1846 / 49 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

handels-(Hrunbsäßen, GeneralEvans, der andere Kandidat, ein Whr'g mit denselben Grundsäßen. Wahrscheinlich wird sich weiter keiner von der Schuß-Partei slellen, und so werden wir zum erstm- mal 'in Westminster zwei liberale Kandidaten, einen für Peel, den anderen für Lord John Russell, haben. Wahrscheinlich wird der Re- gieruZNs-Kandidat, Capitain Nous, wiedergewählt werden. _

achschrist. Es heißt, die Depeschen aus Indien entbrelten einen Bericht über einen höchst hartnäckigen und blutigen Kampf. Zwei Angriffe aus das Seikh-Lager sind zuriickgeschla'gen worden. Ein Theil der brittschen Armee mußte sich zurückziehen, ammclte sich indeß wieder, und als der Courier das Schlachtfeld Veklikß- herrschte kein Zweifel mehr über den glücklichen Erfolg.

schweiz.

Aus der Schmeiz, 8. Febr. (F, O. P. A. Z.) Ermuthrgt durch die Revolution im Kanton Bern, dcren Früchte noch zu er- warten stehen, wird nun auch inmehrcren Bezirken des Kantons Aa;- gau folgende vom Volks-Vereine in Aargau aUSgegangene Bittschrtft an den Großen Rath zur Unterzeichnung berumgeboten, welche zum Zwecke hat, den Gesesvorschlag über das Verbot der Freischaaren zu 011- nulliren nach dem Beispiel der Patrioten von Vasellandschaft. Drese Vorstellung der aargauischen Kulturhelden lautet folgendermaßen:

„Die unterzeichneten aargauischen Bürger richten an Sie das Gesuch, den Geseves-Vorscblag über das Verbot der Freischaaren, tvelchxu S1e„m Ihrer lesten November-Sisung, ohne ihn unserer Aufmerksamkxtt zu war- dt'gen, das erßcmnl angenommen haben, und den eine zweite Annahme in Ihrer bevorstehenden Sißnng zum Gesch erheben wiirde, als irri , schädlich und gefährlich und in gewisser Hinficht sogar verfa - sungswidrig entweder selbst zu beseitigen oder aber der Abstimmung des Volkes zu unterwerfen. Der Gescßgcbcr irrt, wenn er ein Verbrechen schafft, wo keines ist. Dies wäre beim Strafgescse gegen die Freischaaren der Fall. Oder ist jene That ein Verbrechen, welche aus einer Gesinnung reist, die über den Kantönligcist hinaus solchen Antheil an den Leiden der Brüder nimmt, daß fie nicht bci konservativen Almosen stehen bleibt, das; sie für den Bruder das Lebcn läßt? Oder ist jene That ein Verbrechen, sich auch außer den Kantonsgränzen dcm Feinde ent egenzuskellen, der in 11? iLtltxemiiicthung der höchsten Güter des Vaterlandes chou so weit vorge-

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Sie, hochgeachtete Herren, haben gegen diesen Feind zum Kampfe aus- ?erufen mit den Waffen, welche der Fünfzehuerbund gestattet. Diese Waf- en waren aber größtentheils schon vorher durch den Feind gebrochen: Ihr Antrag gegen die Jesuiten und die Jesuitcn-Provinz erlangte auf der Tag- [avun kein Mehr. Wollen Sie es nun zum Verbrechen stempeln, Wenn das olk gegen eben diesen Feind andere Waffen anwendet, wenn es bei tem Fünfzehncrbunde vorbeigcht, Welcher ohne das Volk, ja ge en dasselbe geschlossen wurde und die Unmöglichkeit seiner Verbefferun auß „legalem“ Wege in fich selber trägt; wenn es die Waffen ergreift m Dicn'ke eines Volksbundes, deffcn Rechte das Heer unverblendetcr Schwcizer und dessen Vorott das Vaterland ist? Exkiärcn Sie durch das Snafgcscv gegen die Jrcischaaren solches Beginnen als Verbrechen; brandtnarken Sie diejenigen noch im Grabe, welche für Brüder, für das Vaterland gefallen find; brandmarkcn Sie alle die schMrgeprüftm Thrilnehmer des verunglückten Zuges; bedro- hen Sie ähnliche Opferthat mit Entziehung der persönlichen Freiheit, des Eigenthums, der politischen Rechte, wie der Gesevvorschlag aussagt: nun so vernichten Sie auch die Gesinnung, aus der solche T aten hervorgehen; übergeben wir die Schulen, die Volksscbriften, die öffentltchen Blätter, übe:- geben Sie die Bildung des Volkes den Jesuiten! Das wäre das Ende einer Bahn, die mii kmem Freischaaren-(Hcscxze be inm.

So lange im aargauischen Volke die schmetzcrisckoe Gesnnung vor- herrscht, wie jetzt, wäre die Vollziehung eines solchen Geseßes gar nicht möglich. Ein Geseß geben und nicht vollziehen können, sagt ein als Ge- seßgeber wie als Feldherr ancrkanntrr Mann, ist schädlicher, als eine Schlacht verlieren. Der Aargau war auch schon fast im Falle, die Rich- tigkeit dieses Ausspruchs zn rrsahren, weshalb wir kurz sein dürfen. Das Gesetz wäre aber auch gefährlich. Z| einmal im Volke dic Ueberzeu- ung verbreite), es müsse selber Hand anlegen, um das Vaterland vor dem Zlbgrunde zu retten, den man ihm gräbt, da den bcssercnRegierungcn durch

den ?fünfzehnerbund die Hände gefeffelt seien zu vereintcr Abhsilfe, nnd zie-

hen einc entschlossenen Männer dahin, wo es noth thut: so würde jede Landes-Behörde, welche ßrafend einschritte, mit der Mehrheit des Voilkes in Zwiespalt gerathen und gelähmt werden, während mtr cine-unbcdmgt auf die sreifinnige Mehrheit des Volkes fich stüsende Regierung am Stande ist, den Aargau zu halten.

