1845 / 325 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

An : daran abeu, da der Aufenthalt, welchen die Sundzou-Fxlari- nm? ckIm abzwsinTt, nicht Lon Jedem willkürlich verlängert werden konne, der eine Forderung der erwähnten Art zu haben venuemt. _Dte Kanzel" muß es daher als mit anerkannten völkerrechtlicbm Grundsaven ßreiteztd ansehen, daß die allgemeinen, mit Bezug auf den Beschlag auf fremde Schtsfe eltenden Regeln, auf solche Schiffe in Anwendung gebracht werdet), deten Qusentbalt auf dänischem Seegebiet blos eine Fol e der ihnen odlngenden Verpflichtung, den Sundzoll zu entrichten, 111.“ ( a wird hierbn bemerkt, daß das Höchßegericht um der in deux obgedachten Schreiben ausgesproche- nen Anßcht einverstanden zu sein erklärt hat.)

1181-111191- Uörso. [)en 21. 1110761111101“ 1845.

1'1'. ()on. “tief. | So“.

!.

Tonic. „4011211. **

!

2 1" !- Q .'- x.- o 0 |

ze. Iek-U-Ooi. 7.1.1.- - M!. ck. Suk. 160 “1“. ku- “. Uoj-dk. Zoiüäsonebk. [kerlijo- 81-111- 011151110“- ka-x. 110. 1- “kb. Wut". ['t-1111111. Crook. koa. 110. 110. (10. 011711. ['kuäbr. kau 110. lu- 1. Ua" 110. IoUe-iwko 110. 110.7.Jtut 5.14. k.

_ !kk].kobck.kimb. io. 110. ktiok.0111. "- 1151171131...» 110. (10. könnt)“. [!!-1. hi. .bz-st. 110. (10- 7601.06]. [)'-"oyklb. ßimb. 110. Lo. 7601.01“. kboiv. [ibook- (10. 110. ['für-0111. 40.11.81“: sunt- 011.-§ok1u.k.l„..4 110. krist- 110. 1.1. I. .-Zt-Z.l-U. [.J. "axä.-1b1bn.kb. kt.-§obk.-krb.k. _ io. 110. ['Nur-0111. 1337, 110111141151"! kü. [ 1x; 1eäektek.Uk.s.e. 5'; (10. kkiokitkt

.I.“;

Q »" eo *!

_ Z! | 21 | | 1 „x- :o "" M§§|| &?“91-

V _ dx-

x')“

|||||||§

Lllllxll

"Z 21

§§§§§§d§1§ X

| Z &

.- „x-

_- S c]

41

Lola [1 vues. kkioä-ieb-ä'o'. QoQUi-j. k [ “kk. hinaus.

|Y!!!

5571-1354] [ JQEQ|SMQ1S1QU

V ao QU

_ nemént: Catharina Cornaro.

1466

Üusnörtizo 116181111.

zmsteräam, 17. U07. mean]. 1111111. Ick. 60.1'7. 3% «39. „.J.-. km. 7)... mm. 71. ['r-ua.?» 8:11. _. 4% kus. lloy- NF.

krakaurt .. Ol., 18. U07. 1924. 13-1!- M-Qcüe] 7W Bk. 11070 W; Uk- 1'011. 300 1.71. M kt. 110. 500 k]. ZZZ 111.

111111111 nrx, 19. Um. nuk.zeuo- 1620. 3.51. km. 119.

Wien, 17. Kos. 5%!»1111: 4% 110. 101. 3% 110. 761;- [Zank- 1:1;-.-- 1600. „4-1. cle 1834 1614. a- 1039 129. no-a1.193:ch. mom 133. 11111. 117Y- U!- 11655. kuck. [“I-"(. 1111111. -.

5% 8,11. 24);- 1'01. _.

5% klei. 112 €. kaak-zeüu !* ole. 811051. 89 kt. 111. 59Y.

Meteorologische Beobachtungen.

Rack einmaliger Beob-ebtuvx.

1845. "akzent Uukyimzx 20. Kay. 6 11111. 2 W.

["M"-ek ..... 330,62m1'u. 330,71"“1'u.|331,42'“ku. anonör-n 7,7“ 11. [.:-11,1"... . . + 7,1;0 n. + 8,7“ 11.“-+- 7,9" n. klmnrkmo 5,5“ 11. ?baoyunkt . . . . + 7,150 K. + 8,50 n.|+ 7,8" [l, koäen'ökme 6,0" 11. Vunstoäctizunz . 98 y("t. 99 701. 99 pCt. 00341111111qu 0/002"1111. "*etter ....... texas» Regen. Kegel!- U1e11ewo111a§ 0,039„1111- "';-„1 ........ 8117. 8817. 8817. ""im-mech“! +8,8“' "01keoxuz _ 8817. _ + 6,80 n.

'kaxesmitie]: 330,92““1'u.. . +8,1o K.. . +8,0“ 11. .. 99 1161. 88117.

*bnub 10 11117.

Königliche Schauspiele.

Sonnabend,22.Nov. Jm Schauspielhause. 194|e Abonnements- Vorsiellung, Zum erstenmale wiederholt: Die Schwiegermutter, Schau- spiel in 4 Abth., von Smidt.

Sonntag, 23. Nov. Im Opernhause. Mit aufgehobenem Abon- Anfang 6 Uhr.

Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den erhöhten Opern- haus-Preisen verkauft.

___-__

Bekanntmachungen."

[747] 9111111611111111111. Nothwendiger Verkauf.

