Da die zum deutschen Bunde vereinigten Regierungen zur Er- weiterung der Bestimmungen des Bundrßbrschlusseo vom 9. Novrm- ber 1837, wegen gleichförmiger Grundsape zum Schuhe des schuft- ÜkUerischen und künßlcrischen Cagenthums gegen Nachdruck und() un- befugte Nachbildung (Gesetzsammlung S. 161), m der «lsken Sitzung der Bundes-Versammlung vom 19. Zum v. Y über fplgex- den Beschluß übereingekommen sind: Nachdem der undesbxßblnß vom 9. November 1837 nur das geringste Maß deo „SÖUSU fek- gestellt hat, welcher innerhalb des deutschen Bundesgebretes den dort erscheinenden literarischen und artistischen Erzeugnissen gegen den Nach- druck und jede andere unbefugte Vervielfältigung mrs mechanischem Wege zu gewähren war, eine weitere Vereinbarung über gernxmsame Gewährung eines völlig auswichenden Schuses aber glerchzertrg rZor- bkhalten worden ist, so sind sämmtliche deutsche Regrerungen uber folgende Bestimmungen zur Ergänzung des Beschlussks vom 9. No- vember 1837 überelngekommen: _
1) Der durch den Artikel:? des Beschlusses vom 9.November 18:1“- für mindestens zehn Jahre, von dem Erscheinen eines literarr- schen Erzeugnisses oder Werkes der Kunsi an, zugesicherte Schuh gegen den Nachdruck und jede ändere unbefugte Vervirlsältrgung auf mechanischem Wege wird fortan innerhalb des ganzen deut- schen Bunchgebiets fiir die Lebensdauer der Urheber solzbrr literarischen Erzeugnisse und Werke der Kunst und auf dre-ß-g Jahre nach dem Tode derselben gewährt. ,
2) Werke anonymer oder pseudonymer Autoren, so wre posthkume und solche Werke, welche von moralischen Personen (Akademreen, Universitäten u. s._w.) herrühren, genießen solchewSchuses während dreißig Jahren, von dem Jahre ihres Crschemens an.
3) Um diesen Schuh in allen deutschen Bundessiaaten in A-nspruch
nehmen zu können, genügt es, die Bedingungen und Förml-ch- keiten erfüllt zu haben, welche dieserhalb in dem deutschen Staate, in welchem das Originalwerk erscheint, gesetzlrch vor- geschrieben sind. Die Verbindlichkeit zu voller Schablosbaltung der durch Nach- druck u. s. w. Verleyten liegt dem Nachdrucker und demjem- gen, welcher mit Nachdruck wissentlich Handel treibt, Jh, und zwar solidarisch, insoweit nicht allgemeine Rechts-Grundsape dem entgegenstehen. . ,
Die Entschädigung soll in dem Verkaufspreise einer ruhterlrch
festzuseßenden Anzahl von Exemplaren des Originalwert“ be-
stehen, welche bis auf 1000 Exemplare ansteigen kann und eine noch höhere sein soll, wenn von dem Verlepte'u ein noch größe- rer Schaden nachgewiesen worden ist.
Außerdem find egen dcn Nachdruck und andere unbefugte Vcr- vielfältigung au? mechanischem Wege, auf den Antrag des Ver- leßten, in allen Bundesstaaten, wo die Landeßgeseygebung nicht noch höhere Strafen vorschreibt, Geldbußen bis zu 1000 Gul- den zu verhängen.
Die über dergleichen Vergehen erkennenden Richter haben, nach
näherer Bestrmmung der LandesYstsße, in denjenigen Fällen,
wo, ihrem Ermessen zufolge, der e und von Sachverständigen einzuholen ist, bei literarischen Werken das Gutachten von Schriftstellern, Gelehrten und Buchhändlern, bei musikalischen und Kunstwerken das von Künstlern, Kunstversjändr'gen und Musik- oder Kunsthändlern einzuholen, so bringen Wir diese unter sämmtlichen deutscher: Bundes-Regierun- gen getroffene Vereiubarung hierdurch zur öffentlichen Kenntnis; und verordnen zugleich unter Abänderun der ». 6, 7, 27 , 28 und 29 des Gesches vom 11. Juni 1837, o wie der §§. 1 und.? der Ver,- ordnuug vom 5. Juli 1844, insoweit sie kürzere Schuyfrrsren, als dre unter Nr. 1 und 2 der vorstrhenden Vereinbarung bskstimmtcn, vor- schreiben, daß Unsere Behörden und Unterthgnen, _mcht dlos kn Uu- seren zum deutschen Bunde gehörenden Landen, sonderrx, m Boraras- seßung der Beobachtung einer diesfälligen errprozrtät vdn Setter! der anderen deutschen SrYten, c(11,10!) Zu [,den übrigen Prodmzen Un- errr Monarchie ich dann zu «1 ten arzt. , s So grschchesn und gegcben Berlin, den 16. Januar 1846.
([.. 8.) Friedrich Wilhelm.
E“ orn. v, Saviqny. v. Bodelschwingh. Flottwell. tchh hden. v.Canr'v.“
Das im 9ten Stück der GeseH-Sammlung “rnthalkene Gesetz, betreffend die Publication der (Heseve, lautet:
„Wir Friedrich Wilhelm, von Gottes Gnaden, König von Preußen :c. :c. . _ ," ' . Verordnen zur Vereinfachung der brsherrgen Besttmmungen irbxrdre Publication der Geseße, auf den Antrag Unseres Staats-Mrrrrßx- riums und nach vernommenem Gutachken Unseres Staatßraths, fur den ganzen Umfang Unserer Monarchre, was folgt: §. 1. Landesherrliche Erlasse, welcbe Geseßeskraft erhalten sollen, erlangen dieselbe nur durch die Aufnahme m dre Gesetz-„Sarrrm-x lung, ohneUnterschied, ob sie fiir die ganze Monaxcbte o_dex fur emen Theil derselben bestimmt sind. „ §. ?. Ist in eZnem durch die Geev-Sammlung verkundetcn Erlasse der Zeitpunkt bestimmt, mit we! em derselbe in Kraft treten soll, so ist der Anfang seiner Geseßeskraft nach dieser Bxstrmmung zu beurthcilen.
M-.
graben, und aus dem Wege, in diese Grube Vermögen und Frerrdr'gkcit zu versenkerr; die zweite Scene zeigt ihn uns vor seirrerrr Werle rmtrosu-ch, nachdem seine uneigennüsigxn Arbeitrr, allen Gcldanerbretungen zum Troß, ihn verlassen haben. In seinen Dienxm st'xbt, der vxrschmrvte Hauskrncht Balthasar (Herr Räder) und de en zannschcs Eheweib, dre Kochm Barbara (Madame Adami). Balthasar, tres sernxr sorgloserr Eulen- syiegelti, trägt schwer a_m Joche der Ehe und faßt endlrch nach erynxm h_es- ngcn Auftritt den Ems luß, dessen Fesseln und die Kette): des Drencrsran- des ab uschürteln und n die weite Welt hinaus zu slrth. Zqzwischxn hat S alk fich bci Grübelein als Bergmann eingxsubrt und ahn nur_h Proben seiner Macht für den Plan gewonnen, dem neuen Freunde ,dre Vollendung des Baues zu überlassen. Eiru'gx Berggejner mit Grubenlrch- rem erscheinen, ße steigen mit jenen Beiden den artesischen Brunnert hinab, und dt: noch _lausthende Balthasar, rathlos und neugierig, folgt mg der Haudlatcrne ihnen unbemerkt nach, .
