1940 / 261 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 06 Nov 1940 18:00:01 GMT) scan diff

«YF; *".- T.;“;'.;.'. „' F“

?“";"I - “».-EHÉWLÜ'“? „»»-. 4 „„ "21.. ' " - - - *

M""“W'S'W ("*!*-,'

“ck53. “.F.-233-9“- “*

Reichs- und Staatöanzeiger Nr. 261 vom 6. Novsm-ber 1940. S.2

Y

bedruckten'Geche in demjenigen Verhältnis zu der ins- Jesami geliefsrtcn Menge bedruckter GeWebe liefern, in dem te Lieferung de_r mit derselben anal Farben bedruckten GeWehe u der Uisgesamt gelieferten enge bedruckter Ge- Webe m cx Zeit vom 1. Juli 1938 bis zum 30. Juni 1939 gestandeti hat. Sie dürfen jedoch von einem Geivebe, das niit Weniger Farben bedruckt ist, mehr liefern, Wenn sie von einein mit mehr Farbcn bedruckten Gewebe entsprechend Weniger liefern.

- Bei der Errechnung der Anzahl Farben ist die Zahl der derivendeten Druckivalzen, Rahmen oder Model zugrunde zu legen und die Grundfarbe (Fond) nicht mitzurechnen.

Beispiel: ,' Sind in der Stichzeit 1000000 111 bedruckter GeWebe geliefert Worden und Waren davon * *

300 000 m 30 9/0 mit 1 Farbe, 50 000 111 59/0 mit 2 arben, 50 000 111 50/0 mit 3 Yarben,

[! || [| [| || [| ][ ||

[[ || |! ]] l] |! [| [|

150 000 m 15 0/0 mit 4 arben, 150 000 m 15 9/0 mit 5 arben, 200 000 m 20 0/0 mit 6 arbeit. 50 000 11] 50/0 mit 10 arben, 50 000 111 5 mit 12 , arben bcdrUckt, so müssen bei einer Gésamilieferung von jetzt 50 000 m in cinem Vierteljahr ' 15 000 U] 30 0/0 mit 1 arbe, 2500 111 59/0 mit 2 arben, 2500 111 50/0 mit 3 arben, 7500 m 15 0/0 mit 4 arben, 7500 111 15 0/0 mit 5 arben, 10 000 m 20 % mit 6 arben, 2500 11] 50/0 mit 10 ; arben, 2500 111 50/0 mit 12 Farben bkdruckte Geivebe gelisfert ivcrdén. Es dürfen jedoch bei- spielZiveise 7500 m + 2500 m mit 4 Farben bcdr'nckte Gcmebe geliefert Werden, Wenn die Lieferung von mit 12 Farben bcdrucktcn Gemeben eingestellt wird. 3. BLi der Berechnung dérjeni en Mengen, die 'th von einem mit einer bestimmten AnzaZl Farben bedru ten Ge- WKÖ? Ylicfcrt Werden diirfen, bleiben diejenigen Mengen

außer Ltracht die sich am 1. Oktober 1940 an bedruckten Genwchn am Öngcr des Unternehmens befanden.

§ 2. Lieferung und Verarbeitung von bestickten Genießen.

]. Untcrnchmen, die in ihrem Auftrag im UYU be- Ltickie seidonc Kleidcr- und oder Wäschestoffe ver aufen, iirfen derastige Kleider- und Wäschestoffe vom 1. Oktober 1940 an höchstens in demjenigen Verhältnis zu der ins- gßsamt gklicfexten Mengc Kleidcr- und Wäschestoffß liefern, in dém di? Lietfcrung von bcstickten Kleider- und WäkYe- stoffen zu der GLsamtliLferimg von Kleider- und Wii e- stoffen in der Zeit vom 1. Juli 1938 bis zum 30. Juni 1939 gestanden hat.

2. Unternßhmen, die in ihrem Auftra im Lohn be- Ytickte kunstssidene Kleider- und WäschestUYfe verarbeiten, iirfcn derartige Kleider- und Wäschestoffe vom 1. Oktober 1940 ab höchstens in demjenigen Verhältnis zu der ins- gesamt erarbeitewn Menge chider- und Wäschestoffe der- arbeiten, in dem die Verarbeitung von bestickten Kleider- und Wäschestoffen zu der Gesamtmenge verarbeiteter Kleider- nnd Wäschestoffe in der Zeit vom 1. Juli 1938 bis zum 30, Juni 1939 gestanden hat.

§ 3.

]. Die in Vorstehenden Absätzen festgeseßien Höchst- oder Mindest-Liyfermrgs- oder Verarbeitun s(mteile müssen 'e- WLils innerhalb eines Vierteljahres, eginnend am 1. k- tober 1940, innegehalten Werden.

2. Als Bemeffungszeitraum gemäß den vorstehenden Bßstimmungcn gilt für Unternehmen in der Ostmark und im Reichsgau Sudetenland das Jahr 1939. .

3. Lieferungen für genehmigte AusfuhrzWecke und öffent- liche Vidarfstr'ager Werden von den vorstehenden Bestim- mungen nicht berührt. Derartige Lieferungen bleiben bei der Errechnung von Höchst- oder Mindest-, Herstellungs- oder Verarbeitungsanteilen außer Betracht.

4, Die Reichsstelle kann AuZnahmen von vorstehenden Bestimmungen zulassen.

5. Die Anordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffent- lichung im Deutschen Reichs: und Preuß. Staatsanzeiger in Kraft.

Berlin, den 4. November 1940.

Der Reichsbeaustragte für Kleidung und veYWandte Gebiete.

H a g e m a n 11. Mit der Führung der Geschäfte beauftragt.

Bekanntmachung Nr. 13

der Reichsßelle für Kleidung und verwandte Gebiete vom 4. November 1940.

Betr.: Sonderabs-hnitte 71 und 711 der Säuglingskarte.

