--.-, «:
- «"W“-“"i *ka-KK"WWMMK*UK"M" “* -7- * -"*--* **
» ,...-«:..
„».-„„. ..
; ..,. »„- _, ,
„..., «.;- .
* --'---4-„-« ,TSLPMY“:„:§?TT “.ws-«7...» -- .. . * .. * -. :: r* .. „
Rem". nnd Smaroansemer Nr 133 vom 11. Juni 1941". S. 2
. den Kosten der Verarbeitung der Gejpinsle zu Ge- wirkcn odcr Gestricken, d. h.
3) den Fcrtigungstöhnen, .
b) den Entgelten für die Lohnanseritgung durch
/ Heimarbeiter, Hauschkrbetrcibende oder diesen Personen gleichgestellte Unternehmer,
c') den Fc1'1ignngSgemcinkosten, "
. dcn Zuschlägen fiir die Veredelung und Ansrustimg dcr (Hewirke oder Géstricke, _ _
. den Kosten der ugekaujien Gewirke o'der Gestricke,
. den Kosten der “ erarbemm d_er «Wirte oder Ge- strickc zu Wirktvaren oder truknmren, d. h.
3) dem Verarbeitup svcrlust,
])) den Kosten der dutatcn,
1: den , erti an 515 neu, '
(1)) den Zntgéxiter? fiir die Lohnansexiigung durch Heimarbeiter, HauSgewerbetreibende oder diesen Personen gleichgestellte Unternehmer,
6 den FertigungSgemeinkosten, _
. den “kcrjvaliungs- nnd Vertriebsgememkosten, . dem Wagriis- und Gewinnzuschlag, . den Zuschlägen für besondere Ausstattung ,oder be- sondere Aufmachung der Wir!- oder SirukWaren, ] . den sonstigen zulässigen Zuschlagen, 1 . dcn Vcrtricbssondcrkostcn, . _ 1“. den Maß- und EinzelmffcrtigungS- sonne Klein- mengcnzuschlägcn. _ (2) Der höchstzulässige Verkaufspreis für GeWtrkc 05er (Restrict? ist zu bilden aus den vorstehend genannten Pms- bestandteilcn zu Ziffer 1 bis 4, 7, 8 und 11.
§ 3 Fiir die' Ermittlung der Kosten der Gespinste, die_ zu Ge- wirkcn oder Gestrickcn verarbeitet w-:_rden, elte'n d1e_ Vor- schriften für Wcrkstoflse der Leitsä e für dix kz?ere1seyn11ttl11ng auf Grund der Selbst osten bci Lei tungen Zur offentliche Auf- traggeber (BSO) Vom 15. November 193 (Retchsgesetzbl. 1 S. 1624) und die Richtlinien der Anlage 1 ***).
§ 4 Die höchstzulässigen Zuschläge für die Veredelung ixnd Ansi'iistung dcr Gcspinste sowie der kairke oder Gestxicke ergeben sich aus dcr Anlage 2“).
§ 5 *
(1) Die FcrtigungÉ-[öhne fiir die Herstellung der Gewirke odcr Gestricke sind nach den Richtlinien der Anlage 3**) zu ermitteln.
("Z) Sonicit nach diesen Richtlinien die zulässigen Fcrtignugslöhnc - auch für Tcilarbeiten - im Einzelfall nicht fkstzustcllcn sind, dürfen die üblichen FertigungSlöhne [*crglcicharcr Nachbarbctricbc möglichst aus dem Gebiet dcr- sclvcn Preisbilduugsstelle eingesetzt, Werden.
§ 6
Die Entgelte für die Lohnanfcrtignng von Gewirkcn odcr Gestrickcn und fiir die Verarbeitung von“ Gewirkcn oder Westricken zu Wirk- oder S1rick1varcn im Lohn durch Heim- arbeiter, HauScherbctrcibende oder diesen Personen gleich- gestellte Unternehmer dürien, soWeit nicht in den Anlagen 3 und 6 etWas anderes bestimmt ist, höchstens mit den nach den Tarifordmmgen der Sondertreuhänder zuläfsigen Be- irägcn cingcscßt WCrden.
Tic Feriignngsgemciiikostcn für die Herstellung der Ge- wirkc odcr Gcstrickc sind aus den Hundertsäßen eincr Zuschlagsgrundlage zu ermitteln. Die Zusckjlagsgrundlage nnd die Höchstzuläfsigen Hundcvtfäßc ergeben sich aus der Anlage 41:9“).
. § 8
Fiir die Ermittlung der Kosten der zugekauften Gewirke odcr Gcstrickc, dcs Vcrarbcitungsverlustes, der bei der Ver- nrbcitnng Von Gewirkcn odcr Gestricken zu Wirk- oder Strick- waren entsteht, und der Kosten der Zutaten zu dieser Ver- arbeitung gelten die Vorschriften für Werkstoffe der LeitsäYe fiir die Preisermittlung auf Grund der Selbstkosten bei
Leistungen für öffentlickw Anftraggebet (LSD) vom 15. No- -
Vcnibcr 1938 (ReichdeseHblI S. 1624) und die Richtlinien de'!" *.)lnlcigc ZM“). § 9
(1) Die FertigungL-löhne fiir die Verarbeitung von Ge- wirkcn odcr Gcstrickcn zu Wirk- oder Strickwaren sind nach den Richtlinien der Anlage 6**) zu ermitteln.
(2) Zojvcit nach diesen Richtlinien die zulässigen Ferti- 9111119155110 _ auch fiir Tcilarbeiten -- im Einzelfall nicht fcssFllstcllkjl sind, dürfen die üblichen Fertigungslöbne ver- glcicbbarcr Nachbarbetricbe möglichst aus dem Gebiet der- fcl'bcn Preisbildungsstclle eingeseyt Werden.
