1845 / 274 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

1250

. und nur indeuRo MountainSeinbeimisch,Biber, Fluß- unxSee-Otiern, Moschuöratten, Füchse, Wölfe, schwarze und graue Buren, etgzelne

auther und Büffel in unabsehbarxn Heerden u. s. w..geerten tts eine reiche Iagdbeute, und es baldete sst!) bald eme etgene aste, die sogenannten Waldläufer (coureur (165 6015), aus, muthtge, gxgen Hun er, Kälte und Mühen abgehärtete, aber rohe und gewaltthänge Men (hen, welche ausschließlich der Jagd hier oblagen und den Pelz- handel allein in Händen hatten. Die Franzosen, als Bestver Kanada?, zogen damals den alleini en Gewinn aus diesem Handel, und dae englische Mitbewerbung eilte sich erst ein, als die im Zahre_1670 von Karl 11. privilegirte Hudsonsbay-Geseuschast, ihrem Jrerhetts- Briefe gemäß, an der Küße der Hudsonsbay und an den Ufern aller in dieselbe mündenden Flüsse Handels-Stationen angelegt hattx. Mit dem Jahre 1762 trat aber England als Herr von Kanada" m die Stelle Frankreichs, und die Ausbeutung des Pelzhandels gxhyrte von da ab den Engländern allein zu. Es ward 1783 von etmgen Kaufleuten Montreals eine zweite Genossenschaft, die beriihmteNZrd- west-Gesellscbaft, gegründet, welche von den Stapelplaßcn, Montreal und Quebek, mit Stationen, Waarcnhäusern und Fort_s verkehrte, die an der Gränze des unbebauten Landes oder selbst Wezt im Innern desselben errichtet warden. Dort fanden sich entweder dre Indianer mit den Pelzen der erlegten Thiere ein, oder die Gesell- schat sandte von diesen Punkten auch selbst ihre Waldläufer und Rei ende in die Jagd-Gebéete und nahm unmittelbar an der Jagd Theil. Im Jahre 1806 sollen die ersten Jäger der Gesellschaft über die Rocky-Mountains gestiegen sein und am oberen Columbia einige Niederlassungen gegründet haben. Der reiche Gewinn reizte indeß zur Mitbewerbung, und es entsiand eine dritte Gesellschaft, die Mackinaw-Gesellschaft, Welche zwar die südwesiléchen und südlichen Gegenden sich zur Ausbeute wählte, aber doch die Konkur-

an edelten.

daraus mehrere Gesc

Mitbewerbung

für den Handel und zwar mit g

Art zu trei legen.

nicht mehr umgangen werden.

torei der Engländer, welche indeß die Lage des „Orts'bald für un-* paßend erkannten und sich 12 Meilen stromaufwarts m Vancouver

Der amerikanische Unternehmungögei ließ sich abex nicht solei 1 von einem gewinnbrinäenden Markte abha ten,_und es btldeten sich ba'd

schaften, unter denen dae AshleyzGexxÜsxhaft an St. Louis die bedeutendste ist. Diese bauten das Lgnd udlch v_om Columbia aus, während die Hudsons-Bay-Cvmpagme „bas norblche Gebiet bis zu den russischen Niederlassungex) beseht halt und kerne duldet- Zwischen beiden Landern haben schon oft Streitigkeiten gedroht, die in dtesen Gegenden und unter der Thealnahme der Indianckeinen doppelt furchtbaren Charakter_anzunehznen drohen. England und Amerika haben deshalb auch zur Vermetdmst'g Kämpfe unterm 18. Oktober 1818 einen Vertrag abges lo en, der

beiden Völkern das in Anspruch genommene Gebiet an

lerchem Rechte, aUe Ströme zu be- fahren, zur gemeinschaftlichen Venußung überläßt, und dieser Vertrag ist von 10 zu 10 Jahren erneuert worden. aber hat man amerikanischerseits das Oregon-Gebtct für ga,nz apdere Zwecke aks früher benuht, dennindem es bisher als Iagdgebcet dtente, wandern jeßt Amerikaner dahin aus, um Yckerbau upd Verkehr aller en, Städte zu bauen und Kanal: und Casenbahncn anzu- Dies muß denn nothwendigerweise_ die über has Eigenthum schwebende Streitigkeit zur Entscheidupg brmgen; anltsche und ame- rikanische Jäger können wohl neben ema-nder auf emem Bypcrx woh- nen, dessen Hoheitörecht. ein skreétiges ist, aber wenn Dorfer und Städte mit allen Einrichtungen eines ,gcordneten Staatslcbens gründet werden sollen, kann die Entschetdung, wer drr Herrscher

(Schluß folgt.)

tike bilden.

dieser

10 Jahre 1940 Uk.

In der neuesten Zeit gr.. 62.

Ueayl, "- .

Dlai]. 128§,

c- ?m“,

1845. 30. Zepf.

renz unter den drei Vereinen so weit steigerte, daß ein förmlicher Krieg zwischen ihnen eführt ward, der nur mit ihrem Untergang enden konnte. Die bntische Regierung mu te einschreiten, und eine Akte Georg's 17. verbot den neuen Gescllchaften die Verlesung des der Hudsonsbay-Compagnie verbrieften Eigentbums, indem sie zugleich al1e übrigen bestehenden und zukünftigen Vereine in ihren Rechten schüßte. In Folge dieser Akte verstel die Nordwest-Gesellschaft, und ihre Trümmer vereinten sich mit der Hudsonsbay-Compagnie, die, mit neuen Privilegien außgerüstet, den Pelzhandel fast ausschließlich in Besih nahm. Sie erhielt das Recht, „mit den Indianern in-allen solchen Theilen Nord-Amerika's nördlich und westlich von den Ver- einigten Staaten zu handeln, welche nicht zu den britischer: Provinzen oder zu dem Territorium irgend einer europäischen Macht gehören.“ Zugleich sollte die Compagnie für die Ausübung der Civil- und Kri- minalgerichtsbarkeét über thre Unter ebenen Sorge tragen und der

den wiirde.