Gemäß § 3 Abs. 2 der VO. vom 24. 8. 1940 (RGW. ] S. 1131) zur Aenderung der VO. über *die Verbrauchsrege- Funk? fiir Spinnstoffwa'ren' wird'mik ustimmung. des Son- der eauftragten für die Spinnstvffwirt (hast angeordnet: . Auf die Sonderabkchnitte „71.ui1d 711 aller für Kinder bis zum vollendxten'er ten Lebeu-Zjahre aus egebenen Reichs-„ kxeiderkarten Sauglmgskarten») durfen - oWeit die Karten bis um 31. * xzember 1940 ausgestellt sind -- vom 15. No- ,vem e'r 1940 bis zum 15. Februar 1941 Wahlweise enttveder : „2 drei Windeln, bestehend aus drei La en Windelmull, ode'r je ,5 m Windeimull an Verbraucher aYgegeben und von ihnen bezogen werden.

Berlin, den 4. November 1940.

Der Reichsbeauftragte für Kleidung und verwandte Gebiete.

H a g e m a n 11. Mit der Führung der Geschäfte beauftragt.

Anordnung Nr. 19 der Reichsstelle _für Holz,

Betr.: Sicherstellung und VerWendung voii Obstbaumholz. Vom 31. Oktober 1940.

, Yuf Grund" der Anordnung des Beauftragten für den Vierjalxesplan uber die Bewirtschaftung von Obstbaumhol vom 24. Oktober 1940 (Mutscher ReichZanzeiger Nr. 25.- votii 26. Oktober 1940) und des Erlasses des Reichsforst- meisters betr. Beivirtschaftung von Obstbaumhol vom 30. Oktober 1940 - 11] 81) 9493 _- (Reichsministenalblati der ForstverWaltung Nr. 39) wird folgendes angeordnet:

§ 1 - (1) Eigentümez unix Nußungsberechtigte von landwirt- schaftlichen und artnerischen Betrieben, von Parkanlagen

und ähnlichen An agen sowie VerkehrZWegen sind verpflichtet„

Obstbäume (einschl. Nußbiiume) mit einem Stammdurch- messer von 10 9111 mit Rinde (in Brusthöhe gemessen) und mehr, Welche infolge Absterbens zum Abtrieb gelangen Werden, zu melden. '

(2) Der „Meldepflicht unterliegt auch Holz der genannten Art und Starke, das ber'eits gefällt, aber noch nicht ver- Wertet ist. '

§2 -

" (1) Die Meldung ist unter Angabe der Anzahl Ser Stamme - getrennt nach Holzarten -- bis spätestens zum 25. November 1940 schriftlich zu erstatten.

(2) Es melden

3) dem für ihren Sitz zuständigen Forst- und Holz-

Wirtschaftsamt:

die StxaFenbauämter für die Reichs- straßen, die andstraßon ]. und 11. Ordnung und deren Ortsdurchfahrten in Genieinden unter 6000 Eintyokzii-em,

die , staatlichen Parks; und Garten- verWaltungen;

b) der örtlich zuständigen forstlichen Prüfungssteüe (Forstam'i des Staates bzw. des Reichsnährstandes): d1_e Bu_rgermeister fiir den gesamten Ge- meindebesiß und für die VerkehrZWege soWeit die Meldung nicht gemäß 3) durch die Straßenbauämter zu erfolgen hat; .

0) dem Ortsbauernführer: die Eigentümer oder Nußungsberech- tt_gten landwirtschaftlicher und ärtneri cher Be- triebe sowie in Privateigentum stehgender ark- und ähnlicher Anlagen. ' Die Ortsbauern ührer melden das Ergebnis bis um _10. Dezem er 1940 an die örtlich zuständige Lorstlnhe Prüfungsstelle (Forstamt des Staates bzw.

es Reichsnährstandes).

(3) Von den forstlichen Prüfungsstellen sind die Mel- dungen - nach Gemeinden unterteilt und nach Kreisen zu- ammengestellt - dem Zuständigen Forst- und Holzwirt- chastsamt gesammelt is zum 31. Dezember 1940 einzureichen.

. § 3

(1) Die Eigentümer und Nußun bérechtigten md ver- Lilichtet, die „von ihnen gemeldeten O stbäume (eins [. Nuß- aumß) den Ve-„ Verarbeiter- und Verteilerbetrieben der Holeirtschaft zum Kauf anzubieten. ' (2) Ueber das nicht zu Nuyzdwecken geeignete Ast- und Wurzelholz kann frei verfügt Wer en.

(3) Das zur VeWendung als Nuyhol geeignete Holz darf nur mit GenehmigunJ des zuständigen Forst- und Holz- wirtschaftsamtes verkauft zw. verWendet Werden.

§ 4

(1) Die nach § 3 Abs. 3 erforderliche Genehmigun gilt ais erteilt Wenn der «Käufer bei Kaufabschluß dem Ver äufer eme Einkaufs enehmiguxng der Reichsstelle fiir „Folz (Ein- kaufsschein) ü er die dem Einkauf entsprechen e Menge übergibt.

(2) Eine Einkaungenehmigung nach Abs. 1 ist auch dann erforderlich, Wenn Abgabe“, Abnahme, Entnahme, VerWen- dun u. ä. durch die gleichen natürlichen und juristischen Perixonen erfolgen. *

§ 5

, Die Be- nnd Verarbeiter- sowie Verteilerbetriebe der Hol wirtschaft find verp ichtet, das ihnen angebotene Holz zu esichti en und die er olgten Kaufabsghlüffe den forstlichen Prüfungsjgtellen und dem für sie Zustandigen Forst- und" Holzwirtschaftsamt, Abt. 11] (Absaß enkung), unter Angabe der Art, Stückzahl und Menge in km bis zum 15. Februar 1941 zu melden.

§ 6

Den Forst- und Honirt chaftsämiern bleibt es vor- behalten, die nach dem 1 . e ruar 1941 nicht als verkauft Zemeldeten Mengen 5) den Eigentümernxund Nußungs- erechtigten zur beliehigen Verfiigung freizugeben.