Der zweite Akt zei t eine FelsenRegend im Gebiete von Algier, Vt- dulnen lagern, Abd el ader (Herr eußler) erschein: mit seinechr- trauten Ben Milut (Herrn Grimm),„einem deutschen Renegatcn, welcher Niemand anders is), als der zur franzosrscherr Jremden-Le (on _entslohrrrx, in Gefangenschaft gerathene,Geliehte Rosalrxus, Abd cl ader hatnrbn erprobt. zu Ehren und Würden erhoben und ","“ besonderer Liepe gelaufig Deutsch von ;_hm gelernt (!); wir hören aber ahn uud, sejnx Leutx auch in rximm Ambmh verk- ren, vielleicht um die yolkothumljäje Tendenz der Büyne zu vera,"! ;) ichen aber auch um einige drasnsche S_cxnen mit Ba rhasar békbkksu Uhren. Öie Beduinen z'xey qui m der) beilagen Krick; stanzößsäre Truppen der Fremden=Legion ulx einen, un _er ohnen ein er i- ner, mr Sachse, ein Schwabe, ein Münxhxmx, tin „mm, ur)» wude; entsetnrn : , - Iept kommt Schal! mit Grübelein ay, den der ueckische exß dur?) dt): Erdrindx hiuher geführt hat, ihn zu [ ihren, Schalk verlaßt Grubeltxn, der nun angßvoll umhxrint und md“ dem Abd el Kader in die Hande fällt, bei dtm tr scham S-bu finde Z Erken- nung und Versöhnung; dx: Vater 91th ch in dr; S?:eans ckck und hält auf einem Kamtrle semen Einzug in essen Lager. urz daraus langt
470 Enthält aber das verkündete Gesch eine solche Zeitbestirnmung nicht, so beginnt dessen Gesepeskraft . . in dem Regierungs-Bezirke Powdam mtr Berlin mat dem achten Ta e, in der? Regiuungs-Bezirkeu Frankfurt, Stettin, Magdeburg und Merseburg mit dem neunten Tage, . in den Regienl s-Vezirken Stralsund, Köslm, Posen, Breslau, Liean und rfurt mit dem elften Tage, in den egiexungs-Pezirken Marienwerder, Bromberg, Oppeln und Minden mit dem zwölften Tage, . in den Regierungs-Bezirken Danzig, Miinsrer und Arnsberg mat dem dreizehnten Tage,_ „ in den Regierungs-Bezirken Königßberg und Gumbinnen, so wre in der Rbein-Provr'nz, mit dem vierzehnten Tage, nach dem Ablaufe desjenigen Tages, an welchem das bedtrcffende Stück der Geseh-Sammlung in Berlin ausgegeben worden rst. _ §. 3. Auch für diejenigen, welche schon früher von dem Grjrße Kenntnis; erhalten haben, beginnt die Verbindlichkrit, nach demselben s.!) zu acht-n, erst mit dem im §. ? besiimmten Zeitpunkte. §. 4. Das vorliegende Gcskß tritt am 1. Mai dieses Jahres in Kraft. Nach seinen Beskimmuugcn sind nur diejenigen Erlasse zu bcurthrilcu, welche an eben diesem Tage oder säätcrhin als Gesche verkündet werden. Auch treten von da ab er e dem vorliegenden Gesetze entgegenstehende bisherige Vorschriften außer Kraft. Urkundlich unter Unserer Höchsieigenhändr'gen Unterschrift und bcigedrucktem Königlichen Insiegel. * Gegeben Vrrlin, den 3. April 1846.
(l.. 8.) Friedrich Wilhelm.
v. Rochow. v, Savigny. v. Bodelschwingh. Uhden. Bcglaubigt: Bode.“
Berlin, “18.211101. Nach dem heutigen Militair-Wochen- blatte ist dem Oberst und Jliigel-Adjutantrn, Grafen Vrirhl, das Kommando der Leib-Geudarmrrre übertragen worden.
Posen, 14. April. (Bresl. Ztg.) Von der 51211 Djvifion werden jeyt nur noch 2 Bataillone Infanterie (vom 12101 Rxgrmem) und ? Eskadrons Kavallerie (I. Ulanen-) in der Provinz zurirckbxbal- ten, die übrigen Truppen sollen zum Theil auf dem Marsrb begrrffeu, zum Theil schoniu ihren Garnisoncneiu etroffcn sein. „In Folge drcscr beginnenden Zurücknahme der militairipchen qußergcwddnlichen Ma *- regeln traf cine Allerhöchste Kabinets-Ordre htrr en), wexchc dcr kommandirendeG-rneral seinen untérgebrnen Truppcntherleu mrt nach- stehendem Erlaß bekannt gemacht hat:
„Eo gereicht mir zur besonderen Freude, den Truppen des Ar- mee-Corps, welche zum Schuhe der trcuxn Bewohner des Großher- zogthums Posen gegen einzelne aufrührerrsrhe Unterrrrhmungen rhättg gewesen sind, in der in Abschrift anlregenden AUerhö-bstm Kabmets- Ordre vom “Iten d. M. die Allerhöchste Anerkennung und den'Dan! Sr. Majestät des Königs fiir die von ihm bewiesene Tbätégke-t_rrnd Umficht aassprechen zu können. _ Indem ich diese angenehme Psltcht erfülle), kann ich nicht umhin, meinerseits vor'LZ-lle-n Sr. Excellenz dem Herrn General-Lieutcnant Baron von Stemacker, als Komrxran- danken der Festung Posen, den Herren Generalen, Stabs-Osfizteren und allen Offizieren, Unteroffizieren und Soldaten fiir den rastlosen, aber besonnenen Eifer zu danken, Womit sie alle AnordnunYt, ohne Rücksicht auf bedeufrnde Anürengurrgeu, im aUerschlechZesßew eiter :c. nuss p'l'rnktlichfie ausführt“; und, eme lobenswerthe Drszrplm beobach- tet wurde, daß Weder von deruartr'ergebern, noch sonst auch nur eine Klage eingegangen ist, „rnithr'n den alten guten (Heiß dcr preu- ßischen Armee ehrenvoll hewahrt haben.
'“ Posen, den 10.“ Aprtl 1846. Der kommandirende General des 51er: Armec-Corps (gez.) von Colomb.“
Die Allerhöchste Kabinets-Ordre lautet: „ . ,
„Nachdem es nunmehr zulässig geworden rst, emen T_hetl der Truppen, welche zum Schuhe dcr treuerchwobnrr dcs Großherzog- thums Posen gegen einzelne ausriihrerrsche Unternehmungen haben herangezogen werden müssen, in ihre Garmson zuruckkehren zu lascn, _ nehme Ick gern Veranlassung, „Ihnen und den Befehlshabern Meinen Dank und Meine beifällrge Anérkennung "der Umsicht und Thätigkeit, womit alle nötbi e-n Maßregelrr gu6gef-ubrt worden sind, zu erkennen zu geben. Die ryppen der Lune, der Landmcbr wollen Sie für die bewährte gute DiSziplin, ausdauernde Anstrengung trnd unerschütterliche Pflichttreue in Meinem Namen beloben, den Vehor- den aber, welche bei der Zusammenziehung rmd Unterbringung der Truppen mitgewirkt haken, Meinen Dank aus'prcchen.