Eisenbahnen.

Glaubwürdigcm Vernehmcn nach, wird die Strecke dch. bayeri- schen Nordbahn Von Bamberg bis Lichtenfels am 15. Oktober d. J. eröffnet werden und die Fahrten auf derselben im Anschluß an du: zwischen Nürnberg und Bamberg stattfinden, so daß der ggnzc Weg von ersterer Stadt bis Lichtenfels und umgekehrt, dcn e„twaxgen Auf- enthalt in Bamberg angerechnet, in je :; Stunden zurückgclrgt wcr-

Zerlin-kotsäamer Lizcnkxabn.

ln äer kacbe 70111 23. bis im:]. (1611 29.5(xlxlcmbcrc.5in(1 aus (10! Zsrlin-kotzäamer Tisenbabn 8969 ['s-"wueu gefahren.

'kbauynokt . . . . + [)(-"81531115qu . "kette! ....... Wim] ........ Isolkenxuz . . .

2) Cancan.

7 Uhr.

Krone ihre Handels-Grundsähe zur estätigung vorlegen, damit der Verkauf der geistigen Getränke an die durch'die Nordwest-Gesellschaft demoraliskrten Indianer verhindert und deren moralische und religiöse Erziehung vervollkommnet werden könnte. Aber sie erhielt nicht das Recht, Kolonieen zu gründen und neue Ländereien an Andere zu überlassen oder selbst in Besiß zu nehmen.

Die Regierung der Vereinigten Staaten warde inzwischen immer mehr besorgt über den Einfluß, den die Engländer auf die Indianer- Stämme im Rücken des Landes auözuüben begannen, und sah un- gern das Nexz englischer Faktoreéen und Forts an ihrer Wcftgränze sich ausbreiten. Direkte Regierungs-Maßregeln blieben ohne Erfolg, bis ein deutscher Einwanderer, Johann Jakob Astor, aus dem Dorfe Waldorf bei Heidelberg, damals bereits der reichste Pclzhändler des Landes, seine Mitwirkung anbot. Derselbe rüstete eine Land- und See-Expedition aus, die nach unsäglichen Mühen im März 1811 am Columbia im Oregongcbict anlangte und hier zum erstenmal eine befestigte Niederlassung, dem Unternehmer zu Ehren Astoria genannt, gründete. Washington Irving hat in seiner Astoria und in den Ückyßnturéz 0f' Captain 130111107010 die Schicksale dieser Expedition wohl mit einigen Uebertrcibungen, abkr anziehend erzählt. Der Er- folg stand mit den Mühen in keinem Verhältniß. Cs brachanwistig- keiten in derNiederlassung aus, und der im nächstanahre beginnende Krieg mit England schnitt die Verbindungen mit der Heimat ab. Zwei Jahre später erschien ein englisches Kriegsschiff im Columbia, und die schwache Niederlassung mußte sich ergeben. Astoria wurde eine Fak-

llgemein

den 16. und 30.September und den 14.0k- tober d. J., jedeömal Morgens 10 Uhr,

angescßten Liquidations-Tcrmine vor dem Stadtgericht hierfclbst speziell anzumelden und zu bescheinigen, wi- drigensalls fie damit durch die in (ermino den 28.0k- tober d. J., gleichfalls Morgens 10 Uhr, zu erlassende Präklufiv-Scntcnz Werden au8geschlosscn und von der gedachten Nachlaßmassc für immer werden abgewiesen werden. Datum Greifswald, den 26. August 1845.

Direktor und Assessores dcs Stadtgerichts. ([.. 5.) Teßmann.

dieser Woche ohne allen Belang.

zu stellen.

denkt, daß von den

deutschen Erbßaaten eingeführt

Bekanntmachungen.

[73713] 1) !* 0 (: [ a m „1.

Auf den Antrag der Testaments-Vollstrecker des un- längst mit Tode abgegangcnen hiefigen Kauf- und Al- termanns Friedrich Pracfke werden alle diejenigen, welche an die Nachlaßmasse des genannten ])as-mati, inSbc- sondere an die dazu gehörenden Grundstücke, namentlich an das an der Fischsiraßc unter Nr. 2 hierselbst bele- gene Wohnhaus cum ycl't. und an die an der Hun- nenstraße unter Nr. 10 und 11 hierselbst bclcgene Re- mise, Forderungen und Ansprüche irgend einer Art ma- chen zu können vexmeinensollten, hiermit geladen, solche

in einem der auf [M'] Thüringische Eisenbahn-Gesellschast. , Bekanntmachung.

Bei der bis xum 1. September «. bcendigten Einzahlung sind die nachstehend aufgeführten Quittungsbogcn bis heute uns nicht präsentirt, folg- lich die mit 20% darauf zu bcwtkkcnde Einzahlung nicht eleißet worden.

