1846 / 39 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

chini, dem er gleichfalls seinen Abschieds-Besuch absiaktcte, Eitxige Stunden später wurde ein Courier nach St. Petersbuxg abgeferttgt. Der Graf selber wird morgen seine Rückreise über Florenz und Wien nach Rußland antreten.

Livorno, 25, Jan. Bei einem Kaffeeskeder in Livorno bat die toskanischeRegierung viele verdächtige Papiere, und darunter eme Korrespondenz mit den Sektirern der Romagna, entdeckt; er wurde nebsi mehreren anderen kompromittérten jungen Leute» Verbüfkkk- Man glaubt, die gcgen mehrere desertirte Soldaten geführte Unter- suchung habe auf die Spur von Verbindungen in_ Livorno gelettet.

Zn Ancona ist wieder ein päpstlicher Polizer-Beamter, Naxxens Ricotti, unter dem Dolche eines Meuchelmörbers,gefallen. 3716301- !impopoli wurde auf einen Sergeant der payßltchk11_Vokonk§11“t gk- schossen, dieser aber nur leicht verwundet. „Dux Sektarcr _sxhemrn thr Einschüchterungs-Syftem planmäßig durchzufubren; neben )enen Atten- taten verkünden sie den Ausbruch neuer Unruhen rm kommenden

Frühjahr, I p a n i e n.

S Viadrid, 27. Jan. Heute möge es mir vergönnt sein, einen prüfenden Blick auf die Ergebniffe der merkwürdigen gestngen Sitzung des Kongresses zu werfen. ,

Der Finanz-Minister eröffnete dieselbe mit der,?Jerstche'rung, daß sämmtliche Minister zu jeder Zeit über alle polrttsche Frage): unter sich vollkommen einverstanden gewesen wären, und daß nur, dte Feinde der Regierung an der Wahrheit dieser Behauptyng zwetseln könnten. Diese Eyklärung las der Minister zum allgememen Erstau- nen mit bewegter Stimme von einem Zettel ab. Um ein so befrem- dendeöTVerfahren richtig würdigen zu können, muß man Folgen- des wixen.

Als in der Sißung vom 24stcn zur Abstimmung des das neue Steuersystem betreffenden Paragraphen der Adresse geschritteu 16er:- den sollte, forderten einige persönliche Freunde des Jinanz-Mtzn- stets, im Namen desselben, mehrere Deputirte von der Opposition auf, zu Gunsten des Paragraphen zu stimmen, damit diejenigen Minister, welche im Kabinettc das neapolitanische Vermählungs-Projekt bekämpften, sich auf ihren Pläßen behaupten könnten. Der General Narvaez, der diesen Umstand erfuhr, berief darauf vorgestern sämmt- liche Minister zu einer Versammlung und brach in Klagen und Dro- hungen aus. Zu gleicher Zcit befragte er einen Deputirten von der Opposition, ob in der That jenes Ansinncn des Finanz-Ministers an ihn gerichtet worden, und ob er bereit wäre, seine Aussage Vor dem Minister-Ratbe selbst zu wiederholen. Der Deputirte bejahte Beides, wurde von dem General Narvaez in die Siyung der Minister geführt und bestätigte dort auf Verlangen des Generalsscine Angaben. Darauf wurde auch der Freund des Jinanz-Miniskers, jvclchcr die Wünsche desselben den Mitgliedern der Opposition dargelegt hatte, in die Vcrsa111n1111ngberu- fen und seine Aussage der des anderen Deputirten entsprechend gefunden. Der nun erfolgende Ausbruch des Zornes dcs Minister-Präsidenten, der fich fiir Verratben hielt, konnte endlich nur dadurch beschwt'chtigt werden, daß der Finanz-Minister sich bereit erklärte, eine ihm vor- geschriebene Palinodie in der gestrigen Sißung des Kongresses buch- siäblich abzulesen. Da alle diese Umstände kein Geheimniß geblieben waren, so hatte die Minorität dcr Deputirten den Entschluß gefaßf, in eben jener Sivung an die Minister die Frage zu richten, ob sie nach den Ereignissen der leyten Tage sich noch für befähigt hielten, das Ruder des Staates zu führen. Allein dcr Präsident kam dieser Interpellation zuvor, indem er die Sißung zu ungewöhnlich früher Stunde schloß. . ,

Wenden wir uns nun zu der gestrigen Erklärung des Munster- Präsidenten :

„Cs i] “, sagte er, „von der Vermählung der Königin noch nicht die Rede gewesen. Die Königin hat nicht daran gedacht, sich zu vermählen. und diejenigen, welche es glaubten, befanden sich im ertbum. Hat Jemand eine solche Behauptung aufgestellt, so wé- derspreche ich ihr hier öffentlich. Ich habe nicht nöthig, Beweise vorzulegen, ich weise diese Anschuldigungen zurück.“ Die Wahrhxtt dieser Worte wird man in Paris und Neapel, in London wie bjxr zu würdigen wissen. Vermuthléch erfahren nur die spanischen Mt- nisier nicht, was vorging.

„Die Minister“, sagte der Herzog von Valencia ferner, „werden nie zugeben, daß ein zu irgend einer Nation des civilifirtxn Europa's gehörender Prinz ausgeschlossen werde. Sie werden nxe dre 21qu- schließung eines Prinzen der verbündeten Mächte und mcht 111171111? die Ausschließung eines Prinzen aus der Familie unserer Kömgm, sondern selbst nicht die Ausschließung des geringsten Prinzen zugeben, selbsk wenn er aus den unbekannten Bereichen Afrika's [ver,rührte.“ Offenbar vergaß der GeneralNarvaez in seiner gereiztkn Stammnng, daß es höchst unschicklich war, die wichtigste und zartkste aller Fragen auf diese Weise in das Gebiet des Lächkrlichen und Abgeschmackten hinabzuziehen. Niemand wird glauben, daß so verständige Mäyner, wie die gegenwärtigen Minister, zugeben könnten, daß cin afrtkamschcr oder überhaupt ein der Königin unwürdiger Prinz den Thron als Gemahl mit ihr theils. Setzen wir den Fall, die junge Königin spräche morgen den Wunsch aus, sich mit dem'Jnfanten Don Enrique zu vermäblen, den doch friiherhin dieModerirten selbst als einen zu be- günstigenden Kandidaten aufstellten. Würden die Minister sich entschließxn, diesen Wunsch der Königin ohne Weiteres zur Ausführung zu bun- gen? Auf der anderen Seite darf man nicht verkenncn, daß die Minister als solche ihre Pflicht berlkßt und der Regierung unange- nehme Verwickeiungen zugezogen haben wiirden, rvenn sie vor den