, § 7 Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser AnordnunKZfallen unter die Strafvorschrijten der_Verordnung über den arenverkehr in der Fassung vom 18. August 1939 (RGW. 1 S. 1430). , _ § 8

Diese Anordnung tritt (im 6. November 1940 in Kraft. Berlin, den 31. Oktober 1940. Der Rßichsbequftragte für Holz. * P a r ck 111 a n n.

Bekanntmacknmg.

Die am 5. November 1940 auSgegebene Nummer 190 des ReichWcseßblc-tts, Teil ], enthäll:

Verordnung zur Aenderung des Gefeßes zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Vom 21. Oktober 1940. _ Verordnung über die Einführung sozialrechtlicher Vorschriften im Protektorat Böhmen und Mähren. Vom 26. Oktober 1940.

VerordnunY über Apothekenkonzessionen in den Reichsgauen der Ostmark. om 31. Oktober 1940. '

Vexordnung zur Duxcbführung und Ergänzung der Verord- 111an 1193? JugendWohlfaert in der Ostmark. Vom 31. Ok- o er .

., .;-

Vqutdnun übex die Na vericherung der länger dienenden lanmathen nterfuhxex „un annsckzaften der Motorspor télxxelrm194el? Nationalsoztaliftischen Kraftfa r-Korps. Vom 31. OZ:

Verordnung über den S u ds 3. November 1940. ck H e Vusztages 1940. Vom

Umfang: 34 Bogen. Verkaufspreis: 015 KW Post- versendungsgebü ren: 0,03 1?an für ein Stück Zei V i' d auf unser Posts eckkonto: Berlin 96 200. ore nien ung

Berlin W 40, den 6. November 1940. Reichsverlagsamt. Dr. H u b r i ch.

P r e u J “e n. Bekanntm'ackzung.

Durch Verfügung der Geheimen Staatspolizei, Geheimes -

Staatspolizeiamt, sind auf Grund des Gese es iiber die Ein- Yehung kommunistischen Vermögens Vom 6. Mai 1933 -- " eichsgeseßhl. 1, Seite 293 - in Verbindung mit dem GeseZ uber die Einziehung volks- und staatsfeindlithen Vermögen vom 14. ("xili 1933 »- Reichsgeseßbl. ], Seite 479 _- und der Preiiéiéchen DurYsüYrunngerordnung vom 31. Mai 1933 -- Ge eßsamml. . 07 - zugunsten des Preußischen Staates eingezogen Worden: 1. die aus dem Besiß aufgelöster Logen und verbotener Sekten stammenden, im Laufe der leßten Jahre sichergestellten Gegenstände aus Silber, und Mai::

15 Kronen, 1 Wethafferständer, 2 Schalen, 5 Leuchter» arme, 31 Gebetstafeln, 84 Thoraaufsälze mit Glocken, 11 &uchter, 4 Kannsn und Krüge, 3 Sammelbüchsen, 1 iligranbehälter, 2 T orarollen, 7 Kelche und“ Becher, 4 ampen, 44 Zeichenstä e (zum Lesen der Thora), 3 roße Leuchter, 11 kleine Leuchter, 9 Pokale, 5 Becher, 3 [eine Teller, 1 Serviettenring 1 iilse für Dokumente, 1 Schivert ÉOdd FelloW), 1 gro e_ ale 1 großer Tafelaufsaß,

Kannezi, 8 Leuchterteile, 4 Pokalteile, 3 Decke], 1 Kuge- lungSgefaß, 1 Base, 3 Zirkel, 1 Glocke, 60 Schaumiinzen, Medaillen und Plaketten und verschiedene Kleinigkeiten;

2. das im Inland befindliche Vermögen der ins Aus-

land geflüchteten Elsa Sara Lange, geboren am 3. 9. 1903 in Danzig, a dem einge o enen Vermö en e ören insbKondere: 3 g 9 g h 1 Pkw. Opel-Olhmpia, Kennzeichen 14 222557, und das Guthaben auf dem Konto bei der Deutschen Bank - Depositenkaffe (3, Berlin W 9, Poswamer Str. 5;

3. die bei dem Ingenieur Josef Kappius, eboren am 3. 11. 1907 in Bochum, zuletzt in Berlin- ichtenberg, KYnaststr. 29, jetzt im Ausland Wohn aft, beschlag- nahmte Schreibmaschine - Typ appel, ohne Nummer _; 4. das noch im Inland befindliche Vermögen des Dr. med. Bernhard Israel Schapiro, geboren am 1. 5. 1885 in Dwinsk, Kreis Dünaburg, zulkßt in Berlin, In den Z Bahnhofstr. 20 wohnhaft. Zu dem eingezogenen Vermögen "gehören ins- besondere: das Guthaben auf dem für Dr.- Schapiro geführten Sperrkonto Nr. 1406 bei dem Bankhaus August Lenz u. Co., Miinchen, Ritter- von-Epp-Plaß 9,

soWie die Ansprüche des Dr. Schapiro gegen

3) die Chemische Fabrik Promonta GmbH. in Hamburg, Hammerlandstr. 162/178,

b) die Chemische Fabrik Prof. Dr. Much AMG in Berlin-Pan ow, Borkumstr. 2, auff Lizenz- gebühren und andere Bezüge der be tehenden und künftigen Forderung;

5. das gesamte Vermögen des aufgelösten Jüdischen" Museumsvereins e. V. in Berlin U 4, Oranien- burger Str. 31, und die diesem Verein von" Juden" zu Ausstellungszwecken zur Verfügung geste'llten Gegenstände.

.Zu dem eingezogenen Vermögen gehören ins- beson ere: &) alle Museumsbe fände des Jüdischen Mu e-Ä umsvereins e. . in Berlin sowie 4 He te , Schriftkvechsel über Leih aben, b) ein Barbetrag von 160“ 7 12.46. Dies xvird gemäß § 6 des, Gesetzes über die Einziehung kommunitrschen Vermögens vom 26. Mai 1933 -- Reichs- geseßbl. , Seite 293 -- öffentlich bekanntgemacht.

