1846 / 54 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Meteorologische Beobarhtungen.

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Gastrolle.)

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2,50 11. [*]-“könne 0/50 K. 1,00 n. + 1,20 n. koäevak-oo 0,2. Ü.

22, Febr. aus dem Volke, Schauspiel in 5 Aufzügen. schen: „Marie-Ieanne“, der Herren Dennery und M* Heinrich Börnskein.

Verantwortlich“ Rcdacteur vr. I. W, Zinkeisen,

Königliche Schauspiele

Sonntag, 22. Febr. Im Opernhause. 25s1e Abonnem Adrian van Osiade, komische Oper m 1 Akt, z'; Weigl. Hierauf: Det Schuhgeist, Ballet in 2Abth., vonP „'" Anfang 6 Uhr. ' Zu dieser Vorstellung werben Bille“, mit Sonnabend . zu den erhöhten Opernhaus-Preisen verkauft. ** Im Schauspielhause. . Günßung, Original-Lusispiel m 4 21111», von L, W141“:

35sie AbonnementS-VorstenM

Montag, 23. Febr. Jm Schauspielhause. 36s1e Abom, [ Der arme Poet, Schauspiel in 1 Akt. deutscher rieger, Schauspiel in 8 Abth., von Bauernfel

Hierauf; '

Üönigsßädtisches Theater.

Marie -Anne, ohm“: 611,“ Nach dm,

(Mad. Albertine Rott: Marie-Yn;

:_:

85 pkt. 86 [Mi. Quäöuatuuz 0/002j'k11. uöb. nöd. Uieäetscklaz 0,062"Kb.

Im Selbstverlage der Expedition.

"*. "'. "“Wo"-erbse] + 3,8" ". "" _" 2,2 0 11.

*

Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckexe'x

_- 31'“n1 reich LBiirktemberg. . 1:16 ausoAn?aß der Verlobung des Kronprmzen, _ Kurs ü rsten.

a- Jbonnement beträgt: ? Kshlk. fiir 1“ IT??

slr. 13 3 HZ"; - 1 Jahr.

T eilen der Monarchie “UR„" hpreiserhöhung. tions- St_bühr ftir den 111 einer thle des Allg. * Inzcigers 2 Sgr.

sek

* Preuß

Allgemeine

ische Zeitung.

Alle poß-Inßalleu des Ju- und Auslandes nthmen oeßelwug auf dieses klau an, für Berlin die Expediléon det Allg. preuß. Zeitung: Friedrichsjlraße Ur. 72.

Inhalt.

[YK Provinz Preußen. " _ . tsch? Bundesstaaten. Kontgrcxcb Bayern. Landtags- «handlungen. - Königreich Sachsen. Landtags-Verhandlun-

- Festzug der Bewohner Stutt-

11111 Hessen. Wiedereinberufung des Landtages. - Schreiben aus

5- rankfurt a. M. (Die Lutherfeier; Gustow's „Anonym“.)

' tKrakan. Nachricht vom Einrücken österreichischerTruppcn. 11173131 Paris. Hofnachricht. *“ Dcr Gesev-C'ntwurf iiber

.. s Eigenthnmörecht au Muster. _ Abreise des marokkanischen Bot-

afters. -

Abd el Kader. - Kommando der franzöfischcn Flotte im ittelmeer. - Fortdaucmde Rüstungen gcgen Madagaskar. _ Die

britische Protektoratssrage. - Die mexikanischen Angelegenheiten. -

. .. ' ' mtive Untersuchung in Algerien. -- Pxüsm, “' KMÉKBörse. - St. Priest's Vorschlag in Bette chreiben aus Paris.

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachungen.

[1329] Ediktal-Vorladung.

Auf dem Mannlehn-Nittetgute Wildenau im Schwei- nivet Kreise stehen nach Inhalt der Lehns-Aktcn noch folgende Posten ungelöscht:

1) 1000 Thlr. in Golde, welche ein früherer Befiver, Hans Christoph v. Leipziger, laut der Schuld- und Pfandvetschreibung vom 25. April 1744 und des lehnherrlichen Konsenses vom 5. Mai 1744 von dem Accis-Jnspektor Christian Gottfried Franz zu Schlieben gegen 5 pro Cem Zinsen etborgt hatte und welches demnächst mittelst der Cesfion vom 24.

ebruar 1783 und des lehnherrlichen Translations- onsenseö vom 24. März desselben Jahres an die Geheime Räthin Christiane Sophie Ruhland zu Wcßlat gediehen sind;

2) 1000 Thlr. in gangbarem Golde, welche derselbe Hans Christoph v. Leipziger, besage Schuld- und Pfandverschreibung vom 10. Dezember 1751 und des lehnhetrlichen Konsenses vom 29. Dezember desselben Jahres, von dem Stadm'chter David Gottlob Reinhard zu Herzberg gegen 5 pro Cent Zinsen erborgt hatte und welche demnächst, mittelst der Cession vom 15. Oktober 1782 und des lehn- henlichen Konsenses vom 23. Januar 1783, an die Geheime Räthin Christiane Sophie Ruhland zu Weßlar, von deren Erbin, Elisabeth von Re- ding, aber zur einen Hälfte an den König!. Preuß. Hauptmann August Wilhelm v. Leipziger, laut der Cesfion vom 30.3101“ 1803 und des lehnherrlichen Konsenses vom 16. September desselben Jahres, und zur anderen Hälfte an die hinterlassenen Kin- der des König!, Preuß. Hauptmanns Heinrich Ernß v. Leipziger, die Geschwister Mariam und Ernst 1). Leipziger, laut der Ccssion vom 5. Oktober 1807 und des lehnberrlichen Konsenses vom 19ten ejuu]. abgetreten sind;