Dcr betreffende Geseyvorschlag wird nicht von dcr Verfassung geboten; er beschlä'gt vielmehr ein allemcines Recht, Welches, wie in älteren Zeiten, so auch seit 1830, manche ärmer aus dem Volke im Belvußtsein dieses Rechtes geübt haben, indem fie glaubten, ste hätten nur dann von den Behörden Befehle zu nehmen, wohin fie gehen und nicht gehen sollten, wenn se die Uniform des Dienstes tragen. Soll nun kieseo in der ver- hängnißvolien Zeit immer wichtiger werdende Recht dem Bürger entzogen werden, so gehört die grundsäßliche Bestimmung darüber in die Verfassung selbst unter die Paragraphen ihres ersten Abschnitts, Welche von den allge- meinen Rechten des Bürgers handeln. Diese grundsätzliche Bestim- mung könnte nicht ihrer definitiven Annahme“ anheimsallen. Hoch- geachtete Herren! fie würde als partielle Verfassungs - Nevifion det Vtßimmung des Volkes unterworfen werden müssen. Das Gegentbcil wäre verfassungswidrig. Det Trost, der fich in den oberen Regionen hören läßt, es sei mit dem Gesev nicht so böse gemeint, ist ein schlechter. Es handelt fich neben dem Rechte noch um das politischeEhrg-sübl, welches im aargauischen Volkeimmer lebendiger ist, weil es nicht diplomatifirt. Böse wäre es allerdings, wenn fich Aargau in den Waffen scinchegner fangen und zur politischen Heuchelei zwingen ließe. Wir möchten, hochgcachtcte Herren, nicht in dem Ding sein, so wenig als Appenzell, Außerrohden und Vasel-Landschaft, und empfehlen Ihnen daher herzlich das im Eingang er- wähnte Gesuch „zur Veriiclfichtigung, Genehmigen Sie die Versicherung unserer Ergebenheit.“ ' , ,

Die Sprache décser Pettnonaire, m so drohendem Tone abge- faßf, erinnert an Bern. Man spricht unverbolen dem Großen Rath das Recht ab, kin Freischaarengcseh zu erlassen, ohne auch das Volk darüber zu befragen und seiner Einwilligung unterzustellen. Man nennt es sogar verfassungswidrig, wenn der Große Rath dem Tagsaßungs-Beschluß in dieser Beziehung Genüge leisten würde, und verkündet ohne Scheu die Aussicht einer Bundes-Revolution. Diese ersten revolutionairxn Schritte im Aargau dürften nicht ohne Erfolg bleiben, wenn chrxzung und Großer Rath sich einschüchtern lassen und von der erfanungsbahn_abweichen. Wir stehen am Vorabend wichtiger Ereigmsse, welche dre Folge der Berner und Waadtländer Revolutionen sind, und b:: aus das gesammte Vaterland eine drohende Gewalt ausUben werden,

Kanton Luzexn. Der am 9. Februar zur Berathung der Amnestie. Angelegenhext außerordentkch zusammengetretcna Große Rath hat am 10ten d. folgenden Beschluß gefaßt:

„Ju Erwägung, daß ein Theil der Betheiligtm den Willen beurkun- rei, den Bedingungen kes Ttkrets vom 23, Christmonat cin Genüge zu leisen, und demnach rie Vnückfichtigung des Großen Rathes einigermaßen verdient hat, beschlossen und beschließen: ]. In die Eingangs genannten Begehmxket Betbn'ligten könne nicht eingetreten werden. [|. Dagegen sei dem Nqungß-Nathe kie VoUmacht erxheilt, unter Vorbehalt unserer end- 1ichm euehmrguugs, kenjenigeu Betheiligten, welche bis spätestens den M. Hornung deu Bedmgungm kes Telmo vom 23. Chtißmonat durch Leistung eines zu ihrer Schulxbatkn'! xnd ihrem Vermögen im Verhältniß stehenden Beitrages_werken mz (Henugen geleistet haben, rie Gnade jenes De- !ms vorlaqfig ehtztxraumm. Timon sind jedoch und bleiben ausgenom- men: .. dre Mttgltedxt deS_Aufkuht- Comité'ö vom 8. Cbristmonat1844, 31. Mär un? 1. Apr:! 184.1. 6. 1) Jakob Robert Steiger von Büron; 2) Josep Buhlek, Alt-Obenichter von Bürou; 3) Laurenz Baumann von Oberkirch, Alt-Reg.-Nath; 4) Johann Vetebtold von Luxury Alt-Stadtam- mann; 5) Julius Salzmann von Luzern; 0) Eduard schnydn von Su,.

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sec; 7) Anton Schnyker von Sursee; 8) Franz Fellmann von Ufifon; 9) Franz Schnyder von Sursee, Alt-Schulthetß. 1". Gegen alle Uebrigen aben die Verbör-Aemter die Untersuchung mjt möglichst: Besörderun zu nde zu bringen und die Gerichte nach Anleitung der vor dem 23. Cßtist- monat erlassenen noch sortbestehenden Dekrete zu verfahren. Der Regie- rungs-Nath hat von ihnen die Kosten nach Vorschtift des Dekrets vom 12. Herbstmonat 1845 einzutreiben.

Spanien,

6 Viadrid, 6. Febr. Die Minister trifft fortwährend das Schicksal, daß ihre feierlichsien Angaben und Zusicherungen durch die Kraft der Thatsachen widerlegt werden.

Vor etwa 14 Tagen erklärte Herr Martinez de la Rosa im Kongress, daß in Folge der in Bonbon angeknüpften Unterhandlungen die englischechierungsich dazu verstehen wiirde, den Differenzialzoll, mit welchem sie den Zucker von Cuba und Puerto Rico als Sklaven- Produkt belegt hat, zurückzunehmen. Nun aber versichertSt'r Robert Pccl ('In dk: denkwürdigen Sitzung des Unterhauses vom 27s1en v,) ausdrücklich, daß er gerade diesen Differenzialzoll beibehalten werde.

Der Heraldo (Organ der Regierung) sagt gestern in Bezug auf das neapolitanische Heiraths-Projekt: „Welches auch die Vor- lirbe des französischen Kabinets fiir diese oder jene Combination sein, welche Ansichten es auch iiber die jüngsten Ereignisse gefaxt haben möge, immerhin können wir behaupten, daß Weder die Wiin che, noch die HoffnunHen, noch die Absichten desselben auf irgend eine Art der spanischen Icgierung dargelcx wurden, und daß die Minister der Königin weder irgend eine ittheilung an das Kabiuet der Tuile- rieen geschickt, noch von demselben empfangen haben, die auf die ?ochwichtige Frage der Vermählung der Köni in Bezug hätte.“ Es ehlt nun hier nicht an Leuten, die aus diesZn Worten den Schluß ziehen, daß die desfallsigen Mittheilungen an Personen gerichtet wur- den, die man weder als Minister noch als Mitglieder der Regierung betrachten darf.

Am heftigsten streitet man hier cht über folgende Frage : J| die päpstliche Vesiätigung, welche am 19ten 0. M. fünL von der Königin von Spanien präsentirten, für die überseeischcn esivungen bestimmten Bischöfen erthcilt wurde, aks ein Akt zu betrachten, aus Welchem die a u s d r 9 ck [ i ch e und fd“ r m 1 ich 2 Anerkennung Isabella's 11. als rechtmäßigxr Königin von Seiten des päpstlichen Stuhles hervor- ebt? Zur rtchtigen Würdigung dieser Frage mögen'solgeude Um- Jände dienen.