Berlin, den 23. Oktober 1940.

Geheime Staatspolizei. Geheimes Staatspolizeiamt. J. A.: Richter.

Nichtamtliches. 4, - Deutsches Reich. . Nummer 31 des Reichsarbeitsblans vom 5. Novémber YYY"

at folgenden Inhalt: Teil 1." 1. Allgemeines und Genf;“ xi-z, ames._ G “ehe, "Verordnungen, Erlasse: Erlaß über die weiteren,) ufgaben es Veaufixagten' fiir den Vierjahrxspxam VOM, 18. Oktober 1940. - Verordming über das Réformaiioxi'erß, 1940. Vom 19. _Oktober 1940.. - 11. Arbeitseinsatz, Arbeits“- beschaffung, “Arheitslosenhilfe. „Gesetze, Verordnungen, Er_(asf'et', Einsatz a.uslandrscher Arbeitskräfte; hier: Kosten der Rückbefovde-é' rung bei Erkrankung um., Krankenhauskosten und Uebe iih- run skosten bei Todesfä en. - AUWerbung von Arbeitskrä ten“.

bei er Trupxe. - NachwucthfüYung zu den Bauberufen. 5- -

Erfassung un Umsetzung von- Fa rbeitern unter den Kriegse gefangenen. -' Arbeitseinsay der Kriegsgefangenen; hier: Zurück- z1__ehung von Kriegsgefangenen aus Arbeitsstellen. - Arbe-ttsausé rustung der ve_rmitte_lten und dienstVerpflichteten Arbeitskräfte.“-v ArbeitsbquLlZ t; hier.; Schul elfer(inn-en). - Bescheide, Urteile! Arbkitsbu p_lt t der offentli best-eÜien Vermessungsingenieure- - lll. Sozialverfassung, Arbeitsrecht, Lohn- und Wirtschafts- politik. Gesetze, Verordnungen, Erlasse: Aenderung der Anoxd- nung über Erstattung von Lohnmnsfällcn, die infolge von Be- schädigung der Betri-abe dnrch Luftangriffe eintréikn. Vom 22. Oktober 1940. _ Verordnung zur einheitlichen Regelung“ des

elfen "Ja und“, 10, jeßt“ in Zürich,.

Reichs. und Staatsanzeiger Nr. 261 vom 6. NovemBer 1940. S.3

Pfändun sschnßes fiir Arbeitseinkommen (LohnpiändungsV. 1940). om 30. Oktober 1940. _- Vetr.: Werkiparen und all- gemeiner Lohnstop. *- Betr.: Dritte Aenderung 'der Vesondexen Dienstordnung fiir die Verivaitungen und Betriebe pes Reichs und des Landes Preußen im Geschäftsbereich des Reichsarbeits- ministeriums (DO. RAM) in der Fassung vom 31. Januar 1940. _ 7. SiedlungZivesen, WohnungsMsen nnd Siaidteban.- Gesetze, Verordnungen, Erlasse: Dritter Erlaß iiber emen Gcneralbau- inspektor fiir die Reichshanptstadt. Vom 18. Oktobei 1940. - Verordnung über die Ncugcstaltung dier, Wwbeleurg. Vom 18. Oktober 1940. - Betr.: Gemeinnütziges Woßnnngswesen. Durchführun des WGG. Verschmelzung von Mo nizngsunter- nehmen. -- Betr.: Anerkennung als Organe der staatlichen Woh-

Vertriebswirtfckzastliche Tagung in Wien.

Wien, 5. November. Auf "dem ersten Vortragsabcnh der Ver- triebswirtschaftlichen Tagung in Wien, der dem Betri'ebsaufbau im «Handel ngidUtLt War, sprach Dr. Häns Fischer '(Peeck u. Cloppenburg KLG. Berlin) über „Aufgaben und Organisation des Einzelhandels“. Der Einzelhandelsbetrieb habe m_Erfullnn seiner Aufgabe, die Bedarfsdeckung des l_eßten Verbranchers au die bestmögliche Art und Weise zu pollziehen, aus „dem Waren- angebot eine richtige Ausmahl für seinen Kundsiikrets_zu treffen, Weckentsprechende Warenkreiée zu bilden und darzuhietßn. Aus ?einer Kenntnis der Beschaf ungs- Und Bedarfsvxrhaltnise habe er der Industrie AnregunYen zu gehen und seine Kun en zu orientieren, zu- beraten un zu beeinflussen. Der WaxenkretZ müsse auf den Bedarf zugeschnitten, „bedarfsgerxcht“ sein. Bei, den heutigen Veränderungen des_War011a11gcbotes in m_engen- und giitemäßiger Hinsicht habe der Einzélhandel erYt recht die Ani abe, die leßten VeWrancher iiber das Warsiiaugc ot zu unterm )ten, über die gegebenen Möglichkeiten der BeHardeechnk? zu beraten Und nach der Richtung dss VOXijrtschaftlch exivuxis )ten Bedarfs zu beeinflussen. Hierfür sokltcn auch gcgcmvartig die Schaufcxister- estaltung und die Werbung wichtige Mittel_bilden; der Ein el- ?)ändler müsse sich däriiber klar sem, dasz Hie Unte'xlassung er Werhung zugleich das Unterlassen einer Leistung fur den Ver- braucher bedenke und der Leistungsausfall auch „durchaus empfunden Werde. Der Betriebsablaiif exkahre erhebliche Ver- änderungen durch verschiedene ?lußcnemfluß auf dex Beschaf- fungs- und Absaßseite, auch Has Kotengefugi uni) die Kostxn- entwicklung wiirden stark berührt. ie Betriebsfuhrung _musse infolgcdé'sén sehr elastisch gestaltet Werden. Der gxoße Zlntetl der menschli )en Arbeitskraft an der Einzelhgndelsarbßit drange mxhr und mehr zu einer Rationalisierung mit dem Ziel der Exmog- lichung einer imm-er größMcn Leistnngndes_Menscheii. Es sei kéizi Ziveifel, daß hier ein Weites Feld 1111: die Gememschajlsarbeit aller Beteiligt€n im Dienste des Verbrauchers vor uns liege.

