie einzureicben.
Die Lieferunqsbcdingungcn,_wklcbe auf portofreie Antrag: gegcwErstatiunz der Kopialicu cbübren von «440,50 abichristltcbinitgcibeiltwerden, icgen in dcr Registratur dcr Kaiicrlieben Werft zur Einsicht aus.
Klex, den 14. August 1879.
KaisZrlickxe erst. Vcrlvaltungs-Abthcilnng.
W Bekamitmarlßiing.
Das im Kreise Göttingen, Landdrosteibezirk Hildesbeim, Provinz Hannover, bclegene _ _ Kqutergut Diemarden soli 0:27 die 18 Jahre vom 1. Mai 1880 bis dahin 1898 öffxutlicb meistbietend verpachtet werden, und
ist dazr: Termin auf
Donnerstag, den 18. September c., „ „ __ Vbrmittags 11 Uhr, TU "Nieren“. GSFÖMSWWK, Eäthikkäß-I ? bterselbst, vor unserem Kommissarius, dem Herrn Regierungs-
Matb Weigel, angesetzt. _ Zr- dem Klostergutx Dienmrden gehören:
1
0,7871 118- Ho_f- und Baustellen
0,5433 . Garten, 423-1472 . Ackerland, 7,5342 . Wiesen, 1,8487 , Weiden,
"" zu" s". 155.8605""1;Z
Das Pacbégelderminimum ist auf 8000 «14 festgestelli.
_ Zur Ucberrmbmx de_r Pachtaiig ist ein disponibles Vcrmögcn von 60000 «jz erforderlich, über dcsien eiganibüknlicben :*.ZesitZ, iowié iibcr seine persöxilicbe Qualifikatio'ii als Landwirtb jeder Pachtbewerber fich späkcstens bös zum 1.0. Scpieniber d. I. bei uns auszutrcisen bai. _
Dic B'erpachiuu'asbcdmgmiqcn und Licitationsregcln, sowie 1712 Karte und das Grundstücks- vsrzcicbriif; können in unserer Kanzlei an jedem W0cheniage von 10 Uhr Morgens bis 3 Uhr Nach-
Hannover, den 6- Augitsi 1879.
"'Es?" Erstattumg der Kopialien abschrifiiick ÖSzOgén wcrden.
Köuégliché Kloster-Kammer.
Sauerbering.
61, 101188 1301710151111: 5, (10. 131130 11116 0916111011315 -- 1). 66 (ck. 12011181? Niuiorvxoixon 1 1). 09 0. Wia (013 1111106) 47 0, 21101101“ ([**I-ir rsüoiug 211150071600) (ZZ, M06 (Ww)
(10. 1731151111115 64. JDM (51101t
[6673] Bekanntmachung.
Zum 1. Januar 1880 sollen in dieffeitigxr An- stalt circa 20 männliche Zuchthausgefangcne, welche bisher mit Papierarbeiten beschäftigt waren, anderweitig zu geeigneten, der Gesundheit nicht schäxlichen Industrie-Arbeitcn kontraktlicb vergeben wer en.
Die Bedingungen liegen in hiesiger Anstalt zur
Maeuhahu-Dluunbmsu.
kräszborsoßilob 8311150110 Staats-Ulsouhabusu. 1111 „11111 01". 2915 255 „M (+ 146 727 914), 5011; 1. Januar + 943 219 „17.
braunsodwolglzobo Wonbabn. 1111 .su1i er. 898 520 «M (+ 11 363 „M), 8019 1. 13111131" _ 127 213 „16.
Einsicht offen. Die beim Kontrakis-Abscbluß zu binierlegende Kaiziion beträgt 1200 «M
Schriitliche Offerten Werden bis zum
5. September er„ Vormittags 11 Uhr.
entgegengenommen. .
Berlin 17,7% den 28. Juli 1879. Direktion der Königlichen Neuen Strafansialt.
(Zellcngefängniß.)
VeT-WMUUJ. AM0*1*ZisaiiM._ ZKNÉYJYWMJ :»: s. 18 11-010 ÜFUFÄÉÜÖKY 2352135319271.
