hessen und Schaumbur -Lippe gesichert worden. Die Ausfiihrung des Baues der Eisenbßihn im Königl. hannoverschen Gebiete ist der Königl. Eisenbahn-Direction übertxagen; „der Betrieb qys der gquen Eienbabn von Hannover bis Mmdxn ist vertragömaßig vorlazifig au zehn Jahre der hannoverschen Eisenbabn-Verwaltung ausschließ- lich überlassen, Nach Maßgabe des festgestellten Planes wird_ die Eisenbahn von dem Haupt- Bahnhofe zu Hannover m nordwestlicher Richtung durch die Feldmarken der Vorstadt Hannovxr, Vahrenwald und Hainholz, dann in mehr weftlicher Richtung ZWZsck611 Burg „und Herrenhausen geführt werden, oberhalb Letter die Leine uberschreiten, dann in gerader Linie bis nach Seelze und von dort, . awden Ort- schaften Lohnde, Gümmer, Dudensen uud Luthe vorbei , bis zu dem östlich der Stadt Wunstorf anzulegepden Bahnbosx gehen, voniwo sie in der Richtung aufHaste, uyweit Duxndors, die kurhesfischx Tan- deögränze erreicht. Se. Majxsiät der Konig haben zugleich die Be- stimmung getroffen, daß die Eisenbahn von Hannover ngch Breme_n auf der Strecke von Hannover bis zum Babyhofe bei Wunstorf m einer und derselben Linie mit der Hannover-Mmdener Eisenbahn, und dann in nördlicher Richtung durch die Aue-Niedcrungxiieben Blu» menau und Lietbe vorbei durch das alte Flußthal der Lciin an Pog- genbagen, Moorkrug und Neustadt am Rübenberge vorbxt, nordwest- wärts zur JeldmarkHagcn gefiihrt werden soll, wo fie dre unter dem 4. August v.J. bereits bekannt gemachte Linie der Hannover-Brcmer
Bahn erreichen wird.“
41- Ko enha en, 17. Febr. Unterm 4ten d. M.,„bat der König dem Yar Herxs1tellung einer Eisenbahn von Neustadt ub'er, Ol- desloe und Wandsbcck nach Hamburg zusammengrtrctenen Comite ggf dessen Bitte um Gestattung des Nivellements dieser Eisenbahn-Ltme einen abschlägigcn Bescheid ertbeilen laffen. „Diese Königliche Exit- schließung scheint zu beweisen, daß unsere Regierun entschlossen ist, keiner Eisenbahn-Verbindung zwischen Nord- und O see Vorschub zu leisien, bevor die Altona-Kteler Eisenbahwsick) zur ihrer botiAnfang an in Aussicht gestellten Bestimmung caitwickelt hat. Es ist m_ dieser Beziehung interessant, zu sehen, wiedie Clxmente des Verkehrs sich allmälig gestalten. Im vorigen Wintex gnzg z. B., fast gar kein Schlachtvieh iiber die Bahn, während m diesem Winter nach den Veröffentlichungen der Direction dieser Verkehr schon bedeutend ist. Die Einnahme im Januar 1846 überstieg diejenige deo Januar 1845 um circa 60 pCt. Die Zunahme des Personen-Vcrkehrs in diesem Sommer wird ohne Zweifel sehr bedeutend werden, da jetzt zwei Zweigbahnen im Betriebe sind, was im vorigen Sommex 'nicht der Fall war, und von Kiel aus zwei neue Dampfschiffs-Lmten, nach Stockholm und Christiania, eröffnet werden sollen. Unter solchen Auspizien läßt sich mit ziemlicher Sicherheit annehmen, daß die jähr- liche Einnahme der Altona-Kieler Bahn in wenigen Jahren auf die bei ihrer Anlage kalkulirte Summe von 1 Mill. Mark Cour. steigen dürfte, bei welcher Einnahme sich die Dividende auf ungefähr 732“ pCt. stellen wird.
Üandcls- und Borscn-nachrcchtcn.
Berlin, 23. Febr. DicVörsc war heute ohne alle Veranlassung schr fiau, und die Course stellten fich niedriger, als am voiigcn Posting.
248
Üor]iner .Zörse. ])on 23. kebruar 1846.
['r- ()our. [][-Zek- | 6-15.
['r- Cour. [][-ies. ' Celik. | (;o-|.
f. 21".
komik. 216,52".
ßt].l)0§zck.l;inob. (10. (10. kkiok.0b|. UFC. by:. Risen!)- äo. (10. ['kiok.0b]. [kr]. *ab. abzut- (10. 110. ktiok.0b|. l)ü§§.l§|b. Rizonb. (10. (]o. l'kiok.0b|. Übein. Lizens]. 110. (]o. print.!)k]. 110.7.Kloat gak-ue. !0b.-§cb]05.]§.l„ 1 110. prior. (10. ].t. ". l].-§t.!§.l-t.*.u.n. Uöxt].-||a|bzt.12|p. !1r.-§t'b"'.-]“'kb.[§. _- ck). (10. l'riur.0b]. 13% U(mn-k'öbmk Usb. ] | 5,3 »Wo-50611114... 5'5 110. l'kiurilöl. "7111.41. (('.-0.)
Ütlxwörtigo ]! örxon. .*smztorclnm, ]9. [**-bk. Uieelvrl. "'i-“k]. „8011. 603136“. 4% 410. ZZR. „41133. _. kaas. -_-. kreuu. l'k. 8011. _. 3% [Kuss. [[o]-e 9028“. Antwerpen, 18. k'ebk. Binz]. “"'. Reue zn!- 21Y. ["kaljlikllkt n. ]."9 20.171411“. 5% UU. ]]LY 6. "auk-Üctiony. ult- '993. '90'. Zap". ]!ank-zclien 700111". [[o]-e 89'/. "|". 81105]. WZ [!]-. lnt. 592,35. 59417. ['0|n. 300 1-"1. 1004, *),-. (lu. 500 191.824.8|].. UKMÜUkZ, 21.176111". "ankzcneu 1600 "t. [;]-z:], nuss. 108 "k. ])Ukid', 18. kehr. 5% [lente än cout. 123. 40. 3% 110. kin cout.84. 80. 5% Fynn. Konto _. kass. _. 5% Yet. "275. 4% !]0. 10['ch. 399 77.Ka|1k- (10. 1839 |22Z. Joke"). 18434 ökoxx-k- [401- ßuäß'. _.