3) 1333 Mfl. 7 Gr. oder 1166 Thlr. 16 Gr. in spa- nischem Golde, welche ebenfalls Hans Christoph 11, Leipziger von den Gebrüdern Hans Erdmann und Hans Karl ». Brandenstein, laut der Verschreibung vom 15. Januar 1755 und lehnherrlichen Konsen- ses vom 3. Juni desselben Jahres, gegen 5 pro Cent Zinsen geliehen hatte und welche, besagt der Cesson vom 14. Oktober und des lehnhetrlichen Konsenses vom 6. November 1782 an die Geheime Räthin Christiane Sophie Ruhland zu We lar ge- lan :, demnächst aber von deren Erbin, lisabeth v. Fiebing, laut der Cesston vom 12. Juli 1802 und lehaherrlichen Konsenses vom 12. Angus! des- selben Jahres, an die Erben des General-Accis- Kommisfars Chriüian Wilhelm 1). Leipziger abge- tmen wolken Kak.

anleicbeu stehen auf dem Mannlehn- Rittergute BmuuSwda im Eäarrsbcrgaer Kreise, ebenfalls nach Ausweis der Lehns-Akten, folgende Posten noch un- elö t:

91) s(1,029 Thlr. 18 gGr. Conventionsgeld, welche ein früherer Vesnzer, Laud-Kammenath Chrißoph Friedrich 11. Tnbra, von seiner Ehefrau Magda- lena Sibylla geb. v. Bose, laut der Schuldver- schreibung vom 17. Oktober 1724 und des lehn- herrlicben Konsenses vom 19.Juli 1728 erborgthatte;

2) 2800 Thlr. Conventionögeld, Welche als mütter-

liche und roßmiitterliche Erbegelderdet dreiSchwe- stern Chri iane Friederike, Louise Eberhatdine und Karoline Magdalene v. Trebra in dem über den Nachlaß des genannten Land-Kammertaths Chri- ßoph Friedrich v. Trebra am 23. November 1744 geschlossenen Erbvergleiche bestimmt, und wofür, nebst fünsptozentiger Verzinsung, unter_1ehnherrli- chem Konsens: vom 26. Febrgar 1745 mit dem Gute Hypothek beßellt worden vfl; , 1500 Mil. Che elder, 1000 Mfl. „sur, dae GeraYe, Morgen abe. uötheil und die ubnsyen ehewnb- lichen echn'gkeiteu, so wie 500 M . Parapher- nalgeldet der zweiten Ehefrau des Land-Kgmmer- rotho Cküßoph Friedrich v. Trebra, Erneftme Au- guße : . v. d. Manis, wofür in demselben Erb- verglekche vom 23. November 1744 und mittels! lehnhmlicben Konsens“ vom 26. Februar 1745 unt oem Gute Hypothek beßellt 10.

Die damaligen Vesiver det verhafteten Güter, die Gebrüder Friedrich und Wilhelm von Sommnlatt, ali Vesper des Mannlebns Wildenau, und der Lieutenant Gottlob August 11. Trebra, als Besser des Mannlehns

ngzmmda, behaupten nun, daß diese Forderungen,

wärt en.

Werden.

gebracht.

[1330]

6 Pf-- soll

am 14. Z

[1030]

1481

siian abges äyt auf

am 7.Augu|

ck..

[137]

Thlr. 18 Sgr. 9

effenten, als: 1) der Rentier 2) m Rentier

von welchen übrigens keine zur Eintm potbekenbuch angemeldet ist, län | enlgt seien, haben aber dariiber weder beglaubigte gen leJten Inhaber beizubringen, noch diese selbst oder deren Erben nachzuweisen vermocht. Es werden daher die sevigen Inhaber dieser Forde- rungen, so wie die Vefiser der darüber sprechenden Dokumente, deren Erben, Cessionarien oder sonst getreue Briess-Jnhaber hiermit votÉtladen, sich in dem aus den 3. April1846, vor dem Deputirten, Herrn Ober-Landeögetichts-Assessor Wagner, in unserem Gerichts-Lokale anberaumten Ter- mine zu melden, ihre Legitimation nachzuweisen, ihre Forderungen, unter Vorlesung derOtiginal-Dokumente, anzukeigen und demnächst weitere Verfiigung zu ge- 8

und die dazu ertheilten 1-

9er diejenigen aber, welcbe im Termine sich nicht melden, haben zu erwarten, daß sie mit ihren etwanigen “% Ans_prüchen an die genannten Güter und deren jetzige Bense: präkludirt, daß die über die aufgebotenen For;- derungen sprechenden Dokumente für amortism erklärt hnhcrrlichen Konsens: kasfitk

Denjenigen Interessenten, welchen es etwaxhier an' Bekanntschaft fehlt, werden die hiefigen Zußiz-Komxkj missatien Wachsmuth, Franz und Miessch in Vorschlag“

Naumburg, ben 21. November 1845. König!. preuß. Ober-Landesgeticht. Etsier Senat.