178

sie den Ministern eine, wenn auch noch so zweideutige Erkläxung „entriß, zu welcker dicse bisher sich nicht verstehen wollten. E? ls? hter be- kannt genug, daß der General Narvaez lau_t (vermuthltch tm Schxrz) erklärte, er werde jeden Deputirten, der über den von der Kömgm dereinst auszuwählenden Gemahl auch nur eme Bemerkung zu machen sich erlauben dürfte, erschießen lassen. 3th räumt er mit nicht ge- ringem Geräusche den Deputirten das Recht der Diskusfion bei der Ver- mählungs-Frage ein. Wozu aber niit» „den Cortes das Recht der Diskussion, wenn ihnen das der entschetdenden Mitwirkung, das ihnen kraft der Constitution von “1837 zustand, entrissen ist? Als die Unterdrückung des desfallsigen Artikels xrfolgte, stellte ich in die- sen Blättern die Behauptung auf, daß dre eqschetdung der Ver- mählungs-Frage verfassungsmäßig aus den Händen der National- Vertretung in die der Minister und unberufener Rathgeber der junge» Königin übergebe. Die Erfahrung bewährt-memen'Saß, und M Minister scufzen bereits unter den Verlegenbeaten, dae sie selbst her- beiführtcn. Friiherbin konnten sie fremdartige Zumutbungen mit Be." rufung auf die Befugniffe der Cortes zurückweisen. Zest können ste höchstens die öffentliche Meinung vorschüßen, und in der That ver- hindern sie nicht, daß diese sich bis zur Ungebühr laut ausspreche.

Die Minorität der Deputirten sieht sich in Betracht des Aus- gangeö der gestrigen Sivung in ihren Erwartungen durchaus ge- täuscht. „Die gestern durch die Minister gegebenen Erklärungen sagt heute der Universal, „haben die herrschende Krasis weiter hinausgeschoben oder sie umgangkn, auf keine Weise aber zur Lösung gebracht. Wir glauben daher, daß die Erwartungen Aller getäuscht wurden.“ Der Cspaüol sa t: „Das Ergebniß der Erklärungen des Ménister-Präsidenten kaun chweriich die herrschende Aufregung be- schwichtigen“ u. s. w. .

Auch im Senate kam es gestern zu wichtigen Aufklärungen. Es wurde eine Eingabe verlcsen, in der mehrere Pfarrer aus der Pro- vinz Orense anzeigten, daß sie seit zwei Jahren kein Geld für die Kosten des Gottesdienstes erhielten und diesen einsteUen müßten, weil keine Kerzen vorhanden wären. Der Bischof von Soria versicherte, daß in seinem Sprengel gar manche Geistliche Tagelöhner-Arbeiien verrichten müßten, um ihr Leben zu fristen. Ein ähnliches Bild ent- warf der Bischof von Pampelona von dem in seinem“ Sprengel herr- schenden Elends. erklärt hatte, die Geistlichkeit hätte bis auf eine geringfügige Summe ihr Guthaben von ihm ausgezahlt erhalten, so fragte der Marquis von Viluma die anwesenden Prälaten, wie es sich mit dieser Behaup- tung verhielte. Es ergab sich nun, daß der größte Theil der Geist- lichkeit nur eine kleine abschlägliche Summe ethiklt, und der Finanz- Minisier gestand ein, daß sie noch einen Riickstand von 517 Millionen Realm zu fordern hat.

Der Kongreß hat seine Sivrtngen auf einige Tage unterbrochen.

Zproz. baar 332.

)( Paris, 2. Febr. Nachrichten von der catalonischenGränze vom 29. Januar melden den Au6gang des vor dem Kriegsgerichte in Gerona verhandelten Prozesses. Wegen Theilnahme an der miß- glückten Verschwörung wurden Dreiundzwanzig verhaftet und von diesen Neunzehn zum Tode verurtheilt. Die Verkündung des Ur- thrt'ls erfolgte am 24|en. Man erfährt aber zugleich, daß, in Folge der durch die Unterbehörden vorgenommenen Untersuchung, no.!) wri- tere Verzweigungen des géscheiterten Komplotts auf vielen anderen Punkten von Catalonien, auch außerhalb der Provinz Gerona, wie zu Sabadell, Reuß und anderen Orten, entdeckt worden sind. Daß der General-Capimin die Ruhe nicht ganz gesichert glaubt, scheint aus besonderen Vörsichtsmaßregeln hervorzugehen, die er neuerdings getroffen hat. Er hat nämlich, da die Festungswerke von Gerona sich in so schlechtem Zustande befinden, daß sie einem kräftigen Hand- streicbe schwerlich Widerstand zu leisten vermöchten, die daselbsé be- findlichen fünfundzwanzig Stücke Geschüß und die sämmtlichen Vorräthe von Kriegsmunin'on in das feste Schloß San Fernando nach Figueras bringen lassen. Ob der General-Capitain die neun- zehn Todes-Urtheile vollziehen lassen wird, ist noch nicht gewiß. Man zweifelt daran. Am 23sten schon hatte eine Deputation das Ayun- tamiento der Stadt Gerona sich zu ihm begeben und für den Fall der Erlassung von Todes-Urtheilen um Straf-Umwandlungen ange- halten. Der General-Capitain hatte versprochen, mit dem Vollzuge jedenfalls zu warten, bis die Regierung von Madrid aus, an welche er darüber Bericht erstatten werde, ihm Verhaltungsbefehle zugeschickt habe. Demnach darf man wenigstens für einen Theil der Verur- tbeilten, wenn nicht für alle, Straf-Umrvandlung hoffen. Man scheint sich in Spanien noch immer mit Besorgnissen vor einem Ein- fall karlistischrr Flüchtlinge von Frankreich aus zu ängstigen. Indeß ist kein ernstlichcr Grund dazu vorhanden. Denn zu keiner Zeit war die Zahl der spanischen Flüchtlinge in den französischen Gränz-De- partements geringer, als eben jeßt. Alle Individuen dieser Art wer- den, so wie sie aus Spanien herüberkommen, in die inneren Depar- tements geschickt. ,