§ 10
Die Fcrtigungsgemeinkostcn für die Verarbeitung von Gewirkcn oder Gestricken zu Wirk: odcr StrickWaren sind aus dyn Windortsäßcn ciner Z11schlagsgrundlage zu ermitteln. Die Z];i(hlcigIgrnndlmgc und die höchstzulässigcn Hnndcrtsäße er- chsn sick) uns der Anlage 7341“). „
8 11 d (1) Die Vcriva'stnnch- und Vertricbögcmsinkostcn sowie
dM “L*.Ziix'xiiis- 11_nd (551111iitn311schlag sind nach den Richtlinien dcx “2111111310 8""_'"*") 311 611111110111.
§ 12 I'M ZU'ZÜÜÜJE fiir bcsoudcrc Ausstattung odcir bcsondcre 2111511651011] der Wirk; odcr Strickjvarcn dürfen die nachfveis- 11111" cUxiichidcn Selbstkosten einschließlich eines Gewinn- 5111110113119 111111 8 Vom Hundert dieser Kosten eingeseßt Werden.
§13
. ?[ls sonstige ZUscHlägL diirfen nnr die Kosten so1cher Ent- 111111111ngxdecitcn, diy den Umfang der üblichen Entwicklung jiOcrsc1)rcit-;11, sowie Wenzgebübren, und zwar beide höchstens in der tatsachlich entstandünen Höhe, eingeseßt Werden.
§14 -
Als VcrtricbéZsondyrkosten dürfen höchstens die notwen- diggn Aufjvendnngen für Umsaßstcuev, für Skonto und fiir
"*“") Tie A1i1c1g1'11 Werden im Mitteilungsblatt, Teil 11 des R-cichskommissars fiir die Preisbildung abgedruckt Werden; außer- dkm werden die Fackxgruppen Wirkerei *und Strickerei und der Rkichsstand des Deutschen Handwerks sie den betroffenen Mit- gjicdern besonders bekanntgeben.
die in der jeweils in Betracht tommexrpni Hgndelsstyse durch- schnittlich anfallende Vertreterprovtfion jedoch tnsgefamt nicht mehr als 12 vom Hundert des “erkaufspreises, ein-
e e 1 Werden. gfß § 15
Maß- und Einzelaufertigungs- sowie Kleinmengen- uschläge dürfen höchstens in der aus der Anlage 9“) er- ?ichtlichen höhe eingesetzt Werden. “;
§ 16 -
1) Zur Abgeliun dex Mindererlöse flix WarenIveitet und ritter Wahl dat beim Verkauf ausgerüstet“: u delsfertig aufgemachter Wirk- oder Sirickjvarx'n her “Verkaufs- preis für Waren erster Wahl unter BerucksichttgunL dx! Mengen um den Betrag erhöht Werden, um Yen die * reise für Waren weiter und driver Wahl gegenuher den „nqch diesen Vorschistcn höchstzulässigen Verkaufspreisen ermaßigt Werden. .
(2) Wirk- und Strickwaren zweiter und dritter Wahl sind entsprechend zu kennzeichnen.
§ 17 Für Gewirke nnd Gesiricke sowie Wirk- mid Strickjvgren gleicher Art und Güte, Yie gui Hauptherstellungsmaschmen hergestellt Werden und fur die unterschiedliche Prci§hcstaiitd- teile nach Anlage 4 anzuseßen sind, darf unter Beriickstcl)tigung der Mengen ein Durchschnittsprels gebildet Werden. TioArt und Weise der Durchschnittspreisbildung ist nachzuweisen.
§18
Die nach den vorstehenden Vorschriften höchstzulässigen Verkaufspreise gelten für Verkäufe an die in ,der Großhandels- tuse tätigen Unternehmen. Bei dxn Verkaufen an Einzel- Yändler darf auf den nach den vorstehenden Vorschriften cr- mittelten höchstzulässi en Verkaufspreis ein Zuschlag bis zu 10 vom Hundert berechtet Werden. § 19 -
_ Die na den Vorschri ten dieser Anorudnung gebildeten" Preise fiir die handelsübli en Einheiten durfen aus vo_lle 5 bzw. 10 Reichspfennige aufgerundet Werden, Wenn dre Einer- stelle dEr ermittelten Beträge über 2,5 bzw. 7,5 Retchs- pfennigen liegt. Wird von der Berechtigung. zur Aufrundung Gebrauch gemacht, so muß auch entsprechend abgerundet Werden.
§ 20
(1) War der bei vergleichbaren Verkäufen im erstxn Halb- jahr 1941 überwiegend erzielte Verkaufspreis für gleiche o_der vergleichbare Waren nnter Berücksichtigun dex Mengen med- riger als der nach diesen Vorschriften höch tzulnffrge Verkaufs- preis, so muß dieser bei allen künftigen Verkaufen um den Hnndertsaß unterschritten Werden, der erforderLich ist, um eine Erhöhung der in dem früheren Verkaufspreiß enthaltenen Verarbeitungsspanne zu vermeiden. Als Verarbettungsspanne
ilt beim Verkauf von Gewirken und Gestricken der Unter-
Jchied zwischen den Werkstoffkosten und den Kosten der Ver- edelung und Ausküstunß einerseits und dem. erzielten er- kaufspreis andererseits, eim Verkau von WWL-und SURF“ waren derUnter chied zwischen den erksto stossen, den . u- schlägen fiir Vere elung und AUsrüstung un den ,Kosmi er Verarbeitung der Gespinste Fx Gewirken und Gestrtcken emer- “keits und dem erzielten erkau spreis andererseits, Das Nähere über die Errechnung des nterschicdsöetrages e'rg15t sick) aus den von der achgruppe Wirkerei Und 'Stx1ckeret m1t Zustimmung des Rei skommissars für die Preisbildung her- auSgegebenen Richtlinien. . . "
(2) Einem Unternehmen, das 111 der m "Absah "1'ge- nannten Zeit die nach dieser Anoxdnung hochstznlasjsigen Preise oder noch höhere bcrechnet hat, jedoch auf'Grund eines Umsaßes, seiner Kostenlage oder seiner foysttgen Stellung. im Markte mit niedrigeren als der nach dieser Anordnung höchst ulässigen Preise Hätte auskommen können, kann - UU- bescha et des § 22 der Kriegswirtschaftsverordgiuzig vom 4. September 1939 (RGW. 1 S. 1609) - die Prxisbild11ngs- stelle die Einhaltung niedrigerer Preise zur Pfl1cht machen.
