Qussöktige 331-3011.
zm-teräzm, 10. okt. meaokr, „jeu. Ick. RZ. 5% ski... 211. 3% a... 39. „;.-z. _. y.... (ZH. ::.-1 71- ['n-u. kt. Jeb. _. kol. _. 4% nm noyo 93ch.
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Roos Q:]. YU. 3% 30. st eo". 83. 50.
Verzeichnisz der Vorlesungen . „ bei der Königl. medizinisch-chirurgischen Akadexure fur das Militair im Winter-Halbjahre von Mitte Oktober 1845 bis Mitte März 1846.
]. prokeszores 010111311“!
3. C. Jüngken, 1)r., Dekan, wird 1) öffentlich über dre Ver- 1evungen des menschlichen Körpers Mittwochs und Sontrabend von 5 bis 6 Uhr, 2) privatim über enerelle und spezielle Chlknglt Montags, Diensiags, Donnerstags und Freitags vyn 5 bis, 6 Uhr lesen und 3) die Klinik für Chirurgie und Augenheilkunde rm Charrté-Krankenhause taglich, mit Ausschluß des Sonnabrnds, von 9 bis 11 Uhr halten. , „
J. L. Casper, ])1'., wird privaiim 1) die gerichtliche Medizin Dienstags, Freitags und Sonnabends von 11 bis 12 Uhr vortrqgrrr und 2) das forcnfische Praktikum mit Benuyun der gertchtlrch-medrzmrsrhen Untersuchungen an Lebenden und Todten u. ?. w. im Bereiche drs berlmrr Phpßkatfs Montags und Donnerstags von 3 bis 4 Uhr prrvairm zu 1er- ten orta ren. ,
G. . Eck, Dr., wird öffentlich iiber fimuiirte und verheimlrchie Krankheiten und iiber ärztliche Untersuchung von Rekruten und vaalrdrn Mittwochs von 1'bis 2 Uhr, und privatim die syezielle thstoiogre Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags von 8brs9Ubr vsriragrn.
. F. C. Hecker, ])r'., wird 1) öffentlich iiber Enchkioyadte nnd Methodologie der Medizin Mitiwock-s und Sonnabends von 1 bis,2 Uhr; 2) privatim über Geschichte der Medizin und historische Pathologie Nixon- iags, Dienstags, Donnerstags und Freitags von 5 bis 6Uhr; und 3) uber allgemeine Palthologie Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags von 1 bis 211 r een.
E. HZrnjD», wird die praktische Kriegs-Arzneikunde Mittwochs und Sonnabends von 8 bis 9 Uhr öffentlich lehren und die spezielle The- rapie der hisigen und chronischen Krankheiten nach eigenen Hesterr Msn- tags, Dienstags, Donnerstags und Freitags von 8 bis 9 Uhr privattm vortra en.
Hg. F. Link, Dr., wird Sonnabends von 9 bis 10 Uhr über krppw- gamische Pflanzen öffentlich lesen. Privqiim wird er von 8 bis 9 Uhr sechsmal in der Woche die Pharmakologie vortragen. _
C. Mitscherlich, 1)», wird privatim die Exprrimental-Chemre sechsmal wöchentlich von 11 bis 12 Uhr und die Phpto- und Zoochemie Dienstags und Freitags von 3 bis 4 Uhr vortragen. _
G. Mitscherlich 1)», wird 1) öffentlich über die aufregenden Arzneimittel Dienstags und Freitags von 6 bis 7 Uhr Abends [xsen und 2) privatim die Arzneimitteilehre sechsmal wöchentlich von 8 bis 9 Uhr Morgens vortragen. _ ,
Joh. Miil 1er, 1)», wird Montags von 3 bis 4 Uhr die Anatomie der Sinneswerkzenge öffentlich vortragen. Privatim giebt er täglich von 9 bis 12 Uhr in der praktischen Zergliederungskunst Unterricht und lehrt täglich von 2 bis 3 Uhr die gesammte Anatomie des Menschen.
9ekanntmachungm
[586] pronlnma.
August Ludwig S 11115 oder Schulße, am 20. Dezember 1810 zu Bees bci Kremmen geboren, ein Sohn des daselbst am 24. Januar 1839 verstor- benen Ober-Amtmanns Gottfried Daniel Schulße" und der Sophie Dorothea, 9gzebornen Heins, hat seit langer als 10 Jahren keine achricht von sich gcgebcwurrd soll angeblich, nachdem er zuvor in russische Mllltaik- dienste getreten, im Jahre 1833 in Konstantinopel untxr dem Namen Abdullatis zur muhamedanischen Reil- gion iiber egangen, türkischer Exerzicr-Meistcr geworden und im ahre 1834 unter dem Namen eines Ritt- meisters von Banksch odcr Banchet in einerKa- ferne bei Konstantinopel an der Pest versiorben sein, ohne daß jedoch, aller Bemühungen ungeachtewein Todtenschein hat beschafft werden können. Sein Nach-
[849 b]
1308
. . S önleiu, br.. wird privatim 1) spezielle Pathologie und TherZieLsechsle wöchentlich von 10 bis 11 Uhr vorrra en und 2) medr- ßinisch-Uiuische Uebungen im Chariré-Krankenhause tagli von 11 Uhr an almä. D. Turte, br., wird seine öffentlichen Vorlesungen in noch
“ “i den ort n. „ zu meLYßnkfetft, CVT]: wirL psre batim medizinisch-klirrisrb- Uebungen im Charité-Krankenhause täglich von 8 bis 9 Uhr halten. _
11. krokezzokez extraokäinaris.