Berlin, 2. April 1846.
(gez.) Friedrich Wilhelm. An den General-Lieutenant yon Colomb.“
Deutsche Bundesstaaten.
Königreich Sachsen. In der Sivung der ersten Kammer vom 15, April befand ßcb auf der Registrant): eim Mitthnlung des, Gesamme- Ministcriums in Betreff der in beiden Kammern beklagten Vcrspatung des
Balthasar von seiner mricrirdisrben Reise gleichfalls cm, flieht vorVedm- nen, findet Abd el Kader's Burnus, den er zum Schuvc „rmb-gt, wrxd aher hierdurch von einer ?btheilnng aurückendcr Franzosen fur den Hauptlmg elb : alten und «* augen genommerr. "
' Üngh dritten Lerrfzugr finden war Balthasarnim srarrzvüschcn_Lagcr, mitten unter der Fre-mden-chion; dcr Jrrtbum klart„fich auf, er ward al; Deutscher erkannt, seine Landsleute beglücken ,dcu tmmer Hungrtgrn Mit
Speise und Trank, und man erzählt Biographicen. Vorzüglich zetchrrete “fich hierbei Herr Meißel, als Gebhardt aus Sachsxn, aus, der den serch- fischen Dialekt mit wahrhaft mrisicrlicher Treue wixdergab und feskbrelt. anßbasar tritt in die Fremdmlegion; Verwapdlrmg:„Berggcgend; der Feind naht und wird zuoückgeschlagmz Grübelein, m Vedgmtntmcht, und Baltha- sar, in sranzösrscher Uniform, begegnen fich, ohne uch soglenrch zn erkrnnen. Es folgt eine der zwischen Monosratos uud Papagxno ahnlrchc Brent, die die Erkennung hetbxiführt. Wieder nahen Beduinen; der hrrbcr gc- xiltx Ven Milut nimmt seinen Vater und Balthasar in Schrrv, dre Ueber- macht“ aber droht, ste zu bewältigen, die Yara aus sind gezuckt, _ da„er- s rjnt im rechten Augenblicke dcr hülfebr ngeudt Schal! nnr cmrr (Zchaar zu sranzösrschen Kinder-Soldatrn um „ewandeltowerggeistenr, dre lch ast an die Spielschacbteln erinnern. rese unbarnge ]erme [“rx-ner: sch ägt in ximm Nu den Feind zyrkck und paradirt sodann rxgelrccbt in allen Schwenkyugeu auf und ab. “ocbrpajs aber erscheinen dre Truppen des Emirß* da verwandelt auf einen Wm! Srhalk's die Berggcgerzd :ck in die Baäionen und Mauxm einer mit sranzofischm'Soldatm m _;- stvtrn Jtsiung, bei dxcrn Anblick die erschreären Vedum n iy alle „inv: dahinstehen, Nur Grübelein, sein Sohn und Baltha ar smd zuruckgx- blieben, und S alk verspricht ihnen frohe Heimkehr ius Vaxrrland, wo e- gen y r Banda ar i_ Crinrrerun an sain häusl-chxs Gluck remonßr r, da er ieder am Nordpol als bei einer Barbara sein will.
Der vierte Akt löß alle Fader; „der Verwicklung in Harmonie auf: Grübelein kehrt mit seinrm Sohne zuruck, dre Lmbe der beidenijen Leut; ßndet ihre Erfüllung, nur Barbara sxufzt reuevoll nach ihrem althasar.
Schalt ist da, um zu helfen, und führt sie behcnd nach dem Nordpol, wo-
Dtuckes der Landtags-Minbeilungen. Als „Hauptgrund dieser V'kspär wird bezeichnet: einestheils die Zeit, welcbe dre Herkellung der stoßen M"") Druckbogen fiir die starke Auflage der Landtags-Mittheilungm (un es“ 8100 im 1s|en Quartal, 7800 im “Iten rrnd 7000 im Iten QuartaZ ck vermeidlicb in Anspruch nimmt, auderentberls der Verzug, Welchen die Ä» abe der ßengmphiscbm Niedrrschrrften br! der Vorlxgung der Vlä-tcr *** eviaon dureh die Sprecher besonders 'k' der zwxutn _Kammcr erleirzal Der präsident nahm hiervon Gelegxnberwguch dre Mitglieder d,; „|“ Kammer daran zu erinnern, daß" sie dre Revdrnon der ftenogrqphjschm N.“ dcrschristen ihrer Reden nicht langer alsi nothig aufhaiten möchtm_ T“- Kammer ging dann zu einer geheimen Srsung uber. "
In den Sivungen dcr Weiten Kammer vom 1:7, und 16,1“, wurde der Bericht der ersten Deputation iiber ein Dekret, das Geses m;“ die Verordnung vom 5. Februar 1844 bezügiich de_r Angelegenhei"k der Presse betreffend, berathen und zur Beschlußmssrrng 'xebm1't, N“! dem vorliegenden Deputationsbericht ist das Sachderxanm , n s „„ obiges Dekret Bezug nimmt, folgendes. Am vorrgen Landtage gx], unter Anderem auch ein Gesetz zur Verabschiedung, welai'cs die A„ “('Im heiten drr Press.“ betrifft und unterm 5. Februar 1814 mit'dcr Ausschuß: „Einige provisorisrbe Bestimmungen über die Angrlcgenhcrrcn „. 2,7111. betreffend“, puplizirt worden ist. Gleichzcitig mit kiejrm «., [.,“ auch eine Ausführungs - Verordnung erschienen, durcb w.]rz, M früher erschienenen Gescse und Verordnungen „in Sachen rn M ausgehoben, die durch das neue Geseß nicht uberflusfig odcr "!!-iir. sam gemachten Bestimmungen daraus aber von neuem ,aufgesteuxww den. In Bezug auf dieses Gescß und diese Verordnung rst mm mw„" eine Differenz emßanden, als eine Bestimmung der lestcrcn einchjzw fition des ersteren _ wenigstens dem Sinne rxach, der der Bestimxu, des Geseve's nach der darauf bezüglichen ßändncheu Schrift gegrbm" den muß _ widerspricht und das, was das Gases _uach „tresrr ßändjwn Schrift verfügt hat, durch die Verordnung theilwcrse wreder aufgchobu wird. Es handelt steh nämlich um die Frage.: ob drr Rekactxrrr oderVer- lcgcr ciner Druckschrift schon von derPolizer-Vcborde genothigtwerdm kann, den ungenannten Verfasser derselben namhaft zu machen, [ck Z?- mand durcb selbige fia) verlegt oder beleidigt hält und anf dre Nennung des Versaffers anträgt, während vielleicht gar keine Ehren-Vcrießrmg vor- liegt und dies auch nachher bci der gerichtlichcu Crortrrung Wk »" J.„ stiz-Behöade wirklich anerkannt wird? oder ob erst die Znstrz- Behörde Über den von einem Drithu behaupteten ehrrurührigcn Charakter einer Dura. Schrift entschieden und das Vorhandensein der Jnjnric anerkanm bam müsse, ehe die Namhafmmchung des. unbekannten Autors zrx ersolm brauche, so daß also in Fällen der hier frgglirben Art z-rmachß „;ck, der Polizei-, sondern der Zustiz-Bcbörde dre Emintnng der nothigen Erör-