Dr. Heinrich Do [) re ndo rf, stellvertr. Hauptge1chäftsfuhxer der Wirtschafts Wippe GWF, Ein: und Ausfuhrhandel, Berlin, wies in seinem €€JBortrage über „Standort undQufgaben des Groß- handels in der Wirtschaft“ darauf hin, daß Lick) de_r Standort des Großhandsls in allen Sektoren der Wirtszhat befiiide. (Hs Wexde oft Übersern, daß der Standort des Großhandels im Guierkreis- lauf der - irtschaft nicht nur der Industrie nachgelagext isi, sozi- dern daß ebcnso auch der Großhandel vor der Jndu1trie,_1iamlich als Zulieferant von Roh- Hasb- und'Hilfs toffen, unix zmdexer- seits auch der Landwirtscöaft vor- und na gelagertntatig Wird. Der Großhandel sei stets ein Glied der Kette dcs Guterumlaufs. Wenn man methodisch eine Gliederun, des Großhandels nach den Gesichtspunkten des Standort?- in der irtschaft vornehmen Wolke, [0 MM er sich in drei Formen dar: ?_lbsaßgroßhandcl, Produk- tionsverbindungshandel und Aufkauf roßhandelx Jm Großhandel, und zjvar in allen seinen Formen, épiele die richti e ZiisamiZiW- stellung des Sortiments eine aussi!) aggebende Ro e. Die Tiitig- keit'des Großhandels zerfalle in eine Reihe einzelner Voxgange, wie Einkauf im großen und Absatz im freien Marktucrtrieb der Waxen auf eigenes Risiko, Lagerhaltung dcs branckzcublichen Sor- timents, Warenbestelluugen auf Weite Sicht, Einräumung von Krediten, Herstellung des Ausgleichs zwischcn Angebot und Nach- frage und AUZWertung des Markttvtssens zum Nußen der Yb- nchmerschaft durch Bcratung iibcr Warc-ncignnng, Warengyte, Lagerdispositionen, Absaßtechnik und Werbung. Die Rationalisie- rung im Großhandel sei in den letzten Jahren ?vcit vorgeschriiten. Jede der Eiiizeltätigkeiten, die der Großhandel im Rahmen seiner Aufgaben übernehmen muß, habe einer ständigen Verbesserung der ArbeitSmethoden mit dem Ziel unterlegen, durch- den geringsten Auchmd an Arbeitskraft und Kosten eine bessere Leistung zu er- reichen. Der Großhandel wirke verbiiligend und habe sich als ein Wesentlicher Faktor in der Steuerung des Warenumlaufs er- Wiesen. Als Fein Ausbildungsziel habe der Großhandel die Aus- bildung zum totalen Großhandelskaufmann aufgestellt. Er Wolle den Lehrlingen in seinen Betrieben die voUe Ausbildung zum Warenkaufmann geben. Die Zukunft werde den Großhandel vor die Aufgabe stellen, noch Weiter an der Verbesserung der Betriebe dur rationelle Gestaltung aller einzelnen kaufmännischen und arbeitsmäßigen Vorgänge zu arbeiten.

Die ansehliekxzende Aussprache Unterstrich die Tatsache, daß der Kaufmann sich eute mehr denn je als Treuhänder des Kunden und der Ware fühle. Erst die in den letzten Ja ren auch in der Ostmark vollzogene einheitliche ?liisrithtung des landes gebe die Gewähr dafür, daß diese Treuhänderfunkfion richtig erfüllt wird. Allerdings bedürftcn gewisse Fragen des zeitlichen und regionalen Nu-Zgleiches (Kontingente) noch der endgültigen Bereinigung. Zur Förderun der Leistung des ostmärkis-chen Handels und seines Nachwuchcs Wurde ein stärkerer Ansban der Einrichtungen zur Berufsausbildung für wiinschcnsMrt erklärt. Weiter Wurde die Notivcndi keit betozit, die Sortimente der Fachgeschäfte nicht all u- 5le zu be chränken, Vielmehr jenes Sortiment zu "belassen, das Für ie ivcckmäßigc Versorgung der Bevölkerung, namentlich auf dem

' Lan e, unbedingt erfordßrlich ist. Schließlich Wurde der Wunsch

ausgedriickt, die Verbindung zwischen den ostmärkischen und den

der Ostmark benachbarten Erzeugern einerseits und dem Groß- und -

Einzelhandel. in' _der „Ostmark andererseits möglichst eng zu gestalzten. .' . _ ., - -

nungs'politik. - Betr.: Wohnungsbanprogramm nach dem Kxiege; hier: Baupolizeiliche Vorprüfung der Van läne. -- Betr.: Finan- zierungshilfe des Reichs zu den Aufschlie nngsarbeiten_ und Ge- meinschaftseinrichtungen in Gemeinschaftssiedlnngen; hier: Vau- stoffbedarf für Schulbauten in Gemeinschaftssiedlungen. ;- Sach- schädenfeststellungsverordnung; Einfiihrung in den Wiederver- einigten Gsbieten von Eupen, Malmedy und „ores:iet_; _- Schadenfeststellung und Voré ußgewährung bei kriegszersxorten Gebäuden. - Sachschädenfettellungsverordnung; Ersaßleistnng in Natur. - U]. Wohlfahrtspflege. Gesetze, Verordmingen, Er- lasse: Zivcite Verordnung zur Durchführung und Ergänzung des Einsa'y1-9Familienunterhaltsgeseßes (EJU-DV) Vom 25, Ok- tober 40.

astste-i.

Weiterer Rückgang der Ländersckmlden bei fortschreitender Fundierung.

