Dab ist zweifellos, daß bei einzelnen Postämkcrn infolge starken Anwachsens des Verkehrs die Räume nicht ausreichen und daß Abhilfe geschaffen werden muß. So liegt es auch in Rathenow. .Dortwaren zwei Schalter vorhanden, wie der Herr Vorredner nchttg geschildert hat. Nun ist eine Eingabe an das Reicbs-Postamt gekommen, daß diese nicht mehr genügten; wir haben nichts weiter thun könnenk ais die Sache derOber-Postdirektion zu übergeben und anzufragen, wie die Sache liegt. Da bat sie berichtet, daß sie einen dritten Schaltetplaß eingerichtet hätte; der für die Zeit des Bedürfnisses besth werden solle. Es seinicbtnötbig, während der ganzen Tagckck diesen Schalter zu beseßen. Wir haben dann zurückverfügt, sie möchten den dritten Schalter, auch wenn ein plöyliches Bedürfniß entsteht, öffnen. Mehr"können wir nicht thun. Die Ober-Postdirektion bat die Sache vrufen. lassen, nicht bloß durch den betreffenden Beamten am Ort, sondern auch durch einen fernstehenden Beamten, und dabei hat sich beraus§esteUt, daß drr Schalter für die ganze Zeit nicht nöthig ist. Im ubrigrn find die Verhältnisse, wie der Herr Vorredner fie geschildert hat; Wir, erkermen auch an, daß sie keine allen Ansprüchen genügende smd; wir m_uffen dort mit einem Erweiterungsbau vorgehen, und das ist für das nachste
a r in Aus t enommen. I b Der HerFYorTedner ist dann wieder darauf zu sprechen gekotrimen, daß es sich empfehle, den Verkauf von Postrvcrtb'zetchen an Handle'xr zu vergeben und dafür Prozente zu zahlen. Das ist eine Frage, die uns hier schon vielfach beschäftigt hat. Ich darf daraus Bezug nehmen, daß wir einen Rabatt garnicht geben dürieri. Die Sache hat in früheren Jahren schon den Reichstag beschäftigt; ich glaube, es war der Herr Abg. Bamberger, der seiner Zeit bereits darauf aufmerksam gemacht hat, daß nach § 9 des Posttaxgesctzes vom 28. Oktober 1871 ein Rabatt von dem Markenerlös dem Händler nicht überlassen werden kann. Der Paragraph lautet: ' Die Postanfialtcn haben, nacb näherer Anordnung der Reichs- Postverwaitung, Freimarken zur Frankierung, der Postsendungen bereit zu halten und zu demselben Betrage abzulaffen, welcher durch den Frankoftcmpes bezeichnet ist. Also danach steht fest, daß wir einen Prozentsav dom Werth drr Marken an die Händler nicht geben können. Ueberdies wurden wir voraussichtlich durch eine Vergütung an Markenbändler kein Zutes Geschäft machcn, vor allem den angestrebten Zweck nicht erreichen. Man hat auch in anderen Ländern eingesehen, daß die Handler, wenn Rabatt gegeben würde, die großen Korresponderrten heranziehen, deren Hauodicner :c., die dann zu großen Betragen Marken kaufen und mit dem Händler den Rabatt tbetlen; an den kleinen Käufern liegt den Händlern nichts, diese würden nach wie vor ot [tern kaufen. an Y? isniéadic Einführung von Posiwcrtbzeichn in höheren Be. trägen betrifft, so, glaube ick), ist dem Herrn Vorredner entgangen, daß wir schon früher Posiwertbzeichcn zu 2 „ck gehabt haben und daß diese immer als nothwendig befunden worden sind. Er find alsr r1ur die höheren von 3 und 5 „* eingeführt worden, auch ist die Emrich- tung getroffen, daß sie nicht bei allen Postatrstalten bereit-zu ltegrn haben, sondern nur da, wo ein Bedürfnis; beklebt. Irn ubring ist das eineZCinritbn-ng, die erst seit kurzem eingeführt ist. Naturlich prüfen wir, wie der Herr Vomdncr richtig angeführt bat, ob fich die Bereithaltung solcher bochweribiger Marken dauernd als nothwendig ergiebt. Wenn also einige Jahre vergangen sind und sich beraus- stellt, daß kein Bedürfnis; vorhanden ist, ziehen wir die Marken wieder ein.