[10045] _ _ __ _ Vergiscki-Marii, ie Eisenbahn.
Die Bcrgiskb-Yiäckisrb-Z Eisciibabn-Siamm-Akiie Nr. 64934, die BergisÖ-Märkiichen Prioriiäis- Obiigationcn 71. Serie Nr._ 44028 und 55304 11. 100 Thlr., sowie die iiinipwzentigc Nordbahn- Prioriiäis - Obligation dcr Bergisch - Märkisiben Eisenbabn-Geicliftbaft Nr. 04378 :; 100 Thlr. sind 0110613110.) berlorén resp. vernicbiet.
Jn G:“mäßbeit des §. 30 des GeseUscbafis-Staiuts fordern wir die etwaigen gegenwärtigen Inhaber der vorgcdaébien Wertbpapicre auf, iolcbe bei uns einzulicicrn, odcr die 211115110611 Recbte an dieselben gsltend zu machen, widrigenfaÜs wir nacb Ablan d:]: in dem vorsisdacbten SiaiUi-Paragrnvben vor- geicbriebxnen Friit die Anmikiirung der Dokumente veranlaßin werden.
Eiberield, den 5. Dezember 1878.
Königlicbe Eisenbabn-Direktion.
[71751
Auf Grund dFr Y_Y_?siimmung 51111 2 des zwciien “6- I " '
Nakbtrag-s Vom FMF"- 1867 zu dem Siatut
. , . , 1. Oktober 1858 far die Sparkasse zu Zeit; vom ÉsJMär 1859
bririßen wir hierdurch zm: öffenilicben Kenninisz, das; das Sbarkaffcn-K'Urai'oriiim nuier ZUsiimmung bei- der Siadtbebördcn beschlossen bat, dix; Zinsfuß für diejenigeU Sparéiiilagen, welcbe mit 4“/.-, ver- zinii wcrdén, vom 1. Januar 1880 cm an? 36/1070 thÜÖZUiWM-
Zeitz, dcn 15. August 1879. (11. 53546.)
Tie Sparkassen-Vchalwng. Dcr Magiéärat. Born.
[7154] 1 “ . "- Humbnrg-Bcrgcdorsci Cncnbnhn. Da am 1. Septembsr 11. 0. der leßte der den 40/0 Prioritäis-Obiigationen der Hambura-Berge- dorfer Eisenbahn beigegsbencn 2. Ssrie Zinscoupons (Nr. 24) zur Erbkbung kommt, wird bebUfs der NUTZEN neue: Zinécoupons Folgendes bckannt ge- ma : „Die Talons nicbt auögelooster Prioritäts- Obiigationen sind nebst Serien- und Nummern- Verzcicbnii; vom 3. September n. 0. int Bureau dsr Haupt-Staats-Casse einzulie- fern und dagsgen die neuen Couponsbogen in Empfang zu nehmen. Hamburg, den 15. August 1879.
[564033111000 LUDngÖ-Elsknbühn.
Uxiier Hinweis auf §. 46 der Statnten bringen wir hiermit znr Kunutniß, daß die nachstehend ber- zeicbncten Dividknde- und Abschlagsdividende-Coa- pbns des Betriebsjabres 1877 bis jexzt nicht zur Ciiilösung gekommen sind, indem wir die Besitzer einladen, dkren Vetxäge bei Unseren ZablsiclLM in (Empfang zu nebmen.
Absckilags-Divivende-Couvons Nr. 15 vom 1. Oktober 1877 der Aktien a 250 Fl.: Nr. 24296 bis 24299 incl., 48789 55558. 6 St.
Absckxlaxxs-Dividsnde-Cguvons Nr. 19 vom 1. Oktobcr1877 der Akiicn & 200 Thin: Nr. 2229 2230 14083 15837 bis 15840 incl.. 18378 18403 bis 18405 incl., 20675 30214 41559 45817 45818 46284 bis 46286 incl, 47810 48388 bis 48400inc[.. 50503 50942 50943 60797 bis 60800 incl., 61543 67055 69481 69482 84375 85599 88654 92702 5843S41 111880 117440 117459 bis 117465 incl.