Man erwartet in Barcelona die Ankunft des Ingenieurs, Wel- cher die Arbeiten an der Eisenbahn nach Mataro leiten soll. An- dererseits bat die Regierung die Vornahme von öffentlichen Bauten angrordnet, die für Catalonien von Wichtigkeit sind. Es handelt fich um mehrere Brüékeu, die auf den nach Frankreich führenden Straßen erbaut worden soUen. Unbcgrciflich aber ist, daß noch immer keine Rede ist von einer Brücke über den BesoS, der wenige Stunden von Barcelona die Straße nach Frankreich quccr durchschneidet und durch sein Anschwellen oft Tage lang alle Verbindungen unmöglich macht. Viklleicht bringt der Bau der Eisenbahn nach Mataro auch dafiir

Da nun der Finanz-Minister neulich im Kongreß

denjenigen Hambur s übersteigt, daß in Westindien und Mexiko bleiben, Hamburg da 1 en im Handel mit S

Pläve iemlich glei

kika, A rita und Oßindien und China no als dieser Play jenen in Vord-Amerika. außereuropäische Handelsthatigkeit Bremens reichlich “5 derjenigen

burg anomacht.

Im europäischen Handel stellt sub das Verhältniß, wie folgt: Es find angekommen

in Ha von Großbritanien.. 1566 Schiffe,

mburg

» anderen europäi- schen Ländtrn.. 1989 ..

35.55 Schiffe,

» Außer-Europa. Total 3990 Schiffe.

Aus diesen Zahlen geht hervor, daß im Handel mit Großbxjt' Hamburg sechömal bedeutender ist, als Bremm, weil in jenem deutsch-englischc Manufaktutwaaren- Geschäft seinen Sitz hat, V, dieser Hinsicht aber fast [cc: an Eisenbahnschienen und dergl. im

435 »

13

,in Bremen von Großbntamen.. » anderen europäi-

schen Ländern. . 2259 *

» AußewEuropa. Total 28th

2505 . , 807 T?

gegen im Handel mit den übrigen Ländern Europa's beide Pläße gesäbr die Waage halten.

ßerliuor

.Zörxo.

[)en 7. 1701114131“ 1846.

edeutender Bremen und“ Im Ganzen trgiebt fich, daj vouh

Plast. cbt und auf den Verkehr miteY']

escnilichcn sich beschränkt s'kbt-d-

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, 26ste Abonnements - Vorstellung: ' Maxfcfpnse von Vilette, Original-Schauspiel in 5 Abth., von Ch. " et er.

Im Schauspielhause.

27ste Abonut_ Vorstellung. Zum erstenmale: Der Günstling, Origim'tl-Lusixk1

„*!* .," ),:

179 BeilaÉze zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.

NY?" 39.

Inhalt.

? Uebel“ die Volksbewegung in den beidcn Haupt- und Rrfidcuzstädten des 7T! 246

russischen Reiches im Jahre 1844.

Handelsf- nnd Börsen-Nachrichtcn. London. Der neue englische Zolltmi .

Feber die „Volksbewegung in „den beiden Haupt- und Nesidenzstadten des rusnschen Reiches im Jahre 1844.

In den Ottschets oder Spezialbcrwbtcn, welche die Ober- olizrimcisicr m beiden Hauptstädte dcs-rusfischcu Reiches dem Kaiser am Schlm (jedes Zah- rcs einzurcichcn gehalten smd, und dtc für die betreffenden höhcrcn Behörden so. dann in einem besonderen Abdruck crschct'ucn, findet sich außcr vielen ande-

. m! sckyäxzenswcrthcn statistischcn Mittheilungen, in Bezug auf dcn Handel, die Verwaltung und die ganze mncre Organisation der Städte, auch zu- ' leich ach das zusanuucngcstcllt, was von den Obcr-Polizcimeistcrn über

7.“ die [“B“ Volkszählgng und über dir jcdeémaligc Volksbewcgwng im jüngst- "Z v„fiosscncn Jab» m Erfahrung gebracht worden ist. Wir haben in diesen [,.-„ (),?“ - Blättern schon ofter Gelegenheit gehabt, auf diese amtlichcn Berichte, na-

111-1«-k._[ («m_ “[

mcmlich Was die Angaben i:bcr die alte Czarcnftadt betrifft, hinzuwckscn,

? wie dies besonders in einem längeren Anfsnt) über die Volksbewegung in Moskan in den Jahren 1829 das 1843 (vergl. Nr. 253 der Allq. Pr.

ig. vom 12. Scptcmbcr 1845), wozu das Folgende als eine the1lwcisc

__,"Érgäuzuug dienen kann, ßeschehcn ist.

Betrachten wir zunächst die Ergebnisse der im Jah1c1844 in dcr

L*Hanpk- „ny Rcfidcnzstadt St. Petersburg X') stattgefundenen Volksbewegung,

. „„im

77-

„Ös Z, “*“-Ü

Üso werdcn uns durch den Obcr-Polizcimciftcr-Bcricht untcr dcn Geborenen

ausgezählt: . K 1 u d e r

_ männl, W. weibl. G.