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KÜion, ]9. Rede. Icli" "184. „In]. ae 183-1155. Klo". 12245. l-iyorn. [15,7 l'en- 10475.
Momgltchc Schauspiele.
Dienstag, 24. Febr. Jm Opernhause. Mit aufgehobenen: Abonnement: Die Nachtwandlerin, Oper in 3 Abib, mit Solotanz. Musik von Bellini. (Dlle. Jenny Lind: Amine.) “
Zu dieser Vorschung sind nur noch Villcts zum Parterre Zi 20 Sgr. und Amphitheater ;- 10 Sgr. zu haben.
Im Schauspielhause. 42|e französische Abonnements-Vorsiellung. ].:- yrcmiére rcprésentation (le: Une 11011118 réputation, co- méalao 11007206 cn “[ acta, (111111650112 ['N'-guss, ];“ Ulk. 1111101101. ])iau 170115 bénixsa! 931111871110 en “1 acta, pm" 10]. Jnce|0t 61 l). [)x-11011. Un roman intime, 011: [„es [ollt'es (111 muri, 6011101156 611 1 acts, pak Scribe: et ['oukniek.
Mittwoch, 25. Febr. Im Schauspielhause. 37|e Abonnements-
Vorsiellun : Der Günstling, Original-Lusispiel in 4 Aha„ Schubar ( r. Lubarsch). “ v'! DonnerstaB, 26. Febr. Im Opxrnbause. „26ße Abonn . * Vorsieaun : ie Hugenytten, Oper m 5 Abtheilungen. Muß“ Königl. Yenual-Musikdirektor _und Hof-Kapellmeister Mey Ballets vom Königl. Balletmnsler Hoguet. (Dlle. Jenny ,“ Valentine.) Anfang 6 Uhr. "* Zu dieser Oper und zu den nachfolgenden zwei Vorste- derselben werden schriftliche mit dem Siegxl „des Ausstellers bees Meldungen zu Billets von dem HauspoltszInspektor Herrn und zwar zur ersten Vorstellung heute, am O_ienßage den 241: zweiten am Mittwoch den 25s1en und zur dritten am Dvunnß'“ 26|en d. M., jedeSmal Vormittags von 10 Uhr an, im Op," angenommen, wobei jedoch zu bemerken, daß„ um den einig], Bestellungen bei dem beschränkten Raume mb lichst zu Ynüg jenigen, welche bereits zu einer der drei Vor ell_ungen ja,], ten haben, zu einer anderen keine wieder an ewtesen werden]- Die Anweisungen zu den Billetz werden so ort au1geferijg] bald sämmtliche Billets zu einer jeden der besagten Vor], ' angewiesen, wird die Expedition eschlossen ,und durch AW kannt gemacht, daß zu dieser Vor1el1uug keine Billets mcny ben ind. sDie zur ersten Vorstellung angewiesenen Billets *sind am vor derselben, sonach Mittwoch den 25sien d. M., bxun Ville]. kaufs-Büreau im Schauspiexhause zu den erhöhten Prxiscn in Em zu nehmen. Wegen Abholens der Billets zur zweiten und ]“ Vorftellung soll nähere Anzeige später erfolgen. -_ Siimmtliche vor dieser Anzeige gemachtechsiellungen ]]] Oper: „Die Hugenotten“, bleiben unberücksichtigt, so wie no . wiederholt wird, daß Billct-Bestcllungen bei der General-men tut nicht siatthaben. “
Komgsftadttsches Theater. .
Dienstag, 24. Febr. Marie-Annc, oder: Eine aus dem Volke, Schauspiel in 5 Aufzügen. Nach dem Jia,],- schcn: „Marie-Ieannc“, der Herren Denucry und Mallian, . Heinrich Bömstcin. (Mad. Albertine Rott: Marie-Anne,--i
Gastrolle.)
Mittwoch, 25. Febr. (Italienische Opern-Vorsiellunx» Erstenmale: Zamikamiäc. Oper in 2 Akten. Musik von (Sgra. Marietta Alboni : Arsace, als Gastrolle. Sgra. Semiramidr. Sgr. Crivelli: Assuro.) „
Preise der Plätze: Ein Platz m den Logen Mtb Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. “10 Sgr. :e.
Verantwortlicher eractcur„1)r. J. W. Zinkciscn,
Jm Srlbsivcrlage der Expcdition.
Gedruckt in der Dcckerschen Geheimen Obet-Hofbuchdruäerei.
Allgemeiner Anzeiger.
Uekanntmachuugcn.
[144] Bekanntmachung. Zu dem Depofitorio dcs unterzeichneten Ober-Landcs- gerichts befinden sich: a) 12 Thlr. 21 Sgr. 6 Pf. CourantRestbetmg xincs
* unter dem Namcn der von Gadrnsiedt Pupillen- Mafse verwalteten Bestandes von 32 „Thlr.20"Sgr. 11 Ps. Courant, welcher fich durch dic_ Realmrung eines Westphälischcn Zins-Bons 1.111. 01. Yo. 5440. über 237 Francs 41 Centimes, und zweier Weßphälischen Zins-Coupons [)!“0 31. Dezember 1813 [in. 01. dio. 3897. a 80 Francs und Un. 3898. a 14 Francs 9675 Centimes, woran verschie- dene, früherhin hierselbst bevormundet: Personxn Theil hatten, gebildet hatte. Die Außzahlung dte- ses Nestbetrages, an dem zu UUZ[Elchtn Theilen der Kassen-Controleur Hans Friedrich Gustav Rich- ' d Olf ter, ehemals hier, für sich und scmcn Bruder, den ArtiUerie-Lieutenant Gustav Adolph Curt Anion Richter, früher zu Berlin, die Demoisrlle Ernestine Eleonore Amalie Matthias, ehemals zt! Helms- dors, der Reno: Ferdinand August Goericke, sonst zu Coburg, fiir fich und seine Gekchwißer, und endlich die Dcmoiselle Henriette Schaefer," sonst hier, partizipiren, hat bisher nicht erfolgen konnen, da von dem Verbleib dieser Personen nichts Ge- niigendes konßirtc.