Dividendx-Couppxts Nr. 16 vom 15. Mai 1878 der Uffien :- 250 Fl.: Nr. 1142 5548 18572 19300 21332 24296bis 24-299 incl., 30095 bis 30099 incl., 48789 53576 55558 69897 bis 69900 incl. 21 Si“.
_Dividende-Coupons Nr. 20 vom 15. Mai 1878 der Aktien :'1 200 Tblr.: Nr. 2229 2230 10440 14083 15837 bis 15840 incl., 16485 18378 18403 bis 18405 incl., 21678 21679 22125 25712 29373 bis 29376 incl., 31244 31247 41559 43414- 45817 45818 46284 bis 46286 incl., 47810 48272 48388 bis 48400 incl., 50942 50943 57700 58223 58973 60797 bis 60800 imb, 60956 61399 61400 61543 62207 bis 62210 incl., 65067 67545 69481 69482 75848 84375 85599 85847 87735 bis 87737 incl., 87745 88654 95104 bis 95109 incl., 95534 108151 111880 115396 117440 117459 bis 117465 incl, 93 St.
Gleichzeitig 111015211 wir bekannt, dax"; beiüglick) der Aktien Nr. 45817 45818 48388 bis 48400 incl. 1“; 200 Thlr. nkbst Talons und Coupozs vom 1. Oktober 1873 bis 15. 21101 1882 11110 des Aktien- cexiificaies von 1873 Nr, 445 Über fünf Stück Aktien 5. 20“) Thlr., sowie ferner der Akiien Nr. 41559 84375 und 88654 0. 200 Tbsr. mit Talons und Coupons vom 1. Oktober 1877 bis 15. Mai 1882 und„ endlich der Aktien Nr. 82848 und 82851 0 200 Thlr. mit Talons und Coapons vom 15. Mai 1879 bis 15. Mai 1882 bei dem Großberzogiicben Bezirksgerichts Mainz das AmortisationWerfahren und zufolge Uribeile dieses Gerichtes vom _20. Fe- bruar 1874. 16. März und 28. Dezember 1878 die Zabliingssperre Verordnct morden ist.
Mainz, den 22, Juli 1879. Der VermalUmgSratl).
...... Tini - BMWWE.
Die Ausgabe der neuen Dividendenschcine dcr
Berliner Brauerei-Gesellsthast
Dic Fiuanz-Dcpntntion.
,erfolgt vom Dienstag. den 26. d. M. ab.
Die anabsr unserer Aktién Werden crsucbt, die Talons ariibmctiscb geordnet, mit doppeltem Nummervwzeicbniß versehen, in den Üblicben Geschäftsstunden beim Herrn Banquier Herrmann Paaicb bier, am Köllnischen Fischmarkt Nr. 4, einzureichen. _ _ _ _ _ _
Nach dem 15. Septsmber cr. erfolgt die Arisgabe nur noch in unierem Conipwir aus Tivoli am Kreuzberg.
Berlin, den 20. August 1879.
Der Llufsickztßratli der Berliner Brauerei-Gesenstbast.
Oo “"so sage.!el'o (0.- 650. 326/83
[(0111Z'110110 1001111180110 [1001150111110 211 111111110901:
1)10 1110111111119," (108 ZTUÜiSUjbb'OI 1879/80 Kin] mit (10.1 1311117811100]? (165 114311011 (185511005 3111 6. 01110001" 1879 5123061111011. LSZirm (10r Liascbrsjbangou 3.111 29. 8011031111101“, 10 0111“ 17011111101Z5. 1'10J1511111110 17011 (181 1)11c:]-:L1011 111 0111310111. !!“-11107813 1111 80.211513 1879.