Jm abgelaufenen Rechnungsjahr 1939/40 nahmen die Schulden der deutschen Länder (einschließlick der Hansest'adt Bremen) nach Mitteilung des Statistischen Rei Zamts m_ ,Wirt- schaft und Statistik“ um 11,9 Mill. IT.,“ oder 0,5 % ab; ißt V9- YXand belief sich am 31. März 1940 auf 2332,6 Miki. 12.74. D!?

e'inabnahme in den Vorjahren Wurde nicht erreicht, da sich bei einigen Ländern ein Investitionsbedarf auf versorgun s- und ernährungßivirtschaftlich wi tigen Gebiefen geltend ma te, dem der Kreditmarkt trotz des rieges in vollem Umfang zu ent- sprechen vermochte. Die Tilgungen auf lgygstisti e Anleihen aller Länder Wurden von Zugängen _- u. a. fur Was er-_und Kultur- bauten (52,0 Mil]. IZM) und Hafenbauten (9,8 Mils._17._/§) bei Preußen - im Endergebnis um 41,1 Mill. 89/5, die Einlosungen Von J'nhaberschuldverschreibnngen durch Neubegebun en um 42,7 Mill. 12.2 Weit übertroffen. Hier sind 30 Mikl. «Fr: In- vestierungen in der Elektrizitätsversorgnng bei, SaLsen zu er- wähnén als ein Teilbetrag der 4% %igen Sächsis en Staats- anleihe von 1939 (insgesamt 75,0 Mill.1?./e), die mit 45 Mill.1i',/s zum Umtausch fälliger Schaßaniveisnugen diente.

Die Verzinslichen Schaßaniveisungen nahmen insgesamt um rund 50 Mikl. 12-75 ab, Was einem Fünftel des Bestandes am 31. Miirz 1939 entspricht. Die sontigLn mittelfristigen Schulden verminderten si um rund 8 Mill. «M, die schivebende Schuld um rund 10 Mill, „xe. Bei den Auslandsschulden und den öffent- lichen Darlehen waren Reinabgänge um 12 bzw. 14 Mill. 52/4 festzustellen.

Ein Erfolg der Schuldenbewegung bei den Ländern ist in der Weiteren Fundierung der hier maßgeblichen inländis en Neu- verschuldung zu erblicken. Die lang ristige Inlandsschud machte am Stichtag 63,1 % gegenüber 59,2 % zu Beginn des Rechnungs- jahres aus. Jm laufenden Rechnungsjahr wird die Fundierung Weitere große Fortschritte machen, Vor allem infolge der Bcgebnng der Prenßi chen Staatsmileihe von 1940, die zum Umtausch Von verzinslichen und unwerzinslichen SchatzanWeisungen dient.

Wiederaufnahme des Prager Börsenhandels. Prag, 5. November. Am 5. November 1940 wurde der Prager

“offizielle Vörsewhantdel wieder aufgenommen. Die Wisdereröff-

nung der Prager Börse erfolgte im Rahmen einer kleinen Feier, an der als Gäste außer, den Vertretern des Amts des Reichs- protektors awd der qumdigen Protektoratsbohörden der Reichs- kommissar bei »der erlinex Börse, Ministerialdirigent Dr. Koehler, und der Präsident der Wiener Börse, Dr. Fritscher_, _teiliia-hm-en.

Der Prasident der Prager Börse, Pokorny, begrüßte die Erschienxencii nnd wies auf die AUf-ga'ben einer Börse in der, ge- lenkten WirtscYaft des Großdeutschen Reiches Hin. Die Wisder- eröffnun der ra er Börse wurtde Wipfsächli dadurch Vevanlaßt, daß seit -' em Weg ll der Devisengrenzen zwi chen .dem Protekto- rat nnd idem iibrigen Reichsgkbiet ein freier Austausch aller Wert- papiere im Großdeutschen Reich ermöglicht Wurde. Nunmehr tritt an die Stelle des bisherigen kontrollierien Freiverkehrs wieder der offizielle Börsenverkshr. Dies geschieht u einem Zeitpunkt, in dem die Wirtschaft Des Protektorat?» einen ohen Ent-wicklun_ s- xdawd erreicht hat und eine rege Nachfrage nach Wertpapieren e- teht. Di-e Staotspapiere, »die mit ihren 434 %igen Tixpen in- zwischen die Parigrenze Wieder erreicht haben, Wer-den in en offi- ziellen BörseUVerkßhr eiwbezogen, solveit sie yon der Protektorats- vx ierunxxoals Jnlawds-berßiß dbeedient werden. Es ist sebbstOerstän-d- UZ, daß er Praqer enverkehr unter Ablehn-ung aller Speku- lationsmethotden seinen A*ufgalben, der Wirtschaft u dienen, gerecht Werden und daß eine orkdrmngsmäßige Entwick ung sichergestellt

* werden wird.

Aufforderung zur Anmelde von Vermögens- Werten „in Estland, Lettland und Litauen.

"Alle deutschen Sta-atZangehörigen, Volksdeiit-sche und An- Yhorige des Protektorats sowie j-uristikche. Personen, die ihren . ck im Inlgnd Lhaben, Werden ausge ovdert," Bermögené-Werte cher Art (mti Aiisnahme Von Forderungen aus dem Waren- verkehr), die sie in den Gebieten der Sowjetrepubliken Estland, thtland oder Litauen besißen, zivccks Wahrung ihrer Interkssen bis zum 15. November 1940 einschließlich bei der DeutsclHZZi Um- sie1dlungs-Trenhand-Gesellschaft m, b. H., Berlin W" 8, ohren- Ztraaße 42,_anzumelden. Der Anmeldung unterliegen auck) An- priiche, dre aus;: Verwaltung Verwcihrung oder Vcr-pfäu-dung oder ähnlichen Rechtsverhältni en enrstawden sin-d. _

' Nicht anzumebden sind s'q che Vermögensiverte, die bereits béim RLick)swirtschaftSMinister1um oder bei der okicngenannten Gesellichaft oder einer ihrer Außenstellen in Riga oder Tallinn nnqemeldet ioovdM sind. Des Weiteren sini) von der Anmelidc-

:*p-icl t auZ-gesch-losfen die, Vermögenswerte derjenigen Personen, "diE Im Zuge der Umsieodküng

. aus Estland oder Lettlan-d in das

“Reich eingcivaatvdert sind. Die Anmeldungen sind schriftlich ein- Firkichen und mit der Bezeichnuxig „Ver-mögenZanmebdun Est- _n'd“ (bzw. „LettlanQ“ bsw. „Litauen“) zu verischen. Beke

“uiid BciveiSdokxxmente FW bei ufiigken. Na Ll-b-anf der oben- enannten Frist einge ende n-me 'ditngen önnen nicht niehr oarYeitet Werden.