Mehrere Bestände aus Präbendaricn-chenüen der vormaligen hießgen KoUegiatstifter, wclche dcn nach- ßehend benannten Ptäbendaricn, resp. deren unbe- kannten Erben, zustehen:
]. beim Stifte St. Sebxftiani: Thlk.Sgr.Ps- «1. des Dechant Johann Friedrich von Röder................._...- ....... “. b. des Senior August Fricdnch Chri- |ian Krug von Nidda ........... 21 .. des Kanonikus Hofrath Reinhardt . 21 * . des Kanonikus Koblenberg ........ 21 * . des Kanonikus von Nunckel ..... . 21 * . drs Kanonikus von Trecfow ....... 21 , des Kanonikxus von Bohm ........ 10 * Summa 111 2
[146]
worden.
11. beim Stifte St. Nicolai: Thl.Sg. s. . des Techant Christian Heinrich Mütter _ 28 4 . des Senior Johann David Jafch .. _ 23 4 . dcs Subsmior Heimicd Friedrich Petti _ 28 1 , des Kanonikus Carl Btekereck ...... __ 23 4 . des Kanonikus Ladwig Herrmann von Sxiläe .......................... _ 28 4
. kes Kanonikus Grafen Carl Friedrich
[147]
des Kanonikus Friedrich Wilhelm Rieß _ 28 4
. des Kanonikus Hcinrich Jettinand Snopp ....................... . _ 28 4
'. des Kanonikus Friedrich Graf von Finkenßein ....................... . _ 28 4
. des Kanonikus Carl Ludwig Egidius von Krummeusee .................. _ 28 1
. des Kanonikus Julius Ferdinand von Bon : _ 28 55 . des auonitusHansWilbelmvonKlnsl _ 28 3 Summa 11 9 10
werk eu.
111. beim Stift St. Gangolphi: Th,Sg.P.
. des SeniorDavid von . Splittgerbcr ......... 30 4 6 incl. 22 12 7
„des Kanonikus Hans Ernst Christoph von Werder
. des Kanonikus Heinrich Johann George Cuno 30 4 6 incl. 22 12 6
. desKanonikus Christian Otto Friedrich Ernst Ludwig von GanSauqe 30 4 6 incl. 22 12 6
19. beim Stift St. Petri und YMUS:
. dcs Dechant Johann von Köpken .. _ . des Senior Leopold Sandes von Hoff- mann ..... des Kanonikus Jacob Andreas Bahl-
-------------------------
'. drs Kanonikus Jtise ............... _ . des Kanonikus Grafen von Rohde.. _ . des Kanonikus Carl Christian Sieg- mund August von Bredow ......... _ ' des Kanonikus Carl August Bethge _ . des Kanonikus Herrmann Justus von Coming ....................... - .) Die Eigenthiimer vorbenannter Massen tcsp. deren Erben werden angewiesen, binnen vichochen aquus- zahlung dicser Maffcn bei uns anzutragcn und sch zu dercn Empfangnahme zu lcgitimiren, widrigenfalls ge- dachte Muffen gemäß §. 391. des Anhangs zur Allge- meinen Gerichts-Ordnung an die allgemeine Justiz- Offiiiantrn-Wiitwen-Kasse abgeliefert werden sollen. Magdcburg, den 31. Januar 1846. Der erste Senat des Königlichen Ober-Landeögerichts.
Bekanntmachung Der zum Verkaufe des der Frau Johanne Elisctte Lezius, geb. Lorenz, Oliva, Nr. 37 3. des . vpothctenbuch, auf den 5. Au- gust d. J. anberaumte Bietungs-Trrmin ist auf den Antrag des Extrahenten dcr Subhastation aufgehoben
Danzig, den 16. Februar 1846. Königl. Land- und Stadtgericht.
Vorladung unbekannter Gläubiger. Bei dem Konkurs-Vcrsahren über das Vermögen des Kaufmanns Alex de Laval hier, welcher am 9ten v.M. verhängt worden, werden die unbekannten Gläubiger deffelben hiermit öffentlich vorgeladen, ihre Ansprüche an die Konkursmasse im Termine am 25. Mai (:., Vormittags 1011hr, _ .“ “_ vor dem Affesso: v. Eckenbmher an Gerichtsßeln bier Maximilian von Handmiv *- 28 4 ?ebührend anzumelden und deren Richtigkeit nachzuwei- en, und werden ihnen bei persönlicher Behinderung die Zußiz-Kommiffaricn Grubiy, Pabst, Jungwirth zu Be- voUmächti ten vorgeschlagen, von weichen sie einen mit Jnformat on und Vollmacht versehen können. Diejenigcn, welche fich weder vor noch in dem Ter- mine melden, werden mit allen ihren Anforderungen an die Masse präkludttt, „und wird ihnen deshalb gegen die übrigen Ktcdiwren em kewiges Stillschweigen auferlegt
Magdeburg, 16. Februar 1846. König!. Land- und Stadtgericht.
[1157 ] Th.Sg.P.