terungen zustehen würde? Das Ges et,; hat die letztere Meinung anfgeürku, *
wenigstens wenn man dir zu demselben in dcr schorr angezygrncn srändijra Schrift gegebenen Motive in Vcriickßckptigung rcht; dre Verordnunz dagegen erklärt fich für die zuerst a::gegebenx Mcrnungx Es lautet nämliä §. 7 des Gescses, ais Welcher bei der vorlregenden Drffercnz in Fragerj folgendermaßen: „Zeder, der zur Veröffentlichung einer Schrift durchdn Druck oder zur Verbreitung derselben mit cwirkt hat, ist in allen 7504 wo ein Staatsbürger nach allgemeinen iecht6grundsäßcn stine Wise- schast um eine Thatsache zu eröffnen iiberhaupt ver'pßichtet ist undkk von ihm selbst ertheiktc Auskunft solches nicht überflusng macht, vrt!» den, seine Mitwiffenscbast um den Verfasser und, was den Drucker . langt, seine Mitwiffcnschaft um den Bcrrcklrr aus.Vrrlangen dcr kompeten ten Behörde anzugeben, und kann dazu rm Wcrgerungsfalle durch (H,» oder nach Befinden durch Gesängnißstmfc angehalten werden. DérstrVex bindlichkcit [önnen fich aber dann der chactkur und Verleger, so wjx drr jenige, der dessen Stelle vertritt, nicht durch das Vorgehen, daß der-er fasser ihnen unbekannt sei, der Drucker nicht durch den VNWW MWM- daß er den Vcstellcr des Drucks nicht kenne. Bewirkt der Befragte“, rn Vollsfreckung dieser Strafe ungeachtet, die Angabe mcht, oder"wnd dreselbe wahrheitswidrig befunden, so trifft deshalb, und zwar zunachsr den Re- dacteur, in dessen Ermangelung aber den Verleger odcr denxemgcu, dcr dessen Stelle vertritt, in deren Ermangelung aber den Drucker, dre ergom- liche Verantwortlichkeir des Verfassers.“ Die Ausführungs-erordrrxxx dagegrn, insoweit se hierher gehört, und zwar §. 31 derselben, rst so» den Inhalts: „Den Polizei-Behördeu, und zwar sowohl den untcrcnak den oberen, liext ob, der Verbreitung aller ihnen bekannt wcrdcndcn,auj runde zum Vertriebe nicht geeigneten Erzeugnisse da in- und ausländischen Presse, und zwar ohne Unterschied, ob 1 der Censur unterlegcn oder nicht. entgegenzuwirken nnd dabri im 21119 meinen dke Bestimmungen ». 2, 5, 22, 23, 25, 27 und 28 dieser V ordnung, so wie die in der bcilr'cgcudcn allgemeinen Crnsnr-Jnstruct' enthaltrncn Grundsäse, in Obacht zu nehmen. Sie haben deshalb - Amts Wegen eimnschrcitrn und nur, Wenn der Grund dazu in vcrlcsj Rechten von Privatpersonen liegt, deren Anträge abzuwarten. Jm Fax cines dergleichen Antrags haben fie zu erwägen, ob eine den Antrag grun gend begründende Verlchng vorliege, uud solchenfnllz dar.».uf zu verfügen
irgend einem
entgegengese-stensalls aber die Entscheidung der Znstiz-Vchkrden auf dr“
nach Art. 203 des Kriminal-Geseybuchs an dieselben zn “brßngerrden An träge abzuwarten. Dasselbe liegt den Poljzei-Vehördcn 'rucksrchtlrch der a“ sie gelangenden Anträge auf Grund des Gesrßes vom heritlgkn Tage §„.7 ob. Die erste Kammer, welcher das [evt in Rede stehende Dekredzlmachst I"“ ging, hat nach dem Vorschlag ihrer Deputation beschlossen, ber diesem Dk- krcke Beruhigung zu fassen (vergl. Nr. 825 dcr Allg. Pr. Ztg. v. 18451- und als Grund zu diesem Beschluß ist in dem jenseitigen Deputations-Vt- richt angeführt, daß 3) die Vestimnmngen, wclche in §. 31 der Verordnung zur Auöführung des §. 7 des Gescses von der Regierung getroffen 17-11 mit dem Inba'tc dieses Paragraphen im Einklange ständcn, und [M dieselben den Anfichtm entsprächen, von denen bei dcr lcvten Stör Versammlung die erste Kammer auszgegangcn sei,. als fie deu Beschu' der Vereinigungs - Deputation ihre Znstirnmuug crtheilt habe. Djer Dcputajion der zrveiten Kammer, welche mit Priifung und chatarht dieser Verfassun ö-Fragc beauftragt wurde (Referent Abgeordneter Tor vermag dieser uficht der ersten Kammer uicht bcizustimmcn nndr klärt in ihrem Berichte, daß ße ßch in die Nothwrndégkeit ver sehe, ein diesem Beschluß cntgcgcngescytes Gutachten abzugrl
Y
,-
hin er den unversöhnlichen Balthasar gezaubert hat. Wir erblickr/ré/r/xt“ an der starren Küste des Ewmccrs im malerischcu Kostüm d_er WWW,. Schneeschuhen und in Gesellschaft einiger Eisbären. Die Erschrrmms R1- ner Frau überrascht ihn, MW seiner Leiden, sehr unangenehm, 5-17 sem“ ,' schaftliche chenSgefabr einigt Beide, und nun verwandelt fich dnnSch' die neuen prächtigen Gärten Grübclein's, der durch Schalk'JHulsk |"“ Brunnen in (Hang gebracht und in Fontaiuen aufsprudeln laßF; Va sar aber und Barbara kehren aus immer in scine;Dicnste zurück. ." Schluß zeigt srch die Pracht alle des Erdgcißer-Kdnigs, wel„che na!; glücklichen Erfüllung sxiner irfion den redlichen Schalk aufnimmt. * Es hätte sirb aus dem Stoffe wohl mehr machen lassen, alß gtsik ist, vor Allem müßte an Stelle des ost abgermsten Wortwiseß em re1ché echter Humor es. durchziehen, und viele Längen könntm schwrnden. .- zeigt man uns wilde und zahme Polka-Eisbär-n, benga11schc Fk)“ Koßümenwcchseh cin Gefecht, Pulverdampf- Kinder-Patade m vaterla tk“ militarischeu Ercrciticn, die zwar von den Kleinen sehr Wacker nuss“,- wurdeu und als ein Glanzpunkt vielfältigen siürmirchen Verfall 1, aber durch die cndlyse Wiederholung schr ermüdcten. Zn 1:7: Weise wurden die eingelegten vielen Lieder im dritten Akte und der , elnüpftc Tanz etwas zu sehr gedehnt. Andererseits aber wurden die,"- amen Couplcts des Herrn Räder (natürlich_ zu dem gewohnten dlm.“ schxn Hochgeschmack), die zum S lusse hinuberschlugen 111 “Not“ “OthejM-Y ,iRse i_menw-Tochter“ u. . w., bei dem vortrefflrchen V“ ürmi ek gt 1. . „ , st Das Stück selbst erhielt, wenn auch nit!" ohne eimgen Wadetsxj: am Schlu : den gewohnten Applaus, und Herr Räder wurde gt."