Nach dem Absterben Ferdinand's U11. verständigte die spanische Regierung, geleitet von dem Wunsche, den Bedürfnissen der Kirche zu „Jenixgen, sich mit dem päpstlichen Stable dahin, daß die damals prä entartet: oder noch zu präsentirenden Bischöfe mit Unterdrückung der in den Beßätigungsbullcn gebräuchlichenKlauseln, aus denen eine Anerkennung der Königin hervorgehen könnte, bis die politischen Vcr- hältniffe des Papstes ihm gestatten wiirden, seine abwartende Haltung aufzugeben, von dem römischen Stable präkonisirt werden sollten. Die spanische Regierung schlug die Klauseln vor, durch welche sie die bisher gebräuchlichen crseht wissen wollte. Der damalige Nuntius, der„noch nicht das Exequatur erhalten hatte, fand sie annehmbar, allem der päpstliche Stuhl erhob neue Schwierigkeiten, indem er sich auf Ausdrücke siüvte, Welchk, wie er angab, die Note des spanischen Geschäftsträgcrs in Rom enthielt, und weil die vorgeschla- genen Klauseln implicita die Anerkennung der Königin aus- sprächen und folglich den beabsichtigten Zweck vereitelten. Der päpst- liche-Stuhl schlug vielmehr vor, alle auf das Patronatrechk und die Kömgliche Präsentation bezüglichen Klauseln völlig zu unterdrücken, so daß der Papst die designtrten Bischöfe "10111 ropria 1181118111- 1.116 80.115 4905106010 einsehen, zugleich aber eme besondere amt- liche Erklärung in Bezug auf das der Krone von Spanien zustehende Patronatörecht ausstellen sollte. Dies glaubte die spanische Regierung, an deren Spike damals Herr Martinez de la Rosa stand, mehr zu- geben zu können, und nach langen Verhandlungen zwischen beiden Höfen zeigte endlich am 23. August 1835 der Minister-Präfident, Graf von Toreno, dem Nuntius an, daß es fiir die Krone von Spa- nien weder anständig noch paffend wäre, der offenbaren Verleßung des Königlichen Patronatörechtes selbsk neben einer separirten Reser- vation nachzugehen. Zugleich stellte man ihm die Pässe zu, die er für den Fall der nicht erfolgenden Uebereinkunft gefordert hatte.

Es fragt sich also jeßt, ob die den oben erwähnten fünf Vi- schöfen ertheiltcn Einsetzungsbulleu mit den von der spanischen Re- gierung in Anspruch genommenen herkömmlichen Klauseln versehen sind. Die Regierung hat diese Bullen bis jetzt nicht veröffentlicht. anolge einer 111 Rom gedruckten Bekanntmachung, geschieht die Einscyung „(:x baniZ-Ützte 531161113115 51132 31] [';-1058013110110!!! 881'011155111130 110€?!th Cztbolscze“, und da aux diese Weise des Namens der Königin nicht erwähnt wird, so wollen viele Personen behaupten, daß die Anerkennung nur implscile ausgesprochen wäre und die chierung nur das erreicht hätte, was sie 1835 als ihrer unwürdig und ungenügend zuriickwies. Uebcrdics genossen die Bischöfe in den überseeischen Besitzungen Spaniens, und nur solche wurden b:“s jest eingeseßt, von jeher eines besonderen Rechts-Verhältnissrs, Sobald sie nämlich präsentirt waren, konnten sie die Verwaltung ihrer Sprengel antreten, ohne die Bestätigungs-Vullcn abzuwarten.

Die„chierung behauptet dagegen durch den Heraldo, der ngsß hätte vermittelst der Proklamirung jener Bischöfe auf das fllcrllchftc die Rechen: äßigkeit der Königin von Spanien anerkannt, und durch diese Anerkennung wäre die politische Frage auf befriedi- gende Weise erledigt worden. Diese Behauptung wird von gar vie- le!) 5J.),ersonen als voreilig uud unvorsichtig betrachtet, da sie dem päpstltchcn Stuhle zum Vorwande dienen könnte, sich_zu keinen wei- teren Schritten, aus denen die Anerkennun der Rechtmäßigkeit der Königin Zsabrlla ll. auf unumstößliche Weis? erbelle, zu verstehen.

Die Diskussion des neuen Wahlgescßes gebt im Kongresse mit raschcy Schritten und ohne wesentliche Opposition vor sich, nachdem die Minister sich entschlossen haben, den Entwurf, als ihren Wünschen entsprechend, durchzusetzen. Man hat in Spanien so vielerlei Wahl- systeme ohne den geringsten Erfolg für das allgemeine Veste zur An- wendung gebracht, daß die Nation diesen neuen Versuch mit Gleich- gültigkeit aufnimmt.

_ JDerl Infant “Don Enrique befindet sich seit dem 28sien v. M.

Herr Peel (ältester Sohn Sir Robert'S), der als Attaché“. bei her hiesigen englischen Gksandtschast seine politische Laufbahn begann, afthvlotrgestcrn nach London abgereist, um eine andere Bestimmung zu er 0 en.

Zproz. auf 60 Tage 33. 5proz. auf 60 Tage 2347.

Handels- und Börsen-k'lachrichten.

Berlin, 17. Febr. Die Börse war heute stau gestimmt und die Cyurse erfuhren einen kleinen Rückgang, von welchem se fich am Schluß wreder etwas erholten.

Marktpreise vom Getraide.

Berlin, den 16. Februar 1846. Zu Lande: Weizen 3 Rthlr. 7 P ., auch 2901111. 28 Sgt. 10 Ps.; Roggen 2 Nkhlk, 5Sgr, 5 Pf., auch 2 thlr, 3 Sgt. 7 Pf.; gsoße Gerste

1 M [r. 16 S r. 10 Ps., auch 1 Rthlr. 15 Sgr. 7 Pf.: Ha , 8 Sbr. 5 f.,gaucb 1 Rthlr. Z'Sgr. 7 Pf. Eingegan en snderW, u as s tr: Weizen (wnßer) 3 Rthlt., auch 2 kbit. 28 S » YsÖxmd 2ZKch. 214? “1711191?me 2 Rthlrä, 61 SIN!“ m;? FHNW 2" '; ko e kk e k. “gt., au k. 1 r. ' s Sonnabend, den 14. Februar 1846. g 79 Das Schock Stroh 11 Rabin, auch 10 Mbit, und 8 Nthlr.15 Der Cmtmr bea 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 20 Sgr. '

Zerliner Zörss. [)en 17. ["ebruar 1846.

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Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.

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Mittwoch den 18ten Febr.

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Inhalt.