30 4 6 incl. 22 12 7
Rothwendiger Verkauf. ] Stadtgericht zu Berlin, den 14. November 1845. Das 70]. 38. d'». 2410, des siadtgerichtlichen Hv-
pothckenbuchs von der Königsstadt, Stralauer Viertels,
verzeichnete, in der Blumenstraße Nr. 14:- belegen:
Tischlermeißer Winkelmannsche Grundstück, gerichtlich
. abgeschätzt zu 5374 Thlr. 15 Sgr., soll
am 24. Juni 1846, Vormittags 11 Uhr, _ „ 24 » an der Gerichtssielle subhastirt werden. Taxe und Hy- pothekenschcin stud in der Registratur einzusehen.
in dem Büreau dcr Sächsisch- Schlesischen Eikmbah Gesellschaft (Antonfiraße Nr. 7) unter .N-i-Fgabtd
6ten Einzahlun , gegen welche neue aus diexodmme' gezahlten 70 Éhlr. lautendcn dergleichen Msgkgt werden, mit 9 Thlr. 6 Ngr. baar, _ durch Zurechnung vmmon Zinsen von den eingezahlten 60 Thin)- zu gewä Diejenigen Actionmre, welche die Einzahlung obigen Schlußtermin (den 1. April 1846, Nach
Summa 120 18 _ incl. 89 20 2
Y
[136]
- Q
fahrt.
E] [Fd
S'! “d »x- ox-
Prozent.
(„1:71 :DD-Qn sd ados 151513
»x- UKW VK" R'" M'“
Summa 1 13 _ EmpfangssteUen:
Dresler,
rbötigcn Guts Ludolphine bei Die
stattfinden kann.
[124]
den (10., 31. M
Ruhrorter Dampfsck) Dritte Einzahlung von zehn
Unter Bezu nahme auf §§. 3 und 4 des von des Königs Maje ät unterm 6. Juli v. Z. Statuts det Ruhrorter Dampfschlcppschifffahrts-Gc schaft werden die Herren Actionaire hiermit ausgefor- dert, die dritte Einzahlung mit 10 Prozent, oder zehn Thaler pcrActie, spätestens bis zum 20. April cr. nach ihrer Wahl in Ruhrort, Köln, Düsseldorf, Berlin oder Frankfurt a. M. zu leisten, und zwar bei folgenden
1) in Ruhrort bei Herrn Franz Haniel,
2) in Köln bei den Bankhäuscrn A. Schaaffhau- ]en und Sal. Oppenheim jun. &
3) in Düsseldorf bei dem Bankhause Wilh. Cleff,
4) in Berlin bei dem Bankhaus: Gebr. Schickler,
5) in Frankfnrt a. M. bei dem Bankhaus: H. D.
gleichzeitig aber die in ihren Händen befindlichen Par- tial-Quimmgen über die friiheren Einzahlun en mit ein- zulieftrn, indem nur gegen deren Zurückga e die über * 30 Prozent oder 30 Thaler lautenden neuen Partial- QuittunZen verabsolgt werden können.
nnahme dcr Einzahlungen findet von heute bis incl. den 20. April ßatt, und tttbeilm die oben- bizeichneten Empfangsstellen Interims-Quittungm, dercn Ausmusch gcgen die von uns ausgefertigten Partial- Quittungen vom 10. bis incl. 20. Mai cr. cbcndaselbs!
Ruhrort, den 16. Februar 1846. Die Direction.
Zäcboizcli-5611103136110 Kizcnbabn.
den 26., 27. und 28. M bei der Leipziger Bank, welche zur Erleichterung der Herren Actionaire Zahlunxm aynexlmenilwlirdöodct
tz, , pk ' 0- von früh 9 bis Nachmittags 4 Uhr, nahm zu Drebdrn
4 Uhr) nicht geleistet haben, verfallen in die §.1? Statuten festgeseste Strafe von zehn Prozent dn zahlungssumme (1 Thlr.). „
Es wird gebeten, sowohl htc! alsbei Bank in Leipzig, beim Umtausch der Ac
lippschiff-
sii Ben“. reödtn, den 10. Februar 1846. Das Direktorium der Sächfisch-Schlefischcn Eisenbabn-Gescllsbaru
be äti ten " ? Franz Netckc.
ell- C.L. Schill.
In der Bcssctschcn Buchhandluns [142] (Behrenstr. 44) ist erschienen:
König Sigurd's Brautfahrt. _ EinenorZzische Sage.
Emanueim Geibel.
Preis 10 Sgr. ., „, Der Erlös isi ciner hülbeeviitftigcn Familicl'kx1
Comp.,
[145] Eine Dampfmaschin- von mindestens 60 Pserdekraft, neuoder gebn]id uur solid und gut gebaut, wird zu kaufen glb“- Auf schriftliche Offerten mit genauer Besch!"dul Angabe der Forderung wird sofortige Antwort *-
der Maschinenmciskcr N o w o t n y. „ , , Sächs.-Baycr. Bahnhof m W
[14811] Moin bisheriger
[(älUÜUFl' ist. beute: auz aoiusmoi
. . . [. ate: ben nnr entlassen. [Berlin, ck“"?
...... ...... ). 11.111193;
](azscnbols €
Es wird hier- durch die mit zehn Thaler auf jede Artie der Stich- s1sch - Schlesischen Eisenbahn zu [ei- stende siebente Einzahlung aus- geschrieben.
Dieselbe isi ent- weder ärz [. Z.
[15011] konsert-ancise'alt Montag, den 2. März, im Konzerts“,- Königl. Schauspielhauses: Konzckk- 3"- stcn mehrerer armen Familien, vera von Jenny Lind. 15 Billcts zu numetirten Si p[äsen :'- 1 TY“r .„ so wie zu Stcbpläpen ;"- 1 bit., sind in , licnbandlung der Herren Vote [Md
Jägerstraße Nr. 42, zu haben.
€ ie Muster; Börse.)
vom 1. Dezember 1845 datimn Intuims-Actim d ,
Literarische Anzeigen. “
; Berlin, 24. Febr.
Das Abonnement beträgt:
2 Rthlr. für ?.Jahr, 4 Rthlr. - «'; Jahr. 8 thlr. - 1 Jahr.
Urn Theilrp det; Monarchie ohne preiserhohung.
“ ns-Gebühr fiir dtn
“"You-r Zeile des Ing.
Anzeigers 2 Sgr.
Allgemeine
Preußische Zeitung.
.Alle poß-Inßalten des Iu- und Auslandes nehmen kellelluug auf dieses Blatt an, air berlin die Expedition der El g. preuß. Zeitung: Friedrichsßraße [lt. 72.
, 56.
Inhalt.