Nothwendiger Verkauf. „_ Stadtgericht zu Berlin, den 8. Dezember 1845. Das Hitschelsiraße Nr. 18 belt 1915 des ßadtgerichtlichen Hypotßekenbuchs von den Umgebungen verzeichnete Mauretmeißer Zillmannsche Grundstück, gerichilich abgeschävt zu 9121 Thlr. 4 Sgr.

uli 1846, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtöstelle subhastitt werden. Taxe und Hp- polhekenschein find in der Rrgisiratur einzusehen.

Notbwendiger Verkauf. Das hierselbst belegen:, im Hypothekenbuche 701. l. 1701. 299, Rn. 179. verzeichnete, zur KonkurSmasse des Kaufmanns J. F. Thiele hietselbst gehöti e und lieb zu 7030 Thlr. 25 Sgr. 975 Pf. abge chäste baus, soll in dem auf dem hie gen Gerichts-Lokale vor dem Herrn Kammer crichts-A essor Gericke auf den 4. Mai 18 6, Vormittags 1011121, anberaumten Termine meißbietend verkauft werden. Die Taxe nebst Hypothekenschciu können werktäglich in unserer Registratur ein esebtn werden. Neu-Ruppin, den 11. Königliches Stadtgericht.

[tober 1845.

Nothwendiger Verkauf.

Land- und Stadtgericht Naumburg a. d. S. Der zu Altenburg a. d. S. belt ene, 501. Nr. 2a und 21. katastrirte, dem Gastwirt!) abst gehörige Gasthof zur Linde nebst Zubehör,

6125 Thlr. 13 Sgr. 4 Pf., so wie 2'7 Acker Feld in Altenburßer Flnr, Nr. 129. des alten und Nr. 384 des neuen Flur

630 Thlr.,

Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 7. Februar 1846. Das dem Bahnhofs-Aufsehet Seyffärtb gehörige, DteSdnetsitaße Nr. 60 belegen: und 70]. 6. R0. 397. des stadtgerichtlichen Hypothekenbuchs von der Louisenstadt verzeichnete Grund§?ck,sgätichtlich abgeschävt zu 16,612 ', o am 17. September 1846, Vormitt. 1111hr, an der Gerichtsßelle subhasiirt werden. Hypothekenschein sind in der Regißratur einzusehen. Die dem Aufenthalte nach unbekannten Neal-Inter-

ohann Friedrich Seyfärth, ohann Gottfried Sepfärth,

gung in das Hp-

u nung der unstreiti-

otmittags 11 Uhr,

ene, 70], 30. Ua. '

erm Iulius Chri-

uchs, abgeschäßt auf

zufolge der nebst Hypothekenschein in unserer Registra- tur einzusehenden Taxe, soll 1846, von Vormitt. 1 1 Uhr an, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Taxe und

3) der Kaufmann Adolph Behrens,

4) die Ehefrau des Renners Sar, Henrienegcb. Sper- lin , und deren Ehemann, Rentier Joel Sax,

werden ierdurch öffentlich vorgeladen.

[12611] Uunämacbuos

an die Herren Actiouaite der Ungarischen

Central - C1senbahn. (Wien - Preßburg - Pesth.)

Die Herren Actionaire, welche die Eitz- zahlung der am 2. Jänner d. I. fälltg . gewesenen4ten10prozentigenRatx bis zum 13. Februar d. I. nicbt gelec- - stet haben, werden nach der Bestimmung H-X- des §. 4. der GeseUschasts-Statuten auf- gefordert, ihrer Zahlungs-Verbindlichkeitbinnen weiteren

und levten sechs Wochen, das ist längstens

bis zum 27. März 1846,

nachzukommen und die betreffende Quote sgmmt den Verzugszinsen (und zwar vom 2. Jänner bts 13. Je- bruar zu 4 pr.Ct. und von dort an mit sechs Prozent gerechnet) an die Hauptkasse der Unternehmung, Wien, obere Bäckerstraße Nr. 752, in Pesth bei der Pesthet

Ungarischen Kommerxialbank, in Berlin bt'i den Herren Hirschfeld &“ Wolff,

oder auch in Leipzig bei den Herren Dufour Gebru- der &" Co. zu erle en, widrigens selbe laut 5. 5. 13er Statuten der gesell chaftlichen Rechte verlust-g erklart und die von ihnen bereijs geleisteje Einzahlung von 30 pt. C1. 016 Eigenthum der Gesellschgft, urzter Vor- behalt der derselben zustehenden Ansprache, ungezogen werden wird. Yreßburg, den 14. Februar 1846. ie Direction dec Ungarischen Central-Etsenbahn.

Auf obige Anzeige Bezug nehmxnd, kann pie 4te . Einzahlung auf Ungarische Central-Etsenbabn-Axnen von heute ab bis den 27. März „1. c. inclnfi_ve ber 11116 gr- leistet werden, und zwar pr. Actie Fl. 25, ab Zinsen » 1. 30. mit Fl. 23. 30. und Hinzuziehung von 4 % Verzugszinsen vom 1. Ja- nuar bis 111113tend.,

eticht- ohn-

6 % » vom 131111 d. bis zum Tage der Einzahlung und “€ % Agentur- Spesen von der Einzahlungssumme. Berlin, den 14. Februar 1846. Hirschfeld &' Wolfs, Linden Nr. 27.

[140] Ediktal-Ladung.