Im übrigen tritt dabei deutlich hervor. in welchem Gegensav fich die Wünsche der einzelnen Herren Abgeordneten befinden. Der Hcrr Vorredner bebt richtig hervor, daß die' Schaltcrbcamteti sehr be schäftigt sind dadurch, daß sie viele Marken für Pr)", fur Wech1el, Statistik, M'rficberung :(. zu Verkaufen haben. Em anderer Herr Vorredner svracb wieder den Wunsch aus, daß wir die Versicherungs- Marken nicbt blos; verkaufen, sondern auch wicdct umtauschen bezw. einlösen möchten. Wir müßten kann die Vcrfichetungs marken wieder ' vereinnahmen. Sc strbt ein Wunsch den übrigen entgegen :Im allgemeinem ift anzuctkcnncn, dak; kicSÖaitcr- beamer! durch den Verkauf der viclcn Marken sebr belästigt smk,
Was nun den Postkanenvcrkcbr anlangt, so liegt ca in den Wünschen der Behörde, diesen Milek! io vici wie möglich ]usnlkicbtctn. Der Herr Vorredner darf abet nicht vcracffcn, daß die Grund- bedbguna idr ric Postkanc ist, da?; man eincn leicht versenkbaren und “ck dem Gewicht nacb leichten Gcgcnfkank bat. Sobald man gestaltet. das; alle möglicbm Ptobcn auigcncbt werden. “kommen mt eincn unbankliÖtn iGmun Gczenüank, und wir müssen es mitt dem Otten Vomdnkt nich! sc" bekannt icin nacb ktm Gmicbt kü! kolcbt Gtaknitändc bqablcn, dir ins Ausland gehen Zecca einzelne Tianütluk isi ermächtigt, idr ric Senkungen nach dem Smith! Tore zu erheben Also wcnn ric Zackxn ?ebm'm sink. aüsim wir viel mtb! zaklcn als dir S.:Öc m'.- bringt Dewald besteht im Weltt'ciwctein dic "Vestimmung, daß Pastkattn! solök We.;msiänkk nicht Iugkkangi “kl“?!kin dürft" Wir haben dir Etiabnmc. „;ckth wenn u:: im kleinen Row Rm, nehmtn tic Hum: kik gang Hank. Ich (3:- thua bei Drucksachen zickt nacb KE. kak: ncch mch: Etlmktc- wagt- Mäuse!" werdcn. und “:ck möchte circm Henn Mcmrrcr Tft linken Sein und auf seine frühm- Antrsunz kqüaliÉ ret L*üäxr ttt
Krankukosm cmicdcm- Co ist 1.1 lenkt mégliÖ. kak: 5ciche L*ückct voa einzelne" Postaustaltta angenommen unk ale Druck;» Métknt kran, esalcieb src W kit Ttuckkachtntatt nicbt !!“-?*th meren duk". senkt:- nut stata Pom“ iüt WUKWWM Rei ren Minn vo- Ttvcßakn ist «'der! US! sem tinxlnc Beamte in m La- ]! Nüskli is! der Inka" kickt Lade derartig. daß kak Dnékaämrotio em da- pom ***-t «Gäsnwrim snmnrua «„am. C! ck kein Bme“. daß. ma ('in-al en- va-u Z(KUULKM bei einem We “"bis-fn. kit Sama an Dtmts-bc zulässig ist, imm
von Richthofen:
Sißungen vom Sonnabend und gestern für das Geschick des Antrages des Deutschen Buren-Hilfébundcs bekundet hat, hat mich Herr Graf von Bülow beauftragt, Ihnen, meine Herren, sofort von dem Inhalt
vom 12. Februar lautet:
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 26. Sißung vom 13. Februar 1902, 11 Uhr.
Vor Eintritt in die Tagesordnung erhält das Wort der Staatssekretär des Auswärtigen Amts 1)r. Freiherr
Bei dem besonderen Interesse, welches dieses bobs Haus in seinen
eines diese Nacht aus London eingegangenen, die Anirvort der britischen Regierung enthaltenden Telegramms des Kaiserlichen Botschaftrrs Grafert Wolff-Metiernicb Kenntnifz zu geben. Dieses Telegramm
„Auf dem Dorsjgn 0fsics ist mir heute folgende Antwort er- theilt worden: .
Die humanitären Bestrebungen des Burcn-Hilfsbundes wisse die englische Regierung zu scbäßen; fie bedauere jedoch, die Ent- sendung ciner Hilfs- und Sanitäts-Erpedition nach den Konzer)“- trationslagern nicht gestatten zu können, weil eine solche Erlaubnis sowohl Engländern wie Ausländern mehrfach bereits abgeschlcigen worden sei. Ebenso bedauere die englische Regierung, finanzielle Hilfe für die Konzentrationslager nicbt befürworten zu können, da dieselbe obne Nußen sein würde. (Lebhaftes Murren.) .
LebenSmittel, Kleider Ic. würden dagegen annehmbar sem. Ueber die Art und Weise, wie diese behufs Vcrtlyeilung am brilon an ihre Bestimmung gelangen können, wird mir morgen durcb Note Mittheilung zugeben. (gez.) Metternich." (Abg. Lückboff: Ich bitte ums Wort!) -, Wenn auch hiernach dem Antrage des Deutschen Buren :Hilfs- bundes nicht in Vollem Umfange entsprochen worden ist, so ist es doch mit Genugtbuung zu begrüßen, daß der unter buldvoller Billigung Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin unsererseits unterstützte An- trag des Buren-Hilfsbundes nicht erfolglos geblieben ,ist, daß deutsche Untersiüßung für hilfsbedürftige Buren cngli1chersetts angenommen und so ein Weg eröffnet worden ist, um es dem Deutschen Burrn- Hilfsbund zu ermöglichen, fich dcn notblcidendcn Buren-Familicn gegenüber bilfreick) betbätigen zu können. Wir gebrn uns-de'r Hoff- nung hin, daß die näheren Modalitäten, welche für die Zufubrung an Lebensmitteln und Waaren uns mitzutheilen Vorbehalten ist, nacb allen Richtungen die Ausführung der humanitären Maßnahmen erleichtern werden. Insbesondere werden wir dabin wirken, daß dem aus diesem hoben Hause geäußerten Wunsch wegen der fracbt- und zollfreien Beförderung dcr Sendungen nacb Mögliibkeit cntsprochrn werde. Jedenfalls wird sich das Außwärtige Amt vol] und ganz in den Dienst der Sache stellen. (Beifall.)