§ 21
(1) Jeder Hersteller hat die von ihm oder, in seinem Ays- trag hergcstelltcn Gewirke, Gestricke sowie Wirk- unh S_trick- waren nach den in den Anlagen 4 und 7 2Jegeberxen Richtlinien in die in diesen Anlagen genannten erarbeitungsgruppen oder Gütestufen ein uordnen: „ , .
(2) Jeder Hetheller hat „ferner ein Verzeichms aufzu- stellen, das folgende Angaben enthalten muß:
3) Eine genaue Bezeichnung der Gewirke, Gestricke “ sowie Wirk- und Strickwaren, die von ihm herge- stellt Werden, ' .
b) eine kurze Beschreibung dieser Gewirkc, Gestricke
sowie Wirk- und StrickWaren unter Angabe der _ Ausführungsart, „ " (3) die Angabe der Verarbeitungsgruppe oder Gutefstuse, in die die einzelnen Gewirke oder Gestricke owie Wirk- und StrtckWaren eingeordnet sind.
(3) Das Verzeichnis mu binnen vici; Wochen nach dem Inkrafttreten diesor Vorschri t in dreifacher Außfertigimg der fiir, den Siß des Unternehmens uständigen Preisuber- WacHungsstelle oder der von dieser estimmten Stelle zum Sichtvermcrk vorgelegt jverde-n. Es muß von d'emUnter- nehmen fiir die Dauer seiner Gültigkeit und danach noch weitere iinf Jahre aufbcjvahrt Werden. , "_ “
(4) ird cin Gewirke oder Gcstricke sowie eme- WirY- oder Strickware kiinfkig neu Hergestellt, so muß das Vexze1chzns un- verzüglick) ergänzt Werden. Ein Sichtvermerk ist nicht er- forderlich. * ' '
(5) Fiir 11111011105111211, die nach deni Inkrafttreten dieser Vorschrift neu errichtet morden, gelten die Hor'stchendcn VNV);- schriftcn finngcmäß mit der Maßgabe, daß 7110 in Abs. "1 512; 3 genannten Verpflichtungen vor, Aufnahme der gcschaftlichcn Tätigkeit zu erfüllen sind. .. „
(6) Die Preisbildungsstellen konzicn anorpnsn, das; Ge- Wirkc, Gestricke sowie Wirk- und S111ch1vare_n m eme andere Verarbeitungsgruppe oder Giitestufe als die vom'Hcrstelle-u gewählte einzuordnen sind. Die Anordnung wixd elne Woche nach dem Zeitpunkt wirksam, zu dem der Bescheid dmn Unter- nehmen zugegangen ist.
§ 22
Dje Hérsteller von Wirk- und StrickWaren dürfen für die unter den Geltungsbereich dieser Anordnung fallenden Warxn bei Verkäufen die Einheitsbedingungen der deutschen Textil-
industrie zugrunde legen.
han- .
- § 23 Die Entgelte für die Herstellun der unter den Geltungs- bereich dieser Anordnung fallenden ?Wirk- und StrickWaren in Lohn unterliegen, sotvett nichts anderes bestimmt wird, der. Verordnung über, das Verbot von Preiserhöhungen vom 26. November 1936 (ReichLLgescßbl. ] S. 955) bzw. der Ver- ordnung über das Verbot von Preiserhöhungen im Lande Oesterreich vom 29. März 1938 (Reichsgejeßbl. ] S. 340) und der Verordnung über das Vcrboß von Preiserhöhungen im ZÜMM Sudetenland vom 22. Mai 1939 (Reichsgcseßbl. 1
) §*24
(1) Wcr-ReicHskommiffaréfür die Preisbildung oder die von ihm beauftragten Stellen können LluSttahmen von den Vorschriften dieser Anordnung zulasscnoder anordnen.
(2) "Die Anlagen der. Anordnung kann der Reichskom- missar fur die Preisbildung durch Erlaß cm die Fachgruppé Wirkerei und Strickerei oder“ die zuständige Gliederung des Rejckjsstandes des deutschen Handwerks ändérn. Die Aende- rungen treiext für die Mit lieder der genannten Fachgruppe bzw. der Gllederung des eichsstandcs des deutschen Haud- werks nach dem Zugehen der Benachrichtigung in Kraft.
§25 / *
Dcr Rcich§kommiffar für die Preisbildung erläßt bis 2,111; Aysfiihrung und Ergänzung dieser Anordnung erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvotschrijten.
§ 26 (1) Soweit nicht anderes bestimmt ist, Finden mit dem
Vorschriften des § 17 Abs. 1 bis 4- des Spinnstoffgeseßos vom 6. Dézember 1935 (ReickJgeseßbl. 1 S. 1411), die Verordnung über das Verbot von reiserhöhungen vom 26.'Nove1nber 1930 (Reichsgcscßbl. 1 S. 955) die Vcrordnuy uber das VZr- bot von Preiserhöhungen im Lande Oesterret t,),om 29. Marz 1938 (ReichSgeseßbl. 1 S. 340), die Verordnung uber das Ver- bot von Preißerhöhungen im Reichs au Sudetenland vom 22. Mai 1939 (Reichs eseßbl. ] S. 95 , dre Verordnung zur "Preisbildung in der pinnstoffwirtfchast'vom 9. Dezember' .1937 (Reichsgefeßbl. 1 S. 1351) und die Vorschriften der § 23-27 der Kriegswirtschastsverordnung vom 4. September 1939 (Reichsgefetzbl. ] S. 1609) keine AnWendung mehr. _ . (2) Mit dem Jnkraittretén dieser Anordnung treten alle auf Grund des Spinnstoffgeseßes vom 6. Dezember 1935 (Reichsgeseßbl. 1 S. 1411) oder der Verordnung uber das Ver- bot von Preiserhöhungen vom 26. November 1936 (Nerchs- ese „bl. 1 S. 955) zugelaffcncn oder angeördueten AuSnahmxu ?ür ie im § 1 genannten Waren außer Kraft.