,' Auf Grund des §. 16. unsercs Statuts werden die nhabcr derselben daher * aufgefordert, die rückständige schuldige Rate nebst 2 Thlr. Conventio-

- nalftrafc [). Artie binnen 1 Wochkn einzuzahlcn, widrigcnfalls _ die auf die betreffenden Quittungsbogcn gemachten Einzahlungen der Gesellschaft verfallen und jene für ungültig erklärt werden. _

Nummern Nummern Nummern Nummern Nummern der „der der der Quittungs- thtungs- Quittungs- Quittungs- boaen. bogen. bogen. bogen. 'l'ranzx. 'l'ranslx. “1137159. 23302 _ 45814 _ 15 56150 _ 52 26980 _ 86 46062 _ 64 56382 32997 _ 99 46174 _ 76 57466 _ 68 34317 _ 19 46216 _ 20 60247 545787 _ 89 46221 _ 22 60907 __ 8 36053 _ 55 47281 _ 8:1 62867 ... 69 47423 _ 25 47426 _ 28 47432 _ 34 48879 _ 83 5117.“ _ 77 51388 52380 _ 82

[..“-tus

'«Ü-*',-;-*&

dcr Quittungs- bogen.

“l'kanslx. 52415 52429 _ 31 530,37 53270 _ 72 53593 _ 95 54307 _ 9 54310 _ 12 54502 _ 4 54831 _ 33 55298 _ 300 55671 _ 73 55798 _ 800 55978 _ 80

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Anzahl d Amen

» » K] .

-. Anzahl

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Anzahl »]d. Actien.

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oo WWUHOWUUNUWÜNUP. Actien.

678 _" 80 “2629 _- 31. 4953 _ 55 7194 _ 95 8188 _ 90 8191 _ 92 9448 _ 50 9687 _- 89

11980 _- 8“ 12W5 _- 12822 _ “24 14038 _- 40 18249 _ 51 [„zu-3 [ 37

Erfurt, den 25, Stptembex 1845. , Dre Direction der Thüringischen Eisenbahn-GeseUschast,

Anzahl ““"““ 1b.Actien.

. *-

63430 _ 32 63504 _ 6 64172 _ 74 64443 _ 45 64526

65116 _ 18 . 66331 _ 59 29

[ Summa [ 210

36795 _ 97 37080 _ 82 (57086 _ 88 42871

43209 _ 11 44993 _ 95 45015 _ 17

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wacowxxt „":-:»:stch-swczxch-wd Acticn . .

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Handels- und Börsen- Nachrichten.

ckZ:ckZ: Frankfurt a. M., 27. Sept. Dcr Börsen-Umsaß war in Dutch die flaueren Berichte von den auswärtigen Börsen und den schwachen Geldsmnd bei dcr bevorsichenden Abrechnung der Börse waren heute und in den [eßteren Tagen die Fonds gcgen baar sehr gedrückt; dagegen find auf Lieferung merklich heffcre Preise Die pariser Pos? trifft jetzt schon oft nach der Bdrsenzeit hier ein, doch übt jest keine Börse einigen Impuls zur Börsen-Spcculatéon.

Wien, 27. Sept. Der Zoll-Tarif in Bezug aqueder und die mci- sien auf dessen Verarbeitung unmittelbar Bezu habenden Gegenstände hat wichtige Aenderungen erlitten. Die Zollsäße Für Bock6-, Kalbs- u. dgl. Häute blieben fast unverändert. Schaf-, Schöpsxn-, Zie en-, Lammshäute, Hascnbälgexc. erfuhrcn eine bedeutende Modificataon. Bis er war nämlich der Eingangszou flir dieselben pro thto-Centuer 16 F1. 40 Kr., cht 8 F1. 20 Kr.; bei der Einfuhr aus Ungarn bisher 8 F1. 45 Kr. im Durchschnitt, cht nur 2 F1. 55 Kr.; bei der Ausfuhr nach Ungarn bisher 2 J!. 55 Kr., cht nur 2 F1. 5 Kr. Wenn man be- lcßtgenannten Artikeln für ungefähr andert- halb Millionen Gulden Conventiomiünsze

wu , Umsaß des Zolls von bedeutendem Gewichte. vorbereitung nöthigen Gegenständen find Alarm, Galläpfel, Knoppem und Knoppernmchl, Gcrbcrlohc und Vitriol aller Art aufgezählt; ziemlich bcdcu- trnd ist die Herabscßung dcr Galläpfel.

er Anzetger.

ct 14011101118-

Ochsen-, Kuh-, Pferdc-,

Ungarn nach den der oben crwähnie Unter den zur Lc-

aus

oist

Unter den Lcdergattungrn selbst

[961] , In dem Debitwcscn dcs weil. Kammcr-Negistrators Delagarde hierselbst find, Bchufs endlicher dcfinitivcr Vccndigung desselben,

1) die Erben des Weil. Philipp Pincus hicrsclbst zu der binnen drei Monaten von heute an zu beschaf- fenden Angabe ihres etWanigen Widerspruch gegen die ausgemachten Berechnungen x-aciono ihres an- noch mit 27 Thlr. U75 in] (109081111111 hiefiger Großherzoglicher Zustiz-Kanzlci gekommenen yor- cilziancii und gegen die Auflösung des Debitwe- sens, unter gehöriger Beschaffung ihrer Erblcgiti- mation, sub yraejuäicio [11'0 ("uns, daß sie mit ihren Einwendungen gegen die Richti keit der ge- dachtcn Berechnungen ausgeschlossen sc n sollen gnd bci Auflösung ch Debitwesens auf fie Weitetketne Rücksicht wird genommen werden, aufgefordert, auch