G, C, Reich, 1)-., wird die Geschichéeldex Medizin öffentlich leh- . r“ t'mträierdie rielle a oogevor. „
ren JYHF vSarhlm i d 1,81)», wir'dp Jriv aYi m 1) die Gebrtrislxhre als Wissen. schaft und Kunst Montags, Dienßags und Freitags von 4 bis 5Uhr lehren; 2) die eburishülfliche Klinik Mittwochs], Donnerstags und Sonnabends von 4 b?s 5 Uhr und in anderen noch zu verabredenden Stunden in Ver- bindung mit _einem Operations-Kursus am Phantome fortsetzen; 3) die Klinik der syphilitischen Krankheiten Mittwochs und Sonnabends von 8 bis 10 Uhr halten. " „ _ , _ _ ,
W. Wagner, 1)r., wird 1) osseniirch dre medizinische Polrzxr Freitags von 5 bis 6 Uhr, 2) privatim dre geiamrntespezrellrPathologie und Therapie täglich von 4 bis 5 Uhr, 3) dre gerichtliche Medizin Mkontags, Dienstags und Donnerstags von 5 bis 6 Uhr, verbundewmri den Mittwochs nnd Sonnabends von 5 bis 6 Uhr in dem Irrsiriuie fur Stants-Arzner- kunde anzusiellenden praktischen gerichtlich-medrzinrschen Uebungen lxbrrp, und 4) medizinisch-klinische Uebungen sunsmal wochentlrch von 10; bis 12 Uhr halten.
Das Nchrlichsche Gesang-Konservatoriurn .hiersclbsi hat durch seine bereitwillige Untersiüßung die'sxinweihungs-"Ferer unserer netzen Kirche auf eine so würdige und erbauirche Weise erhoht, daß wir nicht unterlassen können, den geehrten Mitgliedern, und_namentlrck dern Herrn Vorsteher desselben, unseren verbindlichsien Dank hierdurch offenilrch ans- zusprechcn.
Berlin, den 8. Oktober 1845,
Die Repräsentanten der St. Jakobi-Gemeindr.
Meteorologische Beobachtungen. *
Uke]! einmaliger
Uacbaüttazs erb-cbtuug.
1845. Morgen: 4 ben:]- 2 Ulak.
13. 01rt. 6 111". 10 01...
bnstäkuek ..... 341,01„,kkk.|342/4[„,klk.!342/50„,ykk. (1001107371110 7,73 11. l-uktskkme . . . . + 5,00 K. + 7,10 ]l. + 5/50 11. klu-zk'iikmo 8,50 o 11. L'bauyunke . . . . + 3/7“ K. + 3/2" K. + 3/8" U. Zoäevn'ö'kme 1,7 „n. duu-loönixunz. 89 [»(It. 56 y(It. 86 yb't. Quoäönatong' 0,003 1111. Wetter ....... u-iib. trüb. trüb. Rieäskseblag 0.
Mm] ........ R"". R"". R"". ""Zone"-001180] + 7,2" "olkenxuz . . . -- ÜW. _- + 4,40 n.
“j'aZegmittei: 341,31““k--... +5,9“n... +3,6“n... 79 „cc. UW.
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 15. Okt. Im Opernbause. 119ie Abonnements- Vorsieliung, Zur Feier des Allerhöchsien Geburtsfesies St.Maiesiat
Perso
310 i s ch e n
Hamburg.
Abfahrt von PotSdam: Montags, Donnerstags und Sonnabends, Vorm. 9 Uhr.
DiePersonenfahrteuzwischen obige
werden am 1. November c. geschlossen; wo-
gegen die Gütersahrten bis zum 1
der «. fortgesevt iverden.
Weitere Auskunft erihcilt
des Königs: Festrede, gedichtet von F. Förster, gesprochen von Char- „
n Pläßen machung für nothwendig.
. Dezem- ])cutscblant].
Anker, Taubensir.10. gez. ])1'. Schulse.
loite von Ha n. Hierauf, zum ersienmale:,_Caiharina Cornaro Oper in 4 ??bth. von St. Gesrges „und Basel. '
ner. Ballets von P. Tagliom. Dre neuen. Decorairsnen find den König!. Decorationsmalem Geist, Gropius und Köhler. .|. 6 Uhr. . '“
des Opernhauses zu den erhöhten Opernhaus-Preisen verkauft,
Donnerstag, 16. Okt. Jm Opernhause. 120sie Abonnem, Vorstellung: Konzert, unter Mitwirkung des Herrn August M Hierauf: Die unterbrochene Hochzeit. Anfang halb 7 Uhr,
haus-Preisen im Billet-Verkaufs-Biireau.des Schauspielhauses verk Freitag, 17. Okt. Jm Opernhauie. M11 aufgehobenem ,., nement. Zum ersienmale wiederholt: Catharina Cornaro, Y", 6 U r. " „ hZu dieser Vorstellung werden Billers rm Biliei-Verkairfs-V- des Opernhauses zu den erhöhten Qpernhdus-Prersen verkauft, Die angewiesenen Billets sind rm BtUrt-VrrkuufÖijxean Opernhauses bis Mittwoch, den 15ren d., Mittags 2 Uhr, 'in Emp zu nehmen. Die resp.Jnhaber von abonmrten und reservrrtenOp haus-Pläßen, welche solche zu dieser Vorstellung behalten w0Uen, rrsucht, die Billers bis Donnerstag, den 16ten d.M., Mittags2 im Billet-Verkaufs-Biireau des Opernhausrs a,bholerr zu lassen, drigenfalis nach dieser Zeit darüber ariderwett disponrrt werden , Im Schauspielhause. 5te franzbsische Abonnemenis-Vorsie Your [a premier äébut (18 1711". 15111|i€.])3rm)', (]8115 ['Em ig.], "Lune; amoureux: 1) 7016112, coméärs (311 330.105. 2) el).
téZé, yarrrlsrine en 1 3010.
Rönigsßädtischcs Theater.