. L" k.kon. bittet um das Wort. _ JXfideriltcktkootTfÉTöchesr? Zur Geschäftöordnung oder zu einer
. „ „_, persoZLgckéerZeQYJn-JIÖ wollte einige Worte auf die eben gcbörtc
K
KedePerer iKnut1 von Kröcber: ch h_edauere, Ibrzen dazu das Wort nicht ge n zu! können, weil eine Diskussion daruber heute nicht er- 6 net werden ann. ' „»
ff Das Haus tritt in die TageSordnung cm: xxortscßung der zweiten Verathung des Etats der Berg:, „Putten: und SalincnverwalterJÜ
Berichterstatter ut bg. Stengel. . _ Bei den dauernden Au oben für Bcsoldungen mupscht Abg. Pric e (ni.) cine Lcrbcffcrunß der Gehalts- und !.)iang- verhältnisse dcr bcrstcigcr, dic eich [tcm nb umfassende Vothilkqu baben müßten. In den Privatbctrtebcn crbicltcn _kic Oberstctgcr ein wesentlich höheres Gehalt als in den_Staatsbctrtcbcn; Ls sei daher zu besorgen, da!"", die Übersteiger in gtojxcn Schaatcn dcn Staatswcnst verließen.
Minister für Handel und Gewerbe Möller: Meine Herren! Der Herr Vorredner kat ja sclkst bereit? “"." erkannt, daß ret gcgcnwättiac Augenblick jcbt wenig gccignci nt, in größerem Maße an weitere Regulierungen ker Vcamtcnbcwlkungcn betangutrrtcn. Ich darf auth annehmen, kak: es icit mebtctcn Jahren aüqcmcinct Konsens“ ch Hauses newcscn ist, das; rute!) die Beamten- gebältctrcgulinung. die in der zweiten Hälfte der 9011 Jabrcrtfolgt ist, im wesentlichen cin Abschluß cticlat ist. Aber cbcnso ni vom Hause into kund Resolutionen bekundet und auch seitens kn Staats- regierung nicht besinnen werken, raß, wcnn ck sicb um <a-kae Härten hankelt, riese Hätten untctsucbt unk n'ctnégliÖ adacmllt werken müKcn. Det ("err chknct hat 13 mcbtcte Vcisriclc an- geführt, bci kcncn rio- “m den lcytm Jahren geicbcbkn ist. Jeb dati Iknm vcrüÖcm, kak; gerade bei rc: Verwaltung, die mit untcritcbt und die ricjmizen Beamten betrifft. für die ich wiederholt bitt'ftübct selbst cm,:etmm bin, ich in die Untersuchung kicikt .COM nut kern größt" chlwoücn eintreten werde; aber in kic'cm Augmklick bestimmte Ctnätunam abzugeben, wirr ker Hm ngcctrnm ren mit nicht nwottew . clrsebmiki lit. Volksw.) bcittcitct ktm chctcntm Y:. Yas- ttes kf! Etbzbupg det Lcébnc kn T*cmztbcrm einc JWb-ne ibm Lnitun cn bcwot teten sn; Set! 1990 und nament- lied int [90] in' der Le n aucb det niedriger un_k kn Lei'cnobaituna thema am'ctkm. Tre itaailicben Bergarbeiter mußten cktnfo utbc- sclm werden wie ric Arbeiter in den Pümtkttieim._ Fut chl- fabtwmnfr itim 66371R .“ (527 343 „* mel?! als un Vmabtt) in km Etat kinski!!!" In den Ctaioikmctkunatn mike !ktn-ct- atdok-m. kak die Zuschüsse n- den Kaarvscba'ikkaücy, „imm ktcfkuko gakcn füt Unfau- unk FowlimmMn-na mit Ruefuä't auf ne nn- «xnctmt Vmacbmna tet Btlmicbafi bdbn t'naniäzlaqt werken mußtcn. Ada. Lttccba [Zentr.- aus der Ionmalmmtndune fait unver- mnxm. mrfitbil einc Nein- m Knarricbaimreimo. L [Ik) iii fm
bn-Bn ba-rtmavm von Velicn Im Isdn _ * mtsrn-Onkn Limmat! a «"beim. kann aber kn Zaäx damn
'. e er beantra t formen, die „R i um YIM:? einYUGYannvurfs zu erTrC-“chey, in welchem Kue Akändo. run Knappschaftswesens vorgese , ird namentlich nach der Ri tung, daß die Bestimmung des ?. Titels des angemeinen- Bets. gesesos von 1865 über die Kngvpskbaxxsvereine mit der Geseßgebung uber die Arbeiterverficberungen in Ein ang gxbracht werde. „
Ober-Bergdauptmann von Veli en: Dre meisten Kna pschafrs: vereine haben bereits das geheime nglrabt. _Das Haus taun- dings 1892 einen bAentY? sic?) deerenerYZMZF YYtrrtmg angenommen, das YÉÉYTZarempfieblt ?idgckpmals die Reform des Knappschafts. wesens, _ . Minister für Handel und Gewerbe Möller: * Meine Herren! Ich kann nur die Erklärung meines .yexm Kommiffars dahin bestätigen: wir erkennen durchaus die Notbwendigkeit an, den die Knappsckyaftödereine betreffenden Titel des Allgemeinen Berggcseßes zu ändern; aber die praktischen Gründe, die seitens des Herrn Kommiffars vorgebracht sind, sind durchschlagend. Wenn man im Begriffe steht., das Krankenberficherungsgeseß zu ändern und die Aenderung in kurzer Frist beyorstcht ---- ich erwarte, daß sie im nächsten Jahre, spätestens im übernächsten Jahre im Reichstag voi]. zogen wird «, so ist es nicht am Plaße, eine derartige Acndérung jetzt Vorzunebmcn. Darüber, daß das gcbeime Wahl- recht auch für die KnappsckpaftsVercine durchgefübrt werden muß, darüber hat meine Verivaltung den betreffenden Stellen gar keinen Zweile gelassen. Zweifellos wird in dem neuen Gases cinch danach Verfahren werden. Es ist Ihnen ja bereits von meinem Herrn Kom- missar gesagt worden, daß bei der großen Mehrzahl von Bergleuten gerade in denjenigen Distrikten, in denen die Agitation am größtcn ifi, gérade in den großen rbciniscip-wcstfälischen Distrikten, das geheime Wahlrecht durchgeführt ist, ebenso an der Saar und daß nur im oberschlesischen Knappschaftsverein, sowie bci cincr allerdings verhältnißmäßig großen Zahl von meist kleineren Knappschaftsvereincn die Durchführung noch nicht gelungen ist. Diese kleineren Knappschaftskassen haben „theil- weise eine ganz beschränkte Anzahl yon Arbeitern, und bci diesen kleinen Knappschaftskaffcn macht die Statutenänderung meist noch größere Schwierigkeiten als bei den größeren. An dem guten Willen und an der festen Absicht, die Aenderung tbunlicbst in zwei Jahren durchzuführen, fehlt es bei uns nicht.