! wie er an
-_„,_ „1 * _, ___ .
beim erßm Erscheinen empfangen wurde. Das Ha!“ wob- auf den letzten Platz gefiillt, ja eigentlich mehr als das, denn mm'MW in dem leidigen Kassen-Jnnrcsse das Parquet durch Anögabe vonn,“ zu Sr-hpläven so sehr angefüllt, daß ein Hindnrchkommen HMV" "'
.
***-_
, “,t, daß ße das ßändisrbe Zußimmuugsruht zu Erlassu von Ge- «„Wo-:ck halte, um maehen zu können, daß solches dux AUSfüb- se'„g„.23eord-1--rtgen unwirksam gemacht oder beschräuki vnd gefährdetwe-de, ":s 44 ihr Schluß-Guiachtm dabm ab: „Die Kammer wolle der von ““ „„„ Kammer uber das yorUegeude Dekret aussesprochemn Erklärung kick [„,-mm:, sondern an dre Staats-Rezieruug den Antrag Fellen, a) " „„Unser-de Hulle im s. 31 der Ausführungs-Verordnung zum Yuk- “der zuruckznnehmen, und b) die für zweifelhaft erklärte tene , s angezogenrn Preßgeseßes durch eine anderweit- den Ständen *" E,;[ämng müzutberlende Gesch -Vorlage aurhemisrh zu erläutern.“ 3“ (Schluß folgt.)
Königrejtb Haynover. Am 15. April, dem Geburts-
Zhrer deql. Hobxrt der Kronprinzessin, überbrachte insbeson- kerl auch, eme „ ckutanon 'der allgemeinen Stände-Versammlung, „(ck“ vrelx Mrtglredcr berder Karnmern [irh angeschlossen batten, dj; Glückwurzstbe dk? Landré. Dre Deputation wurde von Ihrer Königl.-Ö9hk"-„ brgjertet von der Staatsdame, Frau von der Dcckrn, and eincm Komglkchkn Kammerherrn, empfangen. Dcr Prästdent „|n- Kammer, Landschafts-Drrektor von Hodrnberg, hielt" folgende
rede: An „Durchlcruchtigste Kronprinzesfin! Gnädigsrc Frau! „Die nggemernen Stände des Königreichs smd hocherfreut, Ew. Kö- [„ Hoheit rm Namen des anzen Landes die innigsten Glückwünsche zn Hzchßjbrem hermgen Gcburks esie darbrr'ngen zu dürfen.
„Was Sre vor xwei Jahren bei, Ihrer damangen Anwesenheit hier- ;,be als n'ne zum Heri des; Landes- beißerschnte Fügung des Himmels „,p; hoffen wagten, bat„scndcm zur freudigften Wirklichkeit fich gestaltet.
„Es ist_ dre hochbegmckte Mutter unseres thcnrcn Erbprinzcn, - djthgzlpcgluckcnde Tochter Sr. Nkajtßät des Königs, unseres Allergnädj'g-
mkardcoberrn, _ die von Gott gesegnete Gemahlin Sr. Königl. Ho- ,„*,„ unseres hochvcrehrtxn Kronprjn en, _ der die Herzen aller g'etrenen gekehrt: des durchlauchngßen Guclröen-Hanses heute dankbar entgegen-
ch1-1 ru. ,“ ?,So möge denn der allmächtige höchste Lenker aller Schicksale Ew.
Königl. Hobrit im neugewählten Vaterlande als Tochter, Gam'n und Mut- M bis in di“ sxrnste Zukrmft gnädigst Mützen und schirmen!“
Ihre Könrgl- Hoh?" nahm die Glückwünsche auf ,das huldreichste entgegen und unterhtelt sich, den Erbprinzen auf dem Arme“- längere Zeit mit den Anwesenden.
Herzogthum Holstein. Zur Erleitdterung der durch die önigl. dänische General-Post-Dr'rsction, die Aliona-Kieler Eisen- ahn-Gescllsrhaft und die Dampfschifffahrt vermittelter: Waarrn- crseudnng von Altona-Hamburg iibcr Kiel nach Kopenhagen ist cs öherrn Oris bewilligt worden, daß solche Vcrsendnngen ohne Er- cnrrung- dt'r ZoU-Dokumtnte in Kiel und ohne soußr'gen Aufenthalt m dcrrt-gen Vahuhose in das Dampfschiff gcbrmht werden können. _ uch m mehreren Gegenden Holsteins rüsfen sich dieses Jahr Fami- :! zur Auöwanderung nach Amerika.
_Oeßcrrcichisch'c Monarchie.
Die Lemberger Zeitung enthält nachstehende Kundmachung: ,ér. K_mserlx Majestäx haben mit Allerhörbstcr Entschließung vom 1Aprzl- 1846 Allergngdrgst zu befehlen geruht, daß zur Verstärkung 11! Nillk*11kb§'s,asU1lg- lm wacke der Befeßigung der Ruhe und Ord- rurzß m Galrszteu und „Besetttgung der Be orgnisse über eine mögliche Storung ,der e„lbeu, dre ananterie-Regimenter Deutschmeister _uud alqmbnu (berde aus Schlesien ), das Husaren- Regiment Erzherzog erdmaud (aus Ungarn) und die ?- Gränz- Bataillone Szxkler und allachcn (aus Srebenbürgen) besiimmt werden. *
Diese Truppen sind zum größten Theile bereits in Galizien ein- KJt und werden, den Umständen gemäß, im Lande "verweilt - rr.
Lemberg, am 8. April 1846.“
Ferner bringt die gedachte Zeitung Folgendes zur allgemeinen ntm'ß: „Der Magistrat der Königlichen Hauptstadt Lemberg, ein- ändlich mit dem Wunsche der Bürgerschaft, hat in dankbarftrr nrrkenrmng der aufopfernden Thätigkeit, rastlosen Ausdauer und ßerordentlr'chen Umsicht, mit welcher durch Anwendung energischer -'aßregeln Se. Excellenz der Herr kommandirende General-Fcldmar- chall-Lieutcnant Adam Retzé-y von Retsc :c, :c. , der Herr Kaiserl. Hof- arb und lrmbrrger Kreishauptmaun Kasimir Rittcrv. Milbacher, der Herr' aikerl.Gubernialratb und Polizei-Direkwr Leopold Sacher-Masoch Rit- e! vor Kronenthal und der Herr Kaiserl. Oberstlieutcnant, General-Kom- andy-Adjutant und'Militaér-Restrent Ludwig von Venedek, in der kaum krürrchenen Periode der Gefahr, welche diese Königliche Hauptstadt „nb drm- Umgebung bedrohte, zur Aufrechthaltung der Ruhe und ffentkrchen Sicherheit mittel- und unmittelbar beigetragen haben, Esk," hochvrrdieuten Staawmännern dqs Ehren-Vitrgerrecht dieser ""'glichen Hauptstadt anzufragrn beschlossen und denselben am öten M. durch eine Deputation unter Vortritt dos Kaiserlichen Rathcs „d Bürgermeisters und Obersten drr Viirger-Miliz vou Festenburg kdteosälligen Diplome überreicht. Die Annahme haben hieraus die "geWäblten Herren Ehrenbürger in dem Ehrenbürger-Bmhe durch re Fertigung bestätigr.