von griechisch rusfiscbcr Konfcszton ..... 6741 69,93

165 131

725 708

zusammen Kinder. 13134 296 1433

7233 14805 wobei zugleich bemerkt wird, daß unter dcn13,134 Geborenen der griechisch- msfischqn Koansfion fich 1628 Knaben und 1562 Mädchen, zusammen also 3190Kmdcr bctderlci Geschlechts, befanden, die ihr Dasein keiner gesevmä- ß1gen Ehe vexdanxtcn. Au_ch hier war, in Ucbereinßimmung mit den Erfah- rungen andere; Lander, dae Zahl der unehelich eboremn Knaben vorwie- gxnd gegxn dae Zahl ber unehelich geborenen *))?ädchen. Die unehelichen Kmderfbxlbctcn ctWa„c1nVicrthcil dcr sämmtlichen Geborenen und etwa ein Drtttheal dcr cheltch Geborenen. Insbesondere verhielten ich die un- ehclrch geborenen Knaben zu den ehelich Geborcnen ihres Ge chlcchts wie 1:3,14; auf 314 cheltxh geborene Knaben kamen also 100 außerehelich er- zeugte. Dagegen yexhnltcu fich die unehelich geborenen Mädchen zu den ehelich Gcborcncn cka Geschlechts wie 1:3,09; auf 309 ehrlich geborene Mädchen kamen also_ schon 100 anßcrcbelich erzeugte. Die Anzahl der un- ehelich geborenen Mädchen war demnach (obwohl, wie wir oben bemerkten, faktisch kleiner) doch nach Verhältniß größer als die Anzahl der » uke: der Ehe geborenen Knaben. Fassen wir beide Geschlechter zusammen, o waren auf überhaupt 412 Geburtsfälle, dcöglcichen auf 312 in der Ehe 6eborene 100 unehelich geborene Kinder zu rechnen; cin Verhältniß, welchrs allerdings nicht sehr für die Myralität der Brwohncr dieser Rcfidenzskadt pricht, wobei man aber in Erwägung ziehen muß, daß auch viele Mütter aus der näheren und ferneren Umgegend von St. Petersburg kurz vor ihrer Entbindung nach der Residenz eilen, um in derGebär-Anstalt des dortigen Jindclhauses ihre Niederkunft abzuwarten.

Auch die Zahl der auSgescßten Kinder ist in dem Berichte des Ober- Dokizcimciftcrs vermerkt; es finden fich 11 Knaben und 12 Mädchen, zu- Kammm also 23 Kinder, als solche vcrzcichnct, die nicht etwa im Finde!- hauseabgcgcben wurden, sondern die man auf Straßen und Hausflurcn ausgr/cst fand. Von noch nicht 600 in Summa geborenen Kindern der

gkérckischchusfijchrn Konfession war eines, Welches seine Muttcr einem völlig

unbcséimmtcn Schicksal preisgegeben hatte,

Was die Zahl der Verstorbenen in St. Petersburg bclrifft, so vcr-

* _cichnet uns der Ober-Polizcimeister-Bericht:

61041511. 147; ** em Alter verzeichnri vorfinden. C's starben nämlich:

)'.*

ZT

*“: » Protestanten beider KonsxssloUM- . » armenisch-grcgor. Konfespon.....

4% (10. U)]?- 3% 77, „„ zusammen von christlicheuKonfeisioncn 8415 d'oräb. 18834 W

Verstorbene zusammen

117-UWG“. W kaßo'b'nk 72.12 4477 11719 290 113 403 880 765 1645 Z 1 4 5356 13771

obci fich zugleich, was die orthodoxe Kirche betrifft, die Sterbefälle nach

on griech. russ. Konfesswn .......... » röm. kath. »

Personen

_ . „MD männl. G. weibl. G. 2491 1942 197 114 852 343 1404 520 949 459 710 319

50- 60 » 315 272

60- 70 » , 200 277 477 70- 80 » . 81 150 231 80- 90 » . 30 64 94 90- 95 » . 7 « 11 18 95-100 » “1 6 *.)

zusammen ..... 7242 4477 11719 'Die männlich Verstorbenen bildeten nahe 62 %, die weiblich Verstor-

Jn dcr griechisch-russischcn Konfession.

unter 5 Jahr alt .............

zwischen 5- 10 Jahren alt. » 10-- 20 » » .

20- 30 »

30- 40 »

40- 50 »

Zusammen.

4436

311 1195 1924 1408 1029

587

Unter 1000 Sterbe-

Sonntag den Z““ Jcbr

Unter den im Jahre 1844 zu St, Petersbur Ver orbrnen der n'e- chisch-russtschen Kirche hatten 352 ein Alter von mZhr al? 70 Zahren,g121 ein Alter von mehr als 80, 27 ein Alter von mehr als 90 Jahren erreicht; 9 unter den Lcßtercn waren selbst noch über 95 Jahre alt geworden. Etwa I,- allcr Verstorbenen waren also Greise von mehr als 70, Z'? «lle! Vcr- üorbenen Greise von mehr als 80, ck der Verstorbenen Greise v'on mehr als 90 upd endlich „,'„z aller Verstorbenen Greise von mehr als 95 Jahren gewesen, wobei wir nicht Übersehen dürfen, daß die angedeuteten Verhältnisse nur die Rcfidenz treffen; indem es einleuchtrt, daß in dcn kleineren Städten und

Vjclcs_günstiger gestalten müssen. „Ja selbst in dcr alten Czarensmdt find, wre wrr sogleich sehen werden, dre *))kortalitäts-Verhälmis:e ganz anderer 9111, als in der nordischen Haupt“ „und Refidenzstadt, wo d:“c Einflüsse cincr vxelfach verfeinerten chensart fich _langst schon ..uf eine dem patriarchalischcn Alter der Russen hinderliche Wetse„gcltcnd gemacht haben. In Moékau dagegen steht der Russe noch als Wilklichr Russe in voller, ungrschwächtcr Kraft da, noch unentwciht dureh das Vcrlangm, von den ehrwürdigen, an- grt-rbtcn Bräuchen seiner Altvordcrn auch nur einen Finger bxcit abzu- w_c1chcn. So treten wir, indem wir uns jest zu den Vital- und Mortali- täts-Vcrhältnisscn Moskau's wenden, iibcrhaupt auch jenem Bilde, welches uns die statistischen Erfahrungen aus dem gesammten Rußland vorführen, um ein Bedeutendes näher.

