q ' «.. ___, „. . . “_. _ „ _ „ . . „ "“'- «“MS-in't. 3- - «*!*-***“- ** “?-'_“_*-ck"!' «» «„a-*.*- *§=««4-»-*-«-., -,
surgenien kurz nach dem Einrücken der Expeditions-Kolonne, 700 Mann stark, an der Briicke gezeigt haben; sie wechselten einige Flin- tenschüsse mit der Provinzial-Miliz von Guadalaxara und “Zen sich dann wieder zurück. General Concha stand fünf Lieues von -rense. (Nach einer Depesche vom 18. April sind die Insurgenten in der Richtung nach Vigo zu abgezogey.)
Zu Oviedo i| ein Pronunciamenio escheitert, das von 25 Set- geanten ausging; die unruhigen Köpfe Folien vor ein Kriegsgericht gestellt "werden. _ ,
Der Clamor publico meldet aus Malaga: „Der engli- sche Konsul hatte dem Herzoge Leopold von Kyburg, wxlchet am Charsreitage hier gelandet war, einen Wagen geschickt. Die Wachen aber, welche den Befehl batten, aus Anlaß der Feier des Tages das Jahren nicht zu dulden, hielten jenen Wagen an. Man wandte sich dieserhalb an den General-Kommandanien, welcher iudeß erklärte, an einem Tage, wo die Königin von Spanien zu Fuß gehe, dürfe Nie-
,wx . , . .. - . . . ., * *.. *-„* *-="*,-.. » . ,», ...; „ „„U, ;_1 „.,-ck . „ « , , . “_. . ., „ _, g * - - . . , . . , _ . 'i- .
*. "* *„ „“'“-,.. -.- * o
*!* zk- )-
mand die Erlaubniß haben, zu fahren. Der Herzog mußte sich dem 5 Gebrauche des Landes fiigen. Um ihm jedoch eine Compensation da- ZI für zu geben, wurde ihm eine herrliche Serenade gebracht.“ *I»? Madrid, 22. April. General Villalon a hat durch Dekret “YF aus Corui'ia vom 15. April das Litorale von alicien von Rivadeo XYZ bis Guarda in Blokade-Zuftand erklärt. Der Gencral-Capitam von T..“;Z, Galicien meldet unterm 14. April, die Kolonne unter dem 9.2 Kommando des Generals Puig Samper habe die Insur- ;???" genten bei Signero zurückgeschlagen uud gezwungen, sich zu ?“ zerstreuen. Mehrere Jnsurgenten wurden getödtet; die Truppen der
Königin hatten einige Verwundete. GereralConcha berichtet unterm 18. April, er bereite sich vor, nach Orense zu marschiren, das von den Insurgenten bedroht werde. Nach dem Tiempo wäre General Puig Samper seines Kommando's entseht und nach Coruüa ge- schickt worden.
Mexiko.
)( Paris, 27. April. Auf dem Wege über Havanna haben wir Nachrichten aus Veracruz vom 16. März, welche eine roße Aenderung in dem Benehmen der mexikanischen Regierung, errn Slidell, Gesandten der Vereinigten Staaten, gegeniiber, ankündigen. Dent Leßteren soll offiziell angezeigt worden sein, Mexiko sei bereit, die Vorschläge in Erwägung zu ziehen, die er im Namen der Ver- einigten Staaten zu machen beauftragt sei, und man zweifelte sogar bereits nicht mehr an der nahen Aitsgleichung der zwischen den bei- den Ländern obwalienden Mißhelligkeiten. Man wäre demnach zu dem Schlusse berechtigt, daß Paredes des Friedens nach Außen be- darf, um die Hand im Innern frei zu haben, denn auf dem Ein- gangs angegebenen Wege erfahren wir auch, was jedoch noch der Bestätigung bedarf, daß der General Arista wirklich bereits das Bannex der Empörung ausgepflanzt haben soll. Der außer- ordentliche Kongreß des Landes zur Vornahme einer Revi- sion der Verfassung ist zusammenberufen, und seine Zusammen- seßung deutet ,schon im voraus darauf hin, daß die starke Partei, welch,e"die Wiederherstellung der Monarchie will, eine bedeu- tende Majoritat haben wird. Der Kon reß soll aus Repräsentanten der Armee, der Geißlichkeii, der Wissen ckaften, Künste, des Handels und „der deusine,„der Bergleute, des Ackerbaues, der Gerichte und der offentbcheii Verwaltung besehen; alle aber müssen einen gewissen Besiy nachweisen und von 60 bis 150 Dollars direkte Steuern zah- len. Jndeß ist es, troß dieser, wie vorauözusehen, starken Mehrheit im Kongresse zu Gunsten der Monarchie, doch noch zweifelhaft, ob es Parkdes gelingen wird, mit ihr den Plan durchzuscßen. Man fürchtet, sobald der Kongreß entschiedene Schritte im monarchischen Sinne thut, einen neuen Ausbruch eines Aufstandes von Seiten der „ republikanischen Partei, und es muß sich dann zeigen, welche die stär-
532
hat nach den heute eingetroffenen Nachrichien aus Aux Capes vom 12. März bereits ihren Schluß ethaltey. Bekanntlich hatte der zu Port Republicain aus erufene neue Präsident, General Richer,„em Armee-Corps gegen ap Haiti gesendet, wo Pierrot sich vertheidrgen zu wollen schien. Nach den neuesien Nachrichten aber hat dieser, als er die Ueberzeugung von dem Wunsche des baitischen Volks nach einer Aenderung der Regierung erlangt hatte, seine Stelle als Prä- sident niedergelegt, mit der Erklärung„" fühle sich glücklich, in das Privatleben zurücktreten zu können. Die Truppen, weiche egen Cap Haiti ab esendet gewesen waren, kehrten wieder nach Aux ayes zu- riick, de en Einwohner in der größten Bewegung waren. Die Sol- daten hingen alle dem neuen Präsidenten Richer an, aber die Offi- ziere zeigten feindselige Gesinnungcn, und man fürchtete, es könnte zu einem Konflikte zwischen Offizieren und Soldaten kommen. Indeß sah man bis zum 15. März der Ankunft des Generals Rieber da- selbst entgegen. Am 9ten hat ein Dampfschiff der französischen Re- gierung, welches nach Port-Republicain ging, Aux Cayes berührt, Von dem Feldzuge gegen Santo Domingo, wozu der abgesevte Prä- sident Pierrot so große Rüstungen gemacht hatte, war keine Rede mehr.