: olen. St. etersburg. Vorschrift iZber_vas Bu- h:::3„uLdC-Yhifffahrt von Ichal. -- Stcinkohlenlager m Kaukasacn.

eatistik des preußischen Staats.

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Rußland und Polen.

rsbur 8. Febr. Sc. Majestät der Kaiser hat

Fkk; „Ysetdeen AntrLédes Herrn Jinanz-Minisiers crfolgtcö Gut- ».“s Reichs-Raths bestätigt:, Jn,St.PZtersbu1-g ",".d Moskau einem jeden majorennen Glled emcr Burger-qutlte xrlaubt, Bude zu halten, jedoch, so: 1) daß nur 0061emge Glteh dcr ie welches in den Revisionslqten a]s Jamaltenhaupt bezekchnet 'ne-Bude halten darf, ohne darauf emBrUet nthen „zu mussen, 34111. en Familienglieder aber bezgletchettBtüthe losen mussen, W:)- e der Krone 15 Rubel für jedes und dre entsprecheqde Bet- zum Vortheil der Stadt zu zahlen haben; 2) daß an dacscn : nur die dem Stand der Juhabxr entsprechenden Waaren per.- und daß deren Umsaß mcht das vo'n Kaufleuten drttter '“ deklarirte Kapital erreiche; und 3) daß dre an solchen Buden

"“ eilten Ladendiener vom Vauernstande durchays auf ihre Namen ck!- - „Handelsscheinc vierter Klasse, d. h. bürgerltche, haben sollen.

' "t v.M. lief in den Hafen von Reval daYdänische SYiff ' -*Z'--,d§*-§.9)1essina kommend, ein und brachte dre ersten Sud-

“esür diesenWinter; am “llten folgte ein anderes, das 11qrtvegische zj „Hakon Adelsten“, gleichfalls mit Friichten aus Mes|ina kom-

Das ersteSchiff ging in diesem Jahre aus dem dortigana-

, “13. Zan'uar. ereiw vor mehreren Jahren hatte man an Folge angestellter uchungen an mehreren Punkten der kaukasischen Landschaft u-n- [hafte Anzeichen von reichen in der Exde Verborgenen Stenz- „Lagern aufgefunden. Mancherlei Umstande wegen geschah brs edoch nichts, die entdeckte Spur weiter zu verfolgen. Gegen- aber, wo die in jenen Gegenden vorhandenenWaldfiachen noch im Stunde sind, für die rasch wachsende Vevdlerung das ': Brennmaterial zu beschaffen, und die immer zahlretcher wex- Dampfschiffe auf dem Schwarzen Meere dessen Marktprets mehr erhöhen, hat das Bediirfniß jene Entdexkungen von neuem rinnerung gebracht. Als Graf Woronzoff dre Statthalterschaft Kaukasien antrat, war eine seiner ersten Verwaltungs-Maßregxln a erbefahl, die unterbrochenen Nachforschungenunverzügltch weg- ukzunehmen. Vornehmlich richtete mar), das An enmerk auf dre bungen der Stadt Kutaiß, wo mat) fruher auf “ohlxn geßoßen und hier und zwar besonders bet dem Dorfe Tkwtbul, exwa 1117: von Kutaiß, war es denn auch, wo dex Bergbeamte Ku!- bald ein reiches, unmittelbar bis zur Oberflache der Erdx stret- sKohlenlager auffand. Von dieser Kohle wqrden sogletch auf des Statthalters etwa 2000 Pud ausgearbetxet und zu Lande as, da es dort keine fahrbare Straßen giebt, “nnttelst Lastpfxrdejt chen mußte - nacb Redut-Kale geschafft, um htcr auf dem ngE- ysschiffe„Bojez“ damitHeizversuche anzustellen. Als Resultat der- nergab sich, daß die tkwibulsche Kohle zum Gebrquch auf Dampf- WUicht allein tauglich sei, sondert) für diesen „(Zweck sogar der casmxözen in nichts nachstehe.Gleichzetttg wurden auch auf dem rechten dksKuban, nahe beim Fort Chumara und 176 Werske votx wpol, sechs bedeutende Kohlenlager gefunden, von denen zwe: bers eine überaus vortheilhafte Bearbeitung ,versprechen. 2005 ff hat man zwei Ofenseycr kommet) lassen, dre d„en Bewohnern tawropol Anweisung ertheilen, wte die Oefen fur dle Hetzunjg -teinkoblen konsiruirt werden müssen, und man e1*warte_t, daß dte e Päti orsk, Kislowodsk, Zekathxrmodar uud Georgtexvsk bald - Beispiele folgen werden. In mcht langex ZW [09 em regel- er Grubenbau auf den erwähnten Punkten mjAugrtff genommen 11“, Straßen zur Jortschaffung des 311 gewmnenden M*atenals Entstehen, und mit der Expropriatton mehrerer, Prwatper-

ngchörigen, kohlenhaltigen Plätze isi begonnen worden.

“kugesmittsl: 335,43", l'ak. . . + 1,8011. .. + 0,9" 11. ., 90 [x(kt. 9“.

Königliche Schauspiele.

Mittwoch, 18. Febr. Kein Schauspiel.

DonnerstaZ, 19. Fcbr. Jm Opernhause. Abonnement: ia Feldlager in Schlexen, Oper in 3 Abth. Ballet. Musik von Meyerbeer. (Dtle. ind: Vielka.) Anfangd'

„Zu dteser VorsteUung bleiben die bereits gelösten, mit bezetchneten Billets gültig. _,

Zu vxrkaufen sind nur noch Villets zum Parterre T: "203“ mxb Amphttbeater 5 10 Sgr., die ebenfalls mit Sonntag bi sem werden.

Die Abonnements-Villets zur Oper: Ein Feldlager inS - [in"? bis Donnersiag, den 19ten d. M., Mittags 12 Uhr, 09“ a en.

Jm Schauspielhause. 41|e französische Abonnements-Vox“ 11:1 1'6111101'6 reln'égsntation (10: Um: [10mm 115111113116. 111174110 11011W||e en 1 3016, par 911". 51110101]. 1.05 [MW,- sökcz (!(? [11 916 |nm131no, fauclayille comiqua en 1 act?“ 911". (][-“xirx-Ula. 7307110, coméqlia 011 3 36195, ]).“11' 81711136

Freitag, 20, Febr. Jm Schauspielhause. 33ste Abou ', Vorstellung: Thomas Thyrnau, Schauspiel in 5 Abtho, ***" Birch-Pfciffer.

Lönigsstädtisches Theater. Mittwoch,18.Fcbr. (Italienische Opern-Vocßenung.) 1" Oper m 2 Akten. Musik von Rossini. (Sgra. Marietta "

Tancredi, als Gastrolle.) . Ein Pla in den Logen *"

Preise der Plätze: Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. 10 gr. :c.