In Berlin, Leipzig, Cöln, Saalfeld, Frankfurt a. M., Breslau, München, Höibst a._M., Augsburg 2c. erstochen sicb unbefugte Individuen, unter verschiedenen anderen Benennungen, _den betnabe in allen Ländern patentirteu Copirapparat „!lootograpb'“ als: Autograpb, Polygrapb, Tachi- grapk), Centigrapl), Multiplicator, Deutsche Reichsscbneilicbreibe-Maffe, Trocken-Abziebapparate, Trocken- Drucker2c., Copir-Apparate und -Maffe zu offeriren. Sämmtliche derartige Apparate sind wertblose Nach- ahmungexi, wie durcb sachberständiges Gutachten erwiesen, eine Nachahmung des Deutschen Reichspate_ntes der .Herren Kwayffer und Husak, Deutscbes Reichspatent 5271. Sofern die Erfinduna ein Arbeiis-,1erc:_tb aus- MQÖT, ist nach §. 4 des Gesetzes die Bemrfßuna obne Erlaubnis; nicht statthaft. Wer wissentlicbhtcrgegen handelt, wird nacb §. 34 mit Geldstra e oder Gefängnis; bis 1 Jahr belegt. „Eine große Anzahl Individuen wurde bereits wegen Patenteingriff solcber Apparate laut §. 4, §. 35 und §. 3_6_verurtbeilt und die vorhandenen imiiirtcn Copir-Apparaie und oMaffe confiscirt. Wer mir jene Individuen nam- baft macht, welcbe derartige Copir-Abparatc fabriciren und verschleißen, verspreche ich cme_Belobnung. Der Copir-Aprarat „Jscwxrapb“ besteht aus einer MetaU-Caffctie, welcbe mit einer an,“,enietefen Holb- druck-Messing-Etiqueite !( & I., k. ?. ausschl. Privilegium, versehen ist, in welcher sich eine elastische Composuion befindet. Man schreibt mit einer zum „U0ot0Zrayb“ gehörigen Tinte auf beliebigem Papier, legt das Manuscript auf die Composition, die Schrift saugt iich momentan in die Muffe ein; _nun ent- fernt man das Manuscript, legt andere Formulare auf, fäbrt einfach mit dcr flacben Hand daruber_und kann_so, je nach Geschwindigkeit des Copistcn, Pläne, Noten, Sch1iftstückc, Zeicbmzngen 2c. 12011 cinem Originale binnen _10_15 Minuten 50-80 Exemplare auf trockencm Woge gleickozcitm mit berichiedenkn Tinxenfarben _rcrvielfältigcn. Nach gemachtem Gebrauch kann die Sibrift von der Masie niit _kaliem Wasier und Scbwamm :) leicht weggewiicbt Werden, wie wenn man die Schrift von einer beschricbxncn Schiefertafsl mit dem c“111110111111 ivegwiscbt, Wodurch der Apparat zur Aufnahme und Abzabx eme_r neuen Arbeit fähig ist. Die Combofition nußt sich durch das Copireu und chwischen der Scbrifx bei- nabe gar nicht ab. Ielxn'ar-o sOrrlelkältiguuxs-kl'iute ist seit neuester Zeit stets rorraibig.
Hekiogrccbhirte Abdrücke werdcn gratis und franco versendet, schriftliche Anfragen sofort beant- wortet. Wiederverkäyfer und solide Verixeter gesucht. _ ,
„1059110011115, Fabrskbesihcr, Wien [„ Bahenbergersiraße 9. (11. 904,8)
[Jer Uikeetor: 1401111118101).
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Deutsch er Königlich Preußis
Z'“? i s-Anzeiger
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Alle post-Außalten nehmen SeßrUnng an;
für Berlin außer den UoÜ-Austaltm auch die Cxpe-
dition: 8177. Wilhelmstr. Nr. 32.
Deutsches Reich.
Der Rechnungs-Rath Biester ist unter Belaffung in seiner bisherigen Stellung als Vorsteher der Hauptbuchhalterei des Reichsschaß-Amts zum Bureauvorsteher des Reichsschaß- Amts ernannt worden.
Königreich Preußen.