Handels- und Börsen-Uachrichten. ] Berlin, 2. Mai. Die Course unserer Eisenbahnen snd heute weiter gewichen, und der Umsav blieb im Allgemcinen sehr beschränkt, ;
Zerlinor Zörgo. 96112.Ülai1846.
kere ist. Man versichert sogar, daß schon jeßt Alles sich zu diesem Aufstande vorbereite. General Almonte wird als Haupt derjenigen angesehen, welche zwar eine starke Regierung wollen, aber der Wie- dererrichtung einer Monarchie, besonders aber mit einem ausländischen Prinzen auf dem Throne, entgegen sind. Daß General Almonte entschieden und vollkommen mit der Regierung des Generals Pare- des gebrochen hat, ist außer Zweifel.
H a i t i. x( Paris, 27. April. Die neue Umwälzung, welche gegen *. die Regierung des Präsidenten Pierrot auf Haiti ausgebrochen isi, “»
xoncka. F ['r- ()our. „*lcft'en. „"; kr. (,our. mm. | (;.-1.1. n-jet. [ 8-10. | (;em. Ze. ZebÜÜ-Zok. * ; 962 96“; yaesa.91-zcke1.or.| kkömieu-Zcbeiue ger Üb]. Bit.“. 4 972 -- 8.8„6.;50 “r. _ 88 -- mxch.1.y:.1;;seub. _ - - ](ur- u. Ueuwkkk. elo. (10. kkiok.0b|. 4 _ _- §obu|ck7eksobn ZZ 957; _- '|kk|. „*ab. abzoat. - | [8 ""- Üeklinek Zt-ekt- a.,. ck0.l'kiok.0b|. 4 992 99'ch (kb]izatiooeu 34; 97'J _- Uüu.ß|b. Zizeob. - _ "5"; ])aux. (10. m “]"b. -_ -_ _ 410. 110. kk|ok.0b|. 4 _- 963; Westyk. [,k-näht. ZZ 95X 95F uboiu. kiseob, _ 976 * _ Crank. ])as. äo. 4 10295 _- clo. ck0.l't10t.0k|. 4 _- WL, 410. 410. 3x, 932 NY (10.7.8cnt garant. 3"; - -_ 03:1". ]"kauäbk, 337 96"; 958 0b.-§cb|ea.k.l-.4 4 1103; _ ['am-]. 110. 37 97Z *- clo. ktior. 4 _ "- |(ur- o.Ueum. (la. 3!- 98 97x, (la. [4- [k. _ [0277 *- Zcblesisobe (10. 3x 97ck2 97 lk.-§t.[5.l„t.3.u.n. _- "8 ]]7 äo.7.§taatg.l-tß. 3"; 95Y _ kaä.-"k]b3[.ßb. 4 _ _ "!*.-Zekm'wk'tbK. 4 “- '- (Zolä a] marco. _- _ "- clo. äo. l'kiok.0b]. 4 - _ krieäriebsä'ok. “- [ZY 13% "onn-köluekF-b. 5 _- _ ' „*.-0010.69 5 “kb. _- [2 5"? ieäorsob.Uk-y.e. 4 977/- -- Visconto, -- 3? “LH 410. kriokiüt 4 “_" 9615 "';-6.43. ((),-0.) 4 _ _ l'r. Cour. „*eoäae!.- Goux 9. ““b"-“3038“- Rrjek. ] [Zelt]. zmotekäam ....................... 250 17]. [([-k: |40X 140?- 86. ....................... 250 171. 2 Lm. _ 139 llambukg ......................... 300 Uk [(uk- [51X _ «16. ......................... Uk. 2 vie. 1492 1498 l-onäon .......................... _ ] i-st 3 Ut. 6 2535 _“ kong ............................ 300 l'k. 2 Ut. 801/12 ';ZY; M6.- "- 20 x- .................. ],50 1-*|. 2 Ut. 1028, - „4113511!ij ........................ 15013]. 2 ZU. ][]LH 10177 Ukexlau .......................... 100 “[b]-'. F Ul. *- ZZZ ' . . . . “!*-xxo - . „ l-e-yUz' m ('on-“ane no 14 711]. kun. 100 Tblk. 2 Bst. __ 99.€ ["-“ankkurt .. m. 8600. «*. 100 y]. 2 vn. 56 22 56 18 potel-gbokg ....................... 100 81111]. 3 ""ach. _ [WZ
Üuswärtige 8 378011.
Ümstoräam , 28. zykij. Riecht]. "'i-“k]. Seb. 597? 5% Tyan. [ZZ. 3% 110. 37. kau. _-. „Quas. _. Binz]. 5'7. kreuz. l'!- Zob. _. pow. _. 4% kun. !iopo 89.
zutssryev, 27. *pki]. AZuol. _. Une *vl. ]ZY (:i-
[*!*-'i n [( kurt 3- U., 29. zy-u. 5% UU. "TX. 6. [Zan]- - 466011 7. uli. 189]. 88. [;o)-k. kauk-zeüov 678 (|. lloyd ZZR kt. Stiegl. 8755 [It. lvt. ZZZ. 59. yo]... ooo 71. 952; 6. (10.500 171.8!X. 8195.
Uambutx, 30. „4111-11. U-ok-Qoneo [590 kk. [Zug]. kun. 107,9 [07- 14011110 11, 25. „4111-51. Ooos.3% 96'5. 96. Üe]g. _. Keu- Qn]. 25'ch. 25.