' Wirtseßaft des Auslandes.

Dex faschistische Handel in Krieg und Frieden. Im Rahmen der Besprechungen, die die italienisKe- Handels- dele ation während ihrer Deutschlandrei e mit der xichssru pe Han el fiihrt, hielt am 5. November in erlin der Prasident. er MchistisMn Handelskonfederation, Abgeordneter *Gr. UFZ 'Dr. olfino , vor der Reichsgruppe und vor Vertretern des „eichs- jvirtschaftsministeriums und anderer Behörden eine grundsa liche Rede, in der er über die Aufchiben und das Wirken des faschisti chen andels Aufschluß gab. er Redner ging vom korporativen ysteni des Faschismus aus, das er als_ein neues Lebenssystem kegnzei nete, in dem sich die FreiZeit niit höchster Disziplin," die großte vivatinitiative mit dem öchsten Interesse der Nation, das leb afteste Persönlichkeitsgefiihl des Einzelmenichen mit der

mächtigten Zusammenfasung des Staates verträgt. In diesem neuen ystem War der

einzunehmen. Dr. Molfino zeichnete ein Bild der safchistis en

_ skonfederation, der 31 Nationalverbcin e (Jederationen), die die Berufsgruppen nach Warenartcn und Dienstleistungen Liet- sammenfassen, naneordnet sind, Die Weitere Unterteilung r Organisation na

ge ender xa licher Betreuung Re nyng. na men a ge ehen umßassen die Verbände sowohl die ro - als

an die inzeihänd er. Fachwirtsch'aftliche Kominiswnen,

ge=

ndel dazu berufen, eine zentrale Stel- ' lung im Kreislauf von Erzeugung und Ver rauch wieder voll

andels- : ZrJanisation. In ihrem Mittelpunkt fie t die fas iftis e Han- J e

Syudikaten trä t dem Bedürfnis nach ein- « Von cini en Aus-

zwischenverbandliche AuÖsthÜsse und eine bis zu den Gemeinde- delegationen reichende regionale Gliederung ergänzen das Bilk der. Organisation, die 971 000 Vsixiebe Umfa t.

Während der Zeit der Sanktionen, fo "hrte der Vräsidenk im Weiteren Verkauf seiner Reide aus, habe der italienische Handek seine politische Reife voll bewiesen, Der Ginzelhänkdier und seine Mitarbeiter Waren stolz, Wenn sie ihren Kiiwden sagen konnten, dW es in ihrem Laden keine englische oder franzosische Wars e. Die Sanktionszeit habe auch kbar gezeigt, wie notwén-dig es ist, den Binnßnhandel vom internationalen Hzmdel unabx hän io zu machen. Die großen plutokratischen Nationeii hätten ja eköst die autarke Richtung der Nachkriegszeit eingeleitet; dies Vereinigten Staaten begannen den Wettlauf mit dem Hochsch-uss 011, Frankreich führte das Kontingeniierungssystem ein und anand wir-kte beis ielgebend dur die Erseßun des__S-ystenis der par-itäti chen Zöle durch ein so ches der HochJchußzolle. DW vermehrte edeui-un des Biniienmarktes flix die iiaiionalen Fele habe in Italien eiue raiionelle Oxganisation Eixovdert,

afiir hatte der Hansdel eine be-Yondere BSdeutung; er habe de_n: Konsum auf die (miarken Erfor ern-iéie der Produktion und die Produktion auf die gruwdlygknden 5*rfor-Berniffß dcs K'Onsums einzustellen. Die Mitarbeit des Handels bei der Ermittlung der Produktivns- und Absaßkosten [ZUM den korporqtiVEn Be- hörden die sichersten Unterlagen Vercha'st, um die Preis? fÉst' séßen zu können. Bereits seit den Sanktionen beiinide sic!) J'talien wirtschaftlich im Kriegszii'stmrd, so daß d(mk Nr 1191193 L*Ußiiyng die Berufsgruppen in Disziplin auf deLs Eccrgiiis geriistet Waren.

Die Konféderation des Handels, fo erklärte Dx. Molfino, hatte bereits seit September 1939 besondere Organisatioiixii ge- „ründet, die im Falle des KriegSzustandes eingesetzt wchsn wlltc'n. I)er Redner beschä tigte Fick) im ein einen mit die en chbändett und hob hervor, da es ein Beivcis ?ck: 'die politik e Und oxgaiiix satoriche Reife der kaufmännischen Berxifsgruppen sei, daß sich das orporationsministerium bei Bkginn der Rationiérxmg ge- wisser Nahrungsmittel dieser neugegründeten Körpersckxiiiten be- dienen konnte. Das besondere Jniexesse am Binncnhmidel hat nie dazu geführt, die Fragen des Außenhandkls aus den Augen zu Verlieren. NLÖLU der Uebertva„ung des Einfuhxlyandels, die Präsident Molfino im einzkliien childcrtx, 9an die Anstren- gungen nm Steigerun des Exportes. Die für en A::ßsnk-andel geschaffenen Geméins aftZVerbände bewirken eine VDkstäkkUUg der Kraft des einzelnen Kaufniaimcs und Wolken diy vislfältigen Viiwmanipulationyn auf ein Mindestmaß beschränken.