Dte km Carthäuser Kreise belegenen adlichen Guts- Antheile Sykorczyn Nr. 237. 1.11. 4. und 1.11.12., zu- folge der nebst Hypothekenscbein in unserer Registratur einzusehenden Taxe 1andschastlich auf 35,429 Thlr. 12 Sgr. 2 Pf. abgeschäßt, sollen 111 1011111110 den 25. Februa :" 1 846, Vormittags 11 Uhr, vor dem Deputir- ten„Herm Geheimen Juffizrath Prang, an ordentlicher Gertchtssteae hietsclbsi subhnßirt werden,

Die unbekannten Eigentbümer der auf dem Gute Sykorczyn 13. 1111111. 111. Nr. 11. aus der Kauf elde!- Velegungs-Verhandlung vom 9. Dezember 183 ein- getragenen Restkaufgelder 5 28 Txlr, 2 Sgr. 7 [„ welche auf die 8111) 190. 3. für Lo mer el Hirsch alia-

Auswärtige babe

lasen. Königli

dungen durch hies e Bevollmächti te Eibenstock, gam 16. Augustg1845.

AllgemeinerAnzeiger-

der Publication des Präklufivbescheids 5111) poena yu- blicati gewärtig zu sein, sodann den 13. März 1846 auf anderweites Erscheinen zu Niederschlagung dieses Nachlaß-Schuldenwesens in gütliche Unterhandlung zu „__ treten und, Wenn solche ihren Zweck verfehlen sollten," ' de1120.März1846 . dcs Aktenschlusses und ; 3 ' ' „Ö. den 18.21pr1'11846 ' «.___-___», dcr Publication des Locations-Erkenntnisscs, welches tückfichtlich der Außenbleibenden für publizirt angenom- men werden wird, fich zu versehen.

[943]

) !*. .

* ;411; - „“ Z'; .'

n zu Annahme künftiger weiterer La- " fich vertreten zu

ck sächfisches Landgericht.

Herold. Vormittagsstunden in Empfang

leißen:

Hirschfeld, jest dessen nicht [egitimitte esffonarien, die Levin-Hirschbergschen Erben, eingetragen gewesenen 1200 Thlr. angewiesen worden, werden hierdurch gleich- zeiti öffentlich vorgeladen. arienwerder, den 9, Juii 1845. Königl. Ober-LandeSgericht. Civil-Senat. - [93611]

Vieke bedeutende

[1151] Bekanntma un. ck g ses Jahres die Ge

Jm Depofito des unterzeichneten Gerichts befindet |? das Testament der Frau Lieutenant von PeterSdor, Rb. von Schmiedeberg, vom 26. April 1787. Da seit

iederlegung desselben mehr als 56 Jahre verflossen find, und während dieser Zeit weder die Publication nachgesucht, noch von dem Leben oder Tode der Teßa- trice etwas bekannt geworden 10, so werden etwanige Interessenten aufgefordert, binnen6Monaten, spätestens aber in dem auf

den 1. Zuli1846, Vormittags 11 Uhr, an hiefiger Gerichtsstelle anberaumten Termine die Pu- blixsation zu beantragen und ihr Recht darauf nachzu- we1en.

Nees, den „24. Oktober 1845.

Königl. Land- und Stadtgericht.

beraumen :

2) zur Berathun

[845] Rothwendiger Verkauf. Stadt ericht zu Berlin, den 24. Juli 1845.

Das [cnstraße Nr. 23 belegene Gärtner Banholz- sche Gmndßück, l?erichilsth ab eschäst zu 6191 Thlr. 8 Sgr. 3 Pf., so Theilun s alber

am 20. März1846, ormittags 11 Uhr, an der Gerichtösielle subha irt werden. Taxe und Hv- pothekenschein find in der egistratur einzusehen.

_“

[1030] Notbwendiger Verkauf.

, Das hierselbft belegen:, im prothekenbuche sol. 1. 1701. 299, No. 179. verzeichnete, zur KonkurSmaffe des Kaufmanns J. F. Thiele hietselbst gehöri e und tricht-

1111) zu 7030 Thlr. 25 Sgr. 97? Ps. abge1chäßte YLohn- ;-

3) zur Wahl von

[M“] D am

haus, soll in dem auf dem hiefigen Gerichts-Lokale / ,k vor dem Herrn KammerZerichF-Assessor Gericke *] 6, 5)

auf den 4. Mai 18 ormittaqs 10 Uhr, _ 4,7764“; , anberaumten Termine meistbietend verkauft werden. “* Die Taxe nebst Hypothekenschein können werktäglich ' Ö» ___ in unserer Registratur ein esehen werden. * ""'?“ *- Neu-Ruppin, den 11. ktober 1845. Von Sonntag,

Königliches Stadtgericht. M Dienßa , Donner ag,

[71511] Ediktal-Ladung.

Zu dem überschuldeten Nachlass: des veeßorbenen Eisen- und Blechwaatenhänblers Chrisäan Friedrich Bau- mann in Schönheide ift der Konkurs-Prozeß zu eröffnen Montag,

ewesen. Es werden daher von dem unterzeichneten Mittwoch, andgerichi die bekannten und unbekannten Gläubiger Sonnabend, des Verstorbenen aufgefordert, - den 15. Januar “1846 bei Strafe der Ausschließung von der Konkurömasse, so wie bei-Vetlust der ihnen etwa zustehenden Rethw- wohkhat det Wikomwstvmq in den vorigen Stand, getichtheitig peksöuy' oder durch legitimitte Bevoll- mäcb te au Mlle akhier legal ku erscheinen und 1 re Forde anqu, über ie rechtliche Vegtüuduu dust] en mij dem .Konkms-Vertretet, so 11- wi: der P orität Falke: num ch, binnen 6 Wochen 111. die nsthigen Schr! ten zu m“]: n, und den 28. Februar 1846

„. || ||“

1

„/ „o &

Sonni burg nacb Heimburg

»

1

Rheinpreußische Feuer - Ver- sicherungs-Geslllschaft zu " " Düsseldorf.

waltungNath vernniaßt,

eine außerordentliche Glnll'al- Ver- sannnlung auf Montag den 22.