:- ) 50. .“ 1.5.8.1..163746. 29% nu. 59'. 592. 4% a. _ . " - * ' U::T-Kösxx. ::.-zk no... _. |!ku.82.080. s61-31; _. 91..- 32 „ Abonnemxnt beträgt: Tl [ l g e m k l n e l'un 87. 35. Kt lr. ür ) r. - yäkiséH'j'. „Cyril. 5% Konto bo cook. 119. 80. 3% 110. |] com, ; .: “L,". s„ ; ZZZ, Yuelpoß-Anßahlten dtsoJZL-jlkkd Keep]. _. 8 . Kette _. !*.-z. _. ; m it. „ ] ., „ us andes ne men : : an Wie..., WKM]. 5% ma. 112. 4% a.. 101. 3% 75. 8 „“NRW der Monat„“ auf diesesxiatt an, für Berli: *aus-: 1564. „1.6.1894 1533. ao. 1899122. 89-86. 189. kh"? prriserhöhung. die Expedition det Allg. preuß.
Uzi], ]19'( . [„in-ko. []]-'s. l'on. 1095“. [3-1]!- _.
In der Nacht vom 28. zum 29. April siarb nach kurzem Kran auf seinem Gute Reuben in der Nieder-Laufiv im 74sten Jahre sei benSaltersjder König]. Wirkliche Geheime Rath und Ritter des Rothen Adler-Ordens Herr Joachim Lobo da Silveira, Gr Oriolla, Grand von Portugal 1ster Klass, ehemals Mitglied d hrimen Ratth der Königin von Portugal und Königl. portugieüsch sandter am hiefigen Hofe. Er hat über 30 Jahre unter uns gelebt, Jahren als unser Mitbürger und LandSmann. Aussezeicbnet durch und au8gebreitetes Wissen, durch Adel und Treue der Gesinnung, strenge Grundsätze in seinem öffentlichen wie in seinem Privat-Ltben, er mehr als einmal die eigenen Interessen opferte, hat er sich die . tige Liebe und Achtung Aller erworben, die ihn kannten.
Er hinterläßt eine edle Ganin und 5 Kinder, daiunter drei € welche fich im Königlichen Diensie befinden; der älteße derselben ist
ttio
eintx Zeile des Allg. „Anzeigers “2 Sgr.
ns- Gebühr für den
PreußischeZeitung.
Zeitung: Friedrichsßraje Ur. 72.
" 123.
Znhalt.
icber Theil. nd.
Berlin. Schreiben der Magiütate von Köln und Hirschberg
' e- “ ' - Sc. Königl. Hoheit den Prinzen Wilhelm. send an Begleitung Seiner Koniglichen Hoheit des Prinzen Waldem che Bundesstaaten. KöniYeich Sachsen. Landra 9,“ hanvlunge'n. _ Freie Stadt temen. Der Bütgermei er
Meteorologische Beobachtungen.
1846. Ratgeno U-ebmiuaxa zbenäo Uacb einm _
]. Mai. 6 Uhr. 2 [,"-k. 10 Uhr. ßeobnebtu [.*-Käme]: ..... 339,11'"l'-k. 339,99mkak. 339,44'“!)ak. (jersöm-e 7,7“ [.*-Männe . . . . + 3,00 b. + 7,70 R. + 3,9" 11. kiuu-ökme 7,1' “l'bauyunlct . . . . + [),-1' k, -_ ],9" n. _- 0,99 11. koäevykrmo 7,0 ouu-taöttixung. 80 [Mt. 45 [)C't. 66 pm. Qogäönotung 0,1 Netter ....... trüb kegoiz. cröb. Rieeiekaeblax 0,0 "'in-] ........ "7. UK". F"". Wörmn'oebse] ""Alten-ux . . . _ UK. -_ + ],4.
Pagesmitte]: 339,48", ['n-. . . +4,9“K... _ 0,5" n. . . 64 [pCt.
Komgltche Schauspiele. Sonntag, 3. Mai. Jm Opernhause. 57ste Abonne Vorstellung: Der Seeräuber, großes Ballet in 3 MW., na Gedicht des Lord Byron: „Mn: Corsair“, vom König!. Solo P. Taglioni. Musik vom König!. Kammer-Mnsikus Gährich. her: Der Weiberfeind, Lusispiel in 1 Akt, von R. Benedix. A halb 7 Uhr. Zu dieser Vorstellung werden Billeis zu den gewöhnlichen haus-Preisen verkauft. Im Schauspielhause: 76sie Abonnemenis-Vorskeliung: “ und Lorbeer, Drama in 2" Abth., aus dem Französischen, voii drich. (Leytes Auftreten des Herrn Hendrichs vor dessen Uii
krei
* [k.
tdi. -
rreichiscbe Pionarcbie. Wien. Beschissung des eisernen * ts.
nd und Polen. Warschau. Adels-Vetleibung.
ck. Paris. Empfang Ibrahim Pascha's. _ Aegyptische _ Großfürst Konßantin. _ Der Prozeß ge m Lecomte. _
xdnung von Kirchengtbeten. _ Abreise Lord Palmer ol'!. _ Nach-
en aus Algier. _ Ruhesiörungen zu Cherbourg. _ Börse. _ eiben aus Paris. (Arbeiten der beiden Kammern; Cmual-Ver-
mlung des deutschen britanien und
irlän
ede
els
Hülfsvereins.) Irland. Unterhaus, Abermalige Versagung dischen Zwangs-Vill. _ Rede Sit N. Peel's. _ London.
acbricht. _ Das Feiern der Arbeiter in den Jabrik-Disirikten, _ iihrung.
Repräsentant en-Kam mer. Forschung der Debatte über
Ministerium. -- Briis s el, Motion Delboun ne's. _ Bericht über direkte Eisenbahn von Brüssel nach Gent, _ ermischics.
aumwolltn-Jndusirie.
n und Norwegen. Stockholm. Auflösung des Reprä-
*tions- Comité's,
Fiz. Kanton Luzern. Aitentat auf den General Sonnenberg. en.
gal.
' ebu
Aufstand in Corunna.
Lissabon. Aufstand in den nördlichen Provinzcn. _ ng dcr consiitutionellcn Garanticm im ganzen Königreich,
: und Börsen-Nachrichten. Berlin, Bö-se.
London.
imatur des Zollvereins.
reise.) Hierauf: Der Heirathsantrag auf Helgoland, lebendes in 2 Abih., von L. Schneider.