St. Pctcxsbnrg und Moskau haben fast einen und denselben Flächen- zaum, obgleich die Bevölkerung in dcr erstgenannten Stadt ungleich gxößer ask, als in der anderen. Nach dem Census im Jahre 1859 zählte am 1. Januar dicses Jahres:

St. Petersburg 476,386 Einw., worunter 337,512 männl. n. 138,874 weibl. G. Moskau ...... 348,56? » » 214,778 » » 133,784 » » 127.824 Einwohner lebten also auf demselben Raume in St, Petersburg mehr als in Moskau. Vielleicht |ck: auch damit in Verbindung, daß in ne„uercr Zcit St, Petcksburgs Bevölkerung im steten Fallen be.:iffcu war, wahrend Moökau's Bevölkerung sich noch in beständigem Stetgen zeigkc. Denn es ergab die Einwohnerzählung unter Anderem im Jahre 1843, für:

St. Petrrsburg ..... 443,360 Einwohner. Moskau . ...... 357,185 »

Es hatte innerhalb jener 4 Jahre St. Petersburg also um 38,026 Einw. abgfcnommeu (durchschnittlich jährlich um mehr als 8256), während gleich- chttg Mostau's Volközahl um 8623 (durchschnittlich jährlich um 2156) Emw. gestiegen war. Nur noch 86,175 Einwohner lcbtrn um jenes Jahr also in St.Petersburg mehr als in Moskau. Doch dürfte es uoch keines- weges an der Zeit sein, hieraus schon die Folgerung herzulciten, als müsse bmncn wenigen Jahren die Bevölkerung der alten Czarensiadt diejenige deUr neuen Hauptstadt erreicht haben und werde fie alödann sehr" bald über- flngcln. Dcrgleichen Schlüsse zu ziehen bei Städten, deren Bevölkerung vermöge dcs fluktuirenden Theils dcr |th am und abziehendcn Bewohner- schaft, als eine in hohem Grade schwankende uud ungewisse fich heraus- fttllt, würde als sehr voreilig erscheinen müssen. Auch darf, so meinen wir, dcr Statißikcr so wenig wie der Historiker seiner Zcit vorgreifcn wollen; wie lcicht könnte die Zukunft seine Schlüffe vcreitcln!

Gehen wir demnach auf das Faktische über, so zeigt fich uns hinficht- lich der Zahl der in Mostau im Jahre 1844 Geborenen folgende Erschei- nung. Es befanden slch darunter: ,

K ' " d " 7 zusammen

W . , männl. G. weib]. G. KUW“- von gmchisch-rusfiscber Konfesfion ..... 4519 4346 8865 » römisch-katholischcr ..... 17 95 112 » Protestanten beider Konscsfionen 97 89 186 » armenisch-grcgor.Konfession ..... 4 3 7 ztzsammcn von christlichen Konfessionen *) 4637 4533 9170 wobec uns leider nichts über die in und außer der Ehe erzeugten Kinder vermerkt ist. Auch scheint _die Angabe hinsichtlich der in der römisch-katho- lischen Kirche geborenen Kinder kemcsfalls richtig zu sein, da das Verhält- niß der Geschlechter bei den Gcborcztcn fich fasi jederzeit (wie es auch hier bei den übrigen Konfessionen crstchtktch ist) dergestalt herausstellt, daß ein nicht Unbeträchtliches mehr Knaben als Mädchen geboren werden. Es läge die Vermuthung nabe, daß die Zahl statt 17: 117 heißen solle, wo dann die (chorenenen männlichen Geschlechts; zu denen weiblichen Geschlechts fich wic 117:95 verhielten; doch widerspncht dem freilich die in Uebereinstim- mung mit den obigen Posten angegebene Summe 112. Innerhalb des 15jähri en Zeitraums, von 1829 bis 1843 inkl., wurden 1007 Kinder von katholis en Aeltcrn in Moskau geboren, worunter fich dem Geschlecht: nach 510 Knaben und 497 Mädchen befanden; so daß durchsch11i2tlich 34 Knaben und 33 Mädchen, zusammen also 67 Kinder, daselbsi nach den Ergebnissen der früheren Jahre geboren wurden. Danach wiirde wiederum eine Ver- wandlung der Zahl 17 in 117, zu der man anfangSgencigt sein könnte, nicht am Ortß erscheinen, Weil die schon das Mittel sämmtliche: 15 früheren Jghxe ubcttreffende Summe 112 dadurch gar auf 212 erhöht werden wu ck. Was die Zahl der inMoskau im Jahr 1844 Verstorbener: brtrifft, so beschlossen ihr chen: P e r s o n c n

männl.Gcschl. wetbl.Gcschl. von griech. russ. Konfesfion ..... 4340 » röm. kath. Konfcsfion ..... 32 » Protestanten beider Konfeff. " armenisch-grcgor. Konfesfion

Zusammen von christl. Konsesfionen 4450 wobei [ich vermerkt findet, daß die Kinder größtentycils an Scharlachfiebcr, Dmrrh'oe und Kolik, dic Erwachsrnen größtenthcils an Erkältungen und an der AuSzchrung starben. Durch nglücksfälle kamen ums Leben: 4 Pck- sone_n, w_elchc an Brandwunden, 2, die an Vorlesungen starben, 1, der im Finne seinen Tod fand, 1, der durch den Vliß, 1, der durch eine herab- fablcnde Last erschlagen ward, und 1, der in Folge unabstchtlich genommenen Gastesqstarb. Es fanden hiernach also 10 Personen durch besondere Un- glücksfalle thr Ende; eine verhältnißmäß?x sehr geringe Zahl.

Von den m der orthodoxen Kirche * erßorbcnen finden wir w:“rdcrum das Alter verzeichnet. Ez verstarben nämlich: P e r s o n e 11

Zusammen Personen. 8318

. ' Al '. ' den Ortschaften des platten Lunch alle jene Verhältnisse fich noch um * tersst1fcn “mch, hatten.