alle diejenigen, welche als Erben des weil. Kauf- manns Johann Daniechla- arde zu Berlin, rück- sichtlich der für den Erbla] er angemeldeten und inclusive der „Zinsen und Kosten mit 308 Thlr. W" "5 lcichfalls at] (!(:[msitun- Großherzoglicher Ju- stiz- anzlei gekommenen Forderung aus der des- halbigcn Liquidation Rechte zu haben vermeinen, zu ihrer gehörigen Legitimation und zur Prosem- tion jener Liquidation innerhalb 3 Monaten, von heute an, sub pracjuäichn [Iro 0111111 dcr Abwei- sung von dem hiesigen Konkurs-Verfahren und der demgemäßen Anzantwortun dcr deponirten 308 Thlr. »! 75 an die Bencfizia -Erbcn dcs Gemein- schuldncrs angewiesen, und endlich

ift allen vormaligen Gläubigern des von hier nach Lüneburg gezogenen und dort in Konkurs gerathc- nen Bcdienten Fromm aufgegeben, ihre ctwani en Einwendungen gegen die mit dem derzeitigen e- vollmächti ten der Frommschm Kreditoren abge- schlossene ereinbarung, wonach der Rest der For- derung von 120 Thlr., worauf bereits 80 tozent gezahlt worden, mit den insen durch ahlung eines Averfionöquanti beseit gt, binnen einer drei- monatlichen Frist, von heute an, zub yraejuäicku pro omni, daß sie widrigenfalls den Vergleich an- erkennend und gcnebmigend an eseben werden sol- len, neben ihrer gehörigen Legit mation n] (::-(uam, gehörig an- und auözuführen.

Solches wird durch den gegenwärtigen Außzug aus dem in den hiefigen Intelligenzblättem vollständig ab-

be nden (ck lakirtes, ver oldeteß und gepreßxes, wofür der Ein u

hexi 4084, je 1 nur 253 . „betxägt; sodann samisch gelbes und 51?qu arbeitetes wei es Leder, wofur jest nn wohl geregeltcnxuxchschniu "'"15 bezahl! werden. Der CinganYzols aus Ungarn betragt um im Dmchs , nur 6 J!. 50 Kr., bisher 9

3 F1. 30 Kr., früher 8 Fl. 20 Kr. C., . * Un am und den deutschen Etbßaateu em erweiterter Verkehr in die,". . ““ohne preiserhöhnug

Qussärtige 1161-8611.

Imsteräam, 27. Zeye. 3% (10. 38;- 4-35. _. l'on. ". 4% Kut. lloye 93.

zutwokysn, 26. 8971.

kraukfurt ;. vs., 28. Joke. 5% Klee. 113'; [Zt. Zaik. “[t]-«4611e- _,

koln- 300 k]. 100 or. 1141111) urg, 29. Jekt. kuk-„Qetien 1630. Zug!. 111155. 11014.

[. ontlo n , 26. Joy!. ("0115- 3% 98'ch. „Quas. Job. 1515. 3115]. Ums. ""'. ßras. 90. ('bili 102. Columb. _. Klex. 32-12“. l'on, 38.

yaris, 26. 8972. 5% Lyao. Keats _.

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Meteorologische Beobachtungen.

Morgen- 6 [Fkt.

[.ustäkuck ..... 335,4 I„,l'kk.,334/39„,y-k. “333,82",ku. l-uüsrätme . . . . + 5,10 11. + 11770 R. + 8,00 l!-

4,80 [!.-+ 6/20 ". + ' 98 ykt.

trüb. WKW.

'l'nxszmitte]: 334,55'“l'ar... + 8,10 K.. . +5,6" li. .. 82 pct. xm

Donnerstag, 2. Okt. Im Schauspielhause. 158sie Abonnc Vorstellung: Der dritte November. Hierauf: Solotanz. 1) *.

Freitag, 3. Okt. Im Opernhause. , stellung: Carlo Broschi, ober: Des Teufels Anthetl. “Anfang

Jm Schauspielhause: 0112611011: (10 [[xéätre ("ka.nxais. Dre“ !*LlU'éZLUTJÜÜÜ (1x: ['abonncmßnt. l)0_ur [0 proxucr (]ébntäe trouyc et ]a ronlrée (18 011]. 171'311615q116, 906110113, Killa" ])]!0. (Zarjquß. ].;- prennikrc rcyrésentanon (10: 1.3 ])ieu, (1121112 (211 5 (16105, 111616 (18 6118111, 1131" 011,11. eo

Moutgsftadttschcs Theater.

Donnerstag, 2. Okt. 4 Akten, von B. A. Herrmann. in 1 Akt, von Lebrün.

Freitag, 3. Okt. Mariette und Ieanneton, oder: Die .. vor der Trommel. Antoinette Härténg, von Stadt-Theater zu Stettin, neu eng.: Mitglied: Mariette, als Debüt.) Vaudeville in 1 Akt, von L. Augen).

Sonnabend, 4. Okt. (Italienische Opern-Vorstcllung.) 1.14 Zorgia. Oper in 3 Akten. Musik von Donizetti.

Anfang halb 7 Uhr.

chruät in dcr Dcckcrschcn Gchcimcn Obcr-Hofl*uchdruchrrcé.

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[. 35 Kr., berAuögangözou nach unsan- : km;]

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„xsertion

Rieäokl. «;ck-1. Job. 6143. 5% Im Flos]. -. kkeuza. kk. 81:11. __ 701.1

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5,7" K. 83 701. balbbeitek. 17817.

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64 [*(It. beß'ölkt. "7817. 17817.

Desertion in

Königliche Hrhauspiclc.

116te Abonnements-

: athlr. Mk “1 Jahr. Kthlt. : F

„; chn'len der Monarthie

. einer Zeile des 2111 , "" Anzeigers 2 sst.

heit. _ Blattern unter den Küh "weiz. Kanton Zürich. paniert. Schreiben aus Paris.

an neun!!! beträgt:

Jahr.