Der durch die Ediktalim vom 12, Februar 1844 ge- ladene abwesende Schneiderßeselle Thies Heinrich Pol- -lert von hier hat bisher 11 er sein Leben uyd semm Aufenthalt keine Auskunft gegeben. Er wnd daher hierdurch puriücatu pt'aejuäsciu comminato et repro- äuctis 311 acta (locumemiz 311161101113 nec 11011 in- zertiuniz für verschollen erklärt.

Zugleich werden alle diejenigen, weiche nahere oder

leich nahe Erbrechte an den Nachlaß des edachttn *errschoUenen 11 haben vermeinen, als die chweücr der Mutter de elben, Katharina Boye, geb. Stannier, hierdurch geladen, diese ihre Erbrecht: in dem des Euch auf .

den 8. Mai d. I., Vormtttags 11 Uhr,

präfigitten Termin so gewiß an- und auSzusühren, als sons) das Erbenzeugniß für die nur gedachte Ehefrau des Schneidermeifters Boye hierselbst, eymtualjter für 1“ die anderen sich meldenden und ie itimirenden Erben, aus 1 eln werden wird, die fich ni e Meldendtu abet schuh: erklätt werden sollen, alle Handlun en und Diopo tionen über diesen Nachlaß, welche die egitimir- tm Erben vornehmen werden, anzuerkennen.

])eckketum Schönberg, den 16. Februar 1846. Großherzoglich“ Iustix-Amt dec Landvo tes des Flimm- thums Naveburg hietselbß,

Karsten.

. [143 1,1

Das landwitthschaftliche Institutqu [139] betreffend.

Die Vorträge des nächsten Sommers wude! ' 27. April beginnen und auf folgende Gegenstände beziehen: 1) die allgemeine Landwirthschast', 2) wirthschaftliche Grundanschläge und Bonitirung 111 der und Wiesen; 3) ökonomische Botanik; 4) logie der Pflanzen; 5) Thietbeilkunde; 6) Diä Hausthiere; 7) ökonomische Physik; 8) analytische mie; 9) Encyklopädie der Kameral- und Staat schaften; 10) landwitthschastliche Staats- und lebte; 11) Wiesenbau; 12) Nivellirkunst. Zur rung des praktischen Untetrichts is! im Jahre 1 Bewirthschastung des Großherzogiichm Kam Zwäven näher mit dem Insitute verbunden, 1111 landwirthschaftliche Thietarzneischule hier ein worden. Nähere Nachricht findet man in d111- „Das landwirthschaftliche Zunitut zu Jena u.s Jena, Frommanu, 1843.“ Preis 10 S r, W,: der Anstalt Theil nehmen will, hat sich 111111111111 . zeichneten Direktor zu melden.

Jena, im Februar 1846.

Friedrich Schulxe. Gch. Hofrath und ord, Proseso

Literarische Anzeigen

Zu der Vesserschen Buchhandlunz [142] (Vehrenstr. 44) ist erschienen:

König Sigurd's Brautfahrt. Eine nordische Sage.

Von _ Emanuel Geibkl.

Preis 10 Sgr. . Der Erlös ist einer hülssbedürftigen Familie 1111 *

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15301311". 42, erschien 50 eben.: 11011137 11110114, ': 1110111131118 (18 1118112559. 1400111111135. 0,. 30. „, y;... 11 110.11...- 171; 810 119, 2. ()...-...1311011121 1111711311011 8 ]3 1)0]]«1. 01-

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])113 [)1'01118186118 19081.

11. 9111110. 011. 35. 22;- 8512

Für Gutsbesißer.

Mekka: schr tüchtige Oekonomen, 111114? 11:11 landwtthschaftlich-technischen Branchen, nam!“ der Brenner eiund Brauerei, tüchtig smd, 1ann1ch

empfehlen. [):-. W. Keller, . Vorßeber des [anvwmhsohasench-techmsch2 tuts zu Berlin, neue Königsßeaß? N'“

[1256][ Bock- und Schaf-Verkans- 1 Auf dem Rittergut Reichenberg bei WM“ stehen die verkäuflichen VW und 200 M. „„ welche leytenn jedoch erst nach der Schl" v werden, zur Ansicht und Auswahl bemi- ""A aus eingehende Anfragen diesnhalb genaue"u A. von Tettenhotußß auf Reichenberg bei Wms“

bet Schulbü- der Rente. - (Debatte über die Kanäle; Verstärkungen fiir Armee in Algier.)

ßbritanien und Irland. London. Hofnachricht. - Parla- . nes - Verhandkungen:

Abermalige Vertagung dcr Debatte über Sir Prel's Handels-Maßregeln; Comité im Oberhause zur Untersu- ung der Laßen des Grund-Eigenthums. - Gerüchte. _ Nachrichten sdcn Vereinigten Staaten und Mexiko. - Börse. _ Schreiben aus ondon.- (Pecl's leßte Rede; seine Stellung als Minister zu seiner artci; smn naher Fall.) derlande. Aus dem Haag. Einziehung von alten Münzen. - Uslcik Zulassung von Steinkohlen, Steinen und Oelsaamen aus Preu- . und Hannover. 1gien. Brüssel. Vkinjslkriellc Krifis. - Senats-Verhandlungen. -- epräsentaßnten-Debatten tiber Justiz und Kultus, - Der de Ridder- : roze . e:?mrk. Kopenhagen. Umgestaltung des Marine-Kollegiums. eiz. Kanton Bern. Folgen derAnnabme dcs Verfassungs-Rathes, Kanton Waadt, Zunehmende Nohheit der Sitten. -- Traurige ge der Geistlichem tie“. Briefe aus Madrid. (Die Entlassung des Generals Nar- z.)-- und Paris. (Bildung des neuen Ministeriums.) rhenland. Schreiben aus Athen. (Adreß-Debatten.) dels- nnd Börsen:Nachrichten. Berlin. Börsen- und Markt- cht. -- Frankfurter Börsenbericht.