Lem tvciblachen Geschlechie an. - Die Zahl der in den ersten 5 Lebens- x;ahren verstorbxnen Kinder beiderlei Geschlechts war im Verhältniß viel bedeutender als an St. Peteerurg, wo die Zahl der in so zartem Lebens- Alter verstorbenen Kinder 4436, gegen 7283 in allen übrigen LebenSaltem Berstoxbenx betragen hatte. Hier dagegen verstarben 3611 Kinder, die noch nacht ahr ons Lebensjahr vollendet hatten, während die Zahl aller sonsii- gen Verstorbenen, nur 4707 betrug. Gegen 10 Kinder, die in dem jugend- 11chen Alter verstarben, waren nur 13 Personen zu rechnen, die alle iibrigen Der Charakter des Ruffen ist der, daß able Extreme 11ebrn emander lirgen; diese Gcgenieße treten in der Natur des Volke? ww des Landes in seltener Ucbereinßimmung und Abhän igkeit '.).o" cmander hexvor. Zn Rußlands Vital- und Mortalitäts-Verhältniißen - uberall_ trekcn dn: schxoffsten Gegensä'ye hervor. Der Russe kann das Un- gxaxxblthe dulden: HW?- Ka'lte, alle Fatalitäten des Lebens; cine ering- fngzge Zeraylassnng wust ihn, den vorher Unbeugsamen, nieder. ei der germgstcn „Yerwundung giebt cr stch dem Schmerze hin, er ist im Lazarethe dcr nygebabrdrtste Krapke: dabei hält er Stand im Kriegt, rückt entschlossen bxr todtlnhezj Vattertc entgegen, weiß nichts von einer schimpflichen, mchts bon cmcr klugen Retiradc. Au: chenöalter, so hoch ste fast jemals zn crrctchcy wgrrn, werden noch heutigchages hier erreicht; so früh, wie sonst me m cmem Lande, hat hier bei Hunderttausenden in jedem Jahre ber Puxs anSgeschlagjcn. In einer einzigen Start - zumal in eincr ]cner großen Hauptstädte - befanden sich unter den Verstoxbcncn einen Jahres 7 Personen, die ein mehr als hundertjährigcs Lebensalters er, xetclgt hattxn; - ein Verhältniß, welches wohl seines Gleichen in allen ubrtgctz Landern der Erde suchen dürfte. Unter jenen Verstorbenen waren 3. Grexse und 1 Greifin, die zwischen 100 und 105 Jahr; 2 Grcifinnen, dxe zwtfchen 110 und 115 Jahren, und 1 Greifin, die gegen 120 Jahr alt geworden war. Und doch hatte unter den Verstorbenen in Moskau

im Jahre 1841 einer ein Alter von über 120

im Jahre 1835 einer ein Alter von über 124

und im Jahre 1842 einer ein Alter von über 125

Jahren erreicht; und im Umfange des ganzen Reiches waren innerhalb cmcs 9jährigancitraums (von 1829-37) allein unter den männlich Ver- storbenen griechisch-rusfischer Konfesswn 8196 Personen in cinem Alter von mehr als 100 Jahren gestorben, Wovon 848 Personcn noch ihr 1301), 53 ;Yersoncn ihr 1409, 10 ihr 15tes, 4 Personcn ihr 16203 und 1 Person clbst noch ihr 17tcs chens-Deccnnium begonnen hatten. [)1'. .]. 11.

Handels- und Borscn-Uachrrchtcn.

London, 31. Jan. (B. H.) Der neue englische Zoll-Taris nacb Sir N. Peel's Plan, Welcher dcm Comité dcs Unterhauses für den Zoll und das Getraidegcscß vorgelegt werden soll, lautet folgendermaßen:

Beschlossen:

Daß anstatt des bisherigen Zolls bei der Einfuhr von Gctxaide, Saa- mcn und Mehl bis zum 1. Februar 1849 bezahlt werden soll.

Bci der Einfuhr aus fremden Ländern:

Weizen. Wenn der gcscßlich ermittelte und bekannt gemachte schnitts-Prcis von Weizen untcr 48 Sh. d. Qi". sein wird, so ist der Zoll von jedem Or. 10 Sh. 48 Sh. und unter 49 Sb„so ist der 3911. .. 9 49 » » » 50 » » » . . . » 50 » » » 51, » » » . .. » 5], » » » 52 . . . » 52 » » » 53 . . . * » 53 » und dariiber .. Gerste unter 26 Sh. den Dr., so ist der Zoll .......... », 26 Sh. U. unter 27 Sb„ » » » » .......... » 27 )) )] )) 28 )) 1) )) * )) 28 » » » 29 » » » : ), 29 » » » 30 » » » » 30 )) )] » 31, )) )) )) » 31 » und darübcr .............................. unter 18 Sh. d. Ok., so » 18 Sh. u. unter 19 Sb„ » » ' » 19 » » » 20 » » _ 20 )) )) )] 21 )) )] * )] 21 » » » 22 » » » 22 » und darüber .............................. 1 6 Roggen, Erbsen und Bohnen bezahlen denselben Zoll wie Gerste. Weizenmehl, die Tonne von 196 Pfd. _ denscibcn Zoll wic ZZZ Gallons Weizen. Gersienmeyl, die - Pfd. - dcnselbcn Zoll wie 1 Ok. Gerste. HYesrmehl (0311111261), die 181-'Z Psd, - denselben Zoll wie 1 Lr. 11 er. Roggenmehl, die -- Psd. - denselbcn Zoll wie 1 Ok. Roggen. Erbsen- und Bohnenmehl, die - Pfd. denselben Zoll wie 1 Lr. Erbsen oder Bohnen. Beschlossen:

Das; vom 1. Februar 1849 an die obigen Artikel den folgenden

Zoll geben sollen: Weixen, Gerste, Hafer, Roggen, Erbsen und Bohnen

d. Quarter .......................................... 1 Sh, _ Pcc, Wcizen-, Gerstc-, Haser-, Roggen-, Erbsen-

und Vohncnmehl d, th -------------------------- - Sh. 47; Per.

Ursprünglich und eingeführt aus außereuropäischcn englischen Bcfisuu-

cn sollen Zoll gcbcn: - cizcn, Gerste, Hafer, Roggen, Erbsen und Bohnen d. Quarter .......................................... 1 Sh, _ PM Wcizcu-, Gcrstc-, Hafcr-, Roggcn-, Erbscn- und Bohncnmehld. th .......................... .-

chcnömittel (Food).