Auf die Zukunft des Handels ein,.ehcnd, hob Dr. Molfino hervor, die europäische Gesamtwirtschaßt könne nötigenfalls bis an die Grcnze dEr SCWftVLksOTgUUg ICHLU. Tie Znsa1mncimrb€it Verlin-Rom-Tokio Werde auch zu einer europäisckxasißtiscbkn Zusammenarbeit unter Einbrzishung Von Afrika fiihien. JLde Blockade gcgen Europa wiirde mithin wirkungslos verpiiffsn. „Dem deutéchen und dem italienischen Handel“, so schloß der Redner, „öf nen sich UML Bahnen und neue HandelSmög'lichkeiten. Hanseaten, Venszianer, Genuesen, Pismier, die die gesamte Welt in dcr Kunst des Handcls unterwiesen, Werden abermals die aus- drucksvoslstcn chräsentanien jener neuen Kultur sein, diE durch das konstruktibe Génie dcs Fülzrers und des Dnce untcr dM Zeichen des Hakenkreuzes und es faschistischen Liktorenbiiiidels geschmiedet wird.“

Die Rede des Präsidenten der Taschistischen Handekskonfcde- ration Wurde mit großem Bcifakl an genommen. Der Lcitsr dEr. Reichsgruppe Handsl, Dr. Haylex, beglückwünschte Dr, Molfino fiir das außerordentlickzs klare Bild des Handels, das er entwvrfén hat, und stellte fest, daß viele Probleme fickf in Italien und Deutschland in gleicher oder ähnlicher Weie darstellen. Dr. Ha712r entwickelte im einzelnen die Möglichkeityn der Weitéren Zu ammcnarbeit der italienischen und der deutschen Hondcls- organisation, die in einem re en Austausch der Mcinungen und Erfahrungen ihren Ausdruck nden soll.

Wiederqufnahme regelznäßiger Handexs- beziehungen Velgten=Finnland.

. Brüssel, 5. Noxoember. Zwischen Belgikn und Finnland ist wwder ein regelmaßiger Warenaustausck) nnd Zahlungswerkslxx aufgenommen Worden. Finnland wird an Belgien hnupisächlick) Bauholz lieFern, das 'zum Wiederaufbau des Landes in großen Mengen e x_aucht Wird. Die belgischen Gegenlieferuugen sind bisher UOZ nieht iiii einTelnen festgelegt Worden. Der Zahlungs- verkehr Wird sich uber ie deut che Verxechnungskasse abwickeln.

Zum dänisch-jugoslawischen Handel-Zabkommen.

Kopenhagen, 4, November. Zum Warencmxxbauschabkommen “wischen Dänemark und Jugoilnmipn, das am 1. NoDcm-bsr in _ Dslgradyntcrzeichnet Wurde, teilt da?; däni che Außenministerium hsute mit: Die Ahmach'ungen, die für die eit bis zum 31, März 1941 ((WM, umfassen eine Einfuhr aUs Jugoslawien track) Däne- m-ark im Werte Von 1,2 Mill, Kronen und eine Ausfino aus Dänemark nach In ostawien im Werte von 850000 neu. Der Unters iod 'zwiFchen beiden VeträZen wivd durch gewisse dänische Gut aben in Jugoslawien geide 1,

Eröffnung emex ReichLautosahnausstellung m Preßburg.

. Am Sonntag dem 3. November 1940, Wurde in AiiWcsen- Zeit Der S1owakischen Regierung und des Deutschen Gesandten owie zahlreicher gkladenex Gäste die Austellnn „Die Straßen Adolf Hitlers“ vom Minksterpräsidenfen „uka sgeiérlich eröffnet.- Dieie biSHer größte Ausstellung des Generalinpektors fiir das deutsche Stmßemvcsen gibt einen umfassewden Usbevblick iiber die Reichsanwbahnen, ihre txchnis en Einrichtungen, ihre Bauiverke sowie ihre politische, wirtschatliche und kirltnrelie Bedeutun . In Vertretung des Reichsmmisters Dr. Todt hielt Ministeria - rat Dorsch einen grun-dsäßlickxen Vortraéxd über die Bedcniung dsr Reichßautobahiien. Anschließend schi erke der dsutsche Ge- Lanxdte SA.-Ob€rgru„ppe1isiihrer von Killinger die Schönheitcn' =er Sloivakei nnd die NotMnDig-keit guter Straßen für dicscs schöne Land. Zum SYM; hiclt Ministcrprästdciit Tnka eine Jroßangelegte Rede, in -er er (mich auf dLn deutschen Stvaßcn- a-u einging und hsrvor ob, daß Die Deutichen in der Vergangen- heit in Der Sloivakci fraßen gebaut hätten daI sie es heute wieder tun nntd daß sie auch in Zuknn-ff in die om 01de Stra en bauen Werden. Mit besowdekein Interesse betrachteten die e- Fäxer den Mitieltrakt der Aussteünng, in dem das [JoWakische erkehrsministerium Pläne einer [omaktschen Autoba- n zei te “die in Der Hauptsache von Ostna - est dur das Waagtal RTF mud an das reichs-deuticheDUttobaZnneß ange chlossen Werden soll-

Jnteuskvierung der rumänischen Landjvirtfchaft. 1000 Traktoren von Deutschde gekauft.

Bukarest, “5. November. Wie__ der Vertreter des Landwirt- schaftsministeriums der Presse erklarte, hat die rumänische Regie- rung 1000 Traktoren von_ Deutschland gekauft und will damit die ?eldbesteüunY erhebli intensWer durchführen. Mit der Aus- ikdung yon , raktoren hrern wird sofort begonnen und zu diesem Ziveck mitZHilfe deut! er_ UnterneYnmngen eine große Schule bei

ukarxt emgerichtxt. Fur jeden raktor werden 5 bis 6 Trak- torenfix rer aus ebikdet. Im nächsten Jahr sollen 8 Mill. Hektai Land, uber die umänien verfügt, vollständig besteUt sein.