Mittwoch, 15. Okt. Zur Feier des Allerhöchsteix Geburtsf' Sr. Majestät des Königs: Fesigesang, gedichtet und m Musiks vom Geheimen Regierungs-Rath Wahlert, vorgetragen son gesammten Personal des Theaters. Hierauf: Fesi-Ouvertüre, C. M. von Weber. Dann: (Italirnische Opern-Vorsteilung.) erstenmale in dieser Saison: 1215050 (i'am'ortz. KonnschcO. 2 Akten, von Romani. Musik von Donizetti. ,
Donnerstag, 16. Okt, Zum ersienmale: Der ewige dramatisches Gemälde in 5 Abtheilungen. Nach dem Franziß des Eugen Sue, fiir die deutsche Bühne bearbeitet von Karlxch
Verantwortlicher Redactrur 1)r. Z. W. Zinkcisen,
Gedruckt in der D eckerschen Geheimen Ober-Hosbucbdrucicrei,
Leipzig, den 29, September 1845.
Direction (Lor Zranäyarzicbekungx-Zank für"
gez. Eduard Poll.
Allgemeiner Anzeiger.
Ob ein': Versicherung im Kiassen-Verbande oder nur im Allgemeinen Verbande angenommen werden kann, _ hängt von der auf die ftatuarischen Bestimmungen ge- „ ' ründeten Beurtheilung der Direction ab, vom Anirarz- , . Zeller aber, ob er zu- diesem Allgemeinen Verbande treten will, und eine von unserer Anstalt einmal zum Klassen-Verbande angenommene Verficherung kann, wie es fich von selbst versieht, nie dem Allgemeinen Ver- bande überwiesen werden, dessen Mitglieder eine Gesell- schaft für fich bilden. Dies zur Beruhigung der Mit- lieder des Klassen-Verbandes anzuführen, erachten wir Fei den erschienenen, entsieliten Auszügen jenerBekannt-
Kupferstich-Sarnmiuug,
die Original-Handzcichnnngen und den Kupsersti-"_ trag aller Schulen enthaltend, woraus Kim hiermit besonders aufmerksam gemacht werden. Dresden, den 11. Oktober 1845. . Carl Ernst Siebe! Auctionator.
|: [848b] Güter-Verkauf. Ein Rittergut, 3200 Morgen Areal, 121? von Berlin, 1000 Morgen schlagbares Holi" Schonung, nahe am schiffbaren Fluß. 9000 30 Kühe, 20 Pferde. Gebäude herrschaftltch ** uter Brennerei. Preis 80,000Thir, 30,000 nzahlung. „ Desgleichen eines 10 Meilen von Berlin, !“
laß ist noch nicht vollständig ausgemittelt, soll fich je- doch auf einige Tausend Thaler belaufen.
Auf den Antrag seiner Mutter, der verwiiiweten Ober-Amtmann Schulhe, geb. Heintz, so wie mehrerer Geschwister und Geschwisteriinder, als der angeblich nächsten Erben, wird daher der obengenannteAugusi Ludwig Schals, eventualiter werden seine eiwanigen un- bekannten nächsten Erben hierdurch öffentlich vorReladen,- sich in dem vor dem Herrn Kammergerichis- eferen- darius Richter hier auf dem Kammergerichte auf den 22. April1846, Vormittags um 11 Uhr, anberaumten Termine zu gesellen und fich zu legiti- miren, widrigenfglis der Abwesende fiir todt erklärt und sein Nachlaß seinen nächsten geschlichen Erben, even- tualiter dem Fiskus zugesprochen werden soll. Den Auswärtigen werden die Znstiz-Kommissaricn Valentin, Wilcke ]l. und Zustizrath Hülsen zu Mandatarien in Vorschlag gebracht.
Berlin, den 19. Mai 1845,
[85011]
lassen, Veranlassun
[489] Nothwendigrr Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 25, April 1845,
Das Koppenßraße Nr. 62 :. belegene Meyersche Grund-
stück, gxriähilich abgeschäßr zu 9372 Thlr. 22 Sgr.
1 ., o
amPf5. Dezember 1845, Vormittags 11 Uhr,
an der Gerichtsftelie subhasiirt-Werdcn._ Taxe und Hy-
pothekcnschein find in der Registratur einzusehen.
[490] Nothwendigcr Verkauf., Stadtgericht zu Berlin, den 30. April 1845,
Das Lange (Hasse Nr. 55 und 56 belegen: Mauer- polier Johann Christian Haebicke und thtiob Gustav Kaßensche Grundstück, gerichtlich abgeschirht zu 6339 Thlr. 18 Sgr. 3 M„ soll am 9. Dezember 1845, Vormittags 11 Uhr,
' an der Gerichtsstellr subhasiirt werden. Taxe und H0- pothekrnschein sind in der Registratur einzusehen.
Die unbekannten Real-Prätendeuten werden unter der Warnung der Präklusion, und der seinem Aufent- halt nach unbekannte Miteigenthümer, Mauerpolier Gottlob Gustav Kasten, zur Wahrnehmung seiner Rechte öffentlich vorgeladen.
sehr hohe
Aus dem Amtsblatie dcr Königi.Hochlöbi.Regierung zu Bromberg (]s (Lato den 8. Augusta. «. „und dem„ Amtsblaiie der Königl. Hochlöbl. Regierung zu Pots- dam, (14: äato 26.Septbr. er. ist eine Bekanntmachung in mehrere Zeitungen zum Theil im entsieliten Auszuge
übergegangen, welche den Allg knlljnkn Verband unserer Verficherungs-Anstalt (nicht zu verwechseln mit
...n Klassen - Verbande) Thatsachen enthält, weiche unser Verfahren bei Reguli-
rung eines Brandschadens dieses Allgan'inkn
Vkrbandks als ein tadelnswerthes erscheinen Diese Bökabnntlwachung Z| ersolgtf, oblncßdaßFwiä' ., . ge at aiten, ii er den ra i en a Konigi. preuß. Kammergericht. Legen die önigl. Hochlöbl, Regierung zugBromberg, ' 11 deren Bezirk derselbe fich ereignete,“ uns auszuspre- chen, und es war daher unsere Pflicht, sofort den Her- gang der Sache, der lestgedachten Dies ist in ein geschehen und dii
Hocbiöbl. Regierung vorzutragen.
rfen wir einer berichtigenden Bekannt- machung um so vertrauensvoller entgegen sehen, als diese Hoffnung auf die bekannte GerechtiZkeitsliebe der König!. preuß. Behörden fich gründet.
suchen wir das geehrte Publikum, jedes Urtheil über den beregten Fall
Dciß übrigens die Interessenten dcs Allngki-
nkn Verbandes auf voae Entschädigung etwani-
ger Vrandverlusie nicht unbedingt rechnen können, ist nicht allein, in den Statuten klar aus esprocben, sondern auch auf.]eder Police Z
[773 b]
betrifft und Behn
wie er sich aus unseren Akten ergiebt,
, . rien u. ts dahin er-
selbst zu suspendiren.
feld“ wenden.
gesehen werden.