Verantwortlicher Rcdacteur l)., I. W. Zinkeiskn-

Im Selbstverlagc der Expedition.

Gedruckt in dcr Decketscheu Geheimen Obc'r-Hot'buchhmckm-k

Mit aufgexM

Zur Statistik des preußischer: Staats.

* statistischen Tabellen des preußischen Staats nach der amtlichen Aufnahme des Jahres “1843- heran)?- gegeben von W. Dieterici, F*irekwr dxs statistischen Bu- reau's zu Berlin. Berlin 1845. 1 U41]. in 4.

er Wirkliche Geheime Ober - Ne ierungsrath Hoffnxanu, dcssen-Ver- eum die Statistik als Wiffettscha t, so wie um die des'preußtsckxen sim Besonderen, zu allgemein anerkam1t_ smd, uzn noch emerErxvah- zu bedürfen, ist als Direktor des siatistiychen Bureauo ausgeschtcdcn et Geheime Ober-RegicrungSrath Dieterici an seine Ste_„lle getreten. ame des gegenwärtigen Direktors ist eine Bürgschaft dafur, daß das 'sche Bürcau auch unter scincr Leitung stch dcn auögezcichneten Rang ten wird, den es bisher eingenommen und der nicht nur im Jnlandc, n aucb im Auölandc, jenseits der Gränzcn dcs deutschen Vaterlandes, eine Anerkennung gefunden hat *). . , , eit dem Frieden hat das statistische Bintan von „Zett zu Zen dre nisse der VoltSzählung, nebst Ueberscht der Bodenflache und gudercn schen Daten, in besonderen Schriften bekannt gemacht. Dte erste tYieTer Art erschien im Jahre 1818 unter dem Titel: „Ueberfixht der Jacke und Bevölkerung dcs preußischen Staates aus den fur das 1817 amtkich eingezogenen Nachrichten““; ihr folgten ähnliche in den 1821, 1833 und 1839. Außerdem wurden noch die jedesmaligcn "gen der Bevölkerung, so wie andere interesante statistische Zusam- "ungen, in der Staats- und Allg. Pr. Ztg. mitgetheilt. 11 diese friiheren Arbeiten schließt fich mm das in dcr Uebcrschrift me Werk an, worin der Herr Verfasser znm ersienmale die Tabellen, “fit im statistischen Vürmu zusammengestellt werden, der Oeffentlichkeit W und bei den jedesmaligen Zählungen damit foxtzufayrcn vet- , mdem, wie es in dem Vorwort yexßt, „bei der in ncnerer Zeit sehr schrittenen politischen Bildun in der Nation und bei dem vielfach laut diptv Bediirfniß nach Mitt eilnng genauer und vollständiger Zahlen. lm'sse“, er esfürseinePflicbt ehaltcn, Preußen gegen England, Frank- „und Be! irn, welche die ReZtltate der statistischen Zählungen bis in '"ßkkske etail bekannt machen, nicbt zuriickstchen zu ,laffen. , . as vorliegende Werk enthält nun folgende Gegenßände, Me fie, m m Perioden im statistischen Büreau für den ganzen Staat re elmä-ßig menseßem werden, und War für das Jahr 1843: 1) Die 9 06,106)- on den Gebäuden, der Volkszahl und dem Viehstaudc. 2) Ctvrl- und

* . ] ' . )Jm 011411811) 101111101 01 1111: 511111311021] 50010!" nl 1411111011.

[ 1840 wird die Zusammenstellung der statistischen Tabcllen des prcn- k

?Staaxes als vorzüglich anerkannt, und Villermé- rühmt im 10111“!!- scovmmzt» U.), 12 11131 1845 die Einrichtung des statistischen Vli-

im preußischen Staate als die vorzüglichste Brbötdc in Eurypa zur ""S der praktischen und wiffexschastlichen Ausgaben der Statistik.

Milimit-Bevölkerungs-Liste. 3) Sanitäts-Anstalten. _4) Kirchen- und Schul- Tabelle, 5) Gewerbe-Tabelle. Ein Anhan enthält die statistischen ka- hältnisse des Fürstenthums Neuenburg und alendts, uyd zuleßt folgt noch ein 07 Seiten lan es Verzeichnis; der einzelnen lgndräthlicben Kreise und der Städte in den elben, mit Angabe der Bodenfiache, der Einwohnerzahl

. und des Viehsmndes. , , , Wir wollen nun aus dem hier mitgethnlten, so UUSLMUU MchKMJM '

Matrtial Einiges hervorheben.

Die Größe des preußischen Staates beträgt gegxnwärtig, mit Aus- Z schluß des Jürsienthums Neuenburg, 5080,“- geograleivche Quadratmeilen. , Die Bevölkerung beträgt zu Ende des Jahres 1841 ohne Neuenburg

15,47 1,705, mit Neuenburg 15.530,734 Mcuschxn. , *Der Bevölkerung nach ist der preußtjchx Staat der sanfte in EUropa“, swzt man ihn = 1, so isi das europaische Rußland mit Polen

.: 3,525 , Oesterreich = 2,309 , Frankreich = 2,203, England : 1,737, , ]1kcn 3899, d. h. sur je 1494; eme Mattetkirche.

Tii1kci = 0,814, Spanien = 0,778, Neapel = 0,520, Sardinien =0,*„-00, Bayern = (),286. ,

Vom Jahre 1816 bis 1843 ist dte Bcvolkexung um 5122734 Seelen gestiegen, ein Zuwachs, der glößer ist, als dxe ganze Bevölkerung vicler europäischen Staaten, 3. V. von Däncn1_a_tk 2.194,951, Bayern 4.140,32?) Belgien 4,092557, Sardinien40511808, S_chwcdm und Norwegen 4,200,0ch)0, Im Allgemeinen kann man annehmen, daß, wenn nicht verheerende Krank- heiten, Mißärndte oder sonst außerordentlxchc Noth eme Aenderung herbei- f-„ihren, der preußische Staat sich von 3 zu 3 Jahren um 3,1in 4 p-Ct. umd jährlich um etwa 180-190,00ch) Mc:1„chen vermrhrt, D!?!c SMS?“ rung entsteht fiir den ganzen Staat und sgr ganze Jprovmxxn hanptsachliéo durch dcn Ueberschuß der Geburten über dxx Todesfalle, mcht aber durch den Ueberschuß der EinWandemngen über dxe Auswanderungetxz durch die?) lcvtcre Element sirigt nur die Vevölferqng 111 den großen Stthen. " Eine Tabelle, Seite 23, giebt das Nähere Über die Beyvlkcrung fett 1810. Es acht daraus hervor, daß von 5,122,734 Mchrbcvdlkerung 4,050,305, d.h. 79,00 pCt., aus Ucberschuß der Geburten über die TodesfäUe und 1,072,429, d. h. 20,91pCt., auf Mchr-Einwanderungcn als Auswanderungen kommen. Es ist hier jedoch darauf ganz besonders axtfmerkjam zu machxn, "das; erst seit den im Jahre 1841 eingeführten Nominal -Zählzxngcn dre Zale-mgen als genauer betrachtet werden können, so daß dre Yrfferenzen der früheren Jahre, welchc außer dem Ueberschusse der Gcbmten uber die Todesfalle hct- vortreten, wohl vorzugsweise auf Betichngung dcr Zählungen zu rech- nen find. _

