feiw die BMW, die wir leider Haben dunvmachen müffen, in eine gewisse Verbindung gebracht mit den Bestimmungen des Börsengeseßes
und mit" der“ Ausführung dieser Bestimmungen.
gegangen, und man bat demgemäß zuviel produziert gegenüber de dauernden Abfaßmöglichkeit.
Was aber unsere Bankkrifis anbetrifft, so hätte auch durch die strengste Durchführung des Börsengescßes die Vankkrisis an sich nicht verhindert werden können. Zunäcbst sind die Kaffapap'iere, ebenso wie die unter die Vorschriften des Terminbandels fallenden Papiere, in könnte kein Börsengeseß verßindern, daß Manipulationen Vorgenommen werden, die man als Betrug, als Fälschung, als strafbaren Eigennuß charakteri- sereu muß. Solche Dinge kann man nachher bestrafen, aber nicht
die Höhe getrieben Worden. Aber abgesehen davon,
durch ein Börsengesey verhindern.
Aus diesem traurigen Bilde, das die Bankkrifis bietet, Welche wir durchgemacht haben, sollte das Publikum die eine Lehre schöpfen - das Publikum, das fich in allen Kreisen der Gesellschaft findxt -, ?cblesien bei der Regierun?) Auöeinanderseyungssa en zu bearbeiten ge- daß man in der Regel nicht ungewöhnlich hohen Zinögcwinn mit
Man sollte auch in Deutschland mehr erkennen, wie man das in anderen Ländern längst
ciner dauernd sicheren Anlage verbinden kann.
erkannt bat, das; Vermögen und namentlich kleines Vermögen am besten angelegt wird in unbedingt sicheren, Wenn auch bescheiden yer- zileicbcn Papieren. Wenn wir sehen, daß so zahlreiche offene Depots bei den Banken verloren gegangen smd, und wenn wir näbcr nacb- forscben nach den Eigentbümern, so smd da viele Depots darunter von Leuten, die absolut nicht in der Lage find, zu spekulieren, die aber trovdem offene Depots hinterlegt baden, um daraufhin besonders gewinnbringende Geschäfte zu machen. Persrncn, die hierbei Verluste erlitten haben, haben keinen besonderen Anspruch auf Mitleid.
Ich meine also, man kann weder unsere Bankkrifis noch unsere Absaßktifis irgendwie in Zusammenhang bringen mit der Durchführung des Börsengefcßes. Ich habe jevt keine Veranlaffung, mich darüber mit Ihnen zu unterhalten, in welcher Wcése das Börsengcscß durcb- gefübkt ist oder nicht. Die Durchführung des Börsengesctch wie aller RMeseJe geschicbt durch die Einzelstaaten. Die Börsenfmge ist überwiegend brenncnd in Preußen, und deshalb hat auch die Preußische Regierung cinen Antrag auf Acnkcruug kes Börsengechcs beim BuudeSratb eingckracht. Wenn dieser vreußiscbe Antrag bier ver- handelt werden wird, wird auch detAugenblick gekommen sein, darüber zu diskutierrn, ob das Börsengcscs zutreffend ausgeführt ist, und welche Aendmmgen desselben unbedingt nothwendig find. '
Abg. l).". ')ermeö (sr. Volk»): Unser Uttbeil über den Fall wan wird & timmt durch die Haltung meiner Partei in äbnlic'ben Fmgcn. Jeb ?'tcbc ganz auf dem Standpunkt drs Ptofcfforö Mommsen
und der Zßtimmupgkadreüm dcr Unxven'itäch, _namcntlicb dcr Bm“- lam't Artem Wx! bckauem, da "eh kee Vekama der Lehrstellcn
Einüüffe aeltrnd machen, die g gnet fink, tüchti e .K'tästc zurückzu- ktängm, Nich ch ;qugebörigkeit xu irgcnd ciner onfcsficn. sondern die wiffcnscbaftlicbe ;..uali'Tkation karf c:“.tchcékcad sein. Dcr Aba. Ökktkl cht ctkcbléetc Einnahmen aus dem Saccharingcscy. Mit Unrecht, kenn das ("“Hey würde eine Einscht51*kung ker Prorxtktirn s::r Felge !*:bcn. Zis errkkw svrccben immer von dem Säknx: ker nakicnalm AMK, dcr «:ck-malen Industria. I'": das Saccharin uickot auch em Zweig ker natiknalcn Jnkusm'c'.“ Es werden übctbaurt nnr [(DW) kg im Jakes in Nxtsäklaxd produzint un!“ raren wird kic "35151!“ mortim. Sec krctxka nichts Ankm's srwiÖ-xn, als kéxse deustn'e irts Arslan!“ ku trribcn.
Ack. Fsw't **kakxiwéll ( Ile"): “Om- Arr.“?tfsberökkt, da?; auch Kae '“tatkc Mindkrbei: das R:“: 1 hat 1 criiticrm. Zcit 100 Zakrcn ktstxkt Ln Pauken eln- Pc1mßagc. «,ic bcutéxe Rcke ros :*?cicks- 13:15!er it:! :*nvéikékn Abgrrxknctmkaukc bcxniét “.:: raf. rie rclnisebc Mélksrunsdseét W) Zaktm ::iÖt zalückasgangxn, chdctn crüatkt i'?“ Tn MZ, satt!?! dat gemeint. w:: hätten uns :“;bcrmxgt, kzi: '*cénc “!!:kkübruugw (:D-c: DZ:" ,:xlijÉ'cben Vcrkéltnésc nicht xu triknl-„(cn *eém Wk: Krk nur (*:-ckM- niä“! Drauf cWaxgpxn. ::.-“*.! ric :ze- meupq unk-rct Jntnreüstkoa rena," rrc'trm U:, w:: m:! n"?! amckmcn. kai: ::.-"c L*.“ü'txckurz kcmaäcb'“: ":ae:":nrm !*.“:tr 158 iki UKW 'VW-S, L;? n;: kkincn Wend :P ??“?e Väryc-„b7m !coen; im ()*-„xxtksü. :::! legt- den :.:th Mb !*:xxus, 7.75: '“:c keen?" :rét!“ Tre Bebaxrnma t-c! Ada“ Sanin“. kai: ek in (Rainier! trim: céuo'rse mtbtki'Öt Vollkkchule med: „:ck-., !kttk (*th krc cssujku“ An- FZ“? ::.-13:14?» Téc ?Kmbn'xn haken mtb! Vcikkckukcn :" ck ?km- .. KSL. 25?! eresrmbr Tu? rée e":!“ri Zebsuxaé-kxk:c: ke! ! Sat et „rede ich ;éxkt cén Za ZFUW: 55:71! Mr krei “,k. Pan Usimkssxw ::::b 7274! eme "„Du-(ch mit rclnrsEc: UWUW. AUS mt ::“er m rxrxcrAm Ram:" nicht unter d“: Rider konto.