Montag, 4. Mai. Jm Schauspielhause. 77sie Abonnem Vorstellung: Natlemoizeiie (Le ZL"0-[§|9, oder: Die verhän volle Wette, Drama in 5 Abth., nach dem Französischen des Alex Dumas, von Fr. von Holbein.
Königsßädtisches Theater. Sonntag, 3. Mai. Der artesische Brunnen, Zauberpo' Gesang in 4 Abth„ von G. Räder. Musik von mehreren Kompo (Wegen plöhlichcr Abberufung des Herrn Räder nach Dr wird derselbe schon heute zum lexztenmale in der Rolle des Bali auftreten.) , Montag, 4. Mai. Der artesische Brunnen, (Herr Grob Balthasar.)
Verantwortlicher Redacteur ])r. I. W. Zinkeisen.
Jm Selbstverlage der Expedition.
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.„
'i.' ' ., .
: ' Legen dcr kilickSständsigen Zinszahlx'ng und der vertxirkten Insgelk'ortigten nm] unterscbriebenen Uekxeicbnisse ])iaze lutxteren xoeräen zn (Lem 0118 (]et' 0 “Z:; _ onventiona - tra e in n vru genommen wer en. 8788 den versehen _ wozu (Ist: goäruckten k'ormu- (111713 (10!- 22. um] 23. Mai, Uoi'mittaZx 9-12 ,*-. Bekanntmachungcn4 Breslau und Reise", den 28. April 1846. [arion in (]cm so eben nngeßobenen baku]? unent- uuxerobcn. _ [36l b] * Das Direktoxjum (T)“ Fejffef-Bkjegex Eisenbahn. stemxcl; JusZegche-kjj Me"";en' _- UZ ':nßläen,ckw0|'auk' Nninxö (18!) Z. „4911| |1846. " [1 Z.) . * ; * e . a t. 816 L [E]"E 7-[11' ( E"]"Üc ]§t|8's" [' (.' ""I (*!* UU!" (! ]" 0 ]" KW, (] '. U " € I " Ü '. ? Nklffk - Brieger Eisenbahn. se 1ch___ ("(i-' (U:: [,o-"8071 gültigen ]Tiukl'skartun Lmysangon. (]::r Ueszisciien l-uäxyigzbabo- "9:5? _ - - e - o * . “*.-_ ..“.“ ":,“.- -„ kl A od ' - „ , ),)RMMDJ Z rurZuvthHLYtJaILÜrrffT' U688186b€ bUäW1Z8" Citerartsche Anzeigen ;“ ._ auf die Actien der ci e- "' ' . „L_ - - [3159] ]318011b8l111 ._. ; . * «„ Brieger Eisenbahn aus- . , ' „ ;. , --«_.=__-_É'JT«; ;, geschriebene zw eit e ; 8.0.8... ZW„ 171] Kitzrlchcz (]81' [)(FthLl'ZCÜLÜ SLÜLU'ÜLÜ ()]) ; ['.], ???]ZBLUMM'H] . .IN“ “»...-. ' " "“ 5T ** "Ü . " * ' ' . * Z ,. (_ ' WSA- ß' ] E' l «445 "*““ ' ..::),FsznéxnmeJs: !(];sEJT- U0kbUCbl1kUCkEkE] 19! erscbseneo unä (]nkcb a"? Zucbbnnälunsen (in [eilmig * ' 703.07.- ZÉY'***“"“7 slnszk) ulnsHf nubmigunß sämmtkicbcl' Zernbakl] Jermann) 2-1 beziehen: ;;;2 .„- “ _ von an roxen ! ur - , in (lor (Zeneryl-yor- . o ." nachstehende Quittungs- '“," sammlnnß vom 15. ])L-- [300 ])] ])Ll. ])GlltZ (3118 A011y8r61" " ' * . , ,; , . b "* I.] * bogen nicht geleistet worden. . .. -«.»-4«.„..--““'-' :» -T.TT'„.?.25T.ZLI'I“Kb-.7.§Z§ Wäbl'éxnä ([€]. ');]er ]Z34 [)* . ] 845 4 2151 “ 2159 incl 2219 2248 2886 2890 “* **»MÜ-Ii '..N ""W“" . "" ZW'W" ' ld ' „&, 8 8, bis *, , , , &ck/.& ;/, _[ | _(1 . - , . Z„ bis 2895 inch, 2921, 2922, 3199, 3664 bis 3668 ("€ Isilvmboikecbtnqu-[jhtxzx'zié'zßt ck13, FDEF'ZFLÜT: 718!" [Tagen gros: bexxkon-l'okmat. (Zebestct. [,k-318 10 881“. *“ TI: JX, YZYZZil-ZZZZL'MXYÖ(FFF? LFZ]? l-"Ü*7;§§"Ki3“"b“"" '“" ““"-( i'" . .' So eben ist erschienen und durch alle Buchhandlun- merksamkeit Aller in Anspruch zu nehmen, welik| ; YZF), 01222, FDF, ZIKZZY, YYÜYZÉHZBIS M01ch3Z (11211 23 M31 (116- Yu zu beziehen, in Berlin durch diÉlVossis che Sort,- großen Fragen der Ge enwart eine ernste Ausmel 0 5992 0863360191. 5909 bis“ 5913 incl.", 6353 bis 595 13ka ; "YZFYJÜJH (I- SMMM iarlvitensir. 42, Ecke L , „ _ ket schenken, .I“ 6962 incl 6579 6581 6583 bis 6585incl. 7686 “ * 9 " " “'pz's“ "" A"“ 1846' -, ***z 71845bis72§48 im,! 