'gsstädtisches Theater. (Großes Potpourri zum Benefiz des Herrn astelli.) - Konzertsaal des König!. Schauspielhauses. (Lcßtcs Konzert on chro Litolff.) -- Gesellschaft naturforfchcndet Freunde. - Verein ukunstfreundc im preußischen: Staate.

Amtlicher Theil.

e. Majestät der König haben Allergnädt'gsk geruht:

Dem Major außer Dienst, von Stwolinsky, dem Regiments- außer Dienst, Randerath zu Köln, dem Obcr-Prcdigcr und 'misiischen Superintendenten Graef e in Wittstock, so wie dem lischenPfarrer S ob el zu Czarnowanz, Regierungs-Bezirk Oppeln, Rokhen Adlcr-Orden vierter Klasse; deöglcichen dem Sand-

„er-Meister Gerhard auf der Gräfenbacher Hütte bei Kreuz- das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen.

Uichtamtlichcr Theil.

Inland.

Berlin, 22. Febr. Se. Majestät der König haben Aller- igst geruht: Dem Fürsten Herrmann von Haßfcldt zu

Königsstädtisches Theater. roßes Potpourri zum Benefiz des Hkrrn Castelli,

(Den 21. Februar.)

b1r erste beste Traiteur kann uns sagen, daß bei einem großen Sompex L*bcnsOlge der Gerichte bedacht sein will. Die Königsstadt hatte einen "schen Speisezettel entWorfcn, daß ein Claurensrher dagegen als cin : me1ß erschien und der stärkske Magen davor erschrack: da gab es [Md Mazurka, Theater :*1 ['.-1110111311110 und I- ];1 1151191180, (Heim! “1 [)*-one und Poeße .*- ].1 800151; es war eine ernste Frage sürWirt , Fs“, mit wxlcher Schüssel das Mahl beginnen sollte. Offenbar mit tkckedicMe1sten vorbeigebxn lassen, um ihren Appetit für die späte- zu sparen, nut der französnchen. Leider aber kam siezulevt, 016 Alles süka war. Dazu muß man es ,mit Schaam bekennen, daß man fast :; o Zn.und Parqnet tzie franxdfische Küche zu outiren schien, der er owgsstadt aber semen Betfall wohl nur n cktirte, weil er doch als Je111schmccker gelten wollte und der Name Cuzent gewisse kmneknngen _weckt. An das Italienische hat dieser Kern chou eher gewöhnt und bringt sein „11171111, [.pnyi“ gan " heraus; aher Herr Rossi spalt auch mit einem Humor, da Wenn auch mcht seine Sprache, immer doch ihn vrrßeht. Desto stet wurdx den dentschenfSchiisscln zuZlesprochcn, zuerst der stark ge- km“ M dte Saphtur mcht blos im Ugemeinen Sal; hineingestreut, 1,1 auch aus Pfxfferkornern allrrlci Worte und Arabesken gelegt hatte, " großem Ergosen gedcutct wurden. Frl. von Hagn scrvirte sie Mohntchrazn, 1111d man ab ihr zu Verstehen, daß man fich auch in D von Ntemand lteber scrv ren lassen wolle. Eineähnliche Aufnahme enoqkitor Robin, der eine von Herrn Hendrichs besten oder doch .Dollen 10, in der er von seinem schleppendeuVorttag recht freier- .m den gryßtcn Beifall aber erlangten die Tänze, die wie Konfekt :: n er) zwrschen die einzelnen Gänge eingeschoben und von dem nasch- XULblthltY 11:1 (::-[10 sgefordert wurden. . war amii ant, aber zerstreuend, und man sehnte na "ms““bcn deutschen Schauspiel, der echtanausmannskost dessJcisicY

Tage lang ein o bunt ck“ oT 1 __ , WM und unser Magesn kkfcnkkche [ge hen er und ""sex-ZFUW:

Berlin, Montag den 2377?" Februar

Trgchcnberg die Anlegung des ihm verliehenen Großkreuzcs vom Päpstlichen St. Gregorius-Orden; und dcm Premier-Lirutknant von Wihleben ]. des Kaiser Franz Grenadier-Regiments, die Anlegung des Verdienstkreuzes vom Herzoglich Sachscn-Erncstinischen Haus- Orden zu gestatten.

Provinz Preußen. Das Weichsel-Eis oberhalb der thorner Briicke scyte sich am 13. Februar bei einem Wafferßande von 12 Fuß 6 Zoll und riß aus der Mitte der auf der Stadtseite liegenden Briickcnhälfte drei Eisböcke nebst den dahinter stehenden Jochen mit fich fort, so daß die Communication mit dem jenseitigen Ufer nur durch Prabme stattfinden konnte. Am nächstfolgenden Tage ward auch die jenseits der Vazarkämpe liegende Hälfte der Weichselbrücke (dieselbe besteht nämlich aus zwei Theilen, die durch die genannte Kämpe getrennt und verbunden werden) sehr beschädigt, und das Eis riß hier ebenfalls drei Eisböcke nebst Jochen von derselben fort. Die Communication zwischen der Bazarkämpe und dem jenseitigen Weichsel- Ufer ist sehr erschwert und fiir Fahrwerke ganz unmöglich, da sich das Eis dort wieder gesammelt und die beim ersten Fortriicken ent- standenx Oeffnung wieder ausgefüllt hat. Das in die thorncr Niede- rxtng e-mgedrungene Weichselwasser ist zu blankem Eise gefroren, das dre Häuser vor.! allen Seiten einschließt.