Hierauf omaat QQ cas „Haus,
Beke! Ero) exklätt. kak: c: ort:," **mrIsr 2:12“?- :::-„r !"é ld kn IM:“: :=? ck Recta rs? :k-Öokaqukts unk re? Werwmz “ät kx cknach"?! Etat] rcxkebskre
ZEW nacb M „Uhr. NW:?! Z:;unq Ttenstag 11157. täonskjunq det Etatsbcratdunq Knectvcüanon Armor, dc. :tchvd du Wekaßttxnbxlék, Jntffvcka'tm: (:toka kcncßmd -„-- MZttäMZTMU-J; .cn-*g, Zntckpcüsncn Aibmvt. bc rtr-t'öexd „*:-.e Achmwkouq m ,
RUM“! Leun]. Haut der Abgeordneicn
31 Squ-g vom 134 Januar 1:02, 11 Uhr.
! dn Tagesordnung stkbkk da Inntvellanon der u», odtekHt in!) un «mokka, betreffend den Seba] aneojséeb-ms in den öüliaca Krummen, xnd dée Juetjeltni-n der A:? dk. vn , a-d mots ( ) ud 'e'-“sa, Wb Wee Sener S ulntg age us in jenem" der de km-ungen über den !eliginn-teteiat 11 den sjthlQÖ geatsßke-
Latdeitbeilet hobteéc "!A-use- lum: & W
DIW"
Ich halte mich deshalb für verpflichtet, hier von diesem Plak: auf das entschiedensie
zu bestreiten, daß upsere Absaskrifis oder unsere Bankkrisis in irgend einem Zusammenhange steht mit der Ausführung des Börsengeseßes. Unsere Absaßkrifis, meine Herren“, ist eine natürliche Erscheinung, die fich auch in anderen Ländern wiederholt; aucb England klagt über eine Absaykrifis, auch in Frankreich klagt man über eine Absaßkrisis. Die Absaßkrifis besonders in Deutschland beruht darauf, daß man vielleicht in zu sangukniscber Weise Anlagen begründet hat auf Kon- junkturen, von denen man sich sagen mußte, daß fie in diesem Um- fange nur vorübergehender Natur sein können. Man hat zu große Kapitalien investiert, man ist mit neuen Anlagen zu schnell vor-
staatkfei dli' "* ttb en deutscher" SMVM (Yu
, _ u verhüten?“ Dte Interpellanon dcr
bgg. Dr. von Jazdzewski un Wortlaut:
dieselbe in Anbetracht der bekannten Sch und im öffentlichen Interesse überhaupt es nicht
schulen der
nun en einer bänderung zu unterwerfen.“
r schlossen wird, diese. gemeinsam erörtert werden sollen. Nachdem der Präsident des Staats-Ministeriums, Reichs kanzler Graf von Bülow auf Anfrage des
worten, begründet dte erste 0Hnterpeklation der
Abg. obrecht (ul.): Es war VoraUSzuseben, daß diese Vor sten unser Interesse zum":
auf Wunsch meiner glaube, Niemandks
als die mcinig'e. Ick) hatte schon 1848 im
babt; _ich habe mich bemü auck) gmg, mit den Polen m ihrer Sprache zu reden. an der sel. Die pessimistische Bebau tung, da tbum in dicser Zcit zurückgegangen sei, möxht ß aber die Cindeitliä? _ [md ' en*ach1en, feindltßz
olnis c Agitation hat an erordentl'icb zugenommen.
und fie ist vor a m entschieden
Maßregeln der Regierung, sondern in dcr unqebeurcn Vcrch
uxxscrer gesammten polnischen Bevölkerung, die durch die “lm- walzun'gen unserxs Verkehrs crlcichtert_tvurdc. In die Zeit dieser Zewgltigen Umwalznnaen find auch dre nationalen Umgestaltungen _ taltcnö und des Deutschen Reichs. die Entwickklunk des Ver- saffxxngslcbens, dic Freigcbung dcr Prcffe und des Lercins- und V_er?ammlungörechts gefallen. Diese Vorgän *,“ konnten ni t obne Einfluß auch auf die Gestaltung dcr Polnisch Bewegung lcibcn; [ie führten tbr Vortheile zu, die frkzbcr _m t existirrtcu. Bei der Besvxcchung des Wreschcncr Proxcsxes ist auf die Rascbbeit bin- g_c_t_vic1en worden,_ mit der 12.15 Aus1_and sieb für diese Vorgänge inter- c111xrt bat._ Dte Aufgabe des öjterrcjcbiscbcn “Staats, cine gwsxc Requ versckétedencr Natwnalitätcn zusammenzuhalten, von denen keine nacb tbrcx Zahl und innere)! Kraft _eine dauernde Vorherrschaft fest- zubaltcgt tm [tanke xu sein 1chcint, i:t eine der schwer7tcn und inter- cffantenen, dlc je cmem Staat znficlen. Dic Bcstre'oungen der Re- gikrungen, dieses Problem "Tn lösen,_ kann ich nur mit größter Theil- nabmc bcglcitcn, aber ein Vorbild für uns, wie man es angedeutet hat, kann ich darin nicht crblicken. Dcr vreu ische Staat istgewacbsen und ners: Lcworkcxj als nationale e'mbeitliche ' acht; es ist sein Glück unk das Ierdiemt seiner Fübrrr, daß bei seiner Wickcrauftichtung ibm yur ein kleines St_ückcbcn ankerdcutscbeö Land zuficl, so viel nur, um rte Gronzc nacb Im" 51: fiebern. In dicser nationalen Ge- scblcffenbcit kat _kcr rrcufxi'cbc Sxaat die' Kraft dazu gefunden, kak Deutche Reich anxricbtcn zu helfen. Was die Polnische Agitation cr- stkcbt. ist in, jcincn leyten Konsequenzen nur zu crrcichcn kurck) kic_ Zcrvcblagnng Preußens. Zn dyn Polnischen Blättern smkcn Sw dies amd unbcdiu t anckkannt. Dadurch ist unsere Prfiticn wie dnrch ei_nc ciscrnc ') otbwandigkeit bcsximmt, nicbt kund tt end wclck'c UckerWaununa dcs NaticttalitäTöq-Féxblö, nicht durch (€ auviniémuö. _Ticsc strenge Alternative zwingt uns auch in allcn xinzclncn Strcilrragcn «: cincr Votsuht, die sonst