. ' r T eil. _ [:]:te Beélin. Unruhen im Gebiet der freien Stadt Krakau und
n der Gränxe von Gallizien. _Schreibeii aus Erfurt. (Lutherseier.) utscbe Bundesstagten. Königreich Sachsen, Schluß des veputctions-Brrichts m der crsien Kammer. _ Großherzogthum .aden. Die indische Utbcrlandposf. _ Schreiben aus Braunschweig. Wintermessr.) „ . ankreicb- Paris. Entscheidungen der Budgetö-Kommrssion. _ ertrag gegen den„Sklavenhandcl. _ Akademische Ernennung. _ Ver- ärkungen fiir Algier. _ Abd xl Kadex'ß Bewegungen. _ Sendung nach .ourbon. _ Das neue spanische Miniftetium. _ Thieis. _ Arbeiter- ingaben, _ Getraide-Zusub! in Bayonne. _ Druckerlohn. _ Börse. _ chrcibcn aus Paris. (Diökusfiou der Komntisfions-Vorschläge über
oszbritanien und Irland. Oberhaus. Untersuchung der La- en des Grundbesives. _ Unterhaus. Rede Sir N. Pcel's iiber die ejxajde-Geseye. _ London.. Hofnachricht. _ Die Times iiber die ede Sir R. Pecl's. _ Nachrichten aus Kanada.
lgien. Brüssel. „Fortdauer der Ministerkrise. _ Nachrichten von er Koionie in Giiatimala. _ Flämisch-deutscher Gesangs-Verein. _ chrciben aus Brüssel. (Herr Vandcwcyer und die Kabinets-Krifis; ie chbandbmgen mit Holland; die Linnen-Convcntion mit Frankreich.) weiz. Kanton Bern. Erklärung und Beschlüsse des Großen
kaths. auienx _Schreibcn aus Madrid. (Näheres über die Bildung des enen Ministrimms.)
ortuggl. Lis s abou. Adreß-Debatten. _ Annahme der Adresse in ver Pairs-Kannnex.
ndelé- und BorsemNacbt-ichteu. Berlin. Marktbericht.
rtcs ?lbonnrments-Konzert der Sing-Afademie. _ Einladun n einer elehrtcn-Vcrsammlung nach Frankfurt a. M. g 3
klage.
Amtlicher Theil.
e. Majestät der König haben Allergnädigsi gerubt:
Deni katbylischen L'okal-Kaplan Andreas Keller in Procken- rs,1§reis Neisse, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse; so wie m Kirche.:i- und,Schul-Vorftcher T e s ck c n d o rf zu Rohbau, Regie- ngs-chn'kManenwerder, das Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen;
, DmKreis-erutirten und Rittergutsbesiver, Grafen v o n S t r a ck - i]; auf Yrterwis, zum Landratl] des Kreises Frankenstein, im Regie- gs-Vezirk Breslau, zu ernennen.
Bei der heute angefangenen Ziehung der 2ten Kia e 93 er ig]. Klassen-Lottcrie fiel der Haupt-Gewinn von 10,0!Js)s0 Rtlßlr. Nr, 6684; “1 Gewinn von 2000 Nthlr. auf Nr. 8832; 2 Ge- ezu 1000 Rthlr. fielen auf Nr. 72,646 und 82,610; 2 Ge- ezu 500 Rtblr. auf Nr. 6512 und 19,579; 2 Gewinne zu Rthlr. auf Nr. 30,591 und 45,849; und 4 Gewinne zu 100 lr. auf Nr. 14,092. 16,896. 38,092 und 40,019.
ein von derenZnhaberunterschriebeneoL- BRUN- den 24- Februar “1846.
zeichniß der Nummern jedenfalls bei» ..,-Zi Angekommen: Der Präsident des LandeS-Oekonomie-Kolle-
Königl. General-Lotterie-Direction.
s, von Beäedorff, aus der Provinz Pommern.
nichtamtlichcr Theil.
Inland.
„ Zuverlässige Nachrichten aus O ein und “l“" me")?"- daß m den zur freien Stadt Krakau xkhörigen,
oberschlesischen Gränze nahe lie " „* _ „ genden Ortschaften am „()*ten . Abends Unruhen ausgebrochen, namentlich bewaffnete HKU's?"
ertes Abonnements-Kouzert der Sing-Akademie. Die Jahreszeiten von Haydn.
(Den 23. Februar.)