Die Provinzen des preußischen Staates ordnen fich nach der Zahl ihrer Bewohner (Zählung von 1843) folgendermaßen: Schlefien2948884, Rhein-Ptovinz 2079508, Preußen 2406380, Brandenburg 193.3,107, Sachsen 1,083,900, Westphalen 1,421,443, Poseu1,290,187, Pommern 1,100350.

Der Größe nach sind die westlichen Provinzen (Rheinland und West- phalen) 855,10 geographische Quadratmcilen, d, h. vom ganzen Staate 10,831 pCt., ettva "€, der _Menschenmengc nach mehr als 31 der Total-Vc- völkerung oder genauer 20,506 pCt. , .

Vetrachtct man die Anzahl Menschen in einem chterungS-Bezrrke an ßch, so hat Stralsund die wenigsten, 175,722, Breslau die meistcu, 1,117,204; un Durchschnitt umfaßt ein Regierungs-Bezirk etwa 596,000 Menschen (un- gefähr bei Gumbinnen, Marienwerder, Stettin, Magdeburg, Arnsberg).

Auf einer Quadratmeile lebten 1843 im ganzen Staate durchschnittlich 3015 Menschen; in Oesterreich im Gesammt-Durchscbnitt seiner_de11tschen Provinzen 3099, in Bayern 3212, in Frankreich 3502, in Grovzbrttamen und Irland 4878, in Belgien 7858, in den Niederlanden 4817 Menschen. Die Dichtigkeit der Bevölkerung isk seit 1825 von 2418 auf 3045 gestiegen, d, h. wie 100: 126. Die Rhein-Provinz hat 5500, Pommern nur 1926 Menschen auf der Quadratmeile: am dichtesten ist der Regierungs-Bezirk Düsseldorf bevölkert, denn es wohnen daselbst 8860 Menschen auf der Qua- dratmeile, und es hat sich daselbst die Dichtigkeit der Bevölkerung seit 1825 von 0718 auf 8660, also von 100 auf 129, vermehrt, mithin stärker, als im Durchschnitt des ganzen Staats. Genau dasselbe Verhältniß hat in dem mit dünner bevölkerten Regierungs-Bezirke Gambitmen stattgefnndcn, nämlich von 1611 auf 2078 oder wie 100:129, „_ ,

Im Jahre 1813 zählte man im preußischen Staate 979 Stadt: mlt 4,263,413 Einwohnern, aus dem Lande lebten 11,208,352 EiUWOhner', es kamen mithin auf 100 Städker 263 Landbewohner. Städte über 15,000 Einwohner hatte der Staat im Jahre 1825: 22, im Jahre 1840: 27, im Jahre 1843: 28. Berlin mit 355,149 Einwohnern ohne die Fremden und die sogenannten latititenden Personen (die in einem Polizei-chicre abgr- meldet, in einem anderen nicht wieder angemeldet werden) ist jetzt wohl die bevölkertste Stadt in Deutschland, denn Wien hatte nach Bccher im Jahre 1840 nur 340,000 Einwohner. Nach Berlin folgt BreSlau mit 103,204 Einwohnern, welchcs jetzt die fünfte Stadt in Deutschland ist, denn außer Berlin und Wien möchten wohl nur Hamburg mit 150,000 und Prag mit 105,529 Seelen mehr Einwohner zählen. Nach Breslau folgen dann Köln mit Deus, Köniqsberg in Preußen, Danzig, Magdebur mit den Vor- städten, Aachen, tettin mit Damm, Posen, Potsvam u. . w,

Dem Geschlechte nach lebten im preußischen Staate (ohneNeyenburg) 29,689 Personen weiblichen Gcschlcchts mehr als männlichen Gexchlechts; es kommen mithin auf 100 männliche 100,385 weibliche Einwohner, In anderen Ländern ist dies Verhältniß noch kößer, 3. B. in England im Jahre 1841 wie 100:104,98-13 in Frankreich tm Jahre 1831 wie 100 : 104,3; in Oesterreich wie 100:103. Junge Männer von 17-2.) Zghren lebten 1843 im preußischen Staate 594,251. Nimmt man jedesßxxexxr 4 Jahre der Zahl nach als gleich an, so smd im Durchschnitt jahlllch 148,563 zwanzigjährige Rekruten vorhanden, d. b. 0,96 06,1, der Total-Vevolkerung und 1,92 pCt. det gesammten männlichen Bevölkerung des Staats.“ Zst hiervon auch wegen körperlicher Vcschaffenheit und aus anderen Gründen

- ', nicht einstellungsfähig, so bleiben koch für die jährliche Ergänzung des

stehenden Heeres 99,042, oder in runden Zahlen 100,000 Mann, nnd da das stehende Herr im Jahre 1813 an aktiven Truppen 137,752_5))1an11 zählte, so ergiebt fich, daß bei einer dreijährigen Dienstzeit jäh111ch Mit mehr zum Einstellen vorhanden find, als auStretcn. Es kann folgltch xnchr als 7; der zwanzigjährigen Militairpslichiigen zurück ckth oder die 'Dicnßzeit derselben abgekürzt werden. Männer von 26-32 ahrcu, Welchc das erste Anfgebot dcr LandWehr bilden, Waren 836,076 vorhanden.