78:52 7853 7856 7861, 7862, 70-111;th "10 Ulak, in Main?. im grossen 53918 [385] Geschichte der Auflösung Brockhaus &. Avena" ,...,; 7869 7941 799.1“ 7992, 8367, 83,98, 80513 bis, (183 [('-1st0 ab:"!ixxkieoärn ausseroräentöcbeu (Zo- dk!“ 7 '- “ * 483 -s 8486 . nern - 078-1771 min 113 ßebnkg (]cräurcki (Lie: neuen S' ' . ' [359b] ' FZZ "YYY“ YFZ YZF- 98024 F;, 9028 M; x...... „.J.-„g «...-«...;... «..-„1... x.,;-„.„„« „ßesmten- Congiegattoncn Ritterguts-Verkauf. 9450“ bis 9473 incl., 9876, 9959 bis 9961 incl., (108 7879731111038 Ratlieg um] (187 Lrutxmänoer bisl“ i n F r a n k r e i ck Ein im Regierun s-Bczir! Magdeburg, in der 9965 bis 9967 incl., 10672 bis 10679 incl., 10794 ch"'“.'*.“'?§“'““1“'I- __ _ , „ , im Jahre 1845. der Magdeburg-Ha! erstädter Eisenbahn belesen“ 00 10000 00. “ .:;.IZM'HFFYWHITII;*Lk'F-“TZYF'TTJTZKITTY"„"." N00 0-0 0-00 M0000-0 000 000 0000000 *i“.'ch.?b*:;'29*8- ';"W-Fiz? “YM“ AK?- 60" In Gemäßheit §. 12, des Gesellschafts-Statuts merkt wire], (]äsZ cusolgo §. .11. (14:1 Statuten jo handkéakxbtxxtckxkaUSUkn ?!", eine lgxedeut'eend?Dampsßiemtitegreeti ,uxjehr Jute";- werden d!e„th1k2ab„kk dieser Quittungsbogeg ansgefor- 17]. 2000_kär ei_ne Zeimmo berechtigen um! nur L u d w ; g H a b n und Wirthschafts-Gebäude, eine baare Geldrente dert , die ruck! andige AUSschreibung von fans Prbzent :ebn Zttmmeéu m 'eioerkekscztk Yereioigt sein köon- Gt. Z.. Geb. 1 Th“ 10 SS: 700 Thlr. jährlich und sonstige Gcrechtsame geh nebst zw“ Thaler Conventional-Stmse binnen Vier von), liaben sjcb vorher." xu. ]eg-timwxn um] 2-1. äxe- " . ' ' soll mit dem vollständigen tobten und lebenden Z sesz'T-cheyyom_ 7. 6-39 ein;;bJelkzL-cl- IMAP] äze- Jidie Qt,:fiidbrltZelZßrstiellunZ citnes étreiteZHliin smlchml: Zat'iztm,s fven Vo'ttäfthm und der Aussaat Tals,“ . ,; zes :- rez, ormntaga _ ||“, an am- uo ener e o ener ar ei eren 'n e un 9 er o ort ver aut und kann u “eder eit ' „ Wochen zu [MM- Zollte di" "ich“ gesihehen, Zöreau:[-0ka]o aer Ue-zisxbeo Quasig-ban-z, in zem Untexnehmungen im Grunde übei'all, in Deu chland men werden. ur Uebernahme zsink; 40550009 ' „„„„ so werden entwedxr die bereits gemaxhten Einschusse als xbeznalaxen ]- ceumz-(Zeiza'uäe, unter Yor-e-gunx aer wie in Frankreich, dieselben smd, andererseits die reli- Gold erfordetli . , verfallen, „UNd dk,“ betreffen?" Quaiiungsbogen ,selbß m !!""!!!11 YEIUSS beüoältcben Zerecbnxuvßa-Urkun- iöse Gesetzgebung und Politik "eines der wichti ßen Selbßkäufer, aber nur solehe , erfahren das R" als annuum erklart, oder d e ursprunglichen Zeichner zen, m.: emem nacb Rummen- georäneten, zopyelt ander zu beleuchten is, kann nicht verfehlen, die usa darth den Herrn Iußizrath Berge in Magdebukb
A llgemeinér Anzeiger.
am em et-
)“
To
Amtlicher Theil.
. Majestät der König haben Allergnädigsl geruht: ( en seitherigen Regienmgs-Rath Zander in Königsberg zum Regierungs-Rath und Regierungs-Abtheiluugs-Dirigenten in
zu ernennen; bei dem Zand- und Siadigerichte inQuedlinburg angestell- Landesgertchts-Asseffor Grasho f f den Charakter als Land-
iadiguichts-Ratb zu Verleihen; und
von dem Herrn Grafen Alfred zu Stolberg-Stolberg er-
Vetieihung des Jusiizraths-Charakters an den Gerichts-Amt-
pf in Heringen die Allerhöchste Bestätigung zu ertheilen. - +
Zur Literatur des Zoll-Vereins.
bhkUkstbé Zoll-Verein während der Jahre 1834 7 l
s “1845. Berlin 1846. 64 S.
“9 is! eine Eigenihiimlichkeit nicht blos der deutschen Presse, sondern
nischen politischen Literatur überhaupt, daß sie von dem Glauben
ne!