Der Antrag Hirsch wird abgelehnt und das Kapitel ge: ' t. nchnYei dcn Arrogaben für die Obcr-Bergämtcr will _ Abg. Dr. Hirsch allgemein auf die Gchaltö- mid Lobnvcrbalt- nisse der Bergarbeiter eingeben, wird aber vom Pra denten daran cbindert, weil eine Generaldcbatie bei einTelnen“ Kavitc n nicht zulässig ei. Auch ühcrt die steigenden Koblcnprcse laßt der Prasident cine ErberYk'anZYdszxmidt bedauert dies und behält sich das weitere " "* ' (* an Vor. fur (“'LH-1,13; Hsir 1ch verbreitet (ck über die große Zunabmk der Unfälle tm Bergwerksbctticbc. Die chte Nachweisung ergebe, daß der Pro cntsag dcr Unfälic sicb gesteixxrt und eine bedeutende Hohe crrcicht bc. Er empfiehlt einc sorg altigere Grubcnkontrolc.
Minister für Handel und Gewerbe Möller:
Meine Herren! Es ist ialcider nicht zulcugnen, daß die Unglücks- fäUe in unserm Bergbau, namcnilich dic tödtlichen Unglücksfälle, sabl- reicber sind als in fast allen anderen Ländern. Aber der Herr Vcr- rcdnct überscbäyt, glaube ich, doch diejenigen Mittel, die er zur Vcr- ringcrung dcr Unglücköfäüc in Anwendung bringen will, und übersicht dabei, daß im wcscntlichcn die große Zahl der Unglücksfälle in du eigenartigen Beschaffenheit unseres Bergbaus, der eigenartigen Be- schaffenheit des Gebirges, in dem wir [u arbeiten haben, liegen. Daß es bei uns an der nötbigcn Sorgfalt im allgemeinen mangelt, muß ich ganz cntschieden bcstrcitcn. Ich muß auch bestreiten, daß in irgend cinem anderen Lande dic kwrgvolizeilicbe Aufsicht des Bergbaus beiin sci als bei uns.
Das; durch das System der Einfabrcr auch den weitgehenden Wünscbcn namcntlicb der Freunde des Herrn Hirsch Rechnung.» tragen ist, ist ja scincticiw, wenn auch nicht offen, so doch inkmit anerkannt wcrden. Er bat anerkannt, Tos; mit den Einfabmn c:- crftcuiicbcr mitem Schritt gemacht wotnn sei zur weitem Vcaufficbtigung dcs Vagbauck. Dieser Schritt ist erst vor so _kunn ;;cit acscbcbcn, da?; man nicht in der Lage ist, ein abschließende! Urtbcil darüber zu fällen. Jeb kann nur das Eine sagen, das; bikbct ach L*criclxtc, die über die Einfabm eingelaufen smd, günstig armin fink, und ich will boffcn, das: die erhebliche Vermehrung, riero! Aufsichtsrcticnal durch die Einfabm erfahren hat, auch aufke- Mbit! k'clfcn wird, das rer Abg. Hirsch mit mit ,so beklagt. .
Was ric L*cmübunqtn rte Rraictung betrifft, die nglückéirü- cinxuicbtänkcn, so hat der Herr Vorredner selbst anctkannt, y,:i; “'“ bc'cnkctr Kcmmiistcn cinqcscvt wcrtm ist, um [u untcriuän inwieweit die Unglücksfälle kund Steinsan und Koblmiali zu m- minrctn smd. (Ft weiß ja aucb, das; diese Kommission nackt"! im Inland in allen L*qitsen kit ttbcl'litbsicn Foticbßkk' «"nach! brit, scnkctn kai: sie am!) nach allen ausl.“:nrtskk Siaatcn nut Aukmbmc kn ".'ictcrnmien Staaken entsandt wont"- UL um ric kcttigcn '!Kctkältniüc zu nmlchn mit m unstiam. TU Hm Ab» Hit'cb kat gcitaat, tri.“ ck- renn mit den Publikum" mi", Ta katrn ich nur iaacn, kai: knie Publikaiimn in roam Ganax smd, tak cin chii ttt Venckstc kerri“ mdffmtliekt isi. ck kak; in chcnlitÖ nicbt |r- fcrnct _;nt tn- aeiammst Veröffentlich!“ kct “.'ltkctecn ker Kommission Melan- witk. Wie baden “kn- Utiacbe, immk wie zurückzubanen mit km, nao diese Kco-tiß' ermittelt bat '
An L*(mük-nam unsctctscrn. Ut bedauerliÖ gwßéxkkl “' linaiückkiäacn cinw'chönicn, mangelt to in der Tha! "“St. skikk" nit ctkcnnm wunsnrm an, kai; pit in dieser !inckuna *! ". ttirealnbn Weise an kn Eray- snba, n- unskm- WW "' dauern. und kai] nit alle] auidirtt- müssen, um diese U-alötwu' zu mmmkcm
M 39.