S e. Majestät - der K önig haben Allergnädigst geruht : - dem Kaufmann xmd Liqueur-Fabrikanten F e r din an d u s osephus Wilhelmus Hermanus Schmiß, aUeinigen nhaber der Firma „Wixnand Focking“ zu Amsterdam, das rädikat eines Königlichen Hof-Lieferanten zu verleihen.
Ministerium der Öffrnilickwn Arbeit::x.
Der zur Zeit bei den Arbeiten zur Anlage des: Eins:
“ ade-Kanals in Aurich beschäftigte bisherige Regierungs-
aumeister Dannenberg ist zum Königlichen Wassrr- Baumeister daselbst ernannt worden.
A b g e rei st: Se., Excellenz der Staatssekrétär im NeichS-Justizami 01". F ri e d b e r g nach Bad Ems.
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Bekanntmachung.
Die zweite Lehrerprüfung im hiesigen Königlichen Se- minar fiir Stadtschullehrer wird vom 22. bis 25. Oktoberd. J. Zb _ebalten werden. Das Nähere ist im „Jntelligenzblatt“ ent-
a en.
Berlin, den 19. August 1879.
Königli-bes Provinzial-Schulkol1egium. Reichenau.
Polizei - Verordnnng.
Auf Grund der §§. 5, 6 und 11 des Geseizes über die Polizei- Verwaltung vom 11. März 1850 (G. S. S. 265) verordnet das Polizei-Präfidßum für den Polizeibezirk von Berlin nach Beratbung mit dem Gemeindevorstand was folgt:
§. ].
Wer ein Schwein scblackytet oder schlachten läßt, ist verpfiicbtet, dasselbe von einem der_ für d_en betreffenden Bezirk angest'eÜien Fleischbeschauer (§. 2) tmkroikoptfcb untersuchen_ zu lassen.
Erst dann, wenn auf (Grund dieser Untermcbung von dem kon- zessionirten Fleischbeschauer ein Attest ausgesteUt und demjenigen, Welcher das Schrvein schlachtet oder schlachten läßt, ausgehändigt worden ist, daß tro? gewissenhafter Prüfung keine Trichinen in den untersuchten Fleisch [Zeilen von ihm gefunden seien, darf das Schwein zerlegt und das Flei cb desselben an Andere überlassen oder zum Ge- nuffe für Menschen zubereitet werden.
§. ?.
Zur Ausführung der Trichinenschau (§. 1) werden Seitens des Polizei-Präsidiums Schaubezirke gebildet und für jeden derselben ge- prüfte Fleischbeschauer in genügender Anzahl anne_steilt _und durch öffentliche Bekanntmachung bezeichnet werden, Nur die in dieser Weise bezeichneten Fleischbeschauer sind zur Vornahme der Untersuchung für den betreffenden Bezirk zuständig. _
Die näheren Bestimmungen über Anstellixng 11:1d Pfiichten der öffenilichen Fleischbeschauer find in dem beisolgenden Reglement vom heutigen Tage enthalten.
§. 3.
Zur Untersuébung friscb geschlachtetex Schweine smd ausge- schnittene Stückchen aus dem rotben Fleisch des Zwerchfeaes, des Bauches, des Kehlkopfes und zwischen _ den Rippen zu_ verwenden. Das Ausschneiden dieser Fleischproben ist von dem leiscbbescbauer selbst oder in dessen Gegenwart aUSzufübren. Sind me_rere SchWeine leicbzeitig geschlachtet, so ist dafür zu 'sbrgen, daß kein]: Verwechse- ungen der zur Untersuchung auSgeschmttenen Fletschstucke der em- zelnen Schweine stattfinden kann.
§. 4.
Jeder GeWerbetreibende, der Schweine zum Verkauft schlachtet oder schlachtenläßt (Fleischer,Wurstfabrtkantexi M.), hat em Schlacht- buch nach beiliegendem Schema (Nr. 1) zu fahren. chchdem der Ge- Werbetreibende die erforderlichen Notizen in die_ Rubrikxn 1-4 em- aetragen, wird das Buch dem Fleischbeschauer bei der mikroskopischen Untersuchung zur Ausfüllung der Rubriken 5 und 6 vorgelegt.