.Anlockend wie die im Fkül ' ' * „ „. ]lmg erwachende Natur wirken (! du's FREY]! auf alle Freunde der Tonkunst, ja auf ;!lle MensZenv! Die ]] ve Zäh! der Plaßx im Saale der Sing-Akademie hatte, wo es Die «*?th wxiden mussen, um dem Zudmn zu genügen. “liabe Ausik schließt sich hier en an eine wa rhaft idyllische tief ge- tlich nschaunng der Natur., ine Kunst, ihrem innersten Wesen nach mit nzu' beftimmt, dix geißtgen Zustände des Menschen darzustellen ild ruhrender Naivxtat und nicht zu übertreffender Treue eine Reih; -en cm an uns vorubxr, von denen man meint, sie müssen der schil- ich Poesie b-der dem Pinsel allein überlassen bleiben. So glauben wir mi die bbuhenden Y_uen vor uns zu sehen, übersäet mit weidenden en „und .hupsenden Lammern. Der AckerSmann schreitet vor unseren boxinherz das Heex_der munteren Schnitter zieht an u::s vorüber; des Auns frobltche Klange schlagen wirklich an unser Ohr, und vor un- üle Z'," dreht fich schnurretid das Spinnrad. Und wo des Sommers vam txt. sich sengend aus ,die Fluren lagert, wo das Leben der Natur * eK chein_t und„Todessitlle ringéum herrscht“, _ selbst da findet die in Qunst 1hre_Fatben, und die gedämpften Klän e schweben einher im Die Fualm, em blendend Meer von Licht und idcrschein! ür Am:“;de, hier. die Sprache einer Kuni], deren Vieldeutigkeit eben so “s'khen u“? als für Reichxbum gehalten wird, einmal so klar und fiche: 'trkes's es okne Zweifel, wodurch Vielen der Inhalt trade dieses Wem me? anzie end erscheint. Dazu kommt, daß der uEdruck der ahren "€ | nur bestimmt isi, den Zußand eines ungetrübtén Genusses , uefrtilt'den der Pam: und des Lebens zu schildern. kegeln wk]? e der Sangex isi es, im Vorttage alle jene Regungen ab- ndrr,“ Dir?? ]dass Gemutb bei einer solchen Anschauung der Natur ] tine große Aufgabe, die von Wenigen in ihrem gau-
Verlin, Mittwoch den 250" Jibruar
innden,Jlecken Iaworzno eingedrungen sind, die daselbst aufbewahrten Zuchtlmge befreit und einige Mordtbaten begangen haben. Die von Krakau kommende Post wurde unweit der diesseitigen Gränze ange- halten, durchsucht und beraubt. _ Auch in der Nähe der galizischen Siadt „Oswiencim hatten sich tumultuirende Haufen gezeigt und das Kaiserlich österreichische Gränz-ZoU-Amt Vabice veranlaßt, mit der Kasse m dem preußischen Haupt-Zoll-Amt Neu-Berun Schuß zu suchen. _ Das in der Nähe liegende 2te Ulanen-Regiment bat sbfort, _Befehl erhalten, an die Gränze zu riicken, um nicht nur die diesseitigen Unterthanen' vor etwaigem Eindringen der Empörer zu schuvxn, sondern auch dem Freistaat Krakau die etwa nöthige Hiilfe zii leisten, und sind zu gleichem Zweck eine Jäger-Abtbeilung und em Bataillon Infanterie von Breslau mit der oberschlesischen Eisen- bahn enisendeF. Kaiserlich österreichische Truppen waren schon einige Tage früher in Krakau eingerückt.
91- Erfurt, 20. Febr. Erfurt, die zweite Vaterstadt des gro- ßen Refyrmators, auf denen Universität der strebende Jüngling sich bildete, m dessen klösterlicher Stille &]; die geistige Wiede'rgeburt des Mannes vollendete, war durch die nade Sr. Majestät des Königs m dezi Stand, geseßt, den Todestag Luiher's in ganz besonderer Weise zu feiern. Die Räume des An usimer Klosters, worin Luther gelebt, waren nach der Aufhebung desßlben zu öffentlichen Uxterrichts-An- stalten verwendet worden, und es befand sich in dem einen Flügel das evanJeltsche ngsenhaus, in dem anderen seit 25 Jahren das Marttsnsftift, eme Anstalt, welche den Zweck verfolgt, ver- wahrloste Kinder durch Erziehung zu bessern, und welcbe sich, wie einst die Frankcschen Stiftungen, aUein durch freiwillige Beiträge gc- gxündetfund erhalten hat.
“Seit 15 Jahren war dieser Theil des Hauses so verfallen, daß “Völlig unbewohnbgr wurde und als dacblose Ruine den gänzlichen Einsturz befurchten _ließ. Die Anstalt mußte sich mit einigen Zim- mcht des dejm_ Wmsenhause gehörigen Flügels behelfen. Se. Ma- jestät der König hat das Haus von Grund auf wieder herstellen und nach emem prachtigen,Schmkelschen Plan im othischen Styl fiir die Zwecke des Marktnsstlstes einräumen lassen. er Todestag Luther's ward auf Yaerhochsten Befehl zur Einweihung bestimmt.
Nachmrttqgs versammeiten sich im neuen Andachtssaal _ dent- sqlben Rgum, m welchem'emst Luther die heilige Schrift studirte _ die Behorden, sodann die 300 Kinde“: der Anstalt und so viel an Zuschauern der Raum zu fassen vermochte. Die Feier begann mit dem Choral „Unsern Ausgang segne Gott“ und einer Jest-Cankate, kompomrt von C. Reiutbaler, die von den Kindern der Anstalt und dem, städtischen Orchester ausgeführt wurde. Die Frische der Coinpositton, mehr noch der Umstand, daß die zum Theil fugirten Chöre „auswendig gesungen wurden, gab der Feier Leben und Wärme, man fublte an dem fröhlichen Gesang, wie die Musik das wirkliche uiid bleibende Eigenthum der Sänger geworden war. Hierauf wurde em Volksepos vorgetragen, welches das Leben, Wirken und Sterben 0x. Luther's schilderte; und zwischen den einzelnen Abschnitten sang die ersatnmlungbierauf sich beziehende Verse aus den lutherischen Kernltedery _- nnt dem volksthiimlichen Rhythmus, mit welchem sie m den Zeiten der Reformation entstanden sind.
_Nach einer kurzen Ansprache des Vorstehers der Anstalt, Herrn Reinthaler, „worm die Bedeutung des Tages Concordia mit An- wendung aiif die Zwkcke der Anstalt beworgehoben wurde, folgte der sze Theil der Jesfmusik und die feierliche Einweihung des Hauses durch Herrn KonsUtorial-Rath Scheibe.
, Die Bürger Erfurts hatten beschlossen, von Luther's Zelle aus einen Fackelzug nach dem Friedrich-Wilbelmsplay zu veranstalten. Da
jedoch die städtische thörde Feuersgefahr für einige enge Straßen '
fiirchtetg, so bewegte sich der Zug mit 600 Fackeln von dem Anger durch die Hauptstraßen nckch einem Gebäude des Plaßes, in welchem
Luther auf seiner Reise nach Worms eingekehrt war. Dort sang die : Versammlung mehrerer Tausend Menschen unter feierlicher Begleitung s der veremtcn Musik-Chöre den Choral „Einen guten Kampf hab ich“, . worauf der Professor ])]: Dennhardt aus einem Fenster jenes Hau- 7 Eine kräftige blühende Schilde- '
rung des Reformators, eine Verknüpfung seiner Persönlichkeit mit ; werden: Sie wolle im Verein mit der zweiten Kammer die StaatSregiemng
tracht bildeten den HN'pt-Jnhalt, nach Wklchem die ganze Versamm- ersuchen: ") emen auf den Grundsay dkk MÜUÖlichkcit und des Annagepro-
ses eine Rede an das Volk hielt.
dem jeßigen Zustand der Kirche und herzliche Ermahnung zur Ein-
zcn Umfange erkanittgmd noch seltener ganz gelöst wird. Die Anforderung derselben muß naturlich vor Allem an _die Träger der Solo-P.1rticen, Si- mon, Hanna und Lucas_ hier HerrZ]chiesche, Dlle. Tuczek und Herr Mantras, essen! werdcn.