über derglei en Versicherungen
eckerode angesest worden.
[851 r.]
Das EisenhüttenWerk zu Beckerode
bei OSUabrück,
in einer hoiz-, sieinkohlen- und torsrrichen, sehr anmu- ihigen Gegend gelegen, mit den bedeutendsien und mehr als ausreichenden Ablagerungen von Thoneiscnsteinen aus der Jura-Formation, von Vranneisensteinen aus der Zechstein-Formation und von Raseneisensieinen ver- sehen, aus denen je nach der Möllerung ein eben so vortreffliches Eisen zum Gießerei-Betriebe, als Roh- eisen um Verfrischen dargestellt werden kann, soll zum sze dcr Ausgleichung zwischen den Interessenten
freiwillig und öffentlich meistbietend verkauft werden, Das Hüttenwerk ist in den Jahren 1837/40 xrbaut, hat ein entsprechendes Wassergefälle und die n'othigen Maschinen zum Betriebe eines Hohofens und rnehrerer Cupoloöfen. _ Die Gebäuiichkeiten sind sämmtlich neu und geräumig und bestehen aus einem Hohofen, 2 Cupoloöfen, dem Gießerei-Gebäude, dem Werkstatts- Gebände, dem Kohlenschoppen, dem Ma azin-Grbäude, einer Faktoren-Wohnung, einer Plavmei ers-Wohnung Zindlßhus ESitälilcehn, Coaks- Xndleiszlßöbm kund arrdßren aui en nr tun en._ an e a er önnen je er- “ Vorstellung vom 18“ AWM d' I' eit persönlich über Jae Verhältnisse die ihnen angemes- Zen erscheinenden Erkundigungen auf der Hütte selbst einziehen, und die Aufnahmen der Gebäude, Inventa- s. w., so wie die Verkaufs-Vedingungen, ein- sehen. Auf schriftliches Begehren wird den Kauflieb- habern sowohl eine allgemeine Beschreibung des Hüt- tenwerks, so wie Abschrift der Verkauss-Bedingun en, mitgetheilt werden, und wollen diese fich zu sol em Endzwecke in portofreien Briefen an die Adresse „des Herrn Iulius Meyer zu Schloß Holte bei Biele- Es können bei dem die Ausnahme der Gebäude, Inventarien u. s. w. ein-
Der 5 enili e Verkau s-Termin i an d n 6. De- durch Abdruck der betreffenden Statutenßeae wiederholt Fmbcr 1245, clTL,)iorgens:'10 Uhr, | f e
und gründet fich darauf, daß der Allgkjneine Verband bei beschränkten Beiträgen nur auf gefährlichere Versicherungen berechnet ist, welche weder
in unserem KlaffLU-Verbaude, noch bei anderen
Versicherun s-Ansialten, oder bei lehnten nur gegen rämien, Ausnahme finden.
auf der Eisenhütte zr:
Kunft-Auction zu»
Montag den 10. November d. Unierzeichneten die Verfteigerung der 5ten und lesien Abtheilung der Gräff. Siembetg-Manderscheidschen
Morgen Areal, mit einem schönen Torfsttch, [ am schiffbaren Fluß, Acker zuträglich. 500Sch 24 Kühe, 14 Pferde, 100 Morgen Heide; P 42,000 Thlr. Anzahlun 12- bis 10000th!-
Ein deSgleichen 4300 orgen Areal, MUM schöner Weizboden, 2000 seine Schafe, Vllt)" 120 Stiick Rindvieh, 40 Pferde, Gebäude hcklikb' lich. Preis 200,000 Thlr.
Ein Lehngut mit circa 600 Morge|12lreal,k„ 300 Morgen Weiz-Acker erster Klasse, gutch stand. Preis 18,000 Thlr. Anzahlung 6“ 8000 Thlr. „
Ein desgleichen 900 Morgen Areal, wobkli' schöne Wiesen, auSgezcichneter Viehsiapd und Gebäude. Preis 17,000 Thlr. mit 6- bis 7000 Anzahlung.
Ein Rittergut, 2000 Morgen Areal, 400 Mos! starkes Holz, Acker der schönste Gersiboden. Thlr. haare Gefälle, schöne Wiesen. Vollkornm Viehsiaud, schöne Gebäude. Preis 140009. Sämmtlicbe Rittergütcr haben hohe und Uledkikü]
Nicht allein Güter, sondern ane anderen * schaften und Geschäfte, sie mögen Namen„h“b,kk:|“ fie wollen, bin ich im Stande, nachzuwci!k"-' mir von allen Seiten Aufträge zugeheii- AFZ nen vielen Reisen habe ich Gelegenheit, m'" jedem Geschäft selbst zu überzeugen. „xmdl'bci Geschäfte gar nicht annehme, Das “Nabe" ni
Carl Ludwig Abel 111 Z“)“
[852 r,]
M Ein herrschaftliches H'
worin seit mehreren Jahren einer der älteste" * gungs-Oerier besteht und einen bedeutendeno [cr gewährt, soll Familien- Verhältnisse wegen sus „„ kauft wcrden. Adr. von Selbsikäufem werde im Int.-Comt. sub l]. 131. erbeten.
Leßteren ebenfalls , .