wirklich nickt cr- !rthrliÖ wäre" ' kes Qn m von Iajd-cwöki betrachten. Zu den Rcabtofmgcn bin ich mä)! cnitgxnd informtxrt. meinc'o Eracktenö "xbwcbt dcr Wuschener JUWEL? mob: in 1.15 Urtbcil xu bout. so wird sieb auch in Pkcußcn ein milder Richtet Kaden. Wie bchn ca bier nur mit km Mafxtakmcn „11:5 km! Gekixte dcr Untmicbwpcmaltnng xu tkun. !kkcltsérn und Krßéekung i:: Jamilic und Kaus stcb-é-t im fektcn énnctcn Zusammen ange mit kct Pknlk-“sVka c: r.'obalb babs icb nicht_rwxcbcn können. wie die Acusmunz jenes anmn Weikx in Wrc'cbxn, raf; di:“ Mutter Gottes ick? SVWÖC vctstcbt, in kn s'u' „m,:cnx'cn «rd, ernxkctung cnc;*.c;1 konnte. Akct „Kirche und .Was ,er-bken i'vr-ca ja auch ki; Untcmciiung in rolniscbckÉrtc-(be. J.“.i- sywchn Aux-éübmnam m I)iekncts werden auf ker Tribüne nn _'.*x'.1mmcnb.1ngr nickt rcrstandcn.) Unsere InteM'llaticn kkzweckt, k.:s: ::nz kik Z::iikbxrum IM*“1*.*U wndkn “ou, das; wir an? ric Bci- kckaltuna reo keit einigt" Jahren kin,:ckcbwacnen Kurse! zu rechnen kobcn. Da kommt rrt aiim ric 11ntenicktomwaltun in Betracht. Hcöcn112ch gkeit üs uns rie 3:1,"an daß 5:4“ taean ?csWaltm wird. (52 kémte 14 ,:cmi; amt? in ktc'cm odcr imm! Puntlc ankcts, rielikicbt de'": gemacht krctrcn. abcr k.:k Neffen i'": WG-tim öcink. und keine Uerkmm; ist im franke“. ken “Wen SGU"! tricker aut [.- machen, k.“: karutch en:“:ebt. dai; ankert knisdn Lankélmtc ihr Vernon": in M F-Éttzteit uur Stet1„keit det Vetwaana etscbünctt schen. Gerade
ckck SLÖcm'rg n-cllen mt dur unsere Kntktvcoation mnchen. Ick; ::“:tkckbclc nb entkam.- mi-b
cker !?!?th kn 'Was-"mat, welche in vn'crrm. n:“? '.“ paßt kc5!;:tnkx*tm NWbatswat. in Qc'tcttcicb. fich abacM-klx k.“.k-en. Akt: alciÖ-„jältia kömmt mit nicht klcskcn argen kit Vctzéoze im ozbchn Landtage Cine“ Wikknbclu würde die rkntkén Umm '!ußs *" m:r'm'e Nezicwr-a aus ktcscm Gkktctc sche ct- CÖMm, un: ich trum mi-b stmk" mm'. dix Resinunxunk auch in réénxépäcxr köt tik,) funkt bm:béarnkt TMUl'ctungm Leba- könnte. (mri be" fck 3-6" au! kit ZFUW» kai“: rec nütiotae det chwna “'in di- Yoblfakrt det &th Provinzen sen:,umn unk fck ncch smart!- n'tkk. Ja da wenn! „Häme m retigcn Jabr- keakttn sm! anßne'trentlabe srzw e Umnslpuaqm rctatkcmmtn, rie LMnM-nm „:ü-in «tmbkxa Kam an*mckn kekrn Etap. Heute sy“: ms- EüÖxi-mr m kn Und"- ?Y-m'ßm 6.1 aknimt uno, n?" fekt re“- ett etaantrjjmma kit mekmng bekommen; Wir ncUca i- ma ““";-“mkc- s-“u lie Muna kek Onno m'd kn Pte- k-tm-a in m xmkm Mchm nm Jüémar senscvm. Fink! WM! „ck Man fune- nrtcfcluna Um! im Osna, ie tcm:- te- dn SWW“ xi- Etbxmna kn mne- j-Xnaki'nt, tak kit |U idetmt. roy vit kannt füt kx] aux TUNUWKWMMW. Zur Ugtu-dung det .net-eu Interreliajion erhält das
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" |ck . «da ck On W «ck n-tmbkn-é mm „:O-!!.
abzuwehren und, das Zurückdrängén
Genossen, welche auch vom Zentrum untcrftüßt ist, hat folgenden
.Wir richten an die Königliche Staatöregiem-ng die Frage ob ulvvrgän e in Wrefchen der
. ür geboten er- achtet, die an dem Gebiete des Religionsunterrichts- in den Volks-
rachlich gemischten Landestbeile getroffenen Anord-
b "d thVor chlag debsiz räsinenttcét vox Kkölcher bwedeLn et e «n erpe ationen e cr era ung e'rgc tat ver un en _ das; zuerst die beiden Jnterpcüanten zur Vegründuna, darauk dem Namen Völksscb dcr Vexjreter der Regierung zur Antwort das Wort erhalten und dann„ falls eine Besprechung der Interpellationcn be-
, Präsidenten src!) bereit erklärt hat, die Interpellationen sogleich zu beant-
gäräw im . ?st bebmfchcn würden, deshalb wo ten meme Freunde diesen Geaentand dor anderen Beratbunns-
xgenstäuden vorwegnehmen. “Obrvol ig!) in der [WM: Zeit te einzelnen Kon ikte nicbt au merk, am enug verfolgen konnte, und obWob ich bei der Akustik die es auses mit
der Schwierigkeit meiner Stimme zu kämp en babe, lzch ich doch rcunde die Begründung übernommen, denn ich rfabrung in diesen Din en reicht wctter zurück
_ sten ein Landratböamt n verwalten und lange Jahre 111 Posen, Weiprcußen “und Ober-
t, polnisch zu lernen und, so schlecht es ' Auch bin ich sctt emiWn Jahrzehnten Vcrtreter eines sprachlich gemischten Kreises sich das Dxujscb- e ich nicht bestatt e'j'é anwälte nicht ein, obwohl die Lehrer von dem ?üÖtigunaSrekht in keit und das Gesxhicr i rer "Führer und ibrc- Mittel [ 8 deutsch- , geworden. Die früheren polnischen Erhebungen, namentlich dte von 1846, hatten wesentlich lokalen Charakter. Solche Erregungen unter den_ Polen von_deu qupatch bis zur Düna, „wic_die je. igen, waren fruher unmögljch. Dte Erklarung abcr ltegt mcht tn unbt 111115: zwischen dem König Friedrich Wilhelm 111. und dem MinisterHarden.