* § 27 . - ». Die Anordnung tritt am 1. August 1941 in Kraft. Berlin, den 31. Mai 1941. - . Der Reichskonnnissar für die Pryisbildung. ' W a g n e t.
-
Anordnung
ur Verlän eru 'der GUM r,_..d«x».-denu11g...znr_ Regelung d:!r Pnrgeise und"Al;1-ster“ügungsén“sgestesür Damen- : . ck .
vom 8. Juni_1941.
Auf Grund des GeseßeSzur T_urchführqng des"V1ex- jahrespTans -- Bestellung eines Retchskommrsjars Jur. die Preisbildung -- vom 29. Oktober 1936 (Retchöge Zßbl. [ S. 927) wird mit Zustimmung des Beauftragten fur den Vierjahresplan angeordnet:
- “ Einziger Paragraph.
Die Geltungsdauer der 2111eran zux Regelun de':
Preise und Anfertigungsentgelte fur Damenhute vom 2. pril
1941 Deut er Reichs- und Preuß. Staatsanzeiger Nr. 82 vom 7(. Apriskh1941) wird bis zum 15, August 1941 verlangert.
Berlin, den 8. Juni 1941. _ . . . Der Reichskommissar- Tür die Preisbildung. J.V.: Dr, F ottmanu.
„ .
B “ ichssteki fü ! Haupt- Anweiu Nr. 81941 derRe e ! oz . Meilung 1 “L 32/1 /Nr. 1450/41 -. vxte.; Yass: 113312? und Verwertun von Alpen eas ((Jan: bnmäes) im- o . wires stQjahr 19 1. Vom 28. Mai 1941.
Nr. 125xvom 31. Mai 1941.) _ Vor ?) 7 ist als Ueberjchrift-einzusugen: „111. Schlußbestimmungen.“
Preußen.
* Bekanntmachxmg.
u Grund des Erlasses des ührers "und Reichskanzlers ur Zufrchführung der WiederveFeitiigung der, Gebiete v_on
upen, Malmedy und Morxsnet. mxt dezn Deutjche11 Re1ch vom 23. Mai 1940 (RGW. 1 S. 803) m Verb11idu11g mti § 8 des prcnsßschcn Gesetzes Über Landeskulturbclwrden vom 3. Juni 191.9 (Gcseßsamml. S. 101) mid § 2 Abs.».zJ de? Rcichnmkcgungsordnung Vom 16. Juni 1937 (RGVMW S. (329) bestimme ich mit Wirxung 59111 1. Sepctve_mbtir.19 . im Einvernehmen *mit'dem Reichsminister des .zmicm. *
1. ; „ Ja den. Geséhäftsbezixken der preußischen Kult,:ykrä'nxj-er tritt folgende. Aenderung em: . Rheinprovinz: «» Dem KultUrar'nt in_Aachen Werden dieGebiLtc Eupen, Malmedy und Morean angegliedert, *
o
11.
- 11 dem vo" lebend unter 1 angegebenen veranderth GesckJstsbezirk KW der Oberpräfident - LKA. „_ m Koblenz'als obere Siedlungs- xmd Umlegungsbehörde und 'das beieiligte Kukturamx Aachen als untere Siedlungs- urid als Umlegungsbehörde tatig. .
Berün, den 3. Juni 1941. „ " ,
Der Reichs- und Preußische Minister für Ernahr-ung
, und Landwirtschafx. 3 * I. V.: Willikens.
Inkrafttreten dieser Anordnung für ihren Geltungsbcrcick) die .
(Deutscher ReichSanzet'gér und Preußischer Staatöanzeiger *
* Interessen entsprechend dén Abma
Neft!»- m AMW“! K:. 133 vom 11. Juni 194]. S. :!
Richtamtlicheöch
Aus kt BWW.
Hätten der Rotverordmmgen werden endgültig beseitxgt. - Ein mins Gesetz zur Renten- versicherung. '
Der Preisereferent des Reichsarbeitsjnini erimnS, Mini- Wialrat Dr. Mijn z hebt in der „Ortßkranken aße“ den großen . r1prung Deutkchianßs anf sozialpolitischem Gebtet [FWW E! kündigt dabei einen neuen GFZeYMtwnrf an, durch den e Haxtexi, die noch aus der Zeit der cotverordnnngen ftammezr, endgultig befeiti werden lollen. Nach diesen Veroxdnungen sind von den laufen en Invalidenrenten, Invalidsnpenstonen und Ruhegeldern
20 “Jahre Reichskuratorimn für Wirtschaft- “ lichkeit.