Dkzkmblr d. I., Morgens 9 Uhr, im Gaßhosc zum Prinzen von Preußen hierselbst, anzu-

1) zur Einsicht des Rechnungs-Abschlusesbis 15.De- zetzrbex v. 3. (ein solcher bis 30. Oktober e. [it t bn sämmtlichen Agenten offen) und Kenntm“ - nahme von dem ungünstigen Stande der Gesellschaft,

Folge zu tre enden dringend erforderlichen außer- ordentltchcn Maßregeln,

Düsseldorf, den 17. November 1845. Der Verwaltungs-Rath.

MagdeburgundHamburg.

"

1 *3«»«44

| Nachmittags 3 Uhr, von Hamburg | Nachmittags 3 Uhr,

.“ Außerdem werden wöchentlich zwei Schbppscbiffe expedirt von Magdeburg von Hamburg

und Donnerßa . Die illette zur direkten 6Fahrt von Berlin über Magde-

. Verlin-Anhaltiscbm Eisenbahn in

Passagepnis für 1 Person _ 15 » K!. der Eisenbahn 11. [. Kaj. des Dampfsch. 8T Thlr.

» » » » » 6 »

Sohn und

Brandschäden, welche im Laufe die- sellschaft betroffen, haben den Ver-

vermerken || , einzureichen.

rückgegeben.

„rims-Quittung.

und Beschlußnahme der für die

Directions-Mitgliedem. Dezemb er d J

GeZÜschaft.

Pfschissfahrt

zwischen

A

«“;.»- ' ' [1026]

W: November. Magdeburg.

; ,.- ,

„ck]. - .*.“ '1 «&'/L.“! gen annehmen wird, oder

ber [. I.,

den in dem Büreau der ächfis der vom 31. Sonntag and Mittwoch.

ertheilt die PaffYür-Expedition der

wer eu mit erli_n, und ist der 9 21:

bb". 15 Ngr. baat,

'

31,011 obigen

“"T-211“ «MMWWW-«MMWWM*WBMÉU« 1“_**-*-**-*;*“*7«-» -

Bekanntmachung.

Märkischk Eisenbahn.

Unter Hinweisung aus die in unserem Gesell- schafts-Statut §§. 11. bis 15. enthaltenen Be- stimmungen fordern wir die Actionaire hierdurch

«aus, die zweite Raten- ' zahlung von 3 ch 11 Pro-

zent auf die resp. Actien bis zum 1. Dezember c. nach Wahl “der Actionaire bei folgenden Bankhäusern, welche die Zahlungen vom 1. Oktober c. ab in den nehmen werden, zu

in Berlin bei Herren Gebrüder Schickler,

in Elberfeld bei Herren von der Heydt-Ker- sten &' Söhne,

» Herrn Joh. Wichelhaus Pet.

in Barmen bei Herren Gebrüder Fischer.

Es sind bei dieser Einzahlung die über die crße Ein- zahlung von zehn Prozent sprechenden Quittungsbogen mit einem doppelten Verzeichnisse, den Nummern der Quittungsbogen (1 Betrag der mit denselben eingehende bei einem der vmbenannten'Vankhäuser Eines von diesen Verzeichnissen wird, mit der Empsan s-Bescheinigung des Bankhauses ver- sehen, als Jutenms-Quittung dem Actionair sofort zu- Die Rückgabe der Quittungsbogen selbst, nachdem auf jedem derselben über die neue Einzahlung quittirt sein wird, erfolgt gegen Retradition der Zute-

auf welchem außer uch der gesammte n Zahlungen zu

Die auf die bisher gezahlten zehn Zinsen seit dem Schlusse des levten mins, dem 15. Juni 1844, werden gemäß §. Statuts zu vier Prozent mit 17 Sgr. 6Pf. bei jedem Quittungsbogen in Aufrechnung gebracht. Die Verzin- sung der gegenwärtigen Einzahlung beginnt vom ersfen

(Ynzahlunäzs-Ter-

Elberfeld, den 20. September 1845. Die Direction der Ver isch-Mätkischen Eisenbahn-

83011818011 - 8011188186118

]Yistmbäbn.

Es wird andnrch die _ _ 11111 2131111 '1'11-“1181'11 auf ede Actie dcr Sächsisch- _N :“ „* . _ , Schlestschcn Eisenbahn 11 , . * leistende 30611316 Einza - lung auSgeschtieben. Dieselbe ist entweder den 24., 25. und 26. November 1. I. , bei der Leip iger Bank, welche zur Ekletchterung der Herren Actiona re Zahlun-

den 28. und 29. November und 1. Dezem-

'von früh 9 bis Nachmittn s 4 U r, allhicr zu Dres- -Sch1es1schen Eisen- bahn-Gesellschaft (Antonsßmße Nr. 7) unter Rückgabe August 1845 datirten anims-Actien der fünften Einzahlun , gegen welche neue auf die sodann ein ezahlten 60 T lr. lautenden dergleichen auögtgcben

» durcb Zurechnung dreimonatlichrr Zinsen auf die bereits eingezahlten 50 Thlr. zu gewäh- ren. Diesen! en Actiouaire, welche die Einzahlung bis ck1uß-Termine, den 1. Dezember !. I.,

achmittags 4 Uhr, nicht geleißet haben, verfallen in

Die resp. Inhaber von abonnirten und reservirten Pläßen den ersucht, ihre Villcts, insofern sie sol e zu benußen wünschjx Sonntag, den 23s1en d.M., Mittags 12 hr, abholen zu lassen, welcher Zeit diese anderweit verkauft werden.