:. Jahr.

5 - Gebühr fiir den

„.? 274.

Inhalt.

mtlicber Theil. „land. Berlin. _ Rhein-Provinz. eutsche Bundesstaaten.

von Rußland. _ Kd nig reich der neugeborene Prinz. herzogthum B nden.

n i grei ck

„H a n n o v e r.

_ Besordetungen in Der

St. Petersburg. Orbe elder in U

atis. im und Irland. London. Jrkänd

Kopenhagen. Die Vank-Actien. _ en.

(Die ina * den baskischen Provinzen.) F nzen,

“: Oregonfrage. (Schluß.)

e'nbabnen. Die : -B" i , Tadels- und BörsenéIstTh ohm sche Bahn Börsen- und Marktbericht.)

Der Kommerzien-Raih Grube +. Bayern. Die Kronprinzessin und König v WHF ermee. _ Groß- " , on urcmer._Sri aus, dcm Konigxetche Sachsen. (Das Deputation? -Gutach1?ne 1er? zwemn Kammer m Betreff der Geschäfts-Ordnung d ußlaud und Polen. Reise des Großfurßep Konßantin. _ Reise .. Peypus-DampschtffsahZ. f" Fexrsbrun . o na n' ten. _ Marine- c . _ ' - „„px-Compagn een. _ Streit über Debelleyme'sW P tsonal Elsen mun ._Algters Verwaktung. _ Mi kenigkeiten aus Madagaskar.)

, ahl. _ Ueber wem- Schmben aus Paris. (UrspnsZg der

Die Lage der Schweiz.

chrichtem Schreiben aus A m ster d a m.

Die Kaiserin

er Stände.) nsverleihungen. _ ntersuchungssachen.

ische Zustände. _ Kartoffel - Krank-

das Kriegögericht ;

räce

Der Vater der Debütantiu. Pos- Vorher: Nummer 777, '-

Vaudcville in 8 Akten, von W.Jricdrich. *) „,...„ r

wie dem V

rscsung in leihen; und

Hieraus: List Mtb 41/4 «ius, Ortön'cbter Rehh-Ch nen; de6gleichen . , Dem Ober - LandeSgerichts - Rat

Amtlicher Theil.

SBMajO-LM der König haben AÜergnädt'gst geruht: em er- und Geheimen Re ierun s- ' - .. den Rothen Adler-Orden zwe?ter K? Rath MWH"! Pots aßen du Tx-éssel, Brigadier der Zt Reihen Abler-Orden dritter Klasse mit yon J-ßgow zu Wittenberg, "main u „WWW, und dem katholischen PL ea es Oyten, den Rothen Adler- rden vierter Klasse; nenmeaséer Lc-nrse zu Mczucken und dem Deich-Kom- u zu Tubes, das Allgemeine Ehren-

h Lenz zu Skettén bei einer den Ruhestand den Titel als Geheimer Zuskizraxh zu

Den Land- und Stadtgerichts-Direkwr Reute r

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gedruckten öffentlichen 1101100510110 annoch MÜ“ er bei d

mcinkundig gemacht, Schwerin, den 23, September 1845. Großherzogl. Mccklenburg-Schwcrinschc Justiz-K ([.. 8.) W. v. Bülow.

berstadt ver

Bei der b

WFL. Justus Albert Wohlgk 1 1.7 xxianejklin, Scharrnstr, Nr. 11, ist so--

Söllchon, F. A., Prediger, das d fache Aussehen dDas „R|.

in der gegenwärtigen Zeit. -kntha'lt

nach Trinitatis den 7. September 1845- h e

au

skiz-Koznmissarius und Notarius basbertgen Dienst-Eigenschaft an das Land: und

ffen-Lotterie fiel der 636; 2 Gewinne zu 3000 Rthlr. 271; 1 Gewinn von 2000 Rthlr.

' t o “M) R . , Cttcrartsche Zlnzctgcn. "ez" 135527,le) MY?! 'Rthlr. aus auf Nr. 7208.

Gesandten ,

Ober-Landesserichte zu Insterburg zu

Dxr Iustéz-Kommissarius Harnisch in Belgard kat m dxm Departement des O „Der btsherige Ober-Landes sttz-Kotymtssarius beim standesherrlichen Anwexsung seines Wohnsitzes in Her tanus tm Departement des Ober-Lan

em Land- und Stadtgerichte zu Mühlhausen angestellte Holthoff auf seinen Antrag in

setzt worden.

eute beendigten Ziehupg der Zten Klasse 92|er Kön!“ [. Hauptgewmn von “15,000 Rthlr. auf r.

fielen auf N

Stück der Gesehsammlung,

:" unter

Predigt über Römer 16, 17 _20 am 16th So r. 2620“ Die Allerhöchste Kabinewordr Entbtndung des Staats- un

swärtigen Angelegenheiten,

und wegen General - Lteutenants

ther

zum Staats- und Kabinets-Minister.

[8176] Dringende Aufforderung. Bekl"!-

Durch den Tod mcincs Mannes, W C'“ meistets und Wa cnbauers Johann Dttkk'Ü' anlaßt, fordere iZ meinen am 2, Juni 1842 -* als Schmiedegeselle atasgewandcrten emzigk". Joseph Dittrich hiermit freundlichst czuf,„so seine Heimath zurückzukehren, um sein vatcrbch“ zu empfangen und überhaupt mein Handlungs“

dxn 8. Oktober 1845. Debtts-Comtoir der Gesev-Sammlung.