Diese Schlacbtbücber sind ein Jahr lang nach der leßten Ein- tragung aufzubewahren. _
§. 5. .
Nicht Gewerbetreibende, welche ein Schivein schlachten_ oder scblaebten lassen, haben enLWeder ein gleiches Schlachtbuch zu fuhren
* einzureichen.
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und für die voricbriftSmäßige Ausfüllung der einzelnen Rubriken Sorge zu tragen, auch das Schlatbijuch ein _Jabr Um!) der leisten Eintragung au ubewabren, oder sich. vom Fleiicbbeicbauer über jedes aeschlachtete S min eine besondere Bkscheinigung, welche die in dem Schema Nr.1 an egebenen Noli e-n-entbalien muß, ausstellen zu lassen und solche gle chfakls ein Ja 11 aufzubewahren. ,
§. _6. .
Das Schlacbtbmb odev die in 5 bemerkte Bescheinigung ist den Beamten der Executivp'okizei auf“" fordern jederzeit vorzulegen, auch auf Verlangen dem Poißei-Pr
§. 7“. ““
Wird durch die nach 5.1 vorgenommeneUntersucbung das Vor- handensein von Trichinen tmxSchweineÉonstatirt, so hat der Fleisch- beschauer dem zuständigen _Ys'iizeirevier, Und wenn das Schwein auf dem Viebbofe geschlachtet it, dem daselbst befindlichen Markt-Polizei- Bureau ohne Verzug hiervon Anzeige zu_ machen. Der Besißer des trtchmenbaltigen Schweines at sich bis auf Weiteres jeder Ver- fugiéng über daffelbe zu entba ken, was polizeilich Überwacht werden wir .
Ferner hat der ; leischbe_schauer außer sonstigen Fleiscbtbeilen den Reit der ihm überge enen F eischproben nebst den die Trichinen nacb- weisenden Präparaten, und zwar diese,_ so wie den Rest der Fleisch- proben besonders _verpackt und m.t seinem Siegel oder dem des Polizeireviers verichloffen, dem Bezirks-Phyfikus des Bezirks zuzu- stellen, in welchem das Schwein geschlachtet ist.
„ mn oder dessen Kommiffarien
§. 8.
Der Leßters bat eine nochmalige Untersuchung der i m vor- gelegten Fleischtbeile und Präparate vorzunebnuncm Ergiet diese Untersuchung keine Trichinen, so ist der ?sxtxcffende leiichbeicbaue: sofort von dem Bezirks-vasikus 'UWKLWen, um Leß erem d e v n ibm entdeckten Trichinen nacbzuweifen. Ergiebt "sicb aucb bei dicker nochmaligen Prüfung das Vorhandensein von Trichinen nicht, so ist das Poiizeireoier hiervon sofort durch schriftliches Attest zu benach- richtigen, Welches die im §. 1 vorgesehene Bescheinigung erseiZt. Auf Grund dieser B;scheinigung giebt das Polizeirevier das Schivcin dcm Besißer frei.
§. 9.
Bestätigt dagegen der Bezirks-Phyfikus das Vorhandensein der Trichinen, so bat er sofort dem Polizei-Präsidium Anzeige zu machen, demselben auch die Präparate, welcbe dis Trichinen nachweisen, wobl verkittet oder verlackt zur AufbeWabrung- auf die Dauer von 2 Mo- naten zu Übergeben. Das Polizei-Präiidium ordriet die Beschlag- nabme des trichinbsen Schweines und dessen sofortigen Transport nach der fiskalischen Abdeckerei an. _ Diesen Transport bewirkt der Pächter der fiskalischen Abdeckerei am ie“ € Kosten. Die Verladung in den Abdeckereiivagen erfolgt unter pol-zeilicher Aufsicht.
§. 10.