[847b] . W W Ein Grundstürk zu einem Kzrchenge „ ein größerer Vaupiaß dazu wird zu auxbi' sollte ein chkißiicber Verkäufer einen solche: „- ZUlasskn haben, s.o wird gebeten„ werthe nz" 13.130 im Zntcliigenz-Comt. gefälligst abgkbc
Dresden.
3. beginnt durch
Musik von FZ, "1
Zu dieserVorstellurig werden Billeis im Billet-Vcrkaufs-Yü„
m_S auspielhause. 169sie Abonnerrren'is-Vorsteliupg. Zur des Klerhötxßen Geburisfestes Sr, Maxesiat dessKomgs: F7. gedichtet von Fr. Förster, gesprochen von Dlle. Stich. Hierauf: -, Mündel, Schauspiel in 5Abtheilungen, von Jffland. (Neu eins)",
Zu dieser Vorstellung werden Billeis zu den gewöhnlichen Op
„ abonnement dcträgt: ' 1“ IE. „ ;D" „- „ - „1 Jahr. ! "ten der Monat ie “"X“ hzexjt-ei-et'hiihmrs. ck stxxjo“ns- Sedühr fiir den
inek Zeile des Allg, " eInzeigers 2 Ist.
Preuß
Allgemeine
ische Zeitung.
Zille poß-Außalien des Iu- und
0er dieses Blatt au, iir Berlin dre Expedition der A g. prensi. . Zeitung: Frrrdrichsßraje Ur. 72.
L 287.
Inhalt.
tlicber Theil. der englischen Zollgesxxr. _
„;ck, Berlin. Zur Erläuterung ,ovinzen Prrußen und Pommern. Die Kartoffri-Kran eit. che Burrdesstaaten. Königreich Bayern. Der Kronprinz vbieKronprmzesfin nach Hohxnsihwangau. _ Königreich Sachsen. „„mgs.Vrrbandiiingen. _ Kon rg reich Hannov er. Dampfschifffahrt. ; eickfrsche Monarchie. Gräs. Unterrichts-Anßalten. [aud und Pelen. St. Petersburg. Reise des Kaisers und der wßfiiö'ßm Thromolger und Konsiantm so wie des Prinzen Alexander 11 em. „ _ „Zeich, Paris. Dre amtlichen Depeschen aus Algier. _ Nach- .„t aus Marokko. _ Die Expedition . egen Madagaskar. _ Abholung zsranzösischcn Gesandten von Merko. _ Schreiben aus Paris. rief drs Mgrjchgli Bugraud; der Poßen zn Dschemma-Gasauat; .eilnahme LonrgltchernPrmzrn an dem afrikanischen Ftidzuge; die uppeneVekßakklmgM fur Algier; Auswanderung dorthin; die Oregon- a eo) . gbt'iti'mten und„ _Irland. London. Die Quartal-Einnahme. _ bcririit zum Katholizismus. _ Ackerbau-Gesellschaft, _ Ueberschwem- ngen. _ Pensionirung der Poß-Capitains. _ Herr Thiers in Eng- », _ Die YusdrhuquF der Eisenbahn-Anlagcn, _ Vermischtes. gien. Brknssei. ah'l-Vorbercinmgen. _ Einforderung tines Ge- nrheits-Berrchts, „_ Schienenlrgung. _ Kniphausensche Goelcitc. _ „reiben ans Brussel. (Verhandlungen mit Frankreich wegen Er- uerung des Lernewand-Vertrages; Gemeinde-Wahlen.) eden und Norwegen. Christiania. Budget. emark. Kopenhagen. Der Ausbruch des Hekia, lien. Palermo. „Dre Kaiserin von Rußland. echenland. Schirrbrn aus Miin chen, (DieKönigin in Venedig; ßand der Hauptstadt und der Provinzen; Persönliches.)
.urf zur Einfiihrung von Schiedsmännern im Königreich Sachsen.
dels- uud Börsen-NM S reiben aus A1 d , 'örsrn- und Marktbericht.) ck User am
dicsjährigcn Kartoffeln.
Iirrc11icher Theil.
Majestät der König haben Allerguädigß gerubi:
Dim Landschafis-Syndikus Ungerbiihler [. zu Mohrungen dem Herzoglich ratiborschen Gerichts - Secreiair Schäf er den en Adler-Orden vierter Kia,]“sc zu verleihen;
„Dru thterguisbesiher und eitherigen Regierungs-Assessor von | atzf Nemih zum Landrnth des Kreises Schlawe, im Regierungs- rkikösiin, zu ernennen; und
„Dre _Wahl des bisherigen Ritterschafis-Raihes, Ma“ors von ventß auf Frehne, zum Direktor der prigniyschen rovinzial- crschafts-Associaiion zu bestätigen,
' Bekanntmachung. Ver der heute angefangenen Ziehung von den nach unserer Be- imaahrmg vom 1. Juli d. I. zur Ausloosung bestimmten 9000 andiungs-Prämien-Scheinen fiel auf ummrr 216,175 die erste Haupt-Prämie von 70,000 Rthir. Es fielen ferner an Haupt-Prämien bis rinsch1ießlich 500 Rthlr.
Nummer 128,609 ..... 2500 Rthlr. 229,010 ..... 2500 » 54,431 ..... 1000 ») 73,382 ..... 1000 »» 128,664 ..... 1000 » 209,813 ..... 1000 » „ 108,619 ..... 500 » Berlin, den 15. Oktober 1845. Gencral- Direction der Seehandlungs - Sozietät. (gez.) Kayser. Mayer. Wenhel.
__ ._,_Ü
- Die englischer: Zoll-Behörden haben die
Berlin, Donnerstag den M“" Oktober
„ Angekommen: Der evangelische Bis o und G - :- permtendeni der Provinz Pommern, Ur. RKH], von ÖMZ. Su
MeisZTli. Vice-Ober-Zägermeißer, Graf v o n d c r A s s e b u r g , vsn
Uichtamtlicher Theil. '
Inland.