Deutsche Bundesßaatcn.

Königreich Bayern. In der Sitzung der Kammer der Ab- geordneten vom 17. Februar le te zunächst der Minister des Innern emen den Biertmif betreffenden GeZeH-Entwurs vor, der besonders dieV1r- hältnisse der Brauer zu den Witthcn betücküchtigt und die Vcrträgezwischen ihnen besonderen Bcstimmun en unterwirft. Ein zwei1er von dem Minister vorgeleJter Geseß-Enthf etrifft die käufliche Uebernahme dcs Donau- Dampf ck1fffahrts-Unternrhmens von Seiten des Staates. Als Kaufpreis isi die Sunzme von 500,000 Fk. festgestellt, und zu weitere: Auöführung der Dampf1chifffahrt bis Donauwörth werden 390,000 Fl. erfordert. Nach Beridigung der als Abgeordnete wiedergewä [ten 3 Rath-Geistléchcn Ober- Baycrns erstattete der Abg. Fischer Bertcht ber den Geseß-Entwmf, den Bau ejner Eisenbahn von Bamberg iiber Wär burg und Aschaffenburg an dre Rerchögrßnze betreffend, nach welchemfich me rere Abgeordnete entschieden dagegen erklarten, daß die Verathnng überdiesen so wichtigen undso vieleMillio- nen m Anspruch nehmenden Gegenstand schon in nächster Sitzung auf der Tageöordngpg |ejhen solle. Die Einen behaupteten, die Mitglieder der Hammer, waren bas dahin nicht genug insiruirt, der Ab . 1)--. Schwind! außerte möbcsondere die Besorgniß, die Berathung die er wich1i en Sache falle gerade in die Zeit, in welcher, derF stage we eu, vie richt viele Mitglieder fehlen wiirden. Er wude daher in solchem alle, selbst wmn der Gegenstand bereis zur Berathung angescst sei, im Interesse des Lan- des dagegen, Einsprache erheben. Der erste Präsident erklärte hierauf, daß dem Präfidium die Festseyung der Ta tEordnung zuskehe und er die geeigneter), Anordnungen treffen werde. H erauf ging die Kammer zu den vom Penttons-Ansschusse weiter vorgelegten Anträgen über. Der lcvte die- ser Anträge, von den Abgeordneten Bauer und Langgut, auf Beschwerdeführung durch kie Stände nach Tit. 1711. §. 5 der Verfassungs - Urkunde wegen durch das Königliche Ministerium des Innern, bezüglich der verfassungömäßigen Rechte der protestanti- schen Kirche in Bayern, geschehener Verletzung der Verfassung gab zu einer län eren Debatte Anlaß, da fich der Abg. Schwind! gegen dessen formelle Zulässigkeit erklärte, indem es geschäftsordnungswidrig und nie vor- gekommen sei, zuerst xine Beschwerde in die Kammer zu bringen, von dieser beschlteßen 'zu lassen, daß der Antrag auf Beschwerde zuläsfig sei und dann ersx nach emex solchen Vorprüfung die Beschwerde in den Ausschuß zu ver- wetsen. Zunachst vertvahrte fich der erste Präfident ge. en die aufgestcllte Be- hauptung , dann sprachen die Abg. Heinz, von CloFen, Willich und Edel, die Anstcht des 1)--. Schwind! als cine völlig irrthümlt'che bezeichnend, Schließlich Wurde gegen 1 Stimme (die des Abg. Schwind!) von der Kammer beschlossen, die erwahnte Beschtvcrdc in Erwägung zu ziehen und dem betreffenden Ausschussc zuzuweisen.

Se. Majestät der König hat genehmigt, daß die nach Allerhöchsikr Entschließung vom 22. November v. I. den geringer besoldeten Staats- diener" bcwtlligte Theuerungs-Zulage auch von den Magistraten und Stiftungs-Verwaltungen auf ihre Beamten ausgedehnt werden dürfe.

Konzertsaal des Königl. Schauspielhauses. Lehtes Konzert von Henry Litolff.