In dicscm Zmnc mäss" wir auch die Inkorpcllation .
Wir wollten die Staatsregierung darüber interzellkeren, in welas“ Weise und mit wel en Gründen die Staatßreg exung deä Abs "ij d der Tbronrede chr eh auf die Verhältniss in den' emifchkspyä i'g'ez, “Landestbeilcn-Hezteb , und der geradezu auf einen Tkernichtungskampf uz wirtbjcbaftlubcr zmd politischer Beziebtmg gegen die Polen _bi'nau's. lauft mrt pen Bestrmmungen _der Verfassung und den Forderunge'n Gerechtigkeit in Einklang brmgen will. Neues kann in djeka'r] Wär „allerdmgs, nicht gesagt werden, abex diePflicbt gehietet uns,;“diesé, r [m_mer wtedcr zu erörtern und 'zu faxxen; wie das preusßi'jcbe Regieru'naßk system cwirkt hat und wirkt. D eses Re ierungs y tcm Zakend :ck einmal 11 aus Europa Erstaunen erregt. ir haben eine okksschuse ohne Volks pracbe; das versteht man in der Janzen Welk nieht vo cmcm Kulturstaat wie sIdreußen. Is? das nick) ein Wider p'ruch mä u e se bst? Emen Religionöunterrich ,.- „erthem
ge en die Grundsäße der Kir e, gegen den außgesprochenen Willen dex
ge stchhen Oberon und der Eltern, welcher mit dem Stocks" des Lehrers azt Kinder gefzeben wird,.ncnnen nicht nur wir, sondern die m. eWel: eme Baxb'are. * Nach der Verfassung haben die Religionßge : cbaften : den Reltgtonstznterricbt zu leiten und nicht die StaatSre ierxtngx= Ueber
die Vorgange m Wres en haben die Zcitun en falsche Mittheilungen
gebracht. 'Nach der crordnung von 18 3 soll der chl'ißion's. untcrrtcht m der deut_schen Sprache nur ert eilt werden, wenwdie Kindér . dcs Deutschsn Vollstandig mächtt smd. .kachdem einc Aenderung au:
1. April 1901 angeordnet war, aten die Eltern vergebens, um Zu. rücknahme dxr ne1xen Verfügungen. ,Die Eltern mußten sick) darein fücßen, daß" thre Kinder mö lichenfalls in falscher Weise religiös unter'- ri tet "wurden, oder fi gegen die neue Anordnung sträuben, Sie wqbltxn das “le tere, und nun trat die üchtigungder“ Kinder ein. weil s1e den Be eblcn ihrer Eltern gebot ten. Fux das, Ver.- halt-Zn der Eltern sind nun Strafen bis zu LE Jahren Gefäu niß verbangt worden. Dem Justiz-Minister kann ich nicht verbch 211, BSH) das ganze Gcrtchtsverfahren darauf hinausge augen ist, aus
am das Ganze zu bedecken. (Präfident yon & röcbex: Diese Bemerkunq'gcßcnn cin'Gcri t eht doch u wait, ich rufe Sie zm: Ord- nung.“) or xtl1che 1"! fl ung it allerdings ein Zucbtmiltel der Gchulx, gber „te bumgnen estimmungen der Zentralbebötde und der Provkrzztalbebördcn uber _dic AnwendtM dieses Strafmitlels werden _ leider 'nicht gexade, m humaner eise ausgefü rt. Die Lehrer uberschrejten das ZuchttgungSrecht, dagegen schreiten d Staats-
weit böhcrem_Maßc Gebrauch machen, als es se st die Eltern nach dem Gcsex durfen. Wenn der Kultus-Minister auf seinem Schein be-
steht und cn Religionsuntcrricht ür die polni cn Kinda: in der deutschen Sprache weiter ertbeilcn lfäßt, kann er fck über die Erregung
d_er poln_ischcn Bevölkerung nicht wundern. _Kämen wir auf die Grund- saße zuruck, welche auf dem Wtener Kongreß und in dem SÖriftwccbsel
bexg 1:1er die' Behandlun der Polen aufgestellt wurden. dmm,bäjtcn wtr (“men voAllkommenen'Friedcn im Lande. Der König bat denPolen damals zugc11chert, daß tbre Mutterspra e und ihre Nationalitat er- halten werdcn_sollrn. Aber jcßt wird elbst im Reli iousunterricbt dxe polnzschc Sprache xmterdrückt, und da wundert man sLch, da einmal rte Gefublc dcr polmschen Bevölkerun in elementarer W e mm Ausdruck klangen. Wir vorlangen ni ts weiter als dilEr [tung
unsxrcr Iatioual'ität und Gerechtigkeit. Dann werden wir" unsere Pfitcbt als preus31schc Staatsbürger erfüllen.