(Schluß aus der Ersten Beilage.)
Abg. Goldschmidt wünscht,- daß die Zahl der Einfahrer ver- mehrt werde.
Die Ausgaben für die Ober-Vergämter werden bewiljigt.
Bei den AUSgaben für dre bergtechnische Lehranstalt be- richt sp Abg. Schulß -Bochum (n[.) die Einrichtungen der geokogischen Landesanstalt und Verg-Akademie zu Berlin und wünscht. eine um- fassendere und schneilere eologische Landekzaufnabme, wie sie andere Länder, u. a. Axnertkg, schu hätten. Für solche Zwecke habe Preußen auch in un ünsttgen Zeiten stets Mitte gehabt. _
Abg. “. ac'co (ni.) bedauert ebenfalls, daß die geologische Landes- auxnahme in einem so [an samen Tempo erfolge. Die großen In- dutriezentren wüßten fich ?elbst zu helfen, aber diiZwirtbschaftlich schwächeren Lgndestbeile, _deren gewerbliche VerhältniYe hinter denen anderer Provinzen zurückiteben, verdienten größere 5 eriirksichtigung. Der Redner kritisiart dantx die Art der Vorbildun der Geologen, die mehr “mechanisch gls wis enschaftlich sei. Man ba e eine Theilung des Studmms tn emen ([ gemkinkn und einen fachlichen Theil vor- geschlagen. _ , _
Ober-Verghanptmann von Velien: Dt? *.),[nrkgungen dss Vor- redners wcrden einer gebührrnden Priifung unterzog?" werden.
Bei den Ausgaben für Ausführung von Bohrungen theilt auf eine Anrkgung dcs Abg. Schulß:Bochum
Ober-Ber banptmann Von Welfen mit, das; zwar in Ost- Preußen bei Zciligenbeil Tiefbohrungc'n bis zu 900 m TieZe Vor- genommen worden, dies? aber im oberen Jura stecken Jeblik en und infolge desskn die weiteren Vkrsncbc _ aufgegxben wvrden skien, In Westpreußen dagsgkn würden die Versuche anscsxinsnd mit Er- folg fortgeseßt.
Das Ordinarinm mird bewilliqt.
__Im'Extraordinarinm werdcn znr „Herstellung einer ncuc'n Waycrlmtun“ vom Vldolf_= Schacht nacb (Zl)ropa(zom (Ober: schie tcn) ]( )000 „lf. gksordcrt.
Abg. Lctoclm Verbreite't sich über die nkm' bergfiskalischc Wasser- leitung vom Arolf-Scba t bei Tarnowiiz über Bcutbcn nach dem bsi Cbropaczow in O_berscbleten zucrbauenden .Do behälter. Dechdner, der nahezu unverständlich bleibt, scheint den “Inschws; cinrr Ortschaft an kif' Wasserlcitnna zu empfeblc'n.
Odcr-Berabaurtmann Von Welfen sagt nochmalige? Prüfung iind cdentue'll Berücksichtigung zu.
_Abg. 1)r, Heisig (senkt.) beschwor: sich darüber, daß durch die _Wasierleitung und namentlick; durch die neue Ergänzung de'rsslbkn be- !iimmten Interessenten Trinkwasser cntzogen werm', wofür sie (Ent- fchädiqungcn verlangen könnten.
_ Ober-Bcrqbauvtmann don Vclssn kkks'ikkki, da!“; nach den cin- gewrrcrten Gutacbtcn gerade- daz (örgentbcil rkr Fall sei.
Nach weiteren Bemorfungcn des Abg. Lctocba wird das Errraordinarium bcmilligt.
Es folgt die Verathunq dcs Etats dcr Wauverwaltnng.
Bei den Einnahmen aus den Verkobrsabgabcn kommt _ Abg. Graf (Prascbnta !.“,e'ntr.) anf rie vvrjäbrige Ve 1chwerxc der scblesi chen Interessenten über die Sebii'iabrtx-abgabe in * [men zurück. Das ,(Hcscbrei' rer „Knierese'ntcn sei nicht angehört verballt, kenn der alte Tarifentwuri isi iitrürkgexcgen imd „'in neuer ausgearbeitet werden Lcirer babe min ric Irrtckeiv'kntcn mar ,ic- k-Zkt, aber ihre Wün"ck*e nicht berücksichtigt An diescr „773,76 'ei (;_kkigi'ns gam Scblcstcn intétcssickt emen Vormq i'vr dcm ankrtew als du“ iririliÉe' Ladung für kik “Ul"- ,:.1k*c:1 in Betracht kommen solle“. szxxch sri ric Klzsiif'zic'kum crx Waarcnqattunq [*ckcnklicb. Für Sebiiwr uur
Y_cken. Uckkr dcn ;inicblag rcn 10".- für kik Tamrkck Ü:: Teber .1bHKl-1ge acsxürrt werken.