Berlin, 15. Okt. Na rn li em (Her i “ derConfiscaiiorr vrrboten, ' ck g fck“ s"ß'qßricehs IrkrSintrJrfx brrtrschen' auswartrgen Vesivungrn fremde Fabrikat? oder Wanten- Pakete ernzrririhrerr, welche mit Namen, Bränden oder Zeichen vcr- seh,en find, die nach dem Scheine trachten, die Namen, Brände oder Zeichen vo_n rtr England ansässigen Fabrikanten zu sein. (K"), m'- xrcikz 01101131er manuixacture, 3110 an)- pacirnges 01' 81161131116108, 111111011130 11110 1110 !]nrkec] [(ingciam 01" into 1110 ]3riti5111308505- 51005 abromi, bear'rnZ an)- names, ])ramiz 01- marks 01" mann- kacturerz 1'651110111 "] 1110 Unitec] ](eréäom slm" be korkeiteci.)
„ _ er Be immun rü er eine sehr verschiedenartige Auslegung gegeben, InsteiniqengFäflierl; ist es zur Anwendung des Gesehes für erforderlich * Brand oder das Zeichen einem bestimmten, *
Fabrikanten angehöre, und es sind Waaren, welche mri dem englischen Wappen gestempelt waren, nachdem e von der Zoll-Vehörde in Be- schiag genommen worden, als dem rbot nichr unterliegend, wieder frei gegeben Worden, in anderen Fällen sind deutsche Waaren, welche zur Verschiffung nach Amerika in einen englischen Hafen gebracht wor- den,_ von der englischen Zoll-Behsrde in Beschlag enommen und vernichtet, bios weil die Etiketten auf dcr Verpa ' scher Sprache abgefaßt warez. Neuerdings hat die britische Regie- rung, vermittelnd zwischen busen beiden Extrcmrn, sich in demSmne ausgesprochen, daß dre Absicht des Gesehes dahin gehe, zu verhin- dern, daß fremde Fabrikanten mißbräuchlich ihre Waaren fiir eng- lische,.ausgeben imd verkaufen; es sind danach die englischen Zoll- Behorden msirurrt worderr, dear Gesehe in allen solchen Fällen Anwendung zu geben, in „welchen _die auf fremden Fabrikaten befindlicher: Namen ,oder eu, auch ohne auf einen bestimm- ten errgirscheu Fabrikanten h nzudkuien, den Waaren doch den Anschein der englischen Fabrication eben, wie z. B. das eng- lische; „Wappen, dre Anfangs-Buch aben des Namenszuges der
gm von England und dergl., wiihrend ausdrücklich anerkannt wird, daß der Gebrauch der engirschen Sprache allein auf den Etiketten :c. zur ,szktchthY der Qualität der Waaren (technische, in England für gewisse Qualrtaten hergebraihie Kunstausdriicke nicht ausgeschlossen) auch auf Waaren fremder) Urrprungs, welche nach England importiri“ werden, erlaubt ser. Hiernach werden sich die deutschen Fabrikanten und Handeltrerbenden. m ihrem Verkehr mit und über England zu achten haben, um die Nachtheile, welche das englische Gesep an- droht _ Bxschlagnahme und Vernichtung der Waaren _ zu vermei- den. Das in der,neueren Interpretation der englischen Regierung largeridx Anerkennimß genügt auch dem wohlversiandenen Interesse des diesseitigen Gewerbe- und Handelssiandes, indem es demselben uur darcruf ankommen kann, für die Bezeichnung :c. der Waaren, welche mLandern abgeseßt w-erden sollen, wo die deutsche Sprache gar nicht oder doch weniger als die englische geläufig ist, sich der lehteren Sprache auf den Etiketten bedienen zu können. Wünschenswerth aber ist es in der That, daß, „nachdem die deutsche Industrie gegenwärtig eine so bedeutende Entwickelung erlangt hat, die diesseitigen Gewerbe- und
„Haudeltreibenden auch mehr und mehr von der Neigung zurück-
kommen, bei dem Absahe deutscher Fabrikate im Auslande deren
Ursprun zu verleugnen und sie mittelst Benußung täuschender Eti- ketten as englische, französischen. zu verkaufen; da gerade hierin ein
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1845.
Wesentliches Hinbékxiß ber Ausbreiiuri und Bee ' u d s x Rufes d'""scher Induskrie Zu finden ist? fßtg ng " gu "'
Provrrrz Preußen. Allem Anschein nach hat sich die Kar- toffel-Krankheit nunmehr auch in dieser Provinz verbreitet; wenigßens tragen Kartoffeln aus dem Danziger Werder und dem Pr. Eylauer Kreise alle Merkmale derselben an sich.
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mehrerrn Ortrn gezeigx habe, jedoch keinesWegcs allgemein, sondern zur Zeri iiur m brichranktem Maße. Es werden sodann einige Vor- sichts-Maßrcgeln ber Aufbewahrung der Kartoffeln angerathen.
Dcutsche Bundesstaaten.