nie
lies
wi
bet
_! st
isch
SU
!, al:! handle es sich in politischen Dingen um Ansichten und aun e
Xtinzipien, und als sei das beste Ucbcrzeugüngs-nittel
[are useiuandersevung dieser Ansichten und Prinzipien, Dieser
aber verwickelt die deutsche poli1ische Literatur in eine Polemik,
zu einem Resultate führen kann, wenn man gegenseitige Gereizt-
d eine ziemlich unnöthige Aufregung nicht schon als ein wünschens- - Resultat betrachten will, Man konnte in den levten vier Jahren
recht deutlich bei den Debatten und Schriften iiber den Zoll-
und die Bedeutung seiner Tarifsäßc sehen. Es möchte nicht zu viel enn man behauptet, daß neunundncunzig von hundert Menschen , es “handle fich, in der Politik des Zoll-Vereins um den Kampf bxiiäqiedener Ansichten, der Schuvzöllner uud Anti-Schuyzöllner, nian fich noch parlamentariscber ausdrückt, der „Volks-Partei“ „Fmauz-Partei“. Ja, man geht noch weiter, bis zu dem Glau- aß _.z. B. die Finauz-Partei nicbt blos die Prinzipien der Volks- bekampie, sondern daß sie dieselben in der That gar nicht ein- nne und beistehe, obwohl diese schwer zu verstehenden Prinzipien m Handbuch der politischen Oekonomie zu lesen smd. Das Resultat sogenannten Meinungskampfes ist bis jest nur eine nicbt immer
ikcnde Aufregung gewesen; ein anderes Resultat bat dersclbe nicht
,ebmcht,_ denn dies hätte fich am Zoll-Veteine selbs? zeigen müssen; abe; dixser im Wesentlichen nicht blosin seinen Grundlagen, son- „ch in seinen einzelnen Tarifsäsen seit 12 Jahren derselbe ebliebcn; “bk". daß der Meinungskampf nicht auf ihn eingewitkt at. Da
fxrner iroy dieser im Ganzen unveränderter: Grundla en und die Resultate des ZoU-Veteins in immer steigendem Ma : ün-
?nfisklm' so möchte daraus zu folgern sein, daß die Gründe d eses
80113 anders wo zu suchen find, als in den glänzenden parla- kn Debatten über SchuszöUe und über Nichtschuyzölle, daß es
ethaupt gar nicht um Ansichten handle, sondern um Thatsachen. '“ s0lcheu Umständen ist es um so schä enswerther, wenn uns in deutschen politischen Literaiur bin und w eder eine Schrift begegnet,
des Saves erinnert, den alle großen politischen Völker der alten
"'" Zkik fxstgehalten haben, nämlich: daß die Grundlage einer jeden .“! Rhetorik und Politik keinesweges in sogenannten Prinzipien und M's"- sondern einzig und allein in Thatsachen befiehen könne. 'in kinx einzige gerechtfertigte Einrede giebt, die der Unwahrheit, und, nicht gemacht werden kann, die Thatsache ihren unwiderstehlicben
“dditsen Betrachtungen veranlaßt uns eine so eben erschienene Schrift: eutsche Zollverein während der Jahre 1834 bis 1845“.
en Zins! uns drei Aktensfücke; !. Eine Uebersicht der Bevölkerung des
“(be iß das allein sichere nebetzeugungsmittel, weil es gegen die-
ollvereins, nach dessen ursprünglichem Bestande und naeh den seit- "m'm Ansch|üssen sowohi, als nach dem Wachsthum der "Bevöl-
Berlin, Montag den 4'"' Mai
Urchtamtlkther Theil. I n l a n 0. Berlin, 3. Mai, Se. Königl. Hoheit der Prinz Wilhelm von Preußen haben" auf Veranlassung des Ablebens Höchssdero hoch-
séligeii Gemahlin,. Prinzessin Maria Anna Königl. Hoheit, von den Magistraten zu Köln und Hirschberg nachstehende Schreiben erhalten:
„Durchlauchti ct P'rinz! , Gn-ädigsier Prß und Herr!
Die Nachnch; yon dem her en Vetluße, welchkn Ew, König!. Hoheit und dgs ganzx Konigliche Haus durch "den am 14ten d. M. erfolgten Hin- "Ük ohm Konig]. Hoheit der Prinzessin Wilhelm von Preußen erlitten, hat slkkchzkika alle Bewohner Kölns auf das tiefste ergriffen, und die un- terzeichytien bei:- Bürgermeister und Stadtrath halten es für ihre Pflicht, Ew.Kon|gl,Hobeit ihre so wie ihre: Mitbürger innige Theilnahme an die- sem traurisen Ereignis: auszudrücken.
Von jeher, und besonders seit dem bedeutungsvollen Jahre 1831, ha- ben Ihre Konigl. „Hoheit die nun in Gott ruhrnde Frau Prinzcsfin so na- he!) Anthtil an Köln, an seinen Bewohnern, seiner Geschichte und Denk- inalern genommen und hinwieder jedes Herz der Bewohner unserer Stadt ui so hohem Grade süx fich einzunehmen und zu begeistern gewußt, daß fortan em festes, unlösbares Band aus jedem Ereignisse näher anschloß, welches,"sei es in erude oder in Schmerz, das fürstliche Haus betraf.
Mbgen Ew. _Konigl. Hoheit daher in vorliegender Aeußcrung unseres ayfrichtrgen Anthz-[s an der Trauer,' welche des Himmels Fügung über dicses Haus verhangte, ,nur die Verfiehmmg exkenncn, daß uns das An- de_nken„ der ethbenen ngcschitdenen mig unvergeßlich bleiben, und daß wir i_ncht aufborcn werden, Gott um Erleichterung der schweren Prüfung zu bttcn, welche er Ew. König!, Hoheit und Hochdero Familie in der Trennung “von der tbeuren Entschlasenen auferlegte.
Zn djkskm Gefühle beharren wir ,
Ew. Königl. Hoheit gehorsamsi untctthäui e „ Ober-Bürgermeißer und Koln, den 22. April 1846.“
„Dgrchlauchtigßer Königlicher Prinz, „ Gnadigjiier Prinz und Herr!
Ju tixfsier Petrubniß über den uuerseßlichen Verluß, den Ew. König- liche Hoheit," Hochsidero Punzen Söhne und Prinzessinnen Töchter, das gesammte Komgliche Haus und das ganze Land durch den nach Gottes unerforschlichem Rathschlusse ersol ien" Hintritt Ew. König|ichen Hoheit Durchlauchngsien Frau Prinzessin enéahlin erlitten, nahen sich die Vcr- treter der hiesigen Stadt, um Hbchsidtnensclben die Gefühle des großen Schmerzes zu Füßen zu legen, von denen ße mit der gesammten hiefigen Einwohnerschaft durchdrungen find. Dankbar blicken wir zurück auf die große eit der Priifung des Vaterlandes, in weithet die hohe Verklätte in der vo endetsten Frauenwätde und Hoheit mit der seltensten Hingcbung uud Aufopferung und durch die gediegensie Thatkraft voranleuchtete vor allen Frauen ibm Zeit. Mit dem gerü «testen Dankgcsiihle ?edenken wir der schoner; Friedensxahre, in denen Höch sie unser Gebirgstha zurHeimat exkor und, m der Stille desselben durcb unermüdetes Wohlthun und "unzäh- lige herrliche Werke der chrißlichen Liebe und Milde sich ein unvergängli- chez; tTZenkmc-l in den Herzen vieler Tausende, die heute um sie trauern, grun e e.