Bisheriger Zoll. Proponitt. Zoll.

Pfd. Sy.Pcc. Psd. Sh.Pcc. , __ _ .) 6

Durch-

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Zh. 4'2 Pck.

Arrow Noot .................. d. th.

,um etwas Zibcr 38 % sämmtlichcr Vexftorbencn. Ucu, welche dre gesammte Yerbohncrschaft betrafen, kamen 618 auf das männ- che und 382 auf das we1b11cke Geschlecht. Doch ist auch der männliche " unter 5 Jahr alt ........... 8611

Cortes gegen eincn bestimmten Prinzen, und Vollends gar gegen den Abhiilse. . ZUsammcn d

jeyt so viel besprochenen, sich gekakalUFkkläkk hätten. Hie erfiilÉlten - Ab t E' J [ 1 S | O A b) in dieser Hinficht die Pflichten des 111 andes und der olitik. us -- - - onnemen : m edager in chle en, per in Z bt. _ L]andels nnd Borsen Nachrichten. Ballet. Musik von Meyerbeer. Anfang 6 Uhr. hen der Bevölkerung St. Petersburgs überaus vorwiegend gcgen den zwischen 5_ 10 Jahr alt „„„„„„ 205

den Worten des Generals Narvaez läßt sich sogar ein wichtiger und _ , . ,_ , ' , „„ . “b“ , erfreulicher Schluß ziehen. Vékanntlich soll ein mächtigcs Kabinet _, Berlin, *. Febr- „T-re me-üen Quntungswgcn, namentlich Vergt1ch- Zu daeser Vorstellung bletben die dazu bereits zu den er? MRZ" Tb“! dexselbenxz cin Verhältxtiß, welches aus das Geschlecht der 10- 20 558 auf die Nothwendigkeit bkstehen, "daß der künftige Gemahl Jsäbella's ". Maxxzxckye .Und HnlkeéThurmger, haben fich heute xm Course gebessert, und Opernhaus- Preisen gelösten, mit Sonntag bezeichneten BMJ J., secht!decncxßtsallerbmgs emen, großen Etnflzrß übe» mgß,„währcnd das 0»- 20_ 30 897 aus einem umgränzten dynastischen Kreise genommen werden müsse. tas Vescha" war haft" als ““b"“ Dienstags gültig; auch Werden die dazu nur noch zu verlas inc gwßre ;;abZl'eannvYULYFMHMfelimchxile'céwon'gb"?'bckdüh“ble'tbk " 20“ 40 611 . . -- - x . . . § ) ' * ' " ar ln m 1 )] _-

Tte Erklarung des Herzogs von Valencra berechtigt wohl zu der d e 6 H a nLZLerßlFléxtLded?:beÉfiäxhits f f a h r : Ballets zum parterte .- 20 Sqr. und Amphttheater :- 10 Sgr [m vor vollendetem 5tm Lebensjahre, nämlich 4436, währen; diéaéch- » 58- 28 YZ)

Vorausseßung, daß die spanische Regierung jene Nothweudiqkeit nicht falls mit Sonntag bezeichnet fein. mmkzahl au" übrigen chßorbcmn von dem" slbst .

' ' - - - - .. . - - das 95s1e » W- 70 '“68 anerkennt. von Hamburg und Bremen. Dre Abonnements-Ballets zur Oper: Em Feldla er mCch Zbensxahr ubers ruten, 7283 "och _ . “_, Es sind im Jahre 1845 angekommen g ck Personen bcid Geschl. betrug. Daz V““ " 70“ 80 463

Endlich verhieß der Minister-Präfidcnt, daß die Heirathssrage _ bleiben bis Dienstag, den 101211 d. Mittags 12 Uhr, reserviri- altniß dxxer, die vor, und derer, die nach dem vollendeten “xm a!" x. __ () .. jedenfalls .zur rechten Zeit den Cortes zur umsiändlichea Diskussion von G önlanjon Hambtlkg 0 Ich von Grönlatt'dn BMU?" 4 Sch Jm Schauspielhause. 88s1e svanösische Abonnements-Vokß " HWY; Jßtjexch durcktx ßdiLMYUU 1111-55-12 außdrückcn, d. hl.) gechzn l10 Kirn- » ZZ" «KZ 12,0 präscrvirt 110 Psd .. -- -- . - - - - -- -- r : ........... ..:-. ........... “. - em arten crveraren,w ' .-___* „;- ---------------- ( . uberwaeyen werken warre Dre Bestmtmthett, mat welcher kme „Zu Cap Verde ........... (Tap Rewe ........... 1 z aten nur 16 bas 17 Personen 9.) 100 5 aus cn lncbcn Befixnngcn... »

- - -- - - - - _ ' rechnen, die aus allen übri en chextsaltem vom 61 b -- " - sa e erthexlt mcd, fuhxtquf dre Vermuthung, daß dre dermaltgen Me- ; . . . _ _ 43 a n, 9 en is zum-100ßctt nber 100 Jahr alt ;- „.. _ ? * » .. » ... .. .... ,...... wo .. ...-„...,. .... Vermählung» 8:7“.2'737787793'7; “.I . ,. Y;:;:.':,'1ké'é.éééé'kk'é.. ' . “"“'"“*"“"* E“" „...ckck... ...»... .. ..... .us-„„.... ..... *!*8;-..3€771é3.“ééé.Di??? ------------- **

, : lter crre' t , * ' * . " 3978 « Absichten xu erkennen geben Wk- km BMV? dkkGewalt zu behaupten ., Cuba ................ 48 .. Cuba ................ 44 "h "' T" Russe gmcht ""“" Gewaa's“ welches “"w"“ '"" ““aus englischm Bcsrsungcn--- "

aus englischen Vcsißungcn. .. » Bier ......................... d. Tomte Butter ........................ d. th. aus cnglischcn Bcsiyungcn. .. .. Vucchizen und Mais dcn Lr. wic -. Mehl . . ...................... d, th, Casfivamcbl (()-15110 110171167). » aus cngliscbcn Bcfisungcn. .. .. Käse .......................... .. nus cngliscbcn Vrfißungcn, .. .. Cider- und Birnwcin .......... k. Tun Citroncn nnd Gurkrn, in Sakz