(“Den “21. Februar,)

Der zweite Theil diescs Konzerts bestand aus lauter größeren Instru- mrntal- und Vokal-Compositioncn des Konzertgcbers. Unter der cigenen Leitung desselben wurden fie von der 31önigl.Kapelle, die Gesangs-Particcn von_ den Mitglinederp dcr Königl. Oper, Dlle. Marx und den Herren Pfcstxr undV otttcher, ausgeführt. Einläugereéund genaueres Studium, d. h. ostere Proben, hätten so Manches darin gewiß noch incin günstigeres Lacht gestellt, und besonders in Betreff des ])110110 ['mal-: aus „Salvator Rosa“ (ges. von Dllc. Nkarr und Herrn Pfister) wäre dies wünschens- Werth gewesen. „Dkk aufmerksame Freund und Kenner schaffcnder Kunst je- doch-erbltckte x_ntt Zxreubcn das anögcxeichnete schöpferisckxe Talent, welches fich 111 11-011: dtcsen Mufiksttickcn kund gab. Der Virtuofität wird es in un- serer Zett an „chrasenmntcn so leicht nicht fehlen. Das Beispiel eines großen dramattscbru Dichters aber belehrt uns, daß mit der Einfick)t in das Wesen mzd den Geist des Datzusicllendcn und mit einem tiefen !ebcndigcn Gefühl far das R1chtige und Schöne nicht immer das Vermögen Hand in Hany geht, auch wirklich selbst in dcr Darstellung überall das Richtige und S-chone zu treffen. Das Lob daher, welches wir öfter dem ausführenden Kunstlet versagten, spenden wir heute von ganzem Herzen dem schaffenden.

Der Inhalt seiner Werke finkt nie in die platte Ebene bloßer Phrasen bxrab; es stürmt hervor aus einem wonnen, lebendigen Gefühl, und unbe- xummert, ob dae große Menge ihm bcifällig folgen werde, wählt er seinen Ausdruck nach den Eingebungcn eineö edlen, wahrhaft kiinülerischen Gc- schtnags. Nie erscheint dieser im Dienste eines tadelnöwerjhcn Strcbens "ckck außercm Effkkt; wenn er aber der eigenen Zdee zuweilen nicht dienst- bar genug erscheint, so geschieht dies nur, weil ein seurigcr Geist, welcher 11ichk„immkk„dle Herrschast über das Gefühl behaupten kann, ihn rastlos voxwarts imbx, So iiberfiuthct er hier und da das gewöhnliche Maß künst- lcr1sche_xt Verstanxnisscs und Genuß-Vermögens. Dieses hat fich wardurch has haufige Anhortn unserer klasfischen Werke, zumalderer Beet oven'ö, "" Allgemeinen skb!" tthöbt und erweitert; allein es hat doch gewiffe Grän- zen, welche die Kunst, unbeschadet ihres inneren Reichthums, innehalten kann und muß. Was die Ursprünglichkeit (resp. Originalität) der Kunst-

1846.

Kdnigrercb Sachsen. In den Sitzungen der weiten Kamm vxm 19101 und 20. Februar wurde die Berathung des uSgaben-Vudgets fur das Departement des Innern fort esevt und beendigt. Eine in der Budgex-Voklage 501. 23 s. tmhaltene 5!Jofition, mich: 3500 Rthkr. " die Veausnchtigung der Presse fordert, führte eine längere Debatte herb , her- vorgerufen durch den Antrag des Secretairs Tzschucke: es, möge die Kammer die Beratbung und Beschlußfassung, über diese Posnion bis zur Verathung über den von der vierten Deputation zu erstattenden, die einge- gangenen Preßbejchwerden betreffenden Bericht, der bereits von der Depu- tajion enehmigt sei und demnächst an die Kammer klangen werde, aus- gescyt ein lassen, Dieser Antrag sand sehr zahlreiZe Untetßüvun , und es betheiligten sich bei der hierüber eintretenden Debatte !* : Ab-

eordneten Brockhaus, Schaffrath, von der Planiv, Oberländer u. A. 111. Zur Begründung des Antrags selbst wurde angeführt, daß durch ihn die Debatte jeyt vermieden werde, der Kammer auch cm 110110 Bild über die Art der Beaufstchtigung der Presse nur nach Berathung der reßbescbwtr- den vorliegen könne, mi1bin beide Ge enstände in engem Zu ammenhange ständen. Der Staats-Minifter von Falkenstein bemerkte hierbei, daß die Berathung und Beschlußfassung über die eingegangenen Pteßbeschwer- den, auch wenn ste gegen das Ministerium mtssalle, auf die hier verlangte Bewilligung keinen Einfluß ausüben könne, denn diese Beschwerden könn- ten die Regierung in Ausführung des Gesevrs vom 5. Februar 1844 kei- neöweges beschränken; er glaube vielmehr, daß Eier die moralische Noth- wendigkeit vorlir e, von Seiten der Kammer die e Summe zu bewilligen. Die Abgg. Josgeph und Becker glaubten kurch “(YM Acußetung das Bewilligung:!recht der Stände gefährdet, worauf der “taats-Minißer von Falkenstein fich zu derErklärung veranlaßt fand, daß er nicht im gering- sten das Bemilligungörecht dcr Stände habe in Frage stellen wollen !st- dem seine Aeußerung vielmehr so zu vnstehen sei: es könne die Stände. Versammlung, in Folge dcr vorhandenen gcseßlichen Bestimmungen, nicht anders, als dicseSumme bewilligen, so daß er dabei an eine moralische Verpfiicbtnng gedacht habe. Hieraus stellte der Präfident die Abstimmungs- Frage iiber den obigen Antrag des Secretairs Tzschucke, und es wurde di.“- scr gegen 6 Stimmen von der Kammer angenommen und somit die Be- schlußfassung über die Vudget-Pofition 23 1". bis zur Berathung des Be- richts der vrertcn Deputation über die Prcß-Angelegrnheiten auögeseßt.