Im Schauspielhause. Mit aufgehobenem Abonnement; Marquise von Villette. _

Die abonnirten Plätze bleiben bas Sonntag, den 23sten v„ tags 12 Uhr, reservirt. _

Montag, 24. Nov. Im Opernhause, Mat ausgehobenem 1 und Schauspielhauz-Abonnement: Faust. Anfang 6 Uhr.

Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichen ) haus-Preisen verkauft.

Die Inhaber von Schauspielhaus-Abonnements-Plaßen unh servirten Opernhaus-Billets werden ersucht, solche bts Montag, 24. November, Mittags 12 Uhr, abholen zu lassen, nachf welcher über die nicht abgeholfen Billets anderwcit dispomrt wtrd.

Üönigsßädtisches Theater.

Sonnabend, 22. Nov. (Italienische Opern-Vorstellung,) , 1)3qu1318. Komische Oper in 3 Akten. Musik von Donizetti,

Sonntag, 23, Nov. Der ewige Jude, dramatisches G in 5 Abtheilungen, von Karlschmidt.

Montag, 24. Nov. (Italienische Opern-Vorsfellung): erstenmale in dieser Saixon: 1.3 8011113111111113. Oper in 2 *.; Musik von Bellini. (An ang halb 7 Uhr.)

Dienstag, 25. Nov; Stadt und Land, oder: Onkel aus Ober-Oesierreich. Posse mit Gesang in 8 Akten, von Fri Kaiser. (Herr Franz Wallner aus Wien, Sebastian Hochfeld, Gastrolle.)

Verantwortlicher Redacteur l)1*. I. W. Zinkeiscn,

Gedruckt in der Deäerschen Geheimen Ober- Hofbuchdmckmß

die §. 17. der Statuten festgesevte Strafe von ' der Einzahlungs-Summe an 1 Thlr. Dresden, den 13. Okiober 1845. [):-8 011011101'1'11111 der Sächsisch-Schlesischen Eisenbaßr Gesellschaft. Carl Ludwig Schill. Anton Freiherr von Gablenz.

Literarische Anzeigen.

Zu allen Buchhandlungen ist auf Bestellung;- balten, in Berlin gleich vorräthi in der Eni! schen Vuchhandlg. (F. Geelhaar , Vreiteftr. [1150] Das einzige jest vollständige

und bis auf dte neueste Zeit fortgeführt- zugleich billigste Allgemeine deutsche

Conversations - Lexiko ü

fr die Gebildeten eines jeden Standes, HerauSgegeben von einem Vereine Gelehrter. 2 w ("5 1 1' 13 Zi 11 (1 0. Gegen 700 Bogen in Lexikon-Oktav. F h 9184011517114. er eunze n aler, cht (10XF1. Rh.) für Sechs Thaler, (9Fl.C.- Der elfte und zwölfte Band auch unter dem Tl! Encpklopädische Darstellung

des letzten Jahrzehents

in seinen welt- und kulturgeschichtlichen Hauptmom

Ein selbßständiges Werk und zugleich eine Ergo“

zu jedem Conversations-chikon. Zivei Bände, L'

130 Bogen in Lexikon-Oktav. 1842-1844.

Früher Vier Thaler, jeßt

(335- F1. Rh.) für ZWei Thaler. (3 JW.-

Aussiihrliche Ankündigungen dieser Werke find falls in allen Buchhandlungen zu erhalten.

rozent fallenden 8. des

[1149]

Im Verlage der Buchdruckerei von Julius ' tenfeld ist erschienen nnd in den Buch- und M lienhandlungen, bei Veit &" Co., Jägerst- Bote & Bock, Klemann &' Lassar, Tr wein u., zu haben:

Textbuch zu beliebten Oratori

theftet 712 Sgr. Elegant gebunden 12'; SR-

Entbält: Händek's Alcxandexsfeft, Mesfias, S“

J o sua , Judas Maccabäus, V a ck 's Passwn, Gta! Tod Jesu, Haydn's Schöpfung, Jahreszeiten-

leste Worte d. E., Mendelssohn's Paulus viele andere Texte zu geistliche Musiken.

[1153] R0. 28. 1101" [(at-“1103311131101" (168 nntiqun1ulchskkz 1111e11|1an111ung (011111. 1770110 :1113 11116" 3011301111110") 111111 " R0. 28. Zapp]. :1. (1:11111711161111 11111111011131180110 W611“) 311111 30 oben 8150111011011 11111] gratis 7.11 11.11101-

11611111, 15101“, 1845. W. 111133131 (4413131114! [1152]

7.11 (11:11 interessantesten pianoknrts-Camyk'U" 1161- Keuzmt gebären: *

3 71118113 [).-n' ZtLPbLÜ k10118k*

73150 sentimenluw, é1égm1te et 1111133430151: 1" ]). ()]). 42-_44. J 22"; Zst. [Leung 11111" poetische 8611611111111 (11:11 61109!" 2111“ 86111: um] 11111111: 11111 70111113, (].-113 sicleixb'

911210111112, 01). 48: * ! 81173113. ]). 111111111 1131- U€]](Fk, 15

11110 1111151131161] 11111, üb11.c11c111 Rabatt-

34 [.;-„1... 8011168111J81'zc1. 13.111 Musikbao111uog.

[110 [(1'111'11 3101116 5"

!utragen aim]. ["en-'ner empfehlen «11.11.13 |“? .

Abonnement beträgt: 2 K lr. fiir '- Jahr.

4 11! lt. - „Jahr.

8 Rthlr. - Jahr.

ca Theilez: dex. Monarchie „hne pretserhohnng.

ertions- Er_biihr für den einer Zetle des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

Préus

Allgé'meine

ische Zeitm .

Alle poß-Anjlalten des Ju- und Auxlgndes nehmen Bejjellung a_uf dteses Blatt an, für Berlin dre Expedition der Allg. preuß, . Zeitung: Freedrichsßraße m'. 72.

325.