Hinsichtlich der Religions-Verhältnissc crgiebt nch Folgendes: Unter 1 Million Einwohnern befanden sah im Jahre 1843: Evangelische Christen 009,427,0; katholische Christen 376,177,1; gxiccbiscbe Christen 121,4“, Mennoniten 925,1; Juden 13,3488: ?)kuhamednner 0,6. _

Gegen 1837 hat fich die Zahl der Protestanten von 010,34." aus 009,427 vexmindert, die der Katholiken von 375,511 auf 370177, der Griechen von 92 auf 121, der Juden von 13,022 anf 13,348,8 vermehrt und die der Mennoniten von 1028 auf 925 vermindert. -,

Ueberwiegend cvangelische Regicrnngé-Vezirfe find GUmbinncn, Kout'gs- bcrg (wv jedoch *; dcr Bevölkerung katholisch ist), Potsdam mn thlm, Frankfurt, Stettin, Köslin. Sttalsnnd, Tichriy, Magdcbnrg, Mcxxcburg, Erfnrt (wo chocs.) zwischen F. und Z knaboliscb ist), Mn1dcn(koch mehr 0113 3; katholisch). Schr nahe glcick) gctnxscht find: Danzig, *))karxeuwcrdcr, Breslau (doch mehr protcsiantésch), Iltxiöbcrg (ctwas 1i*.*cr1vicchd protxstan- tisch), Ueberwiegcnd katholisch fink: Posen und Bromberg (bc1kcchoch mit bedeutender Beimischung von Prorcsiantcn); prcln, Munster, Ilaäxen,

Trier, Köln, Düsseldoxf, Koblenz (chuck) mtr “.' Katholiken gegen 1 Prctc- .

stanten). Es isi jedoch bin Ncgicrungs-Bczirk so anssch1icßtxch von Katho-

liken bewohnt, wie einzelne chimmgö *Vezixkc von ').“rotcüanmi: kenn in * _ , _ _ - - x ? ren Provmzcn Rbemlanr, chach:c:1, Brandenburg und Cchle11en. Jm

Aachen und Münster smd doch resp. 3,4 und 9,5 W, **10tesmntcn. wäh- rcnd in Potöram (obne chlitj), 1 pCt. Katholiken wobncn.

Ju Betreff dcr Gxicchcn uud *))kcnnonitcn smd dic Vcrbältniffc in der Hauptsache dieselben geblieben, wi.- fie „Hoffmann für 183." angcgcbcn. (S. dessen Schrift: Die Bevölkerung des preußischen Staats nacko dcm Ergeb-

nis; der zu Ende des Jahres 1837 amtlich aufgenommenen 9111111109th :.“, ;

Berlin,„1839. Seite 78-80) * Dl? 3"de betragen 17: pCt. ker Bevölkerung kcö prcuytychcn xmms.

' Sic smd schr vrrscbiedcn verweilt“, ric mcißcn wohnen in der Provin: Po-

sen, wo sie "'cbr als 0 pCt. der Mydikcrnng bilden“. fic- [cbm mm] m_ dcn Städten und in manchcn kleineren sogar mehr Juden als ohrißen. 3,3077-

Slcttiu, Stralsnnd, Merscbarg nicht ; ' 3 am Nbcm

mann sagt in der angeführten Schrift (Seite 81 ff,), daß die Anzahl der Juden, welche zym Christenthume übertrafen, in einem dreijährigen Zeit- raume immer zwtschen 300 und 400 gewesen sei. Dies beßätigt se!) in dem seit 1837 vekfioffenen Zeitraume, denn in den Jahren 1838-1840 traten 307 und von 1841-1843 347 Juden zum Chrißenthum übtr, und

- zwar unter den Lestetcn 292 zur evangelischen und 55 zur katholischen

Kirche.

Von den in der statistischen Tabelle aufgefiihrten 10 Mubamedanem gehören 6 zum Gesandtschastö-Ptrsonal in Berlin, 3 dienten als Os“zitre bei der Garde-Artillerik, und 1 wohnte in der Stadt Kirchhain im egit- rungs-Bezirk Frankfurt.

Ja der Kuchcn- und Schul-Tabelle find. die kirchlichen Gebäurc nnd die Anzahl der Geistlichen für die evangelischen und

. die römxscb-katholisc'oen Einwohncr getrennt aufgeführt. Die Evangelischen

hatten 5147 Muttclkikcbcn, also für je 1832 eine Muttetkirche; die Katho- _ Nimmt man Mutter- und Tochtek-Ktrcbcn zusammen, so ergeben fich

fiir ric“ Evangelischen 8115 Kirchen, also für je 1162 eine Kirche,

» ** Katholiken 5182 n 1- » » 1123 » );

Wenn kabcr die Katholiken verhältnißmäßig mehr Mattel-Kircben ba- den, als die Protestanten, so haben dagegen die Leßteren wieder mehr Fi- lial-Kirchen, als die Erskeren, so daß im Ganzen beide Konfesfionen nach Verhältniß ihrer Mitglieder ziemlich gleichviel Kirchen besaßen; doch ist die

* Zahl der kirchlichen Gebäude der Katholiken etwas gkößer, als die detPro-

tcstanten. Rechnet man die gottesdienßlichcn Gebäude, welche keine Pa- rochial-Rcchte haben, wie Kapellen, Vegräbniß-Kirchen u. s. w., hinzu, so find im Ganzen im preußischen Staate für 9,428,911 Evangelische 8970 gottesdiensiliche Gebäude, d. b. cines für 1050, und für 5,820,123 Katho- liken 7147, d. 1). eines für 814, vorhanden.

Vergleicht man im Durchschnitt die Anzahl der Geistlichen in den ver- schiedcncn Konfessionen mit den Gcmeinde-Gliedem, so ergiebt fich, daß in Betreff der ordinirtcn Prediger bei den Evangelischen und der eigentljcheu Pfarrer bei den Kakholiken die Zahl ziemlich gleich ist*, denn es ko_mmt von den 5839 evangelischen Geistlichen einer auf 1615 Gcmeinde-Ghexer und von den 3559 eigentlichen Pfarrern der Katholiken einer „auf 1035. An- ders stellt fiel) jedoch das Verhältniß, wenn man die Hülfs- und Neben,- Geißlichen mit in Rechnung bringt; es kommen dann bei den Mangel:- schen 1582 und bei den Katholiken 1044 Gemeinde-Glieder aus einen Gäßlichen. Noch deutlicher tritt dies bei einer Vergleichung der emzelnezt Regierungs-Brzirke hervor. Jm Regierungs-Vezirk Merseburg, welcher. die meisten cwangclischen Geistlichen hat, kommt einer auf 908 evangelasche Christcn; im Regierungs-Bezirk Münster cin Geistlicher auf 691 Katholt- ken; im Regierungs-Bezirk Gumbinnen cin Geistlicher auf 3201 Evange-

' lische“, im Regietnngö-Bezir! Erfurt, welcher verhältnißmäßig wenig katho-

lische (“Beisiliche hat, einer auf 940 Katholiken.

Die Juden haben im ganzen Staate 863 Synagogen; es kommt mtt- hin durchschnittlich eine Synagoge auf 239 Inden. .

Die Zahl der Elementar-Schulen betrug im Jahre1f823 am ganzen Staate 23,646, mit 2328146 Schülern; cs komme11 mtthm auf eine Schule 99 Schüler. Die Zahl der Lehrer und Lehrernxnen c:.n den Elementar-Schulen belief fich auf 29,631, folglich ein Lehrer fur 78 Schul- Kinder.