Zus.;ckz'n, dcn Verkehr an' dcr Tec: mäqlich ;,: 'Der-“rn, k. !) ric ;_Ubrzeit qu verkürzen. Wik c'"! komme cz vor, kg'“: kik beraq'uzv "ck kA“? -L*cchn*as"cr an* cirkr Ztcli-é sxi'Imm-Pstxan. UNT ("M:cmicn cntstkwnk Tc: Zuickziaz truxc “:::L: ric rctcrttrrcn. Yonrz'rn Tic kleinen Scbiir'cr, ktc **::b (“22-311 Tamr'cr M*t'tkkx', cke: **."Li't cinen aus .;cmrinübaftliekc KMM atxipr'cn. War::u: n-trk rer'cl're ?uicé'laq nicht zur!) auf ccm “*in-.' Kanal crbrkcné- Mi:?t'xcr at im vctiacn Zaire als con Vrrzur: kt'k *.*:Lasrrsnaüexr jkr“ :.“:Uigfcit bmzcsn'llt. '
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xchic"cn aetakczu glänxch. unk mr-n man rte ZKF." “_:[trcy-„kc man sah roch .m Ticjcrkigcrx Wasserstraßen, r:- '.11: :!:-S!! c::rktchn mc dcr Tritmunr-Emö-Kanal Tw ZÉLc'irr lestm cm; w::tärr54c Bekax'nupg m:t 76:3 Westen, TTC KsnYixien-na rer cinen Tm "ci als Kcmrcniatwn ';“:r ru- Sek.:rxmrz m *.!!cnk rund ken Dottmundöms Kanal m:r"tanrcn n-ctm: II;": * “73er Krmvcniaticn könnt' aber bei !“c bc Tawiiä n n::bt ric? “(e_ke sctn- unk. ker Tétm müs'c ka,:cacn rti*te"“::crcn ' ':t krt Bc
FUNKE: tet ('rlrékuna kund k!L_x:ki*Ü-kkk Rmtaßilttät ker Waäct- * I“?" werkezn Rcaxctung rm Uzm ?cmkn „::-'em Esri: w:o!xn
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Zweite Beilage
Vrmn, Freitag, den 14. Februar würde. Ick würde der Re ierung sebr ern eine höhere Schiffahrts- abgabe ?önnxn, wenn die Sgchiffer diése Höhere AuSgabe tragen könnten. Die Ab r91bungen mancher bedereien beruhen nicht auf reeller Basis. „„Fit den hohen Dividenden könnte es nicht mit rechten Din en ngeben- „Der Redner weist darauf hin, daß die Regierung cb i re Informationen von einem Mann hole mit dem die reslauer Handelsxammer nichts zu thun haben woÜte. Die soliden Rhedereien gxben Yeme so hohen Dividenden. Für den schlesischen Verkehr ist m t die Konkurrenz der Schiffer maßgebend, sondern die der Eisen- ba nen. Bet der Elbe ist die Konkurrenz der Eisenbahn nicht groß; Die Unrentqbilität“ der Oder-Schiffahrt aber wird hervorgerufen dur dre Tarifpolitik der preu ischen Eisenbahnverwaltun . Verwaltung fördert ni t den Umschlagsverkehr, verkehr durch biÜige Tarife. Erst ermuntert man die großen Städte zu Umschlagshäfen, u_nd dann macht man diesen Verkehr unrentabel durch Hohe Tarife. Heringe z. B. werden Von Stettin billiger nach der_n _Endpant befördert als von Breslau. Dir Regierung ist für moglichst vtrle Tarifklaffen und beruft fich auf andere Länder. Die Breslauer Handelskgmmer hat sich an die Pariser Handelskammer eweydet, und dieje hat geantwortet, daß man mii den bunt- checktgen Tarifklaffen keine günstigen Erfahrungen gemacht hat. Welche Schwierigkeiten macht ein Tarif mit vier oder fünL Klassen fur die Abfertigung! Aber die Regierung wikk sich nicht ü erzeugen lasen, trotz der wiederholten VorjteÜungen der Interessenten. Wir hgben auf drr Oder fast nur noch Dampfschlepwrr, und wrnn man ?xnen Unterschied konstruiert zincKen Klein- und Großschiffabrt, so tit das Vollständig Verfehlt. enn die kleinen Schiffer keinen Danipfezr bahrn, so miethen fie sich einen Schl-wper. Der Zuschlag trifft sie aljo ebenso wie die Großschiffer. Nyrursackpen aer die Dampfer wirklich HöYre Auégaben, warum HUT man den Zuschlag nicht ÜYÖ bsi dym ortmund-(st-Kanas einzqéfübrt? Au hier tritt wiedér dic differenzielle Behandlung des Ostens und esiens bervvr. Ich kann dickem Haußse den Vorivurf nicht ersparen, daß es daran auch Schuld trägt, da mit zweierlei Mas; gemessen wird. Far den Wkiien tritt nicht nur der Kollege “Schmieding auf, sondern auch'andcrc :Uéitglieder anderer 5Karteien, und sie haben“dann an der Neglerrmg einen Rückhalt. Ich freue mich. daß die „Schlesische Zei- tung“ in “()?-Wr Frage endlich einmal die Lärmtwmtnrl rührte. ir werdkn am 17. d. M. eine Versammlun in Brsslau haben, und ich bin_ges_van_nt auf die Haltung der „S lefischen Zeitung“ gegenüber dte1er„Yermrymlxmg. Die Berechnung der Rogirrunq entbehrt einer zuvérlangcn itatiytiichen Unterlage. Man solir? dazn übergehen, zunächst noch einige Inh:: den bisherigen _Tarif nacb “.Di-Mahé der- wirklichen quung Lklikn zn lassen. An disiem Vors lag? wiirde die ?)kkgicrung keinen (“.“-cbadexi haben, absr eine brauch are Unterla (' für einen anftjgen Tarif ?ewinnen; die Schiffsr würden dmn nu einmal ihre Schiffe aich?" (111011. Die Schiffsfrachten 1"ir.: an der änßcrsten Grenze angrlangt, bei der _die Schiffahrt zwci) existieren kann. Wcrcsn die Abaabsn writer geitcigert, so könnts 23 der Negic'rnng so „;ck-" wir der L_)icicbsregisrnng mir den Einnahmen aus der Börsen- iteuer, weiche ko niedrig sind, das; die Einnabmsn des Reichs zurück- gc'aangsn iind. Will die Regierung dir Heure schlachten, die die ,iolcénrn (!isr («t'-
Die preußische ondern den End-
Minificr dcr öffentliÉen Arbeiten von Thielen:
Meine Herre'n! Ich muß entschieden Verwahrung dagegen ein- lsgen, cas; die Regierung die verschiedenen Provinzen differentiell be-
Tcr tki'llt' Tarif verdiene in'ckcrn :
[_ _ . „ . . . Öknliiéw i'cnte' m:“:ffc ? drs Tarifsritem moglich" _cm'acb acitxikst ircrk-kn._ We'ttbrcllr Fr:":rk- ! zutcr krurkcn von ern firmen :cki"f'!1 rimi'x' ke'crrcrt wie i';*.**. km!