Auf der fiskaliicben Abdeckcrei erfolgt die AUÄUUHUUJ der tricbinös befundenen Schweine nach Anleitung der von dem Polizei- Präiidium dem Pächter der Nbdeckerei hierfür crtbeilten In- struktion. Der Pächter der Abdeckerei zabli dem B.?“i'iizcr des Sibiveines eine Entschädigung, deren Höhe akijäbrlicb vom Polizei- Präfidium festgesetzt und im „Jnteüigenzblait“ bekannt gemacht wird. Eine andere Entschädigung steht dem Vesißer des trichinösen Schiveines nicht zu.
§. 11. Zuwiderbandlungen gegen die Vorschriften dieser Verordnung werden mit Geldbuße von 5 bis 30 „74 fur jeden Kontraventionsfall
bestraft. An Siebe der Geldbuße tritt im Faile des Unvermögens entsprechende Haft. §. 12.
Angestellte Fleischbeschauer, welcbe die geforderte Untersuchung der Schweine auf Trichinen (§§.1 und 2) obne hinreichenden Grund unterlassen oder verweigern, oder welche _ficb bei der Vornahme der mikroskopischen Untersuchung oder bei Fnbrung. des Kontrolbuches (J“. 7 des Reglements) Nachlässigkeiten zu_Schulden kommen lassen, werden mit Geldbuße bis Zu 30 „M oder im Falle des Unvermögens mit verbältnißmäßiger Hai bestraft, sofern nicht nach dem Straf- geseßbucbe eine härtere Strafe eintritt.
§. 13. Diese Polizeiverordnung tritt am 1. Oktober 1879 in Kraft. Berlin, den 16. August 1879. Königliches Polizei-Präsidium. I. V. v. Schlieckmann.
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R e g l e m e n t für die öffentlichen Fleischbeschauer.
§. 1.
Es können nur solche Yersonen die Thätigkeit eines öffentlichen Fleischbeschauers (§. 1 der olizei-Verordnung) ausüben, welche von dem Polizei-Präfidium öffentlich angestellt find.
§. 2.
Beamiete Tbierärzte, approbirteAerzte und Apotheker, sowie die- jenigen approbirten Tbierärzte, welche 1) die rüfung als Tbierarzt. nach Vorschrift des Prüfungs- ch ements vom 25. September 1869 (Bundes . Geseßblatt Seite 635), bestanden haben, oder
Berlin, Donnerstag, ._Ü-Zi“ den 21. August, Abends.
2) schon vor dieser Zeit in Berlin die Approbationerlangt haben, oder _in Hannover auf Grund der abgelegten Prüfung für befähigt erklärt worden sind, in gerichtlichen und polizeilichen Feigen Gutachten abzugeben und bei Maßregeln gegen Ver-
kettung von Viehseucben mitzuwirken, bedürfen zur Erlangung der im §. 1 bezeichneten Anstellung nur der Meldung bei dem Polizei-Präfidium. Indessen steht ihnen ein An- spruch auf Anstellung nicht zu.
§. 3.
AM übrigen Perionen,_welche als öffentlicbs Fieischbeichauer angestellt zu werden wunichen , haben sich dem Polizei- Präsidium gegenüber über ihre Zuverlässigkeit und allgemeine Befähigu:1g für das in Rede stehende Geschäft auszuweisen. Sind in dieser Hinsicht keine Einwendungen zu erbeben, so Haben sie sich einer Prüfung durch eine von dem Königlichen Polizei-Präsi- dium eingesetzte Prüfungskommisfion zu unterwerfen, welche aus dem Stadt-Pbyfikus und dem Departements-Thierarzt bestebi.
Für die Prüfung i“i eine Gebühr yon 5 „74 vor Beginn der- selben an den Stadt-Pbyfikus zu zahlea.
Die Zulassung zur Prüfung erfolgt jedoch nur insoweit, als für“ denjenigen Schaubezirk, innerhalb dessen der Bewerber seine Wohnung bat, ein Bedürfniß zur Ansteuung von Fleischbeschauern vorhanden ist.
Für den aus dem Viebhof in der Brunnenstraße besicbendcn Schaubkzirk fällt die Bedingung des Wohnens innerhalb des Bezirks fort, die geeignete Lage der Wohnung wird nach freiem Ermessen ge- prüft werden.