Lemberg, am 6. April 1846.“
F r a n k r c ! cl]. . Paris, 13. April. Der Finanz-Minister, den ein Gichtansall u Worhcn lgng an seinZimmer ge rsselk hatte, erschien am Soun- ud wrkder m der Budgets-Kommé sion, wclche noch mehrere Fra- Zürn 1hrr_zu richten wünschte. Die Erklärungen des Ministers bc- körgten dre Kdmmission, und man glaubt, daß ihr von Herrn Bignon ',bgkfaßter Vrrtcht iiber das Budget noch in dieser Woche der Depu- nr'VW-Kammer wird vorgelegt wrrdsn. C Der Fürst von Musignano, Sohn Lucian Bonaparte's, ist von "Wurd hier angekommen, um einige Zeit bei sciner Mutter, der *erwrmeten Fürstin von Canino, hier zu verweilen und sich dann nach om "begeben. _ al“ akon C. Dupin las am Sonnabend in der Akademie der mo- tsckrn und_politr'scken Wissenschaften die Einleitung zu einem Werk kber.Großbrrt'cmimre; äußere Macht vor, an welchem derselbe jetzt it“". „Dre Lords Palmerston und Brougham wohnten dicser esk'tmg bm. Alg Herr'Dupin stine Vorlesung beendigk ha“?- be- .' “ LW Brougham, als korrespondirendes Mitglied der Akade- irnW “ zwar der talentvolleu Darstellung DUPÄU'G gkkklbkk Hul- ZF! zollt“. aber mit seinen Ansichten über Englands Politik in den „ me" AngeZe enbeiten, über die Besihnabme von Ab?" und Über a*Volrtams _ e Schwefelsra e nicht übereinstimmen könne. échterkst-em“ am ersten Ofterferertage, sind die hiesigen Abendzeitmrgen 1er s !knen,.unbheute wurden von den Mdrgenblättern nur der C o ur- kallrars und die Democratic pacifique ausgegeben.
“** Paris, 13 A xn DieheutigeSi un -
. - * . _ _ „gderDeputtrten- &“th b'gm'" mit "nahm: ein“ Geseßp-Cntwurfs obneBedeu- eseßW “" bemerkt auf einer der vorbehaltenen Tribünen die An- rm, u des Lord Pnknkkxskon- Der Kriegs-Minister le 1 na „ ir? ZI mehrerer Petrtwnen durL Deyutirte einen Geseß- ntwur mTÜbU'kff eines Kredrta für rrich ung einer dritten Kammer icht „„Im?! ""“ JUWUZ Z" ng'kk- Herr Allard legt den Be-
m Betreff des Gesev-Entwurfs, die Befesiigungen von
MW- »»“§**W . «:,-k »;WMW »„ W „„,-„M '“ - „„,-'
471
Havrx betreffend. General Vellonet legt einen Ergänzungs-Bericht vor 111 Bette des Geseß-Cntwurfs für die Eisenbahn von Dijon nacb Mülhau e . Endlich wird zur Tagesordnung geschritten, Dis- kussiorr des Geseß- Entwurfs wegen Kredite für Marinebauten und Auswßung der See-Arsenale mit dem Nöthigen. Herr von Carne, hat_ zuerß das Wort über den Geses-Cntwurf, Er muß dre für Frankreich besjehende Nothwendigkeit der Wieder- berstellung semer Marine nach. Es müsse dieselbe versiärkeu, vxrmebren; xs müsse seine Küsten zu decken, ferne Stationen zu er- rrchten vxrmogen zum Schuhe seines Handels und seiner Kolonicen. Nyr so,konnc es. seine Mission erfiillen, Welche darin beßebe, auch srmersert-s zur Srcherung der Freiheit der Meere beizutragen. Aller- dmgs könne es sich nicht einfallen lassen, England eine Konkurrenz zu machen, aber für seine maritime Zukunft müsse es sorgen, sie Ücherstellen; seine Vergangenheit mache ihm dies zur Pflicht. Mäch- tig? Interessen sehen m einer früheren odcr späteren Zeit ihrer Ent- wrckelung rand Lösun entgegen, die Frage des Orients untcr Ande- rem. Harte Franrcéch dann nicht eine mächtige Marine, nicht dadurch dle Macht, den Ereignissen die Stirn zu bieten, so würde man es auf dem .Kontment nötbigen, über die Alpen zu gehen. Der Redner geht nun aus eine Untersuchung der Yorrberle der Dampf- und der Segel-Marinc ein. Die Segel- Schrfffahrt habe keinesweges schon, wie Manche zu glauben scheinen, sich überlebt, Doch giebt er zu, daß die Dampf-Marine eines Taqrs deruferr sei, eine große Rolle in den Seekriegcn zu spielen. Die Kommrssion habe dahcr Recht ehabt, in ihren Amcnkements zu den (Hesey-Entwürfen diesen Pur: : ins Auge zu fassen. Aber sie habe vtcllz'rcht den Vortheilen der Srgel-Schifffahrt zu wenig Veachtung gewrdmct., Man solle 40 Linienschiffe, wie die Regierung sie vor'- xchlage, beibehalten. Diese wiirden zwar im Falle eines Seekrieges mcht hinreichen, England zu widerstehen; sie würden kaum gegen Rußland in einem Seekriege hinreichen, aber immerhin mehr Wi- derstandskraft besitzen, als die von der Kommission vorgeschlagenen :36 Lénienschifsc. Die Kommission habesich auf die Unzulänglichkeit des ma- ritimen Personals berufen, nach seiner Uebcrzeugung mit Unrecht, unt dar- auf die Verminderung des Material;; der Flotte als Antrag zu begründen. das nrarr'rtme Personal in Jrarrkreirh sei zahlreich und in allen Zei- ten bmrxrchend fiir die Umstände gewesen. Er gebe dem Entwurf der Regrerung den Vorzug vor jenem der Kommission, uur ratbe er zur Vermehrung der Dampf-Mariue an. Herr Just de Chasse.- ioup-Lanbar vertheidigt den amendirtrn Entwurf der Kommission. Herr von Vurtry legte abcr zuvor noch den Kommissions-Bericht iiber den Geseß-Ent-wurf, die Herabsetzung der Brief-Taxe betreffend, v_or. Zahlrerche Strmmen: Lesen Sie den Text! (Aufregung.) Allein dre TageSordmmg wird fortgeseht, und Herr Zusi de Chassrloup- Lauhat ist noch auf der Rcdner-Bi'rhne in dem Augenblhck, als dieser Berrcht, des Postschlusscs wegen, abgebrochen werderxmnßtr.
Großbritanien und Irland.