Präsident des Staats-Ministcriums, Reichskanzler Graf von Bülow: Meint" Herron! Ich bin diesem hoben Hause dankbar, daß es die bcidcn Interpellationcn, wclche soeben entwickelt worden sind, zusammen- gelegt und mir dakurcb die Möglichkeit geboten bat, mich über den Gegen- stand, welcher diese:: Jntcwcüationcn zu Grunde liegt, im weiteren Rahmen anézuspreéhcn. Ich darf ck dem Herrn Kultus Minister über- lasscn, ancn über Die Vorgänge in Wtcscbcn eingehende AuMärungcn zu gcch. Was ich al'cr meinerseits sofort feststellen möchte, ist, wie maßlos ker Wrcscbcncr Vorfall nicht nur von der polnischen Presse. svndcm zn mcincm Vekaucm auch Von dcm Herrn Abg. 1)r. von Iazdßcwski übertricbcn und anfgcbauscht worden ist. (Hört, börtk rccbto; Widerspruch bei den Polen.) Man hat diese Vor- gänge nicbt nnr zmn Gegenstand t'vlitiscbcr Demonstrationen in dcr Prcffc und in Verfammlungen acmacbt, sondktn man hat sogar vcrsncbt glücklicher Weise völlig vcrgebcns versucht *. dicse Vorfälle anöxukcutcn, um und internationale Schwierig- kcitcn zu bcrcitcn. (Hört, hört! tcchts und im Zentrum.- Nun wir': aber ker He'll Kultus-Ministck nachwcikcn, daß das Vor- gckcn unserer 'Zcbnlvcm'altung iu “.'Itxsäxcn in keiner Hinsubt ein nm'n'n cntkiclt. In kcn Zcbulcn dcr Stadt chscbcn sind nur dirjcnigrn Vcstimnmnzcn über die Untckticbtésrtacbe bci kk! Ktlbci- lung dcsRciigémrounkckrixbto Zn Anwcnrum: gebracht worden, kicia dcn gcmthsrm-Hiacn Proving" scét dreißig Jabrm gcnctcll kcstrbcn. (Hört. hört?) Von der ibnrn qcscylicb zastcbcnkcn L*cfugniß haben die Re- giemngcn in Prim und Bremsen; cincr". sebr vorficbtiacn und seht al]- mäkljcbcn Ecktaucb armaM, Wenn insbesondere ric Regierung in Posen rie Kinkct ker katkrlskbcn Étqktscbulc in Wtckchm in ker Kenntnis; der reutickxcn Sprache für so weit gcsötkctt kickt, daß fie dem Unterricht in tixskr Srmäx mit voncm Vcrständnif: fclgen könnten. so bcwcgtc fit Lieb bei dcr Eianmna ker keutsFxn ilntctticht|svrachc in km Religionountmicbt durchaus innerhalb dcr bcücbcnkcn Vcstimmungen unr kat ibn _;ustänkizfcit m binn WUK" j-kctkcbtkttm Denn :- ttcgkcm in Wtcscken zu jenen &:zuetüebcn Vorgängen ackommen ist, M zum Land"mkmdl-mcb und gut Vekttaéuna einer Anzahl E!!!- trck'nct Ursu ““Start gefübtt bakcn, so lm: tic Schuld nicbt an rn Ommen kcr Kdnizlicb'n Staatsregierung, sonrcrn su" [aa n einer rxanmäkégcn Agitation [sebr nchtigk mb" und bei den National- liöctalcnd. mlckt kataus absiclic, kn“ Kind.": gegen ikke chm, ch (!"-m («ck ikke thiafcit an*]ubev-n. (Zuklimmuna mhk], Wider- spméb kxi den Polen ) Meine Hmm. kit t'm-kisehe Sebulvnn-altuaa kit rea Gmukzmkcai qckakc so m-it entire]! me kit “uncl! Rab“- rstmchtxkckk. und wcnn :! tou iS tikfbtda-m _ RWG:- Trfct Krack"! hat, so mm" ck Tritt ima Agentin. rie fck nüvi damit abfinden kann, kxßkiccbcmalian polnischen Landettbtiie Post- und West- rmzkxn unwikmuélizb mrsebn Vokm Wk" smd. (Beavo1nétx) suck kxc Lckm m W'csSm haben W, wie kits die W ananklunxn nacken baku, in km 01mm! dt! 1e- kkkm u!- ficbeakm ZüMiav-nakmbu (!!)-altea. Tresse- kk" “keine- ["sind mkmta. |;- saam, kak; atrav- im »"le Kall. |- MU»!- untntiÖk, k-c Amornkna könnliän Strafen. "ck bela &, "kt dm Un tbatkéebliat kee Ja!! mn, i- nläma- ud 1- MW Gmund «blüten ist (Damsmé dei den Polen), "ck bbs»- vmbnicbei-t. (umma- ßksmromosfm-mn. Unem- [Üt Sinsm al] Minus.!!"lml !" MW ll“ akk mkmuw'Wsolm (Quwkmbumk-M») US.!!WU-qk-M M“"WUMM
! , : d : l ! ' «ck 2101211 "::-UO!!!) Ut re-i-be Ja;? K: MM-s-T' cm;? Mol] d:..- W um.: M baba 1-1"»"N-4u-"'*' «bn :. „„ „., “'*'-'“ «"x"-“'N'
«„ “!!"-“M"» " ""l“ - - "31- uau-U-n» „Mm-mmn:
* ' ' " der Wenn darauf gehalten wird, daß den Kindern Yolntjcher Jungk. Religionöunterricht mit Außnabme der Unterstufe 111 den wesiprcnßtsck)?"
nd oberschlefischen Schulen , ' . 15;)rovinz Pbsen, soweit das Verständnis; der Kmder dtes gestattet, m de'ütscber Sprache ertbeilt wied, " " ' Verfassung. ' Denn die Verfaffung enthalt uber dte Sprache§ in welcher der Unterricht in der Volksschule ertbeilt werden „soll,. uber- haupt keine Bestimmung, und wir haben nicht dasRecht,'1n dle Ver- faffung bineinzutragen und binejnzuinterpretieren, was mcbtm der Vcr- ke faffung steht. (Sehr richtig! !?éhts.)
Königliche Staatßregierung den wokle. schiedenbe'tt zurückweise. , Zunge bedienen sich ihrer Muttersprache . geselligen Zusammenkünften, im Verkehr unter cmander. bei den hindert fie gewachsen ist. Zunge sollen B l ck im Verte r mit den „e)ören, " , s'éxveeil ße für Zen geschäftlichen Verkehr der deutschen Sprache macbttg
Zweite Beilage
(Fortsetzung aus der Ersten Beilage.) Nun hat Herr yon Jazdzewski weiter behauptet, daß unsere
: ' ' ' ' " ' . bet
u' olittk imDsten tm Wrderspruéh stande mit der Verfassung JM?“HUXCU„ in Wirklichkeit.: befir'rden wir uns durchaus auf ver- “ffu'ngsmäßigem Boden. _ " Tarkünd'e stellt die beiden nachstehenden Leitsatze auf:
Artikel 24 der preußischen Verfaffungs-
* Bei der* Einrichtung der öffentliäyen Volchhulen smd die zu konfessionellen Verhältnisse möZlickyst zu berückfickytrgem' .
' Den religiösen" Unterricht in der Volksschule [exten dte'be- treffenden ReligionsgeseUscHaften.