Bei den Mittel-Schulen kommen im Durchschnitt aus eine Schule 114 Kinker, auf einen Echter 37 Kinder. Bei den Schulen für Töch- ter auf eine Schule 126 Schülerinnen, auf einen Lehrer oder Lehrerin 26 Schülerinnen. Bei den höheren Büger-Schulen kommt eine Schule auf 148 Kinder und ein Lehrer auf 22 Schüler. Bei den Progymna- sien eine Anstalt auf 62 Schüler und auf einen Lehrer 12 Schuler,

Gymnasien giebt es im Staate 114, und es kommen tm Durch- schnitt auf ein Gymnasium 216 Schüler, auf jeden fcstangcstellten Lehrer 23 Schüler und, wenn man die Hülfslehrer hinzurcchnct, auf jeden Lehrer 17 Schüler.

Auf jedes der 40 Seminarien des Staats kommen durchschnittlich 62 Seminaristen.

Für den Bcsnch der Universitäten enthalten die statistischen Ta- bellen keine Rubriken, die Angaben darüber müssen nach den gedruckten Vcrzeichniffcn zusammengcstelit werken. Es giebt gegenwärtig im preußi- schen Staate 6 von'täudig organifirte Universitäten, nämlich Vcrlin, Bres- lau, Bonn, Greifswald, Halle, Königsberg. Breslau und Bonn haben zwei theologische Fakultäten, eine evangelische und eine katholische, aljo im Ganzen 5, die übrigen nur 4 Fakultäten, nämlich: Theologie, Jurispru- denz, Medizin und Philosophie. Außerdem ist in Münster cme höhere aka- demische Lehranstalt mit 2 Fakultäten, der katholisch-thcoiogischen und der philosophischen, und im 1.)*ce.1n1 U..;ianum in Braunsbekg besteht eine besondere Lehranstalt mit katholisch-theologischer und philosophischer Fakul- tät. Ferner giebt es 5 katholische Pricster-Seminare, nämlach in Pelplin, Posen, Gnesen, Paderborn und Trier, auf denen junge Katholiken zu Geist- lichen gebildet werden, ohne die Univetsität zu bcsucben. Auf diesen Sc- minarien und dem 1-)“ccum Uosiannm studircn im Durchschnitt 200-300.

Was die Zahl der Studirenden betrifft, so hat dieselbe in 1841-44 gcgen 1829-31 erheblich abgenommen, und zwar zeigt fich diese Abnahme besonders bei den evangelischen Theologen, denn es siudirten1841-44 auf preußischen Univerfitätrn fast 1000 Jnjänder weniger als 1829-31 evan- gelische Theologie, Weniger bedeutend isi die Abnahme bci den katholi- schen Theologen. Auch bei der juriüischen Fakultät zeigt stch eine nam- hafte Abnahme ge en 1826-28, dagegen ist die Zahl der Mediziner fich glcick) geblieben. Zu der philosophisckxen Fakultät zeigt ficb ein andauern- des Steigen. „Es dürfte dies“, bemerkt der Herr Verfasser, „jcdcnfaUs als cin schr günstiges Zeichen betrachtet werden; es wird immer allgemei- ner anerkannt, daß wiffcnschafxlicbe Bilkuug sar alle Lebenöverhältnixse ein reicher Schuß ist, und es scheint selbst aus diesen Zahlen hervorzugehen, daß Vicle Univerfitäten besuchen, nicht um durch die Univcrfitäts-Studien in das Amt zu kommen, sondern um, mit reichlichem Wiffen versehen, spä- ter in kas bürgerliche chm in anrcrcn Kreisen einzutreten.“

Die meisten Studirenden im Wintcr-Semcster 1843-44 hatte Die Univexfität Berlin, nämlich 1650, ohne die zum Besuch der Universitäts- Vorlesungcn berechtigten Verg- nnr Forst-Elcven und anderenjungen Män- ner. Nicht gaßz halb so viel Studérenke haben Breslau (707), Bonn (652) und Halle (615); Köningerg hat 341 und Münßcr (226) sogar etwas mehr als Geiséwalo (210). Die mersten evangelischen Theologen hatte Halle (391) und sogar mehr als chlin (343): Pbxlosovben find, nächst Berlin (443), véel in Vreélan (165) und verbältmßmäßig .sebr viel in Königsberg (118), wo ctwa Y al1cr Ztukirenren dcr philosovbivchen Fa- kultät angehört. In Berlin ;äklt die juristische Faknltät die weißen Stu- direndcn (550). Von katholischen Theologen werden noch einmal so viel in Breslau, Bonn und Münster gebildet, als aus rem [.)-cena. 1103111111... und den bischöflichen Zcminaxicn.

Wir wollen nnn noch einige Woxte iiber kit Gewerbe-Tabelle sagen, da der Namn cs nicht gestattet, auf dies eben so umfangrcxcbe ais wichtige KapitcL l'icr näher ein;;xgckcn.

Tie chemischcn Jabrtkcn haben LLM" Hauptfis am M*cén (Soda- und abnlnbc Fabxiken), nn Ncgrerungö-Bezwk Arnsberg, Magrebatg, 111 Vcrlin, NcgietungÉ-Vezérk “)*otökam (Txa:tienl*urg). Bei der „Zacke:- Raffinemc (Kolomial- und Nabcnzxckcx) bat fich dée Zahl ker Llnftal- ten vcrminketk, dxe dcr Axbcxtcr aber vermehrt, da nur große Llnßajten dicser *Im nm “Erfolg «benen können. Tte J.:brication kes Rüben uckcw bat thun Haaptsis in Magdeburg und Brcöxau, rn“ res Koloumlzu er»? in

:)icqxerungx-Bexirk Ztettm fink nur ".', aber nur 290 Arbeitern, während * 2511111 095 ?irbextcrn, also in: Durchfchnm 1er: mit 30-31 Arkcixexn, vorhanden waren. Die Previn; Prmßm hard Rohrzucker- Jabtiken mit 379 Arbeiten! nnr ."1 Nnbcnzttckcrozabriken.

Brauercren giebt es im ganzen Staate 9358. Brennereien 10,1:[. Die wenigsicn Brauexcien smd in Pommern, _rse mnüen in de! 9100114900103: dic wenigstcn Brennereien in Poken, dle mctßen ebenfaus m der : bein-Pkovin.

Was den Bergbau und 1.1.» Hattenwescn bem'ö't, so findet ":ck nach Geldwektb und ?lrbeiterzabl rie metüe dexgmänmsxke Thattgkext m rer Nbein-Pwvinz, dann folgen Westphalen, Schießen und Sachsen; unbe-

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