Inhalt.

t|icher The_il.

and. Berltn.

.tsthe Buydesstaaten. Königreich Bayern. Dombau in „per, _ Königreich Sachsen. Landtags-Verhqndlungen. _ Kö- zgxxjch Hannover._ Y_csuch des Kurprinzen von Hessen. _ Städ- che Anleihe. _ Frete Stadt Lübeck. Dampfschifffahrt. „erreichtstbe Moyarchie. Venedig. Hafenbautcn. _ Dampf- jffsahkt. _ Kettenbrücke. _ Schreiben aus Prag. (Die Eisenbahn ck Wien; die bcrauner Briicke.)

.: and und Polen. St. Petersburg. Handel von Odessa. „kreich. Paris. Taufe des neugeborenen Prinzen. _ Einnahme -n Colonia in Uruguay. _ Depeschen Bugeaud's und Gerüchte über !*d el Kader. _ Sendung nach Marokko und dortigeZustände. _ Die otationS-Frage. _ Dcr, neue Tarif des Zollvereins. _ Verschmelzung n Eisenbahn-Compagmeen. _ Jsraelitiscber Kultus und Unterrichk in gerien. _ Vermischtes.

ßbritanien und Irland. London. Die Morning Chro- “cle über das franzöfischc Ministerium und die Antwort desHe ra!d. _ rangistcn in Irland. _ Eisenbahn-Projene.

gien. Brüssel. Ungünstigc Nachrichten von St. Thomas. _ Die ß-Verbindung mit Frankreich. _ Neues Frauenkloster.

weiz. Kanton Zürich. Erklärung des votörtlichcn Staatswths Luzern. _ Kanton Bern. Einberufung des Großen Raths. _ anton St. Gallen. Die Uebereinkunft wegen Reorganisation dcs 'sthnms. _ Kantoxx Gens. Ausscheiden des Vcrwaltungs-Rathes. lien. Rom. Gewuter und Ueberschwcmmung. _ Der Vesuch des iscrs von Rußland bczweifelt.

nien. Schreiben_ aus Paris. (Verhaftungen in Barcelona und aragossa; dcn karltstischen Flüchtlingen in Frankreich die Rückkehr be- Uigt); Bando des General-Capitains Breton; Vernrtheilungcn in Va- -cm.

enbahnen. Dix mccklenburgischen Bahnen.

dels= ntxd Börsen-Nachrichten. Berlin. Börse.

g|.Opemhaus. (Nachträgliches über „Don Juan“.) _ Die Stifts- 1che zu Gcrnrode. _ Arioßo's „kühner Rinald“.

Amtlicher Theil.

e.Majestät der König haben Allergnädigsl geruht:

Dem Offizial, Ehren-Domhcmt und Propst Perzynski zu |[ch-Krone den Rothen Adler-Orden dritter Klasse mit der eise; so, wie dem Prediger Scholz zu Gäbersdorf, in der ese Straegau, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse zu ver- n.

Angekommen: Se. Excellenz der Gencral-Lt'cutenant und -and1rcnde General des 3th Armec-Corps, Von Weyrach, Frankfurt a. d. O.

SZ“ Excellcnz der Königlich sächsische Wirkliche Geheime Rath, Luttichgu, von DreSden.

Abgeretst: Der Vice-Ober-Zägcrmeister, Graf von der eburg, nach Meisdorf.

Uichtamtlichcr Theil.

Inland.

Berlin, 22. Növ. Se. Majestät der Kaiser von Rußland ndem Domainen-chtmeister Schuhmacher zu Memel den Anncn-Orden dritter Klasse zu verleihen geruht. "

Berlin, Sonntag den 231?" November

1845:

«.

Deutsche Bundesßaaten.

. „_ Der König“ Dtrektvr von Gartner, der sich gegenwärtig in Speyer befindet, soll eines Entwurfes zur Wiederhersiellung des ganzen Baue angemessenen eme Wiederherstellung der 17. fünf Jahre lang un-

Königreich Bayern. mit der AuSarbeitung Poxtals des dortigen Doms in einer dem Wexse beauftragt und namentlich auch AfraZ-Kapelle (in Welcher Kaiser Heinrich beerdrgt lag) im Plane sein.

Königreich Sachsen. ein Dekret vom 14. September 1

theilt den Ständen die Gründe, unthunltch befunden worden sei,

Angelegenheiten der Pre e welcher derselben in einxsm

1843 beigelegt worden war.

Mitwisenschast um den ten Behörde anzugeben,

m dem ur Mitwissenschaft um den

. In der Sitzung der erßeu Kammer vom 20.Novembcr war dte BerathuY] des Berichts der Deputation iiber 5, die Angelegenheiten der

P rcss e betreffend, auf die Tagesordnung gebrachtwvrden. Dieses Dekret aus welchen es von der Regierung der Fassung des §. 7 des Geseves . vom 5. Februar 1844, einige provisorische Bestimmungen über die betreffend, denjenigen Sinn beizumessen, Abschnitte der zu diesem Paragraphen auögesprochenen Motive in der siändischen Schrift . ' In dem genannten Paragraphen i11 dre Besttmmung enthalten, daß Jeder, der zur Veröffentlichung einer Schrtft durch den Druck mitgewirkt habe, in allen Fällen, Wo ein Staats- Bürger nach allgemeinen Rechtögrundsäven seine Wissenschaft um eine Thatsache anzugeben überhauptvcrpfiichtetist, verbunden sein soll, seine _ _ , Verfasser und, was den Drucker anlangt, seme Mttwtssenschaft um den Beséeuer auf Verlangen der kompeten- , und dazu im Weigerungsfalle durch Geld- zmd Gesänxénißsirafe angehalten werden kann. priingléchen GeseH-Entwurfe so, ungenannten Vrrfasser einer Schrift auf