) Daß, nufg demyTitelblajte steht: Simon, ein Pachtcr, darf den Sänger bier ]a nicht auf die Idee bringen, daß er einen Pachter darzustellen habt. Herijchiesche schien sich vielsach in diesem Jrrthum zu befinden, so weit war sem Vortrag von einem tieferen Eingehen auf Sinn und Ansvruck des Textes entfernt.
, Hgnna und Lucas erscheinen auch erst in der Abtheilung „der Herbs“ theilwetö in der ihnen als Prädikat beigefügten Persönlichkeit als Pächters- Tochter und Bauek'bursclß. Sonst sind fie überall nur „der Mensch“, ge- meßend, denkend, fuhlcnd, fürchtend, hoffcnd! _ Der Vortrag des Herm Mantras nnd der Dlle. Tuczck zeigte iiberall ein wahres, inniges Streben, Am gelungensten war derselbe bci Dlle. Tucze! in dem Re- zitativ: „Willkommen jest, o dunkler Hain“, und in der darauf folgenden Arie. Auch die Partie des Lucas, welcbe jener Arie vorangebt: , Die Mittagssonne brennet jeßt, dem Druck erlieget dieNatur“, war voz! Hexm Mantins sehr ausdrucksvoll vorgetragen worden. Humxk'e Chor: waren frisch, präzis und, wo es hingehörte, selbst voll
' 15.
Einladung zu einer GelehrtemVerfammlung nach Frankfurt a. M.
Naturforschung und klasfiscbe Philologie haben es eine Reihe von R1 - ren bk! tmpfxtuden, wie großer Gewinn aus Zusammenkünften, wo Bekaxnan- schaften gcknupft, Gedanken gesammelt Werden, zu ziehen ist. DrciWisseu- schaften, aufs innigsie “unter sich selbst zusammenhängend und im levten Menzchenalter wechselseitst durch einander ctstärkt und getragen, wollen jener Vork eile _]eichfalls _thetl ast zn Werden_ suchen. Allem inneren Gehalt, dkssku fie ahig erscheinen, tritt noch rin eigenthümlicher, vaterländischerReiz
1846.
lung das Hauptiicd der Kirche, „Eine feste Burg isi unser Gott“, ansiimmxe. „Der hohe ebrwi'ndige Dom und die Severi-Kirche, die den gezmumigen Ylaß begrimzen, gaben im Widerschein der Fackeln dem Liebe eme kraftige Rewnanz. welche aul: das Volk zurückwirkte; unter lautem Jubel wurden zuleht die Ja ein zu hohen" Freuden- feuern angezündet. “
Deutsshe Eundesßaaten.
„Komgreich Sachsen. Folgendes ist der Sabluß des im
Ystygen ,Blatte der Allg. Pr. Ztg. abgebrochenen Deputations- enchts m der ersten Kammer.
2) Als nothwendig: Konsequenz des auf Mündlichkeit oder Unmittelbarkeit 113 der Haupi-Untexsuchung gegründeten Verfahrens in Kriminalsacbm betrachtet die Depytanon Einführung des sogenannten Anklage- rozesses mit Staats- AnwalUchast, erkennt aber auch im Allgemeinen die Zwe mäßigkcit derselben an. Bedenken, die sch in einer oder der anderen Hinsicht gegen dasselbe erheben laffen, beziehen sich in der Hauptsache auf den gar zu auögedehnten Wir- kungSkreis, welcher dem Staats-Anwalte hier und da durch die Gesevgebung angewiesen worden ist. Es würde je t nicht an der Zeit sein, |ck über die Maßregeln zu verbreiten, welche zu ermeidung dieses Uebelßandes bei der !unfttgen „Vyrlage zu ergreifen sein werden; vielmehr dürften die]: vor der Hand lediglich dem erlxuchteten Ermessen der hohen Stanis-Ne ietung zu uberlassci) sem. 3) Völlig einverstanden ist die unterzeichnete eputation mit„der m den) Deputations-Berichte der zweiten Kammer ausgesprochenen Amicht, daß die sbgenaniite Partci-Oeffentlichkeit (Zulassung der bei einem Straffallx Vethciltgten und deren Vertheidiger zur Verhandlung desselben) als unmittelbar]: Folge der oben erwähnten Mündlichkeit des Versabtms zn betxachxm set. Dagegen erscheint die ebendaselbs! bezeichnete Get ck13- 9ffemlichkeit, Zulassung des ublikums zu der wirklichen Haupt-Untersuchung im„Gcgcnsa]3e dcr Votunter uchung, als eine von den eigentlichen Kriterien zwischen dem sogenanntgt Inquisitions-Pro esse und dem auf Mündiixbkeit geßuyteu Anklagc-Prozene niit Staatöauwaltéchaft unabhängige Einrichtunxx. Dieselbe steht aber„ weis nicht verkannt werden darf, mit dem zulept ge- dachten Verfahren m eme: gewiffen natürlichen Verbindun (man könnte sie al? naturaloidessclbcn im Gegensas eines essentials bezei nm) WeShalb aucb m den m_x-sketz Sxaaten, welche bei dem Verfahren in Snaf achen das Prinzip der Mandlichkeit und des Auklage-Prozesses mit StaatSanwaltschast befolgi haben, zu Zeich eine bald auSgedehntere, bald beschränkter: Gerichts- offeittltchkxit emge uhrt worden isi. Die hohe Stants-Negierung hat eben- falls faktisch anxrkgnnt, daß es angemessen sein würde, mit dem neuen Verfahren '.." Knmmalsyachen eine gewisse Gerichtsö'ffenllichkeit zu verbinden. Nach so_rJfalnger Etwagung der zahlreichen Momente, welche |ck für und wider die elbe'anführxn lassen undsowobl auf dem vorigen Landtage, als itxiigrdings "bk! den diesfallfigen, Berathungen in der zweiten Kammer bereits vielmtig crortctt worden find, ist auch die unterzeichnete Deputation zu der Ueberzeugung gelangt, das; solche bei Einfiihrung eines auf Mündlichkeit neb|_ Anklage- Prozeß" niit Staats - Anwaltschaft gebauten Verfahrens in Krimmalsczchen nicht fiiglixh umgangen werden kann, daß aber auf der an- deren Seite gay] itnbedin31e_ Zulassung des Publikums zu den Haupt- Unitcrsucbun-gen m allen Knmmglfällen allerdings so erhebliche Nachtheiie befurchtenlaßt, daß nur bxschrankteOeffentlichkeit tathsam er] ein!. Auch darf bei der Frage uber Oeffentlichkeit des Verfahrens in Krim nal-