Tic I)ic'giernnx; m:":ffe kQIb kara;1' -
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“ Tann ("m' :ck *.*“;urxérxacn
handelt: kaiür i'“? gar kein Beweis iu liefern Der Beweis, den der
z “'Herr Elba. Gctbein vorbin ansonsten bar, ist myines Ekacht€n5 Z dnrckmas 11icht§z1tr.*i"ci1?,
(;r bat dafür nur reti TrrtmundEms- Kwai Ins kkkicÉt fwbrsn kknnen. ',“ciin Tdrtmunr Ems Kanal likgen kik Mcrkrlirriiic akcr "; sigenartig, kati *,"k zum Lp'rgiexä) üé-FÉMOT «?.Ot bekam,;sjrgcn m'rxe'i“. kann. Tc: Herr Abg. G.“!bcw bgt "e'lbst ,',N'Ut, da!“: (is Tarife auf dem Dortmund-Ems-Mn:„ an!" V'rxrzxcn k-“kitk-kn, T:? ;ur „“,("xr ükerkaavt garnicht geänT-ért rrckcsn im:»):r.
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L*ckaurtura ;:i'"*'k-'lit, :;f; ric c::rxc'lncnérrrén-cn kixt'x'T'Uk" ;)?-?,;xrxnn; kcézxkrlt tr.";tccn. Dicsclix." L*"krurtnm 7'“: :1 aucb in :ck: L*cmÖÜr-z zu"";estcslt, r;- rie , Zchlcsisckx 39:74:74“ .:.-5 -.-,: *nr eincm «'“-":ürkniäc 'New-J «r";mmcngestesl! bat. -§**'i?-.*:kcé: * Z',- i:: :r'. Tiki?!" „?.:brc :?:Ét :"?! :=": Kxblciéxxtb kommen k.*::n?s:, ;“.UZ' kxmmt **:-.' m:: rc: Eiüénkaknncté' Tic 'Kc,:ic::mg ir'bt ric'ct .'l;::3::.“n :*.“llkrmm-U mw: ge,;e'r-„Bcr, “.in? .:::-b ckr Agttaticn. ?:.- Vxlkérrr'émmkum: am i." ;“er-.:? :ckcnIUl nacb bt'kÜkaCN 'Mn"!rrn :n Zyx?“- ,:c'"ks„:t :".“t'kkc'i krérk. kk! „
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Was Pech ::c ?:.m-n rex! Aw:»:atiß füt kn“ SÖÜÜÖU .::-é . :cr Tick ;nianat. % L'“! U.“, Tmax :.: "don sn! [aum ZM erörtert ? worden. Wir &»; :;c Wffabrré-mtcr-Kmm «staat. mr k.:den
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Ich wil] als Chef .der Verwaltung bier klar und deutlich sagen, daß wir Von dem Dampferzuschlag Abstand nehmen. (Bravo! links.) Auf der anderen Seite aber muß ich doch daran erinnern _ der Herr Abg. Gothein hat auch daran erinnert, aber Von s einem Standpunkt aus Kritik daran geübt -, daß der Landtag der Monarchie, sowohl _das Abgeordnetenhaus wie das Herrenhaus, der Regierung stets zur Pflicht gemacßt bat, wenigstens die Einnahmen aus der Wasserstraße einigermaßen in Einklang zu bringen mit den AuSgaben. Die Staatörrgierung bat die Schwierigkeiten, die sich einem derartigen Vorgehen entgegensteklen, niemals Verhehlt, sondern sie offen zum Aus- druck gebracht.
Daß im Westen Rhein und Elbe in Bezug auf die Abgaben- erbebung festgelegt sind, und zwar im ncgatiiwn Sinne festgelegt, das bedauern wir, wir können es aber nicht ändern, daß überhaupt in die Reichsverfassung die Bestimmung hirieingekommen ist; daß bsi den natürlichen Wasserläufen eine Abgabe nicht erhoben Wrrden darf, ist vom Standpunkte des Ausbaues Unseres Waffcrstraßennexzes ebenfalls zu bedauern, aber auch nicht zu ändern. Es bleiben also nur die künstlickyen Wasserstraßen.