Angekommen: Der General-Ma'or und (* emeur-Jnspectt'on, Vrese, 1 Insp bgere-st: Der Bischof von Kulm, ]).» Sedlag, nach Kulm.

von Küftrin.

asse mit Eichenlaub; dem en Gendarmerie-Brigade, der Schleife; dem Wasserbau-Znspektor Zim- rrer Tillnlann zu

bex-Landesqerichts zu Köslm bestellt; gertchts- Assessor A sch enborn zum Gericht zu Hermsdorf a. K., msdorf , und zugleich zum desgerichts zu Breslau er-

siel auf Nr. 9526; ZGewinne 18,635. 34,919 und 76,074; 2 Ge- 23,077 und 75,052; 2 Gewinne zu Nr. 13,23004181d JKI); 515115 11 Gewinne zu 100 ', „'.-.* ,81.45826.1 . 5.57,835. 62,174. 77,049 mkv 78,365. ' 5 “794 Verlm, “den, 2. Oktober 1845.

Köntgl. General-Lotterie-Direction.

welches heute ausgegeben e vom 29s1cn v.M., wegen

" d, Kabinets-Minisiers Frei- rrn von Bulow von der Lettung des Ministeriums der

dem Land-

zu Ragm't zum ernennen.

ist zugleich zum

Stadtgericht zu

r. 18,367 und

Ernennung des rn von Canip,

cteur der 1sten

zu iibemebmen. Frankenstein in Schlestm, den 27. Sepkkmb“

Verwittchte Theresia Dittrich geb. Pak

, Berlin,

Uichtamtlichcr Theil.

I n l a n d. 2. Okt. Sc. Majestät der König haben Allergnä-

MUbt: dem Kaufmann Otto Mertens in

808 der v

on dem Senate der freien Stadt Ham

Perleberg die

Allgemeine

Preußische Zeitung.

Berlin, Freitag den Z“" Oktober

Alle poß-Anxalnn des !m- und Insigndu nehmen

ayf dcesesjlatt uc, ': verlin dre Expedttion_ der .A . preuß.

Zntn . Friedrichsßxkje nr. 72.

1845.

léehenen, zur Er“ - - , Medgtlle zu gestatttttxneéung an den Brand am Max 1842 gesitsteten * Rhein=ProvinZ.sti.t?eZn§3ml-ed zuKElberseld zeigt in der lkk- er ommer' 1 Java gestorben sei. zwnrah Grube,

dortigen Zeitung an, da am 25, Juni d. I. auf

Ihre Majestät die Kaiserin von Morgens m Augsburg ein; Nach- sbxrg fortgesest wxrden. Zur Be-

Herzogén von

Königreich Hannover Die Hanno '

_ , _ . . ver e

zergt tm amtlzchen Thetl an, daß, bei der Fortdauer dessct'?! aFeTjÉlesz

huxg dauögezeachztet gut-xn Befindens Ihrer R.Hoheit der Kron rinzessin

Jm es Erbprtnzen, arztlrche Berichte nicht mehr ausgegech wer- en. _„Unter det? neuesten Beförderungen in der Armee be nden sich

Zanetkenütch auch dre Yer Obersten von S nchen und Gra? von der

De en, welche zu Bragade-Commandeurs, es Obersk-Lieutenants von

Cachenhausen und des Oberst Krauchenberg, welche zu Regiments- ommandeuren ernannt worden sind. _ Se. Durchlaucht der Prinz

Alexander zu Solms-Braun el t ( , in Hannover ein. s 9 ms am 2.). September aus Berlm

Großherzogthum Baden. Ihre Köni [. Hoheiten der Prinz und und am 2 . Se. Majestät der König von

Am 22. September trafen d1e„Prmzessin von Oranien Wurttemberg in Baden ein.

fiihrt werden und deshalb zur eei neten e“ ' hock|2e)Sdtcs1ats-2h3ehördedzu thunzg g 3 't Vorstellung an bw a (rn :“ r ein as all ameine Beste betre ender Ge en a d Lesen AustKn-mg auf einetzt Emits bestehenden f(féßese e be?uhß,ns6 rtnßend ers emt, daß erkbts zur nächstenStände-Verkammlung nicht woh auSgesxht ryerdcn Znöchte, so hat die ständische Deputation diese Angelegenhett bse: der hychsten Staats-Behörde in Antrag zu bringen; k" „Z) wxnnxme. weZtltche oder geistliche Behörde geschwidrig will- urlrche Emgnffe m the verfaßungsmäßigen Rechte der Staatsbür et '[iochh 411131150) 53785" ZZYaWun auf andere Weise verletzen so te, ton re a ' " - BthöZe szsÜhXU; eschwerde bet der hochsten Staats in en ällen, wo die Deputation die Ver a un bur eine Maßregxl „der höchsxen Staats-Behörde für verleßtsersxxchtget, beta? die- sxlbe bx: dteser Behorde Vorstelkungen, Verwahrungen und Beschwerden emzyrethen und nach Erforderniß der Umstände, besonders wenn sie dqfur halt, dazß es sich von der Anklage der Minéfter handelt, um Emberufung emer auZewrdentlichen Stände-Versammlung zu bitten, welche tm letzteren alle nie verweigert werden wird, wenn der ZZZMKF Anklage und der Dringlichkeit derselben gehörig nach- ,_Sie kann ferner von der Stände-Versammlung 5) „m:! der Vorbereitung von bestimmt bezeichneten Berathun s- Gegenstanden oder zur “Ausführung einzelner bestimmter Geschäfte beauftragt wexden, so wte die Staats-Regierun „_ 6) Nachnchten, Berichte“ und Gutathten üßer einzelne Gegen- thtndsxeder Verwaltung von dtesex Deputation einziehen kann. Auch 7) die Aussicht über das landftändische Nr M und die an e ell- ten skandtschen Beamten, ersiere unter Beihülsechder Archivarier?,stund