grundsäßlick), in den Schulen der
so liegt darin keine Verletzung der
. err Ab . von Jazdzcwski weiter erklärt, daß die Nun hat 'der H 9 Polen ihre Muttersprache rauben DaB ist eine unbegründete Beschuldigung, die lch mit Ent- Die Preußischen Staatsbürger polnischer in der Familie, bei ihren (Widerspruch Herren, kein Mensch
_ Do , meine PM") ck ihnen der Schnabel
daran, zu reden, wie ,
Aber die preußischen Staatsbürger polmsche'r d auch die deutsche Sprache kennen lernen, we1l weil sie für den Diknst im Heer,
!“ ' ' n. Die reu ischen Untertbanen polnischcr Zunge “sollen 111 Tel; YFZ) verfevtpwerßen, an den deutschen kulturellen E1nr1chtungén tbeilzunebmen. “- (Zwischenruf dcs Abgeordne'ten vvn Iazdzewskt.) Herr von Iazdzewski,*ich habe Sie, wäbrcnd Ste rédcte'n, das werden Sie mir selbst bezeugen müssen, nicht mit ciner Silke. unterkJrochcn, weder durch Hciterkcit, noch “durcb Murren, oder sonst tkgéndwtc. So würde ich Ihnen auch sehr dankbar sein, wenn Sie 1111ch aus-rcden lasen wollten (Bravo! rechts). - - Ich sage also, das; “Nc preußischen Untertbanen polnischer Zunge in den Stand verseyt werdcn 1ol1cn, tbeilzunchmen an den Wobltbatcn der d&:utscHen kulturell?" Em !ichtungcn. Dcvbalb wird ihnen ker Unterncbt m der Bolkö7chule tn „ *- ra M eilt. .. MUZ; ?xßligéxnsunJMcht soll nicht cinMittcl kek Germamsterr'mg "ein. Dazu ist der Rcligionöuntcrricht auch nach melxwrkAnficht nicbt defiimmt, und der beste Beweis dafür, km“: und kahm mcbt dcr wacck dcr Getmanis'jcrung icitet, ist, das; in virlm Schulen der Ptovt-nz Posen det RelinianmtcrriÖt noch in Uclniscbch _Spracbe 'crtbet'lt wird. Die Vcdcutnng *ccr (*rtbeilnng res ?)Tc1tgton811ntetrtchtö m deutscher Sprache, wo dies zulässt,; iét, liegt darm, „kan dadurch :rcr Z(bnlc cin einheitlich deutscher (?baraktcr ,mvabrt wird und das; ma besonnte ric Schulbehörden ker Jictkwcnkiakoit entbcbsn wcrkxn, deb acsammten Unterricht rclnischcn Lehrern- anzu-értrau'cn, .kkrcn Zu- mläifigkcit leider oft zu wünschen übrig läßt. (Skbr nchttg. .tccbtö.) Wir werden ricsc Gmnrsaßc, ric mit der Vetfaffang tm Etnklang 'Wer! und kik sich in einer langen Ptatiö bcwäk'kt „haben, *aZ-(b ferner- bin durchführen, obne Kleinlicbtcit unk obne übcrüusstch' Parke, chr "ck ohne Zögern und ohne Schwanken. (Brave!) Wu werden "18- desonken nicbt kvikrn, kaß ret Religionkuntcnicbt mißbraucht mtv Bravo!), um deutsche katholifcbc Kinder [u rolenifuccn. ZLKtavc!) (" ist unsere Pfiicbt, dic rcutstbc katholisäx Mindexbcit tm Osten „tram Poloaißtkuna zu scbüven. (Bravo!) Tal“ ist fur uns Ln Ge- '“:01 der Gerechtigkeit ebenso, wie cin Gebot rn dcutscbcn Staat!- raison, ktm wit uns nicht entziehen wcrden. (Bravo!) * * Meine Hmm, man liebt co auf rokniscbct Skin, voloxßb nut !:tboliTeb unk keusch mit protestanti'cb [u identifizieren.“ Tann liegt ."an J!nfübtunq dcr öffentlich"! Meinung. und kamst wetten dcr Könialiebcn Staatstkgictuna Trndengm untnseiebckkn, m_elcbc ib: in MUkM völlig fm! Liegen. Me KdnialiÖe Staatstcgtmma vet- lmst und kann mlanam. uud ste muß verlangen, das; sah die Geisi- LiMkit fem halte dcr Kational relaiscbcn Agitation. welche1bre ?riye mm den rmxßäsebm Ska" und statu das Deutsche Reet!) mhm. Aber die Königliche Staatonaimma knast nicht daran,- den ?Ze-btcn kn !atkolisko W und den Emrfmkvngcn ker katkclasébm ',:taatb .“ütan im Offen irgendwü zu nahe tmn! su wellen. Tn Koalaliebe Simvn'aimmg wied riese Rcchte und kikst Emrßnkunam auf m «“ist-batte": respektiert» Raeb naseitiam konkksüoncnm Wk- kukkkn werde lä Ikon! Ut Politik dieses Landes nicks" MKUW Ick werde Ihnen ct-enCc-wenia eme knustantisC ko-kkm-otm km eine katbells-b-kcnfeiüoaeüe Peuti! ma», uke :S Ram eiae nbenlc ok!“! toastmjtive Poncirokitik mM- farm ud nil Fit "14 all MUW-MMdc-t und Rekvbuakt aübt
..1 «m ki- t-evomou, noob «amoiäknniÖt-z. mda «„ umme. ““S ein konsewotwet pm!!!- und De-"Öland, soakfm ret mim:- “51- “tU mn kit Kae nd untbtill-ate Nation, Mtbkmat io 7-an m Wilm in Wet Mkd-na Ktn- ck “"echt! MMMMM-mmmm danebe- «Mt rn lept- MMUMUM wh mn Vas-Ödn eiae- Km-
, . , , . , "ck- sem, meme Herren, daß dre Verschtedenbett der Konfesfiorjten m Deu
land dem inneren Leben der Kirche *zum Seczen geretchk hat. Das will ich hier nicht entscheiden. Aber vom polinscben Standpunkt aus
der Vergangenheit eine Quelle! grsßér Leiden gewesen, und sie er- fordert noch “heute - ' Abg. von Jazdzewski, noch irgend ein anderer der polnischen Herren
eine vorsichtige und behutsarüe Hand. Sich üher "prinzipielle angkxn prinzipiell zu verständigen bis auf das Tüpfelchen uber dem 'i, 'das rst eben überall schwierig und in Deutscöländ doppelt schwterr'g, aus Gründen, die mit den Stärken wie mit den Schwächen des nattxZnalen Charakters zusammenhängen. Aber ich bin überzeugt, daß es 111 der Praxis möglich ist, weil es möglish sein muß, ber voller Wahrung dér natürlichen und verfassungsjnäßigen Rechte des Staats doch em friedliches Nebeneinanderleben der Konfesfionen untereinander 'In?) der Konfessionen mit dem Staat zu erzielen, We'mvt n'ur allseitig fest- gehalten wird an dem Geiste der Mäßigkeit, Btutgkejtt und Duldung. Deutschland kann nur dann eine Weltmaébt bleiben, wenn wn
nationalen Geschlossenheit. (Sehr richtig!) Noch mehrwie die Zu- kunft jedes andern Volch hängt die Zukunft des “deutschen Volkes davon ab, daß wir Deutschen uns immer an das ermyer-n, was uns Deutschen allen gemeinsam ist, und auch davon, daß wtr uber manches
inwe kommen und manches vergeffen. . k€)5rage3 gerecht denke - ich wiederhole anenKich vers-icherk Ste c'tls ehrlicher Mann, daß wir jeder Gedanke an em Zuruckorangen,“ eme Zurücksetzung der katholischen Kirche auch in den ehemals polmschen Landestbeilen voUständigfern liegt, daß ich im Osienwie im Westen auf
wünsche, daß jedem die Religion erhalten bleibe, in der, er fich glückltch fühlt und in der er bofft, einst selig zu werden _; ich sage, wenn ich in k manchen liberal dcn c, - - . ' . Spaß. (Beifall.) Es lyatt'cclt fich im Osten nicht um die VextbeM- gung der katholischen Kirche und des katholischen (ch'mbens, yonpern es handelt fich darum, das; vrcußischcs StaatsbcwusUsenJ und dquches Nativnalgcfübl, raf; deutsche Sprache und Gefittung nicht zu Grunde gehen. Es handelt fich nicht um konfesfionelle, scndexn es handelt sub um nationale Aufgaben, und an solchen Aufgaben konnen und sollen sich die' Vertreter aller Konfesfionen betbeiligen.