Der HLN? Abg. Gothein hat uns zum Vorwnrf gemacht, daß wir, um ein ungünstigrs Resultat Herbsizuführen, in die Bilanz alle möglichen Ausxxabcn [)ineinseyten, die eigentlich nicht bineingebörten, deshalb nicht, weil fie Entwrder Vollständig oder zum tbeil nicht auf dem Schiffahrts-Konw, sondern auf dom Landeskultnr-Konto stehen müßten. Er bat uns also empfohlen, wir möchten nach der Richtung hin eine rein- liche Scheidung eintreten lassen. MeineHcrren, jeder, der mitder Sackplage einigermaßen vertraut ist, wird mir darin beistimmen, dafi disse rein- [iche Scheidung übc'rbaupt garnicht ausführbar ist, daß das Rechen- kunsistückc sein würden, die mit den sogenannten Tikc'chenkunststücken, die uns Vorgeworfe'n sind, noch garnicht in Vyrgleich gezogcn werden könncn, die sie Weit überragen. Bei jeder Grundsckywellc, bei jcder Bubue, bei Uferbefesiigungen xc. ich beziehe mich auf die' Beispiele, die der Herr Abg. Gothein Ihnen cbsn Vorgkführt hat - - müßte gcfragt wrrden: Dient das der Lankcskultur, odkr dient das der Schiffahrt? Die Antwort wiirde wahrscheinlich in vielen Fällen sein: (7,6 haben ebkn bcidé Vortbkil davon. In der Ver- bandlnng mit den Jntc'rkffentcn würdkn dis Landcsknli11r-Jntkreffenten das T*knso lcngnkn, wir in der Vcrbandlnng mit dcn Schiäabrts- Jntcresssnten die lcßtcren. Es würde «(w dann Eine Aixoeinander- sciznng stattfinden, wie die Kosten naturgemäß und billig zu vertbcilen seien. Mcinc Hckrcn, wohin kaö fübrkn würde, zu welch?" gercchtfertigien Beschwerden, zu welchen (Erörterungen vor den Behörden und im Landtage, das brauche ich nicbt w'eitc'r aus- znfübren. Ich darf wobl behaupten, das; die Staatsregierung von drm Bewußtscin getragen ist, eins I)iciorm korzuncbmen, die an unk: für fich geboten ist, um eine gcrxcbte Vertbcilung rs: Abgaben ber- beizufübren kenn das wird auch rer Herr Aba. Gothein nicbt lengnen, dar"; die jsßiqe Vertheilung der Abgaben, rie auf einem ganz unmrerlässigcn Maßitabe bcruk't, cine unqerecbke i"t -, daß die
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Zimtéregierang in ;“,nkunft mit der Aenderung rcd Systems des
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Zakk H'" “.'!er. (“**vti'cin bat mm "cbvn "“rkr vie"! rrovbcxeit für ZXT ".cn: ('r ist in M L*t'ncbnng (isn't, ccm kik i'rckbc'tiscbc Gabe “Oi“itcrkxit.) Abc?
it) Fabry. Vici von „*ingctrcicn, namentlich Jm
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Ilka Graf Prascbma b-ttc1,ric .:ancrtcn Wünicbc bm tm :Qis's n:.L't ;;: ircntrfipcrkn mit tcm (chcksrct, da.?- :ck! m der Provinz ZEL-“Kcn crbpkcn workcn sci.
"Fiir; *“ctkein k?nitaticrt. kai; ct an Ort L*rcc-ianct 'LLx-tsamm- rcriclbcn cm cherat „m ken Amici" kn Der
Minister mögc in gutc_m Glauben kanrcin, n'rnx: ('t «*:-n riff-crcnticuc :*et'cbtekcncn Ptcrmxn m Murr 'te'lle. Cr
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Er stau“. raf; Zcblc'rm m drc'cr Jtag ";blcEt-rt T*rbandcit !?:th „115 der *!*.icktkn. Tr: “Munix“ kalte einc trinlnbc ZUiruna "ür un- m-HWÖ Zn rm“ :'ict.b21*cté,:fi::n.: imm bcicnkrrc Vcr;:*-*':.:itun.:cn aur Z:: knien Vcr- IIc! wr-
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Dankbar
Minister dcr öffmtichn Arbmcn oon Tbiclcn; Ick bm rar Hm'n Abs. Mstkcm kann“.): kzkén, 2.7“: ct "ck
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YM-bt. Hiermit winde ein Entwurf m Kcürfion tmmm. ret umb “vais kaw- kie m-wm m Maschaimnim- knnen Flv |". Hitiö (it Velka»! ktm eat“! km, kai: kao km]! dimm 1892 n- ener Ücielatien nm moin Mcbtbnt kn Rt- sm mvioblm kak, bel kn Restm- m Keramiqu auch ein !- kes nm intm-cimk mk laat w saßen
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' Zweite“ du k" Kotaska! ätrku angedeutet, das kk Lm- über den kamusdias ““ob m“ «“ck!an smd '
Dtm: mm kn Hen Vorredner meint, daß zu den (*:-?ck"" auch Delmitst scannen Jollen. [- darf ich aus kk" W“ Claud nicki näht! “nabe". "ckde- dn Hm Plissken “* «“.“-„sa;- kak, daß am ne Datum" un m yma- reo Tinu onkel)" Ick kann ut sagt", ck sieb "M mrieklm. !o mich Mo- on atm Veri-äk! '"“ warben, da 'n die Stielans- ibn Ut aniabm ni! !- M' Zeit vade- seum, Ick bin a“! i- m Unt, n' W,;
|, ck„- mmN," «ck sz,- W“ t «m_ mien- Anlaß", kn mn .tv-St sind, i." |.! |- diese- a- um xm-m m-«bim Vt: «:.-:kn- WIKA: msz-m sau... .- aed-n. K* * Muki“: !! en- " m K;" ". Mesto för nimh (“ck !- dn Zur“!- W)
s der Mitte acht daß». das ihm ibm ckckck“ kao .us-ci- atk-kimc vad imm Wohl.
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