Die Krbye des ewigen chens bat die Hochselige errun en! Wit bit- ten die allgutige Vorfehung in tiefster Demuth, sie wolle w. Königlichen
tadtr'ath.
kerung bis zum Jahre 1845. Damias erhellt, daß die besagteVevölkerung 1834 betrug: 23,478,120, 1845: 28,498,935. Von dieser Vermehrungkommen auf den inneren Zuwachs der Bevölkerung 2,746,920, aus den Zuwachs durcb nxue Zoll-Anschliisse nach 1834: 2,273,895. _ 1]. Eine Uebetficht der Veranderungen, welcbe sich bei Vergleichung der ZoU-Tatife pr. 1834_ 1836 und pr, 1846-48 ergeben, _ lll. Vier Tabellen über die Einnah- men und iiber die fiir Yemeinschaftliche Rechnung übertragenen Aussaben im Zou-Verein von 183 _1845, und zwar zuerst eine summarisch: Ueber- sicht der ZoU-Einnahmrn und Ausgaben und des zur Vertheilung bleiben- den Reincrtmgs in jedem der 12 Jahre. Hieraus e.hellt, daß 1835, bei einer Bevölkemn von 23,478,120, die Brutto-Eimmhme 14,515,722 Rthlr., die gcmeinscbaftliche Ausgabe 2,336961 Rthlr.„ der Ueberschuss zur Verthei- lung 12178761 Rtblr., also aus den Kopf 15 Sgr. 6,74 Pf. betrug, wäh- rend sich 1845, bei einer Bevölkerung von 28,498,9Z5 Köpfen, die Brutto- Einnahme aus 27,422,535 Rtblr., die Ausgabe auf 2,299,423 Nthlt., der Reinertrag auf 25,123,112 Rthlr., also auf den Kopf 26 Sgt. 3,40 Pf.
gemeinschaftlichen Zou-Ausgaben, wie fie in den einzelnen Vereins- Staaten aufgekommen, resp. aus ihren Kassen. für Vereins-Rechnung ge- leistet find, von 1834_1845:
AuGgabe fiir
An dies schließt fich eine Zusammenstellun der Anihxile der Vereins- staaten an diesen Ueberschuß von 227,052,508 thin; empfangen hat: Preußen ................. 125,618,510 Rtblr.
Bayern ................. 36,82'0/767 , » Sachsen ................. 14,334.980 „ Württemberg ............ 14,287,939 „ Baden .................. 9,466,435 „
5,7 “20,413 »
Kurfürßenthum Hessen .. . 6,823,287 »-
Großherzogthum Hessen . .
Thüringen ............... 8,050,757 „ Braunschweig ........... 663,790 )- Nassau .................. 2,898,511 » Frankfurt ................ 1,739,'279 „ LuxÉMbng . , ............. 557.840 »
Summa ..... 227,052,508 ' thlr.
herausstellte. Hieraus folgt eine Nachweisung der Zoll-Einnahmen und ver,
Bruno- . ur Einnahme. S'YTYXFJZM Vertheilung.
Rtblr. Rthlr. Riblk- Preußen .................... 1 73,277,568 14,862,143 158,415,425 Bayern .................... 18,598,747 3,945780 14652967 Sachsen .................... 21,487,448 1,446,25l 20,04 | ,197 Württemberg ......... . ..... 5,156,681 624,940 4,531,741 Baden ..................... 8.986,934 2,900„450 b,086„484 Kurfürsienthum Heffcn ...... 5014467; 965,510 4,07 8,6512 Großherzoglhum Hessen ..... 5,431,523 445,541 4,985,982 Thüringen .................. 4,067„197 9,258 4,007,939 Braunschweig ............... 1,429,47 9 476,87“; 952,607 Nassau ..................... 438,091 5,678 432,413 Frankfurt .................. 9200593 393501 8 ,807,032 Luxemburg ................. 400,984 890,916 10,068 "Summa ..... 253619408 26,466,90:) 227,0.32,508
1846.
Hoheit gcbrochencs Herz stärken, Höchstdenenselben nahe getreten sein mit ihrem reichen Trost in diesen Tagen der schnwrsien Prüfung.
Genehmigen Höchstdieselben diesen freilich nur schwachen Ausdruck un- screr tiefen und gerechten Trauer und der Gefühle der treuesien Anhäng- lichkeit und Ehrfurcht für Ew. Königliche Hoheit und Höchßdero hohes Haus, womit wir in tiesster-Unterwürfi keit ersterben
Ew. Königli en Hoheit unterthäni sie Der Magistrat und die tadtverordneten. Hitschberg in Schlefien, den 19. April 1846.“
Deutsche Bundesstaaten.