„ Königreich Ba ern. Ihre Königl. Hoheiicn der Kron- prinz und dre Kronprmze sin haben sich mit dem neugeborenen Prin-
zen am 10, Oktober nach Hohenschwangau begeben. *-
Königreich Sychseo. Die Bestimmung der Verfassungs- Urkimde, „daß-dre,Miiglieder des Ministeriums und diejenigen Kö- niglicherr Kommrssarren, welche nicht selbst Mitglieder einer Kammer der Stande-Yersammluug wären,“ bei der Abstimmun * in derselben abzrrireten hatten“, war in den Entwurf der Verfa ungs-Urkmrdr. unter der Voraitsseßung aufgenommen worden, daß die Sißungen der Kammern nicht öffentlich seie'n, war aber gleichwohl ehen, e- blrebcn, nachdem die Verfaffurigs-Urkunde in §. 135 OeXe'ntiich eit drr Kammer-Sitzungen bestimmt und dadurch den Zweck ener Be- stimmung, daß nämlich die Abstimmung der einzelnen Mitglieder vor der Rezrerunz geheim bleibe, vereitelt hatte. Nachdem daher auch schon dre proyrsorische Landtags-Ordnung diese Bestimmung auf deri Fabi der Abstimmungen dnrch Namensaufruf beschränkt und von den Standen m deerchrifi vom 4. März 1833 einstimmige Genehmigung erhalten hatte, bis bei Revision der Landtags-Ordnung nach Befinden eine andere getroffen werden würde, beantragte das in der Sitzung der e rsren Kanimerwom 10. Oktober beraihenc Dekret Vom “14. September 1845, dre fra liche Bestimmung der Verfassungs-Urkunde dahin zu erlautern, „da dieses Abtreten nur bei der Abstimmung durch Na- mrns-Aufruf rn geheimer Sißung staitfinde.“ Die Deputation fand kern Bedenken, diesem Antrage der Regierung ihre Zustimmung zu eriherlenx Hrn“ Staats-Minisier von Zeschau bemerkte nur, daß es sich hier eigentlich nicht sowohl um Abänderung und Erläuterung der.Verfassungs-Urkunde handle, als vielmehr um Beseitigung rinrs darm aus Versehen stehen gebliebener: Schs. Nach 'der im Ent- wurfe ,der Verfassungs- Urkunde ausgesprochenen Vorausseizung, daß dre Kammer- Verhandlungen nirht öffentlich sein würden, habe die, zur Abänderung vorgelegte Bestimmung allerdings noch emen Stun gehabt, jene Vorausseizrmg sei aber in der Ver- fczssungs-Urkunde selbst„hinweggefallen, und deshalb könne auch eme darauf gebauie Besinumung nicht mehr sieher: bleiben. Er wolle nur noch daran erinnern, daß es sich doch sonderbar ausnehme, wenn bet der Abstimmung dre Minister abtreten müßten, die Zuschauer auf dranlierieen aber bleiben könnten und am Ende auch den Ministern nicht ernmal serwehrt sei, auf die Galleriren zu gehen und von dort aus dre Abstimmung mrt anzuhören, Könnten sich übrigens selbst gegen dgs Abtreten der Minister und Königlichen Kommissarien bei der Abstammung durch Namensaufruf in geheimer Sihung noch manche EinwendirnZen mit Grund aufstellen lasen, da gewiß anzu- nehmen ser, daß dre ammer-Mitglieder, schon vorher mit dem verhandel- ten Gegenstande bekannt gemacht, ihre Meimm am Schlusse der Debatte so fesigestelit habeir wiirden, daß die AnWeJenheit der Minister kei- newEmfluß aufzhre Abstimmung üben würde, so habe doch die Regierung von diesem Punkte abgesehen.“ Hierauf wurde der An- trag drr Deputation einstimmig angenommen.
Die Kammer wendete sich nun zu dem zweiten Gegenstande der T0- gesordnung, dcm nachträglichen Berichte der fiir Begutachtung der kirch-
Die diesjährigen Kartoffeln.
das Kymglich hannoversche Ministerium des Innern hat, auf den * der enrgezogenen Gutachten Sachkundiger, insbesondere der ärztlichen dnss-thorde zu Hannover, nachstehende Anleitung zur Bemaßung der “dk so enannten Faulsruche ergriffenen Kartoffeln und zur Aufbewah- ießrgekßlikthkeln dcr dlchähkigen Aerndie überhaupt zur allgemeinen Kachdem die „eigenthürnlickie Karioffel-Kraniheii, welche auch im Kö- “, obgletchjjm den emze nen Gegenden in ehr verschiedener Stärke, 3733“ ha!, langere Zeit hindurch beobachtet und die erkrankten Kar- ekbsirmer genauen Untersuchung unterworfen worden smd, können ukKemrge Maßregein fiir die fichere und vortheilhaftere Bemaßung der d arioffeln ur “offentlichen Belehrung anempfoblen werden. Zur edung dieser, aßregein ist es aber erforderlich, drei Stufen oder „„, " KrankhettSzu unterscheiden. „Uf ?" ersten tuse ficht man an der Kartoffel gelbbraune oder roth- "„Tikkkk, welrhe nach Absireifmrg der Oberhaut bald schwarzbraun ab 5 Flecke smd rauh, höckerig, ost risfig, und die Oberhaut Wii ck oder nter den Flecken ist die Substanz oder das Fleisch der Kartoxel, in mxhtere Linien rief, rothbraun gefärbt; auch trifft man hin und ""Lkoßekek Tiefe einzelne rothbraune Flecke an, die nicht mit denen der .it?!“ 311samxrren zu hängen scheinen; indessen befist die Sub- f gkioffel ,uberali ihre gehörige Festigkeit und Saftreichthum, äche ret von riblem Geruche. Die rothbraunen Flecke an der i“ der und in der Tiefe rühren her von der Färbung der üiit Zellen und ein einer mit braunem trüben oder rumösen In- 14 dt,“ sogknqpnier pirakgesäße; der Inhalt der Ze en, und na- ände tariekornckxew, find durchaus unverändert, so wie auch die "ssen se "Zoch ihre gehorige Feßi keit besitzen und die Zellen vollkommen 'kkun ":* * erden die Kartofßln auf dieser Stufe der Krankheit der tms xockener Luft ausgesest, wodurch die weitere Verderbniß wenig- 5“ „1an aufgehalten wird, so nehmen die rothbraunen Stellen heii ukxskacbe durchdie siaitfindende Verdunsiun eine trockene Br- an, U eine weißlichen Färbung als das iibr ge Fleisch der Kar-
r "fd" “"'“-n Stufe der Krankheit hat die Kartoffel noch so ziem-
[ich ihre Größe und Gestalt behalten, aber ein ro rr T eil i rer Ober- flache isi schwarzbraun, rauh, und höckerig und fiihzit ßfck m? diesZn Stellen weicher an; im Zrmern ist ein großer Theil der Sub anz, etwa ein Drii- therl , „oder, die Halfte, rrWrrcht, von gelblich hellgrauer Farbe, theils von LaüeriahnlrcherKonfistenz, etwas zäZe und durchscheinend, theils von der Kon- tßenz eures dickeren iverßgrarten reies. Zwischen diesem zersesten oder desorggmfirten, etwas mulsirrg-faulsg riechenden Theile der Kartoffel und dem vollig gesunden zeigt fich die rothbraune Färbung der Zellenwände in einer etwa 1“, dicken Lage. In dem mehr Weißiichen breiigenThrile der Kar- toffcl-Subßanz sirrd dic Zellenwande gc'in lich aufgelöst, der Saft theilweise verdunstet, und dre Uoch unveränderten tärkekörnchen liegen frei; in der weicheren„gallertahnlrchen Masse findet man noch Reste von mehr oder we- niger verandertrn Zellen voll normal beschaffener Stärkekörnchen, Zuweilen zeigen fich Milben, die von der zersehten Substanz fich nähren.