Königreich Württemberg. Auch die Bewohner Stutt- g_arfs haben thre Freude über die Verlobung des Kronprinzen durch emen am 16. Februar veranstalteten festlichen Aufzug und dur_ch Ab- ordmzng von Gliickwünschungs-Deputationen an Se. Königl. Hoheit, so wée an Ihre Majestäten den König und die Königin, zu erkennen gege cn.

“Kyrfiirstenthum Hessen. Durch ein Ausschreiben des Maustenumß “des Innern vom 16. War wird-kekannt gemacht, daß Se. Koytgl. Hoheit der Kurprinz-Mt'tregent die Wiedereinbetu- sung des xehxgen Landtages auf den 9. März d. 3. angeordnet habe.

%% Frankfurt a. M., 19. Febr. Die Lutherfeier isi vor- uber und, man darf sagen, m würdigsier Weise vvrübergegangen. Das Jest„wurde-vorgestern Abend mit einem Fackelzug eröffnet, der eigent- lach tmprovtsirt und, eine Huldigung fiir den großen Reformator vor dem Hause war, m welchem er abgestiegen, als er durch unsere Stadt von dem wormser Reichstag kam. Der gestrige Ta begann nut dem von Iystrumenten begleiteten Gesange „Eine feste urg :e.“ von der Gallene des Katharinen-Thurmes des Morgens um 7 Uhr. A'l-s um 12 Uhr das einstündige Trauergeläute eintrat, wurden viele Lade_n geschxossen, und, schot) eine Stunde vor dem Anfange des Got- teSdtxnsteZ m den dret festltch geschmückten Kirchen waren diese mehr als uberfullt. Abermaliges Geläute schloß die würdige Feier. Geßern Abend wurde auch von protestantischen Bürgern eine Luther-Stiftung ms Leben erusen. Eine sehr würdige Feier zum Andenken an den großen Re otma_tor hatte gestern Abend auch die literarisch-artistische Gesellschaft „3116“ veranstaltet, bei wclcher Vorträge und Gesang abwechselten und fast nur in ernstcr Weise. Der armen schlesischen Weber wurde nach dem Vortrage eines Gedichts in mildthätiger Bruderlikbe qedacht.

Da? Lqstspiel „Anonym“ von Karl Gußkow wird nächsten Sonn- abend mtt etmgen Aenderungen wiederholt. Bei der ersten Ausfiih- rung sprach es mehr das gebildetere, als das größere Publikum

tvcrke anlangt, so muß eine solche denselben wenigstens insofern unbedingt zugesprochen wexden, als die Gedanken in ihrem inneren Zusammenhange durchaus ein einiges Ganze bilden. Anatomirt man dieses, d. h. scheidet man den belebenden Geist von der tcdten Hülle, dann werden freilich die Scheidekünstler in vollem Maße die Genugthuung haben, nachzuweisen, daß hier ganz, so wie im Freischüß oder wie in der Pastorale, das Herz auf der linken Seite, die Nase über dem Munde, an jcdcr Hand fünf Fin- ger seien 11. s. w., also auch Reminiscenzen nicht fehlen.

Die Ouvertüre zu Catharina Howard für großes Orchester zeichnet sich aus durch eine ergreifende Leidenschaftlichkeit. In den Gedan- ken an fich schon spricht fie fich aus, und fie wird erhöht durch die theils tief dunklen, theilsschreienden Farben der Jnstrumentirung. Zn Betreff der Einleitung diirften jedoch Aenderungen in Beziehung auf [estere dringend an- zurathcn sein , denn es ist nicht anzunehmen, daß die Fagotte in dieser Be- handlung jegünstiger wirken werden, als es heute der Fall war. Der Ein- druck ist unangxnehm und störend, während dem Komponisten doch höchßens daran gelegen [ein kann, daß er schancrlich, öde, düser oder dergleichen sei.

Der plösliche Zutritt dcr Becken jedoch verfehlt seine Wirkung tickt, wie überhaupt die Verwendung der großen Juskrummmlmaffe hier die ganze erschüticrnde Getvalt des Kontrastes ausübt.

Dcr 1115111111“, knnk'bré 01 171117111: 1111 111111T'mc ()!-1106110 [)mit 7101011 „e grant] ()!“011L5U'L, vorgetragen von Herrn Léonard, trifft mit Recht der Vorwurf, daß hier zu oft die nöthigen Rüäfichten gegen die konzerti- 1enden Instrumente in der Behandlung des übrigen Orchesters aus dem Auge gelassen smd. Nichts ist störender für einen theilnehmenden Hörer, als die Wirkung der Hauptsache untergehen zu sehen im Uebetmaß dcs Nebetrfäckxliclpett. Dies war hier und auch bei den Gesangssachen öfter M Fal]. J„ [esteren [„in-ck, dieser nebelstand nocb wesentlicher, denn er erscheint als ein Sieg der todten Mast über den Geist und das Leben. Um hier das richtige Maß zu „treffen, iebt es kein anderes Mittel für den Schaffenden, als ein rtqerbtttltches Fe halten des eigentlichen Zweckes und ein klares Bewußtsein uber ,die Wir ung der Mittel. Ju vieler anderer Beziehung aber b1eten_auch diese Mufikskücke, und namentlich das Violin- Konzcrt, ein großes künstlerisches Jutekeffe.

'Die Haltung des Orchesters in [estercm ift oft sehr art, fin- nig und a116druck§voll. Einzelne Instrumente, wie die Flöte, Marnette und Oboe, wclche mrt dcm fonzertircnden an Kraft und Wirkung am meisten

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