%% Königreich Sa en. stande der d'ermaligen Verhanéltfngen baleth, da? Lanngs-Ordnung,

e ro en, a er no nicht von der Seite ino Au e e a t worden ngch welcher von den Ständen neue Zugeständnis? begatxsxßrucht unt; dre Bestimmungen der Verfgffungs-Urkunde selbst abgeändert oder vermehrt_ werden sogen. Dre desfallslgen Anträge gehen von der Deputatwn der zweiten Kammer aus und sind daher bei den Ver- lkpandlungen der ersten Kgmtper zur Zeit koch nicht zur Sprache ge- ommen. Lev'tere bat xzamlzch zuvörderst abzuwarten, was die'zweite Kammex auf xenx Antragx tym Deputation beschließen werde.

K Dre bashenge prqptsqrtjche Landtags-Ordnung, welche beiden mnmern zur Norm fur thre Verhandlungen diente, ist bekanntlich

Einer„der wichtigsten Gegen- , der sachsischen Stände-Ver- :| zwar schon in diesen Blättern

wohnt

8) der in §. 138 der Verfassun s-Urkunde erwä nien Ueber abe der dort bezxt'chneten Urkunde bei oer besorgt sie aUZt'n, baferngkci- nxr der Prasidenten„und Stellvertreter mehr vorhanden isi, über- mmmt auch den Schlussel zu dem Behältni , in welchem die edachte UrkunYe aufbewahrt MW, und verwahrt olchen in der Zwi?chenzeit Wu emcehm Landtage zum anderen. Endlich gehen auf diese Deputa- | n au

, 9) die in §. 1.09 dcr Ver a un s-Urkunde erwä nien " m Betreff der Sßaatsschuldcnkaßsxs iibger, so wie déesellke Geschaftc 10), zum thratlx bei den nach §. 105 der Verfassungs-Urkunde

zu ergretfeyden ftnanztellen Maßregeln veranlaßt werden kann und " 11) die bez dem Schlusse emes Landtages noch rückßändigen standtschen Schrtften, nach Befmden unter Zuztehung der betreffenden

früher nicht zur definitiven Entscheidun elan t und da er u ' dre Sammlung der Gesche und VerotJttYngeng nicht auxgencémthet'rt.t Der Wunsch, daß bestehende Provisorium aufzugeben und die Land- tags-Oranttg max dxr durch Erfahrung mehr ausgebildetenKammer- Yraxas m UeberemstummunZ zu bringen, hat die Regierung haupt- sachltch zur Vorleétzng emes neuen Entwurfs bewogen. Da nyn schon der ruhere Entwurf, wie im Deputations-Ve- Uchte der ersten Kammer versichert wird, eine gelungene, in der Hauptsache dem Bedürfnisse entsprechende und durch dte Erfah- rung von vter langen Landthen bewährte Arbeit“ war, die neue Vorlage aber auf denselben rundsäßcn beruht und jener Absicht entsprtcht, so bande!“ es sixh bet“ den dessallsigen Verhandlungen der erßen Kammer großtenthetls nur um RedactionS-Verbesserun en. Eme ganz mxdetxe, mehr auf die Verfassung als auf die GeschäJts- Ordnung bezuglache _Aufgabe hat sich aber bei dieser Gelegenheit die Deputatton der zweaten Kammer gestellt, bei welcher dem Abgeord- neten “Todt das Rxferat zugetheilt worden ist. Dieser gehört einer Zarte: an, welche dre Verfassung nicht als etwas Abgeschlossenes und esistehendes, sanexn als die Handhabe zu weiteren Refor- men. gnd Zugesiandmffen zu betrachten scheint. Allein dies findet natisrltch seme Schrankenfin der Verfassungs-Urkunde selbst und hat zur Folge, daß man m tbr Lücken und Mängel zu erblicken glaubt oder sie gls zu beengend und zu unbefriedigend erachtet. So heißt (? z.B. an dem Deputations-Berichte der zweiten Kammer: „Sollte dteser oder jenjer Zusatz, namentlich was die Stellung der Kammern u_nd dxren frxtcre Beryegun anlangt, vermißt werden, so liegt daes nacht darm, daß ihn dte Deputation nicht für zweckmäßig an- gesehxn hat, und mcht vorschlagen wollte, sondern darin, daß sie ihn nacht vorschlagen konnte, weil ihm Bestimmungen unsererVerfassungs-Yrkunde entgegenstanden, welche nicht fiiglfch zum Gegenstandx der Erörtxrung gemacht werden konnten.“ Gleichwohl heantragt daese Deputatton: 1) Vollständige Autonomie einer xx_de11 der betden Kammern, in Bezug auf ihre innern Ver- baltmsse; 2) pe„rmanente Aktivität der Stände, vermittelst stehender Ausschusse, permaycnter Zwischen-Deputaiionen, welche vom Schlusse gtnes Landtags bis zur Eröffnung des darauf fol enden in erksamkett bletben, und 3) eine dieser permanenten bätiq- kett eentsprechxndc-Organisation der ständischenKanzléi. „Damtt zz: 1, über dte Agtonomie der einzelnen Kammern in Be- zgg auf M mneren GeschäftH-Verhältm'sse, kein Zweifel bleibe und dre89nd1agS-Orkzr1ttttgferner, xe nach den obwaltenden Verhältnissen und Bedurfmssen, wetter entwickelt und aukgebildetwerden könne“, is! ein Zusaß-Paragraph folgenden Inhalts beantragt: „Die in dieserLand- tags-Ordnun enthaltenen Bestimmungen können, insoweit sie den in- neren GeschäHthang einer Kammer allein betroffen, von dieser auf besonhercn Antrag zu jeder Zeit einer Revision unterworfen und ohne Mttwtrkung _der anderen Kammer oder der Staats-Regierung geän- dert und Zvettxr entwickelt werden. Diejenigen aber, welche sich auf das Verhälßmß zur Staats-Regierung und der einen Kammer zu der andxren bezteher) oder die gesammte Stände-Ver ammlung betreffen, bedu-rfen des Einverständnisses beider Kammern, sso wie der Staats- Regterung. Jede derartige Abänderung wird, auch in dem ersteren Fallexbtdurch das Gesep- und Verordnungs-Blatt bekannt gema .“ , Zu 2. Der der beantragten _ sowohl ständigen als stän- bts en _ Zwischenbeputation zuzuweisende Wirkungskreis ist durch nach ol Juden Zusap-Paragraphen näher bezeichnet: reselbe hat 1) darauf zu sehen, daß die von dem König ge-