London , 13, April. Die hiesigen Blätter bringrn in Bezug auf die lehren Parlaments:Verhandlungen über die griechischen F:- nanz-Verhältnissc die zwischrn beiden Regierungen seit dem [ck- Len Oktober gewechselten Noten. Unter krusclben zeichnet sich eine Deßesche Lord Abcrdeen's an den britischen-Gesandten in Athen, Sir Edmund Lyons, vom 22. März durch ihren riicksichtslosrn und drohenden Ton gegen das Ministerium Kolcttis aus: „ In einer Rede“, heißt es darin, „welche der neue, auf die Empfehlung des Herrn Kolettis vom Könige ernannte griechische Jiuanz-Minister laut den griechischen Journalen den 18. Jebruar-gehalten, hat derselbe erklärt (und zwar ohne daß .ihm Jemand wider- sprach), daß die Finanzen gzmz zerrüttet seien, daß er keine Ueber- sichten der Ctnnahme empfange, daß er die Resultate keiner Fi- uanz-Operatron kenne und daher außer Stande ser“, ein Bud rt ab- zufassen. Der neue Finanz-Minister fügte hinzu, daß Alko im chkecht- möglichsten Zustandr sei, daß W:“Ukiirmaßregeln und grobe Unwissen- heit die charakteristijchen Zi'rgo der heutigen Finanzlage Griechenlands wären. * Dies ist die Lage der Finanzen unter dem Ministerium des Herrn Kolettés, eine Darstellung, welche der Finanz-Minifier öffent- lrch gezrrchnc't. ' Die Regierung der Königin betrachtet diese Erklä- rung als gänzl:ch_im Widerspruch rnit der Behau tun angeblicher strikter Sparsamkert, von wel er Herr Kolettis ge pro en, und bat sonach ein Recht, auf-dem_ ntschluß zu beharren, vom griechi- schen Gouvernement die Anwendung eines Theils des Einkom- mens zum Besten des griechischen Anleihens für das verfallene Semester rznd ,die später verfallenden zu verlangen. Die Regierung Ihrer Majestät macht außerdem die fernere Bemerkung, daß, würde noch länger die Fortführung einer so ungeregelten Verwaltung der griechischen Finanzen geduldet, man sick), kraft der von Griechenland gegen England eingegangenen Verpflichtungen, gezwungen sehen wird, alle ferneren, nöthig erscheinenden Maßregeln zu treffen, damit die Wiederherßellun eines Zustandes gesichert werde, welcher England vollkommene SiZerhe-“t gebe, daß die zum jährlichen Bedarf des Art- lehenZ bestimmten und zu verwendenden Summen nicht mehr von fahrlassigen Verwaltern zum Nachthcile der Rechte Englands ver- schwendet werden.“ , , Seit dem 1. Januar 1840 bis zum 28. Februar 1846, also in einem Zcrtraum dmr sechs Jahren und zwei Monaten, sind an Subscrip- tronen zur rrländischen Repcal-Rente nicht weniger als 127,86!) Psd. 11 Sb. 6 Pc. eéngezahlt worden. “
Aus Drogheda in Irland wird gemeldet, daß man in der Graf- schaft_Meath bereits Hafer sicht, der im Begriffe sieht, in Nehren zu schtcßrn. Derselbe ist im Oktobcr V. Z. gcsäet worden.
Belgien.
Brüssel, 14. April. Die_ verbreitete Arbeiter-Proclamation hatte zu errrer_Versarrrurlung .aUs dem sogenannten Freitagsmarkt in
Gent fiir den zweiten Oster-Jeiertag um 10 Uhr Vormittags auf- *
gefordert. Dieser Platz füllte sich denn auch an dem bezerrbnctrn Morgen (gestern) wat einer Menge Neugierigen Bis zum Schluß der gestrtgcn _ enter Blätter war jedoch Alles in Ruhe verlaufen, und man d'offte, da auch der Rest des Tages ohne aufrührcrische Demonstra- taonen und Exzesse vorübergehen wiirdc. Am Sonnabend wurde auch an Brügge em Individuum verhaftet, welches Exemplare der zu Brüssel in Beschlag genommenen Proclamation verrheiltr. Der Ver- fasser dcs Pamphlets, Labiaux, hat vor ringer Zeit, der Vrtheilr'gung an einem betrügerischen Vankerott verdächtig, in Welcher Sache fich der Harrpt-Angekkagte, Stalins Verdmeulen, bis jeyt dcn Nachsor- chungen der Polrzrx zu entziehen wußte, vor den Assisen von Ost- andern Fxstgnden. Die Proclamation dieses Labiaux ist auch zu
ßende, üttrch, Mama? und Oudenaarde verbreitet worden. Schon sert“ mehreren Ta cn waren die Behörden von der beabsichtigten Ver- therlung dlcher christen in Kenntniß geseyt und Maßregeln getrof- fen„u-m te Verthetler zu verhaften. So hat ein Nachtwächter em Jndrvrduum verhaftet, das ein großes Paket dieser Flugblät- ter trug. Pie Independance bemerkt: „Die hier und in Gert 'verbkertete aufreizende ' Proclamation ist der Gegenskand gerrchtluher Verfolgungen geworden. Wenn man aber Grund dazu hat, drese Aufreizungrn zur Unordnung zu unterdrücken und zu bxstrafen, dar-f mar! dennoch nicht dieser Sache eine Wichtigkeit geben, dre sic wahrlrch mcht hat. Zwischen diesem Aufruf an die Arbeiter
- . „..-ZM»... 414-
und der Yusreizung, die zuweilen in England und Frankreich unter den Yrbertxrn herrscht, einen Zusammenhang suchen, scheint uns nur von übertrrxbesuewund falschen Voraussetzungen auszugehen.“
In Lutttch rst ein Handels- und Gewrrbe-Comité- unter Leitung der Herrn) Hauzeur-und Jamar zusammengetreten, um die Bildung Lanes ähnlichen Verems für die Handels-, Ackerbau- und Gewerb- Jnterxssen der Stadt und Provinz Lüttich zu betreiben, wie Antwer- pen,emrn sylchen schon besiyt. Ein so eben veröffentlichter Prospekt beznchner dre Grrrndla en des zu bildenden Vereins. „Die Handwer- ke“, heißtrs darm, „! nd unter der Institution ihrer freien Innungen gedrehcn, dre Künste und Wissenschaften unter der Leitung ihrer freien Verernc fortgrjchritten, um so mehr können GeWerbe und Handel sich Zuwachs an Macht und Gewähr für ihre vorschreitenden Ent- wrckrlrrngen versprechen, wenn sie ihre Kräfte und Mittel centralésirrn, Vererrngrrr und ihnen eine Organisation gebrn, welchc am geri net- ste," rst, thrc allgemeinen Interessen zu fördern. Wenn wir eben, Wil drexemge, unserer großen Städte, welche am längsten an jenen Verkehrsbetrwh gewöhnt ist, der aus den täglicher! Börsengeschäftcn hervorgeht, drese--Mt,ttel der Annäherung und des Zusammenwirkens als hrnforr unzulanglrch betrachtet und einen irmigeren Verein unter den verschredcnewaeigen rhrer Production und ihres Handels bil- det, so müssen war, die wir bis jeyt nicht einmal die mii tä lichrn Zusammenkünften an einer Börse verknüpften Vortheile geärndtet herben, zu dem Schluß gelangen, daß es für unseren Play, in- mrtten