“ sachen nicht unbeachtet bleiben, daß bei gänzlicher Ablehnung derselben
schwerlich zu einer Vereinigung mit der jenseiti eu Kammer a clan en sxiit wurde, mithin solche dahin führen könnte, 8daß die von ZU“? Seien fur außexst wunschenswertb erachtete gründliche Verbesserung des Straf- prozesses m Sachsen gar nicht zur Ausführung käme. 4) Zu Bemff des vyn der zweiten Kammer gcfaßtewVescblusses: „den Anträ en aus Ein- fiihrung von Geschworenengertchten weitere Folge ni 1 zu geben“, rath die Deputation ihrer Kammer an, demselben unbedingt beizutre- t_en. Sie ficht sich gber veranlaßt, die Bemerkung beizufügen, daß sie burzunmcht durxh die in dem Deputations-Berichte der jenseitigen Kammer gngefuhrten Grunde, sondern durch die feste Uebetzcugung bewogen worden ist, daß das Institut der Geschworenengetichte die erfoidetliche Sicherheit der Otraf-Rcchtspflege schon deshalb nicht gewähren kann, weil die That- smge saß nie von der „rechtlichen Beurtheilung der zu bestrafendm Hnydlung getreitnt etschcmt und es jedenfalls gefährlich ist, dem- ]em en , der kezpe Rechts - Kenntniffe bat, die Beantwortung einer Re tsfrage „zu„nberlasse,n. Auf viele andere sehr erhebliche Bedenken, welcbe dx: Einfuhrung diescsZnstituts, namentlich in einem monarchisch- constitutionellew Staate,“ wie Sachsen, tntge enstehen, näher einzu- Yben, findet die Deputation nach der Lage der ache keine Veranlassung.
o ytel nun außer dem vorerwähnten Punkte unter 4 das in dem Bericht entwickelte Guxachtcn der Deputation beirifft, so rcduzirt sich dasselbe auf folgende Antrage, welche der geehrten Kammer zur Annahme empfohlen
zesses mit Staats-Anwaltschaft gebauten Entwurf einerStrafprozeß-Ordmmg „.___-W
hinzu. Manner, die sich der Pflege deutschen Rechts, deutscher Geschichte und Sprache ergeben, nehmen fich vor, in einer der ebrwiirdigßen Städte des VatxrlqndeE, zu anksurt a. M., vom 24. September 1846 an einige Tage mit einander zu vcxkchrcn; und da fie wünschen, mit anderen Gleich- strebxnden dort zusammenzutreffcn, so wählen fie diesen öffentlichen Weg, um„1hr„Vorhaben zur Kunde Allet zu bringen. Wissenschaftlicbes Anregen, pxrsoiiliches Kennenlernen und Auögleichen der Gegensäße, so weit diese nicht innerhaxb det: Foischung Bedürfniß smd, wcrden Zweck unserer Ver- saminiuug (xm, cm Zu], w_onn fich auch sonst abweichende Bestrebungen yeremigen konnen, vorazxsgxnvt nur, daß es ihnen um Wahrheit zu thun ist. Uebxr Ari uud Wet]; ihrxr Besprechungen und künftiges Wiedetholcn nach zwei, dm Jahren wud die Versammlung selbß beschließen. Vorläufig angenommen set,“,daßxfrcw Rede und ungezwungencs Gespkäch überwiegen, gbgelcscne Vortrage fur die" Regel auSgeschlosscn sein sonen. Sondemng in mehrere Abtheilungen hangt theils von Zab! und Neigung der Besuchen- dcn ab, tbiils von _denFSegcnsiänden det Verhand1ung, deren manche jeden- fallß sich fur Gemem-Oißungen eignen werden. Hierbei find wir nach dem Beispiel anderer Versammlungen davon ausgegangen, daß die Zusammen- kimft zwgr offeytlich, thätige Tbcilnabme aber auf den Kreis der Männer emßeschtann sei, welche ihre Betheiligung am Fortschritte der deutschen Wis- se'n chaft durch ihre Arbeiten oder im Amte dat elegt haben. Es wäre zu v,"! ettvartet von einer Gelehrten-Zusammenkun?t, wenn sichtbares Fördern einzelner Lehren oder unmittelbares Eingreifen in das Leben ihr zur Auf- abe gestellt würde; aber nicht„Geringes versprechen wit uns von unserer ' ersatztmluug, wenn fie, wie nicht zu zweifeln ßebt, auf dem Boden wissen- Lchaslen?“ !12:"s"chULS,s§ßh“Éknd“|sowohl den Werth, als auch den Etnß er ' er war gen un [t en mze nen mit dem Ei et, de
setlt, erfiillcn wird. Neujahr 1846. f : das Ganze de-
E.M. Arndt. Bestlet. “Da [mann. lk. ' .
J.Grimm. W.Grimm. HauZt. Lachmaßicb. LaYeTKbFZ.
Mittermaier. Pets. Ranke. Nevscder. Runde. A.?chmidt. Uhland. Wilka.
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