burg ihm ver-

nehmigten Beschlüsse und Anträge der Stände vollzogen und ausge-

Berichter|atter,- zu fert!“ en, 11 en und na r ol t '- gung zu vollziehen hat.“9 z p f ck es g Genehmr

In Bezug a,uf die ständische Kanzlei endlich beantragt die De- putgtton „der,zwmen Kammxr zunächst die Anfteüung zweier Archi- varten (fur jede Kammer emen), in der Eigenschaft rein ftändischcr Beamtxn, wexche' m kemer Weise von der Regierung abhängig oder nebens1hrex standtschen'Function noch mit einem Staatsdienße beklei- det sem durften. Gletchwohl sollen solche vom Staate bestätigt, aus denStaatßkassen besold_et und rücksichtlich ihrer Entlassung und Pen- siomrung nach Analog"? des Staatsdiener-Geseßes beurtheilt und behqndelt werden., Zu derxn Function soll unter Anderem die Beauf- sichtzgung des bet der [tandéschen Kanzlei anzusteÜenben Personals gghoren, de_ssen Staatsdtener-„Qualität nicht so bedenklich erachtet wxrd, das am Gruqde aber m dasselbe widernatürléche Verhältniß trttt. , Denn auch dteses, Personal, bestehend für jede Kammer aus cmetp Kanzlet-Untertnspekxor, dreien Registratoren, einer Anzahl vpn Koptsten und sechs Aufwärtern, soll bei jedesmaligem Be t'nn enxes andtages von der Regierung zur Disposition der stänbi chen Detektorten„gestellt und aus Staatskassen besoldet werden. Eben so dte der Stgndx-Versammlnng überhaupt nöthige Anzahl von Steno; graphen' mttxthrezn Vorßandc, welche außer den Landtagen wieder unter dre Dtsztplmar-Aufsicht des Ministeriums des Innern zurücko zutreten haben.

Rußland und Polen.

St. Petersburg, 26. Sept. Se. Ma'e ät der Kat“ cr at untxrm 28ften v. M. folgendes Reskript an denjÉaron Palmsftjexna gexachtet: „Zur Bezetgung Unseres be onderen Wohlwollens, das Sxe durch du; steten und erst: xn Bemii ungen sich erworben haben, welche Ste, wahrend thesfvtelFxhrige-n Auscntbaltes an Unserem Hofe dex “Befesttgung der glückltch zwtschen Uns und St. Majestät dem Koer yon Schweden und Norwe en wollenden freundschaftlichen erhaltmsse wtdmeten, haben Wir ie zum Ritter des Ordens des hxtltge'n„Alexander-Newskij ernannt, dessen Insignien Wir Ihnen hterbet ubersenden und Ihnen auf immer wohlgewo en verbleiben.

( e .) ikolaus.“

_ Dem FeldxHetmann der beim abgesonßeanz kaukasischen Corps bxfmdl-(henxontjchen Kosaken-Regimenter, General-Major Chreschtscha- ttzk-j,„1st fur dte muskerhafte Tapferkeit, welche derselbe während der Expedttwn n_ach Andta und Dargo bewiesen, und dem bei demselben Corps attachxxten Gencral-Major Grotenhielm ]. für die ausgezeich- nete Tapferkezt, welche derselbe während der Expedition nach Andia und Dargo, insbesondere aber in dem am 1. Angus? statt csundenen Gefecht gits dem Matsche des Detaschements nach Tcchnuzaß bewiesen, wo dre thm anvertraute Kavallerie dazu beitrug, den Feind in die Flucht zu schlagen, der St. Annen-Orden erster Klasse verliehen

worden.

Am 30. Augu wurde die Stadt Verdiansk vom Gro ür en Konstantin besucht.st Se. Kaiserl. Hoheit beslchti te am 31an '1:1? Börse und den Hafen. Bald darauf lichtete der olodez“ wiederum setinech2t1nken Die Stadt war zu Ehren des hohen Gastes festlich er eu et.

Auf die Frage, aus x_velchen Summen die Poft-Gelder gezahlt werden sollen, wenn Depyttrte von der Kaufmannschaft und Bürger- schaft zu Untersuchungen nx Sachen, welche Personen aus diesen Stän- den betreffen, ahkommandtrt werden, ist ein vom Kaiser bestätigter Beschluß des Reochöraths dahin erfolgt, daß diese Post-Gelder, nach der Anoxdznzng der 'geyannten Corporationcn selbst, aus den Summen der frnwoll-gen Verträge gezahlt, zur Deckung dieser AUSgabc aber,