§. 4.
.Wenn die Prüfungbcstanden ist, und der Geprüfte sich über den_ Bxßy eines voix. demxStadt-Pbysikus für brauchbar erachteten Mikro] ops ausgewieien hat, wird demielben die BestaUunqs-Urkande als öffentlicber Fleisckobeschauer für einen bestimmten Scbaubezirk (§. 2 der Polizei-Verordnung vom heutigen Tage) vom Polizci-Prä- sidium ausgesteüt.
Eine gleiche Urkunde erhalten die im §. 2 dcs Reglements auf- geführten Personen.
Die Ansteilung erfolgt stets nur auf Widerruf.
§. 5.
Bei Aushändigung der Bestallungs-Urkunde ist der Inhaber durcb Handichlag an Eidessiait zur gewissenhaften Vornahme aÜer ibm übertragenen Untersuchungen protokollarifcb zu Verpflichten.
§. 6.
_ Die dem Fleischbeschauer ertheilte Ansteüung (§. 4) kann dem- 1elben vom Polizet-Präfidium obne formeiles Verfahren entzogen werden, wenn er sick) Pflicbtverleßungen od.r Nachlässigkeiten als Fleiicbbcscbauer zu Schulden kommen läßt, oder wenn die Voraus- 1eßungen nicht mehr zutreffen, unter denen seine AnsieÜung erfolgt ist, namentlich Wenn der Betreffende es an Zuverlässigkeit, Glaub- würdigkeit, Sorgfalt oder Nüchternbeit fehlen läßt.
Außerdem wird dieAnsteÜi-mg auch dann zurückgenommen, wenn der Fleischbeschauer eme außerhalb des Schaubezirks, fiir welchen er bestellt ist, belegene Wohnung nimmt, Wobei jedoch für die Fleisch- beschauer des Viebbof-Bezirks der letzte Satz d.'s §. 3 entsprechende AnWendung findet.
§. 7.
Die Fleischbescbauer find verpflicbtkt, jeden Wechsel ihrer Wob- nung sofort in besonderer Eingabe dem Königlichen Polizei-Prä- fidium zur Anzeige zu bringen.
Ferner hat jeder Fleischbeschauer nach dem anliegenden Scbema Nr. 2 ein Kontrolbucl) zu führen und den Beamten der Exekutiv- Polizei, sowie dem Polizei-Präfidium oder dcffen Kommissarien auf Erfordern jederzeit zur Einsicht und Revision vorzulegen.
§. 8.
Die Namen und Wohnungen__ sämmtlicher öffentlicher Fleisch- beschauer. sowie 0116 hierauf bezuglicben Aenderungen Werden vom Polizei-Präfidium durcb das .JnicUigenzblatt“ zur öffentlichen Kennt- niß gebracht.
§. 9.
Zur Ertbeilang des U11terrichtés in der Uiitersuckzuna auf Tricbtnen sind sämmtliche praktischen ?_lerzte, approbirten Thier- ärzte und approbirten Apotheker berechtigt, welche sich zu diesem Zwecke bei dem Polizei-Präsidimn gemeldet und von letzterem die
rlaubnif; hierzu erhaltet) haben. Ihre Namen werden durch das .JnteUigenzblatt“ öffentlich bekannt gemacht werden.
§. 10.
Die Beéchaffung der zu_r Untersuchung erforderlichen Mikroskope bleibt den F eischbescbauern uberlaffen, doch müssen diese Instrumente vor dem Gebrauche von dem Stadt-Pbyfikus (§. 4) geprüft und als brauckpbar erachtet sein.
§- 11. Die Gebühr für die mikroskopische Untersuchung eines geschlacb- teten Schweines auf Trichinen betragt eine Mark. Für die _Unterfucbung eines in dem polizeilichen Schlachthaus: auf dem Viehhofe geschlachteten Schweines ist eine Gebühr von 50 Pfennig anstatt der obigen von einer Mark zu entrichten.
Berlin, den 16. August 1879. Königliches Polizei-Präsidium. I. V.: v. Schlieckmann.