östlichen Provinzen? Früher kam dort eigentlich nur der polnische Adel in Bctracbs. rubc bsi dcn Polen)
Berlin, DieUStag, den 14. Januar
kachtet, ist die Vérscbiedenbeit der Konfessionen in Deafscbland in d
braucht micky weder der Herr
daran
erinnern -« bei jedem leitenden' deutschen StaatSmann
inen Riß aufkommen [affen in dem (Gefüge unserer
Wenn ich *in konfesfionellen
am Boden der Gleick)bcrechtigung der Konfesßonen siehe, das; ich
Fragcn gerecht denke. _wenn, ich. in in nationalen Fragen verstehe :ck keinen
konfcsfioncllcn
Meine Herren, wic liegen denn heute die Verhältniss in unseren
Dcr nahm in der polnischen Bevölkerung (11a- icb sage das sino im 07. 3111610, ich konstaneirc ja nur kik geschichtliche Entwickelung - die führende 'Stel1ung em und lenkte kie polnische Agitation. Ein sehr armcö lankltcbeskund städtifckycv Proletariat lebte im Schatten des Adels W „nab?! kemen Antbcil am volitiscben chen. Diese Situation hat „ck nn Laufe der lcvtrn Iabtc verändert. Tgnk kcm Schuß, dank dem befrucbt-etzken Segen ker vrcusxisckwn Verwaltung, rank unseren ynfaffunßémaßtgm Zustänkcn ist in den Städten des Ostens cin polnisches 21,*ur.g“ertbum herangewachsen, welches ric Leitung der Massen an P) gcrmcn b.at und untcr Verdrängung rcd Adels und diözu eincm gewtßen Grad; tm Gcgcnsag zum Akcl eincm Gegensas, äbnlickx'wix Fr in Vcbmcn zwjtscbcn Jungczccbm und Altcxechen bestcbt - k_te 'subrung der Latxnax- polnischem Agitation indkmokeatiiäxm Sinne ubernymmcn kat. „m 1.1th und Land, woSie binblitken, finkcn Sic jcßtvoln1§che Aerzte, volm'_chc Advokaten. rolnifcbc Kauficute und Handwerker, welcbe, un_tcr_stuyt von dem “Ihnen bekannten Matcincwokv-Vctkin unk? uns;: ruckmbtö- loser L*ovkcttiemng Kutscher Gavetbcttcikmket. sub tbtc .Es-(Unnö- bc- grünkct haben und aus kk! Grundlage dieser Steaua“; m !anatmbét West die nationalvolnische Agitation betreiben,. Taesc C1cmcn1c, m strict Verbindung mit einander stehend, rcbnen !btr Agttattcn „111! ane ehemals polnischem Landesweite aus und erstreben kickWiekctg-Jn-„mnung dicser ehemals reiniscben Landenkc'üc. Fragen Ste ane k:c1cnigen, welche die Verhältnis: im Osna aus ciamn'Anscbm-ungkkcnnm, fragen Sie am Deutschen im Osten wenn nne bisher ont einem Deutschen beicste RnbtUnwamsthe odcr !utsttne Ü:"- Apoibckc ini wirr, sucht sn“ ein Pele zu gewinnen. Wo ein [Laknsébt' oke! länklicch Grundstück zum Verkaufe aussieht, sten! fiel) ein roln'iscdct Käufer ein. Hand in Hand wenn cht die mngc Thätiakm ret polnischen !nßtkelungkkonkm, kik (micht haben. „daß twß det Tkätigkcit rn kcuticdm !lnücrclvnsk-Kc-misswn "n den [(r-ten “Jahren weit nackt Gnmkk-esxy oud kcuksxhn ln volni'ebe .wnd udn. arawßm rst al! umgckcktt EINBAU“! dieset rlanmäkism „vnd stetigen reinixÖn- Lattanon, m ek au.:b aich! an den etsotxctlubm lemittan feklt, unk kit 1- msn ßublua s!!!" mit jener stoß- t'olnikcbn MWK“. "714! rie ?Iicmbnsltllua des »um- quo anle1772. rd ein «Maak,» Polen von Um zu Meer 'zu- «mdr, ich sage; gemüse? kae'ct vluväkiam uad Kenan! wt-mzca Jaimion “nam fck rie “_ck-be ommmaa !- m die- lkbta Mmut- in großer Uxieriaknt, 114 1- 15m- Beüv zu et- wtm. 21- 12 ck17» is; Klauke. daß da veredelt Hm M- W: die Last ein 1111; ;- crewiikisä When: - in dir Démsm amänat. kn akk! itim Mws- m WOWWE- m-d ventil“- !a-r? ar“. ür that do! Fm. mkv" ße] ud Hef, Hob nd Eu. Kc eckt: kn Imst WLW 1- M i- nlade-tsedn Nam cine ont Wb ;- , * QUMUWMMWm-ku-pmnxm M'WbW-IW , ""na-14.111!!-
[Mi
" zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeng - ,
190-2-
Abzug der durch die Königliche Ansiedelungs-Kommisfion [:e-ran- gezogenen deutschen Bauern sogar nur auf ca. 119/0 zu schaßkn ist; dabei hat die Gesammtbevölkerung des preußt1chen Staats m
er gleichen Zeit um etwas mehr als 15 0/0 zugenommm. Gerade
in den Kreisen des Neßedistrikts im Regierungsbezirk Yrombekg und in denjenigen Kreisen des Regierungsbezirks Posen, die an rem deutsche Landeöfheile wie die Provinz Schlesien und “Yrarkden'burg grenzen und die ftejs als überwiegend deutsch galten, 11t'mt't emem Zuwachs der polnischen Bevölkerung Von rund 13 0/0 - m emzelnen Kreisen, bei gleichzeitigem Rückgang der Deutschen um ca. 10k 9/- “- sogar mit einem Zuwachs von ca. 141% - zu rechnen.