der tausend zerstreuten Elemente unseres Productions-Reichthums, von besonderer Wichté keit ift, einen Verein dieser Art zu bilden, und daß man dayon glücklrche Früchte hoffen kann. Seit funfzehn Jah- ren haben dre verschiedenen Systeme, welche die Regierung nach ein- ander angenommen, um die materiellen Interessen zu organisiren und zu lxrten, den Aufschwung derselben mehr gekreuzt und zurück ehalten, als rhre Entwickelung gefördert und aufgemuntert. Jm 'ngesicht des unseligen Differenzial-ZoU-Gesehes, im Angesicht der ungestümen und ungeschickten Abbrechung unserer Beziehungen zu Holland, im Angesicht der lehren Convention vom 13. Dezember, kann man da wohl leu nen, daß arge Fehler begangen worden? Wir wollen daher, glerch un?eren Nachbarn in Antwerpen, so oft die Intereffen unseres Handels, unserer Production, unseres Verkehrs mit anderen Nationen unsere Rathsrhläge oder Vorstellungen bet“ der Regierung nothwendig machen, zur rechten Zeit und mit Nutzen ins Mittel treten. Der Handels- und „Gewerbe- Verein von Antwerpen besteht nun fasr ein Jahr: er bildete sich im Mai vorigen Jahres. Er zählt 600 Mit- glieder und besteht aus 10 Comite-s, welche ein jedes einen beson- deren Zweég des Handels an jenem Plast vertreten, nämlich die Co- mité's für den Zucker, das Getraide, den Kaffee, den Taback, das Holz, das Leder, vermischte Artikel, die Schifffahrt, die Gewerbe und die Streitsachen. Jedes dieser .Comités hat seine Ab kordnrten r'm Ccntral-Comité, welches unter Leitung eines Prästdcntrn mtt Vice-Präsé- denten, einem Schatzmeister und einem Secretair die Angelegenheiten des Ganzen verwaltet. DerVereéu vonLiittich ist aus gleichen Zweck gerichtet und erstrebt gleiche Resultate.“ Es wird nun die Einrichtung de el- ben näher auögefährt. Er soll in ein Central-Comité und 8 besseru- dere Abtheilungen zerfallen, diese lebteren fiir den Handel, die Fa- briken, dic Manufakturen, die Subsistenzmittrl, die Ackerbau-Jnteressen, die Kohlen-Industrie, das Schiffergewerbe und die Baugewerke. Zn Antwerpen gehören die Mitglieder der Handclö-Kammer und die Richter des Konsulat erichts dem dortigen ähnlichen Vereine an; man richtet daher an die elben Junctionaire in Lüttich die Aufforderung, sich ihrerseits hier der Sache anzuschließen. Als jährlicher Beitrag der Mrrglicder zur Besrreinmg der Arrsgaben des Vereins find 10Fr., wre rn Antwerpen, festgesest. Sobald 250 Urrterzeéchnungen zusam- men sind, soll der Verein in Wirksamkeit treten.
_ Um_ zu Hergen, wie schlecht Belgiens Interessen in der !exzten Converrrron mrt Frankreich, vom 13. Dezember v. J., wahrgenom- me-r seren,“ hatte das Journal de Liége auf die eigenen Worte Gartzdr'o hmgewécsen, der in der Deputirten-Kammer geradezu gesagt, Vxlgtcn erla-rge drrrch den neuen Vertrag weniger Vortheile, als es frr-h-er gehabt, währexrd es fich weit größere Opfer auferlegr. Dic mmrsterrelle “ Emancrpation antwortet hierauf, Herr Guizot herbe m dlkskl“ Sache nur wie der Kaufmann gehandelt, der ferne Haare anempfehle, indem er zugleich die Nothwendig- kext gefuhlt, der Französischen Opposition gegenüber Gleiches mtr Gleichem zu erwiedern, ihren Uebertreibunqen ebenfalls Ueber- trcrburrzzen entgegenzustellen. Diese Deutun_ Findet das Journal de Lazzge sehr abgeschmackt und erklärt, da?; es aus innigster und auf rerflrche ergencßrwägung gegründeten Ueberzeugung fortfahren werde) ]enen „leonnrrschen“ Vertrag zu bekämpfen, in welchem sich Belgren zu den demüthrgendsten Zugeständnissen hcrbeigelaffen, indem es nun zum drittenmal mit den schwersten Opfern slch Bewilligungen zuhlérlrnsbten se-ner Linnerr-anustrie erkaufe, die es längst reichlich bc- za )a e.
. Man klagt in Lüttich iiber Zurückse un der dort:“ en Unive - tät und finder cinen rreuen Grund der BFschrJerde in deJn Umstanrdsx, daß, wahrendm der pbrlosophr'sch-literarischen Abtheilung derCeutral-Uni- vxt]itatß-Prrzjungs-Kommrssion für die Erwerbung akademischer Grade d1x_Unwer,sitatcn, vou „Gent, Brüssel und Löwen jede zwei Mitglieder hätten, _dre Universität Lüttich nicht nur blos ein Mitglied in dieser Kommrsjion habe, sondern daß noch dazu ein Professor der orienta- lrscheu-Spra,chen, 'Herr Barr graff, zum einzigen Repräsentanten die- ser Unwersitat, bet den phrlo ophischen Prüfungen auöersehrn worden, also gerade em Gelrhrter, der, bei aller Verdienstléchkeit seiner Let'- ftrmgen, doch wegen der Spezialität seines Fachs den Stu» drrcrzdcn, welrhe sich um das p iloso hisch-literarische Bakkalaureat bxwurbcn, merst ganz fremd sei, o da sie im Vergleich zu den Kan- drdaten der anderen Universitäten sehr im Nachtheil ständen, denn natiirlich seHe es den Examinanden in größere Verlegenheit, wenn er voerxaminatorcn erscher'nen müsse, bei denen er keine Vorlesungen gehort, als „wenn er seme Prüfung vor Gelehrten zu bestehen herbe, dercn. Unterrrcht er geno en. „Dre Regierung“, bemerkt die Tri- bune, „solxtc doch woh eher den Staats-Universitäten den Vorzug vor dyn frcren geben'und jeder der ersteren (Gent und Lüttich) zwei chrascntanten verlerben, die drei übrigen aber unter die freien Um“- Versitätcn verthcilen.“
- I r!) w r r z.
Kanton Genf. In dem zur Hälfte erneuerten Großen Narbe rst am 8. Aprichrr Rigaud-Constant mit 114 Stimmen zum Prasidcntcn gewählt worden; 21 Stimmen waren auf Herrn FWV- Pasteur gefallen. Herr de Morsler wurde mir 93 von 131 Stimmen zum ersten Vice-Präsidrntcn und Herr Dr. Charm! mit 80 von 122 zum zweiten Vice-Präsidentcn gewählt.
Spanien.
x Paris, 13." April. Weder die madrider Blätter, noch Briefe gaben biShcr genaue Aufklarung über die Ursachen, welche die Auflösung des Kabrnxts Narvaezs herbeigeführt haben. Daß se sebr ernst gewesen sem „müssen, gehst- chon aus dem Umstande hervor, daß diesmal der Exz-Mnnstxr xn v'ollrge Ungnade gefallen ist. Namentlich mußte dre „Wersung, dre rhm ertver'lt wurde, an kürzeßcr Frist Madrid und Sparrrcn “zu verlgsseu, Aufsehen errcqeu. Nun brin en Briefe heute zwererlcr Angaben iiber die Veranlassung zu dem A! en. Nach
Wr» «***-M 11“ M