Auf. der dritten Stufe der krankhaften Veränderung hat die Kartoffel ihre naturliche Gestalt yerloren, ist eingeschrumpf , oft abgepiatict, voller Rasse oder Schrauben, nußerlich schwarz, klebrig, mit weißem Schimmel be- derkt, der durch- dre Schrundcn fich auch in das Innere zieht, oder mit weißlicher, schwieriger Flüssigkeit überzogen. Das Innere ist durch ein ig eme graugelblrche, dtckschmieri e oder breiartige, sehr übrlriechende 38a r, welche durch eure volisiändige Yaniige Zersrßung der Zellen und der Stärke- korncheit, von denen man nur wenige noch unzersest findet, entstanden isi. _, Dre Karwffelrt, welche nur auf dcr ersten Stufe der Krankheit stehen, konnen, so weit dre bisheri en Erfahrungen und Versuche solches beurthti- len lassen, 9111" Nahrun iir Menschen und Vieh benuvt werden. Zum Genuß für enschen müssen aber alle rothbraunen Steam sorgfältig aus- geschnitten und die gefunden Theile solcherKartoffein nur gekocht, nicht roh gebraten oder gebacken verspeist werden. Dem Vieh find sie zwar öfters und ohne bemerkbaren Nachtheil roh crcicht; indessen ist es sicherer und dringend anzuempsehlen, fie nur nach Qrgsältigem Abkochen uud Abgießen des Wgffers zu verfuitern.
Dre von der zweiten Stufe der Krankheit ergriffenen Kartoffeln eignen sich zur Nahrrmg der Menschen durchaus nicht und sind für das Vieh nur 1.7“? Auskchnerdrmg der erweichien Stellen, wobei öfters nicht vielGesundes ubrrg bleben dürfte, und alsdann nnr gekocht zu benu en. Dage en Und die von der ersten und zweiten Stufe des Uebels rrgriffprncn Karlo ein so- wohl zum Vranntweinbrennen, als zur Bereitung eines gröberen Saßmehls
und einer gereinigten Stärke, unbedenklich zu gebrauchen, insbesondere wenn sie geschalt und zerschrutien oder zerrieben, in Wasser, weiches etwa ein hal- bes Prozent'konzenirirter Schwefelsäure zugemischt enthält, 24 Stunden larrg ringewricht werden; alsdann aber, nach Entsrrnung der sauren Flüsfig- km durch wiederholtes Aufgießrn und Ablassen von reinem Wasser, getrock- net oder auf die bekannte Weise weiter u Stärke verarbeitet werden,
Dre Karioffein aus der dritten Siuée der krankhaften Veränderung sind nur zur „Bereitung von Dünger zu benutzen. Der von ihnen auszuschüt- iende Drmghausen muß gut mit Erde bedeckt und der gebildete Dünger erst nn zwe-iixrr Jahre nach der Ausschüttung verbraucht werden.
Hm,:chiirchdcr Behandlung der Kartoffeln ist noch Folgendes zu beobachten. Emy trockene Umgebun derselben hemmt odcr verzö- gert d-e Fortsrhrrite des Uebeis auß allen Stufen. Wo daher die Yerndte noch nicht be onnen, könnte die Wrgränmrmg des Karioffeikmutrs, rm Fall dgsselbe von Frost zerstört zu faulen br innt, vorrheilhafr sein, um die,Oberfia„che „drs Ackers der Einwirkung der Forme und der trocknenden Wrndezrtganglicher zu macherr. Das Abschneiden des noch gefunden Krankes rst zu widerrathen, da es höchst zweifelhaft ist, daß die Krankheit fich von dem Krause her den Knollen mitthrile.
, Das Ausroden ist, so weit als möglich, an irocknen, sonnigen und win- drgrn Tagen vorzunehmen. Die grärndteim Kartoffeln find sogleich sorg- fqltrg auszulesen, die kranken von den gesunden zu trennen; auch müssen dre ersterer: nach den oben bezeichneten Stufen, durch wel eitierbrauch be- sirmmt wird, gesondert werden ; bei zweifelhafter Bes affenheit einzelner Kartoffeln wird man beim Durchschnridrn derselben die Stufe der Krank- heit sicher erkennen. Die erkrankten werden baldigst nach der angegebenen Weise verbraucht; dic gesunden aber, bevor se in die Räume zur Aus- bewahrung fiir den Winter grbracht werden, während mehrerer Wochen an einem trockenen Orte ausgeschiiitei,"w_o möglich wöchenilich zweimal umgear- beitet und noch einige Male sorgfaltig verlesen. Auf die trockene Beschaffen- heit der Keller, Gruben, des „untrrgebreiteten Sandes u. s. w. isi besonders Bedacht zu nehmen; auch w-rd die Aufbewahrung über der Erde in kegely förmigen Haufen oder Mieten, die mit Stroh und Erde bedeckt und mit Luftröhreu versehen werden, welche an manchen Orten noch wenig bekannt ist, mit Nußen anzuwenden sein.“
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