Königreich Sachsen. In der Sivung der ersien Kammer vom 28..April befand sich aus der Regismnde ein vom Dekan Dittrich über- reichtes Schreiben des gegenwärtig am Rhein lebenden Grafen Cajus zu Stollbet , aus Brauna, welches sich aus die bei Berathung des Hoheitstechtcs über die kaiholische Kirche geschehene Aeußerung des Dr. Großmann, daß die Brüdetschaft vom heiligen Herzen Mariä in Brauna mit dem Jesuiten-Orden zusammenhänge, bezieht, und um dessen Voxlesung in der Kammer der Schreiber bittet, damit dasselbe eben so, wie jene Neuß:- rung, durch die Mittheilungen veröffentlicht werde. Präs. v. Carlowiy: „Das Direktorium schlägt vor, auf das Gesuch nicht einzugehen, so_ydem die Eingabe beizulegen. Es würde zu weitläufigen Disceptationen fuhren, wollte man ein derartiges Verfahren einreißcn lassen. Der Bergs der Kammer, wie der Zweck der Landtags-Mittheilungen, isi ein gan? anderer. Allerdings hat die Kammer bei der Erklärung des Professor B edermatin gegen den Vice-Präfidenien von Friesen eine Ausnahme gemacht, allem damals war mehr eine persönliche Aeußerung in Frgge, iznd die Vorlesung der Biedermannschm Erklärung wurde vom Pice-anfidenten selbst gewünscht, die vorliegende Eingabe betrifft aber lediglich die Sache, von einer Persönlichkeit ist dabei nicht die Rede.“ Wehner: „Vesonderfe Verhältnisse werden in der Kammer oft verhandelt, Wenn Iedex, der 1310 dabei gefallenen Aeußerungen nicht einverstanden, eine Berthetdigung :*m_- reichcn wollte, so würden unsere ganzen Verhandlungen in solchen Verthei- digung-n aufgeben und die Hauptsache dmüber„vetlyren ebxn. Der Graf Wild in öffentlichen Blätiern Raum genug fur seine rklarung finden.“ von Welck: „Dem vorigen Redner beipflichtend, laubx ich, daß nur die berciis gemachte Aitsnahme eine weitereAusnahme te tferngen kbnme. Aber welchen Zweck soll die Eingabe haben? Entweder die Eingabe enthalteinethat- sächliche Widerle§ung, dann kann fie in jedem Blaue gedruckx wxrdm, oder sie bezweckt ken ade!, die Zurechtweisung eines Kammer-Mxtgliedeß dann müßte ich mich, wie schon früher, unbedingt dagegen erklaren.“ Dekan Dittrich: „ch babe freilich in der Erklärung des Grafen nichts gefun- den, was als Tadel anzusehen, sie enthält nur eine Berichtigung der hißo- rischen Darstellung. Uebrigens habe ich die Enischeidung ganz der geehr- ten Kammer zu überlassen, ob die Eingabe vorgelesen werden soll oder nicht.“ Präsident: „Einen Tadel bezweckt die Eingabe allexdings nicht, mit Ausnahme der Erklärung in die Mittheilungen. Die sollen aber keinen Sptechsaa! abgeben, wo Jeder im Voike seine Vertheidiguu gegen in der Kammer gefallene Aeußerungen anbringt.“ von osern: „Ich möchte die Vorlesung saft deshalbwünschen, damit nicht deren Ablehnung den Schein der Parteilichkeit auf die protestantische Partei der Kammer werfe.“ von Biedermann: „Bei Biedermann's Ein abe war der Fall deshalb anders, mit von Friesen selbß die Vorl: ung wünschte, um Erläuterungen seiner Aeußerung zu geben. Die Vorlesung an fich wäre unbedenklich, abet fie würde zu bedenklichen Konsequenzen füh- ren.“ ])r. Gross erklärte fich ebenfalls mit dem Präsidium einverßaudtn. Der Vorschlag des Direktoriums wurde gegen eine Stimme an enommen. Herr Staats-Minisier von Könneriy; „Es kann nicht die bficht des
_Hieraus folgt, worüber in der Schrift auch noch eine spe “elle Nach- weiiung gegeben ist, daß von 1834 bis 1845 an solchen Zoll- innahmen, welche aus dem eigenen Gebiete fich ergeben, zur Vereinskasse herauöbe-
zahlt hat : Preußen .................. 33,667,300 Rthlr.
Sachsen .................. 5,808,970 »
Braunschweig ............. 288,817 „
Frankfurt ................. 7,067,808 „ An Zuschüssen dagegen haben erhalten:
Bayern .................. 22,291,709 Rthlc.
Württemberg . . . 10328320 „
Baden .................... 3,362,260 )-
Kurfiirsienihum Hessen ..... 1,642,044 „ Großherzogthum Hessen. . . 2,259,900 » Thüringen ................ 3,934,880 „ Nassau ................... 2,466,010 » , Luxemburg ................ 547,772 »
An diese aktenmäßigen Ueberfichten knüpft nun der Verfasser besagter Schrift emig_e (private) Bemerkungen zur Erläuterung. In Bezug auf das xrße Aktenstuck macht er darauf aufmerksam, wie erfreulicZ es sei, daß bis jest_noch kein Rücktritt einmal angeschlossener Länder oder andestheile satt- gefiznden habe, In Bezug auf das zweite Dokument aber recht- fertigt er seine Behauptung , daß der Tarif von 1846 sich von dem bei Gründung des Vereins von 1834 gültigen nicbt wesent- [|ck untxtscheidet und, wv er geändert ist, mehr auf Ermäßigung als Eihdhung der Zollsäße aUSging. Als die wichtigste Aenderung betrach- tet er die neue Besteuerung des Roheisens und die Zollerhöhung des Schmitdc-Eisens und der Eisenwaaten und bemerkt ausvrücklich dabei, daß diese Erhöhung nur aus die dringendsten Wünsche der Grubenbefiser hin angenommen worden sei. Erhöhungen der eigentlichen Finanz-Zölle aus Coninmtions-Gegenstände dagegen seien überhaupt nicht erfolgt, indem die Erhöhung des Tarifs für Schnupftaback und Cigarren mehr den Charakter eines Schuvzolls trage. Als Grund dieserStabilität betrachtet er die Ver- tragsbesiimmung, wonach Veränderungen in der Zoagcscsgcbung mit Ein- schluß des Tarifs nur auf demselben Wege und mit gleicher Uebereinstim- mung sämmtlicber Glieder des Gesammtvereins bcwitke werden soUen, wie dié erste Vereinbarung hieriiber zwischen den kontrahirenden Staaten erfolgt ist. Er verkennt nicht, daß dadurch die Autonomie der Vereinsstaaten be- schränkt wird, und zwar die des größten derselbe!) am meisten. Und doch hält er es für nothwendig, bei diesem ost aiigegtiffcnen Systeme, ju bleiben, weil eine Entscheidung nach Stimmtnmebkh"! W gleichem Stimmrecht zu der nnnatürlichkeit führen würde, daß ein Viertheil des Gesammtbestandes an Areal und Bevölkerung im Zou-Ver_cin den anderen drei Viertheilen Gesche geben könnte, während eineNormirung der Stimmberechtigung nach dem materiellen Gewicht des berkechngten Staates zu einer Alleinherrschaft Preußensfübren wiirde, welches emeiolche Ptäponderanz nicht wolle und nicht einmal durch Heranziehung der Tarif-Konserenzen nach Berlin zu ersesxn suche, sondern bei den vier General-Konferenzen zur periodisch-n Tarif- Nevision mit München, Stuttgart und Karlsruhe gewechselt habe.
(Schluß folgt.)
...*-_
Z .,.?"
- «...-„„., »»"... ,.. „,.,„ „
",„szx- _,„_ *.