Verlangen der „kompetenten Gerichts- oder

schehen solle.

zweite Kammer bet" ,

mern angenommen. Unmittelbar nach Geseses wurde der Landtag geschlossen,

über diese Berathung erschien zehn Tage nach dem Schlusse des Land- nun hervor, daß die bei- in ihren Ansichten über den §. 7 nicht ganz so über- einstimmen, wie es «dura, die gemeinschaftlicbe Annahme desselben den Der jetzt vorliegende Deputations-Bericht über das Dekret vom 14. September d. J. spricht nämlich aus, daß Annahme der angedeuteten abgeänderten Fassung des §. 7 von der Voraussetzung ausgegangen sei, daß nach chten m dem Ausdrucke „kompetente Behörde“ dte Polizeibehörden jedenfalls mit inbegriffen sein müßten, während die siändische Schrift vom 19. August v. Z. mit dieser Auölegung in theilweisem Widerspruch stehe, indem in der- selben in den Fällen, wo von Privatpersonen wegen Beleidi ung auf Nennung des Autors angetragen wird, lediglich der Justizbel?

Die Regierung hat das betreffende Geseß publizirt und ihrerseits die Worte „kompetente Behörde“ dahin

tags. Aus dieser ständischen Schrift geht den Kammern

Anschein gewinnen könnte. die erste Kammer bet“

den bei der Verhandlun

Kompetenz zugesprochen werde.

entwickelten Ansi

Dieser Fassung trat die und die Vereinigungs-Deputation kam zu- !th dahin überein, die Worte „kompetente Gerichts- und Polt“- zet-Behörde“ in „kompetente Behörde“ umzuändcrn, und mit die- ser Abänderung wurde darauf der Paragraph in beiden Kam- beendeter Beratbung dieses

U11

interpretirt, daß hierin nicht nur die Justiz-,

Behörden inbegriffen werden müßten; diese Auslegung wird nun in dem

vorliegenden Dekrete den Ständen mitgeth

gegeben, daß ein anderer Sinn dem §. 7 des mehrgedachten Gesehes Zwei Punkte sind es nun haupt- sächlich, die durch dieses Dekret in den Kammern zur Berathung kommen der Griinde, aus welchen die Staatöregierung es11mmungen des Gesehes vom 5. Februar 1844 auf den ebengedachten Inhalt der gedachten ständischen Schrift keine Rück- sicht nehmen zu können geglaubt hat, um zu erwägen, ob diese Gründe

nicht untergelcgt werden könne.

sollen: 3. Erwägun bei Ausführung der

eil

Ober - Baurath,

vom 19. August

Diese Stelle lautete daß die Angabe der

Polizei-Behörde“ ge- erfte, nicht aber die

d die ßändt'sche Schrift

örde die

sondern auch die Polizei-

1 und denselben bekannt

als erechkfertigt anzusehen sind, und 1). ob die Ermittelung unbekannter VerHa er beleidigender Schaffen oder gedwckkr Aufsäpe, bei Anträgen von eiten beletdigter Privatpersonen durch die Poltzei-Behörden zu geschehen habe. Hinsichtlich des ersten Punktes führt die Regierung für sich an, daß sie die edachten Umstände nicht für wéchti enug gehalten habe, e u veranla en, ein Geseß wie das in Rede [Leßendß das seit dem

11 der constitutionellen Stände-Versammlungen ersehnt worden

und er Presse und dem Buchhandel unverkennbar mann.,gßache Er- leichterungen gewähre, noch länger hinauszuschieben, und da sie aus diesen Gründen dem §. 7 desselben denjenigen Sinn beigelegt habe, der ihrer Ansicht nach der richtigße und entsprechendste Het“. In den Mo; tiven des zweiten Punktes erklärt die Regierung, da es in der Wilk- kür eines jeden sich beleidt' tGlaubenden stehe, ob er den Antrag zur Ermit- telung eines anonymen erfassers bei der Polizei- oder unmittelbar bei der Iustr'z-Behörde stellen wolle; die Kompetenz der Polizei-Behörden für solche Fälle aber ganz auszuschließen, dazu werde die Regierung sich niemals und zwar schon um deswt'llen nicht entschließen können, weil es ein in allen Strafgeseß ebungen feststehender, auch noch nie angexochtcner Grundsaß sei, da:)?4 die Voruntersuchung begangener Berge en und Verbrechen den P zei-Behörden zukommc, zu dtesen Voruntersuchun- gen aber doch jedenfalls die Ermittelung des Thäters gehöre. Hätte die Stände-Versammlung eine Anonahme von diesem allgemein gül- tigen Prinzip machen wollen, so hätte ste deshalb einen beßfmmten Anika? auf Abänderung der Bestimmung des §. 52 der Verordnung vom “5. Oktober 1836 stellen müssen. Die Deputation sagt in ihrem Berichte hierüber, daß sie die Richtigkeit dieser Bemerkun cn nicht in Zweifel stellen könne, und sucht die Regierung daéür, daß eine ausführliche Entwickelung der Regierungs - Ansichten unterblieben set“, dadurch zu entschuldigen, daß dies bei dem fast nicht zu überwältigenden Geschäftsdrange in den leßten Tagen und Stunden der vori en Stände-Versammlung nicht wohl möglich ge- wesen sei. Der egierungs-Kommissar, Geh. Regierungs-Rath ])1'. Schaarschmidt, dankte im Laufe der Debatte fiir die Entschuldi- gung, bemerkte jedoch, daß es einer solchen hier nicht bedürfe, denn die Regierung sci vollkommen in ihrem Rechte gewesen, so zu hau- deln, wie sie es gethan; einestheils sei die ständtsche Schrift erst nach dem Schlusse des Landtags erschienen, und dann set“ auch in ihr ein ständischer eigentlicher Antrag nicht enthalten. Bei der Berathung erklärte sich zuerst Domherr 1)1'. Günther für die Ansicht der Re- gierung, jedoch nicht aus den von der Deputation angeführten Grün- den', er glaube allerdings, daß die Regierung mit der Erlassung des Geseßcs habe Anßand nehmen sollen, doch wolle er ihr des- halb keinen Vorwurf machen, da das Geseß et'n Bedürfniß= gewesen: und der Punkt, um den cs„sick handle, an sich ein unbedeutender sei. Was den anderen Punkt betreffe, so könne es im Allgemeinen ziem- lich gleichgültig sein, ob die Veranlassung zur Nennung anonymer Autoren von dkr Justiz- oder von drr Polizei-Vehörde ausgehe, und deshalb trete er dem Deputations-Gutachten bei. Der Staats-Mi- nister von Falkenstein äußerte, daß er dem klaren und lichtvollcn Deputations-Berichte nur die Erklärung beifügen wolle, daß die Re- gierung zur Publication des Geseßes vom 5. Februar 1844 bei der Wichtigkeit desselben sich nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet gc- halten habe. Vice-Präsident von Friesen stimmte fiir die Kompe- tenz der Polizei-Behörde, da es sich hier nur um die Voruntersuchung, nicht um die Untersuchung selbst handle; bevor der Verfasser bekannt sei, wisse man ja nicht einmal, welches die kompetente Justiz-Behörde sei, bei der man die Kla e anhängig zu machen habe, da man nicht wise, ob der Autor in dieFem oder tn jenem Orte wohne; war übrigens die Ermittelung bei der Jußiz-Vehördc beantragen wolle, dem sei das Rechtdazu dessenungeachtct unbenommen, Der Deputation traten ferner bei: Bürgermeister 1)1*.Gross, Prinz Johann, Srcretair Bürgermeister Ritterstädt und Bürgermeister Wehner. Bei der Abstimmung über den Deputations-Antrag, der dahin ging, daß die Kammer bei dem vorliegen- den Allcrhöchsten Dckrcte Beruhigung fassen möge, wurde derselbe gegen 2 Stimmen (Präsident von Carlowiß und 01". Großmann) angenommen. _-