. o 0 . - -“W Dienstag, 10“ Jebr Jm Opernhause M't aufgeb Indergrtech.russ.Konfcsfion. mann!.Gcschl. wctv.Gcschl, Personen. 1972 ..... 16:19

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Uönigsstädtéschcs Theater. , Sonntag, 8. Febr. Die Gebietetin von Saint-Tropez, S spwl in 5 Auszügen, nach dem französischen Drama: 1-3 “])-""

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__ „_ , " . ner kleinen Scholle Sandes zu seinem Gedeihen bcdar und w 1 Der geschlechtliche Unterschied in den Sterbefällcn war bicr lange nicht bonen. “Tenn unmoglnh können ne fur das Benehmen 1hrer Nach- St, Domingo ....... 37, .. St. Dbmingo ....... 16 3391191100977 von Anizet-Bomgeois und Denncry, für die ke [,o-artig aus einem bis in das andele Jahrhundert sx“xtw.:ch:xec„ch§;s«s?“ß'x so “"s“-“d“" “"WespkWM- wic *" Sk Pckkkang- wo wir sahen, das; Hopfen ....................... » folger emsiehen wollen. Pottorico U.St.Thomas.'1*-! " Fortonco U.S1,Thomas 2? (Hrmablcncr Senf ............. »

- - [ische Alt ' - - nabe 62 9/ aller Vc !] b den männlich 11 d ' "b “Z" , , , " . e1r Met D L . „er werden („s auf ken lcuti m Ta [ bt. W . 0 1 or enen „! ex nn nur wenxg 11 kt .d ,6 Dae Ma orität des „Kon "“es welche dxe e Erklarun en hervor.. ammka ............ hne b ' b on embert klkgknhcrt nehmen, unsere icriibe2r vi?! älti guhlu'r " c n wude" v"" we'bkkhkn Gcschlechkt angehokk batten. On MoNau umfaßte dagegen Gmupcn (Po...! [;.-!...) ...... » _ ] S U - „I h s 8 rd sorgsam gesammelten . . tief, schemt durch sie vonommen besttedtgt worden zu sem. Hat sie Venezuela ------------ 6 "*"“ quo tlkglkskhcn BrfiSlU'IM--- "

-- csultatc dcn gech'tcu Lesern dieses Blattes ehestcnö vor das Männ'jche (Heschlecht nur wenig über 52 % '"äl'kc'w das weibbche - . . -- ( ' * Jungens - , , , abet chm, Zweck É'ke'cht? In ihrer bekannten Schnst verpflichtete sse YrafilienA...s ........ 2:1) Verantwortlccher Rcdacteur 1)" I. W. Zinkeiskn- Geschlecht nahe 48 % aller chswrbcncn ausmachte. Unter 100.) inch. Nets; ....... ' ......... ......... .. » sch, „von km thftern die förmliche Zusage zu verlangen, daß fie "mos" "" """"" "b“ und '" m Huff“ """"" dm ““k“

" st A sammt Verstorbenen in Moskau gehörten 522 dem männlicbcn und 478

,. .. . , , We : von mesika -- Sa o ......................... d, wa, dre Vermahlung der Komgm mat dem Grafen von Trapani weder -- *) Hinfichtli der Kon onen ä lte Mook u . * - . S

anratben, noch ins Werk sehen wiirden.“ (S. Allg. Pr. ZOtg. SUM“ """""""""" 7 ck s'sfi Zh “'" 1-31'mak1d43- Wals“ ----------- - ---------- das Pfk-

* ................ Bekenner kikckisck-ku ! K “ionZ-1",*"49- L v * -.' ' . . Nr. 33.) Ist diese Zusage erfolgt? Im Gegentheil, die Minister Afrika 0 ? ssschcr onsts! W ' Uthmm“ "" Rcform'm CMMM“ smn“, annt

_ Oßindien und China. 8 6289 (“72 226 Anglikaner unet-13crcchn„et,smd)- Katholiken 2423: A1- wcin ::, .................... ». Gallon erklärxnß auf das besitmmteste, kemen Prinzen trgend emer Art aus- Kleinasien ........... 1.) » Kleinascen ........... 9 memer 2-3; zusammen also 356,7;17 chr!s"!chc Eanohncr. Hierzu kamen Tapioca ...................... v, th. zuschlte en.

-7-.-- ""S-“ 257 Juden und 171 Mnbamcdaner' wonach d' B *"xlk ' n ............ . . . 4.1.- Scy, .;07 eh. "noch „_ _ . , tc cn erung nn Zunge _ „_ ......... ., Tas Canzrge, was die Maxomaé durchsehte, besteht darm, daß Es ergiebt sich hieraus, d'aß y,: Handel P„mmz [„ Notd-Amekika Gans“! mts 357-180 Stelen bcßand. ano engltschcn chyungm. ., ..

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Jamaika ............. - Venezuela ........... 29 .. T*kafilikn ............ 130 » Buenos-Ayres ....... 7 » Westküste von Amerika 19 .. " Südsee ............... _- » Afrika ................ 19 . » Ostindien und China . 22 - »

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Zhu? bxidcrln Geschlechts; es bcfandcn fich daquter: 38Z,774 Bekenner

488 keckbsch-rusfischen Lehre„32,878 Lutheraner und Rcsormirte, wobci die enner des angltkamsch-bischöslichen Kults nicht inbegriffen smd,

" . 3'083 K t l, ' - ! .- Gedruckt in der Deäerschm Geheumn Ober-Hosbuchdruskk'“ abo '*'," und 34„A"“kmkk- SU welchcr chkkß[!chkn Bevolkcrun ,' :?,chh e'"? mcht unbetmchékiche Zahl von Juden und ?)kuhamcdauch B , .

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Jm Selbstverlagc der Expedition.

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