In diesen Taßen blickt das Reichskuratorium für Wirtkchaft- lichkeit (RKW), die Zentralstelle der deutchen Rationalifierun auf ein 201ahrtges Bestehen zurück, Das KW Wurde im Jun dez; . thxes 1921 an Veranlassung des Reichswirtschasts- 1111111ste11um's und des eutschen Verbandes technisch-wZ§senschaft- licher Vereine begründet, um die verschiedenartigen ationali- 11ex11ng_.é;hestrebu_n en zusammenzufasßen und um in techni ck)- 1vtrx1chc1_f_tl1 er Gemein chaftSarbeit zwi en Praxis, W1s1e11schaft und Behörden den Vorsptun aufxxho en,- den andere Länder vor dem im Weltkriege abgeschlossenen eutsch- lmi'd erlangt hatten. Diese BLstWbm-ZZM Wurden von führenden Mauern 'der deutschen Technik und 5 irtfchaft getragen. Insbe- sorxdere habxn Carl Friedrich von Siemens und Karl K o t t g e n v1e_le JUZ“ d_en Vorsiß im Vorstand des RKW geführt. Im .Laufe seiner rbetYen ist es dem RKW gelungen, viele Hunderte von eélzrenan1tl1chen Mitarbvitern zu dauerndem Er-, fahrungSausZanj ,und fruchtbarex: Gemeinschaftsarbeit auf den Lroßen Arbeits ebteten Vereinheitltchung, Beschäffun , Fertigung, Berwgltnn un Vertrieb zulsammenzufuhren. Die (Yk ebnisse der Geme111scha réarbext haben a s Rationalisierungsmitte1z in-großer Zak)! M Form von. Betxiebsblättern, Richtlinien und anderen Veroffeiitlichmen m die_ Betriebspraxis Eingang gefunden. Z.B._s111d d1e'* WF-Maschmentarten in einer Auflage von über 15 Millxonen 11: den, deutschen Betrieben verbreitet. Es gibt heute kqunkemen Abschnitt'des vielseitigen Betriebsablaufs, in dem n1cht_1rgendwelche Ra_t1onalisierun mittel aus der Gemeinschafts- arbetx des RKW, _etngesest iver en. Die Betriebsuähe dieser Arb)e1_ten_aus-d,er. Praxis für die Praxis.!)at ihnen z1111re1st eine freumlkxge Beachtung in den Betrieben eZichert.
Der volkZKvirtschaftliche Wert der atigkeit des RKW besteht vpr allem dcxrin, daß der wirtschaftstechnische Fort- schritt,_dex 1a tmmer zynachsj an wenigen Stellen oder gar an 9111er emz1gen Stelle er telt wird, (mf dem Wege des Erfahrungs- nustagtfches und der. meinschaftsarbeit schneller und„ziel-„ bepoußier vxrallgememert wird, als das [mist der Fall wäre. Diese Yrb_e1t dcr Auyvahl und der Verbreitun der Rationali- YcryWßmitxel 'w'xxd- nn wesentlichen in Aus chüssen des (K _ ge_letstet, vgn denen fol ende bestehen: Reichsausjchuß ür Wirtschaftliche Jetix ng (AW Reichsauss uß fiir Lieferbe n- qungen und Gutes! erung (R L), Re1chsaus chu für wirischaft- siche Verjvqltung (AWV) 'Reichsanss uß für etriebswirt chat (RfB), thchsaUF-schuß iir xvirtschat1ichen Vertrieb (N VZ, 9161chsa11s1chuß fur Wirtchaft11chkett im Handel, Forschungsstelle fur den Hande'l (Ff-H), eichsausjchuß fiir Ucberse ,ung deutscher Nyrmcn und Lteferbedingungen (Asi), Rcichsc111ssch11§ für technisch- wirtschajtli e Beratung (RTWJB), Reichsausschuß für Ver- packungsfo chung (RFV) und Re1chsausschuß für Hauswirtschaft. 2111251 derÉ“Zentrale 111 Berlin unterhält das RKW Dienststellen m_“) 1211, Breslau_ Krakau und Reichenberg, Aufbau und Arbeits- weise de? RKW md dur eine im Jahre 1938 vom Reichswirt- kchaFmrmster erlassene a „ung geregelt. An der Spitze des RK * steht als Letter seit em Jahre 1935 Dipl.-Jng. Georg S'eebaueor, der zugleich Leiter des Reichsausschusfes für Leistungsstetgerun it.
Seit der Ma_ tü _er_nak)1ne durch den Nationaksozialismus sind im_ Zuge der. Rationali[1erung, des Vierjahresplans, der Lei tungs- ftcigcrun und Yer Kriegsjmrtschaft ,die Arbeiten des RK von der Mix chafthuhrng besonder gefördert worden. Insbesondere hqben ß -- uber Hie Erarbextung besonderer Rationalifierungs- mittel maus ;- _dte allgemeinenbzweigwirtschaftlichen (branochenmaßtgxn)/Betrie Suntersuchungen und Betrie'bsYergkeiché entwickelt. In der Industrie“sind auf diese Werse uber 100 Wirtschaftszweige mit mehr aks 1000 Be-
s 1700, W den laufenden Witwnt- und Winntrenten 5 17.4 und Von den laufenden Waisenrmtm 4 N.“ zum Ruhen gebracht und der Gxundbetrag fiir die künstige Rente nm 7 11.“ gekürzt porden.__D1e Rentner haben immer wieder um die Beseitigung diefer .ßnZungen gebeten. Dieser Wunsch so!] "ext erfüllt werden. 211111; die lage der Rentner, daß ihnen der «&Jegm Fran!- hen gerade tm Alter schie könnte bei dieser egenhett ab- estent_werhen, Wobei die Regeltm für die Krankenveriichewng er „Krngshtytkrbkiebeueu Vorbild ein könnte, Weiter wird mit- eietlt, daß cm in Vorbereian be1indliches Mutierschußgesey den chuy der schaffenden ; raum und Werdendm Mütter erheblich agsbauen wird. Ebenso chreiten die Arbeiten an dem neuen Be- tr1cbsckchußgeseß voran". Dieses Gesch soll den Schuß der Schaf enden gegen die GefaÉJWen regeln die sich aus der Art der Axbeit, aus der Arbeit an aschinen 05er mit gefährlichen Werk- zeugen sowie aus Art und Zustand der Vetriebseinrichtungen und Arbeits'cäume ergeben. .