_“.W _-,_Y- _ .“, „[. „_ _. «„ _

Königliches Opernhaus. Nachträgliches iibcr Don Juan.

Wu haben in unserem Bericht über die erste Ausführung des Don n uns ausschließlich mit Olle. Lind beschäftigt; die höchst gelungene derholung der Oper am 21. November veranlaßt uns, auch der übri- Dakßeller noch besonders zu gedenken.

“_Rolle des Don ?Juan wird nur insoweit gelingen, als der "1011er tits glücklichcs aturell für die Partie einzuseßen hat: denn mm ist der glänzend begabte Unwiderstehliche, der durch keinen "|, welchen der denkende Schauspieler etwa mühsam auödrücken könnte, em nur durch die Genialität seiner Natur über die gegebenen Schwie- „ten siegen wird. Herr Bötticher brachte die rechte Gestalt und "Uhr“ der Stimme mit, aber jenen leben-Ifrischen Humor auszudrücken, nUcbcxmuth, der aus dem Bewußtsein der Unwiderftchlichkeit entspringt, " Egojsmus, der die ganze Welt nur wie zu sginem Genuß geschaffen 'Ökkk, und der wie ein feiner leichter Hauch über die ganze Partie sich "“ß“" muß _ das ist eine Forderung, die nur Wemge crfullen, der ""ck Herr Bötticher, wenn wir einen Blick auf seine früheren Dar- "LM werfen, immer webt nähert.

err Kraus e ist ein Leporello, wie man ihn nur wünschen mag. Wrtreffliche sonore Klang seines Organe), die Leichtigkeit, mit der cr _ Nacht beherrscht, verbanden sich mit einer schönen Durchdringung der 1111111 Rolle, jenem seltenen Gemisch von Gutmüthigkcit, Feigheit, a"heit und Bedienten-Humor, die um so schwerer zu einem glücklichen tzm zu vereinigen find, als der deutsche Text vielfache Veranlaffun d| se in das Niedrig- ossenhafte skexabzuziehen. Herr Krause hielt fi a“ Pökfie der Mozart chen Auffa ung und entging glücklich den man- ,th Gefahren. Nur in einer Scene, dem Terzett des zweiten Akty, , s n den Kleidern des Don Juan die Pantomimen zur Liebes-Etkla- , “|W HUM macht, muß eine größere xeinheit der Bewegung gewünscht n, denn wk'm der Diener zu xenem cherz auch gezwungen wird, so ( "ck W113 genug, ihn etwaösclbslftändiger auszuführen, Don Juan zebtKlusbxkt, als daß er ihn in der Dämmerung vor den Augen der Gm zu jeder Vewe ung so heftig stoßen sollte, und das Publikum zu DFWWÖ [„an an o greller Dmßenung Gefallen zu finden.

_ i 'kküfe Letdcnschast der Donna Anna gab auch Herrn Mantius die 4- e(111111, die Partie des Ottavio, dem als Hofmann und Bräutigam

nxichung der Rache als am Vesiy der Geliebten gelegen is!, 1 ße"! Wärme zu spielen, er wußte, gehoben von der Gluth der

ck

Empfindungen der Braut, auch in seiner pasfivkétsÖ-Ztellungxdax Gefühl der das sonst den Hörer bei dieser Rolle anzu-

Kühlung völlig zu entfernen,

wehen pflc 1.

Herr Zschicsche war als Komthur an seinem Plase, eben so Herr Behr als Masetto. Das Talent dieses jungen Mannes entwixkelt sich immer freier, er zeigt namentlich für komische Particen eine gläckltchc Bc- gabung, von der bei fleißigcm Studium viel Gutes zu hoffen ist, wir freuten uns namentlich, daß er dieSmal die bekannten unartikulirten Klagelautc in eine wirkliche komisch gelungene Klage verwandelte.