In den vier Jahren Von 1897 bis 1900 gingen - mit Einschluß
der Erwerbungen der Ansiedelungs-Kommisfion * 1910Grundjstücke mit einem Flächeninhalt Von 32 260 118. aus deutschem m polnischen Besitz über, während umgekehrt nur 158 Gryndstxche im Gesammt- umfang von 16 263 11:1 von Polen auf DLuUche ubertragen !vurden. Der Verlust der deutschen Hand betrug also 1752 Grundstucke mit
einer Fläche von 15997113. Ohne die Erwerbungen 'derxAu- ficdelungö-Kommission würde der Verlust der deutschen Hand 111 diesen vier Jahren aUein 27 346 km, also ungefähr 5 Quadratmetlen. be- tragen haben. Das gleiche Bild gewährt die Grundbefivbewegung in den Städten der Provinz. So gingen, um nur einige prägnante Fälle berauSzugreifen, im _leyten Jabnebktt in Ostrowo 31 Haußgrunkstücke aus deunchem Vestv m polnischkn über, wäbrcnd nur sechs von Deu_tsc1)en aus polnischer Hand erworben wurden. In Krotojcbm stehen 64 Errverbungen von HauSgrundstücken durch Polen aucs deuischer Hand nur 20 Erwerbungen durch Deutsche aus polnischer Hand gegenüber. In der Stadt Posen find währen_d der leßten beiden Jahre 64 Grundstücke von deutschem in poln11chen ,und "k" 59 von polnischem in deutschen Befitz übergegangen. Dtese Differenz ist anscheinend nur gering, inkeffen betrug der Werth der ersteren 4790000 „x, der der leßteren 3 530000 „ck, what; der. Walds- Verlust der deutschen Hand 1260 000 „xs, d. 1). mehr als Tm Vtertel Ns Gesammtwcrths der ersteren 61Grundstücke, betragt. Was den Rückgang des keutscbcn Elcmcnts, insbesondere Yes Mute!- standes, in den Stäktkn anlangt, so bietet einen interessanten Bcitrag dafür dsr Wechsel im Besipe der Apotheken. Yon den vor 10 Jc'yren votbankenen 125 Arotbcksn befankcn "ck 98111 deutschen und 27 in polnischen Händen, wädrenk zar Zeit von 134 Apotheken nur noch 85 von Deutschen und bereits 49 von Po1m bejeffeu werden, die ihren Befißstand mitbin um 15% exwetxett haben. Sehr nngünstig kaben sich auch die Verhältniß? sue dte deutsehen Handwerker entwickelt. Ftübcr lag der übertragende TK:! da Haansrks, mit Auénabme vielleicht res Schubmaéergewetbex, auch in Städten mit überwiegend volniscber Bevolkxmna u deutscher Hand. Auch jest stekt rer deutkcbe Handwerker'md dc- rolniscbcn ztimmäkég zwar noch gleüb gegenüber, hat aber km cntZHrcÖenrcn Nachwuchs mehr. So fink z. B. m der Stadt Pcsen [*ci rem vor gebn Jahren überwiegend von DY-tscbe- au- geübtcn Vaugewerkc, rinjchließlicb ker rcm'ankten FW, W“ wärtiq 13:5 Mcister mit 503 Gesellen unk 131 chtlmgea als deutsche, kagcgcn 1257 Meister mit 121263csc11cn u.nd 309 Lebr- lingen aw rolniscbc zn bezciebncn. Nicht anders [trat das Ver- bältnif: in den andern (Bewerben der Ztadt P-cscn, was au] det Thatsackc hervorgeht, daß bei 715 rcj'tscbcn Meistern 15V deutsche Gesellen und chrlingc, dagegen bei 1365 volnischen Meisten! 30716 pplnijcbc Gesellen und Lehrlinge, also rwzcntukl gaz!- et- kcklieb mcbr beschäftigt werden. Aueh in der ganz ubcnvwaknd Rutschen Stadt Bromberg (tent swb dcr rrozcntkmlt'Antbeil dcr rclniscbcn Lehrlinge und Gesenkt! im analtmß. zu den rolniscbcn Mcistcm noch höher wie in Posen. Du auf dre chkclticcunq ret reutscbcn Geschäftswelt acricbtttcn Vcsinv'bunqn ünk ?(kon älteren Datums. Tic Agitation auf dicstm Ethnic hat sich aber von Jab: m Iabt versckätft, und ca unterliegt temen chit'xl, ms; ric vo1itikchc Führung dcr Polen eines ihrer 314: in ktm völligen Bruch mit dem rculicbcn Gewerbe sieht- Der Natur kct Hache nach [aßen s'jcb nach dieser Richtung bit [abla- mäülgc Naibrrcé'unacn nicht geben. Wie tit Verhältniß liegen, ergiebt sub aua münr11chtn unk schristlicbch Mittheilukxu eint! cttabtmcn unk xuv-cxläistgcn Gtoßkanfmann! m ret Pkws“ N“ scinm Angaben bat ich! noch kndcutscbc Gtrßbankci am WW zu leiden. 1.1 rie rcvtseben «ckWie dic rclmsédt" alcicbe! [tt zu: „;ck! nach übetslügclm. In kiel stblimmcm Laar itim be!!!" jeyt ku“ DetailsesÖäftc, » polnische Kmkukmvk'W il du ltvkm Jahren m stef»?! Anzahl entstanden itim nd Mbit |“ kicker Rübnma bin "akk beeinflußte polnische Wa!" “ Kräften umsiivt würden. Am dämsm mtc kn ' W “ Baugewerbe mrÉ-nden. weil die ch-anvekeu m LW 11: L*auatnmbon scht lenkt n to-ttoüiem- stin U- pü- nisckt Uutckmßmn kalk rnb künlié süß!! et "kk aet- deutscbt Exsctoktdlmtt &: innen Bakte- WW „ ck aber nich1, da n relaisäniem u- sttma SW vnde. DU: Darsktüunm [dum auf Gmod !oa'lian Mntbnluan- ut “ 1 ad annkaut "'em-. .YOMMWL vo-WMRm-Hn. Omvo-Toön. «! unlm't denotnandfin Bea-m. Wk! "it um n- 3.5 K.: Di.- dtm-isobm Jmidtmc. vend- m polnisc- 1- "
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