trieben 111it§rs11cht rogrden. Im Handel werden gemeinsam mit den zustandtgxn fachlichen Gliederungen des Handels fast der gesamte FachemzclhaxidY, der größte Tei! des Fertigjvaren-Absaß- Großhandels und einige große Gruppen des Produktionsver- bmdnn shqudels laufend durch Betriebsvergleiche erfaßt. Rund 4500 etyebe dss Großhandels und 7000 Einzelhandelsbetriebe 1!» (111 dtefen Vergleichen beteiligt. Die fachlichen Untersuchungen md m der leßten Zeit zu betriebswirtjchaxtliahm Gebiets- u n txrsu chun g en wertetentwickelt 1110! en (z. B. in der ba rische!) Ostmark, im Saargebiet und in der Ostmark). Gestüßt an diese 1n,derOrd31uxig1:nd Vereinheitlichung des betrieblichen Rechnungswesens gewonnenen Er- fahrungen konnte das RKW in seinem Reichsausschuß für Be- tx1ebswirtschaft (RfB) die wichtigen Vorarbeiten leisten, auf denen die Erlasse "des Reichswirtschafisministers und des Reichs- kommrffaxs fur die Preisbildung iiber Grundsäße fiir Buch- hgltungsrtchtlinien (Kontenrahmen) und Kostenrechnungs-Grund- saße aufbauten. _ Die Kriegsnx ' rtschaft seyt die im Vierjahresplan und 11a Rahmen der Leist ngsfteigerung begonnene Linie im wesent- „lichen auch auf dem Gebiete der Rationalisierung fort. Die Be- heutung der Rationalifierungsaufgaben in ihrer Gesamtheit ist angestchts der Yiegenen wirtschaftlich-technischen Anforde- rungen der Krie sécü um noch geWachsen, Wenn auch natur- gemaß ei11„Wande in der Wertung der Wichtigkeit e i nzeln e r Rationalisierungsarbeitm ein etreten ist. In diesem Sinne hat das RKW mit Kriegsausbrux?) seine Arbeiten Weitgehend auf die besonderen Erfordernisse der KriegswirtfchFt cmderichtet. Die Arbeiten und die ArbeitSWeise des RK haben auch inter- “,nation'ale Anerkennung gefunden. Ohne Weifel wird diese Tat- sache sick) in der kommenden europäischen Uniwickkung der Ratio-
" *nalifierung geltend machen.
Fachuormenausschuß „Lichttechnik' gegründet.
Der Deutsche Nornwnaussckyuß hat in diesLn Tagen auf An- regung der Deutschen Lichttechnijchen Gesellschaft (DLTG) im NS.- Buny Deutscher Technik-einen Jachnormenausjchnß „Lichttechnik“ gegrundet.
Die Lichttechniker folgen damit dem'Beispiel andcrer technischer Fachrichtungen, um die ge amn NormungSarbeit auf ihrem für die
_c n_ik' Wirtschaft und hrmacht so wichtigen Fachgebiet nach am eitkiclzen Gesichts niken zu lenken. Neben den NSVDT- Fachverbanden der D 6 dem Bexband'Deutscher Elekkrotechniker (BDE) und em Deuts V„erem von Gas- und Wasserfach- 11_1a11ne1:1_1 (DVGW) und den ubri en lichüechnischen Organisa- tionesxt, insbesondere dem Hauptauschuß „Gutes Licht“ beim Amt ,thonheit der Arbeit“ der DAF und dem Studienausschuß für Öffentliche .und Verkehrsbe'leuchtßztß stud in diesem Fachnormen- a11§3sch11ß die zeytraln'! Rnchsbehor en, die Physikali ch-Technische Rßtchsanstalt, die Wtffxnschast dyr dix Hochschulinstitute sowie Wirtschaft mid Industrie durch die evmls in Frage kommenden Zentralorgamsattoum vertreten; 11! Vorsitzenden des “"ach- normenausschusses MYR 'k“ Wurde seitens des DeuJchen Nornixjiausschus es Her . ei svoerYende der DLTG, der Direktor des Lichttechms en Instituts und derzeitige Rektor der Technischen Hoxhschyxe Karlsqu, FWI?" or Dr. Weigel, besteklt. Die Ge- chaftsfuhrun hax r. . ohler, Berlin, als Leiter _der Normen- ekke der DLÉG ubernommen.
Die Fachliche Arbeit Wird damit be innen, die heute im ganzen Normenkoerk Yerstreuten Unterlagen ystematife? u ordnen, em- arxder anzugleichexrund besxe de Lücken ausz ü en. Außerdem nnrd sofort mit e_mer Begin Snormung onnen Werden, um die v'on der DLTG em xleiteten Arbeiten zur chaffung einer einheit- ltchen Sprache der :Ynechnix durchzuführen.“
Wirtschaft des Anstandes.
Rumäni-nswireschajtuchesumnusmöchheeiten. Vortrag von Professor Leon-Bukareft in Kiel.
** Auf Ei111ad1m des Wisjenschafüichen 03an des c*“ntituks xu? Weltjvirtjchcaft LFU am Dienstag der e mal" e wémixnische Wirts qftsmmister" r/i) essor Gh. N.„Leo n- ukaret im NYM Yer „ _1ele'9 Vortrqge vor eme: gw Zahl geladener äste ulzer d1_e Wirts ftli e Strnklnr Rumaniens' und seine Möglich- keiten m der ukun t. . .
“Pei; V'ortragende ging dgvon aus, daß das Nachkriegs- 1'11_111(_1n1en xm A rarland War, in dem 80 % der Bevölkerung von der Landrvtxtxchat lebten. Großrumänien habe eine Agrarreform geschaffen 111 em es ,dcn Bxsitz der Gro grundbesißer enteigne'te 111115 dcn 1xxrnkzu1vies. Drexke Reform abe jedoch keine "r die- thrtschft gunstigen Ergebmse gezeitigt. Infolgedefen ei die Produktwn uruckgegangen. Auf der anderen Seite ha 8 sich unter
dem Schutz cr Protektionsmaßnahmcn die Industrie übertrieben" *
sxark xntwickelt. „Alles das sei zum Schaden der Bauern gesche -, die die anu-strieerzeugnisse um ein Vielfaches teurer !) aM 11azßte11, s 1913, und ztvar Jnm alleinigen Vorteil einigereJndn- stricmagnatcn. .