Dcr Olle. Marx ward als Donna Elvira die schwierigsie Gesangs- Wir bedauern, daß diese Künstlerin, der es nicht an fleißi em Studium und geistiger Durchdringung ihrer Aufgaben fehlt, eine die offenbar die Gränztn ihres Organs in der ihre wirklich trefflicbc Auffassun Geltung kommen läßt. Dlle.Tuczck"war dagegen als ' erline, wie immer, reizend, fie ßellte mit vieler Naivetat und Feinheit das leichte, lußige zwei Liebhaber zu besiven, nur daß ste nicht mit dem neuen auch den alten treuen ver-

Partie zu Theil.

Zarte übernommen hat, “dhe überschreitet und

Mädchen dar, dem es nicht übel behagt, darum besorgt, licten möchte.

Die Seele des Ganzen war jndeß Dlle. Lind, trauter mit ihrer Aufgabe, noch gewalzt, namentlich in der Scene, wo fie unter der Larve des Freundes dcn Mother des Vaters entdeckt. das Centrum, um das fich in manmgfachen Kreisen die übrige Darftxllung So oft das wahre Genie den Schauplatz betritt, wirkt es an der was mit ihm in Berührung

bewegte.

Ursprünglichkeit seiner Natur mächtig auf Alles,

kommt. So waren auch dieömal alle Uebrige

erissen, und, von ihrem Feuer entstammt, erreichte das Zusammensptel eine Frische und Wahrheit, wie man es lange in dieser Oper nicht gesund.? hat.

Die Stifts-Kirche zu Gernrode.

Die Eisenbahn erleichtert die Verbindung der Refidenz Berlin mit den malerischen Gegenden des Harzes, mit seinen Denkmälern und Erinnerun- zähligc Wanderungen werden mit geringen Mitteln an ctrcten, dic fabelhaften SWL des Teufels und der zu sehen und sich in der herrlichen Natur des Wir berühren hier nur mit Wenigem einen Zeiten des Kaisers Otto seit n

gen und Sagen avs grauer Vorzeit, und un

Hexen in der Nähe sejh schönen Gebir es zu weiden. der sehenswert esten Punkte, der sich aus den dem Jahre 960 wohl erhalten, oft der Gege

11

nicht immer zur

dicSma! noch vor-

Sie war

von ihrem Schwunge fort-

and der Bewunderung der

Kunftkcnner gewesen ist, den uns Puttrich neuerdings in seinem Werke: „Denkmale der Baukunst des Mittelalters in den Herzoglich anhaltischen Landen“ vor Augen führte_ wir meinen die Stifts- Kirche zu Gernrode.

„Ihr unverkennbar hohes Alter, die schlichte Einfachheit ihrer Formen“, sagt Puttrich, „die Gediegenhcit nnd Feßigkeit, welche man noch immer an dem ganzen Baue wahrnimmt, machen denselben Eindruck, Welchen cin ehrwürdigcr Greis hervorbringt, dessen furchenkeichcs Gcficht und cisgraucs Vart- und Haupthaar, verbunden mißeinem derben Gliederbau, noch immer die Spuren männlicher Kraft und einer früheren Zeit angehöriger Cin- facheit und Würde zeigen.“

So fährt Puttrich durch mehrere Bogen hindurch fort, uns das alterthümliche wohlerhaltene Bauwerk als eine Seltenheit früherer Jahr- hunderte darzustellen, und oft ficht er fich zu dem Bekenntniß hingerissen: daß _ dieses oder jenes einzig in seiner Art daftändc, ein denkwürdigcs Zeugnis; für den edlen Bausiyl längst vergangener Zeiten.

Dieses wohlerhaltene schöne Denkmal inmitten der deutschen Lande _ in neueren Zeiten in seinen Seltenheiten ftudirt und aufgesucht von Archi- tekten aus fernen Ländern _ entbehrt bei aller Berühmtheit eines Schuscs im eigenen Heimatlande; der Krieg hatte die Qucllen des Landes erschöpft, und der Herzog sah fich bald nach dem Frieden gcnöthi t, die zu dem 111- sjiftc einst gehörendenAecker zu verkaufen; da hierzu au die alte Hoferöthe desselben zählte, welche von der Abcndseite das ehrwürdige Gotteshaus bc-

ränzte, so fielen dem Käufer _ wohl nur aus ersehen _ auch ganze 'ibthcilungen dieses Denkmals alter Baukunst 4119 E1genthun1 anheim, und wir finden heutiges Tages den Herrn Gutsbefißxr

1) auf einem Theile des Kirchenbodcns mat allerhand beschwerendrn Lasten, so daß die Spuren davon in dem Gotteshause sachtbar weiden;

2) in dem ehrwürdigen Kreuzgan e mtt_,alle1hand feuerfangcndcn Gc- gensiänden, als Kiehn und tro [ene Holzer;

3) in einer der ältesten wohlerhaltcncp Kryptcn, in welcher zugiet'cb eine Gesinde-Küche angebracht 117, „mn allerhand Geräthcn einer Haus- wirthschaft _ wir glauben Schinken gesehen zu haben, mindestens ist dieses denkwürdige Bauwxrk wie eine Räucherkammer vom Rauche erfüllt und durch sie n1cht minder die Kirche selbst;

4) ist die Chornische von der Wohnung des heutigen Bestsers so genau umbaut, daß die Schornsteine nicht einen Fuß unter dem Dacbe der- selben münden. ' '

Wir entnehmen aus diesem unßatthaften, unschukltchcn Zustande die

-“ (;p-,x-wayNdM-WM"W_- . -

* - “„ W&Ww-W . ., ;.