Prof. Lgoq beschäftigte sich Weiter mit den Ver ältniffen nin!) d'en terrxtormlen_„Abtretungen Von 1940 und ging mm auf dre Wirtschaftlichen Moglichkeite11 in der Zukunft em, die er als „Fr groß bezerchnete. Die ranvwirtfcha7eriche Produktion lasse 1) leicht verdoppeln,]ogar verdreifachen, da alle natiirlichen Be- UlJUxigcxi gegeben seien. Axles das hänge 11111: 11011 der Arbeits; qrgamsanon ab." Der neue deutsch-rumäniiche Vertrag Werde steher zur Vergroßerung der Erträge 'e Hektar beitra en. .Der Ueber) u ,der" landwxxrtschaftlichen völkerung mii in die *ngsm ufr1e ubergelextet Werden. Für die rumäniche Land- wirtschaft und Industrie ergeben sich dann eine Harmonie der ökuygen zwischen den in S ndi- 101011 FsammengesZlosjZnen ndutrven und den landwirts aft- ktehen rzxugern. umanierx ei bereit, in die neue Wirtschafts- ordnupg etnzxttretxn. da es uberzeugt'sei, dax“ diese Ordnung sich guf einer bruderhcben Zusammenarbeit auf auen Werde, in der jeder Partner feine Interessen befriedigj sehen wird.
* Der schweizerische Außenhandel im Mai. .
« Y_ern,_10. uni. Im Monat Mai weist die Einfuhr der San „emen tt_von 100,4 Mill, s . auf (im gleichen Vot- ._mlerm-mat- 2008112111. fsk). Die An“ erreichte 120,5 (89,5) _M1ll. sfr. _Es ergibt sich demnach ein infnhrüberfchuß von 39,9 „(111,3) Mtll. fsk. ,
Für die Zeit Von Januar bis Mai 1941 ift verglichen mit der entsprechenden Vorjahrsperiode, bei der Ein uhr eine Wert- abnahme um 302 auf 760,9 Mill. sfr. fetznstelken; die A11anhr “verzeichnxt dagegen ein,e ?eringfügigx r?öhung um 3,7 anf 554,4 Mill. sfr., Dkk Passivsa do im chiveizeri chen Warenaustausch mit dem Auslande [Zcit Fick) in den e ten fünf Monaten des Jiihrcs gegeniiber dem Vorjahr um 305,7 auf 206,2 Mill. sfr. verringert.
Eine ostasiatische Wirtschaftswnferenz in HMM-
Ésinking, 9." Juni. Eine dreitä ige Wirtscthtskonfcreuz ' w' en den fuhrenden Wirtschaftsfüerrn von _andschukuo, apan, China, Korea und _dem Hoheitsgebiet von Kivantung Wurde in Hsinking'am 9. Juni eröffnet. Die Konferenz Wird über die Erhö ung de_r"Produktionsleistungen von Stahl, Kohle, Mineralien, lektrizttat und über Verkehvifragen boraten. Vor allem steht das, Embargo auf Eisenschrott, das von den Ver- einigten Staaten im Oktober verhängt Wurde, und der wi'rtsxhaft- ,!ithe Druck Amexik'as, der nach Japans Beistitt zum Drxtmachje- pati be ändig erhöht Wurde, zur Debatte, Hierdurch smd drm- gende genmaßnahmeYnötig. gävoxden, die auf diesxt Konjerenz exörtert werden* sollen. robe Ermartün en Werden hinsichtlich er- höhter Produktionsleiktimgen von Mandßhukuo und einer _engeten Zusammenarbeit zwichen Japan, Mandschukuo und China auf wirtschaftlichem Gebiet gehegt.
„___-_-
Berliner Börse vom 10. Juni.
„ Tie Akticnmäifle l_ngen „am Dienstag bei Erdffnnng der BorseTL3 ats), 511 dichignng zn 059111inumimahmen 51190110111111611 hat; „ ie U'msaye „01180011 jedoch verhältnismäßig klein. Auch die Abxchlage gingen nher 2% nur selten hinaus, während in den merken Papieren in din leyten Wochen nennenswrrte Byfksti- gungen zu bcobachten Waren.
' Am Montanmqut büßten Harpener und Vexin. Stathxxrke je %, Hoesch ], „sklockner 13/- und Rheinftahl 3% ein. Vudexus lagen andererseits um % nnd Stolberger Zink um 11“. % höhsr. Bei den Brmmkohleniverten ermäßigten sich Deutsche Erdöl 11111 1 Und Rheinebrann um 2%. Kalinktien lagen freundlich, 1001101 Salzdetfurth, 2 % höher beWertet wurden. Am 2951111 der chemischen Papiere bußten v. Heyden und Farben je %, Schering % und Rütgers 1% % ein. Bei den Essktro- und Versorgii'xigs- Werten sind als fester nnr Gesfiirel und Charlotte Wasier 11111" je + 1/- % sowic Wasser Gelsenkirchen mit + 1% zu erwähnxn. Andererseits verlore'n Siemens %, Siemens-Vorziixw 1, Lal)- meyer 11/5, Accnmusatorcn 1% und Schlesische 05115 2%. Von Automerten büßten BMW 1%, von Textilwerten Bembkrg % % ein. Bei den Maschinymbanfabriken verloren Demag 1%, Bahn- bcdarf 2% %. Ams) Metalch-rte gaben bis zu 272% 111111). HerWrzubcbcn sind noch Waldhof mit - 2, Feldmiihle m1t Siiddcntsche Zncker mit _- 1 und Conti ((*-anmi mit - . Demgogenüber gmvanncn Holzmann "2, Bank fiir Bruu- indnstrie % ynd Gebr. Junghans % %.
Im Verlauf bröckclten die Kurse (111 den Afticnmärkten größtenteils weiter ab. Man handelte Verein. Stahkiidoiks mit 149% nnd Farben mit 203% nach zeitiveise 202%. Accunmla- toren verloren 3, EW Schlesien ]7/8 und Junghans 13/1 %. Byr- fchiedentlich traten Rückgän 2 um bis zu 1 % ein. Erdöl, W010- hof und Conti Gmnmi bcerigten fich um % und Dtsch. Linolenm nm 11/- %. Deutsche Waffen kamen gcgen lcjzten KMS Vom 4. d. Mis. 5 % höher zur Notiz.
Gegen Ende des Verkehrs kennzeichnen sieh die Stimmnng bei stillem Geschäft als gut behauptet. Verein. Stahlmerke schlossen mit 149% und Farben mit 203. Rütgers gewgnnen 1, Hoesch und „7301311101111 %, Erdöl, Gesfiirel, BMW und Eisenbahn- verkehrsmittel % %. ' Ejsenhandel gaben um % % “nach.
Am Kassamarkt lagen Banken gut behauptet.-Au§na17men machten Commerzbk. Mit - % % und Ajiatenbk. mit ;- 6 17.4. Adra, Deutsche Effecten- u. Wechselbk. und Berliner 'Kas'enberxin stiegen um IH %. Bon Hypothekenbanken befestigten sich 1 ayerixche Hyp. um 1%, während Deutsche Hyp. um % und Hamburger Hyp. um % % zurückgingen., Am Schiffahrtsaktienmarkt 112311311 Nordlloyd mit + %% leicht befestigt. Hansa kamen 75% niedri er an. Kolonialanieise fanden nur Wenig Beachtung. Doag chwächten fich um 3 % ab. Von Bahnen Wurd-Zn Aachener Kleinbahn 2% höher bejvertet. Königsberg-Cranz gingen um 1 % zurück. Am Kassamarkt der Jndustriepapiere War die Hal- tung nicht einheitlich. Nennensw-ert höher maren Hugo Schmider mit + 5, Rheinfelden mit + 4%, emmoor Portland Zement mit + 4% und Nordde'uts e Kabel, _iittenWerk Kayser, Deujsche Ton- 11. Steinzeug, Deuts e Bahcock und Triumph mit + 3%. SZärker rückgängig waren Linde's Eis mit -- 5 und MechaUtjche Zittau mit _ 41/4 %. Verschiedentlich traten 9%ige Ruck- gänge ein.
Steuergutscheine 1 nannte man Wieder mit 103%. Steuer- gutfcheine [1 Wurden zu Bortagskurseu notiert.
Jm variabken Rentenvetkehr stellte jich die Reickjsaltbefiy- ankeihe auf 161% nach voriibergehend 161% (161%).
Am Kasiatentenmarkt hielt die Nachfrage nach PfandbriYen unverändert cm. Stadtanleihen lagen nicht einheitlich. - meindeumschuldung stieg auf 102%. Dekosama ] gab um 1/5 % noch. Länderanleihen wurden Zu Vortagskursen notiert. Von Altbesißemissionen schwächte s1ch iibeck um % % ab. Am Markt der Reichsanleihen zog“ die- 34er _“71ichsanleihe geringfiigig an. Auch 3601 Reichsschäße Folge 3 9731 38er Folße 2 Wurden eine Kleinigkeif'hö'her befvertet, währ-:d_ 37er Jo gk] um 0,10% nachgab. Die 4% Reichßbahnankr- “4 befestiÉte skch auf 103%, ReichZbahnschäße [agen unverändert. Dre %igen Reichspost- schäße notierten 153% höher. Jndustrieobligationen neigten zur Schwäche.
d Der Privatdiskonisay blieb mit 2% % in der Mitte unver- än ert,
Am Geldmarkt blieben die Süße fiir Blanko-Tagesgekd mit 2-2% % unverändert.
Bei der amtlichen Berliner Devisennotierung traten keine Veränderungen ein.
Börsentermzinem für die Woche von 2,1111 ?.Jmi1941.
Die Vorn Statistischen Reichöamt errechneten Börsenkmnziffem
stelien sich für die Woche vom 2. bis 7. Juni 1941 im Vergleich zur
Vorwoche wie folgt: . Wochendunkschmü Monats- vom 2. 6. vom 26.5. durchschnitt bis 7. 6. bis 31. 5. Mai 1924 bis 1926 = 100
Bergbau und Mus)» 151,90 ' 149,72 147,11 Verarbeitende Jndußcie . . 147,33 145,37 142,81 Handel und Verkehr . . . 149,51 148,64 147,67
Gesamt . . . 149,03 147,31 145,18 Kursniveau der_Y %igen Wextpapiex'e Pfandbriefe “det Hypotheken-
aktienbanken
Pfandbriefe der öffentlich- rech11ichen Kredif-Anstalten
Aktienkurse (Kennziffer
103,50 103,50 103,50
103,50 103,49 103,49 Kommunalobligationeu . . 102,92 102,78 102,56 Anleihen der Länder und
Gemeinden . . . . . . . 102,66 102,41“, 143239 Durchschnitt. . . 103,29 103,23 103,18 Außerdem:
41/29/zige Jnduslrieobligationen 104,50 104,54 101,66 50/9ige Industrieobliqationen 103,93 104,30 104,71
*G*/„ige Gemeinde- umsckzulduu gsanleibe 102,83 102,74 102,73
“Notienmgen det Hommisßon des Berliner Metabbörseuvorstandes
vom 11. Juni 1941. (Die Preise vetßebey sich ab Lager in Deutschland für prompte
' ' Lieferang und Bezahlung): *) Ongmalbättenalummkum, .
99% in Robmaffeln. . . . 127 I?.“- f"
, in Walp, Draht: und
'reßbarm, bnteüer . . . 132 , Re1x1nlckl,«-98_9 0/0 - o ' * e _" ' Auvmon-Reaulus ._. . . . . . -. , Feinsklber- . o o o o . a e . . 35,50-38„W „
_') Die Preise für Akuminium Nrfkeden silb enkkvrei end den Bedingungen der Aluminium-Vetka11*ége189'chait 111.5 Y.. erika.
ks.
sektor 11215- egen ' ino, eke:- “mn“ta Zino, i) in kkkag- :ilen: :kraft r die :TZil-
Oder“'
211211, gung
Be- sünd- :12115 MB- ;ck» 9414
19414 1313. 1
11112“: giert.
affek-